indenplatz? amm. ebruar: WmltrkalTt“. ee 25 Pfg. t Vorstand, ,',crl»cbr. chr. ittnT LUnt,r’Ut i« blS Wt melden. öhnr Fachschule für ii'2. emester am 10. April. Der unterricht beginnt am ; mit voller Beköstigung 361 ospect und Lehrplan gratis Ter Direclor: ; eister. Dr. A Ttrhle --- iciflc. ® °"d G W empschlendeCÜMM r. Enter. haus* mltag den 13. KW izmufik. nds. 96- ffer itcrblk^11^ Wo» 3tt. Dienstag, de^13. Februar 18SS, Kießmer Wyciger Auligk- uni Amlsdlütt für ilk« Km« Gikßki. Erscheint täglich mit Avs-nahm« b£ß M^rtsgA. ErpO-tttorrr Schulstraßs^ Bt. v. Nr. 18. ^■■ggHÄHBHBÄHSBSBÄHSEBSS^^^ Pvris vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. ' Durch die Post bezogen virrtelM^jch 2 Mark 50 Pf- Amtlicher Hheit. Gießen, den 8. Februar 1877. Betreffend: Die Pensioninmg der Volksschullehrer. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großberzoglichen Bürgermeistereicn des Kreises. Das nachstehende Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern theilen wir Ihnen zu Ihrem Bcmeffen mit. v. Röder. gu No. M. d. I. N15. Darmstadt am 24. Januar 1877. Betreffend: Die Pensionirung der Volksschullehrer. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großberzoglichen Kreisämter. Durch das Gesetz vom 30. December 1876 „die Stcrbqnartaie der Bvlksichullebrer betreffend" wurden die Beiträge der Gemeinden zum allge- meititn Schullehrcr-Pensionsionds mit Wirkung vom 1. Januar 1876 an auf 20 Mark für jede Lchrcrstelle erhöht und haben wir, da di- Erhebung der Beiträge für 1876 bereits stattgrfunden bat, die Großherzogleche Hnuptstaatskaffe-Direction unierm Heutigem angewiesen, die für das Jahr 1876 zu lernen« den Nachzahlungen mit den 1877er Beiträgen einzuziehen. v f Sie werden die Großherzoglichen Bürgermeistereien Ihrer Kreise hiernach geeignet bedeuten und dafür Lorge tragen, daß für die Folge in den Ve- wemde-Voranschlägen die erhöhten Beiträge vorgesehen werden. v. Starck. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur Kenntniß der betreffenden Gemeinden gebracht, daß der Kaminfeger schwenk in Lieh von uns beauftragt worden ist bis auf Weitere Verfügung die dermalen erledigte Kaminfegerstelle des Kehrbezirks Hungen mit zu versehen. Gießen, den 9. Februar 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder._____________ No. 3 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 5. I. M., enthält: (No. 1160). Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag zwischen Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser, Könige von Preußen rc-, im Namen bcs Deutschen Reichs und dem Freistaate Costa Rica. Vom 18. Mai 1875. (No. 1161). Bekanntmachung, betreffend die Ernennung von Bevollmächtigten zum Bundesrath. Vom 27. Januar 1877. (No. 1162). Bekanntmachung, betreffend die Ausgabe verzinslicher Schatzanweisungen im Betrage v*n 6,300,000 Mark. Vom 2. Februar 1877. No. 4 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 7. l. M., enthält: (No. 1163.) Gerichtsverfassungsgesetz. Vom 27. Januar 1877. (No. 1164.) Einführungsgesetz zum Gerichtsverfassungsgesetze. Vom 27. Januar 1877. No. 5 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 7. l. M., enthält: (No. 1165.) Verordnung, betreffend die Einberufung des Reichstags. Vom 5. Februar 1877. Gießen, am 10. Februar 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. politischer Ä h e i l. Deutschland. Darmstadt, 7. Februar. In der heutigen Sitzung der zweiten Kam vier wurde die Dringlichkeits-Frage bezüglich der zweiten Lesung des Gesetzes über die in fremde Pstege gegebenen kleinen Kinder verneint und die Berathuug ruf das nächste Zusammensein verschoben. Die Vorlage wegen Aufhebung der allen Bestimmungen über Schadens-Ersatzpflicht der Orts-Einwohner bei bösesten Baum- und sonstigen Beschädigungen ward ohne Debatte einstimmig genehmigt, eine Beschwerde, die Haardt'sche Familien-Stiftung betr., einstimmig verworfen. Die Vorlage wegen Aenderung der Compelenz der Gerichte in Strafsachen, bezw. Verweisung der Beleidigungen zur Aburtheiluug an die lliitergerichte, wurde nach kurzer Debatte angenommen mit einem Zusatz des Ausschusses, wonach die Parteien bet der Vernehmung der Zeugen anwesend sein und Fragen beantragen können. Schließlich wurde zur Petition von Beer- seiden wegen der Berührung dieser Stadt durch die Odenwald-Bahn überge- jdiigen. Abg. Hirschhorn erstattete Bericht und gelangte nach längerer Debatte, in welcher namentlich Ministerial-Rath Fink eine historische Darlegung gab mit) unter dem Bemerken, daß sehr große Schwierigkeiten zu überwinden seien. X\t baldigste Feststellung der definitiven Linie nach beendigten Ausnahmen in Aus- fuht stellt, die Abgg. Schröder und v. Wedekind (Hiltersklingen) dagegen im Linne ter Petition redeten, der Ausschuß-Antrag: „Die Petition mit der Aicheimgabe möglichster Berücksichtigung der in der Eingabe auögedrückten Wünsche der Regierung hinüber zu geben", zur einstimmigen Annahme. Hierauf vertagte sich daö Haus aus unbestimmte Zeit. Mainz, 9. Februar. Auf Antrag der Staats-Regierung ist gestern die vierte Anklage gegen den Bischof von Ketteler, wie wir vernehmen, auf Grund der Bestimmungen des Art. 10 des die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen betreffenden Gesetzes, wegen fortdauernd ungesetzlichen Zustandes der Pfarrei Castel (welche weit über ein Jahr erledigt und trotz Aufforderung nicht ordnungsmäßig besetzt ist), eingeleitet worden. Die Verhandlung des ersten Falles wird am 16. Marz vor dem Ober-Gericht als Appell-Forum stattfinden. Da gelegentlich dec Verhandlung dieses die gleiche Pfarrei betreffenden Strafprocesies der Bischof sich zu der Erklärung veranlaßt sah, er habe eine derartige Besetzung nicht veranlaßt, so sind die weiteren Untersuchungen in diesem Punkte zum Theil auch gegen den bischöflichen General-Vicar Dr. I. E- Heinrich gerichtet worden. Berlin, 9. Februar. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurden zunächst die von der Oberrechnüugskammer geprüften Rechnungen für das Jahr 1875 an die Rechnungs-Commission verwiesen und sodann die zweite Lesung des Etats des Ministeriums des Innern fortgesetzt. Die Debatte über die einzelnen Positionen unterhielten vornehmlich die Mitglieder des Centrums, indem sie vielfache Beschwerden vorbrachten; wohingegen Lasker erklärte, er und seine Freunde nähmen an der Debatte über angebliche Mißbräuche der Verwaltung nicht Theil, weil die Verhandlungen absichtlich in die Länge gezogen würden. Die Position wegen der Besoldungen und Wohnungsgeld-Zu- schüffe bei der Berliner Polizei-Verwaltung wurde an die Budget-Commission verwiesen, der Antrag Colmar auf angemessene Normirung der Gebälter für die Polizei-District-Commissarien abgelehnt. Im Laufe der Debatte präcisirten die Abgg. v. Schorlemer und Richter (Hagen) die Stellung ihrer bezüglichen Parteien zur Social-Demokratie; Letzterer insbesondere erörterte in einem Rückblick auf die ganze Amtsthätigkeit des Ministers des Innern dessen Verhältniß zur FortschrittsrPartei. Hierauf erklärte Graf Eulenburg: er weise den Vorwurf, daß seine Thätigkeit wesentlich eine niederhaltende gewesen sei, zurück, indem er auf seine hervorragende Theilnahme an der wirthschaftlichen und politischen Reform-Gesetzgebung Hinweise. Seine Ansicht über die Ursache der Entstehung und Ausbreitung der Social-Demokratie sei die, daß der Ultramontantsmus und die Fortschritts-Partei dieselbe mit in's Leben gerufen und wesentlich gefördert hätten. Nach weiterer lebhafter Debatte, an welcher sich v. Schorlemer, Wehrenpsennig und Windthorst (Meppen) betheiligten, wurde die biscutirtc Position (geheime Ausgaben im Interesse der Polizei) unverändert bewilligt. Nächste Litzung morgen. a „ Berlin, 9. Februar. Der „Nordd. Allg. Ztg." wird aus Jasiy geschrieben, daß oer Kaiser von Rußland un Lager zu Kijchenew erwartet werde, um dort ein.' große Revue über die Truppen zu halten und in der Suite des Kaisers werde sich auch der Bruder der Kaiserin, Prmz Alexander von Hessen, befinden. m - Berlin, 10. Februar. Unterrichtete leiten Midhats stürz von Rußland her wegen der Abneigung des letzteren gegen die constitutionelle Entwickelung der Türkei. In Bosnien und der Herzegowina sind ernstliche Aufstänre ausgebrochen. Wiesbaden, 10. Februar. Die Commission des Bürger-Ausschusies hat 100 pCt. Communal-Steuern genehmigt. Der Gemeinderath verlangte bekanntlich 140 pCt. , — Eiil Oberpräsidial-Erlaß empfiehlt die strengste Gesetzeshandyabung, nachdem die Rinderpest auch in Köln, Nippes, Emden, Gelsenkirchen amtlich constatirl ist. ,, , Berlin, 10. Februar. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Es ist ein Gesetz Entwurf, becr. die Erweiterung der Verwendungs-Zwecke der Provinzial- Dotations-Fonds eingegangen. Bei der heute fortgesetzten zweiten Berathung über den Etat des Ministers des Innern wird der Rest desielben unverändert genehmigt. Ein Antrag von Zimmermann auf Prüfung des Perfahrens bei vorläufigen Entlassungen von Strafgefangenen wird der Justiz-Commission, em Antrag von Knörcke aus Gleichstellung der Strafanstalts-Lehrer mit den Straf- anstalts-Jnspectoren im Gehalt wird der Budget-Commission überwiesen. Der Regierungs-Commisiär hatte sich gegen beide Anträge ausgesprochen. Die Sitzung dauert fort. Aus Bayern, 5. Februar. Die „Amberger Volks-Zeitung" enthalt an der Spitze des Blattes nachstehende Erklärung ihres Redacteurs und Verlegers: „Vom hiesigen Bezirksgerichts-Directorium ist nicht nur meine eidliche Vernehmung, sondern auch die meines Cassiers, des Factors, des Correctors, sowie der fämmtlichen Schriftsctzer-Gehülfen und eines Lehrlings meiner Buch- druckerei darüber vorgenommen worden, ob der Herr Assesior Walter an der Nedaction meiner Blätter betheiligt sei. Obwohl nun ein offenes, unumwundenes Zeugniß der betreffenden Personen den Herrn Affeflor Walter sofort vollständig entlasten würde, so kann eine gerichtliche Zeugniß-Abgabe von mir und meinem Buchdruckerei-Personal doch um jo weniger stattfinden, als es sich für mich lediglich darum handelt, ob ich verpflichtet bin, dem Gerichte jederzeit jede gewünschte Auskunft über meine Blätter oder mein Geschäft zu geben, zumal wenn der vernehmende Richter-Beamte der zukünftige Schwiegervater des Verlegers des „Amberger Tagblatts" ist." Bamberg, 10. Februar. Das Landtags-Mitglied, Dom-Capitular Henning, ist gestorben. Leipzig, 9. Februar. Der Verlags - Buchhändler Salomon Hirzel ist gestorben. Stuttgart, 10. Februar. Der „Staats-Anz." enthält eine Erklärung, wonach die Behauptung, die württembergische Regierung begünstige die Gründung einer „bundesstaatlichen" Fraction im Reichstage, gänzlich der Begründung entbehrt. Hesterreich. Wien, 9. Februar. Baron Sennyey und der Iudex curiae Majlath sind heute Morgen hier einzetroffen, um wegen der Bildung eines neuen Cabi- nets zu verhandeln. — Die Neubildung des ungarischen Ministeriums unter der Leitung des Führers der eonservativen Partei, v. Sennyey. gewinnt an Wahrscheinlichkeit. Der seitherige ungarische Finauzminister Szell ist hier eingetroffen, um trotz der Ministerkrisis noch den Abschluß der nicht länger aufschiebbaren Vorschuß-Ope- Salisbury für die Vor-Conferenz ertheilte, constattrte Derby, da§ die Pforte unfähig sei, die versprochenen Reformen zu realisiren; nothwendigerweije müßieg die Mächte Garanriecn für deren Durchführung haben. England sei jedoch der militärischen Occupalion durch die Mächte entgegen. — Salisbury berichtet: Der Kaiser von Deutschland habe ihm bemerkt, die Politik des Czaren werde demselben durch die Umstände und durch die Unterdrückung seiner Glau- bens-Genofsen geboten. Der Kaiser von Oesterreich versicherte, die Interessen Oesterreichs und Englands seien in der dermaligen Phase der Orientfrage identisch. Melrgari constatirte, daß Italien im Kriegsfälle neutral bleibe, er ei aber gegen eine mili-.äiische Besetzung türkischer Provinzen durch fremd, Truppen. — Lord Loftus berichtet: Der Ezar kannte Disraeli's Rede m Guildhall noch nicht, als er seine Rebe in Moskau hielt. Sir EUiot berichtet an Derby: Der britische Einfluß auf die Pforte wurde durch die Agitaiioi Gladstone's vermindert. Aus einem Berichte Salisburys ergibt sich, daß Sa« lisbury die Abfahrt der britischen Flotte auf der Besika-Bay nach Athen bt fohlen habe, um zu constatiren, daß die Türkei nicht aus die Hülse England- zählen dürfe. Nach dem Zusammentritt des großen Raths war der Sultan geneigt, die Bedingungen der Mächte anzunehmen; aber Midhat Pascha wai für den Widerstand und legte dem großen Rache die Vorschläge der Mächti in solcher Form vor, daß die Ablehnung gewiß war. Derby, durch Musurut Bey von der Ablehnung in Kenntniß gesetzt, ertheilte der Türkei den Rath, mit Serbien und Montenegro Frieden zu schließen. Salisbury bemerkte bezüglich der türkischen Verfassung, er halte Nichts davon. Das Recht der Verbannung verbliebe dem Sultan. Jeder einmal in Verbannung Gewesene verliere die Fähigkeit, zum Senator ober Deputirten gewählt zu werben. Derby versichert! Salisbury vor deffen Abreise von Konstantinopel der vollsten Zustimmung dec Königin zu allen seinen Handlungen. London, 9. Februar. Lord Ruffell hat für die Montazs-Sitzung bei Oberhauses den Antrag angekündigt, das HauS möge durch einen Beschluß aussprechen, daß es unverträglich mit den Pflichten der Regierung sei, mit einem so barbarischen, grausamen Staate, wie die Türkei sei, sreundschaftlichr Beziehungen aufrecht zu erhalten, und die einzige mögliche Beziehung sei bit der Feindseligkeit. — Das „Reuter'sche Bureau" meldet aus Washington vom 9. Febr.: Der Senat hat dem mit Spanien geschloffenen Auslieferungs-Ven trage seine Zustimmung ertheilt. — Von dem Inhalt der dem Parlamente vorgelegten diplomatischen Correspondenz über die orientalische Frage ist ferner als bemerkenswerth zu erwähnen eine Depesche des Marquis Salisbury an Lord Derby, datirt Berlin, 23. Novbr., welche den Verlauf der Audienz Salisbury's beim deutschen Kaiser wiedergibt. Danach gab der Kaiser seiner Hoffnung auf Erhaltung bd Friedens lebhaften Ausdruck und erklärte, er habe zu diesem Zwecke seinen per- sönlichrn Einfluß beim Kaiser von Rußland möglichst geltend gemacht und iverbt fortsahren, ihn geltend zu machen. Der Kaiser sprach ferner die Meinung aus, die vow Kaiser Alexander befolgte Politik sei diesem durch die gegebenen Umstände und durch die Unterdrückung der seine Glaubens-Genoffen unter türk-fchn Herrschaft ausgesetzt wären, auferlegt, jedoch sei zu hoffen, daß durch die Zu- laffung vernünftiger Reformen in der Verwaltung der türkischen Provinzen, verbunden mit Garanticen für die Ausführung derselben, t>ie Nothivendigkeit einer Occupatio« türkischen Gebietes umgangen werden könne. Der Kaiser äußm feiner die Ansicht, daß Europa unmöglich länger die bloßen Versprechungen bei Pforte annehmen könne, es vielmehr unumgänglich nothwendig sei, daß genügende Garantieen gegen die Fortdauer der Uebelstände, unter welchen die Christen der Türkei litten, gegeben würden. — In der Sitzung des Unterhauses kündigte Campbell für Montag ti- Ansrage an, ob der seitherige Botschafter zu Konstantinopel, Elliot, noch ia Dienste der Krone stehe; Muir will sich erkundigen, ob die türkische Regierum die Zahlung der Coupons der Anleihe von 1855 wirklich suspendlrt habe, ob schon die Fonds dazu in der englischen Bank deponirt seien. Auf Ansra^i Creilly's theilte demnächst der Schatzkanzler Northcote mit, daß kein einzigü activer englischer Osficier die Erlaubniß erhalten habe, in türkische Dicch zu treten. ration herbeizuführen. Wien, 10. Februar. Die Friedens - Verhandlungen mit Belgrad sind im besten Gange. In Kischenew sind vier preußische Stabsofficiere zu bleibendem Aufenthalt eingetroffen. — Der Kaiser bat die Demission Ttsza's angenommen ; Sennyey hat heute die Cabinets-Bildung abgelehnt. Der Rücktriit Gortscbakoff's ist neuerdings gerüchtweise verbreitet. Pesth, 10. Februar. Im Unterhause wurde eine Zuschrift Tisza's verlesen, welche mittheilt, daß das Ministerium seine Demission gegeben und dieselbe ooui Kaiser am 8. Februar angenommen fei. Tisza motivirt in längerer Rede den Grund der Demission, indem er den Gang der Ausgleichs-Verhandlungen recapitulirt und constatirt, daß dieselben bei der Frage wegen der Con stituirung eines Central-Organs der Nationalbank gescheitert seien. Hierbei sei die Regierung einem Verlangen begegnet, welches sie nach ihrer Ansicht ohne Schädigung des staatlichen Ansehens nicht acceptiren konnte. Die Regierung müßte demnach versuchen, ob sie nicht die Errichtung einer selbstständigen Bank in Angriff nehmen könnte. Niemand habe das Recht des Landes hiezu angezweifelt und wenn dies geschehen wäre, hätte der König von Ungarn vereint mit der ganzen Nation dieses Recht vertheidigt. Allein die Bedenken des um das Wohl der Gesammtmonarchie wie um das Landesnohl besorgten Fürsten waren so groß, daß das Cabinet dieselben nicht zu verscheuchen vermochte. Das Dttnisterium habe daher seine Demission gegeben und ersnche das Haus, seine Sitzungen zu suspendiren, bis der Kaiser bezüglich einer neuen Regierung verfügt habe. Die Entscheidung werde nicht lange ausbleiben, nachdem der Monarch schon heute mit mehreren in allgemeiner Achtung stehenden Persönlichkeiten con- serirt habe. Hierauf werden die Sitzungen vertagt. ArankreilH. Versailles, 9. Februar. In der heutigen Dcputirten-Kammer erklärte der Minister des Auswärtigen, Herzog Decazes, auf eine Anfrage Gambetta's, die diplomatische Correspondenz befinde sich im Druck und werde demnächst zur Vertheilung kommen. Anläßlich mehrfacher Angriffe gegen Decazes erklärte der Minister-Präsident Simon, im Cabinet bestehe vollständigste Harmonie. 6ngtaa6. London, 9. Februar. Dem Parlamente sind die Orientfrage betr. Actenstücke vorzelegt worden: In den Instructionen, welche Lord Derby an Spanien. Madrid, 10. Februar. Dem Journal „Tiempo" zufolge unterzeichn« der König ein Decrrt, welches die Auflösung des Senates und Neuwahlen fr denselben auvrdnet. Das Decret erscheint demnächst im Amtsblatte. KuKland. Petersburg, 9. Februar. Der „Golos" schreibt, an den Stvi Midhat's anknüpsend, das Ende des türkischen Reiches in Europa sei gekon men, es sei nur Geduld nothwendig und wird das Warten nicht schwer werd!' da ein Krieg unmöglich mit einem Staate geführt werden könne, der schnellt durch die innere Krisis, als durch ein fremdes Heer untergehen wird. Rußlin'. werde Zeit genug haben, die Christen vor Unglück zu retten, welches sie bnr: den Untergang der Türkei treffen könnte. Für Rußland wie für die ChriAi sei es vortheilh-ster, abzuwarten, welche Richtung der Proceß der Staat- Verwesung annimmt, als denselben durch Einmischung zu verlängern. Amnänie». Bukarest, 9. Februar. Wie versichert wird, ist Demeter Sturdza i ! das Cabinet zu dem Zwecke wieder eingetreten, um das folgende Progiam' durchzuft'ihren: Bedeutende Reduktion der Ausgaben für das Militär, Erhöh»» der Grundsteuer, fortschreitender Verkauf unbelasteter Staatsgüter, Herstellm- des Gleichgewichts des Budgets für das Jahr 1877. HmeriLa. Washington, 9. Februar. Die Eommission für die Entscheid der streitigen Punkte bei der Präsidenten-Wahl bat in ihrer heutigen Aben- fihung mit 8 gegen 7 Stimmen beschloffen, daß die Stimmen von Florida all für Hayes abgegeben anzusehcn seien. Morgen soll diese Entscheidung dc' Senate mitgetbeilt werden. Letzterer hat eine Bill angenommen, betr. die 93 düng einer Gesellschaft zur Legung eines Kabels von Baltimore nach Evrop- Vermischtes. — Aus her Herrschaft Itter, 3. Febr. Seit einiger Zeit beunruhi-t d* Heerde wilder Schweine We hiesige Gegend besonders dadurch, das dieselben die -lca' verwüsten. In Folge dcssen haben die Pächter der Jagd, welche für den herbeigkiüt>- ten Schaden einstehen müssen, mehrmals nach jenen unwillkommenen Gästen gej"t-, btn Marvels Aid)! w ÄgSS- giuntf o i untere Hallt"- ß ’ 61ibtr« NA'» im Turr-n- in «7'AÄU- fr« nnd & t Sink» Zgdvtt greitaß dm' v soll die Md - m Hemikung Dirk td Eisciibahnstati b Zche auf biefii Ich vei^chiet we Birklar, den 3 Grofterzozl. Bü Kr Zagdve Freitag den Bonnlt 'oll bk iyelb- unb funfl Ntikrtfain o, Wflermeiittrei öffn pachicl nrerben. Dülnshaisi, bett Eroßb. Bürzrrmi Ta Mei Holzvei KrA. Oberföi Wii-m Frei' MorgM 9 ioll in btm "W Alimstildtti vttsirigerl werben: ” Raumtr. Tai 42o ' 6'26 Fichua: ut 15 bi$ 41 und w b! 3511 l07*02 35,1 Harfe . unb. Wterbä JW wird n r11 Nachmittags kommt. llursiliche Ober! ___ Dörmer >" itr Wrstl. w(,^'S«8 de 2H --älSLüUno ®on«'rfta01 eineL'^laU 12. -I b**"ib* ntcrt|rü auf ii Rgihz £’f ®"8<«ii ->b» Mh,t i[^ulli 'Ä.^ »ju i*Ä '“’S Swe tne dirlittk 1 "«* D»b,L !t ßunUJ t bie itäje en bt: I^UNVHWjj Rlify Beziehung jti • Jjbtt aus Washington u i)lojjtnen Äuslieserungs-A ^gelegten diploniG mn als bemerkenswerth in^Loib Derby, batirt l , Salisbury's beim beutf: Hoffnung auf Erhaltung zu diesem Zwecke seinen, i geltend gemacht und u» rach ferner die Meinung : em durch dir gegebenen I bensiGenossen unter türfi; |u hoffen, baß durch Dir der türkischen Provinzen,i ien, die fflotfatnbitfiit i könne. Dn Lu» \t tzVd^rn Versprechungen h nothwenbig sei, bch q, tänbe, unter welchen die L ;ie Campbel! für Monla^ iffantinopel, Elliot, nvt- fn, ob bit türkische Regieit örtlich suipendttt habe, beponirt seien. Auf M beste mit, daß kei.-i w n habe, in türkische S)d Montazs-Litzu^ । vurch einen Besch! r Regierung sei, 0 Mo" jufolfle «n»)£ ; genate« out' zchß im 8to*tle' fiteibt, au di« ® ««'Ärö i« E«r°»" i“ 9? ’ * * nirht UW iJBatw t werden B««> >.« u8ter6^ „jj,,! ft « .« 'u r°'2 Ä bir s" dreiben« ) water iten, ihn Fafinachts-Literatur. An Hrn. Gasthalter......wohlgeborn in Gießen. Hoch git verehlettder Hr. Gasty alter......in Güßen! Am 10. Jan 1877 war il) in Gießen ich kam daselbst in dae K-'ffe .... trank ur eine Tasse KLfe aß einen Kreuzerweck da zu kostete dreisigfünf Pfennig es ist auch um mehr ßl« die Hälfte zu viel; als ich nun das Börsencoursblat über sah kam ein seh, ungezogener M. i'sch unr steckte mir dieses Coursdlat in Brandt nm mich zu Necken und seine Autorität und Muthwiiten zu zeigen, Weil ich ein verachteter Bauer bin, da für und da durch wird Er in Gießm von großen Halb vornehmen Spöttern und'Spitz- •(Aiben gelobet, weil Er für solche Spötter und Spitzbuben daselbst Spaß vergnügen macht sein Eigennutz wird dadurch vermehrt und befördert Ec bekommt von selchen Spöttern ur.b Spitzten Geld z r oerbienen, solche Flegelstreichen dürften von Rechts- wea-n in ei em feinen vornehmen Gasthause duschst nicht «eöulbet »erben; in Frank- furi a. M. findet solche Neckerei so leicht nicht statt; für die Halb vornehme DeMlche und Pariser Taschendiebe u. Sp'tzoub-n welche öffentliche Kassen meineidiger Weise bestohlen haben wird in Gießeu glttch besser gesorgt w.e für den ehrlichsten Bauern; für einen solchen Halb vornehmen Spötter ober auch Spitzbub muß in Gießen gleich geholfen werden spotten und schimpfen wenn es gegen einen von gebürt an unglücklichen, kranken, und verachteten Bauern gehet. Geschrieben zu Gießen den 8. Febr. Anno 1800siebenzlgsieben unterzeichnet*) Kennzeichen dieser Krankheit ist, es fließt sowohl aus den Äugen, als aus der 9?aff und dem Mauls eine anfänglich wässerige ober schleunige später aber mehr eiter» artige' Flüssigkeit' und zwar m beträchtlicher Menge. Bei der Rinderpest erfolgt der Tod am 6 , 7. oder auch am 11. Tage. Die Fälle, wo das Dieh schon in bei: ersten 24 Stunden an derselben fällt, sind äußerst selten Jedem Vichbesitzer ist die schleunigste Anzeige eines Krankheitsfalles bei schwerer Straft zur Pflicht gemacht. »um letzten Mal vorgestern in der Nähe von Obernburg. Ein sich dort der Keiler wurde durch einen Schuß lödllich verwunort, «nie aper blutt.i . -uf feiner Flucht zu mehreren Holzhauern, welche Anstalten . ?omne8nCbk wblrÄ Schütz'n^'rb-?ui!^ftTje“fi/lafnua"saÄb', to^'Ste" M-stelbäicr Als sic jedoch die Wahrnehmung machen, daß ihr Feind keine untSd be nnt unb“u4 »7er bie Rolle bei Ängtgnffemn mit der des *nat«fM 91 l hdtt.n fi? e8 für ratbfam, sich dadurch in Si*ei»eti zu dringen - ab f» bte ws nn ^'ftotedei Wahrbail ergöblich war dieses keineswegs kurze lschaulpiel. Dab nh^r uniert 6e be i da droben in luftiger Höbe ihr S-llMb^ubisim nicht «erloren «ehi unter Unde em wohl daraus hervor, oab, als nach einiger Zeit einer bei fierren te in « er« im Turnen!- Rinderpest. Bei dem Auftreten der Rinderpest an Iverschie- k,n„, DrtVn erfdibint -« -»gezeigt folgende Notizen über die Kennzeichen der Krankheit Ui Erimiuun-, zn bimsen. Ein trockener Husten ist metstentheilS der Porbote-^-r R rn fängt dabei an, zumal nach dem Säulen nut dem ganzen Leibe firt.P U toütteh es zittert, bezeigt sich in allen Bewegungen stiller und t°ns>I"M-r als ^ggn ieb und oerlter die LÜst zum Fressen und Sausen. Das Athemholen ist nicht f°r^ und die Nasenlöcher erweitern sich widernatürlich. Das Wiederkauen wird lang, -wer und ho t mit dem zweiten Tage der Krankheit gewöhnlich ganz auf. famer uno 90■ ÄÜLn merklich ab, zugleich findet em stärkeres fieberhaftes Kaudern unKuÄ wobei man di! Haa?e auf dem Fell 'n die Höhe steigen sieht Das Rückgrat ist außerordentlich empfindlich, das Vieh läßt Kopf und Ohren i hangen, die Augen werden trübe und thränend und was eins der elgenthumUchsteu^ bitte ick um gefällige Antwort. — *) Der Name ist im Cafä zu erfahren. Holzverfteigerung 40 Rmtr. 371 Salicylsäure. 150 400 192 G g. U nverzagt- verkaufen bet Marinirte Häriuge empfiehlt Amerikanisch. Aul 262 229 beziehen, empfiehlt (820- Otto Thiel 52 161 383 258 7030 451 Prügelholz, Stockholz, Wellen, 400 96 247 4480 3 20 empfiehlt 755) 194 Cubm. enthaltend. Stück Nadel'Slangen. 14 44 420 626 de" Mühlweg beim Pflanzaarten. Lich, den 12. Februar 1877. Wimm en au er, Forstrsth. Stück durchaus fest und wetterbeständig, dabei leicht zu bearbeiten, Druckfähigkeit 378 Kilogr. pro □föcut., in Quadern, Deckplatten und Bruchsteinen zu Künftigen Freitag, den 16. d. M Morgens 9 Uhr anfangend, soll in dem District ^Buchenberg" Länge, Fichten - und Kiefern-Stangen von 7—14 Zentimeter Dulchmesfer und , chem. rein, Mundwaffer in Fl. ä 60^, Zahnpulver in Schachteln ä 40 und 60 L. Müller, Mäusbma B. 48. und 3 Meter Länge, Rmtr. gewöhnliches Kiefern-Scheit- unb Prügelholz, (marintrt in (Setee), empfiehlt 752) Emil Fischbach. (754 E m i l Fischbach. sodann Freitag den 16. Februar, Vormittags V29 Uhr, soll in den Districten Embach und Heez- heck, folgendes Gehölz versteigert werden: 741 Fichten- und Kiefern - Stämme von 15—37 (Zentimeter Durchmesser und 6—19 Mtr. Länge — 351,68 Fest- meter, theils zu Schnittholz geeignet, 536 Stück Fichten-Derbstangen zu Sparren geeignet, 66 Stück Reisholzstangen = 4 Fstmtr., 94 Rmtr. Kiefern-Prügelholz, 3 Meter lang. Der Anfang ist jedesmal auf der Chaussee nach Oppenrod in der Embach in der dritten Schneiße. Steinbach, den 8. Februar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. R i c 0 l a u s.£60 Jagdverpachtung. Freitag den 16. Februar L I-, Vormittags 11 Uhr, soll die Feld- und Waldjagd der Gemar- kung Weittrshain auf 6 Jahre, auf hiesiger Bürgermeisterei öffentlich meistbietend verpachtet werden. Weitcrshain, bett 27. Januar 1877. Großh. Bürgermeisterei Weitershain. Faul st ich. (574 Kersteigermlgen. Holzversteigerung in der Fürftl. Oberförsterei Hohensolms. Rmtr. Nadelstockholz, Fichtenstämme, mit 67,24 Kbmtr. und 93 Fichtenstcmgen, „ 14,44 „ Inh. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf Freitag den 16. Februar: l Fichten-Stamme von 15—38 (Zentimeter Durchmesser und 6—18 Mtr. L, Kiefern-Stämme von 15—35 Ceuts- meter Durchmesser und 6—18 Mtr. Zimmersroder Sandsteine, Station der Main-Weser-Bahn, „ w Stämme bis zu 43 Ctm Durchmesser und 15 Meter Länge — sachsen versteigert: Rmtr. Kiefern-Rundscheitholz von 2'/2 828)________ Bettjwilche, Barchente, Federleinen, Rouleaux- zeuge, Möbeldamaste, Fustteppiche am Stück und abgepaßt, staubfreie Bettfedern und Flaumen, Roßhaare, empfehle wegen zu großer Vorräche zu Jnventurp re cfe n. Auch btforge die Lieferung vollständiger Wetten. (769 595) Moritz lleicliclheiiii. Zagdverpachtung. Freitag dm 16. Februar d. I., Votmittags 11 Uhr, soll die Feld- und Waldjagd in der Gemarkung Birklar, V» Stunde von btr Eisenbahnstation Lich entfernt, auf 6 Jahre auf diesigem Nathhause öffentlich vet pacht et werden. (630 Birklar, den 31. Januar 1877. Großherzogl. Bürgermeisterei Birklar. Kraus ch. Weiße Vorhänge al'ei A l. Rouleaux, Drell in den gangb rsten De sin . Anfertigung jeder 2)ecoration5 -- virmit a geschmackvollster Ausführung, bei >43) Th. BHtek, Kanzleiverg B- 1. Hölz versteigert werden: Rmtr. Bnchen-Scheitholz, „ „ Knüppelholz, Freitag den 16. Februar, Morgens von 9 Uhr an, sollen in dem W'.csecker Gemeindewald, District Ursulum, versteigert werden: Radel-Scheitholz, Freitag den 16. Februar, von Vormittags 9 Uhr an, sollen im Waldort Birkenheege zu Hassen- Hausen 12 Stück Eichenstämme von 12 bis 40 Fuß Länge und 8 bis 24 Zoll Durchrn-, 350 Stück Tannen - Stämme von 20 bis 50 Fuß Länge und 6 bis 17 Zoll Durchrn-, meistbietend vetkaust werden. Hassenhausen, am 8. Februar 1877. Im Auftrag der Interessenten: Dörr. Donnerstag den 15. Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden in hiesigem Ortsgericht-Bureau eine Altvioline (Viola), eine Voigtlander Violine, und eine Anzahl Bücker au# der Leihbibliothek des P. Adam öffentlich gegen Baar- Zahlung versteigert. Gießen, den 12. Februar 1877. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Müller. (821 „ ,, Stockholz, Wellen „ Reisholz, Eichen-Stämme, — 4,81 Festmeter, Buchen- „ = 12,82 „ Holzverfteigerung. Freitag den 16. Februar l. I, Vorm'ttags 9 Uhr anfangend, sollen im Rüddingshäuser Gemeindewald, District Sauplatz, nachverzrichnetes Holz versteigert werden: 440 Rmtr. Kiefern Scheit- und Prügelholz, 68 „ desgleichen Stockholz, 44 „ „ Reisholz. Die Zusammenkunft ist im genannten District in der Nähe des Vicinalwegs nach Weitershain. Rüddingshausen, am 8. Februar 1877. Großh. Bürgermeisterei Rüddingshausen. Loth. (780 fietGerung kommt. Ho^ittolmS, am 9. Februar 1877. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Revierförster. (823 Holzverfteigerung in der Mrstl. Oberförsterei Lich. Dienstag den 20. Februar werden im District Langberg bei Mühl- Marinirte Häringe empfiehlt 515)__Gg. Wilh. Wcidigt Fcinlles Kchweineschmal? empfiehlt (753 Emil Fischbach. 5—11 Mtr. Länge- Der Anfang ist Morgens 9y2 Uhr. ,uu ... v.u. */»!.*.« zu- Langsdorf, den 8. Februar 1877. nächst Altenftädteu nachstehendes Gehölz Großherzogliche Bürgermeisterer Langsdorf, versteigert werben: ____________Köhler._________ (794 fRaumtr Tannen üg Holzverfteigerung Reisholz, Donnerstag, alS den 15. Februar, Fichten- und Lörchen-Stämme von Vormittags Vz9 Uhr, 15 dis 41 Zentimeter Durchmesser |oq Steinbacher Gemeindewald, Distric- und 10 bis 18 Meter Länge mit ten ^bach und Heegdeck, folgendes Ge- 207,02 Festmeter, ... 350 starke Fichten-Stangen, zu Sparren und Leiterbäumen tauglich. B-merkt wird noch, daß das Brennholz erst Nachmittags gegen 2 Uhr zur Der- Messina-Orangen und Citronen in vorzüglicher Qualität empfiehlt billigst 756) L. Müller, Mausburg B- 48. 784) Ein noch fast neuer Schmiede-Blss- balg und eine Bohrmaschine sind billig zu Wiestck, den 9. Februar 1877. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. _____________Lang.________ (803 Holzverfteigerung in dem Gemeindewald Langsdorf. I. Brennholz. Donnerstag den 15. Februar: 706 Rmtr. NadefiPrügelbolz, 500 „ w Stockholz, 814 „ „ Reisholz. II. Bau- und Werkholz. Aeilgebolenes. 827) Ein neuerbautes HauS vor dem Neuenweger Thor ist billig und unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei_______________I- Blitz- Aniversai-Reinigungs-Liatz. 300) Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebtldung, Aufstoßen, Krampf, Berdaunngsschwäche und andere Magenbeschwerden, in Vi, 1/2, Vi Original-Packeten mit Gebrauchsanweisung Vi, V» und i/i Mark zu haben bei C- F. Semmler- Geräucherten Mchs Emil 802) Gutes Heu und Grummet ver- kauft I. Balser, mittlere Bleiche. ^782) In nächster Nähe des Neuenweger Thors sind einige Bauplätze zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt I. Blitz. Neue süße Apfelfinen, per Stück 15 empfiehlt 516) Gg. Wilh. Weidig. fadiiiforrllru empfiehlt 228) Gmll Fischbach. Bettfedern und Bannen rzwillch und Barchent, Feder-Lttnen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei (43j Th. Brück, Kanzlerberg B- 804) Regenschirme ür Damen, Herren und Kinder lilligst bei A. Fangmann- Irische Veilchenbouquets in jeder Größe einvfiehlt (568 O. Garn, Handelsgärtner, ______________Lindenplatz.___________ CocuSnußöl-Sodascife, per Pfd. 70 Mandelseife, bittere, „ „ 90 Glycerinseife, feinste, „ ,, 1 Gallseife zum Waschen von Kleidern, Mcdicinischc Kräuter- und Theerseife, sowie alle Sorten gewöhnliche Waschseifen, empfiehlt I'« MüUer, 750)____________ Mäusburg B 48. Amerikanische Rinderroulade, „ Ochsenzungen, in 2-Pfd.-Dosen k 2, resp. 4 JL, empfiehlt (814 Emil Elschbach* Carnevalverem „Türkei“. Heute, Dienstag den 13. Februar: lufstellnng (les Zuges prüde i Uhr in Wense8** dürfen Anfahrt vom Schiffenberger Weg. ^ncli dem Caruevalislisches Bankei Anfang Entree für Wicht- «,9-, Damen Zug: mit Verloosung. 71/2 Uhr. Mitglieder 1 Mark. Itnö frei. Braunkohlen vom Hesseubrücker Hammer la. Qualität- 746) Schon jetzt übernehme ich die Lieferung obiger Braunkohlen für daS Jahr 1877, und zwar: Einzelne Centner frei ans Hans geliefert 90 Pfg. Wagenladungen von 25 Ctr. und mehr frei "N's Haus geliefert per Ctr^ ... 83 ,, Größere Quantitäten, aks Eisenbahn- Waggonladungen (200 Etr.) die ganze Ladung frei an's Haus geliefert 164 Mk. NB. Gleichzeitig erlaube ich mir im Jntereffe meiner geehrten Kunden darauf aufmerksam zu machen, daß eö sich empfehlen dürfte, geneigte Bestellungen in den Monaten April, Nkai, Juni und Juli vornehmen zu wollen, da in den nächstfolgenden Monaten, in welche Ernte und Aussaat fällt, die Lieferungen sich schwieriger bewerkstelligen lassen. Zekurk-Änzeige. 826) Se. Hoheit der Pascha aller Gläubigen hiermit Allen Uebergoschnappten Unterthanen zur Kunde, dass heute früh V/2 Stunde und 11 Secunden vor 7 Uhr unter den ausdrücklichsten Freudenseufzern der Frins Carneval 1878 zur Welt befördert wurde. — Derselbe wird bei dem heute stattfindenden Zuge durch seine höchst- Eigene Anwesenheit das Fest überherrlichen. Der gesammte Türkenstaat ist davon so ergriffen, dass jegliches Mitglied sich zu 365 Freuden-Burzelbäumen verpflichtet. NB. Es wird höflichst gebeten, falls der junge Prinz schlafen sollte, nicht mit Bonbons und Sträussen denselben zu incommodiren. Indem ich, wie in früheren Jahren, stets reelle und prompte Bedienung zusichere, zeichne (818 Freier Eintritt Sonntag Vormittags geöffnet. o vermischte Anzeigen. (831 <>1 Theater 832) fll _ Druck und Verleg brr Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. Köln-Gießener $ai)i. Abfahrten von Gießen nach: Sterbebause aus, A. 109 Asterweg, statt. Gießen, den 12. Februar 1877. I Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen Achtungsvoll hnnifi Flett im Schwanen. Leisten wird zu äußerst billigen Preisen ausgcführt. Postamente zu Gypsfiguren in Gold und in jeder Holzfarbe per. Stück von 2 «X an. ($70 Dienstag den 13. Februar d I: Der (boUnnikcl aus AmrriKa. Große Posse mit Grsang und Tanz von Pohl. Hochachtungsvoll Hugo Kurde. Permanente Bau Ausstellung, Frankfurt a. M. Neue Mainferflrahe 34a, empfiehlt aus drn ersten Fabriken zu Origknalpreisen: Par hiermit t, rn Caale tes alten Simmtliche na( Gießen, 9. V ‘ Betreffe Wir sehen uni Gießen gültigen Regien MWchinahme alle unt i-ee durch das Regleme c m vorherige Ausforde Gießen, der Ä. 5 S. 3986. fül ^etreffenh'. Das \ leit Nach Entschließt Llpril und 20. August bezüglich A. I, 1 auf öehefl besichenden Re, Uebertietungen nach A( A- Allgemeine Borst !• Den Eigrnth watjtbdubtn, somit du Dssentlichen Gebäuden, Vorschriften sür gehör k) die genannte Arten, Hofräume, sl ■M Mitte der S 9fn' ßkhe unten N. E JjüÜig und genüget w^"Nag, dann find bi W reinigen. ?.fl tr<,*w U Mnn vorerst mi bc|te^. ,Z) tn eotbanbi «ntf X 1 4SÄ6 ,nnJ«lntn Sjjj.. ' $etl ! * Nora,,» Ei ™ lii d» '5 W 5) N 6t'll S einen A«« '2ti-n fr,; , Vie ft*«;; 6) ffn nach » Statt B 8rN8 b SÄl'S«