!erei-W», 200 fallet »WEIT ^scheint 2 Mal ™r ö-s ganze ““enummeni mit ?”d 6 Schnitt- •-Mark, irisch ausgefuhrte ** 52 colorirten )rl*gen, 400 Schnitt- Jahrgang, Er- 12 Mal monatlich, für das ganze ljahr: 1 R.-Mk. Illustrirte Modenzei- eine billige Volks- e von „Victoria“ bett vollständigen Inhalt 46. ides nehmen jeder- obenummern 1L. •thie auf den. llar. W- achsene 60 )er 30 4* orstaiid« Ä'J totrn.l Htpttora IjJljwW i Hirt, . UMe«, tOCW, | ülintitrf- f Pkß, tosten. «, । iliMi et* , JWo. 190. Samstag, den 18. August 1875. Kießcner Mnzeiger Anzeige- uub Amtsdlck für den Kreis Gießen. •SÄÄ’Ä.'ssrr s .”»• 'Kokilisch Deutschland. Darmstadt, 15. August. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 3. August den Oberbaurath Eduard Renner zum ersten Regierungs- Commissär bei der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft, den Ministerialrath im Ministerium des Innern, August Weber, zum zweiten Regierungs-Commisiär bei der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft und juristischen Beirath zu ernennen. Ferner: am 3. August den seitherigen Regierungs-Commisiär bei der Oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft, August Eickemeyer, unter Anerkennung seiner geleisteten ersprießlichen Dienste temporär — und am 6. August den Verwalter und Rechner bei der Hauptstempel-Verwaltung, Steuerrath Karl Wilhelm Pabst, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste in den Ruhestand zu versetzen. Mainz, 14. August. Das Denkmal für Bischof Ketteler soll nach Beschluß des diesbezüglichen Comitös an keinem öffentlichen Orte, sondern im Dom errichtet werden. Mainz, 15. August. Das Local -Comitd für den hier am 28., 29. und 30. September im Akademie - Saal des ehemaligen kurfürstlichen Schlosses tagenden 6. Altkatholcken - Congreß veröffentlicht soeben einen von 21 Männern unterzeichneten „Aufruf." „In keiner anderen Stadt des Reiches", heißt es in dem Aufruf, „könnte es von gleicher Wichtigkeit und Bedeutung sein, daß aus katholischem Glaubens-Bewußtsein und nationalem Selbstgefühl heraus ein lauter und lebendiger Gesammt-Protest erfolge gegen jene Kirchenpolitik, welche dem Macbtgebot und Wohlgefallen des römischen Bischofs deutsches Wesen und kirchliche Freiheit opfert. Der Aufruf ist außer von einer Anzahl Mainzer und Wiesbadener Förderer der katholischen Reformbewegung auch von den Herren Landtags-Abgeordneten Stephan in Heßloch, Universitäts-Professor Dr. Lutterbeck in Gießen und Stadtverordneten M. Weil in Offenbach, unterzeichnet. Berlin, 15. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: „Der türkische Botschafter hterselbst hat mitgetheilt, daß außerhalb der Türkei falsches türkisches Papiergeld angefertigt und nach der Türkei eingeführt werde. Der Botschafter hat den Reichskanzler ersucbt. oie Aufmerksamkeit der Behörden auf die Möglichkeit zu lenken, daß solche gefälschten Werthzeichen auch in Deutschland angefertigt werden. In Folge der Mittheilung des Reichskanzlers hat der Minister des Innern die preußischen Behörden aufgefordert, ihre bezüglichen Nachforschungen aus die Herstellung sowohl falscher türkischer Papiergeld- Zeichen, als auch türkischer Gold- und Silbermünzen zu erstrecken." — Das Regiment, welches Kaiser Wilhelm vor seiner Abreise aus Ischl dem Kronprinzen Rudolf von Oesterreich verliehen hat, ist nach der „Magd. Zeitung" das 2. Brandenburgische Ulanen-Regiment Nr. 11, welches in Perleberg garnisonirt. Berlin, 15. August. Der „Kreuz-Ztg." zufolge hat stch die Prinzessin Elisabeth, die zweite Tochter des Prinzen Friedrich Karl, mit dem Erb-Großherzog von Oldenburg verlobt. Berlin, 16. August. Der bisherige Dirigent der ersten Abtheilung des hiesigen Polizei-Präsidiums, v. Hertzberg, ist zum Regierungs-Präsidenten in Oppeln ernannt. AraaLreich. er Hh eil. den müsien. „Das ist nicht der Fall", sagt das Blatt, „weil die Kräfte, welche sie geltend machen können, weniger mächtig sind, als damals, sondern weil es nicht länger in ihrer Macht steht, zu entscheiden, ob Europa Krieg haben soll oder Frieden. . . . Die beiden Kaiser könnten den Krieg nur zu einem Ende bringen , wenn sie mit bewaffneter Einmischung drohen würden, und so lange geglaubt wird, weder Oesterreich noch Deutschland hätten die Absicht, für oder gegen Rußland aufzutreten, ist der Einfluß, welchen sie auf den Ausgang des Feldzugs ausüben können, in Wirklichkeit nicht größer als der Belgiens und der Schweiz." Es werde häufig behauptet, daß die letzte Entscheidung über die Friedensbedingungen in der Hand Oesterreichs liege. Das sei indeß nur der Fall, wenn jener Staat zu den Waffen greifen wolle, falls die Noth es erheischen sollte. Dazu sei indeß wenig Aussicht. Deutschland wolle augenscheinlich strengste Neutralität bewahren und beeinflusse so Oesterreich in gleicher Weise. Aber auch abgesehen davon lasie der Nationalitätenzwist des Doppelstaates eine entschiedene Parteinahme für einen der beiden Kämpfenden nicht zu. So steht „Observer" denn nicht ab, wie Rußland verhindert werden sollte, den Krieg bis zum bitteren Ende zu führen. Alle taktischen Siege der Türken, wie sie bisher erfochten, so schließt er, würden die schließliche Niederlage nich^ abhalten können, sie könnten nur eine Verlängerung des Krieges bis in das nächste Jahr bewirken. London, 16. August. Die in der letzten Parlaments-Sitzung vorgelegten diplomatischen Correspondenzen in der Orient-Frage reichen vom 14. bis zum 30. Juli. Ein großer Theil betrifft die Grausamkeiten der Kriegführenden. Eine Depesche des Lord Loftus an Lord Derby vom 31. Juli berichtet über eine Unterredung mit dem Fürsten Gortschakoff, welcher sagte, die russische Regierung betrachte die Unabhängigkeits - Erklärung Rumäniens als eine de facto und nicht de jure vollendete Thatsache. Man müsse die Frage im Einvernehmen mit den europäischen Mächten später verhandeln. Oesterreich ist gleicher Ansicht. Bezüglich Serbiens habe der Czar der serbischen Regierung den klaren Wunsch ausgesprochen, Serbien möge vollständig passiv bleiben. — Ein Erlaß des Geheimenraths verbietet die Einfuhr der Blätter und Stiele der Kartoffel-Pflanze aus den Vereinigten Staaten, Canada und Deutschland in Großbritannien vom 31. August an. Spanien. Madrid, 15. August. In Folge der Entdeckung einer republikanischen Verschwörung, welcher jedoch keinerlei Bedeutung beizumeffen ist, wurden in Madrid und der Provinz mehrere Verhaftungen vorgenommen. Griechenland. Athen, 14. August. Das Cabtnet beschloß Rüstungen zur See zu treffen und genehmigte den vom General-Secretär Palascas ausgearbeiteten daraus bezüglichen Special-Plan. Das Ministerium wird einen außerordent- ichen Credtt von 30 Mill. Drachmen verlangen. Amerika. New-Bork, 15. August. Zufolge Meldung der Blätter aus Gal- veston erzwangen mexikanische Marodeurs in der Stadt Rio Grande den Zutritt in das Gesängmß; sie schossen den Richter und die Wächter nieder und befreiten zwei Gefangene. Dann kehrten sie über den Rio Grande zurück, ohne von den sie verfolgenden Bundes-Trupven erreicht zu werden. Paris, 15. August. Heute wurde der Arbeiter Guillemain, der unlängst im Wagen durch die Straßen von Paris zog und ries: „Napoleon IV. lebe hoch I" zu drei Tagen Gefängntß verurtheilt. Als dem Verurtheilten der Spruch verkündigt wurde, erhob er seinen Ruf aufis Neue und wurde dafür unverzüglich zu zwei Monaten verurtheilt. Paris, 15. August. Aus Anlaß des Napoleons-Tages wurde heute in der Kirche St. Augustin eine feierliche Messe gehalten, welche von Bonapar- tisten zahlreich besucht war. Paris, 15. August. Midhat Pascha traf diesen Morgen in Paris ein und reist morgen früh um 6 Uhr nach London weiter. Knglaud London, 15. August. Die meisten Morgenblätter fasten die Botschaft der Königin in einem der Erhaltung des Friedens günstigen Sinne auf. Zugleich wird derselben die Bedeutung beigelegt, daß sie Earl Beaconsfields Politik der bedingten Neutralität adoptire. — „Standard" meint, der emphatische Ton der Botschaft laste auf eine größere Einigkeit im Cabinet schließen. — Earl Beaconsfield und Lord Derby werden London und seine Umgebung während des Herbstes nicht verkästen. — Das Cabtnet wird in Kurzem wieder zu einer Sitzung zusammentreten. — Der nationale Verein zur Pflege verwundeter Krieger beschloß, auch den montenegrinischen Verwundeten Beistand zu leisten. London, 15. August. Die Kaiser-Zusammenkunft in Ischl hat, wie der „Observer" meint, weniger Aufmerksamkeit gefunden, als ihr vor wenigen Monaten, bevor der Orientkrieg thatsüchlich ausgebrochen, hätte zu Theil wer- Der orientalische Krieg. Pesth, 14. August. Der deutsche Frauenverein wird ein Hospital mit rothem Halbmond errichten- Die Rusten haben Bazardschik geräumt, wo Hassan Pascha einrückte. Gestern sollen die Türken in einer Schlacht bei Rasgrad fünf Kanonen genommen haben. Konstantinopel, 15. August. Eine von der Negierung veröffentlichte Mittheilung constatirt, daß die Rusten Jenitzagra, Eskisagra, Kasanlyk und die übrigen von ihnen besetzten Ortschaften diesseits des Balkans geräumt haben. Petersburg, 15. August. Der „Rufs. Jnval." erklärt die Nachrichten ausländischer Zeitungen über die Mobilisirung der gesammten russischen Armee für vollständig unbegründet. Mit Ausnahme eines Theiles der Garde und der Armee, deren Mobilisirung bereits früher in Aussicht genommen wurde, wird die übrige Armee nicht mobilisirt. Keine einzige Compagnie hat ihre Garnison verändert. .. . ,a Paris, 15. August. Wie der „8i6ette" aus Larna gemeldet ®htt, ist Prinz Hastan mit 30,000 Mann im Anmarsche gegen den russischen General Zimmermann, Hessen Corps geschwächt ist. _ Wien, 15. August. Meldungen des „Tageblatts" Osman-Bazar, 14. August. Die Russen haben ungehindert bei Phrgos nächst Rustschut e n Brücke errichtet. Varna, 14. August. Mehemed Muchli Bey beichte nut einem Theil der Truppen Suleiman Pascha's Starareka, nördlich des Balkans. Suleiman Pascha marschirt ebenfalls nordwärts. London, 15. August. „Reuters Bureau" meldet aus Konstanttnopel der 416 w dig besetzt- L okal, N o tiz. ') Zu Händen de- Hrn- vr. Denk in Mainz. dos die. im vorige Son Aminen 45' vom 28. Se. T untetm in der 854900 diese & binnen d geltend Hes be D 6* 4580) Älkch: u Mn, L Moor ^lalkheo ■Äaiet: Journal ®art| vig-ä Kerl 4578 Zuber. Gie eindrückie. Sofort angestellte Recherchen sollen^auf die Spur des Thäters geführt haben, welchcr somit hoffentlich seiner gerechten Strafe nicht entgehen wird. Dortelweil, 14. August. Gestern Abend -wischen 8 und 9 Uhr hatten wir hier einen starken Hagelschlag. Geraume Zeit vorher, ehe das Unwetter losbrach, horte man ein Rauschen wie von einem großen E'senbahnzuge herrührend. Es hagelte unge- sähr eine gute Viertelstunde lang. Die Eisstücke, welche massenweffe fielen, waren so groß wie starke Taubeneier und bedeckten zollhoch den Erdboden Ein großes Glück war, daß der Hagel nicht von Sturm begleitet war. Heute Morgen konnte man noch stellenweise das Eis zusammenscharren. Die noch stehende Frucht, das Obst, Gemüse und Futter sind größtenthcils zerschlagen. r OA _ t Stettin, 10. Aug. Aus dem Königsplatze stand seit 80 Jahren das von Johann Gottfried Schadow gefertigte Marmorstandbild Friedrich s des Großen. Da es durch die Ungunst der Witterung stark gelitten hatte, beschloß man, es in elnem geschlossenen Raum unterzubringen und an seiner Statt auf der bisherigen Stelle eine genau danach gegossene Broncestatue aufzustellcn. Letztere if* }n . schen Kunstgießeret zu Berlin angefertigt und heute auf dem Konigsplatze errichtet worden. DaS Marmorbtld aber steht jetzt in einer Nische aus dem Flur des standt- M* L ”<519) Achltigo SS?* mt|. von L W \ 4573) ’ Dortmund, 7. Aug. Einem schon seit längerer Zett im Verdachte der Butteroerfälschung stehenden, hier in der Stubengasse wohnenden Handelsmann wurde, da ihm bei Tage nicht beizukommen gewesen ist, von unserer Polizei gestern in aller Frühe, kurz nach vier Uhr, ein Besuch abgestattet. Nachdem er durch Klopfen aus dem Schlafe geweckt und in dem Glauben, es sei Feuer ausgebrochcn, im tiefsten NegligS die Hausthür geöffnet, traten die Poltzeibeamten ein, ließen dem vollständig überraschten, im Bewußtsein seiner Schuld an allen Gliedern zitternden Manne Zeit, fick anzukletden, und reotdtrten dann die im Keller befindliche, in großem Maßstabe betriebene Butterfabrik. Hier fanden sich über 200 Pfund Butter, btc nach dem Urtheil des die Polizei begleitenden Chemikers verfälscht und verdorben war und unzwe sU- haft durch Anwendung einer fremdartigen, in einigen Flaschen vorrathtgen gelbuch- rothen Flüssigkeit guter Butter wenigstens dem Aussehen nach ähnlichgemacht. werden sollte. Die Lutter und die erwähnten Flaschen wurden selbstverständlich sofort beschlag, nahmt und die chemische Analyse wird ergeben, was zurVerfälschungder Butter verwandt worden ist. Der betreffende Handelsmann betreibt übrigens sein Fabrikat nicht nur allein, er hat auch seine Unterhändler und Händlerinnen, welche die von ihm bezogene butterähnliche Masse auch in den benachbarten großen Städten zu Markte bringen und schon wiederholt dabei abgefaßt worden sind- Hoffentlich wird diesen Leuten das Handwerk letzt gründlich gelegt werden. — Wie wir so eben erfahren, ist es der Händler Sauer, welcher auf so gewissenlose Weise seine Mitbürger geschädigt hat. (Düff. Ztg.) — Ein dreister Schwindel ist in Berlin gegen einen Rentner in der Sebasttan- straße dieser Tage ausgeführt worden. Er hatte sein Haus abputzen.und neu anstret- chen lassen. Eines Tags der vergangenen Woche klingelt ein anständig gekleideter junger Mann an dessen Thür. Er wird eingelassen, freut sich über den ttionen Anstrich , den das Haus erhalten, und wünscht nur den Namen des Malers zu wissen, nm seines Vaters Haus eben so streichen zu lassen. Der Name wird ihm berettwilltgst ge sagt. Bei dem betreffenden Maler ersten balb barau ebenfalls ein iun6cr und bat im Namen des Rentners um die Rechnung für den Hausabputz. da der Rentner Ende des Monats die Rechnung bezahlen wolle. Kommenden Tags erscheint bet dem Rentner ein Malergehülfe im Arbeitsanzuge und legt 'demselbenleine Rechnuna de« MalerS auf etwa 500vor; derselbe bittet auf der Rechnung, da er gerade knapp bet Caste, dem Ueberbrtnger doch 100 JL zu geben, die er «leich von der Rechnung sich erlaubt habe abzuzichen. Der Rentner zahlte unverweigerltch das Geld und ließ dem Meister agen, doch sich nicht zu geniren; wenn er das Geld brauche, solle er etz M nu^J?0!n" assen- Nächsten Morgen kam auch schon derselbe Malergehüffe, bat dringend für den Meister um den Rest deS Geldes, qurttirte und ging mit fettem «aub von bannen. Montag früh traf der Sohn des Rentners den Maler auf der Straße und ' sagte diesem, daß er ihn für wohlhabender gehalten, doch freue er sich,daßI sein Vater ihm sofort bas Geld gesandt, um lhn au3 der Verlegenheit zu reißen. Dttse Bemerkung führte zu einem Gespräche, in welchem den Beiden klar wurde, aus wie raffinirte Weise sie betrogen worden waren. miit6tC@in Schreiben des General-Postmeisters, welche» ausführt, daß der Aufschwung, welchen der Postauftragsverkehr durch die Einziehung von Wechseln ^nommen, sowie der Anklang, welchen das Verfahren der Einholung von Wechselaccepten im Wege des Postauftrags gefunden habe, der Reichspostverwaltung die Erwägung nahe gelegt habe, ob nicht das Postauftragsoerfahren zweckmäßig dahin zu erweitern sein mochte daß auch die Protestirung der der Post zur Einziehung mlttelst Postauftrags übergebenen Wechsel durch Postbeamte stattfinde und wünscht eine gutachtliche Aeußerung darüber, ob dne zugleich vereinfachte Protestaufnahme durch die Post einem wirklichen Bedürfnisse abiubelfen geeignet sein würde. Die Kammer erwiderte auf diese Anfrage, daß e.ne solche Einrichtung nur begrüßt werden könne, weil damit dem Geschäftsverkehr durch Abstellung mannigfacher Weitläufigkeiten und Kosten eine hoch zu schätzende For- berurrn geschaffen würde. Insbesondere sei man auch mit der Ansicht vollkommen ein- veistanden, daß die Form der Protesterhebung wesentlich vereinfacht werden könne, ze- doch müsse es als dringend wünschenswerth und nothwenbig bezeichnet werben, baß bie rechtzeitige Protesterhebung dem Auftraggeber gewährleistet würde. Aufruf. Es war „in den Tagen der höchsten politischen (u"d rirchenpolittsche»,) Aufregung*, als hier in Mainz „ein Paar Freunde den Gedanken faßten, einen Verein zum Schutze der religiösen und kirchlichen Fttlh.lt zu ftiften. Einfache Staiuten anirben i «t.or«n allein die Ausführung schien schwierig, die Zeit allzugefahrlick, bas kachol sche Volk n dergleichen nicht gewohnt. Wohlmeinende Manner riethen, baten, beschworen, die Dacye zu unterlassen oder doch wenigstens zu verschieben; allein ein guter Engel stärkte den Muth und trug über olle Bedenklichkeiten hinweg." ^n.n ,llnn b,r So conftettrt der .Amtliche Bericht", durch welchen die Entstehung der im October 1848 abgehaltenen „ersten Versammlung des katholischen Verein« Deu sch Wien, 16. August. Die „Presse" meldet aus Bukarest: Die Au - , stelluna der russischen Armee erstreckt sich gegenwärtig von Ntkopolts über Bul- i gareni, Tirnowa, Pakivei bis Nasgrad. - Dieselbe Zettung meldet aus Ragusa: Die Aufständischen unter der Führung von Babies und Bonaventura haben durch fünf Tage mit den Türken bei Creipotok gekämpft. Letztere wurden vollständig geschlagen und verloren 1000 Mann, sowie große Masten Waffen und Proviant. Von den Aufständischen wurden die Lrtadte Petrowatz und Kljutsch in Brand gesteckt. - Das „Tageblatt" berichtet aus OSman- Barar vom 15. August: Heute wurden die türkischen Vorposten bet Kesrowa durch drei russische Bataillone angegriffen; die Rusten wurden zuruckgedrangt und erlitten erhebliche Verluste durch Heckenfeuer. Suleiman Pascha hat Keslovtc bei Elena nördlich vom Balkan besetzt. , Konstantinopel, 16. August. Die Rusten fahren fort, über bte bei Pyrgos unweit Rustschuk errichtete Brücke Truppen, namentlich Artillerie, zu befördern. In der Umgebung von Rasgrad wurden am 14. August recognosct- rende russische Truppen-Abtheilungen mit großen Verlusten zurückgewtesen. Der Balkan-Paß von Hainboghaz ist von Suleiman Pascha nunmehr vollstän- Giesien, 17. August. Auszug au8 dem SitzungSprotocoll ber Grobherzoglichen HanbelSkammer vom 31. Juli 1877. ®.ntf"n*nb ... bustriellen in Stuttgart würbe eingehenb geprüft unb daraufhin beschlossen, dieselbe in Rücksicht auf bie Wichtigkeit des Gegenstanbes dem Wunsche dieser Vereinigung gemäß bei dem deutschen Reichskanzleramt bahin zu unterstützen, daß bei den ertrag Sun ter- bnnblunaen mit Öesterreich-Ungarn an der unveränderten Beibehaltung des Vered- lungsoerkchrs in d-r gl-7ch?u T?n°c,tSt °i- bish-r unu-rbrüchltch f-stgeh°lt-n wcrd-n Literarisches. Die im Verlage von Hugo Klein in Barmen bereits in 6 Suflagen en schienene, vom Rector Jskraut in Friedeberg herausgegebene Schrift. .Sedanfeier für Schule und HauS^ ist von gleichem Verfasser neu bearbeitet und liegt uns zur Einsicht vor. Wir erachten dieses Werkchen, welches in finniger, patriotisch erhebender Weise geschrieben, als beste Anleitung die Sebanfeier zu begehen unb ebenfo। auch a würdigstes Geschenk für die Jugend, in deren Herzen der große^ualionale Aebmkiag unvergeßlich bleiben soll. Der Verfaster bietet in demselben das Beste an pairwtsich n, sich auf die Jahre 70—71 beziehenden Erzeugnissen und außerdem eine im volksthüm tchen Tone gehaltene Erzählung der Kriegsereignisse, welche durch verschiedene Illustrationen veranschaulicht sind. DaS Büchlein, über welches ffr- Majestät der Kaiser und Könia seinen Beifall aussprechen ließ, sei darum allen patriotischen Kreisen, Lehrern und Vereinen zur Anschaffung bestens empfohlen. Der Preis beträgt pro Exemplar 40 H und ermäßigt die Verlagshandlung denselben bei Entnahme von 25 Exemplaren auf 30 - Ein cnttetzttch-s Unglück hat sich in St. Just bei P-nzan« n Cornwall ,u- tränen. Ein- B-rgmannsfrau hatte fünf ihrer fteben Sohne zu Bett gebrach und war davongegangen, um die beiden anderen zu holen. Wahrend ihrer Adwesenhe brach F-u-r aus und alle fünf Knaben verbrannten. Der Vater befand sich zur Zett des Vorfalles auf einer Betversammlung. Petersburg 7. Aug. Die blühende Stadt Samara ist ein Raub der Flammen aeroorben. Die ersten telegraphischen Nachrichten ließen bas Unglück in feiner ganzen GM- nicht erkennen und Vrst der amtlich- Bericht des G°uv-rn-urs gib, darüber -inen vollständigen Aufschluß. Der Brand von Samara endete heute früh, nachdem er zwei voll- Tage gewüthet hatte. Nicht weniger als 16 Stadtviertel wurden «in Opfer de« Element«; außer den Häusern verbrannie auch da« lang« der Wolga anioeichicktetc ßoli in einer Bienge von 10,000 Kubikklaflerm Außer den Wohnoaufern verbrannien zwei prächiige^Kirchen, zwei Capellen, die Staatsbank, das Conlrolpalai«, das stattstsiche Comi,6 der Siadtpolizei, die Kanzlei, das Winter- und Sommerpalats de« Gouverneurs" da« WatfenhauS Nikolaus und endlich -in städtifcheS Spital mit 75 Betten Glücklicher Weise wurden all- StaatSpapiere, Geld so wie die Documente gereitet und Alles befindet fich in der neuen Wohnung de« Gouverneurs wohlerbalien Das Volk wie di- h-rbeig--tlt- F-u-rwedr machten alle Anstrengungen, das Feuer zu loschen, doch vergeben«. Di- seit einigen Wochen anhaltende Dürre und -in heftiger Wind verbreit-i-n da« Feuer fo rafch nach allen Richtungen, daß es nich möglich war, seiner Herr zu werden. Obwohl sehr viel b-w-gllch-s Gut von dm Einw°bn-rn gerettet wurde, fo ist doch der Schaden enorm. Das Feuer hatte sich auf 135,000 Oua. von heute: Di- bei Bagdad stehende, 35,000 Mann starke Armee erhielt Be- | fehl, nach Konstantinopel zu marschlren. Dieselbe nimmt ihren Leg^durch das Euphrat-Thal und i),rd durch Miliz-Truppen -rf-tzd - Im Falle Lerbren zu , einer Krieas-Erklärung schreitet, soll di- Psorte b-schloss-n^hab-n, sich in der i Defensive zu halten. — Das nämliche Bureau meldet aus «chumla von heute; Eine türkische Recognoscirungs-Abtheilung sand Küsteudsche von den Russen ge- räumt. Dieselbe rückte nach verfchiedenen Richtungen weiter vor, ohne auf rusfifch^Trnppei^^u aus Erzerum vom 13. August: Gestern trafen vier Bataillone mit Kavallerie und Artillerie als Verstärkung der Ruffen in Raim ein, wo gleichzeitig auch die Ankunft der Colonne des Generals Loris- Melikoff ftatlsand. Die russische Division hält ihre 93Option 6ei Sei GJm/) besetzt. Die türkische Kavallerie hat zwei Angriffe der Russen zuruckgeschmgen. Konstantinopel, 15. August. Das russische Corps, we ches die Dobrudscha verließ, um die russische Donau-Armee zu verstärken, passtrte auf einer neuen, vier Stunden oberhalb Rustschuk errichteten Donaubrucke nach Bulgarien. — Die russische Armee in Klein-Asien soll bedeutende Verstärkungen erhalten haben. Das Centrum derselben beginnt zur Offensive überzugehem Suleiman Pascha meldet, seine Truppen hätten gestern das Dors Ham und den Eingang zu dem Defil^e von Hainboghaz, ohne den Fewd anzutreffen, besetzt. Eine recognoscirende Abtheilung passirte das ganze Defiläe von Karditsch, ohne auf einen Feind zu stoßen. . Erzerum, 15. August. Das Centrum der russischen Armee empfing bedeutende Verstärkungen und hat eine Offensiv-Bewegung begonnen. Der Vormarsch des Generals Tergukasoff an die Grenze wurde durch Ismael Pascha lanbs ^geff^ gu^eren Perhältniffen sehen bie Unterzeichneten bem VI. Allkalholilmi Congrctz prachtvollen, anberthalbtaufenb Menschen fassenden, Akabemiesaal bes alten Kurf st- lich-n Schl°ss-^t°°-n wlrd^ 26at ^Schwl-rigk-tt-n sind, di- sich d-r von U'is üb.r- nommenkU^Alfigabk enigegknstelliv, um zumal aber aus allen Gauen Deutfchland«, di- Freund- und B-r-nn-r °-s lischen Ehristenthums in ben Tagen be5 Congreffes an ber „2Biege ber apoiioniaj beutfchen Kirche^ sich zufammenfinben. m -5nntc von gleicher j S"Ä s «a S! ä: »s sm s: Das fvecielle Proaramm wirb fpäter bekannt gegeben. Zur iy ni selben, wie zur Unterstützung ber lokalen Vorbereitungen überhaupt, ware es erwünscht, wen "bie v e^rehrten auswär tigen Freunbe und zuL'nttr stütz en töeiligung am Congresse bie Sache ber religiösen Reformbewegung zu umcrnuv benken sich burch schriftliche Mittheilung*) ihres NamenS möglichst frühzeitig bet uns anmelben zu wollten. d.atklafter audgebreitet gehabt. r. . , .. . . ,, . - Ein Mannheimer Metzger würbe am Samstag burch bie drohende Untersuchung seiner Wurst, welche nachweislich stark gebinbemtttelt war derart in Schrecken virsetzt, daß er seinen ganzen Wurftvorrath (etwa 2 Centner) in den Neckar warf. (Ist anderswo auch schon bageroefenl) . . . . , „ ,. Butzbach, 12. Aug. In ber verflossenen Nacht würbe tn ben Laben eines hiesigen Uhrmachers unb GolbarbeiterS eingebrochen unb babei 32 golbene unb silberne Taschenuhren, 51 golbene Schmuckringe, eine Anzahl Trauringe, Brocken, Uhrketten rc., sowi- d-r Inhalt d-r Lad-nkasf- im Betrag- von 450 Jt. -ntw-nd-I. Der Dl-b, welcher localkundig gewesen sein muß, benutzte zu seinem Einbruch das ans dem S-schäfi«- lvkal auf den Hof führende Fenster, indem er den vor demselben bcsindlichen H°lzl°d-n - auskl-mmt- und ein- der unteren Scheiben, welche er zuvor mit Lehm beschmiert hatte,! Dfll Da I n Denk« ; Dister ßubn)ifl Vr- V Wlkiz> wM s check, haben. Tpraa? selb, Step Main) * w^8 geführt ■;h«Ä Mtle -I- fielen8‘te u"8<= ®»«;Zltin i» rn tonnt. ®,ü‘f b'S C [t S "?ch !2Ws vtiiS ,nJ Terdachte der anbelgmann wurde f A2?n fn aller' 7 t opfen aus dem t'-ssten NealZ ^Ataudig L Unheil »tt unb uuzweisel- Mich- 7'°>«emacht werden ^"llch sofort beschtaa- ?« der Butter ver- -s sein Fabrikat nicht e die von ihm bezogene Nte dringen und schon en das Handwerk jetzt indler Sauer, welcher 2 (Düfs. W ner in der Sebastian- zrn und neu anstreianständig gekleideter über den schönen An- Maleis zu wisien, nm ihm bereitwilligst ge- s ein junger Mann Hausabputz, da der den Tags erscheint bet den eine Rechnung des gerade knapp bet Casse, Rechnung sich erlaubt und lieh dem Meister le er es sich nur holen tse, bat dringend für mit seinem Raub von r auf der Straße und freue er sich, daß sein ,eit zu reißen. Diese i klar wurde, auf wie g in 6 Mam (!• frist'. „Tebanfm fort und liegt unj M , Mriotisch-erhebkndtt ,en und ebenso auch a S ie nationale Gedenktag t Stfte m P«W* nm eine f® “RS? biri zr Majestak der Kauer otischen Kreisen, Lehrern beträgt pro Exemplar me Don 25 «f*» rtSSSi SÄSfi -;Ä&" gfptia tchneten dem ««fÄ *'W unä 16it> hfl&oud) aus " °MH0' V«*»» sKs» n des til|b MZ 5®; YÄM "i«’**4%5 unb ohne Kosten durck die Heilnahrung: in 3071) Alle gangbaren Sorten Mineralwasser Nestle’s Klndermehl in l-Pfd.-Büchjen ä «A 1,25 „ rr » " 0, * empfieblt (4566) GgJVilhJAf^ stets frischer Füllung; sowie Uauheimer u. Creuznacher Mutterlauge,Carlsbader u. Franzensbader Kaiser- quell-Salz und alle übrigen Quellen-Froducte. empfiehlt Julius Wallach* Dresch -Maschinen für Hand- und Göpelbetrieb, neueste Constructionen, sowie liegende und stehende complette Göpel werke, Fegmühlen von 36 Jt. an, und ächt englische FruchtreinigungS- Maschinen, empfiehlt zu billigen Preisen W5) A. Buch in Hungen. 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"nbCren 60467^^ri^«u«iufl cm6 8O O^ @trt,fica^.e8cika wMent'/ang« Jahr- ,r£Ue 3r9^oOb“rLmsT^1elMmU25^f%ti0en Seihen an S<^^>inhfuc^t, Husten, Erbr-chhn°-n, mit häufigen Erstickungen "5ms MCU3r«u Major Deutsch, geb. »on Horn in Posen; deren Kinder vom ®rfifen^be642ö10aefmarquife von Br äh an von 7 jähriger Leberkrankheit, Echt-fiostgk-it «1 allen Gliedern, »»««««»« ©rofimarbein, von Lungen- und LZrbbren-KatLrh Kr/r" d^Niichen höheren Handels- x s.*. • °rsİnwir"znr Verbreitung des vorstehend lett Aufrufs ihrerseits belzutragcn. 4575X Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des /Berggesetzes uom 28 Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß He Durchlaucht Fürst Ludwig zu Solms-Hoh-nsolmS-Lrch riffes bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 31. Juli 1877. , Großlimogliche Ober-Korst- u.Pomanen^irection, Berg Abtheüung.^ vdt. Tecklenburg. Mainz, 10. August 1877. Lokalcomits für den VI. Altkatholiken-Congretz. -:n.v.'.'r iszÄ.E'5"»® s Moim Dr ß utt erbet!, Universitätsprofessor, Gießen. Dr. Wl a d le r, praf- Mcktt Ärtt Wiesbaden. Dr. Munier, Gymnastallehrer, Main-. H- Roha- R^nfiXr Pebrer Mainz. Dr. Petri, AppellationSgerichtsrath, Wtes- t-r Ob'ermedicinalrath, Wiesbaden. A- von Romatowski, baden. vr Reuter Obermemcmm ( Wilh. Schon- ^^O^elp'°sttLissa^ri7s, Mainz. chwar»mann, Monom, ^in». Iain? BÖoS°Kl7idermachIr?Wmms. M^Weil. Siadwerorbneier, Offenbach. Irischbäcker in Meßen. ^^-ntag.^be^^gust Hartmanr. in ber 4574) Am hiesigen Platze habe ein Lager in fran?. Preßsiegeln, TuMeinen, Kaminrohren, Dielen und hatten errichtet und halte mich bei Bedarf bestens empfohlen. Lollar, im August 1877. _________JUch. Kessler. Em iS Nrhniail (frankfurter Hlstj empfiehlt: .ne Arten Gaffer, Zuber, Wasch- und Badebütten, Vrenken, G,w.'s" NL'nNbS: iS mit D-ck-l u.t '"“X.SÄIT.ShÄ.p...«”"". -d» -i» - (.» “W»'jntte W-inf»«» l« «Um «'-!-» 6“ ein— geeignet) sind stets vorräthig.----------------- --------- -------- Aeilgeöolenes. 4580) Versetzuugshalber zu »erkaufen: Blech- unb Holz-Eimer, Lust- unb Wasser- Kissen, Laterne, Nachttisch, PrSsentirbreller, Drtllvorhänge, Pettoleum-Herd, Lampe, Flaschen, Kohlenkasten, SeegraS-Matratze, Käser - und Schmetterlingssammlungen, Journale, Bücher und Noten. Gartfeld, im Stückrath'schen Hause, vis-ä-vis der Gärtnerei von Deines. Kerkaus von Masi-Treber. 4578) Von heute ab 36 H für den sauber. Gießen, den 17. August 1877. Actien-Vrauerei Giefien. Weike Vorhänge aller Art, Rouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins Anfertigung jeder DecorationS - Arbeit in geschmackvollster Ausführüng, bei -4518) Th. Brück, Kanzleiberg B. 1. Rnsiiieiisteine <,us meiner Fabrik am Wallthor werden von heute ab bis Ende September per Mille zu 20 Jü verabfolgt. 4573) ____________S. Katzenstein. Kettsedern und Daunen ttwillch und Barchent, Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei 4519) LH. «rück, Lanzleiberg B. 1. Wetzlar, Allen Kranken, h gleichviel woran sie leiden, thetle ich Mg meine langjährigen Erfahrungen un- T -*5kA mit Logis zu oermiethen Lit. B. 21. (4051 >■ Schletieher, ______Lehrer. Vermischt« Anzeigen. 4577) Ein junges Mädchen, 17 Jahre alt, iLehrerstochlcr), sucht Stelle in einem Geschäfte, such wäre dieselbe gerne bereit, die Aufsicht kleiner Kinder zu übernehmen. Eintritt sofort. Näheres zu erfragen bei entgeldlich mit. Adr.: Professor h. Wundram, Leipzig, Leibnitz- str. 2. Es sollte Niemand, selbst wenn das Nebel noch so veraltet und hartnäckig ist, die Hoffnung aufgeben, geheilt zu werden, ohne sich vorher vertrauensvoll an mich gewandt zu haben. (4038 4573) Ein Actuariats- Aspirant I. El sucht Stelle. Näheres bei der Exp. d. Bl- 4 tüchtige Strohöinder ZU einer Dreschmaschine aesucht. 4586) Crnst Döring, Riegelpfad. 4583) Ein braves gesundes Mädchen sucht Stelle als Amme. Näheres in der Exped. d- Bltts.____________________________ 4582) Für ein leistungsfähiges Cognac- Haus wird für Gießen und Umgegend ein tüchtiger Agent gesucht. Adr. sub P. J. 599 Znvalidcndank, Berlin, W. Mark- grafenft. 51a. 4346) Ein Lehrling oder Lehrmädchen wird in mein Confectionsgeschäft gesucht. ___________N. Feibel am Kirchenplatz. 4280) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weißzeug, Betten, Gold und Silber, außer Cours gesetztem (Selbe, alten Oelgemälden, Antiquitäten, Kupfer, Messing, Zinn, Roßhaaren, Werg, Möbeln rc. bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193, neben dem „Gasthaus zum Löwen. 4425) Zu October finden zwei Pensionäre Aufnahme bei Frau Pfarrer Landmann. 4488) Zum ersten October finden mehrere Pensionäre freundliche Aufnahme Frau Pfarrer Draud. 4544) Mädchen finden dauernde Be- schäfttgung bei I. Barnaß am Walltbor, ___________ Pittha n'sches Haus. 4489) Zum 1. September findet ein tüch- tiges, gewandtes Hausmädchen Stelle bei C. Gail, Neustadt. 3526) Eine Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen __________bei Alexander Meyer. 4249) Ein Logis zu vermiethen und gleich beziehbar. Carl Haas, ____________________a. d. schönen Aussicht. 4444) Nahe der Kaserne ist ein schön möblirtes Parterrezimmer zu vermiethen. _________Canzletberg B. 1. 4535) Zwei elegant möblirte Zimmer zusammen oder getrennt zu vermiethen im Kaspar'schen Hause bei ___________________Frau Salberg. 4542) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen. Chr. Leo, __Uhrmacher, Seltersweg. 4568) Der zweite Stock meines Vorderhauses ist per 10. November zu vermiethen. ___Moritz Heichelheim. 4540) Ein Logis von 6 Zimmern nebst Zubehör auf dem Seltersweg zu vermiethen und per 1. October zu beziehen. Näheres bei ___________________I. Blitz. 4547) In der Nähe des Bahnhofes ist eine Bodenräumlichkeit, zum Fruchtspetcber geeignet, zu oermiethen. Zu erfragen bet der Exped. d. Bltts. Aermiet-ungen. 4572) Eine Familienwohnung zu ver- -wiethen und alsbald beziehbar. ____________E- HarmS, Schützenhof. 4570) Eine Wohnung von zwei Zim- mern, Cabinet und Zugebör zu oermiethen. Car l Kas par, Grünbergeistraße. 4569) Der untere Stock meines Hauses auf sofort, und ein kleines Familienlogis per 1. October zu vermiethen bei Wilh. Faber, Küfer, Seltersweg. 4576) Ein Logis ist zu vermiethen. Mühlgasse D. 72 im Hinterhause. 4503) Ein möblirtes Zimmer nebst Ca- binet zu vermiethen. ________________Lit. A. 248 Ktrchenplatz. 4382) Marburgerstraße Nr. 161 mö- bltrte Zimmer zu vermiethen._____________ 4431) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen. S. K a tz e n st e i n, _____Seltersberg.______ 4515) Die Wirthschaftsräume im Adler, bestehend aus 5 Zimmern und Küche sind als Wohnung zu vermiethen. ________________________E. Pitthan, 4522) Bei Frau vr. Köhler Wtttwe im Gartfeld ist ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen.____________________________ 4524) Das von Herrn Friedr. Set bet bewohnte Logis wird mit dem 1. November cr. frei und ist anderweitig zu vermiethen. A. Katz. Bad H anheim (Burhans)» 3517) Die Kurmuftk spielt auf der Terrasse Sonntaas von 4 bis 8 Uhr bei freiem Eintritt. I4rölL Bürgerclub. 4571) Die nach der Karte auf den 26. angeseßte Parthio in Wenzels Garten wird am Sonntag den 19. d. M. daselbst abgehalten. Anfang des Concertes 5 Uhr. Der Vorstand. Der Concertgarten und Saal sind für die Gesellschaft reservirt. sD Meger-Verem D Gießen. Zur Feier des Jahrestags der Schlacht bei Gravelotte Samstag den 18. August, Abends 8 itljr, Restauration Lahnstein: Feftversammlnng mit Concert. Die Vereinsmitglieder haben nebst Familie freien Zutritt, jedoch wird ein freiwilliges Eintrittsgeld erhoben, welches zur Bildung eines Fonds zur Beschaffung einer Veremsfahne bestimmt ist. Nichtmitglieder zahlen mindestens 30 Eintrittsgeld; auch diese Einnahme ist zu dem oben erwähnten Zwecke bestimmt. 4552) Der Vorstand. Llederkranz. Sonntag den 19. August cr.: Farthie auf den. Staufenberg mit Extrazug nach Lollar. Abfahrt: 2 Uhr 30 M. Nachmittags. Rückfahrt: 9 Uhr Abends. Billetc für Hin- und Rückfahrt: für Erwachsene 60 4, „ Kinder 30 4555)__ ___________Der Vorstand» EranJif1arter Hof 4584) Heute Abend : GROSSES CONCERT uw bet berühmten Tyrol.e Gesellschaft Huber* bestehend ans 4 Personen. der (4585 Verantwortliche Redactton: A. Sch-v da. — Druck und Vermag der Brühl'schen Univ-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. statt von der berühmten Tyroler Gesellschaft Huber. Entree 25 Pfg. Montag im Darmstädter Haus. Die Nene Frankfurter Presse Todes Anzeige. 4579) Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Elisabeth Weber fd)? ^n^rem L"den Mittwoch Nachmittag gegen 3 Uhr sanft ent- Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Samstag den 18. August, Nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause (Sonnenstraße) aus statt. eröffnet für den Monat September ein besonderes Abonnement zum Preise von i/M 2. 9 H, für welches alle Postanstalten Bestellungen entgegennehmen. Die neuetntretenden Abonnenten erhalten auf Wunsch den Beginn Erzählung: Kunst-Anzeige. c ^458O S11™ Abschiede von den edlen Bewohnern Gießens findet für die Schul-Jugend eine Vorstellung in der Turnhalle statt. — Eintrittspreise: 10 unb 20 Indem ich. zu dieser Vorstellung freundlichst einlade und auch einem Besuche der Schülerinnen der höheren Töchterschule entgegensehe zeichne mit aller Hochachtung C. Knie. 4565) Eine tüchtige erfahrene Haushälterin mit guten Zeugnissen versehen sucht hier oder auswärts Stelle. Näheres auf dem VermiethungSbüreau von PH. Müller, Löwengasse. 4567) Eine Frau empfiehlt sich im Kochen Näheres bei der Exped. d. BlttS. Ein kleines Milttairdienst-Erinnerungs- zcichen von Messing „einen Lorbeer- und einen Eichenkranz mit L L* darstellend, ist verloren worden. Der Finder wird ersucht, daffelbe gegen eine kleine Belohnung an die Exped. b. Bltts. abgeben zu wollen. _______________ Das Elnfleehten und Repariren von Sitzen an Rohrsiühlen wird prompt und billigst ausgeführt. (4502 J. Sehwarzmeler, Mühlgasse D. 81. T Roman aus dem russisch-türkischen Kriege ♦ 4 von Hans Wachenhusen * von hier aus gratis zugesandt. T Frankfurt a. M., im August 1877. X J Die Expedition der Ueuen Irankfurter presse. X 4549) Bon jetzt an wohne ich in dem Hause der Iran F. Fürst Wttw. in der Neustadt (früheren Ed. StrackWn Hause). Willi. Halsen, Anfang 8 Uhr. Die Vorträge bestehen aus National-Liedern nebst Solo s ans Schlag- unb Streichcither, Holz- und Strohinstrumenter^ Restauration Busch. Sonntag Nachmittag 4 Uhr und Abends 8 Uhr finden COM'EKTE 2944) Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6«, 12, 4«. Dillenburg 6« 12, 4« 9». (2684 Stegen 6& 12. Wetzlar 6", g«, 9« 12, 47, 9S 5+uf Franco-Verlangen erhsit Jeder, C/r welcher sich von btm Wcrthe deS illustrirtrn Buch«-: Dr. Airy's Naturheilmethode (90. Äufl.) überzeugen will, einen 3lns;ug daraus gratis und g franco zugesandt von Bidittr'i Dtrlagi-Jlnftali in jij Ctipjig. Nein Nranker versäume, sich den Lutzug Li kommen zu lassen.