ttki Mo. 196 Samstag, den 25 August 187» I Anzeigr- unb Amtsblatt für brs Kreis Gießen f *n Frankfurt a. U ittiie Erscheint täglich mit Ausnahme befl Montags. Expedition r Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Pr*siS vierteljährlich 8 Mark 20 Pf. mit Vrina. rlohn. Durch die Post bezogen viert,ljälirlich 2 Mark 50 Pf. im Zuschneidkn teröen em- ^er, Lindenplah. Arankreich. Marschall Mac Mahon hielt heute Vormittag Pari-, 22. August. Ministerrath. Paris, 23. August, den Seitens der Präsekten TleTag» Stellung "des-Palais, .26. der Eintrittspreis mcmehr. 8 Uhr, Restauralm , weiche ^ch an im ■ Die in unserer Bekanntmachung vom 11. April I. I. (Anzeiger Nr. 84) für die Gemeinden Muschenheim, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt, Ober- Hörgern, Bellersheim, Bettenhausen und Langsdorf angeordnete Hundesperre heben wir hiermit wieder auf. Gießen, am 22. August 1877. Großherzogliches Kretsamt Gießen. Dr. Boekmann. «en, Eistn, BrmeO nisches Werkzeug, ien, Kochherden u. n. ein, haus- und Neijk- rikanifche Kinderftiihik, kipharat für StoÜungrn. vurf von Plänen Der orientalische Krieg. Konstantinopel, 21. August. Ein Telegramm Suleiman Pascha's vom 19. d. bestätigt die Wiederbesetzung des Dorfes Schipka. Suleiman Pascha hafte bei seiner Ankunft in Kasaulyk reguläre Kavallerie und Tscherkesten gegen drei Escadronen Kosaken, welche zwischen Kasanlyk und Schipka standen, entsendet. Nach dem Gefechte, in welchem 10 Kosaken getödtet wurden, zogen sich die Kosaken über das Dorf Schipka hinaus hinter die dort befindlichen Verschanzungen zurück, worauf die Türken das Dors Schipka besetzten. Paris, 22. August. Der „Temps" bringt folgende Depesche aus stürmische Zwischenfälle constatiren. Man spricht von Befehlen an die Präfekten, jeden Generalrath sofort zu schließen, der sich mit der Politik und mit Debatten über den 16. Mai beschäftige. — General Ducrot will den „Moniteur" wegen Diffamation gerichtlich belangen. Spanien. Madrid, 22. August. Das Kriegsschiff „Maria Molina" ist zum Schutz der in der Türkei domicilirenden Spanier bereits nach dem Orient abgesegelt. bringen, und gleichzeitig bei den übrigen europäischen Mächten angeregt, ob dieselben ähnliche Schritte in Konstantinopel thun wollen. — Fürst Bismarck hat sich heute Mittag abermals nach Potsdam begeben; der „Prov.-Corresp." zufolge, wird derselbe ein süddeutsches Bad besuchen, um sich daselbst einer Nachkur zur Kissinger Kur zu unterziehen. Berlin, 23. August. Fürst Bismarck ist heute Nachmittag 2 Uhr mit seiner Gemahlin und Tochter, sowie seinen beiden Söhnen auf der Berlin-Anhalter Eisenbahn abgereist, um sich nach Gastein zu begeben. Dortmund, 22. August. Der „Wests. Ztg." zufolge brach heute Mittag in der Zeche „Borussia" bei Marten ein Gruben-Brand aus. Das Feuer verbreitete sich von der Bremskammer aus. Wie es hier entstanden, ist bis jetzt noch nicht festgestellt worden. Von der bet dem Ausbruch des Feuers in der Grube befindlichen Belegschaft wurden bis jetzt 4 Todte zu Tage gefördert. 11 Mann sind noch in der Grube und wahrscheinlich ebenfalls tobt. Die brennende Stelle wurde sofort abgeräumt, so daß sich die Anlagen selbst außer Gefahr befinden und der Betrieb wahrscheinlich morgen wieder ausgenommen werden kann. Dortmund, 23. August. Die „Wests. Ztg." meldet: Die Rettungs- Arbeiten auf der Zeche „Borussia" sind in der Nacht beendet worden; im Ganzen sind bei dem Unfall 15 Personen um's Leben gekommen. Heute ist der Betrieb der Grube wieder aufgenommen. Hanau, 22. August. Die „Han. Ztg." erzählt heute folgenden Akt militärischer Barbarei: „Acht Soldaten des hiesigen 2. Bataillons des hessischen Füsilier-Regiments Nr. 80 mußten aus Befehl des Premier-Lieutenants v. Brause sofort, nachdem dieselben von einem mehr denn 4stündizen Uebungs- Marsche zurückgekehrt waren, eine Stunde lang nachexerciren. Zu diesem Zwecke war der Unterosficier Röhm von der 5. Compagnie commandirt. Derselbe ließ die Soldaten die ganze Stunde lang „Laufschritt" üben. Um dieselbe Zeit zeigte das Thermometer im Schatten 24° Reaumur! Ein Einjährig- Freiwilliger und ein Füsilier sind die Opfer dieser Tortur geworden. Beide stürzten zusammen und sind, namentlich der Letztere, in bedenklichster Weise erkrankt. Hesterreich. Wien, 23. August. Die „Polit. Corresp." will in Erfahrung gebracht haben, daß der österreichische Botschafter in Konstantinopel angewiesen sei, sich dem Vorgehen des deutschen Botschafters bezüglich der von türkischen Truppen gegen russische Verwundete und Gefangene verübten grausamen Handlungen anzuschließen. Aehnliche Schritte seien auch von Seiten des italienischen Cabinets in Konstantinopel unternommen. Deutschland. Gießen, 24. August. Dieser Tage erschien einer der hiesigen Stadtgeistlichen in einer städtischen Schule, nicht um dem Unterricht als Hörer anzuwohnen, sondern um zum Erstaunen des Lehrers eine Prüfung in der Religion abznhalten — und zwar völlig ohne Wiffen der Kreisschul-Commission oder des Kreisschul-Jnspectors. Dem Vernehmen nach soll eine Verfügung des Ober- Consistoriums an die Geistlichen ergangen sein, durch welche diese aufgefordert wurden, „sich um den Religions-Unterricht zu bekümmern." Die Kreisschul. Juspection weiß jedoch nichts von einer solchen Verfügung. In welcher Lage ist nun aber der Lehrer, welcher doch unter der Kreisschul-Jnspection, bezw. dem Ministerium und nicht unter dem Ober-Consistorium steht? Gibt es nicht Kreisschul-Jnspectoren und Oberlehrer genug, welche es dem ihnen untergebenen Lehrer sehr verargen würden, wenn er ohne ihre Erlaubntß von irgend Jemand (selbstverständlich die obere Behörde ausgenommen) eine Prüfung in seiner Schule abhalten lasten wollte? Kann das Ober-Consistorium durch seine Diener Prüfungen abhalten lassen, ohne daß die Schulbehörden etwas davon wissen? Und wie ist eS in dem Falle, wenn in einer Stadt mehrere Geistliche sind, welche alle den Eifer haben, Prüfungen abzuhalten? Woran soll dann der Lchrer erkennen, welcher der dazu berechtigte Geistliche ist, oder sind sie es alle und zu jeder Zeit? Bisher war es Usus, wie durch ministerielle Verfügung angeordnet, daß der Decan in Gegenwart des das Examen anordnen- den und leitenden Kreisschul-Jnspectors die Religion prüfte. Das darüber geführte Protokoll war das allein gültige. Wenn nun bei anderweiter Prüfung von Seiten der Geistlichen letztere eine von der der Kreisschul-Jnspections- Prüsnng abweichende Meinung haben sollten, was ja doch sehr leicht sein könnte, wenn z. B. der betr. Kreisschul-Jnspector auf einem freieren Standpunkte stünde und der Geistliche auf einem streng gläubigeren oder auch umgekehrt ? — wohin gelangt das Urthetl des Geistlichen, wird es geheim abgegeben, und welchen Einfluß hat es auf die Stellung des Lehrers? Hat der Kreis- schul-Juspector, Localschul-Jnspector oder Oberlehrer die Möglichkeit, den ihm untergebenen Lehrer zu schützen, oder ist dieser mißliebigem Urtheil waffenlos preisgegeben? Diese Fragen sind von allgemeinem Interesse. Der dazu Anlaß gebende Fall hat die fämmtlichen Lehrer der städtischen Schulen unangenehm berührt und dieselben sehen mit Spannung dem Verfahren entgegen, welches die KreisschulJnspection dem Eingreifen in ihr Amt gegenüber beobachten wird. (Frkftr. Journ.) Darmstadt, 23. August. Bereits regt es sich, so schreibt die „Heff. Lanbcsztg.", in den verschiedenen Vereinen, um über die Empfangsfeierlichkeiten für die Tage der Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers bei den großen Kavallerie-Manövern zu berathen; auch die nächste Stadtverordneten-Versamm- lung hat diesen Gegenstand an erster Stelle auf ihrer Tagesordnung und ist von dieser Ceutralstelle wohl eine einheitliche Oberleitung zu erhoffen, die das Gelingen des ganzen Festes sichert. Es ist das erste Mal, daß unser greiser Heldenkaiser osficiell in unserer Residenz empfangen wird, mögen alle Bewohner deffen eingedenk sein und Alles aufbieteu, um den Empfang zu einem festlichen, unserer Stadt würdigen zu gestalten. Bekanntlich geht der Kaiser nach der Grundsteinlegung auf dem Niederwald (16. September) zunächst nach Karlsruhe und kehrt von dort mit großem Gefolge am 25. September (Sonntag) nach hier zurück. Viele deutsche Fürsten und zahlreiche fremdländische Officiere werden den Kaiser begleiten. Berlin. Die .„Nordd. Allg. Ztg." will die Strafen wegen Verfälschung von Lebensmitteln dahin erweitert wiffen, daß gewisse Kategorien von Fälschungen nicht nur in die Vergeben, sondern in die Verbrechen hineinkommen, wohin sie gehören und demgemäß geahndet werden. Es dürste sich empfehlen, für diesen Theil der Gesetzgebung, wo es unstreitig mehr am Platze, das englische Vorbild anzurufen und aus unsere öffentliche Gesundheitspflege nicht nur die Sorgfalt und die Energie zu übertragen, welche der Engländer in diesen Dingen entwickelt, sondern auch die strenge Ahndung, mit welcher das englische Strafgesetz gegen Lebensmittel-Fälscher oder gegen gewiffenlose Verkäufer rücksichtslos einschreitet. Berlin, 22. August. Der „Reichs-Anz." meldet, die kaiserliche Regie rung habe Veranlaffung genommen, aus Grund der ihr vorliegenden amtlichen Berichte über die Seitens türkischer Truppen gegen russische Verwundete und Gefangene verübten grausamen Handlungen bet der Pforte die Bestimmungen der Genfer Convention, welcher letztere Macht beigetreten, in Erinnerung zu Der gestrige Ministerrath beschäftigte sich mit eingelaufenen Berichten über die Eröffnung der Geueralräthe, die alle eine außerordentliche Erregung der Geister und vielfach flUi 4 ft* rgSf *’ 6,,Unw= J (555 ich. mschen M'M- ). Äuzust, W* und Mük W durch „ oirection 100 * । t^'OOO 2C. 2C 1^200, üSc' Ht. ie ter eint rtR i-si Erzerum vom 19. August, welche die bereits mitgetheilte Meldung Mukhtar Pascha's ergänzt: Gestern griffen die Russen Mukhtar Pascha in der Nähe von Kars an. Die Russen rückten vom frühen Morgen an gegen die ottoma- manischen Stellungen auf dem Hügel Zegni zwischen Kars und Am; es gelang den Russen jedoch nicht, die Höhen zu nehmen, die türkische Infanterie und Kavallerie hielt sich ausgezeichnet und schlug schließlich die Kosaken und russischen Bataillone in die Flucht. Der Kamps dauerte acht Stunden; die Ruffen zogen sich in der Richtung auf Banduban zurück; die Verluste waren aus beiden Seiten schwer; die Russen waren 30,000 Mann und 90 Kanonen stark." Der Berichterstatter des „Temps" wohnte dem Kampfe bei. — Aus Korsu vom 21. August wird^dem „Temps" gemeldet: „Der russische Gesandte in Athen beantragte ein L-chutz- und Trutzbündniß. Griechenland stellte als Bedingung im Falle des Sieges die vollständige Einverleibung der Provinzen Salonichi, Thessalien, Janina und der thracischen Inseln; der russische Gesandte entgegnete, Rußland könne im Voraus über solche Bedingungen nicht verhandeln, ohne die Slavenfreunde des Reiches zu verletzen. Die Verhandlungen wurden hiernach unterbrochen, dann aber wieder ausgenommen; Griechenland blieb aber bisher bei seinen ersten Bedingungen." Wien, 22. August. Einem Telegramm der „Polit. Corresp." aus Bukarest von heute zufolge ist die russisch > rumänische Convention unter sehr günstigen Bedingungen für Rumänien definitiv abgeschlossen worden. Die Nachricht von der Besetzung Küstendsches durch die Türken ist falsch. Küstendsche wurde von den Russen sehr stark befestigt und mit schweren Festungs-Geschützen armirt. In der Dobrudscha treffen zahlreiche Verstärkungen für das Corps Zimmermann ein. Die telegraphische Verbindung mit Tschernawoda ist unterbrochen. Bei Tusla unweit Tschernawoda lagern 5000 Mann Aegypter. — Die Russen treffen in ganz Rumänien Vorkehrungen für einen Winterseldzug, schließen große Lieferungs - Contracte ab und errichten Magazine in Turn- Severin, Simnitza und Turn-Magurelli. Konstantinopel, 22. August. Der Sultan empfing heute den armenischen Patriarchen und überreichte demselben den Osmanie-Orden 1. Klaffe. — Ein Telegramm Suleiman Pascha's vom Montag meldet: Ungefähr hundert Kosaken, welche fünfzig Kasanlyk occupirende Tscherkeffey angriffen, wurden gegen Khaskoi zurückgeworfen. — Ein Telegramm des Commandanten von Rustschuk signalisirt ein den Türken günstiges Gefecht bei Kadikoi. — Osman Pascha telegraphirt, daß er die Ruffen in einem Gefecht bei Plewna geschlagen habe. — Ein Telegramm des Commandanten von Janina vom Dienstag meldet die Niederlage von 60 griechischen Räubern an der Grenze. Petersburg, 22. August. Amtlich wird aus Gorni-Studen vom 21. d. gemeldet: Heute früh griffen 40 Bataillone unter der Führung Suleiman Pascha's den Schipka-Paß an, wurden jedoch wiederholt zurückgeschlagen. Der Kampf dauert fort ungeachtet der bereits eingebrochenen Dunkelheit. — Gleichzeitig sind die Türken von Lowtscha her gegen Selwi vorgerückt; Mittags begann bei unserer Avantgarde in der Stellung bei Selwi das Gewehrfeuer; der Ausgang dieses Gefechtes ist noch nicht bekannt. Wien, 23. August. Trotz russischer Ableugnung ist die Vereinigung Mehemed AU's mit Suleiman Thatsache. Hierüber ist eine amtliche Meldung Seitens des österreichischen Militär-Bevollmächtigten in Wien eingetroffen. Die Stellung bei Plewna ist zu einer passageren Festung eingerichtet und mit schwerem Geschütz armirt. — Baschi-Bozuks kaperten bei Rahowa ein mit Waffen beladenes rumänisches Schiff. Die Bemannung desselben ist theils gefangen genommen worden, theils in's Wasser gesprungen und ertrunken. Petersburg, 23. August. Telegramme des Ober-Commandirenden aus Gorni-Studen vom 22. d. Erstes Telegramm: 10 Uhr Vormittags. Der Kampf bei Schipka am 21. d. begann früh Morgens und dauerte bis spät in die Nacht. Das Resultat desselben ist noch unbekannt. Bis zum Eintritt der Nacht wurden alle Angriffe der Türken zurückgewiesen. — Zweites Telegramm: 3j/4 Uhr Nachmittags. Der Kamps bei Schipka wüthet von gestern früh ununterbrochen bis diesen Augenblick fort. Die Stürme werden erneuert, einer nach dem andern mit frischen Truppen. Bis jetzt sind alle Stürme durch un= sere Braven mit großen Verlusten auf türkischer Seite zurückgeschlagen worden Lokal-Notiz. Gießen, 23. August. Durch die Aufforderung des Vorstandes des Frankfurter ThierschutzveretnS veranlaßt, hat sich hier noch dem Muster ähnlicher Knabenvereine in andern Städten ein aus Schülern der hiesigen Knabenschule bestehender Verein rum Schutze der Vögel gebildet. Durch die Beitrittserklärung verpflichtet sich jeder keine Vogel |u fangen, keine Vogelnester zu zerstören, keine Eier auszuheben, aber auch solche Knaben, welche sich derartiges zu Schulden kommen lassen, durch den Vorstand des Vereins zu warnen oder wiederholten Falles zur Anzeige zu bringen: desgleichen Personen, welche Singvögel überhaupt, andere in zu kleinen Käfigen gefangen halten: leder verspricht in den kalten Wintertagen nach Möglichkeit Futter für die Vöglein zu Beitrittserklärungen von Knaben werden entgegen genommen und nähere Erläuterungen von dem Vorstände gegeben; zu erfragen im Schulhause in der Schulstraße. Gießen, 24. August. Heber die Schriftstellerin Elise Polko, welche unsere Stadt so freundlich kritifirte, lesen wir in den .Briefen deutscher Bettelpatrioten an LoutS Bonaparte" von Bernhard Becker, Braunschweig 1873 pag. 391: Die Schriftstellerin Elise Polko aus Preußisch-Minden schreibt unterm 6. Oktober 1868 cn den französischen Kaiser, daß sie als Schwester des im Dienste der Wissenschaft in Afrika umgekommenen Eduard Vogel gern das Andenken ihres Bruders verewigen mochte und mit dem Plan umgehe, ein Kapital zusammenzubringen, dessen Interessen kühnen Forschungsreisenden zu Hülfe kommen könnten. — Sie wird auf höfliche Weise abgewiesen. erwischtes. in Odenwald, 21. Aug. Auch bei unS entsprach die lMtgen. Roggen gab es zwar eine bedeutende Raufen; Aus drH^di^Mhs Errtteonicht dn-HehetzKln MwMi Zerfror-"- Hierauf bettelt sie am 15. November 1869 nochmals, aber jetzt nicht aus Pietät gegen das Andenken ihres Bruders, sondern aus schriftstellerischer Jndustrte-Rttterlich- keit. Sle giebt nämlich an, daß sie eine Biographie der Kaiserin Josephine mit der Königin Hortense verfassen und zu diesem Zwecke Arenenberg und Malmaison besuchen will. Sie ersucht, um diese Reise machen zu können, den französischen Kaiser um 1000 Franken. — Ihr wird die Bitte wieder abgeschlagen, aber jetzt nicht wieder auf höfliche aß?iaus,-wuVdCljiddKidürch rasche Hülfe bald aelöscht. Irischbäcker in Gießen. Sonntag, den 26. August. Louis Keil in den Neuen-Bäuen. Emil Sauer auf dem Seltersweg. Wtlh. Lang in der Neustadt. zahl, aber das Regenwetter war der Entwickelung der Körner hinderlich. Spelz lieferte "S* dif ordere Anzahl von Haufen, auch ist der Ausdrusch im Allgemeinen ein guter, flflMn die Korner sind nicht mehlreich genug. Die Entwickelung der Gerste war schon auf dem Halme nicht oieloersprechend, weßhalb diese Getreideart nicht noch Quantität “nb Oualuat befriedigen konnte. Der Hafer entspricht beiden Anforderungen in ooll- ltem Maße, er liefert darum unter allen Getreidearten den besten Ertrag. — (Staatlicher Schutz für Bräutigams.) Ein Circular des türkischen Ministers des Innern singt tu väterlicher Weise für die Herzensangelegenheiten der jungen Musel- fn