'botcnez. oitb MW DDL K» Hasen. qu5(,c. 6,er 'c , tmpfifMt ' H. Kurth. n b'll'oer.___ MrIT lökayense. Prruß. Ministerii für Wscher Analyse durch In^ d'M Gutachten ärjt- M haltende bei Körper- Vla'chm-röhtN k 75 i, i'cher Gebrouchs-Anwei- t'khen qu6 btm alleinig f* (393 fite MM Wttbeit ttemS furjf§ Stück Eichen- :n yvn Rückerstattung der i bei Zean ßeptrjapf. Dienstag, den 23 Januar Aslkiz?. liNÄ AmtÄlM fir iien Alkis Keße«. Er'-cheint iLgLich mit Ausnahme deS Montags, ^xprdition: Schul st raße, Lit. B. Nr 18. Pfeis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljähvkich 3 Mark 50 Pf. politisch Deutschland. Darmstadt, 19. Januar. Der Zusammentritt der zweiten Kammer ist setzt definitiv auf den 30. d. Mts. festgesetzt. — Der Legitimations-Ausschuß beantragt einstimmig, die Wahl Keller's (an Stelle des früheren Abg. Dr. Stüber) für gültig zu erklären. Darmstadt, 20. Januar. Nach dem soeben ausgegebenen Bericht des vierten Ausschusses, erstattet vom Abg. Welcker, wird der zweiten Kammer, aus Veranlassung des Gesuchs des Vorstandes der orthodox-jüdischen Religions- Gesellschaft zu Darmstadt wegen definitiv rechtlicher Trennung der orthodox- jüdischen Religions-Gesellschaften von den israelitischen Gemeinden im Großher- zogthum Hessen und speciell in Darmstadt, ein Ersuchen an die Staats-Regierung um eine Gesetz-Vorlage empfohlen, nach welcher der Austritt der Israeliten ans der Svnagogen-Gemeinde ermöglicht und geregelt wird. Berlin, 18. Januar. Nach der deutschen Reichs.Statistik haben im Jahre 1875 170 Schiffe an deutschen Küsten Unfälle erlitten, und zwar 70 an der Ostsee-Küste und 100 an der Nordsee-Küste. Von den 152 zur spe- crelleren Kenntniß gelangten Unfällen entfallen auf Stranden 108 (70 pCt.), Kentern 3 (2 pCt.), Sinken 13 (8,6 pCt.), Kollisionen 18 (11,8 pCt.), andere Unfälle 10 (6,6 pCt.). Von 25 Schiffen ist die Zahl der Besatzungsmannschaft nicht bekannt; auf die übrigen 145 Schiffe waren 1229 Personen an er Hheik. — Die Beisetzung der Leiche der Frau Prinzessin Karl wird mit Rücksicht auf die Jahreszeit nicht im Dom, sondern in der Schloß-Capelle stattfindcn. In der Nacht vom Sonntag auf Montag soll die Leiche nach dem Schloß übergeführt und dort am Montag von 12 bis 4 Uhr im geschlossenen Parade- Sarge aufgestellt werden. Am Dienstag 11 Uhr wird der Trauer-Gottesdienst gehalten und erfolgt sodann in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch die Uebersührung nach Charlottenburg, von wo aus demnächst gemäß dem kundgegebenen Willen der Verewigten, in aller Stille die Beisetzung in der Kirche zu Nikolskoje bei Potsdam vorgenommen wird. Prinz Karl wird sich am Mittwoch in Begleitung der landgräflich hessischen Familie nach Wiesbaden und von da nach Italien begeben. Großfürst Wladimir trifft morgen früh 6 Uhr hier ein und steigt im russischen Botschafter-Hotel ab. Elberfeld, 20. Januar. Die „Elberf. Ztg." meldet: Gestern Abend wiederholten sich dle Excesse in mehreren Straßen; die Polizei schritt mit blanker Waffe ein, zwölf Verhaftungen wurden vorgenommen, Hasselmann ist nicht nach Hanau abgereist, sondern befand sich gestern noch hier. Solingen, 20. Januar. Bei der engeren Wahl zum Reichstage hat der socialdemokratisch^ Candidat Rittingbausen gesiegt. Dresden, 20. Januar. Der hiesige Stadtrath veröffentlicht heute die Abgrenzung der Wahlbezirke für die am 26. Januar erfolgende engere Wahl zwischen Bebel und Mayhoff. lioi! Lindenhof. :tagstisch zu 70 unv tblen (183 iess & Roth. ■w Oesterreich. Wien, 19. Januar. Auf der Südbahn-Strecke zwischen Steinbrücken und Römerbad hat in der Nacht eine starke Erd • Abrutschung stattgesunden, wodurch der San-Fluß verschüttet ward und eine Stauung desselben eintrat. Weitere Unfälle siuo nicht zu beklagen. Der Verkehr nach Triest ist bis auf Weiteres nur über die Eisenbahn Linie Klagenfurt-Villach-Tarvis möglich. Wien, 19. Januar. Im großen Rath zu Konstantinopel fehlten gestern der griechische Patriarch, ferner der Patriarch der nichtunirten Armenier und der bulgarische Exarch. Der ablehnende Beschluß des großen Raths wurde sofort den Botschafts-Dragomanen mitgetheilt. Darauf hat eine Versammlung der Delegirten stattgefunden; deren Abreise erfolgt wahrscheinlich erst Mittwoch. Die Türken rechnen auf eine Fortsetzung der Verhandlungen nach der Con- ferenz. Der Sultan hat seine Brüder zu einem Familien-Rath auf den Samstag einberufen. Der türkische Botschafter in Wien bleibt jedenfalls auf seinem Posten. — In Kischemff wurde gestern ein großer Kriegs-Rath einberufen. Viertausend Feld - Gensd'armen sind daselbst eingetroffen. — Die „Wiener Ztg." veröffentlicht die Ernennung des Gesandten im Haag, Frhrn. v. Haymerle, unter Verleihung der Würde eines Geheimrathes zum Botschafter beim König von Italien. Wien, 19. Januar. Die „Polit. Corresp." meldet aus Nisch vom 10. d. Mts., daß die Pforte Anstalten trifft, die Morawa-Armee vor Ende des Monats auf 40,000 Mann zu bringen, um Serbien zu raschem Friedensschluß zu bewegen. Das Obercommando soll Muschir Osman Pascha übertragen werden. Alrankreich. Paris, 20. Januar. Die „Libertö" glaubt, daß die Unterhandlungen in Konstantinopel fortgesetzt und die Bevollmächtigten am Sonntag nicht abreisen würden. Den Kern der Verhandlungen werde die von der Conferenz beantragte Ueberwachungs-Commission bilden. England. London, 20. Januar. Die „Times" empfiehlt Rußland, sich mit dem moralischen Ergebnisse der Conferenz zu begnügen, statt Krieg zn führen. Rußland habe zwar keine Garantien erlangt, besitze aber solche durch seine eigene Stärke. Das klügste und würdevollste Verfahren würde sein, wenn Rußland, indem es anerkennt, daß die Situation sich seit dem Herbste, ja selbst seit der Moskauer Rede geändert habe, mit den anderen Mächten abwartete, wie die Pforte ihren Versprechungen nachkommt. Italien. Rom, 19. Januar. In der Zeitung „Jtalie" wird die Nachricht französischer Blätter, die italienische Regierung habe die Erhebung der Regentschaft Tunis zu einem unabhängigen Fürstenthum vorgeschlagen, für absolut erfunden erklärt. Rom, 19. Januar. Der Kronprinz und die Kronprinzessin von Italien richteten ein Beileidschreiben an den Prinzen Karl von Preußen. — Major Mamioni ist von Serbien, wo er als Mitglied der Demarcations-Commission verweilte, zurückgekehrt und reist demnächst auf seinen Posten bei der diesseitigen Botschaft in Wien ab. — Die Deputirten-Kammer setzte die General- Debatte über den Gesetz-Entwurf, die Mißbräuche des Clerus betr., fort. Bord, von denen 691 bei den Unfällen außer Gefahr geblieben, 59 ums Leben gekommen und 479 aus der Lebensgefahr gerettet worden sind. Gänzlich verloren gingen von den Schiffen 79, theilweise Beschädigungen erlitten 54 Schiffe, 24 blieben unbeschädigt und von 13 ist über den Ausgang des Unfalls für das Schiff nichts bekannt worden. Beladen waren 118 Schiffe, von den Ladungen derselben gingen 36 gänzlich verloren, 26 wurden zum Theil gerettet und 15 Ladungen wurden theilweise beschädigt oder verloren; in den übrigen Fällen blieben dieselben unbeschädigt oder wurden ganz gerettet. Unter den verunglückten Schiffen waren 137 Segelschiffe (davon 96 deutsche) und 33 Dampfschiffe (davon 14 deutsche). Deutsche Schiffe verunglückten überhaupt zusammen 110, solche fremder Nationalität 56 und von 4 Schiffen konnte die Flagge nicht ermittelt werden. Ihren Heimathshäfen nach gehörten von den verunglückten deutschen Schiffen 8 der Provinz Preußen und 22 Pommern au; 7 waren tn Mecklenburg-Schwerin heimathsberechtigt, 1 in Lübeck, 8 im Ostseegebiet und 10 im Nordseegebiet der Provinz Schleswig-Holstein, 8 in Hamburg, 14 im östlichen Theil der Provinz Hannover, 6 in Bremen, 5 im G oßherzogthum Oldenburg und 19 im westlichen Theil der Provinz Hannover. Von 2 verunglückten deutschen Schiffen hat der Heimathshafen nicht ermittelt werden können. Unter den Schiffen fremder Flagge, welche Unfälle erlitten, waren 7 russische, 2 schwedische, 5 norwegische, 6 dänische, 4 niederländische, 29 großbritannische und 3 französische. Berlin, 19. Januar. Abgeordnetenhaus. Erste Berathung des Budgets. Sechs Redner sind gegen, fünf für dasselbe eingeschrieben. Im Laufe der Debatte erklärte der Finanzminister Camphausen, er könne die Zukunft der Industrie durchaus nicht ungünstiger beurtheilen als wie im Vorjahre. An den Banken in London, Paris, Brüssel, Amsterdam und Berlin sei ein niedriger Discontsatz, überall sei unbeschäftigtes Capital vorhanden, das deutlich beweise, daß die Unternehmungslust nur durch die Besorgnisse der orientalischen Frage gedrückt werde. Mit der Beseitigung dieser Besorgniffe werde jedoch die Unternehmungslust wieder erwachen, hoffentlich nicht aber wieder zum Schwindel, sondern zur Entwickelung einer soliden Industrie führen. Dem geäußerten Wunsche auf ein Aushören des Cultur-Kampfes könne er sich anschließen, jedoch nur unter der Bedingung, daß das Recht des Staates nicht mißachtet werde. Nach einer S^jtünbiflen Berathung wurde die erste Berathung geschlossen und die Verweisung der Etats und Bildung von Gruppen zur Vorberathung der einzelnen Etats-Theile beschlossen. Morgen 12 Uhr: erste Berathung aller Übrigen Vorlagen, auch der Zeughaus-Vorlage. — Redacteur Dr. Rudolf Meyer ist heute in seiner Wohnung verhaftet und in das Hausvoigtei Gefäugniß abgeführt worden; derselbe ist beschuldigt, durch mehrere in der „Socialpolitischen Correspondenz" erschienene Artikel den Fürsten Bismarck beleidigt zu haben. Auf morgen ist Audienz-Termin in der Sache anberaumt. — Seit Donnerstag Nachmittag ist hier der Ausbruch der Rinderpest constatirt; die erforderlichen Maßregeln behufs Verhütung der Weiterverbreitung der Seuche sind bereits Seitens der Veterinär-Polizei angeordnet. Berlin, 19. Januar. Hiesigen Abendblättern zufolge hätte Professor G-eift seine Entlassung als Mitglied des Ober-Verwaltungs-Gerichts beantragt, weil ihn die eingetretene Erweiterung m der Geschäftstätigkeit dieses Gerichtes bei seiner Lehrthätigkcit und seiner parlamentarischen Wirksamkeit hindere. Berlin, 20. Januar. Petersburger Nachrichten melden eine Ver- jchlimmernng des Zustandes des Großfürsten Nikolai. In Kischenew sind Be- sürchtungen um dessen Leben verbreitet. 4" 4- 9*- ii.4 ’ ital Wilfs ir, im Msaal. j dem Tschad-See i Guinea. der v Hljj in __. MmWnk -- mit : l »jrt terW't «8' "t'xSx Sm*1' rKt'J , P'iml-- , oil o " .X zu «U! (8M dkr. Rußland. Petersburg, 20. Januar. Wegen des Ablebens der Prinzessin Karl von Preußen wurde eine vierzehntägige Hoftrauer vom 18. Januar ab ange- ordnet. Großfürst Wladimir reiste gestern zur Beisetzungsfeier nach B./in. Petersburg, 20. Januar. Die Nachricht auswärtiger Zeitungen, wonach Fürst Gortschakoff anläßlich des voraussichtlichen Scheiterns der Con- serenz ein Rundschreiben an die Regierungen der Großmächte gerichtet haben soll, wird von beftuaterrichteter Seite als vollkommen erfunden bezeichnet. Mit diesem absoluten Dementi wird die Bemerkung verbunden, daß überhaupt in bcii letzten Wochen keinerlei besondere Circular-Notification an die Vertreter Rußlands im Auslande bezüglich der orientalischen Frage oder der Conferenz ergangen sei. Die Meldung über den ablehnenden Beschluß des großen Rathes zu Konstantinopel liegt auch hier vor, jedoch noch nicht in osficieller Weise. Erst nach der officiellen Mitthcilung wird über die demnächst von Rußland zu treffenden Maßnahmen Seitens des Kaisers Entschließung gefaßt werden. Hiervon unabhängig ist die eventuelle Abreise des Generals Jgnatieff zusammen mit den anderen Bevollmächtigten und seine Vertreter durch den russischen Geschäftsträger. Türkei. Konstantinopel, 19. Januar. Die „Ageuce Havas" meldet: Es wird versichert, der Große Rath habe verlangt, für den Fall, daß neue Grundlagen für ein Übereinkommen vorgeschlagen würden, neuerdings einberufen zu werden. Morgen findet eine Conferenz - Sitzung statt. Nachdem die türkischen Bevollmächtigten die Vorschläge der Mächte rundweg ablehnen, wird die Con ferenz geschloffen und die Botschafter reisen sämmtlich ab. Sehr bemerkt wurde die ablehnende Haltung der Christen im „Großen Rathe" gegen die Vorschläge der Mächte. Der griechische und armenische Patriarch, sowie der bulgarische Exarch wc-hnten der Berathung, angeblich wegen Unwohlseins, nicht persönlich bei, allein ihre Delegirten sprachen sich für die Ablehnung aus, ebenso der Groß-Rabbiner. Vor Allen aber hielt der Delegtrte des antihaffunistischen Patriarchen eine sehr heftige Rede gegen die Vorschläge der Mächte; der armenische Delegirte, welcher gleichfalls gegen dieselben protestirte, war der Einzige, welcher Vorbehalte machte. Die Haffunisten waren nicht vertreten, der lateinische Bischof nicht zugezogen. Die meisten UlemaS verhielten sich stillschweigend. — Mehemed Ruschdi Pascha wurde zum Minister ohne Portefeuille ernannt. Konstantinopel, 19. Januar. Der Gwßvezir legte dem Sultan die Beschlüsse des großen Rathes vor und erbat sich Befehl wegen der Mit- theilunq derselben an die Vertreter der Mächte. Die Mittheilung wird morgen erfolgen. Konstantinopel, 20. Januar. Die „Agence Havas" meldet: Gerüchtweise verlautet, die türkische Regierung würde ungeachtet der ablehnenden Entscheidung des großen Rathes in der heutigen Sitzung der Conferenz auf Aussöhnung abzielende Gegenvorschläge machen. Wiewohl die Bevollmächtigten der Großmächte angeblich bereits bei der heutigen Zusammenkunft der Conferenz dieselbe für aufgelöst zu erklären beabsichtigten, so ist es nunmehr, falls ihnen die türkischen Vorschläge eine weitere Prüfung zu verdienen scheinen sollten, doch nicht unmöglich, daß sich die Conferenz, um einen entscheidenden Beschluß zu faffen, bis zur nächsten Woche vertagt. Konstantinopel, 20. Januar, 10 Uhr Abends. In der heutigen Sitzung der Conferenz eröffneten die Vertreter der Pforte den Bevollmächtigten, daß die am Montag ihnen überreichten Vorschläge der Conferenz von dem Großen Rath zurückgewiesen worden seien und der Sultan diesem Beschlüsse seine Zustimmung ertheilt habe. Unter den Vorschlägen seien allerdings einige, welche mit der Verfassung vereinbar seien und über die sich eine Verständigung erzielen laste. Auch sei die Pforte bereit, bei der ersten Ernennung von Provinzial-Gouverneuren den Mächten officiöse Mittheilung zugehen zu lasten, und ferner, an die Stelle der von den Mächten verlangten internationalen Control-Commission eine gemischte einheimische, halb aus Muhamedanern, halb aus Christen bestehende Commission zu setzen. Die Conferenz erklärte, über diesen Gegenvorschlag nicht in Unterhandlung treten zu können, worauf Jgnatiew die Pforte für alle Folgen verantwortlich machte und die Conferenz geschlossen wurde. Die Unterfertigung des heutigen Protocolls erfolgt morgen bei dem österreichischen Botschafter Grafen Zichy. Die Botschafter Deutschlands, Rußlands und Oesterreichs reisen am Dienstag ab, die anderen Bevollmächtigten werden ihnen bald darauf folgen. Pera, 20. Januar. In der heutigen (neunten) Sitzung der Conferenz bat die Pforte erklärt, daß sie die Forderungen Betreffs Ernennung von Provinzi.b Gouverneuren unter Zustimmung der Mächte und Einsetzung einer lieber« wachungs-Commiffion ablehne. Lord Salisbury erklärte daraus die Conferenz für geschloffen. Der russische Botschafter Jgnatiew machte die Pforte dafür verantwortlich, wenn etwa ein Christenge,netze! entstehen und so der Anlaß zum Kriege gegeben werden sollte. Da« Schlußprotoeoll wird morgen unterfertigt. Serbien. Belgrad, 18. Januar. Serbien wird vom Väterchen wie der Mohr im „Fiesko" bebandelt. Wie der „Allg. Ztg." von hier geschrieben wird, scheiterten alle Versuche der Herren Marinovich und Protich, in Moskau und Petersburg auch nur eine einzige lumpige Million Rubel aufzunehmen. „Dadurch" — fährt der Brief fort — „ist der finanzielle Zustand Serbiens ein sehr kritischer geworden. Die schon längst abgeschlossene Anleihe von 7 Mtll. Nübel ist kaitin zu einem Viertel eingezahlt, und obwohl der Termin der letzten Einzahlutig schon längst vorüber ist, eilen die Russen nicht, ihren Verpflichtungen, nachzukommen. Wie ich aus sehr guter Quelle höre, sollen die Bankiers, welche versprachen, Geld für Serbien zu finden, sich nunmehr außer Stand erklärt haben, ihr Versprechen zu halten. Denn die finanziellen Zustände Ruß. lands wllen der Art sein, daß auch dort bald allgemeine Geldnoth herrschen wird. Durch solche Ereignisse ist die Temperatur gegen Rußland noch mehr gcsallett. Die Armee will im Allgemeinen von einet russischen Leitung nichts mehr wissen." (N. gt. Pr.) Amerika. New - Bork, 20. Januar. Der Stamm der Sioux-Indianer, welcher neuerdings Feindseligkeiten gegen die Truppen der Union unternommen hatte, ist auf kanadisches Gebiet übergetreten. Washington, 19. Januar. Der Antrag des Congreß-Comitss, die Entscheidung der Präsidenten - Wahl einem Tribunal zu übertragen, das aus V fünf M'tglieoern des Senats, der Kammer und des obersten BnndeszerichtS bestehen soll, findet abgesehen von der extremen Partei, die beifälligste Aufnahme und gilt daher als Beweis für die Absicht des' Congreffes, durch eine rasche Entscheidung die öffentliche B-sorgniß zu zerstreuen. Lokal-Notiz. Gießen, 22. Januar. Auszug aus dem Stzungsprotokoll der Stadtverordneten' Versammlung am 11. Januar 1877. 1. MU Ende 1877 sind die drei ftädt scheu Bleichen leihfällig geworden und aus bu- Eingabe der Mtyerig-u Pächter ist beschlossen worden, den Vertrag mit den- 'F^n aus 20 Im-re, unicr Festsetzung dcr, JavreSpJchtS auf 130 jl zu oerlänaern ©as rodtde Gesuch derselben, um käufliche Abtretung des Geländes, woraus iyre Ge- däultchkelten stehen, wurde abgelehnt. 2. Nachdem we.'.en emeS Gesuchs um Abgabe von größeren Qaanluäten .noh aus dem Staotwald aus der Hand, die Ansicht &r. Obe-lörsterei Gießen jcqöit wor- ben war, wurde sich von der Staotoerordneten-Vcrsammlung ^egen dasselbe entschieden. Van Frau Georg Rucksiuhl Wittwe, welche in dem (Sartfro zu bauen beabsichtigt, kam ein vaugemch zur Vorlage. Die Pläne erhielten Zustimmung und soll das Geiuch befürwortel werden. u ’ 4. Auch die Aufführung bis von Herrn $. Stern projektirun Nebenbaues bei seiner Wohnung in der öudwrgsslraße soll befürwortet aber daraus bestanden werden daß dem Bittsteller die Herstellung der von Großh. Polizeio.i waltung voracschlaaenen Einfriedigung in Mauerwerk mit Staketen aufgegcben werde. 5. Das Gesuch des Herrn Friedr. Jutzt um Erlaubr.iß zur Vornahme von B«u. Veränderungen an seinem Hause im Gartseld soll unter der Bedingung befürwortet werben, daß derselbe u>.ku blich auf all n und jeden Schaden verzichtet, welcher ihm durch die dortselbst projeklirie Straßenanlnge allenfalls ertst.ht, tadem d-e vorgesehene Straße bedeutend ausgefüllt und hierdurch namentlich eine V.rtülluna de. Kellerlöcher herbeigeführt werde. 6. Zur Anweisung einer Rechnung des hiesigen Fe drechts mit 162 für bem Herrn Geomet r bei den Parzellenoermessmigsarbetten crtyetite Auskunft wurde Ermächtigung erihe.lt 7. Die Anschaffung verschiedener in einem Schreiben des Schulvorstandes al« nothtg erkannten Ge-.äthe für Die Klassen in der alten Realschule wuroe genehmigt. 8. Der Handwerker,chule roucot das Zimmer links im unteren Stock des Schulhauses in der Weidengasse mit den daran stoßenden Räumen für ihre Zwecke widerruflich zur Benutzung übe.lassen und ihr die erforderliche Heizung und Beleuchtung auf Kosten der Stadt bewilligt. 9. Wegen Ausnahme der Schießgärten in den städtischen Bauplan wurden die in dem vorgelegten Plan eingrzeichnetcn Straßenzüge genehmigt. 10. Dem Antrag des Schulvorstandes, die Lehrerin Fräulein Bertha Bork zur definitiven Anstelluna vorzufchlayen, wurde beigetretcn. 11. Genehmigt wurde die Anschaffung von weiteren 100 Etr. EoakS aus der Hand für das Bedürfniß der Realschule. Gießen, 22 Januar Heute Morgen wurde uns wieder ein Cilronenoogel, welcher gestern im Freien gefangen, sowie ein blühendes Kirschenreis als Zeichen dec ganz abnormen Temperatur überbracht. — Wie wir ersahren, beabsichtigt der Carmvalverein „Türkei" amFastiiacht- dienstag wiederum einen Zug zu veranstalten. Es wäre sehr zu wünschen, daß der Verein, vielleicht durch ireiwilli.'.e Zeichnungen hiesiger Gewerbetreibenden, in seinem Bestreben unterstütz! wi.d. Denn jedenfalls ist es doch von großem Voitbeil für Din Consum, eine Menschenmasse in die Stadt zu locken, wie z. B- am verflossenen Fast- nachldienstag hier war. ......- i- II 1-1- I .......- LI. ~ 1 -- r Vermischtes. Osnabrück, 15. Januar. Eine vor der Strafkammer des hiesigen Obergerichts heute verhandelte Proccßsache, welche hier das Tagesgespräch bild l, dürfte auch für die weitesten Kreise deshalb von Bedeutung fein, weil die gefällte Entscheidung die Frage: ob die Etiquettcn mit unter den Schutz deS Markengesctzetz fallen, bejahet. — Schon tn einem srühern Artikel (vom 24. August v I.) machten wir an dieser Stelle Mittheilung von einem weit aurgedehnten L-chwindelgeschäfte, welches mit einem Falsifikate unter hem Namen des von der weltbekannten Firma H linderoerg-Albrecht in Rheinberg erfundenen und bereiteten GrsundheitS-DestillatS „Boonekamp of Maag- Bttter" seit ein.r Reihe von Jahren in der Weise betrieben wurde, daß dem zu einem geringen Preise in be-i Handel gebrachten Fabrikate geschickt nachgrghmte Etiquetten aufgeklebt waren, welche ung-achter geringer Abweichungen jedem, auch an d^e ächten Etiquetten gewöhnten Auge biefelben als diejenigen der ächten Firma erschein n ließen. Äutz der großen Zahl der an dieser Täuschung betheiligten Personen waren mi schicdene hier wohnende Verkäufer des nachgeah.nten Fabrikats, sowie der Lithograph, welcher die nachs.eahmten Etiquetten angesertrgt und zu Tausenden verkauft hatre, ermittelt und wegen Vergehens gegen das 'iarkenschutz Äesetz von der hiesigen Kion-Anwalt- schäft unter Anklage gestellt. In dem heute verhandelten Prozesse (wozu auch der Jn- h 'ber der Firma H. lindt i berg-AIbrechl als Zeuge geladen und erschienen war) wurden unter Zurlastlegung der Prozeßkosten verurihtilt: 1. die Kaufleute Hermanri van Netz, Fritz Vesper, Joh. Georg Schwartzkopf (Jnbaber der Firma Kritzler u. Eomp.), OoerholthauS, Bünger, Becker und Gresser wegen Verkaufs des mit nachgeahmten Etiquetten versehenen Getränkes zu je 200 ; 2 der Lithograph Hermann Paal wegen Hülfeleistung bei der verübten Täuschung zu 150 jl St> ase. W>e wir vernehmen, ist dcr Nachlhe l, welchen die Firma H. Unterderg-Albrecht durch die fragliche Täuschung des Publikums erlitten hat, ein seh! bedeutender, was wohl zur Evidenz aus der hatsache hei vorgeht, daß derselben sogar aus Australien Proben der mit dem Falsifikate dorthin gelangten nachgeahmten Etiquetten zugegangen sein sollen. Daß daher der Verurtheilung wegen Vergehe s gegen das Markenschutz- Gesetz eine Schadenersatzklage der berechtigten Firma folgen wird, ist mit Bestimmtheit vorauszusehen. Darmstadt, 18. Jan. G oßh. hessische 50 fl.-Loose. Die Direction der großh. hessischen Staatsschuldentilgungskasse bringt zur öffentlichen Kenntniß, daß, nachdem die letzte Verloosung der großh. hessi'chen Privatschuldschetne ä 50 fl d. d 25 Nov. 1825 im Januar 1876 stattgesunden hat, eine große Anzahl der genannten Partialschuldscheine big jetzt noch nicht zur Einlösung präsentirt worden ist. — Adele Sp tzeder. Die Ex-Direktorin der „Dachauer Bank ' scheint doch aus ihrer Glanzpeiiode so manches Sümmchen bei Seite gebracht zu haben, denn sie hat die Absicht, nach Amerika zu gehen, nicht etwa um dort ihren Dachauer Humbug fort- zusetzen, sondern um in Rewyork daS gioße Theater m bet 14. Straße zu pachten, in welchem sie mit einer deutsch n Gesellschaft Vorstellungen geben will. Aber nicht nur als Directrice und Actnce will sie sich den Amerikanern zeigen, sondern auch als Märtyrerin, denn sie soll bereits einem Theaterschriststeller den Auftrag c.egc''en haben, em Stück zu schreiben, worin ihr Leden mit einem wahren Glorienschein feze'chnet werden muß. Die Hauptrolle in diesem Stück, die Adele Spitzeder, wirb, wie sich's von selbst versteht, von der wirklichen gespielt werden. — Wer sich einmal das Schwindeln angewöhnt, kann es nicht mehr lassen. Co b lenz, 15. Jan. AlS Couriosiiät verdient erwähnt zu werden, daß gestern bereits frisches Markraut aus dem Coblenzer Walde heimgebracht worden ist, welches natürlich sofort zur Anrichtung einer Maibowle diente. Von der Bergstraße, 18 Ion. Da« starke Erdbebe», welches am 10. d. M. Abends kurz vor 9 Uhr stattfand, wurde hier in der ganzen Gegend deutlich verspürt. Es scheint seinen Ausgangspunkt in Lindenfels gehabt zu haben, woselbst die Einwohner durch bat donnerartige Getöse, weichet damit verbunden gewesen ist, nicht wenig bestürzt wurden, und Einige ängstlich die Häuser verließen. Von dort bewegte es sich nach Nord-Weit, und wurde besorders ist Reichenbach, Bensheim, Ober- und Unter'Hambach verspürt. Auffallender Weise wiederholen sich seit vielen Jahren diese Erd-Erschütterungen in der Umgegend von Lindenfels. Ob er wesel. Wie leicht die Masse des Volkes zum Glaube» an Spukgeschicht- chen und Wundersames zu bringen ist, davon hier ein Beispiel. Ein alteS Mütterchen 3« tonnen ©efannt« ganpv Der tn ‘»'.’Ä t" hin und « t|( geltem 1 /Ieort ier^runqrin ,nte 2] Dlut ® „JcSitflnf SyÄ »es® U « Ldie Gwitfw tonnen d 2anron*-nnncn ?l( tuId) W unttenefen Sintern Den -üc einer hlW« Cnn erbliches ttirt imee auf Die Dau 8 jjjrtiruri'en, die höhere ßttm ch/ welche sich voi Jhnb nicht biS zum 16. I cfrölifH müssen, die t)ö’ iir Änb viele Mühe auftt n.e Die Früchte Der früh! liit, bat gesäet, ohne ernt litt Uerlag Don g VII) Dü Cü kl! itibt. Stufen Hw Zchllozen: M StabWSaffe TlW, am 20. „ - ® * M«it .“Irt . ’immthd)« Uch, ' brti I., @lt6en, btn 23. Dkl ’ ^en VLahern fie ”• '!• witj, •ünw« W- < ■ ” - S ' & e«, ■ 3»n, Ibet%eii x :tfrn s§ ! aug bUrtb • lu n ■ i- b?n: ■K ”®>4tnnÄ r>°h en bafidh»8?®,11 ®Ol': ««fei? XÄ-s “Un6 °°r--IchI°,«.L i£rnatoe ””8w. 7^»un, b(fa “ ^tet, wddjtt thm ÄAe S'1*' be; Merlot ‘M mit 162 m für Mitt «uSkunft wurde i: ächulvorstondkS als «Burje genehmigt. l- ^etotf de« Echul- fU[ 'bct Zwecke wider- "S und Lelruchtung aus iStupUn wurden die aulkin VerthaBork zur 0 6tr. ToakS aus der >er ein Ciironenoogel, enreis als Zeichen der Mtih am Fastnacht- zu wünschen, bag der btndbenbtn, in feinem roßtui Wortbtil für den am verflossenen Fast- : der, Odn-e- rLch bilbd, dürste auch fällte Eatscherdung die !ihiS \M bejahet. - en wir an dieser stelle velches mit einem Falsi' > Undeioerg-ülbrecht m ^opnefamp of Maag- rbe, daß dem |u einem nachgr^hmte Eliquetten m, auch an d'e achte» Sume erscheine li<6llh on?n warm oeischicdene der Lithograph, mW erkauft W. ««« “ tiedm eiic l®oiu auch der J" erschien war) wuM iS »«»• bd der verübten Täu- 3 n. Unterberg'Albrecht ?.-ssr iSfiSS . «Ä*S »‘“hs 66 «“'aWW ’ ,u int*’ ältrt X nW nur und- aiufflir.- txa» r(£C- xntt nutb^ .. Ä -K b° nld)t S5tf?&S wollte in einem Zimmer des hiesigen Hospitalgebäudes, welches seit dem Weggänge der Nonnen ganz teei steht, ein Licht gesetzen Hoden, das sich jeden Abend zeige. Dasselbe mochte hiervon Bekannten garz geheimnitz-oll Mitrheilung und bald war davon in der ganzen Sradt die Rede. Es strömte nun Alt und Jung zur Stelle, um ebenfalls bar Lichr zu iehen. Der in der Nähe des Hospitalgchgudcs wohnende Wirth K-, dessen Hof zu> Sckaustclle ausersehen war, m-.rkte balbz daß j.nes Licht nur der Widerschein seiner in der Wirthsstube brennenden Lampe?sei und machte sich cn einem Abend den eoafL seine Lampe hin und her zu bewegen, wodurch natürlich jenes vermeintliche Licht in di-selben Bewegungen kau, Run war aller Zweif.-l gehoben; es brannte in dem un- b! 5. Ueberslcht d Jahr 1877 genehmij in dm ifiaelitiscken ' 6. MnW 1 tuiiß der' Bedürsnissi 7. Ermächtig»^ 8. Charakteren 9. Dienstnachr MA geruht: am Weiteres den Äujtra W uuo LvmWen an der laubftummt Lehrer an dieser Äi am 22. Decbr. de evang. Pfarcheüe , kirchen sür diese Si als PMschustehrer Schmitt M gteaQ bcbuüehrer Reinha ^>chn, am 28. D «W. jum Salm (Sakulatiu der Qfc, * L Klasse de Mnden, ten Ob <»» für das ®*tt Mi üüei )u einen «... .™' Soncuirt ®ota; st-ht bae 2® ®ern 7,""!«--Schalsten, hatten Ä«"gsra,d j J I“ ÄS? i“ ® 2°bst & ii« vntsM .. S <" em fclttn, As t,i °im L Ai*" y per Di^ufe____________________________(276 365) Ein Studiosus philologiae wünscht ftnabeiK die das hiesige Gymnasium be suchen, im Lateinischen Griechischen, in der Geschichte und Geographie Unterricht zu ertheilen. Näheres zu erfragen in der Zu iniethen gebucht: auf 1 April, Wohnung im Freien, 6 fymmer, mit Ga^tenanlheil und Zubehör. Gesäll- Off. mit Preisangabe befördert die Exped. d. Bl.________________________<428 425) Ein kräftiger Haus bursche wirb auf sofort gesucht von W. Z ur b u ch. Lseschäjt8-Empsehsn>»g. 256) Erlaube mir am Heutigen dem verehrlichen Publikum crgebenst anzuzeigen, daß ich mich an hiesigem Platze als Maurer etablirt habe. 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Bernhardt._ Alte abgenutzte Pferde werden im Thierfpital zu Gießen gekauft und gut bezahlt.__(388 391) Ich suche zur selbstständigen Führung meines Hauswesens eine reinliche 5eöchin, wenn auch in vorgerücktem Alter- Julius Papst, E. 74. gegenstände), Stahl, (438 Metalle (Blei, Bleiröhren, Zink, Zinkblech re.), unter Zusicherung billigster Preise und reeller Bedienung. ______ Wohnung befindet sich bei Herrn Sattler Horeyseck, Reichensand. Expedition dieses Vlattes. Pianoforte- & Harmonium Lager von August Förster, Orgelbauer in SLicIi« Empfehle einem geehrten Publikum meine Pianofortes und Harmoniums, unter Zusicherung reellster und billigster Bedienung mit mehrjähriger Garantie, sowie Verleihung derselben mit freier Stimmung. _________________ Vvlksbildiingsvcrtiu. 429) Die bereits angekündi,gten Leseabende für strebsame Schüler der biksigen F o r t b i l d u n g s s ck u l e sollen nächsten M i t t w o ch den 24. Jan., Abends 8 Ubr, im Nalhbaüssaale ihren Anfang nehmen. Zur Eröffnung derselben laden wir alle Mitglieder unseres Perems ergebenst ein und bemerken zugleich, dafe Herr Dr. Buchner die Freundlichkeit haben wird, an diesem Abend einen Vortrag über Süß- und Salzwaffer zu halten. Mr den Ausschuß des Ilolköbili)iniij5ucrcüi5: Haustein, Albach, Vorsitzender. Schriftführer^ der Provinnal-Hauptstadt Giessen. ist erschienen. Den geschätzten Subscribenten werde dasselbe in das Haus bringen lassen. Exemplare ä 3 M. sind ferner in der Expedition des Giessener Anzeigers zu haben. in: Leipzig, Lübeck, Luzern, Magdeburg Mannheim, Metz, , München, Neuchatel, Nürnberg,, Pest. : Prag, i I Soloihurn, | Stettin f "Straßburg, Wien, Zürich.