rk irben. "Nation, wkichk- nner Musittapeüe iu ;»b!rkiihem t, Tchtilstraße ÜS. ttnben he Anstalt mer. n und Schrift, nit H'OBtm Weltall uf Pfeisenkvvsi, xytt 10-tt Tage 9$. 4<3, (266* 7, 5 12, 4 ' •hau*)- ässe Sonntags w _KrölL_ rnng. nbauen bei Hm» ibeller» 1. 'Kuipift - JSS«. tsmusik- lein pr. »’Sarf, ÜtiVI^ gjiolt, »^08^®^ / *^***5^^ (2^66 Wtt M Kiepen * Mo. 185. Sonntag, den 12. August 1825. ießener "^(meigcr AnMe- «ni> Amtsblatt für bra Kreis Gießen. Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit BringerlohL Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontogS Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Deutschland. Dresden, 9. August. Das „Dresdener Journal" meldet: Auf einem Kartoffelselde bei Schildau im Kreise Torgau nahe der sächsischen Grenze ist gestern das Auftreten des Colorado-Käfers amtlich constatirt worden. Diesseits wurden sofort alle Vorsichtsmaßregeln getroffen. Tübingen, 9. August. Die Feier des 400jährigen Bestehens der Universität wurde gestern Nachmittag durch ein allgemeines Bankett in der Platanen-Allee eröffnet, wo Stadt-Schultheiß Goes im Namen der Stadt begrüßende Worte sprach. Ein Dclegirter aus der Schweiz überreichte hier einen Pokal für die Stadt Tübingen. Am Abend sanden Festlichkeiten der einzelnen Verbindungen statt. Im Museum ging die Begrüßung der Ehrengäste vor sich. Der Zuzug ehemaliger Tübinger Studenten ist ganz ungemein groß. Heute früh wurde der König durch berittene Corps-Studenten aus Bebenhausen eingeholt. Um 9 Uhr begann der Fest-Act im Universitäts-Hause, der vom König eröffnet wurde; in längerer Rede gedachte der Monarch seiner Vorfahren, welche die Universität gestiftet und gefördert, sowie der berühmten Männer, welche in Tübingen gelehrt und gelernt, namentlich Kepler's, Schelling's, Hegens und Uhland's. Seiner eignen Studienzeit in Tübingen sich erinnernd, schätze er sich glücklich, die Universität über die Schwelle des fünften Jahrhunderts zu geleiten und wünsche ihr den Segen von oben, auf daß sie bis in die fernsten Zeiten wachse und gedeihe. Nachdem der Rector der Universität Weizsäcker auf die Ansprache des Königs erwidert hatte, folgte die Begrüßung seitens der fremden Universitäten und zwar sprach Zeller (Berlin) im Namen der Hochschulen des deutschen Reiches, Zimmermann (Wien) im Auftrage der übrigen deutschen Hochschulen, van Geer (Leyden) Namens der niederländischen, Ran (Hohenheim) für die sonstigen academischen Anstalten, Biron (Zürich) für die Schweiz. Rector Weizsäcker erwiderte für Tübingen. Hierauf begab sich die Versammlung im festlichen Zuge zur Stiftskirche. Tübingen, 9. August. Nach Ankunft des festlichen Zuges in der Stiftskirche hielt der Rector der Universität, Profeffor Weizsäcker, in Anwesenheit der königlichen Herrschaften und der die Kirche Kopf an Kopf füllenden Versammlung die Festrede, welche eine Stunde dauerte. Die heutige Feier war vom herrlichsten Wetter begünstigt. Hesteneich. Wien, 9. August. Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest: Berichten aus Persien zufolge hätte Schir Ali, der Emir von Afghanistan, dem Drucke der Volksstimmung nachgebend, den heiligen Krieg gegen England proclamirt. ^rirr _ Wie», 10. August. Das „Fremdenblatt" meldet aus Ischl: Kaiser Wilhelm hat dem Kronprinzen Rudolph vor der Abreise ein preußisches Ulanen- Regiment verliehen. tereffen und die Ehre Englands zu gefährden und ohne den Frieden des Landes zu stören. Nicht ohne Bedeutung ist die plötzliche Rückkehr des bisherigen Militär-Bevollmächtigten im russischen Hauptquartier, Obersten Wellesley, nach London. Frankreich bietet noch immer das traurige Bild eines durch Parteikämpfe zerriffenen Landes. Zu dem Kampf der Monarchisten mit den Republikanern ist neuerdings auch noch eine Spaltung der Bonapartisten in zwei Parteien unter der Führung Rouher's und Caffagnac's hinzugekommen. An einen Wahlsieg der Regierung glaubt unter den gegenwärtigen Verhältniffen Niemand mehr. Nach unparteiischen Berechnungen kann dieselbe trotz aller Gewaltmaßregeln aus höchstens 150, die Republikaner dagegen aus mindestens 380 Sitze in der neuen Kammer rechnen. Die wahre Gesinnung des französischen Volkes scheint in den enthusiastischen Empfang, der dem greisen Expräsidenten Thiers bei seinem Besuch in Störs zu Theil wurde, zum Vorschein gekommen zu sein. Uebrigens läßt man sich jenseits der Vogesen durch alle Vorbereitungen zu den Neuwahlen nicht abhalten, die Agitationen gegen Deutschland fortzusetzen: am 30. Juli wurde u. A. wieder einmal eine Wallfahrt von angeblich 2500 Elsaß-Lothringern nach dem „heiligen Herzen" auf dem Montmartre in Scene gesetzt und dabei das Revanchelied: „Rette Rom und Frankreich" gesungen! In Rom dauert der Scandalproceß über die Erbschaft des Cardinals Antonelli fort. Nach den Aussagen, welche die Hebamme Gervasi, der Erzpriester Vendiri und der Haushofmeister Antonelli's, Tamburlani, gemacht haben, läßt sich nicht wohl mehr daran zweifeln, daß die Gräfin Lambertini die natürliche Tochter des Cardinals ist. Die italienische Negierung läßt es sich angelegen sein, ihre vortrefflichen Beziehungen zu Oesterreich zu rühmen und alle Annexions-Gedanken in Abrede zu stellen. Allerdings scheint die habgierige Politik Englands den Italienern neuestens verdächtiger und unangenehmer zu werden, als -di^^Keuügsamkeit Oesterreichs. In Spanien haben die Jesuiten am 31. Juli, als am Namenstage ihres Gründers, 44 Mann hoch, wieder ihren Einzug in das Kloster von Loyola, aus dem sie im vorigen Jahre verwiesen worden waren, gehalten. Kaiser Wilhelm hat, nachdem er seine Kur in Gastein beendet, am 7. d. in bestem Wohlsein die Heimreise angetreten und an dem folgenden Tage mit dem siaiser Franz Joseph in Ischl eine Zusammenkunft gehabt, welche unter den gegenwärtigen Verhältniffen ohne Zweifel von besonderer Bedeutung ist. Fürst Bismarck, der noch immer in Varzin weilt, hat in der vorigen Woche den Geh. Rath Tiedemann aus dem Ministerium des Innern bei sich gesehen, sich also wohl vorwiegend mit Fragen der innern Politik beschäftigt. Sein persönlicher Gegner, Gras Arnim, traf unterdeß, nachdem er in Wien auf der Durchreise mit dem österreichischen Jesuiten-Provinzial Bülow conferirt, zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in Karlsbad ein. Die deutschen Commissare zum Abschluß eines Handelsvertrages mit Oesterreich sind nunmehr wirklich nach Wien abgegangen. Da man dort gegenwärtig den lebhaften Wunsch zu hegen scheint, die schwebenden Verhandlungen zu einem Abschluß zu bringen, so steht zu hoffen, daß das erwünschte Ziel endlich erreicht werde. Das deutsche Panzergeschwader ist am 5. d. in Syra eingetroffen, von dort aber wieder nach Port Tino weiter gegangen. Wie hoch das Ansehen des Deutschen Reiches im fernen Auslande gestiegen ijt geht aus dem Umstande hervor, daß auch China sich jetzt entschloffen hat, eine ständige Gesandtschaft in Berlin zu errichten. Aus dem Gebiet der inneren Reichsangelegenheiten herrscht zwar augenblicklich, zumal nachdem die Präsidenten des Reichskanzler- und des Reichsjustiz Amtes Urlaubsreisen angetreten haben, eine gewiffe Stille; der Zusammentritt der Commission von Sachverständigen zur Vorbereitung eines Gesetz-Entwurfs zur Einführung einer Reichsstempel- und Erbschaftssteuer beweist in- deß, daß die Frage der Steuerreform an entscheidender Stelle fortwährend im Auge behalten wird. Der Generalpostmeifter Stephan hat das Gesuch eines Vereins für innere Mission um Bewilligung einer ausgedehnteren Sonntagsruhe für die Postbeamten abschlägig beschieden. Während der commandirende General v. Blumenthal, der berühmte Generalstabschef des Kronprinzen in den Jahren 1866 und 1870/71, sein 50jähriges Dienstjubiläum gefeiert hat, ist der unter dem Namen des „Löwen von Skalitz" bekannte General-Feldmarschall v. Steinmetz plötzlich an einem Herzschlage gestorben. In Preußen bildete eine Rede des Reichstags-Präsidenten vZForcken- beck, in welcher er es als Aufgabe der liberalen Partei bezeichnete, einen Augenblick in der Gesetzgebung still zu halten, um das Errungene zu vertheidi- gen und dem Volke Zeit zu lassen, sich in die neuen Verhältniffe einzuleben, vielfach den Gegenstand der Besprechung. Der bisherige Ministerial-Director Homeyer ist zum Unter-Staatssecretär im Staats-Ministerium ernannt worden. Die Universität Marburg hat die Feier ihres 350jährigen Bestehens unter regster Theilnahme begangen. Aus Pillnitz kam die Meldung von dem Tode des Prinzen Gustav v. Wasa, des Vaters der Königin von Sachsen; mit ihm ist der letzte männliche Sproß des alten schwedischen Königsgeschlechtes geschieden. Auch die Schweiz hat jetzt tatsächlich ein Pserdeaussuhr-Verbot er- laffen, indem sie den Zoll der auszuführenden Pferde von 3 auf 800 (!) Franken erhöht hat. Der österreichische Kaiserstaat hat wieder entgegengesetzte Kundgebungen der in ihm vereinigten Nationalitäten über die orientalischen Ereignisse erlebt. Da die Ungarn trotz der Ablehnung der Forderungen der Pesther Volksversammlung durch den Minister-Präsidenten Tisza mehr als 200 türkenfreundliche Meetings abhielten, so ließen es sich begreiflicher Weise die Kroaten nicht nehmen, auf Volksversammlungen in Agram und an anderen Orten ihre Sympathieen für Rußland auszusprechen, sowie die Vernichtung des türkischen Reiches und eine Besetzung Bosniens durch Oesterreich zu verlangen. Glücklicher Weise war die Regierung durch die jüngsten russischen Niederlagen in den Stand gesetzt, mit ihrer Entscheidung für die eine oder die andere kriegführende Macht noch zu warten und so zwischen den Tendenzen der verschiedenen Nationalitäten weiter zu laviren. Von Mobilisirung der Armee ist augenblicklich keine Rede mehr. In England war eine durch die Manöver der ultramontanen Homeruler veranlaßte 26stündige Sitzung des Unterhauses das bemerkenswerteste Ereigniß der Woche. Auch die orientalische Frage führte wieder zu mehr oder minder erregten Meetings. So wurde in Southampton eine Versammlung abgehalten, welche gegen jede militärische Occupation Gallipolis, Kretas oder Aegyptens ohne vorhergehendes Einverständniß mit den übrigen Mächten, überhaupt gegen alle Maßregeln, welche England in einen Krieg mit Rußland verwickeln könnten, protestirte, dagegen die Eröffnung der Dardanellen und des Bosporus für die Flotten aller Nationnen befürwortete. Uebrigens ging aus den Aeußerungen einzelner Minister genugsam hervor, daß die Regierung nicht die Absicht hat, sich in den Krieg der Russen und Türken actio einzumischen: so erklärte der Schatzkanzler, es sei jetzt nicht mehr nöthig, einen Special-Credit zur Bestreitung der zu Truppensendungen und Flottenverstärkungen erforderlichen Kosten zu beantragen, und der Marquis Salisbury sprach sich geradezu dahin aus, die Regierung hoffe, die Schwierigkeiten der Lage zu überwinden, ohne die In. a. 4486) würbe auch ein Arzt zugezogen. Diesem theiltt der Erkrankte mit bnfi tr hf* SJi! 7!an 5^ Ertra^liß von 1,10 rechnen zu dürfen, während Oesterreich-Ungarn etwaS kühler mit «rtefmartenVapier Pertlebt »ab-. @8 mürben äntlS Ä «laenrbnet J ' Mrt ^cltSnmnetfl b,S»""="‘ Weizenernte urteilte, unb, je nach Berschiedenhell der die Geschwulst nahm biä 12 Uhr bebeutcnb zu, Fstber stellte °'9“ unD 1>10 st- bezifferte. AuS anderen Th-il-n D-at,chl-nbS lobten Mittel, welche der Arzt anroanbte, fruchteten nicht oielmebr "h^a "5^^^ich Westphalen, Hannover, Rheinland und Süddeutschland, jedoch noch in sehr rescrvirter Manrys im Laufe des Nachmittags bis zur Unkenntlichkeit an Wel,e, wahrend von Anwesenden aus Belgien und Frankreich die bereits bekannten Klagen über d-n Oder-Arzt der chirurgtsch-n St°?t°n im Lürg^Ä' " L-r?rUW 2±Ä&»“e"9ÄHauptsache g n t xnannt,,-doch - - ------- — 'V** »V» Hirni Hospital au; dieser ordnete die so« . < I K * > ü J I ' 3 0*’’ IVUVVV *V4 «J ** v 1VVV V*y toaten dte Urthelle nicht so übereinstimmend, wie bei Weizen. Für das Königreich Sachsen 8.1 ?. Augus mit Johanna 2 Hchntidn von 1 Bnnhnd MO Elchen. Lemberg, 10. August. Wie verlautet, entdeckte die Polizei geheime Bureaus, welche Mannschaften zum Kampfe gegen Rußland anwerben. Es fanden deswegen gestern viele Haussuchungen statt. England London, 9. August. Unterhaus. Northcote ersuchte Bentinck, seinen Antrag in Betreff der Orientsrage nicht einzubringen. Die Regierung erkenne wohl an, daß eine Debatte über die Orientfrage wünschenswerth sei, glaube indeß, daß eine solche Debatte für den öffentlichen Dienst nur unvortheilhaft fern könne. Bentinck zog hierauf seinen Antrag zurück. Fawcett erklärte, er habe erfahren, daß das Oberhaus die Orientfrage discutiren werde, und frage an, weshalb das Unterhaus die Orientsrage nicht ebenfalls debattiren könne. Northcote erwiderte hierauf, im Oberhause habe Eoersham seinen Antrag gleichfalls auf Wunsch der Regierung zurückgezogen, wonach es nicht mehr wahrscheinlich sei, daß Lord Beaconsfield über die Orientfrage Erklärungen abgeben werde. — Nachts. Oberhaus. Lord Beaconsfield erklärte, England habe bei Beginn des Krieges stricte, aber bedingungsweise Neutralität angekündigt. Die Bedingungen Englands seien in der Note Lord Derby's vom 6. Mai niedergelegt. Die russische Antwort habe versöhnlich und freundschaftlich gelautet, und es sei kein Grund, zu zweifeln, daß Rußland diese Bedingungen beobachte. Die Aufrechthaltung jener Bedingungen sei die Politik Englands. London, 10. August. (Genauerer Bericht über die Sitzung des Oberhauses). Lord Feversham zog seine Interpellation über die orientalische Frage zurück, weil die Regierung der Ansicht sei, die Debatte könne ihr Verlegenheiten bereiten. Lord Beaconsfield dankte hierfür und bemerkte weiter: Debatten über die orientalische Frage seien gegenwärtig nicht vortheilhaft für den Staatsdienst und dürften in der That auch eine sehr schädliche Wirkung haben. Englands Politik sei klar verkündet und mit Beharrlichkeit durchgeführt. Als der grausame, verheerende Krieg begann, habe die Negierung angekündigt, sie werde strccte, bedingungsweise Neutralität beobachten. Die Bedingungen liefen darauf hmaus, daß die britischen Jntereffen nicht gefährdet werden sollten. Seitdem sei bekanntlich an Rußland eine Mittheilung ergangen zu dem Zwecke, definitiv zu präcisiren, was die Regierung als britische Jntereffen ansieht. Rußlands : Antwort fct versöhnlich und freundschaftlich gewesen; die Regierung habe keinen 1 Grund zu zweifeln, daß Rußland die gestellten Bedingungen in ehrenhafter Weise beobachten werde. Aber was auch immer sich ereignen möchte, die Aufrechterhaltung jener Bedingungen sei Englands Politik. Rußland. Moskau, 9. August. Das hiesige Bezirksgericht hat heute die Ent- 1 schetdung getroffen, daß das Urtheil gegen Strousberg sowohl in Bezug auf, reffen Person, als auch in vermögensrechtlicher Hinsicht sofort zu voll- i strecken ist. 0 < Asten. . ! . 9' ^gust. Der bei dem Emir von Afghanistan beglaubigte ! türkische Gesandte ist hier eingetroffen. Eine Anzahl mohamedanischer Haupt- t Hnge hatte ihm einen enthusiastischen Empfang bereitet. i 4342) j bie Lieferung ■ Lalling von und sind Offe welcher die S Nt ..Ärfir Michen. Gieße C. ^e®ilc"Tnb@i1eChtn. ^getheiltHn dem Agenten beS Norddeutschen Lloyd ^^wyork, 10. August. (Per transatlantischen Telegraph.) DaS Dostdamof- M mapt 201 ^^serod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am R8n?rUm>A?n r.3!1, $uIt Pon Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen. y ' ' v lc @,=5e. jnSJ? „Äoln.theilt mit, daß der Portier eines Kölner Geschäfts-Hauses, atfen:Tra^r a„uf dnc kleine Schnittwunde am Halse gelegt hatte, von rmAbern waA^wellung bes Gesichts befallen worben, im Bürger-Hospital, man alle Mittel, ihn zu retten, angewanbt und ihm die gewissenhafteste Pflege s?'418.80, Stroh JL 4—6.50, Heu JL 5—6 per 100 Rilogr. riso 8„JU0UÄ V^chtinarkto Durchschnittspreise: Rother Weizen, alter, r in M ,, Westen - Rom (150 Pfb.) 14 jl, Gerste - (10° Psd.) JL 9, Kartoffeln (100 Psb.) 3 JL 50 4, 50 9. «a,rft,ber0'mn ZL9ust. 160 Pfb^ rother Weizen JL 24, 150 Psb. Korn 15 JL 50 Gerste —, 100 Pfd. Hafer 8 jl 20 Kartoffeln —. ÄSlShpCr 3wn9’ SU0UJt (Fruchtbericht.) In dieser Woche wurde noch ein wenig indem die Oekonomen noch zu sehr mit der Ernte bef$äftt0t sind. Die vorkommenden Weizensorten sind theilweise sehr gering in Qua- l"at und enthalten viele zusammengeschrumpfte und von Mehlthau betroffenen Körner. Alter Weizen kostete diese Woche JL 26, neuer JL 24, Roggen JL 20, Gerste JL —, Haser JL id—19. fortißc Aufnahme des Mannes in's Bürger-Hospital an, schnitt das Gesicht desselben cn mehreren Stellen auf unb brachte alle ihm zu Gebote stehenben Hülfsmittel in An wenbung. Doch erzielten dieselben nicht mehr den erhofften Erfolgs ^;^U0Uft k®cftcS ???wittag ist der Pastor der Alt-Lutheraner, Herr EhlerS, erschossen worben. Derselbe promenirte in Begleitung seiner Tocbier ÜTT’o ®ortor=@«ng bei ber Walkmühle gekommen war, brach er Plötz ich zusammen eine Kugel war burch ben Hul ins Gehirn gebrungen unb bitte lie'&X1^ Z-tr°ffenen zur Folge gehabt. Man perLuthet? baß ble ?öbt‘ P?eiE°ch1eße°n"gkhLVn.^ f" %Wt lft' die Schützen ein temker^nb^bi^-<»- (^usste^tng.) In den Tagen vom 16. bis 18. Sep- w^von^Nieb unb irtnhmMM*Ur^IOn des Feld- unb Gartenbaues, so- SitC>20n c? 2. innbwrrthschaftlichen und gärtnerischen Geräthen statt Die für hie Wıt,nM”b'^ fPiteftenb big’Tum 15 September elnzusinbL Söbne^airt 6traftTür08nSä.n\ m®trt.en Absuhrnnternehmer Leon garrire unb r -i r®i nTen ^cutc Vormittag an zwei Dunggruben des stäbtislüen ®rubemniCA^^mC^5ffamPfPUmpC b"^iluftleer gemacht, wodurch die Flüssigkeit der Grube nach dem Fasse angezogen wird. Durch die große Weite der Leitunasröbren unh dte Kraft ber Dampfluftpumpe war es möglich, ein ungefähr 3 Kubikiieti-r des Ausfuhrfaß in ber kurzen Zeit von 3 MinLten^ollzusaug?n ÄmÄ tag bie Maschine auch Scherben, Flaschen -e. au5 ber Grude zieht Die a^maM n ^r ^fAonhen,!l?bn’0?I?ei ber iw-sten Füllung eine Stockung e’tntrat, ben unTetteu“ ÄÄ! ~ 6eU,C 3Mm,"a8 finbet dn£ --b-m-lige iprobe am her nn^J?(’irä3jnIUbn85J4eT bcr Ie*>ten Volkszählung in Sachsen kamen (nach ber allgemeinen Mobezeitung) allerlei freiwillige und unfreiwillige Scherze vor. Eine ^bofl-nUi'kb'bnsb^- *Snb at gelassen unb hinter RVerheirathet" geschrieben: ^hoffentlich bald eine Köchin bei „Angabe bes Truppentheils"9: „Dragoner.- Ein Sh?"Qndler batte in die Rubrik.Stand und Gewerbe- gesetzt: „Markt, dritte Reihe. Hinter „männlich stand auf einem Zettel: „Nein noch Junge" und auf einem anderen hinter „Nahrungszweig": „Schwiegermutter." LÄ? Ki N l D» 6-,-ys tot«*8 ©eiten Korbetnnj“ 3««. “ ti^cniblet W «cibweiM wax Mi w- giWntn bei cLqMrii'g io Pariser De auf Ternine ffi Leipj'! Berlin HcvNor. 219,5 —217,5—218 j Unaari .Berlin, nach Kölner . Stettiner Usi Breslau ohne Roggen Mj, Echiksien in staze echrLtr ft jfcci) ttuttm an la-tb und Rhein natürlicher tzelzi avssnete auch de söließen. als gleichzeitig ----- i1 i ===== Der orientalische Krieg. . ' 9 August- Das „Fremdenblatt" berichtet in einem Telegramm au» Bukarest vom 9. August: Gerüchtweise verlaute, daß die Ruffen bei Olte- nltza eine neue Brücke erbauen, um die Donau in der Richtung gegen Turtukai zu überschreiten; die türkische Stellung bei Rasgrad sei durch diesen dritten Donau-Uebergang höchst gefährdet. Konstantinopel, 9. August. Wie verlautet, wurde der neuerliche Angriff der Russen auf Plewna zurückgewiesen. Ferner sollen die Russen in Schipka und Hatnboghaz nur die zur Bewachung dieser Ueberaangs-Punkte nothwendigen Truppen zurückqelaflen haben. Konstantinopel, 10. August. 70,000 Russen haben gestern auf's Neue Plewna angegriffen. Der Ausgang des Kampfes ist noch unbekannt. 10. August. Das „Tageblatt" meldet Folgendes : Aus Schumla. ®IPC ^blhetlung vom Heere Osman Pascha's hat eine Recognoscirung gegen Nikopolis unternommen und rumänische Gefangene gemacht. — Aus Lowatsch, 7. August, Abends. Ein Umgehungs-Manöver der Russen gegen den südlichen Fluge! Osman Pascha's wurde durch die Türken vereitelt; es kam hierbei zu Zusammenstößen. v ö Norddeutschen Lloyd D°S Postdampf- remen, welches am W war, ist heute f. Butter, per W. Käse, per ifen, 1 Liter 22 H, ck 65 4, Enten, per I wickelte sich auch en keine ihen. SLmmtliche n nächsten vier biS wtr verzeichnen: In i; in neuer Waare 'ucht und ungleich- nstcher. Ungarischer übrig, ftoggen ift Mch unb billiger nen, A 17.5Q M L25, rWcheSor- »erePreis-Annaben >aier deichrankl sich ch Prima böhmischer L 17-17.50. Hiiisen- i unsere Fabrikanten instellen, indem die erstoffe ruhig. fr. 5J&24, Roggen- en, effect. Hits-, alter, do. fremder je nach Hafer 17.50, Linsen A 21 steckt rüst. HM u- ewidit = lOOÄilo-) i - Hafer A 15.20 -okher Weizen, alter, m.) 14 Wf einem I Leipzig M $?. Spiritus ‘"Sä»**. ?« S Schlesien und Mr, ^-.yrajentirt r!?“’£Uw ». «LL-it-- n« Mich^'' . »m“ ÄS1* -- '„„ei* nol»,'S rf* ® A kllhltt »ÄfeÄJgt 1» *>nl3 EI werden, 1. Maurerarbeit, veranschl. zu n 40 A. Brennholz r t u e 129 82 el la Qualität, Blühmüe Gloxinia A. Bramm. 4373) 4464) Dem Kutscher Heinrich Hardt ei« Sohn, Friedrich Karl, geboren Dem Bremser Johannes Mahr ein Sohn, August Peter Johann, bei der rubricirten Feier am im Philosophenwald zu erhalten der unterzeichneten Behörde an- 400 8 Buchen Eichen Nadel 280 70 5480 R a 9 2. Dachdeckerarbeit, 3. Weißbinderarbeit, 4. Spalierarbeit, AL 36 25 14 260 50 M M 7 1,3 322 e r 6 80 Versteigerung in Accord gegeben als: Denselben. 28. April. Denselben, den 22. Juli. Denselben. Betr.: Die Sedanfei? r. 4365) Diejenigen Wirthe, welche 2. September Plätze zum Wirthschaftsbetrieb wünschen, wollen sich binnen 14 Tagen bei melden. Der Stadt'Rentmeister: Enders. Sandstemplatten, empfiehlt billigst die Holzhandlung von Auszug sus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 9. August. Karl Ludwig Gail, Hutmacher dahier, des Bürgers und Hutmachers Emil Gail, ehelicher Sohn; und Louise Wilhelmine Rispel, des verstorbenen Bürgers und Färbermeisters zu Lich Johannes Rispel, eheliche Tochter. Getaufte. Den 5. August. Dem Telegraphenaufseher Conrad Peter ein Sohn, Johann geboren den 11. Juli. Denselben. Dem Bürger und Zimmermeister Conrad Marx eine Tochter, Anna, geboren den 21. Juli. Denselben. Dem Küfer Wilhelm Schmall ein Sohn, Georg Wilhelm Martin Heinrich, geboren den 11. Juli. Den 6. August. Dem Locomotivheizer Nicolaus Hose eine Tochter, Johanna Friederike Lina, geboren den 16. Juni. Den 10. August. Dem Mitprediger Gustav Drescher ein Sohn, Karl Heinrich Ludwig Au-ust, geboren den 12. Juli. Beerdigte. Den 8. August. August Rinn, Stationseinnehmer an der Cöln-Mindener Bahn, alt 42 I. 29 T., gestorben den 6. August. Den 10. August. Johannette Susanne Leng, geborene Weißgerber, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Frachtfuhrmanns Conrad Leng, alt 91 I. 4 M. 4 T., ge- storben den 8. August. Auszug s. d. Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Vom 4. bis 10. August 1877. Aufgebo t e. 7. August. Schreiner Justus Emil August Theodor Christian Philipp Bärrn mit Johanna Josephine Kaufmann, beide von Gießen. 9. August. Spengler Johannes Schneider von Fronhausen mit Karoline Sophie Magel von Gießen. — Schlosser Otto • Br-rnhard Müller von Chemnitz mit Marie Louise Susanne Josephine Meinhardt von G! eßen. Versteigerungen. Holz-Versteigerung iw Gießener Stadtwalde. Montag den 13. August, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Heingesboden, Faulerboden und Hochwart nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Eheschließungen. 9. August. Hutmacher Karl Ludwig Gail von Gießen mit Louise Wilhelmine Rispel von Lich. 10. August. Substitut Friedrich Lang in Gießen mit Eltsabethe Dauppert von Ulrichstein. Geborene. 29. Juli. Albert Karl Wilhelm Theodor, Sohn von Kreisamtsgehtlfen Andreas Lauber. 3. August. Ein Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Bremser Heinrich Hobel. 2. August. Heinrich, Sohn von Mesterschmied Heinrich Momberger. — Emma Wilhelmine Auguste, Tochter von Schreiner Johannes Ganz. 7. August. Pauline Marie, Tochter von Kaufmann Richard Scheel. 25. Juli. Heinrich, ein im Entbindungshaus geborenes außereheliches Kind von hier. 31. Juli. Philipp, ein im Entbindungshaus geborenes außereheliches Kind von Auswärts. 2. August. Anna, ein im Entbtndungshaus geborenes außereheliches Kind von Auswärts. 4. August. Fritz, ein im Entbindungshaus geborenes Kind von Aus» wärts. 3. August. Heinrich Konrad August, Sohn von Arbeiter Christian Schmidt. 2. August. Franz Philipp Albrecht, Sohn von Postschaffner Franz Hanstein. 8. Aug. Karl, Sohn von HilfShautboist Heinrich Fritz. 5. August. Christian Heinrich, ein außereheliche? Kind von Auswärts. 8. August. Christine Johannette Elise Emilie Louise Carola, Tochter von Premier-Lieutenant Georg Wilhelm Ludwig Hof. 4. Aug. Emil Hermann, Sohn von Schneidmüller Philipp Karl Euler. Gestorbene. 4. August. Ein in der Geburt verstorbenes Kind männlichen Geschlechts von Schneider Christoph Liedmann. 3. August. Wilhelmine Marie Justine, 2 Jahre 3 Tage alt, Tochter von Oeconom Heinrich Emil Roll. 6. August. Stations-Einnehmer August Philipp Rinn, 42 Jahre 28 Tage alt. — Franziska, 27 Tage alt, ein außereheliches Kind von Auswärts. 8. August. Katharine Margarethe, 6 Monate 5 Tage alt, Tochter von Arbeiter Johamtes Jakob. 7. August. Gustav Hartmann, 32 Jahre alt, von Rehe (im academischen Hospital gestorben.) 8. August. Susanne Leng, geb. Weißgerber, Wittwe von Fuhrmann Konrad Leng, 91 Jahre 3 Monat 26 Tage alt. — Siegmund, 4 Jahre 1 Monat 29 Tage alt, Sohn von Handelsmann Ephraim Grünewald. Arbeitsverfteigerung zu Klein-Linden. Mittwoch den 15. August, Morgens 8 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei Klein-Linden nachstehende Bauarbetten durch öffentliche ä 12 Mark per Stück. 4457) Prima eleg. Herreu- Regenröcke in großer Auswahl bei Bekanntmachung. 4486) Folgende städtische Gelder, als: 1) Die am 15. Juli er. fällig gewesenen Pachtgelder, 2) Die bis zum 1. August er. fällig gewesenen Holzgelder, Verpachtung von Weiden-Nutzungen. Montag den 13. August, Vormittags 9 Uhr, soll der Korbwetdenschnitt aus den fiskalischen Pflanzungen an der Lahnstrecke von Gießen bis Heuchelheim an die Meistbietenden für das laufende Jahr verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist aufider Lahnbrücke dahier. Gießen, am 9. August 1877. Großherzogliches Kretsbauamt Gießen. In V ertretung M. Wahl, 4426) Gr. Kreisbauaufseher. 5. Handarbeit, „ „ 6. Lieferung klein zerschlagener Basaltsteine, veranschl. zu 7. Grabenarbeit, „ „ Gießen, den 10. August 1877. I. A.: Körn er, 4461)Bezirksbauaufsehcr. Bekanntmachung. Betr.: Die Lieferung von Steinkohlen und Braunkohlen, sowie Coaks. 4342) Die Lieferung von 1250 Centner Steinkohlen, meltrte, ebenso die Lieferung von 550 Centner Braunkohlen erster Sorte, sowie endlich die Lieferung von 300 Centner Coaks soll im Submissionswege vergeben werden urb sind Offerten bis zum 15. August bei der unterzeichneten Behörde, bei welcher die Submissionsbedingungen eingesehen werden können, mit der Aufschrift „Lieferung von Steinkohlen, Braunkohlen resp. Coaks" verschloffen ein- zureichen. Gießen, am 3. August 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. ! Mein Lager in prima ! Bettfederu und Daunen, ' Zwilch, Barchent, Zkederleinen, : ! Damasten u. Aeberzugstoffen ' ; bringe in empfehlende Erinne- j ' rung. J*. Bärmann, ; ; 4471) Lindenplatz. ' XXXXXXXXXXXX3KXXXXX3OOCXXX Heinrich, geboren den 26. Juni. ~ Ein unehelicher Sohn, Wilhelm Conrad Karl, geboren -en Gießen, am 5. August 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Wellen v.v ^v.6Vh..v.«..o —. in schönen Pflanzen empfiehlt die Handels- 8. KatzeMteln, dahier, gärtneret von Gg. Becker Wittwe. (4462 B. Bau-, Werk- und Nutzholz r 7 Eichenstämme von 22 bis 32 Centmtr. Durchmesser und 6 bis 14 Mtr. Länge mit 3,18 Festmtr. 402 Fichtenstämme bis zu 32 Zentimeter Durchmesser und 16 Meter Länge mit 115,07 Festmeter. 454 Fichtenstangen mit 35,40Festmtr., darunter ein großer Theil, welcher sich au Weißbluderftangen eignet. Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Chaussee an der 5. Schneiße. Gießen, den 6. August 1877. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. trübte man 0,90 als annähernd richtig angeben zu dürfen. Sehr verschieden wurde der 'Stand der Gerste bezeichnet; in Sachsen dürfte diese Getreideart kaum 0,75 erreichen, ähnlich ... Ungarn, während sie aus anderen Theilen Deutschlands eher noch ungünstiger beurtherlt wurde. Die jüngste Regenperiode hatte noch gut nachgeholfen, und zeigten einige Muster ungarischen Gewächses recht schöne Helle Farbe, aber flaches Korn, während andere vollkürniger, aber bedeutend dunkelfarbiger waren. Hafer gab fast allgemein zu Klagen Veranlagung, war zwar mSachsen und Böhmen mit 0,80 beziffert, während viele andere Gegenden höchstens 60—7O»/o gewinnen können glauben. Einstimmig wurde der erste Schnitt der Heuernte als sehr reich bezeichnet, in Sachsen 1,10, dagegen bietet der zweite Schnitt sehr zweifelhafte Aussichten. Kleesaaten ivurden nicht gelobt, namentlich scheint Rothklee mehr oder weniger überall zu versagen. Von neuem schlesischen Gelbklee wurden recht schön aussehende Muster vorgezeigt und 29 AL pro 50 Kilo ab Stettin dafür gefordert, Weißklee erwartete man in Schlesien unegal, in Sachsen Mecht. Mais wurde nicht gelobt, dagegen haben Kartoffeln überall noch kerngesundes Aussehen, und da die Blüthe reich, erwartet man guten Ansatz. Der Geschäftsgang rechtfertigte die bereits seit längerer Zeit den Getreidehandel kennzeichnende Situation. Der nirgend gut versorgte Consum sieht sich zu Einkäufen veranlaßt, beschränkt sie uber auf dringend Nothwendigstes in Erwartung billigerer Preise mit vermehrtem Erscheinen des neuen Getreides auf den Märkten. Demungeachtet kann der Umsatz für Einzelartikel recht bedeutend genannt werden, während der Handel auf Lieferung sich nicht zu großer Ausdehnung entwickeln wollte, da das schöne Erntewetter Speculanten vorsichtig zurückhaltend machte. Weizen verlief flau, und war ab Ungarn ein starkes Angebot im Markt, obwohl Forderungen hoch dafür waren. Buda-Pesth verlangte cif Leipzig 260 AL pro Tonne für 78 Ko. schwere Maare, wozu auch einige Verkäufe Statt hatten. Schlesischer Weißweizen wurde in disponibler Maare zu 260 AL ab Breslau und umlieaenden Stationen verkauft; schlesischer Gclbweizen war zu hoch gehalten, und kamen keine Abschlüffe zu Stande. Ab Berlin wurden einige größere Posten vom Lager nach dem Hannöverschen, nach Hamburg und Antwerpen (wie «8 heißt ca. 900 To.) zu unbekannt gebliebenen Preisen verkauft. Leipzig's Zufuhr auf den Eisenbahnen betrug im 2. Vierteljahr 1877 5,772,280 Kg., dies sind 4,169,727 Kg. weniger M gleichzeitig 1876. Der Versand 4,278,735, d. h. weniger gegen gleichzeitig 1876 3,203,801. Im Terminhandel war es Anfangs flau, befestigte sich jedoch später als die festen Londoner Md. Pariser Depeschen bekannt wurden, und vorbezeichnete Effectivverkäufe anderweitige Deckung auf Termine erheischten. Bezahlt wurde nach Leipziger Usance loco alte Maare von 225—260 AL, neue per August 240 nach Berliner Usance per Aug. 227,5 AL, per Sept.-Oct. 221,5-219-220,5—220 AL, Oct.-Nov. 219,5—217,5-218 Nov.-Dec. 218—217,5—217 AL, April-Mai 1878 218—217 —217,5—218 AL Hannover hat neuen Weizen per Aug.-Sept, mit 255 gehandelt. Nach Ungarischer Usance 260 AL cif Leipzig, 250 ab Station, also ca. 300 AL nach Berlin, nach Cölner Usance per Nov. 22,4—22,5—22 AL, per März 1878 22—22,25 AL, nach Sbettiner Usance per Sept.-Oct. 223—222—223 AL, per April-Mai 1878 218 AL, ab Bres lau ohne Umsatz Sept.-Oct. 209 AL Brief. Roggen hatte in effektiver Waare guten Handel, und wurde viel von Ungarn aus nach Schlesien in neuer Waare gehandelt, wofür Breslau 185—190 AL anlegte. Die Hauptfrage erstreckte sich auf neue Waare, die natürlich nur auf Lieferung verkauft werden konnte, jedoch wurden auch gute Qualitäten alten inländischen Roggens gern genommen. Süddeutsch- Iait*D und Rheinland entwickelten namentlich guten Begehr für Roggen und Roggenmehl, in natürlicher Folge der fehlenden Angebote aus Frankreich. In Rückwirkung der vielseitigen Kauflust eröffnete auch der Terminhandel recht fest, ermattete aber im Verlaufe, um wieder fester zu schließen. Leipzigs Roggenzufuhr betrug im 2. Quartal 1877 9,672,390 Kilogr. (3,314,367 weniger als gleichzeitig im Vorjahr). Versand 6,566,349 (— 203,828). (Schluß folgt.) Aeikgeöotenes. Neue holl. Vollhäringr empfiehlt (4476) C. Fr. Semmler. RQnncxxxccxxxsioooaoooocxxxi 3) (kommunal(teuer 1.—3. Ziel er., köirnen in den nächsten acht Tagen an den Zahltagen : Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe entrichtet werden. Gießen, am 11. August 1877. Ctm. Durchmesser und 5 Meter n Tagesordnung: 1) II II Die Zusammenkunft ist am Hattenröder Vicinalweg, Anfang um 2) 3) 4456) micthen. Sonnenstraße B "103- miethen bei 4484) Aug. Albold,. miethen- Bierbrauer Weller. Liehen bet Carl Herbert. Von Abends 8 Uhr ab: JT mir SÄ Wetzlar Krauss* Umzüge besorge pr. Bahn und Fuhr tncl. Emballage. Kosten-Ueberschläge nach ziehbar. Garten-Straße B. 165«/ig. Verzetchniß. Garantie. (352 4384) Dr. Muhl 4466) o 4480) Hierzu eine Beilage 20 31 12 9 12 ii n 18 6 6 14 Bäcker Kuhn auf dem Kreuz. ii H 20 450 43 3 160 von ii u ll il Eichen-Stämme Fichten-Stämme Eichen-Stangen Buchen-Stangen Fichten-Stanzen MöbelTransport G.L.JANSEN Frankfurta/Äf. Länge ii ii ii ii H der 4371) Ein braver Junge, der Lust hat die Kaufmannschaft zu erlernen, kann unter günstigen Bedingungen sofort in die Lehre treten. Näheres bei der Exp-d. d. Bltts. 4485) Ein kräftiger Junge wird in die Lehre gesucht. August Noll, . Bäcker. sowie Stellvertreters zum deutschen Turntag auf 4 Jahre und dessen Rcisevergütung. 4) Berichterstattung über den Prozeß. Der Vorstand. 4145) In meinem neuerbauten Hause vor dem Neuenweger-Thor sind drei Familienwohnungen von je 5 Zimmern und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und bis zum 1. October beziehbar. Das Nähere kann bei Herrn Chr. Vix, am Neuwegerthor erfragt werden. ___Peter Pitz, Zimmermeister. Wohnungsvermiethung. Das stttber von Frau Pfarrer Big elius bewohnte MansardeulogiS (5 gradwändige Piecen) ist anbei wett zu oermietben. Aermielhungen. 4453) Kleines möblirtes Zimmer zu ver- Mittwoch -en 13. August, präcis SV2 Uhr Abends Generalversammlung auf dem Lahnstein. Berichterstattung über die seitherigen Vcreins- geschafte. Berichterstattung über die Turntage des Kreises und Gaues zu Offenbach und Marburg. Besprechung event. Wahl eines Vertreters, 3frieger=Uerein Gießen. Montag den 13. August d. J., Abends 8*'2 Uhr, im Vereinslocale (Restauration Bramm): Epilepsie (Fallsucht) und alle Nervenkrankheiten heilt brieflich der Specialarzt Dr. K-illiseh, Dresden (Neustadt). Bereits über 9000 behandelt. (4459 Casino. Heute, Sonntag den 12. d. Mts.: fiarthie nach Staufenberg. Abfahrt: u Uhr 40 Minuten. Der Vorstand. 9 Uhr Morgens. Gegen Bürgschaft Zahltermin Martini 1878. Lich, den 6. August 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Ihring. Holzversteigerung. 4454) Im Licher Stadtwald, Distrtct Oberer Speierlingskopf, kommt Mittwoch den 13. August d. I. folgendes Holz zur Versteigerung: 1 kleines Rind mit weißer Blesse ist am Donnerstag auf Freitag vom Pr.uß. Bahnhof entlaufen. Der Finder wird gebeten, dasselbe bei Carl Plank im Pfau abzugeben. (4481 4474) Theile einem verehr!. Publikum hierdurch mit, daß sich meine Wohnung im Hause der Frau Hanitsch am Kirchen platz befindet. Bestellungen können bei Krau Koch, Löwengasse C. 155 abgegeben werden. JTlaria SBennerieh. Leichenfrau. Sciiiilzenfest in Welzlar. 4458) Das Honigs sc hiessen der Kreis-Scliützen^esellschaft Wetzlar fiiibet Sonntag den 12. d. MtS. im Schützengarten statt. Bei Abhaltung dieses Festes des Nachmittags von 4 Uhr ab: Todes Anzeige. I Allen Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, « daß unser lieber Gatte und Vater H Lademeister Peter Schmidt ■ nach längerem Leiden heute Morgen um 8 Uhr sanft verschieden ist. M Um stille Theilnahme bitten flf Die trauernden Hinterbliebenen. L NB. Die Beerdigung findet Montag Nachmittag um W 2 Uhr vom Sterbehause aus statt. (4472 H 4460) Ein Dienstmädchen hat am Donnerstag Abend ein Portemonnaie mit 9 JL 10 H verloren (vom Marktplatz, Fischbach's. nach der neuen Anlage) und bittet den redliche Finder um gütige Rückgabe bei der Exped. d. Bltts.__ 4452) Eine tüchtige Kleidermacherin hat noch Tage frei. Wohnhaft: bet Frau LooS, Hebamme, neben der Kirche. GIESSEBT. 3» Kunst-Anzeige. Bleute9 Sonntag Nachm i(tag -4 Uhr : letzte Abschiedsvorstellung, wobei auch die 90jährige Großmutter den Karl Knie über das hohe Seil tragen wird. Im Falle Vormittags ungünstige Witterung eintritt und das hohe Seil naß würde, findet dennoch zum letzten Male auf dem hohen Seile eine Vorstellung statt. Hierzu ergebenst einladend, zeichnet 4473) Hochachtungsvollst Ludwig; Knie. Tagesordnung: 1) Gravelottcfeier. 2) Die Betheiligung an der diesjährigen Feier des Sedantages. 3) Die Begrüßung Sr. Majestät des Kaisers durch den Landesverband hessischer Kriegervereine, bei Gelegenheit Allerhöchstdessen Anwesenheit bei den Cavallerie-Manövern bei Darmstadt (zweite Hälste September). Der Vorstand. 4351) Ein möblirtes Zimmer auf sogleich zu vermiethen. ________________________Neustadt D. 86. 3723) Eine Wohnung von 6 Zimmern rc. ist zu vermiethen und bis 1. October be- 4475) Eine Familienwohnung von 3 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen. _________________Reichensand Lit. C. 133._ 4478) Möblirte Zimmer zu vermiethen. ______________________Neustadt Lit. T>. 57. 4479) In meinem neuerbauten Hause ist der Laden und der mittlere Stock zu ver- 4455) Zwei schöne Famtlienwohnungen find zu vermiethen. ______________Marburgerstraße A. 166. 4470) Ein kleines Logis zu vermiethen. _____________________Lindenplatz A. 244 4469) Im Vogt'schen Hause in der Ka- tharincngasse ist eine kleine Wohnung zu vermiethen und sofort zu beziehen._________ 4468) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- Pension. 4390) Für eine junge Dame von 18 Jahren sucht man in Gießen oder Umgebung bei gebildeter Familie Pension. Offerten mit Angabe des Pensionspreises nimmt die Expedition unter H. H. H. ent- pegen.__ 4422) Von einem verwittweten Familienvater wird eine erfahrene Person, welche alle Hausarbeiten versieht, gesucht. Dieselbe müßte durchaus brav und zuverlässig sein, da ihr der Haushalt ganz selbstständig anoertraut werden würde. Honorar bis 200 jl Exped. d. Bltts. gibt Auskunft. 4463) Ein schwarzer Hund entlaufen (Langhaarig, kurzer Kopf, halblanger Schwanz). Dem Wiederbringer eine gute Belohnung, Heinrich Pausch, ________________________Metzger, Wieseck. 4442) Ein tüchtiger Accordant zum Steinbrechen gesucht bei ___________A. Nauheimer Wttw. | Maschinenstickerei. Anständ. im Fache durchaus geübte Fraueuzimmer finden in Darmstadt Stelle. Off, unter Nr. 4476 bef. die Exped. d. Bltts. Restauration Bramm. Heute Morgen 9 Uhr: Frischer ZHiebell&uchen. 4477) Der mittlere Stock meines Hauses mit Wasserleitung und allen Bequemlichkeiten ist per 1. October zu vermiethen. _________Carl Böß, Bismarckstraße. 4482) Sch:oßgasse A. 258 ist ein Famsi lienlogis von 4 Zimmern per 1. Septem- ber zu vermiethen.__________________________ 4483) Ein FamilienlogtS zu vermiethen. Näheres bei Heinrich Rain, __________________________Neuftädterthor. 4290) Das von Frau Rech seither bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. _________Louis Noll, Pulvermühle. 4362) Der untere Stock mit allem Zubehör zu vermiethen und den 1. September beziehbar. Näheres im Hause selbst bei Herrn Gensd'arm Heppner, ______________Frarkfulterstratze E. 33,1. 4177) Der 2. Stock und Mansarde ist zu vermiethen und den 1. September zu be- 4361) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__________________Flügelsgasse 94. 4407) E'.n Zimmer zu vermiethen. _________I. Balser, Griwbergerstraße. 4417) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Re'chensand Lit. C. 134. 4440) Ein Monsardenlogw, am 1. Septb. beziehbar, zu vermiethen- G- Heß, __________________________Deufelslustgärlchen. 4445) Durch Versetzung dr? £errn Inspektor Gubbc? ist der mittlere Stock meines Hauses zu oermietben und per 1. Sept. beziehbar.__________Carl Stückratb. 4363) Ein frost- und wasserfreier Kel- ler ist zu vermiethen bei H. M. In g Hardt, Marktstraße. vermischte Anzeigen. 4273) Ein Actuariats - Aspirant I. Cl- firöt Stelle. Näheres bei der Exp. d. Bl.