*N). tert i L«* Pr,mo 1011 «• »t«u|fe (jj mer. tore' tM ä)„bi (flt -chlllftraße) ju 6abn V28 W: iltung IU. n unb itn ^axxtnlabet & Da- Comite. urhaus)« erraffe Sonntag- v°« __Kr^L— lllfb ioraert «achmitt-S LeutoW W* W D säen. Nachmittags M'o ^Vorstellung «fit;»* 3 US $Ss£ 4«^ » frs“*" ^'«■iV'Rotheiibergen L0UI)!Si^ ^35 «iifjgJ’J 11. ,, W H«. LLb Sonntag, den 14. October ISlf- 6> i diener Än;ciger Anzeige- ini Amisckti für ita Kreis Sieh«. Sr'cheirrL mit Äutoabmc bet 0UuUat« «rPsdMO», Schulstr-ß-, Btt B. Nr. 1B. viertckMrlich > *®rf «Pt- "it Bringerin. Durch die Post he-sgen Vierteljährlich S Mark SH Pf. wieder einmal versammelt war, soll sich weniger mit der orientalischen Frage, als mit der indischen Hungersnoth, für welche eine Abhülse aus Staatsmitteln der reichen Privatspenden zur Linderung der Roth ungeachtet unerläßlich erscheint , beschäftigt haben Die Äußerungen des der Opposition angehörigen Lord Kimberlav. welcher seine Landsleute ermahnte, den Kopf kühl zu halten und zu warten, bis eine Entscheidung auf dem Kriegsschauplätze erfolgt sei, (affen darauf schließen, daß die Regierung für's Erste keine Angriffe auf ihre auswärtige Politik zu fürchten braucht. Der ungünstige Finanzausweis über das letzte Vierteljahr legt der Regierung begreiflicher Weise den Wunsch nahe, den Frieden möglichst bald wieder hergestellt zu sehen und dadurch dem Handel und Verkehr einen neuen Aufschwung zu ermöglichen. Die jüngst erfolgten sehr zahlreichen Beförderungen und Verabschiedungen in der Armee deuten indeß darauf hin, daß die Regierung es zugleich als ihre Pflicht erachtet, sich für alle Fälle bereit zu halten. In Dänemark ist der Reichstag wieder eröffnet worden. Zur Beilegung des zwischen Regierung und Volksvertretung obwaltenden Conflicts ist indeß weniger Aussicht vorhanden als je. In dem vom Folkething gegen die früheren Mitglieder Hall und Worsaae wegen gesetzwidrigen Verhaltens bei Erbauung des neuen Theaters anhängig gemachten Proceß hat das Reichsgericht ein freisprechendes Urtheil gefällt. Griechenland fordert von der Pforte als Genugthuung für die in Larissa stattgehabte Verletzung seines Consulates die Bestrafung der Uebelthäter, sowie die Aufhissung der griechischen Flagge in der Citadelle und deren Begrüßung mit 21 Kanonenschüssen unter dem Spiel der türkischen Militärmusik. In Olympia haben die Ausgrabungen nach Ankunft der Mitglieder der deutschen Expedition wieder begonnen. KerUlchland. Darmstadt, 12. October. Der Vorstand des Handelsvereins für Darmstadt und Bessungen hat an den Landtag eine Vorstellung, betreffend die Reform der btcrecteu Steuern, gerichtet, worin die Kammern ersucht werden, dahin wirken zu wollen: 1) Daß die fundirten und nicht fundirten Einkommensarten unter sich an ein billiges und gerechtes Besteuerungs-Verhältniß gebracht werden; 2) daß die Grundsteuer dergestalt veranlagt werde, daß sie der einzige und alleinige für die Besteuerung des aus dem Haus- und Grundvermögen entspringenden Reineinkommens ist; 3) daß die Gewerbesteuer so gestaltet und veranlagt werde, daß sie der einzige und alleinige Ausdruck für die Besteuerung des aus Gewerbebetrieb entspringenden Reineinkommens ist, gerade so, wie die Einkommensteuer die einzige und alleinige directe Steuer für Kapitalrenten, Gehalte und Arbeitsverdienst ist; 4) daß das in einer Hand zusammenfließende Gesammteinkommen jeder Art gemerndeweis einer mäßigen Progressivbesteuerung unterworfen werde. Indem wir uns gehorsamst erlauben, heißt es am Schluffe der Vorstellung , das Vorstehende den gesetzgebenden Factoren des Großherzogthums dringend sn's Herz zu legen, geben wir uns der Hoffnung hin, daß einer befriedigenden, den Staats- und Volks-Interessen entsprechenden Lösung der staatlichen Steuerreform die dringend nothwendige Reform der bestehenden Communal-Steuergesetzgebung auf dem Fuße folgen wird. Wiesbaden, 11. October. Der „Rhein. Courier" meldet: In Geisenheim ist die Rinderpest ausgebrochen. in Aussicht. Der englische Ministerrath, der jüngsthin nach längerer Pause Wochenübersicht. Unser Kaiser, der noch immer in Baden-Baden weilt, hat dort während der vergangenen Woche einen großen Theil seiner Zeit den Regierungs- Geschäften gewidmet und namentlich die erforderlichen Entscheidungen für die bevorstehende Landtags - Session getroffen. Der Kronprinz ist von Baden- Baden nach Potsdam zurückgekehrt und hat sich am 8. d. nach Marienburg begeben, um der dort stattfindenden Enthüllung des Denkmals Friedrichs des Großen beizuwohnen. Aus dem Gebiet der auswärtigen Angelegenheiten rst zu melden, daß der deutsche Botschafter in Petersburg der russischen Regierung ein Memorandum unterbreitet hat, welches die Wünsche der Reichsregierung in Bezug auf die Förderung des Handelsverkehrs zwischen Deutschland und Ruß' land zusammenfaßt. Das deutsche Panzergeschwader hat von Malta aus die Heimreise angetreten. Die deutsche Kriegsflotte hat durch den Stapellauf der Korvette „Stosch", eines Schwesterschiffes der Corvetten „Bismarck" und Hesterreich. Pesth, 11. October. Es verlautet, der Ministerrath erwäge, ob er der Krone die Einstellung der Untersuchung wegen der Siebenbürger Angelegenheit im Gnadenwege Vorschlägen solle. Pesth, 10. October. Im Unterhause beantwortete Ministerpräsident Tisza die Interpellation Helfy in Betreff des Siebenbürger Putsches. Er widerlegte das Gerückt, welches die Affaire als eine innere Revolution darstelle, wahrt der Regierung das Recht, in solchen Fällen einzuschreiten und lehnt die Mittheilung von Details ab, weil sich die Angelegenheit in den Händen der ordentlichen Richter befinde. Die Untersuchung werde Herkunft und Zweck der Waffen-Sendungen klarstellen. Bisher seien etwa 2000 Gewehre und drei Kisten Dynamit saisirt, sowie acht Individuen verhaftet. Uebrigens seien weder außerordentliche militärische Maßregeln getroffen, noch besondere Regierungs-Commiffäre an Ort und Stelle entsendet worden. Die Antwort des Ministers wurde mit großer Majorität zur Kenntniß genommen. ArauLreich. Paris, 12. October. Die „France" behauptet, der kaiserliche Prinz habe in Straßburg den Kommandanten General Schachtmayer besucht. Ein seit 15 Jahren im Departement Seine-et-Marne seßhafter amerikanischer Bürger wurde ausgewiesen und gewaltsam nach der belgischen Grenze gebracht. „Blücher", einen neuen Zuwachs erhalten Fürst Bismarck traf am 5. d. von Friedrichsruh wieder in Berlin ein, hielt sich aber auch diesmal nur kurze Zeit dort auf, indem er schon drei Tage nachher, an demselben Tage, an welchem der Bundesrath wieder zn- sammentrat, nach Varzin abreiste. Aus Anlaß der Broschüre des Erzbischofs Martin von Paderborn, welche „nicht Revision, sondern Aufhebung der Maigesetze" fordert, hat sich in allen nichtultramontanen Kreisen, die der Deutsch-Konservativen nicht ausgenommen, die Ueberzeugung befestigt, daß an eine friedliche Beendigung des Kampfes des Staates gegen die römische Hierarchie so bald noch nicht zu denken ist. Das Verfahren des abgesetzten Erzbischofs von Posen, Ledochowski, welcher fortfährt, diejenigen Geistlichen seiner früheren Diöcese, welche sich den Maigesetzen unterwerfen, mit Strafen zu bedrohen, und jüngsthin noch den staatstreuen Pfarrer Rymarowitz suspendirt bat, zeigt, daß bte Ultramontanen i,i ihrem Widerstande gegen die staatlichen Gesetze und Ordnungen nicht nach- laffen. Glücklicherweise lasten die Regierungsbehörden und Gerichte es wenig- st.uS nicht an der prompten Ausführung der Gesetze fehlen: zum Beweis dient die soeben erfolgte Ernennung eines Regierungs-Kommissars zur Verwaltung des Vermögens der durch Absetzung des Bischofs Blum Dacant gewordenen Diöcese Limburg und die Absetzung des Succursal-Pfarrers Klassen m Trier durch den kirchlichen Gerichtshof. Erfreulich ist auch, daß der Kultusminister eine Reklamation der Krefelder Ultramontanen gegen die Umwandlung der dortigen Volksschulen in paritätische abschlägig beschieden hat. In Oesterreich-Ungarn dauert die durch den Stebenburger Putsch hervorgerufene Erregung noch fort. Bei der von der Regierung angestellten Untersuchung hat sich herausgestellt, daß die Sache keineswegs so harnüos war. wie sie nachher von gewister Seite dargestellt wurde, und ^ß selbst Mitglieder d s ungarisches Reichstages dabei betheiligt waren. Ein fast komisches Nachspiel bekam die Affaire durch die polizeiliche Ueberwachung des ungarischen Abg. Helfy, von welcher die Regierung behauptete, sie habe auf einem „Mißverständnisse" beruht. Das cisleithanische Ministerium hat dadurch, daß das Abgeordnetenhaus den Antrag auf Contingentirung der Personal-Einkommen- stcuer vor Abschätzung derselben annahm, einen wichtigen L>ieg in der Steuerreform-Frage davon getragen. Die neuesten Nachrichten über den Fortgang der deutsch-österreichischen Zollverhandlungen lauten leider sehr ungünstig. Dki Gesundheitszustand des Papstes scheint sich mit dem Eintritt der kühleren Jahreszeit gebessert zu haben. Die Reise des Kammer-Präsidenten Crispi nach Berlin hat den Feinden des Königreichs Italien begreiflicher Weise willkommenen Anlaß zu Verdächtigungen und Angriffen gegen dessen Jie gierung gegeben und besonders in Frankreich starken Anstoß erregt. Die tta- dmische Regierung hat sich in Folge d-ff-n zu der Erklärung herbetgelaff-n, daß Crispi keine amtliche Mission gehabt habe; dadurch wird indeß L,e hohe politisch- Bedeutung seiner Reise keineswegs abgeschwächt. Die gegenwärtig aus ihrem Höhepunkte angelangt- Wahlbewegung in Frankreich hat je länger je mehr dm Charakter eines Kampfes zwischen dem republikanischen Liberalismus und dem Klerikalismus angenommen. Die Regierung Proteflirt zwar noch immer gegen den Vorwurf, daß sie klerikale Zweck- verfolg-, aber die Bischöfe selbst strafen sic Lugen, indem sie in ihren Hirtenbriefen 'erklären, daß das Heil der Kirche auf dem Spiel stehe, und daher in allen Kirchen Frankreichs Andachten zu Gunsten der „Candidaten des Papstes", wie die Regierungs-Candidaten allgemein genannt werden, abhalten lassen. Al« das Ziel derjenigen, welche im Elisee als Treiber wirken und die Faden ter ossiciellm Bewegung in der Hand halten, tritt das bonapartistische Kaiser- thum nut der Farbe des Papste« immer deutlicher hervor. Ob es indeß gelingen wird, dies Ziel zu erreichen, ist heute trotz aller Gewalttnaßregeln der Regierung und trotz aller Unterstützung Seiten« der Geistlichen ungewisser al« je. Im Ganzen und Großen wird die Situation immer mehr der von 1830 äb- lich und stellt fomit eine der Juli-Revolution entsprechende Katastrophe Kugkauö London, 10. October. Die Blätter publiciren ein authentisches „Sim gesandt", welches die Behauptung Cnspi's, daß er auf seinen jüngsten Reisen mit diplomatischen Missionen betraut gewesen wäre, für unbegründet erklärt. Spanien. Madrid, 10. October. Die Zeitungen melden: Der Bürgermeister und der Pfarrer des Dorfes Jnatorate in Andalusien nahmen ein neugeborenes Kind eines protestantischen Ehepaais gewaltsam an sich und ließen dasielbe in der katholischen Kirche taufen. Die Regierung hat die Einleitung der Untersuchung und die gerichtliche Verfolgung des Schuldigen angeordnet. Madrid, 11. October. Das deutsche Geschwader ist in Gibraltar angekommen. Ausland. Petersburg, 10. October. Die „Agence Russe" schreibt: Da gewisie Journale, auch türkische, fortdauernd von einer Mediation und von bereits geschehenen einleitenden Schritten Englands und Oesterreichs sprechen, so erklären wir wiederholt, daß eine Mediation nicht beabsichtigt ist und daß bisher kein bezüglicher Versuch gemacht wurde. — Dasielbe Organ dementirt die Behauptung, Serbien habe von Rußland die Annexion Bosniens und die Garantie für seine Unabhängigkeit verlangt. Türkei. Konstantinopel, 10. October. Aus Veranlassung des Beiram- Festes richtete der Sultan an die Truppen-Commandanten Glückwunsch-Schreiben, in welchem er die Hoffnung ausspricht, daß der Krieg bald zum Vortheil der Türkei beendet sein möge, damit die Soldaten zurückkehren könnten, um durch Arbeit die durch die Vertheidigung des Landes hervorgerufenen außerordentlich großen Verluste zu ersetzen. Konstantinopel, 10. October. Wie verlautet, beabsichtigt die Pforte, dem serbischen Vertreter Christtc die Päsie zuzustellen. Serbien. Loknl'Srotiz. Gießen, 13. Okt. Wir lassen nachstehend das Protocoll der Stadtoerordncten» rtzung vom 27. Seplember folgen: 1 In Betreff der Reorganisatisn der höheren Mädchenschule und der Eir ch- tung von Mittelschulen dahier ist definitive Beschlußfassung bis zur Fertigstellung deS ür die höhere Mädchenschule projecllrten Neubaues ausgesetzt worden, weil bit der Stadt eben zu Gebote stehenden Schulräumltchketten diese Einrichtung zur Zeit absolut unmöglich macht. 2. Die von der Armendeputation beschlossene Bewilligung von 100 für die Kleinkinderschule wurde genehmigt. 3. Zur Erweiterung des Spielplatzes bei der alten Realschule «ar Herr G g. Kretzmetzmüller vsn Gambach bei der Vergebung der nöthigen Erdauffüllung und Planirarbest der Geringstfordernde mit 690 je Es soll demselben die Arden für den geforderten Betrag genehmigt werden, obwohl der Voranschlag nur 660 Jt beträgt. 4 Auf Nachsuchen wurde einem hiesigen Einwohner das Schulgeld für feine Kinder erlassen. 5. Großherzogliches Kreisbauamt theilte mit, daß zur Pflasterung des Selters- dergs noch 10 Kubikmeter Pflastersteine und 80 Kubikmeter Sand erforderlich feien. Zu deren alsbaldigen Anschaffung ist Genehmigung ertheilt worden. 6. Dem gestellten Anträge, die Trottoirs in den neuen Straßen möglichst auf iy2 Meter Breite anzulegen, wurde beigestimmt. 7. An Kosten der Feier des 2. September d. I. blieb nach dem Abschluß der Festrechnung noch ein Deficit, zu dessen Deckung dem Comitö der Betrag mit 343 JL 40 H aus der Stadtkasse bewilligt wurde. 8. Als Bürger der Stadt Gießen ist Herr Bäckermeister Hermann Vogt ausgenommen worden. . m , r 9. Herr Schretnermeister Hermann Werner beabsichtigt ern Wohnhaus an die Ludwtgsstraße und Herr Jacob Wießner ein solches an die Glünbeiger Straße zu erbauen. Die Gesuche sollen aus Grund der oorgelegten und nicht beanstandeten Pläne befürwortet werden. , „ vI . .. 10. Gestattet wurde dem Herrn Joh. Jung II. von Wieseck die nachgesuchte Anlegung einer Ueberbrückung nach seinem Grundstück am Wtesecker Weg. Gie ßen, 13. Oct. Während der von dem SchwurgertchtShof tu dieser Woche abgehaltenen Sitzungen wurde in den nachoerzeichneten Anklagesachen erkannt: Am 10.October, gegen Georg Schutt, 24Jahre alt, von Dorheim und gegen Karoline Bopp, 19 Jahre alt, von Melbach, wegen Ermordung durch Gift, die Todesstrafe. . Am 11. October, gegen Heinrich Fich von Staden, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg, Zuchthausstrafe von 3 Jahren unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte aus die Dauer von 3 Jahren. Denselben, gegen Johannes Köhler III. von Wallenrod, «egen Urkundenfälschung, Gefängntßstrafe von 1 Jahr 6 Monaten. Am 12. October, gegen Heinrich Imhof III. und Karl Imhof von Wolf, wegen Brandstiftung, Gefängntßslrafe von je 2 Jahren. Belgrad, 11. October. Die angekündigte Pforten-Note wegen der Rüstungen ist bereits eingetroffen. Sie verlangt energisch Aufklärungen, jedoch ohne Termin, daher wird sie nicht als Sommation betrachtet. Die Regierung wird ausweichend antworten. Amerika. Bahia, 7. October. Der Dampfer „Parana" ist gestrandet und als total verloren zu betrachten; Passagiere und Post sind gerettet. Der orientalische Krieg. Wien, 10. October. Die „Presse" meldet aus Sistowa: Am 7. und 8. d. versuchten die Türken bei Radischewo Ausfälle, wurden jedoch mit schweren Verlusten zurückgewiesen; die Zahl der Tobten beläuft sich aus ungefähr 400 Mann. Petersburg, 10. October. Officielle Meldung aus Gorni-Studen vom 9. d.: Bei der Colonne von Rustschuk griff ein kleineres türkisches Detachement am 7. d. das Dorf Koschewa an, wurde aber zurückgeschlagen. Am 8. d. überfielen die Türken unsere Vorposten gegenüber Kadikiöi. Sie wurden mit Hülse der herbeigeeilten Reserven mit großen Verlusten zurückgewiesen. Auf unserer Seite wurden 4 Mann verwundet. — Bei Kadikiöi werden größere Streitkräfte concentrirt. — Die Türken räumten Constanza und Sadina. — In der Nacht vom 7. auf den 8. d. eröffneten die Türken bei Silistria das Feuer von den Batterien und Dampfern. Bukarest, 11. October. Die rumänische Armee wird baldigst Winterquartier in der kleinen Walachei beziehen, indem sie sich auf die strikteste Defensive beschränkt. Die Brücke bei Sistowa ist noch unterbrochen. — Capitän Hauchmann, der sich für einen Preußen ausgab und dadurch Zutritt zu der russischen Armee erhielt, wurde überführt, der Wiener „Neuen Fr. Pr." für Rußland beleidigende Correspondenzcn und Enthüllungen über Militär-Verhältnisie gesendet zu haben, und von den rumänischen Behörden über die Grenze gewiesen. Wien, H. October. Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest vom 11. d.: Der gegenwärtig noch in Petersburg weilende Großfürst Konstantin, Bruder des Kaisers, soll daS Commando eines größeren Truppencorps bei Kalarasch (gegenüber Silistria) übernehmen. Nachdem die Armee des Großfürsten-Thronfolgers genügend verstärkt worden ist, soll nunmehr auch das Corps des Generals Zimmermann in der Dobrudscha beträchtliche Verstärkungen erhalten. — Aus Belgrad vom 11. d. meldet dasielbe Organ, daß die Frage der Kriegssubsidien zwischen Serbien und Rußland geregelt sei; Rußland verpflichte sich demnach, der serbischen Regierung von dem Tage deS Aufmarsches der serbischen Armee an der Grenze bis zum Friedensschluß jeden Monat eine Million Rubel zur Verfügung zu stellen. Petersburg, 11. October. Amtlich wird aus Gorni-Studen vom 10. b. gemeldet: Die Türken haben die Brücke, welche sie bei Silistria zu bauen begonnen hatten, wieder abgebrochen. Am 3. d. sendete der Comman- dirende der Truppen in Lowtscha eine Sotnie Kosaken unter Führung Tarasoff's zur Recognoscirung gegen den von den Türken besetzten Ort Jsvor. Tarasoff bemächtigte sich des letzteren an demselben Tage durch plötzlichen Angriff und vertrieb die aus verschiedenen Waffen zusammengesetzte 400 Mann starke türkische Besatzungs-Abtheilung. Nach Vernichtung der in Jsvor vorgefundenen Korn- und Fourage-Vorräthe kehrten die Rusien nach Mikre zurück. Am 5. d. erneuerte Tarasoff den Ueberfall auf Jsvor und vertrieb wiederum die Türken aus dem Ort. Am 6. d. cernirte er das Dors Galata und vertrieb 300 Bascbi-Bozuks, welche bis Teteben verfolgt wurden. Es stellte sich heraus, daß der Teteben-Paß durch 400 Tscherkesien mit 3 Gebirgs-Geschützen besetzt war. Tarasoff's Abtheilunz nächtigte bei Soport und kehrte am andern Morgen nach Mikre zurück. Als die Türken am 8. d., Abends, bei Plewna ihre Trancheewache aufzulösen im Begriffe waren, wurde rumänischerseits das Feuer eröffnet; die Türken zogen hierauf Verstärkungen herbei und griffen die rumänischen Trancheen an, wurden jedoch mit großen Verlusten zurückgeschlagen. Vermischtes. Mainz, 9. Oct. Bei dem hiesigen Gericht schwebt gegenwärtig ein eigenlhüm- licher Ehescheidungsproceß. Die Eheleute gehören der arbeitenden Classe an. Die Frau, die klagbar geworden, führt unter den Gründen, die sie veranlaßten eine Ehescheidung einzuletten, auch folgenden an: Im Laufe deS verflossenen Jahres saß ihr Mann in einer Wirthschaft in der Pfaffengasse inmitten einer Anzahl Kollegen. Der Durst muß bedeutend größer gewesen sein, als sein Gelb in der Tasche, denn er bot seine Frau öffentlich in Auction aus. Der Meistbietende sollte gegen sofortige Baarzahlung in alle Rechte des Mannes eintreten. Man kann es der Frau wahrlich nicht verargen, wenn sie sich von einem Manne trennen will, der sie wie eine Waare öffentlich zur Versteigerung bringt. . k. r* Berlin. Zum Kapitel der Bierverfälschung. Ein hiesiger Agent bewirbt sich um die Vertretung einer Kulmbacher Brauerei, die in Berlin noch nicht emgeführt ist und empfängt von diesem Hause eine ablehnende Antwort. Dieselbe ist so überaus bezeichnend für die Berliner Bierverhältnisse und namentlich für das Treiben des größten Thetles der sogenannten Bieroerleger, daß wir das diesbezügliche Schreiben nachstehend im Wortlaut wiedergeben wollen: „3u unserem Bedauern können wir vor dec Hand auf einen Absatz unseres Gebräus in Berlin nicht rechnen, da wir del der nolorisch betriebenen Fälschung des Kulmbacher Bieres in Berlin, welches in Flaschen dort billiger verkauft wird, als wir dasselbe hier in Gebinden abgeben, und unser Bier nur gern rein verkauft wissen, lieber auf einen Umsatz dort verzichten. Erst wenn diese Bierverfälschung ihre Endschaft erreicht hat, wollen wir gern unser Gebräu dort an den Markt bringen." — Den Vers zu dieser Geschichte werden sich unsere Leser wohl selbst machen können. (Es gibt unseres Wissens außer Berlin auch noch andere Städte, in welchen sog. Kulmbacher oder Erlanger Bier verzapft wird, welches man ,Imitations-Schmiere" laufen sollte. D. R) Hoch-Weisel, 6. Oct. Heute früh hatte ein Mann aus Groß-Linden, welcher in unserer Gemarkung mit Birnenabmachen beschäftigt war, das Unglück, von einem Baume zu stürzen und sich dadurch sehr erheblich innere Verletzungen zuzuziehen. Die dadurch verursachte Schmerzen sollen den Mann zur Verzweifelung gebracht haben, so, daß derselbe entschlossen war, um seinen Qualen ein Ende zu machen, sich mit seinem Taschenmesser den Hals zu durchschneiden. Rasch hinzugekommene Leute konnten sein Vorhaben insofern noch verhindern, als derselbe sich bereits schon eine tiefe Schnittwunde am Halse beigebracht hatte. Wie wir erfahren, ist der Zustand desselben ein $ ( Wohlthat des starken Schnürens.) Ein Doktor der Philosophie beweist die Wohlthat des starken Schnürens dadurch, daß er sagt: „Es nimmt alle albernen Frauenzimmer von der Erde und läßt nur die vernünftigen zurück, damit diese gute rauenjonben ^ommc Grand-Jury in Philadelphia, welche vor Kurzem ein Weltkind wegen Fluchens in Anklagestand versetzte, nahm die Gelegenheit wahr, nicht nur sich gegen den Verkauf geistiger Getränke am Sonntag zu erklären, sondern auch gegen die Verabreichung von Altarwein beim Abendmahl zu remonstriren, weil dadurch die Trunksucht befördert werde. Ob das wohl dieselben Geschworenen sind, die vor einigen Jahren den Gebrauch der Kirchenglocken abschaffen wollten, weil das Glockengelavte bte Sonntagsrrch^store^ 9?fl6mb(Ibung gibt Wahrheiten im Leben, die der dabei interessirten Menge hundertmal gesagt werden müssen, aber wenn es tausendmal gesagt wird, daß die noch allgemein gebräuchlichen hohen Milchtöpfe als Gefäße zur Rabm- bildung weniger gut sind, als die flachen, so werden sie dennoch beibehalten. In Nassau hat man in niedrigen Gussanderschen Gefäßen auf das Maß Milch /< Itr. Butter mehr gewonnen, als in hohen Töpfen, ähnliche Versuche in Gussanderschen Milchschüsseln und thonernen Milchtöpfen von 12" Höhe wurden im Winter 1862 in Rheinhessen ausgeführt, indem man 3 Maß Milch in zwei solcher Milchtopfe und ebenso viel in eine Gussandersche Mtlchschüffel schüttete. Dabei ergab Morgenmilch nach 3tägigern Stehen, nachdem sich der Rahm in sehr erwärmter Temper-atur vollständig gebildet hatte, in den 2 Milchtöpfen 1 Pfd. 5 Loth tn der Gussanderschen Milchschüssel 1 Pfd. 28 Loth Rahm. Abcndmilch lieferte nach tägigem Stehen in erwärmter Temperatur und nach vollständiger Rahmbildung in 2 Milchtöpfen 1 Pfd 25Jn Gussanderschen Milchschüssel 2 Pfd 16 Loth Rahm. Jene ergaben sonach 75 Procent O ** Unserer, btefer Tage gebrachten, dem Bremer Handelsblatte entlehnten Notiz über den verstcherungsbeftand der größten deutschen LebenSversicberungs-Gesell- schaften, zu denen wir übrigens auch die alte Berlinische mH 83,629,811 Bersiche- rungs Bestand zählen, lassen wir heute eine solche aus der nämlichen Quelle über die so wichtigen Prämten-R eserv en folgen, wie sich dieselben im Prozentsätze zum Ber- sicherungs-Bestande verhalten. Hiernach hatten Ende 1876: Berlinische (von 1836) 18,80 Procent Gotba ( , 1827) 18,58 „ Lübeck ( „ 1828) 14,96 „ Concordia ( • 1853) 13 67 „ Stuttgart ( * 1854 t 13,15 „ Leipzig ( . 1830) 13,10 „ Germania ( „ 1857) 11,96 „ **•«•**«. tb.n, fre b,8 n6 »ui o,jt 6lt her w w« absolut °°"1M 4 für Mt ' d'< C 4“ ? b*ul«"l> fc'fci« Seruitj b(8 s(|t(. ' ""-dmq £ 16i" ®=3lid)9 auf ”tkl« eit 343 x ^ermann Sftogt ‘ Z W«h°->ui an n,|N beanstandeten KM N in dieser Woche "vtn ertannt: 1 Dorheim und gegen ung durch (gift, die Zen Körperverletzung Innung der bürger- od, »egen Urtunbm; l Zmhof von Wolf, Därttg ein eigenlhüm- >den Claffe an. Die veranlagen eine E-e- »ssencn Jahres sah Ihr llnjahl Collegen. Der Tasche, denn er bot gegen sofortige Baar- er Frau wahrlich nicht vir eine Waare öffent- M l) -r Agent bewirbt sich ch n/cht tingtW ist selbe ist so überaus as Treiben des größ- Uche Schreiben Mr tctt tb’R'MÄ wir vor )ntn, bü wir bei btt n, welches in Flaschen bgeben, und unser Wer ichlen. Erst wenn diese mser Gebräu dort an sich unsere Leser wohl ch noch andere Stabte, welches man,Ma- Groh-Linden, welcher ms-” SÄ« »ssss J”wit M# •* - wahr, nicht M'^e sondern auch A^iun{i ;- tm boreneS und daselbst ohne Vornamen verstorbene-, 183/4 Stunden altes außereheliches Kind männlichen Geschlechts von Auswärts. 11. Oct- Bierbrauer Marzell Warth, 28 Jahre 7 Monate alt. — Der vormalige städtische Schleusenwärter Ludwig Hartmann, 67 Jahre alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Oct 6. Heinrich Georg Meister, Metzger babfcr, des Forstscklltzen zu Königsberg, Jacob Meister, ehel. Sohn; und Karoltne Christiane Dobner, geb. Plank, Wittwe des Brauers Anton Dobner dahier. Denselben. Karl Konrad Georg Anton Best, Mechaniker dahier, des Schuhmachers Philipp Best, ehel. Sohn; und Anna Katharina Friederike Bach, des verstorbenen Schneiders Heinrich Bach dahier, ehel. Tochter. Oct. 10. Konrad Hofmann, Fuhrmann dahier, des verst. Schuhmachers Adam Hofmann zu Grebenau, ehel. Sohn; und Sophie Größer, des verst. Ackermanns Philipp Größer IV. zu Groß Linden, ehel. Tochter. Denselben. Georg Appel, Fuhrmann dahier, des verst. Taglohners zu Londorf, Johann Heinrich Appel L, ehel. Sohn; unb Anna Margarethe Stieler, des Ackersmanns zu Groß-Buseck, Wilhelm Stieler, ehel. Tochter. Getaufte. Oct. 7. Dem Weißbinder und Lacktrer Ludwig Hcllmold, eine Tochter, Wilhelmine Auguste Johanne, geb. 4. Sept- Denselben. Dem Fuhrmann Kaspar Balser, ein Sohn, Max Emil Karl Eduard, geb- 30. August. Denselben. Dem Fuhrmann Wilhelm Wilke, ein Sobn, Karl, aeb. 4. Sept. Eingesandt. Zu den Hauptzierden der Neuen Anlage vor dem neuen Gymnasium gehört seit längerer Zeit schon ein collossaler Haufen Bauschutt vulgo Dreck, welcher die ganze Brette des Trottoirs etnnimmt. Ob derselbe bet der jetzigen nassen Witterung als Schlammbad oder sonst Verwendung finden soll, konnte Einsender nicht in Erfahrung bringen. Unsere sonst sv stramme Polizetoerwaltung sollte doch demjenigen, den es an- geht, gefälligst mehr Reinlichk-itssinn betbrtngen. Handel rrnd Verkebr. Gießen, 13. Oct. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Buller, per Pfd. jL 0.95—1.10, Hühnereier, per Stück 7 Käse, per Stück 5—9 Kasematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 20 Linsen, 1 Liter 22 H, Tauben, das Paar 50^, Hühner per Stück 65 X Hahnen per Sl- 65^, Kartoffeln 100 Kilo 5 X Friedberg, H. Oct. (Fruchtbericht.) Auch in dieser Woche ist das Getreide- Geschäft unverändert geblieben und wurden bezahlt für Weizen X 23, Roggen 17.50, Gerste X 18, Hafer X 15—18. Frankfurt, 11. Oft. (Fruchtbericht) Unser Montagsmarkt verlief sehr still, bezeugte aber eine durchschnitllich feste Tendenz, da mäßigen Angeboten genügende Deckungs-Frage alle Zeit gegenüberstand. In der Hauptsache beschränkte sich der Han del nur auf das Allernölhigste, und war von Speculattons-Geschäften wenig zu bemerken. Weizen ab unserer Umgegend brachte X 22.50—23, wirklich seine Waare viel über Notiz, fremder je noch Qualität und Herkunft von X 24-25.50. In Betreff von Roggen trug die Geringfügigkeit der Offerten dazu bei, den Werthstand zu beben, wahrend Alles, was von gutem hiesigen Land-Roggen angeboten wurde, bei unseren Mühlen coulanl Unterkommen fand, X 16—17, wirklich Prima-Waare X 18 50-75. Gerste ist etwas flauer geworden und ließen sich selbst feinste Qualitäten schwerfällig placiren, während nicht ganz tadelfreie Waare kaum unterzubringen ist. Notiz X 19 bis 24. Hafer in der Geschäftslage wenig verändert, jedoch scheint die Speculation stch einstweilen dem Artikel entfremdet zu haben. Bei abwartender Haltung bleiben Course von X 14—16.75 je nach Qualität und Herkunft. Hülsenfürchte geschäftslos Prima Waare bringt hohe Course. Mehl behielt schleppenden Handel. Futterstoffe sehr flau, namentlich Roggenkleie und Weizenkleie. Reps und Rüböl ganz umsatzlos. Mehl Nr. 1 X 42, Nr. 2 x 38, Nr 3 X 34, Nr. 4 x 30, Nr. 5 X 24, Roggenmehl °/i (Berliner Marke) X 25. do. II. (Berl. Marke) X 21, Weizen, effect- hies.. Ob Bahnhof hier X 23—24, ab unserer Umgegend X 22—23.—, do. fremder je nach Qual. X 23—25.— , Roggen je nach Qualität X 17—18.—, Gerste X 18—24.—, Hafer X 13-17.-, Kohlsamen X 36-37, Erbsen X 21-24, liefen X 17—, Linsen 21—30, Rüböl, betall, X 83. Stimmung unsicher. (Die Preise verstehen sich sämmt- lich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo). Auszug a. d. Standessmlsregistrrn des Standesamts Gießen. Vom 6. bis 12. October 1877. Aufgebote. 8. Oct. Der practische Arzt Dr. Wilhelm Pullmann von Groß-Zimmern, wohnhaft in Grünberg mit Emilie Louise Loewe von Gießen. 9 Oct. Schuhmachermeister Christian Schönhals von Reuters mit Katharine Elisabethe Weitzel von Lauterbach, beide wohnhaft in Gießen. — Schuhmachermeister Johannes Moos von Ruttershausen, wohnhaft zu Gießen mit Katharine Müller von Günterod. 10. Oct. Backer Karl Christian Anton Ludwig Steinberger von Gießen mit Sophie Christiane Auguste Lind von Gießen. Gheschlleßungen. 6 Oct. Metzgermeister Heinrich Georg Meister von Königsberg, Kreis Biedenkopf mit Karoline Christiane, Wittwe des Bierbrauers Anton Dobner, geborene Plank, von Gießen. 6. Oct. Mechaniker Karl Konrad Georg Anton Best von G’eßen mit Anna Katharine Friederike Bach von Gießen. 10. Oct. Arbeiter Georg Appel von Londorf mit Anna Margarethe Stieler von Groß-Buseck. Fuhrmann Konrad Hofmann von Grebenau mit Sophie Größer von Groß-Lmben. — Kaufmann Andreas Keller von Hofheim mit Johanna Vogel von Gießen. Geborene. 4. Oct. Heinrich Karl, Sohn von Fuhrmann Heinrich Weber. 1. Oct. Karoline Ernestine Christine, Tochter von Bierbrauer Johannes Fink. 2. Oct. Ein Kind weib licken Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Kaufmann Liebmann Heynemann. 5. Oct. Friedrich Karl, Sohn von Oeconomen Philipp Schwan I. 4. Oct. Johann Wilhelm, Sohn 0011 Schneider Johann Fischer. 30 Sept. Ein Kind männlichen Geschlcchis (noch ohne Vo namen) von Kohlenhändler Eduard Klinke!. 2. Oct. Heinrich Georg, Sohn von Schneider Georg Anton Kroh. 7. Oct. Anna Margarethe Louise, Tochter von Formenichneider Georn Appel. 4. Oct. Wilhelmine Karoline Hedwig. Tochter eon Grstwirth Ernst Jughardt. 7 Oct Gustav. Sohn von Handelsmann Herz Walldorf. 6. Oct. Friedrich Otto, ein außereheliches Kind von hrer. — Ottilie Hermine, Tochter von Wagen-Revisor Wilhelm Meinhardt. 7. Oct. Karl Edmund Sie bert, Sohn von Bremser Theodor Oetzel. 28. Sept. Anna Elise, ein in der Entbindungsanstalt geborenes außereheliches Kind von Auswärts. 6. Oct. ffarl,ein in der Entbindungsanstalt gebor>nes außereheliches Kind von Auswärts. 10. Oct. Ein außereheliches in der Entbindungsanstalt geborenes Kind männlichen Geschlechts (ohne Vornamens von Auswärts. - Friedrich Karl, ein in der Entbindungsanstalt geborenes außereheliches Kind von Auswärts. 6 Oct. Otto, Sohn von Schmied Andreas Marz. 7 Oct Louise Margarethe Antonie, Tochter von Heizer Magnus Becker. 0. October. Ernst Ludwig Wilhelm, Sohn des Großherzoglichen Staatsanwaltes Ernst Wolff. Gestorbene. 6. Oct. Handelsmann Konrad Weinpärtner, 54 Jahre 3 Monate 26 Tage alt. 7 Oct. Ludwig Anion Heinrich Rudolf. 3 Jahre 4 Monate alt. Sohn von Kaufmann Anion Fangmann. 8. Oct. Heinrich Karl. , Jahr 4 Monat- 19 Tage alt. Sohn von Schlosser Heinrich Runkel. 9 Oct. Amalie Bock, geborene Homberger, 76 Jahre «It, Wittwe des Kaufmanns Löb Bock. 10. Oct. Ein in der Entbindungsanstalt MU en Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici» und ohne Koste« butcb dis Hsilnahrung: Kevalesciere Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheit^, speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern ohne Webicin unb ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lunten-, Leber-, Drüsen , -chleimbaut-, Äthern-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, L-chwindsucht, Asthma, husten, Unverdaulichkeit. Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Homorho den, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, liebeltet unb brechen se bst während der Schwange schatt, Diabetes, Melancholie, Wbmaaerun , IC, umatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von ei Geburt an selbst der Arnrnenrnilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80 000 Certt. • aten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worumer Certificale vom pfejfor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Shoreland, Dr. Campbell, t<: rftffor Dr. D6d6, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Bröhan, und oicltN inoeten hochgestellten Personen, wird franco nur Verlangen eingelandt. Abgekürzter Au-zug auS 80,000 Certificatcn. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revaleecibre hat meine 18jährigen Leiden tm Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. . I. Comparet, Pfarrer, Samte Romaine des Iles. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875 Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revaleecibre unb leide seitdem nicht mehr c.n den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jabre sürchterlich gefoltert Satten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ick mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Pfarrer. _ Nr. 45270. I. Robert. Von fernem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubheit gänzlich bergestellt. 62845. Pfarrer Boilet von Ecrauroille. Von Asthma mit häufigen Erstickungen völlig hergesteltt. c 80416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsenleiden bergestellt. Nr. 64210. Marquise von Brshan von 7 jähriger Leberkrankheit, Schlaflostgketr Zittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köll r, K. .'C. Militär Verwalter, Großwardein, von Lungen- unb Luftröbren-Katarrh., Kopsschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75928. Baron Sigrno von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revalescibre ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen unb Kinbern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalescibre t/r Pfd. 1 X 80 1 Pfd. 3 X 50 2 Pfd. 5 X 70 12 Pfd. 28 X 50 X Revalescibre CnocoIatAe 12 Taffen 1 X 80 H, 24 Taffen 3 X 50 H, 48 Tassen 5 X 70 $ «. f w. Rev^leseibre Bisouites 1 Pfd. 3 X 90 H, 2 Pfd. 5 X 70 Zu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin W., 28 29 Paffage (Kaiser- Gallerie) und bei vielen guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicatessenhändlern Im ganzen £nnre, in Gieren bei Ulfiiier 4? Schwager.(632 ordnung tritt: Statut. ersten Werkbas n so wird der abgeschlossen 2) 3) 4) 25 15 25 Kalbfleisch, Schweineschmalz. Ist über die Dauer der Dienstzeit nichts vereinbart, Vertrag als auf die Dauer eines gesetzlichen Vierteljahres deffelben eingegangen. Gießen, am 3. August 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. „Lieferung". Freitag den 19. d. Mts., Vormittags 1OV2 Uhr, werden dahier zur alsbaldigen Lieferung öffentlich verfteigei t: 1) 2000 Stück Weißkraut, 2) 300 „ Wirsing, 3) 80 Cetnr. Sauerkraut. Hiernach kommen zur Lieferung für angesehen. Ein gesetzliches Vierteljahr beginnt entweder mit dem tage nach Weihnachten oder mit dem ersten Werktage nach Ostern oder mit dem Johannistage oder mit dem Michaelistage und schließt an dem Tage des Beginnes des jeweilig nachfolgenden Vierteljahrs. Ein tm Laufe eines gesetzlichen Vierteljahrs abgeschlossener Dienstvertrag gilt bei dem Mangel anderweiter Vereinbarung als bis zu Ende Bekanntmachung. Betr.: Die Gesindeordnung. 4319) Zufolge Beschlusses der Stadtoerordnelen - Versammlung vom 2. August 1877 wird auf Grund des Art. 7 der Gesindeordnung bas nachstehende Statut erlasien. nach welchem die in der Provinzialhauplstadt Gießen vom 27. December 1877 an abgeschlossenen Dienstverträge zu beurtheilen find, indem dasielbe an die Stelle der drei eisten Absäße des Art. 5 der Gesinde- Jahr 1878 zur Versteinerung: 1) circa 70 Cetnr. Ochsenfleisch, Schweinefleisch, 5757) In unserem Firmen-Register sind heute folgende Einträge vollzogen worden: 1) Philipp Schwager zu Gießen betreibt daselbst seit 1- October l. I. unter der Firma „Philipp Schwager^ eine Handlung en gros & detail tn Material- unb Farbwaaren, sowie Spirituosen. 2) Carl Berger zu Gießen betreibt da selbst seit 1. Mai I. I. unter der Firma ^C Berger" ein Specereiwaaren- Geschäft. Gießen, den 10. October 1877. Großherzoglickes Stadtgericht Gießen. B ö 11 i ck r. Die Lieferungsbedingungen werden vor Anfang der Versteigerung bekannt gegeben; auch können dieselbe« jetzt schon dahier eins gesehen werben. Marienschloß, ben 11. October 1878. Großh. Lanbeszuchthaus-Direction. 5735) Scriba. Ieikgebotenes. Alte Falzziegel verkaufen (5733 Ciebis Sclieelj Neustadt. £>754) Einen schweren Hund, IVz Jahr alt, verkauft_______________Carl HaaS. 5752) Gebrauchter Familienwagen sehr billig verkaufen. HeiUgknuz ass' Nr. 12 Frankfurt a. M. 573h) Lit. A. 256 Schlvßgofse ist ein ganz wenig gebrauchter Kochofen zu oer- kaufen.____ 5725) Guten süßen Aepfelmost empfiehlt C. Noth in Möjer's Laden, Neuen-Bäuen. 5420) Tte Müllet 5736) Seit 10 Jahren glänzend bewahrte 5762) Der Vorstand. zu vermieden. Bäcker O ckc l. IM 5728) Otto Minner das.lbst. ergebenst etnlabet H. Fuhlat wozu Die trauernden Hinterbliebenen. Hierzu eine Beilage mietben gesucht. Näheres bet der Cxped. d. BItttz. (5673 57-40) Ein gebrauchter kleiner eiserner Cassaschrank zu kaufen gesucht. Näheres bei der Erped- d. VUt». 5676) Mehrere ovale Tische, polirt (neu) ju verkaufen bei LouiS Rothenberger, Neu en w eg 193. A. Schultheis junior, Kürschnermeister, Scltersweg Lit. C- Nr. 10. Die Tirection Großh. Veterinäranstalt. __________Professor Dr, Pflug. 5747) Zu den bevor steh.nden Kaiser^ lagen empfiehlt sich die renommiite Restauration I. Henkel, 8 Brönnerstr. 8, nächst der Zeil, Frankfurt a. M. Fiü'istück von 40 H an. Guter bürgerlicher Mittagstisch von 85^, RtNuulakion zu jebir Tagec-jUt. Bayerisch und Wiener Export- Bier im Glas 18 H Reine Weine auS renommirtrn Handlungen. 5727) Ecne Quantität Mist veikaufl Juegblut, Promenade Haus. jur sofortigen, ganz leichten, säubern, unbegrenzten und dabei fast kostenlosen Vervielfältigung einer nur Einmal onzufertigend^n Schrift ottr Zeichnung, nach den neuesten und besten Verfahren, empfiehlt in 4 Grötze, Emil Köhler, Leipzig, Schützenstraße 8, Lieferant für Behörden, Aemter, Fabriken und Geschäfte aller Branchen. pelz U/aaren werden rcparirt, solid und billig aus- gesiihrt, ebenso nach neuester Nlode umgearbeilct bei 5737) Einem geehreen hiesigen und auswärtigen Publikum hierdurch die ergebene Mittheilung, raß ich mein Merial - und Farbwaareu-Geschäft en gros & en detail in ras von mir erkaufte früher Burckhardt'sche Haus verlegt habe. 5693) Mein Geschäftslocal bifindet sich von heute ab Schulstraste B. 29 im Hause des Herrn H. C. Vogt. vermischte Anzeigen. Tüchtige Maurer auf sofort ccfirtt zuc Arbeit an dem Justizpalast tn Gicßen. Näheres bet Aufträge unv Reparaturen unserer Haus-Tt-i e graphen oder electrischen Schellen werden von Herrn Gart Stohr, Schlosser in Gießen, entgegengenommen, woselbst jede gewünschte Auskunft ertheilt wird und Preislisten zu Jedermanns Ansicht offen liegen. (5517 Zander & Hog, Frankfurt a. M. Freiw. städtische Feuerwehr. 57f45) Punkt 3 Uhr heute Mittag stellt sich das Corps beim?»aupt- ^pritzenhaus auf. Iltis Vonunando. 5755) 5756) Gesucht eine Wohnung für einen einzelnen Herrn von circa 3 Zimmern lohne Küche), womös.lich nicht lehr weit vom Bahnhof. Offerten an die Exptt. d. Bltts. Mr Fuhrleute. 50 Cubikmtr. Schlackensand onzufahren. Näheres bei (5753) Ehr. Haubach. Danksagung. 5748) Allen Denjenigen, welche unseren lieben Sohn, Schwiegersohn, Gatten und Vater Marzell Warth jur letzten Ruhestätte geleitet haben, sagen wir hiermit unseren auf- ncktigsten Dank. Haferlieferung. Angebote zur Haferlieferung vom 1. November 1877 bis dahin 1878 ffir baö Thirr,pital dahier werden täglich entgegengenommen. Die Bedingungen sind bei Unterzeichnetem in der Veterinäranstalt Vormittags von 11 —12 Uhr zu erfahren. Gießen, den 24. September 1877. tfelö bei hoher Provision zu übertragen. FrancoLfferten find innerhalb 8 Tagen sub M. P 800 postlagernd Carlsruhe Baden) «zu richten. Filzbüte, Faxens, Sammete, Bänder, Blumen und Putzfcdern in großer Auswahl unv zu sehr billigen Preisen empfiehlt (5551 Fangmann, Kirchenplatz. Julius Schulze* Sou neuste ässe s empfiehlt sein gut assortirtes Lager in wollenen VTaaren als: Umhängetücher, Kopftücher, Westen, Kinderkleidchen’ Röcke, Pellerinen, Winterhandschuhe etc., sowie Beinlängen und Strümpfe für Damen und Kinder. (5749 Wohmnigs - Veränderung. 5683) Mrin Schirmgeschäft befindet sich von heute an im Tapezier Bepler sehen Hnuse, neben Herrn Bierbrauer Weidig in der Sonnenstraße. Zugleich empfehle eine große Auswahl von selbstgefertigten Schirmen aller Art in bester Qualität zu den billigsten Preisen. __Pauline Frank. Kriegerverein Gießen. Montag den 15. Oktober, Äbends S‘/2 Uhr, int Vcreinslocale. Ierber'sdie llniv.-Buchhanöllmg stll. Ierb er) Zaffi,5mnrlrt zu grünberg. 5656) Mittwoch den 17. October: Bull für Israeliten im Gasthaus „Zum Rappen“, 5732) Ein j Mann, auf e. Büreau bt- schäftigt, w. ui s. Freistunden sich mit schriikl. Arbeiten (Buchführung u. s. w.) zu beschäftigen. Nähere» bei der Elp- d. Bl. 5617) Em Dienstmädchen für sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. I WA WWAMWKHWWWßW^o) ine Stube mit Cabinet, unmöblirt, zu fäeschw. Heerz, Neuenweg, empfehlen Kinderhemden von den kleinsten bis zu den größten, sowie Damenhemden in Leinen, Halbleinen und Baumwolle, als euch sonstige fertige Leibwäsche für Damen und Kinder. Bestellungen auf Herrenhemden weiden entgegengenommen und solche rasch und pünktlich besorgt (5730 Arbeiterinnen inden dauernde Beschäftigung bei 5739) August Schlessinger. 5741) Emen Tagelöhner sucht auf einige Zeit L h r. Zimmer, Kupferschmied. 5744) Ein ordentliches Dienstmädchen ucht_______________Frau Ste tnfels. 5734) Ein Tagschncidcr wird gesucht _von Georg Leib & Sohn. Ianlltienwohnuug 5° Zimm«» und allem Zubehör, mit abgeschlossenem Corridor, zu oermiethen. (5622 _____________Jul. Bach, Seltersweg. 5584) Ein möblirtes Zimmer mit oder ohne Cabinet zu oermiethen bei H Merz, Reichensand-Batmhofsst raße. 5742) Zwei tnetnandergehende unmö- blirte Zimmer (Parterre), mit Gartenantheil, sind per 1. November zu oermiethen. Lit. C- 37. 5670) Drei Zimmer mit verschließbarem Corridor, mit oder ohne Mansardenstube zu oermiethen. Wo? sagt die Expedition d. Bltts. 5672) Ein unmöblirtes schönes Man- sardenzimmer mit Cabinet, sofort beziehbar, zu oermiethen. Schulstraße B- 29,5. 5705) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen im neuen Hause des Herrn Böaer, Gartfeld Nr. 118 A. 6. 5716) Ein schönes kleines Logis zu ver- mtethen und alsbald beziehbar. ________________________Neustadt D- 93. 5695) Ein großes schönes Zimmer für eine geschlossene Gesellschaft zu oermiethen. Näheres bei der Exvrd. d. Bltts.__________ 5679) Stallung für 2 Pferde und Boden 5750) Möblirte Zimmer zu oermiethen. Neustadt Lit. D. 57. 5743) Ein möblirtes Stübchen für einen Herrn zu vermieden. C. 166. 5144) Eine Wohnung, 6 Zimmer rc., sowie eine Mansardenwohnung, zu vermie- then.__________________Alicenstraße C- 98. 5560) Kanzleiberg B- 72 zwei gut möblirte Zimmer zu oermiethen. 5616) Ein Famtlienlogis zu oermiethen, gleich beziehbar bet _______Job. Schmidt, Frankfurterstr. 5003) Der neu hergertchtete mittlere Stock meines Hauses ist zu oermiethen. ___________Carl He nsel, Wolltbor. 5H6) Ein Famtlienlogis aus 6 geräu- migen Zimmern nebst allem Zubehör bestehend, per 1. Januar 1878 zu oermiethen bei A. MarcuS. 5620) Ein kleines freundliches Logl^zü oermiethen und baldigst zu beziehen. W- Kobl ermann. Aermiethungen. 5761) In meinem neuerbauten Hause,vis-L-vis dem Ludwigsplatze, sind 2 3)?anfflrbenn)oli); nungen zu oermiethen. I. Schmidt. 5751) Eine kleine Fomiltenwohnung, auch Stube mit Cabinet zu oermiethen. Auskunft bei Schlossermeister Schmidt ______in der Löwengasse. 5759) Eine Familienwohnung ist sofott zu oermiethen bet .__Karl Neuling Wttw. 5760) Ein schönes kleines Logis zu ver- miethen._______________Lindenplatz A- 64 5726) In Nr. 124 Lit. A. auf dem Asterweg im unteren Stock ist durch Versetzung des Miethers ein Logis, bestehend in 4 bis 5 Piöcen, Küche, Keller rc. wieder vacant geworden und kann in einigen Wochen bezogen werden._____________ 5729) Zwei möblirte Zimmer getrennt -u oermiethen. Alicenstraße E. 102. 5731) '*tn möblirtes Zimmer zu vei miethen. Phil. Lamp u s. Wallthorstr Ortjkrtft mit Logis, 4 bis 5 Zimmer, *^'**v*- abgeschlossenen Corridor und allem Zubehör zu oermiethen. Bei Bedarf kann auch Lagerraum zugegeben werden. 5621) Jul. Bach, Seltertzweg. SHH) Möblirtes Mansardenzimmer mit Cabinet per 1. October zu oermiethen. Carl Deines, Gartield, 5646) Ein Zimmer mit oder ohne Möbel zu vermietben. kindenplotz A. 64. . 5648) Einige schöne Fumiltenlogis an der Frankfurterstraße, per October ober November beziehbar, zu oermiethen. Nähe- res^bei Herrn Architekt Bröl. 5681) Ein Familienlogis zu oermiethen und am 1. November beziehbar. __Earl Ockel, Ludwigsplatz. 5367) Der zweite Stock meines Hauses zu vei miethen und kann gleich übernommen werden. Ehr. Schopbach. 5758) Soliden Personen ist der Verkauf /Ci eines überall leicht verkäuflichen guten Ar- XX Circus 8. JHiimenfefd tun. auf dem Brand in Griessen. Täglich grosse aussero,dentlivste Dorstellunq. Letzte Woche. Heute, Sonntag den 14. October 1877: Zwei grosse ausserordentliche Vorstellungen. Anfang der Vorstellungen: 4 Uhr Nachmittags und V/2 Uhr Abends Z" recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein ;)z4C)s. Blumenfeld, Direktor.