Zweites Blatt Sonntag, den 25. März No. n fS97. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vrrnaerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. 111)11 Wir oerft-blen nicht darauf aufmerksam zu mache», daß Vortrag des Herrn Prof. Gareis in Wenzels Garten Bier im GlaS verabreicht wird. raud)- Pfttdekrast- ^310 llge, Zei-en l rc. Bedienung bei rinnerung. mann. Gießen, 24. Vtärz. am Montaa Abend bei dem en . irühj-hr “f Mg« ich mein @t(W med. F. isber pefdirnfte $tt= auch für »» F-lg' Ide Arbeit ju^ttn». (J nö'hiz-" Deutschland. Darmstadt, 21. März. Die Theilnahme der hiesigen Bevölkerung an dem schweren Verlust, welchen das Großh. Haus durch das gestern Abend 6% Ubr «folgte Ableben Sr. Großh. Hoheit des Prinzen Carl, deS ältesten Bruders Sr. König!. Hoheit des Großherzogs, erlitten, ist eine allgemeine. Dem hohen Heimgegangenen weint nicht nur der Kreis seiner Familie nach, sondern auch mancher Arme und manche sorgenbeschwerte Mutter werden bei der Todesnachricht eine Thräne des Schmerzes und der Dankbarkeit für genoßene Wohtthalen nicht unterdrücken können. Möge dies Bewußtsein, das durch des Volkes Mund den hohen Hinterbliebenen des Verewigten gebracht wird, vor Allem dessen tief erschütterter hohen Gemahlin, den Brüdern, unferm allverehrlen Großherzog und Sr. Großh. Hoheit dem Prinzen Alexander, der Schwester, Ihrer Majestät der Kaiserin von Rußland, und den Söhnen des hohen Verstorbenen zum Tröste gereichen. Wie die Gruft sich über dem Sarge des im 68. Lebensjahre Verschiedenen schließen wird, werden Alle, welche Gelegenheit hatten, sein still bescheidenes Wesen kennen zu lernen, sagen: „Sie haben einen guten Mann begraben" und die Fortsetzung des Dichterwortes: «Dock uns war er noch mehr", werden dem hohen Verblichenen die dankerfüllten Herzen Derer als Chrenpalme nachsenden, denen er oft ungekannt Linderung in der Noth des Lebens brachte. Das hessische Volk wird dem Andenken des hohen Herrn, der, seinen Ahnen folgend, Biederkeit, Gerechtigkeitssinn und Menschenliebe stets zu seines Lebens Richtschnur machte, in seiner Brust einen Ehrenplatz bewahren. Darmstadt, 23. März. Prinz Friedrich Carl Namens des Kaisers, der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, Prinz Carl von Baden Namens des Großherzogs und der Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt treffen heute zur Beisetzung des Prinzen Carl hier ein. Berlin, 22. März. Das Geburtstags-Fest des Kaisers ist hier so festlich begangen worden, wie kaum jemals in früheren Jahren. Nachmittags wurde dem Kaiser das ihm von den deutschen Fürsten geschenkte Bild überreicht. — Der „Reichs-Anz." publicirt nunmehr die Ernennung deS Fürsten Bismarck zum Erb Oberlandjägermeister des Herzogthums Pommern. — Die Kaiser von Oesterreich und Rußland haben den Kaiser Wilhelm telegraphisch beglückwünscht, die Könige von Bayern, Belgien und Spanien vermittelst eigenhändigen Schreibens. Straßburg, 23. März. In der Rede des Ober-Präsidenten bei dem gestrigen Fest-Bankette sprach derselbe von der sichere» Hoffnung, die wir hätten, den Kaiser recht bald hier zu sehen. Hesterreich. Wie«, 22. März. Die „Presse" meldet: Die Galizische Karl-Lndwigs- Eisenbahn-Gesellschaft zeigt an, daß in Folge Einsturzes einer Brücke auf der Kiew-Brester Bahn der Anschluß-Verkehr von Rußland her über Radziwilow eingestellt worden ist. Wien, 23. März. Das „Fremdenblatt" widmet dem 80. Gcburts- feste des Deutschen Kaisers einen herzlichen und sympathischen Artikel, worin es darauf hinweist, daß Kaiser Wilhelm als Held, als Völkerhtrt und Schlach- tenführer, als Erhalter und Neubegründer auf ein so langes Leben der Arbeit und Pflichterfüllung mit dem beruhigten Bewußtsein, das Veste gewollt, und mit der lohnenden Genugthuung, das Höchste erreicht zu haben, zurückzubücken vermag. 7- Durch kaiserliches Patent vom 20. d. Mts. werden die Landtage der Kronländer etnberufen, und zwar der Landtag der Bukowina zum 11. April, der böhmische zum 9. April, die übrigen, mit Ausnahme des galizischen und dal- matischen, znm 5. April. 23. März. Die „Polit. Corresp." meldet ans Petersburg von' ' heutigen Tage: Die Londoner Protokoll-Verhandlungen find nahezu als ge ■ heitert Zu betrachten. Die russische Regierung wird niemals der Aufnahme 1 eine« Passus über die Abrüstung der russischen Armee in das Protokoll zustimmen. Die bezügliche Insinuation Englands würde entschieden zurückgewiesen. Beharrt England auf seinen diesbezüglichen Forderungen, so sind alle weiteren ■ Un^fn Zwecklos. General Jgnatieff trifft heute in Pari^ ein und rci; < alsbald weiter nach Wien. Die Haltung Englands läßt neuerlich den Drei- : Kaiser-Bund in den Vordergrund treten und dürfen diesbezügliche Verhandlun- gm als bevorstehend fignalisirt werden. KranLreich. PariH, 23. März. General Jgnatieff hat in London einen Rangstreit ' mit Schuwal-ff bestanden. Er hat nichts ausgerichtet. Die Abrüstung Nuß- f ^nds ist definitiv zurückgewiesen, das Protokoll vorerst beseitigt. Heute finde- 1 Jgnatieff's Abreise nach Wien statt. ' ~ 1 England Londo«, 22. März. Im Unterhause beantwortete der Unter-Ätaats- secretär Bourke eine Anfrage Potter's dahin, daß der Khedive den Oberst Vermischtes. 3p Würzburg spielt zur Zeit em Prozeß gegen den Weinschmierer A. Wann- fried, verklagt wegen 16 Vergehen des Betrugs, spectcll der WeinfäÜchung. Die Erörterungen ser sls Sachverständige geladenen Weinhändler, sowie f. Universitäts- Professors Dr. W-slicenus gaben einen Ueber^lick über das ganze Gebiet der Zjeiube- reitnng und Wttnfälschung und damit zugleich ein äußerst trauriges Zeugmß über die Qualitäten der Gcnußmitrel, welche uns vielfach unter dem Namen „Wein" gereicht werden. Abgesehen von der durch alle Sachverständigen dargethanen Mittheilung, daß alle unter fremden Namen im Handel vorkommenden Weine, wie Madeira, Malaga, Roussillion u. f. w. durchweg Kunstproducte sind, wurden auch noch die Manipula- tisnen des Näheren bekannt gegeben, welche außewenbet werden, um die edelsten Wttn- sorten künstlich zu ersetzen, oder dieselben wenigstens durch Beimischung aller möglichen Substanzen derart zu ändern oder zu vermehren, daß Hunderte von Procenten im Handel verdient, eie Gesundheit und materiellen Interessen des weintrinkenden Publikums aber suf's Aergste geschädigt werden. Das Urthcil über Wannfrted ist noch mcht gesprochen werden. Hoffentlich Erhält der Biedermann einen Denkzettel, der ihm und feinen Colleaen das Schmieren verleiden wird. — Für die Legung der unterirdischen Telegraphen sind tu Hochheim seit Montag IjO fremde Arbeiter angekommen, größtentherlS Engländer, welche mit dem besond-ren Verfahren beim Verbinden der Röhren, ein Geheimniß des englischen Erfinders, vertraut sind. Berlin. In das bekannte Restaurant Landvogt, Unter den Linden 18, traten oor Einigen Tagen so erzählt die N. A. Z. — zwei mächtige Märmergestülten, wie ihrem Gespräch zu entnehmen war, der einc Pommer und Lanbwehrcasallette Lieute- nant, der andere Schlesier und, wie fein zerfetztes Gesicht erkennen ließ, wahrscheinlich em alter CocpSstudevt. „Eine Pilsener! eine Münchener!" schallte es dem Kellner im kräftigen Baßorgan entgegen. — Nach Ablauf von drei und einer halben Stunde hatten die beiden Ke>nsestalten in Summe 121 Seid l vertilgt. Der erste 67 Pilsener, der andere 54 Münchener. Nachdem die Kleinigkeit von 36 30 H allein für Bier depo- ü'« ^elnte der Pommer in höchst r G-mütbsruh.i: „Dss war em Mämiett-vnk! Kellner, Jedem noch ein Stebseidel!" Tranken's und singen so ruhig, wie sie gekommen. (?) ft lgsvvll MmrU, "IJeuiz- ,, System Lanjen t Mfo“, 'ö ^tcrbehalle Gordon ermächtigt habe, mit Abessinien Frieden zu schließe«. Derselbe erklärte auf Anregung von Fawcett, die Nachrichten von Unruhen bei Adrianopel seien übertrieben, jedoch habe der dortige engliche Lonsul die Anweisung erhalten, an Ort und Stelle persönlich Erkundigungen einzuziehen. Eine Anfrage Campbell's beantwortete der Schatzkanzler Northcote dahin, daß die vom Sultan erlaffene Amnestie sich nicht auf solche Personen erstrecke, die an den Greuel- thaten in Bulgarien thetlgenommen hätten. — Im Oberhause erklärte Lord Derby auf die Anfrage Lord Dudley's, der Text des Protokolls und die Bedingungen, unter denen England unterzeichnen würde, falls es zur Unterzeichnung käme, seien noch Gegenstand der Erwägungen Seitens des Cabmets. General Jgnatieff nebst Gemahlin ist heute Vormittag nach Paris abgereist und wird von dort nach Petersburg zurückkehren, wohin er, soweit bisher bestimmt ist, seinen Weg über Wien nehmen wird. Spanien. Madrid, 23. März. Bei einem Zusammenstöße zweier Eisenbahnzuge auf der Südbahn kamen mehrere Personen um's Leben, verschiedene andere erlitten Verwundungen. Literarisches. ."Allzest voran!" Dies Motto könnte sich mit Recht die Modenzeitung V c oria ui«! Dankbar erkennen wir an, daß wieder der Januar wie Februar d. % uns bte schönsten, vollständigsten Mobenbilder brachte — vsm Neuen das Neueste mit treff: Ii$em erklärenden Texte — kurz Alles, was nothwendig, um Damenroilleten zu e nein Besuch in der Rcstdenz darnach zu ordnen und das Passendste dafür zu wählen. E'ne Freundin schreibt uns: „Der Rath der Vlctoria har so vollständig gcnÜLt, daß die Wsr.e: „Ei ®tc überflügeln ja uns Berliner en Eleganz!" von uns oertratten Frauen geäußert, uns eben so wohl thaten, wie die bewundernden Blicke, welche von Ratz und ^ern dort unsrer Toiöette gespendet wurden. Wird ja doch, wer aus der Prov.nz kommt, mit hyperkritischen Augen in der Refiden, beschaut?" Weltblatt, oas, wir wissen nicht, iu wie vielen Sprachen Einersetts sür unser Aeußcres in anerkennenswerthester Weise, so ist bie belletristische Zujt-rbe nicht weniger vorzü.lich und reiht sich dem Besten an, wa§ hetoor- ragenbe Blätter bringen. E< B ,?ie allsemein beliebte komische Alte des Wiener Hof- burgtoekters, hat dekanntltch seit etni^er Zeit den Brettern, die ihr, wie vielleicht keinem ^te ßan^e Welt bedeuteten, Lebewohl sagen müssen. Das prächtige Poctrait der alten Dame und die warmempfundenen Worte über ihr Leben und Sire den in der neuesten Nummer der Jlluftrirten Frauen.Zeltuns sind für die unzähligen Kießener Mnzeiger Meige- unii AisiBM für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. (Expeditionr SchulstraßS, At. B. Nr. Rumänien Bukarest, 23. März. Seitens der mit Verfolgung der Anklage gegen mehrere ehemalige Minister betrauten Commission ist jetzt der Deputirten- Kammer die Anklage-Acte vorgelegt worden. Danach ist die Anklage gegen Catargiu, Lahovari, Floresco, Majoresco und- Mavrogheni aufrechterhalten, gegen Cretzulesco und Earp aber zurückgezogen. Die Aufrechterhaltung der Anklage gegen Boerescu, Cantakuzcno und Brosetti wird dem Ermessen der Kammer überlasten. Lokal-Notiz. Rühl in der Neustadt bchimmlen Geschenke fen der Kch N*. r Vorstand^ L Kirchliche Anzeige. Am Gründonnerstag wird das heil. Abendmahl gefeiert werden. CV »—»«r—M*-—<*—»>«*» »M f MW * » / . »WA . -MaMWftMB |i ,1 - - —' ScMffebeHeiit. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz tn G i e ß e n. Southampton, 22. März. DaS Postdampfschtff America, Capt A-deLimon, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 11. März von Newport abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und bat nach Landan, der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 8 Ubr Morgens die Reise nach Bremen fortgesetzt. Die America überbringt 96 Psssag'ere und »olle Ladung. Briefkasten. Herrn W. Z Der gute Mann hat noch nicht Blamage genug! Vielleicht findet sich später einmal VSelegenbeit darauf z'"-ückzukommen ArxMiw—>-»*■ jainaTriji'ii wii» « aar Kg^x ^4^1 .-»•■■■ « >' «■■!»•••*■aw*«■***•“**»' ‘.T? Engro-Fager der Willon Puäting Co. Chicago (dornet) beef, Ham & Tonguo) bei 1604) Quantz & Volckmar, Frankfurt a. M. Den Empfang unserer neuen Frühjahrs- und Sommer = Äleider- Ntoflfe beehren wir uns hierdurch ergebenst anzuzeigen. Die gleichzeitig ein- gelroffenen neuesten Pariser Modell-Costüme werden nach Maaß copirt. Muster stehen zu Diensten. SSeuer djr Schoen, Kaiserstraße 14, 1591) Frankfurt am Main. Ausrrrg su» den StandesämtsreMrrn der Stadt Gießen. Vom 18. Lis 24. März 1877. Aufgebote. 17, März. Briefträger Josrph August Wilhelm Johann Braun von Gießen mit Anna Marie Hedrtch von Dannenrod. Andreas Daucrnheim, Heizer aus der Ober- hessischen Eisenbahn von Gießen, mit Elise Sauerwein von Grünberg. 23. Marz. Schreiner Johannas Ganz von Londorf; udt Magdalena Margarethe Elsaoea Würtz von Heide. ... Eheschließungen. 18 März. Schuhmacher Philipp Größer von Groß-Linden mit Anna Katharine Weimar von Alt-Buseck. 21 März. MechamcuS Johann Karl Hatz von Schopfloch mit Anns Lesch von Gleibergs 21. März. Gymnasiallehrer Johann Heinrich Scieerer von Borsdorf mit Karoline Marie Phll.ppine Jung von Gießen. 22. Marz Schretnermeister und Mitglied der Stadtverordneten-Versamwlung Christian Karl Schopbach mit Margarethe Christtanie Karoline, Wittwe deS Wil^lm Heusler, geb. Rinn von Gießen. 23 März. Hutfabrikant Loms Lowenthal von Berlin m t Clemem tinc Mayer von Gießen. Schreiner Eduard Menn von Hilgenbach mit Marte Kadenbach von Arenberg. Schreiner Christoph Wagner von Allendorfa.d. Lumda mit Wilhelmine Philippine Theodore Petr' von Gieyen. Der Hautbotst im 2. Großh Hessischen Infanterie-Regiment Rr. 116, Johann Gottlieb Richter von Großlhtentg mit G.or-i'.ne Karsltne Louise Weißmüller von Gieße«. Geborene. 18. Marz. Adolphtne Maggie, Tochter von Schlosser Gustav Nagel. "-März. Augusta Johanna, Tochter von Bierverkäufer Christian Noll III. 15. März. Marie, ein außereheliches Kind von hier. 16. März. Anna Marie, ein außereheltcheS Kind von Auswärts. 10. März- Katharine Elisabcthe, Tochter von Weißbinder Heinrich Schäfer. 17. März Karl, Sohn von Hofgerichts-Advocat August Metz. 19. Marz. Theodor, Sohn des Hilflocomottvführers an der Matn-Weser-Bahn, Christian Kinkel. 10 Marr. Anna Marvaretha, Tochter des am 8. August 1876 verstorbenen Bremsers Milipp Schmidt. 22. März. Georg, Sohn des Hetzers auf dec Köln-Mindener Eisenbahn Georg Rinn. 22. März. Dem Steuercommissartatsgehilfen Karl Ritzel ein Sohn, noch ohne Vornamen. 20. März. Karl Philipp, Sohn von Schuhmacher Konrad Verehrer der genialen Künstlerin gcwiß von hohem Jntereffe. In derselben Nummer finden wir eine Studie des berühmten Landschaftsmalers Ernst Korner von besten ägyptischer Reise, feie Mamelukcns'äber bei Kairo darstellend, mit aus eigener Anschauung hecvorgegan ener Beschreibung von L. P-Mch, em großes Bild von dem Franzosen Rmcvter, „Dante in der Verbannung nn Kloster Aoellana an baß sich dn kurzer LebenSadrtß dieses größten italienischen Dichters von dem in Pisa lebende« deutschen Gelehrten Remhold Merzdorf anschließt, rc.rc. Auch Nuredm Aga verrätd wieder neue Geheimnisse aus dem Treiben des türkischen Harem-, diesmal den meist barmlosen. oft aber auch harmvollrn Zeitvertreib derselben erzählend. Die vorhergegangene Moden Nummer (9) desselben Blattes ist diesmal besonders reichhaltig in Novitäten der Wäsche-Confection, die bekanntlich inForm und Ausputz de" Mode nicht weniger unterworfen ist, als Kleider. Hüte und Mantel. Das uns soeben zugekommene e liteHef! des laufenden Jah-gangs von „lieber Land und Meer" (Stuttgart, «erlag so» Educrd Hallbrrger) fesselt wieder durch seinen überaus, reichen und interessanten Inhalt. Ls ist in der That überraichend, wieviel bei bem so billigen Preise von nur 50 Pfennig pro Heft in einem solchen dem Lrser ge boten ist. Durch Wiedergabe des Inhalts des oben genannten Hefte« glauben wir dteß am besten zu zeige«, dasselbe enthalt an - iert- Im Pußtenlanbe. Novelle von Hugo Klci«. — Sulina. Die schone Müllerin Lieder-Cyklus von Wilhelm Müller. M t Illustrationen von Baumann und Schuster. I. Wanderschaft- - Briefe unseres Sp-z'alcorrespondenten. — Ein Bild aus der „guten alten Zeit". Von C A- Regner — NotizblSttrr. Ei« Do« Juan auf dem Eise. Von R -B- - Liebe und Politik- Novelle von Marie Colban. - Gustav v. Walz. Von M- - Orientalische Zukunftsmusik. Von W. von Dü^heim. ll. D^e Heere. 1. Die Rusten. 2. Die Türken. - Peter Quidam's Rheinfahrt. Eme Dichtung in zwölf Gesängen. Von Gerhard von Amyntor. - AuS meine« Kadettenjahrem Lose Blätter von Johannes von Dewall. 20 Der erste Ausgang. — Der Erfinder deS Alpakagewebes. Bon Max Wirth. - Paul Meyerhelm. - Die Tauerei. Sm Bild von der V^rkehrSstro.tze. — Der Henmarkt in St. Petersburg. — AuS der Jusendzett. Gedicht von HanS Hopfen. — Donau-Bulgarien und der Balkan. — Von F. Kanitz- (Oet»i7n Fries.) Zweiter Band- - Miniaturbtlder. II. Erinnerungen an berühmte Dichter'von Mosenthal. 1. Schwäbische Dichter- - Zettfragen für den Familienkreis V"n Benno Rede«. Die Parteien im Reichstag. — Das kaiserliche Paris. Von Leo Warrrn. III. Die Kaiserin. — Zettchronik. - Lotterieziehungen im Monat März. — Born Büchermarkt. - Schach. - Bilderräthsel- - Briefmappe. o . Illustrationen: Mutter ist nicht daheim. Gemälde von Louis Lassalle. Nach einer Photographie von Lecadre. (B- Schlesinger in Stuttgart. - Der Donauhase« von Sulina- Ausmündung der Donau in’6 schwarze Meer. Ortgtnalzeichnuug von I. Schönberg. — Eine Untersuchung wegen Kosaken-Exzessen in Ungheni. Nach einer Skiz.^ unseres Specialzeichner-. — Em Don Juan auf dem Eise. Gemälde v^u Bouti- bonne Mit Genehmigung der Berlagtzbuchhandlung Goupil & Comp. in Berlin. Die schöne Müllerin. I. Die Wanderschaft, v-n R- Schuster. — Direktor v. Walz. Orinlnalzeichnung. — Retourgelegenheit noch Wien, einer Radtrung von Joh. Ad. Klcin. — Skizzen au5 der Baukunst. Neun humoristische Bilder von M- Scholtz. — 9lav meinen Kedettenjahren Don Johanne- van Dewall. Zwei Bilder. Pmst Meyerheim. Originalzeichnung von F. Weiß- — Schaustellung wilder Indianer. Nach i «em Gemälde von Paul Meyerheim- - Tauschtfferei. Originalzeichnung von G Theuerkauf. - Der Henmarkt in St. Petersburg. Nach einer Skizze von E. Brolmg. AnS Donau'Bulgarien und der Balkan: Auf der Donau; Valistadt Rustschuk. Von F. Kaiutz. (Verlag von Hermann Fries in Leipzig.) — Moderne Ktndergeschichten. Neun humoristische Bilder von H. Vogel- Gestorbene. 17. März. Karl, 11 Monate 21 Tage alt, Sobn von Flurschütz Marti« Kröcker. 16. März. Ei« in der Geburt verstorbenes Kind weiblichen Äcschlrch'? von Schreiner Wilhelm Amend. 18. März. E-n in der Geburt »erstorbenes außereoeli cheS Kmd weiblichen Geschlechts von AaSwärts. IS. März Bleicher Ludwig Zacotz Schürz, 83 Jabre alt. 20. März. L:sette, 1 Monat 4 Tage alt, Tochter von Mau er Ko - rad Pfetter V. 21. März. Katharine, 24 Tage alt, ein sußer-helicheS Kind von Auswärts. 21. März. Anna Sophie, 1 Jahr 3 Monate alt, Tochter deS Hauptsteue.amtS-Contro lem s Augustin Eduard JustuS Blöcher. 22 März. Otio Max, 2 Monate 13 Tage alt, Sohn ocS Kunst- und Hanvelb-ariners Otm (^arn. Anssug aus -en Kirche^duyel-n 3fr Stam Evangelische Gemeinde Getraute. Den 18. März- Philipp Größer, Schuhmacher dahier, des verstorbenen Mau>erS in Groß-Linden, Johann Georg Größer edel. Sohn: und Anna RMbaitne Wein ar, des verstorbenen AekermannÄ t« Alt-Buscck, CaSpar Weimar ehel. Tochter. Den 22 März. Cbriftian Karl Schoobach, Schretnermeistcr unr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung dahier, ein $3 ttmer; und Margarethc (Süriftihe Karoline Hensler, geborene Rinn, des verstorbenen Bürgers und Drechslers Wilhelm Hentzler, Wlttwe. Denselben. Johann Heinrich Scherrer. Gymnasiallehrer dahier, detz verstorbri.cn Oeconomen in Bersdorff, Georg Scheerer ehel. Sohn; und Karoline Marie Philippine Jung, des Lehrers Philipp Jung dahier ebel. Tochter. Den 23. März. Johann Gottlieb Richter, Hautboift im 2. Großh. Jnfantelir- rrgiment Nr. 116, des Maurers in Grotzlhienig, Gottlieb Richter ehel. Sohn; und Georgine Karoline Luise Weißmüller, des verstorbenen Bürgers und Schuhmachtrs Peter Weißmüller ehel. Tochter. Denselben. Eduard Menn, Schreiner dah'er, des verstorbenen SchreinermeistcrS in Hilgenbach, Kreises Siegen, Jakob Menn ehel. Sohn; und Marie Kadenbach, des Ortsbürgers in Jmmendorf, Kreises Koblenz, Andreas Kadenbach chel. Tochter. Getaufte. Den 18. März Dem Eisenbahnarbelter Johann Schweitzer eine Tochter, Anna Elisabeth Katharine, geb. den 25. Fedr Denselben. Dem Bürger und Kaufmann Philipp Schwager ein Sohn, Albert Georg Conrad Heinrich, geb. den 10. Febr. Denselben. Dem Hofgerichttz-Canzlisten Wilhelm Koch eine Tochter, Luise Mcrie Helene, geb. den 14. Febr. Den 20 März. Dem am 1 Jan. 1877 verstorbenen Bürger und Schreinermeister Johann Heinrich Schneider eine Tochter, Katharine Luise, geb de« 4. März. Den 23. März Dem Kaufmann Wilhelm Seibert ein Sohn, ^r«|t Ludwig Heinrich Wilhelm, geb. den 18. Febr. Beerdigte. Den 21. März. Ludwig Jakob Schürz, Bürger u. Bleicher, alt 83 I. 3 M> 21 T-, gest. ben 19. März. Seipp- Versteigerungen. Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag ben 26. März 1877, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in den Di- finden Strangswiese und Unterwald, Forst- wartet Fernewald, nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scdeith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen Eichen 2 9 2 130 Nadel 2,4 356,6 130,4 5130 B. Bau-, Werk- und Srutzholz: 21 Eichen-Stämme, mit 5,48 Feftmeter, 569 Fichten- w „ 266.44 „ 9 Eichen-Stangen, „ 0,94 „ 1127 Fichten- „ . 83,87 Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese. Gießen, am 21. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. (1539 Holzversteigerung in den Zimmer'schen Waldungen der Försterei Winnerod. Mittwoch den 4. April l. I., von Vormittags präcis Vi® Uhr ab, und wenn erforderlich am folgenden Tag, soll in den Walddistricten Sichwald, Eichköpfel, Zipfen und Wirthsgarten, folgender Holz versteigert werden: 8 Rmtr. Buchen Scheitholz, 27 „ „ Prügelholz, 2» „ , Stockholz, 2 , Eichen-Prügelholz, 30 „ Nadel-Scheitholz, 225 , , Prügelholz, 210 , v Stockholz, 28 , Buchen-Reishoiz, 300 , Nadel-ReiSholz, 1 Eicheu-Stamm von 9 Meter Länge und 33 Gcntimtr. Durchmesser = 0,77 Festmeter, 300 Lerchen- und Fichten-Stämme von 5—19 Meter Länge und 15 — 39 Zentimeter Durchmesser = 168,27 Festmeter. Bemerkt wird, daß obiges Stammholz von der besten Qualität, und zu jede« Gebrauch sich eignet. r Anzeiger. Zusammenkunft im Zirnmer'schen Hof dahier. Winnerod, am 22. März 1877. __________Sänger, Förster.______(1592 Holzversteigerung in den Staufenberger Gemeindewaldungen. In den hiesigen Gemeindewaldungen soll deu 26 und 27. März nachverzeichneteS Holz versteigert werben. I. Brennholz. Montag den 26. März, von Vormittags 8 Uhr an: 107 Rmtr. Buchen-Scheidholz 131 „ Eichen- 102 „ Aspen- u. Rodel-Scheidholz, 76 , Bnchen-Prüselholz, 78 „ Eichen- 50 , Aspen- u- Nadel-Ptüßelhol», 224 „ Buchen-, Eichen- und Nadel- Stockholz, 11210 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisholz. II. Bau- und Werkholz: Dienstag den 27. März, von Vormittags 9 Uhr an: 207 Eichen-Stämme bis zu 72 Centimtr. Durchmesser und 16 Meter Länge, mit 158,79 Kubikmeter, 331 Nadel- und Fichten Stämme bis 40 Eeniimtr. Durchmesser und 20 Mtr. Läng«-, mit 135,49 Kubikmeter, 2 Buchen-Stämme mll 1,52 jfubmtr., 168 Nadel-Stangen mit 6,75 frubifmtr. Der jcdesmaligr Anfang ist im Disttict Mühlwald an der Main-Weser Bahn. Staufenberg, ben 20. März 1877. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Vogel 1531 11« ft chbü tfen empfiehlt unter Garantie billigst 1596)_____________M. Weißbäcker. 1602) Grabkreuze, roh, sowie fix und fertig, Grabsteine und Grabgclander sind ftehttz vorräthig. Flick & Kröll. Frische Sämereien M £j. Roloff am W.lltbdr. (B99 1395) Moir^-, Lustre- u. Kattun - Schür;en billigst bei *»5 'M. *»>« t8,tä U"d 84u|m« “ti ^M^^rkinerveislcis ° Marie Kadenbach, d? M chel. Lächler ei6er -i« Tochter, 8nlia ^ager ein Sohn, Albert eine Tochter, Lotse Mr: ie j Würger und Schreiner- N<> fltb btH 4. März. tin Tohn, tzrnft Ludwiz Bleicher, alt 83 I. 3 SR. ze. Abendmahl : M Mbattäm Lloyd nm'ca, §apt A.be Simon, von Newyork obfigunftn r und hat nach iiMl Ung » Utir MorM W Mchrre und eow age genug! Vielleicht findet g tfo. Chicago fi-Murt g. ■w»W«- «■ D' Wn2 -' ime werd,» »°ch M Schoett) fit lt . im «N«m. ____ v^rw Vroire t bi(liä(i W unb 16 M-t-r W 9 /kliblkmetn. bB ,, '»W’sTi*" rtr. Äß»* »'■ m mit 1 52 tämme nr't - faibtfintt; xS».;-'- AM-« «°r«Ä gfefiL 5S$S> Verkauf von Stamm - und Brennholz im Forste Romrod. Es sollen im Wege der Submission vergeben werden: Stammholz. Brennholz. Nadelholz Scheiter Knüppel Stöcke Stück Cbkm. Buchen Nadelholz Raummeter I Aus der Obersörsterei Romrod 1689 1316 1521 706 n Wahlen 1552 1145 — 36 1262 28 HJ " " " Maulbach 1124 913 1250 3166 3708 — Das Holz ad I lagert ca. 3—4 Kilom. von der Eisenbahnstation Zell- (1611 Romrods n ^gert ca. 7—10 Kilom. von den Eisenbahnstationen Kirchhain und Neustadt. " Das Holz ad III lagert ca. 3—10 Ktlom. von der Elsenbahnstatron Ehringsbausemaber rooQcn wegen Einsichtnahme des Holzes an die oben genannten Oberförstereien wenden und ihre Submissionen verschlosien bis zum 13. April d I. bei unterzeichnetem Forstamte, oder am 16. April d.J., Morgens 10 Uhr, im Gasthause zum Schwanen in Alsfeld überreichen, woselbst die Eröffnung derselben in Gegenwart der erschienenen Submittenten stattfindet. Romrod, den 17. März 1877. Großlierwaliches Iorstamt Romrod. Billhardt. 1601) Eiserne Träger, alte Eisenbahnschienen, Säulen, Cement, sowie sonstige Hauartikel, empfehlen __Flick & Kröll- HttpmtHen bet Fr. Textor, 1612)__aus der Hardt. 1597) Mein Lager in Rohr-, Stroh- und Seegra-deiFen bringe ich hiermit in Erinnerung. H. Dickore, Sonnenstraße. "7607) Ein Haufen Mist zu verkaufen 'Neuenweg B. 81._______'__ "1587) Ich bin Willens, meine sämmt- '4tdi en Aecker, sowie mein Haus in der Mühlgasse, aus freier Hand zu verkaufen. ___Ph. Schwall Wittwe. August Aoll «mpficblt alle Sorten Weistmehl aus der Kunstmühle des Herrn F. Burk zu gleichem Preise wie in der Mühle selbst._______________________ (1508 Zug-Jalousie- und Roll-Läden, Stahlfeder-Läden u. Roll-Schatten- u. 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Versteigerungen. 1*593) Ein sehr freundliches Zimmer an eine einzelne Person zu vermiethen bei Geometer Haas, Riecelpfod E- 29,5. 1589) Ein Familienlogis ist zu oer- mtethen in her R'ichensand-BahndofssN aße «ft. E. Nr. 131 und bis 15. April beziehbar. ______ 1594) Zwei hübsche unmö- blirte Zimmer, getrennt oder zusammen, zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. 1600; Ein möblirtes Z mmer zu ver- miethcn und alsbald bcziehd >r bei __B a H h. Eule r am Hamm- 1608) Das von Herrn Eymnasial-Lehrer Doctor Schmidt seither bewohnte Lopis ist n> ptn dessen Wegzup von hier, ander- w lig zu vermiethen. 9ouis Scheid, Marburaerstraße. 1609) Der dritte und vierte Stock meines neu erbauten Kaufes in der Reichensan d- Dahnhofsstraße ist per IS.Juli zu vermiethen. Zu einem der beiden kann Stallung für 2 Pferde abgegeben werden. __Theodor JHaubacai. 1696) Wolkengasse C. 90 ist ein gut mö i tes Zimmer mit Cabinet zu ver- m c hen_____________________________ 1613) Ein Familienlogis per 1. Ium er- ?.u vermiethen bet Cbristian Frech. 1569) Cchohgasse Ltt- fl. 256 ist ein mödl'rtes zimmer zu vermiethen._________ 1567 De> mittlere Stock m-lnes Wohn- b. ii'tfc, bestehend in fünf Zimmern nebst Zr behör, ist zu vermiethen. __Earl Stückrath, Garfield. 1551) Ein kleines Mansardenlogis auf foioit oder bis 1. Mai beziehbar zu oer- rut khei'. Ernst Döring, Riegelpfad. 1-171) Zwei tnetnandergeheridr möblirte Zirme zu vermiethen.__Asterweg A. 111. 14 12. Das seither von Herrn Canzlri: Eh-.s W..kcr bewohnte Logi^ ist bis zum 15. Ium anbirrodt zu vermiethen. Ehr. 9k 0 l l III., Canzleiberg B. 66. 1481) Die Mansarde meines Hauses ist per Aniang Mai zu vermiethen. Fabrikant Iugbardt, ____________________Kv. zleiberg B. 72. 1542) Eine Wohnung 3. Stock von 4 Z nuiKin, 2 Mansarden und sonstigem Zubehör ist zu vermiethen und am 1. April beziehbar C b r. S ch 0 p b a ch, ___Neue-Bäue B. 80. _ 1092 ; Zwei ineinandergchcndc möblirte Zimmer verw'ethet per 1. April E >! g i'_u Kauffmann, Alicenstraßc. 1456) Möblrrtes Zimmer nächst der Kas. r zu vermiethen. Walltborstraße 199. 1307) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer per 1. April zu vermiethen. ____________' H- I- Köhler, (Äartfeld. 1440 E'N Famrlienlogir' mit allem Zu- grhör pe> 15. Mat evenr. 1. Juni zu ver miethen bet________P b Schlatter. (Fin Laden mir LoaiS ist bi5 im Juli zu vermietben Del Gg. Vogt, SelterSweg. (1595 per Stunde zu vermiethen. 1598)____________________Wallthor 188. vermischte Anzeigen. 1588) Ich wohne von heute an im Hause des Herrn Rentners W- Dietz, Sonnenstraße B- 77 neben der Ricker'schen Buchhandlung. Gießen, den 24. März 1877. ___________________________M. Pilge r. Schneider-Gesuch. 160.)) Tüchtige Jkock und Hvsen Arbeiter fittden sofort Bescliäftiguttg bei ____Fr. iieuser, 1512) Ein hiesiges EngroS - Geschäft sucht unter günstigen Bedingungen einen mit guten Schulkenntnissen versehenen junge; Mann als Lehrling. Eintritt kann sofort erfolgen. RähcreS in der Exped. d. Bl. 1533) Ein Heizer wird gesucht von ________G g. Renzel, Maschinenfabrik. Strofjljüte ^ür Damen und Herren zum Waschen und Färben werden nach den neuesten Formen fagonnirt bei 1407)_______________D. Fangmann Gesucht werden auf sofort 2 Schieferdeckergehülfen bei Fr. Herrmann, 1560) Schieferdeckermeister, Dillenburg Strohhüte ■ zum Waschen uno Fa^onniren nehmtn an (1418 M. jhuilij & (0. Zchmidt. 1576) Ein ju ger Mann, welcher gute Schulkenntnisse besitzt und sich dem Bau- fache widmen will, findet Stellung bei _________________I. D tein, Archttekt. Wohuungs-Uerät'.öenmg 1584) Meinen geehrten Kunden und Pu. l: fum in und außer der Stadt foürmtl die ergebenste Anzeige, daß ich seit Ende Febr. bei Herrn Georg M 0 0 g, Schuhmach.-r, Flügelsgasse 83, wobne. ________Heinrich Röhlich, Dachdecke'. 1583) 4000 ri. sind bei mir auszuleihen. _________Heinemaitn Hermann. 1578) Einen zuverlässigen Knecht sucht bei zwei Pierde____________L. Klinke! Jp der Lehr- unb ErziohungSanftalt der Unterzcichmten können zu Ostern noch Schülerinucn von Auswärts aufgenommen werden. Auch können ju.rge Damen, welch, das neu iu’4 Leben tretende Lehrerinnen- seminar besuchen wollen, Aufnahme, Rack- hülfe und Gelegenheit zu französischer und englisch-r Eonoersifion Referenzen: I Darmstadt: Herr Obermedicst'slratb ■>■*. Pfeiffer, Herr Rcallkhrer l>r. Wehs und Herr Gym- vasialletzrer Wielz. (1039 In Gtesten r Herr Universitätskanfier Geh. Just.'Ratb Prof. Dr.Woi**er*eli- leben. Näheres bem?en bie Prssp-cte. «Julie Wlida in Darmstadt. Verantwortliche Nedaction: A. Sch ey d a. - Druck und Verlag Uebei 8 der Brühl'schen Univ-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gieße». 1559) Ern junger Mann, welcher seine Vcbrjeit in einer Cigarre,«fabrik bestanden, s> cht Stelle auf dem Comptoir eine» ähn- l chen Geschäfts Offerten eub E. 100 an die Exped. d. Vitts. 1336) Das Schreiben von Briefen, Ver» trägen, Vollmachten, die Eimichtung, Führung und der Abschluß von Geschäftsbüchern, das Abfassen von Gesuchen und Bittschriften wird pünktlich und bestens besorgt -on Ernst Euler. Montag Abend Ite&tauration Straub. Lehrlinggesuch. Ein braver junger Mersch kann als Lehrling ctr. tret en in der Buchdruckerei von Wilh. Keller. Entwreckendes Kostgeld nirb von Beginn der Lehre an bezahlt. 1485 AttoBf Vogti in Gießen, Soiinniltr. 60, Aampf-Iärberei u. Druckerei, chem. Wasch-Anstalt. Ich beehre mich hierdurch ergebenst anzuzeigen, daß ich nunmehr meine Dampf - Färberei und Druckerei in Betrieb bringe,- wodurch ich in Stand gesetzt bin, von jetzt ab alle Garderobe- Gegenstände in zertrenntem und unzertrenntem Zustande, Möbel und Dorhsnßstoffe, Decken, Teppiche rc. rc., in jeglicher Farbe rasch, billigst und schönstens herzurichten. Zugleich bringe meine chem. Wasch- und Flecken Reini HUNgs Anstalt bei Beginn der Frühjahrssaijon in empfehlende Erinnerung. (1615 Zur gefi. Beachtung. Unseren geehrten Abnehmern zur gefl. Nachricht, daß wir seit dem 1. Marz mit unserem Galanterie-, Kurz unv Spielwaaren Geschäfte eine Drechslerei in Verbindung gebracht haben und werden von jetzt ab alle in dieses Fach schlagende Reparaturen auf's Beste und Prompteste besorgt. Ebenso halten wir uns im Anfertigen von specicllcn Mustern in Pfeifen, Stöcken und sonstigen Horn, Hol;- und Elfenbein Maaren, bestens empfohlen. 'S Strohhüte werben zum Waschen, Färben u. ftaconntw angenommen. (1388 LouiS Kail. Verein der nationalen und liberalen Partei. Montag den 26. d. M., Abends 8 Ahr, in Wenzel s SocZbflU wird Herr Professor Dr. Gareis einen Vortrag über die Bestrebungen der Socialdemokratie halten. Auch Nichtmitglieder des Vereins haben Zutritt. 1579) Der Vorstand. '1339) Jtloritz tire^ori kßc> Den im II. Omr Die Mr (dbtn löimti Tair (Sit^ntt Ar fonfi mchl » Unter' Htbeitreibunf schuld an b $td)t auf Evüü'Demo Ärmmh "Utto wenmn $ bnich einer Lande von ist entfiel men, wie I doch zu ga D.aße bebi an den St könnte. T siebenden ! Regierung di, “'hilf, bie7! « **,*X*IIXX Sonntag, den 25. März Erstes Blatt. 1827. KW 78 «ar, (1312 LUDWIG. v. Starck. (L. 8.) einer und mit Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag». : Schulstraßo, Lil. B. Nr. 18. mäßigen Beherbergen von Fremden nicht berechtigten Einwohner eines Orts verpflichten, von der Ankunft und Abreise der von ihnen über Nacht in ihre Wohnung aufgenommenen Fremden, welche nicht in die Klasse der im Art. 81 bezeichneten Leute gehören, binnen einer bestimmten Frist bei der Polizeiverwaltungsbehörde die Anzeige zu machen, so werden Zuwiderhandlungen gegen solche Verordnungen mit einer Geldbuße von 30 fr. bis zu 1 fl. bestraft. Pr»ei6 vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 4. December 1874. Wir wollen dabei sticht unterlassen, insbesondere ausdrücklich darauf hinznweisen, daß zu denjenigen Personen, welche zur An- und Abmeldung nach Jlrt. 1 bis 3 des untenstehenden G-setzes vom 4. December 1874 verpflichtet sind, nicht nur diejenigen zu rechnen sind, welche ihren gewöhnlichen Aufenthalt dahier nehmen, sondern auch diejenigen, welche, ohne gerade ihren bisherigen Wohnsitz für immer aufzugeben, durch ihren Beruf, ihr Gewerbe, oder ihre sonstige Beschäftigung zu einem längeren Aufenthalt dahier veranlaßt sind, wie Handlungs-Commis, Geschäftsgehülsen, Gutsverwalter, Agenten rc., sowie Perlenen, welche sich zum Besuche der Unterrichts-Anstalten (Universität, Gymnasium, Realschule rc.) dahier aufhalten, nicht aber solche Personen, welche zu ihrer Heilung oder Erholung, zu ihrem Vergnügen, zum Besuche von Verwandten rc. einen vorübergehenden Aufenthalt dahier, unter Beibehaltung ihres iusburg. für irt,n xJ. O. ♦) Art. 81. Sowohl die zum Beherbergen von Fremden berechtigten Wirthe (Gastwirthe), als auch sonstige Privatpersonen, welche wiffentlich Dienst' oder Arbeitsuchende, die mit keinen Legitimationspapieren versehen sind, Orgelspieler, Seiltänzer, Korbmacher, Kesielflicker, herumziehende Schauspielertruppen, Musikbanden, Marionettenspieler über Nackt in ihre Wohnug aufnehmen, sind verpflichtet, hiervon sogleich nach deren Ausnahme und wenn diese zur Nachzeit stattfindet, am andern Morgen der Polizeiverwaltungsbehörde die Anzeige zu machen. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldbuße von 1 bis 5 fl. bestraft. ♦*) Art. 82. Gastwirthe, welche Unterlasten, die bei ihnen eingehenden Fremden, welche nicht in die Elaste der im vorhergehenden Artikel genannten Personen gehören, bei der Polizeiverwaltungsbehörde binnen der vorgeschriebenen Frist zu melden, oder welche den sonstigen wegen Ausnahme und Beherbergung von Fremden, namentlich wegen Führung von Fremdenbüchern, von der Polizeioerwaltungebehörde erlaffenen Regulativen nicht Folge leisten, werden mit • Geldbuße von 1 bis 5 fl. bestraft. Gießen, den 8. October 1856. Focalreglement für den Kreis Gießen. Betreffend: Das Polizeistrafgesetz, insbesondere Aufsicht über Fremde. (Tit. XII. 3. Art. 82.) Zufolge Entschließung Großh. Ministeriums des Innern vom 5. April 12. Septbr. d. I. zu Nr. M. d. I. 5136, 5137 und 12705 wird hier- wie folgt verfügt: Die Gastwirthe in Gießen und Lich haben das vorschriftsmäßige Fremdenbuch zu führen, sowie die gebräuchlichen Nachtzettel regelmäßig noch denselben Abend oder den andern Morgen bis 9 Uhr an die Localpolizeibehörden abzugeben. Die Gastwirthe in den übrigen Orten des Kreises Gießen sind verpflichtet, die bei ihnen einkehrenden Fremden, welche nicht in die Elaste der im Art. 81 genannten Personen gehören, binnen 24 Stunden nach deren Ankunft bei der Localpolizeibehörde zu melden. Zuwiderhandlungen werden nach Art. 82 des Polizeistrafgesetzes bestraft. Großherzogliches Kreisamt Gießen. K ü ch l e r. ♦**) Art. 84. Wenn localpolizeiliche Verordnungen die zum gewerbs- prechen sei, btn btclfintn M ! geßffl blt btibtr. trwäW n auf btrtn Kosten bm itrjtbn Xaftt vom Iwba er UrthMadsW an gt-. nal im Tirßwn fowr btmitlbtn TM M mit jjriit, wie der MM der geschehen |U öerifftntlidjm. V- R T nb verkündigt in öffentlicher Sitzung. alder. Ouvrler. Rübsamen. Tasche. den Auöjug: he, Aerilttdoccessist. lM jähen- Bekanntmachung Betreffend: Die polizeiliche Aussicht über Zuzüge und Wegzüge. alen Partei. Uhr, in Wenjel's einen Vortrag Äer ldemokratie Ben Zutritt- r Voist^L—- ’S« ein, gan. en- Wh ich fi gewöhnlichen Aufenthaltsort nehmen. 4 Wir verweisen ferner ausdrücklich auf Art. 4 des genannten Gesetzes, wonach zur Meldung des Ein- und Wegzugs innerhalb 10 Tagen auch diejenigen verpflichtet sind, welche den vorgenannten Personen Wohnung und Unterkommen gewährt haben, sofern nicht die An- und Abmeldung durch den zunächst Verpflichteten geschehen ist. » ' , Die Handwerksgesellen, Lehrlinge, Fabrikarbeiter und Dienstboten, welche in einer dieser Eigenschaften dahier in einen Dtenst wirkllch eintreten, find nach dem unten stehenden Artikel 89 des Polizeistrafgesetzes zum An- und Abmelden verpflichtet. Weitere Verpflichtungen zum An- und Abmelden Fremder für Gastwirthe, Dienstherrschaften rc. enthalten die ebenfalls unten abgedruckten Art. 81, 82, 84, 85 und 86 des Polizeistrafgesetzes und die zu diesen Gesetzesstellen für die Stadt Gießen erlassenen Localreglements. Gießen, den 5. März 1877. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. Fresenius. . Den gesetzlichen Meldevorschriften wird in der hiesigen Stadt in sehr mangelhafter Weise Genüge geleistet. Mit Rücksicht auf. die hohe Wichtigkeit und al «It, fcbif, ber fraglichen Vorschriften bei dem heutigen Stande der Gesetzgebung (u. a. Freizügigkeitsgesetz, Uuterstützungswohnsitzgesetz, Jmpfgesetz, Mtlitäraefttze, Stepergesetze) iebafteur b!? Do: U"d mit Rücksicht auf die öffentliche Sicherheit ist es sowohl für die sämmtlichen öffentlichen (Staats- wie Gemeinde-) Behörden als auch für die zur 8Hel- Sabrt alt, DfrfitiraMf bung Verpflichteten selbst von dem größten Interesse, daß die gegebenen Vorschriften auf das Gewissenhafteste befolgt werden. Wir sehen uns daher veran- -(1,Nung des Alex'anlm laßt, die hierher gehörenden gesetzlichen Bestimmungen nachstehend wiederholt mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß wir Übertretungen pichen in gemeinschaslijchx dieser Bestimmungen unnachsichtlich zur gerichtlichen Bestrafung bringen werden. vermittelst der Plkssc sL " ~ — - - - - " ’r c c ' ' CM-r----- *Tt“— —x d*”* un^ demaemaj 'nTO0? Clne veldstrast «Mark, eventuell sechs Ta« " Scheyda in eine Geh VLct^ evenluel W, sowie ein Jeder bn k 'n ein Lchtiheil der Kche lttsuchung und in ein Llen lejilkssirasrerichtskosten unter r.Htslbarkeit bezü,llch bei je ihren Anihell zu veror- ll, sowie daß dem gtnannim Alexander Wilker M Gesetz. die polizeiliche Aufsicht über Zugänge und Wegzüge be- treffend. LUDWIG III. vou Gottes Gnaden Großherzog von Heffen und bei Rhein rc. rc. Wir haben uns bewogen gefunden, mit Zustimmung Unserer getreuen Stände zu verordnen und verordnen hiermit, wie folgt: Artikel 1. Wer in eine Gemeinde einzieht, um in derselben seinen gewöhnlichen Aufenthalt zu nehmen, ist verpflichtet, sich bei der Orlspolizei- bkhörde tiefer Gemeinde binnen acht Tagen von dem Tage seines Einzuges an unter Vorlegung der ibm an seinem bisherigen Wohnorte ertheilten Ab- meldebescheinigung persönlich oder schriftlich anzumelden und auf Verlangen der Gemeinde^ oder O> >spolizeibst verpflichtet, von dem Einzüge und Abzüge derjenigen, welchen sie Wohnungen vermiethet haben, der Polizeiverwaltungsbehörde binnen 8 Tagen nach dem Elnztehen oder Verlassen dcr Wohnung die Anzeige zu machen. Diejenigen, welche Andere bei sich in Schlafstellen aus- nehmen, sind zur Anzeige binnen 24 Stunden verpflichtet. Großherzoglrches Kreisamt Gießen. Kück l er. ff) Art. 86. Wer ein ortsfremdes Kind in Pflege bei fich ausnimmt und unterläßt, davon der Polizeibehörde binnen 24 Stunden die Anzeige zu machen, verfällt in eine Geldbuße von 1 bis 10 fl. Wer ein solches Kind dem ausdrücklichen Verbote der Polizeiverwaltungsbehörde zuwider in Pflege aufnimmt, ist mit einer Geldbuße von 5 bis 15 fl. zu bestrafen. fff) Art. 89. Wenn ein auswärtiger oder einheimischer Handwerksgeselle, Lehrling oder Fabrikarbeiter oder ein auswärtiger oder einheimischer Dienstbote in einer dieser Eigenschaften in einen Dienst wirklich eintritt, ober wenn er aus einem solchen Dienst austritt, so ist er bei Vermeidung einer Strafe von 30 fr. verpflichtet, davon binnen 24 Stunden nach erfolgtem Diensteintritte oder Austritte (vergleiche Art. 94) der Polizeiverwaltungsbehörde die Anzeige zu machen. Gießen, am 28. Februar 1877. Betreffend: Die Frühjahrs-Controlvenammlungen im Kreise Gießen. Das Großherzogliche Krcisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie die nachstebende Bekanntmachung des Großherzoglichen Landwehr-Bezirkscommando's dahier in Ihren Gemeinden auf orts, übliche Weise bekannt machen zu kaffen. $ $ , Dr. Hoffmann, Regierungsrath. -M" 1877 «,"f ‘ 1 -'S bdiMrlji1* 86ri|i®9i,rl in W ter M""n9( emwten, nM «“*31 ein s-d-b-d-r tieft auch iua jiisthen. Die -cheplatzt. tibmt sein o< Bmnbet sich ' Aus bki dem Mi tragt, wrlch< Ziach den ii gen der dor liebe Substc gelangen, s verwendet l zuäer mit — und in ob außer 1 gaten fall Bekanntmachung. Die diesjährigen Frühjabrs-Control-Versammlnngen im Kreise Gießen werden, wie folgt, abgehalten: I. Im Bezirke der I. Compagnie (Gießen). 1. Zu Gießen am 4. April 1877 Vormittags, im Oswald'schen Garten, und zwar um 7-/z Uhr für die Dispositionsurlauber und Reservisten der Infanterie und um 8>/r Uhr für die Dispositionsurlauber und Reservisten der übrigen $®a^n®rob, Burkhardsfelden, Gießen (mit Schiffenberg und Herrnwald), Heuchelheim, Klein-Linden, Oppenrod, Wieseck. 2. Zu Lollar am 4. April 1877, Nachmittags 12 */* Uhr, auf dem Turnplatz. §ter}u 9e$ö«n g,lten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen (mit Heibertshausen), Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgez, Ruttershausen (mit Kirchberg), Staufenberg (mit Friedelhausen), Treis a. d. Lumda, Trohe. 8. Zu Grüuberg am 5. April 1877, Vormittags 8*/2 Uhr, an dem Bahnhose. §ieTju Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünbcrg (mit dcr Dickelsmühlc, Neu-Mühle, Stadt-Mühle, Steen-Muhle, Oberen rnÄ Untereee Ziegelhütie, Latz-Mühle), Hattenrod, Harbach (mit der Kolbenmühle und Sommersmuhle), Keffelbach (mit der Rabenau schen PaPie Mühle), Lauter (mit der Arzt-Mühle, Bing-Mühle, Gcorgcn-Hammer, Tröllcs-Mühle und Walk^Muhle), Lindenstruth, Londorf (mit da Burg Rabenau, Burg-Mühle, Schmied-Mühle, Reitzen-Mühle und Ziegelhütte), Lumda (Groß- imd Klein-), Odenhausen (mit Appenborn-Hoff, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen (mit Bollnbach, Veiisberg und Wirberg), Stangenrod, Stockhausen, Weickarli- Hain, Weitershain (mit dem Hainer-Hof), Winnerod.' II. Im Bezirke der II. Compagnie (Lich). 1 Zu Hungen am 12. Avril 1877, Nachmittags i3/* Uhr, am Friedhöfe. Rodheim (mit Hof-Graß), Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe und Villingen. 2. Zu Lich am 13. April 1877, Vormittags 9 Uhr, am Bahnhose Hierzu ^rt^ Birklar, Dorf-Gill, Eberlladt (mit Arnsburg), Eiiingshausen, Garbenteich Gr°ßen-Linden, Grüningen, Haus-'. Holzheim, Lang-Göns, Leihgestern, Lich (mit Albacher Hof, Kolnhausen und Muhlsachsen), Munster, Hof-Gill, Nleder-Besstngen, Ober-Beff» gen ^Ober-Hörgern, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg. . _n„ Es haben aus diesen Orten zur befümmten Stunde sämmtltche rm betreffenden Bezirke wohnenden beurlaubten Militärs alle Waffen des Deutschen Reichs zu erscheinen, welche zur Reserve gehören, zur Disposition der TruppentheM beurlaubt oder zur Disposition der Ersatz-Behörden entlaffen find. Hierzu gehörci^die Orte $unflclli Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim, Nonnenrod, Obbornhofen, Rabertshausen (mit RingelShause«) Wi 13. M ynommti Grsetz'Efi dizteil sri 9uIben l dabet die Unterneh die Bep' Vorstellu erklären. wodurch b'e türkis “SV Lo Weieutii wiihlug, Äfiibenmn ^iiujterra ^nsl-ert c Njhrng «Wkn ft "'Tigris ■ vevtA । Pi°i Tn Th ^chenlii kchchen. & Ctbinet Dasselbe 8- Abruar 1877. hren Gemeinden auf orll> jt, abgehalten: W(iH Abrüstung unterzeichnen werde. Ob und wie erfüllen wolle, darüber fehlen annoch verläßliche Angaben Dieser Lrinkspruch wurde von der Festoersammlung mit großer Begeisterung ausgenommen. Wußland. t * ** Ä [aubei und N* t: M- ;,8U M°i l856 alwuptttait Vnk66iionbete „ b" ‘35$ werden B Ueberi fÄ n»"»Miet. ’ 1 ®wt8«ntt ®i,6en. ilei. Weßt bei sich aufttmm ’tunben die 4njeiäe (1| d-r ldbuße oon 5 6i8 15\ »heimischer Handwerk »W oder einheimschn * wirklich eintritt, oder [ bei Vermeidung einet itunben nach erfolgten bet PolizeiverwaltungsSt. Odessa. 20. März. Wie amtlich bekannt gemacht wird, sind sowohl auf der Rhede von Poti, als auch an verschiedenen Stellen des Ufers von Poti bis au der Mündung des Flufles Tscholos Torpedos gelegt worden. Dee Schiffe" welche dort vorüberfahren, dürfen nicht näher als zwei -'-l.-m ehe Meilen von der Küste vor Anker zehen; diejenigen, welche m die Rhede ^ n- laufen oder sich dem Ufer mehr nähern wollen, haben -men Lootsen i» nehmen. In nächster Zeit sollen auch Torpedos nördlich der Rhede von Pot, bis Nowo rossijsk einschließlich gelegt werden. Türkei. KonKantinovcl, 21. März. (Amtliche Meldung.) Die türkische Regiermm ha^hentt Vkilängernng des eben zu Ende gehenden Waffenstillstandes bis ®um 13. April -;cl. verfügt. Der Großv-zir hn' bereits den Fürsten von Montenegro hiervon telegraphisch benachrichtigt und den Militärischen V - ehlshabern die betr. Befehle zugehen lasten- befindet sich bn ihm.^^^ 2i -Präsidium ,u Breslau hat bei dem MinisteUum de- Innern die Feststellung einer GesetzeS-Vorschrist bean- . . jx. «eariff Bier" und die Bestandtheile dieses Getränks fiprt. Nach'den in Breslau Seitens der Sanitäts-Polijei angeordneten^^Untersuchungen der dort gebrauten Biere hat sich nämlich herausgestellt, daß zwar schädliche Substanzen, wie Strychnin und Pikrin-Säure, nicht zur Verwendung 7 A als Mali-Surrogate Glycerin und Stärkezucker sehr häufig LLLt Ä B-id- Su„°,at?komm-?i ab-r sehr oft v-rnnr-inigt, Stärke- ,ulker mit Byps, Glycerin mit flüchtigen Fettsäuren gemischt, m den Handel -- und in d«s Bier. Es wird nun Sache der Gesetzgebung sein, festMellen, ob außer dem aui Malz und Hopfen hergestellten Gebräu auch die mit Surrogaten. flbri7rt.n ähnlichen Flüssigkeiten den Namen „Wer" führen surfen. Hesterreich. Wien 22. Mär». Der Waffenstillstand mit Montenegro ist bis zum 13 verlängert. Die Verhandlungen über den Friede« find wieder auf- gknommen. Di? Großmächte erachten für unnöthig, daß die Pforte zuerst Aumänim qSufareft, 22. März. Bei der Deputirten-Kammer ist von der »reg.e. rung ewe Vorlage wegen Verlängerung der provisorischen Handels-Lonvent,»«-» um 9 Monate eingebracht worden. .. Vermischtes. tro orfiur fl 22 März. Aus unserem Nachbarorte Salzböden chlrd uns Fol- aerbes mitgetheilt: In den meisten Gegenden Deutschlands kommt das Hochwi nur WS8WWWW träi?, ®b« Frucht uu» Gemüsefelder der Lt«-chba-i-n Wild- UMMMSM -fMdS-L-LUMWM- Blei mehr in Anwendung bringen ließe, weil sonst mancher, durch sie Jioig 0« sich tu Ungesetzlichkeiten hinreißen lassen mochte. 1 »i- städtisch- M»ne ft*** au6- Deutschland. Erlitt 22. März. General v. Stosch wird morgen nach Rückkehr seiner Urlaubsreise seine Antwort auf die Denkschrift des ^^^a"jler an ruständiger Stelle überreichen, woraus die Entscheidung über die noch schwebende ftraae bezüglich seines Demissions-Gesuches alsbald erfolgen wird. 6 »etlin, 22 März. Mehrere hiesige Morgenblätter trauen den Fne- b-nsv-rbandluna-n noch nicht; sie weisen namentlich auf die Schwteri^eiten der Abrüflungsfrag- hin. Rußland werde ohue Garantieen nicht entwaffnen und in dem Protokoll erblicke es noch keine Garantie. Andererseit« wird noch. « der Hoffnung sestgehalten, daß man, wenn m K°nst-ntm°p-l k-ln- ,inlr,t2 auf hie Wahrung des Frteven« rechnen dürfe. — Die ,,Voss, Ztg. lfjhrt äus Nizza, daß der Zustand des ehemaligen Botschafters Grafen Arnim i br bedenklicher ist. ®raf Arnim leidet an der Gesichtsrose, und «en« diese auch nicht fortschreitet, so ist doch die Gefahr keineswegs als b-s-,i, t an- ruseben Die Augen de« Patienten sind vollständig zuzcschwollen und di- Ltd» ausaeplatzt. Di- Ä-rzte befürchten, daß das Sehvermögen aus lange Zeit gelähmt sein oder sogar eine Erblindung Eintreten wird. D-r Sohn des Grasen hft der ÄtimelGUHQ Direci cruenc ci ,”Vv< _£ < „ Auftr-te-d^s B-Isch-N Lrzerltch, d'.-hi- sich d-r Minister °-rd-m!-!b-n aus dun«d, satz herum und fragte den chrerbi-t-ez B-'tr-chtepden: „Haben Sie mich nun gesehen? Ach sa, was kostet cß?" mar des Studenten Erwiderung. " * Von feer Sbr, 14. März, schreibt man der Barmer Zeitung. Siu tüchtige SLüNe dellen Name in weiteren Greifen bekannt zu werden verdient, rst ^. Forste Greaorius au» der Dachsbach. Derselbe erlegle vor einigen Tagen sein einund achtzig, les Wildschwein. Wie stark und dreist die Landplage der Wildschweine gegenwärtig in hiesiger Gegend auftritt, ersieht man daraus, daß in vergangener Woche Nachts .in j£(r.c,n «brmeiler feate- ^"'^qseftb 22. März. Der Finanz-Minist-r hat dem Unterhause einen G-s-tz-Sntwurs vorg-l-gt, wodurch derselbe zur Aufnahme des bereits angekun- diatcn sechsprocentigen Goldrenten-Anl-Hens b-huss Conv-rsion der 76 /, Mill. Gulden betragenden schwebenden Schuld ermächtigt wird. Der Minister sprach dabei di- Ansicht ans, da die d-mnächstige »enderung der politischen Lage dem Unternehmen günstig sein werde. , »et * - -• ----- ÄSU-Schi« «Mi °n° ***** Oberstlieutenant z. D. unv Bezirks-Commandeur. Stein-Mühle, Arankreich. s-ZMMMMMWU Enaland aus Rußland 2, aus Nord Amerika 1. Der Lehrgang für die technischen Dtsc.pl nm London, 21. Mär, J russischen Rückverb-ff-rnngen sind angeblich ^«^«55 unw-s-uE Nachdem Derbst statt des Wortes „action“ das Wort ,moyena‘ ^^,'im Zeichn-n »on M.schinentheilen, in ^mten b^ «aukun»^--^ Derwtt vorschlug,beantragte Gortschakoff jetzt .°°°°°rt« r°" A-^d-r Aenderunaen, über die ein Einvernehmen hoffentlich erreichbar s ©iedfeartf zum Vortrage. Im dritten Curse wird die Mechanik svrtsesetzt, -'ls Ministerrath wird zunächst den G-g-nsta.ch erörtern. D-r „Da, st T -graph Jb z^-aral-Rechnuns gelehrt und Betrieb der toerfiÄett abermals, daß England das Protokoll nur gegen d e Zusage der mrHgt(^,eH Mafchüien, Kr-Hne», Pumpen, Prefsm rc. sowie 6urfe, -nbiich Abrüstung unterzeichnen werd?. Ob und wie jedoch Rußland diese^F°r ermrg Dampitesse^zum V°rtr^-^°ebr^ch.. Lbem^ierten^bem^°b» erfüllen wolle, darüber fehlen annoch verläßliche Angaben. Die Partse 9-coM0tiven, hudraulischeu Motoren die Äetriebelehre, Graphostatik, Dach, hauvtunaen daß Oesterreich aus Bismarck's Anstisten mit der Brücke»-Constructionen und in mathematischer Beziehunö d^ Äiiwe ; etwaigen Üni-rz-ichnuaa d-s Protokolls zurückhalte, ist trrthümllch. Oesterre,ch Sifferenglal: unb Jnt-gralrechnun« auf SBebetel, Gi-^re, -e. vertraut gl-!ch den übrigen Mächten d-r Umsicht Englands bei der Ab affung mechanischen r-Sn^si- wer en^V-^e ü -r Mühttn Sp^ der Protokolls. D-r Besuch Jgnatiesss bei der Königm war rem ormltch. - uns M der btfon^ V«aeprten e 3'e8cb'5n‘'lt'i“ Der Thronerbe und seine G ...........< n r t unk Stben B arte sang üb er. c\—-»wt.nr,^Or.^S?ehle^(zugleich Direttort, oon «•»b™ s— ' 22, Wlij. Di, .Msrmng Post" Ichr'ibl, daß daö bril'ich, Siaailmannt.n «'Ithrtm M's issä «$« »»««HtSsSswk « iÄ ^5!«*!«=; ä«» S'Ä die tückische Regierung zur Abrüstung aufzufordern, bevor Rußland zur Demo Staatsdienst im Maschinenfache sich auszubilden beabsichtigen, bestens empsoh n S-Lö-L r» r. vielleicht in Bälde dadurch gehoben werden konn-n, daß Rußland und st - »°-td- » na direct erklsrte, er »linfche Se. Lxe-llmz ,u, sehen. Ueber das k,cke Türkei gleichzeitig «brüsten - Morgen wird wahrscheinlich wiederum ein Cab - bei »nmewung. . „ ...... ... —„ -ui bem *6- n-tsrath stattfinden. General Jgnatieff hat gestern mit Lord Derby eine sprach"— Beider gestern begangenen Jahresfeier der SeseMaft zur Unterstützung nothleidender Ausländer brachte d-r öst-rr-ichisch- B°tschaft-r Gra B-ust einen Toast auf «aiser Wilhelm aus, worin -r h»°°rh°b. d-ß sem- ggaarga.-.-^ 1497) XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXMIXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Gg. Wilh. Weidig 1536) 1549) 1416) >4IWV (1310 Hierzu ein zweites Blatt halte ich der Gunst des geehrten Publikums bestens empfohlen. Gießen, den 18. März 1877. Vorzüge dieses pateutirten Gasmotors sind: Einfache liegende Eonstruction. Ohne Mauerfundament in ollen Eiagen bewohnter Häuser aufzustellen. Arwendung ganz gefahrlos. Vollständig geräuschloser Gang. Keine Wartung. — Geringster Gasverbrauch. Die Maschinen werden geliefert in Größen von , L 2, 4, 6, 8 und mehr Pferdekraft. „Prospekte aratisE. Mein reichassortirtes Lager der neuesten Dam« nkleiderstoffe, Seidenzeuge, Seiden- fammte, Velvets, Cachemires rc. bringe ich unter Zusicherung streng reeller Bedienung bei möglichst billigen Preisen in empfehlende Erinnerung. Tatu an dtm 63A llbr trfo Ltuders Sr. Am hohen $ jenlnn and) tii Tobesnaä tofiene Wohl! Deä Düb, vor All :u«ikbrlen G Lihlveüer, £ jcbrn Verstör in im 68. l lezenheil hat! kben einen ,Dvck unS t hn Herzen 1 rung in der ted hohen H Dtenschenlieb ührenplatz V Dari der Großhei des Großhei Veisttznng b Berl IW dega »ux'tt dem -1 Biemarkk i Äaifer vvi begiückwün händigen G 8ft gestrigen z den Kaiser Gasmoloreiifabrik JDeulz in Deutz bei Köln. Außer unfern bisherigen „Atmosphärischen Gasmotoren, System Langen L Otto“, fabricnen wir Geschäfts-Verlegung. Ich beehre wich «rgebenst anzuzeigen, daß ich wein Geschäft beute in die frühere Besitzung des Herrn Dr. med. F. Klein, Neuenweg B 177, verlegt habe. Das wir bisher geschenkte Vertrauen, wofür ich bestens danke, bitte ich mir auch für die Folgt zu bewahren, prompteste Beförderung und solide Arbeit zusichernd. Gießen, den 14. Mär; 1877. Das Bureau für Stellenvermittelung des Kaufmännischen Vereins in Frankfurt a. M. MetJk im vorigen Jabrc, trotz der andauernden Geschäftsstockuna circa und Lehrlingsstellen. (394 Hochachtungsvoll H. Keck, Glasermeister. CCCCQCCCCCCCCCCLLG Ct CLCC Lt.CCCCC C1CCCCD Das Lager schwciz. -Stich m’ieit von Fh. Becker, Kaplansgasse, ist wieder vollständig assortirt und bietet das Neueste der Früh- jahrssaison. (1491 OCCCOOCaCX3QQCXXX»3n cgccxxicxxtccccx: Bratbückinge, ä 10 Pfg, empfiehlt Hochachtungsvoll Je Bär mann Wi Wnbahn. Kiew-Vrch u (Q Wie fkste des D> (< darauf bi Mieter, aL unt Richter «Wj. *«Ä 'Eitert -u ft* e’8M> J u« iitl Zum Besten der Allgemeinen Arbeiter-Kranken- und Sterbekaste findet am 2. Dsterfeiertag 'M Prinz Carl eine flßeaüuntcrljaltung mit Ucrfoofumj Karten a 1 Mark sind bei Herrn Spengler Rühl in der Neustadt ju haben. Die Mitglieder werden ersucbt,, die zur Verloosung bestimmten Geschenke spätestens b>s znm ersten Osterfeiertag bei dem Präsidenten der Kaste abzugeben. 1455) Der Vortiland. Die Nohlenhaildlung von Schmit» bört man oft, und fast jeder ist zu dieser Jahreszeit mehr oder weniger damit ▲ <, befallen. Selten jedoch wird einem solchen Katarrh die Bösartigkeit 3-.. cf- -nrt T 4 > welche derselbe bei Vernachlässigung zeigt und es giebt nicht wenige FZ.ix T wo Lungenschwindsucht und andere schwere Krankheiten dadurch entstanden sind 5 4 > Al? Schutz- und VorbcugungSmittel verdient der rheinisch» Trauben- T 4 ► Bruet-llonig von W. H. Zickenheimer in Mainz, dem gerichtlich an- Y 4 v erkannten ersten Fabrikanten und Erfinder desselben, allen Y .. empfohlen zu werden, welche an Beschwerden der Athmungsorgane zu leiden $ . haben, da dieser angenehme Saft die Eigenschaften besitzt, den Schleim zu lö'en, T < die Trockenheit und dadurch den Reiz zum Husten ru mildern und zu heben, ▼ wodurch baldige Befreiung der unangenehmen Zustände erzielt wiro. Auch V 4 ► X'tTrjhX werden die ernährenden und verdauungsbcfördcrnden Wiikunnen ♦ o itses Hausmittels viel'eitiq gerühmt und anerkannt. ♦ 4 » I Trauben-Drust-Honig wird in grünen Flaschen $ 4 > ^/verkauft, jede mit Stanniolkapseln verschlossen, welche nebigen T Fabrikitempel tragen, und zwar Vr Fl- (flolb) k JL. 3, % Fl. Y (rotb) a vM l1 /ii Vs Fl (weiß) K je. 1 in Gießen bet 4®°) 1. A. Busch Söhne.