L8V7. Wo. Asjeisk- M Amtsblatt für de« Kreis Gieße« t 'n, sollen, darunter der Nuntius in Paris Msg. Meglia. entscheide. teilt des 'st oder ter bei welchem flbar am gis ge mg bitte igen. -chttle Binder chuug 'vtzen erben, >*n runter Wien, 15. November, die eventuelle Action Serbiens urifl tu ifatrev mon. Unn. Heßerretch. In einem Artikel des „Fremdenblatt", welcher bespricht, wird wiederholt in nachdrücklichster Serbien unter keiner Bedingung darauf rechnen «Wil vter^chrltch 3 M 80 Pf. mit »rtngerlohn. Durch die Post de-ogen vi«teljthrlich 3 »ark LO Pf. Eingesandt. Gießen, 17. Nov. Mit Reckt bewegt die vorstehende Ergänzungswahl der Stadtverordneten die Gemüther der sonst nicht sehr heißblütigen Bewohner Gießens, es regen sich Vereine wie einzelne Personen zur Discuision über die hohe Bedeutung dieser Wahl und wäre nur zu wünschen, daß aus dem bis jetzt so unerfreulichen Getriebe sich ein guter, reiner Guß gestalten möae. Jeder zum öffentlichen Wahlact berufener Bürger sollte dieses Recht als eine höchste Pflicht betrachten, nicht nach Leidenschaft und Gunst, sondern nach treuer, ernster Erwägung seine Entschließungen treffen. — Daß in der Verwaltung einer in so rascher Entwicklung begriffenen Stadt wie Gießen, Mißgriffe und Mangelhaftigkeiten Vorkommen, ist keine neue Erfahrung, allein der Grund liegt mehr in den sich überstürzenden Verhältnissen, als an dem Mangel an gutem Willen oder Derftändniß der Stadtverordneten. Deßhalb sollte man doch rücksichtsvoller in der Kritik der seitherigen städtischen Verwaltung sein, sie nicht in so schonungsloser Weise ausüben, vielmehr dem redlichen Willen anerkannter Ehrenmänner die vielen Schwierigkeiten und Hemmnisse gegenüberft^llen — und wir weroen bescheiden in unseren Busen greifen. Mit der Höhe der Anforderung an unsere Stadtverordneten gestaltet sich aber auch die ernste Arbeit in der Auswahl der hierzu befähigten characterfesten Männer. — Diese Frage muß in ruhiger, maßvoller Weise discutirt werden, — man sucht Belehrung und Verständigung, läßt sich aber nicht durch Partheib-schluß beherrschen. Der orientalische Krieg. Petersburg, 15. November. Eine Depesche des „Golos" aus Weren- Kaleh vom 14. Novbr. meldet: Von dem Detachement des Generals Hey- mann wird berichtet, daß die russischen Truppen Erzerum belagern. Im Vilayet Erzerums wird die russische Verwaltung eingeführt. General Schel- kowntkoff wurde zum Militär-Gouverneur des Bezirks von Erzerum ernannt. Petersburg, 15. November. Im „Regier.-Boten" wird folgende Meldung Nelidofffs an Fürst Gortschakoff vom 6. d. veröffentlicht: Von den bei Telisch gefangenen vier Ausländern waren drei englischer und der vierte französischer Nationalität, letzterer aus Pera. Von den Engländern dienten zwei den Zwecken des rothen Kreuzes. Nach einer beigefügten Copie des Protokolls vom 31. Octbr. bestätigen die drei Engländer, daß auf dem Schlachtfelde von Telisch russische Leichen barbarisch verstümmelt gefunden worden sind, und zwar 6 davon enthauptet, mehrere andere ohne Ohren und Nasen, und 2 entsetzlich verbrannt. — Für den verstorbenen Feldmarschall Graf Wrangel ist eine dreitägige Trauer bei allen russischen Land-Truppen vom Kaiser angeordnet. Orscheist wOttch ÄutoaHx M «0W Gchulstr.ße, Ltt. B. Nr. Deutschland. Berlin, 15. November. Abgeordnetenhaus. Eingegangen ist der Gesetz- Entwurf, betr. die Ausführung der Reichs - Justiz-Gesetze. In der heutigen Sitzung brachte Richter die Interpellation Seitens der Fortschritts-Partei über die Verwendung des Wrlfen-Fonds ein. — Bei Fortsetzung der Berathung des Justiz-Etats erhob v. Ludwig Beschwerde darüber, daß die Staatsanwälte Legionen politischer Verfolgungen einleiteten, andererseits aber gegen den Gründungsschwindel nicht energisch genug vorgingen. Regierungs-Commiffär v. Glau- bitz nahm die Staatsanwälte hiergegen in Schutz. Wächter beklagte, daß Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft erhoben würden, welche man nicht beweisen könne und in dieser Form das Ansehen der Organe des Staates und der Gerichte untergrüben. Im Fortgänge der Debatte wurde von Hancke con- statirt, daß Seitens des Justizministers kein Erlaß ergangen sei, gegen die Gründer nachsichtiger vorzugehen. Regierungs-Commiffär Rindfleisch protesttrte gegen den Vorwurf angeblicher Versolgungssucht der Staatsanwälte und wies nach, daß die Zahl der Freisprechungen bei politischen Proceffen 1875 18 pCt., 1876 nur 171/3 pCt. betrug. Titel 3 des Etats wurde hieraus bewilligt. Bei Capitel 76 des Etats (Appellations-Gerichte) forderten Magdzinski und Wetzki die Reorganisation des Dolmetscherwesens, welche vom Regierungs- Commiffär Rindfleisch auch zugesagt wurde. Bei Capitel 79 (Gerichte erster Instanz) motivirte Kremer die Art und Weise der Gefangenen-Beschäftigung und rügte verschiedene Mißstände im Gefängniß am Plötzensee. Darauf wurden die übrigen Abschnitte des Justiz-Etats ohne Debatte genehmigt. Es folgte die Berathung des landwirthschaftlichen Ministeriums. Bernhard erhob die Forderung einer befferen Vertretung der Forstwiffenschasten im Landes-Oecono- mie-Collegtum. Minister Friedenthal bezeichnete dieses Collegium als technischen Beirath, der als solcher unentbehrlich sei. v. Benda äußerte: er würde dem deutschen Landwirthschasts-Rath vor dem Landes Oeconomie-Collegium den Vorzug geben. Der Minister erwiderte: eine Vereinigung dieser beiden Körperschaften werde angestrebt. Krech fragte an, ob eine Vorlage wegen Erzielung eines wirksamen Renten-Ablösungs-Verfahrens zu erwarten sei. Der Minister antwortete verneinend. Nach Erledigung des Capitel 105 der Ausgaben ver- Crftes Blatt. Sonntag, den 18. November gehen lasten, ohne denselben abweisen zu können? Der Minister erinnert an die Versaffung als Resultat einer Transacton. Die Republikaner bewunderten die darin aufgenommenen conservativen Garantien, von denen sie heute nichts wtsten wollen. Er erinnert an die Gefahr des Radicalismus, auf die L6on Renault selber zuerst aufmerksam gemacht habe; an das Programm des demo- kratisch-socialistischen Comit6s des Departements Seine und weist die Enquete als einen Eingriff in die Rechte des Senats, der richterlichen und der Executiv- Gcwalt zurück. Fourtou coustatirt, daß die Wahlen Frankreich in zwei fast gleiche Fraktionen getheilt haben. Anstatt zu suchen, die eine durch die andere zu unterdrücken, muffe man ein gemeinsames Band suchen, das sie verbinde. Man habe sich den Wählern vorgesteüt im Namen der bedrohten Verfassung, des in Frage gestellten Friedens, der modernen Freiheit und der bürgerlichen Gesellschaft. Aber wenn die Opposition blos bas verlangt, so hat sie keine Gegner. Wenn sie anderes verlangt, so hat sie kein Mandat dazu. Indem die Wähler für die Opposition stimmten, glaubten sie nicht gegen den Marschall zu stimmen. Frankreich will eine Negierung der Ordnung, des Friedens, der Beständigkeit unter dem Schutze des ruhmreichen Namens, der eine Garantie für seine Zukunft ist, von dem das ganze Land verlangt, daß es ohne Proro- cationen und ohne Gesährdungen bleibe! Ohne Unterwerfung und ohne Demission I Aus dem gesellschaftlichen Posten, wo er ist, wird er bleiben! (Beifall auf der Rechten). Jules Ferry antwortet dem Minister Fourtou. Er sage: Ter Minister bestätigt, daß die Republikaner Recht hatten, wenn sie die Republik bedroht glaubten. Durch eine klerikale Republik halte das Ausland seine Interessen für bedroht. Man habe einen Allianz-Vertrag zwischen Italien und Deutschland in Abrede gestellt. Aber wenn auch der Vertrag nicht existire, das Einverständniß sei vorbereitet für den Fall des Triumphes des Klerikalismus. Duc Tecazes ruft: Diese Behauptung ist aller Wahrheit zuwider. Jules Ferry- zählt die Acte der Pression Seitens der Regierung auf und führt dann aus, daß die Theorie, wonach zwei der Staatsgewalten gegen die dritte Recht hätten, unannehmbar sei. Er schließt mit dem Worte: „Frankreich würde keine zweite Auflösung hinnehmen." Die Sitzung schließt nach lebhaften persönlichen Bemerkungen zwischen Target, Mitchell und Gambetta — Morgen wird Broglte sprechen. Versailles, 15. November. Der Senat hat heute die Candidaten der vereinigten Rechten: General Chabaud-Latour, Lucien Brun, Grandperret und Gresulhe, zn Senatoren auf Lebenszeit gewählt. Amerika. Washington, 15. November. Laut Bericht des landwirthschaftlichen Bureaus war der Stand der Baumwollen-Pflanze Anfangs November 5 pCr. unter dem Stand von 1876. Araskreich. Pari-, 15. November. Die „Räpublique fran werden Die auf nächsten Montag, den 19. November, anberaumte allgemeine Bürger- Versammlung in Wenzel's Saalbau dürfte Gelegenheit bitten zu allseitigem Metnungs- auStaufd) und ist zu entarten, daß solche von vorunheilsfreien Mannern aller Berufs arten zahlreich besucht wird. Vermischtes. Frankenthal, 9. Nov. In der gestrigen Sitzung des k. Polizeigerichts wurde das Urtheil in der am 18. October bereits verhandelten Butterfalschung, resp. 93er; kauss von Kunstbutter als Kuhbutter, gegen die Ehefrau Georg Schmitt von Maxdorf gesprochen. Dasselbe lautet auf 10 Tage Gefangniß und Tragung der Kosten. Diese- Urthril wird auch anderen Fälschern gegenüber seine Wirkung Nicht verfehlen und dieselben eher von dem Betriebe ihrer gewissenlosen Manipulation abschrecken, als eine in Aussicht stehende Geldstrafe von ein paar Mark, die man leicht riskiren zu können glaubt, in der Voraussicht, dieselbe durch erneuerte Fälschungen doppelt und dreifach wieder herauSzuschlagen. Handel und Verkehr. Gießen, 17. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 1 JL, Hühnereier, per Stück 7—8 H, Käse, per Stück 4—11 H, Käsematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 20 Tauben, das Paar 50 Hühner, per Stück 80 H, Hahnen per St. 70 Enten JL 1.70, Gänse per Pfd. 40—50 5^, Kar toffeln 100 Kilo 6 80H. Viele Personen, welche ihre Beschäftigung tagsüber vom Hause fernhält, sind, wenn sic von Erkältungen, Entzündung der Schleimhäute, Catarrh oder sonstigen Affektionen des Halses und der Lunge befallen werden, außer Stande, sich die nöthige Pflege angedeihen zu lasten. Dem wird durch die Anwendung der Guyot'sch en Theerkapseln, welche die verschie denen Ttsanen, Brustpastillen ganz und gar überflüssig machen, vollständia abgeholfen. Es genügt schon, wenn man bei jeder Mahlzeit zwei oder drei Theerkapseln zu sich nimmt, und da der Flacon 60 Kapseln enthält, so kommt diese durchaus wirksame Heilmethode, die außerdem den Gebrauch jeder anderen Medicamente ausschliept, auf nicht höher als 10—12 täglich zu stehen. Zur Vermeidung der zahlreichen Nachahmungen ist genau darauf zu sehen, daß jeder Flacon die Unterschrift des Herrn Guyot in dreifarbigem Drucke aufweist. Depot in Gießen bei Dr. Hempel, und in den übrigen Apotheken. Auszug s. -. Stsn-esamtsregistern des Standesamts Gießen. Vom 10. bis 16. November 1877. Aufgebote. Am 12. November. Taglöhner Johannes Diehl von Climbach mit Anna Elisabeth? Jacobi von Allendorf bet Battenberg. — 13. Weißbindermeister Georg Karl Wilhelm Seipp von Gießen mit Emma Auguste Helene Kühne von Hohenwarsleben. — Kaufmann Robert Hecker von Büscherhöfen mit Christine Katharine Mathilde Nagel von Gießen. Geborene. Am 8. November. Karl August Ludwta Wilhelm, Sohn von Gutsbesitzer Karl Schlenke. — 5. Ein Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Cigarrenarbeiter Ludwig Engel. — 8. Ein Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Arbeiter Anton Joseph Krick. — 10. Ein außereheliches Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Auswärts. — 6. Friedrich, ein in der Entbindungsanstalt geborenes außereheliches Kind von Auswärts. —- 28. Oktober. Clara, ein in der Entbindungsanstalt geborenes außereheliches Kind von Auswärts. — 1. November. Sophie, ein in der Entbindungsanstalt geborenes außereheliches Kind von Auswärts. — 7. Otto, ein in der Entbindungsanstalt geborenes außereheliches Kind von Auswärts. — 6 Helene, Tochter von Kalkbrenner Johannes Größer. — 13. Heinrich Waldemar, Sohn von dem Großherzoglichen Professor Dr. Bernhard Stade. — 9. (ghi Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von dem Schaffner auf der Oberhessischen Bahn Konrad Hartmann. • G e st o r b e u e. Am 9. November. Der Gensd'armerie-Brigadier Thomas Felsing, 60 Jahr 9 Monat 20 Tag alt, von Friedberg. — 10. Anna Elisabeth, 4 Tag alt, Tochter von Bierbrauer Ferdinand Wokon. — 11. Anna, 3 Jahr 10 Monat 11 Tag alt, Tochter von Ziegeleibesitzer Heinrich Schomber. — Ein in der Geburr verstorbenes Kind weiblichen Geschlechts von Gastwirt!) August Friedrich Albolv. — 13. Adolf, 8 Monat 26 Tag alt, ein außereheliches Kind von Auswärts. — Karl, 1 Monat 7 Tag alt, ein außereheliches Kind von Auswärts. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gieren. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 11. Nov. Dem Bürger und Kaufmann Wilhelm Balser, eine Tochter, Anna, geb. den 31. Aug. Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Seidewand, ein Sohn, Karl Johann August Emil, geb. den 28. Oft Denselben. Dem K« etsarnlsgehilfen Andreas Sauber, ein Sohn, Albert Karl Wilhelm Theodor, geb. den 29. Juli. nr -^-Denselben. Dem Bäcker Ludwig Kroneberg, eine Tochter, Margarethe Elisabeth Christine Karoline, ged. den 15. Oft. , Den 12. Noo. Dem Lademeister Johann Georg Hornhardt, eine Tochter, Anna Elisabeth, geb. den 26. Oft. Dm " Noo. Dem Großb. Staatsanwalt Ernst Wolff, ein Sohn, Ernst Ludwig Wilhelm Karl, geb. den 9. Oft. Den 15. Noo. Dem Buchbinder Konrad Steinhäuser, ein Sohn, Ludwig, geb. den 23. Oft. Beerdigte. Den 11. Nov. Daniel Engel, Bürger und Rothgerber, alt 72 I. io M. 14 T. gest. den 8. Nov. ' Denselben. Thomas Felsing, Brigadier der GenSdarmerie zu Friedbera, alt 60 I. 9 M. 21 T., gest. den 9. Noo. ü Heber Spielwerke. Im Jnseratentheile unseres Blattes finden unsere verehrten Leser und schönen Leserinnen wiederum, wie alljährlich, die Empfehlungen der weltberühmten Spielwerke von Herrn I H Heller in Gern Derselbe liefert diese so allgemein beliebten Werke in einer geradezu stau.' nenerregenden Vollkommenheit; wir können daher Jedermann nicht warm genug empfehlen, sich ein Spielwerk anzuschaffen, und bietet die bevorstehende Weihnachtszeit die schönste Gelegenheit hierzu; kein Gegenstand, noch so kostbar, ersetzt ein solches Werk. Was kann wohl der Gatte der Gattin, der Bräutigam der Braut, der Freund dem Freunde Schönere- und Willkommeneres schenken? Denjenigen in vorgerückten Jahren vergegenwärtigt es glücklich verlebte Zeiten; es tröstet den unglücklich Liebenden ; es klagt, lacht und hofft mit ihm; dem Leidenden, dem Kranken gewährt es die angenehmste Zerstreuung; dem Einsamen ist es ein treuer Gesellschafter; el erhöht die Gemüthlichkeit der langen Winterabende im häuslichen Kreise u. s. w. Hervorheben möchten wir noch ganz besonders die nur zu lobende Idee vieler der Herren Wirthe, die sich ein solches Werk zur Unterhaltung ihrer Gäste angeschafft. Die gemachte Ausgabe hak dieselben, wie uns von mehreren S ei ten bestätigt wird, nicht gereut; es erweist sich somit auch deren praktischer Nutzen auf'S Evidenteste und möchten wir allen Herren Wirthen rathen, sich ohne Säumen ein Spielwerk anzuschaffen, da die Gäste stets dahin wiederkehren, wo ihnen eine solche Unterhaltung geboten. Wir bemerken noch, daß die Wahl der einzelnen Stücke eine fein durchdachte ist; die neuesten, sowie die beliebtesten älteren Opern, Operetten, Tänze und Lieber heiteren und ernsten Genres finden sich in den Heller'schen Werken auf das Schönste vereinigt. Kurz, wir können keinen aufrichtigeren und wohlmeinenderen Wunsch an die geneigten Leser und Leserinnen unseres Blattes aussprechcn, als den, sich recht bald in den Besitz eines Heller'schen Spielwerkes zu setzen; reichhaltige illustrirte Preis-Courante werden Jedermann franco zugesandt. SSST* Wie wir vernehmen, werden von Händlern gewöhnlich andere Werke für Heller'sche angepriesen; jedes seiner Werke und Dosen trägt seinen Namen; alle anderen sind fremde, auch diejenigen mit geschriebenen Namen. Wir rathen Jedermann, sich direkt an das Haus zu wenden. .vwy. m— n., .. x» ,i ,, . * - , , — — L-_ Unter den vielen Hausmitteln, welche gegen Katarrh und Lungenverschleimuna empfohlen werden, verdient vor Allem die vom Apothcfer Karl Engelhard in Frankfurt a. M. dargestellte Jslanbtsch-Moos-Pasta angeführt zu werden. Dieselbe wirft beruhigend auf den lästigen Hustenreiz und vermindert d.n schleimigen AuSwurf, ohne bei längerem Gebrauche, wie so manche andere Mittel, einen nachtheiligen Einfluh auf den Magen auSüben. Die Moos-Pista ist in den Apothefen zu haben. Allgemeiner Anzeiger. B e k a n n t m a ch n n g. Betr.: Das Großherzogliche Standesamt Gießen, sowie die Standesbuchsührung. Die Geschäftsstunden dös Standesamts Gießen werden vom 19. d. M. an mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde für die Werktage auf 10 bis 11 Uhr Vormittags und von 3 bis 4 Uhr Nachmittags, für die auch an Sonn- und Feiertagen zu erstattenden eilenden Anzeigen auf Vormittags von 10 bi? 11 Uhr festgesetzt. Für die Eheschließungen bleiben die seitherigen Stunden —- Mittwoch und Freitag Vormittags von 11—12 Uhr — bestehen. Gießen, am 17. November 1877. Der Standesbeamte: 6497) A. Bramm. IsMischMoos-Pasta M. KeilgeS-tenes. 6489) Zwei bis drei Wagen Mist sind unentgeldlich abzugeben bei N. Wendel. IcinNes 3Upfdgdet empfiehlt (5619 Kmil Fischbach. rmr«KJO l IW—> Kinderseise. 6478) Diese eigens für die zarteste unb empfindlichste Haut präparirte Seife garantiren wir für gänzlich rein und frei von Schärfe. Kürzester Gebrauch zeigt ihre wohlthätige Wirkung gegen Aufspringen und Sprödigkeit bet Haut. Sardinen in Gel 5988) im Anbruch empfiehlt Gg. Willi. Weidig. Immanuel K>* Duswald, Parsümeriefabrif, Franffurt a. vflanje« Paquet ä 8 Stück 1,50 Halbes „4 „ —80 zu haben bei: Friseur. 6481) Verlauf eines Haufens Pferbe- bünger bei der Actien-Brauerei in Gießen. Die Erzeugnisse der Kaiser liehen Hof - Chocoladen - Fabrik Gehr Stollwerck In C51n empfingen mit dem Jury-Urtheil „für höchste Vollkommenheitder Fabrikation, vorzügliche Qualität und Wohlgeschmack“ in Philadelphia die auf Deutschland entfallene einzige Medaille. Die Chocoladen sind in den meisten Conditoreien und grösseren Geschäften vorrätbig. (H470 Schachtel mit Namenzug 6207 Giessen: in den Apotheken. MUM-WMM 6387) Es solle» eine große Quantität überflüssig gewordener Gerüste rind Geräthschaften meistbietend verkauft werden, darunter 450 Stück Dielen (200 Stück fast neu), 8 Steinkarren und Rollwagen, sowie 10 Schieb- karren und 32 Bäume u. s. w. Der Verkauf findet am 20. November, Morgens 9 Uhr anfangend bei der neuen Lumdabrücke zu Lollar statt. Der Unternehmer: A. Schlotterhofe. Sonnenstrasse L. 14a tt rein Sonnenstrasse empfiehlt: Westen , Seelenwärm > r , Umhängetticher, Kleidchen, Beinlangen, Schürzen, Corsetten, Kragen, Manschette», Unterjacken und Hofen, 647g > Hosenträger, Binden, sowie alle Sorten Handfchuhe. empfehle für Jedermann als mildeste, bilL^te und für die Gefundheit der Saut iu- tragltchste Waschseife, per Stück 15, 20 und 30 Unentbehrlich jum Waschen für Kinder. Fabrik von H, P. «ehfchlag in Augsburg. (6474 Alleinige Niederlage bei Herrn Wily. Gg. Weidig, Marktplatz. 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Näheres bei Schneidermeister Heuser, am Wallthor. 6319) K- Jung aus Klein-Linden, hat in seinem Hause an der Frankfurter Straße, gegenüber dem pr. Bahnhofe, ein Logis (zwei Zimmer-zc,) zu vermtethen.________________ 5416) Ein Familienlogis aus 6 geräu- miqen Zimmern nebst allem Zubehör be- fte&enb, per 1. Januar 1878 zu vermtethen _________________bei A. MarcuS. 5003) Der neu hergerichtete mittler Stock meines Hauses ist zu vermtethen. ___________Carl Hensel, Wallthor. 6203) Der 2 und 3. Stock meines Hauses zu vermtethen. __________________Chr. Sch opbach. 6276) Die Mansardenwohnung tn meinem Hause in der Frankfurterstraße sofort zu vermtethen_________________A. Geisse. 6431) Ein sehr freundliches Logis ist zu vermtethen und baldigst zu beziehen. _________________W. Kohlerman n. 6433) Ein Laden mit oder ohne LogiS zu vermtethen. Näheres bei der Expedition d. Bltts.____________________________________ 5851) Ein kleines FamilienlogiS zu ver- miethen. L. Müller, ______________Mat.- u. Farbw.-Hdlg. 9392) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen bei________E, Eich en berg. 6341) Ein Famtltenlogis von 5 Zimmern nebst großen Mansarden und ein Solches von 2 Zimmern zu vermtethen. Beide mit Gartenanthetl. Dr. Weber. ich hiermit ergebenst an K (6484 C. Lony, Neuenweg. K Bct»cx3CCOcoocooaocciDCccocx;cccooaDccooe Hierzu eiu zweites Blatt ir u u 9,000,000 27,244,257 Mrk. If 2,200,990 Bezug ihrer Prospekte und Antrags-Formulare gratis durch Gieren, den 16. November 1877. Die mit Gewinn-Antheil Versicherten treten in Dividenden bereits nach zwei Jahren und haben Nachschußzahlungen zu den bedungenen Prämien zu in keinem Falle leisten. Grund-Capital .......... Angesammelte Reserven Ende 1876 .... Seit Eröffnung des Geschäfts bis Ende 1876 bezahlte Versicherungs-Summen . . . Versichertes Capital Ende September 1877 Jahres-Einnahme an Prämien und Zinsen . . Im Monat September sind eingegangen: 745 Anträge auf.......... 27,376,445 220,048,194 8,554,021 6454) Grohe weiße (»änfeleber kaust Frau Müller, Löwenqasse. Autzeror dentl. Generalversammlung auf Dienstag den 20. d. M., Abends 8 Ahr, in den § ei buchen Saal eingeladen, um über die Ergänzung der Candidatenliste vom 10. d. M zu beschließen. _______Der Vorstaxid.____ Verein der nationalen und liberalen Partei. 6464) Da Herr Cduard Sack jede Candidatur für die Stadtverordneten-Versammlung entschieden abgelchnt hat, so werden die Vereinsmitglieder zu einer u den Stenographischer AnlerrichKKursus. 6408) Der unterzeichnete Verein läßt durch seinen zweiten Schriftführer, stud. math. G. Tasche, ui diesem Semester einen öffentlichen Kursus in der Gabelsberger'schen Stenographie mit Einschluß der Satzlürzungs- lehre nach dem Lehrbuche von Müller abhalten. Der Kurs wird Montags und Freitags von 8—9 Uhr Abends in dem von der hohen Administrations-Commission zur Verfügung gestellten Saale Nr. 9 in der Aula stattfinden und etwa 36 Stunden dauern. Der Preis beträgt 5 JL pränumerando. Anmeldungen können bei stud. Tasche Alicenstraße 1025/10, oder bei Herrn Univ.-Buchhändler Ferber, »der bei dem Hausbeschließer der Aula, Herrn Hofmann, gemacht werden. Für solche, die den vorjährigen Kurs bei Herrn Noack mitgemacht haben und für neu eingetretene Vereinsmitglieder beträgt der Preis 3 JL; dieselben müssen sich jedoch beim Unterrichtgeber selbst melden. Beginn: Montag den 19- Novbr. Der Gabelsberaer-Kienographenverein pi Gießen. Albach, erster Vorsteher. Akademischer Gesangverein. Montag den 19. unv Donnerstag den 22. Nov finden Vie Proben im Saale dcs GesellschastS-Vcr.-ins statt. 6485) Der Vorstand. Arbeiterinnen finden dauernde Beschäftigung bei 1(6444 August Lchlessiuger Krankenunterstntmngs und Sterbekaffe-Verein. Die auf Montag den 19. d. M. annoncirte Außerordentliche Generalversammlung wird der anbe.raumten Bürgerversammlung wegen Dienstag den 20. d. M., Abends 8 Uhr, bei Wirtb Friedr. Führer stattfinden. (6486 Geschäfts - Eröffnung. 6424) Einem verehrten hiesigen, sowie auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich von heute ab im Hause des Herrn C* IjOH}/, Seltersweg Nr. 187, ein wohlassortirtes Lager in Kämpen, Milchglasschirmen, Cylindern und Dochten, sowie tackirten unv Weischlechwaaren errichtet habe. Es wird jederzeit mein eifrigstes Bestreben sein, durch reelle Waare, sowie billige Preise, mir das Vertrauen eines verehrten Publikums zu erwerben und zu erhalten. Gießen, den 16. November 1877. Hochachtungsvoll Chr. Rosenberg. Sämmtliche Spenglerarbeiten, sowie Reparaturen an Lampen rc., werden jederzeit pünktlich und sorgfältig von mir ausgeführt. Wohnnngs - Anzeige. 6443) Hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich von heute ab im Hause des Herrn Felstng, Neuenweg B 138, wohne. Fran; Nebl, Kaminfeger. „Germania“, gebens - Derficherungs - Aktien - Gesellschaft zu Stettin. öoocxioooQaocxiooocxiiJiQaQGQOQOOQaoocxxsaac : Vorläufige Geschäftsempfehlung. ■ * 6475) Einem vcrehrlichen Publikum von hier und auswärts zetge ‘ ‘ ich hiermit ergebenst an, daß ich mein seit Jahren in Friedberg Bürger Gießens! 6386) In der Ueberzeugung, daß es unserer Stadt nur zum Schaden gereichen kann, wenn einzelne politische Vereine, oder sonstige aus anderen Gründen zusammenlretende Partheien, eine Wahl durchzusetzen suchen, welche ihre Grundsätze überwiegend in em Colleg zu ?rQgen suchen, das dazu berufen ist, die Interessen aller Bc.hcclcgten ohne Unterschied zur Geltung zu bringen, erlaubt man sich sammt- liche Einwohner, welche ein Herz für das Wohl und dre Zukunft Gießens haben, zu einer Versammlung Montag den 19. November, Abends 8 Uhr, in Wenzel’s Saalbau einzuladen, um sich über die bevorstehenden Ersatz-Wahlen zur Stadtverordneten - Versammlung zu verständigen, und spricht man zugleich den Wunsch aus, daß unser gesammter Stadt Vorstand diesen Berathungen beiwohnen möchte. _________ 6482) Wir erlauben uns zu der demnächst stattfindenden Stadt- verordneten-Wahl die Herren: Ferd. ®fltl, Anton Wetti, HofgerichtSrath Pfannmüller, Ludwig Georgi, Louis Petri II., Carl Grüneberg, ergebenst vorzuschlagen.Mehrere Wähler bestehendes Kurzwaaren-, Nähmaschinen- u. Agentur- Geschäft mit I.December d. I. hierher verlege und befindet sich mein Geschäfts- lveal im Hause des Herrn Dr. ined. »oriisciff, Schulstrasse B. 21. Zugleich empfehle ich zur bevorstehenden Weihnachtszeit mein reich sortirtes Lager in Knopf- und Besatzartikeln, Woll- und Weißwaaren, Holzschnitzereien. Für Familien und Gewerbtreibende empfehle ich meine anerkannten soliden Mähmaschinen zu billigen Preisen unter Zjähriger Garantie. Reparaturen, sowie einzelne Nähmaschinentherle besorge bestens. Haupt-Depot für Süddeutschland des amerikanischen Sternöls für Nähmaschinen, Uhrmacher rc. Haupt - Agentur der Sächsischen Feuer - Versicherungs- Genossenschaft zu Chemnitz und „ „ Hessen-Nassauischen Vieh-Versicherungs- Gesellschaft in Marburg. Letztere sehr empfehlend für Oeconomen und Landwirthe. Indem ich mich unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung bestens empfohlen halte, zeichne Gießen, im November 1877. Mit Hochachtung W. Eigner. Die Dampffärberei, Druckerei und chemische Wasch-Anstalt von Adolf 1 9 Sonnenstrasse 60, empfiehlt sich im Färben und Drucken von Damen- und Herren- Garderoben, sowie Möbel- und Vorhangstoffen in allen Farben. Ferner bemerke, daß alle Artet- Pelze, Stuben-Teppiche, sowie Kleidungsstücke, chemisch gewaschen werden-__(6262 Salon Fernando« Heute, Sonntag den 18« d. ÄN. finden die ;wci leisten großen Vorstellungen statt. (6492 Anfang der ersten Borstellung Uhr Nachm., der zweiten Borstettung '^8 Uhr Abends.