M. van ^Marburg 1 Violon* ton L. ' Haydn. Wohler.) olai. ife™ Haubach.) e ’egleitung von R. scb(J. eitung. Wolff aus Marburg,) n Beethoven. n. )er »Figaros Hochzeit“ von ■Iler und Herrn Haubach.) eitung von Fr. Schubert lischen Gesangvereine.) i Hempel, Fräulein For umen. Bliithner in Leipzig sind dahier für dieses Concer len Buchhandlung und Rw • nur bis 12 Uhr Sonntag 9*. [cn irkei üter;eichntten (863 erger. ,1 Giessen ,,en«r **" Ihr. Eingang des Saales kek Freitag, den 16. Februar 39 18?», ifac* vi-rtetjLHrlich t M°r? 20 Pf. nttt BringerloHn. ' Dw.'ch die Pott bezogen vierte jährlich 2 Mark SV Pf. Erscheint LLgUch mit Ausnahme deS MonlagK. Expoditionr Schulstr»8tt. V. Nr. IS. A m i k i ch e r W ß § i k. Bekanntmachung. Durchschnittspreise im Monat Januar 1877. Hafer JL 19,32, Heu JL 10,50 und Stroh JL 10,50 per 100 Kilogramm. Gießen, am 13. Februar 1877. _ Großherzogltches Kretsamt Gießen. v. Röder. Aestschlavd. bar sein. Krgerreich. t» „UM.- -M. d" waltung der österreichischen Staatsbahn sind von einem «n derselben angestellten Beamten Desraudationen in Verbindung mit Fälschungen verübt worden; die Höhe der veruntreuten Summe ist noch nicht bekannt. Die Untersuchung hat ster-Krise beschleunigen. . .. M Pesth, 13. Februar. Der König forderte Tisza auf, die Regierung wieder zu übernehmen. Letzterer stellte als Bedingung, daß der ungarische prin- cipielle Standpunkt in der Paritäts-Frage angenommen werde und die österreichische Regierung in dieser Frage eine principiell entsprechende Erklärung London, 13. Februar. Gladstone's für Freitag angekündigte Inter- pellation bezweckt nicht den entscheidenden Parteikampf über di- »nentaluche Frage, wird aber eingehende Debatten über englisch-türkische Vertrags.Verbmd. lickkeiten veranlasien. Die „Times" gesteht heute zum ersten. Male ei», daß ein Krieg zwischen Rußland und der Türkei nahezu unvermeidlich erscheine; ste bekämpft den'gestern erwähnten Gedanken, das russische Rundschreiben unerwidert zu lasten, als unpaffend, weil Rußland dann das Recht besitzen würde, als unbeantwortbar darzustellen und demgemäß auszubeuten. I London, 13- Februar. Das Gerücht von dem Uebertritt der Ex- — Die „Prov.-Corresp." schreibt: Die zweite Lesung des Etats werde sich wohl bis zum Ende nächster Woche ausdehnen und die dritte kann vor Ende Februar beendigt sein. Das Abgeordnetenhaus werde daneben noch Zeit gewinnen muffen, um einige dringliche Vorlagen, namentlich die Theilung der Provinz Preußen und betreffs der Berlin-Dresdener Bahn, weiter zu berathen. Die Session des Landtags werde daher, wenn auch das^Herrenhaus zu einer hunlichst raschen Erledigung der Vorlagen bereit sei, sich jedenfalls in d,e erste Woche des Märzes hinein erstrecken und bedauerlicher Weise ein lan- geres gleichzeitiges Tagen des Reichstages und des Landtages ganz unvermeid- abgcbe^ j4 Februar. Die Rückkehr der Studenten.Deputation aus Konstantinopel bracht- Tausend- auf die B-ine, die Straßen zur K-tt-nbrücke waren förmlich belagert. In der harrenden Menge waren haichtsächlich die arbeitenden Klaffen, die heute feierten, und «inber vertreten. Der Zug war ziemlich ärmlich. Das Banderium bestand zumeist aus Bauer».Reitern au« den Vorstädten, im Ganzen vierzig, dann ungefähr fünfzig Wagen und halb- leeren Omntbuffen und einigen hundert Fußgänger». Am Bahnhofe wurde eine Begrüßungsrede gehalten, der die Antwort eines Deputations-Mitgliedes mit Verhimmlunq der türkisch-ungarischen Freundschaft folgte. Dann fuhr die De. putation zum Hotel Hungaria, wo ein Banket stattfand. Die heimkehrenden bereits begonnen. t , — Aus Petersburg wird die ernsteste Wendung gemeldet. Der Czar äußerte gegen die Diplomaten: er habe eine gebundene Marsch-Route. Die Mobilisiruna von wetteren sechs Armee-Corps ist bevorstehend. In Wien wird der Ernst der Situation bestätigt; deren Hochdruck dürfte das Ende der Mmt- Berlitt. Die „Kreuz-Ztg." schreibt anscheinend autorisirt: „Der Reichskanzler Fürst Bismarck hat sich, wie uns von unterrichteter Sette ange- - beutet wird. bei dem parlamentarischen Diner am letzten Donnerstag über 1 Fragen der auswärtigen Politik sehr zurückhaltend geäußert, und deshalb ist allen Mittheilungen über angebliche Sxcurse des Fürsten auf das Gebiet der orientalischen Wirren wenig oder gar nicht Glauben zu schenken. Es ist wohl erwarten, daß weiterhin von Aeußerungen des Kanzlers, die bei gleichen oder ähnlichen Anlässen laut werden, nur dann öffentliche Mittheilung gemacht wird, wenn der Fürst auf das Bekanntwerden seiner Andeutungen Werth legt oder sie gestattet. Der Unterredung wird alle Freiheit genommen, wenn Nachtisch-Bemerkungen ohne Weiteres in die Preffe geworfen und häufig crttrclos reproducirt werde»." t .. ~ Berlitt, 13. Februar. Es ist, wie dem „Hannov. Cour, aus Berlin geschrieben wird, im Werke, im Reichstage eine „äußerste Linke" zu bilden, welche Social-Demokraten, Volksparteiler und Elsäffer Protestler umfassen und etwa 22 bis 25 Mitglieder zählen soll. Der Abg. Most hat bereits den Versuch gemacht, für diese neue Fraktion im Reichstage die Plätze zu belegen. Die Fortschrittspartei will sich indeß nicht ohne Weiteres von ihren Plätzen aus der Linken depoffediren lasten. t ,£ . Berlin, 14. Februar. Die Conserenz über die Eisenbahn. Tarifreform, welche alle deutschen Bahnverwaltungen beschickt haben, ist gestern im Saale des Architekten-Vereins eröffnet worden. Den Vorsitz führte der Mimsterial. Director Weishaupt. Außer ihm nahmen Seitens des preußischen Handls» Ministeriums noch Thetl die Herren Ministerial-Director Duddenhausen, Geh Ober-Regierungsrath d'Av'ts und Regterungs - Asseffor Fleck. Nachdem der Vorsitzende die Versammlung Namens des durch die Theilnahme an den Ver- Handlungen des Abgeordnetenhauses verhinderten Herrn Handels-Ministers be- grüßt und aus den Zweck der Conferenz hingewiesen hatte, wurde vor der Eröffnung der eigentlichen Verhandlungen von den Vertretern der preußischen Privatbahnen erklärt, sie könnten in die Berathungen nur mit dem Vorbehalt und dem Wunsch eintreten, daß über die allgemeinen mit dem neuen Tarif- system verbundenen und speciell die Privatbahnen betr. Fragen eine Verständigung herbeigeführt werden möge. Die Verwaltung der Reichsbahnen erklärte beim Beginn der Debatten, daß sie ihrerseits einer Beseitigung des ihrer lieber zeugung nach alherdipgs richtigen und den Jnteresten Elsaß-Lothringens entsprechende!' Systems im Jntereste der Herbeiführung der Einheitlichkeit des Tarifsystems nicht entgegen sein wolle. Die Berathung, welche heute nur bis zu ten Bestimmungen über die Bedeckung der Güter gedieh, zeigte von allen Seiten das Bestreben, der wünschenswerthen Einigung keine Schwierigkeiten zu bereiten, so daß an dem Zustandekommen der Tarisreform kein Zweifel mehr obwaltet. Die Verhandlungen werden heute fortgesetzt. — Das sog. Submissions-Verfahren ist in neuerer Zeit mehrfach, auch von berufener Stelle her, all erhebliche Mitursache des behaupteten Verfalls der deutschen Industrie angeklagt worben. Die Budget-Commission des Abge- ordnetenhauses hat demzufolge an die Regierung die Anfrage gerichtet, ob es etwa angereigt erscheine, den Behörden noch mehr als bisher die Auswahl unter ten Bieter» nach der Leistungsfähigkeit zu empfehlen? Auf^die Anfrage erklärten die Vertreter der Staatlregierung, eine Klage, daß das L-ubmisfions- Verfahren einen Verfall der deutschen Industrie zur Mitursache diene, sei bet dem Handelsminister nicht eingebracht worden. Auch möchte die neuerdings den Behörden gewährte Befugntß, in weiterem Umfange als bisher ein beschränktes Submissions-Verfahren (zu welchem nur besonders zuverlässige Bauhandwerker zugezogen werden) oder freihändige Verdingung eintreten zu lasten, bei verständiger Handhabung dieser Ermächtigung zu genügen. Es sei nicht außer Acht zu lasten, wie auch eine zu weit gehende Freiheit auf diesem Gebiete zu Mißbräuchen oder wenigstens zu einem Verdacht des Mißbranchs führen könne. Berlin, 14. Februar. Dr. Rudolph Meyer ist wegen Verläumdung des Reichskanzlers zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der Antrag des Staats-Anwalts aus sofortige Verhaftung wurde abgelehnt. , — Die Annahme der Vorlage wegen einer Zins-Garantie für Berlin- Dresden durch die Budget-Commission ist zweifelhaft; dagegen sind Centrum, Fortschritt und mehrere Frei-Conservative. Wien, 13. Februar, Abends. Die „Preste' melbet: Morgen werden di- osfici-ll-n Eonferenzen zwischen den Mitgliedern der Minister.-,, Tisza und Auersperg über die Bank-Frage unter Zuziehung von Vertretern der Nationalbank wieder ausgenommen. - Di- Credit-Anstalt hat auf die Tagesordnung ihrer General-Versammlung, welche auf den 4. April anberaumt ist, die üblichen Studenten trugen Fez. Arankrcich. Paris, 14. Februar. Hier sind Nacbrichten aus Jaffv vom 11. Febr. verbreitet, wonach bereits mehrere Tausend Rusten üb-r den Pruth gegangen sein sollen und die russischen Truppen fast alle ihr- Lebensmittel aus der Mol. dan beziehen. Die aus Serbien heimkehrenden russischen Freiwilligen, wird ferner behauptet, werden der Mehrzahl nach in Ungheni migehalten und ,n d,e Festung Bender abgesührt, da man fürchte, sie könnten Nachrichten verbreiten, die auf den Geist der russischen Armee nachtheilig wirkten. England. Milch allmälig vanz entzieht. Gültige Privat Banknoten. Ladung. tzannitlage zum erstenmal auf die Weide, jedoch ist da- nicht allgemein und bas Aus- Heiden findet je nach Umständen früher oder später statt. — Der aufmerksame Bretz» züchter sucht seine Kälber erst allmälig an den Wechsel deS Aufenthalts zu gewöhne, ur.d sie dadurch vor den schädlichen Einflüssen des Witterungswechsels zu schützen, indem er sie täglich auf dem Hofe Herumlaufen läßt, wenn das Wetter trocken, warm und still ist. In den ersten Monaten bei Werdegangs bringt man dem Kalbe mehrmals tag. lich etwas Milch zu saufen, sei dies nun abgerahmte oder Buttermilch, die man bri kaltem Wetter etwas warm macht Man hol zu dem Behuf einen Trog entweder frd, oder unter einem kleinen Schuppen stehen, wohin die Kälber zur Tränke getrieben wer« den, wenn sie sich aus Gewohnheit zur bestimmten Zeit nicht selbst etnfinden. Die Thiere lernen die Magd, welche ihnen die Milch bringt, so genau kennen, daß sie dem Rufe derselbe» sogleich Folge leisten. — Mit dem Milchtränken auf der Weide fährt man fort, biS duS Nachgras kommt, wo man dann den Kälbern mit Vorsicht dir Konstantinopel, 13. Februar. Gegenüber dem aus Kdnstantft nopel bahrten auf eine hierher gerichtete Anfrage erfolgten Dementi wird auf das Bestimmteste versichert, daß die türkischen Truppen in den Kasernen con« signirt sind und die türkischen Minister ununterbrochen Verathungen abhalten über Mittel gegen den drohenden Aufstand. Zahlreiche Verhaftungen von Jung'Türken werden vorgenommen. Konstantinopel, 14. Februar. Der serbische Delegirte Christics und der türkische Unterhändler Pertew Effendi werden behufs Weiterführung der Friedens-Unterhandlunaen am Sonntag hier erwartet. Montenegro hingegen beharrt gegenüber der Forderung der Pforte, daß Montenegro einen Delegirten nach Konstantinopel senden solle, daraus, die Verhandlungen in Wien zu führen. Der Musteschar des Justiz-Ministeriums wird nach den westlichen Ländern Europas entsendet, um die dortige Gerichts-Organisation zu studiren, und am 14. d. Mts. über Marseille sich dahin begeben. Pera, 13. Februar. Montenegro hat sich neuerdings rückhaltlos bereit erklärt, auf Grundlage der von der Pforte gestellten Bedingungen Frieden ab- zuscbließen. Die Pforte wünscht die Verhandlungen hier zu führen, Montenegro in Wien. Der serbische Friedensunterhändler Christics wird am Montag hier erwartet. Die Stimmung ist versöhnlich. Aara, 14. Februar. Gegenüber Meldungen von einer angeblichen Revolte in Puka wird constatirt, daß nur eine Änsammlung der Bewohner des von Miriditen bewohnten Bezirks Dibri stattgefunden hat, welche das Dorf Keira gegen einen von Seiten der Türken befürchteten Angriff vertheidigen wollten. Die Miriditen besetzten daher die Straße von Skutari nach Prizren und bemächtigten sich auch des zur Herstellung der Ordnung entsendeten türkischen Beamten Zeinil Bey, mit der Erklärung, denselben nicht eher aus den Händen geben zu wollen, bis der Miriditen-Häuptling Marko Notza freige- laffen sei. Lokal-Notiz. Gießen, 15. Febr. Nächsten Sonntag Nachmittag bält die fieiw^ Feuerwehr Hungen eine Uebung ab. Zur Bestätigung des guten nachbarschaftlichen Verbal mssei «erden einige hiesige Feuerwehrleute der letzteren berwohnen. Besprechung über die Fahrt (OmnibuS) Freitag Abend 9 Ubr bei Hrn. Herbert, MauSburg. L a n d w i r t h s ch a f t l i ch e s. in Holland. (I. Ellerbrock ) Behandlung der Kälber von der Gehurt big zumAlter von7 Mona te Die Aufzucht derjenigen Kälber, welche der Viehzüchter später zur eigentlichen Nutzung verwenden will, ber ®cußfä(b',r, Zooefkalveren, Aanhouders, woju die künftigen Milchkühe sowohl alö euch die Zuchtbullen für später und die zur Mästung als Stiere »-stimmten flehören, wird in W-stsri-riand, Nord- und Südholland mit mehr Umsicht und Sorgfalt betrieben, als in anderen Provinzen, obgleich das Verfahren im ganzen Königreiche dasselbe ist. r , . r „ Dai neugeborene Kalb wird der Mutter sofort entzogen, ehe diese eö noch beleckt hat, und entweder in einer Ecke des Kutzstalles selb», oder noch besser in der Scheune in eigenen trsckenen, warmen Ställchen untergebracht. Hier legt man bai Tbierchen auf ein gutes, weiches Lager von Streustroh, steckt ihm etwa? Salz ir. das Maul, reibt dieses, Zunge und Daumen damit ab, entfernt de» Schleim und Speichel von Nase und Lippen und reibt mit etwas Heu »der Streb die ganze Haut von unten bis oben trocken, indem man zugleich die Haare etwas auflockert. Nachdem dies ge schehen ist, versucht man daß Kalb saufen zu lassen. An manchen Orten geschieht do4 sofort, an anderen wartet man 6 bis 8 Stunden n»a) der wtourt. Zum Tränken nimmt man die der Mutterkuh abgemolkenc erste Milch, den sogenannten Priester, Driest, Biest, die mit Wasser zum dritten oder vierten Theile versetzt wird. Die spatere für oaS Kalb bestimmte Milch wird ebenfalls mit Wasser verdünnt. Den zuerst aus gemolkenen Priester gtebt man in der Regel dem Kalbe seiner ganzen Menge nach, «ährend die spätere, ebenfalls noch gelbe und dicke Milch theilweis mit zu'Butter und Käse verwendet wird, da das Kalb dieselbe nicht auf einmal verbrauchen kännte. Viele Hausfrauen verbrauchen diese zweite Muttermilch zu Pfannkuchen und Reisbrei und halten da- für eine Leckerei. Um dem Kalbe doS Saufen anzuge»öhnen, steckt man demselben den mit Milch benetzten Finger in's Maul, läßt eS daran saugen und taucht ibm den Kopf in daS gefüllte Trinkgeschirr, indem man dea Finger unter der Milch «uü dem Maule bei Kalbes zieht- So gewöhnt kann eS bald allein saufen. Dar Trünken, sowie die ganze Pflege der Kälber, ist mehr eine Obliegenheit der Mägde AeöhL kölnisches Wasser von Jean Maria Forina. Meine Niederlage davon in der Expedition deS Giehener Anzeiger! empfehle tt Woche treibt man sie dann auf die Weide, auf ein Stück Land, was so nahe wie mö^-! lich am Wohnhause liegt. Viele Landleute bringen ihre Kälber am liebsten am Zo- ein. — Mit dem Herbste (November) werden die nun 6 biß 8 Monate alten Kälber, welche nun Hokkelinge oder Pinken heißen, von ber Weide genommen und a» ihren fest bestimmten Platz in der Reihe beß Jungviehes im Stalle gestellt-! ♦) Manche Viehzüchter weichen insofern von ber Behandlung der Kälber, wie le hier beschrieben ist, ab, daß sie das Kalb nach ber Geburt noch 4 biß 6^ ja nj$ 8 Tage bei ber Mutter lassen. Sie bestreuen baß neugeborene Kalb mit oalj, ober Salz und Weizerckleie, öder Salz, Weizevkleie und gestoßenem Anis und lasten es döh ber Mutterkuh adleckcn und trocknen. Dann läßt man es am mütterlichen Euler saugen. Man läßt es dreimal tätlich saugen, und zwar zu bestimmten Zeiten. Tein i Stand bekommt «-6 mit tm Stande der Mutter, wo es vorn angebunden wird. N.'ch 8 Tagen trennt man Mutter und Kind, indem man baß letztere in das gut eingerichtete Kälberställchen br ngt, an das «Saufen ber Milch gewöhnt und ebenso behandelt ali die gleich nach der Geburt entfernten Kälber. In anderen Wirchschufteu aber läßt inu das Kalb bloß ein einzigesmal saugen, damit es „den Priester" genieße, dann ernähn man dasselbe auf oben beschriebene Weise. (Fortsetzung folgt.) Serviert. Belgrad, 14. Februar. Die Bevollmächtigten für die Friedens-Unterhandlungen mit der Pforte, Staatsräthe Christics und Matics, sind in Begleitung des Dolmetschers Bacsios nach Konstantinopel abgereist. Durch Verfi^ung des Fürsten wird die große Skupschtina auf den 26. d. Mts. nach Belgrad einberufen. Die Wahlen zu derselben sind auf den 20. d. Mts. anberaumt w ord eu. Königin von Hannover und dreier Kinder zur katholischen Kirche wird hier officiöS dementirt. — Midhat ist bereits in Brindisi angekommen; er versicherte einer englischen Deputation, der Grund seiner Verbannung seien russische. In- tiiguen und feine Vertheidigung desjenigen Paragraphen der Perfasfunz, welcher dem Sultan die Verbannung von Unterthanen ohne richterliches Urtheü °t bl Bonbon, 13. Februar. Im Oberhause erklärte Lord Derby auf Anregung Granville's, die Depeschen des Marquis v. Salisbury über seine Unter- redunqen mit dem Fürsten Bismarck und dem Herzog Deca,es seien in das Blaubuch aus dem Grunde nicht ausgenommen worden, weitste einen vertraulichen Charakter hätten. Ferner theilte Derby mit, daß die Unterhandlungen mit Nord-Amerika wegen Abschlusses eines neuen Auslieferungs-Vertrages fortdauern. Im Unterhause kündigte Montagu an, er werde an den Schatzkanzler die Anfrage richten, ob Marquis v. Salisbury wirklich geäußert habe, daß die griechischen Unterthanen der Türkei das Recht hätten, sich zu empören, wenn sie Chancen des Erfolges zu haben glaubten. Aus eine Anfrage non MilU etroikettc der Unter-Staatsfecretär im auswärtigen Amte, Bourke, er habe leite Details über den Sturz Midhat Pafcha's, fei jedoch brieflich und dircct aus telegraphischem Wege benachrichtigt, daß dieser Sturz nichts an der Politik der Pforte ändere und die Reformen zur Ausführung gebracht würden. Der Schatzkanzler Northcote versicherte sodann gegenüber einer Anfrage Samuelson's, die Depesche von Lord Loftus an Derby vom 2. November über die friedlichen Versicherungen des Kaisers von Rußland sei selbstverständlich an Disraeli noch vor dem li. November mitgetheiit worden. Schließlich theilte noch der Unter- Staytssecretär Bourke auf Anregung Anderson's mit, daß die Verhandlungen mit der Pforte. betr. die Evntrole des Vertrages über den Sclavenhandel, bereits seit anderthalb Jahren abgebrochen seien. Türkei. Die belchränkenben Bestimmungen bes § 43 be? Reichs-Bankgesehetz von 14. März 1875 sind (nach dem im Reichsgesetzblaite erschienenen Bekanntmachungen bezüglich nachstehender Privat-Notenbanken als nicht anroenbbar erklärt morden uni cs dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutschland, auch außerhalb bti jenigen Staates, welcher' denselben die Refugniß zur Notenausgabe erthetlt hat, jW Höhlung gebraucht werde»: 1. Badische Bank in Mannheim. — 2. Bayerische Noten bank in München. — 3. Bremerbank in Bremen. — 4. Breslauer Bank in Breslar — 5. Cbernnitzer Stadtbank in Chemnitz. — 6. Cölnische Privatbank in Cöln. - 7 Danziger Privatbank in Danzig. — 8. Frankfurter Bank in Frankfurt am Main.- y. Hannoversche Bank in Hannover. — IQ. Leipziger Cassenoerein in Leipzig. -1'- Lübecker Commer^ank in Lübeck. — 12. Magdeburger Privatbank in Magdeburg. - 13. Posener Privatbank in Posen. — 14. Sächsische Bank in Dresden. — 15. Bor für Sübdeutschland'in Darmstadt. — 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart-- Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder Corporationc nur «'Muna von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselbe zugelassen sind, nnrb mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft. Seitens ber Nationaldank für das Großherzogthum Luxembur« sind neuerdings auf Reichswährung lautende Banknoten -in Abschnitten zu 5, »' u,'d 20 Mk nusgegeben worben. Die Verwendung dieser Banknoten zu Zahlunse ; -nerbalb des Reichsgebiets ist nach 8 11 des Bankgesetzes vom 14. März 1875 ver boten und wirb mit Geldstrafe von 50 dis 500 Mk., im Falle gewerbsmäßiger wenbunq daneben mit Gefangniß bis zu einem Jahre bestraft- ___ ' Das Forttränken mit Milch wahrend des Weibeganges ist zwar in allen P-.g. vinzen gebräuchlich, doch sind auch viele Meiereidesitzer, welche den Kälbern, oenr. fit einmal auf der Weibe sind, gar nichts verabreichen- Für solchen Fall müssen inbeßcn die Kälber schon -.m Stalle von der Milch entwöhnt und mit Wasser getränkt mord« | Diejenigen Herren, welche sich für daS Znstandekommt« des Giesiener landwirthschaftltchen Local-Vereines interes- sire», werden zu einer Besprechung auf Dienstag den 20. Februar, Abends 6 Uhr, tm Locale des landwirthschaftlichen Instituts am Brandplatz eingeladen.___________ Sehlffsbericlit Mitgetheiit von dem Agenten deS Norddeutschen Llov> W. Dietz in Gießen. Southampton, 14. Febr. Das Poi'tdampsschiff Weser, Capt. F. von Bülon vom Norddeuttch u Lloyd in Bremen, welches am 3. Februar von Newyork abgeganßr war, ist ceftern 10 Uhr Abends wohlbehalten hier angekommen und hat nach ßanbun, bei für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Labung beute 3 Uhr Morges dir Ne'se nach Brrmen fortgesetzt- Die Weser überbringt 89 Passagiere unb öoü: l Ä O 8K) LÄ 2) Aeilf 3 Schl« 4) Wüp 5) W Mdi W'A O» vm iS.d.» 6' 2-6 Hi «s dem Silben, bei ^etr..- Vntrdr Franksu m .Wschei d- M. r,*r b« ben Artikel Kluppen, Bruch Wczenlabungeu oo "tr ProctRtuak ;Tr y ®*.rb qb besser «Ar ton urt"" fetof mrJ“ W, bin 14. s ®r’ibetjo8: w-1. »«Ibjlj3' 11 •ntere i « ; ’M »erbtn Ne , 5*«-* '"MuÄ1"1 3n unftrtm Firm lolfitnbtr Eintrag vc ^acob 8arnn 5. I. M- aus d- yustiiv Holbc^ „z. Halbertz' d iillschas» ausgetrete tat alle Activen t im übernommen unter ber bisheri, ÄieM, ben 13. Großberzigliches Böt Zn *ein Firmi folpenbtr Eintrag no. Ebuarb Hana 6. l. M. als Thl ^aaefcanau bi ;9ebr. Saufma und ildjterlabuta Velen. Jcher be Inhaber hat bak ja vertreten unb JnFilge biervi Hanau seither ti teilen nnb gelöst!) ben 9. 9 ®to6btTliglld)t§ ___Bit H! Spelz. Gerste Äorn. Walzen Mir- Auf dem Mit- Auf dem Mtt.- preis Markt preis Markt preis Febr. Fruchtmärkte M P. 2W M P. M^P. M^P. M flRjip. M P. a M- M- M M- M- 5 20 25 K9 5 33 10 1 86 14 4 10 Mainz Lum Mission n 5) Pflästererarbeit, rr Ff H Ihring. 4960 Nadel It) (350 lautern 972 56 155 » (871 Gg. Wilh. Weidig 516) Emil Fischbach. 752) nhre 43 50 Auf dem Markt Auf dem Markt 16 8 14 62 Auf dem Markt 10. 10. Auf^dem Markt 570 115 20 360 Auf dem Markt 18 8 52 161 17 8 M 10 M- 7 53 M- 3 V« 19 M- 7 M- 3‘/2 Mll7- preis M- 20 M 20 55 empfiehlt 755) preis L. Müller, Mäusburg B- 48. 10 113 Mit-- preis M- 4 3 w preis Amerikanisch. Aal. (marinirt in GeI6e), empfiehlt 9 84 21 50 16>52 Auf demiMtt - Markt Ipreis bti Behandlung der KLlber, : )tr Geburt «och 4 bi8 6, ji n; 7r:ujcboreHt Kalb mit Salz, d: gestoßenem Anis und lassen 8 ° y man es am rnütleriichea in. j»ir jii btfiinimtm ßtittn. Li" ' a Dorn cn^ebunten wirb. ?; daß letztere in bw W* [®6bnt unb dehandeli rdnenMchfchcheu aber lägt: btü Prlcher" genieße, bann ew = 11 Festmeter, Fichten- und Lärchen - Stämme von 13-42 Centimtr. Durchmesser und 10—22 Mtr. Länge — 435 Festmeter, Eichen-Stangcn von 10—13 Centimtr. Durchmesser und 4—8 Mtr- Länge = 3 Festmeter, Fichten-Stangen von 10—13 Centimtr. Durchmesser und 6—12 Mtr. Länge = 16 Feslneeter. Buchen-Slockholz; Eichen- und Weich-Stockholz, „ Prügelholz; Eichen- und Weich-Prügelholz; Versteigerung. Freitag den 16. Februar, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich die bei meinem Haus - Abbruch übrigen Balken rc. foroic sonstiges Gehölz, gegen gleich baare Zahlung versteigern. 858) Karl Loth, Brandgafie. 2. Brennholz. Donnerstag den 22. Februar: Raummeter Buchen-Scheidholz I. Classe; Jagdverpachtung. Montag den 19. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll die der Gemeinde Daubringen zustehende, am 1. Marz 1. I. leihfällig werbende Feld- und Waldjagd, auf unfern Büreau auf weitere 6 Jahre meistbietend verpachtet werden. Daubnngen, den 12. Februar 1877. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. H äm m e r le. (840 Holzversteigerung. Donnerstag den 22. und Freitag den 23. d. M-, jedesmal Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Gemeindewald, in den Districten Sandkopf und Altenheegwald, nachverzcichnete Holzsortimente versteigert werden: 65 Eichcn-Stämme von 15—29 Centimtr- Durchmesser und 8—14 Mtr. Lange Auf demlMit.- Markt Ipreis Gießen Alsfeld Grünberg Lauterbach Weiße Vorhänge aller An, Rouleaux, Drell in den gangbarsten De für Anfertigung jeder DecorationL - Arbeit in Leschmackoollster Ausführung, bei (433 Th. Brück, Kanzleiberg B. 1. J. ti, D. Bapst empfiehlt alle Arten Oefen und Herde, als: Regulirfüll -, Mantel-, Wormser-, Säulen- und Kochöfen, Steinkohlenkasten, Feuergeräthe, Feuerge- räthständer, Kochgeschirre aller Art, Kücheneinrichtungen rc. Alleinverkauf der Prof. Dr. Meidinger - Füllöfen vom Eisenwerk Kaisers Aechten Berger Meditinal-Merthran in Vi und i/r Flaschen, sowie im Anbruch, empfiehlt -e517) dg; Wilh. Weidig. M- l>/- Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns, macht die Butter fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paket, ausreichend für 500 Liter Milch, d 50 Pfg. zu haben H 353) C. F. Semmler. Oberhessische Eisenbahnen. Bekanntmachung. Betr.: Verkcbr zwischen Bebra-Hanauer, Frankfurt-Hanauer und Ober- hessischen Stationen. Vom 15. d. M. ab kommt in rubr. Verkehr bei den Artikeln Kshlen, Coaks, Eisenerze, Kalksteine, Roheisen und Rohstahleisen, Etscnluppen, Brucheisen und altes Eisen in Wagenladungen von je 10,000 Kilogramm der procentuale Frachtzuschlag in Wegfall und wird au dessen Stelle, jedoch nur im Verkehr von und nach Aschaffenburg, dem betreffenden Tarifsätze und zwar bei Special- tarif II der Betrag von 3,40 und bei Specialtarif III der Betrag von 2,90 JL In unserem Firmen - Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Jacob Bärmann zu Gießen ist am 5. l. M aus der zwischen ihm und Gustav Hol berg unter der Firma F. Holberg" bestandenen Handelsgesellschaft ausgetreten. GustavHolberg hat alle Activen und Passiven der letzteren übernommen und führt das Geschäft unter der bisherigen Firma weiter fort- Gießen, den 13. Februar 1877. (873 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. zugerechnet. Gießen, den 14. Februar 1877. Großherzogliche Direktion. % V: Altvater. Bekanntmachung. In unserem Firmen - Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Eduard Hanau zu Gießen ist am 6. l. M. als Theilhaber in das von Isaac Hanau daselbst unter der Firma G ebr. Kaufmann" betriebene Seifen- und Ltchterfabrikations - Geschäft eingetreten. Jeder der beiden nunmehrigen Inhaber hat das Recht, die Gesellschaft tu vertreten und die Firma ;u zeichnen. In Folge biervon ist die dem Ed u ard Hanau seither ertheilte Procura ausgefallen und gelöscht worben. Gießen, den 9. Februar 1877. (872 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. B 3 t kicher. M. 4s/< 24 12 20 KeUgeöstenLö. Geräucherten Lachs Emil M-tzbach'" Irische Beilchenbouquefi in jeder Größe empfiehlt (568 O. Garn, Handelsgärtner, Lindenplotz. Bettfedern und Jaunen Zwillck und Barchent, Feder-Lebm,n 'MM Ä*j4 mit -er tlfhn ’.k kuck Land, watz " * LLßZ •«rsäS »leZ l ( ,lne" ?“8 «t»!dn !■ n.t i. 4t f< bfl ""Mm. ! W, io genau kennen, daß sie 5, btr Weide fit den -Sldan mit Vöisicht! eibegangeS ist zwar in allen P ^"' ^4e des-albern, mens' ■ vül iolches Fall müssen inbr" u unb mit Wasser getränkt nU m 6 kifi 8 Monate alten Aäl) - Weide gensmwen und an ii: tm Stelle gestellt.^ - befirtf1' W*\ ... ,Ul V, Bemerkt wird, daß eine große Quantität sich zu Küfer- und Schnittholz eignet. Der Anfang ist auf Ort und Stelle 10 Minuten Entfernung vom Vicinalweg von Lich nach Hattenrod. Nieder-Bessingen, am 13. Februar 1877. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen Roth. (870 Holzversteigerung in der Mrstl. Gberförsterei Lich. r Dienstag d e n 20. Februar werden im District Langberg bei Mühl-, sachsen versteigert: 262 Rmtr. Kiefern-Rundscheitholz von 2*/z und 3 Meter Länge, 229 Rmtr. gewöhnliches Kiefern-Scheit- u Ivan Extrafeiner Tapioca, in Griesform, empfiehlt (478 __________ Emil Fischback. Messina-Orangen und Citronen in vorzüglicher Qualität empfiehlt billigst 756) L. Müller, Mäusburg B. 48. Zusammen 49322,96 JL 11 ad) einzelnen Gewerken oder im Ganzen in Summission vergeben werden. Zeichnungen, Kostcnvorauschläge und Uebernahmsbedinguugen hier^ liegen pvm 19. d. Mts. bis zu obigem Termin von Vorm. 8—12 und Nachm. von 2—6 Uhr auf dem städtischen Baubüreau zur Einsicht der Jntereffenten offen. Gießen, den 15. Februar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gteßen. A. Bramm. __________ Frische Schellfische Marinirte Häringe (754 empfiehlt Emil Fischbach. H. Hürth. Flössholz Keinstes Schweineschmalz MIT TWEIHAL empfiehlt Der Vorstand. I MressM Hartenstein’sche Leguminose. Maisstärke A. Scbeyda Ä? Theater Aechte Italien. Maccarö'Jii empfiehlt 878) fiebitffi FBeisch- Extract. S. Katzenstein, Holzhandlung. - empfiehlt 772) LoeHunds Malzextract, Mchtürsciiionlious. Saalbau abzuhaltende Stiftungsfest. 874)___________ 804) Regenschirme für Damen, Herren und Kinder billigst bei der Provinzial-Hauptstadt Giessen ist in der Expedition des Giessener Anzeigers ä 3 J/L. zu haben. Manitte und alle andere Gewürze, ganz und rein gemahlen. / (753 Emil Fischbach- Lager der gangbarsten Chocoladen md eis« ' gemschlc« Früchte aus der Fabrik der Hrrres Job. Ph. Wagner & Co. in Mainz. / 867) Schwarze chinesische Thee's, in bester Qualität, völlig rein und kräftig schmeckend, in Packeten zu 1 Pfd. und j/2 Pfd., sowie reinen, geprüften und analysirten süßen wie herben medicinischen Tokayer- und Pepsinwein, Himbeersaft, condenfirte Milch, Kindermehl, Fleischextrakt rc., empfiehlt ' Die Universitäts-Apotheke jum goldenen Engel in Giehen Dr. C. Laubinger. Fuder, Gelatine, condensirte \ Milch. MW —'Paru/UCTTickt' frfir— Aermiethungeu. 866) Ein FamilienlogiV, sowie ein Zimmer mit oder ohne Möbel, zu vermiethen. Wilh. Lang, Bäcker, Neustadt- J"raii[ifurtcr Pferöemarkt am 23., 2Ä. u. 23 April 1877. Derloosung am 25. April, laut ausgegebenem Prospekte von 61 der schönsten Rett- und Wagenpferde, 10 vollständigen vier-, zwei: und einspännigen Equipagen nebst completten Geschirren, sowie sonstigen Rett- und Fahrrequisiten rc. Loose zu beziehen a 3 Mark durch das (698 Secretariat des landwirthschasil. Vereins, Frankfurt a. M. Kindermehk flr Benedictine, Pepsinliqueur sowie alle sonstige Spiritussen Alle Sorten Thee und K.affee. CocuSnußöl-Todaseife, per Pfd. 70 Mandelsetfe, bittere, „ „ 90 „ Glycerinselfe, feinste, „ „ 1 Gallseife zum Waschen von Kleidern, Medictnische Kräuter- und Theerseife, sowie alle Sorten gewöhnliche Waschseifen, empfiehlt E. Müller, 750) Mäusburg B 48. Verantwortliche Redattion: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gieße«. Freiwillige städtische Feuerwehr. Montag den 19. Februar, Abends ’/t9 Uhr r Generalversammlung. Tagesordnung: Besprechung über das am 10. Marz event. in Wenzel'S Engros-Depot von Cigarretteii u. Tabak der Compagnie Laferme in Dresden bei !• Stillt»!» Krell in Frankfurt am Main. («r papiere. , ,, ersicherungsanträge werden entgegengenommen, Rcchenschaftsbermhj Statuten und Prospecte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bere'.twi. -rtheilt durch den B-. .llmächtigteu der Anstalt I. P. Müller. Drucks^ Verwalter, Neue Bahnhofsstraße. ■ . ..-i *xr-z. In Giessen zu haben bei den Herren : j. A. Husch SShne, E. Kalhhof, Emil Fischbach, Apoth. Dr. Laubinger, Apoth. Dr. Mettenheimer, R. Göbel, Gx Wllh. Weldig, Apoth. Dr. C. W. Hempel, 351) la. Müller vonn. E Hermei. Berlin, W drei kltintlr am 12. vkcktnt aii und gm Uwzuzkkosten Ur IBirittboill (Siekfel im Hmechuse, ud niiinfltr, lebhafte t gntwurft, bett, bte Q vukde nad) länfltTd kaufe der Debattt lang bereits zur Fr Negierung thue die ßusfilhulng von Sk dies nicht blos von Verestivilligkelt man nif^tn Lehr-Anstalti -iegierungö-Lvmmifi in nächster Session nm; dir baulichen fern. In der inner runfltn nicht vorneh prfyten M.'Wnte IhttnidM jobalb Hierauf loird die ziv< und der Antrag Han die Staatsbahn-Augf Berlin, 14. DtuWMS an der als unwiderruflich o du endgültige Enis dratiir nach die M erinnert daran, daß ftemder Auchller n einzelne - Tie Wien, ^'aatsbghn beabstch verössentlichen, Ullb' ^eftaudation wurb dr Trance, W des Bankiers' . , ^Gerüchtwe E rnegen einer ^chgrfucht. «„e, ^kklin, 15. •ft?,'«» “»1 **•; Itk «I n.iH«. V||i mpi v.- Liebig Conipany’s Fleiscli-Exlrad aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). siäti Palmmehl __ empfehlen als das meist verdauliche aller Kraftfntternrittel zum Preise von JL 6 per 100 Pfd. ab Bahn Groß-Gerau; bei Waggon-Bezug tritt Preis-Ermäßiaung ein. (57$ Grost-Gerau bei Darmstadt. d. Georg tVpBff Söhne, Palmkentölfabrik. IV . fz.Lf wenn die Etiquette den Namenszug J. V. Eleblg in blauer UI «.Ci11 Farbe trägt. 846) Junge Leute finden Pension in einer anständigen Familie, Nachhülfe in den Schularbeiten, Musikunterrricht gratis. Näheres bei de' Exped. d. vltts. 273) Ein vcrheiraiheter Mann, in der kaufmännischen Buchführung und im Rechnungswesen geübt, wünscht seine freie Zeit mit dem Beischreiben von Geschäftsbüchern gegen mäßiges Honorar auszufüllen. Näheres bei Herrn Gastwirth Arnold im Deutschen Hof, Neuenweg 8. 115._________ 442) Anfertigung von Zimmerarbeiten, sowie Holüieferung zu billigen Preisen übernimmt S. Katzenstein, Holz Handlung. und 3t.ll «M *■«*'***”<*’- & \ ■ ** Cervelatwnrst. Invanss, Wrßche v. Erdberren zu Bowlen. Hummer und Salm in Dosen. Astrachan- und Elb-Caviar. Darmstädter Mrde-Loo>e ä 2 Mk. find in der Erpedition d. Bl. zu haben.__________________ Die Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt übernimmt: I. Versicherung steigender Renten; die jährliche, lebenslängliche Rente a^ einer ursprünglich 100 fl. betragenden vollen Einlage kann bis zu 150t anwachsen und wird mit diesem Betrage an mehrere Altersklassen bere», ausbezahlt. i II. Versicherung von Kapitalien zur Versorgung von Hinterbliebenen, aus t» Todesfall zu Ausstattungen u. s. w., sowie von festen Leibrenten. i III. Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 3i/2 % un^ alsbaldijS Rückzahlung auf Verlangen. IV. Die Anstalt gibt Darlehen auf Liegenschaften zu 5 %, sowie auf Wer* Deutz 6^, 12, 4«. ,! Dillenburg 6", Eiese« 6“, !>• - » LSetzlar 6*‘, 8«, 13, 4^, - klitsche tintt 9 "n 83 - b w ?;u’ ‘ ®8fn tu ,be", ottt । Freitag den 16. Februar 1877$ Martha, ober: Der Markt zu Richmond. Romantische Oper eon Fr v. Fl»to' Hochachtungsooa 865)___________ Hugo Kurde^ Köln-Gießener Kahr- Abfahrten von Oieße» nach '- vermischte Anzeige«. 864) Ein Laufmädchen gesucht. _________________Sonnenftrahe B- 103. 876) Am Dienstag Abend wurde in Wenzei'8 Saalbau ein hoher schwarzer Hut und ein braun - seidener Regenschrrvl mit schwarzem Griff mitgenommen; sollten diese Gegenstände nicht in der Absicht sie zu behalten mitgenommen sein, so wirt» gebeten, dieselben bei der Exped d. Bl:t4. abzugeben-____________________ 868) Unmöbltrtes Zimmer mit Cabinet zu vermietden in Lit- C. Nr. 43.___________ 877) Zwei ineinandergehende unmöblirte Zimmer sind zu vermiethen und den 1. März zu beziehen. __________ Emil Lotz. Kirchenplatz. 626) Sin freundliches LogiS mit 5 Zimmern und Zugehör ist zu vermiethen und Anfang März zu beziehen bei ___________________________F- Jutzi. 859) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen. Seltersweg 50. 856) Eine Mansardenwohnung ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und gleich zu beziehen bei __Carl Herb ert- 6t|d str OVM .Vi