't, »• Aum u tiefeiben , ^ft^rr " iut ifftnt: (5129 "^bmnn. im. J"', 'WW i»it mitf u !*"• Mr der»,w ,7 •" »w! ,r bi8 morgen Abend , . (5124 ^PtbrTMl; >K tranlifurt a, U imuyasse 26. i ^nbtnttn. _______(5126 den 15. Oktober. >n 12—16 Personen, )SE, und TllMkister. s^orberkiningsjchllle für das @Dmnafium) Jctobtr um 8 Uhr- er Woüiiuug (bei Herrn , Dieckmann« rT- jetzt in dem früheren >r unserer seitherigen Mo. «1«. Dienstag, den 18. September 1879. Ayki-e- null AmtsM fär den Kreis Gieße«. Erscheint tL-ttch mit Ausnahme de» Mont«gL>. Gxpsdttts«: Schulstraße, 8it. B. Nr. 18. politisch Zur allgemeinen politischen Lage. Das Kriegsglück scheint sich neuerdings, aller heißen Gebete des „Unfehlbaren" für die Uglänbigen ungeachtet, wieder den Nusfen zuzuwenden. (?) Es wird ihnen aber doch recht schwer, ihre Feinde niederzuwerfen, denn die Türken wehren sich in ihrer Verzweiflung wie Löwer,. Mit Griechenland hat Rußland zwar soeben eine Mitwirkung über desien Cooperation erreicht; auch Serbien ist bereit, nächstens in die Action einzutreten, und die rumänische Armee hat sich unter Führung des Fürsten Karl schon mit Erfolg an den letzten Kämpfen bethetligt. Trotzdem dürfte eine baldige Beendigung des Krieges nicht zu erwarten sein. Jedenfalls ist ein Anlaß zu Friedensvermittlungen Seitens der neutralen Mächte nicht eher vorhanden, als bis die gänzliche Niederwerfung der einen kriegführenden Partei erfolgt ist. Mittlerweile bricht sich immer allgemeiner die Ueberzeugnng Bahn, daß der bisherige Zustand der Dinge im Orient auf keinen Fall noch länger sort- dauern dürfe. Selbst in dem Fall, daß der Sieg wider alles Erwarten den Türken verbleiben sollte, würden sich die europäischen Mächte wahrscheinlich gezwungen sehen, eine Neuordnung der Verhältnisie in die Hand zu nehmen. Soll doch der Großvezir Edhem Pascha selbst geäußert haben, an dem Tage, wo die Türkei siegte, würde sie die besiegte sein! Die Anklagen, welche der bisherige türkische Botschafter in Wien, Fürst VogorideS, soeben öffentlich gegen die Pforte erhoben hat und welche mit dem Urtheil des berühmten Ethnographen Kanitz merkwürdig überetnstimmen, machen gerade deshalb, weil sie von Freunden der Türkei ausgehen, einen für letztere geradezu vernichtenden Eindruck. Auch in der türkenfreundlichen Preffe Europas ist ein Umschlag der Stimmung zu Ungunsten der Türkenwirthschaft zu bemerken. Man will ihr ein Ende gemacht fehen und Europa für die Europäer haben! Glücklicher Weise stellt es sich immer deutlicher heraus, daß von der im Orient bevorstehenden radicalen Veränderung des bisherigen Zustandes ein den Frieden bedrohender Rückschlag auf Europa nicht zu befürchten steht. Bezeichnend ist in diiser Beziehung die Thatsache, daß Oesterreich, je näher der Augenblick für die Entscheidungs-Schlacht heranrückt, um so weniger daran denkt, seine Armee mobil zu machen. Merkwürdig ist auch, daß gerade im gegenwär- Prei» vierteljährlich 7 Aart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. er I6 eit*. Dr. Johannes Baptist Keller, zum Director des Gymnasiums zu Bensheim; den Oberrechnungs-Probator I. Klaffe bei der ersten Abtheilung der Justificatur der Oberrechnungs-Kammer, Eduard Otmar Eger, zum Oberrechnungs-Revisor bei der zweiten Abtheilung der Justificatur der Oberrechnungs-Kammer und den Revisions-Gehülfen Ludwig Schmitt aus Salzhausen, im Kreise Büdingen, zum Oberrechnungs-Probator II. Klaffe bei der zweiten Abtheilung der Justificatur der Oberrechnungs-Kammer zu ernennen. Arankreich. Paris, 15. September. Die „R^publique sran^atse" resumirt das Programm der Revublikaner folgendermaßen: Wir wollen die Republik, welche in dtfinitivem und loyalem Sinne als solche constituirt ist. Alle Acte des 16. Mai muffen ausgelöscht werden. Frankreich will Garantien und wird solche erhalten. Ztußlarrd. Petersburg, 13. September. Der „Regier.-Anz." veröffentlicht eine Verordnung des Ministers des Innern, wodurch dem „Golos" eine zweite Verwarnung ertheilt wird, und zwar wegen eines in Nr. 96 abgedruckten Artikels aus dem Lager von Bijukmastastar. Der russischen „St. Petersb. Ztg." ist der Einzelverkauf verboten. Amerika. New - Nork, 13. September. Die Demokraten von Massachusetts haben William Gaston zum Candidaten für den Gouverneur-Posten ernannt und Resolutionen angenommen, wonach sie die Ueberzeugung aussprechen, daß Tilden als rechtmäßiger Präsident der Vereinigten Staaten gewählt sei, zu-gleich aber im Jntereffe der öffentlichen Ruhe sich der constituirten Autorität zu unterwerfen versprechen, obwohl das verübte Verbrechen gegen das Volk Tadel verdiene. Ferner wird die ehrliche Zahlung der Zinsen der Staatsschuld und Geldcirculation auf Basis der Goldwährung befürwortet. Der orientalische Krieg. Deutschland. Darmstadt, 15. Septbr. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 23. August den Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz, Professor Konstantinopel, 13. September. Ein Telegramm Suleiman Pascha's an die Pforte meldet Folgendes: Während einer Recognoscirung auf dem linken Flügel bemächtigten sich die Türken der feindlichen Befestigungen aus der Anhöhe von Busludscha an der nach Travna führenden Straße und bewerkstelligten dadurch die Verbindung mit dem rechten Flügel. Die aus den Befestigungen vertriebene russische Infanterie und Kavallerie nahm unter dem Schutze eines auf ihrer Linken gelegenen Gehölzes Ausstellung. Die ciikassische Reiterei, unterstützt von Infanterie, warf jedoch die Ruffen noch drei Stunden dauerndem Kampfe mit bedeutendem Verlust zurück, wobei viele Pferde und Waffen in die Hände der Türken fielen. Nachdem sie die eroberten Höhen von Bnsludscha befestigt hatten, kehrten die siegreichen türkischen Truppen in ihre Quartiere zurück. Ihr Verlust betrug 2 Todte und 5 Verwundete. Die Straße noch Travna ist in türkischem Besitze. Konstantinopel, 14. September. Suleiman Pascha meldet in einem Telegramm aus Sä-ipka von heute: Der Artillerie-Kampf war gestern sehr heftig; mehrere russische Geschütze wurden demontirt und zahlreiche russische Artilleristen getödtet. Gegenwärtig schweigen die russischen Batterien. Suleiman schätzt den täglichen Verlust der Türken auf 5 Verwundete; gestern jedoch betrug derselbe 3 Todte und 10 Verwundete. — Ein Telegramm Mukhtar Paschals vom 13. S»ptbr. meldet: Die Russen, in der Stärke von 16 Bataillonen, 16 Regimentern Kavallerie und 7 Batterien, griffen die Vorposten des rechten türkischen Flügels bei dem Dorfe Tschad an. Nach mehrstündigem Kampf wurden die Ruffen zurückgeschlagen. Die Türken hatten einen Verlust von 10 Todten und 17 Verwurdeten; der russische ist um das Fünffache größer. — Mukhtar Pascha berichtet telegraphisch unterm 12. Septbr.: Eine Recognoscirungs-Abtheilung ist in der Richtung auf Ardahan vorgerückt. Die Russen sollen in der Besorgniß, daß sie durch bedeutende Streitkräfte angegriffen würden, Ardahan geräumt und sich in die Festung Emiroghi zurückgezogen haben. — Nach einem amtlichen Telegramm vom 13. Septbr. wurden sämmiliche russische Stürme auf die Befestigungen von Plewna bisher zurückgeschlagen. Zwei Redouten im Süden von Plewna, deren sich die Ruffen bemächtigt hatten, wurden türkischerseits wieder genommen. Wien, 14. September. Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest: Bet Erstürmung der Redoute von Grivica bei Plewna thaten sich die Ruffen glänzend hervor. Unter den Augen des Kaisers von Rußland wurden zuerst zwei Angriffe auf die Redoute abgeschlagen; beim dritten wurden die türkischen Verschanzungen mittelst Sturmleitern erstiegen. In der 3. und 4 rumänischen Division kämpften zumeist Freiwillige; diese beiden Truppen-Abtheilungen verloren 269 Todte und 1031 Verwundete. Am 12. Septbr. versuchten die Türken die Grivica-Redoute wiederzunehmen, wurden jedoch mit großem Verlust Stu- , 4t 111,1 i W'' Mert* 1 Joyd. Wrt nach MM. Gajutt 630 v* Za"schtl>de«l 1W 4 »'ddeu*S‘$ 1387 tigen Augenblick der Inhalt des geheimen Vertrags von Münchengrätz vom Jahre 1833 bekannt wird, worin Rußland und Oesterreich übereinkamen, für den Fall eines Zusammenbruchs des türkischen Reiches „in Uebereinstimmung und vollständig solidarisch in Bezug aus Alles zu handeln, was die Errichtung der neuen Ordnung der Dinge betrifft, welche bestimmt sein wird, die gegenwärtige zu ersetzen." Auf welcher Seite die deutsche Reichsregierung mit ihren Sympathien steht, ergibt sich aus dem Glückwunsch, den ihr oberstes Haupt kürzlich als Inhaber eines russischen Grenadier-Regiments diesem vor seinem Abmarsch nach dem Kriegsschauplatz har zukommen lossin. Daß aber bei dem Fortbestand des Drei-Katser-Bündniffes die übrigen Mächte nicht die geringste Neigung haben, der Türkei gegen Rußland zu Hülfe zu kommen, gilt nachgerade als selbstverständlich. Berechtigt somit der bisherige Verlauf der Dinge im Osten zu der sicheren Hoffnung, daß der Krieg nach wie vor localisirt bleiben und der Weltfricde durch denselben nicht werde gestört werden, so will sich dagegen der Horizont im Westen des Welttheils noch immer nicht ausklären. In Frankreich hat der Tod des bisherigen Führers der Republikaner zwar die Aussichten der Regierung auf einen günstigen Ausfall der Wahlen gesteigert, aber doch noch keines wegs gesichert; die Vorgänge bei dem Leichenbegängnisse Thiers' haben dagegen die Kluft zwischen der Regierung und den Republikanern nur noch tiefer gemocht, so daß ein schließlicher gewaltsamer Austrag des Zwiespalts immer wahrscheinlicher wird. Dazu kommt, daß der Papst neuerdings offen aus die Seite Mac Mahon's getreten ist, indem er die französischen Pilger aufgefor- dert hat, sich mit ihrer Regierung zu vereinigen und nur solche Männer zu wählen, welche entschlossen seien, die Feinde der Kirche zu bekämpfen, welche ausschließlich zu Gunsten der auf eine Vernichtung Frankreichs ausgehenden auswärtigen Feinde die Anarchie herbeiführen würden. Bedenkt man, was diese Worte sagen wollen, so unterliegt es keinem Zweifel, daß der Papst, ebenso wie die aesammte ultramontane Presse, es als Frankreichs Aufgabe betrachtet, die Feinde Frankreichs, d. h. das Deutsche Reich und das Königreich Italien, zu Boden zu werfen, und daß er das französische Volk durch falsche Vorspiegelungen von den feindlichen Absichten dieser Reiche znm Krieg gegen dieselben aufzuhetzen sucht. Bei dem weitreichenden Einfluffe des Hauptes der römischen Kirche ist diese neueste Kundgebung desselben für die Sache des Friedens nicht gerade von guter Vorbedeutung. Bei Bjela wird eine Schlacht erwartet. Die har wieder begonnen. Weg. für Straßenanlage zwischen dem Neuenwegerthor und dem Wallthor. Straßenanlage zwischen dem Neustädter Thor und dem Wallthor. Gesucv wegen Verlängerung der Ludwig,sstrahe bis zum Lethgesterner Die (Erbauung einer Brücke über die Wieseck. Der Neubau des Gymnasial-Gclräubes nebst Director-Wohnung. Schulbedürfniffe. SV« 4 ^ofi Kämpfe um Plewna dauern fort uno behauptet Osman Pascha seine Positionen trotz der numerischen Ueberlegenheit der russischen Streitkräfte. Wien, 15. September. Der „Presse" wird vom 14. d. telegraphirt: Die Action bei Plewna ist zum Stillstände gekommen. Die Rusten begnügen sich mit den bisher gewonnenen Positionen und warten die Angriffe Osman's uno ihre eigenen Verstärkungen ab, die in dem erwarteten Maße erst in 14 Tagen eintreffen dürften. Demselben Blatte wird aus Krakau vom 15. d. gemeldet: Rach Berichten aus Russich- Polen haben alle im Radomer, Lubliner und Plozker Militärbezirke garnisonirenden Truppen Befehl erhalten, sich zum Abmarsche nach dem Kriegsschauplätze in Bereitschaft zu setzen. Die Verwendung des unteren Stockes der alten Realschule für Schulzwecke. Dir Quellwasserleitung betreffend. Für bhäutig Wtldsohlleder tn Prima-Qualität. . . . in leichterer und geringer Qualität . . . „ 6häutig Wtldsohlleder in Prima-Qualität . . . desgleichen Mittelgewicht........ desgleichen leichtere und geringere Qualität . „ Zahmsohlleder in Prima starker Waare . . . . desgleichen leichtere und geringere..... „ Vacheleder in Prima-Qualität ....... desgleichen Mittelwaare und Wild-Vache . . „ Zeugleder, schwarz............ „ deutsches Rindleder nach Qualität per Zollpfd. JL .. ofttnd. Kypse, leichtere „ „ „ „ „ „ desgl. schwerere „ „ „ „ „ „ Kalbleder, braunes „ „ „ „ „ desgl. geringeres „ „ „ „ zurückgeworfen. Seit dem 12. Septbr. werden die übrigen Werke bei Plewna von Grivica aus beschosten. Die Einnabme Plewnas ist bevorstehend. Die Verwundungen sind größtentheils leiste. Die empfindlichen Verluste der Rusten werden dem allzu ungestümen Angriffe des Generals Skobeleff zugeschrieben. Die größte Maste der Verwundeten wurde nach TurnMagurelU gebracht, wohin die hervorragendsten Aerzte von Bukarest sich begeben haben. — Die rumänische Regierung hat am 13. Septbr. mit der Banque de Roumanie ein Abkommen wegen Zahlung der am 1. Octbr. in Paris fälligen 5procentigen Renten-Coupons abzeschlosten. Die Beträge zur Auszahlung des Coupons der Anleibe Stern zu London sind gleichfalls durch die genannte Bank bereits angewiesen worden. — Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest, 14. d.: Ueber die Lage der Rusten am Schipka-Paste circultren ungünstige Gerüchte. Die neue Brücke bei Nikopolis war in Folge Mangels an Schiffen vorgestern noch nicht beendigt. Das vollständige Eintreffen der russischen Garde auf dem Kriegsschauplatz ist kaum vor dem 1. Octbr. zu erwarten. Die-Armee des Großfürsten-Thron- folgers hat sich nach einer Reihe von mörderischen Gefechten vollständig hinter die Jantra-Linie zurückgezogen. Petersburg, 14. September, Abends. Aus Parodim, 13. d., wird amtlich gemeldet: Gestern machten die Rusten keine neuen Angriffe, sondern beschossen aus naher Entfernung sämmtliche türkische Befestigungen und die Stadt Plewna, welche gegen 4 Uhr Mittags zu brennen begann; außerdem wurden in den türkischen Befestigungen zwei Explosionen mahrgenommen. Die Türken erwiderten das Feuer nur schwach, und indem sie alle ihre Anstrengungen gegen den russischen linken Flügel richteten, welcher sie vom Rücken bedrohte. General Skobeleff wies fünf heftige Angriffe zurück, mußte aber am Abend nach dem sechsten Angriff die am 11. d. genommenen Befestigungen wieder verlasten. In der Nacht verschanzten sich die Rusten rund um Plewna und besetzten geeignete Positionen. Vom Anfang des Kampfes bis zum 12. d., 1 Uhr Nachmittags, waren 6000 Verwundete auf die Verbandplätze gebracht: 3500 von diesen sind bereits evacuirt. — Auf den übrigen Punkten des Kriegsschauplatzes ist es zu keinen neuen Zusammenstößen gekommen. Die Rustschuker Colonne hat sich in ihren neuen Positionen concentrirt, einen halben Tagemarsch hinter dem schwarzen Lom-Fluß, besten Linie von den Türken stark besetzt ist. Konstantinopel, 14. September. Eilte Depesche Mukhtar Pascha's vom 12. Septbr. meldet: Eine kurdische Reiter-Abtheilung, welche den Araxes überschritten hatte und unweit Adjenas bei Eriwan erschien, vernichtete einen russischen Provisions-Transport, welcher von einer Compagnie Infanterie begleitet war; letztere verlor 60 Mann Todte. Nachdem die Kurden noch bei Sahakaserai eine russische Post ausgehoben hatten, zogen sie sich Angesichts von Jgdyr heranztehender überlegener Streitkräfte der Rusten mit vieler Beute nach ihrem Lager zurück. Wien, 14. September, Abends. Das „Tageblatt" enthält folgende Nachrichten: Serajewo. Zahlreiche Flüchtlinge kehren zurück und unterwerfen sich den türkischen Behörden. Belgrad. Aus Alexinatz wird gemeldet, daß zwischen Nisch und Sofia ein aus 25,000 Mann Infanterie und 5000 Reitern bestehendes türkisches Corps concentrirt sei. Der serbische Heerführer Leschja- nin verfügt über 22,000 Mann nebst 120 Geschützen. Konstantinopel, 14. September. Das Bombardement von Rustschuk folgt: 202—206 186—195 206—212 180-200 150—165 184—195 155—170 160-180 125—150 135—145 1.50—1.80 2.00-2.50 1.70—2.10 3.30—3.90 2.70—3.00 2.20—2.50 Asondc« Oefiml Die Witt tfrarina ß1 Grund der Joseph M SWerftefluni insbesondere unb 15. M Gläubigern i Vergleichen l 1,923,3. LX/1 Gemarkung f cn sie und bi rillen im R flamen Inan in Joseph solche anwe|ei Larven ihrer irnt auf A Wilrve rvul fcen Amber' tzcn, Hen unb Geoi wnler Hrsti ander Stabt ssogewiß sich tschlossenen M.'twe beS taten von t, Berichte ju Binwtnbungi dnsten nach 'khlNWNg b mtnslellt, in lartdkn bet ttn ■ wlche ihr u I aS Kaufgel yiäubiaer i en Ulutatio werben. Eiehen, a 4166,ri0 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Lokal-Atotiz. Gießen, 17. Sept. Wir lassen nachsiebend die Tagesordnung für die Siadt- verordneten-Sitzung am Donnerstag den 20. September 1877, Nachmittags 4 Uhr, im alten R.alschulLebäude, folgen: 10. Desgleichen des Metzgermeisters Pirr. 11 Gesuch des Heinrich Rau und des Heinrich Dapper von Wieseck um Erlaubniß zur Anlegung einer Abfahrt an dem Wiesecker Weg. 12. Gesuch des S- Katz en stein um Bauerlaubnitz. 13. Gesuch des Schlossermeisters Christian Noll um Bauerlaubniß. 1-1. Gesuch des Bierbrauers Georg Heß um Erlaubniß zur Anlegung einer Waschküche. 15. Gesuch des Adolph Kahn um Erlaubniß zur Vornahme von Bauoer- anberungen. 16. Gesuch des Bauunternehmers Kraus grill um Genehmigung der Abänderung eine? Bauplans. 17. Errichtung eines Grabdenkmals- 18. Tie Anfertigung einer eisernen Actenkiste für das Standesamt. 19. Gesuch um Rückvergütung von Octroi. 20. Die Rettungsanstalt betreffend. 21. Decretur von Kostenrechnungen (Polizeioerwaltung, Justizgebäude). 22. Die Vergebung der Holzhauer- und Waldcultur-Löhne für das Jahr 1878. 23. Die Rechnung der Stadt Gießen für das Jahr 1875 betreffend. Gesuch des Metzgermeisters Seng um Erlaubniß zur Anlegung einer Schlächterei. «'M S oiil I" b« Will °>° n°» u”*"11 JWtt*» 6ibt * *' vikbl 0A (J gb Bahnho Lual. * ^kuterM5 — Ein ultramontaner Bauer in Gmund (Oberbayern) verwies die ihm zur Ein- quartirung zugetbeilte Mannschaft in den Schweinestall. Die Soldaten, 6 an der Zahl, gingen natürlich inS Wirthhaus und verpflegten sich dort auf Kosten des liebenswürdigen Quartiergebers. Am nächsten Tage eihtelt der Biedermann 80 Mann inS Quartier und wurde nun plötzlich wohlwollend gegen die Soldaten — In der „Gartenlaube" finden wir folgenden Warnungsruf eines besorgten und betrübten Vaters: „Sehr geehrter Herr! Mein Junge sollte Landwirth werden: da er mir aber fortwährend die Ohren oolljammerte, es wäre fein moralischer Tod, wenn er nicht studiren könne, so liefe ich ihn in Leipzig feit Michaelis 1876 ftubIren. Kürzlich führt mich eine Besuchsreise durch Leipzig. Ich gehe mit meinem Sohne spazieren und frage ihn, was das für ein Haus sei. Was antwortete der Schlingel? Er wisse es nicht, seine Studien ließen ihm keine Zeit, in den Strafeen herum zu laufen, um sich jede Kneipe anzusehen. Ein Vorübergehender erklärt mir bereitwilligft, daß es die Universität fei. Tableau! Starr blicke ich meinen Jungen an. „So", sagte er, „das ist die Unioerfität? Von dieser Seite sieht sie so aus? Das wußte ich noch nicht. Ich bin immer von der andern Seite gekommen!" Was sagen Sie dazu? Er hat in den 3/< Jahren nicht ein einziges Colleg besucht. Natürlich nahm ich iyn sofort von Leipzig weg. Das Stückchen war mir doch zu stark. — Aber das Beste kommt noch. Gestern finde ich auf seinem Arbeitstisch ein Gedicht, in dem der Junge die ganze Geschichte erzählt und sich offenbar noch über mich luftig macht Sind das die Resultate heutiger Bildung." Mainz, 8. Sept. Bauernfänger lockten gestern Abend zwei auf einer Ferienreife befindliche Studenten von Heidelberg in ein Wirthslokal. Allein schon auf den ersten Blick erkannten die Studenten die Situation und hatten auch sofort ihren Plan gefaßt- Wie gewöhnlich ließ man die vermeintlichen gefangenen „Gimpel" gewinnen, — so etwa 80 jl lagen auf der Seite der Musenföhne — als sie ihren Gewinn ein» strichen und unter Lachen das WirthslokU verließen. Viernheim. 11. Sept- Herr Hofmarschall von W-sterweller hatte dieser Tage das Glück, einen Hirsch von 14 Enden in unserer Nachbarschaft zu erlegen. Das außergewöhnlich starke und stattliche Thier wog aufgebrochen über 300 Pfund. Vermischtes. — Der Schriftsetzer Karl Krause aus Leipzig wurde, wie der Rosenheimer Anzeiger berichtet, auö der Druckerei deS in Rosenheim erscheinenden ultramontanen -Neuen Wendelstein" entlasten, weil sich herausgestellt hat, daß er protestantisch sei- Uebrigcns wurde He.rn Krause seiner Zeit die Versicherung gemacht, daß et lebenS- lönglich in genannter Druckerei Arbeit erhalte, wofern er ein gut katholisches Mädchen heirathel Vergeb« Die jur pc bd L« fNtp-unb iwwiun Qft g Wtai w-, J?o| >.n In du «•wftrBunq , Ä"« °- Bfiuifi fnni* 5'53) ®r«6i deSgl. schwarzes deSgl. geringeres ,, „ 2.00—2.20 Frankfurt, 13. Sept. (Fruchtbericht.) An hiesigem Markt ist die Stimmung sämmtliche Getreidesorten ziemlich unverändert fest geblieben. In gutem trockenen Weizen hatten wir einen guten Absatz, Ungar-Weizen aus zweiter Hand JL 25«/«. soll sogar ein Posten hoch prima mit JL 26 gehandelt fein; btrerte Abschlüsse au« Oesterreich kamen uns nicht zu Ohren, die täglich steigende Valuta macht TranLactionen unmöglich. Der Handel in hiesigem Landweizen bleibt nach wie vor schwerfällig, Preise je nach Beschaffenheit der Waare JC 22—23, Prima-Waare viel über EourS. Roggen- Unser Bedarf versorgt sich mit hierländischer Waare zu JL 17, während ungarischer Beachtenswerte Notiz für Zeitungslefer. Einen schlagenden Beweis dafür, wie sehr Gediegenheit, Reichhaltigkeit und un- parteiiscpe Behandlung aller Zeitftagen geeignet sind, einem journalistischen Unternehmen allgemeine Anerkennung zu erwerben und zu sichern, liefern die außergewöhnlichen Erfolge der in Berlin seit 6 Jahren bestehenden Zeitung: „Berliner Tageblatt." Die gegenwärtige Adonnenkenzahl biefcS Blattes beträgt 57,000, eine Ziffer, welche bisher in Deutschland von keiner Zeitung auch nur annähernd erreicht wurde. Nur in England und Amerika bestehen einige Zeitungen, welche eine ähnliche Verbreitung besitzen. Der reiche und interessante Inhalt des „Berliner Tageblatt- nebst dessen Gratis- Beilagen „Berliner Sonntagsblatt" und dem iUuftrirten W'tzblatt „Ulf- ist aber auch vollkommen dazu geeignet, selbst den weitgehendsten Ansprüchen des zeitungslesenden Publikums nach jeder Richtung hin vollkommen zu genügen- Der politische Theil des „Berliner Tageblatt" zählt die hervorragendsten Publi- ciften zu feinen Mitarbeitern unb wird von ^pectalcorvefponbenten auf dem Kriegsschauplatz und an allen wichtigen Plätzen stets mit den neuesten und zuverlässigst.n Nachrichten versehen. Als besonderer Vorzug dürfte noch die Thatsache zu beachten sein, daß das „Berliner Tageblatt- bei seiner entschieden liberalen Tendenz nach jeder Richtung hin unabhängig ist, und sich durch keine Parteirücksichten bei der Beurtheilung politischer und national-ökonomischer Fragen beeinflussen läßt, sondern dieselben lediglich nach seinem eigenen über den Parteien stehenden Ermessen beleuchtet. — Nächst den umfangreichen Lokalnachrichten, welche alles Wissenswerthe über die Ereignisse in der Reichshauptstadt in wohlgesichteter Form bringen, enthält das „Berliner Tageblatt" eine alle Zweige des Handels umfassende „Handelszeitung" mit kompletem Kurszettel der Berliner Börse, die vollständige Ziehungsliste der preuß. StaatS-Lotterie rc. — Eine besondere Zierde des Blattes bildet das „Feuilleton", in welchem die neuesten Romane unserer ersten Schriftsteller, wie Spielhagen, Gutzkow, Aug. Becker, Alfred Meißner rc., Aufnahme gesunden haben. — Für das kommende Quartal hat das „Berliner Tageblatt" Berthold Auerbach'« soeben vollendeten Roman aus dem Volksleben unter dem Titel „Landolin von Reutershöfen" erworben, welcher sich den früheren Werken dieses gefeierten Dichters würdig anschliefet und ebenso rote desselben Autors „Bar- füßle", bald Gemeingut des deutschen Volkes werden dürfte. — Sodann finden in diesem Theile des Blattes Theater, Kunst, Wissenschaft durch Originalkritiken und Berichte sorgfältige Beachtuna. Die besondere Sonntagsbeilage „Berliner Sonniagsblatt" bringt vornehmlich kürzere Novellen, Humoresken und Skizzen, überhaupt Artikel belehrenden und unterhaltenden Inhalts. Schliefelich erhalten die Abonnenten de8 „Berliner Tageblatt" jeden Donnerstag das meisterhaft illustrirte Witzblatt „Ulk', welches durch feinen frischen Humor für die Erheiterung der Leser sorgt. Nach Aufzählung dieses reichhaltigen, den Abonnenten gebotenen Lesestoffes ist die foloffale Verbreitung des „Berliner Tageblatt" erklärlich und kann eine weitere Zunahme der Leserzahl wohl mit Recht erwartet werden. Der Abonnementspreis ist al« ein sehr mäßiger zu bezeichnen; derselbe beträgt für alle drei Blätter zusammen nur 5 je. 25 pro Quar- tal inklusive Postprovision.________________________________________________________________ Handel und Verkehr. Frankfurt, 14. Sept. Die diesjährige Herbstmesse nahm, wie bereits berichtet in Sohlleder einen raschen Verlauf; eS wurden alle zugeführten Quantitäten zu vollen Preisen aus dem Markte genommen Vacheleder war in feiner Waare nicht zugeführt, da solches aus den Fabriken birecte Nehmer fand; dagegen waren Vacheleder in mittel und geringer Waare stark vertreten; sie konnten aus der Preis-Erhöhung der feinen Sorten keinen Vortheil ziehen. Deutsche Schmalleder waren sehr stark zugefahien; sie wurden in sogenannter Meßwaare bis zu 10^ per Pfund billiger akS bisher gehandelt. Ostindifche Kypfe fanden in feiner und leichter Waare willige Nebmer, während geringere Qualitäten auch nur mit Concefsionen am Preise anzubringen waren. In braunen Kalb-Fcllen waren feine und schwere Sorten lebhaft begehrt bet cn. 10—20 H per Pfund Erhöhung, während leichte Waare theilweise billig abgegeben wurde. Schwarze Kalbleder stark vertreten und theilweise sehr billig erhältlich. Weiße u. braune Schaf-Felle tn matter Tendenz. Es ist nicht genug hervorzuheben, daß man schon seit geraumer Zeit und so auch namentlich diese Messe einen ganz bedeutenden Unterschied lab * b HK UiS) in den Preisen der guten unb feinen Leder gegen mittlere und geringere Qualitäten macht; es ist dies bei allen Gattungen (Sohlleder, Vacheleder und Oberleder) der Fall. Die Preise stellten sich in Partien für 50 Kilo tn Reichsmark wie ' ' 4704) L. Müller. ocisoöooaoöocon mit werden. (5148 V4 Originalpaket zu Preis. Ph. Schlatter. ntnahme von ganzen L 0.25, ä 0.50, Vz V1 haben bei » 12 Mark per Stück. 4457) Prima eleg. Herren- Regenröcke in großer Auswahl bei übernimmt gefällige Aufträge 88) X lb^/2 zu noiiren ist. Ab Frankreich waren die Forderungen meist zu hoch, so daß Äezüge daher mcht glückten. Die Stimmung bleibt günstig. lieber Gerste ist nicht viel zu berichten; -s ist mehr Rennen als solides Geschäft. Hoch prima soll mit J4 24 bezahlt worden fein; Mitkelwaare gilt X 21—23, ge inge Sorten X 18-19. Hafer noch unentschieden. Alte Waare bringt im Detail viel über Notiz, während am offenen Markt der CourS der neuen je nach Qualität von X 15—17 variirl, ganz geringer gibt X 12—13. Hülleufrüchte und Reps geschäftslos. Mehl fest und bekannte Marken coulant verkäuflich. Roggenmehl ruhig. Futterstoffe flau. Wir nottren: Mehl Nr. 1 X 42, Nr. 2 X 38, Nr. 3 X 34, Nr. 4 x 30, Nr. 5 X 24, Roggenmehl o/i (Berliner Marke) X 25, do. II. (Berl. Marke) 21, Weizen, effect. tstes- ad Bahnhof hier X 23—24, ab unserer Umgegend X 22—23—, do. fremder je nach Qual. X 23—25.50, Roggen je nad) Qualität X 16 -18.50, Gerste 18—24—, Hafer X 13—17.75, Kohlsamen X 36—37, Erbsen X 21—24, Wicken 17—, Linsen -X 21—30, Rüböl, detail, X 83. iL-timmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war guter Weizen; (Die Preise versieben sich sämmtlich per 200 Pfund Zollaewickt — 100 Kilo >. Kleidungsstücken, verschiedene Bücher und sonstige Gegenstände meistbietend versteigert ermäßigt sich der (5049 Ae sondere Bekanntmachungen OeffentlicheAufforderung. Die Wittwe des Joseph Möhl, Katharina geb Möhl von Gießen hat auf Grund der Acten betr.: den Antrag der Joseph M ö hl's Witiwe von Gießen auf Sicherstellung ihrer Jllaten und den dort Insbesondere unterm 13. November 1855 und 15. März 1861 zwischen ihr und den Gläubigern ihres Ehemannes abgeschlossenen Vergleichen die Ueberweisung der Parcellen 1/923,3. LX/247. 268. 249. 250 Gießener Gemarkung für den Kaufpreis von 1800 fl. an sie und die Ueberschreibung dieser Parcellen im MutationSverzeichniß auf ihren Namen beantragt. Die Kinder u. Erben des Joseph M öhl von Gießen, soweit solche anwesend, haben sich mit diesem Verlangen ihrer Mutter einverstanden erklärt und auf Antrag der Joseph Möhl's Wittwe werden die unbekannt wo? abwesenden Kinder des Joseph Möhl von Gießen, Hermann Möbl, Karl Möhl und Georg Möhl auf diesem Wege, unter Gestattung der Einsicht der Acten in der Stadtgerichts-Registratur,aufgefordert, sogewiß sich über Genehmigung der abgeschlossenen Vergleiche und den Antrag der Wittwe deS Jo seph M öhl binnen 3 Monaten von heute an bei dem unterzeichneten Gerichte zu erklären und ihre etwaigen Einwendungen dagegen vorzubringen, als sonsten nach Ablauf dieser Frist oie Genehmigung der Vergleiche von ihrer Seite unter Ausschluß von Einwendungen dagegen unterstellt, in Folge davon die oben gedachten Parcellen der Joseph Möhl Wsttwe für den Preis von 1800 fl. überwiesen und solche ihr und mit Rücksicht darauf, daß das Kaufgeld bereits bezahlt und unter die ©laubiger oertheilt worden, unbeschränkt im Mutationsoerzeichniß wird zugeschrieben werden. Gießen, am 16. August 1877. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. 1640) Bötticher. Versteigerung. Dienstag den 18. September, Nachmittags 3 Uhr, sollen im Pfandlocale dahier 1 Koffer ‘£6 ’g ijjuSuiQWgg JhvaisM laugfpj ui uajpi& ustzrj u-v,mq n? 'rhvjabsysiH ui qun quvaE pg -rqvahsq 'uatiutan® n usM 'jajjvZ ui piimvact 'uoipiuiJuo$) iat|sqi]oj qun aun -XGijong; Holzversteigerung in den Waldungen des Groß- herzoglichen Hauses derOber- försterei Nieder-Ohmen. Es werden versteigert: I. Mittwoch den 2V. d. Mts., in den Districten Linnes und Buchscheer, 20 Eichen-, 84 Lärchen-, 3 Birkenstämme, 1640 Fichten-Derbstangen und 16 Raummeter Eichenscheiter. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am District Buchscheer am Lahnheimer Feld. II. Donnerstag den 27, d. Mts., von Morgens 9 Uhr au, bei Gastwirth Weber zu Nieder Ohmen 1600 Raummiter Nadelholz-Knüppel aus den Districten Hofstrauch, Pfeifensack, Keilskopf, Linnenstruth, Alt-Holz, Vorderst-Köpfel und Hoheroth. Steigliebhaber wollen das Holz vorher anfehen. Giüuberg, den 15. September 1877. Großherzogl. Oberförsterei Nteder-Ohmen. 5155) Hüter. Für die »I* C. Böhler’sehe liampf-Fäilierei und chemische Kunst-Wascherei in Frankfurt a. M. Versteigerungen. Mittwoch den 19. d. MtS., Vormittags 9 Uhr, soll auf dem städtischen Baubüreau das Anfahren von 80 Kdmtr. Pflastersand versteigert werden. Gießen, den 17. September 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 6170) A. Bramm. Aeilgevotenes. 5154) Mehrere Oxhoft-Faß in Eisenband, sowie kleinere Gebinde, 6 — 10 Ltr. haltend, find billigst abzuqeben bet Echternach & Hanstein. Universal- Reinigungs - Salz. 3283) Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden. Oberhessische Eisenbahnen. Bekanntmachung. Vom 20. d. Mts. ab findet directe Ab- ^rtigung von Holzfendungen aller Art bei JOufßabe in Wagenladungen zwischen dies- Intiger Station Ehringshausen und den t!2!f?ncttr?ÄQin3 und Gau-AlgeSheim der Mschen Ludwigsbahn statt. Das Nähere kann bei den genannten Elationen erfahren werden. Gießen, den 14. September 1877. _ Großherzogliche Direction. 5159) Mohn. auf 3 Ausstellungen prämiirt. 4887) Alle Herren Interessenten, welche eine billige gesunde Heizung wünschen, bitte ich, diese, auf meinem Lager, Weidengaffe B. 92, stehenden, sehr empsehlenswerthen Oesen in Augenschein zu nehmen. Rudolph Wolff. „ ä X 1—, C. F. Semmler in Giessen. Meine« Weinverkauf per Flasche 50, 60, 75, 80 H u. s. w. erlaube mir in empfehlende Erinnerung'zu bringen. Besonders empfehle für Reconvalescenten Walporzheimer Auslese (roth) per Flasche X 1 30. (4705) L. Müller. Fr. Müller II., Specialitiit in Bau Artikeln empfiehlt Forbacher Formziegel oon €lebr. Couturier, als anerkannt bestes und billigstes Deckmaterial. (1239 5151) Neuen Rusffschen und Elbcaviar in feinster Qualität empfehlen J- A. Busch. Söhne, ZUM Einmachen empfiehlt: Extrafeinen Weinessig per Lit. 30 ffein do. „ „ 24 „ sowie sämmtliche Gewürze ganz und rein gemahlen. portfani)d(’mßnt empfiehlt (4536, Fr. Müller II. 5152) Gothaer Cervelatwurst , Knackwürstchen und Blafenfchinken empfangen wöchentlich zweimal in frisch geräucherter Waare X A. Busch Söhne. Das Neueste und Beste in Oefen find Musgrave s Patent Irische Sparöfen unn,rä^r.Lebfbf.etV3o^tp? (Fruchtbencht.) Die Tendenz Im Gelreide-Geschäst ist unverändert fest. Die Zufuhren fangen an, knapper zu werden. Gerste und Roaaen wenig offerirt. Neuer Hafer fällt nicht so schön aus, wie erwartet. Weizen X 23 Roggen x 17.50, Gerste X 18, Hafer X 15-18. 3CU ** ' $ Afl.nfIUarJ* " September. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut be» fahren. Heu kostete )e nach Qual, per Etc. ^2.50-3—, Stroh p. Str. x 2.50. Butter ™ 1^o°62n r V L20L 21 Qualität X 1.10, im Detail 1. Qualität o00- 2. Qualstat X 1.40—50. Eier, das Hundert 5—5.20. Ochsenfleifch per Vfd. lleiick,' ^—75 Schweinefleisch 75-80,$, Hammel- 28 i 50flfln6i5p ^rh^na99ff 91 ^«0 Erbsen geschälte, (per 100 Kilogramm) 26 bis 28 X. ganze Erbsen 22—24 Jü Bohnen, werße 23—26 X Linsen 34—38 M 3 gemischtes Brod 90 H, t*/2 Kilo 45 2 Kilo Roggenbrod 1. Sorte 52 H, 2 Kilo *• L-orte 4b ' Billardtucb^^“1^ Fnrben, 123 ctm. breit, oer Meter 4 x 5156)H. Martini, Schwiebus. nicht MtfM Bä« !‘L #Ä«w-2°? begehrt M C B, wurde. 6!at6uAÄa. braune -hältltchW«°^, f(lt eben, \ bedeut^ Qualitäten t ®" ’Smo« ' ' 186-tSb ' 206-2^ ’ ' 180-A ' 150— tat - ^195 • . 160'*$ ’ . 125 ,45 135"\4R0 - < kQ—1.^ * 100-2.50 : KÄ '' 200^'AMINNN- »eben- Ä Ae •T «Lhrcnb rvtetz d«. ^ann 8o sm ven81 atkn. Mann jn§ »« m'inem X„?ublt‘n- t't« d«LA«,v». । an. b«6 ii 8 oU61,5 Ne tt, Si- dc ü? SW m ich L £ hat 1r “liv"** «•«.st ^^ein^frh!ntt $eilen: öu* fc'4011 aus den en ® Plan ßt’uSJa fl.®‘nnen» '1 'hren Gewinn rin- E hatte di.s„ Tage $att W erlegen. Da! ^ 300 Pfund. Weser. MjMaltigttlt und un- nalmischen Unternehmen auhergewöhnlichrn Er- >ner Tagrdlatt," ägt 57,000, eine Ziffer, lnahernd erreicht warde. K tint ähnliche Verbrei- itt* nebst defim Gratis- ’fltt ,UltN ift aber auch n des zellungslesenden hervorragendsten Pubii- itnten auf dem «riegs- sten und zuverlässtgstm e Thatsache zu beachten ilen Tendenz nach jeder ^ten bei der Beustheilung sondern dieselben ledig- len beleuchtet. — Nächst e über die Ereignisse In -äs „ArMrr Tageblatt" it toaipldtm Kurszettel Staats-Lotterie ic. - welchem btt ntutfltn >, Aug. Secker, Alfred Quartal hat datz „Ber- su au; dem Pvll4lrden r sich den früheren Wer- e desselben Autors „Bar- Sodann finden in diesem halfritlfen und Berichte Berliner SonntaMaN i, übrtoupt Httittl bt- \t Abonnenten des „Ser- BWUtt »uik'.mG ior’t. M Mi*« laimi d-r S-InM * in W i“ b|: Oberhessische Eisenbahnen. Nergebung von Sauarbeiten. .Die zur Herstellung eines Haltestellengebäudes bei Langsdorf erforderlichen Erd-, Murer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Schreiner-, Glaser-, Schlosser-, Tiinchcr- und Spenglerarbeiten, veranschlagt im Ganzen zu 5755 X 15 sollen zusammen an einen qualificirten Unternehmer vergeben werden. Pläne, Kostenanschlag und Bedingungen lügen in unserem technischen Büreau zur Einsichtnahme offen. Offerten beliebe man bis zum 27. d. M. sr.mkirt, versiegelt und mit der Aufschrift gesehen: .Offerten zur Uebernahme der Herstellung eines H^ltestellengebäudes in Langsdorf" an die unterzeichnete Direction rinzusenden. Derselben ist je ein Exemplar der allgemeinen und speciellen Bedingungen, welche durch unsere Kanzlei gegen Franko- einsendung von 80 H zu beziehen sind, mit der Anerkennung des Submittenten versehen, deizufügen. Gießen, den 13. September 1877. Großherzogliche Direction. 51»3) Mohn. Mein Lager in prima a Setifederu und Daunen, Q Zwilch, Barchent, Kederleinen, g Damasten u. Beberpigstoffen 8 bringe in empfehlende Erinne- 8 rung. J. Bärmann, Lindenplatz. > Wahrer hinkende Bote angekommen. Wiederverkäufer Rabatt, bei 5166)______Ernst Balser, Mäusburg. 5145) Ein gutgenährter Zuchtstier, noch nicht 3 Jahre alt, ist preiswürdtg zu verkaufen bei Gastwirth Kinkler ______________in Garbenheim bei Wetzlar. 5132) Das GrummetgraS oon einer Wiese zu verkaufen. Georg Becker Wittwe. Rauseher. Süßer gepselwein 5162)________bei L. Herbert. Blumenzwiebeln: Sharinthen, Tulpen, Tazetteu, ErocuS, cilla und Kaiserkronen für Topfe zum Treiben als für das freie Land in fchönsten K. G-rünebaum. Kur - Trauben aus eigenen Weinbergen vorzüglicher Qualität versendet (4921 Wittwe Schüpple in Dürkheim a/H.. Pfalz. Weinsluschen lFarben und zu billigen Preisen empfiehlt die ?'* der Rahe des BahnhofeS, (mit Garten ober Hofbenutzung). Adressen unter Nr 5163 in der Exv-d. B>- ^»ermietyungeg. Das ovn F^au 'fö bei bewohnte Familienlogis in der Schulstraße. 4 bis 5 Zimmer, abgeschlossemn Korridor und sonstige dazu gehörige Rnümtichkkiten, ist zu okttnikthen und alsbald .zu beziehen. Näheres ui der d. Bltts- zu erfragen. 5169) Kleines Logis für 1 oder 2 Per- Ionen zu vei vnetben. W'lb Kohlerm a n n, Neustadt. 5167) E>. e Familtenwvhnung zu vermiet hen und 4-5. Ostichirfizu -beziehen des Fcrd. Fclstng, Neuenweg. 5141) BVÜck'schen Hause am Brand, mittlerer Stock, siud 2 freundliche, ineinandergehende Zimmer, Wohn- und Schlafzimmer, möbltrt, zu vermielhen. Nähe- res'HO Herrn Brück- 5123) Woikengasse G 90 ist per 1. October ein möbltrtes Mansardenzimmer mit Eabinet an einen Heirn zu veim'etben. 5114) (Sin kleines Familienloais zu ver- mieihen.____________ Dr. Weder. 5110) (Ski möbltrtes Zimmer, gleich beziehbar, mit vollständiger Kost zu vermie Iben-____________________________Lit. D- 85. 48HO) Eine kleine Familienwohnung, am 15.' Septr. beziehbar, zu oermietben. ___________________________9?euenroefl 134. 3526) Eine Wohnung an eine ruhige Familie zu vermielhen __bei Alexand e r Meyer. 5075) 'tue Mansardenwohnung, sowohl aeetanet für Einzelne, als auch für au« 2—3 Personen bestehenden Familie, ist zu vermie» then und kann bald bezogen werden- _______________Marburgerstraßc A 158. 4910, Tei 2. Stock und Mansarde zu vermiethen bei Carl Herbe rt 4674) Möbltrtes Zimmer zu vermiethen. Mäutzburg D-16. 2 Jahren schon angewendet werden. _ Muthmaßliche Kennzeichen, ob Bandwurm vorhanden ist: Bläffe O des Gesichts, matter Blick, blaue Ringe um die Augen, Abmagerung, q Appetitlosigkeit, abwechselnd mit Heißhunger, Verdauungsfchwäche, Uebel- q keit, sogar Ohnmächten bei nüchternem Magen ober nach gewissen 8 Speisen, Aufsteigen eines Knäuels bis zum Halse, starkes Zusammenfließen des Speichels im Munde, häufiges Ausstößen, Schwindel und öfterer O Kopfschmerz, Mattigkeit in den Gliedern, zumal beim Treppensteigen, q Herzklopfen, unregelmäßiger Stuhlgang, Jucken im After, Kokken, Kollern Q und wellenförmige Bewegung, dann stechende und saugende Schmerzen in In Folge auswärtiger Berufung aus der Durchreise begriffen, wird Mütlrr'sche Hcilmrthode für chronische und andere Krankheiten (aus Hirschberg a. d. S.) nächsten Sonntag den 23. Sept. d. I. in Giessen (im Motel KonkoriU) Zimmer Nr. 12) von Morgens 8 biS Nachmittags 6 Uhr persönlich zu sprechen sein uno dajelbst jedem Kranken Rath ertheileu. s ♦ Älle Arten Unterleibsbrüche, selbst in (6^1)1 11 (II 11(11 den schlimmsten, veraltetsten Fällen -wtr- Xnr V ♦ ^cn jaut bekannten Heilerfolgen binnen 10—12 Wochen derart radical geheilt, daß das fernere Tragen von Bruchbändern entbehrlich wird, ebenso werden Muttervorsälle und zwar ohne Bandage, nach meiner eigenen Heilmethode einer naturgemäßen Heilung zugeführt, alle Magenkrankheiten, Hämorrhoiden (goldene Ader), Leberkrankheiten, Schwindsucht, Engbrüstigkeit (Asthma), sowie sonstige Brustleideu, Reiz im Kehlkopf, Heiserkeit, Verschleimung und Husten jeder Art, jede Frauenkrankheit, Bleichsucht, Migräne (halb). Kopfschmerz), alle offene Schäden (Salzfluß), Flechten, Krätze in 3 Tagen, sicher geheilt, sowie bei Gicht (Reißen, Podagra und hartnäckig«« Rheumatismus), Lähmungen, durck mein unfehlbares Natuiheilverfahren sehr günstige Erfolge erzielt, Schwerhörigkeit und selbst veraltete Ohrenübel, Augettlrankheiten werden bestens geheilt und geschwächte Angen durch ein specifisch stärkendes Mittel zur feinsten Sehkraft hergestellt, sicher beseitigt Ueberbeine, Hühneraugen, Warzen, Balggeschwulste (dicke Hälse und Kröpfe), Drüsenleiden, Rhachitis (d. h. englische Krankheit der Kinder, oder wenn solche abgesehte Glieder und das Gehen nicht erlernen), Epilepsie (Fallsucht und Krämpfe) mit vorzugsweise aünstigen Resultaten behandelt, nächtliches Bettnäffen heilt sicher, Bandwurm entfernt mit dem Kopfe sicher binnen 3—4 Stunden vollständig schmerz- und gefahrlos, gegen 516«) Gin en Wcftenarbeiter sucht J Becker, , _____________________Nstcrwrg. 5158) Wer Auskunft über den Wohnort von Adam Zroch, Fuhrmann, aus Rommelshausen, feitber in Gießen wohnend neben kann, wolle solche an Jacob Schleenbecker in NutterShausen gelangen lassen.__ 5142) Ein Zapsjunge gesucht. Restauration Busch. 5103) Ein kleines Logis an eine einzelne Person ist zu vermiethen bei Gg. Unverzagt I., । verlängerte Asterwegstraße. DermUÄte Anzeigen. 5018) Gesucht eine Köchin per 19. d. Mts von Frau Arnold Müller. 5161) Ein gewandter Kellner gesucht auf dem La hnst ein.