Mr, «i 1877 Mo 113. Zw->t-s Bl-It. Sonntag, den 20. Mai 1899. Aießener "Anzeiger AMM- unii Amtsblatt fit den Kreis Gießen. •äSSÄV’e,’ ^k«1?S'S.»7LW'S^ 8tT * 25 Pfg. (2M • Execuiion der Chöre durch unsere einheimischen Kräfte den Musikfreunden hiesiger Stadt ।unb Umgegend eine gediegene Leistung versprechen, so mußten doch für bi • Solisten Lokal, Notiz. Gießen, 20. Mai. (Concert-Verein.) Mittwoch den 6. Juni wird die Aufführung des Oratorium „Elias" von Mendelsohn in hiesiger Stadtkirche stattfinden. — Die Wahl dieses Oratoriums für das alljährlich wiederkehrende Kirchenconcert ist in so fern eine recht glückliche zu nennen, altz in wenigen Oratorien die Chöre so zur Geltung kommen, wie in diesem.— Recht erfreulich ist es deßhalb, daß bewährte Kräfte anderer hiesiger Gesangvereine sich zur Mitwirkung bereit erklärt haben, und wer sich die Mühe nehmen will, die jeden Freitag Abend in der Aula stattfindende Ge- sammtprobe lDienstag finden die Etnzelproben statt) zu besuchen, kann sich überzeugen, daß wir einer vorzüglichen Chorletstung entgegensetzen dürfen. — Um so annkennens- werther ist dieses Streben des akademischen Gesangvereins, da bereits voriges Jahr, gelegentlich der Aufführung des Messias, sachkundige Urtheile dahin abgegeben wurden, daß der Chor vorzüglich gewesen sei, ja besser wie man denselben jemals in Gießen gehört hätte. — Auch die seither hier gewesenen Solisten haben sich wiederholt anerkennend über die Ausführungen der Chöre ausgesprochen. Können wir nun in der Agram wie in Karlstadt von Deputationen begrüßt, welche ihn um Hülse für ihre unterdrückten Brüder baten, und das Merkwürdigste war, daß der Erzherzog dieselben nicht nur nicht zurückwies, sondern ihnen geradezu seine Für- prache bei dem Kaiser ui Aussicht stellte und sogar aus sein russisches Georgs- reuz und Regiment zum Beweise seiner Sympathieen für die slavische Sache linwies. Der Pesther Softa-Cultus hat offenbar nicht dazu beigetragen, die entscheidenden Streife günstiger für die Türken zu stimmen. Das englische Unterhaus hat sich eine ganze Woche hindurch mit den Gladstone'schen Resolutionen über die orientalische Frage beschäftigt. So heftig indeß die Angriffe waren, welche die Mitglieder der Opposition gegen die Regierung richteten, letztere trug doch endlich mit ihrer Politik der freien Hand ur Wahrung der britischen Interessen einen eclatanten Sieg davon, indem jene Resolutionen in namentlicher Abstimmung mit 354 gegen 223 Stimmen verworfen wurden. Bemerkenswerth ist übrigens, daß die Königin Victoria bei einer Revue im Lager von Aldershot zwar die Hoffnung aussprach, sie werde des Beistandes der Truppen nicht bedürfen, aber doch die Bemerkung hinzu- ügie, nöthigenfalls rechne sie vertrauensvoll auf den Patriotismus und die Hingebung der Armee. Der Papst beschäftigt sich schon mit dem Empfang der Pilgerfchaarrn, die auö den verschiedenen Ländern zu seinem Bischofsjubiläum erscheinen. Den französischen Pilgern gegenüber hat er sich darüber beklagt, daß der Minister- Präsident Simon, den er übrigens nicht mit Namen nannte, ihn, den heil. Vater, in der Kammer als einen „Lügner" bezeichnet habe. Unter den reichen Geschenken, welche dem „armen Gefangenen" im Vatican dargebracht wurden, befand sich auch ein Sessel ans massivem Golde, auf dem er in Zukunft feine Audienzen abhalten soll! Die öffentliche Meinung in Italien ist in hohem Grade erbittert darüber, daß der Senat das Gesetz über den Mißbrauch des geistlichen Amtes abgelehnt hat. Die Regierung fühlt sich dadurch in ihrem Entschluß, den Kampf mit der klerikalen Mehrheit des Senats durchzuführen uns dafür zu sorgen, daß der Staat auch jein „Garantiegefetz" bekomme, bestärkt. Wie zu erwarten, findet sich die klerikale Partei in Frankreich durch daS jüngste Tadelsvotum der Deputirten-Kammer keineswegs veranlaßt, ihre Agitationen einzuftellen. Nachdem der Papst selbst den Marschall-Präsidenten hat wiffen lassen, daß ihn die Haltung der Kammer tief kränke, hat sich auch der Cardinal-Erzbischof von Pans die Freiheit genommen, in einem Briefe an den Justiz-Minister lebhaft gegen jenes Votum, welches den Patriotismus der Katholiken in Frage stelle, zu protestiren und offen zu ^erklären, daß Frankreich nicht eher Ruhe haben werde, als biS der Papst feine Staaten wieder erhalten habe. Leider wagt die Regierung es nicht, gegen diese Ruhestörer mit Energie vorzugehen, begnügt sich ihnen gegenüber vielmehr mit einigen Worten des Tadels. Die Kammer selbst war in der vorigen Woche wieder einmal der Schauplatz jener scandalösen ©eenen, durch welche sie sich von Zeil zu Zeit vor den Augen Europas schändet, indem der Bonapartist Eassagnac der Regierung durch Mittheilung beleidigender Journalartikel über den Kaiser von Rußland Schwierigkeiten zu bereiten suchte und die Republikaner dadurch zu lärmenden Kundgebungen ausreizte. Ucber die Reise deS Kaisers Wilhelm durch Elsaß-Lothringen bewahrte die französische Presse — wahrscheinlich auf einen Wink von oben — ein bedeutsames Schweigen. Auch in den spanischen CorteS kam die Lage des Papstes jüngsthin zur Sprache. Die Regierung wies indeß das Ansinnen der klerikalen Deputirten, Schritte für die Sicherung der Freiheit und Unabhängigkeit des heil. Vaters zu thun, mit der Bemerkung ab, daß dies keine ausschließlich spanische Angelegenheit fei. Die holläudische Regierung Hst die Adresse, in welcher die Bischöfe den König gebeten batten, wegen der angeblich traurigen Lage des Papstes Vorstellungen an die italienische Regierung zu richten, als eine unbegründete (Sinin ifchung in die inneren Angelegenheiten Italiens zurückgewiesen. SIK. ift. 'llV’Ä ’ Gfl. Burckhat^t, will *•** S r । «-dM. r*< Ä ■ .'HX* * %4d°l!| Tutet w L'A'W Wz D. V. C. Der Kaiser ist von seiner Reise durch die neuen Reichslaude außerordentlich befriedigt heimgekehrt. Vor feinem Abschiede richtete er an den Obcrpräsidenten v. Möller einen Erlaß, in welchem er für die ihm bewiesenen i „huldigenden Aufmerksamkeiten dankt und zugleich der Ueberzeugiing Ausdruck I gibt, fein Aufenthalt werde dazu beitragen, die Beziehungen des Landes zum 1 Reich zu befestigen und ersprießlich zu gestalten. Zum Zeichen dcS Vertrauens, welches der Kaiser den Bewohnern des Reichslandes entgegenbringt, hat er das 1 vom Reichstag angenommene, die Landesgesetzgebung von Elsaß-Lothringen betreffende Gesetz in Straßburg selbst sanctionirt. Uebrigcns ist die freudige Alifiiahnie, welche der Kaiser bei der elsaß lothringischen Bevölkerung gesunden, । nicht ohne Eindruck auf Fraiikreich geblieben. Sehr bemerkenSweitd war in dieser Beziehung der Umstand, daß der Kaiser in Metz, wie von Abgesandten der Könige von Belgien und Hollaiid, so auch von dem französischeii Botschafter, Herzog v. Gontaut-Birou, im Namen deS Präsidenten der französischen Republik begrüßt wurde. Mit Recht wird diese Thatsache als ein Anzeichen betrachtet, daß Frankreich lebhaft wünscht, über seine freundschaftlichen und friedlichen Ge- fuuiungen gegen Deutschland im gegenwärtigen Augenblick keinen Zweifel be- ft eben zu lassen. Die in Aussicht genommenen Ausgleichungs-Maßregeln auf ' militärischem Gebiet vermag sie freilich nicht rückgängig zu machen, da die Noth- wendigkeit derselben nicht auf augenblicklichen, sondern auf dauernden Verhältnissen beruht; man erwartet die Ausführung derselben vielmehr in nächster Zeit. Betreffs der Errichtung der neuen (13) Hauptmannsstellen in den Jnfanterie- Rktzsimentern hat der Kaiser schon das Erforderliche angeordnet. Der bisherige Oderregierungsrath v. Rertzeustein in Metz, welcher dort seit der Annexion des Londes thätig ist, wurde zum Bezirks-Präsidenten von Lothringen ernannt. Der Bundesrath hat das Patentgesetz genehmigt. Da die Zusätze, welche der Reichstag dem Gesetz-Entwurf über tie Erwerbung des Decker'schen und eii es anderen Grundstückes für das Reich hinzugefügt hat, Seitens deS Bun- : des-rathes nicht beanstandet worden sind, so sieht man dem definitiven Abschluß des Kaufs in kürzester Frist entgegen. Was das Gebiet deS C u l t u r k a m p f e s betrifft, so erregte die ultramontane .Riederrh. Volks-Ztg." ein gewisses Aufsehen durch die Nachricht, der päpstliche SloatSsecretär Simeoni habe im Auftrage des Papstes an Kaiser Wilhelm zu deffeu 80jährigem Geburtstage ein sehr verbindliches Gratulations-Schreiben gerichtet, aus deffeu Inhalt sich ergebe, daß die römische Curie durchaus friedlich gestimmt sei und zu einem Ausgleich in Sachen der Maigesetze gern die Hand bieten werde. Ein anderes ultramontanes Blatt, die „Köln. VolkS-Ztg.", beeilte sich indeß, diese Nachricht für eine Mystification zu erklären, da man munöglich unterstellen könne, daß die römische Curie den ersten Schritt zu einer Verständigung thun werde, solange die preußische Regierung den Culturkampf i: einer Weise führe, welche keine Neigung zur Nachgiebigkeit voranSsetzen lasse, gleichzeitig versicherte die „Germania" in einem besonderen Leitartikel: „Zur Culturkampf-Situation", über die bekannten versöhnlichen Weiterungen des Abg. Cremer im Reichstage habe sich sofort in feiner eigenen Fraction und nachträglich in der weit überwiegenden Mehrheit der katholischen Bevölkerung Unwille gezeigt! Die Hoffnungen auf eine baldige Beendigung deS Culturkampfes erweisen sich also, wie vorherzusehen, wieder einmals als trügerisch. Mittlerweile haben sich mehrere deutsche Bischöfe nebst einigen hundert Pilgern — darunter auch zwölf Mitglieder der Centnimsfraction — nach Rom begeben, um dem „Unfehlbaren" zu feinem Jubiläum Geschenke zu bringen und den Pantoffel zu Wen. In Bezug auf den gegenwärtig schon in Rom befindlichen Bischof von Ermland, gegen welchen bekanntlich das mit Absetzung endigende Zwangsver fahren eingeleitet ist, deutet die ultramontane Presse an, daß er wohl nicht wieder nach Deutschland zurückkehren werde. Wir würden unsererseits nichts dagegen haben, wenn auch feine Collegen für immer in Rom bleiben wollten. Nachdem sich der Wunderschwindel von Marpingen über verschiedene Gegenden Rheinpreußens verbreitet, soll auch Bayern sein Marpingen haben: in der Nähe von Metten wollen nämlich Kinder ebenfalls die Mutter Gotteö gesehen haben und sollen Heilungen durch Blätter von den Sträuchern, in denen dieselbe erschien, geschehen sein! Das nunmehr veröffentlichte Ergebmß der amtlichen Erhebungen über die Geschäftsstockung in WürNemberg ergibt, daß toit zwar die Folgen der Ueberproduction und beschränkten Consumtion bemerkbar sind, ein eigentlicher Nothstand aber nicht vorhanden ist. In Baden hat der Minister des Innern, Stöffer, vor seinen Wählern in Wiesloch eine Rede gehalten, in welcher er das Programm des neuen Ministeriums barlegte; dasselbe ist durchaus national und antiklerikal und unterscheidet sich von dem (einer Vorgänger nur dadurch, daß es eine langsamere Bewegung auf dem Gebietb der Gesetzgebung für die Zukunft in Aussicht stellt. In Bremen ist seit Kurzem eine lebhafte Agitation für Annexion an Preußen im Werke. 11 e rJe^i,^en“a($ bj-N tÜTfenfreimbll^en ®e^ixmucgcno civ.t gcuicytHc «umuB vt'ipicwni, IU mubUH uviy |UI Ui: öVHiitu Ungarn die ruffenfreunbheben Gegen-Demonstrationen ber Tllaven nicht lange auswärtige Künstler gewonnen werden, denn mit Ausnahme unserer verehrten Altistin, auf sich warten lasten. Erzherzog Albrecht, der gegenwärtig eine JnspectionS- Frau Dr. Weifsenback — dieselbe hat sich mit dankenswerther Bereitwilligkeit zur iei.|e durch die Grenzländer des Kaiserstaates macht, wurde nämlich sowohl in Uebernahme der Altpartie verstanden — Haden wir Niemand in Gießen dessen musi- iertag: tri) Sos. I i§e: gütig •rad Häuser goldenen Nuss. SmedfT ?tr Sitmtn bei anerb (an L Tchulhos, Agent.__________ Busch. LM.2LKMM LVLS-L ÄS^witessS ^Ä®Ä!ham,ÄWslkÄ» 4fe& Tie Bortsbüuim hach zu Bo. 11. 2 im ßjj.nitj nen DPieiei lMnde hvi Eichen: 31 u. nuhho 111. ( Buchens und 4 nuhho Hamm bruch Holz ] Nadelh Ue selb zu Bi Milchst vor den Te Roß 2849) Durchmesser, Stück Nadelholz-Stamme von!6-" Ctintr. Durchmesser und 6—15 Mtr Länge, zusammen 101 Festmeter, Stück Eichen-Stangen, 0,81 Festmtr, , Nadel- „ 13,00 , Rmtr. „ Knüppelholz, Stockholz, Donnerstag den 24. 2Nai 1877 soll in den Districten Gründchen und Lehmgrube nachoerzeichnetes Holz ver- steigeit werden, als: 28 Stück Eichen-Stämme von 15-3* Ctmtr. Durchmesser und 6—16 Mir- Länge, zusammen 14 Festmeter, Bucken-Stamm von 48 Centtmeter Hemden für Herren und Knaben, Kragen, Man- schelten und Shlipse, empfiehlt 2305) Äug. Haubaeh. 2836) P e l r r. ___ Preßzicgel, nähme ganzer Eindeckungen, unter Zusicherung prompter und^bE ®7M)nUna D-ch^-ck^ marbureerfht. 3 Fr. 1 Sptcialr Forbac: «°>> t-hrj S >ch M, »Wtni |n . S^entaun,, anfa kann. a>fta 5'" gut« S??er’ öud ®W Zhufliebbg Vlvuhausei Gieße», den 1. Mai 1877. Großherzoglickes Landgericht Gießen. Erdmann. Seit 30 fahren hat feine Krankheit dieser anaenehmen <-rsundhrita, rncife widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Elwachsenen und »indeen rhn, ■«Mein mb ohne Jtoiten bei allen Magen . Nerven-. Brust- Lunden., Lede'- Drsistn, 72 1,850 Wellen " Reisholz' Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 W an dem Vicinalweg nach Albnck und Anfang an dem Bau- u. Werkholz, ö **' lermin gegen Bürgschaft 1. October Oppenrod, am 17. Mai 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Frankfurt, 17. Mai. (Fruchtbericht.) In Folge prächtigen Sommer-Wetters und fruchtbaren Regens sind die günstigsten Nachrichten über das Gedeihen der zu Felde stehenden Gewächse eingetroffen. Am Getreidemarkt übte das Pracht-Wetter allgemein verstauenden Einfluß. Unsere Händler sind durck Stagnation der Preise crmüod, unb dadurch konnten sich unsere Mühlen coulant versorgen. Weizen für Export mcht genommen, ab unserer Umgegend X 29 bis 29 Vz, fremder je nach Qualität und Herkunft Don^28i/2-29V2, ganz geringer 22. Tendenz flau trotz sehr geringen Lagern, die Auswahl guter Sorten beschränkt. In Rogaen Käufer meist zuruckbaltend ^französischer Roggen nur aus zweiter Hand zu X 22V2—3/< gehandelt, in fremden weiten wenig Umsatz, nur einige Abschlüsse ab Köln von Petersburger Händlern zu X 19.50 biS 75 und Galatz zu X 18.50 bei matter Tendenz Für Gerste ist bte Saison zu Ende cs taxiren nur Course. Prima-Waare X 22—22y2. Das Geschäft in Hafer war unbedeutend, da Käufer fehlten und ganz einzeln nur etwas anzubringen war. Prima böhmiscker X 18i/2-19, russischer X 17-17% beregneter unverkäuflich bis X 16. Hülsenfrüchte nichts gehandelt. Am Mehl-Markt keine Aenderung, die fesiien Sorten liegen flau, während die Brodmehle gefragt bleiben. Futterstoffe ruhiger. Wir nottren^heute^ ^45 2X 41, Nr 3 X 37, Nr. 4 x 33, Nr. 5 X 27, Roggenmehl 0/1 (Berliner Marke) X 29, do. II. (Berliner Marke) ^24. Weizen, effcctiv hies., ab Bahnhof hier X 30—30.50, ab unserer Umgegend X 29—29.50, fremder je nach Qualität X 24—30, Roggen je nach Qual. X 20—22.75, Gerste X 19—22.50, Hafer X 15—19, Kohlsamen fehlt, Erbsen X 21 bis 24, Wicken X 17.50, Linsen X 21 bis 30, Rüböl, detail, X 74. Stimmung matt. Hauptsächlich gefragt war Weizen; dringend offerirt russischer Roggen. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.)___________________________________________________________ DOtI,fl 804^ Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vo» DrüseiiUiden^hergelE.^u^s^ y^n BrShan von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit Bittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köll.r, K. m. Militaroerwalter, Großwardein, von Lungen- und Lusiröbren-Katarrh., Kop,schwindel und Brustbeklemmimg. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. 9 Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und tlbmagmimh^ Haron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen re. Die Revalesciere ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der RevaleUre ch-"k 7 Buche" too zi-hti« Main-Wkscr-Bahn. 2807) Es soll die Anlieferung von 340 Kbrn. Basaltr kleinfchlng zusammen oder in Quantitäten von mindestens 100 Kbm. franco in d'n .ragen einer Station der Main Weser-Bahn im Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offertm sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission aus Lieferung von Basaltkleinschlag" bis zum Submissions-Termine am Mittwoch den 23. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M. etnzureichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen und Offerten-Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M., den 11. Mai 1877. Königliche Betriebs-Jnspection II der Main-Wescr-Bahn. Heyl. I. 1003. 1004,2. 1004,5 1004 7 VIII. 26. 34. 38. 40. Versteigerungen. Gras-Versteigerung. Die diesjährigen Grasnutzungen von den Gräben und Böschungen nachbenannter Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen on Ort und Stelle meistbietend verpachtet werden, und zwar: 1) auf der Straße von Lick gegen den Hessenbrückcr - Hammer Dienstag den 22. Mai, Anfang Morgens 9 Uhr in kalische Bildung zur Ausführung so großartiger Solopartien hinre cht^ Als Tenorist ist en je^r Zeit hier gern gehörte Herr Augustin Ruff gewonnen: die Sopransosi wird Fräulein M a r i e B r - i d e n stein aus Erfurt singen, eic steht durch .hie lungste vorzügliche Leistung in Schuhmanns »Paradies u. Perl bei uns, und m t vollem Reckt, in so gutem und freundlichem Andenken, daß jedes weitere Wort zu deren Empfehlung Überflüssig. — Als Oratoriensängerin haben wir seither noch keine bedeutendere Kiaft er Geburt an selbst der Ammenmilch oorzuziehen. — Em AuSzua au) 80,000 CerU- -atcn über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, ^worun-cr Certistcate vom Lbof-ffor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angeiftein, Dr Sharel»nd, Dr. Eampbell, ßrof.ffor Dr. Dödä, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Br4han, und vielen mdei en bockae iellten Personen, wird franco auf «eilanaen e vgewndt. Abgekürzter AuSzug auS 804)00 Eertificaten. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revalescrire bat meine m Magen und staden Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwache chweiß gmizlick -deieitigt. I. Eomparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Ilea. Nr. 89211. Oroaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalesciere und leibe seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ick mich jetzt der vollkommensten Gesundbeit. j^roo, P>arrer. Nr. 45270. I. Robert. Von fernem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrcckungen, Verstopfungen und Taubbeit gänzlich bergestellt. 62845. Pfarrer Boilet von Eeratnoille. Von Asthma mit häufigen Erstickungen Kevalesciere Oeffentliche Aufforderung. 2497) Nachverzeichnete Personen wollen die ihren Namen beigesetzten, ihnen in dem Grund- und beziehungsweise Flurbuche vor Namen stehend.n Parcellen veräußern. Da sie ihr Eigentbum resp. die erfolgte Zahlung der Kaufschillinge nicht genügend nachzuweisen vermögen, so werden alle Diejenigen, welche irgend welche Reckte oder Forderungen an diese Parcellen bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, diese ihre Ansprüche binnen sechs Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonst nach Ablauf dieser Frist, da, wo dies erforderlich, die Löschung der Bemerkung „beschränkt" oerfüat, die reuen Eiqenthumsurkundcn gerichtlich bestätigt und die Ueberschreibung der Vcrkaussgegenstände auf die Namen der muen Erwerber wird verfügt werden.__ Ordn.- Nr. Gemarkung Beuern: Funk, Friedrich, von Beuern. Lindenstr«th, Heinrich Adam, daselbst. Gemarkung Grosien-Buseck: Wagcnbach, Heinrich und Frau, von Großen- Buseck. Gemarkung Lollar: Wagner, Georg Wittwe, von Lollar. Gemarkung Oppenrod: Lepper, Matthäus, von Gioßcn-Buseck. Gemarkung Großen-Bujeck: Lepper, Matthäus, von Großen-Buseck. 471. 651. XXI. XXIII. 91. Namen der Besitzer. Bezeichnung der Parcellen. Holzverstcigcrmig Länge, Meter bis Ctm. Durchm. 29 bis zu ii H II II II 26. Samstag 14 dem Hattenröder jedesmal am (2843 (350 lautern. K 2849) Svecereibändler. 2783) Ein Haus mit Garten, in 27YD bei Hofg -Advocat Dr. Gutfleisch. Lindenplatz. 100 Eichenstämme 250 Fichenstämme n ii 12 19 6 7 8 5 6 10 Buchen Eichen Nadel 15 33 1 60 7 100 n n n Hainbuchenstämme Birken- u. Lindenst. Kirschbaumstamm Eichenstangen Buchenstangen Fichtenstangen und ii Reisholz. Wellen. 200 zu haben: Gebr. Adami, J. A. Busch Söhne, Emil Fischbach, Rudolph Goebel, F. C. Henzerling, C. Hoffmann, 33 22 26 24 12 11 12 den Alleinverkauf der Prof. Dr. Meidinger - Füllöfen vom Eisenwerk Kaifers- 2789) Ein schönes Blumengestell von Eichenholz, ein Kinderbadbüttchen, ein Sitzbad von Zink, 6 LambreginS von roth- braunem Rips, 253 Centimeter lang, noch wenig gebraucht, mehrere gut erhaltene Schreibpulte, sind billig zu verkaufen. I. Rothenberger, Lindenplatz. Ueu! Sinterns1 Jlcu! 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Mai 1877, von Morgens 8 Uhr ab. im Ei6n*er'schen Wirthshause zu Roßberg, das in den bei Roßberg^bttege- nen Dtstricten r Rödderburg, Llcktenberg, Kleineharde, Elßenberg und -r,rrst, 3Balb®®anfaH89füTsau=, Werk- und Nutzholz im Unteren Speierlingskopf, für Brennholz im Distrikt Eisenkaute. Zahltermin gegen Bürgschaft Martini 1878. Lich, am 15. Mai 1877. Groß!)erbliche Bürgermeisterei Ach. Ihring. 900 200 Vicinalweg vor t ohne k. D“ Barry "°" London. O-.i-nqA “'N e nut 6« ii: *'«<; Nu» mÄ»" worunter ff erf5 W'anbt. Dl(lt! hsttaten. 16 des 6eniehe ,ch bte kSM ln den Lenden, die r ,, nn Pfarrer. ^"Schwindsucht, Hch 1 mit häufige« Erstickuy!! Mn; deren Aindn cti berkrankhett, Schlch-^ Greßvardein, oon Bubid iinß. höheren ßtnM ftübil und NervenzmüNiW liichkeit, SchlaflosW y 8 an Händen und Mn und erspart bei Erwajsar > Speisen. ^504,LPfd. Mafien 3 x 50 «W JL 70 W., 28:29 Passagt M-' reit und DelicatefiM^ ter. M Anerkennung! Von unserem ärztlich empfohlenen anerkannt guten pfälz. 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Weine von 50 Pfg an per Liter erlaube mir hiermit in empfehlende Erinnerung zu bringen, bei Abnahme von « Flaschen frei ins Haus geliefert. E. Schmall, 2650) Frankfurter Hof. 2790) Sitte« »ctenpavier, schön rein, txgn(t l g.ae ist ,u verkanfm. Näheres ba« «ta 2. I. rr.th-nberger, Gufflei8ch’ 2817) Einige Geschäftshäuser in freguentester Lage find z« verkaufen. Näheres bei __I« Blitz. 1849) Für die Sommer- Saison empfehle in großer Auswahl: Botanifir u. Brodbüchfen, Gummibälle in allen Größen, Reif- u. Federballspieler Jndianerbogen u. Pfeile, Schmetterlings-Netze, Bommerangs und verschiedene neue Spiele für^s Freie. »k.Ll. Lonnenstr. 104L Weiße Vorhänge aller Art^ Rouleaux, Drell in den gangbarsten Defsin», Anfertigung jeder DecorationS - Arbeit M geschmackvollster Ausführung, bet (43$ Th. Brückl, Kanzleiberg B. 1. &K.SÄ«in.». •'*:**» ut;b 46 u. 51 ®tm. mittl. Durchmester = 3,67 gftm.; Rmtr. Schicht- nu6bc[> I. u. II- Cl., bäumtet 10 Rmtr. starke H-n«buchen - Rollen zn Rammen rc. brauchbar ;480 Rmtr Bremficheite; 19 R.nt^ bergig Anbruch (Hainbuchen-Köpfe); 615 Rmtr. Reis III. Cl., 372 Rmtr. L>tock holz I. El. und felb zu Bortshausen unb über bas unter II ansgesuhrte treten bte Forster M i Ich sack zu Roßberg und Koch zu Wermertshausen aus Begehren schon vor den Terminen nähere Auskunft ertheilen. Noßbera, am 14. Mai 1877. Der Königliche Obersörster: Schulz. _ - WENZELS GARTEN. • Zur Eröffnung der Sommer-Saison 9C* Bier im Glase, Am 2. und 3. Pfingstfeiertage: Großes Coneert ausgeführt von dem Musik-Corps des 2. Großh. Hefs Inf.-Regiments Nr. 116, 2803) unter Leitung des Kapellmeisters Herrn C. Krausse. flnfamj 4*1.2 Uhr — (Entree 3« Pfg. a Person. Einem verehrt. Publikum zur Nachricht, daß ich einem schon lang gehegten Wunsche nachgekommen bin, und vom 2 Pfingstfeiertage an Bier im Glase (Bier-Fression.) täglich zu haben ist (3/s Lik.). Ferner mache ich ein verehrt. Publikum darauf aufmerksam, daß während der Saison Wein in Flaschen und im Glase (per Liter 1 Mk., per Vz-Liter 50 Pfg. und per '/^-Liter 25 Pfg.) verzapft wird, und verfehle nicht auf die für die Saison bestimmten sänimtliclien Weine aufmerksam zu machen. Achtungsvoll Will*. Wenzel. JZS" Bci ungünstiger Witterung finden die Äonccrlc stets im Jagte statt. ’M Mein Lager in veittfjeJta Weite tt Weltteil erlaube mir bestens ,^u empfehlen. 2840) Gg. Wilh. Weidig. 2792) (Sinern geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich von heute an Wein in Flaschen aus Herrn C. Weber’s Keller in Bingen über die Straße in jeder Quantität abgebe, und zwar: 3 70 Pfg. per Liter, ä 90 „ 3 95 „ „ 3/^itcv, ä 80 „ „ „ Rothwein. Bei Abnahme von 10 Flaschen frei in's Haus. Aufträge in Gebinden werden wie bisher angenommen und ausgeführt. — Alle Jahrgänge von 1862 an auf Lager. A. Frank. Wohnung : Kaufmann Hensel, 3. Stock. (2852 Kinder als höchst stärkend auszeichnet. Alleiniges Depot für Gießen in der Hirsch-Apotheke. Neustadt 2415) Fußboden Anstrick in verschiedenen Farben, Lack-, Oel- und Weingeistfirniffe, Farben in allen Sorten, trocken und in Oel, fein abgerieben, Maserwalzen, Pinsel, Blattgold, Schellack, Leim rc. rc., in den besten Qualitäten und zu den billigsten Preisen, empfiehlt 2756) Unser Lager in allen Größen von oMWerschrchen bringen wir in empfehlende Erinnerung. J. 1. ffcczsch Söhne 1866er Lubowsky^scher Tokajer Sanitätswein — Vinum Hungaricum Tokayense — ist in Original-Verpackung unter Ettquet und Schutzmarke: „gesetzlich deponirt“ — in Flaschengrößen zu 3,00 zu 1,50 JL und zu 75 zu beziehen. Die ärztliche Gebrauchsanweisung enthält die Genehmigung des König!, preuß. Ministeriums für Medicinal- Angelegenhetten, sowie die chemische Analyse von Herrn Prof. Dr Sonnenschein an der Berliner Universität und die Gutachten medicin. Autaritäten, datz derselbe vermöge seiner Traubengattung und vollkommenen Reife sich in seiner Wirkung bei Erschöpfung der Lebenskräfte und Ernährung schwächlicher Zur gefäBBi^eia Beachtung. Als einen leichten Tiscltwein empfehlen wir einen reinen lN?5r Margpäticr, per Liter 50 Pfg., auch sehr zu Maiwein geeignet. 2156) J. .1. Busch Söhne, 2669) Auf bevorstehende Pfingsten empfiehlt sein wohlausgestattetes Lager in Jih-, Seiden-, Stroh- und Coustrmanden-Hüten, billigst C. 21. Carl Schmidt, Hutmacher. C. 21. Reparaturen bestens besorgt, Strohhüte gewaschen. t Osseiic u. Ijalbucriicditc Wagen, ■ ■ JL leicht und elegant gearbeitet, sowie einen sehr schönen, ge- , t brauchten GlaSwagen empfehle zu soliden Preisen. e , na£t> jeder Zeichnung bin ich von jetzt ab t B im Stande in kürzester Frist zu liefern e B und sichere jedem meiner werthen Abnehmer streng solide e B ' ™ Arbeit zu. (2385 ( f F. Kühne jun., SeltcrSwcg. e t I IIIIiIk' Damps-Dresth-Maschinen, Mäh-Maschinr» für Gras, xfilee u. Getreide, Heuwender^ Heu- u. Ernte-Rechen von iso Mk. an, halten am Lager und liefern zu bedeutend ermäßigten Preisen (158b CI». Maylarth d? C°., Frankfurt a. Iß., Baumweg Uo.7 SlridUhuiiiimoife nITcr Art 1! Ferner empfehle meine Besatzartikel, als Spitzen, Knöpfe, Einfaßbänder, Seide und Zwirne in allen Farben, zu den billigsten Preisen. 1881) Ter Sultan hc Berlin. «kN über demni schrinllch ein I der Bunder-Re werden sollten d-m Reichstag Vs.lduug als Fürsten Hohen, kiärungen zu v 'k'k'ge, noch fu , L Stuttg Äolischen G. ^"gblattes end ^'.gestern tn ^Wbet (Lipp, """•■ti ,la'"b betV, |"5lionen" Sur/"«8'11 □“"Mart ttcö< bei btn ", lal9|teng 5 ah,n* au8. &*?• S'8