iS». OPfg tuier sondern in das Gewicht im Reichstag rechnen zn faltende Zahl von social-demokratischen Mitglieder Erinnerung diskonto- Becker, sowie 2. Stock, abge- ung. m die ergebenste PreiA vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljahtzkch 3 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. v. Decker, ist heute Vormittag gestorben. Berlin, 12. Januar. Die Session des Landtags wurde heute Mittag um 12 Uhr von dem Kaiser mit nachstehender Thronrede eröffnet: Erlauchte, edle und geehrte Herren von beiden Häusern des Landtages! Die Session, zu welcher Sie zunächst berufen sind, wird sich im Hinblick auf den bevorstehenden Zusammentritt des deutschen Reichstages auf die Erledigung der dringendsten Aufgaben beschränken. Dennoch war es mir Bedürsniß, nachdem das Haus der Abgeordneten durch Wahl erneuert ist, Sie bei dem Beginne eines neuen Abschnittes der parlamentarischen Thätigkeit persönlich zu begrüßen und zugleich die Hoffnung auszusprecheu, daß meine Regierung in dem Vertrauen und Entgegenkommen beider Häuser des Landtages auch während der neuen Legislatur- Periode eine sichere Stütze bei ihrem Bestreben für die segensreiche Entwicklung der Gesetzgebung und für die Erfüllung der Bedürfniffe des Landes finden werde. Die nunmebT gesicherte regelmäßige Folge der parlamentarischen Sessionen im deutschen Reiche und in Preußen wird, wie ich hoffe, demnächst einer ruhigen und thätigen Arbeit auf beiden eng verknüpften Gebieten zu Statten kommen. Die Staats-Einnahmen für das nächste Etats-Jahr haben im Ganzen ebenso hoch veranschlagt werden können, wie für das Jahr 1876, und bieten bei einer angemeffenen Einschränkung der einmaligen und außerordentlichen Ausgaben die Mittel dar, um nicht nur in allen Zweigen der Staatsverwaltung die bisherigen Leistungen aufrecht zu erhalten, sondern auch neuen Ansprüchen gerecht zu werden, welche bei fortschreitender Entwicklung des Staatswesens hervorgetreten find. Der Entwurf des Staatshaushalts * Etats wird Ihnen unverzüglich zngehen. Unter den Gesetz-Entwürfen, welche Ihnen vorgelegt werden sollen, sind einige der erheblicheren bereits früher Gegenstand der Bereist sein. — Der Telegraph hat heute eine besondere Thätigkeit zu entwickeln gehabt, um aus allen Gauen des Reiches über die gestrigen Wahlergebnisse zu berichten. So weit sich dieselben an unterrichteter Stelle bis jetzt übersehen lassen, erhellt daraus eine überraschende und ganz sicher von der Partei selbst trotz aller aufgebotenen enormen Agitationen nicht erwartete Wendung für die Social-Demokraten. Jedenfalls wird man sich mit dem Umstande vertraut machen müssen, aus eine nicht mehr verschwindende er $ p e t L rathungen gewesen, namentlich auch derjenige wegen anderweitiger Einrichtung des Zeughauses zu Berlin, welcher in Verfolg der mit den Reichsbehörden gepflogenen Verhandlungen eine Umarbeitung erfahren hat. Ich rechne auf Ihre Mitwirkung, um in der Sammlung der Trophäen unseres Kriegsruhms und aütr die Entwicklung des vaterländischen Kriegswesens bezeichnenden Erinnerungen den kommenden Geschlechtern ein würdiges Denkmal der Thaten ihrer Vorfahren zu hinterlaffen. Meine Herren! Die Feier, welche zu begehen mir am ersten Tage dieses Jahres durch Gottes Gnade beschieden war, bat meinem Volke wiederum Gelegenheit gegeben, mir zahlreiche und rührende Beweise der Treue und Anhänglichkeit darzubringen, welche das werthvolle Erbtheil der preußischen Könige sind. Indem ich meinen innigen Dank dafür von dieser Stelle ausspreche, darf ich in der Bewährung der mein Volk erfüllenden Ge- innung die sichere Bürgschaft dafür erblicken, daß Preußen in der treuen Pflege wahrhaft monarchischer" und zugleich freisinniger Institutionen seinen staatlichen Beruf in und mit dem deutschen Reiche fort und fort erfüllen werde. Zum weiteren Ausbau unseres Staatswesens in dieser doppelten Richtung zähle ich Deutschland. Darmstadt. H. Januar. Die Nr. 3 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt: , ' . 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Gesammtministerlums, den Bau stehender Brücken über den Rhein bei Hüningen, Neuenburg und Alt-Breilach betreffend. 2. Ausführungs-Verordnung zu dem Reichsgesetz vom 25. Februar 1876, Reichsgesetzblatt Seite 163, betreffend die Beseitigung von Ansteckunzsstoffen bei Viehbeförderungen aus Eisenbahnen. Berlin, 1Ö. Januar. Dem Bundesrath ist Seitens des Directoriums des deutschen Apothekervereins jetzt eine Eingabe in Betreff des Verkaufs von Geheimmitteln übersandt. Es wird die Herbeiführung eines Bundeöraths- Befchlusses erbeten, wonach betreffs der Bewilligung zur Zubereitung von Ge- heimmitttln einheitliche, für das ganze deutsche Reich gelinde Bestimmungen erlaffen werden, in Zukunft kein Geheimmittel zum öffentlichen Verkaufe zugelassen werde, welches nicht vorher von dem Reichs-Gesundheitsamte begutachtet worden ist, und endlich die in den verschiedenen deutschen Ländern genehmigten Geheimnnttel einer Revision unterzogen und den als schädlich ober werthlos befundenen der öffentliche Verkauf versagt werde. — Den Postanstalten ist von dem General-Postamt unterm 4. d. Mts. wiederholt zur Pflicht gemacht worden, alle Aufmerksamkeit darauf zu richten, daß sich in Streif- und Kreuzband-Sendungen, namentlich Briefe und Postkarten, eiuschieben und diese Gegenstände dadurch der regelmäßigen Beförderung entzogen werden. Insbesondere ist bei dem Leeren der Briefkasten und Sammel- säcke, bei den Vorbereitungen zum Abstempelungs-Geschäfte und bei dem Ver- tbeilen und Verpacken der Sendungen so vorsichtig zu verfahren, daß dem Verschieben der Briefe u. f. w. in Drucksachen tbnnlichst vorgebeugt wird. Es empfehle sich zu diesem Zwecke, die Briefe und Postkarten bei dem Beförderungsdienste so weit möglich von den Drucksachen unter Band getrennt zu halten, welche Vorsicht namentlich bei den größeren Postanstalten und den Bahnposten zu beobachten ist. Berlin, 11. Januar. Wie es in gewöhnlich unterrichteten Kreisen heißt, wäre Graf Herbert v. Bismarck, der älteste Sohn des Reichskanzlers, zum Legations-Secretär in Wien ernannt worden; er soll bereits dorthin abge- müffen. — Fürst Bismarck ist noch immer leidend und wird daher schwerlich der morgigen Landtagseröffnung beiwohnen können. Der Kronprinz hat den Reichskanzler in den letzten Tagen wiederholt besucht und längere Zeit mit demselben conferirt. Berlin, 11. Januar. Der Eigenthümer der Ober-Hofbuchdruckerei, Hesteneich. Wien, 11. Januar. Dem zufolfte hat die serbische Regierung auch Milden erster Klasse verabschiedet; nur sehr germge Detachements bleiben auf den Demarcations-Linien stehe». In Belgrad verlautet bestimmt der Frietenssckluß mit der Pforte werde baldigst erfolgen, da die Nation ungestüm den Frieden verlangt. Das Blait meldet weiter aus Jassy, 9. Januar i Der russische diplomatische Agent in Bukarest, Baron Stuart, ist telegraphisch m das Hauptquartier nach Kischinew berufen worden. Wien. 12. Januar. Dem „Telegr. Lorrespondenz-Burean wird aiis Konstantinopel vom 11. d. gemeldet: In der heutigen Conferenz fanden längere Auseinandersetzunqen zwischen den europäischen und ottomanischen Delegirten statt Man constatirtc abermals das Vorhandsein von Divergenzen zwischen den Mächten und der Pforte. Die Türken beharren namentlich daraus, die Intervention der Mächte bei der Ernennung der General-Gouverneure, sowie die Einsetzung einer internationalen Commission znrückzuweiscn. Die Vertreter der sechs Großmächte blieben während der ganzen Debatte einig und mußte die Sitzung als resnltatlos anfgehoben werden. Nächste Sitzung Montag. Krankreich. Paris, 11. Januar. Der „Temps" berichtet: „Auf die Frage wegen eventueller Wiederaufnahme der europäischen Conferenz in Venedig hat die russische Regierung die Ansicht ausgesprochen, sie sehe den Nutzen einer solchen auf Ihre freudige Mitwirkung Berlin, 12. Januar. Bei der heutigen Eröffnung des Landtags waren circa 250 Landtags-Mitglieder anwesend, außerdem die Generalität und in der Diplomaten-Loge der französische Botschafter Gontaut-Biron und der russische General v. Reutern. Die Minister erschienen unter der Führung Camphausen's; Bismarck und Leonhard waren abwesend. Um 12 Uhr erschien der König, ge- olgt von dem Kronprinzen und dem Prinzen Karl, Friedrich Karl Alexander, Georg und August von Württemberg. Der Vice-Präsident des Herrenhauses, v. Bernuth, brachte ein Hoch auf den König beim Erscheinen desselben aus. Die Thronrede wurde, namentlich beim Schlußpassus, mit lebhaftem Beifall begleitet. Nachdem Minister Camphausen den Landtag für eröffnet, erklärt batte, schloß die Eröffnungsfeierlichkeit mit einem von dem Alters-Präsidenten des Abgeordnetenhauses, v. Bonin, ausgebrachten Hoch auf den Kaiser. — Von den Mitgliedern des Abgeordneten-Hauses sind bis jetzt 321 auf dem Büreau angemeldet. In der heutigen Sitzung führte v. Bonin als Alterspräsident den Vorsitz. Derselbe berief die Abgeordneten Sachs, Lutteroth, Grütering und v. d. Goltz tu vorläufigen Schriftführern. Nach dem Schluß der Sitzung erfolgte die' Verloosung der Abgeordneten in die Abteilungen, welche sich morgen constituiren und mit Prüfung der Wahlacteu beginnen werden. Montag um 2 Uhr wird sodann die Präsidenten-Wahl vorgenornrneu. Hof, 10. Januar. Der hiesige Magistrat Hat die Biere einer strengen Untersuchung, sowohl auf fremde Ingredienzen, als auf Gehalt und Geschmack unterziehen lasten. Die Untersuchung ergab zwar keine fremden Ingredienzien, aber zu viel Wassergehalt. Der Magistrat gibt nun bekannt, wie viel jedes Fabrikat der sieben dortigen Brauer Procente Extract und Alkohol enthält und kommt nach einer Vergleichung mit dem Münchener Hofbrauhaus-Bier zu dem Schluß : sämmtliche Biere enthalten zu viel Master ; „zu dünnes Bier verdünnt aber den Magensaft, bewirkt dadurch Verdauungsstörungen und ist gesundheitsnachtheilig." Da es aber Pflicht der Polizeibehörde ist, mit allen Kräften für ■ gesunde Nahrungsmittel zu sorgen, so wird beschlosten: der Extract-Gebalt : muß 51/2 pCt., der Alkoholgehalt darf nicht über 3 pCt. betragen, das Bier ! darf nicht trüb, hefig oder staubig, sondern muß glanzhell sein. Bessern sich die Bierverhältniste Hofs nicht, so will der Magistrat auf Grund des 8 75 des Polizei-Strafgesetzbuches ortspolizeiliche Vorschriften über Beschaffenheit und Zubereitung des Bieres erlassen. — Dürfte sich auch momentan für unsere Stadt empfehlen. Die Red. Versammlung nicht ab, da die Versammlungen, die den Zweck hätten, die in Betreff der Türkei zu ergreifenden Maßregeln zu ordnen, sehr wohl auch unter den jetzt in Konstantinopel tagenden Bevollmächtigten stattfinden könnten, angenommen, daß, wie natürlich wäre, die ottomanischen Vertreter nicht daran Thetl nehmen wollten " — Einem an der Pariser Börse verbreiteten Gerüchte zufolge hätte sich Deutschland gegen den Abschluß der Militär-Convention ausgesprochen, welche den eventuellen Durchmarsch der Ruffen durch Rumänien zum Zweck hätte. Wir (der Temps) haben zwei Nachrichten aus Bukarest, die uns tue Annahme gestatten, daß Fürst Bismarck in Beantwortung der von Rumänien'än ihn gerichteten Frage sich, nachdem er aus die Innigkeit in den zwischen Deutschland und Rußland bestehenden Beziehungen hingewiesen, zu Gunsten eines solchen Actes ausgesprochen habe, der den angegebenen Zweck habe, wobei er jedoch die Ansicht ausgesprochen, es dürfte zweckdienlich sein, den Abschluß biS zu der Epoche zu vertagen, wo der Durchmarsch russischer Truppen durch die Fürstenthümer nahe bevorstehen würde." Paris, 11. Januar. Der russische Botschafter Fürst Orlow hatte diesen Morgen 11 Uhr eine lange Unterredung mit Thiers. In russischen Kreisen glaubt man heute wieder an den Krieg. Aus türkischen Kreisen verlautet, daß die Mächte jetzt einen sta.ken Druck auf die Pforte versuchen, daß aber letztere wahrscheinlich nicht nachgeben werde. — Das Blatt „Tribüne" wurde wegen Veröffentlichung eines Romans: „Roman eines Priesters" vom Deputirtcn Gagneur zu 500 Frcs. Geldbuße verurtheilt. Desgleichen wurden heute die Urtheile in zwei Wucherproceffen verkündigt; im ersten wurde der Capitalist Beleys zu 50,000 Frcs. Geldbuße, im zweiten Ebwarts zu 80,000 und sein Mitschuldiger Perturier zu 10,000 FrcS. verurtheilt. — Bischof Du- panloup ist heute von seiner Reise nach Rom wieder in Versailles eingetroffen. — Der türkische Botschafter Sadik Pascha reist morgen ab, wird aber, bevor er nack Konstantinopel geht, in Smyrna, wo sich seine Familie befindet, Halt machen. — Von den neugewählten Präsidenten der Bureaux des Senats gehören sechs der Rechten, drei der Linken an. Paris, 11. Januar. Der wieder hergestellte Justizminister Märtel hat die Leitung Hines Ministeriums übernommen. Versailles, 11. Januar. Der Senat genehmigte den Auslieferungs- Vertrag mit England und vertagte sich sodann auf unbestimmte Zeit. Der Finanzminister legte der Kammer das Budget für 1878 vor. Türkei. Konstantinopel, 11. Januar. Wie verlautet, würden die Vertreter der Mächte in der nächsten Montag statlfindeuden Sitzung von der Pforte ganz e tschieden eine endgültige Antwort verlangen. Pera, 9. Januar. Man hält hier auch in osficiellen Kreisen noch immer die Friedens-Hoffnungen ausrecht. Der Minister des Auswärtigen, Savset Pascha, mit dem ich heute eine Unterredung hatte, äußerte sich ungefähr wörtlich: „Ich habe Ihnen schon srüher mitgetheilt, daß wir nur dann zum Schwerte greisen würden, wenn eö gilt, uns unserer Haut zu wehren. Wir würrschen den Frieden von ganzem Herzen und geben die Hoffnung auf die Erhaltung desselben noch nicht aus. Wir wollen hoffen, daß die Großmächte uns nicht in eine Lage zu versetzen suchen, auf welche wir nicht etngehen können, sondern ihre zu hoch geschraubten Forderungen einigermaßen herabstimmen." Das Gerücht über ein von den Mächten vorbereitetes Ultimatum an die Pforte entbehrt der Begründung. Amerika. New'Avrk, 10. Januar. In Folge der Vorgänge in New-Orleans hat gestern ein Ministerrath stattgefunden, welcher dem Oberbefehlshaber der in New Orleans stehenden Bundestruppen den Befehl zugehen ließ, die Ruh' und Ordnung in New-Orleans aufrechtzuerhalten, ohne einen der beiden Gouverneure anzuerkennen. Das Sraatsgebäude, in welchem sich die Mitglieder der republikanischen Legislatur befinden, wird durch die Milizen der demokratischen Partei blofirt. Bis jetzt ist es noch nicht zu Blutvergießen gekommen. Washington, H. Januar. Der Schatz-Secretär kündigte die Einlösung von 10 Millionen 5.20 Bonds an. Die Kammer-Commission sür die Präsidentenwahl erklärte, dem Senat stehe nicht das Recht zu, die Wchlfrage zu entscheiden; eine Verifikation der Wahlen könne nur nach dem von der Kammer genehmigten Modus et folgen, die Kammer habe dieselbe Befugniß wie der Senat. New-OrleanS, 10. Januar, Abends. Der Oberbefehlshaber der hier stationirten Bundestruppen ist durch Depesche deS KriegSminifters angewiesen worden, die um beu Staatspalast zusammengerotteten Volksmaffen zu zerstreuen. Bisher ist die Ruhe noch nicht gestört, nachdem die demokratischen Milizen die Straßen gesäubert haben. Beide Legislaturen, die republikanische sowohl, wie die demokratische, haben Mitglieder fü£ den Bundes-Senat gewählt. 2 o k a l - Vt o t i z. Gießen, 13. Januar. Der Schwurgerichtshof der Provinz Oberheffen vom I. Quartal l. I. bat in den nachverzeichneten Anklagesachen erkannt: Am 8. Januar, gegen Goma3 Eichelmann von Münzenberg, wegen Urkundenfälschung auf Gesangniß von 8 Tagen. Denselben, gegen Nicolaus Nagelschmidt von W?ningS, wegen dreier einfacher Diebstähle und einer Unterschlagung auf Zuchthaus von 1 Jahr und 9 Monattn, sowie Verlust dec bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren; dabei wurde jedoch verordnet, daß drei Monate, als an dieser Strafe bereits verbüßt, in Abrua iu bringen seien. 8 ö ö $;Llluar' Segen Conrad ©panier von Dortelweil, wegen Körperverletzung mit todtlichem Erfolg — nachdem die Geschworenen ein „Nichtschuldig" ausgesprochen hatten — auf Freisprechung. 11-3anuar/ Segen Theodor Wild aus Brettach im Königreich Württemberg, wegen Diebstahls, auf Zuchthaus von 1 Jahr 3 Monat.u. S)cnfelbcn, gegen L-mis Petermann von Nidda, wegen Versuchs der Nothzucht, auf vorläufige Vertagung der Verhandlung. Sodann werden in der nächsten Woche noch weiter folgende Anklagesachen zur Verhandlung kommen: " w 6 9 U&r, gegen Heinrich Bien von Freiensteinau, wegen Diebstahls; Berthe,d.: Gr. Hofg.«Ado. Dr. Rosenberg. Januar , Vormittags 9 Uhr, gegen Conrad KappcS Wittwe und Lons, von Lehrbach wegen Verleitung zum Meineid; Dertheid.: die Gr. Hofg-Advocaten Baist und Hirschhorn. *7;.3Qn“ar;. Vormittag 9 Uhr, gegen Wilh-lm »tmenb von Bottenseld, wegen Diebstahl»; Vertheid.: Gr. Hofg.-Ado. Dr. Schwarz. Den 18. Januar, Vormittags 9 Uhr, gegen Wilhelm Bücking von Homberg a. d. Ohm, wegen B-rsuch« der lohtung; Dertheid. Gr Hof« -Adv. Weid io. horf, ,t.3a«uar' Zmittag, g Uhr, gegen Feldfchü'h Conrad Heyer von Melbach, wegen Erpressung nnd Verbrechen im Amte; (Vertheidtger noch nicht bestimmt) Bericht i g ung falscher Statistik in Nr. 7, wonach auf 1000 unoer- heirathete iWanner 2000 unverheirathete Frauen kommen. Einwohnerzahl des Gr. Hcsseri i (1871) männlich 421849 M W „ wublich 431045 (s. Notizblatt des Vereins für Erdkunde in Darmstadt April 1873 p. 51.) Auf Hundert kommen männliche weibliche im Alter von ledig verheiathet ledig vcrheirathet 0—20 Jahren 100,0 0 99,7 0,3 20—30 74,5 25,1 58 9 40,2 30—40 „ 19,0 79,2 19,0 76,8 40—50 9 6 86 1 13,9 74,3 Überhaupt 60,5 35,0 57,8 33,7 (Ebendaselbst S- 130.) Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. Vom 7. bis 13. Januar 1877. Eheschließungen. Den 11. Januar. Glasermeister Johannes Hirz, mit Marie Fischer von Staufc uberg. Geborene. Den 1. Jan. Dem Hilsöbremser an der Main-Wese^-Bahu, Johannes Müller ein Soh^, Julius. — 1. Dem Schrernermeister Reinhard Wagner eine Tochter, Clara Marie Hermine. — 5 Dem Gendarmen Heinrich GrieS ein Sohn, Adolph Heinrich. — 3. Elisadethe, ein außereheliches Kind von Auswärts. — 4. August, ein außer- ehcl'chcs Kind von Auswärts — 7. Dem Betriebs-Director Ernst SUtoater ein Sohn, Ernst Karl Alfred. — 9. Dem Kunstgartner Otto Garn ein Sohn, Otto. — 9. Heinrich, ein außereheliches Kind von Auswärts. Gest orbeue. Den 7. Jan. Ein iodtgebo enes außereheliches Kind von Auswärts, — 8. Die Taglöhnerin Christine Stamm aus Bieder, 55 Jahre alt. — 9. Heinrich, Sohn des Dienstmanns Heinrich Launspach, 4 Jahie 6 Monate alt. — 10. Louise Scheid, 41 Jahre alt. — 9. Clementine Eleonore Schäfer, 41 Jahre 3 Monate alt- Im Jahre 1876 erfolgten vor Großherzoglichem Standesamie Gießen: Aufgebotsverhandlungen 124 Ehe f chließung en 116 und zwar: a. zwischen ledigen Personen 102 b. „ ledigen Mannspersonen und Wittwen 4 c. „ Wittwetn und ledigen Frauenspersonen 10 zusammen wie oben 116 Geburten wurden angezeigt 593 und zwar: Knaben 324 Mädchen 269 zusammen wie oben 593 b Unter dieser Zahl befinden sich 97 außerehelich Geborene, davon 80 in der Entbindungsanstalt, und zwar: Knaben 59 Mädchen 38 und zusammen rote oben 97 St erbf alle wurden angezeigt zwar ftirben 347. Männlich Weiblich Total Unter einem Jahr 55 41 96 von 1— 5 Jahren 18 14 32 „ 6-10 „ 4 5 9 „ H-15 , 1 3 4 „ 16-20 8 5 13 ii 21-30 „ 23 13 36 „ 31-40 „ 11 15 26 „ 41-50 „ 21 12 33 „ 51—60 18 5 23 „ 61-70 „ 14 6 20 „ 71-80 „ 4 15 19 „ 81—90 „ Todtgeboren wurden 3 3 6 11 12 23 Verunglückte 7 — 7 zusammen rote oben 198 149 347 Auszug aus Öen Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 7. Januar. Johann Fischer, Schneidergeselle dahier, des Johann Fischer, Ackermanns in Rothenbach, ehelicher Sohn; und Anna Margarethe Bclloff, des verstorbenen Ackermanns in Beuern Johann Jost Belloff, eheliche Tochter. Den 11. Januar. Johannes Hirz. Glasermeister dahier, deS verstorbenen Ackermanns in Watzenborn Johannes Hirz, ehelicher Sohn; und Marie Fischer, des verstorbenen ehemaligen Bürgermeisters zu Staufenberg Heinrich Fischer, eheliche Tochter. Getaufte. Den 7. Januar. Dem Schlossermeister Karl Pfaff eine Tochter, Marie, geboren den 3. Decemb r. Denselben. Dem Destillat eur Philipp Wilhelm ein Sohn, Heinrich Karl, geboren den 10. December. Denselben. Dem Rangirer Enist Franz Heilmann ein Sohn, Karl Konrad, geboren oen 19. December. Denselben Dem Buchhändler Ernst Strahler eine Tochter, Clara Johanna Elisabeth Marie, geboren den 15 December. Den 9. I inuar. Dem Schreiner Ferdinand Bauer ein Sohn, Hermann, geboren den 14 August. Den 12 Januar. Dem Major und Bataillonschef August Senckel eine Tochter, Wilhelmine Marie Antonie Elisabeth, geboren den 29. November. Beerdigte. Den 5 Januar. Carl Martin Ludwig Christian Herbert, Zimmermann dahier, des verstorbenen Zimmermeisters Georg Herbert, ehelicher Sohn, alt 23 I. 4 M. 1 T., gestorb.n den 2. Januar. Den 6. Januar. Der Grotzh. Kreisarzt und Medicinalrath Dr. Eduard Stammler, alt 70 I. 9 M. 25 T, gestorben den 4. Januar. Den 7. Januar. Anton Weller, Dienftmann dahier, alt 47 I. 10 M. 2 T>, gestorben den 4. inuar. Den 12. Januar. Clementine Eleonore Schäfer, des verstorbenen Professors an hiesiger Universität Dr. Heinrich Schäfer, ehliche Tochter, alt 41 I. 3 M. 7 T-, gestorben den 9. Januar. Denselben. Louise Wilhelmine Henriette Scheid, geborene Glöckner, Ehefrau Les Fabrikanten Louis Scheid, alt 44 I. 7 M- 7 T-, gestorben den 10 Januar- Inserate, "TgBIB welche in der folgenden Nummer Aufnahme finden sollen, bitten wir bis Vormittags 11 Uhr aufgeben zu wollen. Größere Inserate wolle man einen Tag vorher aufgeben. Um den Satz rechtzeitig fertig zu stellen ist diese Bestimmung unerläßlich. Die Expedition. Allgemeiner Anzeiger. irt> in und 267) H. Kurt h 3) (254 Weißbrod 36 li. Keil 272) bietend versteigert werden: 346 735a 36 702 344 476 38/iri2 285 mann. (248 (268 (10 unter Wermischte Anzeigen Werkmeister'. 400 Schüler. —"VörunterrichZ frei— 272 393 366 246 to/«2,5 “/h Älftr. 756 bei 239) 211) Eine ruhige Familie sucht per 1. April ein freundliches Logis von 3—4 Zimmern. 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Januar 1877. C. Birkenstock. 234) Mein Garten am Riegelpfad ist za verkaufen oder zu verpachten. Schlosser Noll, Neustädter Thor. Acker unter den alten Eichen, daselbst, Acker daselbst, Slcfti daselbst, Acker daselbst, Acker über dem Schäferbrunnen. S/36#36/37 U-Ztz 15/417 16/245 druckbilder meistbietend versteige»t werden. Gießen, den 13. Januar 1877. Äroßhcrzoglichcs Ortsgericbt. Müller. Donnerstag den 18. Januar 1877, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahtesigem OrtSgerichl auf freiwilliges Ansuchen des Ludwig Lony die demselben gehörigen Grundstücke meist- Die Eisen-, Metall- & Kohlenhandlung von Carl Lange, Seltersweg 44. J. Rothenberger, Linde nplatz. 230) Verkaufe eine Partie Damen-Negenrüder 3t. io, sowie eine Partie Regenmäntel, Kaiserfa^on, ä m. u. I. JFeitoe® am Kirchenplatz. 4 Pfund Schwarzbrod 40 Pfg. Jacob Klin.gelh.0Ser, W g I I t l| a r. Holzversteigerung. Montag den 15. u. Dienstag den 16. d. M. soll in dem Sladtwald zi» Hungen nachverzeichnetes Bau- und Werkholz zur Versteigerung gebracht werden: Montag den 15. Januar un Disrrict Hubbach: 800 Fichtenstämme von 14-34 Centtmtr. Durchmesser und 5—22 Mtr. Lange, 400 Fichtenstangen von 8—14 Ccntimtr. Durchmesser und 5—12 Mtr. Länge. Dien st ag den 16. Januar im D'.strict Steinkaute: 13 Eichenstämme von 15—28 Centimtr. Durchmesser und 4—10 Mtr. Länge, 600 Kiefernstämme von 12—30 Centimtr. Durchmesser und 5—20 Mtr. Länge Der Allfang der Versteigerung »st jedesmal Morgens 10 Uhr in den oben bezeichneten Districter. Hungen, den 8. Januar 1877. (169 Grotzherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Bender. Bekanntmachung. 270) Die Tantieme des Agenten der Reichsbanknebenstelle dahier hat für das Jahr 1876 das garontirte Minimoleinkomnun kicht erreicht und wird der auf den Zeitraum vom 1. Mai bis 31. December entfallende Betrag des erforderlichen Zuschusses in den nächsten Tagen durch den Handelskgmmerdiener Schneider erhoben werden, wovon wir den Betbeiligten hiermit Kenmniß geben. , Gießen, den 14. Januar 1877. Grosihenogllche Handelskammer. Dt. Hornberger. Erwiederung. Keder Iritz! 241) Auf Annonce wird ergebenst erwiedert, daß vorerst noch kein Dank für die Schleichwache abzustatten ist. Vielmehr gern geschehen. §asit ihn Heppe! 'Gegenwart. Extrafeine Aquarellfarben in 84 verschicdernr Fa. ben. Aecht chinesischen Tusch, empfiehlt H. 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Ballschuhe üf bet (133 Wilhelm Herbert, Schloßgaffe. Frische Schellfische, Kabillau, Hechte, Karpfen, Backfische, Hasen ä 3 jt, französischen Blun-enkohl, Endivien, Kopf-Salat, Fische in Eis verpackt, einpfiehlt 202) Schwöre Hasen das Stück 3 Mark und Rchbraten sind stets auf Bestellunft zu haben bei Wildpretbändler Ebel, Marktstraste D. 31. Unterkleidchen für Kinder empfiehlt_____(91 Carl Hoffmann. Aecht Chinesische Thee s eines Theehauses in London- Honkong in unverfälschter Waare, mit Schutzmarke 0. H. L. versehen, zu festgesetzten Preisen in und Vio'Packeten bei Herrn 37) »r. Hempel, Apotheker. T inten. Schwarze Schreib- u. Copirtinte, prachtvollste Salon-, Aleppo-, Tannin-, Carmtn-, blaue und andere Tinten aus der Fabrik von H. von Gimborn in Emmerich sind stets auf Lager bei Julius Hoos und H- K ü h n. (247 Gießen, den 12. Januar 1877. (253 Großherzogliches £rtsgericht. __________Müller.__________ Dienstag den 16. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Pfandlocal dahier: 1 Kletdcrschrank, 1 Waschtisch, 1 Nachttisch, 1 Sopha, 1 Kommode, 5 Stühle, 25Oeldruckdilder, 1 ovaler Tisch. 1 Küchen schrank, 1 Kochherd und 90 Stück Oel- Aeilgeöotrnes. Vorzügliche feinste Cervelatwurst empfiehlt zu billigstem Preise Otto Luft, Metzger, r42)___________ Zelters weg._____ 264) Zwei bis drei Bauplätze zu verkaufen bei Postschaffner Trapp, ..__ Kermietynngen. 246) Der 2. Stock meines Hauses, bestehend aus 6 beizbaren Zimmern, Küche u. Kammern, verschließbarem Eorridor rc., ist zu vermiethen. I. G. D. Bapst Marktplatz Nr 32. 265) Schlafstellen sind zu vermiethen. ________________________Lindenplatz 244. 255) Ein kleines Zimmer mit Bett zu vermiethen. __Erlengasse B. 124. 266) Ein freundliches Logis von 4—6 Zimmern nebst Zubehör ist per 1. April zu beziehen bei_______P h. Schlatter". 69) Ein kleines Familtenlogis per sofort zu vermiethen. Seltersweg Lit. C. Nr. 2. 153) Ein einfach möblirtes Zimmer zu vermiethen. Näheres auf der Expedition d. Bltts.____________________________, 152) Ein freundliches Familienlogis und ein möblirtes Zimmer zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Ludwig Möser, Wirth, Neuenbäuen. 185) Zwei Familienlogis (Wallthor- straße 66) per 15. Februar zu vermiethen. Näheres bet F. Gerbode, Asterweg. 125) Der 2. Stock meines Hauses (Selter-c weg C. 45) ist zu vermiethen und am 1. März beziehbar.___________F- Hoffmann. Ein Zimmer, unmöblirt, nach der Straße, zu vermiethen._________Wallthorstraße 135. 227) Der mittlere Stock meines Hauses ist per 1. Mai anderweitig zu vermiethen. ______________Emil Fischbach. 221) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Marktplatz A. 8. 197) Trockne Hau- uno Schnitzspäne verkauft M. K o h l e* in n n n, Kitter. feinster, gerösteter, candirter Caff«, Wiener Mischung, oorsii ttichstt Qualität, in I und V2 Pfund- Paqucten ist frisch efngctroffen bei 186) Julius Mallach. Vorzügliche Chocoladen k aus der Ä. K. Hof-Chocoladen-Kabrih K Gebrüder Stollwerck, Cöln, D Lieferanten fast aller europ. Souveraine, g empfehlen ganz besonders für l^inder I und Reconvalescenten als stärkende M Nahrung zu Fabrikpreisen und zwar B Gesundheits- und Gewürz-Chocoladen H das vollwichtige Pfd. von JL 1.20, I Vanille-Chocolade von 1.50 an die I Fabrikd^pöts in Giessen bei den Herren: | J. A. Busch Söhne, Wilh. Flett, Louis I Fronhäuser, Carl Hoffmann und Con- H ditor Heinr. Kinckel: in Aliendorf: 8 Apotheker Harb; in Lieh: H. C. Bing- S Erste Sorte Schwarzbrod 46 Pfg. Weißbrod 34 „ bei Bäcker Schneider, 259)_____________________________________________Neustadt. H Pfd. Schwarzbrod 40 Pfg. „ „ gemischtes Brod as „ Wenzel’s Garten (Saalbau). Sonntag den IM. Januar 1877: Großes Coneert aüsgeführt von dem Musik-Corps des 2. Großb. Hoff. Inf.-Regiments Nr. 116, unter Leitung res Kapellmeisters C. Hrausse. flufonfl präcis l'i.2 Uhr. — Entree 40 psg. 2)®“ (*etcahlles Programm. ’ÄS Nr. 3. Die Nasselschneck. 1877. Uamnblatt des Carnevslverrins „Türkei," erscheint am 14. Januar 1877 und ist p'v Stück h 10 Pfg. zu haben in den Läden der Herren G. Petri. Seltersweg; D. Heil. Kirchcnplatz; G. Gerbardt, Schulstraße; sowie in den Restaurationen der Herren Fuhr, Mäusburg; Schnell. Marktplatz; Möser. Neuen Dänen; Ste in. Seltersweg; Nassauer, Wallthor; Junker, Asterweg und Schäfer, Grünberger Straße. (244 €ither-€lub. Sonntag den 14. Januar, Abends 8 Uhr, II. Abendunterhaltung 232) in IVFjNH'I?S Saalbau. Cafe Leib. Sonntag den 14* Januar 1877: (233 240) Ten geehrten Herren Architekten und Bauunternehmern die ergebene Anzeige, daß wir dem Herrn 44einr. Sennfelder in Gießen die Vertretung unserer weltbekannten Fabrikate: Rollläden, Zugialoufteen nnd Zintwersterungen, übertragen haben, und halten wir uns hierin bestens empfohlen. Stuttgart, den 3. Januar 1877. C. Leins & Co. Auf Obiges Bezug nehmend, bin ich zur Stellung von Voranschlägen, überhaupt weiteren Mittheilungeu, gerne bereit; illustrirte Preis- Cata löge aus Wunsch gratis; Musterläden werden billigst besorgt und angeschlagen. Gießen, den 3. Januar 1877. Heinr. Sensfelder. 239) Alle Reparaturen an Nähmaschinen werden in gewohnter Weise rasch und billig besorgt. Schiffchen, Nadeln und sonstige Maschinenteile stets vorräthig. Die Nähmaschinenhandlung E. Eichenberg , Marktstrasse 205. Mchiffk-EmMHInnq. 256) Erlaube mir am Heutigen dem verehrlichen Publikum ergebens! anzuzeigen, daß ich mich an hiesigem Platze als Maurer etablirt habe. Unter Zusicherung reeller Bedienung, halte ich mich bestens empfohlen. »/. Woyner. Meine Wohnung befindet sich bet Herrn Sattler H orey seck, Reichensand Lvny's Bierketter. Sonnlag den 44. Januar : □CST" Coneert, ausgeführt von der hiesigen Regiments-Musik. Anfang des 1. Eoncenes um M Uhr, des 2. Coneertes um 8 Uhr. Entree 20 Pfg. (260 144) Einem verehrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich an hiesigem Platze, frankfurter Straße No. 59, eine Mineralwasser-Anstatt errichtet habe. Ich werde stets bestrebt sein, meine geehrten Abnehmer in jeder Hinsicht vollkommen zufrieden zu stellen. Bestellungen können bei den Herren Gastwirth Grün, Neustadt, und H. Treppinger, Seltersweg, abgegeben werden. Achtungsvoll tu)_________________J. K. Spies. DmmstiMer Pseräe-Looje ä 2 Mk. sind in der Expedition d. Bl. zu haben.____________________________ der verstärkten Civil-Capelle- Anfang O Uhr. Untrer 40 Pfg, Promenadehaus. Heute, Sonntag den 14. Januar: T an z b e lu n l ig ung. __________Anfang 7 Uhr.__________(271 IlandeSsverehi. 243) Dienstag den 10. Januar, Abends 8 Uhr: Generalversammlung im Cafe Ebel. Tagesordnung: 1) Eingänge. 2) Nechnungsablage. 3) Ersatzwahl der ausscheivenden Vorstandsmitglieder. Um recht zahlreiche Betheiligung bittet Der Vorstand. Freiw. Gail sche Feuerwehr. Montag den 15. Januar, Abends 8 Uhr: (269 Zusammenkunft bei Wirth. Spies- Todesanzeige. 262) Alten Theilnehmen-eu die Anzeige von dem gestern früh V22 Uhr erfolgten Tode meiner unvergleichlich guten, treuen Schwester Mathilde. Kiesten, den 13. Januar 1877. Otmar Weidigr« Sonntag den 14. Januar: CoMcert bei Gastwirth Grün Ans. 4 Ubr Flaschenbierverkaiir. 261) Einem geehrten Publikum zeige hiermit ergebenst an, daß ich neben meinem Specereigeschäft auch einen Verkauf von Flaschenbier errichtet habe; für gute Maare werde ich stets besorgt sein und sehe einem geneigten Zuspruch entgegen. I. Retter, C. 168. 249) Ein zuverlässiger Mann wird zum Kleiderreintflen, Wasser und Kohlen zu traoen und (Sä gc zu thun gesucht- Näheres zu erfragen in der Expedition dieses Blattes. 252) Eine erfahrene Haushälterin auf sofort gefucht. Neustadt D. 29. Die Gartenlaube Nr. 2 kann wegen eines Unglück?falles in der Presse in dieser Woche nicht ausqegeben werden und wird erst künftigen Mittwoch erscheinen. Gießen, den 13. Januar 1877. (25T ___________J. Ricker. 236) Tüchtige Cigarren - und WickL^. wacher gesucht von______Ehr. F. 9t o l l. Köln-Gießener $ahn Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6*s, 12, 4*3 Dillenburg 6«, 12, 4*», 9\ (1f Siegen G*5, 12. Wetzlar 6«', 955 12, 4*3, 7S 9* Beraniwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüol'schen Univ.»Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen Es tr Sitten, @rünitr# mit 9167 ton 12 Gie Berlin, herigen ersten Li rusung des provi schreiben des N sitzer iemtt Henst hat. Da der 9i wurde alsbald t mit 53 Stimmen Aas Lippe, l5 ersten Pice-Präsid Odo Stolberg, s Letztgenannte mit Präsidenten ward - Der „s „Pineta" telegrai * zu segeln, Jmnessen in den Berlin, i ter Lesung des E her Änsarbeitung M* eines deuis ttU(lnnt werden, h-ch'iittcht für bftß bürgeiliks Idjcinli^ im ^hi ^'lcheii Händü, das Recht t>er « Motiven ans Wrt von der roirb ; “"Mrtijtr, mttc . Berlin, 1 c'" "ich-ni $ei| ’ffloniien. '.«'N 7"'"» b( $ '"H Wett. 12 J WmK'K 1 itin ’ atr ''hui,; b" "f'itn