He: ■"iflet äs 8g Qq NNzO liessen heerz, Neuenweg. tijrilfdscinr Mtak H. ), JL 2000, 1 3000 Coupons o»bar S efa uni laut #«W W i inr W 6on@em* lpschlm di folibe Japif«1, (285 AHanstein^ licrflol'biT, wf 1>" » 12 k» *• * A H' 4 ' » ii - AÄkL»' * K».» WMt. „ „,^,n «•Hw «*# fpatenb«- r S<£l*”«e"A «L * Hoe 38. Donnerstag, den 15. Februar L8-V. Kiehencr HWWr APkige- inb lüitä'iilatt fit bti Kreis Sichen. Erscheint tLglich mit Ausnahm« M MonrtagÄ. Peeis vierteljährlich 3 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Grp-dittotrr GchulstraK», Zit. B. Nr. 18. Durch die Post beßsge« VirrteksKhr.ffch L Mark tO Pf. Gießen, den 10. Februar 1877. Betreffend: Armenkrankenpflege. Das Großherzogliche Krcisamt Gießen VN die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lahn, Allertshausen, Beltershain, Burkhardsfelden, Daubringen, Garbenteich, Göbelnrod, Grüningen, Harbach, Heuchelheim, Hungen, Klein-Linden, Lang-Göns, Lauter, Lindenstruth, Lumda, Nieder-Bessingen, Ober- Besfingen, Queckborn, Reinhardshain, Rodheim, Saasen, Stangenrod, Treis a. d. Lda, Utphe, Villingen, Watzenborn, Weickartshain und Wieseck. Wir erinnern Sie an Erledigung der Verfügung vom 13. Januar 1877 (Anzeiger No. 13) binnen 8 Tagen. v. Röder. Bekanntmachung. Grokherzogliches Ministerium deS Innern hat der Leipziger Kranken-, Invaliden- und Lebens-Versicherungsgesellschaft „Gegenseitigkeit" zu Leipzig die nachgesuchte Erlaubniß zum Geschäftsbetriebe im Großberzogthum Hessen auf Widerruf ertheilt. Es wird dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, den 9. Februar 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. politischer H h e i t. Darmstadt, 13. Februar. Durch Allerhöchstes Decret vom 5. l. M. wurde der Director des Hofgerichts der Provinz Oberhessen Geheimerath August Völcker aus sein Nachsnchen, in Anerkennung seiner 52jährigen, mit Eifer und Treue geleisteten ersprießlichen Dienste und unter Verleihung deS Cvmmandeur » Kreuzes zweiter Klasse des Ludewigs - Ordens, in den Ruhe- stand versetzt. Durch Allerhöchstes Decret vom 12. l. M. wurde der Hofgerichtsrath bei dem Hofgericht der Provinz Starkenburg August Hahn zum Direktor des Hosgerichts der Provinz Oberhessen ernannt. Berlin, 12. Februar. Der frühere Legations-Rath, Gras Hermann Arnim hat, wie verlautet, den Staats-Anwalt Teffendorff wegen öffentlicher Beleidigung verklagt. Berlin, 12. Februar. Die russische Preffe faßt den Sturz Midhat Pascha'e als ein für Rußland günstiges Ereigniß aus und erklärt, England habe jeden Vorwand verloren, für die Türkei einen Aufschub der Züchtigung zu fordern. So spricht heute auch der „Golos", der gestern noch die Politik des Abwartens empfahl. Der „Pesther Lloyd" meint, die russische Action sei baldigst zu erwarten. Gewiß ist, daß Rußland bei einem Kriege mit der Türke, von Deutschland keine materielle Unterstützung zu erwarten hat. Amtlich hat ec eine solche Unterstützung bisher auch noch nicht nachgesuchr. — Aus Konstantinopel erfährt man, daß General Klapka einen Operationsplan für den bevorstehenden Krieg ausgearbeitet hat, nach welchem die Türkei nicht weniger als 4 bis 5 Armee-Corps aufzustellen haben würde. Die aus Europa flanr menden türkischen Officiere sind mit einer solchen Zersplitterung der Kräfte keineswegs einverstanden. — Nach der „Kreuz-Ztg." wird an maßgebender Stelle beabsichtigt, ein drittes Bataillon des jetzt bekanntlich aus zwei Bataillonen bestehenden Eisen- bahn Regimentes zu errichten. Dieses dritte Bataillon würde den Namen „Telegraphen-Bataillon" führen und seine Garnison wahrscheinlich in Mainz erhalten. Wenn die vorbereitenden Entscheidungen in Betreff der Reuformation erfolgt sind, steht für den Reichstag eine Vorlage wegen der bezüglichen Geldforderung zu erwarten; ob schon in der bevorstehenden Session oder erst im Herbst, soll noch nicht feststeheu. — Aus allen Gegenden und Ländern kommen die Klagen immer stärker über Niederlage der Industrie, über Noth und Jammer in der Arbeiterbevölke-- tung. Wie bekannt, herrscht selbst in Frankreich, das bis jetzt noch immer als das günstigst situirte Land anzusehen war, dessen Industrie nach Berichten von dort verhältnißmäßig gut prosperirte, bereits ebenfalls in einigen Districten, feie z. B. in Lyon, eine sehr bedenkliche Nothlage. Nach wie vor, sagt die „B. D." in einem allgemeinen Bericht, ist die wirthschaftliche Krisis in voller Kraftcntfaltung thätig, liegt sie bleischwer auf Handel und Wandel, jede Unternehmungslust hemmend, das Vertrauen untergrabend. Dre Handelsstatistik des Jahres 1876 zeigt uns mit genauen Zahlen den verhängnißvolle« steten Fortschritt der Krisis. Eine uns vorliegende Tabelle über die Zahlungs-Einstellungen der letzten 5 Jahre in der amerikanischen Union führt uns zu erschreckenden Vergleichen. Während im Jahre 1872 die Zahl der dortigen Fallimente 4069, die Summe der Verbindlichkeiten 121 Millionen Dollars betrug, steigerte sich im Jahre 1873, mit dem Anfänge der Krisis, die Zahl der Fallimente auf 5183 und erreichte sie tm Jahre 1876 nach fortgesetzten Steigerungen die enorme Höhe von 9092 mit einem Gesammtumfange der Verbindlichkeiten von 191 Mill. Dollars. Andere Länder haben entsprechend gleiche Resultate aufzuweisen. Von dem Arbeitsmarkt haben wir leider recht viel Trostloses zu berichten. Hauptsächlich hat sich die Lage der Bergarbeiter durch die Kalamität auf dem Kohlenmarkt sehr verschlimmert. Die Communen in den rheinisch-westfälischen Kohlendistricten bemühen sich Arbeiten hervorzusuchen, um den brodlosen Bergleuten einen Verdienst zu verschaffen, doch vermögen sie nicht allen denen zu helfen, welche durch die Betriebs-Einstellungen entlassen worden sind. Man berichtet aus Dortmund, daß die in den Monaten Januar und Februar statt- gesundenen Entlassungen in dem Dortmunder Oberbergwerks-Amt allein die Zahl von 6000 Arbeitern erreicht haben, welche pro Jahr einen Productions- werth von 5,400,000 Mark repräsentiren. Durch die Concursanmeldung des preußischen Bergwerks- und Hüttenvereins sind 800 Arbeiter arbeitslos geworden. Die Lage der Kohlen- und Eisenwerke ist eine derartig hoffnungslose, daß weitere Arbeiter-Entlassungen noch in Aussicht stehen und an die Staatsregierung wohl die Pflicht herantritt, sich mit aller Energie diesem Nothstande der Arbeiter zu widmen. Wie wir schon erwähnten, bemühen sich die Communen, den Arbeitern so weit es geht zu helfen. Die Stadt Duisburg unterhält nahezu 1200 Arbeiter auf städtische Kosten. Allein hier muß auch die Regierung an's Werk gehen und durch sofortige Eröffnung der vielen projectirten Arbeiten zeigen, daß sie der Arbeiterfrage nicht kalt gegenübersteht. Eine günstigere Gelegenheit, die Regierungs-Arbeiten zu soliden Löhnen ausführen zu lassen, dürfte wohl kaum wieder erscheinen. Darum säume man nicht und gehe im Interesse der nothleidenden Arbeiter mit aller Entschiedenheit vor. — Auch von den anderen Gebieten des Arbeitsmarktes haben wir wenig Gutes zu melden, namentlich sieht eS in den Spinnerfabriken und Weberwerkstätten recht traurig aus. Auch hier finden noch immer Einschränkungen der Production statt. — Wir sind überzeugt, daß, wäre der politische Horizont völlig klar» unsere industriellen und wirthschaftlichen Zustände heute bereits in der Besserung wären. Die Aussicht auf den Krieg hat die bereits sichtbaren Keime der Heilung wieder gestört und die Krankheit verschlimmert. Berlin, 13. Februar. Man schreibt der „Köln. Ztg." : In Wim und in Konstantinopel herrscht noch immer die Besorgniß vor, daß der Krieg unvermeidlich fei, d. h. daß Rußland den Krieg eröffnen werde, sobald die Jahreszeit es zuläßt. Andererseits bemerkt man dagegen, daß die beste Jahreszeit für einen Donaufeldzug der strenge Winter sei, denn nur dann sind die Gegenden der unteren Donau wegsam. Im Frühjahr setzen das Wasser und die Ueberschwemmungen, im Sommer die Sümpfe und die Krankheiten dem Vordringen eines Heeres die größten Schwierigkeiten entgegen. Die Türket wird nicht Rußland zur Abrüstung auffordern, sondern ruhig abwarten und höchstens, wenn die Russen über den Pruth gehen, ihrerseits in Rumänien ein» marschiren, zu dessen Schutz ja die Pforte verpflichtet ist. Inzwischen mögen die Anstrengungen, sowohl mit Rimiänien als mit Serbien und Montenegro, zu einem raschen Ausgleiche kommen. Trotz der ungünstigen militärischen Sachlage, schreibt man der „Voss. Ztg." aus Wim, steht der Einmarsch der Russen in Rumänien unter allen Verhältnissen baldigst bevor. Die Motive zu dieser' Vorwärtsbewegung, mit welcher der tatsächliche Ausbruch des Krieges noch keineswegs erfolgt ist, Hegen einestheils in der üblen Stimmung der Armee, die zu entscheidenden Schrittm drängt, andererseits aber in militärischen Rücksichten, weil man den Truppen ein größeres Terrain anweisen möchte, um die In der gemeinschaftlichen Sitzung beider Häu- Krpeneich Valet gesagt worden war!?!? Vermischtes. Schluß bildete ein sehr stark besuchtes Bankett, das in etwas zu gehobener angegriffener Stimmung abgehalten wurde, mit einer sehr bescheidenen Verloosung, und wobei zum Ende in einem Hiebe, wie auch vorher in einem Vortrag der Narrheit für dieses Jahr Türkei. Pera, 13. Februar. Laut Nachrichten aus Jafsy vom 9. Febr. hätten die Russen alle nöthigen Vorbereitungen getroffen, um am 25. Febr. über den Prurh gehen zu können. Xie ü.benMittel sind auf zwei Monate gesichert, 2000 Mann vom russischen Geuiewesen und 4000 Pontonniers ^wurd->n nach der Donau dirigirt, auch soll dem Vernehmen nach ein drittes Schienengeleise auf der rumänischen Eisenbahn gelegt werden. Keröien. Belgrad, 12. Februar. Der Minister in Dispombiistät, Staatsrath Philipp Chiistic, ist mit der Mission als Bevollmächtigter Serbiens für den in Konstantinopel abzuschließenden Frieden beauftragt. Awcrika. Me^-Kvrk, 12. Februar. Präsident Grant erklärte in seiner gestrigen Unterredung mit dem Vertreter der „Äffocieted Preß", wenn die Wahlen Louisianas annullirt würden, sei weder Hayes noch Tilden als gewählt zu betrachten; dann habe das Repräsentantenhaus den Präsidenten zu wählen Die Commission der Kammer zur Prüfung der Wahl Süd-Carolinas erklärte: Hayes erhielt die Majorität. Washington, 12. Februar. Das Repräsentantenhaus stimmte dem Beschluffe der Fünfzehner-Sommifsion, daß die Wahlstimmen Floridas als für Hayes abgegeben zu betrachten seien, nicht zu. Dessen ungeachtet bleibt dennoch der Beschluß der Fünfzehner.Commission in Kraft, weil er nur durch den übereinstimmenden Beschluß beiter Congreßhäuser umgestoßen werden kann. Nach der Sitzung des Repräsentantmbanses fand eine gemeinsame Sitzung bei der Häuser statt, um die Zählung der Wahlstimmen Louisianas in alphabeti. scher Reihenfolge fortzusetzem Da Einsprüche und Proteste sowohl von Republi vorstellig geworden. Auf die Anfrage Campbell's erwiderte der Schatzkanzler Northcote, Sir Henry Elliot sei noch im activen Dienste. Der Parlaments- Unterstaats-Secretär Bourke erklärte aus eine Anfrage Forster's, es sei lein Grund mehr vorhanden, die Depesche Derby's nicht mitzutheilen, durch welche die Pforte benachrichtigt wird, daß sie, im Falle eines Krieges mit Rußland auf keine materielle Unterstützung von Seiten Englands zu rechnen habe. Loudon, 13. Februar. Unterhaus. Die vom General-Anwalt beantragte PatentbiÜ nimmt das Haus in erster Lesung an, die Dauer des Patents von 12 aus 21 Jahre ausdehnend. Sckweir. Bern, 10. Februar. Der endgültige Beitritt ^der britischen Colonieeu Ceylon, Straits-Settlements (Penang, Malakka und Singapora), von Labuan, Mauritius und den dazu gehörigen Inseln, der Bermudas-Inseln, von Jamaica, Trinidad und von Britisch.Gunana zu dem Welltpostverein auf den 1. Aprü nächstbin ist jetzt amtlich bestätigt. Sodann werden ihm vom 1- Mai an auM sämmtlicke Colonieen der Niederlande angehörew Wann der Anschlub der ge sammten spanischen Colomeen und des Kaiserreichs Brasilien, welche Lander bereits ausgenommen sind, in Kraft tritt, ist noch nicht bestimmt. Die Gesuche des Kaiserreichs Japan, der britischen Cotonie Hongkong und der Argentinischen Republik um Aufnahme sind in Verhandlung. — Der Große Rath des Cantons Waadt hat die Abschaffung der Eidesformel beschlossen. Dieselbe soll durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden, die wenn sie nicht der Wahrheit getreu, die gleiche Strafe nach sich ziehen soll, wie bisher ein falscher Eid. Die Waadtländer Volksabstimmung über die Verfaffungs-Revisionsfrage ist auf den 25. d. Mts. anberaumt. ** Corned-Beef (Amerikanische Rinder-Roulade) ähnlich dem Hamburger Rauchfleisch Dieses in luftdicht verschloss ne Büchsen eingelegte, »orzü?.«che, krättm-, zarte und sehr ichmackhafte Fleisch ist besonder« billig, weil ohne Knochen und fertig zubereitet, so daß es in demselben Zustande, wie es aus der Büchse kämmt, ^,eno|)en werden kann Es wird kalt genossen! Da- Fleisch ist fest, läßt sich in »a -z feine Scheiden schneiden und ergiebt beim Ausschneiden keinerlei Abfall. Nachdem die Büchse geöffnet ist, hält sich dieses Fleisch 8 bis 14 Tage lang, jedenfalls bedeawnd langer, als frisch gekochtes Fleisch. Ungeöffnet, conferoiren sich die Büchsen jahrelang, in jedem Clima und eignet dieser Artikel sich deshalb für Export, sowie als Reserve- bestand in jeder Haushaltung. .. Es kann somit dem vielfachen Wunsche, weine stets fertige Fleischspeise für unvorhergesehene Fälle bei der Hand zu haben" nachgekoinmen werden- London, 6. Febr. Zn Schottland ist eine epidemische PfertzeLraUktzcit zum AuSbruch gekommen, welche vielen Schaden anrichtet. In Ldinburgh allein soll n «egen fünfhundert Pferde davon befallen fein. Prof. Williams bezeichnet sie als Entzündung des Zelle.'.gewebeö. Obwohl scheinbar nicht ansteckend, tritt die Seuche doch epidemisch auf und verbreitet sich sogar mit wunderbarer Schnelle. Sie ist den Pferdedesttzern aus dieser Insel neu, und nimmt in ihrem Auftreten verschiedene Gestalten an. Wo r>ie Dmmcanäle befallen werden, ist sie meist tödtlich- Eie verschafft sich Eingang in Stalle aller Ärt, und sucht das Vollblutpferd ehe* so schonungslos heim wie den at» wohnlichen Karrengaul. Aber in demselben Stalle zeigt sic sich in der Auswahl der Opfer höchst lauLenhaft, greift ein ober zwei Stück heraus oder befällt den ganzen Stall- Zn allen Fällen zeigen sich Flecken auf der Zunge, wak als Anjetchen einer Blutvergiftung angesehen wird. Ein ferneres Anzeichen ist das Anschwellen der Augen, in fast ollen Fällen des linken mehr als des rechten; weiter Schmerzen in allen Gliedern. Es Hut sich gezeigt, daß die befallenen Thiere auf wasserdichtem ASphalt-Boden saft ohne Ausnahme schnell genesen- Der Ursprung der Seuche wird daher üblen Aus« Dolen 13. Februar. Wegen Ertheilung von Fasten-Dispensen in drei Fällen wurde heute der hiesige Probst Pendrinoki. vom Lriminal -Senat des biesiaen Appell-Gerichtes, auf Grund des Gesetzes über die Verwaltung der erledigten katholischen Bisthümer, zu 7 Monaten Gesängniß vecurtheilt. Dnvrovianliruna zu -rl-icht-rn und di- G-sundh-itsv-rhLl-n.si- zu b-ff-rn. k-n-rn als auch D-m°kr°t-n -rsolzt-n, wurde in Folge dessen die Ä>,g-Ieg-..h.it fieint man aber durck den Einmarsch m Rumänien di- Türkei an di- Füns,-hn-r-S°mm,ssion o-rwi-sen. _ Hauptsächlich schemt man aoet ou b Donau rwiuaeu Ottawa, 12. Februar. In d-r g-meuischas:llchen Schmig beider Häu- jur schleunigen ^«""ntnrung g ß V- Wechopscr d-r finanziell ohnehin s-r des canadüchen Parlamentes protestirken zwei Parlaments - Mitglieder von »“ TÄÄÄÄlri bie ffltafÄSTÄW iw'Ngcn British Columbm gegen das Vorgehen der -anadisch-n Regierung be.üglrch d-r gänzlich erschopsten Türker bie ^ruiumanner g-wiv ju P^ificbahn und drohten nut dem Austritte Britich Solumbias aus der -ana- würden^ t Pgtchz wird in Wien erwartet. — Der russische Pruth- bischen Union. Uebergang .st aus den 25. Februar angekündigt. - Gestern sand hier ein mehr.---- - stündiger Mmister-Rach^ in Gegenwart in drei Gießen, 14 Febr. So wär« denn bi. FeNtichk-iten M in .öchst-r Blü.he stevenden hiesigen Carneoal-Verein^ Türkei mit dem gestrigen brillanten Zuge für diese» Jahr beendigt und kann sich nun jeder beschädigte Türke von seinen Strapazen erholen. Der Zug fiel trotz des Regeswetters brillant auS; fe düster die GesichtSzü^e der Theilnehmer bet der Ausstellung unter schauerlichem Regcnwetter, so heiter wuiben sie aU der Regen nachlietz m b der Zug glücklich vollbracht und es gereicht dem Vorstand . a und ganz besonders Herrn Wenzel zur größten Ehre trotz verschiedener Quertreibereien Wien 12. Februar. Alle Combinationen wegen des ungarischen lUitnv bcnno^ cin Product auf die Beine gebracht zu habe«, welches sich würdig ax n», finb aeidieiteTt deshalb werden morgen die Verhandlungen über btc ©eite der Städte stellen kann, wo der Eanieval mehr allgemeines Interesse hat wie ster-Wechsels sind Mch«rerr, ve w Reaieruna und den Ministern hier. Sämmtliche MitgUeder haben ihre Schuldi^eit geth-n. Der Zug nahm leine bte Bankfrage zwischen der osterretchlfchen megierung fortaeieNt Ausstellung um 1 Uhr und setzte sich pricii 2 Uhr in Bewegung, voran ip-emten Tisza und Szell beim Minister-Präsidenten, Fürsten Auersperg, so g s Yl Eunuche« unter Anführung des Kunstreiter Aschanti, der auf fluchtigem Rosse tocrben die grüne Prophetensahne trefflich zu schwenken verstand, zur Bedeckung der 3 Paschas die in ächt türkiswen Anzügen Auflehen erregten in ihrem mit 4 weißen Trakehnern jllUAMCliy« bespannten Wagen und ihrem gefunbe« Lnsehen nach nicht rippendeschädigi zu fei« .a .4 ert , « ,a vernimmt man hier daß schienen. Diesen folgten 2 fchSn becorirtz VorstandswaZen, beide vierspännig, bann Paris, 11. Februar. Aus türkischen Quellen vermmm > Y , p I r be§ ncu geborenen Prinzen Earneval das große Wickelprinzchen von einer Edhem Paschas Stellung schon sehr erschüttert sei und die Ernennung seines |^öncn Amme gehätschelt, dahinter lambture und Musik, btrigirt von Mozart und W^fnlcierS b vorstebe- Man spricht von dem Schwager des Sultans, May' folgte im Parademarsch die Ranzmgaroe, circa 50 Ma an mit Krankenwagen rc- Diese k / Abmed Vesik Effendi, dem Präsidenten der Gruppe brachte schon den Vormittag die ganze Stadt in Bewegung durch ständiges mnd Damad Pascha, ober Wn W ift"auf beute Abend feftcefetet. llmb-°ma-schir-u unb lhr- P°st-n°«usst-llung-n; bann die chinesische G-sandt!cha-t fein Deputaten - Kammer. Die Abreise Savyr s ist auf Y T Pb 5 ousstaffirt mit 4 Ponys bespannt, die Dickköpfe zu Fuß; der Luftballon und die Orgel- Musurus Pascha, jetzt Botschafter in London, wird als sein ^Lacysolger ge- ^bsellschoft erregten die LachmuSkeln. Die Nimrode theil« zu Pferd und zu Wagen 't. hneb scheint es, daß die Pforte den hiesigen Posten eine Zeit lang machten sich brillant in ihren äußerst feinen Anzügen und waren schon gruppirt. Der e t । L Gambrinus thronte aus seinem enormen Fasse sehr bierwürdevoll, ebenso gefiel ein unvesetzt lassen wiro. Wagen von 4 Gießener Tyrolern besetzt. D-'r dann folgenden Orientalischen Conferenz, ÄttdlOitiL deren Vertreter durch sehr treffende Uniformen gekennzeichnet, schloß sich der von 4 • ö Ochsen bespannte Wagen mit lauter Kaffeemühlen beladen an und dann kam der mit London, 12. Februar. Im Oberhause erklärte Cadogan auf die An- Würsten oehongene Wurstwagen, worauf stets Würste in einem großen Kessel abge- kraae St Albans daß die nach Konstantinopel gesandten Jugenieur-Officiere kocht und unter das umstehende Publikum gestreut, jedoch wegen be« zu frage«lvans, vay > i c>^^reffe EnalaÄs Informationen starken Wurstmehlgebaltes mefftentheils der. Metzgern wieder retourntrt wurden, nur dahin gesandt worden seien, um sich im Zite ff O g 1 __ Die höhere Töchterschule auf einem Wagen, sehr unschuldig gehalten, wird bet den zu verschaffen. Der Pforte sei hiervon keine Mitthcilung gemacht worden- Anblick manches ängstliche Gemüth beruhigt haben. Außer vnschicdeneu kleineren cvm Unterbause theilte Gladstone mit, er werbe am Freitag die Aufmerksam Sachen sind noch heroorzuheben: die Carnevalskanzel, Circus Hsckel-Dibockel, varstel- kpa (SnnfpÄ auf die Depesche des Lord Derby an Sir Henry Elliot vom l^nd die Weiber von WemSberg, recht comisch ausgeführt, Seifenblasen, Lütte, eine kett des Dauses aus der Reaieruna bezüglich derselben zu Partie Kaffersäcke zu Wagen, die Rasselschnecke, welche sedoch von dem Regen arg beicha- S. September lenken, um dw An.ichten der ^egterung oezugu^ ver,eioen z morden und febr bejammernswerth aussah. Der Ruderclub und bann zum Schluß erfahren. Northcote erklärte Muir auf seine Anfrage, daß die Durkei Borso^g- bt» Russische Schaukel mit ihren 4 auSgestopfien Jnsaffen (1 Studio, 1 Bauer und aetroffen für die Bezahlung des Februar-Coupons der 1855er Anleihe. Be- 2 Damm) wurde überall mit Freudenschreien auf genommen, denn es sah z i gelun- -üalicki der Inleibc von 1854 seien Frankreich und England in Konstantinopel gen aus, wie die 4 Persönlichkeitm hoch in der Luft umher geschlenkert wurden. Den zuglich der «nieiye von io । Scklufi bildete ein febr stark besuchtes Bankett, das in etwas zu gehobener angegriffener dünstungen aus der Erde zugeichrieben. r , , — Ein trübes Rachlstück aus de» preußischen Lehreileben sinden wir in bet Pädug. Ztg-, welche bte Gcsch'chte des 71jährigen Lehrers Sch. in 3- bei Luckenwalde erzählt. Sch. wurde zum 1. October v. I., kurz vor de» Termine seines 50jähngcn Amtsjubliäums mit — 115 Thlr. 20 Sgr. jäbrlich pensionirt. In der Gemeinde I. halte er 42 Jahre hintereinander gewirkt. Die Bitte, noch kurze Zeit länger im Amte bleiben zu dürfen, um sein wohlverdientes Jubiläum feiern zu können, würbe ihm im Lultus-Minifteiium münblich gewährt, schriftlich aber balb darauf von der Reg'erung zu Potsdam abgeschlagen, eben so seine Petition, bat zum Leben unb zum Sterben mcht ausrcichenbe Ruhegehalt um etwas zu erhöhen. Von dieser Pension, die btt Amtsnachsolger zn tragen hat, hat nun bet alte Mann bi« heutigen Tage« feinen Pfennig erhalten. Sein LmtSnachsolger will bte erste Rate am 1. Juli b. I, al|O dreiviertel Jahre nach dem Scheiden aus dem Amte zahlen. Die Gemeinde I. lehnte die varschugiveffe Zahlung ab, weil .nichts in bet Schulcasse fei*, seine Eingab: an die Regierung zu Potsdam aber blieb ohne Antwort. Der alte Wann hat deßhald sein bischen Habe veräußern müssen und sucht jetzt in Berlin nach 50jähriger Lehrer» thätigkeit vergeblich nach einem anderen «roderwerb. — Der Landrath Rumschöttel in St. Wendel hat felgenbe Bekanntmachun, erlassen: ,Am ve»flassenen Samstag sind segen die in >Rarplagen flationirten Gendarmen, während sie in AuSübun« ihres Dienste« begriffen grwesen, von den dort versammelten Pilgern rc. grabe (Jjceffe verübt worden. Nicht allein, daß die Gen- sarmeu verhöhnt unb beschimpft worden, so ist auch mit Steinen nach ihnen seworien und sind sogar Schüsse gegen sie abgefeuert worben. In Folge dessen habe ich die Gendarmen unter Hinweisung auf S 28 ihrer Dienst-Instruction vom 30. December 1820 angewiesen, erforderlichenfalls von der Waffe energischen Gebrauch zu machen. Hiernach mö?,e sich jeder, den es angebt, richten, damit er sich nicht selbstverschuldeter Gefahr aussetz"." Dieser Gendarmerie-Posten soll jetzt auf zwölf Mann verstärkt worden fein. Sehlffeberlebt. Mitgetheilt von dem Agentpn deS Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen. Newyork, 11- Februar. (Per transatlantischen Telegraph). Das Pastdampf- schiff Oder, Eapr. E. Leist, vom Norddeutschen Llyod in Bremen, welches am 27. Jan. von Bremen und sm 30. Januar von Southampton abgegangen war, ist gestern 9 Uhr Abends wohlbehalten hier angekommen. wsichv in der fol bis Vormittags 1 dolle man einen sntiz zu fieüen i - rtr Mittel'sendet KS rw*®’; „St rinn, Dt«üaitattung bl‘ für (in tii jtnb bieten; lc ÄS »Balten- HCI| i&S"« ,0, tuln kW-r ? [ _ £<[ gcjctlte Patt thumstraße m Mn. -loianntS vsn Dtwall. ingnnncrunfl«bl&ttei «olilik- Novelle von Im parneoal i« Kon ici W' Aus den I - ftarl Ernst f. Bari In Lftküste des abrla Ibanle. - Zeitchront im Dlonat Februar. - mappe Mustrationen: auf btm ianil grsn auf bew. Can-l grand iet einem Hotel. Mnithumstrahe in talja von Rußland, einer Skizze untere« i ntr. Sechs Silber. - Sliter. - @oet6e’3 :Pä»atbesitz btffrblidjtn ♦ftanjer Lonzils. 1414. «ort bei Bojen. - Am ilu[d)mat|d)itcnbtR Re^ :®aer. - Die neue Äur tie Ibtnteu« eine» ? morste unsentz Ochiitliches brr Eh-ft «lein au> geborene B ihren $^(l ter/« d°i £ S'N bi t»n l”„ N»- $? "nb tit S11.®! I »«W iS * moi Ui«"« Ä“1'1 ÄdUQ-i«tU 6lnHt kUrerfI5r’n SntI16o1 ^kSrge'fiKlgensg ^nre^n ouä .9 ttgch l"^Mriktto|ik,e blt lnd es «ertiL h ®u,bet’ sie °krschiedeve?Q^?^'land d;«. welches Ärelen ^Sememetz aH ’m i)er Ä ^«eiung. nl1* keine ti, bet auf f?ü4tinfpreR’t£n m nut 4 "Was 4t dppenBt^T" r «run; 9'.,,bt' °°» b« «na, ibei ähnlich dem tzunrdurx. ng.leglr, vyr^^chk, triftig',, wdl odne Knochen und |«li| 'z der Äüchir kommt, genossen sis fest, läßt sich in W“l,< ■rlei Abfall. Nachdem die W n jedenfalls bedeutend W SA die Büchsen laorelam, 0 -ü?6i>ort, s-wie ali W«*|: . stets fertige Fleischspeise ß- -kommen werden, mi^mische Pfrrdrkrankbnt 3ua Ä?nrü aUein W W« u -InVrie als MMN, ns bezuM ste a^ i , tritt»-ÄM* :fc . ® ! J A,st-U! tu können. »u «e *aIe Gemeinde h wSn9b*ii ^Ä-tt-«Ar-»' 1®«“" B“\ /ok^'L^Ä ,rt, ln'lrnc’i^ brauch j •VÄ^>9,r Literarische-. — (?ßeben erlckien die Frühjabrs-Autzgabe des kleinen Eisenbahn-Kursbuchetz für Mittel- und West-Deuttchland von H ©robd, Kassel. Sämmtliche bis 1- 1 vorgekommenen Aenderungen find in demselben berichtigt worden. Drese "^ue Äufigab , roinbc wieder vielfach verbessert und unter Berückfichngungdes^^rweigtcn rhtt ' viettvbälifcken Eisenbahnnetzes um 16 Seiten vermehrt; so daß das Büchelchen nun- mehr ^208 Seiten stark ist. Trotz seines bescheidenen Formats enthält dasselbe durch , zweckmäßige Zusammenstellung und Ausnutzung des kleinster Raumes doch d , Mittel- und Westdeutschland kursirenden Züge und durch dte Beigabe ernes Ucberstcht^ . kärtchens, wie solches nicht schöner und zum Orientiren nicht besser gewünscht werden kann? verdient das Kursbuch bet billigem Preis, 30 H, sehr bequemen Format und hübscher Ausstattung die allseitige Aufmerksamkeit des reisenden Publikums. Zeitschrift für alle naturwissenschaftlichen Liebhabereien.^(Berkehrsblatt für natÄgeschtchtlichen Kauf und Tausch ) Herausgegedm von Dr. Karl Ruß und Bruno Dürtgen. (Verlagsbuchhandlung Louts Gerschel Berlm.) Die Liebhaberei, wenn sie keine Spielerei fern soll, mutz sich nach zwei Seiten hin lebensvoll zeigen Zunächst soll sie nämlich, dem großen Zuge unserer Zeit fol- aend und tief in das tägliche Leben eingreifend, neben Freude und Genuß auch praktische Vortheile bieten; sodann soll sie ein tüchtiges, wissenschaftliches Streben hervor- ruhn. Solche Liebhaberei zu entfachen und dann thatkrafti^ zu unterstützen, ist die Aufaabe der „Isis". Sie ist ein Sammelplatz für alle naturgeschichtlichen Liebhabereien. <¥eb?r Aufsatz, den sie bringt, gewährt Anregung, aber auch zu^erch brauchbare prak- stsche Anleitungen. So wendet sie sich an alle Liebbaber im reichen Gebiete beS Natur- lebeus, an alle Sammler, Konservatoren und Händler, vornehmlich aber an die Herren Lebrer in Stadt und Land und an die Heranwachsende Jugend in den höheren Schul- inftalten. Ihnen allen gibt sie die Gelegenheit einerseits Äenntaiffe ju sammeln und andrerseits die gewonnenen Erfahrungen einem wetten Kreise mitzutheilen. Auch vermittelt sie auf allen diesen Gebieten Kauf und Tausch- Ste hat bereits eine bedeutende Verbreitung gewonnen. Probenummern sind durch alle Buchhandlungen zu beziehen. Das soeben erschienene neunte Heft des neunzehnten Jahrgangs von »Ueber Land und Meer" (Stuttgart, Verlag von Eduard Hallberger) hat wieder einen überaus mannigfaltigen und interessanten Inhalt, den wir nachstehend zur Kenntniß unserer Tert: Aus eigener Wahl. Novelle von Gräfin Anna PongrLcz. — Kaiser Alexander II. - Kosaken auf dem Marsche. - Notizblätter. - Marienthal. Erzählung von Levin Schücking. Schluß- - Venedig- - Das kaiserliche Paris. Von Leo Warren- I. - Der geheilte Patient- Erzählung von I. P-Hebel- — Stephansplatz und Rothen- tlmrmstraße in Wien. Von S- — Aus meinen Kadettenrahren. Lose Blätter von Johannes van Dewall. 18 19. Ein Tag im berliner Kadettenkorptz. Hl. IV — Aus ben Erinnerungsblättern des Freiherrn von Nordkirch. 10. Peter Haller. Liebe und flßolitit Novelle von Marie Co'ban. — Goethc'ö Euphrosyne. Bon C. Conrad. — Der Karneval in Konstanz zur Zeit be§ Konzils. 1414. Von Karl Spindler- — Gries bkl Bozen. Aus den Erinnerungen etnefi Kurgastes. — Russischer Truppentransport- - Karl Ernst v- Baer. — Die düsseldorfer Kunstakademie. Bon Adolf Kohut. — Von der Oftküste des adriatischcn Meeres- Von M- M- v. Weber. I Fiume, Mart nschtzza, Abazzia. - Zeitchronik. — Astronomisches Tagebuch- Februar. — Lotterieziehungen im Monat Februar. — Dom Büchermarkt. - Bilderrathsel. — Rösselsprung.-Bnef- PP Illustrationen: Bilder aus Venedig: Auf dem Markufiplatz; Ein Leichenzug auf dem Eanal arande in Venedig; Einfahrt vom Bahnhof in die Stadt; Fahrt auf dem Canal grande; Bettler ür den Gondelplätzen; In der Akademie; Sanger vsr eisern Hotel. Ori^-alzeichnungen von H. Lüders. - Stephansplatz und Rothenthurmstratze in Wien. Originalzeichnung von A. Kronstein. - Alexander II. Koffer von Rußmnd- Nach einer Photographie. — Kosaken aufdem Marsche. Nach einer Skizze unseres Specialzeichners. — Der geheilte Patient. Jllustrirt von E. Wagner. Sechs Bilder. — Aus meinen Kadettenjahren. Von Johannes van Dewall. Vier Bilder. — Goethe's Eupbrosyne: Christiane Becker, geb. Neumann. Nach einer im Privatbesitz befindlichen Handzeichnung. — Karnevals-Mummerei zu Zeiten defi kon- ftnnzer Konzils- 1414. Ortginal;eichnung von F. Kollarz. — Gries, klimatischer Kurort bei Bozen. — Am moskau-kiemer Bahnhof in Moskau. Gratisbcwirthung eines durchmarlchirenden Regiments. Originalzeichnuna von G. Broling. — Karl Ernst v- Baer. — Die neue Kunstakademie in Düsseldorf. Originalzerchnuns von F. van Haanen. Die Abenteuer eines Berichterstatters auf dem serbisch-türtifchen Kriegsschauplatz Hu- moreSke unseres Specialzeichners. _____ DD Erweiterung der Nealsthule durch eine in der Agitation für Reformen an der hiesigen „Höhern Töchterschule" erkennt man bald eiW gewisse Mehnlichkeit mit den Ideen, die bei der Organisation der hiesigen Realschule mit 9?ewt gehest und empfohlen weiden, und man möge doch an maßgebender Stelle auch diese ledere'Anstckkt nicht allzuspät berücksichtigen. — Nachdem nämlich der Neubau für die Realschule in Gießen nunmehr bezogen worden ist, nachdem Wochen allein dazu gehört haben, um das außerordentlich reiche und schätzbare hysikalische, chemische und technische Material für einen höheren wissenschaftlichen Un!erricht hinüberzusiedeln, schwebt auf Vieler Lippen die Frage, ob die hiesige Realschule, trotz ter notorischen Ueberfüllung der unteren Klassen, sowie der entsprechenden Frequenz der oberen, nach wie vor ohne die zur Vervollständigung derselben nöthigen Oberklassen verbleiben soll und ob man sich wirklich zufrieden stellen will mit der Berechtigung zum „Cinjahrigendienst", die sie jetzt schon mit ihren sechs Klasten bietet. Will man in Gießen feine Söhne, wenn sie eine Realschule durchgemacht und absol- virt haben, immer nur in kleinen, weniger lucrativen Branchen sich bewegen lassen, wie z. B. im mittleren Postdienste - denn für die höheren Chargen im Postsache wird ja doch die Realschule I. 0. vorausgesetzt — . . Will man, so könnte man fiagen, gleichsam „für ein Linsengericht fein Erstgeburts-Recht", sein bestercs Selbst hingebcn?! Oder steckt nicht vielmehr in den Naturwissenschaften, in der höheren Mathematik, in den technisch-zeichnenden Lehrfächern, in dem vertiesteren ’ und erweiterten neueren Sprachunterricht noch Etwas mehr, was die zum Abschluß gebrachte, vollständige Ausnutzung derselben wünschenswerth macht?! — Man sollte es wohl meinen, wenn man einfach die Thatsache erwägt, daß die technischen Anstalten, die irr ihren Leistungen und in ihrem Range mit der philosophischen Faeultät der Hochschule corre- spondiren, beständig an Frequenz zunehmen. Und bat nicht darum gerade unsere Gießener Hochschule auch ein Interesse daran, den inneren Ausbau der hiesigen'Realschule vollendet zu sehen, da sie ja bisher auswärtige — preußische und sächsische u. a. — Abiturienten von Realschulen I. <>. für das Studium der Chemie, Physik, Pharmacie, Forst- und Landwirthschast, sowie für die technologischen Fächer gerne zuließ?! — Man vergleiche für Preußen Verordnung vom 6. Oct. 1859, für unser Land Nr. 17. Verordnung vorst 3. April 1867 — (Stein im Programm von 1876). Uebrigens soll aber die Oberklasse nicht nur benutzt werden von zukünftigen Polytechnikern oder Studirenden, sondern in erster Linie von solchen, welche eine höhere Bildung für ihre commerciellen oder industriellen Znteresien suchen, wie dies aufstrebende Städte zeigen, woselbst bei entsprechender und steigender Frequenz der Oberklassen Die Proccnte der auf die Hochschule und das Polytechnieum übergehenden Schüler nicht grade bedeutend sind. Man darf darum diese geringen Procente nicht geltend machen gegen die muthmaßliche Rentabilität der Oberklasse, da letztere an und für sich ein Bedürfniß ist. — Man sehe doch nur auf' die durchschnittlich löVrjährigen Abiturienten, um sich zu : überzeugen, daß ihr Wisicn nur Vorgeschmack ist ohne Krönung und Abschluß — wie kann da ' von Reife die Rede sein?! - Ein Jahr Weiterbildung würde das Erlernte zu verwerthbarem, ' wirklichen geistigen Besitzthum machen — es gilt dies für Physik, Chemie, Mathematik, Zeich- ' nen und neuere Sprachen! — Dieser Umstand wurde denn auch seiner Zeit schon von Offenbach längst vor dem Jahre 1-866 erkannt und demzufolge wurden daselbst Oberklasscn eingerichtet. 1 Man wende ferner nicht ein, daß eß sich nicht lohne, eine Realschule I. 0. hier zu gründen, da ja doch deren Oberklassen, wie in Preußen, an Unfrequenz zu leiden haben würden. Diese Behauptung trifft aber nicht einmal mehr zu bei preußischen Realschulen I. 0., die in einer kleineren Stadt, ohne Hochschule, mit einem Gymnasium zu concurriren haben. Denn seit 1872 hat sich deren Frequenz wesentlich gehoben, so daß an ein Eingehen der Oberklassen chon längst nicht mehr gedacht wird. Ein statistischer Nachweis diei'er veränderten Frequenz- Procente der Oberklaffen war kmttich in den Zeitungen zu lesen, sowie auch derselbe eonstatirt wurde in sammtlichen Direetoren-Versammlungen preußischer Realschulen I. 0., wie deren in den letzten 3 Jahren in Düsseldorf, Gera, Berlin u. s. w. abgehalten wurden. Dazu tritt noch der Umstand, daß die hiesige Realschule wenn sie sich durch Oberklassen ergänzt, eigentlich keine Realschule I. 0. genau nach Art.der Preußischen ist, welche letztere nicht erst einen Sekretions-Prozeß, nämlich eine Scheidung des professionellen Elementes von dem technischen, eine höhere Ausbildung anftrebenden, an sich vornahm, wie dies bei der Gießener Realschule' erst zu geichehen hätte. In Folge letzterer Scheidung wird nämlich mit der hiesigen Realschule I. 0. (Oberrealschule) schon ein organischer, technisch von unten aus angebahnter iz. B. auch durch das für Abiturienten obligat gewordene Latein) und zu Ende geführter Zu sa mm enhang derselben mit einem Technicum ober mit der Hochschule gegeben, wahrend das in den preußischen Realschulen I. 0. öfters überwiegende professionelle und industrielle Element, wenigstens in den Städten, wo nicht zu gleicher Zeit neben ihnen eine „höhere Bürgerschule" (Realschule II. 0.) besteht, schon mit der Seeunda, die rhm den „Ein- jährigen-Dienst" spendete, gerne abschloß, so daß die Prima dann zuweilen weniger frequent ' Inserate, 'M welch» in der folgenden Nummer Aufnahme finden sollen, bitten wir bis Vormittags 1l Uhr aufgeben zu wollen. Größere Inserate wolle man einen Tag vorher aufgeben. Um den Satz rechtzeitig fertig zu stellen ist diese Bestimmung unerläßlich. Die Expedition. Außerdem ist Gießen Hauptstadt der Provinz Oberhessen, Die in ihrer Gesammtheit ein tief eingreifende- Interesse an der Existenz einer Realschule I. 0. grade in unsrer Stadt mit ihrer Hochschule unD ihrer Garnison begreiflicher Weise haben muß. (Schluß folgt.) Die Annoncen-Exped ition Th. Dletrtch Sf Co. in Cassel über nimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtliche Zeitungen Deutschland- und des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler Tagespost.") Oeffentliche Aufforderung. In Sachen der Ehefrau des Heizers Karl Klein aus Gießen, Marie geborene Braun, Klägerin gegen ihren Ehemann, Bekl. Ehescheidung betr. Wird dem Heizer K a r l K l e i n zu Gießen, gebürtig von Merlau, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, auf diesem Wege eröffnet, daß feine Ehefrau Marie geb. Braun tzegen ihn Klage auf Alimentation für sich und ihr Kind mit monatlich 60 ei__________3- Trauben-Brust-Syriip JHarinirte Häringe mit zen»-ihonig, * ost Hill I V "«1 “'S ln f^schn Füllung, die Flasche » 1 und !<*« - -fr"1 Mm 8nna Mi.die i (Vorgetragen von Fräulein Marie Pfannmiiller und Herrn Haubach.) 10) Psalm für Frauenchor mit Pianofortebcgleitung von Fr. Schubert. (Vorgetragen von Mitgliedern des akademischen Gesangvereins.) Die Begleitung der Gesänge haben Frau Hempel, Fräulein Forbach und Fräulein Sander gütigst übernommen. Die beiden Flügel aus der Fabrik von Blüthner in Leipzig sind aus dem R u d o 1 p h’schen Pianoforte - Lager dahier für dieses Concert gratis zur Verfügung gestellt. (Eintrittskarten sind in der Ricker’schen Buchhandlung und Ru- d o 1 p h’schen Musikalienhandlung (in Ersterer nur bis 12 Uhr Sonntag den 18. Februar) a JL. 1 zu haben. Nummerirte Plätze JL 1. 50 H. Der Anfang des Concertos ist pracis 5 Uhr. Um Kosten zu vermeiden, werden am Eingang des Saales keine Grieger-Verein Gießen. Freitag den 16. Februar, Abends 8‘/2 Uhr, bei Generalversammlung. 846) Junge Leute finden Pension in einer anständigen Familie, Nachhülfe in den Schularbeiten, Musikunterrricht gratis. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 817) Eine gebrauchte Ladeneinrichtung |u kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. BlttS. KrpmllÄte Anzeige». 862) Ein ordentliches Dienstmädchen gesucht. Asterweg 105._____________________ 852) Ich warne hierdurch Jedermann, meinem Ststfsobne Christoph Horn irgend Etwas zu borgen, da ich für Nichts hafte. Steinbach, den 13. Februar 1877. Heinrich Becker. Köln-Gießener Dahm Abfahrten von Gieße» nach: Deutz 6«, 12. 4«. Dillenburg 6«, 12, 4", 9*. (H «iegeu 6", 12. Wetzlar 8". 8“, 9*, 12, 7», 95- Darmstädter pferhe=£oü|e ä 2 Mk. find in der Expedition d. Bl. zu haben. Ieinfles Schweineschmal; empfiehlt (753 Emil Fischbach. SMrtltVÜrtfco werden billig abgegebe«. Duupluye 325) Garlfeld A. 118. 860) Zur diesjährigen Geburtstagsfeier Babelsberger'« soll Donnerstag den 15. d. M im Vereinslocale ein Bankett stattfinden, wozu die Mitglieder des Vereins ergebrkft eingcladm werden. Freunde der Stenographie sind will» kommen und können eingeiührt werden. Anfang präcis 8 Uhr Abends. Der Vorstand. 474) An» und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weihzeug, Betten, Gold und Silber, außer CourS gesetztem Gelbe, alten Oelgemälben, Antiquitäten, Kupfer, Messing, Zinn, Roßhaaren, Werg, Möbeln rc. bei Loui» Rothenberger, Neuenweg 193. _____neben dem „Gasthaus zum Löwen." 822) Zur Anfertigung von Bauplänen und Kostenvoranschlägen, sowie zur Ueberwachung und Leitung von Bauausführungen empfiehlt sich F. Kranz, 836) Ein junges Mädchen autz Berlin, aus anständiger Familie, das schneidern und bügeln kann, sucht Stelle zum 1- April d. I. als Hausmädchen. Zu erfahren in der Expd. d. Bl._______ Nähmaschinen aller Systeme werden reparirt bet W Graf, Grünberger Straße. KeruueryANgeL, 851) Ein kleines Familienlogis zu ocr miethen. Mühlgosse D- 79.______________ 856) Eine Mansardenwohnung ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und gleich zu beziehen bei _________________Carl Herb ert. 829) Em möblirtes Zimmer zu ver- micthen. Seltersweg 50._________________ 819) Em F milienlogis zu vermiethen bei______Carl Renting, Kaminfeger. 807) Zwei freundliche unmöblirte Zimmer nach der Straße zu vermiethen- Näheres bei der Expd. d. Bl._____________ 785) Eine Stube mit Belt ist zu oer= mietben. Jos. Ruckstuhl, Gartfeld. 724) Ein Zimmer für einen Arbeiter zu vermiethen. Wetzsteinsgasse A. 46.________ 790) Das von Herrn Gustav Holders bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und am 1. Mai zu beziehen. Theodor Schmidt, ______________________ Gartfeld.__________ 795) Zwei möblirte Zimmer an einzelne Herren per 1. April zu vermiethen bei Frau S- Kock, Grünberger Straße. 326) Die Wohnung des Herrn Lehrer Aubel ist anderweit zu vermiethen und am 15. April zu beziehen. Dr. Kö Niger, Grünbergerstraße- 40