Donnerstag, den 14. Juni 1879 X o. 134 AnB-e- und AultsM für den Kreis siegen Wägers durch folgende Zufam- eh ast u II - II II ? 12) Bulgarisch-Serbischer Aufstand in England s abzu- t(6 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags Expedition r Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. meinem 1 würden, aber das größte Pascha war zugegen. Uhr a. kommt. Der Verfaster gelangt zu diesem Resultate menstellungen: Turin, 11. Juni, bini, ist gestern von Paris Frankreich zurückbegeben. jenen. Juni» (3325 m der Art für in kür- 'führung n ten zu Pens vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Was die Kriege kosten. Der Londoner „Economist" bringt einen statistischen Aufsatz, der die Frage behandelt: Was kosten die Kriege der letzten 25 Jabre dem Nationalvermögen der alten und neuen Welt an Blut und Gut? Die Ergebnisse als richtig vorausgesetzt, würde sich Folgendes Herausstellen: Die zwölf Kriege, die hier in Betracht kommen, kosteten durch Tod vor dem Feinde oder in Folge von Erkrankungen 1,948,000 Menschenleben, also etwa die Hälfte der Bevölkerung des Londoner Weichbildes. An Geld erforderten sie einen Aufwand von 48 Milliarden und 260 Millionen Mark (2 Milliarden 413 Millionen Pfund Sterl.), eine Summe, die dem acht- bis zehnfachen Betrage der Jahreseinkünfte der sämmtlichen europäischen Staaten, sowie Nordamerikas gleich- Hesterreich. Wien. Im Auftrage des Scheik ül Islam haben sich sieben der Frömmsten und Gelehrtesten der Peraer Ulemas (Schriftgelehrten) nach dem europäisch-asiatischen Kriegsschauplätze begeben, um den Truppen zu verkünden, daß der jetzt zwischen dem osmanischen Reiche und Rußland geführte Krieg durchaus kein „politischer", sondern ein rein „religiöser" sei, da der Czar nichts 1) Krimkrieg 2) Italienischer Krieg von 1859 3) Schleswig-Holsteinischer Krieg von 1864 4) Nordamerikanischer Bürgerkrieg: der Norden der Süden 5) Deutsch Oesterreichischer Krieg von 1866 6) —10) Expeditionen nach Mexico, Cochinchina, Marocco, Paraguay rc. 11) Deutsch-Französischer Krieg 1870/71 : Frankreich Deutschland 12) Bulgarisch-Serbischer Aufstand 2. - Bern. prompt tfaass Italien Der italienische Botschafter in Paris, General Cial- hier eingetroffen und hat sich bereits heute nach Numänien Bukarest, 11. Juni. Im Senat hat der Führer der gemäßigten Rechte Boeresco den Bericht über den Gesetz-Entwurf wegen Emission von Hypothekar-Noten vorgelegt. Danach werden folgende Abänderungen beantragt: Im Privat-Verkehr soll kein Zwangs-Cours stattfinden, sondern bloß für Zahlungen von und an den Staat. Die Noten sollen nach Verlauf von drei Jahren vermittelst des Erlöses aus dem Verkauf von Domainen mit 10% über ihren Nominalwerth wieder aus dem Verkehr gezogen werden. Das Ministerium erklärte sich mit den Schlußfolgerungen des Berichtes einverstanden. e> dass 2n und taufe. Erlegt Geringeres erstrebe, als alle Osmanlis aus Europa zu verdrängen und der Herrschaft des Islam ein Ende zu bereiten. Es sei daher die Pflicht eines jeden guten Moslems, zum Schwerte zu greifen und in den Kampf zu ziehen, um so für den heiligen Glauben zu siegen oder zu sterben. Hauptsächlich mögen sich die Krieger diese Belehrung zu Herzen nehmen und daher mit doppeltem Eifer in den Kampf ziehen, um mit ihrem Blute den Sieg des Islam zu erkaufen. Von diesen sieben Ulemas sind zwei nach Asien, drei nach Bulgarien und je einer nach Albanien und der Herzegowina gegangen. Dieselben erhielten zugleich die Instruction vom Scheik ül Islam, den Soldaten mitzu- theilen, daß, da dieser Krieg nun ein „Heiliger Krieg" sei, jeder Soldat, der denselben überlebe, das Recht habe, sich den Titel „Ghazi" (Sieger) beizulegen, während Gott hinwiederum die Gefallenen als „Schahidin" (Märtyrer) betrachten und sie darnach auch im Himmel entsprechend belohnen werde. M — Das Abgeordnetenhaus beschloß nach längerer Rede des Handels- Ministers in die Specialdebatte bezüglich des Gesetz-Entwurfs über die garan- tirten Eisenbahnen einzugehen. In Beantwortung einer Interpellation erklärte der Handels-Minister, ein Verbot der Ausfuhr von Roheisen und Commerzeisen nach Italien und Deutschland fei nicht erlassen worden. — Die „Presse" meldet aus Bukarest: Bratiano hatte eine lange Unterredung mit dem Fürsten Gortschakoff. Fürst Demeter Ghika wurde zum Czaren berufen. Man spricht von der Demission Cogalniceano's und von der Uebernahme seines Portefeuilles Seitens Ghika's. — Das russische Hauptquartier in Kaukasien wurde nach Mezza verlegt. Wien, 12. Juni. Am Sonntag wurde die an England gerichtete russische Note abschriftlich dem Grafen Andrassy mitgetheilt. Der Ton ist gemäßigt, der Inhalt aber bloß theilweise befriedigend. Rußland legt das Hauptgewicht auf sein Versprechen, betreffs der politischen Kriegs-Ziele, beansprucht jedoch für seine kriegerische Action den weitestgehenden Spielraum. Arankrcich. Paris, 11. Juni. Bonnet - Duverdier wurde wegen Beschimpfungen Mac Mahon's zu 1% Jahr Gefängniß und 2000 Frcs. Geldbuße verurtheilt. — Nach der „Gazette des Tribunaux" hält die Anklageschrift dem Herrn Bonnet-Duverdier folgende Aeußerungen vor, welche er in der Versammlung von Saint-Denis gethan haben soll: „Der schwachsinnige Marschall wird bald vor die Schranken des Volks geladen werden, sein Verbrechen zu sühnen... Der Marschall wird vielleicht seinen ehrlichen Degen gegen die Demokratie zücken wollen, der hirnerweichte Marschall, aber die Scheide ist leer. Er hat, der Feigling, seinen Degen in Sedan gelassen; er capitulirte nicht, aber er glitt von seinem Pferde, um glauben zu lassen, daß er verwundet sei. Rochefort hat dem Arzte, der den Beweis liefere, daß er verwundet worden ist, eine Belohnung von 10,000 Frcs. versprochen. Das Ministerium wird uns mit seinen Künsten die Preußen wieder auf den Hals laden, aber wir werden uns nicht mehr von unfähigen Generälen in den Kampf führen lasten. So weit geht der Patriotismus nicht, daß wir für diese Leute die Haut zu Markte tragen. Zuerst müßten wir vielmehr Mac Mahon und seine Regierung executiren, und dann werden wir uns mit dem Feinde verständigen .. . Alle Mittel sind gut. Kämpfen wir erst mit den Urnen; dann bleibt uns noch das gesetzliche Mittel, welches ich Ihnen nicht zu nennen brauche." Der orientalische Krieg. Wien, 11. Juni. Die „Deutsche Zeitung" enthält, folgendes Telegramm: Konstantinopel, 10. Juni. Ueber die am 8. Juni glücklich ausgeführte 2,413,000,000 Lstrl. Welches gewichtige, stumm-beredte Plaidoyer gegen den Krieg liegt diesen kolossalen Ziffern! ____________ 1,984,000 Mann. Lst'rl. ii London, 12. Juni. Bei dem gestrigen Diner der Schneidergilde berührten Lord Salisbury und Lord Derby die Orientkrise und betonten die Nothwendigkeit, eine Politik des Friedens zu befolgen. Derby sagte, England muffe bereit fein, feine Interessen zu vertheidigen, wenn dieselben angegriffen aller britischen Interessen fei der Friede. Midhat nach ter und »’S« Deutschland. Darmstadt, 12. Juni. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben in der vergangenen Nacht mehr und bester geschlafen. Eine Zunahme der Muskel- und Nervenkrast ist leider noch nicht zu constatiren, auch werden Hoch- derselbe noch immer durch leichte Anfälle von Beängstigung und Unruhe belästigt. Seeheim, 12. Juni 1877. Dr. Göring. Berlin, 11. Juni. Der „Reichs-Anz." schreibt: Nach amtlichen Nachrichten hat am 5. Juni in Dokohama (Japan) eine Schlägerei zwischen Matrosen des deutschen Kriegsschiffes „Elisabeth" und französischen Seeleulen statt- gesunden, wobei von den letzteren ein Mann getödtet und ein zweiter tödtlich verwundet wurde. Die Herausforderung scheine von französischer Seite ausgegangen zu sein. Es sei dafür Sorge getragen, daß die Untersuchung des bedauerlichen Vorfalles eingehend und unparteiisch erfolge. Potsdam, H. Juni. Der Feldmarschall Wrangel ist seit mehreren Tagen krank; ein merklicher Verfall der Kräfte und Sinne wird wahrgenommen. Man hegt die größten Besorgnisse. Coburg, 12. Juni. Die Herzogin von Edinburgh ist heute Mittag nach Jugenheim abgereist und wird sich von da nach Potsdam und später nach Zarskoe-Selo begeben. •n W\ äivorkonMi» Gießen. (lerne werten eschäft voi -ach, 187. Menschenverlust. 750,000 Mann, 45,000 „ 3000 „ 280,000 250,000 45,000 ii 65,000 n 155,000 1! 60,000 25,000 H Kosten. 349,000,000 1) Krimkrieg 2) Italienischer Krieg von 1859 60,000,000 3) Schleswig-Holsteinischer Krieg 4) Nordamerikanischer Bürgerkrieg: 7,000,000 der Norden 940,000,000 der Süden 460,000,000 5) Deutsch-Oesterreichischer Krieg 1866 6)—10) Expeditionen nach Mexico, Cochin66,000,000 china, Marocco, Paraguay rc. 11) Deutsch-Französischer Krieg 1870/71 : 40,000,000 Frankreich ( Deutschland i 500,000,000 Degagirung der im Matschin-Canal liegenden türkischen Kriegsschiffe wird aus Hirsowa berichtet: Die Dampfer „KiUasch Ali" und „Feth ül Islam" lagen vier Stunden unterhalb Hirsowa und konnten wegen der vielen im Fahrwaffer liegenden Torpedos nicht von der Stelle. Um sie freizumachen, setzten sich zehn Taucherboote in Bewegung, um die Torpedos aufzusuchen, und es gelang hiernach auch, mehrere der letzteren aufzunehmen. Die vorgenannten türkischen Dampfer folgten vorsichtig den Taucherbooten und vereinigten sich stromabwärts mit drei anderen Dampfern, Namens „Avendi", „Semendria" und „Akkia." Bei Pulanka wurden wiederum Torpedos gefunden. Die Ruffen eröffneten darauf ein starkes Feuer aus den Batterien in Gura-Jalomnitza. Die türkischen Schiffe erwiderten das Feuer und es gelang denselben schließlich, ohne schwere Beschädigung die russischen Batterien zu passiren, welche letzteren dage. gen vom Feuer der Kriegsdampser nicht unerheblich beschädigt wurden. — Die „Polit. Corresp." veröffentlicht folgende Telegramme: Petersburg. Die Nachricht von einer Seitens des Fürsten Gortschakoff anzutretenden sechswöchentlichen Urlaubsreise ist unrichtig. — Konstantinopel. Der türkische Gesandte zu Athen hat eine Depesche seiner Regierung erhalten, wodurch er angewiesen wird, vom griechischen Cabinet Aufklärungen über die dortigen Rüstungen zu verlangen; bisher ist jedoch die bezügliche Note dem griechischen Cabinet noch nicht überreicht. — Bukarest. Die Minister Cozalniceano und Bratiano haben sich nach Plosesti begeben, um definitive Abmachungen über die Theilnahme der rumänischen Armee an den Kriegs-Operationen zu treffen. — Cattaro. Eine türkische Colonne hat Goransko verproviantirt. Die bei Krstac concentrirte türkische Streitmacht bereitet einen Angriff zur Entsetzung von Niksic vor. Konstantinopel, 11. Juni. Mit den Montenegrinern, welche vor Spuz und bei Podgorizza stehen, ist andauernd gekämpft worden. — Mukhtar Pascha meldet vom 10. Juni: Die russische Colonne, welche zwischen Kars und Erzerum sich zeigte, ist in der Richtung gegen Kars zurückgegangen. — Die „Agence Havas" meldet: In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurden fünf russische Torpedoboote gegen türkische Panzerschiffe vor Sulina abgelaffen; durch das von den Türken gegen die Torpedoboote gerichtete Feuer wurden zwei von den letzteren zum Untergang gebracht; die anderen kehrten in der Richtung nach Kilia um, drei Torpedos explodirten, ohne die türkischen Schiffe zu beschädigen. Alexandrien, 11. Juni. Zehn ägyptische Dampfer mit den Hülfs- Truppen unter dem Befehle des Prinzen Haffan sind, von türkischen Panzerschiffen begleitet, in See gegangen. Konstantinopel, 11. Juni. Gestern hat sich die Kanonade zwischen den Positionen von Giurgewo und Rustschuk wiederholt. Vom asiatischen Kriegs- Schauplatze liegen keine neue Nachrichten vor. Mukhtar Pascha steht noch vor Erzerum. Die hiesigen Zeitungen sind ausgefordert worden, ihre Sprache gegenüber Griechenland zu mäßigen. Wien, 12. Juni. Meldungen des „Wiener Tageblatts" aus Karla- rasch ! Die Donau ist um drei Schuh gefallen. — Aus Turn-Severin: Das türkische Lager bei Florentin ist mit passageren Werken stark befestigt worden. — Das „Nene Tageblatt" enthält folgende Mittheilungen aus Cettinje: Ali Saib Pascha hat Roffowa-Glavitza wieder besetzt. — Aus Odessa: Die hiesigen Ufer-Batterien sind verstärkt und die Stations-Schiffe vermehrt. Petersburg, 12. Juni. Ein Telegramm des Großfürsten Nicolaus vom 10. Juni berichtet Folgendes: Gestern früh und gestern Abend unterhielten die Türken eine Kanonade von Rustschuk aus auf die bei Kalarasch in der Nähe von Giurgewo in Ausführung begriffenen Sappeur-Arbeiten. Wir erlitten keinen Verlust, Alles steht gut. Die Donau fällt. — Ein Telegramm des Großfürsten Michael aus Küruckbara vom 9. Juni meldet: Wir recognos- ciren die Vorwerke von Kars. Das Geschützfeuer der Forts von Kars verursacht keinen Schaden. Ich habe heute persönlich die nördliche Umgebung von Kars recognoscirt. Die Aeltesten der Kurden von Chawur und die Be- .vohner von Alaschkert haben dem General Tergukasoff ihre Unterwerfung angezeigt. In den besetzten Provinzen ist die russische Verwaltung eingeführt. Nach dem Bericht des Generals Alchazoff steht bei Jngourdet Achement Alles gut. General Oklobschio ist den Fluß Atschkout aufwärts marschirt. Die Bewohner haben ihre Unterwerfung angezeigt. Die Truppen legten Straßen und Brücken über den Kintrischi an. Daghestan und die Terek-Provinz sind ruhig. Auf dem Wege hierher besichtigte ich die Truppen und sand dieselben bei gutem Gesundheits-Zustand und vortrefflicher Stimmung. Lokal-Notiz. Gießen, 13. Juni. Wir entnehmen der „Deutschen Reichspost" folgenden Correspondenzartikel, da uns direkte Mitthellung vorentholten worben: „Nach langem Zögern ist endlich die zweite hiesige evangelische Pfarrstelle, ohne daß eine Konkurrenz bezüglich derselben eröffnet worden war, in diesen Tagen in der Weise wieder besetzt worben, daß sie, den Wünschen des hiesigen Kirchenvorstandes gemäß, mit denen jedenfalls auch die des überwiegenden Theils der evangelischen (Aemeindemilglieder überein; stimmen, dem seitherigen Vikar derselben, Herrn Pfarrverwalter Schlosser definitiv übertragen wurde. So ist der neue Pfarrer der Gemeinde bereits bekannt und bewährt und durch seine Wahl mancherlei Schwierigkeiten vorgebeugt warben, die durch die Konkurrenz verschiedener Bewerber jedenfalls entstanden wären. Möchte es dem jungen, von den besten Intentionen erfüllten Manne, der sich in seiner seitberigen Stellung schon Anerkennung zu erringen wußte, adingen, neben seinem älteren Kollegen Pfarrer Dr. Seel durch eifriges und energisches Wirken als Prediger und Seelsorger das kirchliche Leben in hiesiger Stadt zu erhalten und weiterhin zu fördern, das durch des leider so fiüh verstorbenen Dekans Landmann unermüdliche Thätigkeit nach längerem Darniederliegen zuerst wieder einen erfreulicheren Aufschwung genommen hatte " Vermischtes. — (Ein in Gedanken stehen gebliebener Eisenbahnzug.) Vorige Woche ereignete sich auf der Arad-Körösthal-Eisenbahn ein komischer Unfall. Als der Zug von Boros- jenö kommend bei Oetoenes anlangte, gab der Wärter das Haltesignal, zum Zeichen, daß Reffende einsteigen wollen. Der Zug blieb stehen und trat auch wirklich Ein Passagier hervor, der die Fahrt nach Arad mitmachen wollte. Derselbe lief den ganzen Zug tnehrtremale auf und ab, konnte aber bei dem besten Willen keinen Waggon entdecken, in den er hätte cinfteigen können, da außer der Locomotioe, den Gepäcks- und Last- waaen hin anderer Wagen zu entdecken war. Das Zugspersonal bemerkte endlich die Verlegenheit des Reisrlui.igen und bei genauerer Revision entdeckte man, daß die Passa- gieiwagen in der letzten Station in Zimand-Ujfalu, wahrscheinlich in Gedanke,: sieben geblieben sind. Es blieb nun nichts anderes übrig, als zurückzufahren, um die in Zimand harrenden Passagiere abzuholen. — (Gerechtfertigt.) Advocat: „Sie wagen es, Mensch, sich bei mir um die Stelle eines Bedienten zu bewerben, bei mir, der ich Sie wegen Diebstahls vertheidigt habe?" — Petent: „Eben deswegen, Herr Advokat, Sie haben den Geschworenen so viel Gutes von mir erzählt, wie noch fein anderer Mensch, und da glaubte ich, Sie würben sich freuen, wenn ich Ihnen meine Dienste anbiete!" Darmftabt, 11. Juni. Der „Mainzer Anzeiger" schreibt über die Kultur ber Dienstmädchen: Ein erst vor Kurzem vermähltes Paar wartete heute früh weit über die bestimmte Zeit hinaus auf den Kaffee; man konnte sich nicht erklären, wo das Gretchen so lange bleibt- Die junge Madame sah in der Küche nach — alles kühl — bis zum Kamin ; — das Schlafzimmer des Gretchens leer; nirgends eine Spur zu entdecken — der dienstbare Geist war verschwunden. Soll dem Gretchen ein Unglück passirt sein? Unter diesen und ähnlichen Gedanken mußte die Dame sich bequemen, den Kaffee selbst zu kochen; die Brödchen besorgte ein „Expreß". Erft zwischen 11 und 12 Uhr wurde das Räthsel gelöst. Es traf ein Postbote ein, welcher eine Postkarte an den Herrn abgab, also lautend: „An Herrn .... Ihre Dyonisin habe ich satt, wenn sie auch nicht von Syrakus, sondern von Mainz ist. Ich bin zu meinem Fritz nach Limburg der hier bei Den 87ern war. Sie grüße ich, aber ihre Dyonisin nicht. Linchen . . . Wiesbaden, den 9. Juni." Man sieht die Küchendame hat Schiller gelesen; — das Gretchen hat sich zum Faust geflüchtet. — (Wie heißen Sie?) Beim Bataillonsappell fragt der Major einen Soldaten, dessen Knöpfe sehr schlecht geputzt sind; „Wie heißen Sie?" — , Wer!" antwortete ber Ungeputzte. — „Sie?" — „Wer!" — Zum Donnerwetter, ich will wissen, wie heißen!" — „Wer!" — „Kreuzelement! Ist der Mensch taub ober verrückt?! Feld- wedel, wie heißt benn ber Mensch ba?" — „Jakob Heinrich Wer, Herr OberwachtmUsteN" — Berlin. Wir leben einmal in der Zeit der wunderbaren Entdeckungen: nicht allein einer hiesigen Zeitung glückte eS vor einigen Wochm, enen neuen Werkeltag zu entdecken und am 31. April zu erscheinen, ein hiesiger Ministerialbeamter hat kürzlich auch einen neuen christlichen Feiertag entdeckt. Derselbe hatte in Familienangelegenheiten auf mehrere Tage Urlaub genommen und sollte am Freitag den 18. M >i wieder in seinem BLreau antreten, kam aber erst am 19., am Sonnabend. Vom Chef ins Gebet genommen, warum er den Urlaub überschritten, stammelte er: »Ich dachte, gestern wäre Pfingstcharfreitag gewesen!" — Der Gottlose ist jedenfalls in einer konfessionslosen Schule erzogen worden. — (Logik.) Polizeidiener (einem Herrn nachlaufend.) Sie sind in der Strafe; Sie dürfen ihren Hund nicht in's Wirthhaus mitnehmen! Herr: Der Hund gehört nicht mein. Polizetdiener: Er läuft Ihnen doch, nach! — Herr: Sie laufen mir ja auch nach und gehören nicht mir! — (Kein wirklicher Esel.) „Nun mein Junge", fragte mit süßem Lächeln ein heirathSlustiger alter Junge das Söhnchen seiner geliebten Wittwe, das er mühsam auf den Knieen schaukelte, „wie gefällt Dir das?" „Recht gut, lieber Onkel! Gestern aber war's noch schöner, da habe ich auf einem wirklichen Esel geritten!" — Stärkemehl in der Wurst. Die Frage: Wie schützen wir uns vor stärkemehl- haltiger Wurst? läßt sich sehr einfach dahin beantworten: „Wir untersuchen öfter die Wurst auf folgende leichte Weise: Man kaufe in ber Apotheke für 20 Pf. Jodtinktur, diese hat die Eigenschaft, mit feuchter Stärke ober Kleister in Berührung gebracht, sofort biefe Stärke ober ben Kleister violett bis bunfelblau zu färben. Man betupfe mit Jodtinktur ein durchgebrochenes feuchtes Stück Brob ober Weck, eine burchge- schnittene Kartoffel, gekochte Stärke u. s. w. unb man wirb sofort bie prachtvolle violette Farbe zum Vorschein kommen sehen. Nimmt man ben Querschnitt einer Wurst unb betupft ihn mit Jobtinktur, so wird derselbe bei Abwesenheit von Stärke schwach gelblich gefärbt, dagegen wird bei Anwesenheit von Stärkemehl, da, wo sich dasselbe befindet, also zwischen den Fleisch- unb Feistheiten, eine violette bis dunkelblaue Färbung entstehen. Hat man diese Färbung beobachtet und will sich noch sicherer von ber Anwesenheit ber Stärke überzeugen, so nimmt man ein Stückchen frische Wurst, zer- theilt bieselbe in etwa V< Schoppen Wasser unb kocht bamit einige Zeit, filtrirt dann durch ein Stück Leinwand unb setzt nach dem Erkalten dem Filtrat etwas Jodtinktur zu: bei Anwesenheit von Stärkekleister entsteht bann eine prächtige blaue Farbe, ber Beweis ist bann erbracht: bie Wurst enthält Stärkemehl. Ein Fläschchen Jobtinktur reicht hin, 50 unb mehr Untersuchungen bamit anstellen zu können, barum kaufe jede Hausfrau sich diese Tinktur unb brauche sie fleißig, bie Parole wirb bann heißen: „Fort mit der Stärkemehl-Wurst". — Ein Blaubuch von 254 Seiten ist in London ausgegeben worden, betitelt: „Schriftwechsel über ben Krieg zwischen bem Transvaalischen Freistaate unb ben angrenzenden Eingeborenen, sowie über Verhältnisse der südafrikanischen Eingebornen überhaupt* Das erste Schriftstück ist eine Depeswe von Sir Henry Barkly vom 25. Januar 1875, das letzte eine Depesche von Lord Carnarvon an Sir H. Barkly vom 30. December 1876. Als ein Beispiel der bunten Verhältnisse Süd-AfricaS geben wir hier die Geschichte von Zulu-Heirathen unb bem beschränkten Unterthanenverftanbe im Kaffemreiche roieber. Der Gouverneur von Natal. Sir H. Bulwer, melbet an ben Minister ber Colonien, Lorb Carnarvon, aus Moritzburg vom 13. Oktober 1876: Im Laufe bes vergangenen Monats brang ein Gerücht hieher, bie Zulus hätten Schaaren von Mädchen unb jungen Männern, bie bem König ungehorsam gewesen und bie zuluische Ehegesetzgebung gebrochen hatten, hinrichten lassen. Der König, so scheint es, bevollmächtigt nach einer Sitte zu gewissen Zeiten gewisse Regimenter, Mädchen besonderen Alters zu heirathen, einerlei ob letztere es wünschen oder nicht. So liefe der König vor einigen Monaten am Feste der „ersten Früchte" die Regimenter Nhloutho und Hloko Hochzeit halten. Um nun Zwangsheirathen mit Leuten dieser Regimenter zu vermeiden, nahmen die heirathsfähigen Mädchen und ihre Verwandten unb Liebhaber zu verschiebenen Erfinbungen ihre Zuflucht. Der König entbeckte ben Betrug unb liefe, so wirb berichtet, eine große Anzahl Mädchen unb Angehörige derselben tobten unb bie Leichen berfelben über die Landstraßen legen, bamit Reisenbe sehen könnten, wie ber Gesetzesbruch bem Könige mißfiele. Sir Henry Bulwer sandte nun bem Herrscher eine Botschaft, erinnerte ihn an bie bei feiner Einsetzung zwischen ihm unb Sir Theophilus Shepstone getroffenen Abmachungen unb sprach die Hoffnung aus, bie Berichte wären ungenau. Darauf antwortete ber „schreckliche Kaffer" in aller Kaltblütigkeit: Sagte ich jemals Herrn Shepstone, ich würbe nicht tobten ? Sagte er bem weißen Volke, ich traf eine solche Verabredung? That er es, so hat er bie Leute betrogen. Ja, ich tobte! aber glaubt nicht, baß ich bisher in ber Richtung etwas gethan habe. Warum fahren die weißen Leute über nichts auf? Ich habe noch nicht ange» fangen; ich habe noch zu tobten; es ist bie Sitte unseres Volkes, unb ich werbe nicht von ihr abweichen. Warum spricht ber Herrscher von Natal zu mir über meine Gesetze? Gehe ich nach Natal unb mache ihm bie Vorschriften über bie feinen? Ich werbe in keine Gesetze ober Regeln aus Natal einwilligen unb etwa ben großen Kraal, ben ich regiere, in bas Wasser werfen. Mein Volk wirb nicht gehorchen, wenn es nicht gelobtet wirb, unb obwohl ich wünsche, bie Engländer zu Freunden zu haben, so gebe ich doch nicht zu, daß mein Volk durch Gesetze, bie jene mir fenben, regiert werde, nabe ich nicht bie Engländer um Eriaubniß gebeten, feit dem Tode meines Vaters Umpanbt meine Speere zu waschen, und sie haben mit mir diese ganze Zeit gespielt unb mich wie ein Kinb behandelt? Geh zurück unb sage ben Englänbern, baß ich nur nach meinem eigenen Gutbünken handeln werbe. Unb wünschen sie, baß ich in ihre Gesetze willige, so werbe ich fortziehen unb ein Wanberer werben, aber es soll, bevor ich gehe, zu sehen fein, baß ich nicht gehe, ohne gehanbelt zu haben. Geh zurück, sage bas den weißen Leuten unb laß sie es wohl hören. Der Herrscher von Natal unb ich sind gleich: er ist Her« scher von Natal und ich bin hier Herrscher. (K. Z.) — (Ein Stammbaum.) „Das ist hier unser Stammbaum," meinte em etwas zerlumpt anstehender Jüngling aus Arkansas zu einem Freunde, indem er auf eine prächtige Eiche zeigte?" „Wieso?" fragte erstaunt der Andere. „Mein Papa und meine beiden Onkels," erzählte trüb ber Erste, „kamen eines Tages hier entlang. Sie hatten gerabe Pferbe geborgt, ben Besitzer berfelben aber leiber nicht getroffen, um ihm dies mitthellen zu können. Dieser rauhe Mensch kam ihnen mit seinen Freunben nach, erreichte sie hier und — siehst Du, da am dritten Ast rechts, da wurden sie alle T:e, - gedenkt." Handel und Verkehr. Frankfurt, 11. Juni. (Fruchtbericht.) Die Feld-Berichte lauten sehr günstig, Käufer sind deshalb referoirt. Geschäfte hauptsächlich in hierländischem Weizen, ab Auswärts nichts gethan; franz. Roggen JL 20 75—21. Gerste umsatzlos. Hafer sehr flau. Am Mehlmarkt keine Aenderung. Futterstoffe ruhig. Wir notiren: Mehl Nr. 1 41. Nr. 2 jl 40, Nr 3 ,>£36, Nr. 4 jl 32, Nr. 5^26, Roggenmehl % (Berliner Marke) JL 28, do. II. (Berliner Marke) JL 23, Weizen, effectw hies., ab Bahnhof hier JL 27.50, ab unserer Umgegend JL 26.75-27.—, fremder je noch Qualität .AL 22-27, Roggen je nach Qual. JL 18.50-21, Gerste JL 19—22.—, Hafer JL 14-17.50, Kohlsamen fehlt, Erbsen JL 21 bis 24, Wicken JL 17.50, ßinfen JL 21 bis 30, Rüböl, detail, JL 68. Stimmung fehlt. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo ) « bl( Regiinrntn Leuten dieser verwandten und tdeckte den Betnig .ehörtge dersel it Reisende sehen vor stärkemehl- suchen öfter die Pf. Jodtinktur, rg gebracht. so: Man betupfe , eine durchze- prachtvolle olos tt einer Wurst Stärke squenlkn, llwen 11 unj W lQbe ich satt, Minern Krik }Mn nltfit. 11 schiller ge- Soldaten, “Htttortete der *Len' mit Tie Sl! Nb' Wachtmeister'" Entdeckungen- ^enWerkeltaa Mer hat fQr“ iMilienange- 8 den 18. "d- Vom Ches ; ,'Jch dachte, 8 in einer fon= fn der Strafe; r Hund gehört laufen mir ja :m Lächeln ein 18 er mühsam 3nfd! Gestern erinnerte Ito« ,! gth*in L j iu ©urauf * i SMlt n L Sh #■'**’ iSM haben, M ^flbt i lert ®*mpfln?i ? und B s ;efv"ll J nöd)1 iu, bt?"re'*O'T LÄ ’i - < V* *««»•• 5 hier um ncht 0(trOleunW i Hiseh^ ^a|er (eJ .fopio9' v SW -ea '1W lliober 1876: die Aulus hatten ; tehorsaur gewesen : Der Kock,. ktegimenter, Mad-1 oder nicht. S° I Sehirfeberlclit. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd <£. W. Dietz in Gießen. Baltimore, 8. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Braunschweig, Capt. C. Undütsch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 23. Mat von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten hier angekommen. Newyork, 10. Juni. lPer transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Mosel, Capt- H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 26. Mai von Bremen und am 29. Mai von Southampton abgegangcn war, ist gestern 7 Uhr Abends wohlbehalten hier angekommen. Southampton, 12. Juni Das Postdampfschiff Main, Capt. G. Reichmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 2. Juni von Newyork abgegangen war, ist heute 9 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 11 Uhr Vormittags tzie Reise nach Bremen fortgesetzt. Der Main überbringt 320 Passagiere und volle Ladung. Literarisches. — Die neuesten Nummern der Jlluftrirten Frauen-Zeitung (vierteljährlicher Äbonnementspreis 2.50) enthalten: I. Die Moden Nummer (19): Gesellschafts-, Promenaden- und Hauskleider, Hüte, Sonnenschirme, Filethandschuhe, Cravaten, Unterröcke, Morgenkleid und Kleiderärmel, Hüte und Hauben für ältere Damen. Anzüge •für junge und kleine Mädchen. Tabletdecken, Tischtücher und Servietten mit Kreuz- sttchstickerei, verschiedene Muster für Decken, Gardinen und Rouleaux, Platdhülle, Totletten-Necessaire, Bett-, Wiegen- oder Kinderwagendecke, gehäkelte Spitzen, Durchzug- und Durchbruchmuster. Außerdem ist dieser Nummer, neben dem gewohnten colorirten Modenkupfer, ein Extrablatt mit Mustern altdeutscher Leinenstickerei, gesammelt von Dr. Julius Lessing, Direktor des deutschen Gewerbe-Museums, beigeqeben. II. Die Unterhaltungs-Nummer (20): Die Lumpenkönigin. Von Marte von Olfers. Fortsetzung. — Jugendlieder. Von Emanuel Geibel. 5. — Aegyptische Tänzerinnen. Von Adolf Ebeling. — Vom alten Berliner Theater. Eine Skizze von George Hiltl. Fortsetzung. — Das Moilehen. Von O. Frhrn. v. Retnsberg-Düringsfeld. — Verschiedenes. — Wirthschaftliches: Der Juni in der Küche. — Briefmappe. — Frauen- Gedenktage. Ferner folgende Illustrationen: Spruchbild. Von C. E. Doepler. — Heimkehr von der Frühmesse. Von W. Amberg. — Aegyptische Tänzerinnen. Von Gustav Richter. Das soeben erschienene 16. Heft (Preis nur 35 Pfennig) des 25. Jahrgangs der „Jllustrirten Welt" (Stuttgart, Verlag von Eduard Hallberger) enthält wieder so viel des Vorzüglichen, daß wir das Journal allen Familien wiederholt bestens empfehlen können. Zum Beweis lassen wir hier dessen Jnhaltsoerzeichniß folgen: Text: Der Charlatan. Eine Geschichte aus unseren Tagen von Gustav Höcker. — Aus der Blumenwelt. Die Tulpe. — Im Feuer gewonnen. Erzählung von H. Bernet. — Naturkräfte unter den Tropen. — Eidesleistung des Präsidenten Hayes. — Deutsche Soldatengeschichten. Von Julius o. Wickede. 3. Im Hauptquartier des Königs. — Patrouillen und Straßenwachen in Konstantinopel. — Aus dem Silberlande Nevada. — Das Testament der ersten Frau. Erzählung von E- West hoff — Großherzog Friedrich von Baden. — Brautgebet. — Der orientalische Krieg. Von einem höheren Offizier. — Hymnus. Von Ernst Eckstein. — Ein Retseerlebniß in Jndisch-China. — Vom Büchertisch. — Klassische Musikalien. — Humoristische Blätter: Anekdoten und Witze. — Aus allen Gebieten: Hauswtrthschaft; Landwirthschaft; Erfindungen. — Historische Gedenktage. — Bilderräthsel. — Charade. — Arithmogriph. — Rösselsprung. — Kleine Korrespondenz. — Anfragen uud Antworten. — Anzeigen aller Art. — Zeitchionik auf dem Umschlag: Mannigfaltiges; Unglücksfälle; Verbrechen; Naturereignisse; Handel; Bunte Blätter; Militärisches-; Statistisches; Gedenkfeier. Illustrationen: Naturkräfte unter den Tropen. Kamps eines Jagrurrs mit einer Boa Constriktor; Im Urwald. — Präsident Hayes leistet am Kapitol zu Washington den Eid auf die Verfassung der Union. — Patrouillen und Straßenwachen in Konstantinopel. — Aus den Silberminen Nevadas. Im Schacht. — Großherzog Friedrich von Baden. — Montgomery-Straße in San Franzisko. — Das Brautgebet. Gemälde von W. Hohbach. — Ein Retseerlebniß in Jndisch-China. — Der König in Thule Sechs humoristische Bilder von Gustav Lucke. Außerdem liegen diesem Hefte zwei Kriegskarten gratis bei: eins Reliefkarte: Der russisch-türkische Kriegsschauplatz aus der Vogelschau und eine geographische Karte: Der russisch-türkische Kriegsschauplatz. Allgemeiner Anzeiger. Kesondere Bekanntmachungen Oberhessische Eisenbahnen. Bekanntmachung. Vom 1. August d. I. ab kommen für den Personen - Verkehr zwischen Oberlabnstein, Ems, Gießen via Fulda einer- und Eisenach, Erfurt rc. andererseits erhöhte Taxen für Gepäcküberfracht zur Anwendung. Das Nähere ist bei den Billetexpeditionen Meßen und Fulda zu erfahren. Gießen, den 11. Juni 1877. Grobherzogliche Direction. ___________Mohn._________(3350 Bekanntmachung. Für Roheisen-Transporte von Lollar nach Lippstadt und Soest tritt mit dem 10. d. M «in Ausnahme-Tarif in Kraft, welcher bei der Güter - Expedition Lollar eingesehen werden kann. Cassel, den 9. Juni 1877. (3343 Königliche Direktion der Main-Weser-Bahn. Versteigerungen. Die diesjährige Gratznutzung von Schneißen und Mähplatten des Gießener Stadlwaldes soll Samstag den 16. Juni d. I., Vormittags 11 Uhr, im Rathhaussaale versteigert werden. Gießen, den 9. Juni 1876. (3269 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A- B r a m m. Heugras-Versteigerung. Samstag den 16. Juni, Abends 6 Uhr, soll das Heugras von der, der Neustädter Schäfereigesellschaft gehörenden, 1993 OÄlft. haltenden Wiese auf der kleinen Weide, in der Pulvermühle versteigert werden. Gießen, den 13. Juni 1877. 3354)__________________K. Simon. Heugras-Versteigerung. Freitag den 15. Juni, Vormittags 9 Uhr, soll das Heugras von mehreren Wiesen im Weiher (nicht weit von der Veterinäranstalt) versteigert werden. 3338)_______________F. Lampus. Donnerstag den 28. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiefigem Ortsgericht das Grundstück des Karl Jacob Schmitt dahier, als: Flur II/26 1287 Meter Acker am Wismarer- wk« und der Lahn. Flur II/27 1287 Meter daselbst, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 16. Mai 1,877. (2788 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. ___________Müller.__ Freitag den 15. d. MtS., Abends 7 Uhr, will ich mein Wohnhaus zum letztenmale in der Wohnung des Herrn Gastwtrths Ebert meistbietend versteigern lassen. Heinrich Wolf, 3347) Fronhausen. Gras Versteigerungen in den Gräflich Laubach’schen Waldwiesen. 3341) Das diesjährige Heu- und Grummetgras der Waldwiesen kommt zur Versteigerung: I. Im Revier Gonterskirchen aus ca. 227 Morgen Montag -en 18. und Dienstag den 19. Juni d. I., jedesmal von 9 Uhr Vormittags an, nach Zusammenkunft am ersten Tage in der Armenhäuserwiese, am zweiten im Ruttershäusergrunde am Buderus-Teiche, 11* im Revier Freie nseen auf ca. 78 Morgen N^itttvoch den 20. Juni d. I., um 9 Uhr Vormittags, bei der Glashütte (Freienseen) beginnend, III. im Revier Ruppertsburg auf ca. 12 Morgen Samstag -en 23. Juni d. I., um 9 Uhr Morgens, in der Silbach, und IV. im Revier Thiergarten auf ca. 32 Morgen an demselben Tage, um 3 Uhr Nachmittags, in der Hirtenbach anfangend. Steigliebhaber, denen von den betreffenden Gräfl. Unterförstern und dem Grast. Wiesenwärter Silß zu Laubach auf Verlangen nähere Auskunft ertheilt werden wird, wollen die Wiesen, welche durch mit Nummern versehene Holzpflöcke kenntlich gemacht sind, vor dem Termin einsehen, da dieselben v ährend der Versteigerung bei günstigem Wetter zum großen Theile vorgezeigt werden können; bei regnerischer Witterung dagegen an geschützten Orten zum Ansgebote kommen werden. Laubach, den 7. Juni 1877. Der Oberförster: Thum. Wersche. Die Wasche beim akademischen Hospital dahier soll vom 1. Juli d. I. an aus freier Hand vergeben werden; die hierzu Lufttragenden haben sich auf dem Büreau des Hospitalverwällers anzumelden, woselbst di.: Bedingungen und Tarif eingesehen werden können. (3340 3245) Ein Haus mit Laden in der besten Lage der Stadt Gießen, zu jedem Geschäft geeignet , mit dazu gehörigen Lagerräumen und Stall, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. f'r. Kreuder. Auetion von Hunden« 3076) Um Raum zu gewinnen, sollen die in dem Zwinger auf der Wolfswühle befindlichen überzähligen Zuchthunde, sowie einige zur Zucht nicht geeignete Hunde meistbietend verkauft werden. Es befinden sich darunter: Englische Setters, Schottische Deerhounds, eine St. Bernhard - Hündin, eine lVIastiff-Hnndin, zwei Deutsche Vorstehhündinnen, Deutsche Doggen, Möpse und mehrere Dachshunde, worunter zwei prämiirte. Mindestens 25 Hunde gelangen zur Auction. Verzeichnisse der zum Verkauf kommenden Hunde, sowie Verkaufsbedingungen, sind durch den Unterzeichneten vom 1. Juni er. ab zu beziehen. Die Auetion findet am 18. Juni er., Nachmittags 3 Uhr, auf der Wolfsmühle (15 Minuten von der Station Braunfels entfernt) statt. Die Besichtigung der Hunde kann jederzeit und am Tage der Auction geschehen. Nähere Auskunft ertheilt die Verwaltung: !€• Müller» Wolfsmühle bei Braunfels, Kreis Wetzlar. efttfHeiv Stamm = unö StangeiiLjofo in verschiedensten Dimensionen verkauft die unterzeichnete Stelle bet Auswahl einzelner Stücke zu 13, in größeren Partieen mit fortlaufender Nummerfolge zu 11 per Kubikmeter; ferner Flößholz, Fichtenstämme von 12—42 Ctm. Durchmesser und bis 23 Meter Länge, zu 20—28^/4 per Kubikmeter; Beschlagenes Bauholz, Fichten und Kiefern, kantig in Stärken von 10—27 Ctm., zu 25—35 Jt. per Kubikmeter; Kiefern - Rundscheitholz von 2^/2 und 3 Meter Länge zu 5 per Raummeter. Das Holz lagert V2 bis 1 Stunde von hiesiger Eisenbahnstation und theilweise unmittelbar an chaussirten Straßen. Lich, den 12. März 1877. Fürstliche OB erforderet Lich. 2727) Wimmenauer. Aeilgebolenes. 3349) Das HeugraS von circa 5 Morgen Wiesen ist zu verkaufen. ___________________August Weid ig. Baumwachs, flüssig und in Stangen, empfiehlt 2059) L Müller, Mäusburg B. 48. Chlorkalk, Eisenvitriol, (3357 Carbolsäure, flüssig, sowie in Pulver, empfiehlt_________6g. Wilh. Weidig. Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns, macht die Butter fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paqnet, ausreichend für 500 Liter Milch, k 50 Käse- & Butterfarbe, per Flacon ä 60 zu haben bei (3345 C. F. Senimlcr in Giessen. 2062) Maserwalzen und Schablonen für Weißbinder, achtes Blattgold, citron und orange, Blattsilber, Broncen in allen Farben, alle Sorten Pinsel, als deutsche Bcrst, geschliffene Borst-, Maser-, Vertreiber, >in Borsten und Dachshaar), Zacken-, Strtch- und Weißptnsel, empfiehlt L. Müller, Mäusburg B. 48. Feinsten Schweizer, Mmburger u. Nahm Käse 1 empfiehlt «x Willi. Weidig. 2060) Alle Sorten Lack, Oel- und Wetngeistfirnisse, Seccatif, Terebine, Goldgrundöl rc., in bester Qualität, empfiehlt h, Müller, Mäusburg B. 48. Toilette-, Bade-, Ienster- und Pserdeschwälmne in größter Auswahl empfiehlt 2950)________________Emil Fischbach. Gothaer Cervelatwurst, prima Qualität, empfiehlt 3361)____________Gg. Wilh. Weidlg. 3311) Schurwolle verkauft _______K. Malkomesius, Neuenweg. 3292) Nachttische, Sophageftelle, tannene Bettladen, sind zu verkaufen. __________________G. Tränkner I. Frische Eier, per 100 Stück X 4.80 bet 3364) H E Jughardt- Hafipee, gebrannten Java, kräftig und rein von Geschmack, per Pfd. A 1-70, gebrannten ffein, kräftig und rein von Geschmack, per Pfd. «X 1.80, empfiehlt L. Müller, 2004) Mäusburg B. 48. MtMrn und Ammen «willch und Barchent, Feder-Leinen, Licfe- ntng vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei G39 Th. Brück, Kanzleiberg B. 1. 6Q 1O CO o verbesserte Dampfpumpen für Dampfkessel und Reservoir-Speisung rc von diesen 633 Stück in Betrieb, liefern für jede gewünschte Leistung ab Lager unter Garantie Wegelin & Hübner, Maschinenfabrik und Eisengießerei in Halle a. 8. 1348 Monogramms (473 auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 jl 50 H, Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenplatz im Blumengeschäft. Steyrische Sensen, Sicheln und Strohmesser empfehlen unter Garantie (2978 Heinzerling de Tribue. 3300) 60—70 Ctr. Korn stroh billig zu verkaufen. Näheres bei «f. Blitz. Schwämme wähl zu billigen Preisen, empfiehlt 3360)___________Gg. Wilh Wcidig. Nsschräntre CmPrl®mH Ptstor^' 3294) Mehrere Fuder Kornströh zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bl 2061) Lelfarben zum Fußboden-Anstrtct hart und schnell trocknend, fertig zum Anstrich, Leinölfirniß zum Einölen, Bernsteinlack zum letzten Uebrrzug, sowie SpirituSlack mit und ohne Farbe, sofort trocknend empfiehlt _______L. Müller, Mäusburg B- 48. 3286) Ein schwerer 2spänniger Wagen sofort zu verkaufen. Aufseher Balser, __Steinbruch bet Schiffenberg. Zleue Matjes-Wringe emvfieblt (3154, Carl Hoffmann. Feinst gerosteter enndirter Kaffee, Mittler Mischung, ß anerkannt vorzügliche Qualität nach Wiener Art geröstet. Alleinige Niederlage bei Herrn Julius Wallach, Gießen. Weiße Vorhänge aber Art, Rouleoux, Drell in den gangbarsten Dessins Anfertigung jeder Decorations - Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bei (433 _______T h. Brück, Kanzleiberg B. 1. Frühjahrsspiele in großer Auswahl bei 2828) Moritz Gregori S» Sohn. Grabsteinschrist. Das Neuvergolden von Grabsteinschriften ans dem Friedhose wird dauerhaft gesertigt von «J. 1*. Kitsert9 Vergolder, 3189) Wallthor 156.________ 3314) Ein Kanarienhähnchen entflogen. Gartenstraße, B. 165,4._____________________ Jeden Bandwurm entfernt in 3—4 Stunden schmerz- u gefahrlos; ebenso sicher beseitigt Bleichsucht, Trunksucht, Magenkrampf, Epilepsie, Veitstanz und Flechten — auch brieflich: 2028) Voigt, Arzt zu Croppenstedt. 3351) Ein braves Mädchen vom Lande wird auf Johanni in Dienst gesucht Näheres bei der Exped. d. Bltts.__________ 474) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden. Weißzeug. Betten, Gold und Silber, außer Cours gesetztem Gelbe, alten Oelgemälden, Anti- q.-.itäten, Kupfer, Messing, Zinn, Roßhaaren, Werg, Möbeln rc. bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193, neben dem „Gasthaus zum Löwen" 3240) Ein tüchtiges Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. E- 835/10. —3246) Ein Pferdeknecht gesucht- Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Haascnssein A, Vogler. Soeben wurde fertig und versenden wir gratis und franco an unsere geehrten Kunden und alle Interessenten : Insertions-Taris von Fach-ZMchrisli'n (aller Branchen) Bade-Blattern, Cours- u. Neiscbirchern, Kalendern rc. 80. 19 Seiten. Zu Insertions-Aufträgen hält sich bellens emv'oblen die (3346 Annoncen-Expedition von tasensteiu & Vogler, Frankfurt a. M., Gociheplah 22z Giessen, Sdjulftrnlje 18. 3305) Rock-, Hosen- und Westenmacher gegen hohen Lohn gesucht bei H. Mulch, Herrnkleidermacher. in Wen» e t’s Garten : I. Aboiinemeiil-Coiicerl. Die Liste liegt an der Kasse zum Abonnement aus. Anfang V27 Uhr. — Entree 30 Pfg. Die erwartete neue Auswahl von d8anh und Einsähen, sowie neueste Muster in Dorhangstoffen zu 40 4 unfc 1 X 30^ per Elle sind eingetroffen. _ Schweizer Stickerei - Lager 3308) von Jph™ Raplansgalle. Mermietsinngen. 3337) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei A u g. Hilgardt, Kreuz. Zu vermiethen: Eine Familienwohnung, bestehend aus 4 Zimmern mir Zubehör, sowie zwelmobUrte Zimmer. Bismarckstraße B 170,12- (3339 3344) Der 1. Stock meines Hauses m't allen Bequemlichkeiten ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen Wilhelm Faber, Küfer, Seltersweg. 3355) Ein kleines Logis 1. Juli bezieh- bar. Neuenbäuen B. 90. _____________ 3296) Ein Familienlogis auf dem Marktplatze, aus 4 Zimmern nebst Zubehör bestehend, zu vermiethen. Näheres bei _____I. Blitz. 3231) Ein Familienlogis, zwei Stuben, Cabinet, Küche und Zubehör sind per ersten September, eventuell auch früher beziehbar, zu vermiethen bei __________Elias Meier Wrttwe. 3228) Der 3. Stock meines Hauses in der Reichensand-Bahnhofsstraße (6 geräumige Zimmer, 2 Bodenkammern, Küche mit Wasserleitung), vom 1. Juli an beziehbar, zu vermiethen. Auf Wunsch Stallung für 2 Pferde._______Theodor Haubach. 1997) Die Mansarden in meinem Hause in der Frankfurter Straße sind per 1. Juli d. I. zu vermiethen._______A. Geisse. 3284) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wolkengasse C- 89._____________ 2976) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen. Simon Reis. Canzleiberg B- 68. 1442) Das seither von Herrn Canzlet- Chef Wilk er bewohnte Logis ist bis zum 15. Juni anderweit zu vermiethen. Chr. Noll Hl., Canzleiberg B. 66. Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. _______________Asterweg Lit. A. Nr. _108._ 3191) Ein Logis mit schöner Aussicht in's Freie, bestehend aus 6 Zimmern, Vor- p latz, Küche, Mägdestübchen, Speisekammer, in Mitte der Stadt, vom 1. August zu vermiethen. Zu erfragen in der Exp. d. Bl- Vermischte Anzeigen. 3356) Ein Mann zum Füttern und Melken einiger Kühe kann m Dienst treten. Zu erfragen bei der Exped. d- Bltts.______ 3342) Ein tüchtiges Mädchen für Haus und Küche sucht auf Johanni Frau Hofgerichtsrath Wiener, ____________ Gartenstraße.___________ 3363) Ein junger Mann, der selbststän- dig in Comptoirarbeiten ist, auf einige Stunden des Tages gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________ 3317) Eine kleine Werkstatt zu miethen gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. Strohhüte werden zum Waschen und Fa^onniren angenommen bei 3029)_______________Louis Gail. 3297) Eine perfekte Kleidermacherin sucht in und außer dem Hause noch einige Tage Beschäftigung; auch Übernimmt dieselbe andere Nadel-Arbeiten. Näheres bei Frl. Amalie Rothenberger, __________________Lindenplatz.______________ In Gießen wird für eine bedeutende sehr gut einge- sührte deutsche Lebens-Versicherungs-Gesellschaft ein thätiger Agent sofort zu engagiren gesucht. Gefl. Offerten sub Chiffre G. bc: so'gt die Exped. d. Bltts._____________(3309 Spie ff et in allen Größen, Consoltiscke, Dilderrahmen, Photographie- Rabmcn, sowie das Einrahmen von Bildern in Gold-, Politur- und antiken Leisten fertigt zu billigen Preisen J. P. Ritsert, Bergolder, Walltbor 136. WB. DaS Neuvergolden alter Rahmen rc. wird folrd und billig ausgcführt._______________ (3184 3348) Ein ordentliches Dienstmädchen wird per 25. Juni zu micthen gesucht. Seltersweg C- 185. ff enset's Garten. Täglich Bier im Grlase. (3359 ! Bier im Glas ! Pei ungünstiger Witterung fiiiöcn die (5oncerte stets im Saale statt. THE 3353) Krausse, Kapellmeister. fieschäfts-Vcrlegniig. 3319) Julius Buch. Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, dass ich mit Heutigem mein seitheriges Local verlassen und meinen Laden in das von mir erkaufte, frühere Plank- sche Haus (Laden des Rhein. Kleider-Bazars), verlegt habe. Durch die Vergrösserung meines Locals habe meinem Kappen ■ Geschäft eine weitere Ausdehnung gegeben und bin jetzt in der Lage, grössere Lieferungen von Mützen jeder Art für Militär, Eisenbahnbeamte und Gesellschaften etc., in kürzester Frist bei solider und geschmackvoller Ausführung zu übernehmen. Gleichzeitig empfehle die Filiale meines Schwagers WILLSTÄDT aus Mainz in allen Arten Mainzer Schuhwaaren von den gewöhnlichsten bis zu den feinsten Sorten zu billigsten Preisen. Hauptlager des Schuhlagers in ^£aixiz. —- Filialen: Giessen, Aschaffenburg, Zürich und Bern. OSgr Alle vorkommenden Reparaturen werden prompt und billigst besorgt, Bestellungen nach Maass werden innerhalb 48 Stunden ausgeführt. Achtungsvoll Kon ff’s ßierhetter• Brcitag den 15. Juni 1877: C O N C E R T, 3362) ansgesnhrt von der hiesigen Civilkapelle. Anfang V2S Uhr. Crnftee 20 Pfg. Verantwortliche Redaction: A. Schevda. — Truck und Verl -' der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.