isn. Samstag, den 24 März 3h» 90 Kichcuer WWeiger (1312 Artige- uai AmtsM fit bcn Kreis Gießen Stadt im II. selben irmitt!)tn. Asterweg 8. m f Antraa-s beleuchtete Lasker gleichmäßig die Vorzüge und Nachtheil- sowohl Zeitung", v. Stosch habe aus GesundhE Berlins wie Leipzigs, und wieß die Ansicht, als ob für die Befürworter Berlins und sei gestern nack der Neumark abgereist , nachdmi er den Contre-Admira tvirnfiirh nreuüiilbe Rücksichten masiaebend seien zurück. Graf Bethlisy-Huc Henk mit seiner Vertretung betraut habe. Die „Nordd. Allg. Ztg. enthalt trat ^ür den Antrag ein. Der bayerische Bundesraths-Bevollmächtigte v. Riedel tie Meldung, S<°sch babe sich wegen Unwohlseins iur kurz° Zeit nach der bezeichnete das Gerücht, als ob Bayern mit anderen Regierungen zn Gunsten Umgebung von Berlin begeben, ohne daß auf sein Entlastungs-Ge,uch eine Leipzigs Abmachungen getroffen und agitirt habe, als falsch. Bayern hab- sich Entscheidung erfolgt s-,. — Der Kaiser hat, wie die „Presse" meldet, den Fürsten Bismarck zum für Leipzig aus eigenem Antriebe entschieden. Einen politischen Charakter habe tun gen mit dem Reichs-Oberhandels-Gericht hätten Bayern und den übrigen tragen. Berlin, 21. März. Gegenüber der gestrigen Zeitungs-Meldung über die erfolgte Annahme des Entlassungs-Gesuches des Chefs der Admiralität Generals v. Stosch enthalten die heutigen Abend-Blätter verschiedene abweichende Mittheilungen über diese Angelegenheit. So heißt es in der „Kreuz- Leitung", v. Stosch habe aus Gesundheits-Rücksichten vorläufig Urlaub erbeten Großherzogliches Universitäts-Gericht. Hab er körn. Erscheint tilgkich mit Ausnahme des MontngA» (Spedition: Schulstraße. Lit. B. Nr. 18. Regierungen Leipzig als den geeignetsten Ort erscheinen lasten. Justiz-Mintster Leonhardt trat für Berlin ein, indem er aussührte, daß das Reichs-Gericht dem französischen Castationshof nachgebckdet sei, der mit den Organen der Gesetzgebung in Zusammenhang stehe und an deren Sitz auck den seinigen habe. Das Resultat der heutigen Sitzung war, daß der Antrag Gneist-Löwe, Her Sitz des Reichs-Gerichts solle in Berlin sein, mit 213 gegen 142 Stimmen abgelehnt, und die Vorlage des Bundesrathes mit Leipzig als Sitz des Reichs- Gericbts angenommen wurde. Berlin, 21. März. Die Frage, ob bei Veröffentlichung der Auszüge aus den Standesamts-Registern die unehelichen Geburtsfälle durch die Zeitungen unter vollständiger Mittheilung des Namens der Mutter genannt werden sollen, hat neuerdings zu amtlichen Erörterungen geführt. In Folge deren hat der Minister des Innern die Bezirks-Regierungen daraus hingewiesen, daß diese Veröffentlichungen angemestener Weise nur unter summarischer Angabe der vorgekommenen Fälle oder, wenn die einzelnen Fälle aufgeführt werden, nur mittelst des dem Kinde gegebenen Vornamens unter Beifügung des Wortes „unehelich" stattzufinden haben. Der Minister fügt hinzu, es werde sich nicht verkennen lasten, daß das entgegengesetzte Verfahren unter Umständen eine nicht genügend begründete Härte in sich schließen könne. Auch in Eheschließungs- Fällen dürfe die Veröffentlichung durch die Zeitungen, unterbleiben, wenn das von den Nupturienten aus erheblichen Gründen gewünscht wird, wenn z. B. - sich Personen trauen lasten, von denen das Publikum angenommen hatte, sie i seien bereits verheirathet gewesen, oder wenn ein Eheschließungs-Act wegen i später gerügter Formenmängel wiederholt werden müste, so u. A-, trenn Dissi- i deuten eine vor Zähren in gutem Glauben von ihrem dazu nicht befugten Pre- > diger geschloffene Ehe nachträglich vor dem Standesamt gesetzlich schließen. - Der Minister sagt zum Schluß seiner Verfügung, es komme überhaupt in Betracht, daß die Veröffentlichung der Standesamts-Acten durch die Zeitung gesetzlich bet uns nicht vorgeschrieben ist und daß demnach nichts im Wege steht, bei dieser Veröffentlichung auch den Rücksichten der Billigkeit Rechnung zu für Wen O. statten liebt. _ ,, Berlin, 21. März. Beim Reichstage ist die Vorlage wegen Verlängerung des laufenden Etats bis Ende April eiugegangen. Auf der heutigen Sitzung stand die zweite Lesung des Gesetz-Entwurfs, betr. den Sitz des Reichs- Gerichts. Dazu lag der Antrag von Löwe, Gneist und Genosten vor, in den Tert der Vorlage anstatt „Leipzig" zu setzen: „Berlin", und der Antrag Las- ker's, wonach der Staat, in welchem das Reichs-Gericht seinen Sitz erhält, ein oberstes Landes-Gericht nicht soll beibehalten dürfen. Bei Begründung dieses tfcsr Einladung juni Abonnement auf den eile A '-h für J kmiethuugm. -E^°nnz, Ri, ir N ^rmielhen. V 1?'?n,er iu M: am '-April besichbar. —B. 75. / Deutschland. i Darmstadt, 22. März. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: , _ Am 9. März den Lehrer an der Realschule zu Alsfeld, Otto Zimmermann, in der Eigenschaft als Volksschullehrer, zum Lehrer an der Vorschule des Gymnasiums und der Realschule zu Worms, und den Schullehrer Friedr- Rabenau zu Lauterbach, unter Belastung in der Kategorie der Volksschnllehrer, zum Lehrer an der Realschule zu Alsfeld zu ernennen; an demselben Tage den Lehrer an dem Gymnasium zu Büdingen, Dr. Ludwig Steinhäuser, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treuen Dienste und unter Verleihung des Charakters als Prosestor mit Wirkung vom 1. April d. Js. an in den Ruhestand zu ""^^Bcrlin. Am 21. Mai feiert Pins IX. das fünfzigjährige Jubiläum seiner bischöfl-chen Würde, und die „Germania" benutzt diese Gelegenheit, um einen Ausruf an die Katholiken Deutschlands z» veröffentlichen — um dieselben zur würdigen Feier dieses Erinnerungstages aufzufordern. „In allen Ländern , (aat sie, „werden Pilgerzüge vorbereitet, um den erhabenen Dulder, Papst Pius IX., in der ewigen Stadt zu seinem Feste zu begrüßen und ihm die Festaescheicke darzubringen. Auch in Deutschland hat sich zu diesem Zwecke ein Comilö gebildet, an dessen Spitze Felix Freiherr v. 8oe steht." Es ist leider nicht gesagt, ob Herr v. Los die Festgeschenke oder die Pilgerznge aus Deutschland organisirt, oder ob er Beides vereint in General-Entreprise genommen hat. Die Gläubigen, welche bei diesem Anlaß das „Gcfängniß" des heiligen Balers zu Gesicht bekommen dürften, werden wenigstens wiffen, was sie von dem „feuchten Kerkerstroh" zu halten haben, mit dem so oft bigotte Beredt, samkeit die Prunkgemächer de« Vaticans „zur höheren Ehre Gottes auSzu- Pr.'i) vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. ! frequente ickerei ffrantiurti, ifi pr oon Satiren ju vermirl-m. ftrffre N. 3100 Wt • Expebitivn von RndoK :anffurt a. M. M Bekanntmachung, die aefetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Winter-Semester 1876/77 betreffend. DieindLL7stereL.denen glichen Forderungen -nStudirend- müssen bis den ^lneses Monats m.itM f P e c x f t c n jllt Anzeige gebracht und längstens bis den 5. Mai d. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. der ^,sc,pilnar|taru lugeroiefenen Vorzug verlieren. Gießen, den 9. März 1877. "MdlichesLöK^t 5'qjJ ■ P.epor iil ju vrrmikthkn un" pichen bei _ st.Jutzi. vchlr /mjeigcr. anden ein brauner Stork mit ; abzutolen be! bmscher Michel, Neusiß , i gut empfohlener |unr cht unter bescheidenen Ar- ^,el!e nuf einem Gomplon ii. Sefl. Offerten unter M je Expe^. b. Bl. _ Vertretung für - u. UlllMN-Mlch nrichtet werden- die sich durch Fleiß, Umfuir • eine dauernde Rente trrnr billib.« offnl'ii J rr-iikjiirl - — 1 Z’Ab^ SfiSÖÖf b«Lh . Production! ■^335. Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei in s Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch Quartal 1877 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Dir Abonnenten, welche den Anzeiger abholen, erhalten denfelben zu 2 Mark. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnemcntsprcts 2 Mark excl. Postgebühr. Die. können nur bei der Post oder den Landpostboten abonnircn. — r , . n,„ .. , Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wtr Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wtr uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. -^»e ^eoactl0N.-- di- bish-rig-nErfa, M „ bk «tfle Unter Mitgliedern»^ K-rlk"f°br'k K 5h, ^Off-rt-n -»* dk" -3* nnr Hsterff- ingot» tip|| -VtCOC' .. k: Vnb die letzten sechs Jahre haben gezeigt, wie ernst es unser Kaiser mlt diesem Gelodniß genommen. Umgeben von erleuchteten Rathen hat er unausgesetzt dem Wohle deS Volkes seine ungebrochene Kraft gewidmet. Wenn wir sehen, wie in dncr rurjcn Spanne Zett die Reichsgesetzgebung daS unter schweren Opfern geknüpfte Band untrer politischen Einheit gefestigt hat. dann wissen wir nicht, sollen wir in unserem ehrwürdigen Kaiser mehr 6en siegreichen Heiden ober mehr den unermüdlichen «rbelter im Dienst deS Staates bewundern, der stetS bereit ist, persönliche Wünsche und Neigungen zum Opfer zu bringen, wenn eS daS Wohl des Vaterlandes erheischt. So steht denn unser Kaiser Wilhelm da, ein leuchtendes Vorbild selbstloser Pflichterfüllung, bewundert von der ganzen Welt, heiß geliebt von der Nation. M- H.! Der heutige Tag ist der zweite Gedenktag, den da» Jahr 1877 uns in Ccjug auf die Person des Kaisers gebracht hat- Denn am 1. Januar l. I. waren eS ftebenzig Jahre, seit der Kaiser der Armee angehört. Den Toast, der an diesem ersten Gedenktage der deutsche Kronprinz auf die deutsche Armee brachte, beantwortete unser Kaiser mit den Worten: „Und ich trinke auf das Wohl deS Volkes, aus dem daS Heer beroorae« gangen ist." u _ M. H.! Erwidern wir heute diesen kaiserlichen Trinkspruch, indem wir rufen Se. Majestät Kaiser Wilhelm der Siegreiche lebe hoch!" belgische Kapitalistengefellschaft bereit erklärt hat, für die Lenne-Lahn Dill-Bahn sechs und eine halbe Million Mark zu zeichnen, unter der Bedingung, daß der Staat die bereits zugesicherten drei Millionen Mark Subvention zahlt und die früheren Zeichnungen bestehen bleiben. Diese Nachricht wird unfern Comitee-Mitgltedern in Erntebrück, Womelsdorf rc. gewiß eine rechte Osterfreude bereiten. Hoffen wir, daß Alles jetzt zur endlichen Vollendung der lang ersehnten Bahn Hand an^s Werk legt. Hesterreich. Wien, 21. März. Die „Polit. Corresp." meldet aus London von heute: Bis gestern Abend war eine Verständigung über das Protokoll noch nicht erzielt. Trotz der abmahnenden Haltung der britischen Preffe glaubte das britische Cabinet dennoch eine Erwähnung der Demobilisirung der russischen Armee in das Protokoll aufnehmen zu sollen. Rußland ist zwar nicht princi- piell gegen das Aussprechen der Zusicherung, daß es zur Demobilisirung schrei- ten werde, meint aber eine solche erst nach dem Perfectwerden des Protokolls abgeben zu können. Dieser Differenzpunkt ist der Grund des Aufschubes der Unterzeichnung des Protokolls von Seiten Rußlands und Englands. Nach der Begleichung dieser Differenz werden die andern Großmächte auch erst dann das Protokoll unterzeichnen, wenn sie von dem Wortlaut des Protokolls Kennt- niß erhalten haben. Wien, 21. März. In der ersten ordentlichen Sitzung des türkischen Parlaments sollen Deputirte von Konstantinopel, Bruffa und Jerusalem, den Antrag auf Erlaß einer Adreffe als Antwort auf die Thronrede stellen, um darin den Dank für die Gewährung der Verfaflung und Wünsche für die Erhaltung des Friedens auszudrücken. — Einer Moskauer Meldung der „Preffe" zufolge hat das slavische Wohlthätigkeits-Comit6 beschloffen, falls die Feindseligkeiten wieder eröffnet würden. Montenegro nach Bedarf und Möglichkeit zu unterstützen und dem General - Consul Ionin in Ragusa sogleich für alle Fälle eine Unterstützung von 20,000 Rubel zu übersenden. — Ein Konstantinopeler Brief der „Polit. Corresp." schreibt: Der Name Midhat's ist auf Aller Lippen. Sowohl die Mohamedaner wie Andersgläubige sagen, es gebe keinen anderen Menschen als ihn, der das Land aus der kritischen Lage retten könnte; man wird sonach gar nichts Erstaunliches darin finden, daß der Sultan, wenn es der Bevölkerung in Stambul gelingt, Mahmud Damat Pascha zu stürzen, Midhat zurückberuft und neuerdings mit der Leitung der Staatsgeschäfte betraut. Frankreich. Pari-, 21. März. Der Amnestie-Antrag der Radicalen soll noch vor den Oster-Ferien eingebracht werden. — Ein Kammer-Conflict bezüglich des Armee-Gesetzes wegen der Unabhängigkeit der Intendantur vom Ober-Com- mando wird erwartet. — Die neueren Berichte aus Konstantinopel lauten weniger friedlich; eine innere Krisis ist in Aussicht. Das Protokoll ist noch nicht definitiv. Pari-, 21. März. General Bourbaki ist nach Lyon zurückgekehrt, wo eine Untersuchung wegen internationaler Umtriebe etngeleitet ist. — Der „Estafette" zufolge ist Oberst Tezenas zum Berichterstatter über den Laisant'schen Antrag ernannt worden. Der Beschluß der Commission lautet auf Erhaltung des Status quo. Pari-, 22. März. Die Commission der Deputirten-Kammer der Vor- berathung des Antrages ßaiftnt, betr. die militärische Dienstzeit der Freiwilligen, beschloß, bei der Kammer die Beibehaltung der einjährigen Dienstzeit zu beantragen. Vermischtes. Herborn, (an der Köln-Gießener Eisenbahn), den 22 Marz 1877. Auf den Mutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 359 Ochsen, 289 Kühe und Rinder 678 vchweine. Der nächste Markt ist am Montag, den 9. April I. IS. ..Wickrath, 9. März, «l« gestern Abend der (Kolporteur der Gladb. Zla. für Odenkirchcn, Wickrath u. |. w. mit dem um 10 Uhr 6 Minuten von hier abgehende, Zuge nach Erkelenz fahren wollte, wurde daS Eoup6 in dem Augenblicke, w, er in ba,felbc emstleg, von einem anständig auSsehenden Frauenz mmer verlassen. Nachdem der Zug sich in B-wegung gesctzl hatte, börte der Colpsrteur ein leises Gewimmer. Er durchsuchte das Coupä und fanb unter einer Bank ein vielleicht 8 Tage alles Knäülein, eingewickelt in em Stück von einer Pferdedecke und ein Frauenmäntelchen. Er übergab dasselbe dem BahnhofS'Jnspektor in Erkelenz, der dadurch in nicht geringe Verl« txv leit gerieth. denn m seiner amtlichen Eigenschaft fehlten ihm jedenfalls alle Jnftiuc- tivnen für einen derartigen „gefundenen Gegenstand', während etz ihm in feiner E gen- [ert Jahren seinin Sihnea s Staate-", das waren bie d em unvergängliches Ruh> 'lhelm unb mit ihm unfet n denen es btm Patriot ien nid)t strlortn gegariM ■önigin ßouift, die MiM drichs deS Großen thp ie mit -ropheMm 91 it i erfüllen bemfm waten. „wird, wenn M M und tief niebergebeuzt vc>! Imperator bas öaleilani ohne ben Gedanken an bi; eüeicht läßt sich Preußeni ras war der Mahnruf bet ifgegangen, den „ein gutn im Louise einst nannte, n j 1814 schmückte bie Brust uthigen Kampfe gegen ben en die kühnsten Hoffnungen muß die Klage über unfet t Dich herabgewürdigi - ms er, bet, nicht geblenbel l des Friedens, der W rtünbtte: “SÄ'®* mi sä'.ä; &3Sss ..... Durchmesser und 5—11 Mtr. Länge, Bemerkt wird, daß daS Bau-, Werk- und Nutzholz zuerst zur Versteigerung kommt, unb der Anfang jedesmal Morgens 9 Uhr beginnt. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen am Weg von Gießen nach Odenhauscn, «or dem District Buchkopf. Allertshausen, den 19. März 1877. Großh. Bürgermeisterei Allertshausen. Allen Kranken Kraft und Gesunddeit obne Medici« und ohne Kosten durch die Heilnahrung: llevalesciere “XL. Seit 30 fahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gefundheits- fveise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Redicin und ohne Kosten bet allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen- Leber-, Drüsen-, -chleimbaut-, Athem-. Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaultchkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwache, Hämor- ho'ben, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutauf'teigen, Ohrenbrousen, Uebelkeit und Erbrechen se Vst während der Schwange-schäft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von er Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80 000 Certi, sjcaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certistcate vom Lrofessor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Shoreland, Dr. Campbell, IZroscssor Dr. DLdL, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brähan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter AuSzug auS 80,000 Certificaten. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen fei Dank. Die Revalescibre hat meine 18jährtgen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche uno nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. . . I. Comparet, Pfarrer, Samte Romaine des Iles... Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ick die köstliche Revalesciere unb leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert batten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundbeit. Leroy, Pfarrer. Nr. 45270. I. Robert. Von feinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubbeit gänzlich hergestellt. 62845. Pfarrer Botlet von Ecratnoille. Von Asthma mit häufige« Erstickungen DÖÖifl 804^^ Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom D^üse Nr^«421E ^Marquise von BrLhan von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit Sittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Militäiverwalter, Großwardein, von Lungen- unb Luftrödren-Katarrh., Kop,schwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Äbmag^eruna^28^ ^aron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Hände« und Füßm :c. Die Revalescibre ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Presie der Revalescibre 1/2 Pfd. 1 80 1 Pfd. 3 vtÜ. ö0 2 Pfd. 5 70 Revaleseibre Chocolat6e 12 Tassen 1 «M. 80 24 Tassen 3 JL 60 48 Tassen 5 JL 70 ,3» «. f ro. Revalescifere Biscuites 1 Pfd. 3 vAL 50 2 Pfd. 5 «AL 70 H. öu belieben durch Du Barry u. Co. in Berlin W., 28-29 Passage (Kaiser- Galleriel und bei Dielen guten Apothekern. Droguem, Specerei- und Delicatessenhändle n im ganzen Vanhp, in Gießen bei iTIiailier Ai ScliwRger.(632 Salicylsäure - Präparate: Salicyl - Mundwaffer pr. Fl. JL 1. 75. , Zahnpulver , Dch. „ 1- — , Zahnkttt , Fl. » - 50. KsU mit ausführlicher Gebrauchsanweisung stets ächt auf Lager bei 6. F. Semmler. 1573) Eine an der Lahn, 1 Stunde von Marburg gelegene, aus 3 Gängen bestehende Mühle steht zu verkaufen Es eignet sich dieselbe zu einem Hüttenwerk, indem Formsano In Menge vorhanden ist. Auskunft gibt Administrator Ze iß zu Marburg. Buchen „ , 5,50 „ Nadel- w „ 0,83 29 Nadel-Stangen, ., 1,75 „ Der Anfang ist im District See an beiden versteigert werden. Der Anfang ist im District WellerSloh. Grotzen-Buseck, am 20. März 1877. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck Wagner. (1522 Holzversteigerung in der Mrstt. Gberförsterei Hohensolms. Dienstag den 27. d. M- soll in den Districten »Grundwald^, ^Annewald^ unb .Pfasfenmark" nach- Altenberg. Hohensolms, am 17. März 1877. Fürstliche Oberförsteiei Hohensolms. Dörmer, Revierförster. (1504 Kleesamen, deutscher, ewiger und weißer, sowie Saat Wicke«, bei (1437 I. M. Schulhof. 8 XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXMtXXXXXXXXXXXXXXX<*t«M L. Wundram, Leipzig, Le'bnitzsiratze 2. Es sollte Niemand, leihst wenn das Uebel noch so veraltet und hartnäckig ist, die Hoffnung ausgeben, geheilt zu werden, ohne sich vorher vertrauensvoll an mich gewandt zu Haden. (518 1576) Ein junger Mann, welcher gut Schulkenntnisse besitzt und sich dem Bausache widmen will, findet Stellung bei ______________________I- Sie i n. Architekt. Host, Adam Scheyda in eine Geldstrafe von vierzig Mark, eventuell acht Tage Haft, sowie ein Jeder der Genannten in ein Achttheil der Kosten der Voruntersuchung und in ein Bier« thetl der Bezftk-strafgerichtskosten unter solidarischer Haftbarkeit bezüglich der Kosten für je ihren Antheil zu verur- theilen seien, sowie daß dem genannten Ankläger Alexander Wilker do- Recht zuzusprechen sei, den decisiven Thrtl des Unheils gegen die beider. er»ädnten Beschuldigten aus deren Kosten binnen der ersten vierzehn Tage vom Tage der Zustellung der UrthetlSabschrift an gerechnet, einmal im Gießener Anzeiger und zwar in demselben Theile und mit derselben Schrift, wie der Abdruck der 3. daß die Angeklagten Auauft Orbig von Gießen, G-hülfe am UnionsftätS-Secre- 1565) Im Tischstopsen, sowie im lieber* tragen auf neue Stoffe, bei Vorhängen, Taschentüchern u. s w., Sticken u Zeichnen, empfiehlt sich I oh. Lott, __Selker^berg Lit. E. 5. V. R W So gegeben und verkündigt in Sitzung. Dr. v. Schmalkalden. Ouvrien. In Untersuchung gegen AugustOrbig von Gießen und Cors, wegen Beleidigung durch die Presse, wird auf die am heutigen Tage gesetzlich gepflogene Verhandlung, auf den vom Großherzoglichen SiaatSanwalt gestellten Antrag nach stattgehabter Be- ralhung des Großherzoglichen Bezirk-straf- gerichts im Beralhungszimmer; auf Grund nachfolgender Gesetzesftellen: deS S- 57, §. 186, §. 194, $. 200 deS StGBs des §• 20 des Preßgesetzes vom 7. Mai 1874, des §. 11 des Ge fitz es vom 30. December 1870, sowie deS Art. 322. 323 und 418 der StPO- in Erwägung, daß I. rc. z« Frmihfiert ., Frankfurt a. M., Daumweg Mo. 7. Verein der nationalen und liberalen Partei. . Montag den 26. d. M., Abends 8 lHjr, in Wenzel s «aalbau wird Herr Professor Dr. Gareis einen Vortrag über dir Bestrebungen der Sociaidrmokratie halten. Auch Nichtmitglieder des Vereins haben Zutritt. 1579)___________ Der Vorstand. 1212) Cine gebildete Familie wünscht zu Ostern ein bis zwei Gymnasiasten ober Realschüler in Pension zu nehmen. Nähere« Lit B- 32. Cltherchib. 1563) Hindernisse halber findet die nächste Unterhaltunq '25. März nicht statt. Das Nähere wird den Mitgliedern durch ^ereinsdtcucr nütgetheilt. Der Vorstand. wobei zugegen waren: Beginn der diesjährigen -großen /rüsMhrs-Rsumen- uni) Manzen-Äusstelluag im Palmenbause und den Blüthengallerien am 34. Uliirz 1899. Ausstellung einer großen Sammlung neuer und neuester erotischer $ flamen im Neuen Warmhaus. Di- Ausstellimg und sämmtliche Räume des Palmengartens find täalicb vou Morgens 7 Uhr ab geöffnet und finden an jedem Tage Rack,mittaaS ^von < ‘L6 ?*”' Abends von 7-/ bis 10 Uht Coueerte der Lelle der Gesellschaft unter Leitung des Kapellmeisters Herrn L. Stasnv statt V Restauration 1. Ranges. y Frühstück, Mittag- nnd Abendeffen für größere u,d kleinere Gesellschaften zu jeder Zett. ' w ,lcn ,Q, sä" “'ÄS«? *•"“< 1 M«e »„ M.., ”"b,“en•»*" i" Frankfurt a. M., den 20. Marz 1877. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxmixxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Rheinischer Kleider-Bazar, Fü^ den AuSzug: Tasche, Gerickttzoccessist. <1564 Beti £tn gei ln frapliditn $oi 6 mit Riilksickt llng-Per-flichtel kit, bie halber fofei Bchimmv Wir wi Rf sich bei ,tei •’M anziigebe^ J nll'8,n in dl « derj.lb, """ "•"'MnihJtr jg e,,?T|ihl4 S* V «ttik», P’lntN "»,«<»«! h,/rti,,i “"b ?l iktr S\n Alfrft i < "3 846) Junge Leule ftnom Pension in einer anständigen Familie, Nachdülfe in den Schularbeiten, Musikunterricht gratis. Näheres btt der Exped. d. VlitS. 1583) 4000 ff. sil d bei mir auSzuleihe». _________Heinemann Hermann. 2181 Flechtenkranke u. Brust- leidende heilt Dr Jochheim. Darmstadt a. d. Stadtkapelle Nr 12. 1575) Zwei Pferdeknechte auf Ostern gesucht. Oeconom Wagner, ___Wallthor. 1569) Schotzpusse Lit. «. 256 ist ein inöblirteS Zimmer zu vermiethen. 1371) Zwei oder drei tneinandergehende Zimmer, möblirt ober unmöbliri, vermiethet ________________H Adami. 1470) Mehrere möblirte Zimmer, seither von Einjährigfreiwilligen bewohnt, sind per 1. April zu vermiethen. Friederich Feidel, __Frankfurter Hof. " 1072) Ein geräumiges Mansarden-Logts ist an eine ruhige Familie zu vermtethen und den 1. Juni beziehbar. B- Kann Wittwe, Frankfurterftraße, vermischte Anzeigen. 1571) Ein Spengler, der GaS-, Wasser- eiiung, Dau- und Blecharbeit versteht sucht Stelle. Näheres Herberge, Teufelslustgärtchen. Wit Hai I Efände zu vn Artike ^wohnlichen l'hötdk tüffi <1 unter Vor T kikebeschemig *,r ©fmeinbr K'i/itbe Verbal Wid)cn 9?a Artikel Mäusburg, eröffnet wegen bevorstehender Geschäfts-Verlegung einen vollständigen (1312 Grossen Ausverkauf. Srogcn Sager vollständig zu räumen^ habe für die Dauer des Ausverkaufs bei allen Gattungen eine ganz bebeutenbe Pre.sermaßtgung e.n.reten lassen. Was Neuheiten anbetrifft, so ist mein Sager auf's Reichhaltigste affortirt und b,n ,ch überzeugt daß Jedermann nach Wunsch befriedigt wird. Einen Freiscourant folgen zu lasset halte ich für unnothig, da es Jedermann gestattet ist, von den Vortheilen, die der Ausverkauf bietet, sich Ju überzeugen. ' Rheinischer Kleider-Bazar, Mäusburg. anneSaeen yeda/«b.fCint sowie eine große Partie Knabenanznge, gebe g für jeden 1578) Einen zuverlässigen Knecht sucht bei zwet Pferde__L. Kl inkel 1577) Wir suchen zum sofortig n Ein tritt einen Eommis, der mit Buchführung und allen Comptoirarbeiten vertraut ist. __Natlmann S Wei big. Für Realschüler. 1582) In ber Nähe der neuen Real ule, bei einer ruhigen unb stellen Familie ein f br freundliches Zimmer mit prächtige, Aussicht an einen Realschüler billig zu »er- miethen; auch kann derselbe Kost und Nach hülfe erhalten. Näheres bei der Exp. d. Bl. Uiohuuugs-'lleräudcrultg 1584) Meinen geehrten Kunden und Publikum in und außer der Stadt hiermit d,e ergebenste «n,eige, daß ich seit Ende Febr. bet Herrn Georg Moog, Schuhmacher, Flügelsgasse 93, wobne. Heinrich Röhlich, Dachdecker. I l^uldig zu erkennen und demgemäß iu i ^4 3 bk August Orbig in eine Geldstrafe von dreißig Mark, eventuell sechs Tage ^ltr ‘ ~ iW Beschast Wermleryunszen 1567) Der mittlere Stock meines Wohn- hauie-, bestehend in fünf Zimmern nebst Zubehör, ist zu vermiethen. __________Earl Stückrath, (Aartfeld. 1568) Ein kleines Logis u. Bodenräume an eine ruhige Familie zu vermtethen bei _________________ Herrn. Euler. _ 157°) Das von Herrn Rechner Karl Grüneberg bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und im Mai b. I beziehbar.____________________Ph. Leib. 1585) Et» LogiS zu vermiethen und so- fort zu beziehen. __Löwengasse E. 171. 1242) Ein Familien LogiS, 3 Zimmer, Küche mit abgeschlossenem Corrtdor, zu vermiethen. Jacob Reiber, Gartfelb. 1529) Schloßaasse B- 1 ein möblirtes Zimmer mit Kabtnet zu vermiethen. 1429) Nrue-Bäue Nr. 82 ist ein freunb« lieh möblirtes Zimmerchen an einen ruhigen I Herrn zu vermiethen. ' von Grolman.