»SS- Freitag, den 19. October Hv. «43 Zu Nr. M. d. I. 15068. Darmstadt, am 13. October 1877. Schaum. Etiler. Sperre angeordnet worden, einstweilen und bis zu eingelangter Verfügung der Polizet- S 328 des Straf-Gesetz-BuchS fluchen angeordnet worden find, wissentlich verletzt, wird mit Gefängniß bis zu einem Artikel 372. orstellung. die Anzeige machen. Artikel 371. in Giessen. kx 1877: Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. in. iedtne Geldpreise. Bramm. (5783 Der Besitzer oder Hüter von Vieh hat in den Fällen der v orb ergehend en Art. 367 368 und 370 dasselbe, auch wenn von der Polizeiverwaltungsbehorde noch keine Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontagS. Expedition: Schul strafte, Lit. B. Nr. 18. Artikel 370. Wer nach bekannt gewordenem Ausbruche einer Viehseuche in dem Orte, oder in der Umgegend, fremdes Vieh der betreffenden Gattung einstellt oder aufnimmt, mutz, bet Vermeidung einer Strafe von ' - ™ «^rhe davor genügen doch diese löblichen Anstrengungen nicht im Entferntesten, dem immer frecher auftretenden Betrug mit Lebensmitteln ein Ende zu machen. Der Staat, welcher an dem Wohlbefinden seiner Bürger, an dem öffentlichen Gesundheitszustand das höchste Interesse hat, ist allein in der ^ge, der trüben Schmutzfluth, die das Gemeinwesen überschwemmt, den nothlg starken Damm entgegen zu setzen. Und wenn auch die Einrichtungen für die Con- trole der Lebensmittel in den größeren Städten noch so tadellos und erlolg- verheißend wären — was hälfe es, den Producten der Fälscher Die Zusuyr nach diesen Städten abzuschneideu, wenn die ländlichen Gemeinden ihnen als 1 Uhr, inrcatl MerMunjj, der. ^fehlende @rinittrun$ ld> u< Gaule in ^wärtigm 'JJublitum l •feM 1 sche Haus »erlegt Vü Iler. »Reichenden Tage: egeltie Die Aufgabe des Staates gegenüber der Lebensmrttel- Verfälschung. Die Controle über Güte und Verwendbarkeit der Verbrauchsartikel unse- res alltägliche» Lebens ist eine der wichtigsten Aufgaben im Dienste der öffentlichen Sicherbeit. Leider sind die Anstalten, welche zum Zwecke dieser Controle bestehen, unzulänglich und so sehr einzelne Polizei-Organe auch bemüht sind, rte gröbsten Ausschreitungen zu verhindern und die Consumenten vor oe: schamlosesten Attentaten der Producenten und Zwischenhändler zu bewahren, so in^Folge dieser Verletzung Vieh von der Seuche ergriffen worden, so tritt Gefängnißstrafc von einem Monat bis zu zwei Jahren ein. Artikel 367 des Polizetstrafgesetzes. Wenn in einem Stalle oder in einer Hofraithe mehrere Thiere derselben Gattung (Rindvieh, Pferde oder Esel) unter verdächtigen Umständen erkrankt sind, so ist der Besitzer verpflichtet, davon sogleich der Polizeiverwaltungsbehorde die Anzeige zu machen. Unterlassungen dieser Anzeige werden mit 1 bis 30 fl bestraft. Dieselbe Verbindlichkeit haben, unter gleicher Strafe, die Gemeindehirten und Gemeindefaffelwärter. Artikel 368. Wenn offenkundig eine Viehseuche in demselben Orte oder in der Umgegend aus- gebrochen ist, so ist der Besitzer von Vieh selbst dann verpflichtet,.die m dem vorigen Artikel erwähnte Anzeige zu machen, wenn ihm nur em Stück Vieh derselben Gattung Zuwiderhandlungen werden mit 1 bis 30 fl. bestraft. Artikel 369. Die in beiden vorhergehenden Artikeln vorgesehenen Strafen treten alsdann nicht ein, wenn die daselbst bezeichneten Personen sogleich einen Thierarzt zur Behandlung des erkrankten Thieres zugezogen haben. jener "T!t Deutbar beste Eifolg ui Ce> Bekämpfung der Fälschung unb dolosen Eiliverlhung unserer Nahrungö- upo GenußmUlel ist daher nur garantirr. wenn, staatlich augrsteütc Chemiker mit dieser sp»ciellcn Aufgabe betraut finO. Tie gegenwärtig lückenhafte Rethe unserer die öffentliche Sicherheit überwachenden Beamten ist erst dann komplet, wenn mit amtlichem Charakter von Staatswegen bekleidete Chemiker in dieselbe eintreten. Ihr ausschließlicher officieller Lebenszweck erschöpfe sich in der Unterdrückung der in Rede stehenden Mißstände. Sie müßten gestützt fein in ihrer Autorität durch unmittelbaren Rapport mit dem öffentlichen Ankläger und der Polizeibehörde, gestützt ferner von richterlicher Seite durch Anwendung der höchsten Straßmaße im Falle der Uebersührung. Daß die Strafbestimmungen für Lebensmittel-Verfälschungen viel zu gelind und dringend einer Verschärfung bedürftig sind, ist eine lieber zeugung. die sich auch außerrichterlichen Kreisen aufgedrunzen hat. Der Fälscher triumphlrt zu allermeist über die jetzt bestehenden Strasbestimmuiigen, denselben ein Paroli bietend, durch Gewinne, von denen man in gesetzgeberischen Regionen wohl kaum eine Ahnung hat. Ebenso ist es hinlänglich bekannt, daß der Wortlaut unserer einschlägigen Gesetze dem Staatsanwalt nur zu oft die nöthige Handhabe entzieht. Die Thätigkeit des staatlichen Chemikers, wie wir ihn im Sinne haben, hätte sich zunächst auf die Controle der Verb--auchSarttkel des täglichen Lebens zu erstrecken; aber er dürfte nicht die Aufforderung zu irgend einer Untersuchung von beliebigster Seite erwarten, sondern er hätte ans eigener Initiative hineinzugreisen in den AlltagSmarkt und sich hier seine UntersuchungSobjecte auszusuchen. Die Resultate seiner Untersuchungen wären in den amtlichen Blättern periodisch zu veröffentlichen, und den ertappten Fälscher hätte er der Staatsgewalt zur Execntiou zu überliefern. Wer da weiß, welche Zeit, welche minutiöse Sorgfalt einige zwanzig Milch-Analysen, ebenso viele Bier- und Wein-Untersuchungen, verschiedene Brod' veräscherungen beanspruchen zur Entdeckung von Gyps, Schwerspath, Kiesel- Erde rc., welche Mühen Untersuchungen veranlaffen von Leuchtgas etwa auf Kohlenoxyd oder Kohlensäure, der wird mit uns darin übereinstimmen muffen, daß die Ansprüche, welche an einen solchen Staats-Chemiker herantreten, ganz außerordentliche sind. L>ie verlangen ein ganzes, ungetheiltes Leben von ausschließlicher Beschäftigung mit dem gegebenen Stoffe. Und doch sind die Auf. gaben, welche wir hier ganz kurz angeführt haben, nur die eine Seite der Arbeitsleistung des öffentlichen Chemikers. Ein ununterbrochenes Studium er- fordern die täglich neuen Spitzfindigkeiten der Lebensmittel-Fälscher; das Raffinement, mit welchem dieselben ihr elendes Handwerk betreiben, wächst mit der Steigerung der Wachsamkeit der dazu Berufenen. Ein Chemiker, welcher die Controle des Lebensmittel-Verkaufes nur „nebenher" ausüben wollte, während seine Kraft ein anderer, wenn auch verwandter Beruf der Hauptsache nach verbraucht, würde einfach die Zeit nicht finden, neben den lausenden Untersuchungen Studien zu bewältigen, die ihn souverain erhalten über den in der Chemie oft sehr gut bewanderten Fälschern und Betrügern. (N. Hess. Volksbl.) Deutschland. Darmstadt, 16. October. Die erste Kammer trat heute wieder nach langer Pause zu einer Sitzung zusammen. Aus den Verhandlungen ist der Beschluß über den Gesetz Entwurf bezüglich der Gehalte der Volksschullehrer hervorzuheben. Die Ausschuß-Anträge, welche aus Beitritt zu den Beschlüssen der zweiten Kammer lauten, wurden angenommen. Nur fand zu Art. 8 ein Antrag des Grafen zu Solms-Laubach Annahme, dahin lautend, hinter dem Abs. 2 des Art. 8 die Worte einzuschalten: „Stiftungen für ausschließlich kirchliche Verrichtungen dürfen nicht in den Gehalt eingerechnet werden." Ferner wurde ein Art. 17a eingeschaltet aus Antrag des Frhrn. v. Riedesel, welcher lautet: „Gegenwärtiges Gesetz enthält in Bezug auf die Lehrer-Gehalte das Maximum. Es bleibt Uns jedoch Vorbehalten, Ermäßigungen eintreten zu lassen." Nach Erledigung der Tagesordnung vertagte sich die Kammer auf unbestimmte Zeit. Berlin, 16. October. Bei den französischen Wahlen hat besonders der geringe klerikale Erfolg trotz der lebhaftesten Umtriebe hier angeblich Eindruck gemacht wegen der gegenseitigen Beziehungen und der internationalen uUramontmien Agitation. — Eulenburg's Entlassung ist abgelehnt und demselben nur ein Urlaub bewilligt worden; Friedenthal ist mit seiner Vertretung beauftragt. Berlin, 17. October. General Stosch's Verbleiben als Marine- Minister ist höchst zweifelhaft. Die Differenzen mit dem Reichskanzler sind noch nicht ausgeglichen. Stosch wird während der Session noch seine bisherige Thätigkeit beibehalten. — Englands erneuerte Anstrengungen, um den Frieden zu vermitteln, scheiterten an Deutschland und Oesterreich. Die Kaisermächte sind bestrebt, Rußland vor unbequemen Vermittlungen zu schützen, welche nicht direct von kriegführender Sette ausgehen. HesterreiH. Wien, 16. October. Die „Polit. Corresp." bringt folgende Telegramme: Belgrad. Die Besorgniß der serbischen Regierung vor einem acuten d plomatischen Einschreiten Seitens der Pforte ist geschwunden; dagegen wird dik Entsendung eines türkischen Commissärs nach Belgrad immer noch für möglich gehalten. — Cettinje. Fürst Nikita ist mit seinem Stabe gestern aus Orjaluka zu einem wahrscheinlich kurzen Aufenthalt dahier eingetroffen. — Bukarest. Die Türken zogen die Geschütze aus der Redonte Osman's vor Plewna zurück, gegen welche die Approchen der Rumänen gerichtet sind. Man meint, daß die Redoute OSman's unterminirt sei. — Das „Fremdenblatt" er- fährt, daß die Frage einer Revision des Wehrgesetzes bisher in den Kreisen der österreichischen Regierung nicht beratheii worden sei; daher könne von angeb- ltch zwischen der österreichischen und der ungarischen Regierung diesfalls zu Stande gekommenen Vereinbarungen keine Rete sein Pcsth, 15. October, Abends. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde die General-Debatte über den Gesetz-Entwurf: betreffend die Spiritus-Steuer, geschloffen und letzterer nach einer Rede des Finanz-Ministers v. Szell in namentlicher Abstimmung mit 141 gegen 93 Stimmen als Grundlage der Special Debatte angenommen. Arun kl. ich. Paris, 16 October. Das Ministerium des Innern berechnet den Gewinn der konservativen auf 40 Sitze und meint, daß dieselben außerdem in 10 Stichwahlen des Sieges sicher seien. Unter den nicht wiedergewählten Republikanern sind heroorzuheben : Gent, Prinz Napoleon, Graf Mai left. Die Türken wurden feiten fehlen noch. )ctober gemeldet: 1000 den Bergen herunterge- en durch 4 Compagnien es Dragoner-RegimentS. ich eiligst unter großen keits gab es 4 Lerwun- -hronsolgers Truppen ju iöi haben einige kleine. Makschidje. ** Das Wetter ist w0,L ui Mich: w ■* ,, Di- fl*« I«- Ach- '* „ Ra«e tine L-^ (S,f M111 »rd ä,mflt L nbe ->n- R‘ ""«tu 6,., "'chi lüitb 6,t6’1" in !ie’"' ®ra 4*«. Ult(®aia,hii, P«»i-rd ® **wn »«£!: t AM ein« S'-’S Jx." M'noritii [ein, 19e» daß, diese &r= 99blw’6w til,: ®,! ” MnnaiGen 45, cheS. «4 tifi ‘"仫!! 'st, u,tz->G '86 'S Emmenthaler Käse, L. Müller. c//& Eometl Beef 4.20 Büchse Emil Fischbach 1.80 5.50 3.40 Rahm- Holländer Edamer io 9 8 7 6 5 gcmahlen. 4704) Eintriltsalter. 10 Jahre 15 , 20 „ 25 „ 30 „ 35 „ 50 Jahre . 55 „ 60 „ 65 „ 70 80 ”, 3 L 2 „ Beef Tonyues Baysamltc O® Tonyues empfiehlt 4925) ____________ — sh. 9 „ 18 „ 19 „ 18 „ 14 „ 12 „ Teinftes Aeplelgelöe empfiehlt C5619 Emil Eisehbach» Neufchüteler Fromagede Brie,, empfiehlt in den feinsten Qualitäten 5618) Emil Fischbach. Anlerrichk - Anzeige! 4989) Anmeldungen für meinen Unterricht im Zuschneide« und Unfertigen von Damenkleidern werden jederzeit ent- gegengenommen.'_________A- Rothenberger, Lindenplatz. M Amtliche Beglaubigung birgt für die Äechtheit W Kri heftigem Husten u. Brustfchrneyen hatte sich dieses Hebel nach Gebrauch von blos-einer Flasche rheini- —M7^ 1 - - wv 1 lM LI 7'iAbAnkA mAP Handel und Verkehr. Limburg, 17. Oct. (Ftucktbrrichl.) Roiher Weizen JL 21, Korn JL 14, Gerste u 12 fSafer AL 7 50. (Durchschnitts Preis pro Malter ) Frankfurt 17. Octbr. Der heutiße Heu- und Stroh-Markt roar gut be« Sache höchst bebeutenbe SRefuItate mit ben Hüisskassen erzielt. Greisen wir nur einige gormrn ber(dbCn berauj cln sehr nerbr-it-t-s, besonb.rs seit durch S1 500000 ffir.ha er mtt etwa 500 Millionen Mark Einlagen verzeichnet. Der s tira »vx :s:KÄ b754) Einen schweren Hund, l1/» Jahr alt, vei kauft_______________Earl Haa». Reaenmäntri u. Gnmmischnsc empftcblt _ <”66 Carl Wenzel. H. von Gimborn’s Fleckwasser besitzt in höchstem Grade die Eigenschaft, alle Fette und Harze aufzulösen ohne den geringsten Rückstand zu hinterlassen. i/. Fl. mit Gebrauchsanweisung »AL .40, l/t „ n „ -.70, Ii Wolff. Corned Beef (amerikanische Rinder-Roulade), Beef Tonguea (amerikanische Ochsenzungen), Ham (amerikanischer Schinken), (5811 empfiehlt billigst Wilh. Weidig ' z" 14;; es ;; . . -io „ Ein weiterer sehr hoch zu schätzender Vorzug dieses Arbeiter-Versicherungsgeschasts ist, daß die Gesellschaften nicht warten, bis n,nen die Versicherten ihre Beitrage bringen, sondern dieselben durch eigene bezahlte Agenten wochemlich direct einkasstren lassen. Die Geschäftsform mit ihren für die Arbeiter so höchst bequemen Bedingungen unb bei der sonstiaen ausgezeichneten Solidität der Anstalten unb der Sicherheit der Rechnungsgrunbla^e*i hott/ benn auch zur Folge, daß die betreffenden Compagnien geradezu Epoche machende Erfolge erzielten Wir bebaUen uns vor, bei späterer Gelegenheit auf die intereffanten Einzelheiten dieses „Arbetterversicherungs-Geschafts eingehender zutückzukommen unb begnügen uns für heute, die Resultate ^r emzig derartigen Compagnie, der „Prudential“ in London, in Kürze anzusühren Bei berfelben waren nur im genannten Versicherungszweige am Ende desvergangenen Jahres 2,643,665 Policen über eine Ve.srcherunassumme von mehr als 440 Million n Mark in Kraft. Dabei betrug im Vorjahre die Durchschnitts-Versicherung nur ca. 8Vr Pfd., die wöchentliche Durchschnittsprämie weniger als 13/< Pence. Die Gesammt P'amienein- nähme im vorigen Jahre betrug mehr als 19 Mill>onen Mark, und für Sterbefalle wurden ca. 6'/r Mill- Mark an mehr als 60,000 Arbeiterfamilien ausgezahlt. Wir glauben, schon diese kurzen Angaben werden genügen, mj*» mir es hier mit einer Institution von der größten und weittragendsten Bedeutung für die ärmeren Vo>k»klassen zu tbun haben, und mir find ferner der Ansicht, daß beide hier"beschr>"benen Einrichtungen, sowohl die „Penny-Sporkossen" wie J e .»««- nersicherung". gerade wegen ihrer charakteristlschen Vorzüge sich ganz besonders bei unserer Landbevölkerung beliebt und populär machen würden, wenn energische Manmr sich der dankcn'werthen Mühe unterzögen, diese Kassen, natürlich nach deutschen^Ver- mnhifiritf ouf dein Lande einzusühren unb bannt die feste Grundlage zu !!.LL"LnWn Institutionen 1 u bllden. -Deot'che Londw.rthscho'.l.che Prefle. Kermietyungen. 5847) Ein schönes, möblirtes Zimmer zn vermiethen im Bepler'schtn Hmterhause, 2. Stock, Ludwigsstraße. 5844) Lit. A. 227 ist ein möblirteS Zimmer mit Cabinet zu veimiethen. 5835) Ein mödltrtes Zimmer mit Alkoven ist zu vermieth.n. __________________Restauration SpieS. 5798) Em freundliches Zimmer mit oder ohne Möbel zu vermiethen.______B. 177. 5813) Ein Familienlogis zu vermiethen und sofort zu beziehen. __H. Bruchhäuser, Grünbergerstraße. 5760) Ein schönes kleines Logis zu ver- miethen-________________Ltndenplatz A- 64 5814) Ein Familtenlogts, sofort beziehbar, zu vermiethen bet _______Ferd inand Felsing, Wirth. 5815) Ein fein möblirtes Zimmer am Kreuz zu verniiethen. Näheres im Hause des Herrn Scklatter._________________ 5805) Ein möblirtes freundliches Ztm mer zu vermiethen. _________Dr Köhler Wittw., Gartfeld- 5794) Ein kleines Mansardenlogis, im November beziehbar, zu vermiethen. ____________E Döring, Riegelpfad. 5191) Möblirtes Mansaroenzimmer mit Eablnet per 1. October zu vermiethen. ___________Carl Deines, Gartteld. 5769) Der seither von der F c r b e r'schen Buchhandlung innegehabte Laden, sowie mehrere Familtenlogts, sind zu vermiethen. _____________________Herrn. Euler. 5454) Eine kleine Familienwohnung an eine ruhige kinderlose Familie zu vermiethen. Weidenflosse 98. 5840) Eine Frau sucht einen Lausdienft. Näheres__________Neuen-Bäu.n B- 101. Der Milchverkauf, der seither auf dem Neuenweg benano, de findet sich nunmehr in dem Hinterhause des Herrn Ttieber (Neustadt) per Liter 16 H 5797) (Täglich 2 mal frisch )_______ Zur Beachtung für alle Geschwächte und Kranke! Tas bereits in mehr als 50,000 Expl, verbreitete, für Jedermann verständliche Merkchen: Vollständige Beseitigung männlicher Schwäche, sowie der hieraus entstehenden Folge- iustände, wie Nervenschwäche, Mattig- eit, Abnahme des Gedächtnisses und Sehvermögens 2C. durch ein erprobtes, sicheres und reelles Verfahren von Dr. Xavier hat vielen Tausend Leiden» Den ihre Gesundheit wtedergegeben und wird gegen Einsendung von 60 (auch in Briefmarken) an Friedrich Otto’« Buchhandlung in Leipzig franco in Eouvert versandt.(5125 Beginn des neuen Jahrgangs! Beste Zeit ;um Abonnement. Aiiheim.ij L H - 3 IZ Die soeben erschienen« Nr. 2 I i enthält: - - vermischte Anzeiger,. 5841) Einem geehrten Publikum von Gießen zur Nachricht, daß die Tyroler Krautschneider Rüdiger wieder angekommen sind. Bestellungen können bei L. Flett (Gasthaus zum Schwanen), abgegeben werden.__________________________________ 5768) Einen Hausburschen, welcher mit Pferden umzugehen versteht, sucht Oberförster Weyland in Gladenbach. 5562) Ein tüchtiges, zuverlässiges Frauenzimmer wird als Haushälterin gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. Unser Graf. Erzählung von Theodor Hermann Pantenius. — Das Roß ist des Königs, der Reiter ist mein. Bild von Jan Chelminski. — Unter der Linde. Lüder aus der deutschen Vergangenheit. II. Von Carl Stieler. — Die tscherkessischen Skla oinnen in der Türkei. — Die Mutter?otte^- elschcmungen in DUtrichswalde. Von einem Kaibolike'i. — Thiers. Von Dr. W. Herbst. Mit Porträt. — Am Familientische: Zeichen der Zett in Konstantinopel. Mit einer Beilage. Zu Bestellungen empfiehlt sich: die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung. E. H ein eman n, I. Ricker. Der coamjer. Sdjiifuorftimö zii gießen an die Eltern und Pflegeltern der die Stadtschule besuchenden Kinder. 5834) Die in der letzten Zeit wieder zunehmenden Schulversäumnisie veranlassen uns folgende gesetzliche Bestimmungen (Artikel 24 des Volksschulgesetzes, §• 17 der Instruction für die Schulvorstände) in Erinnerung zu bringen. Eltern und Pflegeltern sind für den ordentlichen Schulbesuch ihrer Kinder resp. Pfleglinge verantwortlich. Ohne Noth soll nie ein Kind die Schule versäumen, da der Unterricht nur bei einem regelmäßigen Schulbesuch Frucht bringen kann. Eltern, welche es mit ihren Kindern wohlmeinen, werden sie deßhalb aus eigenem Antrieb zu ordentlichem Schulbesuch wie zu häuslichem Fleiß anbalten; gegen Säumige ist es unsere Pflicht, mit Strafen (von 20—40 H für jede einzelne Versäumniß) einzuschreiten. Wenn ein Kind erkrankt ist und die Schule nicht besuchen kann, so ist dem betreffenden Lehrer sofort durch die Eltern oder andere zuverlässige Personen Anzeige zu machen, nicht durch Kinder. Wenn dann das Kind nach erfolgter Wiederherstellung zum ersten Mal wieder zur Schule kommt, ist ihm eine schriftliche Bescheinigung mitzugeben, daß es seither (die Tage sind genau anzugeben) wegen Krankheit die Schule habe versäumen müssen. Wenn Eltern oder Pfleger ein Kind in anderen als Krankheitsfällen beurlaubt wißen wollen, so ist dazu vorher bei Versäumnisien bis zu zwei Tagen die Erlaubniß des Lehrers, bei längeren die des Schulvorstandes durch einen Erwachsenen, nicht durch ein Kind, einzuholen. Erst wenn diese Erlaub- uiß ertheilt ist, ist die Versäumniß gerechtfertigt. Eine nachträgliche Entschul- digung genügt nicht und ist strafbar. Wenn ein noch schulpflichtiges Kind die Stadtschule verläßt, um in eine andere Schule hier oder auswärts überzugehen, so ist davon sowohl dem Lehrer als dem Schulvorstand vorher Anzeige zu machen; unterbleibt diese Anzeige, so wird das Schulgeld so lange forterboben, bis sie erfolgt. Gießen, im October 1877. Für den evangelischen Schulvorstand: __________________*__________Vigelius, Sckulinspector.___________________ Circus 8. Munenfetä jun. in der Universitäte-Reitbahn in Giessen. Heute, Freitag den 19. October 1877. Grosse ausserordentliche Vorstellung» Zum Lchluß der Vorstellung: Aschenbrödel oder der gläserne Pantoffel. DaS Weitere besagen die Tageszettel. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein ^838) S. Blumenfeld, Direktor. 5843) Den Herren Gebrüdern Stamm statten wir für die hoch anzuschlagende Erlaubniß, an ihrem Hause das Brand- manöver abzuhalten, hiermit öffentlich den schuldigen Dank ab. Lommando und Vorstand der freiw. städt. Feuerwehr. Geschäfts-Empfehlung. 5839) Einen, geehrten Publikum von Gießen die ergebene Änzrige, daß ich mich dahier als etablin habe. Ich emvfehle mich daher zu allen in mein WWW Fach einschlogenden Arbeiten, bei prompter und reeller Bedienung bestens und bitte um geneigten Zuspruch. ^chtuna< vollst Wilhelm Dietz, Neicheujaudstrabe Nr. 130. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Die ♦ Neue Frankfurter Presse t ♦ eröffnet für die Moaste November und Dccember en; besonderes Abonne ♦ ▼ ment zum Preise von 4 jt. 18 sür welches alle Postanstalten Bestellungen ♦ ▼ entgegennehmen. ♦ J Die neueintretenden Abonnenten erhalten auf Wunsch den Beginn der ♦ ♦ Erzählung: ___ I Der Heiduck, J :Roman aus dem russisch-türkischen Kriege von Ilans Waehenbueen # ♦ von hier aus gratis zugesandt. ▼ ? Frankfurt a. M, im October 1877. ▼ ♦ Die Erpe-ition der Neuen Traickfurier presse. X Für die Schönfärberei, Druckerei ulld chemische Waschanstalt von Louis Horn in Lskis a. i>. Lumda übernimmt gefi. Aufträge Herr Georg Stieber, Strumpf- und Wollwaaren-Geschäft, Marktstraße._______________________(555 Abonnements - Einladung. Die „Pfälzische Gcflügelzeitung" bat das 4. Quartal pro 1877 begonnen und werden alle Geflügelzüchter, sowie Freunde der Geflügel-, Zier- und Singvögel-Zucht znr zahlreichen Detheiligung höflichst eingeladen. Die bis jetzt erschienenen Nummern haben wohl zur Genüge dargethan, daß die Mlfische Geflügel-Zeitung der ihr gestellten Aufgabe: „Anregung zur Zucht und Pflege des Nutz-Geflügels sowohl, alS auch der Zier und Singvögel," getreulich nachgekommen ist und wird uns die biS jetzt so reichlich gewordene Anerkennung pfälzischer und auswärtiger Geflügel- und Singvögelzüchter ein Sporn sein, auf dem betretenen Wege weiter zu schreiten, belehrend und anregend zu wirken, um die Grundsätze einer rationellen Geflügelzucht zum Gemeingut zu machen. Dabei soll der Liebhaberei und Pflege der Zier- und Singvögel, und dem Schutze der Wildvögel, wie die bi- jetzt erschienenen Blätter der Pfälzischen Geflügelzeitung den Beweis geben, reichlichst Rechnung getragen, und belehrende Abhandlungen über Aufzucht, Pflege, Lebensweise, Fütterung, sowie über Wart und Pflege in einzelnen Krankheitsfällen mitgetheilt werden. Die Pfälzische Geflügelzeitung erfreut sich nicht allein in der Rbrinpfalz, sondern ebensowohl im Norden wie im Süden unseres deutschen Vaterlandes einer weiten Verbreitung und eines großen Leserkreises, weßhalb sie zu Inseraten vorzüglich geeignet ist. Bei Anzeigen wird die einfache Petit-Zeile (V3 Breite) oder deren Raum mit 15 Pfg. berechnet. Bei häufiger Wiederholung oder öfteren Jnseraten-Auftragen erfolgt bedeutender Rabatt. Die „Pfälzische Geflügelzcitung" erscheint monatlich zweimal zum Preise von nur 65 Pfennigen pro Quartal. Für neu hinzutretende Abonnemen, welche den ganzen Jahrgang 1877 beisammen haben wollen, können noch Abonnements pro 1., 2. und 3. Quartal nad)geliefert werden. Um zahlreiche Betheiligung der Geflügelzüchter und Freunde der Geflügelzucht ersucht Kaiserslautern, im October 1877. Redaktion und Expedition der „Psähischen Gefliigeljeitunft", Gesell äfts -ferle^ung. 5694) Hierdurch beehre mich, die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mein Geschäft aus meiner seitherigen Wohnung, Sonnenstrasse B. 106, in mein neu erbautes Haus, Ludwigsstraße (vis-ä-vis der neuen Realschule), verlegt habe und daffelbe ganz in seitheriger Weise fortführe. Bestellungen werden in meiner früheren Wohnung (bei Frau Frank), sowie bei Frau Moll (Rathhaus) entgegengenommen. Für das seither bewiesene Vertrauen bestens dankend, bitte, daffelbe mir auch in meiner neuen Wohnung bewahren zu wollen. Achtungsvoll Heinr» Bepler, Tapefier. Annonce« - Expedition Th. Dietrich & Co. Cassel. Ferner bomicilirt in: Frankfurt a. M., Mainz, Hannover, Cöln, Hamburg. Täglich directe Besorgung von Anzeigen in sammtliche Zeitungen^ Fachschriften etc. Deutschlands und des Auslandes zu Originalpreisen. Insertionstarise gratis. «MWWMW»WW>WWWMWWWMW»»WWWWSWWWWWWWWWWW8WW Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühllschen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.