llt fett ** H°us Ofllyt Miller, müeür erung. T^t jlch von heute - Hkrrn Bierbrauer elbsttzefertigte^ 1 oitttg^en Preisen. ilrank. ie|cnT Bereiuslocale. Vorstand. ich von heute ab 'm ■/, Jtrbtr). Ävg. r: Uten pen“, . Fuldat rrer Haus-Teie rt von Herrn Carl elbst jede gewünschte jedermanns Nnßcht (5517 ikfurUjL Hi) M n. Erstellung. JJ Uhr '*hä' fldjt- Ro. «4G. Dienstag, den 16. Oktober 1SW. KWer 'Wn^eiger AMP- ud AcksM fir in Kni» Sich». »NLL"!° L'2 - - Iheil'. Betreffend: Maßregeln gegen dir Rinderpest. , , - Das Großherzoglrche KrelSamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Da in Geisenheim die Rinderpest ausgcbrochen ist, ordnen wir in Folge Verfügung Grobherzoglichen Ministeriums des Innern vom 12. I- Mts. zu Nr. M. d. 2^^058^ Folgendes an. (inet Commission veranlasien, welche in der Stadt Gießen aus 5 in den übrigen Gemeinden de« Kreises aus 3 Mitgliedern des Stadt- bezw. Ortsvorstandes zu bestehen und welcher stets auch der Großh. Bürgermeister oder der Ortspolizeibeamte, wenn dieses der Büraermeister nicht selbst ist, anuiflcbörcn bat. (S. Art. 50 der Gemeinde- und Art. 52 der Städte-Ordnung.) x , .T, r . Die fraglichen Commissionen sind auch für die besonderen Gemarkungen zu bestellen, welche Ihnen in polizeilicher Hinsicht noch SUgetheilt sind. 2) Diese Commissionen haben unverzüglich del. Bestand der Ochsen, Kühe, Rinder Schafe und Ziegen in Ihren Gemengen nach Anleitung des im Regierungsblatt von 1867 S. 275 angegebenen Formulars auszunehmen und solchen bis auf Werteres alle 8 Tage zu revidrren. Herbei haben dre Commiffionen auf alle Veränderungen in dem Gesundheitszustände der einzelnen Viehstände, sowie auf den UlsprungSort der neu eingefuhrten und a f Bestimmungsort der ausgesührten Stücke besondere Aufmerksamkeit zu verwenden. Sollten sie hierbei verdächtige Krankheüserscheinungen wahrnehmen, so hab sie alsbald den zuständigen Kreisveterinärarzt zur weiteren Untersuchung des Falles zu berufen. 3) Die Besitzer von Ochsen, Kühen, Rindern, Schafen und Ziegen sind verpflichtet: . a. Jeden Ab- und Zugaiig an Vieh der genannten Arten der Commission auzuzeigen und im Falle emes Zugangs zugleich auch den Ort der Herkunft b. Xe%ranZ89ten Si^ der erwähnten Gattungen sofort der Or,«Polizeibehörde zu melden. Bezüglich^der Rinderpesii ist überhaupt. J-der d°r zuverlMge Kunde davon erlangt, daß ein Stück Lieh an dieser Krankheit erkrankt oder gefallen cst, oder daß auch nur der Verdacht em.r solchen Krankheit vorliegt, verpflichtet, ohne Verzug der Ortspolizeibehörde davon die Anzeige zu machen, e. kranke Thiere nicht zu schlachten und nicht zu tobten, etwa gefallene nicht zu verscharren oder sonst zu bee,tig?n-ch°die Natur der Krankheit sestaestellt ist. Bis dahin sind tobte Thiere so aufzubewahren, daß das Hmzukommen von Thieren und Menschen> abgehalten ^'id. d Ukbertretungen dieser und der gesetzlichen Vorschriften werden nach § 328 des Strafgesetzbuchs mit «efängmß bis zu zwei Jahren bestraft. Die Unter,astüng schleunigster Anzeige edier Erkrankung an Rinderpest bat für den betreffenden V -hb-sitzer jedenfalls auch den Verlust auf Ent- Ickädiauna für die ihm gefallenen oder getödteten Thiere rc. zur Folge, wofür sonst aus der Rcichskaffe Vergütung geleistet wird. ( . 8 4) Die Ortspolireibchörden haben von jeder zu ihrer Kenntniß kommenden verdächtigen Erkrankung der fragUchen Viehgattungen sogleich d m betreffenden GroßhKreis-ettrinärawt und wenn der Ausbruch oder Veracht der Rinderpest consta.irt w,rd, dieses auch uns auf d.e schleunigste Weise anzuzttgen. Bei Ausbruch oder Verdacht einer Seuche wollen Sie außerdem die sofortige vorläufige Absperrung des betreffenden Gehöfte« ^rf“S=n- Im UebUgen verweisen wir Sie auf da« R?ichsgesetz vom 7. April 1869 und die Instruction dazu im Reichsgesetzblatt v°n869 g. 105 und 150, Jowk «uf die revidirte Instruction vom 9. Juni 1873, R-ichsges-tzblatt S. 147 und unser Ausschrelben vom 23. Febnmr l. I., Anzeiger Nr 47. 5) Die Bestimmungen unter Nr. 3 oben sind alsbald ortsüblich bekannt machen zu lassen. Außerdem ist Sorge zu tragen, daßL die nachstehend d'- W" »>«.'d-« d.,ch d>,,« w s.««»,-, |.»l. »« den Vollzug der Bekanntmachung nach Nr. 3 oben entgegen. Dr. Boekmann. Betreffend: Die Kehrbezirke für Schornsteinfeger. Wir verfügen hiermit im Einverständniß mit dem Kreisausschuß gemäß § 1 des Regulativs vom 26. bi- Reimgung d-r Schorn, steine, daß die seitherigen K-Hrb.zirke Sich und Hungen, welche in der letzteren Zeit zusammen von dem Kaminfeger Schwenk in Ach besorgt wurden, nunmehr einen Kehrbezirk zu bilden haben, welcher dem genannten Kaminfeger unterstellt wirr. Gießen, den 6. October 1877. . , Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. _____________ Merkmale der Rinderpest. _x Die Krankheitserscheinungen bei der Rinderpest beginnen meist allmählich und nur selten unter stürmischenl Erscheinungen; anfangs zeigen sich. zume st Mattiakeit und Hinfälligkeit verminderte Munterkeit, seltener eine gewisse Unruhe, Stampfen mit den Fußen, Stoßen mit den Hornern rc. D e Freßlust ist lfock-n^'d-.^LU^'ist ou^gkfijkbn^d^^AÜiklümm-n'dk«'Rückens'weist "j'sbinn/o gesunken ist. Ueber den Besuch des Nachmtttagsgottesdtenstes auf dem Lande, wo nur ein Geistlicher ist, wird allgemein geklagt. Und doch wurde daS Bedauern darüber ausgesprochen, daß der zweimalige Gottesdienst in einigen Gemeinden beeinträchtigt werbt, da einige Geistliche zwei Pfarreien verwalten müßten. Die Thetlnahmc am hell. Abendmahl ist durchschnittlich eine sehr erfreuliche, indem es in der überwiegenden Mehrzahl der Gemeinde die Zahl der Einwohner nicht unbeträchtlich überschreitet, in den meisten andern kommt sie der Einwohnerzahl beinahe gleich, nur in Gießen beträgt sie nicht viel über 8<*/0. Auch über den Besuch der Katechismuslehre konnte sich, was die Landgemeinden betrifft, der Rechenschaftsbericht mit Zufriedenheit aussprechen. In den meisten Gemeinden wird dieselbe von der confirmtrten Jugend nach 4, in einigen sogar nach 5—6 Jahren lang besucht. Das neue Ctoilstandsgesetz hat in unserem Dekanat noch keine bedauerlichen Folgen heroorgerufen. Im vorigen Jahre kam in den Landgemeinden nur eine bloße Ewiltrauung vor, in der Stadt nur eine in diesem Jahr. Tauf- und Confirmationsverweigerungen sind nirgends vorgekommen, sowie keine un- kirchlichen Beerdigungen aus ktrchenfeindlicher Gesinnung; in den meisten Landgemeinden bilden die sogenannten stillen Leichen nur eine Ausnahme; selbst kleine Kinder bis unter ein Jahr herab werden mit einer Grabrede beerdigt. Ein reich besuchtes Gustav- Adolf-Fest wurde in Kirchberg gefeiert und ein Missionsfist zu Klein Linden, bei letz terem betrug die Collekte 109 Gewiß ein Zeugniß von großer Theilnahme, was um so mehr anzuerkennen ist, da das Kirchweihfest vorangegangen war und die Leute mitten in der Grummeternte standen. Die Crllecten betrugen allerdings im letzten Jahre etwas weniger als im Vorjahr mit Ausnahme der Pfingstcollecte, welche auf das Doppelte gestiegen war, wobei zu bemerken ist, daß dieselben jetzt in allen eoan gelischen Kirchen deS Landes erhoben wird, auch wo dteS früher nicht der Fall war und daß sie für arme Studirende der Theologie bestimmt ist, um dem immer mehr drückenden Mangel an jungen Geistlichen abzuhelfen. Die Beiträge für den Gustav- Adolf-Verein betrugen 900 45 wozu die Stadt Gießen allein 504 38 beb getragen hat. Außerdem verwendete der Frauenverein noch 643 JL 55 Alle Pfarreien des Dekanats die zum Gießener Zweigoerem gehören, haben Beiträge gegeben mit Ausnahme einer einzigen. Hierbei ist zu bemerken, daß im gedruckten Verzetchniß aus Großen-Buseck und Oppenrod keine Beiträge verzeichnet sind, da diese erst spater eingeltefert wurden; sie stehen im gedruckten Verzetchniß S. 6 als nachträglich aus dem Dekanat Hießen eingegangen. Auch in Beziehung auf den sittlichen Zu- stand der Gemeinden kann Befriedigendes berichtet werden. Grobe Verbrechen sind in keiner Dorfgemeinde vorgek»mmen, in Gießen nur einige Diebstähle, Selbstmorde im Dekanat 5—6. Aus einer ziemlichen Anzahl von Gemeinden war keine uneheliche Geburt zu verzeichnen. Dagegen wurde vielfach über zunehmende Vergnügungs- und Genußsucht, namentlich auch über zunehmenden Wtrthshausbesuch geklagt, auch die Jugend gewöhne ft cf) schon gleich nach ber (Konfirmation hieran, sowie an das Cigarrenrauchen. Ueber die äußere Sonntagsfeter ist in den Landgemeinden wenigstens was das Arbeiten betrifft, »ehirfüberlclit. Mitgethetlt von dem Agenten de« Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen. Newyork, 12. October. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Donau, Capt. R. Bvssius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 29. Sept, von Bremen und am r. October von Southampton abgegangen war, ist nach einer außerordentlich schnellen Reise bereits am Donnerstag, 11. October, 9 Uhr Abends wohlbehalten hier angekommen. Baltimore, 13. October. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff General Werder, Capt. H. C. Franke vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 26. September von Bremen und am 29. September von Southampton abgegangen war, ist gestern wohlbehalten hier angekommen. M beS Jlwnn hat Journale M Tepar- )iei bt Numilly und wurde , in Beschlag die Anschuldigung dn Fr. Hennings, Seltersweg. kästen, Brände und Schablonen, ein Stehpult, einen Kleiderschrank, ein große und eine kleine Komode. einen Fügpflock, frisch entleerte Weinfässer, Stutzen und Trichter, Stehpulte, Treppen und hölzerne Pumpe, Fensterläden und Fenster und anderes Hausgeräthe, gegen baare Zahlung versteigern. 5721) E. Pitthan. Marienschloß, den 11. October 1878. Großh-.-Handeszuchthaus-Dikection. i735) Scriba. in Lauterbach Bhnf. 725/30 V. Kaiserliches Postamt. Lochmann. Frankfurter (MgEsten; empfiehlt (5779 fr:mit fr'isehbach. Stand am 1. October 1877. Versichert 50133 Personen mit........ Bankfonds............... Ausgezahlte Sterbefälle seit 1829 ....... Durchschnitt der Dividende der letzten 10 Jahre . . Dividende im Jahre 1877 und 1878 je..... Versicherilngsoitt'äge werden durch unterzeichn teil genommen und vermittelt. 56761 Mehrere ovale Tische, polnt (neu) zu verkaufen bei Louis Rothenberger, N uenweg 193 322,601,200 JL 77,030,000 „ 105,366,700 „ 37,3 Procent. 41 „ Agenten ein. egen» (5775 Ule ber. Oefen, gewöhnliche und lacktrte Steinkohlenkasten, Feuergeräthgeschäften, empfiehlt Wilhelm Seibert, Cocosläufer, Ketten und Bürsten-Mattrn, sowie See- graSvorlagen in jeder Größe, empfiehlt Mensverfichernngsbank für Deutschland in Gotha Gegründet 1827. Eröffnet am 1. Januar 1829. Hiernach kommen zur Lieferung für I ihr 1878 zur Versteigerung -. 1) circa 70 Cetnr. Ochsenfleisch, 2) „ 35 „ Schweinefleisch, 3) „ 15 „ Kalbfleisch, 4) ,, 25 „ Schweineschmalz. Die Lieferungsbedingungen werden Anfang der Versteigerung bekannt gegeben; end) können dieselben jetzt schon dahier etn- £ kesehen werden. dito (5778 Bekanntmachung. Vom 15. d. M. ab, dem Tage der Einführung der Eisenbahn - Winter- ffabrpläne, erhalten die nachbezeichneten Posten rc. den dabei angegebenen Gang : 1) Privat. Personenfuhrwerk Butzbach — Münzenberg: II. aus Münzenberg 525 N.; in Butzbach 640 N.; 525 V.; in Bad Nauheim 730 V ■WS» bann . ». Ä* 1$^ eine 9 einen Mann HL- *« ball,n Jf tto Ä!,Ä: ........ 1 m W. d. »vMMtz ausgiwricht blidlid) untluMhrür. -Flusses ErPtten ju wo ein ZllsamM riet. Pascha wurde gestern i iß ein Ämee.Corpr veröffentlicht eine Mm j-dn b™ M, Serbien^ |« lerunj wird * bet „efttt W 10. b- : Oiatftio au« »i>b c°«. ,, barunter 8tß««|e- (3369 F. Semmler in Glessen. „ Butzbach 735 N. 6) Personenpost Altenstadt — Niederwöllstadt: I. aus Altenstadt l15/20 N.; in Niederwöllstabt 310 N.; II. „ Niederwöllstadt 640 N.; in Altenstadt 825/35 N.; „ Altenstadt 5 V.; „ Niederwöllstadt 655/70 V. 7) Persouenpost Laubach — Lich Bahnhof. aus Lich Bhf. 825 N.; in Laubach IO10 N. 8) Personenpost Schotten — Lauterbach Bahnhof: Schotten 830 $.; durch Ulrichstein 1055/ll — IP5; in Engelrod 12 Engelrod 2™ N.; in Herbstein 33o N-; Herbstein 6 N.; durch Lauterbach Stadt 75/10—15/2O; Emil Fischbach,, Gebrochene Aepfcl- sowohl vorzügliche Tafel-, als auch gute Wirthschasts-Aepfel, zu verkaufen. kaum zu klagen, dagegen wird der Tag deS Herrn vtelsack durch lärmende Aufzüge der Gesang- und Kriegervereine oft schon während des Gottesdienstes, namentlich des nachmittägigen geklagt, sowie über das Lärmen deS Abends in WirthShausern und auf ben Straßen. Dies führt uns zu dem eigentlichen Gegsnstand der Verhandlungen, für welche vom Ober Consistorium die Frage proponirt war: Welche Wirksamkeit .un^ sollen die DekanatSsynoden zur Hebung der SorntagSruhe und christlichen Sonntagsfeter in ihren DekanatSkretscn bethätigen? Der Referent Pfarrer Hr.H ü ffe l l von Groß Linden hatte die Frage weiter aufgefaßt und in den aufgestellten ersten 5 Thesen auch Wünsche in Beziehung auf die staatliche Gesetzgebung ausgesprochen. Man erkannte im Allgemeinen das Gesagte als wünfchenswerth an; daß von Seiten des Staats keine Veranlassung zur Sonntagsheiligung gegeben werben bttrfe, bafe alle obrigkeitlichen Verrichtungen außer in Fällen der Noth cassirt werden müssen, daß die Gesetzgebung allen denen, welche ben eonntaa feiern wollten, den nöthigen Schutz gewähren müsse und also namentlich Arbeiter nicht genöthigt werden dürften, in Werkstätten und Fabriken den Sonntag zu arbeiten, Nathfälle natürlich ausgenommen, daß der öffentliche Verkehr, sowie die öffentlichen Lustbarkeiten möql chst za beschränken seien und daß die dienenden Personen (Eisenbahn, Postbeamte, Diener in Wirtbshauseru u. s. w.) in ihrer Sonntagsruhe möglichst geschützt werden sollten. Gegen einige weiter- gehende Forderungen des Referenten, daß auf commerziellem Gebiete alle Geschäfte zu untersagen und daß alle an diesem Tage abgeschlossenen Vertrage null und nichtig und vor Gericht nicht klagbar seien, daß alle Läden an diesem Tage zu schließen und nur den Victualienhandlungen für gewisse Stunden Ausnahmen zu gestatten feiei, wurden als bedenklich und zu weit gehend erklärt, doch glaubte man alle die vorgeschlagenen Bestimmungen übergehen zu können, da die Synode sich nicht für competent halten könne, auf die staatliche Gesetzgebung einwirken zu wollen. Auch seien die Bestimmungen im Polizeistrafgesetz vorläufig genügend; nur sei zu wünschen, daß solche strenger gehandhabt würden als es geschehen. Man solle an Großh. Ober-Conststorium die Bitte richten, daß es in dieser Beziehung bei der Staatsbehörde feinen ganzen Einfluß geltend mache. (Schluß folgt.) ’’flib "«Kto"" j* £ wollt lU, der etnPfebr. Scheel^ Neustadt. —— ---'nwrnrinitinriiiwiMi' 5727) Eine Quantität Mist verkauft Jungblut, Promenade-Haus. 2) Personenpost Echzell — Friedberg im Großh. Heffen: aus Echzell 330 N.; in Friedberg 520 N.; „ Friedberg 710 N.; „Echzell 9-r N. 3) Personenpost Bad Nauheim — Ufingen: Trockene Braunkohlen, (Mein-Verkauf der Gewerkschaft Elm) I. und II. Qualität zum Zeehen- preise empfiehlt (5396 G-eorg Unverzagt I. Zum Einmachen -mpfichlt: Extrafeinen Weinesfig per Lit. 30 ffcin do. „ „ 24 „ sowie sämmtliche Gewürze ginz und rein gemahlen. Itrgrnmäntel u. Gummischuhe empfiehlt (5766 Carl Wenzel. 4) Botenpost Niederwöllstadt — Rodheim v. d. Höhe: aus Niederwöllstadt 728 V.; in Rodheim 850 V- S) Personenpost Friedberg im Großh. Heffen — Ortenberg: aus Ortenberg 445 V.; in Friedberg 745 V- 5512) Frisch entleerte Weinfässer, zu Einmachfässern geeignet, empfiehlt Emil Schwall, Frankfurter Hof. | Bückinge zum Rohesfeu, empfiehlt Umil Fischbach, Haarbalsam. Dieser Balsam reinigt die Kopfhaut, gilt als das beste Mittel, das Wachsthum der Haare eu befördern und das Ausfallen derselben zu verhindern. Er enthält so viele Fettstoffe, dass der Gebrauch von Haaröl, Pomade etc, dadurch überflüssig wird. V» Flacon k 0.60, Meinen Mcinverkouf per Flasche 50, 60, 75, 80 H u. s. w. erlaube mir in empfehlende Erinnerung zu bringen. Besonders empfehle für Reconvalescenten Walporzheimer Auslese (rotb) per Flasche JL 1.30. (4705) L. Müller. 5725) vy>iun ficken Aepfelmost Aeilgevotenes. Gebrochene Aepfel, gute Sorten, sowie Zwetfchen an den Bäumen, zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bttts._________ Kanarienvogel, vorzügliche Sänger, versendet preiswerth und unter Garantie Ey in Clausthal a. Harz, 5764) Osteröderstraße. 8 iU 8 Holzschnitzereien, sowie Marmor - und Alabaster-Maaren mit und ohne Stickereivorrichtung, in empfehlende Erinnerung bringen. Grosse Auswahl. Reelle Bedienung. Billigste Preise. 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Auf Wunsch kann Comptoir und Lagerraum dazu vermiethet werden. __Moritz Heichelheim 5787) Eine Stube mit Küche, Keller u. s. w. zu vermiethen bei __Ehr. Sckopbach. 5786) Möblirtes Zimmer zu vermietben. __________________________________Lit. D. 16. 5785) Mansardenzimmer mit Cabi° net zu vermiethen im Hause des Herrn Köhler, Gartfeld A- 1183/^.____________ 3526) Eine Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen __________bei Alexander Mayer. 5123) Wolkengasse C- 90 ist per 1. Oc tober ein möblirtes Mansardenzimmer mit Cabinet an einen Herrn zu vermietben. 5389) Im House des Herrn Köhler, Gartfeld 118 zwei freundlich möblrrte Ztm mer zu vermietben.______________________ 5391) Im dritten Stock des Hessischen Hofes (Seltersberg) sind mehrere sehr freundlich möbltrte Zimmer zu vermietben. Auf Verlangen auch Kost oder ganze Pension. 5503) Zwel Zimmer mit Cabtnet zu vermiethen.____________Kreuz Lit- B- 109. 5599) Familienlogts, aus 5 Zimmern und sonstigem Zubehör bestebend, zu ver-l miethen bei__________F. Jutzi, Gartfeld. 5654) Ein Familienlogts zu vermiethen. Neuenweg 134. 5624) Möblirtes Zimmer (pa>.t-rre) zu vermiethen im Hause des Herrn Architekt Huhn, Neue Anlage. 5703) In dem Brück'schen Hause am Brand, mittlerer Stock, sind 2 freundliche, inetnandergehende Zimmer, Wohn- und Schlafzimmer, möbltrt, zu vermiethen. Nähe- retz bei____________________Herrn Brück. 7515) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.________________Neustadt D- 27. 5705) Em möblirtes Zimmer zu vermiethen im neuen Hause des Herrn Böger, Gartfeld Nr. 118 A. 6. 5716) Ein schönes kleines LogtS zu vermiethen und alsbald beziehbar. ________________________Neustadt D- 93. 5742) Zwei inetnandergehende unmö- bltrte Zimmer (Parterre), mtt Gartenantheil. sind per 1. N»vember zu vermtethen. ___________________________________Lit. C. 37. 5750) Möbltrte Zimmer zu vermtethen _____________________Neustadt Lit. D. 57. 5760) Etn schönes kleines Logis zu ver- miethen-________________Ltndenplatz A. 64 5761) In meinem neuerbauten Hause,vis-L-vis dem Ludwtgsplatze, sind 2 Mansardrnwoh- nungeii zu vermiethen. I. Schmidt- 5759) Eine Familtenwohnung ist sofort zu ve-miethen bet __Karl Neuling Wttw. 5722) Eine größere und eine kleinere Wohnung mit Lagerraum, Werkst litte, Pserdestall, Chaisenremise rc. alsbald zu vermiethen. Näheres _______________________bei I. B l itz. 5671) Der 2. Stock meiner Hauses zu vermtethen. _________C- Herbert, NahrungSberg. 5366) In meinem vor dem Neuenweger thor erbauten neuen Hause sind drei Familienwohnungen von je 5 Zimmern und allem Zubehör zu vermtethen und bis zum 15. October beziehbar. _______________P. Pitz, Zimmermeister. 5454) Eine kleine Familtenwohnung an eine ruhige kinderlose Familie zu vermie- then.Weidengasse 98. Circus 8. auf dein Brand in G-iessen. jun. Heute, Dienstag den 16. October 1877: Große außrrardentliche Parsorce- und Komiker-Vorliellung, arrangirt zum Benefiee für die beiden Komiker Herren Egon und Alexander. Wer lachen will, muß heute kommen, dafür sind wir eingenommen; Wer uns heute mit seiner Gegenwart beehrt, der wird mit Lachen bescheert. Hochachtungsvoll . Egon und Alexander. Morgen, Mittwoch, bleibt der Circus geschloffen. Es finden nur noch 4 Vorstellungen statt. Sonntag den 21. October findet unwiderruflich die letzte Vorstellung statt. Das Weitere besagen die Tageszettel. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenft ein 5773)____________________s, Elumenfeld, Director. Die Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung zu Gießen. Die in Nr. 235 d. Bl. angezeigte Generalversammlung des hiesigen Volksbildungs-Vereins kann in Folge unerwartet eingetretener Hindernisse nicht Mittwoch den 17., sondern erst Mittwoch den 2£L October stattfinden. (5790 Verwischte Anreizen. 5767) Eine perfecte Köchin gesucht. ____________________C- Straub. 5768) Ellen Hausburschen, welcher mit Pferden umzugehen versteht, sucht Oberförster Wey land in Gladenbach. 5774) Dienstmädchen gesucht. ______________________Seltersweg C- 43. Haushallungs -Pensionat 5611) in Boppard am Rhein. Es finden 2 bis 3 junge Mädchen, welche sich in der fein. u. gewöhnt. Küchc, Haus Haltung, Bügeln, Maschimnnähen, Putzmachen u. den übr. weibl. Handarbeiten ausbtlden sollen, herzliche Aufnahme. Ge- legenh. zu mus. u. wissensch. Fortbildung. Pensionpr. 750 JL Beste Ref. Frco -Offert, sub F. 1722 an die Annoncen-Exped. von Rudolf Mosse Cöln.Wallrafrplotz 2erbeten. 5617) Em Dienstmädchen für sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bet der Exped. d. Bltts._______________________________________ /Keine Stube mit Eadinet, unmöblirt, zu 'S/ miethen gesucht. Näheres bet der Exped. d. Bltts. (5673 Süchtige Maurer auf sofort gefacht zur Arbeit an dem Iu ftiz- palast tn Ließen. Näheres bei 5728)__Otto Minner daseldst. 5734) Ein Tagschneider wird gefiTdbt _______)pon Georg Leib & Sohn. 5744) Em ordentliches Dienstmädchen sucht_______________Fran Ste tnfel S. Jür Fuhrleute. 50 Cublkmtr. Schlockentand anzufahie-.?. Näberes bei (5753) Ehr. Haubach. 5740) Ein gebrauchter kleiner eherner Cassaschrank zu kaufen gesucht. Näheres bet der Exped- d. Bltts-_________________ 5756) Gesucht eine Wohnung für einen einzelnen Herrn von circa 3 Zimmern (ebne Küche), womöglich nicht sehr weit ooai Bahnhof. Offerten an die Exped- d. Bltts.__ 5758) Soliden Personen ist der Verkauf eines überall leicht verkäuflichen guten Ar tckels bei hoher Provision zu übertragen. Franco-Offerten sind innerhalb 8 Tagen sub M- P. 800 postlagernd Carlsruhe (Baden) zu richten. Geschäfts ■Verlegung. 5694) Hierdurch beehre mich, die ergebene Anzeige zu machen, daß i* mein Geschäft aus meiner seitherigen Wohnung, Sonnenstrasse B. 106, in mein neu erbautes Haus, Ludwigsstraste (vis-ä-vis der neuen Real, schule), verlegt habe und daffelbe ganz in seitheriger Weise fortführe. Bestellungen werden in meiner früheren Wohnung (bei Frau Frank), sowie bet Frau Moll (Rathhaus) entgegengenommen. Für das seither bewiesene Vertrauen bestens dankend, bitte, daffelbe mir auch in meiner neuen Wohnung bewahren zu wollen. Achtungsvoll BSeinr. Kepler, Taperier. 5693) Mein Gefckaftslocal befindet sich von heute ab Schulstrafte B. 29,s, im Hause des Herrn H. C. Vogt. Jerber'sche stniv.-Buchhanölung (W. Herber). Heute, Dienstag den 16. October, und die folgenden Tuge: Grosse* Preishegeln. 1. und 2. preis: je ein fettes Schwein. Sonstige Preise sind : 1 silberne Uhr u. verschiedene Geldpreise Restauration. Bramm. A. Albold. (5783 Todes Anzeige. 5776) Statt besonderer Anzeige allen Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß unsere innigst geliebte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Katharine Löher nach langem Leiden sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet heute Mittag 3 Uhr statt. | Todes-Anzeige. I M Am 9. d. M. verschied dahier unser einziges Kind, ■ W unsere innigst geliebte Tochter I fMargarethe^ I W geboren den 18. August 1859, nach mehr als anderthalb- ■ M jähriger schwerer, mit Geduld und inniger Hingebung zu ■ I” Gott ertragener Krankheit. Alle, welche die Verstorbene 8 naher gekannt haben, werden unfern schweren Schmerz er- ■ messen können, denn ausgezeichnet mit den hervorragendsten W Gaben des Herzens war sie unseres Lebens einzige Freude M und höchster Stolz und bitten wir alle Freunde und Bekannte, B denen diese Anzeige gewidmet ist, um ihr wohlwollendes W Andenken für die dahin geschiedene unvergeßliche Tochter und M für uns um ihre stille Theilnahme. jr Muschenheim, den 14. October 1877. S 5780) Jacob Balser, . 1 Elise Balser, geb. Buß. £ Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlar der Brüßl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) tn Gießen. Das n die BewerE dem die Vacanz Anmell Gießl 3» Betre In UeE zur Btseping er vnsügl worben: Diejeni |onen des Heere lejuiifl bei Süi hi.dwehr-Bezir Gedac mzeige, an die gebtnbt Vaean Wen unenteil werden wird. Die ch, an das 2 fammnchiüu'.n mittelt. Sind Idr.-ffnirdrfer se-ung mit ein bem Lantlvkhri entsprechender s Wir l iese-ende Stell, auch die ni mittelung der Seine Könix Ccheins Eefuibl (No. (No. (No. G