Heb Freitag den 12 Januar 18VV, AiHner 'Anzeiger Anzeize- Md Amtsblatt für den Kreis Gießen. Erscheint tLglich mit Ausnahme beB Montag». Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf- mit Bringerlohn. Expeditionr Schulstraß-, Lit. s. Nr. 18.Durch die Post bezogen vrerlellährftch 2 Mark ro Pf. Amtlicher Hheit. B c k a n n t m a ch u II g. Betreffend: Das Ersatz-Geschäft für 1877. Mit Bezug auf die Bestimmungen der Deutschen Wehr-Ordnung, fordern wir- alle im Jahr 1857 geborenen Militärpflichtigen, sowie die in frühe« reu Jabren geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung gestellt haben, oder welche hinsichtlich ihrer Berpflichtnng zum Einlritt oder ihrer Befreiung vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten, und entweder im Kreise Gießen ihren dauernden Aufenthalt hoben, oder in demselben als Studenien, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Hans- 1111b Wirthschaftsbeamte, Handlnngsdicner, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Lehrburschen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich aufh-iltcn, hiermit ans, sich behufs Eintragnng ihrer Namen in die Stammrolle in der Zeit Vom 15. Januar bis zum 1. Februar I. I. bei der Bürgermeisterei ihres Wohnorts, beziehungsweise ihres Anfenthaltsortes, zu melden und dabei, wenn sie an diesem Orte nicht geboren sind, ihren Geburtsschein und wenn sie bereits bei einer früheren Musterung concnrrirt haben, ihren Loosungs-Schein machen zu lassen. Gießen, am 4. Januar 1877. Wir machen zugleich darauf aufmerksam, daß Diejenigen, welche die Anmeldung unterlassen, zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Strafe bis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen belegt, von der Theilnahme an der Loosung ausgeschlossen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung rc. verlustig erklärt werden. L . _ _ ... ... _r Bezüglich derjenigen Militärpflichtigen, welche zur Zeit abwesend sind, sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- und Fabrikherrn zu diesen Anmeldungen verpflichtet. , , f Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden beauftragt, Vorstehendes in ihren Gemeinden noch besonders auf ortsübliche Weife bekannt Großherzogliches Kreisamt Gießen. I- V.: Dr. Hoffmann, Regierungsrath. s r Deutschland. Darmstadt' 9. Januar. Die Nr. 2 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt: 1 Gesetz, die Ausführung des Bauplans für die Erweiterung der Pro- vinzial-Hauptstadt Mainz betreffend. 2. Gesetz, die Sterbquartale der Volksschullehrer betreffend. 3. Ueberficht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Mainz. 4. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Bingen. 5. Charakterertheilungen. 6. Dienstentlaffung. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnä- digst geruht: am 16. Decbr. den Lehrer an der Realschule zu Darmstadt, Dr. Karl Henning, auf sein Nachsuchen aus dem Dienste zu entlassen. 7. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind : die evang. Psarrstelle zu Geor- genhausen. Dotationsmäßiger Gehalt 1528 Mk.; dem Herrn Grasen von Schlitz, genannt von Görtz, steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die evang. Pfarrstelle zu Geinsheim. Dotationsmäßiger Gehalt 2017 Mk.; dem Herrn Fürsten zu Psenburg-Birstein steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die Gemeinde-Schulstelle zu Lehnheim mit einem jährlichen Gehalt von 685 Mk. 71 Pfg. Berlin, 8. Januar. Die in letzter Zeit, namentlich auf dem platten Lande, immer mehr um sich greifende Bettelet und Landstreicherei, hat, nachdem wiederholte Beschwerden fruchtlos gewesen, endlich Veranlassung gegeben, den Polizeibehörden eine erhöhte Vigilanz und Thätigkeit auch nach dieser Richtung hin zur Pflicht zu machen. In Folge dessen sind die denselben unterstellten Organe angewiesen, nicht nur jedes beim Betteln betroffene, sondern auch jedes arbeitslos sich herumtreibende und deshalb der Landstreicherei verdächtige Individuum ohne Ausnahme und ohne Rücksicht auf Beschwerlichkeit des Transports oder andere allgemeine Geschäfte aufzugreifen und der Polizeibehörde des Ergreisungsorts zuzuführen. Außerdem sollen die in Betracht kommenden Wirtschaften und Herbergen namentlich Abends und Morgens möglichst ost revidirt und die vorgefundenen, als Landstreicher zu betrachtenden Individuen zur Haft gebracht werden. Das einfache Fortweisen von Bettlern und Landstreichern über die Grenze des Polizeibezirks ist fernerhin nicht mehr gestattet. Ukber die abgelieferten Bettler und Landstreicher und die revibirten Wirthschaften soll den Polizeibehörden von den betr. Polizeibeamten allmonatlich ein Verzeichniß einzereicht werden, von welchen beii Chefs der Polizei des Kreises Mittheilung zu machen ist. Berlin, 9. Januar. Der aus den Verhandlungen der deutschen Eisenbahnen herorgegangene und dem Bundesrath zur Einführung genehmigte neue Eijenbahntarif ruht im Wesentlichen auf dem Boden des sog. „gemischten Tarifsystems", welches seit einigen Jahren in Bayern und Württemberg, seit Kurzem auch in dem Wechselverkehr beider Staaten mit Sachsen in.Geltung Güter aller Art mit ihren Unterabteilungen je nach der Aufgabe «o,^ 10,00 0 oder mindestens 5000 Kilogramm pro Wagen, die Vereinigung der Stückgut- klassen in Eine Klasse und das Princip der Frachtberechnung der Wagenladungen nach der Wagenausnutzung entnommen, während die Gruppirung einer größeren Zahl besonders benannter Güter in verschiedene ermäßigte Specialtarife, deren Zahl auf drei bemessen ist, an das Wagenklassensystem sich anschließt. Das Tarifschema stellt sich dahin: I. Eilgut, a. Einzelgut, b. m Wagenladungen. II. Stückgut. III. Wagenladungen: Allgemeine Wagenladungsklasse, 1. Klasse A. für 5000 und mehr, 2. Klasse B. für 10,000 Kilo und mehr. B. Specialtarife I., II. und III. Die Sätze der letzteren gelten bei Aufgabe von mindestens 10,000 Kilo pro Wagen. Bei der Gruppirung der Klassen ist man, soweit es die Rücksicht auf die in erster Linie zu erstrebende formelle Einheit irgend gestattete, in Uebereinstimmung mit dem Bericht der Enquete-Commission davon ausgegangen, die unvermeidliche Verschiebung der 6efhl)enbcii Zustände auf das möglichst geringe Maß zu beschränken, HÜr die einzelnen Klassen sind in Uebereinstimmung mit dem Schlußgutachten der Enquete-Commission Maximaljätze in Aussicht genommen, welche sich für die einzelnen Bahnen thunlichst an die bisherigen Frachtsätze anzuschließen Haven werden, und zwar unter Beschränkung bezw. Aushebung der im Jahre 1874 bewilligten procentualen Zuschläge. Uni neben den Rücksichten aus die formelle Einheit der Tarifconstniction den mannigfachsten Anforderungen eines lebenbt« gen, vielgestaltigen Verkehrs und der eigenartigen Bedürfnisse einzelner Wirtb- schastsgebiete gerecht werden und in dieser Beziehung die uothwendige materielle Beweglichkeit wahren zu können, ist die Ausstellung von Ausnabmetarisen unter der g'ontrole der Aufsichtsbehörden vorgesehen. Durch- dieselben wird es zugleich möglich werden, Unzuträglichkeiten, welche die Unterordnung unter das neue Eiuheüsschema für einzelne Verkehrszweige hie und da mit sich fuhren kann, auszugleichen und die Ueberleitung in die neuen Verhältnisse wesentlich zu erleichtern. t , ... Berlin, 9. Januar. Den heutigen Abendblättern zufolge wurde die Eröffnung des Landtages durch bett Kaiser In Person endgültig beschlossen. Stuttgart, io. Januar. Dompräbendar Bauer, Mitglied des Rottenburger Tom-Capitels, ist zum Alikatholieismus übergetreten und wird die altkatholische Pfarrei in Mannheim übernehmen. Hesterreich. Wien, 10. Januar. Das „Telegr. Corresp.-Bnreau" meldet aus Konstantinopel von Dienstag Abend: Die nächste Couferenz-Schung isti auf Verlangen der türkischen Delegirten auf Donnerstag vertagt. Die Ansicht befestigt sich immer mehr, daß die ottomanische» Bevollmächtigten einen neuen Entwurf zur Herstellung eines Einvernehmens auf Grundlage der Note Andraffy s vor bereiten. Morgen ist Ministerrath. Die Stimmung der Conferenz-Bevollmach- tigten ist durchaus versöhnlich. Arankreich. Paris, 8. Januar. Der „Moniteur" berichtet: „Das Ergebniß der heutigen Conserenz-Sitzung ist uns zwar »och nicht bekannt, aber das allge- büße erlitten hat. Laut Nachrichten aus Petersburg wünscht Rußland seine Thätigkeit nicht von jener der übrigen Mächte zu trennen. Ist die jetzige Lage - so beschaffen, so berechtigt sie zu dem Schluffe, daß sie nicht mehr die Gefahr unvorhergesehener Verwicklungen zeigt und die Erhaltung des allgemeinen Friedens mehr Aussicht har. Bei den Befürchtungen und Interessen, die uns der Frankfurter Friede vermacht hat, waren wir seit einem Jahre in der Oriente lischen Frage weniger genöthigt, die Pforte zu unterstützen oder zu hchen, als Evkal-Atotiz. " 2ar,uar. Die gestrige R.-ichstagswah war wohl die erste, wo man h.m n^mH^nUPje„rkeD,< -"thcrigen Wahlen konnten wohl bet bcr «^tzeu Menge unserer Bevölkerung nicht viel heißen. Es wählten in Ließen etwas über 5O0/0 btr Wahll>erechtt. ten und erhielten Jrrthnm Vorbehalten, ir- Gießen: o R u b enau 996,Li e bk n echt 357, >gtmmer34 ÜÄ ^ousang 2 S'i.nmen. Zn N.dda erhielt: v. Rabenau 278, Zimmer 1 0 Summen, Hungen r o. R ab en au 174, Zimmer 12 Lieb- knecht 0 Stimmen, Grunberg, o. R abena u 280, Zimmer 12, Liebknecht 12 öHmmen Grov Buseck r o.Nabenau 274, Zimmer 0 ßtebf n tcb t 9SnmLn In W.eseck erhielt v. Ra den au 101 und L ie b k n e ch t'121 Stimmen. St,mmen* Landwirthfchaftliches. Hand - und Eöpeldreschmaschinen. (Von A. Wüst in Lengerke's landw. Kalepder 1877.) h1Ucn «,cr verschieden en Getreidrarten vom Stroh und Kaff zu trennen, » in Deut.chland des Dreschflegels und nur in wenigen * X S , n'-7[f d’1' D?n TUe.en gezogen wurden. wenn man ml? ebr nnftre"6cnb und erfordert viel Raum und viele Leute, sucht die in kurzer Zeit dreschen muß, man hat deswegen ütr= bre4en fl?« h "tt Maschinen auszuführen, welche nicht nur lascher und reiner tbeil bt'pfpn heb b,m iyle0c mosHd) ist, fonnern namentlich auch den großen Vorwenden kann b Lnib;e o-el billigeren Kräfte der Thiers oder des Dampfe« ver- Kavital auf W/nfrfOn“»? bcn ®atlern' welche nur wenige Zugtbiere haben und wenig ,b.__ _ L? ueuiMi^n ro,:r n, oas Maschu^ndreschen zu ermöglichen, Vermischtes. ?a3,ubct b?" Jubelfeste dem Kaiser Namens der verab- sch.edetcn Milua.s durch beu General der Infanterie a. D- Herwartd v Biltenfeld 1 überreichte ,altdeut,che Schwert" ist, wie die R. Pr. Ztg. mittheilt,angefertigt m der ber HofiGoldschmiede Sy und^ Wagner °rmals Hassauer.chen Fabrik), em Kunst- und Meisterwerk, das in Entwurf wie >ubilaV^ anschlietzt, der zwanzig Jaiire zuvor dem fürstlichen Q^ÖUrratft ^On 5 Magner, die Modelle von Prof. ' r ‘ unrb Zacharias. D e Ornamente des Schwertgriffes uns f üheren altd-mchen Stils, etwa in dem des 13 Jahrhunderts ge- h?oa d°u« v->l 19 Januar 1871. Einzug in Pari« 2. März 1871 £>a$ Schwert ist in massivem Gold ausg füh t, eben so Die Scheide und der kelten- arlige breite Gülte, in besten Gliedern der Drache, vom Speer des heiligen Georg ?nn\™b0£r Mnt an„^eb.ra0«^. Die Strahlen des GotteSauzes sind in Bnl? lauten, der Hintergrund für die Figuren ist in blauer Emaille ausgeführt. , Ätrd)9cim a. T., 6. Jan. Ein Verbrechen der fluchivürdigsten Art versebt unsere Stadt tu die Kroiste Aufregung. Heute Morgen zwischen 3 und 4 Uhr wurde fJr’iren"^ß?U”3 ,bc5 ^crrn Sladtschuitdeißen Heim in die Luft zu spr.n^en. Der teufl'che Anschlag geling nur zu gut. Das Bild der Zetstöruna spottet ftfinbt?C^ftCnVtUn9^ mrC1 ^ohngelasse des Erdgeschosses jomie die Küche ft in ooll- niÄ xS£ro0^neV/ ? Perlouen, retteten nur das nackte Leden und ks ist » 4ß?il?er 8U brachten, das kein Menschenleben verloren ging, ja daß nicht eine einzige Person auch nur beschädigt wurde, da gerade Die Schlafzimmer von betroffen worden und die darin Schlafend n von Schutt und Trümmern vollständig bedeckt waren. Die Entrüstung üier b.ese verabscheuungswürdige Thai ist allgemein. Die bürgerlichen Collegien sprachen durch eine Deputation dem schwer Ätabtooritanb sogleich das allgemeine Bedauern aus und theilten ihm Den »u 'tf .Öenf Ä »Hlb-DeutenDen öauauiroanb auf die Gemeindekasse zu übcr- nchmen, sowie am Entdeckltng der Thäter eine Belohnung von 500 Mark auszusetzen. H^^nhpUlAnerh®tCUtC an c?-fat auf9'funb2ne ^üte, foroie eine in einiger Entfernung hnfhmfl impi,rr°nn>!s*?C,tC U)r kührten noch Vormittags zur alsbaldigen Verhaftung zweier verdächtiger ©ubjecte. (St.-A.) ™,niI ~ einemder fashionabelsten Berliner Restaurants, dessen S,crtn“ Reichhaltigke!t htnter der Weinkarte nicht zurücksteht, erschien vor einigen mehrfache fatale Rencontres bekannt gewordene Prinz P. und ließ mh blc Speisekarte reichen. Rachdem er dlcselbe überflogen, gab er sie Md)?fibrTr ^in11^-^ 2ßl r^’Cbt5?4ft j< häßlich l- - Em an einem Rachbar- L » » nCnbClk e AC Vl^en ^aPQ3 slch erfreuender Student nahm gleich daraus falls Spchekarte aus der Hand, ftuairte dieselbe und legte sie dann eben! cv bem ^dner bemerkte: „Weller nichts? ist ji gräßlich!- 2Büt9enb erhob sich letzt der ersterwähnte Gast und rief Dem Musensohne zu' „Wie k°nncn sie sich unterstehen mich zu vopiren? Ich bin der Prmz P - - Ohne aufku- stehen, velsetzte der Angeredc-le gelassen: „Me ter nichts? Ist ja gräßlich!- fflnrr 9'ni/kCT,n ®nöiau,ö:v ltatt nach Calais nach Görlitz ka n, das erzählt der ÄÄntr^!°r3*nbertma^: An ^nl0C cmer sehr heiteren Verwechselung hat ein reicher Stadt kennen gelernt. Dieser Sohn Alb ons hakte einige rn f s?. dem billigen Dmlswland" verlebt un) wollte nut von D csden aus auf dem kürjesten Wege seiner Jnselheimath zufahren. Er verlangte deßbalb auf dem LVJaZ? Bahnhofe ein A'^t n,ch Calais, spricht aber, wie Englä ider nun einmal zu hnrf/h? « !-C0CnTDf°ßn °SYK cr 1 ^sker Classe fährt, auf seine Fünfhundertmark - Note 491 Mk. 60 Pf. znvuckerhalt, indessen, denkt er, in Deutschland ist ja alle- billig und , .en Portier, wo der Zug nach ,Källis- steht, wird prompt hingewiesen und besteigt stm Coup« I Classe, nachdem ihm auch der Schaffner noch auf seine -Kallts?' bejahend geantwortet bat. »JUd) 2i/2ftünbiger Fah^t hält der Rüg a!sn?rarn,s nnJr?fC/ bai* §onp6 des Engländers wird mit dem Rufe geöffnet: „Görlitz, Alles anssteigen! Nun ist aber sein Erstaunen grenzenlos: er wehrt sich, |ü gut 'n Deutsch und feine Pantomimen es gestatten, gegen die Zumuthung schon letzt in „5?aUi9„ zu letn und aussteigen zu müssen; es hilft aber Alles nichts, er muß binau« und mit dem verzweifelten Ruse; „Who speaks Eaglish here ?“ rennt er den Perron nuf und ab, bis eine rettende Stimme antwortet: „What do you want, Sir ' k Englisch iprccheni'en Rettungsengel Alles und nachdem dieser mit einiaer Müde den Jcrtonm aufg.klärt, kehrt die nationale Rahe des Engländers bald zurück, ~ in fein Geschick, labet den unbekannten Rettungsengel zu einem FiUhstück em, holt dann seinen ,'öäbefer" vor, schlägt Seite 148 ,Görlitz" auf, nimmt eine Droschke 1. Classe, fahrt alle in dem rothen Cicerone angegebenen Sehinswüroig- retten ab, ket-rt dann nach dem Bahnhofe und von da mit dem nächsten ^uge nach Lneeden zinück, um nun nach d m unireiwilligen Abstecher seinem eigentlichen Atele zuzusteuern. Hrncriü«. welche9jßhfbWon temoFrati^EI1 Meetinqs. floaten abgchalt.n murbTi, rir ' tC" a"b,ren Städten der N°rd- die Berific.ition der Präsidenten Wahl hen'^Viben'T"1'"' ’V'*' Crfldrf- ba6 He, der Präsident ber »eretni^en StaLen aber n^r^C°"g"ss-s zu- zu entscheiden. 8 ® ' abcr n,^t befugt sei, die Frage tzugtcm-. Lvndvn, 8. Januar. Nach kurzer Pause bat ein neuer aabaliender Regenguß, verbunden nut heftigem Wind unsere Insel heimgesuchu Die Fo'. £ « m. D»'ch «4«.. ®i.rS' n„f ft , -io London selbst nicht wieder ausgetreten, aber oberhalb Londons stebt viel Land unter Wasser. Weit erheblicher ist der Schaden in gelegenen Grafschaften Yorkshire, Noliingbamshlre, Derbysbire ir euräÄSwti' rrZ-Lr »-sH »rarste, » SBafferg bte Arbeit einsielleti muffen, und es sind Tausende von 'Irfvitprn hi PÄ SffiÄTÜ11' “"J 5Ä WTÄK äWäB« KtLrueiä. aui-— einen allgemeinen Zusammenstoß zu verhindern. Frankreich har den einzigen Wunsch, rings um sich den Frieden befestigt zu sehen. Die Balkan-Frage schien einen Bruch zwischen England und Rußland Hervorrufen zu wollen, so daß wir für den allgemeinen Frieden zu bangen anfingen. Ab.r heute stehen diese beiden Staaten einer Verständigung weit näher als einem Bruch; und wenn jeder guten Willen bewahrt, so werden sie vollständig einig bleiben, da sie keinen Krieg wollen. Daher ist die Austragung der orientalischen Frage nach Konstantinopel übertragen worden; das übrige Europa wollte in dem Wunsche, den Frieden zu befestigen, weiter gehen und die Türken mit ihren christlichen Untertanen versöhnen und wenigstens für einige Zeit den Conflicten Einhalt gebieten, die ihm großen Schaden thun. Die Haltung der Pforte läßt übrigens Zweifel über die Ausführung des europäischen Projects gelten. Durch den Willen des Reformators, den der Sultan an die Spitze der 93er- lvaltung gesetzt fyat, gibt es in Konstantinopel keinen Raum mehr für solche Reformen, es sei denn für einen loyalen Versuch mit einer parlamentarischen Verfassung. Aber in diesem Falle würde die Conferenz immerhin das endgültige Ergebniß gehabt haben, daß sie Europa verhindert hätte, für oder gegen die Türkei loszuschlagen." PariH, 9. Jmuar. Nach einer Mittheilung der „Liberte" aus Konstantinopel hat in der gestrigen Sitzung der Conferenz, nachdem Edhem Pascha die durch die Verfaffung geschaffene neue Lage hervorgchoben, der französische Bevollmächtigte Chaudordy die von Corti und Salisbury vorgebrachten Gründe unterstützt, dabei jedoch gerathen, die Gegenvorschläge der Türkei in Betracht zu beziehen. Der „Moniteur" wagt in Betreff des etwaigen Ergebnisses ber Conferenz nur die Bemerkung, daß die Aussichten besser sein müßten, wenn sie als glücklich bezeichnet werden sollten. Eine Stambuler Depesche vom gestrigen Abend lautet: „Die Pforte wird keine weiteren Zugeständniffe machen, da sie Alles, was sie konnte, bewilligt hat. Es ist die Rede von einer Proklamation beä Sultans an die Freiwilligen, worin der Sultan erklärt, er werde sich an il^re Spitze stellen, w.'nn der Augenblick gekommen sei. Wie es hier in Konstantinopel heißt, hat der deutsche Bevollmächtigte gleichfalls Weisung erhalten, zur Fortsetzung der Conserenz-Verhandlungen mitzuwirken. Die französischen Bevollmächtigten haben dieselbe Weisung. Auch Rußland wünscht, wie versichert wirdim Stillen die Fortsetzung der Verhandlungen. Der rumänische Abgeiaadte überreichte der Conferenz gestern in einer Note einen Protest gegen bie mißliebigen Artikel der türkischen Verfassung in Betreff Rumäniens." Paris, 9. Januar. Die französitchen Bischöfe laffen sich nicht stören, sie treiben Politik und die. Eröffnung der Session für 1877 wird zu Hirten briefen benutzt, in denen für reactionäre Zwecke gewühlt wird. So redet der Erzbischof von Toulouse von dcn Gefahren, welche „die heiligsten Interessen unseres theuren Landes laufen können; man darf sich nicht verschweigen, daß die gegenwärtige Stunde eine Stunde der Krisis ist." Denn, gibt er zu verstehen, die Gebete müssen nicht den ganzen Versammlungen, sondern nur den- lenigen Mitgliedern, welche Gott ihre demüthigen Bitten vorbringen werden, zit Gute kommen! Der Bischof von Montpellier nennt die bestehenden Staats- Emrichtungen und die bestehende Regierung „unser gegenwärtiges Chaos" ; man muffe nicht- für dessen Dauer beten, „man müsse beten, damit eines Tiges em höherer Zustand aus ihm heroorgehe!" „Welche traurige Figur', meint „wird nach diesen Worten das der Form wegen vom Bischöfe von Montpellier vor geschriebene Domino salvam fac rem publicam machen !" Versailles, 9. Januar. Die Deputirteu-Kammer wählte Grevy mit von 340 stimmen wieder zum Präsidenten, die früheren Vice-Präsidenten und eecreitfre wurden gleichfalls wiedergewählt. Der Senat wählt morgen sein Bureau. 7 ö Handa'b, ^^uidu M'Lhutl. d°ß tat all« Ä »«6 ««rtf@it tronune D < -a zu ttelbtNi beiten beim L,r W-n« ",a“ £'/ui SÄ ' DiMlan maschtn-s Mt, d LÄM'leri Die Söptln i( natbem ®" drm man w-ni,-»«- Die tiangbre HPb häufig mit Stro >Wan baut die! Aiädttübersthuiig ob; Bei den Ä bei große, n Breiten diot wirb. Gebt. § einem Meter Tiom» treibe richtig )Ufübrti bei weiter Sttllung, streifen können. 8e wenig beicdä-tgt wer deckung Verwendung schon sehr onbreitetu aber jetzt werden sie zwar einzig und ollci kraft nochrlchmt Beim Srdtbni finden. Die Breitd und Anffsieben angewi wie Eckert und besoi wenden und das reine werden sehr hoch an Achige Versieg »»nStraßMm Montag bin Mn auf Ä Wate unb 6h«fp. 9«»r 877 frfw W Ullnstungen, 5ff» «dteiaut w wgm, am 9. %ni ^dßhtrzoglichx Büre __A. Montag ben ®Onl«8b,u 800 wÄB* 13 etiikicts l"*l®w«Ona° ‘«Ä ’>S10n4ti I b» h/JM 6o[[JA gQ]1 rafänbf ^Q,te t wurden auch Handdresch uaschsnen gebaut, bei welchen -mar immer noch die theure Handaibett Verwendung findet, aber tn einer anderen Form, die Nlöglicherweise eine gü -ft-gere Verwendung derselben zuläßt- Es läßt sich nur" durch vergleichende Versuche siche-, darkhun, daß die Handarbeit an der Maschine besser vermwihet robb als beim Flegeldreschrn, und solche Versuche sprechen auch zu Gunsten der Handdreschmaschi.ien, aber es ließe sich auch direct, wenn auch nicht ganz so üderzeugend, zeigen, daß be der Maschinen«'beit me&r von her ganz.», Arbeit des Mannes zum Dreschen verwendet werden kann, als beim Flegeldieschen. Es bat also die Handdreschmaschine ihre voll: Berechtigung, aber nicht nur weil her Monn an derselben 'mehr leisten kann, als mit dein Flegel, sondern namentlich auch weil man etwa 5 Prozent mehr Körner bekommt, als beim Handdiusch, und weil man uugcüdte Leute verwenden kann. Für die Handdreschmaschincn können der kleinen Triebkraft wegen auch nur schmale Maschinen zur Anwendung komme--, und es hat sich gezeigt, daß sib für die verwendbaren geringen Umgangsgeschroindipkeiten die Stiftentrommeln ganz besonders gut eignen, welche das Getreide, wie es scheint, mehr ausstreiien, als ausschlagen und offenbar leichter arbeiten, als Maschinen mit Schlog- leiflen. Statt Stiftentrommelli und entsprechenden Dreschkörben kann man auch Schlagleistcn in her Trommel und im Korbe anwenden, wenn man sie mit großen Zähnen verficht, welche bann ganz ähnlich arbeiten, rote die Stiften an den Stiften- trommeln. Zwei Mann an brr Kurbel genügen, um eine derartige Handdreschmaschine zu treiben; es ist aber gut, w.-nn bie Leute abwechselnd drehen und die anderen Ar^ beiten beim Dreschen besorgen, weil bann die Leistung der Maschine größ-i ausfällt. Wenn man sechs P rioneu zur Bedienung hat, kann man im Tage ungefähr 3000 Klgr. Garben dreschen, und es wird sich die Leistung bet gleichem Kraftaufwand um so höher stellen, je besser eingelegt wird, weil schlechtes Einlegen nicht nur zum Zerreißen des Stroh--- beiträgt, sondern auch viel mehr Kraft in Anspuch nimmt. Wo man zwischen Hand- und Göpelbreschen die Wahl hat, ist letzteres unbedingt vorzuziehen, weil man nickt nur eine größere Tagesleistung erzielen, sondern auch wesentlich billiger arbeiten kann. In D'.utschland und Oesterreich werden alljährlich Tausende solcher Handdresch- maschinen gebaut, die man auch ohne wesentliche Aendeiung zum Göpeldreschen verwenden kann Wegen der größeren verfügbaren Kraft pflegt man aber bann noch einen Strohschüttler an die Maschine anzufügen. Die Göpeldreschmaschinen sind entweder Lang- oder Breitdreschmaschinen, je nachdem man Werth auf die Erhaltung des Strohes Lßt ober nicht, unb je nach: dem man wenige ober viele Zugthiere anspannen fann. Die Langbreschnraschinen werben mit Stiften oder mit Schlagleistengebaut unb häufig mit Strohschüttlern unb sogar mit einem Schüttelsiebe versehen. Man baut biefe Maschinen je nach ber verwendeten Göpelconstruction ganz mit Mäderübersetzuug ober mit Nicrnenbetrieb. Bei ben Stiftenmaschinen wendet man gewöhnlich nur aerinqe Breiten an, weil bei größeren Breiten das richtige Einlegen sehr erschwert unb bann das Stroh beschädigt wirb. Gebr. Klemm in Eckernförde bauen jedoch vierpferdige Maschinen von einem Meter Trommelweite, wenden aber Spciseroalzen an, welche nickt nur das Getreide richtig zrfführen, sondern es namentlich auch etwas fisthalien, damit die Stiften bei weiter Stellung, also leichtem Gange der Maschine, doch die Körner leicht aus- ftreifen können. Bei diesen Klemm'schen Langdrcsch - Maschinen soll das Stroh so wenig beschädigt werden, daß es so gut wie mit dem Flegel gedroschenes zur Dach deckung Verwendung finden könne. Vor zehn Jahren gehörten die damals in Amerika schon sehr verbreiteten Stiftengöpelbrefchmasckinen in Deutschland zu ben Seltenheiten, aber jetzt werben sie in kleinen Wirihschasten in großer Zadl zur Anwendung gebracht, zwar einzig und allein, weil man ihnen überall sehr große Leistung bei geringer Trieb: Traft nochrühmt Beim Brcitdrcschen können nur Dreschtrommeln mit Schlogleisten Verwendung finden. Die Breitdreschmaschinen werden nickt nur häufig mit Strohschüttlern unb Kaffsieben angewandt, sondern einige Fabrikanten gehen sogar so weit, daß sie, wie Eckert unb besonder- bas Bergedorfer Eisenwerk sogar ein Gebläse an- roenben unb das reine Getreide in zwei Sorten liefern. Die Leistungen dieser Maschine werden sehr hoch angegeben, und sie sind jedenfalls für viele Wirthschaften febr zu annMi M—MPnaaaaMaMGaFcwwniiiiiiib n ■■■■BEaEapaaKasBpg?w..rM.Wi,iM >' jn empfehlen, sobald vollständig festsieht, daß die wechselnde Geschwindigkeit der «ug- threre feinen zu ungünstigen Einfluß auf die Stärke des Gebläsewindes unb bamit auf bie Reinigung des Getreides hat. Die Ansichten sind über diesen Punkt noch nicht anz geklart, beim währens man in gewissen Gegenden die Göpeldreschmaschinen sehr rühmt, hort man auch von anderen, daß sie nicht mehr beliebt seien, wobei natürlich tn beiden Fällen ebensoviel auf die Zugthiere wie auf die Maschinen selbst ankommt. Die Göpel, welch man vorwiegend zum Dreschen verwendet, sind in sofern zum proben Tbeile veilusserungsfähig, als man durch genauere Ausführung ihren Nutzeffect vergrößern unb manche jetzt vorkommenden Brüche vermeiden könnte. Im Allgemeinen geht aber das Bestreben ber Fabrikanten nicht auf möglichst vollkommene Ausführung, sondern man sucht sich gegen bie Brüche auf allerlei Weisen zu sichern, was auch bei der allervorzüglichsten Ausführung noch zu empfehlen ist. Zu den besten Schutzmitteln gegen Brüche, welche Folgen ber auftretenben Stöße und ntdit der ungenauen Arbeit finb, zählt die Verwendung eines Riemens vom Göpel nach der Arbeitsmaschine unb bie Anwendung von Pferbesckonern an ben Zugbäumen. Die Riemenübertragung verhindert durch das Gleiten des Riemens bas Entstehen von Stößen in ber Arbeitsmaschine, roenn bie Zuathtere rasch anziehen: bie Stöße im Göpel selbst, welche aus derselben Ursache entspringen, heben federnde Zughaken, welche man am bequemsten als Pfe-beschomr von Febrmann oder Schwank nnroenbet, ziemlich vollständig auf, und namentlich an Göp'ln ohne alle Riemen sollten ganz unbedingt Pferdeschoner verwendet werden, deren Kosten deswegen kaum in Betracht kommen, weil man sic auch zu allen anderen Arbeiten der Pferde mit großem Vortheile verwendet. Man hat zur Zeit außer den alten liegenden Göpeln der verschiedensten Con- struction und ben häufig sehr schwer gehenden Eylinbergöpeln namentlich noch bir Säulengöpel unb neuerbings auch bie Schraubenradgöpel. Die Säulengöpel, ober nach ihrem Erfinder auch Pinet'schen Göpel, geben die Kraft nicht durch eine am ' Boden liegende Welle ab, sondern durch eine stehende Welle in einer Säule unb einen Riemen, welcher von da über ben Köpfen ber Thiere nach ber Arbeitsmaschine führt. Wenn bie Riemenscheibe am oberen Enbe ber Säule auf ber ftebenben W lle selbst sitzt, und ber Riemen halb geschränkl sein muß, so wirb bas Aufftellen des Göpels etwas schwierig, man pflegt deswegen für transportable Göpel oben auf ber Säule noch eine horizontale, durch Kegelräder verbundene Welle anzubringen, unb auf biefe erst bie Riemenscheibe zu setzen, so daß man mit einem offenen Riemen arbeiten kann unb keinerlei Schwierigkeiten mit der Ausstellung hat. Die tranSportabeln Säulengöpel kann man überdies auf einem Wagen montiren, auf welchem sie auch während ber Arbeit stehen bleiben können, woburch bas mühsame Auf- und Ablaben, bas bei gewöhnlichen Göpeln auch manchmal Brüche veranlaßt, gänzlich vermieden wird- Uni bie liegenden Göpel leichter auf- und abladen zu können, hat man auch allerlei recht zweckmäßiae Vorrichtungen erdacht, bie aber immer noch viel mehr Zeit und Arbeit beim Aufftellen erfordern, als bie fahrbaren Säulengöpel. In den letzten Jahren würben von verschiedenen Seite» Versuche gemacht. dir außerordentlich einfachen Schraubrnradqöpel, bei welchen man nie mehr als ein Rad und eme Schraube verwendet, einzuführen. Diese Göpel sind nicht neu, aber sie konnten sich früher ihrer großen Reibungsverluste wegen nicht halten, welche auch bie rasche Abnutzung Der Schraube unb des Zahnrades nach sich zogen. Um bie Reibung zu perminbmi, machte man an bas Rad statt fester Zahne kleine Rollen; es zeigte sich aber bald, daß man solche Göpel bei mäßigen Größen ber Theile nicht stark genug machen konnte, unb baß sich hie sä amtlichen Zapfen ber Rollen sehr halb verbogen, theilweise abbrachen unb bann schwer zu ersetzen waren, weil bie genaue Einhaltung der Theilung auch an den neuen Rollen bas Biegen ber Zapfen nöthig machte. Den jetzt gebräuchlichen Schraubengöpeln wirb neben großer Festigkeit unb Einfachheit auch von manchen Seiten sehr leichter Gang unb geringe Abnutzung nachgerühmt. Genaue Versuche über ben Nutzeffect liegen nicht vor, dagegen ergaben genaue Versuche mit 9 verschiedenen, gut ausgeführten englischen Göpeln ben Ai beits- veclust durch bie Reibung im Mittel zu 27 Procent, so daß also von ber Arbeit ber Pferde nur ungefähr % auf die Dreschmaschine übertragen werden- Daraus erklärt sich auch, daß die Kraft eines Pferdes, wie sie vom Göpel an die Maschine abgegeben wird, nur ungefähr eine halbe Dampfpferdekraft beträgt- Allgemeiner Anzeiger- Aersteigcrungen. Versteigerung von Straßen-Unterhaltungsarbeiten. Montag den 15. l. Mts., von Vorm. 9 Uhr an, sollen auf dem hiesigen Rathhause bie zur Pflaster- unb Straßer Unterhaltung für das Jahr 1877 erforderlichen Steinlieferungen, Fuhrlcistungen, Steinschlagelöhne unb Handarbeiten öffentlich versteigert werden. Gießen, am 9. Januar 1877. (170 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. Holzversteigemng. Montag den 15. u. Dienstag den 16. d. M. soll in dem Stadtwald zu Hungen nachver- zeichnetes Bau- unb Werkholz zur Versteigerung gebracht werben: Montag den 15. Januar im District Hubbach: 800 Fichtenstämme von 14—34 Centimtr. Durchmesser und 5—22 Mtr. Länge, 400 Fichtenstangen von 8—14 Centimtr. Durchmesser unb 5—12 Mtr. Länge. Dienstag ben 16. Januar im District Steinkaute: 13 Eichenstämme von 15—28 Centimtr. Durchmesser unb 4—10 Mtr. Länge, 600 Kiefernstämme von 12—30 Centimtr. Durchmesser unb 5—20 Mtr. Länge. Der Anfang der Versteigerung ist j.-bes- mal Morgens 10 Uhr in ben oben bezeichn neten Districlen. Hungen, den 8. Januar 1877. (169 Grsßherzogliche Bürgermeisterei Hungen. »Bender. Erdanfuhr und Planir- arbeit. Samstag den 13. Januar, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Bauplatz des neuen Gymnasiums dahier bie Lieferung unb Planiruna von 1410 Cub. - Meter Erbe, veranschlagt zu 2256 M., an ben Wcntgstnehmenden versteigert werden. Gießen, am 9. Januar 1877. (171 Großherzogl'ches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Aeilgevotcncs. Feinstes Schweineschmalz empfiehlt (191 Carl Hoffmann. 197) Trockene Hau- unb Schnitzspärn' verkauft W. Kohle rmann, Küfer. 202) Scbwcre Hasen das Stück 3 Mark und Rchbraten sind stets aus Bestellung zu haben bei Wildprethändter Ebel, Marktstrasie D. 31. und Bnbliau, -mpfichlr ro-y__"H.. Kurth.. Feinster Dorsch-Leberihrau fast geruch- urb geschmacklos, in Flaschen mit gestempeltem Metallverschluß k 60 Pfg unb ä 1 Mark echt zu haben bei (190 C- F. S e m m I e r. 192) Von heute an ist wieder bei Herrn Fr. Rüger am Kreuz, Flaschenbier zu haben. __F. Schmidt. Oafe mein» Warmes Frühstück zu 35 <5,, guten Mittagstisch, seines Lagen unc> Erport-Lier» empfiehlt WO) <»eorg Klein. Mirlhschastseinrichtung. 1 Buffet, 24 Tische, Stühle, Sophas, Bettladen mit Sprungfeder - Einlagen, Waschtische, ein dreiarmiger Petroleum- u. mehrere Gaslnstres, alles sehr gut erhalten, verkaufe ich sehr billig. J. Rothenberger, 3j Lindeiiplatz. Unterkteidchen für Kinder empfiehlt (91 Carl Hoffmann. n"t ^elen in den Text gedruckt, auatoui. eihMIdintn., Prc.ö 1 Mark.—Dieses vorzügl. Werk kann allen Kranken, gtcichvict an welcher Krankheit lcidcud, umsomehr bringend empfohlen werden, , \ als das betreffende Heilverfahren sich als ju» /i ^lciu‘i6rt6n<.,tute die in dem Luche ^ttrurtten zahlreichen glanzenden Atteste beweisen. 3m Verlage von Z Richter'« VerlagSanstalt tn Leipzig ist erschienen u. in fast allen Buchhandlttngen vorräthig: „Dr. Airy’s Kcrmierstungen. 189) 1 Stube mit Küche u. Keller zu vermiethen bei Heinrich Fröbel, ________________________Schießgärten. 193 Ein gewölbter trockener Keller sofort zu vermiethen. G. Schultheis, ___________________Marktstraße D. 20. Ein Zlrumer, unmöblirt, nach der Straße, zu vermiethen._________Wallthorstraße 135. 179) Verziehungshalber wünsche ich meine in der Ludwigsstraße belegeue sehr hübsche Wohnung vom 1 April d. I. ab zu vermiethen. Der Cöln-Mindeuer Bahnhofs-Jnspec- tor Herr Padberg wild auf Wunsch nähere Auskunft ertheilen. Wetzlar, den 9. Januar 1877. Polko, ____________Eisenbahn-Betriebsinspector. 175) Das Marisardeniogis in meinem Hause auf dem Kreuz ist zu vermiethen. ________________August Wei big. 153) Ein einfach möblirtes Zimmer zu vermiethen. Näheres auf ber Expebition b. Bltts._____ 69) Ein kleines Familienlogis per sofort zu vermiethen. Sclterswea Lit. C. Nr. 2. 77) Die von Herrn Aug. Wehn als Comptoir und Lager seither benutzten Räumlichkeiten im Hause des Herrn Emil Lotz am Kirchenplatz sind anderweit zu vermiethen und den 1. März a. c. zu beziehen.__________________________ 152) Ein freundliches Familienlogis unb ein möblirtes Zimmer zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Ludwig Möser, Wirth, Neuenbäuen. Unlerlejsts-Bruchll'idenden ,^c L^ru^oI^cr,üon rSturzenegger in Herisau, Canton Appenzell, Schw-iz, bestens empfohlen Dieselbe enthält keinerlei schädlichen Stoffe und ganz alte Brüche, sowie Mutteroorfälle in ben allermeisten fällen beziehen in Töpfen zu 5 nebst Gebrauchsanweisung unb über: wn ?e!l^en I?.^obl durch G. Sturzenegger selbst als durch folgende Niederlage: Apothcker Lmd, Frankfurt a. M. Sckniii'aasss __s Cokes. Gegenwärtiger Preis in der Gasanstalt 95 Ps. per Centner, „ „ in's Haus geliefert 1 Mk. „ „ Der Transport in das Hans erfolgt von ver Gasanstalt anbei Ab nah me v o n. nun d e st e n s ..h. ..A/n^ne^. non. .H»errn ffmU ooooooooooooaoooococoooooioiooooooooooooooooooooooooo | 4i»°o Mrsttich-8otm8-Zraunseksche Anseihe | o vobb Mark 8 g eingetheilt in Stücken Mark 1000, 500, 200. 8 ä Unterzeichneter nimmt Zeichnungen auf obige hypothekarisch sichergestellte Anleihe entgegen. X Q Die Zeichnung findet am 10« 1111(1 15» Januar tt« C* statt. o 8 Emissionscours 96*e °|o. g ö Prospectus liegt zur Einsicht auf. ö ? 2o6) S» Reutliiujei'* g OOOOOOOOOOOOOOOÖOGOOOOOCOIOIOOOOC^OOmöGOOOGOOOOOOOQO vermischte Anzeigen. 187) Wer übersetzt Holländisch u fran zösisch? Offerten unter A. B. an die Exped. d. Blatte?.__ Agenten-Gesuch. 188) Für eine Mrberei, Druckerei und chemische Waschanstalt wird eine Agentin gesucht. Näheres durch die Expedition dieses Blattes. 194) Ein junger Mann, in der Material-, Colonial- und Cigarrenbranche bewandert, wünscht seine Stelle zu verändern. Prima Referenzen zu Diensten. Näheres unter B. B. Nr. 48 bet der Exped. d. Bltts. 195) Gesucht wird ein gewandter fleißiger jüngerer oder älterer gut empfohlener Arbeitsmann für ein hiesiges Geschäft bei anfänglich Jt. 12 Lohn per Woche. Wo? s ogt die Exped. d. Bltts. Wohnung von 7—8 Zimmern in der Nähe des Seltersbergs sucht zum 1. April 196) Professor Noack. Buchhandlungsreisende auf neue Werke mit zugfähigen Prämien gesucht. (198 Deutsche Export-Buchhandlung Main;. 199) Am Sonntag Abend wurde mir, bet einem kurzen Aufenthalte in Daubringen, an einem bespannten Wagen der eine Zug- rtemen durchschnitten und möchte deßhalb alle daselbst Durchreisende darauf aufmerksam machen, sich nicht dem Unfuge Dau- bringens auszusetzen. H. 8. 201) Zwei Lehrmädchen werden gesucht bei Frau Schwarz, vormals B a u er, ____________Metdermacherin.____________ Cirfirr -friß! 205) Herzlichen Dank für die kameradschaftliche Aufmerksamkeit bei der am 9. c stattgefundenen Schlrichwachc; gedenke ober des Sprüchmorts: Wer Andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. ____________Zukunft. 154) Eine Wohnung von 5 bis 6 Zim mern, Pferdestall rc., in der Nähe des Seltersberges oder in der neuen Anlage sucht zum 1. April 1877 von Gerhardt, __Hauptmann. 100) Ein Lehrling (Israelit) sofort gesucht von_________________Docter & Katz. Einige Mädchen finden Beschäftigung in der Corfet- fabrik von Koch Sf Patz. (150 „Frankfurter Hoff/4 Meine ItestauratäoBa, sowie reingehaltene Weine, Frankfurter Bier, Aepfelwein und Mittagstisch um y2l Uhr bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. ferner erlaube mir auf meine 3 Billards von Dorfeld er und täglich geheizte Kegelbahn höflichst aufmerksam zu machen. Einige Zimmer zum Logiren, ä Al 1, sind stets vacant. 5992) Hochachtungsvoll jF«*. i <1 e !. Aimones - Expedition ä g Cassel. Ferner fromicilivt in: Frankfurt a. 1WL, Mainz, Hannover, C’iilu, Hamburg. S. Täglich direrte Besorgung von Anzeigen in smnmtliche Zeitungen^ R Fachschriften etc. Deutschlands und des Aueiandes zu Originalpreisen. Insertionvtarise gratis. Warme Bäder. Erlaube mir, meine Bade Anstalt in empfehlende Erinnerung gu bringen. 87) Awt« Lang-Gi Gießen, 12. in Nr. 5 d. Bltts. ' mit dem 1. Januar kleinverlaujern und Festsetzung von Ave fahr Seitens der S liegen dann diese Ge Diejenigen Interesse an die betr. Steuer, DiriMen dieser A richte.'. Darmstadt stadt Haden 4390 a' Ottfäutt), 1221 jervativ), 214 str' 142 für Achner^ Mainz, 1 Kandidat du nri Candidat, Mvch Die Wahl-Ergeb Lffenba bach ist folgendes (Lasfall.) 22 und etwa 70 pCt. de Berlin,! bes deutschen Ge dre vergleichende unb 30 eine M Sunal ’R ker eiitjUni «Ä? Lm In*n ' tachfiebers dgselb! «-»schritt. ? 66,1 b"Jit bi. J. stjj „."e ^»graphj M.is i1: