***' in,,, 5)“r| ‘»tnt. |n g» -'X?nt.nd. S®. 4V. Dienstag, den 20. Februar 181», o'onedio von L Tan Wolff miM„top6 aydn. K (°P' « B dur) von len) i. rn Haubach.) Leitung von R. Scbu- ff aus Marburg.) Beethoven. „Figaros Hochzeit“ von r und Herrn Haubach.) ng von Fr. Schubert en Gesangvereine.) empelFraulein Fortt. i thner in Leipzig sind biet für dieses Concfirtf Buchhandlung und Ru- ur bis 12 Uhr Sonntag „gong des Saales İ Februart cert Abends 8 W- Ü'kS' Mitt* * n””!, ’L * *0, »■ 1V$. .jNlerL- heater. w181 ^Lfrapfju111 ’ Darmst"^'' “> •SflgS? Erscheint täglich mit Ausnahme des MorrtSKv. HLpSSLtronr Schulstraß^g LU. B. Nr. 18. rMIWMM»WMMWWW«M U »itll» UIS ««WVBWl < i 7' -« br^rtrliLhrltch 2 Mark 20 Pi. lu:t Äcirtg«rlobn. Durch Zrtf Psfi bez-z-en vrert^ffäh^ch B Mark 54) Pf. politischer T 8 eiL DeuLschkaud. Darmstadt, 18. Februar. Die Nr. 8 des Großherzogltchen Regierrmgs- blatts hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung Großherzogltchen Ministeriums der Justiz, die Bil- bung Von Sachverständigen - Vereinen in Gemäßheit der Reichsgesetze vom 9., 10. und 11. Januar über das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste, den Schutz der Photographien und das Urheberrecht an Mustern und Modellen betreffend. Der erste Theil derselben lautet: In Gemäßheit Allerhöchster Entschließung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs werden die von dem Reichskanzler-Amte am 29. Februar 1876 erlassenen Bestimmungen über die Zusammensetzung und den Geschäftsbetrieb der künstlerischen, photographischen und gewerblichen Sachverständigen-Vereine bei- solgend mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenutniß gebracht, daß zufolge Allerhöchsten Orts genehmigter Uebereinkunft mit der königl. württembergischen und der großh. badischen Regürug (Regier.-Blatt Nr. 55 von 1876, S. 647) gemeinschaftliche Sachverständigen - Vereine für Württemberg, Baden und Hessen mit dem Sitze in Stuttgart gebildet und hesstscherseits I. in den künstlerischen Sachverständigen-Verein als Mitglieder: 1) der Jnspector der Gemälde-Galerie und des Kupserstich-Cabinets, Profeffor Rudolph Hofmann, 2) der Hoskupferstecher Professor Jacob Felsing und als Stellvertreter : der Hofmaler Profeffor August Noack; II. in dem photographischen Sachverständigen-Verein als Mitglieder: 1) der Jnspector der Gemälde-Galerie und des Kupferstich-Cabinets, Profeffor Rudolph Hofmann, 2) der Hofphotograph Karl Hertel zu Mainz und als Stellvertreter: der Hofphotograph Karl Backofen zu Darmstadt; III. in den gewerblichen Sachverständigen-Verein als Mitglieder: 1) der Jnspector der Gemälde-Galerie und des Kupferstich-Cabinets, Profeffor Rudolph Hofmann, 2) der Generalsecretär d-s Landgewerbe-Vereins Karl Busch, 3) der Möbelfabrikant August Bemb6 zu Mainz und als Stellvertreter: der Porte- seuillefabrikant Johannes Friedrich Knipp zu Offenbach berufen worden sind. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die neue Organisation der Oberförstereien Lampertheim und Wendelsheim, Forsts Lorsch, und der Oberförsterei Binden, Forsts Groß-Gerau betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Offenbach, die Nicht- Erhebung von 4 Zielen der Umlagen in der israelitischen Religions-Gemeinde zu Weiskirchen pro 1876 betreffend. 4. Nachtrag zur Uebersicht der für das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfniffe der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Bingen. 5. Nachtrag zur Uebersicht der für das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal-Bedürfniffe der Gemeinden des Kreises Bingen. 6. Ordensverleihungen. 7. Ermächtigung zur Anuahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 8. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- guadigft geruht: am 20. Jan. dem Kreisschulinspector für den Kreis Lauterbach, Heinrich Freiensehner, die evang. Psarrstelle zu Jugenheim, am 23. Jan. dem evang. Pfarramts-Candidaten Georg Sehrt aus Grünberg die evang. Psarrstelle zu Wirberg, am 24. Jan. dem Schullehrer Johannes Bönsel zu Nieder-Moos die erste Gemeinde-Schulstelle zu Kaichen zu übertragen; am 31. Jan. den Forstaccessisten Dr. Richard v. Eschwege zum Hosjagdjunker zu «nennen. 9. Charakterertheilung. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 23. Jan. dem Möbelfabrikanten August Bemb^ in Mainz in Anerkennung seiner hervorragenden industriellen Thätigkeit den Charakter als .Cornmercienlath" zu verleihen. 10. Dienstentlassung. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnä- digst geruht: am 17. Jan. dem evang. Pfarrer zu Münster, im Dek. Grün- Irrg, Wilhelm Zinßer, auf sein Nachsuchen die Entlastung aus dem Dienste der evang. Landeskirche zu ertheilen. 11. Versetzungen in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog jafceii allergnädigst geruht: am 27. Jan.'den Districtsetnnehmer der Districts- einnehmerei Nierstein, Rendanten Wilhelm Heß, unter Anerkennung seiner langjährigen, treu geleisteten Dienste auf sein Nachsuchen, am 29. Jan. den Schullehrer an der Gemeindeschule zu Harxheim, Johann Georg Jost, auf sein Nachsuchen, an dems. Tage den Schullehrer an der Gemeindeschule zu Nieder- Hilbersheim, Karl Friedrich Zehnbauer, auf sein Nachsuchen bis zur Wieder- berstellung seiner Gesundheit und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand zu versetzen. 12. Coucurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die zweite evang. Schulftelle zu Wallertheim mit einem jährlichen Gehalt von 771 JL 43 H ; die Gemeinde- Schulstelle zu Laudenau mit einem jährlichen Gebalt von 685 72 Dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die Stelle eines akademisch gebildeten Lehrers für Geschichte, Geographie und deutsche Sprache an der höheren Mädchenschule zu Darmstadt mit einem Gehalt von 2000 bis 3800 c*. Die akademisch gebildeten Lehrer der als höhere Lehranstalt anerkannten Schule müsten die Prüfung für das Gymnasial-' und Real-Lehramt bestanden haben und werden nach Maßgabe der desfalls bestehenden gesetzlichen Bestimmungen mit den Rechten der Civilbeamten angestellt. 13. Sterbefälle. Gestorben sind: am 27. Decbr. 1876 der Geh. Regierungsrath Adolph Trapp zu Friedberg; am 4. Jan. 1877 der Kreisarzt Medi- cinalrath Dr. Eduard Stammler zu Gießen; am 9. Jan. der Schullehrer i. P. Johann Metz zu Ober-Abtsteinach; am 15. Jan. der Major i. P. Adolph Dittmar zu Darmstadt; am 17. Jan. der Schullehrer t. P. Karl Wilhelm Muckh zu Wimpfen i. Th.; am 27. Jan. der Gymnasiallehrer Dr. Hugo Saur zu Darmstadt; am 6. Febr. der Hofger.-Advocat Justizrath Rosenberg I. zu Gießen. Berlin, 16. Februar. Gegenüber anderweitigen Meldungen über die in dec gestrigen Sitzung des Bundesrathes erfolgte Annahme des Antrags des Justiz-Ausschusses, betreffend den Sitz des Reichs-Gerichts in Berlin, ist aus dem Sitzungs-Protokoll zu constatiren, daß nur die den Sitz des Reichsgerichts betreffende Petition des Stadtraths und der Stadt-Verordneteu Leipzigs dem Justiz-Ausschuffe überwiesen wurde. Berlin, 16. Februar. Dem Vernehmen nach erfolgt die definitive Entscheidung über den Antrag des Justiz-Ausschusses des Bundesrathes wegen der Errichtung des Reichs-Gerichts in Berlin erst in der nächsten Plenarsitzung am Montag oder Dienstag. — Der „Reichs-Anz." enthält eine Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 15. Febr. wegen der Ausgabe weiterer 10 Mill. Schatzanweisungen. Stuttgart, 16. Februar. Der „Staats-Anz." verkündigt die gestern vollzogene Trauung des Prinzen Wilhelm von Württemberg, des präsumtiven Thronfolgers, mit der Prinzessin Marie von Waldeck und Pyrmont. Hesterreich. Wien, 16. Februar. Der „Polit. Corresp." wird aus Belgrad vom 16. Februar telegraphirt: Die Frage wegen der Bestellung eines permanenten türkischen Agenten in Belgrad wird einstweilen als offene Frage einer end- qiltigen Vereinbarung in Konstantinopel vorbehalten. Abgesehen von dieser Frage seien die serbischen Bevollmächtigten beauftragt, die Frage wegen der Grenz-Regulirung in Konstantinopel definitiv anzutragen; Serbien beansprucht Regulirung der Grenzen an der Drina, dem Timok und dem Jbac. — Dr. Herbst theilte dem Club der Linken den Wunsch der Regierung auf Abhaltung einer Abgeordneten-Conferenz mit. Die Regierung wost^ nicht ohne Einvernehmen mit dieser Partei sich betreffs des ungarischen Ausgleichs binden. Der Zeitpunkt der Conserenz sei vor Beendigung der schwebenden Verhandlungen nicht sestznstellen. In der Mitte des Clubs wurde die Zuziehung von Mitgliedern des Herrenhauses und anderer Parteien angeregt. London, 16. Februar. Im Unterhause antwortete der Staats- Secretär des Kriegs, Hardy, auf Gladstone's Anfrage: die Regierung erachtet sich nickt von den Verpflichtungen der Verträge von 1856 und 1871 frei. Wenn die Türkei durch Verträge Europa gegenüber gebunden sein soll, so müffe er offen und laut peremtorisch erklären, daß das übrige Europa ebenfalls durch dieselben der Türkei gegenüber gebunden sein muß. England beabsichtige vorläufig weder materielle Zwangsmaßregeln gegen die Türkei auszuüben, noch das Schwert für die Türkei zu ziehen. — Unterhaus. Bourke erklärte auf die Anfrage Dilkes', die Regierung beabsichtige die russische Rundnote zu beantworten, doch hänge der Zeitpunkt noch von Umständen ab. Einmal sand ein Ministerwechsel in Konstantuwpel statt, zweiten- seien die Friedens-Verhandlungen zwischen der Pforte und >Der- bien und Montenegro im Gange; endlich sei es wünschenswerth bei dieser- An-^ gelegenheit von europäischer Bedeutung, daß England die Ansichten anderer Mächte kennen lerne, bevor es seine eigenen ausdrücke. — Im Unterhause erwidert der Parlaments-Unterstaats-Secretär Bourke auf eine Anfrage Simon's: Die Türkei schlug mit als Basis für den Frieden mit Serbien die Gleichstellung der Armenier und Juden mit den Serben vor. Die serbische Regierung antwortete ausweichend. Der englische Consul sei angewiesen, das Einvernehmen Serbiens mit der Pforte herbeizusühren. England wünsche Gerechtigkeit für die Juden Serbiens und Rumäniens und werde seine Ansichten bei der serbischen Regierung nachdrücklich vertreten. London, 17. Februar. Unterhaus. Gladstone thut dar, daß bis zum 5. Septbr. die Regierung e- für ihre Pflicht erachtet habe, zu Gunsten der Türkei zu interveniren, er glaube aus den publicirten Depeschen das Vorhandensein heimlicher Mtttheilungen zu erblicken, welche bis zum 8. Januar der Pforte die Ueberzengung eingaben, sie würde materielle Unterstützung von Seiten Beaconfield's und Derby's haben. Gladstone thut ferner dar, der Vertrag von 1856 zwinge die Signatur-Mächte nicht, einen Krieg für die Türkei zu führen, falls Rußland den Krieg erklärte, und erinnert an die Meinung Pal- merfton'S, daß die Garantie-Verträge zwar ein Recht geben, aber nicht die Obligation auferlegen, zu interoeniren. Gladstone behauptet übrigens, die neue Sachlage und das Verhalten der interessirten Partei gäben der Garantie einen anderen Charakter und schließt mit der Frage, ob es der Regierung ein« leuchtet, daß wir jetzt von der Pflicht befreit sind, welche Derby am 5. October für obligatorisch erachtete, Krieg zu führen, falls das Ausland die Türkei angriffe? Hardy antwortete hierauf, der Vertrag lege England nicht die Pflich: auf, Krieg zu führen. Da England mit anderen Mächten unter dem Principe der Aufrechthaltung der Integrität und Unabhängigkeit de, Türket der Confe- renr in Konstantinopel beitrat, sind wir verpflichtet, dieses Princip im selben Sinne aufrecht zu erhalten. England hätte Unrecht, wenn es versuche, materiellen Zwang ausznüben ober das Schwert zu ziehen für eine ungerechtfertigte Handlungsweise, denn wir würden so die Versprechungen und Verträge verletzen. Hardy verweigert irgend welche Verpflichtungen betreffs der Zukunft etnzngehen, und hofft, die moralische Pression Englands und der anderen Mächte werde nicht resultatlos fein. Nachdem noch viele Liberale und Conservativc gesprochen, wobei Gladstone sich gegen einen heftigen Angriff Chaplin's verthn digl, betont Northcote die Bedeutung des gegenwärtigen kritischen Moments, wo Europas Blicke auf das Unterhaus gerichtet seien, während die Frage, ob Krieg oder Frieden, in der Waagschale schwebe. Northcote wünscht eine ge- wiffenhafte Untersuchung der Politik der Regierung; sollte die Debatte von heute Abend der Vorläufer eines großen Angriffs gegen die Regierung sein, so verspreche die letztere der Opposition keine Schwierigkeiten zu bereiten, um die Discussion zum Ziele zu führen. Hartington verlangt Vertagung der Debatte, welche hierauf bis zum Freitage vertagt wird. Italien. Rom, 17. Februar. Die „Italic" meldet: Midhat Pascha erhielt in Neapel eine wichtige Mittheilung des SultanS; es scheine, daß Midhat in Folge englischer Rathschläge nach Konstantinopel zurückberufen werden soll. Man triffe jedoch nicht, ob ihn der Sultan in seine frühere hervorragende Stellung einsetzen ober blos besten Rathschläge hören wolle. — „Fanfulla" meldet: Monstgnora Floward soll auch zum Cardinal ernannt werden. NuKliMd. H>etersbmrg, 16. Februar. Der „Regier.-Anz." veröffentlicht einen Bericht über die Aushebung im Jahre 1876. Danach wurden 196,000 Mann ausgehoben. 2758 Mann waren aus besonderen Gründen von der Einstellung befreit. Die für unbrauchbar Erklärten machen ein Drittel der Besichtigten aus, während sie 1875 nur ein Sechstel betrugen. Türkei. Pera, 16. Februar. Edhem Pascha bat den Sultan persönlich um seine Entlastung gebeten. Die Annahme dieses Gesuche- ist wahrscheinlich. Aste». Aeddo, 10. Februar. In dem Bezirke von Satsuma ist ein neuer Aufstand der Samurai'Claste ausgebrochen, der indeffen nicht gefährlich werden dürfte, da die Regierung sich auf die Armee verfassen kann. Lokal-Notiz. Gießen, 19. Februar. Wenn wir heute über die Generalversammlung des hiesigen Kiegervereins vom 16. d. Mts. berichten, so geschieht die« in Anbetracht der prtn- ctptellen Beschlüsse derselben. Auf den Leitartikel in No. 4 der „Deutschen Kriegerzeitung" — dem Organ der Allgemeinen Deutschen Kriegerkameradschaft — fußend, hatte es der Vorstand de« hiesigen Verein« für angezeigt gehalten, eine Aeußerung des letzteren darüber herbeizuführen, ob er gesonnen sei, sich der in dem angezozenen Artikel bestimmt ausgesprochenen Tendenz deS deutschen Kriegeroeietnsweser.s hi ollen ihren Folgerungen zu widmen und ob er es insbesondere als die Ausgabe der deutschen Kriegervereine betrachte, den auf Zerrüttung des nationalen Bewußtseins gerichteten Bestrebungen der Soctaldemokratte entgegenzutreten. Diese Aeußerung fand statt in der gestrigen einstimmigen Annahme der nach« stehenden Erklärung: In Erwägung, daß au« der Parteipresse der Socialdemokratie zur Genüge her» oorgeht, daß ihr Bestreben nicht alS dahmgehend bezeichnet werden kann, unter Anerkennung des Bestände? des deutschen Ruches als solchem, an dem Ausbau u. Weiterbau der Einrichtungen desselben, nach ihren Anschauungen und Grundsätzen za arbeiten, I wie e« von dem social. Abgeordneten Motteler in der Sitzung drs Reichstags am 20* März 1874 zu erklären versucht worden ist; In Erwägung, daß vielmehr ihr Bestreben dahin gerichtet ist, den Bestand deS deutschen Reiches selbst zu schädigen und dasselbe u ib seine Einrichtungen zu verhöhnen, I dem deutschen Volke und dem Ausland gegenüber herabzuletzen; In Erwägung endlich, daß die Socialdcmokratic in diesem Bestreben Irrlehren ' verbreitet, »rlche die Grundlagen des gesammten staatlichen Lebens erschüttert, erklärt der Kricgeroerem in Gießen: 1) es ist die heilige und unabweisbare Pflicht der deutschen Kriegervereine, die auf die Schädigung des Bestandes des deutschen Reich« gerichteten Bestrebungen der Socialdemokratie zu bekämpfen: 2) es ist ihre ebenso ernste Pfliche ferner nicht Personen unter ibren Mitgliedern zu dulden, w-lche diesen Bestrebungen huldigen und die« durch Zahlung von Beiträgen zu den tnnerbalb der socialistijchen Partei bestehenden geschlossenen Vereinen ooer zu den Agitationszwecken dienenden Foudtz dieser Partei aus« drücken; 3) es ist den deutschen rtrieqerocreinen dringend zu empfehlen, ihre Mitglieder über die Irrlehren der Socialsemokratte aufzuklären. Angenommen einstimmig. Eine nothwendtge Folge dieses Beschlüsse- war ein Antrag zur Abänderung der Vereinsstatuten, dahingehend, es sei an der cinschlägtgen Stelle -inzufügen: Antrag auf Abänderung der Statuten: Kein Mitglied bt8 Vereins darf einer derjenigen Parteien angehören, welche den Bestand des deutschen Reichs zu gefährden trachten. Als Zeichen dieser Angehörigkeit ist die Zahlung von Beiträgen zu geschlossenen Vereinen innerhalb dieser Partei und den Agitationszwecken dienenden Fonds derselben anzusehen. , Der Vorstand. Auch dieser Antrag fand einstimmige Annahme. Unter Hinweisung auf de» von ihm mitunterzeichneten Aufruf zur vilduni eine? „Vereins der nationalen und liberalen Panel" legte der jeitberige Vereinspräsident sein Amt nieder, indem er auMhrte, es könnte die Unterzeichnung deS Aufrufs von gegnerischer Seite dazu benutzt werden zu unterstellen, cs ser die Absicht und daS Streben deS Präsidenten den Kriegerverein zu einem politischen Verein im engeren tziime ' de« Wortes zu machen. Durch die ebenfalls einstimmige Wiederwahl bet Vorsitzenden brachte bei Verein zum Ausdruck, daß er auch in dieser Beziehung seinem Vorstand volles Vertrauen schenke. n Literaris ch e — Im Verlage der Militaria, Verlagsbuchhandlung für Militär-Literatur f(Ä. von Glasenapp) in Berlin Potsdamerstraße No. 54, erschien soeben eine Denkschrift zur Feier des siebenztgjährigen Dienstjubtlänms Seiner Majestät des Kaisers unter dem Titel: ^Siebenztq Dien ft fahre Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm," welche in den weitesten Kreisen Beachtung verdient. Die in dieser Denkschrift gegebene militärische Biographie basirt auf der militärischen Biographie Seiner Majestät des Kaisers und Königs aus bem Werke Die Generale der Deutschen Armee". Nachdem die letztere unter Mitwirkung einer Anzahl von Offizieren aufgestellt, durch Nachforschungen in den verschiedensten Quellen und durch Lorrespondeiiz mit Seiner Majestät Regimentern und anderen Personen ergänzt worden, hatte Seine Majestät die Gnade, dieselbe Selbst wiederholt zu vervollständige,, und mit Seiner Unterschrift zu versehen. Zu dem 70jährigen Dienstjubiläum Seiner Majestät am 1. Januar 1877 wurde diese Biographie neu bearbeitet und weit über das Doppelte mit neuen Daten vervollständigt. So wurden unter anderen alle von Seiner Majestät verliehenen Regimenter mit dem Tage der Verleihung, die Königs- und Kaiser-Manöver, die Thetlnahme Seiner Majestät an den verschiedenen Berathungs-Commtssionen und viele andere wichtige Moment- aus Seiner Majestät militärischer Dienstzeit neu htnzufügt. Die Photographie Seiner Majestät wurde auf Allerhöchsten Befehl durch den Hofphotographen Hanfftaeugl in Berlin im Königlichen Palais ausgeführt. Seine Majestät hatte hierzu die Uniform seine- 1. Garde-Regiments zu Fuß mit sämmtlichen Kricgsordeu und — zum ersten Male für eine photographische Ausnahme — die Feld- malschalls-Epauletts angelegt. DaS Negativ der Aufnahme wurde in Frankfurt a.O. mittelst electr,scheu Lichtes auf Lebensgröße vergrößert, dann nach den Original-Orden rc. retouchirt und in München durch das artistische Institut von I. B. Obernetter oeroiel» fältigt. Seine Majestät hatte die Gnade, eine besondere Auflage dieser Denkschrift am Tage Seines Jubiläums huldreichst entgegen zu nehmen. ES kann hiernach diese biographische Denkschrift alS authentisch uud als die richtigste B-ographie in i^en einzelnen Daten bez.ichmt werden. Sie wird jetzt und in Zukunft ein werthvollcs historisches Document b'lden und jedem Soldaten uib Patrioten eine bleibende Erinnerung an einen Tag fein, der in der Geschichte der Fürsten aller Zeiten und Nationen einzig dasteht. Der Prris für 2»/r Bogen Text und die vorzügliche Photographie ist von der VerlagSbandluug äußerst billig auf nur 1 Mark festgesetzt morden, um dem Werke die größte Verbreitung zu geben. Allgemeiner Anzeiger. S n in m i s s i o n. u 4) Weißbinberarbeit, 5) Pflästererarbeit, 28808,18 2373,44 48,00 754,60 und zwar: v4L 875) Freitag den 2 3. I. Mts., Dorm. 11 Mr, sollen die zur bauung einer Brücke über die Wieseck ersorderlicken Arbeiten 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu . . 17338,74 2) Steinhauerarbeit, 3) Schlosserarbeit, Er- Zusarnmen 49322,96 Ji. nacp einzelnen Gewerken ober im Ganzen in Sum»ission vergeben werben. Zeichnungen, Kostenvoranschläge unb Uebernahmsbebingungen hierfür liegen 9° a iiL bis zu obigem Termin von Vorn,. 8—12 unb Nachm. von 2 o Uhr auf dem stäbttschen Boubüreau zur Einsicht der Jntereffenten offen. Gl eßen, den 15. Februar 1877. " Großhcrzogliclre Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. In unsrem Firmen-Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden • ®mil Spruck von Gießen ist verstorben und seine Wlttwe, alt ge etzliche «ertretenn ihre» minderjährigen Kindes, ift am 1. April 1875 aus der zwischen ihrem verlebten Manne und Wilhelm unter der Firn" G EH. Spruck bestandenenHandelsge- sell'chaft ausgetreten. Wilhelm Spruck Hai alle Actwen und Passiven der Gesell- schast übernommen und führt das G-, schäft unter der bisherigen Firma weiter fort. Gießen, den 15. Februar 1877. Großherzozlichetz Stadtgericht Gießen. Bötticher- (928 940) Die Stamm- u. Stangenholr- »etlfcigerun^ im District Scheid der Oberfpriterci TreiS a. L vom 14. d M ist genehmigt unb können die Abfuhrscheine vom 24. d. M- an bei Großh. Rentamt Gießen erhoben werden. Überweisung des Holzes und erster Fahrtag ist Montag den 26. d M. TreiS i. L-, den 18. Februar 1877. Großherzogliche Oderförsterei TrerS a. L- ______________Amendt- ______a940 Irische Veilchenbouquets tn jeder Größc empfiehlt (568 O. Garn, Handelsgärtner, Lindenplatz. Aersteigcruugen. Holzversteigerungen in der Fürstlichen Obcrförsterei Hohensolms. Montag den 26 d. M- soll in dem District ^Scheuern»ald" zunächst Hohensolms nachsteyendcS Brennholz ver- fteiaert werden: 309 Ra.tr. Buchen-Scheitholz, 131 „ Buchen-, Eichen- und Tannen- Prügelholz, 380 Rmtr. beigl. Stocki-o!z, 5460 W-llen derftl. Reisholz. Alsdann wird Dienftag den 27. d M., ebenfalls im District „S ch e u ernw a l d" nachstehendes B a u-, W er t- und Nutzholz verstergert: 257 Eichen-Stämme von 15 bis 40 Ctm. Durchmesser und 10 bis 17 Meter Länp.e mit 142,95 Feftmtr. 2 Buchen-Siämme mit 1,65 Feftmtr. 70 Fichten- und Lärchen - Stämme von 15 bis 46 Ctm. Durchmesser und 10 bis 22 Meter Länge mit 56,35 Feftmtr. 23 Stück Fichten-Stangen, zu Sparren und Leiterbäumen geeignet- Die Zusammepkunft und der Anfang ist jedeßmal Morgens 9 Uhr beim Teich. ‘ Hohensolms, am 17. Februar 1877 Fürstliche Oberförfterei Hohensolms. ________Dörm er, Reiverforster. (941 942) Kleesamen, Grassamen, künstliche Dünger bei Emil Ptstor. Holzversteigerung in der Mrstl. Gberförsterei Lich. Es soll nachoerzeichneteS Holz »erfteigtrt werden: 1) Montag den 26. Februar im District Münchwald bei Burkhardsfelden: 814 Rmtr- Kiefern-Prügelholz, 38 „ „ Stockholz, 254 „ „ Reisholz, 49 Fichten - und Lärchen - Stämme, mit 12,25 Kubikmeter, und 140 Fichten - und Lärchen - Stangen, mit 22,50 Kubikmeter Inhalt. 2) Dienstag den 27. Kebruar in den Districten Möachwald u. Meilbach: 29 schwere, zu Schnittholz taugliche Fichten stämme,30-40Eenti- I mtr. stark und 9—22 Mtr. Ianh, mit | 41,43 Kubikmeter, 288 Fichten Bauftamme, 15-29Lmtr- stark und f—20 Meter lang, mit 150,29 Kubikmeter, 33 Kiefern-Stämme, 23-42 (5mtr. [tarf und 8-23 Meter lang, mit 38,03 Kubikmeter, 3 Eichen-Stämme, mit 0,67 Kbmtr und 84 Fichten-Stangen, mit 10,59 Kbmtr. Inhalt. Zusammenkunft jedesmal vormittags 10 Uhr auf dem BurkhardSfelder Vicinalweg (Schlagweg) im Mönchmald, ca. 1 St- von hier. Lich, den 19. Februar 1877. (950 Wim menauer, Forstrath 922) Zwei gute Einspänner-Wagen zu verkaufen im .Echützenhof.^ "VxD Hre J 3 auf ras« Simmerorbeit mit 5- Schlofsirarbk' Spengl-rarbe-t Zimmerarb-ituaA Dachdclkeralbcit und. rUy. Ißegeuttte' 2)tflteriaflitferung, Schlagerloh» HauderbeiM , Großherzogltthe Bürg Holzverfi TünPtrftflfl Freiiog bts 23. bt4 Psrmütag4 un sollen ini Rödger stehende Holzsornmen itrTeii: Donnerstag ve 15 Eichen Stämn Nadel- „ 1 Hncden-Stami 294 Nadil-Siangr Freitag den 20,3 Mir. Buchen 2 „ Eichen- 10 „ Nadel- 4 „ Buchen- 2 „ E/chen- 94,5 „ Mello „ Buchen-If 97,5 „ Nadel- 220 Puchen-Wellen HO Eichen- „ 3340 Nadel- „ vorschrWmi Credit dir 1. Juli b. Der Anfang ist jedesr im Disirict Bcrgwait Rödgen, am 17. Fr Eroßhcrjogliche >8ür ____3 nder Holzverfl v... . . in i Somgl. Nberfiir Donnerstag Freitag den 9. Vormittags ?ttden zu KroidorÜe aus den. Königlichen' von miti tzKlz, 106 Nm und Reiser AU°h (totn)," und Reiser 2 w" 9- fr un's?- SäS"* «M» be, ®«bt ^üütroH Ö'! 5»b!kjJ/°d>INz,5", "^«d..kV'2 ärtnPft6Ita’ ">» MiW« *^a=miX8:i,tUnni Ttto kÄ'tj ^et ®frftanb. ZÄLW Hebung seinem Vovstoui —Q— “n» MilitLr-Literatu: f@. ’jS.JSbw «se Denkjter Milvirkung einer Knji;! verschiedensten Quellen um nb anderen Perssnen erQänil vicdertzoit zu oeroollstLnd'.s» :1t am 1. Januar 1877 wüti >dtt mit neuen Diten veroch ajestüt veriiehenen Regilnenin anöver, dierheilnahmEcki n unb Dielt andere »ichtz u foinjüfugt iöchsten Äeiehl durch dmHch i9 ullsgeführt. Seine Ach. iS zu Fuß mit fflmmtlito hischc Ausnahme - die Fü me wurde in Franksari a i nn nach den Oritzinat-Ordkn:: m I tS Obemtter verv^ Austage dieser Denkschrift n ill authentisch und a!8 Mi ariden. Sie wird jehl w tv. und jedem Soldaten W t[r fn b,r d-> S!° d- Ph°t°gr°»hl! iß °°n >° it vsrden, um dem Werke Nt lzyMerung i< Sberfirstern M L-l> ««* s»rtF*" ""SÄ '•»Äw ubitmeter 3*L6rllflr x StfÄUS |U äti"1 T_W rf UNV J ,-lr > jhifmdtrf 4 5 „29 • j!U fers'* S‘an0tn' " , «.reWll 11111 (J5° 1» Dienstag den 27. L M sollen in 28 218 Stangen mit 4,62 75 in 54 run«. 475 Becker. H ämm erle. (907 der Wohnung des Wirth Wilhelm Scksmber II. dahier, unter den alsdann dem Den bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden: Wellen Stück Feftmtr. Stück Eichenstämme, mit 17,82 Cubikmeter, Nadel -, meist Fichtenstämme, von 15—47 Centimtr. mittlerem Durchmesser und bis 22 Mtr. Länge, mit 349,74 Cubikmeter, Nadelstangen, mit 27,00 Cubikmeter. entfernt ist. Daubringen, den 15. Februar 1877. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Donnerstag den 22. d. M- und erforderlichen Falls den folgenden Tag werden im Dtstrict PItzenlach versteigert: Zimmerarbeit mit Fuhrlohn 151 Schmiedearbeit 39 Knüppel, Stocke, Reisig, Stämnrr mit 5,57 58 765 Festmtr. Zusammenkunft Vormiltags präcis 9 Uhr , Domauialwald-Diftrict Franzenwald ,n steigert werden: ». Wegeunterhaltung. Materiallieferung, Steinsetzer- u. Schlagerlohn 208 „ — „ Handarbeiten 102 „ — w Kesselbach, am 15. Februar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Kesselbach Dachdeckerarbeit mit Material 117 Schreinerardeit mit Material 76 Schlosserarbeit 34 Spenglerarbeit 112 Seilerarbeit 22 Weißbinderarbeit 30 C. Gebäudeunterhaltung Zimmerarbeit und Fuhrlohn 59 Dachdcckerarbcit und Ziegelliese- Arbeitsverfteigerung zu Kesselbach. Montag den 26. Februar d. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen nachstehende Gemeindearbeiten 13 Rmtr. Nadelholz-Scheiter, 571 " " Zimmerarbeit mit Fuhrlohn 233 Jü — H Maurerarbeit 10 w — w Der Anfang ist Morgens 9 Uhr beim (V26 Pflanzgarten, wobei noch bemerkt wird, daß die Bahnstation Lollar von hier kaum Vi St. A. Zur Reparatur deS Stegs nach der Neumühle. Voranschlag. Maurerarbeit mit Niatcrial 163 JL — Bau- und Nutzholz- Versteigerung dem Daubringer Gemeindewald. Holzversteigerung Donnerstag den 22. und Freitag den 23. Februar d. I, des Vormittags um 10 Uhr anfangend, 217 14200 Holzversteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg. Weißbinderarbeit 35 L - ®*f dem Vi-htri-b an dem Groß-Linder 3. Zur Errichtung eines ThürmcheriS * am l8. gebluar 1877. "uf ® b »oran(^ia0. Großßerzogliche OberiLrsterel Schiffnrb^, Festmeter, Wellen 791 4 2 94,5 10 97,5 220 110 Nadel'StätNMe von 15 bis 34 Ctmtr. Durchmesser bis 18 Meter Länge, 105 Cubmtr. haltend. Nadel « Stangen, 60 Cubikmeter Nadel-Prügelbolz, «, Stockholz, „ Reisholz, Annerod, am 15. Februar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Donnerstag den 22. und Freitag den 23. Februar d. I., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll im Anneröoer Gemetndewald Dtstrict Köpfeln und Wolfskaut, nachoerzeichneteS Holz.versteigert werden, als: 5 Rmtr. Aspen-Scheitholz, haltend. Die Zusammenkunft ist am Psarrweg „ Buchen-Prügelholz, ,, Eichen- „ „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, „ Nadel- Buchen-Wellcn Eichen- „ 342 Nadel- „ „ 97,62 1 Buchen-Stamm „ 0,54 294 Nadel-Stangen, ,, 18,75 Freitag den 23. Februar r 20,3 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 2 ,, Eichen „ 10 „ Nadel- 274 181 5040 406 3340 Nadel- 2)le Zuiammenrumr Ur am yrorrweg CSefl.n -orichriilsmähige Bür„sch«ft wird an der Grünb-rg-rstiaß-; bemerkt wird, daß Credit dis 1. Juli d. % gestattet. am 22. Febr. daS Bauholz, und am 23. Der Anfang ist jedesmal Vormittags 10 Uhr Febr. daS BrennhM z persteigert wird. Gegen im Dtstrict Berawald. uorfd?nft4niaijtfle Sürpftiaft rofrb 3a&lung9: Rödgen am 1" Februar 1877. (931 frist bis Martini 1877 gestaltet. Großhcrzozliche Bürgermeisterei Rödgen- ' Inder 1 hnl- sollen im Rödger Gemetndewald nach- -------------------------------------- w<:twor,imcn,e öff-n-'ich --rst°i°°rt Holzverfteigerung Donnerstag den 22. Februarr 15 Eichen Stamme, mit 6,47 Fest, (889 Engelhardt. L. Hartmann, in der Schanze. chett. Knüppel, Stöcke und Reiser. 946) Eine große Partie veredelte Steine obstbäumchen sind wohnungsveränderungs- /Q.Q halber äußerst billigst zu verkaufen. L- Hort mann, in der Schanze. Krofdorf, den 18. Februar 1877. Der Königliche Oberförster: v. Meibom. Holzversteigerung in der Königl. Obersörsterei Krofdorf. Ieilgebotenes. Donnerstag den 8. und 947) Mein am Leihgesterner Weg ge- Freitag den 9. März b. IS-, legener Acker (318 Klftr.) in der Linie der Vormittags um 9 Uhr, Heß'schen Brauerei ist sehr preiswürdig zu werden zu Krofdorf bet Gastwirth Kahlert verkaufen. aus dem Königlichen Forste nachstehend be- ~ ~' zeichnete Holz - Sortimente öffentlich meistbietend versteigert: 915) Prima naturellen Mostrich, Donnerstag den 8 Marz d. Js : qrot) gemahlen, habe in frischer Dtstrict 6 Jungferannewald: Eichen: 8 St. $ ö , ’ . c Stämme von mittl. Stärke, 11 Rmtr. Füllung erhalten und empfehle Nutzholz, 106 Rmtr. Scheit, Knüppel, solchen in 1/2 - Pfd. - Glasbüchsen Stöcke und Rester. Buchen: 46 Rmtr. ' 7 /2 Nutzholz (Felgen), 2047 Rmtr. Scheit, ä 40 rf. Stöcke und Reiser. Distrtct 71 Schloß- Wilh.- Weidig. berg: Eicken: 2 Rmtr. Scheit. Buchen: «JS-• ” “Jj y wwj® 405^Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke und g^omm?n b ä 10 retou Freitag den 9. März d. IS.: v13) Fünfzig Malter ausgelesene Kar- District 5 Jungferannewald: Eichen: I Rm. Affeln zu verkaufen bei Nutzholz. Buches: 13 Rmtr. Nutzho z PH. Schwan, Neustadt. (Felgen), 731 Rmtr. Scheit, Knüppel, — ——— ———— Stöcke und Reiser. Dtstrict 44ab Junkern- 906) Einen Scyre bsecretarr, ! Glas- strauch. Buchen: 5 Rmtr. Nutzholz chrank l Tisch, oval von Nußbaum, 2 (Kammholz), 203 Rmtr. Scheit, Knüppel, franz^Mahagom-Bettstellen 2 Bettstellen Stöcke und Reiser. District 50 Lichten- von Nußbaum, Bettstellen mit Sprungfederberg : Buchen: 1012 Rmtr. Reiser. Nadel- Einlagen, ..Sophas , Komoden; Wtr^- holz: 54 Rmtr. Knüppel und Reiser. schaftSgcrathschaftenr 1 Buffet, Tstche, District 57e Lichtenberg. Eichen: 3Rmtr. 1 bretarmiflen Petroleum-Lustre, Gas- Nutzholz, 3 Rmtr. Scheit. Buchen: 328 Lustre, Sviegel u. dgl. 1 fast neuen Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke und Reiser, doppelten Comptotrpult 2 Comptoirfiühle, Districl 9»äKableberg: Eichen: 2 Stämme und sonstige Comptotr-Einrichtunsen, ver- von geringeren Dimensionen. Buchen: luufc ich zu sehr billigen Piksten 6 Rmtr. Nutzholz (Kammholz), 254 Rmtr. I. Roth en der ger, Lindenplatz. 908) Dienstag den 20. d. UL, Nachmittags 2 Uhr, werden bei Heinemann Bettsedern und Daunen Hermann sämmtllche Möbel, als. 1 r Liefe- Schreibtisch fürAdv°c°t-n, Bettladen. Tiiche, LwtNch »archent, F-b r-L tnm, W w7ißz-ug,chi°nk-, Soph°, «piesel, Silber, ' (431 ,p’™telgetttntMe Unb fOnf 9e ®Caenf* n><' * A*, Ramlciberg ®. 1. Univkrfrl-Reinigungs-Latz. 300) Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Ausstößen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbe- schwerden, in 1/1, Vr, V« Original-Packeten mit Gebrauchsanweisung k Vi, Vr und 14 Mark zu haben bei C. F. Sem ml er. 881) Neue und gebrauchte Betten zu verkaufen uet LöülS NotH enber ger, __________________Neuenweg 193_____ CocuSnußöl-Svdasetfe, per Pfd. 7u Mandelseife, bittere, „ „ 90 „ Glhcerinseife, feinste, , „ 1 Ji. Gallseife rum Waschen von Kleidern, Medictnische Kräuter- und Theerseife, sowie olle Sorten gewöhnliche Waschseifen, empfiehlt Ij. Müller, 750)______________Mäusburg B. 48. Junge ital. Hühner, reinste Race, mit gelben Füßen und gelben Schnäbel«, versende nach allen Gegenden zu den billigsten Preisen- Körbe extra oder franco retour. C. Schneider, Salicylsäure, chem. rein, w Mundwasser in Fl. b 60 » Zahnpulver in Schachteln ä 40 und 60 H, empfiehlt L. Müller, 755)_________________Mäusburg B 48. Marinirte Häringe empfiehlt (754 __Emil Fischbach. Aechten Berger Medicmal-Feberthran in Vf und Vr Flaschen, sowie im Anbruch, empfiehlt 517) Gg. Wilh. Wcldlg. Weiße Vorhänge aller A Rouleaux, Drell in den gangbarstm De sin , Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bei (433 Th. Brttek, Kanzleiberg B. 1. Messma-Orangeil und Citronen in vorzüglicher Qualität empfiehlt billigst 756) L. Müller, Mäusburg B. 48. 936) Wichtig für jeden Patrioten. 1877 cd P3 1877 CD V) Verlag der „MILITARIA“, Berlin, W., Potsdamer Strasse 54. CO " Mehrere Bürger, THE GRESHAM (EnflfiTdje Ceßensocrlidjeruiiflsgcfeffftfjalt in London. Rechenschaftsbericht vom 1. Juli 1875 bis inel. 30. Juni 1870 Aktiva Fcs. 57,195,329. 15. Jahreseinkommen aus Präniien und Zinsen Fcs. 12,255,664. 80. - Auszahlungen für Versicherungs- und Reuteuvcrträqe, Rückkäufe rc. seit 1848 Fcs. 69,352,212. 10. Die Gesellschaft übernimmt zu festen Prämien Versicherungen auf den Todesfall mit 80% Gewinnantheil oder auch ohne Antheil am Gewinn, ferner gemischte und auf verbundene Leben; schließt Renten- und Ausstattungsverträqe ab; gewährt nach dreijährigem Bestehen der Policen den Rückkauf für Policen auf Todesfall oder gemischt, welche hierzu berechtigt sind, oder stellt für Policen auf Todesfall nach dreijährigem und für Aussteuer-Versicherungen nach fünfjährigem Bestehen reducirte Policen aus, für welche dann keine weiteren Zahlungen zu leisten sind. (497 Filiale für Westdeutschland M. Fecht, Friedrichöstraße 36, Mannheim. Prospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt von der General-Agentur für das Grulch erzogt hum Hessen: Leogiohl Muller, därmstM, Ernst-Ludwig-Straße. Allgemeine Versorgungs-Anstalt im Grossh. Baden zu Karlsruhe. Eröffnet 1835. Erweitert 1S«4. Ihthelhinu für Lebensversicherung. Im Jahr 1876 wurden eingereicht........... 3840 Anträge mit 15,499,893 Ji. „ „ 1875 „ „ 3481 „ „ 12,475,486 JL sonach pro 1876 mehr 359 Anträge mit 3,024,407 J4 Dieser Zugang hat jenen aller bisherigen Jahrgänge übertroffen. Aller Geschäftsgewinn wird an die Mitglieder der Anstalt abgegeben. Vertheilungsmassstab dafür: Der jährlich wachsende Werth der Versicherungen. Folge davon: Stetig wachsende Dividende und daher Verminderung der Versicherungskosten von Jahr zu Jahr. Als Dividende erhielten im vergangenen Jahr an Prämien zurückbezahlt die Lebensversicherten der Jahrgänge 1871 durchschnittl. 23% — 1870 durchschnittl. 27% — 1869 durchschnittl. 31% — 1868 durchschnittl 36% 1867 „ 41% — 1866 „ 45% - 1865 „ 50% — 1864 „ 55% Zu weiterem Beitritt ladet ein der Vertreter der Anstalt: (93- Jean Boeck. Kermiethungen. 935) Eine kleine Familiensohnung zu vcrmiethen und bl9 jum 15. zu beziehen bei Heinrich Stiehl, _______________Franksurterstraße. 944) Abgeschlossene tziartenwohnung in der Stadt 3—4 Piecen und Zubehör an stille Familie zu vermtelhe». Näheres bet der tzxp. d. Bl-___ 925) DaS von Herrn Obertelegraphist Schmidt bewohnte Logis ist per 25. April anderweit zu oermielhen. Fabrikant Jugbardt, _____________ ^anzleidera 72.« 626) Sin freundliches LogiS mit 5 Zim- mcrn und Zugehör ist zu vermiethen und Anfang März zu beziehen bet F. Jutzi- Kermischie Anzeigen. Gruben- u. Schlackensand wird stets zu dem billigsten Preise angefahren von Karl Guter, 934)_______________________Neustadt.______ Theater. 949) Herr Director Kurde wird ersucht^ die Oper Martha, welche so allgemeinen Beifall errungen, baldigst zu repetiren. Viele Theaterfreunde. Für Hautleidende Hautausschläge aller Art, besonders aber Salzfluß an den Füßen, trockene und näsfinde Flechten, GrtndauSschlag, Haar- unb Juckflechien, heilt, laut viele« Anerkennungen, selbst in den hartnäckigsten Fällen, bet genauer brieflicher Mittdeilung. Apotheker C. A. Cahier, 927) in Passau. Gewerbverein 945) Mittwoch d en 21. Februar, Abends 7 Uhr, Vortrag des Herrn Louis Köhler über Politur - Verfahren im Hörsaal des Herrn Professors v. Ritgen im Schloß. Hierzu sind auch Nichtmitglieder freundlichst eingrladen. _________________________JDer Vorstand. Permanente Bau Ausstellung, Krauksurt a. M. 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