No. 15. Freitag, den 19. Januar 1871. n KKW . - (167 40 Pf. ,cn Tonnen-,ents- wehr. : (337 Hon Bramm. stand. wüt’ u^iche Rente aus M bis zu 150 fl. lteMassen bereits rblikbenen, aus ben Leibrenten. i und alsbolbigen sowie aus Werth» echenschastsberichte, Schlüsse bereitwillig iller, Truäsachen, (321 ifffilTlS lentpreis durch die ningsgebühr beträgt die sehr zahlreichen >eii. edaction. btter Mnn, in m ibrunfl unb iri W' inicht seine l'e>e A«t oonGeschMbüchern moror avsMulln- chMhArnelvtm um — .»■ .a y- vS-Ä A M y pp / Anffizk- aal A«isM fir ha Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schulftraße, Lit. B. Nr. 18. ß»W»»WSWWM»W«W»Ml,!W» PreiS vierteljährlich 3 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährttch 3 Mark S9 Pf. Amtlicher H ß e i l. Gießen, am 17. Januar 1877. Betreffend: Die Vereinbarung von Aversionalvergünmgen wegm Benutzung der Post Seitens der Gemeinden, hier die Aufhebung der deß- fallsigen Verträge. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß die Zählung der Frequenz auf den Victnalwegen als eine Gemeindeangelegenheit zu betrachten ist und daher die betreffenden Zählkarten portofrei an uns einzusenden sind. Wir werdm dieselben mit Porto belastet daher fernerhin nicht annehmen. Bei dieser Gelegenheit haben wir weiter zu bemerken, daß wir fast Aar keine Maßregeln zur Ersparung an Porto wahrnehmen, namentlich ver- miffen wir die Vereinigung mehrerer Sendungen zu Einer soweit dieselbe angängig ist, sodann Rücksichtnahme auf das Gewicht einer einfachen Sendung bezüglich der Verpackung rc. und endlich die Benutzung sicherer portofreier Gelegenheit zur Beförderung von Correspondenzen an uns. Die meisten Gemeinden, namentlich in der Nähe von Gießen, werden sich an bestimmten Tagen in der Woche solcher Gelegenheit bedienen können und in der Zwischenzeit nur die eilenden Sachen mit der Poft befördern, aber nur eine einzige hat bis jetzt zu diesem Auskunftsmittel gegriffen. Wir empfehlen daher von diesen Gesichtspunkten ausgebend auf tbunlichste Kosten-Ersparniß Rücksicht zu nehmen. Die Rubrik „Gemeindedienstsache" welche hin und wieder noch gebraucht wird, darf für unfrankirte Sendungen nirgends mehr in Anwendung kommen, da dieselbe nicht geeignet ist von dem Zuschlagsporto zu befreien und eine solche Sendung daher wie unfrankirte Prwatsachen mit 10 Pfennig Porto weiter belastet werden. Diesen Zuschlag müssen wir Ihnen, wie bereits geschehen, in vorkommenden Fällen persönlich zur Last setzen. I. V. d. K. : Dr. Hoffmann, Regierunsgrath. ______________ Deutschland. Darmstadt, 16. Januar. Die zweite Kammer der Stände hat bezüglich des von der Regierung vorgelegten Gesetz-Entwurfs, die Gehalte der Volks- Schullehrer betreffend, in ihrer Sitzung vom 18. October v. Js. beschloffen, diese Vorlage an den Ausschuß zurückzuverweisen, um gewisse Erhebungen vorzunehmen und hiermit den erstatteten Ausschußbericht zu vervollständigen. Das Motiv der Zurückweisung war namentlich, daß es zur Ermessung der Folgen des Gesetz Entwurfs für die Landgemeinden wünschenswerth erscheine, eine Zusammenstellung aller Gemeinden unter 2000 Seelen, eine Uebersicht der gegenwärtig zahlbaren Dienstalters-Zulagen und eine Zahlenangabe der tatsächlich noch unbesetzten oder nothwendigerweise demnächst weiter zu creirenden Lehrerstellen zu erhalten. Der Ausschuß hat, nachdem ihm von oer Regierung bereitwilligst das betr. Material übermittelt worden, seine früher gestellten und bereits mitgetheilten Anträge wiederholt geprüft und durch den Abg. Frhrn. v. Wedekind (Darmstadt) einen weiteren Bericht erstatten laffen. Der Ausschuß beantragt hiernach primär: 1) Bestimmung der Minimalgehalte: a. für die definitiv zu besetzenden Stellen in Gemeinden mit 1 oder 2 Lehrerstcllen, falls sie keiner Staatszu- schüffe bedürfen, auf 1000 c4L\ falls sie solcher bedürfen, auf 900 cX; b. in Gemeinden mit 3 Lehrerstellen für Stelle 1 je nach den Vermögens-Verhältnissen der Gemeinde und ihrer Einwohner auf 1100 btt 1200 «x; für Stelle 2 auf 1000 eX; c. in Gemeinden mit 4 Lehrerstellen für Stelle 1 je nach Vermögen auf 1300 bis 1400 «X; Stelle 2 je nach Vermögen auf 1100 bis 1200 «X; Stelle 3 je nach Vermögen aus 1000 «X 2) Ergänzung der Gehalte durch Dienstalters-Zulagen: nach lOjähriger Dienstzeit aus 1190 «X.; nach 15jähriger Dienstzeit auf 1200 «X; nach 20jäh- riger Dienstzeit auf 1300 «X Eventuell wird beantragt: 1) Festsetzung der Minimalgehalte für die definitiv zu besetzende Stellen: a. in Gemeinden mit 1 oder 2 Lehrerstellen auf 900 fordert dann Geschicklichkeit, oder es hnn durch besondere richtung n erreicht werden, welch aber die an sich schon große Zahl der arbeitenden Theile nach vergrößern. Um bet möglichster Einfachheit der Maschine und gewoyn- t chem oder chlechtem Einlegen doch möil'chst dieselbe Geschwindigkeit zu erhalten, hat . an mit bestem Erfolge schwere Dreschtrommeln angewandt, welche das Schwungrad der Dtasch ne bilden. Diele Einrichtung ist vorzüglich und verhindert in^den meisten Fällen das schädliche Gleiten der Riemen und die wechselnde Stärke des W1"™ aber die auch für die Sttohschüitler und Sied? wünschenswerthe größtmöglichste Gleichfor. Hesterreich. Wien, 16. Januar. Midhat erklärte dem Eorrespondenteu des „Pesther Lloyd" die Pforte werde niemals eine Ueberwachungs-Commission und die Er nennuug der Gouverneure unter Zustimmung der Mächte acceptiren. Die Pforte werde die Abreise der Delegtrten bedauern, aber allen Eventualitäten muthia entaeaensehen. — Salisbury hat in der gestrigen Conserenz der Pforte Undank gegen England vorgeworfen. — Die „Wiener Abend-Post" meldet aus Petersburg, Rußland werde blos im Auftrage anderer Mächte oder mit denselben vereint handeln. — Aus Lemberg wird berichtet, daß gestern mehrere russische Socialisten und ruthenische Journalisten verhaftet worden feien. — Graf Andrafsy ist hierher gekommen, angeblich, weil die Bank-Krisis acut mtflfeit des Zuflusses läßt sich nicht damit erreichen. Die Einlcgevorrichlungen best -hen aus Strohschüttlern, endlosen Riemen, schiefen Ebenen u. s. w, welche oaS aufgelegte Getreide der Speiseöffnung zuführen und aus Rechen, welche die Menge detz in die Speiseöffnung emtretenben regiiuren. Bet et*er eivgehenden Prüfung solcher Einlezeoorrichtungen bei einer Concurrenz in Taunton hat sich gezeigt, baß die Maschinen mit einer solchen Speisevorrichtung ousäestattet, vet« leeren Gange zum Theil etwa« leichter, gewöhnlich aber etwa eine halbe Pferdekrast schwerer gingen. Sobald man arbeitete, konnte man mit Soelseoorrlchtung t* vte Fällen nicht mehr so rasch einlegen, es wurde also etwas «--Niger gedroschen, da: ür flieg aber bei den guten Einlegeoorrichtunaen die Lesttung vro Pferdekraft etwas und zwar bei den besten drei Maschinen um 11 bi« 34 Procent- vei diesen drei besten Einlegevorrichtungen wurde auch mit der Maschine überhaupt in gleicher Zeit pCt- mehr gedroschen. Wenn man mit einer guten Einlegeoorrichtung täglich im Mittel, ein Btertet mehr drischt al5 ohne dieselbe, obgleich man nicht mehr Kohle braucht, so ließt er Vortheil auf der Hand; noch größer wird er aber, wenn man bedenkt, daß fede irtn. legeoorricbtunÄ auch gleichz itig eine Sicherheitsvorrichtung Wr da« die Maschine bedienende Personal ist. viele der zur Eoncurrenz gesandten Vorrichtungen waren now neu und nicht unter den v.rschi denen Verbält^issen erprobt, man kann sie deswegen trotz der äußerst günstigen Ergebnisse der Prüfuna nicht ohne weiteres empfehlen, ehe weitere'Eifahrunaen Dorliegen; es ist aber zu hoffen, daß sie sich durchweg vewayren und wegen der zu erzielenden großen Ersparniß häufige Anwendung finden und dazu beitragen, daß weniger von den auf der Dreschbühne beschäftigten Leuten verunglucre als bisher. Um das fiereintrrten und Hereinfallen der Arbeiter in die Speiseöffnungen u verhindern, wendet man eine Klapve an, welche sich schließt, sobald man autJte poer das Speisebrett fallt, es ist aber dabei immer noch möglich, daß mar' ganz ober tbe i weife u- ter die Klappe fonmt und dann das Schließen kaum geschützt ist. ver vn r Maschine von Fison ist als Sicherheitsvorrichtung statt der Klappe eine sich drehe de 1 Walze mit Leisten angebracht, welche auf Hebeln gelagert und durch (Segengew chte ge- t tragen ist. Während der Arbeit befördert die Walze durch ihre Drehung das Einlege«, Swttaart, 17. Januar. Der „Staats-Anz. für Würtemb." constalm in einem bie württembergifche,, ReichstagsMahlen befprechenden Artikel, das bas Centrum gar keine Verstärkung errungen, bie demvkratlsche Parker nm einen Sitz gewonnen habe und die fünf neugewählten Abgg. Knapp, Buhler Stälin, Diefenbach und Heim, falls sie Überhaupt einer Fractton beitreten soll ten, der deutschen Reichspartei zuzuzählen seien. Weiter heißt es in dem be rüalichen Artikel: Gegenüber den von national-liberalen Blattern gebrachten Nachrichten darf auf bas Bestimmteste behauptet werben, baß bas Unterliegen eiiüflet vorgeschrittenen national-gesinnten Canbibaten den Wahlen weber einen antinationalen Charakter aufvruckt, noch einen Wechsel der Regierungs - Polini bedeutet. Richtig ist allerdings bie Verschiebung des Stärke-Verhältrnstes innerhalb der national-gesinnten Parteien zu Gunsten bei gemäßigteren Riihtunz. Keine Partei hat bas ausschließliche Vorrecht, national zu hechen. Württembergs Volk und Regierung haben Beweise ihrer nationalen Gesinnung gegeben, welche bie Befürchtung, baß sich eine Wandlung vollzogen habe, als grundlos erscheinen lassen. Der Ausfall der Reichstags-Wahlen hat tieJBebeutung eimr Belehrung, in bem patriotischen Eifer bei Fragen, welche Württembergs Vo k ernst nimmt, nicht zu weit _ju gehen. Alle anbeten bara» geknüpften Folg-. Tungen erscheinen als unbegiünbet. v. Js. nahm Pfarrer Tetzlass ganz ungemrt »°n feinem Pf-rr-Sprenzel wMer , »efk unb hielt Gottesbienst ab. Das mochte bem Bischof v.n Pelplm doch endlich iu weit gehen, und er leitete bas ktichiiche Verfahren gegen ben Tetz aff etn bas auf Amts-Entsetzung lautete. Am 6. b. Mts. würbe bet Psarer Tedlaff seiner Pfarrstelle bur'ch ben Deca» Berent an» Thon, enthoben, md bas Kirchen-Vermögen, sowie bie Kiichen-Btcher von bem Deean Berent den ' Kirchen Vorstanbe von Kaßczorek übergeben. „ 2luÖ Schlesien. Schlesische Blätter, schreibt bie „Norbb. Allg. Zt-. , entwerfen ein büsteres Bilb der Sicherhettszustände in Ober,chle,ien, Die ntd> ihrer Anschauung sogar militärische Hülse unentbehrlich machen. Die „Nor)d. Alla hta “ citirt iwei derselben und meint: Jedenfalls scheinen bie Dinge in ienet Gegend darnach angelhan, bie Aufmerksamkeit der competente.i Orgene in dringendster Form in Anspruch zu nehmen. — Ob die Dinge von ben beti. Blättern nicht übertrieben werden, rnüffen wir dahin gestellt sein lassen, vis Ku größeren schlesischen Blätter sich geäußert haben. p Stuttgart, 17. Januar. Gegen den Dornprabendar Baur, der zun Altkatholicismus übergetreten, verhängte der Bischof Hesele das Excommunica fiöt obtt^rt a SB«-; jtbten. bö.B coni lf,ä mU ClN« ftüine an t flti eoflte ßH «U< io»1 I« 810,11 r,%.n baut bie' HS smt 4| traflc- geroarbeib^ Wegen bei gelegentlich bet Anwesenheit des Ge- neials Tschemajeff veianstalteten Demonsitationen ist eine Untetsuchunz emge, leitet; ter Redacteur der „Narodni Listy". Barak, ward aus demselben Anlaß verhaftet. zusammen. . x ,, Konstantinopel, 17. Januar. An dem großen Ruhe, welcher über die Forderungen der Großmächte entscheiden wird, sollen auch die Vorstände der verschiedenen kirchlichen Gemeinden lheilnehmen. Die nächste Sitzung der Eonferenz ist zum Samstag anberaumt. Amerika. Washington, 16. Januar. Das Repräsentantenhaus hat ein? Resolution angenommen, wonach alle Versuche, bie öffentliche Meinung bezüglich ber Piäsibeiuenwahl zu beeinflussen, bevor bieie Frage auf verf-iffungsmäßigem Wege erlebigt sei, für gefährlich unb unpatriotisch zu erklären. Washington, 17. Januar. Der blsderige Präsident des Senats, Ferry, ist wiederum zum Senator gewählt. Der Commandeur ber Bundes- Truppen in New-Orleans hat bas Ersuchen bes republikanischen Gouverneurs Packarb, ihn bei Wiedereinsetzung bcs obersten Gerichtshofs zu unterstützen, ab» gelehnt, ba Pränbent Grant erklärte, bie Bunbes^Truppen bürsten nnr zur Verhütung von Ruyestörnngen verwendet werben. Männl Um Vonntrflaß van Morgen tollen aus dem Nach! vüihlnnigen Schreiuei zu Frondausen in b Mr Anzahl ber (Lttlnerwrrkzeuste.bc jäflt un'b dnt Alas, Glasnerdlam Quantität trodene 1 4 Dicke öffenili Bellnhausen, den 1 Der Va Henrich Kttßcig . Hchvers Gemeinde ben jnn , T;on ’ilorit unb Äecker-iv mente, al§; 363 lehr schöne Dur. 12Q0 Ä- -"thalte 1290 lehr schöne Sfc 4 enthalte Nadel- ?°^Prügelho Jufammenfunit Äen’ am 17 a Sro6^e'^, ^-^De träft e. (Fortsetzung folgt.) Willi. Klee. 356) (323 3j Di- 16 lautern. (350 348 Jul. Bach. Näheres bet 2 4 346 18 15 58 100 rc. 3900 C. F. Semmler. 353 > (359 Russischen Hofe ein, wozu Käufer freundlichst einladen. t u e Büdinae Jf. Uoo 349 Ittltrn und mit einer idigeu Riinigunfl der ib bei unjweckmLhizer tx dem Eisen immer nb die Beseitigungen irn eher los werben m m 67 90 43 14 Alleinverkauf der Prof. Dr. Meidinger - Füllöfen von» Cisentverk Kaisers- Wellen 740 1520 c r 38 83 J. Rothenberger, Lindenplatz. Mirthschastsemrichtung. 1 Büffet, 24 Tische, Stuhle, Sophas, Bettladen mit Sprungfeder - Einlagen, Waschtische, ein dreiarmiger Petroleum- u. mehrere Gaslustres, alles 'sehr gut erhalten, verkaufe ick sehr billig. 66er 317) Eine Hofraithe, woriu schon viele Jahre eine Specerei- und Eisen- waarenhandlung betrieben worden, ist unter günstigen Bedingungen billig zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt I. Blitz. nb folfltnbe Druck, anuar ertönte auf städtischer De- rger als Mitglied n, sind nur Dampf« viel leisten wie die gleich aus dem Felde die Darnpsdreschma- e ßocomobiltn. Die dadurch die 5tüt!e hauptsächlich durch In Giessen zu haben bei den Herren: J. A. Busch SShne, L. Kalkhof Emil Fischbach, Apoth. Dr. Eaubiiiger, Apoth. Dr. Mettenheimer, I€. döbel, dg. Willi. Weidlg, Apoth. Dr C. W. Hempel, 351) E. Müller vorm. E Hermes. Holzverftkigerung. Dienstag den 23. Januar I. I, Vormittags 8 Uhr, im Gemeindewald zu Albach, in den trictcn Bllchwuld und Kreuzvolz. Verbesserte Dampspumpen für Dampfkessel und Reservoir - Speisung von diesen 873 Stück in Betrieb, liefern für jede gewünschte Leistung ab Lager unter Garantie Wegelin & Hübner, Großherzogliches Standesamt Gießen Keller. Holzverfteigerung in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Im District Hard soll nachverzeichnetes Holz verzeigcrt werden: Zur Versteigerung kommen: Eichen-Stämme von 17 — 36 Centimtr Gebriiclet* JlrmiHyspi' aus Gröttingen. Arabische Gummikugeln. Bekannte, von den meisten Aerzten empfohlene Brust-Bonbons in stets frischer Waare, per Schachtel 40 und 20 bei dluL Wallach in Gießen. J. d. D. Bapst empfiehlt alle Arten Oefen und Herde, als: Regulirfüll -, Mantel-, Wormser-, Säulen- und Kochöfen, Steinkohlenkasten, Feuergeräthe, Feuerge- räthständer, Kochgeschirre aller Art, Kücheneinrichtungen rc. Maschinen-Fabrik und Eisengießerei in Halle a. 8. 348 Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns, macht die Buner fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden derselben. Ein ’Pafrt, ausreichend für 500 Liter Milch, k 50 Psg. zu haben bet DarmMter p|eröe=£oo|e ä 2 Mk. !sind in der Expedition d. Bl. zu haben. Bekanntmachung Das Grostherzogliche Stanöesamt Wer an Husten, Brustschmerzen, Heiserkeit, Asthma, Blutspeien, Reiz im Kehlkopf rc. leidet findet durch das Haus- und Genuß- mittel, den Mayer'scken weitzen Brust'Syrnp sichere und schnelle Hülse u- Linderung. Echt zu haben bei Fr. Bieler in Gießen. (347 Bekanntmachung. Am Donnerstag den 25. d- M-, von Morgens 9 Uhr an, sollen aus dem Nachlasse des verstorbenen vorhinnigen Schreine,meisters I. Decker zu Fronhausen in dessen Wohnung eine große Anzahl der verschiedenartigsten Schreinerwerkzeuge, daruntcr eine sog. Klopp' säge und eine Sägemaschme, einige Kisten Glas, Glasnerdiamante und eine größere Quantität trockene Eichen-Bohlen bis zu Ballorden in großer Auswahl. befindet sich von Freitag den 19. dieses Monats ab int zweiten Stocke der alten Realschule. Gießen, am 16. Januar 1877. Versteigerungen. Holzversteigeruug im Gemeindewald Hausen. Donnerstag den 25. Januar I. I., r-on Morgens 9 Uhr an sollen im hiesigen Gemeinvewald, Districten Bruch und Beckerswald, folgende Holzsortimente. als: 363 sehr schöne Fichtenstämme von 15—26 Eenlimtr. Durchm. und bis zu 20 Mtr. Länge, enthaltend 148,07 Festmeter, 1290 sehr schöne Fichtenstangen von 8—14 Centimtr- Tmchm. und b s zu 18 Mtr. Länge, enthaltend 168,80 Festmeter, 4 Rmlr. Nadel - Scheit« olz, 57 Rmlr. Nadrl-Prügelholz, 192 Rmtr. Nadel- Stockholz, 2650 Nadel-W-Uen, meiftbletend versteigert werden. Zusammenkunft im District Bruch beim Wegweiser am Vicinalweg von Hausen nach Annerod Hausen, am 17. Januar 1877. (344 Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. D e r n. Aspen Reisholz Wird die Versteigerung durch Witterung ober sonst ein Hindernitz an diesem Tage nicht beendet, so wild dieselbe Mittwoch den 24. Morgens forigrs tzt. Der A^ang ist 'm Distrikt Buchwald. Bemerkt wird, daß das Fichten Stamm- und Stangenholz von vorzüglichster Schönheit und Qualität ist und nur einige 50 bis 100 Schritte von den chaussirten Vicinalwegen nach Hatten rod und Burkhardsfelden e> tfernt liegt. Albach, den 15 Januar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Schäfer. (324 JQm’ ächt wenn ^e.. ä6N Namenszug JF« V. Eieblg in blauer Liebig Company s Fleiscli-Exlracl aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). Kühe. Zum bevorstehenden Viehmarkt treffen schon nächsten Montag den 22. d. M. mit einem großen Transport hochtragender und frischmelkender Friesen und Harzkühe bei Gastwirth Reinhardt im fällt aber Jemand darauf, so legt sie sich auf das Speisebrett auf, sch ließt als. die n ffni.na und hört auf sich zu drehen. Da das Spellebrett auch mit der Walze in Verbindung stebt, so genügt auch ein größerer Druck auf dieses, umdas Schl ^end^ Oeffnung herbeizuführen. Diese S'cherheitsoorrtchtung bewahrte sich bei der Prüfung au5fleaci$net. Mittel, die Triebkraft bei den Dreschmaschinen zu vermindern, ist die Anwendung der Helms müller'schen conischen Patenttrommel. Da nur an den Aehren eine große Umfangsgeschwindigkeit noth.g, am Stroh oder eher schädlich ist so macht der Erfinder die Dreschtrommel conlsch und beim Umlegen ist darauf zu achten daß die Aehr en immer am dickeren Ende der Trommel in dre Maschine kommen. dar» eine conftch- Trommel «n Triebkraft gespart wird, ist einleuch.end aber -g ist überraschend, daß man im Stande gewesen fein soll, mit zwei Pferden an der Ma- schrne mit tonischer Trommel aber ohne Schüttler reichlich so viel zu, leisten, wie m,t vier Pferden an einer Maschine mit gewöhnlicher Trommel und auch ofrire Rüttler. Sollte sich dieses Ergebniß auch noch durch weitere Versuche bestätigen, so ist doch nicht ,u üderfeben daß bei etmr Dreschmaschine mit Schüttlern und Sieben die Ersparniß L mchr di- Halste, fonben. einen ganz bedeutend kleineren Tb-il betragen würde. Die Dampfdrefchmaschinen können in ihrer letzigen Vervollkommnung nicht nur alle Getreidearten rein und ohne Bruch dreschen und in mehrere Sorten getrennt und aer-iniat liefern, sondern man kann auch den Kaff sofort gereinigt in Sacke sammeln und - was in Deutschland keinen Werth hat - das Stroh zu weichem Häcksel zer- rtt6eR"®ian baut die Damoidreschmaschinen Ben t-10 PserdekrSsien und kann bei den größeren pro Pferdekraft je nach den Umständen tm Mittel 300-500 Klgr. m der Stunde dreschen. Diese Leistung steigt bei den besten Maschinen auf 400—700 Klgr. unb fällt bei den schlechten bis zu 250-350 Klgr. Von ganz wesentlichem Einflüsse ist es für den Arbeitsaufwand auch, daß man keine zu breiten Maschinm anwendet, weil sonst der Theil der Triebkraft, welcher auf den Seer betrieb der Maschine entfallt, au groß ist. Es erfordert nämlich eine Maschine von einem Meter Breite Ucren Gange ungefähr 4, eine Maschine von 1,5 Meter Breite aber ungefähr 6,5 Pferde- Gültige Privat-Banknoten. Die beschrä kenden Bestimmungen des $ 43 des Reichs-Bankgesetzes vom 14. März 1875 sind (nach dem im Reichsgesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) bezüglich nachstehender Privat-Noienbanken als nicht anw ndbar erklärt worden und es dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutschland, auch außerhalb desjenigen Staates, welcher denselben die Befugniß zur Notenausgabe ertheilt hat, zur Zahlung gebraucht werden: 1. Badische Bank in Mannheim. — 2. Bayerische Notenbank in München. — 3. Bremerbank in Bremen. — 4 Breslauer Bank in Breslau — 5. Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz. — 6. Cölnische Privatbank in Cöln. — 7. Danziger Priv7tbark in Danzig. — 8 Frankfurter Bank in Frankfurt am Main.— 9. Hannoversche Bank in Hannover. — 10. Leipziger Cassenoerein in Leipzig. — 11- Lübecker Commerzbank in Lübeck. — 12 Magdeburgs Privatbank in Magdeburg — 13. Posener Privatbank in Posen. — 14. Sächsische Bank in Dresden. — 15. Bank für Süddeutschland in Darmstadt. — 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart. — Die Verwendung der Noten anderer deuticher Privat-Notenbanken oder Corporationm zur Leistung von Zah ungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelassen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft. Seitens der Nationalbank für das Großherzogthum Luxemburg sind neuerdings auf NeichSwährung lautende Ba. fnoten in Abschnitten zu 5, 10 und 20 Mk. ousgegeben worden. Dte Verwendung dieser Banknoten zu Zahlungen innerhalb des Reichsgebiets ist nach § 11 be« Bankgesehes vom 14. März 1875 verboten und wird mit Geldstrafe von 50 dis 500 Mk., un Falle gewerbsmäßiger Verwendung daneben mit Gefängniß bis zu einem Jahre bestraft. Buchen 114 Eichen 23 Nadelholz 14 Erlen, Linden — !ln,'No- ■"* Senati, d-r «Md,s- ®0U6ttMur8 uiiferftügen, ab. wrfteii nur !♦ Montag den 22. Januar: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. R a fdd)ülorellen empfiehlt 2281 Emil F schbach. 2. Dienstag den 23. Januar: 141 Eichenftämme, 17—71 Centimtr. stark und 4—15 Mtr. lang, mit 83 Kbm-, 97 schöne, meist schwere Fichtenstämme, 18—52Cent'Mtr. stark und v—24 Mtr lang, mit 110 Äbmtr., 71 geringere Nadelholz - Stämme, mit 35 Äbmtr. und 23 Nadelstangen, mit 2 Äbmtr. Inhalt. Zusammenkunst jedesmal Morgens 10 Uhr auf dem Sandweg in der Hardanlage Lich, den 14. Januar 1877. (282 Wimmenauer, Forstrath.______ einen nMtzrn Preis lmdttistz herzustellen, )enig Ständer jii oer» sehr groß, und man ii Rahmen auch viel ’ann. Diese wohlver- leicht in Schwinzung, r gebräuchlichen, son- >men bei Verwendung in6portirtn laßen all jinftWn t unrichtiger 6onfhuc< bst Schwingungen JO ) angeordnet, datz die Zeitig abwärttzgede',' untergebracht werden, zurückgeht^ in sofern ßleidW ,bt, di! fortltlai un» flmir 1(1 mit .ui d»! D«g “ i«“4 6‘; ÄbSff ul*' dkl, m-'i'i" hindert aber tä-ke des . öhfnögl'ch'« ^tiof chmesser und 7—16 Mtr. Länge, Rmtr. buchen getrocknetes und gerissenes Scheitholz, Rmtr. Bucken-. Birken-, Nadel- und Aspen-Scheitholz, Rmtr. Buchen-, Birken-, Nadel-, Aspen- und Eicken-Knüppelholz, Rmtr. Bucken-, Birken-, Nadcl- und Atzpen-Stockholz, Wellen Buchen-, Eichen-, Nadel und Keilizevotenes. 346) Weiße, rothe und blaue Kartoffeln, ebenso gutes Stroh für Betten, empfiehlt ______________________F r. Lampus. 355) Das vormals Joh. Röschel'sche Theater- und Masken- Garderobegeschäft befindet sich Frankfurt a. M., Zeil 14 und empfiehlt sich im Neu- Anfertigen und Verleihen von Coftümen und Masken.[H. 6181] 358) Trockcae Zimmerspäne sind zu haben bei H- Ruckstuhl, ___Wallthor. «sä V Adressbuch s ft t S ft c@ = **. © B-tr-s 'S“ E M ft E «sf .$■ e •x* XS Der Vorstand. Anzeigers zum Gewerbeblatt. J. H. Spies vermischte Anzeigen. 144) &! Umzüge besorge pr. Bahn und Fuhre incl. Emballage. Koften-Ueberschläge nach (352 Verzeichnis Garantie. (198 gesucht. Deutsche Erport-Buchhandlung Main;. unter Anfang 8 Uhr. <357 Sonntag Vormittags geöff ct.^- (345 Lank- und Commissionsgeschäft. 94) V o- L Z ft fl o S 'S' <3 N S •- st ® 'S- •w L £ •0 e- cs e MöbelTransport G.L.JANSEN Frankfurta/M. Buchhandlungsreiseude auf neue Werke mit zugfähtgcn lPrämien a 144) Einem verehrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich an hiesigem Platze, frankfurter Strafe No. 59, eine Mineralwasser-Anstalt errichtet habe. Ich werde stets bestrebt sein, meine geehrten Abnehmer in jeder Hinsicht vollkommen zufrieden zu stellen. Bestellungen können bei den Herren Gastwirth Grün, Neustadt, und H. Treppinger, Seltersweg, abgegeben werden. Achtungsvoll 273) Ein derheirateter Mann, in her kaufmännischen Buchführung und im Rech-, nungswesen grübt, wünscht feine freie Zeit mit dem Bcischreibcn von Geschäftsbüchern gegen mästiaes Honorar ariszuiüllen. Näheres bei Herrn Gastwirth Arnold im DeuHeben Hof. Neuenweg B. 115._________ Durch 1876 ist Unterossici Gießen in contuma Darv mgrvL qun uirstnW mruqs;(xjuq uj ^zlpnzslpvM n J»jn^i-so3OJ Frankfurt a. M. Der Unterzeichnete effectuirt gegen Provision von EinS vom Taufend: den An- und Verkauf von Werthpapieren per comptant und auf Zeit zu den genauesten Tagescoursen, den Jncafso und die Verwerthung aller Coupons, den An» und Verkauf von Wechseln, den Jncafso und das DiScontiren derselben zum bllligsten Vörsendiskonto. Belehnung von Werthpapieren zu billigst möglichem Zinssätze. • Joh. Thom. Schwahn Sohn, ® Q Permanente Bau Ausstellung, IrauKsmt a. M. Urne Maimerstraste 34a, empfietlt •: 8 den ersten Fabriken zu Ciin,nalvrtii tirret \i .. ’vVj: von Nichlcr'ö DrrlagS'VlustaH in i'cin-.ia ist , !>..-s i’-i beziehen. ,,Dr. Alry'a srnturtzeilmclho. \Wl Preis 1 Marti Der in fcinent bcrühruiett ty; illllft?., ca. 500 Seiten starken Buche aitßchc« ■ denen Heilmethode verdanken Tausende ihre C-' V. M snuvheit. Die zahlreichen darin abgedrucllcn k ri'l Tonki^rciben beweise«, daß selbst folchc»re.:«k: > F-! nocv Hilfe gefuuvcn, die. der verzweistr.na, ^rrnhe, rettungslos verloren schienen; c» feilte! dabcr bied vorzügliche Werk i« keiner 7fr.» "fA Wille fehlen. BV Man verlange und rrchuie - nur das „Illnftrirte crigtnalwert v.a /-' dichter'- Verlags vnftalt in tveipzig'-. welche auf Wunsch auch einen SlnSrutz deö« selben gratis und franco versendet. . M - Darmstadt btt brr zweiten Kan Halts ringkbracht: M Ludwi; Die Verordn benöthigter Baupl^ Die dem Än Veroldkung eine zt Häusm ßstjetze ur b,T Nothwrnbigkeit sticht voraus, Wi Wern viel nach der WtlMWtttt zu sollend MjW '» directem Geae Es verstehe sich , Anspruch gtnomm Spruch für ein ^ntlichem und l A-»d- Süttote *14(1^ ^urechte. Das , JfWtt ha P* Ni Itnne * «‘bürfnift, ! illMn binL Wen bi r - eldttt J Jetl< ««•Ä- s.S*< s ff; ä? i; n?Jft ***$,Sm ■'««ff*«» D Gewerbverein. 277) Freitag den 19. Januar, Abends 8 Ubr, im Saale der Restauration Stramm": Mittheitungcn und Bcrathung über das „Lehrlingswesen." Mitglieder und Nichtniitglieder werden zu dieser Versammlung eingeiadeu- Es empfiehlt sich das Mitbringen der vorjährigen Nummer 51 des Köln-Gießener Mhn Abfahrten von (Niesten nach: Peutz 6<5, 12, 4«. Dillenburg 6«, 12, 4«, 9*. l" Hegen ö45, 12. Wetzlar 6«. 9«. 12, 4^, 1° 9»» 328) Eine braune Vorstehbündm, auf den Namen „Gora" hörend, ist am Sonntag in der Nähe von Garbenteich abhanden gekommen; dem Wiederbringer eine Beloh- nung. Näheres in der Exped. d. Bllts. 334) Ein jungrr Mann, der in einer hiesigen Fabrik seine Lehre bestanden, sucht anoerweit Placement. Näheres Kreuz Lit B- 114.____________________________________ 319) Ein Mädchen, das Hausarbeit gründlich versteht und gute Zeugnisse aufzuweisen hat, wird in Dienst gesucht von ___________I. Zur buck. a« die I Sie we Kermieryunge». Ein Zimmer, unmöblirt, nach der Strohe. zu vermiethen._________Wallthorstraße 135. 327) Mein Garten am Nahrungsberg ist zu verpachten. Flett Wittwe, Teufelslustgärtchen. 354) Ein grohes Parterre-Zimmer mit Cabinet, zu Comptoir geeignet, zu ver- miethen. Näheres bei der Exped. d. Bllts. der provimial-Hauptstadt Giessen ist erschienen. Den geschätzten Subscribenten werde dasselbe in das Haus bringen lassen. Exemplare \ ä 3 Jt, sind ferner in der Expedition des Giessener Anzeigers zu haben. A. Sclieyda gegenstände), Stahl, (10 Metalle (Blei, Bleiröhren, Zink, Zinkblech re.), Zusicherung billigster Preise und reeller Bedienung.____________ Srsl 9 L 2 E oT« Al