'tn kandrn Minik kgen bie n 4 Är in *•« tP1 »erbe «18 ’*™ fort, J g** •» W„ 64. Samstag, den 17. März »8,7. AWigk- M MßM für de« Kreis Giep«. än9f alter A i SlÜRikfa: »s «mit hi »pimm« bet V, ÄOltjldbetg H. । ttschirme für 11 und Kinder in kwpsiehlt billigst • Fangmann. DeinGnch rr , (753 (? m i I Fi sch back. tepöt llieim. Set, Satire, $eibcuy»ge fen OuafilW1 Watt 1). r. Liebig in blauer 11. Tabak agnie 'resden bei Krell am Main, io ure®. Hempel die äS-"1* fes»' ««Äe aa«!* "fftSS i»E "i$t. HtO 6d btlto' • ® eisahtt" -b-n «tb<,‘e"b »Ute L-E r- fnnn, unv L„ fl.intll Erscheint täglich mit Ausnahme des "Nontagc-, (Sxpevitionr Schulstraße, Lil. B. ‘Jlr. 18. P i j.ro rjc.hriich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlohn. T,u'>^ dir 'Boft bezogen vicrt jährlich 2 Mark 50 Pf. »uitfr-tn-.iJf-cncc w» II1—1 ’BI'- '"'TSTT’-C Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Dem Vorstand des Vereins für Vogel- und Geflügelzucht in Gießen ist von Großherzoglichem Ministerium des Innern die Vornahme einer Ver- loosung von Geflügel gelegentlich der am 8. k. Mis. beginnenden Geflügelauestellnng unter der Bedingung gestattet worden, daß nicht mehr als 5000 Lgose zu 50 H ausgegeben und daß wenigstens 60°/, des Verkaufspreises der ausgegebenen Loose zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden. Gießen, den 13. März 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. _ monnaie. Gießen am 15. März 1877. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. F r e s e n i u s.___________________ Gefunbeue Gegenstande: Eine silberne Spindeluhr, 3 Mark 20 Pf. an Geld, 1 weißes Pelzchen, Zeug zu einem Kinderkleivchen, 1 Federmesser, 1 Porte- Uokitisch Deutschland. Berlin, 14. März. In der heutigen Reichstags-Sitzung wurde der Antrag Richter's auf die Vorlegung der Nachweisungen über die Restbestände aus der französischen Kriegs-Contribution und der Pauschquantums-Wirthschafl der Militär-Verwaltung, sowie über den Gesammtbetrag der Kafsen-Bestände an die Budget-Commission verwiesen, nachdem sich der Präsident des Reichskanzler-Amtes, Hofmann, zur Vorlegung dieser Nachweisungen bereit erklärt hat. In der hierauf fortgesetzten zweiten Lesung des Etats wünscht der Abg. Dr. Kapp, daß der Reichs Commissär alljährlich einen Bericht über den Stand der Auswanderungen dem Reichstage vorlegen möge, was zugesagt wird. Abg. Löwe verlangt eine strengere Controle über den Verkauf von Lebensmitteln. Abg. Sombart spricht für die Beschaffung von ausreichenden technischen Hülfsmitteln sür Gesundheits-Zwecke. Fürst Bismarck erklärt, die Regierung habe zunächst Maßnahmen gegen die Verfälschung von Lebensmitteln, insbesondere von Wein und Bier, in's Auge gefaßt und seien bezügliche Erhebungen im Gange. Ferner betont der Reichskanzler die Nothwendigkcit, sür das Gesundheits-Amt ein eigenes Laboratorium zu errichten. Der Rest des Etats des Reichskanzler-Amts, sowie der Etat des Bundesraths und der Bundesraths-Ausscküsse wird ohne Debatte genehmigt. Beim Etat des auswärtigen Amtes bekämpft Abg. Richter (Hagen) die für den Director in demselben geforderte Besoldungs-Erhöhung; nachdem Staats-Secretär v. Bülow dieselbe vertheidigt hat, wird die Position bewilligt. Tie für die Botschafter in London und Petersburg geforderte Besoldungs-Erhebung wird von dem Abg. Schröder (Lippstadt) angefochten. Staats-Secretär v. Bülow motivirt die Forderung. Die Position für den Botschafter in London wird mittelst itio in partes mit 157 gegen 147 Stimmen abgelehnt. Für die Erhöhung der Besoldung des Botschafters in Petersburg tritt Fürst Bismarck auf Grund seiner eigenen Erfahrungen ein und meint, die Regierung werde auch auf die Erhöhung der Besoldung des Londoner Botschafters zurückkommen müssen, jedenfalls könne er auf die Erhöhung sür Petersburg nicht verzichten. Diese Position wird hierauf mit 163 gegen 148 Stimmen genehmigt. Der Etat des auswärtigen Amtes wurde hiernach ohne wesentliche Debatte, ebenso die Etats des Reichs-Justiz-Amts und des Reichs- Eisenbahn-Amts unverändert angenommen. Bei dem Justiz-Etat erklärte Staats- Secretär Friedberg anläßlich einer Anfrage Marquardsen's hinsichtlich des in dieses Kapitel eingestellten Dispositions-Fonds von 40,000 Mk., daß derselbe zur Deckung der Kosten sür Hülss-Arbeiter bei den gesetzgeberischen Arbeiten bestimmt sei, und bezeichnete als zunächst in Aussicht genommene Entwürfe: die Rechts-Anwalts-Ordnung, die Vorlagen über Straf-Dollstreckung und Gerichtskosten, Reform des Actien-Rechts, Abänderung des Handels-Gesetzbuchs und des Genossenschafts-Gesetzes. Fortsetzung der Berathung morgen. — Verschiedene Mitteilungen bestätigen, daß der Nothftand im bayerischen Voigtland durch die gemeinsamen Bemühungen der Hülfs-Comit^s und der Behörden etwas gemildert worden ist. Nach amtlichen Mittheilungen, die im dortigen Kreis-Comit6 gemacht worden, hat man 1104 hülfsbedüftige Weber ermittelt, die sich ohne Nahrungsmittel befanden. In einer Correspondenz wird feiner mitgetheilt: Die noch beschäftigten Weber haben einen Verdienst von höchstens 1 Mk. pro Tag. Der allgemeine Ruf der Weber geht nicht nach Unterstützung, sondern nach Arbeit. Die Summe der eingegangenen Gaben beträgt 25,470 Mk., darunter eine Gabe von 3000 Mk. Verschiedene Staats- Anstalten haben in 33 Aufträgen Bestellungen im Betrage von ca. 10,000 Mk. gemacht..... Auch die Nachrichten von Ober-Schlesien über die Ausdehnung des Hunger-Typhus lauten sehr betrübend. In amtlichen Publ'.cationen, selbst in einer Verfügung der Regierung zu Oppeln, wird jetzt zugestanden, daß die mangelnde Ernährung der feiernden Arbeiterbevölkerung die Hauptschuld an der Verbreitung der Krankheit trägt. Erfreulicher Weise wetteifern Provinzial- er H h ei Verbände, Kreise und Communen, um der Arbeitslosigkeit, ,als dem Herde alles Uebels, abzuhclfen. Berlin, 14. März. Aus Rußland hier eingegangene zuverlässige Nachrichten schildern die dortigen Credit- und Geldverhältnisse als wahrhaft traurig. Die Geldnoth ist größer als je bisher, und selbst die große Bereitwilligkeit der russischen Bank ist nicht im Stande, hier Abhülfe zu schaffen. Dazu kommen Epidemieen, welche äußerst bösartig austreten; so namentlich im Süden, wo in den Gouvernements Beffarabien, Taurien, Cherson u. s. w. die Diphteritis arg gehaust hat; cs sind von den Erkrankten bis 60 pCt. gestorben. Ebenso wüthet der Typhus, der auch viele Opfer fordert. Solche Zustände und Ver- )ältniffe erklären viel. — Im Hinblick auf die Bemerkungen, welche Fürst Bismarck im Reichstage hat fallen lassen, ist man geneigt, den Gerüchten über Zerwürfnisse zwischen dem Chef der Admiralität, v. Stosch, und dem Reichskanzler einen hohen Grad von Wahrscheinlichkeit zuzuschreiben. Der „Nat.-Ztg." zufolge hätte der Admiralitäts-Chef, Staats'Minister Stosch, seine Entlaffung schon eingereicht, der Kaiser aber über die Annahme noch nicht entschieden. — Ein Leitartikel der heutigen „Prov.-Corresp.", überschrieben „der gewerbliche Nothstand und die Staatshülfe", enthält auf Grund einer amtlichen Denkschrift folgende Ausführungen: Die Thätigkeit der Staats Verwaltung habe die Krisis wesentlich gemildert und dieselbe nicht in solcher Schärse, wie in anderen Staaten, hervortreten lassen. Ein gegenüber dem Staate geltend zu machendes Recht auf Arbeit bei Ausbruch einer Geschästs-Krffis, die zeitweilig bald in größerem, bald in geringerem Umfange eintrete, sei nicht anzu- eikennen. Tie Anwendung außerordentlicher Maßnahmen, wie z. B. Ausführung von Bauten, die außerdem gar nicht oder doch zu anderer Zeit erfolgen würde, müsse sehr bedenklich und gefährlich erscheinen; sie würde sehr bald Ansprüche an den Staat heivorrufen, welchen dieser in keiner Weise genügen könne. Der schon jetzt laut gewordene Ruf nach Umgestaltung der ganze» bestehenden socialen Ordnui g würde noch stärker ertönen, je mchr die Regierung unter Ausgabe ihrer Grundsätze scheinbar in Folge des Druckes von in Volks-Versamm- lungen gefaßten Resolutionen sich nachgiebig erweise. Die Regierung werde die vorbereiteten und bewilligten Bauten eifrig, aber ohne Unterstützung, fortsetzen. Der nothwendige Ausgleich zwischen Production und Consumtion habe begonnen; darin und in der Beseitigung der eingetretenen Ueberproduction und der Zu- rücksührung der Arbeits-Löhne auf ein angemeffenes Niveau seien die natürlichen Mittel zur Gründung der wirthschaftlichen Zustände zu erblicken. Die Ermäßigung der Arbeits-Löhne werde erfahrungsmäßig das Herabgehen der Preise der Lebensmittel nach sich ziehen. Auch eine angemessenere Vertheilung der Arbeitskräfte im Lande werde wieder eintrcten. Diese Rückbildung zu normalen Verhältnissen würde unterbrochen werden, wenn gegenwärtig durch außerordentliche Staats-Unterstützungen in den großen Städten und Industrie-Bezirken große Arbeiter-Massen in Thätigkeit gesetzt und dadurch längere Zeit an ihren jetzigen Aufenthalts-Orten festgehalten würden. — Dieselbe Correspondenz meldet, daß am Geburtstage des Kaisers, wozu zahlreiche fürstliche Gäste erwartet würden, ein größeres Fest im Schlöffe stattfinden werde. — Im heutigen „Reichs-Anz." ist das Gesetz über die Umzugs-Kosten der Staats-Beamten veröffentlicht. Hesterreich. Wien, 14. März. Der „Polit. Corresp." wird aus Konstantinopel von heute telegraphirt: Verläßliche Informationen geben Kunde von den Bemühungen hervorragender diplomatischer Vertreter der Pforte im Auslande, bei dem Großvezir im Sinne einer spontanen Annäherung an Rußland zu wirken behufs einer direkten Auseinandersetzung der Pforte mit dieser Macht. Pesth, 14. März. Um Unterhause erwiderte der Minister - Präsident Tisza auf eine Interpellation des serbischen Abg. Polit betreffs der türken freundlichen Demonstrationen und der Haltung der Monarchie in der orientalischen Frage folgendermaßen: Durch die Demonstrationen Einzelner könne die Politik Ungarns und der Gesammt-Monarchie weder gefährdet noch compro- mittirt werden. Wenn ein Theil der Staatsbürger innerhalb der gesetzlichen Schranken feine Ansichten aussprechen wolle, so sei'ihm dies nicht verwehrt; die äußere Politik aber werde von der Regierung und Legislation, aber nicht von der Universitäts Jugend gemacht. Daß aber durch jene Demonstrationen die Gefühle der Slaven Ungarns verletzt würden, dafür liege kein Motiv vor. In Ungarn gebe es keinen solchen Türken-Freund, welcher die Unterdrückung der Christen in der Türkei wünschen würde und nicht vielmehr dafür sei, daß ihr Loos verbeffert werde. (Allgemeiner Beifall.) Das auswärtige Amt, mit welchem die ungarische Regierung diesbezüglich übereinstimme, halte an den in der orientalischen Frage bisher befolgten Principien fest und betrachte es als seine Aufgabe, den Frieden zu erhalten, das Loos der Christen in der Türkei zu verbeffern und dafür zu sorgen, daß die Jntereffen der Monarchie unter allen Umständen und wem immer gegenüber gewahrt werten. (Lebhafter Beifall.) — Auf mehrere Interpellationen in Bezug auf die B.rnkfrage und Die Vorlegung der darüber vereinbarten Protokolle antwortete Tisza mit dem Hinweis auf die demnächst einzubringenden Gesetz-Vorlagen. Vom Hause wurden die Erwiderungen des Ministers zur Kenntniß genommen. Uetgien. ©rüffel, 14. März. Der Pariser Correspondent der „Jndäpendance belge" berichtet über seine gestern mit Jgnatieff gehabte Unterredung, daß sich der General über die von England zu erwartende Entschließung günstig geäußert habe. Jgnatieff hätte unter Anderm gesagt, England habe durch Ablehnung des Berliner Memorandums seiner Zeit den serbisch-türkischen Krieg herbeigeführt, dasselbe würde nicht durch die Ablehnung der directen Sanctio- nirung der Conserenz-Arbeiten von Neuem eine Verantwortung übernehmen wollen. Auf die Form der Santionirung lege er kein Gewicht, wenn sie nur cxecutorisch sei. Auch sprach sich Jgnatieff noch über die einjährige Frist zur Durchführung der Reformen aus. Würde die Pforte diese Reformen nicht durchführen, so werde nicht die Gesammtheit der Mächte zur Intervention verpflichtet fein, wohl aber würden die Mächte bann verpflichtet fein, sich der Intervention der einen oder mehrerer Mächte nicht zu widersetzen. Er wünsche den Frieden und würde, wenn England seine Eröffnungen auch nur zum Theil acceptire, die Verhandlungen dennoch fortsehen. Rußland wolle eine unmittelbare Sanction, da es die Armee nicht mobil erhalten könnte, ohne dieselbe zu gebrauchen. Italien Rom. Wie der „Besagliere" aus dem Vatican erfährt, hat sich Monsignore Audu, der Patriarch der Chaldäer, dem Dogma der Unfehlbarkeit unterworfen und mit ihm zugleich sollen auch die übrigen chaldäischen Bischöfe, welche zu den muthigsten uub hartnäckigsten Bekämpfer dieser Neuerung gehörten, ihren ferneren Widerstand gegen dieselbe aufgegeben haben. Rom, 13. März. Die in dem gestern abgehaltenen Consistorium vom Papst vorgetragene längere Ansprache begann mit einem Hinweis auf die Er- eigniffe seit 1870 und der Aufzählung aller gegen die Kirche gerichteten italienischen Gesetze; es sei zu beklagen, daß man ihm die Mittel zur Verwaltung der Kirche weggenommen und ihm nur die durch die bestehenden Gesetze gewährte Freiheit belassen habe, so daß er zur Verhütung der Sittenlosigkeit und des Aufkommens der anti-religiösen Secten nichts thun könne. Schließlich prote- stirte der Papst gegen die Behauptung, daß er in Ausübung seines Amtes frei fei, und erklärte, eine Versöhnung sei unmöglich. — Die gestern ernannten Car- dinäle sind heute vom Papste empfangen worden, welcher ihnen dabei das rothe Barett überreichte. Türkei. Gruben erforderlichen Mittel nicht besitze», die entstehenden Kasten, insoweit die» gewünscht wird, au5 der Stadtkaffe oorlegen zu lassen gegen Zusicherung ralenweiser Rückzahlung der Vorlage. 4 Dem Herrn Georg Stühler soll der nachzesuchle Bauplatz recht» der Vrünbergcr Slrahe für den seither üblichen Preis und gegen Ueberna^me aller Kosten de» Verkaufs abgetreten werden. 5. Für da» Gesuch de4 Herrn Fabrikanten Bernhardt, um Fortietzanz der Straße auf dem Gartfcld zwischen de» Köhler'schen Häusern nach dem Eisenbahndamm hm, konnte sich vorerst noch nicht ausgesprochen werben. 6. Herr Graveur Julius Vach, Besitzer des ehemals RumpfschenHause» am SelterSwez hatte der Stadt offerirt, sein in die PlockSstraße emsprinzendes Nebengebäude hinnen 3 Jahren zu entfernen, wenn ihm die Stadt eine Entschädigung von 3400 fl. leisten werde. Hieraus ist b schlossen worden, dem Herrn Bach zu antworten, daß die Stadt bereit sei für den □iJufj von feinem in die Straße fallenden Gelände zwei Matk zu bezahlen und die Ptocksstraße bis zum Schoorgraben fahrbar zu machen, wenn bi» zum Jahre 1878 das betreffende Gebäude niedergelegt werde. 7. Das Ergebnis der Submission zur Vergebung der erforderlichen Arbeiten für die zu erbauende Brücke über die Wieseck in der Reichensand-BabnbofSstratze wurde nicht annehmbar gefunden und c» soll deßhald eine nochmalige Submission a»»ge- schriebe» werden. 8. Die von Herrn Bezirksbanausseher und Diesen^autechniker H a h n zu 577 jl 22 H veranschlagten Arbeiten aus den Wiesen am UteiSbrunnen sollen unter dessen Leitung zur Ausführung gebracht werden. 9. Herr Georg Konrad Simon war um Lrlaubniß zur Erbauung eine» Wohnhauses *nb zur Anlaae von zwei Straßen auf feinem Grundstück in der Nähe d.» sog. GerberhäuSchens eingekommen. Nach Prüfung der hier in Betracht kommenden Verhältnisse wurden die Baupläne genehmigt; hinsichtlich des Gesuchs der Slraßen- antflye ist sich auch befürwortend unter der Bed ngung ausgesprochen worden, daß die HS Anlage beider Straßen durch den städtischen Bautechniker festgeftellc werde und die Strahenherftellung nach den Grundsätzn, welche bei der Anlage von städtischen Straßen maßgebend sind, erfolgt, sowie daß Bittsteller für entsprechende Wffserabführung. alles auf seine Kosten, sorgt. Gießen, 16 März. Gutem Vernehme» nach feiert der nationale und liberale Verein in Verbindung mit dem hiesigen Kriegeroerein KaiserS-GeburtStag durch (in Banket in Wenzel S (Sorten. --Gestern Nachmittag um 5 Uhr hielt Meister Langbein, unser Storch, seinen Einzug auf dem Hetdenthurm. Hoffentlich wird er constaNteres Frühltngswetter mitgebracht haben. i nH s a n t> t. Gießen, 15. März. Einem allseitigen Wunsche der Besucher der am Sonntrg den 11. d. Mts. auf Lony's Bierkeller ftatttjefjabten Volksversammlung, „e» möge auch ein Vortrog über die Principien der Socialdemokratie stattfinden", soll entsprochen werden. Es ist deshalb in nächster Zeit eine Volksversammlung in Aussicht genommen, worin Reichstagsabgeordneter F. W- Fritzsche über das Programm und die Princi- pien refertren wird. In letzter Versammlung war es ihm nicht möglich, näher auf dasselbe einzugehen, indem er nur eine Abwehr der Angriffe Seitens der Nattonal- libcralen und des hiesigen Kriegeroerein? sich zur Ausgabe gestellt hatte. Hiermit wird den Gegnern wiederholt die beste Gelegenheit geboten, die qu. Irrlehren der Socialdemokratie zu widerlegen und ihre Verderblichkeiten zu beschränken, was im Interesse der socialen Frage zur Beruhigung dienen könnte und sehr wünschens- werth wäre. Sehl ff• ber 1 cht. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd G. W. Dietz in Gieße». South« m ton, 13. März. Da« Postdampfschiff Neckar, Eapi. W. Willigerod, vom Norddeutschen Llyod in Bremen, welches am 3. März von Newyork abiegangen war, ist heule 3 Nachmittags wohlbehalten hier angekommen und hat nach ßanbunj der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 5 Uhr Nachmittags die Reise nach Bremen fortgesetzt. Der Neckar überbringt 100 Passagiere und volle Ladung. Baltimore, 13. März (Per transatlantischen Telegraph.) Da» Poltdampf schiff Baltimore, Capt. H. Andressen, vom Norddeutschen Llyod in Bremen, welche» am 21. Februar von Bremen und am 24. Februar von Southamton abgeganzen war, ist heute wohlbehalten hier angekommen. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici« und ohne Kosten durch die Heilnahrung: Revalesciere ™.„. Konstantinopel, 13. März. Einem Gerücht zufolge beabsichtigt die Regierung die Frage in Betreff der Friedens-Bedingungen Montenegros dem Großen Rathe oder dem Parlamente zu unterbreiten, da sie selbst die Verantwortung hierfür nicht zu »bernebmen gewillt ist. Konstantinopel, 14. März. Am Sonnabend waren hier Plakate angeheftet, worin die Zurückberufung Midhat Paschas gefordert und gegen den Frieden mit Serbien nebst der Abtretung von Alexinatz entschiedene Einsprache erhoben wird. — Der bisherige Commandant von Silistria, Ahmet Hamdy Pascha, ist en Stelle von Omer Feizy Pascha (?), welcher abgesetzt ward, zum Polizei- Minister ernannt worden. Der Sultan hat den für die Sitzungen des Parlaments bestimmten Saal besichtigt. Mumänien Bukarest, 14. März. Durch ein im heutigen Amtsblatt veröffentlichtes fürstliches Decret wird die Errichtung von zwei neuen Regimentern Artillerie angeordnet. Kriechenland. Athen, 13. März. In der heutigen Sitzung der Deputirten-Kammer nahm Minister-Präsident Deligeorgis Veranlaffung, die Vertrauens-Frage zu stellen, wobei das Ministerium mit 75 gegen 72 Stimmen den Sieg davon trug. Die Regierung wurde hierbei von den Parteien Zaimis und Trikupis unterstützt, nur die Partei Kumunduros stimmte gegen dieselbe. L o k a l 7 R o t i ). Gießen, 16. März. Wir lassen nachstehentz das Protokoll ber Tagesordnung der Stadtverordnetenversammluna vom 1 März 1877 folgen: 1. Herr Ludwig Hartmann hat den Schleußenwärterdienst und das mit der Stadt abgeschlossene Pachtverbältniß wegen ber sog. Pipp'scken ober Georgenschanze vom 1. April b. I. ab gekünbigt. Es soll nun die Schanze anderweit verliehen und dem Pächter derselben die Bedienung der Schleußen übertragen werben. 2. Die vorgelegten Bauprojekte der Herren Karl Gerlipp. Christian Haubach, Johannes Anzer, S Katzenftein undJean Weber erhalten Zustimmung und sollen die Gesuche befürwortet werden. 3 Schon einige Zeit ist die Beseitigung des vom Tcuselslustgarten nach der Reichensandstraße und von ba weiter nach dem Tiefenweg führenden mißständiaen Fluth- grabenS angeregt worden, eine definitive Entschließung deßhald ist aber vor Feststellung des Nivellements für die profectirte Straße zwischen Reichensand und Neustadt nicht möglich. Um aber für alsbaldige Beseitigung der bestehende» Mißstande doch zu sorgen und die in den fraglichen Fluthgraben führenden Aborte zu beseitigen, hat sich die Stadt bereit erklärt, allen denjenigen Häuserbrsitzern, welche die zur Anlage besonderer Seit 30 fahren hat keine Krankheit dieser angenehmen (Nesundhrits- speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Mebicin und ohne Kosten bet allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drusen-, -chleimbaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma. Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche H^mor- 'hoidm, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkcu und Erbrechen fe bst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie Abmagcrun », Rhkum-Itismus, Gicht, Bl-ichsucht; auch ist sie als Nahruna Tür S-wgltna- schau oon er Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuztehen. — Ein Auszug aus 80.000 Eerti- ncaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worun er Certificate vom Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Shoreland, Dr. Campbell, lZrofeffor Dr. Dädö, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Bröhan, und vielen inberen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen elnge-andt. Abgekürzter AuSzug aus 80,000 Certlficatcn. Nr. 62476. Dem heben Gott und Ihnen fei Dank. Die Revaleecibre bat meine 18 jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwache und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. . . I. Comparet, Pfarrer, Samte Romaine des Iles. Nr. 89211. Oroaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalesciere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundbeit. Leroy, Pfarrer. Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 lahrigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubheit gänzlich bergestellt. 62845. Pfarrer Sollet von Ecrainvtlle. Von Asthma mit häufigen Erstickungen völlig hcrgestellt. 80416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsenleiden bergestellt. „ « - , Nr. 64210. Marquise von Br^han von 7 fahriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit Zittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröbren-Katarrh., Kopsschwinbel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels- Lebranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrütiung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. „ Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revaiescibre ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise ber Rovalescibre Psd. 1 JL. 80 1 Pfd. 3 Ji. 50 2 Psd. 5 JL 70 12 Pfb. 28 JL 50 Revalescibre Chocolat6e 12 Taffen 1 JL 80 24 Taffen 3 X 50 4, 48 Tassen 5 JL 70 Si U- s w. Revalescibre Bisouites 1 Pfb. 3 JL 50 Si, 2 Pfd. 5 «X 70 Sv Zu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin W., 28=29 Paffage (Kaiser- Galleries und bei vielen guten Aporbeke. n. Dräuen-, Specerei- und Delicaieffenhändlern >m ganzen Lande, in Giesic- ' • Sehwuirr.(632 *16,ras-^ °°> '»'°'»'°d, ^7? «<‘ ttf87ltei^ at |u Äfcp* “ltr Öqftn J!n,i ;;£»Ä ÄSft lckgeitelli werde und die £< von stadiischtn Strn ' nationale und liberale '-Geburtstag durch (m ^ngbein, unser Storch Unteres FrühlinzSvM Vermischtes. der für den Markt zu gewinnen. Wir Glauben deshalb unter gleichzeitiger Berücksichtigung bet Zeit des Marktes und der günstigen Laac Darmstadt's den Markt ein in jeder Beziehung günstiges Prognostikon stellen zu können. > Bebufs Verminderung von Schreibereien und Jncafiokosten er- MWW suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Inserate bei der Ausgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. Expedition des Gießener Anzeigers. Kirchliche Anzeigen evangelischcu Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag am 18. März. Morgens: Pfarrverwalter Schlosser. Nachmittags: Mitprediger Dr. Buch hol d. (Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 18.—24. Marz besorgt Pfarrverwalter Schlosser) a Darmstadt. Nachdem alle Dispositionen für den am v. U 10. April bierfelbtt abzuhaltenden Pferde- und Fohlen Markt Seitens des Erecutto-Comit6s aetroffen sind, darf man sich der bestimmt-n Erwartung hmgeben, daß derselbe einen Ffir alle Theile sehr befriedigenden Verlauf nehmen werde und da» da« Fortbestehen eines solchen Marktes in Darmstadt gesichert ist. Wesentliche Berbessernngen in den Arrangements werden alle die auf dem ersten Markt lm vorigen Jahre laut gewordenen Klagen umgehen und es ist Alles so vorgesehen, daß den verschiedenen Ansprüchen der Verkäufer und Käufer volle Genüge geleistet werden kann. In beiden Ställen werden die Krivoen mit Blech beschlagen werden, es werben AbtheilunLen hergestellt, um die Wuft -u vermeiden und die Pferde besser zu trennen und die Stände werden neu aufaefüUt: de- ältere Stall wird neu gedeckt und die sämmtlichen Stall-Utensilien wer den vervollständigt. Zur Musterung der Pferde für die Prämitrung ist diesmal, Dank der großen Liberalität des Herrn C-mmerztenrath Blumenthal der sehr «eraumtge, von allen Seiten etngeschlossene Hof desselben bestlmm , «ährend der an den Stiller, befindliche Platz ganz fretgelegt und von allen Hindern,sten geräumt werben soll. Die mr Verlovsuna angefaurten Gegenstände sind in den Baumen der Blumenthal schen Fabrik ausgestellt; die Verloosung selbst hat den günstigsten Fortgang, so daß die in Aussicht aenommene P ömiirung zur unverkürzten Ausführung wird gelangen können. Königreich Preußen ist der Ve, trieb der Loose ohne Einschränkung gestattet worden - nur Baden und die Pfalz haben denselben abgelehnt. - Schon jetzt hat sich eine ganze Anzahl Händler für den Markt angemeldet und verfchiedene Behörden haben aiaefaat, ihren Bedarf an Remsntepferden auf demselben decken zu wollen; wir zweifeln nicht, daß auch die Landwirthe, namentlich in der Provinz Starkenburg, im eigenen Interesse das Ihrige dazu beitragen werden, das Aufblühen und die Zukunft des ^^^t^März^ist die Sitzung des Centralcomitös anberaumt und es wird sehr dankbar anerkannt werden, wenn etwa noch vorhandende Wünsche zur Kenntniß des Lomitäs gebracht werden; es kann Jeder überzeugt sein, daß Alles geschehen wird, was irgend zum Vortheil detz Marktes zu dienen vermag. Der bedeutende Ankauf von Vserden für die Verloosung wird allein schon einen bedeutenden Absatz sichern und eS sind außerdem alle Schritte geschehen, um auch Private zur Ausführung von Ankäufen . n < Ar» * i !.. . - ... rcr\ :.. .r ...L n li A i i Alf Tifl Friichbäcker ? u Gießen. Sonntag, den 11. März 1877. Heinrich Foß am Kreuz. Christian Noll Witrwe in der Neustadt. Wilhelm Löb er am Wallthor. 1423) Jeden Sonntag Frischbacken. Jacob KlingelhöSer, am Wallthor. iann (360 Patent- 117 Rmtr am ersten Tage Bau- und Werkholz, am zweiten Tage Flössholz -480 12 69 159 Länge. Pli. Schlatter. das das 12 210 900 13000 44 68 16 24 53 65 44 81 850 1000 S. Katzenstein, Holzhandlung. it ohne Medicin lnahrung: empfiehlt 772) Buchen-Wellen, Eichen- „ 2850 Nadel- „ Bemerkt wird, daß übernimmt gefällige Aufträge 88) drS Norddeutschen ßloijl tfung 5 Uhr NrrchstM- 00 Passtzstre wii oolt .vap^.) Da« Pestd^'- ib in Bremen, weichet» mton abgeganzen wir, ist M. Kaan, vorrn. S. WeimerSheim. Sucher der am Sonnig ammlnng, „tfl möge auch tfinbin*, s-ll entsprochen 3 ’n lussicht genommen, roflrenm und die Princi- mcht möglich, näher ans fe Seitens der Nattonai- estelli hatte. egenheit geboten, die qu. Üblichkeiten zu beschränken, önnte und sehr wünschens- Der Anfang und die Zusammenkunft ist in dem Fichtenkops zunächst dem Sofien Eichwald an dem Vicinalweg von Lich nach Hattenrod links, Morgens S Uhr. Bei genügender Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini 1878 gestattet. Lich, den 10. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. I h r i n g. 1421) Einen Haufen Pferdemist zu verkaufen. Nattmann & Weidtg. v. Buchen-Scheitholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Prügelbolz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- „ 1. Bau- und Werkholz. Mittwoch den 21. Mär;: Fichtenstämme von 14 — 31 Cntm. Durchmesser und bis 18 Meter Länge, Eichen- und Birkenstämme von 14—17 Cntm. Durchmesser und bis 6 Meter Länge, Eichen - und Birkenstangen von 8—14 Cntm. Durchmesser und bis 8 Meter Länge, Fichtenstangen von 9 — 12 Cntm. Durchmesser und bis 14 Meter 1385) Ein gute« Zugpferd steht pieis- würdig zu verkaufen. Näheres in der Exv- Bekanntmachung. 1435) Das Register zur Erhebung der in unserer Gemeinde nach dem Steuer- luß ausgeschlagenen Communalbedürsnisse für das Jahr 1877 liegt zur Einsicht eines jeden Interessenten acht Tage lang auf dem Bureau des unterzeichneten ersten Vorstehers offen, was mit dem Bemerken bekannt gegeben wird, daß Beschwerde» gegen die im Register enthaltenen Ansatz- binnen der ersten vier Wochen nach Ablauf der Offenlegungsfrist entweder schriftlich ober mündlich bei Großherzoglichem Krcitzamt dahier vorgcbracht werden müssen und daß später vorgebrachte Beschwerden keine Berücksichtigung mehr finden können. Gießen, den 17. März 1877. Der Vorstand der israel. Religionsgemernde. M. Hornberger. Für die J. C. Böhler’sche Dampf-Färberei und chemische Kunst-Wascherei in Frankfurt a. M. Holzverfteigerrrng. Im Matnzlarer Gemeindewald kommt den 20. und 21. März d. I. folgendes Holz zur Versteigerung: I. Bau- und Werkholz. Dienstag den 20. März d. I r 145 Eichen-Stämme von 15—52 Centi- meter Durchmesser und 4—15 Meter Länge, mit 69,91 Festmeter, 498 Nadel-Stämme von 15—40 Centi meter Durchmesser und 4-15 Meter Länge, mit 140,06 Festmeter^ 809 Nadel-Stangen mit 25,52 Festmeter. II. Brennholz. Mittwoch den 21. März d. I.r 1422) Zur bevorstehenden Saison empfehle mein reichhaltiges Lager in Damenkleiderstofien. I\ llotbcry. Kirchenplah. yuiivuuiuiyi. Schollen, Steinbutteu, Prima Schweizer, Limburger u. franz Rahmkäse, sowie frischen Blumenkohl und Salat, bei (H38 ff. Kurth» OtolOOOO 1359) Tuche und Buckskins, Regenmantelstoffe, sowie alle Qualitäten 6/4und 12/4-Leinen und sonstige Ausstattungsgegenstände in prima Waaren, empfiehlt Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezüge von Zinsen aus der Schottischen Stiftung haben bis zum 24. l. M. bei Armenkasse-Rechner Wittich zu erfolgen. Gie ßen, den 12. März 1877. Die Armen-Deputation daselbst. A. Bramm. Bekanntmachung. 1425) In der verlängerten Reichensandstraße und in der Bismarckstraße Schutt abgeladen werden. Gießen, den 14. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Kleesamen, deutscher, ewiger und weißer, sowie Saatwicken, bei (1437 ______________I. M. Schulhof. Holzversteigerung. 1366) In den Waldungen der Stadt Lich, Districte Unterer und Oberer Speterlingskopf und Ficktenkopf, kommen Ätittwoch den 21. und Donnerstag den 22. März l. I. zur Versteigerung: Salitylsäure -- Präparate: Salicyl-Mundwasser pr. Fl. J4. 1 75. , Zahnpulver „ Sch. „ 1. — „ Zahnkitt „ Fl. w - 50. X-ü- mit ausführlicher Gebrauchsanweisung stet? ächt auf Lager bei C. F. Semmler. 1377) Feinstes Blüthen- u. Dorschußmehl, sowie frische Hefe, ist stets zu haben. Carl Oekel, Ludwigsplatz. Cast ä München cr Bock und Erlanger Export. 1384) Ein fast neuer Rollwagen zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bltts. 1392) Ein Geschäftshaus in bester Lage ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen. Nähere- bei I. Blitz. Du Barry ) von London. -M-" ’tÄ, iÄÄ* »liM unb ^re?brS Magenm.I (Aon von bog (Jerli-1 w fftttifkate uom , Campbell, und * eiigeiandt. tisicatcn. 6at wein- te Romaine :S®*’ %<*>*•** . (tnL d---" ** stz-K- «liihkett' ^en 1 und jjj, . 70 *1 1 JL 50 Ilflö v : I Brennholz zur Versteigerung kommt. '(Segen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. DieZusammenkunftist jedesmal um9Uhr an der Straße nach Hachborn. Mainzlar, am 13. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. ________ Vogel._______U401 Ieilgeöotmes. 1430) Zu verkaufen in der Pfarrhof- raithe zu Wteseck ein ^/«spuriger Occonomie- wagen mit kurzen und langen Leitern, unb eine Quantität Heu. Drescher, Pfarrer. 2. Brennholz. Donnerstag den 22. Mär): Raummeter Buchen-Prügelholz, „ Nadel- und Weichholz-Prügel, „ Nadel-Stockholz, Nadel-Wellen. Laberdan, sowie frische Bückinge zui» Backen, find eingetroffen bei (H05 J. A. Busch Söhne. 1398) Ein Garten hinter den alten Eichen ist zu verkaufen ober zu verpachten. Afterweg Nr. 127. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxixtxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxr X Rheinischer Kleider-Bazar, * Mäusburg, * 1424) ner Vorstand. 1253) 13-20) wandt zu Haden. (518 1432) Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'sckm Univ-Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) in Gießen. komische Operette von I. Hopp Hochachtungsvoll । Hugo Kurde. Allen Kranken, gleichviel on welcher Krankbeit sie le'den, theilc ich' meine langjährigen Eriahruncen unentgeltlich mit. Professor la. Wundram, Leipzig, Leidnitzstraße 2. ES sollte Niemand, selbst wenn das liebel noch so veraltet und hartnäckig ist, dieHoffnung aufgeben, geheilt zu werden, ohne sich vorher vertrauensvoll an mich ge- im PRM Z O RL. Anfang 7 Uhr. Oer Vorstand in der Restauration Stein (Scltcrsweg). Tagcs-Ordimng: R chnungs-Äbl >ge, Neuwahl des Vorstandes. Der Vorstand. 13*6. Ein Möbelwagen geht leer von Gießen nach Frankfurt ab und könne» Möbel 2C. aus dieser Route billig mitgenommen werden. Näheres bei Herrn Sauer, N ruen wen, Gieß en. r Den b« staglichen un6 ml M bunz Perpsli laRt, bw hier dicht V-stim Wn Sri. i bis 3 dahier nehm ionjtißt Le^ Personen, m zu ihrer He geiröhM.cn 9B' jenigen verp zunächst Ve D sind nad) bi We 82, 84, 85 Gi W sich be anjuge Ürtif 1431) In einer hiesigen Verlagshand 'nitfl kann ein junger Mann mit entspre dender Schulbildung als Dolontatr hitreten. Offerten mit Ausweis über gegossene Schulbildung 6ub olonta ir" nm>it die Exped. entgegen. Theater. Sonntag de« IS. März 1877, Nachmittags 4 Uhr: Grosse Kindervorstellung. Abends V28 Uhr: Faust und Margarethe, en 9$. M Rhein ic. Wir Stände jn Ar, Möhnlik! behörde d an unter melleLkfcht ^er Geuieii löniiche Zie ^etlichen 8r ti Köln-Giessener Bahn Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6", 12, 4«. Dillenburg 6", 12, 4", 95. Siegen 6" 12 Wetzlar 6«, 8«, 9«, 12, 4« 7\ knilwirdisclialilichei) Cmliiliank zu Frankfurt a. M. in Stücken ä M. 100, J/. 500, M. 1000, M. 2000, X 3000 mit halbjährlichen Zins-Coupons ™ jfihi'tich rerloosbar ausgegeben auf Grund erworbener erster Hypotheken und laut Rescript des Großherzoglichen Hessischen Ministeriums des Innern zur Anlage von Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungskapitalien verwendbar, empfehlen als solide Capital' anlage (285 EclilerBiach mm--r zu verr mietben. Marktstrah-' Vit. D- 27._________ 1429) Neue Bäue Nr. 82 ist ein freundlich möblirtes Zimmerchen an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. _______________von Grolman. 1428) Möblirtes Zimmer nächst der Kaserne zu vermiethen. Kanzleiberg 66. 1256) Eine Parier' e - Wohnung von 4 Zimmern nebst Zubehör, zum Geschäftsbetrieb geeignet, zu vermiethen. Auf Wu: sch kann auch ein Laden eingerichtet werden. Ehr. Horeyseck, ________________________Reichensandstroß''. 1242) Ein Familten-Logitz, 3 Zimmer, Küche mit abgeschlossenem Corrwor, zu vermieIhen. Jacob Reibet, Gartfeld. 1371) Zwei oder drei ineinandergebende Zimmer, möblirt oder unmöblirt, vermiethet ________________ H. Adami. 1072) Ein get äumiges Mansarden-Logis ist an eine ruhige Familie zu oermlethet' und den 1. Juni beziehbar. B- Kaan Wittwe, Frankfurterstraße. vermischte Anzeigen. 1426) Ein tüchtiger Schreinergehülfe, der auf polirte Arbeit selbstsläi dig arbeiten und in Abwesenheit des Meisters denselben vertreten kann, wird tuf sofott ober per 1. April gegen hohen Lohn gesucht — Berheitaihetc Bewerber erhalten den Vorzug. — Schriftliche Offert n unter K. K. 35 besorgt die Exped. t. Bl. 1420) Dem hiesigen Publikum macke *ch hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Todtenfrau empfehle. Marie Hennrieh. 1363) (Pin prima AB aus in BBordeauac sucht Agenten für Verkauf von Wein re. an Hotels, Delikateffenhänd- ler. Private re. Offerten mit Referenzen an KoiriuHiaii 3. Kirchgaste in Hanau.______ 1402, Ein ordentliches Dienstmädchen wird zu miet' en gesucht. ____________________Reichensand C 132. 1498) Kartoffeln zum Füttern kauft ____________Bäcker Kuhn am Kreuz 218) Flechtenkranke u. Bm*1- leidende heilt Dr. Jocliiteim. Darmstadt a. d. StadtkapeIle iVr 12. 846) Junge Leute finden Pension in einer anständigen Familie, Nachhülf. in den Schularbeiten, Musikunterricht gratis. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1212) Eine gebildete Familie wünscht zu Ostern ein bis zwei Gymnasiasten odei Realschüler in Pension zu nehmen. Näheres Lit V. 32.