«> 187? in v ZZLNaäin-^ Vomier! Gatte, Fl-tt' M' 427. S 1133 ^itiagi. 42’ ibeods. is. H33 Norm- v1 VcM 93s. 1133 Lorm. L g25. 1120 äbtM E'p- U^i)onimeit bei Schultheis. Straße D. 20. ift in Gießen von: 15. Mai an: lDckiHchl. n °°n Gießen nadi 6» 8®. UU8oml, im. 6». -»w8.2«M ■ u» $orm. 4« Nüül dds- Ho* Hechts. *• 9» lisi^orni. 411M ds- tw Nachts. IslschtLisetlbalM en von Gießen na« ir» W- * *m. 12®?«»««- 4,08116 btnll- .ft in Gießen W«: lfr 9V 42’ Nach"- 1 Börm- **• Börm- 3SS ** rm HerB-^A . „je traur^ *♦ W« - ft in Gießen von: 9"*. 11« 8orm. 3«. ■ 730. 8«»* Aomds. UM Ms. 1131 ®orm. 424 NM 11« 2-3 Nachts. 8"*. 1131 Norm. MS. 11«. M AM. frW___________ KcilttEisendchn 1 von Gießen nach »45 VZSltttOii! .chw- y Arm. 12 Uhr MM ichm. 93 Nbrnds- 813. 935 $orm. 12 MKM 7. 95 SbtM H’o 109. Zweites Bltttt. Sonntag, den 13. Mai 1S77. Kießener "Mutiger A«?che- null AnitMM fit hen Kreis Gieße«. Crf^eirtt mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlohn. Expeditionr Schulstraße, Lit. s. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. politischer H h e i l. Woche nübersicht. D. V. C. Das wichtigste Ereigniß der vergangenen Woche ist die Reise, welche der Kaiser in Begleitung des Kronprinzen, des General-Feldmarschalls Moltke und des Kriegs-Ministers v. Kamecke durch die neuen Reichslande gemacht hat. Der Enthusiasmus, nut dem er dort besonders Seitens der elsässi- jchen Landbevölkerung empfangen wurde, überstieg alle Erwartungen und legte ein erfreuliches Zeugniß ab von dem gewaltigen Umschwung, der sich im Laufe der Jahre in der Stimmung der Bewohner der Reichslande vollzogen hat. Selbst in Lothringen, wo doch das französische Element vorherrscht, ließ der Empfang des Kaisers nichts zu wünschen übrig. Was von spröder Zurückhaltung noch vorhanden war, das wurde durch die leutselige Erscheinung des Kaisers überwunden. Die „Kaiserwoche" ist daher für die Reichslande die Epoche der moralischen Eroberung geworden. Unter ihren Eindrücken ist der vom elsässischen Reichstags-Abgeordneten Dollfus in einem Schreiben an seine Colle- gen gemachte Vorschlag einer freiwilligen Rückgabe Elsaß-Lothringens an Frank' reich und einer allgemeinen Entwaffnung spurlos vorübergegangen. Der Kaiser selbst hat übrigens bei verschiedenen Gelegenheiten die Nothwendigkeit eines engeren Anschlusses an das deutsche Vaterland heroorgehoben. Auch in Frankreich wird man daher von dieser Kaiserreise den Eindruck empfangen haben, daß Deutschland fest entschlossen ist, das Gewonnene für immer zu behalten. Die in Aussicht genommene Verstärkung der reichsländischen Garnisonen, über welche wahrend der Anwesenheit des Kaisers eine definitive Entscheidung getroffen worden sein soll, beweist zugleich, daß man sich in Deutschland zu einem neuen Waffengange bereit hält, falls die Franzosen cs versuchen sollten, das Verlorene durch die Gewalt der Waffen wieder zu gewinnen. Fürst Bismarck hat dem Grasen Moltke, wie nachträglich bekannt geworden ist, gleich nach deffen Aeußerungen im Reichstage über das Verhältniß Deutschlands zu Frankreich seine volle Uebereinstimmung mit denselben kundgegeben. Unser zukünftiger Botschafter in Konstantinopel, Prinz Reuß, ist, nachdem die Pforte ihre Absicht, die russischen Unterthanen aus der Türkei auszuweisen, aufgegeben und sich damit einverstanden erklärt, daß dieselben unter den Schutz der deutschen Agenten gestellt werden, über Wien nach seinem neuen Bestimmungsort abgereist. Gleichzeitig ist ein Panzergeschwader unter dem Commando des Coixtre-Admuals Bätsch in Dienst gestellt worden. Der General-Feldmarschalt v. Manteuffel erhielt aus Anlaß seines 50jährigen Dienst- jubrläums ein überaus gnädiges Handschreiben des Kaisers. Der Reichstag hat sich mit der Berathung der letzten ihm vorliegenden Gegenstände so sehr beeilt, daß er schon am 3. d. Mts., noch eher als man es crwanete, geschlossen werden konnte. Das See Unfallsgesetz, das Patentgesetz, die Vorlage über die Verwendung des Reingewinns aus dem Generalstabswerk über den deutsch-französischen Krieg und der Gesetz-Entwurf über den Bau einer Eisenbahn von Teterchen bis nach Bous fanden eine rasche Erledigung. Der Etat für Elsaß-Lothringen wurde mit der Resolution genehmigt, den Reichskanzler aufzufordern, für das allgemeine Collegienhaus der Straßburger Universität 2,500.000 Mk. aus Reichsmitteln bereit zu stellen. Die Vorlage über die Erwerbung zweier Grundstücke für das Reich wurde mit dem Zusatzantrage angenommen, daß die endgültige Bestimmung über deren Verwendung Vorbehalten bleiben solle, bis über die Baustelle für das Reichstagsgebäude entschieden sei. Der Antrag Becker-Lasker's betreffs des Zeugnißzwangs fand zwar 21n nähme, hat aber keine Aussicht auf Genehmigung Seitens des Bundesrathes. Der Antrag Rittinghausen^s endlich betreffs Ueberlassung der Kölner Festungswälle an die Stadt wurde abgelehnt. Im Ganzen und Großen ist man auf liberaler Seite mit dem Verlauf der diesmaligen Session zufrieden. Auf dem Gebiete des Culturkampfes verschärfen sich die Gegensätze zwi scheu Staat und Hierarchie immer mehr. Die Cardinals-Congregation, welche vom Papst mit dem Studium der Frage betraut war, ob der päpstliche Stuhl seine Haltung in Bezug auf die zwischen ihm und gewiffen Negierungen obwaltenden Streitfragen ändern solle, hat erklärt, er müsse die Politik des Widerstandes fortsetzen, und der Exbischof Martin von Paderborn, der sich augenblicklich in Rom aufhält und vom Papste „unaussprechlich liebevoll" empfangen worden sein soll, wird auch gewiß Nichts dazu beitragen, daß man im Vaticau versöhnlicheren Gesinnungen Raum gibt. So setzt man denn auf ultramontaner Seite die gewohnten Manöver mit ungeschwächtem Eifer fort. Oesterreich-Ungarn hat in Folge des zwischen Rußland und der Türkei ausgebrochenen Krieges noch mehr als bisher mit den widersprechenden Tendenzen der verschiedenen im Kaiserstaate vereinigten Nationalitäten zu kämpfen. Während sich in Ungarn ans Anlaß der Anwesenheit der Softas-Deputation in Pesth der Enthusiasmus für die Türken bis zum Uebermaß steigert, wächst in den südslavischen Provinzen Oesterreichs die Begeisterung für Rußland. Die Regierung sucht sich zwischen beiden Extremen, soviel als möglich, in der Milte zv halten. Die in den beiden Parlamenten zu Wien und Pesth gestellten In terpellationen über ihre Orient-Politik hat sie dahin beantwortet: sie halte es fÜT ihre Aufgabe, Alles aufzubieten, daß der Krieg keine europäischen Compli- cationen herbeisühre, für die definitive Gestaltung des Orients aber fich denjenigen Einfluß zu sichern, welcher Oesterreichs Lage und Jntereffen entspreche; sie behalte sich daher auch nach ihrer Neutralitäts-Erklärung volle Actionssrei- heit wor, werde aber nur im äußersten Nothfall die Armee mobilisiren. Die allgemeine österreichische Katholiken-Versammlung, welche in Wien unter dem Vorsitz des Grafen Belcredi abgehallen wurde, war von circa 12—1500 Mitgliedern besucht und befaßte sich vorzugsweise mit Schulangelegenheiten. Der Papst thut Alles, was in seinen Kräften steht, um die Völker und Regierungen aufeinander zu Hetzen und einen allgemeinen Weltbrand zu entzünden, aus dem er die Wiederherstellung seiner weltlichen Herrschaft hervorgehen zu sehen hofft. Gegen das „schismatische" Rußland hat er öffentlich die Hand der göttlichen Gerechtigkeit angernfen, weil dasselbe angeblich seit Jahren unmenschliche Verfolgungen gegen die Katholiken betreibe. Andererseits radelt er gewisse katholische Regierungen, wie die von Frankreich und Belgien, daß sie vor den Kundgebungen ihrer Völker, welche die Freiheit des Oberhauptes der Kirche verlangten, zu zittern schienen, und weigert sich, die Bischöfe zur Einstellung ihrer Agitationen auszufordern. Wie wenig er überhaupt dazu geeignet ist, den gegenwärtigen Stand der Dinge anzuerkennen, geht aus der Thatsache hervor, daß er das Anerbieten einer Regierung, feine Freiheit unter den Schutz der Mächte'zu stellen und darüber mit der Regierung des Königreichs Italien ans Giundlage der gegenwärtigen Situation zu unterhandeln, entschieden zurückgewiesen hat, weil dies einem Verzicht auf die Rechte der weltlichen Macht gleichkäme! Uebrigens hat er neuestens die große Genugthuung gehabt, daß der italienische Senat den Gesetz-Entwurf über den Mißbrauch des geistlichen Amtes mit 105 gegen 92 Stimmen verworfen hat. In Frankreich hat gleich, nachdem die Kammern wieder zusammengetreten waren, ein heftiger Kampf zwischen der klerikalen und republikanischen Partei stattgefunden. Veranlaßt wurde derselbe durch eine Interpellation des Depn- tirten Leblond über die ultramontanen Umtriebe. Der Minister-Präsident Jules Simon suchte am ersten Tage des Kampfes zwischen beiden Parteien zu laviren. Als Gambetta indeß am zweiten Tage die Schwäche der Regierung in einer fulminanten Rede tadelte, den Klerikalismus als den gefährlichsten Feind Frankreichs bezeichnete und strenge Ausführung der Gesetze forderte, erklärte sich der Minister mit der von den Republikanern unterstützten Tagesordnung einverstanden, welche in Erwägung, daß das Wiederaufleben der Kundgebungen des Ultramontanismus eine Gefahr für den innern und äußern Frieden sei, die Regierung aufforderte, alle gesetzlichen Mittel, über welche sie verfüge, gegen dieselben zur Anwendung zu bringen. Indem die Kammer diese Resolution mit der großen Majorität von 361 gegen 121 Stimmen annahm, hat sie freilich die Agitationen der klerikalen Partei für die nächste Zeit zurück- gedrängt, aber den Eifer derselben nur um so mehr angesacht; dieselbe sinnt von nun an natürlich auf Nichts mehr als darauf die Regierung zu stürzen. In England nimmt natürlich der russisch-türkische Krieg das öffentliche Interesse ausschließlich in Anspruch. Die Regierung ist durch ihre Neutralitäts- Erklärung zwar den Wünschen der Opposition bedeutend entgegengekommen, trotzdem setzt Gladstone seine Angriffe aus das Ministerium fort. Charakteristisch ist übngens für die Haltung der Regierung, daß sie in demselben Augenblick, wo sie gegen die angeblichen Annexionsgelüste Rußlands nicht energisch genug protestiren zu können glaubt, das Gebiet der Transvaal-Republik in Südafrika, aller Proteste des dortigen Präsidenten ungeachtet, in aller Stille in die englischen Besitzungen einverleibt hat. Der Kaiser von Rußland ist von seiner Reise zur Armee nach Petersburg zurückgekehrt und dort ebenso wie in Moskau und allen übrigen Städten des Landes mit großer Begeisterung empfangen worden. Vermischtes. München. Ein Graf wegen Lebensmitteloerfälschung angeklagt unb oerurtheilt, ist auch nicht ganz ohne. Dies passirte dem Grafen Styssel d'Aix. welcher in Geisel- pullach für Vie guten Münchener Kühe füttert und seinen Dienstboten Befehl gab, deren Milch tüchtig zu verpantschen, weil sie sonst den Münchenern zu stark sei! Diese zärtliche Fürsorge des edlen Herrn für das Publikum fand keineswegs den Beifall des gestrengen Stadtrichters, der so inhuman war, dem Grafen außer einem derben Rüffel noch eine Anweisung auf 120 zahlbar an den Herrn Staat, zu ertheilen. — Eine Journalistenwette. Bekanntlich wird auf der Pariser Weltausstellung ein eigener Pavillon errichtet, mit der Bestimmung, den Berichterstattern aller Zeitungen der Welt zu dienen. Um die Priorität der diesbezüglichen Anregung stritten die Redakteure des „Gaulois" und des „Figaro". Der Erstere proponirte eine Wette von 10,000 Frcs-, welche Summe der Armen- und der Scbul-Kosse der Stadt Paris zufallen sollte. Die Wette wurde angenommen. Schiedsrichter waren E. Ferry, Maire des IX. Arrondissements von Paris und Herr Cnssagnac Vater. Der Redakteur des „Gaulois^' wies Nach, daß sein Vorschlag vom 14. Januar 1877 datire; der Redakteur des „Figaro" wies jedoch nach, daß e seinen Vorschlag am 18. Oktober 1876 gemacht bare. Somit hatte der Redakteur des „Gaulots" verloren und wurde zur Zahlung der Summe von 10,000 Francs verurtheilt. Stuttgart, 7. Mai. In der Sitzung des königlichen Stadtgerichts vom 3. d. M- wurde der hiesige Holzhändler (5t abgeurtyeilt. Derselbe hatte einer unbemittelten Familie auf Bestellung 1 Cotner Holz zu liefern, brachte aber statt dieses Quantums nur etwa 68 Pfund u.-d versicheite auf Befragen der an der Vollständigkeit zweifelnden Ehe,rau i-eö Käufers, die Richtigkeit des Gewichts, worauf er die Bezahlung für den ganzen Cel-tner erhielt. Bet sofortiger Nachwägung des Holzes stellte sich der Ab- inangel heraus und die eingeleitete Untersuchung ergab, daß der Verkäufer wissentlich zu wenig geliefert hatte. Der zugefügte Schaden war zwar ein geringer (nicht ganz bis X Literarisches. empfiehlt in Neustadt 24 15) Korbwaar 1911) frühere HoVschmtz ** Z-'?S° üe|)ei-na ,J. ß. Busch Söhne 2156) Sehirfeberieht. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen. Southampton, 9. Mai. Das Postdampfschiff Weser, Capt. F von Bülow, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 28. Apnl von Newyoik abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommcn und Hal nach Landung der für Southampton bestimmten Paffagiere, Post und Ladung 10 Uhr Morgens die Reise nach Bremen fortgesetzt. Die Weser überdringt 266 Passagiere und volle Ladung. Friedberg, 8. Mai. Weizen X 30 Korn X 24, Gerste X 21, Hafer X 16 20. Kartoffeln X 6.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo — 20o Zollpfund Mainz, 8. Mai. Producten-Markt. Weizen per Mai X 28.10, Korn per Mai 19.45, Hafer per Mai X 17.60, Rüböl per Mai 35.90. empfiehlt Ui billigen Preisen J. H. Fuhr, Sonnenstr. 104. Zur gefälligen Beachtung« Als einen leichten Tischwein empfehlen wir einen reinen 1875r Tflargräfler, per Liter 30 Pfg, auch sehr zu Maiwein geeignet. Handel und Verkehr. Wiesbaden, 9. Mai. (Fruchtmarkt.) Wetzen (100 Ktlogr. 30 x Korn —, Hafer (100 K'logr.) 17 X 60 4 bis 20 x Stroh UOO Ktlogr.) 40^ dis 10 X 20 H, Heu (100 Kilogr.) 8 X 20 bis 12 X 60 H. C etc- jeglicher Fußboden Anstrich in verschieden«, Farben, Lack-, Qel und Weingeistfirniffe, Farben in allen Sorten, trocken und in Oel, fein abgerieben, Maserwalzen, Pinsel, Blattgold, Scbellack, Lein, -c. re., den besten Qualitäten und ;n den billigsten Preisen, empfiehlt F. C. Henserling, 1 w ln verschiede ^PPidi- unb Thiirst ! Sommerhandschuhe! in allen Größen. Strümpfe und B e i n 1 a n g e n weiß und farbig, für Damen und Kinder. Das Neueste in Damenkragen, JRanfcfjetten, warben r Corsetten ! 1 M, trotzdem wurde aber der Beschuldigte wegen Betrugs zu einer G-sängniWrase von 10 Tagen und in em- Geldstrafe von 20 M. verurtheilt, was anderen Verkäufern zur Warnung dienen könnte. t ... . , „ 8 - (Kostspielige Ohnmacht.) „Als wir an dem Loreley Felsen voruberfuhren , schrieb ein oergnügungSreisender Geldmann seinem Freunde, „wird geschoßen. W.e ge schossen wird, fällt die Frau in Ohnmacht. Wohin fallt sie mit ihrer Ohnmacht? Auf eine große Kiepe Blaubeeren. Blaubeeren 7 x 20 H. Seidenes Äictb, ganz neu, 240 x Sammetpaletot zu waschen, bei Judlin, trocken 4 X 50) A. — Apitzentaschen- wch mit’n kleinen gestickten Amor 50 x (aus Paris . - Gelbe Handschuhe mit 5 Knöpfen 19 X. - Eine Locke ganz weg 3 X, macht zu ammen 314 schlage noch drauf 15 Procent für andere Kleinigkeiten — tollet mir Ohnmacht 350 X Nun sage mir, lieber Freund, wozu sind die Ohnmächten?" Ofrsc B Von der Schwalm, 7. Mai. Bei der Station Renzendorf, Kreis Alsfeld, verunolückle vorgestern der Bahnwärter Scherz dadurch, daß er, im Begriffe seine Stel luna noch vor dem von Fulda kommenden Nachtzug zu wechseln, von letzterem erfaßt und so arg beschädigt wurde, daß er in Folge der erhaltenen Verletzungen kurze Zelt darauf verschied. Derselbe war Wittwer und hinterläßt drei Kinder. Mrsamen empfiehlt 1967) Kg. Wilh. Weidig. ,I,»t . a Zort Soeben sind uns die Hefte 13 und 14 des laufenden Jahrgangs von „Neber 1 Land und Meer" (Verlag von Eduard Hallberger tn Stuttgart) zugekommen, welche - bei dem so billigen Preise von nur 50 Pfennig pro Heft wieder einen äußerst manmg- 1 faltigen und lehrreichen Inhalt bieten;.das neueste, 14. Heft z B- enthalt an . Text: Genrebilder aus dem Mischen Familienleben. Von Mosenthal. III , Jephtha's Tochter. — Der neue Präsident der Vereinigte» Staaten R- B. HayA- — ' Bon d-r türkstchen ärmee. - Noiizdlötter. - Ein Hofball in Wien. Von S. - R.iier oder Dame. Historische Novelle von Gregor Samarow- — Peter Quidam s Rhem fahrt- Eine Dichtung tn zwölf Gesängen. Von Gerhard von Amyntor. - Diel deut ch - Reichsbank in Berlin. Von Z. - Einst und Jetzt im Kernerhame. Von Schmidt- Weiß.nfelS. — Am Don. — Operngalerie. Nach Kartons von W. von Kaulbach, Th- Pixis, Ferd. Keller, Klimsch, Baur u. A. 6. Der Prophet- — Erne Herbstfahrt über ben St. Gotthard. Von Herrn. Lüders. I — Von der Ostküste des adriatlschen Meeres. Von M- M. v. Weber. IV. Die Ombla, die Platanen und Dryaden von Canosa - — Eine Soiree im Hotel Bleichröder zu Berlin. Von L- >P- - Llezen Mayer s „Faust". (München und New-York, Ströfer & Kirchner.) - Aus meinen Kadetteniahren. Lose Blätter von Joh. van Dewall- 23. Allerlei Reminiscenzen. III Pcfft, — Naturkalender. Von Dr. Karl Ruß und Bruno Dürigen. April. - Zeitchronik.-Astronomisches Tagebuch. April. — Lotterieziehungen im Monat April. — Vom Büchermarkt- — Bilder- räthsel- — Rösselsprung — Briefmappe. . . . Illustrationen: Rutherford Birchard Hayes, Präsident der Vereinigten Staaten oon Nordamerika. - Ein k. k. Hofboll in Wien. Originalzeichnung von V. Katzler. - Jephtha's Tochter: „Komm' her, SchikseU"; „Ich geb ste da dem langen Chassenl" Oliginalzeichnungen von M- Oppenheim. — Bilder von ^r, mee Originaizeichnung von I- Schönberg. — Das Gebäude der putschen Reichsbank in Berlin Originalzeichnung von G. Theuerkauf. — Welttheatralisches. Neun humoristische Bilder oon L. Bechstein. - Am Don: Halt vor einem Wirthhaus. Nach einem Gemald'e oon Pros. Suhrland. - Der Prophet. Akt V Szene b. Gemälde vonPros. Ferd. Keller. Aus der photogr. Operngalerie im Verlag von C- Krause L Co. m Berlin. - Eine Herbstfahrt über den St- Gotthard: Steuermann auf dem Vrerwald- städter-See; Pater aus Altdorf; I» Flüelen vor der Poststation; Schweizer Buben; Im Coupä; Poftexpedition im Reußthal. Von H Lüders- I. — Gretchen im Dom, Gaitenszene. Aus dem Prachtwerk: „Faust", illuftrirt von Liezen Mayer. (Verlag von Ströfer & Kirchner in München und New-York ) — Aus meinen Kadetten!ähren. Von Joh. van Dewall. - Die Lektüre in den verschiedenen Lebensstufen. Nach Skizze oon H. Vogel. .M ittheilurrg Französische Mühlsteine werden hiermit den Herren Mühlbesitzern aus der Fabrik aus Nordhausen zu entnehmen empsohlen, wo ihnen die drei- bis fünffache Dauer derselben gegen die Accord-, oder gar der feilen französischen Herstellung garantirt wird. Das beste Exiftirende bietet denn auch wirklich das größte aller Lager, das größer ist, als die einzelnen Lagervorräthe der Bruchbesitzer in Frankreich und dem alle Brüche steuern, namentlich die von Süd-Frankreich, die das feurige, starke Gestein liefern. Wir empfehlen so aus Ueberzeugung und aus Dankbarkeit für unsere in einer ungekannten Mahltüchtigkeit uns erfreuenden und die größtmögliche Dauer versprechenden Steine, nachdem wir Alle der meist aus Frankreich bezogenen Mühlsteine nach nur kurzer Benutzung verlustig gingen. 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Französischer Roggen, nur aus zweiter Hand gehandelt, X 22.75—23, Galatz-Roggen X 21, k'mcrikanischer X 21.50. Gerste wurde nichts gethan, wir taxire nur die Course. Hafer oerba-rte in derselben unsicheren Stimmung wie in den Vorwochen; feiner bobir. X 18.80—19 käuflich, russischer X 17.25, beregneter kaum anzubrinpen X 15—16. In Hülsenfrüchten wurde wenig gethan. Am Meblmarkt war es ruhig, nur Brodmehl coulant verkäuflich. Futterstoffe fist. Raps und Rüdöl hier fein Markt. Mehl Nr. 1 X 45, Nr. 2 X 41, Nr. 3 x 37, Nr. 4 X 33 Nr. 5 X 27, Roggenmehl o/i (Berliner Marke) X 29, do. IL (Berliner Marke) X 24, Weizen, effcctio hies.. ab Bahnhof hier X 30.50, ab unserer Umgegend X 29.50-30, fremder je nach Qualität X 24-30, Roggen je nach Qual. X 21-23, Gerste X 19—22.50, Hafer X 15—19, Kohlsamen fehlt, Erbsen X 21 bis 24, Wicken X 17.50, Linsen X 21—30, Rüböl, detail, X 74. Stimmung matt. 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Paris, 11. Mai. Die Nachricht, der deutsche Botschafter Fürst Hohenlohe habe der französischen Regierung officielle Mittheilung von einer bevorstehenden Vermehrung der Garnisonen in Elsaß-Lothringen und der Rheinprovinz gemacht, entbehrt sicherem Vernehmen nach jeder Begründung. England London, 9. Mai. Privatnachrichten aus Washington vom 8. Mai zufolge hat der türkische Gesandte bei der amerikanischen Regierung Vorstellung gen wegen des Aufenthaltes russischer Kriegsschiffe im Hafen von New-Iork erhoben. — Das auswärtige Amt erhielt eine Depesche des Botschafters in Kon- stllntinopel, Layard, wonach die Pforte eingewilligt hat, den neutralen Schiffen für die Ein- und Ausfuhr aus blokirten Häsen des Schwarzen Meeres einen nwiteren Aufschub zuzugestehen. Neutrale Schiffe können hiernach bis zum 15. Mai incl. in die Häfen ungehindert einlaufen, bis 17. Mai incl. dieselben nngehindert verlaffeu. Loudon, 10. Mai. Im Unterhause erklärte der Unter-Staats-Secretär Bourke auf eine Anfrage von Jenkins, die Regierung habe keine Anstalten getroffen, Schiffe in das Schwarze Meer zu senden. Ein solcher Schritt könnte übel gedeutet werden und ernste Folgen nach sich ziehen. Die Regierung habe keine Nachricht, ob die türkische Blokade im Schwarzen Meere unzulänglich sei. Auf eine Anfrage Wait's erklärte Bourke, die Regierung habe nochmals Schritte bei der Pforte gethan, um eine Verlängerung der Frist für Ein- und Auslaufen der Schiffe zu erlangen. — England hat dem Antrag Frankreichs, die Frist für die Rattficirung der Zucker-Convention um ein Jahr zu verlängern, ^gestimmt. — „Reuter's Büreau" meldet ans Malta: Der Herzog von Edinburgh ist an Bord des Panzerschiffes „Sultan" nach Kreta gegangen und begibt sich von da nach dem Suez-Canal. — Nachricht aus Anglesea vom heutigen Tage zufolge ist der Dampfer „Dakota" auf der Fahrt nach New-Uork heute in der Nähe von Anglesea gestrandet. Mannschaft und Paffagiere gerettet. Rußland. Petersburg, 11. Mai. Seitens der Cabinette von Berlin, Wien und London wurde nach einer Meldung der „Agence Russe" gegen die kurze Frist pllotestirt, welche die Pforte den neutralen Schiffen zum Anlaufen und Verlassen der blokirten Häfen des Schwarzen Meeres gewährt hat. Das Verfahren ber Pforte habe ernste internationale Fragen über die effective Blokade von Häsen nmb Schließung von Meerengen hervorgerufen. Moskau, 10. Mai. In dem Prozesse Strousberg ist durch das nunmehr in der Caffations-Instanz ergangene Urtheil der Spruch der Jury im Wesentlichen bestätigt. Nach demselben sind die Appellationen Poljanski's, Landau's, der Civilkläger und der Bank-Liquidatoren abgewiesen; das Urtheil Über die criminelle Verantwortlichkeit Schumachers und Borissowsky's ist cassirt nnb diese Frage ebenso wie diejenige betreffs der civilrechtlichen Verantwortlichkeit der genannten und der anderen Conseilmitglieder dem Moskauer Bezirks- Oericht zur Fällung eines neuen Spruches überwiesen worden. Amerika. New-Aork, 10. Mai. Wie hiesigen Zeitungen aus San-Francisco gemeldet wird, erhielten die in amerikanischen Gewässern befindlichen russischen Kriegsschiffe Befehl, sich zum sofortigen Abgang nach Europa bereit zu halten. Der orientalische Krieg. Wien, 9. Mai. Der „Polit. Corresp." wird aus Galatz von heute telegraphirt: Gestern Nachmittag eröffneter, zwei türkische Monitors, unterstützt »en türkischen Ufer-Batterien in Chiacet, ein mörderisches Feuer gegen die russischen Batterien bei Braila, welche energisch erwiderten. Der Geschütz- K'ampf dauerte 3 Stunden; die Stadt Braila hat nicht gelitten. Die ganze Nacht herrschte im russtschen Lager große Bewegung, auf eine nahe Offensive schließen lastend. In der That eröffneten die r issischen Batterien heute bei er Htzeik. Tagesanbruch wiederum das Feuer auf die türkischen Batterien bei Chiacet. Am Vormittag war starkes Gewehrfeuer vernehmbar. Alles deutet an, daß die Russen sich anschicken, den Uebergang über die Donau zu erzwingen. Petersburg, 9. Mai. Einem Telegramm des Oberbefehlshabers in Klein-Asien, Großfürsten Michael, aus Tiflis vom 7. d. Mts. zufolge unternahmen die Hauptkräfte des activeu Corps Durchsuchungen der Umgegend von Kars. Eine Kavallerie-Colonne wurde nach Kagisman dirigirt. Die Abthei- lung von Achalzich nähert sich Ardahan, die Abtheilung von Eridan nähert sich Diadan. Ueberaü werden die Truppen nicht nur von der christlichen, sondern auch von der muselmännischen Bevölkerung freundlichst empfangen. Die gefangenen Türken bezeugen ihre Freude über die Erlösung von der schweren Lage, in der sich die türkischen Truppen befinden. Bukarest, 9. Mai. Gestern Nachmittag hat abermals ein längerer lebhafter Geschütz-Kampf zwischen den Türken in Widdin und den Rumänen in Kalafat ftattgefunden, der erst bei Einbruch der Nacht eingestellt wurde. In Kalafat sind die Kaserne und das Zollgebäude zerstört, die Kirche beschädigt, in Wlddiu verschiedene Häuser in Brand gesetzt. Die Türken haben auch heute einige Schüsse abgegeben, die aber von rumänischer Seite nicht erwidert wurden. — Gestern Abend haben die Türken von Jsaktscha aus das von den Russen bei Satulen zur Erinnerung an den Donau-Uebergang von 1828 errichtete Kloster Theraponte beschossen, dastelbe zerstört und die dazu gehörigen Gebäude in Brand gesetzt. Den Rusten ward ein Geschütz demontirt und ein Mann getödtct. 4 Wien, 9. Mai. Die „Preste" meldet aus Tiflis: General Melikoff wird" Kars nicht regelmäßig belagern, sondern nur beschießen. Er erwartet die baldige Capitulstion der Stadt, da dieselbe schlecht verproviantirt sei. Einen Parlamentär aus der Festung hat General Melikoff zurückgewiesen, weil nur der Großfürst Michael zur Unterhandlung ermächtigt sei. Die Cernirung von Ardahan steht gleichfalls bevor. — Die „Pol. Corresp." meldet aus Galatz: Heute (10. Mai) Morgens 5 Uhr setzten 300 Kosaken auf Barken von Braila nach Ghiacit über, um zu recognosciren. Dieselben stießen, kaum gelandet, auf eine größere Anzahl Baschi- Bozuks. Es entspann sich alsbald ein lebhafter Kampf, der um Mittag noch fortdauerte und in dem es auf beiden Seiten Tobte unb Verwundete gegeben hat. Heute gingen drei kleine russische Kanonenbote von der Pruthmündung nach Braila ab. Petersburg, 10. Mai. Nach einem Telegramm des Großfürsten Michael vvm 9. Mai aus Tiflis besetzten am 6. Mai unter gleichzeitiger Vorschiebung fliegender Detachements das Regiment Grabbe und 6 Sotnien Kosaken die Stadt Kagisman ohne Kampf. In der Stadt wie im ganzen Sandschak ist unsere Verwaltung eingesetzt worden. Die Einwohner erklärten ihre Unterwerfung. Am 8. Mai wurde durch General Scheremtjeff mit dem Tever'schen Dragoner-Regiment und drei Sotnien Kosaken eine Recognoscirung nordwestlich von Kars ausgeführt. Beim Zurückgehen in ihre Stellungen hatte die Colonne einen lebhafte Zusammenstoß mit feindlicher Cavallerie und vier Bataillonen Infanterie, die aus Kars ausgefallen waren. Eine Schwadron Dragoner unb zwei Sotnien Kosaken drängten die feindliche Cavallerie hinter die Bejdiktschai- Berge, wurden aber beim weiteren Vorgehen von verdeckten türkischen Batterien und vier Bataillonen aufgehalten. Hierbei wurden auf unserer Seite durch Artilleriefeuer ein Dragoner verwundet, zwei Pferde getödet; durch Gewehrfeuer zwei Ofsiciere, sieben Gemeine und ein Kosakenpferd verwundet. Der Verlust des Feindes scheint sehr groß zu sein. Bukarest, 10. Mai. Das Amtsblatt veröffentlicht ein Decret, welches ankündigt, daß der Fürst den Befehl über die Armee übernimmt. Chef des Generalstabs ist Slaniceano. Zum Commandanten des ersten Corps (Crajowa) wird Lupu, zum Commandanten des zweiten Corps (Bukarest-Giurgewo) Radooic ernannt. London, 10. Mai. „Reuter's Büreau" meldet aus Erzerum vom 9. d. M.: Die russische Abtheilung, die von der persisch-türkischen Grenze aus auf Wan zu marschirte, ist unweit Bayazid stehen geblieben, da Schwierigkeiten, namentlich bezüglich der Fouragirung, zu überwinden sind. Bei Karakiliffa hat noch kein Zusammentreffen stattgefunden. Die feindlichen Armeen stehen sich dort auf 20 englische Meilen gegenüber. Nachrichten ans Kars liegen nicht vor. Berlin, 11. Mai. Die Gefechte um Kars vom 9. d. Mts. zwingen die Ruffen zu mehrtägiger Ruhe. Der russische Donau-Uebergang ist angeblich für den 12. Mai beabsichtigt, vor dem 20. Mai aber unwahrscheinlich. Handel und Verkehr. Gießen, 12. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 1 JL. 30 H bis 1 JL 34 H, Hühnereier, per Stück 5 Gänseeier, per Stück —, Enteneier, per Stück 6 H, Käse, per Stück 5—9 Kasematte, per St. 3 Erbsen, 1 Liter —, Linsen, 1 Liter 20 Tauben, das Paar 70 Hühner, per Stück 1 JL Hahnen, per Stück —, Kartoffeln, 100 Kilo 8 Jt. 50 Limburg, 9. Mai. (Frachtmarkt.) Durchschnittspreise: Rother Weizen (160 Pfd.) 24 ,x 10 H, weißer Weizen (160 Pfd.) 24 jl, Korn (150 Pfd.) 18 x 30 Gerste (130 Pfd.) 15 50 Hafer (100 Pfd.) 9 40 Erbsen (170 Pfd.) - Alsfeld. 25.18 21.80 17.58 16.82 Weizen Korn Gerste 26.09 20.65 19.00 17.75 Mainz. 21 50 Lauterbach. 24.48 20.65 19 03 16.50 18.63. auf 26, für Korn auf Äecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. 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Paul Geora Franz Steinhaufen, Reisender, des verstorbenen Finanzrevisors zu Braunschweig, Wilhelm Steinhaufen, ehel. Sohn, alt 23 I. 17 T, gest. den 8. Mat. Darmstadt, 8. Mai. Die Durchschnittspreise auf den Frachtmärkten des Groß- - - • • — ■ ~ " 100 Kilogramm in Mark für: wieder auf 17.60 X Gültige Privat Banknoten. Die beschränkenden Bestimmungen des § 43 des Reichs-Bankgesetzes vom 14. März 1875 sind (nach dem im Retchsgesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) bezüglich nachstehender Privat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutschland, auch außerhalb desjenigen Staates, welcher denselben die Befugntß zur Notenausgabe ertheilt hat, zur Zahlung gebraucht werden: 1. Badische Bank in Mannheim. — 2. Bayerische Notenbank in München. — 3. Bremerbank in Bremen. — 4. Breslauer Bank in Breslau. — 5. Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz. — 6. kölnische Privatbank in Cöln. — 7. Danziger Privatbank in Danzig. — 8. Frankfurter Bank in Frankfurt am Main.— 9. Hannoßersche Bank in Hannover. — 10. Leipziger Cassenverein in Leipzig. — 11. Lübecker Commerzbank in Lübeck. — 12. Magdeburger Privatbank in Magdeburg. - 13. Posener Privatbank in Posen. — 14. Sächsische Bank in Dresden. — 15. Bank für Süddeutschland in Darmstadt. — 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart. — Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder Corporationen zur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelassen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft. erS- Seitens der Nationalbank für das Großherzogthum Luxemburg sind neuerdings auf Reichswährung lautende Banknoten in Abschnitten zu 5, 10 und 20 Mk. ausgegeben worden. Die Verwendung dieser Banknoten zu Zahlungen innerhalb des Reichsgebiets ist nach 8 11 des Bankgesetzes vom 14. März 1875 verboten und wird mit Geldstrafe von 50 bis 500 Mk., im Falle gewerbsmäßiger Verwendung daneben mit Gefängniß bis zu einem Jahre bestraft. Herzogtums betrugen im Monat April pr. Grünberg. Auszug aus den Standesamtsregiliern der Stadt Gießen. Vom 6. bis 12. Mai 1877. Aufgebote. Schubmacher Georg Karl Adolf Todt von Gießen mit Marie Katharine Bangert von Löbl. 5. Mai. Schuhmacher Heinrich Kaspar Schneidmüller von Alt-Buseck mit Margarethe Müller von Alt-Buseck. Eheschließungen. 7. Mai. Gewerbe-Schullehrer Ludwig Theodor Müller von Coblenz mit Karo- line Katharine Elisabeth Rech von Gießen. 9. Mai. Schlosser August Voigt von Schachtebich mit Sophie Wilhelmine Henriette Mathilde Stohr von Gießen. Geborene. 7. Mai. Anna Louise Elisabethe, Tochter von Kupferschmied Christian Zimmer. — Emilie, Tochter von Gastwirth Ludwig Feidel. 5. Mai. Louise Helene Auguste, Tochter von Schmied Georg Zeidter. — Johann Heinrich, Sohn von Bahnarbeiter Adam Schomber. 9. Mai. Wilhelm, ein außereheliches Kind von Auswärts. 6. Mai. Auguste Karoline, Tochter von Kaufmann Ferdinand Bapst. Gestorbene. 5. Mai. Locomotioführer Heinrich Bertelmann, 29 Jahre alt, von Betzdorf, (im acadennschen Hospital gestorben.) Schuhmacher Adam Richartz, 43 Jahre alt, von Ober-Cassel, (im akademischen Hospital gestorben). 6. Mai. Der Großh. Landgerichts- Actuar Friedrich Borngesser, 73 Jahre 2 Monate 2 Tage alt. 8. Mai. Heinrich, 6 Wochen alt, ein außereheliches Kind von Auswärts. 8. Mai. Georg, 4 Monate 21 Tage alt, ein außereheliches Kind von Auswärts. — Friedrich Steinhaufen von Braunschweig. 11. Mai. Emil, 5 Monate 22 Tage alt, Sohn von Gastwirth Jean Weber. — Bertha Elisabethe Christine Karoline, 9 Monate 11 Tage alt, Tochter von Gchuh- macker Jacob Gilbert. Der mittlere Durchschnittspreis berechnet sich für Weizen . t 20.73, für Gerste auf 18.95, und für Hafer auf 17.23 X Im Vergleich zu den Preisen des Vormonats sind nicht unwesentliche Veränderungen einaetreten. Hafer vermochte sich auf seiner Höbe nicht zu behaupten und zeigt einen Rückgang von 1 01 X, dagegen haben Weizen um 1.30, Korn um 0 52, Gerste um 0.44 .X gewonnen. Im Geschäft selbst machte sich eine größere Lebhaftigkeit bemerklich und waren die Umsätze um das Dreifache höher wie im März. Der Verkauf erstreckte sich auf 1796 Partien ä 100 Kilogramm mit 37,782.10 Erlös. Grünberg ist davon mit 1341 Partien und 29,749.10 Mark beteiligt. Weizen stieg an diesem Platze im Laufe des Monats von 25.52 auf 26.16 X, Korn von 20.18 auf 21.68 X, Gerste von 18.64 auf 20.10 X Hafer ging von 17.84 auf 18.38 X, fiel aber am letzten Markttage des Monats (am 28. April) Versteigerungen. GraS-Versteigerung. Die diesjährigen Grasnutzungen von ben Gräben und Böschungen nachbenannter Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen an Ort und Stelle meistbietend verpachtet werden, und zwar: 1) auf der Straße von Gießen gegen Rodheim Dienstag den 15. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr jenseits der Lahndrücke, 2) auf der Straße von Gießen gegen Marburg Mittwoch den 16. Mai, An- fang Morgens 8 Uhr in der Nähe des „Pfau", 3) auf der Straße oon Gießen bis Lang- Göns und von Klein-Linden gegen Wetzlar Donnerstag den 17. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe der Veien- näranstalt, 4) auf der Straße von Lana-Göns bis Butzbach Freitag den 18. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr jenseits Lang-Göns bei Adlheilungsnummer 45, 5) auf der Straße von Ltch gegen den Hessenbrücker - Hammer Dienstag den 22. Mai, Anfang Morgens 9 Uhr in der Nähe des Friedhofs zu L'ch, 6) auf der Straße von Gießen über Lich gegen Langsdorf Mittwoch den 23. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe des Gießener Friedhofs, 7) auf der Straße von 8 d) bis Hof-Gill Donnerstag den 24. Mai, Anfang Morgens 9 Uhr m der Nähe des Elsen» bahn-Viaducts, 8) auf der Straße von Gießen über Reiskirchen Freitag den 25. Mai, Anfang Morgens 8 Ühr in der Nähe des Schützenhsss. Die reip. Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Jntresse ihrer Gemeinde besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, dm 11. Mai 1877. (2708 Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: M- Wahl, proo. Kreisbauaufseher. Dienstag den 13. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des Schlossers Nagel in der Brandgasse die zum Nachlaß der Heinrich Schneider Wittwe gehörigen Mobilien, bestehend in Möbeln, Weiß- und Bettzeug und gut erhaltenem Schreinerwerkzeug, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. Mai 1877. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 2697) Lüdeking Allgemeiner Anzeiger. Dienstag den 15. l. Mts., von Vorm. 9 Uhr an, sollen auf dem hiesigen Rathbause — be Hufs Vornahme von Bauveränderungen in dem vorm. Ebel'scken Hause auf dem Aster- roen, sowie im östlichen Walltorgebäude, Ausbesserungen im Bürgerbospttal, Errichtung eines Grabdenkmals, Planirung in der Ludwigsstraße, Räumung des Stadtringgrabens und der Fluthgräben — versteigert werden: X 1. Maurerarbeit, veranschlagt zu 282,77 2. Steinhauerarbeit „ „ 196,92 3. Zimmerarbeit „ ,, 217,31 4. Dachdeckerarbeit „ „ 50,00 5. Schreinerarbeit „ „ 370,79 6. Schlosserarbeit „ ,, 247,3« 7. Glaserarbeit „ ,, 65,21 8. Weißbinderarbeit „ „ 373,10 9. Spenglerarbeit „ „ 113,60 10. Fuhrleistungen „ „ 190.— 11. Handarbeit ,, „ 610.— Gießen, den 11 Mai 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. (2704 Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 14. Mai 1877, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Districte Heingesboden, nachverzeichnetes Holz versteigert roerben: Buchen Eichen Aspen Nabel A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Raummeter 181,1 70,5 96 3 4 58,7 33,9 14,4 61,4 21,5 — 18,4 38,9 Reish. Wellen 1300 650 360 1540 B. Bau-, Werk- und Nutzholz: 92 Eichen-Stämme, mit 39.69 Festmeter, 251 Fichten- „ w 70,11 3 Buchen- „ „ 1,18 „ 1 Linben-Stamm, „ 0,34 „ 559 Fichten-Stangen, „ 38,63 Die Zusammenkunft ist an ben Alten- tischswiesen. G'eßen, am 8. Mai 1877. (2654 Großderzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Aeckten Berger Mtdicinal'?cberthran in Vi unb V2 Flaschen, sowie im Anbruch, empfiehlt 517) Gg. Willi. Wcidig. Ieilgebotenes. Den 22. Mai d. I. (3. Pfingsttag), Nachmittags 2 Uhr, will ich mein Wohnhaus öffentlich meistbietend in meiner Wohnung verkaufen; in demselben befinden sich 7 heizbare Zimmer, Bodenraum, Küche, Keller und Stall, auch ist ein Gärtchen vor dem Hause. Ich mache darauf aufmerksam, daß der Käufer mein Specereigeschäft und Wirthschatt fortführen kann. Das Haus befindet sich in einer passend freundlichen Geschäftslage, daneben ist ein guter Rohrbrunnen mit fließendem Wasser; auch eignet sich das Haus zu einer schönen Cigarren-Fabrik, da in Fronhausen noch keine besteht. Kaufliebbaber werden eingeladen. Fronbausen, Station der Main-Weser Bahn. Heinrich. Wolfi, 2707)Specereihändler. Neu! Papier-Anfeuchter, Mu! Leveson Patent. t Hierdurch empfehle den mir am 22./1. 1877 patentirten Copirbucli- Anfeiichter, a s unentbehrlich für jedes Comptoir. Derselbe vereinfacht das bisher so umständliche Anfeuchten der Copir-Papiere dadurch, daß er Pinsel, Schwamm und Wasserbebälter in sich vereinigt unb ist einmaliges Anfeuchten desselben für monatelangen Gebrauch hinreichend. Köln, Paul Leveson. Detail-Verkauf: bei der Expedition des Gießener Anzeigers a 2 X. 2715) Ein Scheuernthor, 1 Lattenthor, 1 Thüre und 4 steinerne Krippen gegen ba*e Zahlung zu verkaufen _____ Schnell. Neue süße Apfelsinen, per Sluck 15 empfiehlt 516) Gg. Wilk. Weidig. 2709) Scheuer mit Stallung zu oer- miethen. Wo? sagt die Exped. b. Bltts Nußholzbeize, in sofort löslich, Prima Leim, lauwarmem Wasser Glaspapier, Bimssteine, natürliche und künstliche, Schellack, Politur, Btldhauerlack, (241 empfiehlt EMIL FISCHBACH. Soeben erschienen: ktzU nM ■/, ä A-Ja w/V- Der Privatdozent in harmlose Reimlein gebracht von Bonaventura Sauerampfer. Mit 20 Illustrationen von A. Oberländer. Preis: 2 x, cartonnirt mit Goldschnitt: 2 x 50 H. tfr. Baffermann's Verlag in Heidelberg. vorräihig in allen Gießener Buchhandlungen. (2720 Fußboden Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinolficcatif zum Einölen, Oelfarbe, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie olle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt (1612 Emil Fischbach. Wedekind, Nordhausen, an8Ä: Brennerei ächte» Nordhäusers, des Korn-weius der alten Brenn-Art und Französische und deutsche Mühl- u. Schleifstein-Brüche und -Fabrik. Preislisten gratis unb franco. Agenten, wo noch nicht vertreten, gesucht. Hartenstein’sche Leguminose. Maisstärke, tirt Gießen. G Mfa unb Mstllchk, Aeclite Italien. Maccaroni. 11» Kwrth 2713) Alle Sorten Oelfarben, Petersburger Möbellack, (1974 p, 1 ssitbig'o FleiscBn- Extract. meister, alt 69 1.9$, -Mm, alt 73 3.2 ft endrr, des verstarb^ Lohn, alt 23 Z. 171, EifeuLack, Seccatif, LeLnölfirniß, ^r, eine Tochter, > Ri Johannette Clotil^ 'chirr, Katharina W « Eohn, Wilhelm ftaii Loeflunds Malzextract, Mchertraltbonkons. die Material- und Farbwaaren-Handlung von GZ. Wüh. Weidig, Markt 8, Fuder, Gelatine, condensirte Milch. WaniCle und alle andere Gewürze, ganz und rein gemahlen. Zager brr gangbarsten Chocoladen und ein« gemachten Früchte ans der Fabrik der Herren Job. Ph. Wagner & Co. in Mainz. Kindermeht Benedictine, Pepsinliqueur sowie alle sonstige Spirituosen Alle Sorten Thee und Kaffee. Wegen Localveränderung verkaufe meine vorzüglichen Conserven zu sehr billigen Preisen. Empfehle: Ananas, Pfirsiche, Salm u. Hummer in Dosen, Caviar, Kapern, Trüffel, Champignons, Sardines ä l’huile, Spargel, rc. rc. Ferner empfehle in frischer Waare: Seezungen, Schollen, geräucherte Flundern und Lachs- haringe, Fromage de Brie, Carres, Schweizer und Limburger Käse. Sauerkraut. — Täglich frisches Maikrant billigst. Dnmpf=Drc|rfj=jllflfdjinen, Mäh-Maschinen für Gras, Klee u. Getreide, Hnnvrn-er, Heu- u. Ernte-Rechen eon iso Mk. an, halten am Lager und liefern zu bedeutend ermäßigten Preisen (1586 Ph. Mayfarth " *«fSSfe« °On ®i*l 6‘ C1« ' n ton »'Anfit, W Wrbn. ' Tochter von 6^.. japanische Schreib- it Copir-Tinle (Euere violette ä copier). Dieselbe ist von violetter, dem Auge angenebmer Farbe, wird indeß beim Gebrauch »ach kurzer Z-it schwarz, trocknet augenblicklich, greift weder Papier noch Feder an, ist leicht fließend, schimmelt selbst bei längerer Aufbewahrung nicht und ist unauslöschbar. Auch bann, wenn die Schrift bereits mehrere Tage alt ist, liefert dieselbe noch makellose Copien und empfiehlt sich des schnellen Trocknens und der vorzüglichen Schwärze wegen ganz besonders zum Einträgen in Handels- und Geschäftsbücher. Niederlage davon in 4 Flaschenfüllungen a */. Liter Jl. 2, 1/2 Liter X 1.25, 1/4 Liter 75 H. >/8 Liter 50 H, in Giessen bei der Expedition des Gießener Anzeigers. mit Stallung ju w 1 bie Qfytb. b. Mts. in lauwarmem Wasser Copallack, empfiehlt in besten Qualitäten zi-imlN« ,-b-°s rä0Sauefgi„dr ontn oon A. eis '- 2 0 x 50 ‘in Heidklitk! E dick, sowie zum Anstrich fertig, schnell und hart trocknend, Fufiboden-Anstrich, Cervelatwurst. Inolliws, Pfirsiche u. Erdbeeren zu Bowlen. Hummer und Salm in Dosen. Astrachan- und Elb-Caviar. Fußboden Lack, Damarlack, Mein Lager in Schweizer Stickereien ist wieder vollständig assortirt und (ringe dasselbe einem geehrten Publikum in empfehlende Erinnerung. (2716 Fh.il. Becker, Kaptansgaste. Markt 8- liessen. empfiehlt sein Lager in Zotoniat-, Material- L Iaröwaaren, »d Cttgamn. In- und ausländ. Weine. Aechten Knac, ßognac u. Iamaica-Dum. Pansch-Essenze. Chocoladen, Cacao-Pnlver und Cacao-Masse. Vanille. Blockchocolad.ee Feinste chinesische Shee's. Maccaroni. Feinste Eiergemüsenudeln. Suppenteich. Apfelspalten. Krönellcn. Türk, und Bamberger Zwetschen. Fanirznehl. dafet-Wa«detrr und Hafek-Mofiue«. Cervelatwurst Schmcher», jimburger und Rahmkäse. Häringe, Bückinge, Sardinen und Sardellen. Nestle’s Kindermehl. Liebig’s Fleisch-Extract. Condensirte Miloh. Stets frisch gebrannter Kaffee. Kernseife in div. Sorten. Prima Stearinlichter. Königs-Reisstärke, Walzen- und Maisstärke, Feinstes Kngelblau. «•«?> ntlne. Waschpulver und Fettlaugenmehl. Schwämme in grosser Auswahl zu den billigsten Preisen. KerMietyungen. 2706) Ein oder zwei möblirte Zimmer zu oermiethen._______L. Kauf, Gartfeld- 2717) Der 3. Stock zu oermiethen und den 15. Juni zu beziehen. __________I. Hetz, Teufelslustgärtchen. 2718)_Ein Mansardenlogis ist zu Der- mietheu und gleich zu beziehen bei ______Carl Herbert, Nahrungsberg. 2719) Ein schön möbltrtes Zimmer mit oder ohne Kabinet zu oermiethen im zweiten Stock des I. G- D- Bapstischen Hauses, Marktplatz._______________________________ 2714) Eine Wohnung, bestehend aus 5 Zimmern mit Zugehör im 2. Stock, sowie ein Mansardenztmmer mit Cabinet, sind zu oermiethen und im Juli beziehbar. Ehr. Weitz. 1712) Der 3. Stock meines Hauses in der Reichensand-Bahnhofstratze (6 geräumige Zimmer, 2 Bodenkammern, Küche mit Wasserleitung) vom 1. Juli an beziehbar, au oermiethen. Auf Wunsch Stallung für 2 Pferde.________Theodor Haubach. 2711) In dem früher Ebr. H oreyseck'- schen Hause, Reichensand Nr. 124 ist die Parterrewohnung, bestehend aus 4 geraum. Zimmern mit allem Zubehör zu oermiethen und den 1. August zu beziehen. Ferner sind daselbst noch 2 Zimmer im 3. Stock, möblirt oder unmöbltrt, zu oermiethen. A. MarcuS. Mermischte Anzeigen. 2696) Copialien und Aufnahmen vo« Gesuchen und Reklamationen werden schnell und billigst besorgt. Von wem? sagt die Exped. d. Bl. Ailresshuch A. Scheyda der Provinstat-Hauptstadt Giessen ist in der Expedition des Giessener Anzeigers ä 3 M. zu haben. Thüringer.KunsUärfirrci, Wnigssee. Musterkarte der neuesten Farben! Aufträge vermitteln unentgeldlich 317)____________________Geschw. Heerz, Neuenweg. 159) Reparaturen an Nähmaschinen aller Systeme werden prompt und billig ausgeführt in dem Nähmaschinengeschäft von J. Th. Haubach, Giehen, Seltersweg 187. Sonntag den 12. Mai 1877 Grosses 2705) COIVCERT Anfang V24 Uhr Entree 30 Pfg Louis Hahn. 2723) Eitle» 87) 650*. 2710) Lit- C. Nr. 188. Dasselbe. Kupfern: 4 R.-Mark 50 Pfge. Illustrirte i Geld-CourS. Rm. Pi- do. g ? s o5 M) IV. Jahrgang. Erscheint 2 Mal monatlich, Preis für das ganze Vierteljahr: 1 R.-Mk. 1O TJ< QD 16 9 16 16 10 16 4 l S schieden ist. Gießen, 12. Mai 1877. Pistolen, doppelte . . . Pistolen....... Holländische fl. 10-Stücke Ducaten....... 20 Francs-Stücke . . . 65 53—58 26-30 26—30 35—40 72—77 17-20 725 Abds. 11W. 225 Nachts. Englische Souvereigns Russische Imperiales Dollars in Gold Jährlich : 2000 Original-Illustrationen, 200 Stickerei-Vorlagen, 400 Schnittmuster. Prachtausgabe mit jährlich 52 colorirten ausgeführt von der ganzen Kapelle des 2. Gr. Hess. Znf.-Keg. Nr. 116. 1971) Pelze und Winterstoffe werden unter Garantie in besonders dazu eingerichteter Lokalität aufbewabrt, resp. übersommert bei j Georg Schultheis, Marktstraße D. 20. Ankunft in Gießen von: Fulda 8>o Sonn. 2". 4" Nachm. 10® Abends. Gelnhausen 1035 Bonn. 335 Nachm. Abends. Nidda 6«. 1035 Norm. 335Nachm. 6r«Abds. in V» . FEIDBL (Brauerei Föschel.) O.V.C. ivtlche der Mollke unb des macht hak. Dtt ,cheil Lantbevolke V ictoria-V erlag Berlin, W. Lützow strasse 46. Alle Buchhandlungen und Postämter des In- u Auslandes nehmen jederzeit Bestellungen entgegen und liefern auf Verlangen Probenuniuiern gratis. Original-Artikel der beliebtesten deutschen Schriftsteller und künstlerisch ausgeführte Original-Illustrationen. Tedes-Ameige. Allen Verwandten und Bekannten hierdurch die traurige Mittheilung, daß unser unvergeßlicher Gatte, Vater und Schwiegervater Rechner Benjamin Körber gestern Abend in Darmstadt an einem Herzschlage ver- Sommcrlafjrpfmi vom 15. Mai an: MainWesirBahn. Abfahrten von Gießen nach: Frankfurt 59. 65o. 8«*. 11" Vorm. 1« 434 Nachm. 65"*. 750 AbdS. 2*6 Nachts. Cassel 45. 955* ,15- Vorm. 4" Nadim. 8"* Slbds. l