No. «t»l Freitag, bett 14. December 1877» A«?kize- unb Am!sbl«N für den Kreis Gehn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Detr-: Die regelmäßige Ergänzungswahl des Kreistages des Kreises Gießen durch die Bevollmächtigten der Gemeinde-Vorstände. Bekanntmachung. Nr. 245 m^ffentticht-n^Wahib-.itte fi* 6efd,'ofTen 6at'f' b°ß eine Abänderung der im Anzeiger von 1874 ordneten «. 82 | ?u“ bl%± 0S?it'e'Ä 7k 26 b" Kreisordnung vorgeschriebene Ausloosung derjenigen Abge. Keller und Stadtverordneter Körber vnn m- -Ä Das Loos bestimmte zum Austritt die Herren: Bürgermeister Bramm, Beigeordneter ßbkrstadt, 3Ti n öon Vd a ® tVe v'n' Henrich ®örl«| II.'von bähet in Wahlbezirken Ergänzungswahlen stattzufinden. Es wird deßhalb lach Dmschrist del Ari ' d» ?-O"naMeb7>/N^77 ^7" gebracht, daß Anträge auf Berichtigung d ests VerEntste^s ^ei SRdbu™ S Ä» »>« ®‘t«ffenben ©emeinben mit dem Anfügen zur öffentlichen Kermtniß fc-m w üon 6,ersnM- Namens des Kreis-Ausschusies des Kreises Gießen. Wahlbezirke u. zugehörige Gemeinden. Dr. B o e k m a n n. Seelenzahl der Gemeinden. Saßl der ru ernennen- 1. Wahlbezirk (Gießen). den Bevollmächtigten. Wahlberztrke u. zugehörige Gemeinden. Seelenzahl der Gemeinden. Zahl der zu ernennenden Bevollmächtiaten. 1. Gießen..... 2 Heuchelheim . . . IV. Wahlbezirk (Alten-Buseck). . . 13940 1589 Gesammtzahl d. Stadtvorst. 6 VII. Wahlbezirk (Eberstadt). 1. Ober Hörgen...... 2. Eberstadt mit Arnsburg . . 353 572 Gesammtzahl d. Stadtvorst. .... 1 ... 2 1. Wwseck...... 2. Trohe.....- . . 2127 . . 161 *9 ... 1 3. Muschenheim mit Hof Güll . 4. Birklar ....... 702 421 .... 3 2 3. Alten-Buseck . . . . . . 1238 ... 5 5. Grünningen..... 731 .... 3 4. Rödgen ..... ... 2 6. Dorf-Gill....... 381 . . . . 2 5. Annerod..... V. Wahlbezirk (Großen-Buseck). . . 502 ... 2 7. Holzheim....... 1119 .... 4 1. Großen-Buseck . . . • . 1554 ... 6 VIII. Wahlbezirk (Lich). 2. Beuern..... . . 999 ... 4 1. Lich....... 2368 .... 9 3. Bersrod ...... . . 386 ... 2 2. Ettingshausen .... 614 .... 2 4 Winnerod..... . . 33 ... 1 3. Münster . . . 331 .... 1 5. Reiskirchen . . . . . . 664 ... 3 4. Nieder-Bessingen .... 337 .... 1 6. Allertshausen . . . . . 228 ... 1 5. Ober-Bessingen..... 403 .... 2 7. Climbach..... . . 226 ... 1 6. Hattenrod....... 395 .... 2 8. Lindenstruth .... . . 332 ... 1 Betr.: Das Landgestüt, insbesondere Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler für 1878. cember Das Großhcrzogliche Krcisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nr. 261.2y't mnnetn bic’elli0cn tion 3^nen> welche noch im Rückstände sind, an die Erledigung unseres Ausschreibens vom 7. November l. I. im Anzeiger Dr. B o e k m a u n. 1 VH ritr Uolilischer HheiL Deutschland. AranLreich. Hesterreich. Wien, 11. December Der Club der Linken beschloß einstimmig, zu erklären, daß der Beibehaltung der gegenwärtigen Kriegsstärke von 800,000 Mann über das Jahr 1878 hinaus nicht zugestimmt werde. Dieser Beschluß wurde einstimmig zum bindenden Club-Beschluß erklärt. — Der Fortschritts- Club hat ebenfalls das Wehr-Gesetz berathen. Sämmtltche Redner erklärten sich gegen die Vorlage und für die Notwendigkeit einer Beschränkung des Heeres-Aufwandes. Bet Besprechung der äußeren Politik billigten sämmtliche Redner die friedliche Politik des Grafen Andraffy, und es erklärten alle dem Club angehörenden Delegtrte, dcß sie keinesfalls zu einem Tadels-Votum gegen Andraffy Mitwirken könnten, der Oesterreich vor einer Politik der Abenteuer bewahrt habe. Darmstadt, 11. December. Tie zweite Hälfte der vorigen Woche war reich an verschiedenen Sitzungen der Ausschüsse zweiter Kammer. Nachdem am Donnerstag der Finanz-Ausschuß mit den Vertretern der Regierung längere Verhandlungen gepflogen, folgte Freitag eine Sitzung der für die Vorberathung der Civllliste bestellten Commission, welcher gleichfalls Regierungs-Commiffäre bcnrohnten. An demselben Tage war auch der Gesetzgebungs-Ausschuß zu am- mengetreten, um die Berichte bezüglich der Gesetzes-Enlwürfe: die bürgerlichen Wirkungen des Austritts aus einer Kirche, ferner den Austritt aus den jüdt- sü en Religions-Gemeinden und die Ausübung des Erziehuugsrechts in Bezug auf die Religion der Kinder betreffend, festzustellen. Der Ausschuß erledigte seine Aufgabe in zwei längeren Sitzungen, deren zur Berathung sonstiger Gegenstände in der nächsten Zeit wohl weitere folgen werden. Der Druck einer Reihe von Ausschußberichten steht unmittelbar bevor. Wir werden demnächst auf sie zurückkommen. (N. Frkf. Pr.) München, 11. December. Der Minister v. Pfretzschner brachte in heutiger Sitzung de-r Abgeordneten Kammer einen Gesetz-Entwurf, betr. die Erweiterung des Eisenbahn-Netzes nebst Motiven ein und stellte den Antrag, den Ei twurf einem Ausschuffe zu überweisen. Abg. Schels beantragt, die Aerarial- Nerite der Nürnberger Bank nicht in das Budget aufzunehmen, sondern zur Deckung des Verlustes bei der Bamberger Filiale zu verwenden. Der An- trag wurde aber abgelehnt; dagegen die Ausschuß-Anträge mit Ausnahme des letzten, die Verwaltungs-Kosten der Bank dem Landtag zur Prüfung vorzulegen, angenommen. ö ö , Parts, 10. December. Der „Röpublique srancaise" veröffentlicht einen Gambetta zugeschriebenen Artikel über die Nothwendigkeit des Rücktritts des Marschalls. Darin heißt es: Eine zweite Auflösung zu dieser Stunde könne nur ein Verbrechen sein, wenn man die innere und äußere Lage Frankreichs bedenke und sich alle Katastrophen vergegenwärtige, welche ein Bürgerkrieg im Gefolge hätte, wenn man bedenke, daß fünf Millionen Bürger, deren Rechte mißachtet worden, nicht geneigt seien, sich zu unterwerfen. Wenn man befürcht ten müffe, die Bürger zu gegenseitigem Haffe auszuretzen, Land und Armee zu spalten und auf lange Zeit den Respect vor der Autorität, die Gesetzlichkeit »und Ordnung zu untergraben, müsse man jeden Auflösungs-Versuch als das bestehe. England. London, 11. December. Die heutigen Morgenblätter rathen der Viorte nach dem Falle Plewnas Frieden zu schließen. "Times erachtet den Augenblick als günstig für eine Mediation und h-fft, die brttische Regierung werde in dieser Richtung Schritte thun. „Daily Telegraph" ^urwortet eine aemeinsame Mediation der Großmächte. „Standard unb „1^01111119 hegen ernste Besorgniste für die Gefährdung von Englands Interessen. Letztere plaidirt für eine Intervention Englands zu Gunsten der Türkei.^______ Grenadier-Regiment. , Detersbura, 11. December. Nach dem Dankgottesdienst in der Kirche des Mitter-Palastes fand bei der Kaiserin große Cour statt , zu welcher die hier anwesenden im jetzigen Kriege verwundeten Osficiere, deren Zustand die Theilnabme gestattete, entboten waren. - Die Zahl dn ln n«n wird auf 40,000, die Zahl der Kranken und Verwundeten aus 20,000 Mann angegeben. Aus Poradim wird gemeldet, daß der Einzug der Russen und Rumänen in Plewna bereits gestern Nachmittag zwischen 2 und 3 Uhr stattsand. , , , Konstantinopel, 11. December. M-h-m-d Ali Pascha wurde durch Schakir Pascha ersetzt, welcher das Commando der Armee von Sofia bereits übernahm. Mehemed Ali Pascha übernimmt das Commando in der Herzego wina. — Der Kriegsminister hat Nachrichten über die letzten Kämpfe bei Plewna erhalten, welche aber noch nicht veröffentlicht wurden. aui °®r fahrbar gemachten Straße von Kars nach Dewe-Boyun sollen neue russische Verstärkungen, namentlich Artillerie, gegen Erzerum im Anzuge sein. General Loris-Melikoff selbst soll nach Dewe-Boyun gehen. Wien, 12. December. Der „Presse" wird ans Sistowa gemeldet! Der Kaiser erhielt die Meldung von dem Fall Plewnas in Tuchenitza und er antwortete darauf: „aber der Krieg ist noch nicht beendet " Erbeutet • 70 000 Gewehre, 24 Feldbatterien und 40 Positions-Geschütze. Osman Pascha wird in Sulda, zwischen Moskau und Nischni-Nowgorod internirt werden. Das Corps Gurko'S und das des Thronfolgers werden von Seiten der Plewna-Armee verstärkt werden. Bei Tirnowa wird eine Central-Armee gebildet werden, und soll dem General Zimmermann mit 60,000 Mann eine offensive Rolle zu •Styil werden. Konstantinopel, 12. December. Die Pforte erhielt Bestätigung des Falles von Plewna, aber die Details sind noch nicht osficiell veröffentlicht. Osman Pascha ist verwundet, die Ruffen erlitten große Verluste. Der orientalische Krieg. London, 10. December. „Reuter's Bureau" meldet aus Erzerum vom 6. d.: General Loris Melikoff und fein Stab sind in Hassan-Kaleh emge- troffen. Der englische Militär-Bevollmächtigte Kemball befindet sich bereits in nrnfete politische Verbrechen betrachten. Sodann dürfe man nicht vergessen, ff ein “m Tl unb 12- December erlassenes Auflosungs-Decre., da das i Budget nicht votirt sei, die Eintretbung unvotirter steuern unb bie ungesetz licke ^Verwenbung öffentlicher Gelder durch Beamte zur Folge hatte, welche ge. edÜchln Strafen verfallen würben. Znm Vortheil weffen unb welcher Id e und Partei würde man vom Senate diesen Kaper Bries verlangen und d Verwaltung Frankreichs als Corsar gegen Wähler ausrusten, SRotn unb bi c>eiuiten zweifellos unb einige Intriganten sinb dabei betheüigt. Hat Mac Mahon seinen Getreuen ein monarchischts Etablissement eine Dynastie zu Sieten ? Nein, sein Sieg würde die Vernichtung des Volkes sein, das niemals verreiben und stets zur Revolte bereit sein würde. 8 — Abends. Die „Agence Havas" meldet: Es ist nutzt richtig, daß der Herzog v. Audiffret-Pasquier sich gestern Abend in s Elysäe begeben habe., derselbe war daselbst erst heute Vormittag und wurde sogleich vom Marschall empsangeu. Dieser beschied ihn dahin, daß sein Enschluß bereits gefaßt sei , da es nickt gelungen sei, ein Cabinet zu bilden , welches zur A^ijarität der Kammer stimme, würde er (der Marschall) ein solches bilden, welches der Ma. forität des Senats genehm sei. Falls der Senat sich ihm versagen wurde, wolle er lieber zurücktreteu, als die Unterhandlungen mtt Dufaure von Neuem anknüpfen. Es ist nicht wahrscheinlich, daß das neue MlmsteUum morgen_ 6- reits im Amtsblatt verkündet werden wird. — Dir vom Senat °mgesetzte Commission zur Untersuchung über den Nothstand der Industrie hat den Han- beSX O.eune vernommen; dieser legte Angaben über die ^ommerctelle Lage Englands , Oesterreichs, Deutschlands und der Vereinigten ^»taateiii oon Amerika vor nebst Ziffern, welche die Bewegung der Ein- und Ausfuhr dieser Länder veranschaulichen; daraus gehe hervor, daß die Krise auch bei ihnen Parna^ban.^ December, 12 Uhr Nachts. Die Raffe» und Rumänen , führten heute einen allgemeinen Sturm auf Plewna aus. Osmanver- suchte unter verzweifelter Anstrengung auf Widdin hin durchzubrechen. Er wurde bei Opanes schwer verwundet. Der Kampsplatz war völlig mtt Todten bedeckt. Daraus erfolgte die Kapitulation. 40,000 Gefangene und 400 Kanonen fielen den Russen in die Hände. Plewna war durchaus von Lebensrnitteln entblößt, auch für die Einwohnerschaft. An Aerzten fehlte eg fast ganziickfi 3n Bukarest wurde das Ereigniß heute Abend durch einen Fackelzug zu Rosetti s Wohnung und zum fürstlichen Palais gefeiert. „ . , Petersburg, 11 December. Die „Agence Ruffe bemerkt anbetroev tiflen Gerüchten gegenüber, durch den Fall von Plewna werde, selbst wenn der Beginn von Verhandlungen zwischen der Pforte und Rußland eintrete, die Aortieüung der Feindseligkeiten nicht aufgehalten. ^ Petersburg, 11. December. Osficiell wird ans Bogot oom 10. d. gemeldtt i Heute Morgen 7'/, Uhr griff die .gesammte Armee Osman Pascha S unser Grenadier-Corps an, um unsere Cernirungs-Lmte am linken Ufer des Wid zu durchbrechen. Der Angriff erfolgte mit oerjweifelter Energie, ein Jhetl bet Türken drang sogar ui unsere Trancheen und Batterien. Alle Ver- suche jedoch, die Stellungen der Grenadiere zu durchbrechen, waren vergeblich. Nach einem fünfstündigen heißen Kampfe wurden die Türken geworfen. Von allen Seiten umzingelt, ergab sich der tapfere Berthe,d.ger von Plewna mtt seiner ganzen Armee. Die Anzahl der Gefangenen und Trophäen genau aiizu- aeben fit unmöglich. Jedoch Alles, was in Piewna ist, befindet sich 'n unseren Händen. Unsere Verluste sind im Verhältnisse zu dem Ersolge Milcht groß, am meisten litten das Astrachan'sche, das Sibirische und das L-amogetische fnÜPft$om Beginn dieses Monats bis zum 7. d., bis wohin unsere genaueren Nach, richten reichen, wurde Plewna säst unaushorlich beschossen, und wie dies bei »bnttchen Erschütterungen der Lust durch gleiche Massenanhaasungen des schwersten ^eschühes d ,tall zu sein pflegt, stürzten zeitweilig strömende Regengüsse hernieder, die sich vlotz auf die Ua gebung von Plewna beschränkten. Im V.rhSttntß zu der groberi Anzahl der dinetngeworsenen Granaten war Plewna mbefie» wenig beschädigt, wie das von den ruh'itdun Li-tten aus sehr gut wahrgenommen werden konnte. Die türkischen Redomen, bie ihrer ai öfterer Erhebung über den Erdboden ein besonderes Zielobiect darboten al« d!° mehr nach preutzlchem Muster angelegten russischen Erdwerfe, sollen dagegen arg oon den zerplatzenden Geschossen zersetzt worden fein. Heber den ÄJj Mitteln sagten die Ueberläufer aus, datz die Brodrattonen welche sichussprüngl ch auf ein Kilogramm jeden Tag belief, nach und nach auf die Hälfte und schließlich auf ein Viertel dieses Gewichtes verringert worden seien. Seit dem 2. Decemberbabe es als- dann nur noch Maisbrod gegeben. Da diese Angaben durch die neuesten ^lttheilungen bestätigt werden, so verband Osman wahrscheinlich einen Zweck der Täuschung damit daft er noch am 4. d. 300 Stück Rindvieh im Angesicht der russischen Truppen auf die Weide führen lieft. Auch im Uebriqen muß die Lage der türkischen Trupp m eine ver- zweifelte gewesen sein. Die Ueberläufer waren durchweg barfuft und trugen Klumpte Gewänder. In dieser Weife aber muhten sie zu einem überwiegenden Theile allen Unbilden der Witterung ausgesetzt ßeroefen fein, da der groftte Thell der als Lase en , dienenden Blockhäuser von den russischen Bomben zerstört worden war. Äerzrum : Hülfe für die Verwundeten ist dabei kaum in irgendwie ausreichender Weise Vorhand gewesen. Um nun trotz alledem den Muth seiner Truppen au recht: zu e halten ll Osman ihnen versichert haben, daft er sie tm letzten AugenbNck durch einen unter irdischen Gang aus Plewna heraus,ühren werde. In jeder Qümttaer ,ou Lage der russischen Truppen gewesen sein. General Totleben hat e oiort tritt seiner Stellung als militärischer Berather des Fürsten Karl die ^ederherstellu g der zerstörten Straften und Brücken in Angriff genommen. H edurch istt^demaus v ^uiubr oon Hülfsmttteln aller Art bedeutend erleichtert worden und in den letzten Wochen sollen die Zeltlager der russisch-rumänischen Truppen verhältniftmäftig beh g- ""ÄTtünb^'wetch-"Pl-wna eine so hohe Bedeutung während der bisherigen Dauer des Krieges und geradezu einen weltgeschichtlichen Namen verschafft hrben, sind ZJUWUUMGWZW räumlicher, ist Lowatz von Sistowa, dem Hauptstützpunkt der Rassen an der Donau, nickt weiter entfernt als Plewna, daneben aber bedroht eS Tiruowa, schützt wett mebr als Plewna die noch nicht genommenen und bedroht weit mehr die eroberten üalkanpässe Osman hegte dann auch augenscheinlich die Absicht, seine Stellung auf Plewna sowohl wie auf Lowatz ju bearünden, und er würde vtillE tnldffen roor= Drt hinaus weiter gegen Tirnowa vorgedrungen sein, wenn er ihm"Nicht entrissen wor ven wäre ehe dort dne hinreichende Truopenmacht vereinigt und Verschanzungen an- aettg? werden konnten. War somit die Wahl Plewnas an sich fchon e n. Zusall ° mnr es nock mehr der Umstand, daft dieser Ort eine so grofte Bedeutung erlangte. Hätten die Russen sich nicht in den frontalen Angriff verbissen, gleich einem andala- tticken Stier dem die rothe Capa des Matadors vor den Augen flimmert, hätte man oon Anfang an Totleben's Taktik angewandt und sich auf eine enge Cernirung mtt aebübrenoer Abschneidung der Zufuhren beschränkt, so würde D3man s Nam; wahrscheinlich niemals eine welthistorische Bedeutung erlangt haben.Dietaperen ^rk'schn sinihnten melcke iettt das Gefilde von Plewna immer und immer wieder Über uno ilbfr mit russiscken Leichen bedeckt haben, wären dann einfach in eine ftaUe oÄ’ Mvdn nur ein verlustreicher Ausfall wieder hatte be rden tonnen.' Wenn demnächst olellelchl westeur.pälsche Osstclere »en bulgarsich«i Krlegs ■ Bauplatz mitlammt den Ereigntsten beS ablauseuden JahreS ftuMren, (o n>«oen ne afe ?ä." »’äw- Wgg o auierft schnell über Bjela und Tirnowa zum Balkan hln vordrangen, vbne daß b> r Kerntruprnn°de'n^!eNu»' de°n'Russtn^sn'dle"rechte^anke"zu"sa^en und id« Rück,u,s- Arm e durch stuzüge aus Rahowa, Risch und Sofia allmählich auf annähernd 70 0.» mTnn und erstüVmle am l-s. Jull das füdllch von Plewna gelegene Lowatz, wodurch oerblutetk die rufsfiche Armee ißre best-n ^raste, di- am Z. Osman einnabme von Lowatz war zunächst der einzige Erfolg der rufifichen W st mob|l|(irli„ galt für unüberwindlich, um Plewna zag M minb' ften« bie $altt roar "ufsifch-rumänfichen Truppen jufammen, und d'- Nfickerlage vom N O3, der Grund zur Mobiiisirung der Garde und ?"d rer Armeecorps. man ,u fedantstren. wurde anfangs in fo (4)0)6^« BOfe ®«n 8 „reichen am 23. September Hisfi Pafcha mit einer, grotzen Wa-"nc.lonne ° e ,amt£n. konnte Die Türken zogen zudem bet Orchante und ap . ^ues Sp- Inzwischen w ir aber auch im 'M Rücken oon Plewna stem zur Anwendung gelangt. Seitdem amjl Oct. Zufuhren abgeschnitten be- erstürmt wurde, konnte OS^an als tha fachlich von aUe Z^b Rumänen, trachtet werben. Zwar f »eiterten noch eintfte oetetnjeite o e$t-rtc jtl, dagegen nahm der Plewna umklammernde schanzenz 8 rechnen könne. ES war zu erwarten daß OSman> nur nochi auf Rettung °°n auöen btt rea) Mehemed Ali'« Vorstoß gerieh ,edoch ins Sto - j(li (»Ute alsdann eon der Armee von Schumla Jedermann erwart n mußte. M bemed AU ^h. ge- der Russen oon Plewna abzulenken. Bukarest, 12. December. Der L>enat hat anläßlich der Emnahine oon Plewna beschloffen, dem Fürsten Karl seine G^ückwüiischr darzub'ingen. — In der Deputirten-Kammer stellte Vernesco den Äutraz, nachdem er öie lei» ungen der rumänischen Armee gerühmt, dem Fürsten und dem Czareu die Glückwünsche der Landesoertretunz darzubrinzen. Der Antrag wurde einstimmig angemommen. - Der Fina.izm nister ersuchte die Badget-Csmmnston, ihre Arbeiten möglichst zu beschleunigen.__________ Der Fall von Plewna. Plewna, an das sich die glorreichsten Thaten der türkischen Armee in diesem Kriege knüpften, befindet sich in den Händen der russisch-rumänischen Armee, und zwar scheint nock ein letzte erbitterte Scklacht der Uebergabe oorangegangen zu sein. Dem türkischen Feldherrn standen zu einem Durchbruch die vier nach Lowatz, Sofia, Wratza und Widdin führenden Straften zu Gebote, von' denen er aus noch utcht bekannlen Gründen die letztere wählte. Opanes, wo Osman Pascha verwundet wurde, liegt km nordöstlich von Plewna, nicht fern von der Mündung des Grtwitza-Baches in den Widfluft, und zwar bezeichnet der Ort in dieser Richtung die aufterste Gränze der türkischen Verschanzungen. Hier stand dem türkischen Feldherrn die 3. rumänische Division gegenüber, an die sich auf dem linken Ufer des Wlvfluffes die russisch-rumänische Ca vallerie mtt einigen Brigaden Garde-Infanterie anschloft. Der Hergang der Sache wird in einem Petersburger Telegramme in poften Zügen gezeichnet, ^öor nun ein gehende Mittheilungen eintreffen, wollen wir zunächst einmal dtt der betderseit gen Armeen kennzeichnen, wie sie sich kurz vor der Katastrophe nach auften hin abpragte, alsdann kurz den Gesammtoerlauf der Ereigniffe bei Plewna zusammmtasfei und schliehlich einige allgemeine Bemerkungen über die Bedeutung des Ereignisses daran an 6989) bei Hrau LOXiyy Kaplansgasse C. 230. bei 270,— (6981 JE" Julius Buch, 'M 5650) im Braunkohlen 6978) Beste, vielfach bewährte, auf drei Ausstellungen prämiirte feuer- u. diebs- fichere 154,60 222,— 25,— 101,50 78 — 140,— als: 1. Maurerarbeit, lt. Ueberschlag Dachdeckeiarbeit, lt. „ Schreinerarbeit, lt. „ Schlosserarbeit, lt. „ Weißbinderarbeit, lt. „ Pflastererarbeit, lt. „ L'eferung von Pflastersteinen (II. Sorte behauen) lt. Ueberschlag Ob wir durch den Fall Plewnas dem Frieden nähergetreten sind, läßt sich oua-nbUckllch noch nicht bestimmen. Di- Türkei hat ihre beste Armee verloren. 120 000 Muffen und Rumänen werden zum Marsche nach Stambul frei. Nach großen Nieder- laa-n bat sich dort nach allemal di- Fri-d-nspartei geregt, »Mr wurae alsdann aber auch in O-sterr-tch und England ein etgenthümlicher Waffenlärm vernehmbar. (Köln. Zta) Die Annoncen-Expedition Th. Dietrich Co. in Cassel über^ nimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtliche Zeitungen Deusichland? und des Auslandes zu Originalpretsen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler Tage S p o st.") G-iessen, Ecke der Mäusburg und Wettergaffe, empfiehlt sein 6983) Um vor Abschluß der Saison mit meinen Borrätben in Oameu-Kleiderstoffen nach Mög- ichkeit zu räumen, vergüte von heute bis aus Weiteres, auf die schon sehr billig gestellten Preise 10 Pfg. pro Mark. Martin Schee! am Marktplatz. Handel und Verkehr. Gießen, 13. Dec. Trotz des ungünstigen W tters waren bei dem am 11. und 12. ds. abgehaltenen Viehmarkt 501 Stück Rindvieh und 188 Schweine aufgetrieben. - Nächsten Vieh-Markt, Dienstag den 22. Januar 1878. Limburg, 12. Dec. (Fruchtbertcht) Rother Werren X 19.40, Korn X 13.35, Gerste X lt 30, ?>afer X 7.45. (Durchschnitts Preis pro MalterQ_____ Ein Weihnachtshaus mit Gärtchen billig zu verkaufen. Wetzsteinsgasse 60. Pelzwaaren - Lager in allen Sorten Garnituren, von den ordinärsten bis zu den feinsten, in bekannter solider Waare unter Garantie; Ein billiges Heilmittel. Jedermann weiß wie hartnäckig Erkältungen, Lungenkatarrhe oder ähnliche Affektioncn in der Regel sind, wie viel Zeit deren Curirung gewöhnlich in Anspruch nimmt und welche Dosen von Medikamenten als Tisanen, Syrupe, rc. zu diesem Behufe angewendet werden müssen. Es ist ferner Niemand fremd, daß eine vernachlässigte Erkältung häufig eine Lungenerkrankung nach sich zieht, wenn sie nicht in Schwindsucht übergeht. Vielfach angestellte Experimente haben dargethan, daß der norwegische Theer, in reinem Zustande und entsprechend präparirt eine an's Wunderbare gränzende Heilkraft auf die vorerwähnten Krankheiten mit erstaunlicher Raschheit ausübt. In seinem ursprünglichen Zustande kann der Theer seines unangenehmen Geschmackes und seiner klebrigen Beschaffenheit wegen nicht genommen werden; ein Pariser Apotheker, Herr Guyot, ist daher auf den Gedanken gekommen, ihn in kleine, runde und mit einer Gelatinehülle versehenen Kapseln in Pillengrößc cinzuschltetzen. Nichts ist leichter zu nehmen als dieses Präparat, das, leicht auflösbar, den Theer mit der größten Raschheit zur Wirkung gelangen läßt. , Zwei oder drei Guyot'sche Theerkapseln zu seber Mahlzeit genommen führen eme sofortige Linderung herbei und genügen in den meisten Fällen, um in geringer Zeit eine Heilung der hartnäckigsten Erkältung und eines jeden Lungenkatarrhs herbeizuführen. Man kann damit selbst der bereits voraeschrittenen Lungenschwindsucht Halt gebieten und dieselbe ausheilen; in diesem Falle hält der Theer die Auflösung der Tuberkeln auf und ist mit Hülfe der Natur die Heilung oft rascher bewerkstelligt, als man es hoffen und erwarten durfte. Man kann dies populär gewordene Mittel nicht genug empfehlen und dies sowohl hinsichtlich seiner Wirksamkeit als auch seiner Billigkeit. In der That kommt, da jeder Flacon 60 Theerkapseln enthält, die ganze Cur auf nicht höher als 10—20 täglich zu stehen und schließt dabei außerdem den Gebrauch von Medikamenten in Form von Tisanen, Pastillen ober Syrupen vollständig aus. , , , . ,L . , ,. Um sicher die ächten Guyot'schen Theerkapseln zu erhalten ist darauf zu achten, daß die Etiquette des Flacons die Unterschrift Guyot in dreifarbigem Drucke enthalt. (6285 Depot in Gießen bei Dr Hempel, Apotheker. Feinste Gänseleberwmst Anschnitt, empfiehlt (6977 Ga Wilk Weidig. Kesondere Bekanntmachungen Oberhesstsche Eisenbahnen. Bekanntmachung. Die Aenderung des § 48 des Effenbahn- Betriebs-Reglements bezüglich der Beförderung gemahlener Holzkohle betr. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kennt- niß, daß gemäß Bundesraths-Beschluß der 8 48 des Eisenbahn-Betriebs-Reglements folgende Aenderung erleidet. I. Die Vorschrift im § 48 des Betriebs- Reglements sub II. A. 20. ..Gemahlene Holzkohle", sowie zu Nr. 20: „Gemahlene Holzkohle wird nur in luftdicht verschlossenen Behältern aus starkem Eisenblech zum Transport zugelassen" wird aufgehoben; II. an deren Stelle tritt folgende Bestimmung : , „Frisch geglühte Holzkohle in gemahlenem oder körnigem Zustande" sowie ferner sein gut affortirtes Miitsen - langer in allen Sorten Pelz-, Stoff-, Jagd- und Reise-Bashliks; Kinder-, sowie Ledermützen per Stück 2 x. Gleichzeitig empfehle mein fein affortirtes Schulin aaren-Ijager von Leo Willstädt aus Mainz, welches ganz besonders reichhaltig in allen Sacken Auswahl bietet. 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Strohsäcke, der Wasche, Strohes, Holzes, Kleinmacken des Mer en, der Besen, Haarschneiden und Rasiren von Gefange- offentlich unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den We- nigstnehmenden vergeben werden. Bemerkt wird, daß Nachgebote keine Berücksichtigung finden. <-685 Gießen, den 5. December 1877. Großherzsgliches Stadtgericht Gießen. B ö 11 i ch e r. jeder Sortirung sind wieder vorräthig. Heffenbrückerhammer, den 15. Decbr. 1877. Die Grubenverwaltung Brennholz. Buchenscheitholz per Raummeter X 11. dv. kleingeschnitten, per Rmtr. X. 12, do. kleinqemacht, „ „ „ 13, do. per Ctr. M. 1,50, Alleinige Niederlage von Schwerer Stickereien aus der Fabrik August Becker, St. Gallen »I« bttfcm A uub jBlt ■ ’e|n. San ft StaU J* Minuten liegt 6 M'ä In ben ä«|t bet tfo ‘WSitlltat manische Ci- 9 der Sache nun ein: deidersellizen abprägte, J’-'W'i uib sts daran an- naueren Nach, bei ähnlichen Geschützes bet : sich bloß auf in Anzahl der das von ben ichenRebouten, t darboten als n dagegen arg >th an Lebens- riprünglich auf ießlich auf ein r habe es als- Mittheilungen ifchung damit, ruppen auf die tippen eine ver- ugen zerlumpte 'heile allen lln- ■ als Eaferneu nav. Äerztltche Lelfe vorhanden a erhalten, fall -ch einen unten ünsttger soll die rt nach dem An- Liederherstellung ist jedenfalls d«e tn den letzten lißMg behag- id her öisherigen jafft hiben, sind des tür; nette uib wärt »er gefaßt Md )W. । an der Donau, i, befchW weit br die eroberten ine Stellung aut über letzteren icht enttiffin wor- ffchanzungen an» >n etn Znfall, ° Deutung erlangte, ch einem andau- wert, hatte man je Cernirnng mt n’4 Nam: mahl- opferen türkischck Sieber i6«r""b , xjße hineinge' ^?Me befreien ’M?« iS» u!\ Mir* 1(14 lÄei ’äs 6ra6« 70000 « Shuä l einem .-i .alt fblt K-- eifl ,n SU^00 ringen"" a in \tW /rUPptU neu^ en ew e Lten bett, abge!Eznen, lüV >lgu,, zu Heuchelheim. Montag Den 17. December, Nachmittags um 2 Uhr, ollen auf dem Rathhaus zu Heuchelheim nachstehende Bauarbetten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden^ And zu Nr. 20: „Frisch geglühte Holzkohle in gemahlenem ober körnigem Zustande wird zum Transport nur zugelassen entweder tn luftdicht verschlossenen Behältern aus starkem Eisenblech ober in lujtdichten, aus mehrfachen Lagen sehr starken und steifen gefirnißten Pappdeckels ge'ertigten Fässern isogenannten amerikanischen Fässern), deren beide Enden mit eisernen Reffen versehen, deren Bodenstärke aus starkem abgedrehten Holze mittelst eiserner Holzschrauben an die eisernen Reife geschraubt und deren Fugen mit Papier- ober Leinwandstreifen sorgfältig verklebt sind. Wird gemahlene oder körnige Holzkohle zum Transport aufgegeben, so muß aus dem Frachtbriefe zu ersehen sein, ob sie sich im frisch geglühten Zustande befindet oder nicht. Fehlt im Frachtbriefe eine solche Angabe, so wird Ersteres angenommen und die Beförderung nur in der vorgeschriebenen Verpackung zugelassen." Gießen, den 8. December 1877. Großherzogliche Direction. <5987)_________Mohn._______________ Kassen - Schränke die ausgezeichneten, über alles Erwarten günstige Heizerfolge liefernden Musgraves Patent ■ Sparöfen, electrische Haus-Telegraphen, einzeln- Glocken sowohl, als ganze Emnchkungen Telephone (Fernsprecher), empfehle zu billigsten, aber festen Preisen. Kiuloiph WotfF» Weidengasse D. 92. Höheres Schulwesen. der 5. Sitzung im pfälzischen Landrath vom 7. December c. wurde folgender Antrag des Herrn Pfarrer Krieger aus Ingbert in Betreff des Lehrcrpensums an den Lateinschulen rum Beschluß erhoben: „Der Landrath spricht die Urberzeugung aus, daß die Vertbeilung des Lehrstoffs und die Ansprüche an die Arbeitskraft der Schüler nach dem jetzigen Lehrplane der Lateinschulen zu Ueberanstrengungen der Schüler und zur Schädigung ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung führen. Zugleich gibt der Landrath dem weitverbreiteten und tief begründeten Wunsche Ausdruck, es möge das erdrückende Uebergewicht der alten Sprachen gemindert, der Unterricht in der deutschen Sprache und der Mathematik fruchtbarer gemacht und möglichste Arbeitscrleichterung der Schüler besonders in den Hausaufgaben angestrebt werdem 8. lri^en. — " die Sitten bie '^eilistini, ihre Frische Schellfische empfiehlt Gg. Wilh. Weidig Bekanntmachung. Montag ben 17. b. Mts., Morgens 10 Uhr, soll im Vorderhause des Provinzial-Arrest- Hauses dahier die Lieferung des Brodes und der warmen Spusen für die Gefangenen des Provinzial-Arresthauses während des Jahres 1878, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich in Accord gegeben werden, wozu man Steig- liebhaber hiermit einlabet. Güßen, am 8. December 1877. Großherzoal. Stadtgericht Gießen. 6963) B öttich er. ___■ —— ~ _ l'T" Versteigerung. Arbeitsverfteigeruug 8. Sanblieferung, lt. „ 125,— 9. Steinlieferung zur Unterhaltung der Wege, lt. Ueberschlag 372,— 10. Steinsetzen und Sandmessen, lt. Ueberschlag.....40»— 11. Steinschlagen und Decken, lt. Ueberschlag 248,— 12. Planirarbeit, lt. „ 600,— Gießen, den 12. December 1877. (6972 Körner, Bezirksbauaufseher. Haarbalsam. sehr beliebt als bestes Mittel für die Erhaltung und für das Wachsthum der Haare. Fl. ä 60 Pfg. u. M 1,20. Haarfärbemittel die Flasche 2 X- 6796) C. F. Seiiimler m Giesaen. 6971) 400 Stück Birnstämmcken zu haben im Körner'schen Garten. J MDDSTRIt- MiaSTELLUNa 2RUELl87a .9; Handelsverein. Bei der am 11. Deeember stattgcfundenen Grncralversamm lang erhielten bei geheimer Abstimmung über die für die Wahl zur Handelskammer vorzuschlagendcn Mitglieder, die Herren: L. Georgi, Adolph Noll, August Mayer, Weinhandler, die Stimmenmehrheit und werden diese zu Candidaten für die bevorstehenden Handelskammer-Wahlen hiermit empfohlen. Der I or«f „ Adolf Noll, „ Ludwig Georgi, vorzuschlagen. Mehrere Wilhler. Zur heutigen Handelskammcrwahl werden als Candidaten vorgeschlagcn: Herr Adolph Noll, 6»9») n Ludwig Georgi, „ Aron Katz. Mehrere JRitqfieher des Ijanhcfswrcins. Aermiethungen. 6471) Ein Familienlogis und ein mö- blirtes Zimmer sofort zu beziehen. __Carl Ockel, LudwigSplatz. 6953) Zwei kleine Famtltenlogis zu ver- miethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts._______ 6944) Ein schönes Famiienlogts von 3 Zimmern und sonstigem Zubehör zu ver- mtethen bei Andreas Bärrn Wtttwe. 6991) Ein ordentliches Dienstmädchen sucht auf Weihnachten Stelle. Näheres bei PH. Wagner. Geschirrbändler. Neustadt 6995) Ein Heizer, der geprüft ist, findet Beschäftigung. Andreus Eiilcr. 6980) Ein junger Mann mit schöner Handschrift sucht Beschäftigung bei einem hicsiaen Advokaten ober auf einem Büreau. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 6994) Gesucht wird auf sogleich ein großes möblirtes Zimmer. Schriftliche Offerten beliebe man sofort sub A. R. Z. in der Exped. b. Bl. zu hinterlegen. Es darf auch in einem Gasthaus sein.________ Von Herrn Doflcin, welcher wieder von hier nach Mainz übergefiedelt ist, bin ich hevollmächtigt worden, dessen Haus nebst allem Zugehör in der Wallthorstraße (Ecke des Asterwegs) zu verpachten. Reflectanten wollen sich deßbalb an mich wenden. 6637) Ohr. Vix am Neuenwegertbor. 1 Danksagung. I ® 6984) Allen Denjenigen, welche unserer lieben Gattin, Mutter, ™ M Tochter und Schwester M 1 Ijisette Reitz, geb. Rinn, « M während ihres Krankseins so große Theilnahme bewiesen und welche S M dieselbe zur letzten Ruhestätte geleitet haben, unseren innigsten Dank. M U Die trauernden Hinterbliebenen. Ä WWWWWWWWAWNWiWWWWUN Zill Herr August Mayer hat in der letzten Generalversammlung des Handelsvereins die entschiedene Erklärung abgegeben, bei der diesmaligen Wahl zur Handelskammer sich nicht als Caudidat aufstellen zu lassen. Um nun eine Stimmenzersplitterung zu verhüten, schlagen wir die durch das Loos ausgeschiedenen Mitglieder, die Herren: L. Georgi, 6986) Adolph Noll, Fritz Koch, zur Wiederwahl vor. ____________________ Gießen. Eine auswärtige Fabrik sucht ein Haus mit hellen Räumen für Engros-Lager und Wohnung per Januar oder Februar auf Jahre zu mtetlen. (6982 Offerten mit Beschreibung und Pretsan- oabe befördert die Exped. d. Bltts. unter B. Nr. 6982. 6522) Das Flechten von Stroh- und Rohrstühlen, Anfertigen aller Gattungen in Stühlen von den gewöhnlichsten bis zu feinsten wird prompt und reell auSgesührt von Philipp Henkel, Stuhlmacher in dem Hause des Herrn Julius Strack am Wallthor Verantm rtliche : A. Scheyda. — Druck und V-'.ag der Blrühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Cbr. Pietfck) in Gießen. FürL Nachricht, d gegen Mitte zurückkehun sür's Eiste r stände zusam cat, tie „Fr Hoffentlich b: Dauer nicht Bedingungen ( stellt hat, zu lchngsgesiich '.n gelogen Z ligiesi ^ud;t sei. Mti6 tlchen me ki Einstüste zur ter „Kanzlei Lester! macht, den a 1878 (oitta: die badlfche legenheit mi zudem Reichl ter beitrage ven gab somch d teö Ausjchus jchast durch larnnlurg eil Von d mkgtkii die lehnte die 3?, Wendung fc|fj Etaaltminist luit deren de eher cushöke/ "icht: der Ar trum unfc Hane d tk" Amiag, ® t a f ^.Jahren d« J/,er MIrtii 4Procenfigfn ‘"Ithn, bei tie a, ie«hÄn“m ?°ni 6ebütfe9 Mti «ter Q tt’urb, »rient lfi ßreignh^« "'”8 " * lot C ^mer , le, „ib,»tdg, M z^f>!che 1 Jw«, ^*inißan'