1S?X Dienstag, den 23. October Mo Tck« W M Mo«tOgK. Bit B. Nr. 18. % » : Öhren | c Erinnerung zu Mg empfiehlt alle -en, TchrWer rc., w großer Auswahl farbigen Hemden Chemisetten, son ie wollenen Hem-en, nd Unterhofen, i» Dncksk/m, Zwirn- ch in Kragen- und (5101 «wi# »iertrüichrlich 1 «art 20 Pf. mit Bringerlohn. -i«tclj»hrlich2Marr5-Pf. ter-Saison, in ^ltigcr Auswahl .Better^ »ressen rennten und dabei icjt »vsert'tzrnd.n Schrift p; er in, tmpfieblt in 4 ©rofeen msiraße 8, härte aller Branchen^ Erscheint mit *uH<6ex 1 •gHHNeet 6chu stelle zu Södel Dotationsmäßiger Gehalt 3026 58 Dem Herrn Grafen von Alt - Leiningen - Westerburg zu Ilbenstadt steht das Präsentation-- Ted,t Berlin ,S19aeOctober. Der R°ichs-Anz." publicirt di- Ernennung des Abg. W-hr-vpf-nnig zum Geh. Regterungs- und Vortragenden Rath im Handel«- mimft$ranffutt, 20. October. Se. Majestät der Kaiser hat unmittelbar vor der Abreise folgende« Handschreiben an den Herrn Ober-Burgermeister Deutschland. 8^2?^ ksä 20. O-tober. Die Nr. 44 desBroßher,-glichenR-gierungs- Ämmg, die organischen Bestimmungen der »o-Yt-chn. Schule zu Darmstadt und die künftige Bezeichnung dieser Lehranstalt betr. Inhaltlich derselben sind die durch Verordnung vom 3. Octbr. 1868 genehmigten organischen Bestimmungen der polytechnischen Schule zu Darmstadt einer Revi- ion unterzogen morden und haben Se. König!. Hoheit der Großherzog den revidirten organischen Bestimmungen mit der weiteren Anordnung Ihre G-n-h- itiigung erthcilt, daß die genannte Lehranstalt fortan die Bezeichnung „Technifwe Hochschule zu Darmstadt" zu führen habe. 2. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. 3. Dienstnachrichten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- anädiast geruht: am 2. Octbr. den von dem Fürsten zu Nsenburg und Büdingen auf die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Düdelsheim prasentirten Schulverwalter Otto Diehl zu Ober-Ofleiden für diese Stelle zu bestätigen; am 3. Ocibr. dem Schullebrer Christian Hartmann zu Westhofen die erste evang. Schulstell« zu Westhofen zu übertragen; am 9. Octbr. den Schullehrer Anton Minnich zu Oppenheim zum Lehrer an der Realschule zu Oppenheim, unter Belastung in der Kategorie der Volksfchullehrer, zu ernennen. 4. Versetzungen in den Ruhestand. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 3. Octbr. den Schullehrer an der ersten Ge- meindcschule zu Klein-Umstadt, Johann Georg Claus, auf sein Nachsuchen in """^Wett'bLtLgsvoller für di- Erhaltung d-s W-lftri-d-nssind offenbar die Dinge, die sich Im Westen Europas vorbereiten. Mtt allgemeiner iLpan nung sieht man der Haltung entgegen, welche die französische den soeben vollzogenen Wahlen einnehmen wird. Diese Wahlen haben zwar eine den Männern des 16. Mai feindliche Majorität in die Kammer hmel- gibracht. Da di- Zahl d-r R-Publikan-r in d-r u-u-n Kammer ab r um mindestens 40 ab- mib die der Anhänger der Regierung um ebenfc> viele Mrt- gliedei zugenommen hat, so wird der Marschall Mac Mahon aller Wahrsch- - lichkeit nach darin einen vorläufigen Sieg seiner «ach- sehen und sich dadurch ermuntert fühlen, aus dem bisherigen Wege sortzufahren.Daß bet: «««“" e« nicht aufg-geben hat, Angriffspläne gegen Deutschland und Italien zu schmieden, und M Ausführung derselben seine Hoffnungi »och immer.aus!Fra «ick setzt geht daraus hervor, daß der Papst üngsthi» Frankreich als ,,dw Hand Gottes" bezeichnet und' mit Anspielung ans das neue Deutsche ch geäußert hat, der Segen d-s Papstes Alexander HI. h°b° auch den Kaiser Barbarosta besiegt l Die Hetzereien der ultramontanen Presse, welch- gerave g;.ÄÄ' unermüdlich hinarbeitet. Glückltch-rweff- kennen d.e vom^V-.ican b-droh^^ MWWZWM s mäm ä ä- ä & «»»>• *”■ Eine Gefahr für den europäischen Frieden liegt aber m dieser goitjegung M Krieges durchaus nicht. Die Agitationen zur R-volutwniiung Polens haben den Dreikaiserbund wo möglich noch befestigt, das Verhaltmß zwischen E>cftet. reich und Rußland ist durch den siebenbürgifchen Putschversuch nur noch günstiger geworden, Italien tritt je länger, um so entschiedener m »>mge Bezlehunge.. den Kaisermächten und England wird durch die Rückwirkungl des K-g-s auf seine eigenen Jnter-ffen allmälig immer geneigter, Rußland bei einem späteren Friedensschluß so viel zuzngestehen, als mit dem europäischen Gl ch- Dr. v. Mumm^erich^^^^^ Stadt Frankfurt a. M-, beim Abschluß Meines diesjährigen Aufenthalts im Westen deS Vaterlandes -inen Tag in ihrem Weichbilde zu verweilen, ist Mir willkommener Anlaß gewesen, Mich persönlich eingehender, als es bisher geschehen, von ihren Vcr- hältniffen zu unterrichten; Ich bin um so lieber tiefet auffortening qesolgt , als Mich die Erinnerung, in Frankfurt Meine Laufbahn im öffentlichen Leben begonnen zu haben, in besondere Beziehung zu der alten Kaiserstadt bringt. D-r Mir hier bereitete überaus freundliche Empfang bat nicht verfehlt, den sympathischen Werth jener Beziehung zu krästigen. Aus d-r angenehmen Empfindung, welche die »on allen Seiten Mir erwiesenen Aufmerksamkeiten in Mir erweckt haben ist Mir das Bewußtsein erwachsen, daß Franksurt nicht aufhört, in der Verehrung für Kaiser und Reich den Glanz seiner Geschichte zu vertreten. Mit Befriedigung habe Ich zugleich beobachtet, d°s Gemeindew-sen der Stadt, auf gediegener Grundlage ruhend und den Wohlstand feiner Bewohner, wie seine nützlichen Einrichtungen mehrend sich sort und fort glücklich entwickelt. In der Ueberzeugung, daß Frankfurt auch unter den gegenwärtigen V-rhältniff-n seineB-d-nwnga eine der wichtigsten Stätten des Reiches sich zu bewahren weiß, scheide Ich mit aufrichtigen Wünschen für das fernere Wohl der Bewohmr, indem Ich Eie ersuche, Ihn«, Meinen Dank für die genußreich- Gestaltung der unter Ihnen »erlebten Stunden zu übermitteln. Franksurt a. M., den 20. October 1877. 3cD l l y V 4 Hl« Kesterreich. Wien 19. October. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde?« dem Abg. Magy und Genoffen nachstehende bracht: Wie weit sind die Verhandlungen über den Zoll- und Handels-Vertrag mit Deutschland gediehen? Wann werden die Vertrags- und Taris-Vorlagen von der^Reaieruna eingebracht werden? und wte gedenkt die Regierung für den Fallvorzusorgen, daß die verfassungsmäßige Behandlung der Vertrags-, bezw.^ Taris-Vorlagen und der übrigen Ausgleichs-Gesetze bis zum 31. D nicht ^."^^0^19, ^October. Es heißt, die bosnische Skupschtina habe im Fl-cken Tirkowatz eine provisorisch- Regierung eingesetzt. Türkei. Konttantinvvel, 19. October. D-r Sultan empfing Layard in Prtvat- Audi-nz Hierauf sand ein Ministerrath unter dem Vorsitze des Sultans st . - Layard theilte Server Pascha di- jüngst-Not-Trikupis! ar.der'^4 4 Gesandten in London mit. — An der Donau und dem Balkan herrscht wreo schlechtes Wetter, welches die Operationen verhindert. Am Lorn sanden nur aCht a»ein , J* Nah Um Nach. }e W B iaUh9,s,nittei d°et- KZ rte vOÖ > MaiSm Zeug- ?ue höch- 'len (sehreinS-pack '=hbtoh Bni*)b«i ?‘bri'“X:“ dSC,'t,!icl> d« Gien (533(1 Zur allgemeinen politischen Lage. Der Umstand, daß die Lage der Dinge aus dem Kriegsschauplatz seit längerer Zeit unverändert bleibt, läßt immer wieder von Neuem Gerüchte über Friedensvermittelungen entstehen. Die neuesten Friedensbotschaften kommen von Eonstantinopel, wo der Sultan jüngst geäußert haben soll, der Krieg werde bald zu Ende sein. Aus türkischer Seite ist allerdings größere Geneigtheit zum Frieden voranszusetzen als auf russischer. Denn die Pforte kann sich doch nicht verhehlen, daß sie trotz aller augenblicklichen Erfolge aus die Dauer außer Stande ist, Rußland Widerstand zu leisten; hat sie doch so eben ihre letzten Reserven einberufen, während Rußland in dem weiten Gebiete seines Reiches noch Hunderttausende von Soldaten ausbringen kann. Auch von den neutralen Mächten wird gewiß eine baldige Wiederherstellung des Friedens aufrichtig gewünscht, am sehnlichsten vielleicht von England, welches von der Fortsetzung des Krieges nicht bloß weitere Störungen seines Handels, sondern auch eine für seine Herrschaft bedrohliche Steigerung der Aufregung unter der mohame- danischcn Bevölkerung Ostindiens fürchten muß. Aber gerade ern englischer Minister, Salisbury, hat die gegenwärtige Situation so eben noch in treffendster Weise gekennzeichnet, indem er sagte, ein Fnedensschluß laste sich nicht eher erwarten, als bis eine vollständige militärische und finanzielle Erschöpfung beider kriegführenden Theile oder wenigstens eines derselben eingetreten sei. Und davon kann doch augenblicklich noch nicht die Rede sein. In der Thal denkt Rußland gegenwärtig an nichts weniger als an Friedensunterhandlungen, es denkt nicht einmal an einen Waffenstillstand, bereitet sich vielmehr energisch au „MM, lut teil Belk* gaD^1 ebenbürtig | inde9rDfldie BaCC0 \ ®ic beJ£fra =rinTn‘d|iaJVII|er jgen»rtigeID jem c ,0' , lnfiie0- W Preise. § ' Sohn, W rmann, nhsiAMy. 511, Kichencr Mnzeiger Allfrigk- «nd Amtsblatt fit itn Kreis Gießen.________________ Der orientalische Krieg. Wie», 19. October. Die „Presse" meldet aus Tiflis von gestern: Die russische Armee ist im Anzüge gegen Kars. Der Belagerungs-Park auS Alexandropol ist seit gestern ebendahin in Bewegung gesetzt. General Lasareff. welcher den Aladschadagh umgangen hat und versprengte Abtheilungen des rechten türkischen Flügels gegen Süden verfolgt, sendet eine Colonne über Hadfchthalil gegen die von Kars nach Erzerum führende Straße. Ismail Pascha hat seine Vortruppen auch von der Karawanserei-Straße zurückgezogen. General Tergukasoff folgt ihm auf türkisches Gebiet. Das bei Osurgeti con- centrirte Rion-Eorps erhielt ebenso wie die Besatzung von Ardahan Befehl zum Vorrücken. Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest vom 18. d.: Seit gestern findet von Seiten der Russen ein sehr heftiges Bombardement auf Plewna statt. Die Rumänen näherten sich der großen Grivica-Redoute bis auf 30 Meter. Sie glauben, dieselbe sei geräumt. In den letzten fünf Tagen sind bei den Rusten 1000 Mann Infanterie zur Verstärkung vor Plewna eingetroffen. — Dieselbe Correspondenz meldet aus Cettinje: Der italienische Minister des Aeußern, Melegart, drückte Namens des Königs von Italien dem Fürsten von Montenegro seine lobende Anerkennung wegen der großmüthigen Behandlung der türkischen Kriegs-Gefangenen und der türkischen Bevölkerung Seitens der Montenegriner aus. — Endlich meldet die „Polit. Corresp." aus Konstantinopel vom 19. d.: Der Conflict zwischen Griechenland und der Türkei wegen der türkischerseits erfolgten Saisirung von Waffen und einer Munitions-Sendung im Golfe Prevesi ist beigelegt. Auf die Reclamation des griechischen Cabinets wurde sowohl das griechische Schiff wie die Landung freigegeben. — Der Czar hat vorgestern an seinen Stab eine Rede gehalten, worin er äußerte. Er werde bei der Armee bleiben und für die Bedürfniste derselben sorgen. Wenn nöthig, werde ganz Rußland, wie einst, unter die Waffen treten. — Das Gerücht von Aksakoff's Verhaftung hat sich nicht bestätigt. Derselbe hat vielmehr im Moskauer >L>laven-Eomit6 eine Rede gehalten, worin er sagte: Rußland dürfe nicht zurucktreten. Die europäischen Jnteresten und die Locali- sirung des Krieges seien leere Schlagworte. Rußland müsse siegen, und sollte sich ganz Europa entgegenstellen. — Einem Gerüchte zufolge hätten die Russen den österreichischen Bahnhof Jtzkany besetzt. Genug davon — wir wissen tauben Ohren so lange zu predigen, als in Deutschland der ',DVU. ° sogenannte „offene Ziel", für ein unentbehrliches Unterstützungsmittel des Handels gilt! Der Ramscher verschwindet naturgemäß, sobald wir unS von dem eienden Borg» svstem cmanzipircn. Daß wir eine viel gefährlichere Sorte Geschäftsleute in unseren eoncessto- nirten und nicht concessiontrten Wucherern haben, wird total ignorirt — weil seit Aufhebung kCrs5$cU$ Ammern bie Frag' tmnali|-?^b^-'-^neten-Verlammlung betreffend. 3 Frlstgesuche “ 5tnan»t’eril’b' ,879-81 b-lreffend. gertchis -.n/el.sttnÄbl^m GäLkld"" "" Stadtverordneten Kauf und deh Hofft K* sÜ m f a|,c"ffeln um Bauerlaubnlß. M V.» Metzgermeisters Fritz Möhl um «auerlaubniß. Neben,ebiude«!^ Kaufmanns Möhl um Erlaubnis ,ur Erbauung eine? 8. Wohnungsoergütung für einen Lehrer. Die Wanderlager und das Borgsystem. vortrefflichen volkswirthschaftlichen Artikel schließt die „Kaufm. Corr." mit einem Hinblick auf obiges Thema in folgender Weise: "Einen mächtigeren Bundesgenossen als sämmtliche Vereine für Baarzahlun« rc bat die Bewegung für Einführung dieses Modus im kleineren, des Trattensystems im größeren Verkehr an — die Feder sträubt sich, es niederzuschreiben — an den Wanderlagern, den listigen aalglatten, durchtriebenen, mit allen Hunden gehetzten Ramschern! Man sieht hier abermals die weise Einrichtung der Natur, daß selbst „Pest und Eiterbeulen", „Auswüchse unseres gewerblichen Lebens", der Entwickelung eines Volkes in wirthschaftlicher Beziehung höchst dienlich sein können. 1 unbedeutende Scharmützel statt. Es heißt, Mukhtar Pascha sei noch in Kars. Staaten, sind wir in der Lage, über den Brand des Patentamt-Gebäudes zu Wasbinn- — Die türkischen Behörden in Sulina sind angewiesen, daselbst zu bleiben. und den Umfang des durch denselben angerichteten Schadens folgendes Aulüenttick- Das türkische Geschwader ergriff Maßregeln, um einen neuen Angriff der Russen ^"zutheilen: zu verhindern. »or- 1213 den nach 5926) Gerhard. 669 5919) Land- der Weide, 4704) I Müller. Müller. 5913) >n KmiS HPisdn 8ms da 59'27) Müller. 5877) 1219 825 zum Jede beim 669 519 806 363 Mtr. 931 919 263 Flur Mir. 10/300a 781 Acker daselbst, unter wehr, Acker auf der kleinen Wiese daselbst, Wimm en au er, Forstrath. Flur "/7, ,3/137 ,0/27. Wtmmenauer, Forstrath.____ 17. November oerlänoert worden. Usberschreitung dieses Termins wird Forstgericht zur Anzeige gebracht. Sich, den 20. October 1877. Main-Weser-Bahn. Verkauf alter Bahnschwellen. Freitag den 26. October d. I., des Nachmittags um 3 Uhr, soll am Neustadter Vtaduct eine Partie alter ausrangirter Bahnschwellen an die Meistbietenden »erkauft werden. Der Bahnmeister: Donnerstag den 25. October, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wobnung des Wilhelm Steinbach an der Grünberger Straße dahier zwei Zugpferde, drei Wagen und Pferdegeschirre öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 20. October 1877. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. October 1877. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. Acker in der Koppelhuth, Wiese am Wolfsfurth, Wiese auf der Hardt, die terften Trischen, Acker auf der Hardt über Graben, 17 Raummtr. Nadelprügelholz. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Vicinalweg von Albach Hattenrod an der Blindelochswiese. Lich, den 20. October 1877. Acker auf der Hardt über dem Garten, Acker daselbst, auf den hintersten Trischen, Acker daselbst, Acker an der Landwehr, Acker i» der Schwemme, 5Das g^eueflc in Besatzartikeln, als: farbige Gallons und Sammtborden, sowie Knöpfe, Einfafibättder, Seide, Zwirne in allen Farben, cmpfieblt ;u billigsten Preisen J. SS. Somienslrasse. 5917) Wir machen hiermit nach Art. VI, Absatz 5, der Instruction über die Fortbildungsschulen bekannt, daß diese Schulen Anfang November beginnen werden. Zum Besuch derselben find alle in den drei letzten Jahren — also 1875, 1876 u. 1877 — aus der Volksschule entlassenen Knaben verpflichtet, soweit richt in anderweiter genügender Weise für den ferneren Unterricht derselben gesorgt ist, worüber Großh. Kreis-Schulcommission Gießen zu entscheiden hat. Es sind deßhalb alle Gesuche um Dispensation an diese Behörde zu richten. Wir fordern nun alle jungen Leute, die im Jahr 1875 aus der Volksschule entlasten worden sind, auf, sich Mittwoch den 31. October, 8 Uhr Abends, im Saal Nr. III der Knabenschule in der Schulstraße, mit Feder und Papier versehen, einzufinden, um geprüft und ihrer betreffenden Abtheilung zugewiesen zu werden. Die Knaben vom Jahrgang 1876 haben sich Donnerstag den 1. November, Abends 8 Uhr, und die vom Jahrgang 1877 Freitag den 2. November, um dieselbe Zeit in demselben Local einzufinden. Die Stunden selbst werden dreimal wöchentlich von 7—9 Uhr gehalten. Lchrherrn, Dienstherrschaften und Arbeitgeber haben — nach Artikel 25 des Schulgesetzes — ihren Lehrlingen, Dienern und Arbeitern die zum Bestich der Fortbildungsschulen nötbige Zeit eiuzuräumen. Zuwiderhandlungen werden mit einer Polizei- strafe von 2-20 JC. geahndet. Wir sprechen den Eltern, Meistern, Arbeitgebern und Dienstherrn gegenüber den Wunsch und die Erwartung aus, daß sie in Anerkennung der Wichtigkeit und Bedeutung eines gedeihlichen Unterrichts die jungen Leute zu einem pünktlichen und regelmäßigen Besuch der Schule und zu einem anständigen Benehmen vor, in und nach den Stunden ermahnen und anhalten möchten, damit nicht durch Rohheit und Zügellosigkeit, durch Ruhestörung und Unart eine wohlgemeinte Einrichtung statt zum Wohl zum Schaden der Jugend ausschlägt. Insbesondere möchten wir den Eltern und Meistern an's Herz legen, daß sie die Knaben anhalten, rechtzeitig nach der Schule nach Hause zu kommen, sich nicht zum Wirthshausbesuch und Straßenunfug verleiten zu lasten und mit allem Fleiß ihre Aufgaben zu lernen. Bei etwaigen Ausschreitungen haben sich die jungen Leute die Folgen selbst zuzuschreiben, weil mit unnachsichtiger Strenge gegen alle Unregelmäßigkeit und Unbotmäßigkett vorgegangen werden wird. Gießen, den 19. October 1877. Für den Schulvorstand Gießen: A. Bramm, Dr. Seel, Vigelius, Bürgermeister.Pfarrer.Schulinspector. welche in der folgenden Nummer Aufnahme finden sollen, bitten wir bis Vormittags 11 Uhr aufgeben zu wollen. Größere Inserate wolle man einen Tag vorher aufgeben. Um den Satz rechtzeitig fertig zu stellen ist diese Bestimmung unerläßlich. Die Expedition. Handel und Verkehr. Frankfurt, 20. Octbr. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qual, per Ctr. JL 2.50—3.40, Stroh per Ctr. JL 2—2 30. Butter im Großen kostete das Pfund 1. Qual. 90 H, 2. Qualität 80 im Detail 1. Qual. JL 1.20, 2. Qual. 1. Eier, das Hundert JL 6.40—7.20. Kartoffeln 100 Kilogramm JL 5 50—6. Für Fleisch zeigt sich noch immer kein Abschlag. Ochsenfletsch per Psd. 75 Kuh- und Rindfleisch 55—65 Hammelfleisch 50—66 Kalbfleisch 60 Lis 70 Schweinefleisch 75—80H Erbsen, geschalte, (per 100 Kilogramm) 26-28 ganze Erbsen 21—24 jfc, Bohnen 24—27 .x, Linsen 24—30 Kersteigcruugkn. Dienstag den 11. December, Nachmittags 2 Uhr, sollen aus dabtesi^em Ortsgericht die Grundstücke de- Wilhelm Btetnmüller in Lang-Göns, als: U/4 04 '-/405 ‘V 487 14/m ,4/l41 1V273 ,5/«l 3933) Vorzügliche Ausschuß Cigarren empfiehlt zu sehr billigen Preisen Rut (5931) I. Reteer.__ 3923) Eine große Partie altes Bauholz, sowie Treppen, Thüren und Fenster, find z« verkaufen. Näheres bei __J- BLITZ- Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns, macht die Butter fester und schmackhafter und ver-, hindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paquet, ausreichend für 500 Liter Milch, ä 50 Käse- &, Butterfarbe, per Flacon k 60 zu haben bei (3345 C. F. Seniniler in Giessen. t °»'4- s toi«?" y« HSftigt, to8? natortn ,ffen, abe?Ttnb die Aufschub z-v.i r wie 5'r®e> d.e ^d im Ueürt"""" ^er lnttNunA9tn d>e " ^etzgerej.-n.??!^ " Pluupen - Sc. jWMfcwÄ? ^ichinen - Fabrikation - ^0^. tem. lufm- 6cn-" mit einem ic. hat die 018 lm Rtten Verkehr N' de° Vzen, aal. ''r h.'er abermals bit $,e leeres gewerblichen höchst dienlich fein Hmvgraphen harrt, die . bas mindeste Ler- -men nicht zu rechtferti- noch vertheidigt werben, inwi Ramscher nun von " für ansässige Kaufleute Waarrn, die manchmal enn schon es vorkommt, sche Publikum lcsonders Behörden diesen Fragen verspricht das Thema wnbekammer vermisse» nur mit einem Worte ausgepräatchem Borg- eben ansschMich nnb t hehr Borg-, »nb Assr- ac, Weine, Ligarren an, bis dahin nicht in Ersah» g erachtete Gewerbefreiheit e Ramscher früher mehr . es theilweise noch heute h, wenn in 8 oder U aus dieser Quelle zur iU'ammtnpatftn und als m auch vielen Branchen it" auch nur versuchen, it durch eine stets sehr iftt Bank, oder auch nur iwt? Darf man Waaren unter W eprtitanteRen i, tot ti W !° ,ro l'itoti««8 1,11 *£ -n, -li t« “ “HoM" igtDrungtn Ramscher z i baatt Nt: gr . ,n ein, der, vom PA M 500 Pr°z- Nun s°^e man M * «ul ÄT®* X;»* tuten. " ber Wan- jv wir fasse» anzuleg"' ment "" Ln der«^bruch ,61 lieüN’ *. D in «'* ,,r, als sem j den ! cie et»-® ’w, # al« * i van de>n ^ncesstv' i-LL- den Strick als begehrungswerthes Mevium zur Beförderung in ein befferes Jenseits erscheinen lassen? Das Publikum wettert und flucht über die Verfälschung der Lebensmittel re. — borgt und pumpt aber ruhig weiter! Wer nun einigermaßen vorurtheilsfrei unsere wirthschaftliche Lage ins Auge faßt, wird sagen müssen, daß wir nicht früher „besiere Zeiten" bekommen, als wir selbst nicht bester werden. Unseres Crachtens nach thut uns, kurz recapitulirt, vor Allem Noth: 1) Die Verjährungsfrist in möglichst kurz bemessene Verfallfristen, und zwar mit einer Scala für Höhe der Beträge, umzuändern. 2) Abänderung der Wechselordnung, dahin gehend, daß ieder Briefträger, namentlich aber in Orten, die nicht Sitz eines Advokaten sind, zur Wechselprotestaufnahme ermächtigt wird. 3) Eine Credit- (nicht Borg) Assekuranz hätte eventuell eine viel größere Zukunft als die Ausgabenversicherung, umsomehr man hier genau wüßte, ein wie große« oder kleines Risiko man bet der Credirwährung läuft. 4) Einführungen von Rechnungen mit durchstanzten, abtrennbaren Coupons. Letztere müßten, von dem Empfänger der Waare quitirt, in klarer, rechtsverbindlicher Form ein Aner- ienntniß über Quantität, womöglich resp. je nach dem Artikel, auch über Qualität der Lieferung, sowie namentlich den Verfalltag enthalten. Dieser Modus würde die Justiz nicht allein entspre, chend entlasten, sondern ferner eine weitere sichere Etappe für das Trattensystem bilden. Die Hoffnungen, welche auch wir seiner Zeit auf Erfolge, hervorgerufen durch da« Vorgehen der Handelskammern, setzten, haben sich als zu sanguinisch erwiesen, - der beste Beweis, daß wir mit der „Moral" allein kein großes Volk erziehen werden. Immerhin haben mehrere Kammern die Frage erörtert und mit allem Nachdruck auf die unabweißbaren Folgen unserer dermaligen Zustände hingewiesen. Aeitgebotenrs. Jtiefer Sprotten empfiehlt (5932 ___Emil Fischbach. Victoria-Erbsen, sehr weich kochend, (tzrün-Korn, Schottländische Hafergrütze, beste Sorte für Kranke und Kinder em= Pfiehlt (5930) Retter, Zum Einmachen empfiehlt: Extrafeinen Weinessig per Lit. 30 H ffein do. w „ 24 „ sowie sämmtliche Gewürze -anz und rein gemahlen. Berlinische Lebens - Versicherung-Gesellscha ft ober als Her- ich zugleich 219 •J. 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Aindermeßl Benedictine, Pepsinliqueur sowie alle sonstige Spiriluofrtt Verlm, hier eingetroffen. Berlin, zgrise im Weiß 100 Mitglieder brachte zum Sch 0:ii. - Die ei ttm Poche des Ltrusung der pr 233 Mitglieder fcti Präsidiums. Wiesba Lavgeiilonshrim derpest ausgebrm Würzbu Di. v. Linhardt Metz, 2' Metz das Vorkoi 18,80% des Vers.-Bestandes, der höchste Procentsatz, der von den namhaftesten der deutschen Lebens-Versicherungs Gesellschaften bisher erreicht wurde. Zur Verabfolgung von Prospekten, sowie zur Ertheilung jeder gewünschten Auskunft ist, der unterzeichnete Agent bereit. Ebenso beliebe man sich wegen Uebernahme von Agenturen im Kreise Gießen an denselben zu wenden. (5925 " Union in Danksagung. Allen Denen, welche so regen Antheil an dem Verluste unserer lieben Schwiegertochter, Schwester und Mutter # Iran Stations - Einnehmer Sophie Rinn nahmen und sie zu ihrer letzten Ruhestätte begleiteten, sagen wir unseren Paris, «»schell, Paris, llliisiuf an bie tat lkostn ”*pt darin: } ietnbti ist. g M dieser yfi le don ihnen 28. Crt0. w hÄm. •y«n neuen C'boten j» ftj "«tnDtzen, s ,, Paris »'m «oben fe. J. Schwarzmeier, Miihlgajse 81. 5652) Lumpen, ÄZerg, Metall rc. kauft Louh Hotheiiberger, Neuenweg. les Jetc* »in schnell und hart trocknend, Petersburger Möbellack,