Ng. s» 'n t n""6 “ non *PlaU44. ^dermachcrist K/och dm6t lbe’n'nn-it b?t. Näheres btt "nbergtr, •Sen. In? OH iftfe °°n?;«-r' W"JÄ in. itmluitg tttinslokalk. ’trben gebeten, Vorstand. = e- tr. 36 II ’ Victor vm t Tenkwürdig- rften von $nr« ift- fEchluß.> gainseln. Von S M. Cor-' Silbe: Ton- Henke für bas etage im Elsaß. Mit 6 Jllu^ tische: Leichen- chen. sich: tuchhanblung. icker. t> Weftemachw ti Itlbmnafy r. ker atWrttn unb Qsieüen sut> en. 13295. Uhr: la. etf. (tvotfomnieir Gießen. M i, fit i* it K‘l". 8ttW- irftd« MB", raut, iu»"5 Reifen M81!111 nW’“'. »au«’ -"V rze't » psßt"^ itl der r¥o. 188. Mittwoch, den 13. Juni 1879. Aießmer Wyeigex AMize- unii Amtsblatt für Äen Kreis Gießen. Amtlicher Hheit. No. 25 dcS Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 2. d. M., enthält: (No. 1195). Gesetz, betreffend den Bau einer Eisenbahn von Teterchen biS zur Saarbahn bei Baus und- bei Völklingen., Vom 21. Mai 1^77. (No. 1196). Gesetz, betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Haushalts Etat des Deutschen Reichs für das Etatjahr 1877/78. Vom 26 sfl? it 1877 (No. 1197). Freundschaftsvertrag zwischen Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser, König von Preußen rc. und im Namen des Deutschen Reichs, und Seiner Majestät dem Könige von Tonga. Vom 1. Novbr. 1876. Gießen, den 11. Juni 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. _______ Lang-Göns, den 10. Juni 1877. P f a r r - C o u f e r t u z. Montag den 18. Juni, Nachmittags 1 Uhr, auf dem Schiffenberg. Strack, Dekan. ■ex Oesterreich. sein. teil Belgien. Brüssel, olle Angelegenheiten direct ohne Vermitteln!^ des russischen Agenten zu erledigen. gänzlich verschwunden. Seeheim, 11. Juni 1877. Professor Seitz. Dr. Göring. Darmstadt, H. Juni. Heute ist in dem Befinden Sr. Königl. Hoheit i be8 Großherzogs eine wesentliche Veränderung nicht eingetrcten. Der Kräftezustand Höchstdeffelben ist leider noch ein geringer und kommen leichte Anfälle vcn Brustbeklemmung immer noch zeitweise zur Beobachtung. Seeheim, 11. Juni 1877. Dr. Göring. Berlin, 9. Juni. Gortschakoff's Depesche beantwortet Derby's fünf Punkte, welche den Suez-Canal, die Dardanellen, Aegypten, Konstantinopel und den persischen Golf betreffen. Nirgendwo sollen Englands Interessen bedroht werden. Eine Besitz-Ergreifung von Konstantinopel sei nicht beabsichtigt. Rußland bestehe auf einer Verbesserung der Lage der türkischen Christen nach den Beschlüssen der Konstantinopeler Conferenz; nach siegreichen Kämpfen werde es die letzteren wieder aufnehmen und sichere Garantien fordern. Gerüchtweise verlautet von einer Abtretung der Hoheits-Rechte der Türkei über Aegypten an England gegen eine Entschädigung von 10 Mill. Pfund. Die Erkrankung des Sultans soll fortdauern. — Das Befinden des Kaisers hat sich gebeffert. Berlin, 9. Juni. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Gegenüber den Versuchen der Freunde der gegenwärtigen Pariser Gewalthaber, die Thatsache, daß der Sturz des Ministeriums Simon in erster Linie das Werk ultramontaner Machinationen ist, durch den Hinweis auf den Umstand abzuschwächen, daß Frankreich als vorwiegend katholisches Land mit diesem Factor zu rechnen habe, sei die Erinnerung am Platze, daß alle romanischen Staaten sich zum Katholicismus bekennen. Die kirchliche Politik Spaniens sei stets bemüht gewesen, den Grundsätzen der Gerechtigkeit und Billigkeit Geltung zu verschaffen. Von den gleichen Gesichtspunkten aus leite der spanische Munster des Aeußern, Silvela, die Beziehungen Spaniens zur Curie, indem er in einer jüngst stattgehabten Debatte die geistliche Unabhängigkeit des Papstes betont und hinzugefügt habe, dieselbe könne nur in Gemeinschaft mit allen Mächten, also auch mit Italien, hergestellt werden. - Der „Reichs-Anz." schreibt: Nach einer den Botschaftern in Konstantinopel zugegangeuen Mittheilung wurde türkischerseits angeordnet, daß alle zur Nachtzeit an den Dardanellen ankommenden Schiffe vor Sedel Bar und Knm Kale liegen bleiben müffen und auf zuwiderhandelnde Schiffe gefeuert vriro. Im Hafen Suda sind Torpedos gelegt und die Einfahrt bei Nacht verboten worden. Die üblichen Kanonenschüsse bei Ankunft der Sckiffe zur Nacht- it fallen fort. Am Eingang der Suda-Bay ist ein Wachschiff stationirt. Köln, 9. Juni. Die „Köln. Ztg." meldet aus Rom vom 9. d. Mts.: Cardinal Simeoni erklärte dem Agenten Rußlands beim heil. Stuhle, Fürsten Uruffow, wenn Rußland den wiederholten Versicherungen zuwider die Verfolgung der katholischen Kirche in Polen fortsetze, sei der heil. Stuhl geuöthigt, Bußland. Moskau, 9. Juni. In dem von dem Handelsgericht über Dr. Strous- berg als Petersburger Kaufmann eröffneten Concurs hat der Maffev»wa1er Alscbwang die Gläubiger zu einer Aufnahme des Vermögens in Dr. Strous- berg's Wohnung im „Hotel Dusaux", woselbst sich Letzterer unter permanenter Bewachung befindet, eiuberufen. Irankreich. Paris, 9. Juni. Die „Union" lheilt mit, daß zwischen dem Cabinek und der legitimistischeu Partei ein Einvernehmen hergestellt sei. — Der „Moniteur" erwähnt der gestrigen Nachricht des „Bien Public" über die den Bahu- vorsteheru gegebenen Instructionen und bemerkt, die Nachricht sei wahr, aber es werde ihr eine zu große Tragweite beigemeffen. Es handle sich um keine außerordentlichen Maßregeln, sondern nur um eine Maßregel, welche die einfache Folge des Systems der Mobilmachung sei, wie solches in Frankreich und Deutschland bestehe; auch seien die Instructionen nicht neuen Datums, sondern vor fünf Monaten von dem früheren Cabinet gegeben worden. Paris, 10. Juni. Der „Agence Havas" zufolge soll die russische Note, welcke Graf Schuwaloff dem britischen Cabinet überbracht hat und die auch den übrigen Mächten mitgetheilt ist, in durchaus beruhigender Form gehal- London, kanischen Union, werden. Deutschland. Darmstadt, 10. Juni. Der Verlauf des heutigen Tages hat in dem V finden Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs keinen Zwischenfall gebracht. Der Appetit war heute besser, die Aufregung ist völlig vorübergegangen, es macht sich Vedürfniß nach Schlaf geltend und ist der Krästezustand ziemlich bi friedigend. Seeheim, 10. Juni 1877. Professor Seitz. Dr. Göring. Darmstadt, 11. Juni. Im Lause der heutigen Nacht wurde die Ruhe Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs durch eine mehrstündige Aufregung unter-- b ochen, die jedoch vergleichsweise weniger lebhaft und anhaltend war als in der verflossenen Nacht. Dementsprechend ist auch heute Morgen das Befinden Höchstdeffelben ein zufriedenstellenderes. Das Fieber ist bereits seit einigen Tagen ßngland 9. Juni. General Grant, dem Ex-Präsidenten der ameri- soll am 15. d. Mts. das Bürgerrecht der City verliehen Wien, 9. Juni. Ein Petersburger Schreiben der „Polit. Corresp." -ritt allen Versionen von Verhandlungen über eine Demarcations-Linie ober von bevorstehenden Friedens-Verhandlungen entgegen. Die Ausstellung einer Demarcations-Linie würde der von Rußland wiederholt proclamirten Politik Mr Uneigennützigkeit und der Vertretung europäischer Interessen gegenüber der Pforte widersprechen. Ueber Friedenspunkte mit England zu uegociren, hätte keinen Zweck, da Rußlard nur mit der Türkei im Kriege, weshalb auch fremde Vermittelung nicht benöthigt sei. Die Abreise des Kaisers zur Armee wäre nicht erfolgt, um den Friedeusschluß zu erleichtern, sondern um die Armee zu dem bevorstehenden Kampfe zu begeistern. Pesth, 9. Juni. Unterhaus. Simonyi interpellirte die Regierung über die leitenden Principien gegenüber dem Orient-Kriege, ob zwischen Oesterreich- Ungarn und einer kriegführenden Partei ein Übereinkommen bestehe, ob Annexion ober Occupation beabsichtigt sei, daß in Fiume für die russische Regierung Torpedos angefertigt würden, ferner daß russisches Kriegs-Material über Galizien befördert werde und was die Regierung Angesichts des mit dem Pariser Vertrag und den Interessen Austro-Ungarns collidirenden russisch-rumänischen Uebereinkommens gethan habe ober zu thun gebenke. 9 Juni Die Repräsentanten-Kammer hat mit 56 gegen 46 Stimmen den die Abstellung von Mißständen bei den Wahlen betreffend Gesetz-Entwurf angenommen und vertagte sich hierauf bis zum 19. Juli. Brüssel 10 Juni. In Folge ber Annahme des Wahlreform-Gesetzes in der Kammer geht die Rede von der Einberufung eines liberalen Congresses nach Brüssel, um gegen bas Gesetz zu protestiren, bas ben Geistlichen bie Straflosigkeit für ihre Wahl-Umtriebe sichert. Türkei. Konstantinopel, 8. Jun?- Nack' Z-''t'.m?s-Meldunzen hat die Finanz- Commission der Kammer das Project einer Zwangs-Anleihe von 5 Mill. Pfund durch Ausgabe eines amortistrbaren und verzinslichen Papiers angenommen. Davon sollen 3 Mill, durch Verdoppelung der Grundsteuer, zwei durch Redu- cirung der Beamten-Gehalte gesichert werden. Rumänien Bukarest, 8. Juni. Der Kaiser von Rußland wurde bei seiner Ankunft vom Fürsten und deffen Gemahlin am Bahnhofe empfangen. Straßen und Häuser waren festlich geschmückt. Die Volksmenge begleitete den Kaiser mit Zurufen. Sogleich nach Erstattung des Besuches beim Fürsten kehrte der Kaiser nach Plojesti zurück. Fürst Gortschakoff befand sich in seiner Begleitung. — Die Russen haben Ardanusch besetzt. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. gebäude. 13. ntng am 14. 15. 16 Vergebung von Freistellen an der Realschule. Aufstellung der Schulgeldltsten. Die Thttlung der vierten Klasse der Stadtknabenschule. Die Rechtssache der Stadt Gießen contra H einr ich Becker I von Roda.n Das Gesetz über den Unterstützungswohnsitz. oonRodg.n. Die Bleichleihen betr. Ä!"eAment der Straße zwischen Gartfeld und Asterweg. Die Pflasterung der Trottoirs vor dem Wallthor. Verbesserung des Wegs in der Lichtenau am f. g. Felsen. Die Brücke über den Bruchgraben betr. Gesuch des Chr. Wallenfels HL wegen Anlegung einer Ueberfahrt. Austüllung der Ludwigsftraße vor dem Platze für das neue Unioersitäts- Anlegung einer Ueberfahrt Seitens des Fuhrmanns Johannes Schleu- Schiffenberger Weg. w Kostendecreturen. Gesuche um Erlaß von Communalsteuern. Gesuch um Rückvergütung von Octroi. „Meine Damen und Herren! Tie Scenen beim Brande des Southern Hotels in St. Louis sind Ihnen Allen sicher noch frisch im Gedächtniß! . . . Seit der Kunde von jener Schreckensnacht bin ich unaufhörlich bedacht gewesen, alle Maßregeln zur Verhütung ähnlicher Schrcckens- Scenen in meinem Hotel zu treffen und ibnen auf die beste Weise vorzubeugen. Zu diesem Zwecke habe ich alle meine Angestellten, vom Oberbuchhalter bis zum Messer und Gadelputzer, einexercirt, so daß jeder Eine weiß, was er beim Ausbrechen von Feuer zu tbun hat. Daß sie tüchtig einexercirt sind und ihre Pflichten innehaben, habe ich Ihnen soeben deutlich genug bewiesen. 4 Minuten und 38 Sekunden nachdem ich das Alarmcorps der Stiefelputzer und Zimmerkellner über das ganze Haus gejagt hatte, ist der letzte der Gäste — der fette Gentleman von Nr. 327, im Unterhemd und Bettlaken — die Treppe herabgekugelt worden. Ich sehe, daß kein Bewohner des Hotels fehlt, — Sie sind alle hier versammelt, Keiner von Ihnen ist beschädigt, Alles ist ohne Confussion und Contusion abgegangen. Meine Damen und Herren! Ich danke Ihnen vom Grunde meines Herzens und bitte Sie, wenn wirklich einmal Feuer ausbrechen sollte, sich eben so kaltblütig und besonnen zu benehmen, wie bet dieser Probe; dann türkischer Salomo. Von dem Präsidenten des türkischen Parlaments, Achmed Vesik Effendi, erzählen die Blätter folgende Anekdote: Zur Zett als derselbe als außerordentlicher Commtssär in Kleinasien fungtrte, wohnten bei Brussa in zwei benachbarten Gehöften ein Türke und em Armenier. Der Erstere jagt eine« Tages zu Pl/rd auf Hasen, das Pferd stürzt und schleift dann den Reiter, dessen einer Fuß im Steigbügel hangen geblieben ist, über die Stoppeln. Der Armenier, der diesem Vor fall von ferne zufchaut, schießt, um den Türken zu retten, auf das Pferd und tobtet «®,n m£nat.e darauf kommt Achmed Vesik als außerordentlicher Commtssär nach Brussa. Der Türke verklagt bet ihm den Armenier, weil derselbe ihm das Pferd er- 'Zo en habe. Achmed Vesik läßt den Armenier ctttren „Hast Du das Pferd erschossen?" fragte er. — „Ja, aber nur um dem Reiter das Leben zu retten." — „Ewet ^0. Du zahlst ihm 50 Lire." — Der Armenier kratzt sich hinter den Ohren, zahlt und schleicht fort. Am andern Tage wird der Türke citirt. „Hat er Dir das Leben gerettet?" fragte Achmed Vesik wieder. — „Ja." - So bist Du sein Leibeigener und losest Dich mit 20,000 Piastern von ihm los." - Der Türke jammert und heult, es nützt nichts. Er muß die Summe seinem Lebensretter zahlen. — Eine interessante Ordre vom Jahre 1624 gibt den zu einer Erzherzoglichen Tafel geladenen Junkern, tungsten Offizieren und Fähnrichen folgende Verhaltung- - maßregeln: „Sintemalen Ihre K. H. K- Hoheit geruheten, mehre Offiziers an höchlt, dero Tisch zu inoitiren, item ich allotewetlen in Okkasion bin gewesen, mit männtg- ltcher Kenntnis; und Persuasion wie sich allemalen die der meisten Offiziers als Cava- liers ritterlich uno manierlich untereinander und manniglich traktiren thun und co"- tentiren, alsdann muß ich doch vorweg den Junkern, so nicht ordentlich gehobelt sind, aufmerksam machen auf die mensure regulaire als: 1) Item mit blankem Zeuge, säubern Rock und Stiefeln, und nicht angetrunken Ihre K. K- Hoheit zu incomplimentiren. 2) Item bet der Tafel den Stuhl nicht wackeln und die Füße nicht lang aus- . spreizen. 3) Item nicht nach jedem Bissem trinken, alsdann man zu frühe voll wird, den Humpen aber nach jeder Speis ein Mal Halbert ausleeren, vornhinein ab r den Schnauzbart und das Maul sauber abwischen. 4) Mit der Hand nicht in die Vorlegeschüssel langen oder die abgekieferten Beine zurück oder hinter den Tisch werfen. 5) Item nicht an den Fingern mit der Zunge schlecken, auf das Teller spellen oder in das Tischtuch schneitzen. 6) Item zu Letzterem nicht zu vielfach viehisch humptren, daß man vom Stuhl fallt oder item nicht mehren gradweg gehen kann. — Bald nach dem Brande deö Southern Hotels kam dem Besitzer eines Chicagoer Hotels der Gedanke, daß er unverzüglich Schritte thun müsse, sein gesammles Hauspersonal für eine etwa entstehende Feuersgefahr etnzuexerciren, so daß im i^alle eine solche eintrete, auch nicht eine Minute durch Verwirrung verloren gehe und o >ß jeder Angestellte sofort wisse, was er bei ausgebrochenem Feuer zu thun habe. Er begann also damit, erst die Buchhalter, Oberkellner, den Steward rc. mit den entsprechenden Instruktionen zu versedei.. — Jeder erhielt eine bestimmte Thätigkeit angewiesen oder einen Post.ii, an bdi er bei Ausbruch eines Feuers im Hause eilen und das ihm Aufgetragene thun solle. Nachdem das obere Personal seine Instruktionen erhalten hatte, nahm der Wirth die Kellnerschaar, die Hausknechte, Stiefelputzer, Laufburschen, die Stubenmädchen, Scheuer- und Waschfrauen, die Büglerinnen und Küchenrnäochen vor und Allen wurde gesagt, was sie thun müssen, wenn einmal im Hotel Feuer entstehe. Mehrere Tage lang wiederholte er ihnen diese Instruktionen und als er glaubte, daß sie dieselben genügend begriffen und vollständig im Kopf hätten, schritt er zu einer Generalprobe, um sich zu überzeugen, wie das Ding arbeiten würde, wenn einmal wirklich die Nothwendtgkett eines Alarms eintrete. Der orientalische Krieg. Wien, 9. Juni. Nach einer Meldung des „Tageblatts" aus Bukarest haben die türkischen Batterien von Rustschuk heute früh Madarosch bei Giur- gewo zu beschießen begonnen. Bis jetzt ist dieser Kampf indeß resultatlos geblieben. — Ein Telegramm der „Neuen Fr. Pr." meldet aus Bukarest vom 9. d. Mts.: Eine rumänische Batterie in Beket beschoß einen Truppen transpor- tirenden türkischen Dampfer, welchem ein Monitor zu Hülfe kam. Letzterer, von den türkischen Ufer-Batterien unterstützt, nahm den Kampf auf und das Feuer der rumänischen Batterien vermochte nicht, den Truppen-Transport zu hindern. In dem Kampfe, der zwei Stunden dauerte, wurden 200 Schüsse gewechselt. Die Donau fällt. Serbien. Belgrad, 9. Juni. Die serbische Regierung macht im Auslande Waffen-Einkäufe. In der nächsten Skuptschina wird voraussichtlich die Kriegspartei die Majorität besitzen. Man befürchtet, daß in den Kreisen Jagodina und Alexinatz wegen der gegen das Ministerium herrschenden Mißstimmung eine Erhebung stattfinden werde. Lokal, Notiz. _ . 9un^- Nachdem der Werth freiwilliger Feuerwehren auch auf dem Lande zu Bcanff gekommen, war Lollar nächst Wieseck die erste Ortschaft unserer Pro. d^ren thatkraftige ;unge Bürgerschaft den Gedanken auch zur Ausführung brachte. Nächsten Sonntag den 17 l. M. wird nun diese Feuerwehr zur Feier ihres ersten Stiftungsfestes in öffentlicher Hebung zeigen, wie weit sie geschult iit. Die Hebung beginnt Nachmittags 3 Hhr. Untere frei®, städt. Feuerwehr, welche bei Gründung der benachbarten Kameradschaft mitgewirkt bat, ist eingeladen der Hebung und dem Feste betzuwohnen. Es tst zu wünschen, daß sie sich in angemessener Zahl betheilige. Gießen, 12. Juni. Wir lassen nachstehend die Taa e s ord nung für dte Stadt- veroroneten-Sitzung am Donnerstag den 14. Juni 1877, Nachmittags 4 Uhr, — Die „Neue Fr. Pr." veröffentlicht ein Telegramm ihres Special- Correspondenten im türkischen Hauptquartier bei Zewin (in Armenien) vom 8. d. Mts., wonach daselbst die türkische Hauptmacht in conccntrirter, günstiger und entsprechend befestigter Stellung steht, den Straßen Knoten von Zewin beherrschend und bereit, nach allen Seiten anzugreifen. Mobile Colonnen sind von Erzerum, Zewin und Bardez gegen die russische Avantgarde bei Olti vorgegangen. — Ein Telegramm des „Neuen Wiener Tagebl." aus Canea meldet: Eine Versammlung hervorragender Cretenser in Omalo hat beschlossen, Waffen- Depots zu errichten und Lehrer zur militärischen Ausbildung der Jugend anzu- stellen. Der Vali von Canea sandte drei Bataillone nach Omalo. Konstantinopel, 9. Juni. Eine Depesche Mukhtar Pascha's vom Mittwoch meldet: Die russische Abteilung, welche Olti besetzt hatte, hat sich nach Penek zurückgezogen. Nach einer Depesche des Gouverneurs von Erzerum von gleichem Tage haben in Alasehgirt, Kars und Wan keinerlei Ereigniß von Bedeutung stattgesunden. — Ali Saib Pascha meldet, daß ein Geschützkampf mit den Montenegrinern im Districte Piperi stattgehabt habe. Konstantinopel, 9. Juni. Neuere Depeschen aus Erzerum constati- ren das Vorrücken der Rusten. Mukhtar Pascha hat sich Erzerum genähert, wo eine Schlacht zu bevorstehen scheint. — Hobart Pascha, welcher aus dem Schwarzen Meere zurückkehrte, brachte drei mit Getreide beladene griechische Schiffe mit, die wegen Blokadebruchs confiscirt worden. Wien, 9. Juni. Die „Polit. Corresp." meldet aus Cattaro vom heutigen Tage: Bei Korjenitz wird seit gestern gekämpft. Die Türken treffen Anstalten, Niksic von Krstac und Muratovic aus zu verproviantiren. Aus Bukarest vom 9. d. Mts. : In dem Städtchen Dorobana in der Moldau fand am 5. d. eine heftige Judenhetze statt. Viele Juden wurden getödtet, die Häuser geplündert. Desgleichen wurde in Jasty Nachts das Judenviertel in Brand gesteckt, wobei 14 Häuser verbrannten. Die Regierung hat eine strenge Untersuchung angeordnet. Alexandrien, 10. Juni. Die zur Ueberführung des ägytischen Trup- pen-Contiligentes nach der Türkei bestimmten türkischen Kriegsschiffe sind hier eingetroffen; wie verlautet, sollen die Truppen unverzüglich eingeschifft werden. Wien, 11. Juni. Meldung des „Tageblatts: Skutari: Die türkischen Truppen erlitten bei Martinice eine Schlappe, räumten Plana und con- centrirten sich bei Spuz. — Rustschuk, 9. Juni: Aarifi Pascha degagirte gestern zwei im Matschtn-Canal eingeschloffene Panzerschiffe und stieß darauf wieder zur Escadre. Suleiman Bey focht bei Ialomnitzn gegen eine russische Batterie und demontirte drei feindliche Geschütze. Die Ruffen begannen heute Vormittag 15 Kilometer donauabwärts bei Giurgewo den Bau einer Batterie. Das Fort Maratin zerstörte in einer dreistündigen Kanonade die russische Arbeit und zwang den Feind zum Rückzüge. Am Abend wurde die Kanonade wieder ausgenommen ; der Feind schweigt aber. — Belgrad: Im Santschak von Bihac wurde ein siegendes Jnsnrgenten-Corps gebildet, in welchem viele Fremde dienen; der Oesterreicher Watic ist Chef dieses Corps. — Die „Presse" meldet aus Plojesti: Der Czar hat verfügt, daß die rumänischen Truppen den Uebergang über die Donau nicht mitmachen. — Nach der heutigen Kirchen-Parade verlas der Czar vor den Generalen eine vom asiatischen Kriegsschauplätze eingetroffene Depesche über die vollständige Umzingelung von Kars. — Der Fürst, die Fürstin und der ganze rumänische Hofstaat wurden zur kaiserlichen Hoftafel geladen. In her Nacht vom 4. auf 5. Mat, Morgens gegen 2 Hhr, ward plötzlich der Alarm im Hotel gegeben, daß es darin brenne. Die Stiefelputzer und Zimmerkellner I stürmten in alle Corridore und schlugen an alle Thüren, um die Gälte aus dem Schlafe zu wecken; die Pottier waren im Nu im Gepäckzimmer und warfen alle Koffer heraus; die Buchhalter stürzten mit den Geschäftsbüchern und den Fremdenregtstern aus dem Hause, der Kassirer räumte den Geldschrank aus und oben an der Haupttreppe stand der Oberkellner und trieb die in ihren Nachtgewändern von allen Seiten herdeiftrö- menden Gäste zur Eile an und die Treppen hinunter. Als Alle — Herren, Domen und Kinder — in der großen Halle, zu ebener Erde, versammelt waren, sprang der Besitzer des Hotels, mit seiner Hhr in der Hand, auf die Marmorplatte in der Office und sagte: Vermischtes. , r r.-U"®e[en' Arches jetzt thatsächlich, besonders auf dem platten Lande Topfbinder, Kesselflicker, Händler mit Drahtwaaren und ähnlichen Gegen- standen, ^genannte Slowaken alt und jung, im Hmherziehen den angeblichen Gewerbe- belrieb ausüben und eine wirkliche Landplage bilden, wird jetzt voraussichtlich nach und nach ein Ende gemacht werden, indem nach Nr. 2 der vom Bundesrath erlassenen Bestimmungen über den Gewerbebetrieb der Ausländer im Hmherziehen vom 7. Marz d. I. Ausländer zu dem vorgenannten Gewerbebetrieb nur dann einen LegitimationS- schein erhalten sollen, wenn sie einen solchen im nächst vorangeganaenen Kalenderiabre für das Gewerbe erhalten haben. Nr. 3 und 4 bestimmen sodann, daß Ausländer uuter 21 Jahren niemals, auch nicht als Begleiter von Inländern, selbst wenn sie im re vorher einen Legitimationsschein besessen haben, fernerhin zugelaffe« werden sollen. Hiermit stehen die Slowaken auf dem Aussterbe-Etat. Haß lach, 6. Juni. Die unselige Leidenschaft des Wilderns hat dem jungen Hllmer von hier nicht nur lebenslängliche Zuchthausstrafe, sondern auch die Einbuße ,C/2eJ ^mögens eingetragen, so daß er, wenn er je begnadigt werden sollte, gar nichts mehr besitzt. Das Bezirksgericht Frankenthal hat nämlich den Wittwen der ge- todteten Waldhüter Handrich und Scholl Entschävigungen aus dem Vermögen deS oer- urtheilten UUmer, und zwar der Erstgenannten 6000 jü, der Anderen 4000 Jt »uge- >prochen. Außerdem fordert der Staat noch 1600 für die Hntersuchung und Verhandlung So kostete also em Hase zwei Menschenleben, lebenslängliche Zuchthaus- '■ "Mäh. ' ““Mtätfc ""Schi,., i ParlammlS, t, als derjeldt mssa in zwei ines Tages zu einer Fuh im r diesem Vor rb und tobtet ommissär nach datz Pferd n- bas Pserb tt- ien." - „Emel i Ohren, zahlt Dir bas Leben ^eigener unb und heult, cs kyheysMen s an höchst' mit mannigr is als W- M UHb ton; gehobelt Mb, cht angetrunken Lind, "ch-"G„°n- ^enGewerbe- ussichtiich nach lath nlassenen oom 7. M, ^flitlmatione: Äalenberiabre 'Q6 Ausländer ? wenn sie im lasse« werden dem jungen > die Einbuße m sollte, gar ittwen der ge- ögen des oer- *000 Jl zuge- mg und Verse Zuchthaus- icht lang ausvoll wirb, den omhinein ab-r -kiesertm Seine Teller speile" an vom Stuhl her eines Cbt- jein daß im isalle gehe und H i habe- Ek öe- fett angenuesen und das ihm L(n erhalten goufburschem ^chenmaoche« itel Feuer iß er glaub'^ Itt er zu ctnef wenn einmal «ofi-rfä siern aus M sste -O is von sSr i "'S* ** und Volk 1) Maurerarbeit, einschließlich Materiallieferung, zu fi zur Einsicht offen. bei uns (3302 Julius Wallach. 3306) sind billig zu haben bei (325$ (3332 empfehlen J. A, Busch Söhne. Weber. (3313 116893 05 85555.15 36661,44 8552,16 37497,13 23010,50 8261,01 3) Zimmerarbeit 4) Dachdeckerarbeit, 5) Schreinerarbeit, 6) Schlofferarbeit 7) Glaserarbeit H H Feilgebote»»es. Futter-Sedneidma-chinerr Ihr reichhaltiges Lager in SomiMerschtihen Gießen, den 11. Juni 1877. Müller. 3251) 40—50 Centner Heu zu verkaufen. Wilhelmsstraße E. 26. in der Gemarkung Trohe. Rabenau, am 11. Juni 1877. Der Rentmeister: Schmidt- können Sie sicher sein, daß Sie gerettet werden. Gute Nacht, meine Herrschaften! Der Himmel segne Sie! — Wenn Sic sich jetzt auf Ihre Zimmer zurückziehen, wird der älteste der Laufburschen Jedem von Ihnen ein P.cfet .Karten des Hotels einhändigen, die Sie unter Ihre Freunde und Bekannten v.rtheilen wollen, wobei Sie ja aus eigener Erfahrung hinzufügen können, welche umfassende Vorkehrungen im Hause gegen $CU In diesem Augenblicke flog eine wohlgefüllte Reisetasche ihm gegen den Kopf, daß er von der Marmorplotte herunter purzelte, und ttrtzdes nächtlichen Negligös fiel ein Dutzend befonders erboster Gäste über ihn her und schlug ihn windelweich, bis man ihn auf Bitten seiner Frau und Tochter verließ. Von weiteren Alarmproben hat er sich vorgenoinmen vor der Hand obzusehen. veranschlagt zu 2) Steinhauerarbeit, veranschlagt Handel und Verkehr. Gießen, 12. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. Ä0 $ bi$ 1 X 10 H, Hühnereier, per Stück 5 Enteneier per Stück 6 Käse, per Stück 4—10^. Kasematte, per St. 3^. Erbsen, 1 Liter — H, Lmsen, 1 Liter 18 H, Tauben, das Paar 65 Hühner, per Stück 1 X, Hahnen, per Stück — H, Kartoffeln, 100 6jsg 9 40 ,A. Diez, 8. Juni. (Fruchtmarkt.) Die Preise stellten sich: Rother Weizen X 22.78, Meißer Weizen X 22 60, Korn X 16.93, Gerste X 14, Hafer X 9.09, Kartoffeln —■ Heugras-Versteigerung. Das diesjährige Heugras der Freiherrlich von Rabenau'schen Wiesen und Gärten, soll Donnerstag den 14. Juni l. I. in Abteilungen an Ort und Stelle versteigert werden, und zwar: o. Morgens um 10 Uhr von '9 Morgen in der Gemarkung Alt Buseck, und b. Mittags um 12 Uhr von 2i/2 Morgen IeUgeöotenes. Eine noch gut erhaltene Chaise, ein Clavier, ein Sopha und sonstige HauS- und Gartengeräthe werden Mittwoch den 20. I. M., von Vormittags 10 Uhr an, zu Romrod (Station der Eisenbahn Gießen- Fulda) bei Frau Ober-Einnehmer Schwarz Wittwe freiwillig gegen baare Zahlung versteigert.(3318 Toilette-, Babe-, Keuster- UNd Pferdtschwämme n größter AuSw ahl empfiehlt 2950)Emil Fischbach. Lehnheim; 5) Nachmittags 3 Uhr bei Gastwirth Faust zu Groß-Eichen von 21 Morgen der Gemarkung Groß-Eichen; 6) Nachmittags 5 Uhr bei Gastwirth Philippi zu Ruppertenrod von 341/2 Morgen der Gemarkung Ruppertenrod. Grün berg, am 2. Juni 1877. Großherzogliche Obersörsterei Nieder«Ohmen. Hüter. Heugrasvtrstkigcrung in der Oberförsterei Rieder-Ohmen 3165) Das diesjährige Heugras von den Domanialwiesen rc. wird Montag den 18. d. M. Heugras-Versteigerung. Donnerstag den 14. Juni, Vormittags 9 Uhr, soll das Heugras non den Wiesen der Herren Johann Heinrich Busch, Heinrich Becker, Carl Kotier Wittwe, Chr. Jughard, Heinrich Jughard, (9. Vogt, Dr. Kehrer, Phil. Lampus, versteigert werden. Dieselben sind größten Theils frisch angelegt, und sind dieselben mit ehr schönem weißen Klee bepflanzt. Der An- ang wird am Neuenweger Thor gemacht. Heugras Versteigerung. Donnerstag den 21. d. M., von Morgens 9 Uhr an, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras von circa 110 Morgen an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist wie gewöhnlich bei der Fußmühle. Großen-Buseck, am 12. Juni 1877. Großh. Bürgermeisterei Großen - Buseck. Wagner. (3322 versteigert, und zwar: 1) Morgens 7 Uhr bei Gastwirth Schäfer in Lumda von lll/2 Morgen der Gemarkung Lumda in der Seilbach, Theil- und Jakobshellgenwiese, sowie von den Wegen und Schneißen der Forstwarteien Lumda und sollen im Submissionsweg vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Bedingungen liegen „ . Die Eröffnung der versiegelt, portofrei und mit bezüglicher Aufschrift bei uns einzureichenden Offerten (worin die Gebote in Procenten der Voranschlagssumme auszudrücken) wird INontag den 23. d. Ä)ktA., Vormittags 10 Uhr, in unserem Bureau in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten stattfinden. Später einlausende Offerten bleiben unberücksichtigt. Gießen, am 10. Juni 1877. Großherzoglrches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Vergebung von Bauarbeiten. 3327) Nachstehende zur Erbauung eines Gerichtsgebäudes und eines Gefängnisses dahier auszuführende Arbeiten: Bekanntmachung. 3328) Die städtischen Steinbruche im Hangelftein und an der Steinrutsche im Stadtwalde sollen Dienstag den 19. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Bureau im alten Realschulgebäude auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Gießen, den 10. Juni 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Atzenhain; 2) Morgens 9 Uhr bei Bürgermeister Kratz zu Atzenhain von 291/2 Morgen der Gemarkung Atzenhain im Atzenhainer Teich; 3) Vormittags 11 Uhr bei Gastwirth Weber zu Nieder-Ohmen 53/4 Morgen der Gemarkung Nieder-Ohmen im Königssaaser Grund, Atzenboden und im Haag, sowie von den Wegen und Schneißen der Forstwarteien Bernsseld und Nieder-Ohmen; 4) Nachmittags 1 Uhr bei Gastwirth Reitz zu Merlau von 69 Morgen der Gemarkungen Lehnheim und Merlau, sowie von dem Lehnheimer Teich und von den Wegen und Schneißen der Forstwarteien Merlau und H. von Gimborn’s Tannin-, Aliz a rin-, Gallus-Kaiser-, Salon- und andere Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, grosse Flüssigkeiten und schnelles Trocknen aus und liefern noch nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Copien. Lager in den div. Sorten, sowie auch in in Garmin, blauer Tinte, flüssigem Leim, Stempelfarben etc. befinden sich bei Julius Hoos in Giessen. 3320) H. Hühn K. Grünelmum. 3046) Ein HauS, mitten ln der Stadt gelegen, worin schon längere Zeit ttne Restauration betrieben worden, und welches sich sehr gut zu einer Weinhandlung oder einem Liqueurgeschätt eignet, ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei I. Blitz. öffentlich an die Meistbietenden abtheilungs- weise versteigert werden. Laubach, am 9. Juni 1877. Gräfliche Rentkammer. 3334) Eine hölzerne Pumpe verkauft (32871 billig. O. Buchner, E 29. Frische Scnöimg Ludwigsbrunnen-, Selters- tu Schwalheimer Mineralwasser ist eingetroffen. (3160 H. Schmall, Hess. Hof. Frische Butter, von 10 Pfd. an a 90 per Pfd., bei 3281) H E. Jughardt. 2763) Ein einstöckiges Wohnhaus ist auf den Abbruch zu verkaufen. Näheres bei __F Jutzi. 30441 Einige Hundert Fuder Stroh- scile zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. b Bltts. _____________________ Versteigerungen. Heugras-Versteigeruiig bei der Stadt G-iessen. Montag den 18. und Dienstag den 19. Juni 1877, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, lou das Heugras von den städtischen Wiesen Versteigen werden, und zwar: Montag den 18. Juni von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenwegerthor, am Fürstenbrunnen, im Wiesecktbal und H'egstrauck. Dienstag den 19. Juni von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und hinteren Stolzenmorgen und am Altentisch. Die Zusammenkunft ist: Montag den 18 Juni amNeustädterthor, und Dienstag den 19. Juni in den Ochsenwiesen. Die Großherzogl. Bürger.- eistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 12. Juni 1877. (3339 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm- Fr. ItlüBier 88., Specialitiit in Bau-Artikeln empfiehlt Forbacher Formziegel von tiebr. Couturier, als janerfannt bestes und billigstes Deckmaterial. (1230 3311) Schurwolle verkauft K Molkomesius, Neuenweo. ~~3300) 60-70 Ctr. Korn stroh billig zu verkaufen. Näheres bei J. Blitz* 3324) Auf dem Gräflich Laubach'schen Hofgute zu Obbornhofen werden Dickwurzpflanzen abgegeben. Gräfliche Gutsverwaltung. B eilst ein. Heugras-Versteigerung. Unmittelbar nach der Heugrüs-Verftetge-- rung auf den hiesigen Domanialwiesen soll künftigen Freitag den 15. d. Mts-, Vormittags, bei Herrn Gastwirth Lenz dahier auch das Heugras von circa 27 Morgen Pfarrwiesen öffentlich versteigert werden- Wieseck, am 11. Juni 1877. 3323)___________Drescher, Pfarrer. Heugras-Bersteigerung. Das diesjährige Heugras von den Garben- teicher Gemeindewiesen soll Freitag den 15. I. M., von Vormittags 9 Uhr an, auf Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist auf der Weidwiese zu Erbach. Garbenteich, am 8. Juni 1877. Großherzogl. Bürgermeisterei Garbenteich Schwarz.________(3289 Gras-Versteigerullg. Die diesjährige Heu- und Grummetgras- Erndte auf den zum ArnSburger Hofgut gehörigen Wiesen in Arnsburger und Coln- häuser Gemarkung soll, beginnend am s. g. Gottesackerthor, am Donnerstag den 21. d. M., von Vormittags 9 Uhr an, 3292) Nachttische, Sophagestelle tannene Bettladen, sind zu verkaufen. __G. Tränkner I._ 3286) Ein schwerer 2spänniger Wage» sofort zu verkaufen. Aufseher Balser, ______________Steinbruch bei Schiffenberg. Frische Butter, von 10 Pfd. an ä 90 per Pfd., bei 3333) In frischen Sendungen empfingen Gothaer Cervelatwurst, sowie Schinken im Anschnitt, I. A Busch Söhne. 3336) 300 Bohnenstangen billig ab» zugeben. Zu erfragen bei der Exoed, d. Bl. Wiesbadem, 9. Juni. Neue Kartoffeln per Kilogr. (höchster Preis) X 1—, (niedrigster Preis) 50 Butter per Kilogr. (h. Pr) X 2.80, (n. Pr.) X 2.-. Eier per 25 Stück (h. Pr.) X 1.35, (n. Pr.) X 1 20, Gemischtbrod per Kilogr. (h. Pr.) 43 (n. Pr.) 43 Schwarzbrod (Langbrod) per 2Kil- (HPr.) 65 (n. Pr.) 59^, Schwarzbrod (Rundbrod) per 2 Kil. (h. Pr.) 57 H, (n. Pr ) 54 Ochsenfleisch von der Keule per Kilogr. (h. Pr.) X 1.40, (n. Pr.) X 1 32. Rindfleisch (h. Pr.) X 1.14, (n. Pr ) X 1. Schweinefleisch per Kil- (h. Pr.) X 138, (n. Pr ) X 1.38. Kalbfleisch per Kil. (h. Pr.) X 1.38, (n. Pr.) X 1. Hammelfleisch per Kil. (h. Pr.) X 138, (n. Pr.) X 1. Dörrfleisch per Kilogr. (h. Pr.) X 172, (n. Pr.) X 160. Frankfurt, 11. Juni. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren: 430 Ochsen, 160 Kühe und Rinder, 240 Kälber u- 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qualität X 64-67, 2. Qual. X 57—62, Kühe und Rinder 1. Qualität X 58—60, 2 Qualität X 48—52, Kälber 1. Qual. X 55, 2. Qualität X 42—45, Hämmel 1. Qual. X 50—55, 2. Qualität X 40—45. Schweine 60 H das Pfd. Die Annoncen-Expedition Th. Dietrich Sf Co. in Cassel übernimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämMtliche Zeitungen Deutschlands und des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler Tagespost") ____ C. 21. Carl Schmidt, Hutmacher. C. 21. 3273) Otto** Moto r. Hauptlager des Schuhlagers in Mainz. — Filialen : Giessen, Aschaffenburg, Zürich und Bern. 3319) Abends 6 Uhr, statt. (3325 3315) C. Blaarinami 3326) 2) 3290) 3329) Ein braves Mädchen, welches kochen kann, - wird auf 25. Juni gesucht. H. M. Iughardt, Marklstraße. I. Weißgerber, an der Grünberger Straße. Indem der Unterzeichnete sich auf Obiges bezieht, ist er stets bereit, jedwede gewünschte Auskunft zu ertheilen, und erlaubt sich noch besonders auf . die Militär > Dienst - Versicherung aufmerksam zu machen. Gießen, den 30. Mai 1677. Sitzung m oct kleinen Hula. Angekündigte Vorträge: Herr Prof. Dr. Pflug: Ueber künstliche Blutleere. Herr Prof. Dr. Streng: Bemerkungen über Basaltvorkommen in der Umgegend von Gießen. Achtungsvoll Julius flguck 3239) Das seither von Herrn I. Bo eck bewohnte Logis Ist zu vermiethen und am 1 September zu beziehen; auch kann ein unwöbltrtes Zimmer mit Cabinet ab- gegeuen werden. Emil Lotz, Kirchenplatz. Herzogliche Bangewerkschule zu Holzminden 1>I. Weser. 2L. 3d)iilc für Bauhandwerker, Banbessiffene rc. B- Tchule für Mafchinen- u. Mühlenbauer,Schlosser rc. Schülerzahl im Wintersemester 1876/77 — 1018. Beginn des HauptuntcrricbtS im Wintersemester 1877/78 am 5 November, de-) VorunterrichtS am 8. Qctober. Derpflcgungsan statt nut Eascrne'nent für 5('O -chüler. Programm mit Lehrplan auf Arford r grat s. Meldungere möglichst frsttze tig zu richten an ^ircctor' MM Alle vorkommenden Reparaturen werden prompt und billigst besorgt. Bestellungen nach Maass werden innerhalb 48 Stunden ausgeführt. Ober hessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Mittwoch n möbltrtes Zimmer zu vei- M'ethen Wolkenqosse C. 89.________ 3259) Ein Mansardenlogts zu vermiethen un) gleich zu beziehen bet _____Earl Herbert, Nabrungsberg. 3267) Der von Geschwister Sauer bisher innegehabte Laden ist nebst Familienlogis anderweit zu vermiethen. __W Ferber, Sattler. m,t V°019 Per L zu vermiethen. Ltt L. 21. ^2<>48 3156) Ein geräumiges Mansardenlogis *it allem Zubehör on eine ruhige Familie zu vermiethen. B- Kann Wittwe, _______________________Franksurterstra ß e. 3262) Ein anaehender Kellner wird (r sucht im Hcstel „Prinz Carl."____________ 3226) Em braves ll^ä^chen, welchem kochen kann, sucht aus Johanni Frau Geh. Justizrath Ploch- Todes- Anzeige. Heute Nacht hat es dem Allmächtigen gefallen, nach längerem Leiden unseren innigst geliebten Vater und Grossvater fBei wich Husch in seinem 80. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Giessen, den 11. Juni 1877. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch den 13. Juni, Ei« Commis, der seine 3jährige Lehrzeit in einem Spedition?- und Waaren-Er.gros-Geschäst bestanden hat, sucht eine passende Stelle. Offerten sub K. 17 beliebe man in der Exved d. Bltts. niederzulegen.________(3207 3265) Ein braver Junge gesucht von P h- Uhl, Photograph. Aermiethungen. 3316) In der Alicenstrahe E. 102 ist der III. Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit Zubehör und Gartenantheil zu vermiethen und kann (von jetzt) bis zum 1. September (bis) oder October jeder Zeit bezogen werden. 3331) Zwei meinandergehende Zimmer sind zu vermiethen im vormals Ehr. H orcyseck'schen Hause, Reichensand Bahn- dofsstraße.____________A. Marcus. Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. .Asterweg Lik. A. Nr. 108. Vorzüge dieses patentirten Gasmotors sind: E «fache liegende Conftruction. Ohne Mauerfundament in cUta Eiagen bewohnter Häuser aufzustellen. Anwendung ganz gefahrlos. Vollständig geräuschloser Gang. Keine Wartung. — Geringster Gasverbrauch. Die Maschinen werden geliefert in Größen von Vz, t 2, 4, 6, 8 und mehr Pferdekrast. „Prospekte gratis". (3220 3252) Ein Hausbursche, der mit Pferden umzugeben verstebt, wird gesucht. Wo? sag» die Exped. d. Bltts.________________________ 3178) Eine Frau sucht Monalsslelle Zu erfragen bei der Erved. d. Bltts. 3305) Rock-, Hosen- und Westenmachir gegen hohen Lohn gesucht bei _________H. Mulch, Herrnkleidermacher. 3175) Unterricht im Zeichnen un» Malen für junge Mädchen wird rrthell . Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Anzeige. 2999) Alle in das Rechnungswesen cin- schlagende Arbeiten (Gemeinde-, Kirchen-, Curatel- und Vormundschafts-Rechnungen), Gemeinde- und Kirchenvoranschläge, Vermittelung von Güterkausgeldern, Kapital An- und Ablagen, Gesuche, Bittschriften und sonstige Privatangelegenheiten, werden bestens gegen mäßige Vergütung besorgt Auch wird jede andere gewünschte Auskunft auf Verlangen ertheilt. ____________G. Lang, Lit. A. Nr. 144. 3310) Ein grau und weiß gezeichnetes Hündchen, auf den Namen »Peri" hörend, ist entlausen. Dem Wiederbringer eine gute Belohnung bei der Exped. d. Bltts. । Gescliäfls-Verlegiing. Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, dass ich mit Heutigem mein seitheriges Local verlassen und meinen Laden in das von mir erkaufte, frühere Flank- sche Haus (Laden des Rhein. Kleider-Bazars), verlegt habe. Durch die Vergrösserung meines Locals habe meinem liuppeu - Gcschüfl eine weitere Ausdehnung gegeben und bin jetzt in der Lage, grössere Lieferungen von Mützen jeder Art für Militär, Eisenbahnbeamte und Gesellschaften etc., in kürzester Frist bei solider und geschmackvoller Ausführung zu übernehmen. Gleichzeitig empfehle die Filiale meines Schwagers WILLSTADT aus Mainz in allen Arten Mainzer Schuhwaaren von den gewöhnlichsten bis zu den feinsten Sorten zu billigsten Preisen. 3321) Eine freundliche Wohnung von 3 Zimmern, Kammer, Küche und Keller, wo möglich mit etwas Garten, wird zu mielher gesucht. Offerten mit Preisangabe befördert die Exped. d. Bltts._____________ Anerbieten. 3312) Ein Mann, der ein leserliche Hand schreibt, erbietet sich zum Abschreiden von Acten u. dgl. Nähe, e Auskunft ertheilt die Exped. d. Bltis. 3335) Ein junger Arzt gegen Honorar gesucht vom 20. Juni bis 20. Juli. Näheres bei _______________A. Huhn, Seltersweg. 3246) Ein Pferdeknecht gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltis. Verantwortliche Redactton: A. Schevda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Unio.-Druckcrei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.