IVo» 963. Zweites Blatt. Sonntag, den 11. November 1877. (Siebener Mnzeiger Anzeige- rnib Amtsblatt für den Kreis Gießen. Erscheint tLgltch mit Ausnahme des Montags Ärpydltionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. politischer Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinqerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. T ö e i c. Wochenübersicht. Unser Kaiser wohnte in der vergangenen Woche auf ein paar Tage den Jagden bei Ohlau in Schlesien bei. Der Kronprinz traf am 6. d. zum Besuch seines ältesten Sohnes, des Prinzen Wilhelm, in Bonn ein, während die Kronprinzessin mit ihren jüngsten Kindern zu einem längeren Aufenthalte nach Wiesbaden reiste. Unser Großherzog ist am 7. d. von seinem Jagdausflug in der Provinz Oberheffen wohlbehalten wieder in Darmstadt eingetroffen. Nachdem die Verhandlungen mit Oesterreich über Abschluß eines neuen Handelsvertrages gescheitert waren, machte die deutsche Regierung der österreichischen den Vorschlag, den bisherigen Handelsvertrag um ein Jahr zu verlängern. Dieser Vorschlag wurde indeß österreichischerseits abgelehnt und mit dem Gegenvorschlag eineS Vertrags auf der Basis der meistbegünstigten Nation erwidert. Unter den obwaltenden Verhältnissen ist es freilich fraglich, ob man iu Berlin auf die Wünsche Oesterreichs eingehen wird. Die deutsche Armee hat in dem unter dem Namen „Vater Wrangel" bei den Berlinern außerordentlich populären General-Feldmarschall ihr ältestes Mitglied verloren; der Leichenfeier im Sterbehause wohnte der Kaiser persönlich bei; dem Sarge folgten zu Fuß der Kronprinz und Prinz Friedrich Karl. Dem Bundesrath ist Seitens des Reichskanzler-Amts der Entwurf einer Anwaltsordnung zugegangen. Die aus den Mitgliedern des Reichsgesund- heits-Amtes und sechs hervorragenden Chemikern und Aerzten bestehende Commission zur Berathung einer technischen Unterlage für ein Gesetz zum Schutze gegen die Verfälschung der Nahrungsmittel hat am 5. d. ihre Sitzungen begonnen. Von den in raschem Fortschritte begriffenen unterirdischen Telegraphenleitungen ist nunmehr auch die Linie Berlin-Kiel vollendet. Das preußische Abgeordnetenhaus hat zwar viele Reden, aber wenig eigentliche Arbeit zu Tage gefördert. Der Antrag der Centrumspartei auf Aufhebung des Pferdeausfuhrverbots, zu dessen Motivirung sich die Führer der Partei nur auf die angeblichen Interessen der Pferdezucht berufen konnten, weil sie es nicht wagen dursten, öffentlich Verhetzungspolitik zu treiben, fiel vor dem Nachweis des Kriegsministers, daß die Sicherung der Wehrkraft des Landes die Maßregel geboten habe, ebenso in's Wasser, wie das bei dieser Gelegenheit von der Fortschrittspartei geplante Mißtrauens-Votum gegen die Regierung. Der sächsische Finanzminister mußte bei der Einbringung des Etats einen Ausfall von 9 Mill. Mk. für die Jahre 1876 und 77 zugestehen, ließ sich aber durch diese traurigen Resultate seiner partikularistischen Eisenbahnpolitik nicht abhalten, die Fortsetzung derselben in Aussicht zu stellen. Die bayerische Abgeordneten-Kammer ist ihren hochwürdigen Dr. Ratzinger durch freiwillige (?) Mandatsniederlegung dieses eines doppelten Meineides verdächtigen „Priesters" endlich los geworden. Uebrigens zeugt der Umstand, daß immer mehr Mitglieder aus der Partei der „Patrioten" austreten, von der zunehmenden Verwirrung in den Reihen der Ultramontanen. Trotzdem hat der Antrag des liberalen Äbg. Herz betreffs Aufhebung sämmtlicher bayerischen Diplomaten-Stellen außerhalb des Deutschen Reiches auch diesmal noch keine Genehmigung gefunden. Die Wahl des mild gesinnten Generalvicars Dr. Rampf zum Capitelsverweser der Münchener Erzdiöcese kann nur dazu beitragen, die Wiederbesetzung dieses Bischofssitzes weniger dringend erscheinen zu lassen. In Oesterreich-Ungarn wurde die öffentliche Meinung aus Anlaß des Scheiterns der Zollverhandlungen mit Deutschland, obgleich dasselbe keineswegs unerwartet kam, in eine fast fieberhafte Aufregung versetzt. Die nächste Folge des Abbruchs der Verhandlungen bestand in der Abhaltung gemeinsamer Minister-Conferenzen in Pesth. Man hat sich dort zwar über einen allgemeinen Zolltarif geeinigt und zugleich beschlossen, denselben den beiderseitigen Parlamenten vorzulegen. Da in der Ausstellung des Zolltarifs aber schon ein Anzeichen zu liegen scheint, daß die beabsichtigten neuen Verhandlungen mit Deutschland zu keinem günstigen Resultate führen werden, so fühlt man sich über den Verlauf der Dinge nichts weniger als beruhigt. Das von dem Führer der Liberalen, Kappeyne, neu gebildete holländische Ministerium hat einen ausgesprochen antiklerikalen Charakter und wird denselben voraussichtlich zunächst bei der Verhandlung über das Unterrichtsgesetz zeigen. Die Phasen der Krisis, in welcher sich Frankreich befindet, wechseln fast von Stunde zu Stunde, so daß noch Niemand weiß, wie der Wirrwarr dort enden wird. Im Laufe der vorigen Woche schien es fast, als ob der Geist der Versöhnlichkeit in den leitenden Kreisen die Oberhand gewinnen würde. Seitdem es sich indeß herausgestellt, daß die am 4. d. vollzogenen Generalrathswahlen den Stand der Parteien innerhalb dieser — ihrer Mehrheit nach konservativen — Körperschaft nur wenig zu Gunsten der Republikaner verändert haben, fürchtet man von Neuem, daß die Männer des 16. Mai auf dem bisherigen verhängnißvollen Wege verharren werden. Mit außerordentlicher Spannung steht man allgemein dem Zusammentritt der Kammern entgegen, und zwar ebenso sehr den Verhandlungen des Senates wie denen der Depu- tirten-Kammer, da der Marschall Mac Mahon geäußert hat, nur die Majorität des Senates könne ihn eventuell zu dem Versuche bewegen, durch Berufung eines Ministeriums aus den Reihen der conservativ gesinnten Republikaner eine Verständigung mit der Deputirten-Kammer anzubahnen. Der in Südafrika ausgebrochene Kaffernkrteg dient den Politikern Englands dazu, die Einverleibung des Transvaallandes nachträglich zu rechtfertigen. Der Cardinal Manning ist nach Rom aögereist — angeblich, um den rochen Huth in Empfang zu nehmen, wahrscheinlich indeß zugleich, um seinen Rath über die im Vatican beabsichtigte Wiedereinführung der Hierarchie in Schottland und die Vermehrung der englischen Bischofssitze abzugeben. Der Papst fühlt sich neuerdings wieder sehr schwach und klagt in Folge des plötzlichen Witterungswechsels über Zunahme der rheumatischen Schmerzen, jo daß seine Aerzte kaum mehr den Vatican verlassen. Aus Anlaß der Affaire des Paters Curci, welcher bekanntlich wegen seiner liberalen Meinungen über die Vereinbarkeit der päpstlichen Interessen mit einem geeinigten Italien aus dem Jesuiten-Orden hinausgegangen worden ist, dringt die Jesuttenpartei von Neuem in Pius IX., die weltliche Herrschaft des Papstes zu einem Dogma zu erheben. Der italienische Kammer-Präsident Crispi ist nach seiner Rückkehr von der Rundreise durch Europa bedeutsamer Weise sofort in Turin vom Könige, in dessen Palais er sogar abstieg, und in Rom am Bahnhofe vom Minister-Präsidenten Depretis und den übUgen Ministern empfangen worden. Merkwürdiger Weise hat die Regierung gleichzeitig die Inangriffnahme des Baues der zur Befestigung Roms projectirten Forts auf unbestimmte Zeit sinausgeschoben. In Spanien haben die unter dem Vorsitz des Justizministers abgehaltenen Berathungen einer Specialcommisston zur Auslegung des bekannten Toleranz-Paragraphen der Verfassung ein Resultat ergeben, welches auch den letzten, bisher noch vorhandenen Rest von Glaubens- und Gewissens-Freiheit zu vernichten droht. Hefterreich. Wien, 6. November. Abgeordnetenhaus. Handels-Minister Chlumecky »(antwortet die Interpellation in Betreff der deutschen Vertrags-Verhandlungen folgendermaßen: Die im April begonnenen Verhandlungen haben am 22. Oct. durch die Erklärung der deutschen Commissäre, ihre Regierung sei nicht in der Lage, eine Verantwortlichkeit für einen Vertrag zu übernehmen, welcher wesentliche Verschlechterungen gegenüber dem Vertrag von 1868 enthalte und daß sie demnach die gemachten Propositionen als geeignete Grundlage nicht anzuerkennen vermögen, ihr Ende gefunden. Da die deutschen Commissäre die Punkte unserer Anträge nicht bezeichnen konnten, die der deutschen Regierung unannehmbar schienen oder doch bei streitigen Tarif-Positionen die Grenze nicht anzugeben vermochten, innerhalb welcher eine Einigung möglich sei, so erschien zu unserem lebhaften Bedauern eine Verständigung unerreichbar. Unterdessen kam die deutsche Regierung auf den Wunsch zurück, den Vertrag auf ein Jahr zu verlängern. Hierauf konnte von der österreichisch-ungarischen Regierung mit Rücksicht auf die Nothwendigkeit, die Grundlagen unserer Handels- und Zoll-Politik definitiv festzustellen, nicht eingegangen werden. Durch diese Sachlage ist die Nothwendigkeit gegeben, einen allgemeinen Zolltarif dem gesetzgebenden Körper vorzulegen, zumal nach Ablauf unserer sämmtlichen Zollverträge mit Ende dieses Jahres der gegenwärtig noch geltende Zolltarif von 1853 sammt der Modifikation vom 30. Juni 1865 allseitig in Wirksamkeit treten müßte, was zu vermeiden selbstverständlich in der Absicht der Regierung liegen muß. Der Gesetzentwurf über den allgemeinen Zolltarif ist in allen Details mit der ungarischen Regierung bereits vereinbart und wird demnächst vorgelegt werden. Die Regierung hofft auf ein rechtzeitiges Jnslebentreten desselben am 1. Januar 1878. Nachdem die Regierung es für ihre Pflicht hält, nichts zu unterlassen, damit bei Ablauf des deutschen Handelsvertrags keine Störung altgewohnter Verkehrsbeziehungen eintrete, hat sie, an die deutscherseits bereits im Laufe der Verhandlungen gemachte Anregung anknüpfend, der deutschen Regierung ihre Bereitwilligkeit ausgesprochen, einen Vertrag auf dem Fuße der meistbegünstigsten Nation abzuschließen, wobei auf die erwähnten Verhältnisse möglichst Bedacht genommen werde. — Der Cultusminister beantwortet die Interpellation, betr. die Anerkennung der Altkatholiken als selbstständige Religions-Gesellschaft dahin, daß, nachdem die Altkatholiken erst am 13. Oktober eine die gesetzliche Anerkennung betreffende Erklärung abgegeben haben, das Ministerium erst am 18. October in der Lage gewesen sei, die Anerkennung der altkatholischen Religions-Gesellschaft auszusprechen und die Constitnirung altkatholischer Cnltns-Gemeinden in Wien, Warnsdorf und Ried zu genehmigen. Der Handelsminister beantwortet die Interpellation wegen der Beschlagnahme von Eisenbahnschienen in Ungarn dahin, daß die Regierung sich beeilt habe, bei der ungarischen Regierung wegen Aushebung der Beschlagnahme Schritte zu thun. Die ungarische Regierung habe die Schienen für Kriegs-Contrebande gehalten, aber auf ein Certificat der rumänischen Regierung, daß die Schienen für rumänische Eisenbahnen bestimmt seien, die Schienensendung freigegeben. Die principielle Austragung der Frage, ob Schienen als Kriegs-Contrebande anzusehen, sei Seitens der Regierung angebahnt worden. 5'1 ff. ttehftffNbericht. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen. Southampton, 7. Nov. Das Postdampfschiff Hermann, Capt- G- Reichmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 27. Octbr. von Newyork abgegangen war, ist heute 9 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 10 Uhr Morgens die Reise nach Bremen fortgesetzt. Der Hermann überbringt 119 Passagiere und volle L a d u n g._________________ ____________________________________________________________ (Kulmer Zeitung.) Gllricin. Universal-Ratten-Vertilgungs mittel. (58 ist unserem Mitbürger, Herrn ApothekerHeinersdorff gelungen, nach monatelangen Versuchen ver eingehendsten Art, ein haltbares, unfehlbares, sicheres Mittel zum Tobten von Ratten und Mäusen herzustellen. Namentlich bei den Ratten ist die verheerende Wirkung geradezu überraschend! Oft genügt schon 1 Büchse (von ca. 700 Gramm Inhalt) um große Stallungen, Kellereien oder Scheunen in einer Nacht von diesen unliebsamen Gästen zu befreien. Auf einem großen Dominium in der Nähe unserer Stadt sand man nach Verbrauch von 2 Büchsen ,,Gliriein" über 120 Stück tobte und dem Verenden naße Ratten! DaS sind solch' eklatante Erfolge, wie sie bisher mit keinem anderen Gifte auch nur annähernd erreicht worben sind. Ein Hauptvorzug aber des Gliricins ist der, daß dasselbe nur für Nagethiere töbt- lich wirkt. Dieser Umstand allein räumt dem Gliricin vor allen anderen Giften die erste Stelle ein. Wie viel harte Verluste an verschiedenen Thieren, (Hunde, Kagen, Schweine, Hühner re.) ja wie manche Menschenleben sind schon durch Genuß von Phosphor, Strychnin oder Arsenik, zu beklagen gewesen! Ferner kann das Gliricin, welches gierig von den Ratten aufgesucht und gefressen wirb, immer wieder, so lange die ausgelegten Brocken verschwunden, frisch ausgelegt werben, ohne daß die Thiere, wie das bei der Phosphorlatwerge der Fall ist, scheu werben und die Brocken nicht weiter berühren. Schließlich machen wir noch ganz besonders auf das heutige Inserat aufmerksam, welchem einige Atteste aus einer sehr großen Anzahl gleich günstiger Anerkennungen beigefügt sind. Heidelberg, 6. Nov. Die feierliche Beerdigung des Spritzenfabrikanten Karl ' Metz in Heidelberg fand vergangenen Samstag 3 Uhr Nachmittags statt. Welcher Beliebtheit und Achtung sich der Verewigte sowohl in seiner Vaterstadt, als auch In weiteren Kreisen, namentlich bei den Feuerwehren erfreute, zeigte am besten die zahl' reiche Bethetligung von Leidtragenden aus Nah und Fern. Der Zug setzte sich von dem Hause des Verstorbenen, in der Nähe der heiligen Geistkirche, nach dem mindestens 3/< Stunden entfernten Friedhöfe unter gedämpftem Trommelschlag und den Traueiklängen zweier Musikcorps in folgender Ordnung in Bewegung: Voran eine Adthetlung Heidelberger Feuerwehr mit ihrem MusikcorpS, alsdann der mit Blumen und Kränzen reich- geschmückte Leichenwagen, gezogen von 4 Schimmeln und auf beiden Seiten von 5 Feuerwehrmännern mit Trauerschärpen geleitet. Die nächsten Angehörigen und die Arbeiter des Verstorbenen, eine Abtheilung Heidelberger Feuerwehr, nach welchen in langer Reihe die Deputationen der verschiedenen Feuerwehrcorps, voran die 3 anwefen« den Mitglieder des deutschen Feuerwehrausschusses, folgten, denen sich der Stadtoor- stand, Professoren der Universität, verschiedene Vereine, worunter die Studentenverbindung Rhenanta, der Metz bei Lebzeiten als alter Herr angehörte, anschlossen. Den Schluß machte abermals eine Abtheilung Heidelberger Feuerwehr mit einem Musik corpS. Der Zug bewegte sich in mäßigem Schritt der Hauptstraße entlang bei den Bahnhöfen vorbei nach dem in der Richtung nach Wiesloch gelegenen Friedhof. Hi.r angekommen, wurde der Sarg in die Gruft gesenkt, worauf ein katholischer Geistlicher die üblichen Ceremonien vsrnahm und zum Schluffe eine Leichenrede hielt, worin derselbe in recht schöner Weise der Verdienste des Verstorbenen, namentlich in seiner Eigenschaft als Gründer, Lehrer und unerschrockener, unermüdlicher Vorkämpfer für das deutsche Löschwesen gedachte und mit den Worten schloß, daß sein Gedächtniß sowohl in seiner Vaterstadt, als auch bei allen Fachgenossen fortleben werbe. Hierauf traten die Vertreter deS deutschen Feuerwehrausschusses an das Grab und legten mit einigen entsprechenden Worten einen Lorbeer- und einen Jmortellenkranz an demselben nieder. Auch die Vertreter einzelner Corps folgten diesem Beispiele, so namentlich derjenige von Tübingen, dessen Lorbeerkranz die Widmung bug: „dem treuen Freund, Jnftructo. und Lehrer die dankbare Tübinger Feuerwehr." Der Vertreter des badischen Lanoes- verbandes, Commandant Franzmann von Pforzhttm, gedachte des Verstorbenen und seiner Verdienste mit warmen Worten, desgl. Franz Gilardone, Redacteur der in Hagenau erscheinenden illuftrirten Zeitschrift für deutsche Feuerwehren, dessen Freund und Meister Metz lange Zeit gewesen, der das Leben und Wirken von St Metz hauptsächlich von dem Standpunkte als Vater und Freund seiner Arbeiter beleuchtete, den schweren Verlust betonte, den dieselben durch sein Hinscheiden erlitten und mit bewegter Stimme mit den Worten schloß: „Friede sei seiner Asche. Der Gründer der deutschen Feuerwehren ruht nun im Grabe, allein was er geschaffen, wird nicht vergehen. Ihm selbst war es noch die letzten Jahre feine# Lebens vergönnt zu sehen, welch riesigen Aufschwung die von ihm ins Leben gerufenen Feuerwehren genommen haben und konnte er mit Stolz und Genugthuung auf das von ihm geschaffene Werk blicken; sein Name aber wird mit Achtung und Ehrfurcht genannt werden, so lange es Feuerwehrmänner geben wird. Die Erde sei ihm leicht!" Ällcu Kranken Kraft und Gesundheit vhne wtcdicir» und ohne Kosten durcd die Heilnahrung: Kevalesciere “l Seit 80 Jahren hat feine Krankheit dieser angenehmen Gesundheit^. speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lunten-, Leber-, DAen«, Schleimhaut-, Äthern-, Blasen- Und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit. Verstopfung, Diarrhöen, Schlastosigkeit, Schwäche, Hämor- 'hoidm, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaussteigen, Ohrenbrausen, Uebelfett und Erbrechen se bst während der Schwangelschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerun , Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht: auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von er Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80JJ00 Certi. rjcaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate vom Professor Dr. Murrer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. D6d<5, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Bröhan, und vielen anderen bochaesiellten Personen, wird franco auf Verlangen emgeianbt. Abgekürzter Auszug auS 80,000 Certificate». Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen fei Dank. Die Revaleecibre hat meine 18jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäch« und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. . I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des De«, Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstlich« Revaleacibre und leide seitdem nicht mehr cn den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Pfarrer Nr. 45270. I. Robert. Von fernem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubheit gänzlich bergeftellt. 62845. Pfarrer Sollet von Eerainville. Von Asthma mit häustgeir Erstickungeir völlig |e*0cgfte grau Ma^r Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder Dom SDrüfenktben^bergefteU^^^ ÖOn yr^an von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflofigkeit Zittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröbren-Katarrh., Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hö>er der öffentlichen höheren Hande.s- Lehranftalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerr-Üttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schi^flosigkeit und Abmagerung- Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen k Die Revalesctere ist viermal fo nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revaleeoifcre */l Pfb' 1 ^4 80 H, 1 Pfd. 3 Jü 50 2 Pfd. 5 JC 70 12 Pfd. 28 JL 50 __ Revalescifere ChocolatÄe 12 Taffen 1 vM 80 H, 24 Tassen 2 eX 50 48 Taffen 5 JL 70 & U- f- w. Revaleseitre Biiouites 1 Pfd. 3 v4L 50 H, 2 Pfd. 5 70 Zu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin W., 28.29 Paffage (Kaifer- Gallertt» und bei vielen guter Apothekern. Droguen-, Specerei- und Delicatessenhändlern im ganzen Lande, in Gießen bei Philipp Schwager. (632 Literarisches. lieber Land und Meer, wohl die gelefenfte illustrirte Zeitung Süddeutsch lands, hat soebvn ihren 20ten Jahrgang begonnen. Die uns vorliegenden beiden ersten Hefte des neuen Jahrgangs zeichnen sich, gleich wie die früheren, durch Gediegenheit und Reichhaltigkeit des Inhalts aus- Außer zwei größeren Novellen, „ber alte Praktikant" von Hans Hopfen und „Alpe Fee" von Max von Schlägel, werden dem Leser eine größere Anzai.l interessanter anziehender Skizzen und Schilderungen gebracht. Der Preis der Zeitschrift ist ein äußerst billiger, 50 H pro Heft, also 3 pro Quartal Als Ergänzungs-Blatt zu »Neber Land und Meer" läßt der strebsame Herausgeber desselben, Eduard Hallberger in Stuttgart, die Deutsche Nomanbtbliothek erscheinen, welche den Abonnent in den Stand sttzt, für den Preis von nur 2 vierteljährlich, feiner Bibliothek gediegene deutsche Romane und neuere lyrische Produkte zuzuführen. Die beiden ersten Hefte des neuen Jahrgangs enthalten, außer deutscher Lyrik, Gold und Blut, Roman Somarow und Soll ich? Roman von Robert Byr. Die Annoncen-Exped ition $ettid) Sfr in Cassel Übernimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtliche Zeitungen Deutschlands und des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. b. „Casseler Tagespost") Vitferflnt f: M ui wie tleii nes Buc fcbcitbol; 1'ößeren \ eil vonGebrüd L/eteranteii Gwtwfeich, i ; Hof Und etc. < und Zucker, den Herren: Flett, Louis mann, und i" Allendo Lieh: H. C. Derselbe n haben bei jur so kost«» 3eichv Feins Dorsel geruch- t mit gestempelt % Orig % ItinH -"'Psichlt _ En . lind Fanginftnn* jetzt Neustadt (5267 anweisung. (6201 Preisen 5143) Preislisten sende franco. (6312 CO 26 Max Sepp, Wettergasse, neben Herrn Jul. Buch, Bafchliks und Caputzen, Moire- und Lüsterschürzen rung. 4471) Mein Lager in prima Bettfedcrn und Daunen, Zwilch, Barchent, Jederleinen, Damasten u. Aeberpigstoffen bringe in empfehlende Erinne- Crystall- und Glas-Waaren. Porzellan, Steingut, ä 12 Mark per Stück. 4457) Prima eleg. Herren- Regenröche in großer Auswahl bei II. Kudolpli’s Wwe. Musikalienhandlung und Leih-Institut Meine Portefeuille-Waaren verkaufe ich von heute an zu dem Einkaufspreise. E Ka-, 6241) norm. H. Sonntag. Wirthe und Wiederverkäufer erhalten solche bei größerer Abnahme zu Fabrikpreisen.(6283 empfiehlt sein LAGER in: Figuren in : Gyps, Elfenbeinmasse u. Bisouit, (liessen, früher Lindenplatz, Lit. D. 54 in dem ehemals E. 81 r a c k’schen Hause. Alle Sorten von Wein-, Bier-, Liqueur-Flaschen und Gläsern. Billard-Kreide. Kcinstes Aepfelgel^e empfiehlt (5619 Emil Elschbach» g 5788) Die Unterzeichneten beehren sich für die diesjährige Ji Saison ihr reichhaltiges Lager in: Z HoBzNchnitzereieii, «p sowie Marmor - und Alabaster-Maaren « mit und ohne Stickereivorrichtung, in empfehlende Erinnerung zu M bringen. Grosse Auswahl. Reelle Bedienung. Billigste Preise. Tforitz tiregori & Sohn. Maschinen-Fabrik und Eisengießerei in Halle a. 8. (34b Rhemyolcl (Schloss Johannisbexger Schaumwein), franzöfischen Champagner übertreffend, sowie billigere Sorten Schaumwein vorzüglichster Qualität, Verbesserte Dampfpumpen für Dampfkessel und Reservoir-Speisung von diesen 638 Stück in Betrieb, liefern für jede gewünschte Leistung ab Lager unter Garantie "Wegelin & Hübner, 5268) Selbftgpfertigt^ Wollene Hemden, Unterjacken, Unterhofen und Hemden Klauelle, empftedii A. Haubach, Mäusdurg Feinster medicinischer llorsch-Lehertbran fast geruch- und geschmacklos in Flaschen mit gestempeltem Metall-Verschluss l/4 Originalflasche v4L 0.60, V, . >/i „ at 1.70. Derselbe eisenhaltig pro Flacon b Jt 1. — »u haben bei (3416 C. F. SEMMLER in Glessen. Wilhelm Löher, Neustadt Lit. D. 201. Chocoladen vonGebrüderStollwerck, Cöln Lieferanten der Höfe von Preussen, Oesterreich, England, Italien, Bayern, Holland etc. etc., garantirt pure Cacao und Zucker, auf Lager in Giessen bei den Herren: J. A. Busch Söhne, Wilh. Flett, Louis Fronhäuser, Carl Hoffmann, und Conditor Heinr. Kinckel; in Aliendorf in der Apotheke; in Lieh: H. C. Bingmann. (533 Sorgfältig ausgewähltes Lager klassischer und moderner Musik für Streich- und Blasinstrumente, Pianoforte, Orgel etc. (Quartette, Terrette, Duette und Lieder für eine Singstimme. Billige Ausgaben Peters, Litolff, Holle, Breitkopf & Härtet Musikalien-Leihanstalt. 5472) Günstige Bedingungen. Reichhaltige Auswahlseudungen stehen gerne ;u Diensten. Spielwerke 4 bis 200 Stücke spielend ; mit ob. ohne Expression. Mandoline, Trommel, Glocken, Eastagnetten, Himmelftimmen, Har- feuspiel rc. Spieldosen 2 bis 16 Stücke spielend; ferner Necessaires, Cigarrenständer, Schweizerhäuschen, Pothographiealbums, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Blu- menvasen, Cigarren-Ctuis, Tabaksdosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser, Portemonnaies, Stühle rc., alles mit Musik Slels oas Neueste empfiehlt I. A. Heller, Bern. Alle angebotenen Werke, in denen mein Name nicht steht, sind fremde; empf. Jedermann direkten Bezug, illust. W diene pferöeKcppidje in groster Auswahl ä 4 Mk. 6i7i) bei K. Gtrüiiebauin. *■*<-*-■*• Xi*ÜLÄ***j Lindenplatz. IQOÖOOQDOOQOC BRITANNIA-METALL Alabaster- und Marmor-W aaren. Thürplatton in Porcellan u. Glas. Weisse und bunte Rosetten für Corridors. Jein lackirte Theedretter in Blech, £2 old fische» Photographie-Kahmen. 6272) Unterzei^neter empfiehlt sein Korb- unb Korbmöbel Waaren - Lager. Be^ sbllungen nach Maaß werden prompt und re ll angefertigt von Korbmachermeister ___________Wilh. Grasse, in Wetzlar. Beste Stein und Braunkohlen sowie kleingemachtes trock- ves Buchen- und Tannen scheitholz empfiehlt auch in giößeren Parthien zu billigsten n. Q-rüushaum. Neues verbessertes pollutions- Uerhinderuttgs^Instrument, (Empecheur), von den competensten Specialärzten als wirksam anerkannt und empfohlen, direct zu beziehen von E. Kroentng, Magdeburg. Preis JL 4 incl. Gebrauchs- Spiegelfabrik Carl Iteib, Vergolder, Giessen (hinter der Kirche) unterhalt Lager aller Arten Spiegel, Vilderrahmen, Tiiek ait HaraerplaUen, Gold- und Pohturleistcn. Alle Sorten Spiegelglas. Dae Einrahmen von Bildern wird billigst ausgeruhrt. Neuvergoldangen werden auf da» Solideste bald gefertigt. von 5736) Seit 10 Jahren glänzend bewährte Aiitographische Pressen iur sofortigen, ganz leichten, säubern, unbegrenzten und dabei säst kostenlosen Vervielfältigung einer nur Einmal anzusettigenden Schrift oder Zeichnung, nacb den neuesten und besten Verfahren, empfiehlt in 4 Großen Emil Köhler, Leipzig, Schützenstrafie 8, Lieferant für Behörden, Aemter, Fabriken und Geschäfte aller Branchen. f! Ausverkauf!! Durch Jnventar-Uebernahme großer Waaren-Vorräthe sehe ich wich veranlaßt, nachstehende ?lrtilel, um damit räumen, zu bedeutend herabgesetzten Preisen zu verkaufen; Angefangene Stickereien für Sophakissen, Eckzacken, Garderobe- und Schlüsselhalter, sowie eine große Partie Schuhe rc. ferner Castvrwolle in allen Farben, das NkUloth ä 10 Gramm zu 16 sodann Holzschnitzereien mit und ohne Stickerei-Vorrichtung, zu Garderobe- und Schlüsselhaltern - Wandtaschen, Photographie- Rahmen, Kalender, Feuerzeuge Etagcrcs rc. | J. H. Fuhr. SouncnItralfe 104. empfiehlt fein reichasforUries Lager in: Pelz- Stoff-, Jagd- und Reise-Mützen, Hellen und dunklen Herren- und Knaben-Bashliks, erstere von 3 JL, letztere von 2 M. 50 an Militär-, Bahn-, Post- und Civil-Beamten rr. re. Mützen (ächtblaue Doubld) J M. 50 äh, Stoff-, Tuch- und seidenen Mützen von 1 M. 70 Prediger-Barette nach Maß brinae in empfehlende Erinnerung. Möchte em geehrtes Publikum bauptsächlich darauf aufmerksam gemacht haben, daß meine fämmtlichen Mützen mir mit fernqehinbem Leder (Schweißleder) und nicht mit dbm oft mit giftigen Substanzen vermengten Waldstück) gearbe'ttt nnr. v_ Das ökonomische Kindermehl DURYEAS (Nur ächt mit obigem Fabrik Zeichen.) eignet sich als Mehlspeise, nicht allein zum Nachtisch, sondern wird auch besonders als Nahrungsmittel für Kinder, Kranke, Schwache und Bejahrte von Aerzten in allen Ländern verordnet. Äusser den Zeugnissen von berühmten Aerzten hat Maizena die höchsten Medaillen in allen Ausstellungen erhalten. Zu haben am hiesigen Platze in 1-Pfd. u. l/z-Pfd.-Pack. (engl. Netto-Gew.) nebst Recepten (sehr einfache) bei: j. A. Busch Söhne, E. Fischbach, Heinzerling & Tribus, F. C. Henzerling, L. Kalkhof, Xi. Müller (en gros & en detail) , G. W. Weidig und allen bedeutenden Ess- u. Materialwaaren-Händlern. Auch das Wort „Maizena“ ist gesetzlich beschütztes Eigenthum der Fabrikanten, der Gien Cove Co. in N.-Y. (5330 Annoncen für folgende Zeitungen: Basler Nachrichten, Neue Züricher Zeitung, Schweizer Handelszeitung, St. Galier Zeitung, Neuchatel, Union Liberale, Gazette de Lausanne. wolle man zur Vermeidung -von ZeiWenäaeiniw, Stets dIrret richten an Ilaasensteiü d? Vogler (Vertreter in GIESSEN : A. Scheyda, Schulstrasse 18) da genannte Blätter ihre Annoncen ausschliesslich durch diese Firma annehmen und verrechnen lassen. Genfer Journal, Fribourg, Confedere, „ Chroniqueur, Freiburg, Oberrhein. Kurier, I Berlin, Wochenschr. des Vereins deutscher Ingenieure, Deutsche Jagd-Zeitung. 6229) Mein nen affortirtes Lager in Herren - fJarrteroöe bringe in empfehlende Erinnerung. N, Feibel, Kirchenplatz. u s ten. Heiser Ke it,Verschlei m u n g asthmatische Beschwerden, catarrhalische Affectionen der Luftröhre, Überhaupt die meisten krankhaften Zu« ftänbe de« -alse4, Kehlkopse-; u. der Luitröhre werden sofor gelindert u. beseitigt durch den Gebrauch von C.F.Asche's Bronchia I Pastillen von C. A. Asche in Hamburg, von Aerzten angewandt und empfohlen. Jeder Schachtel ist ein Auszug von Gutachten über die vorzügliche Wirkung dieser Pastillen beigegügt, worunter die ersten Coryphäen der Welt vertreten sind. Preis ä Kästchen Mk. 1.—» Depots in den meisten Apotheken des In- und Auslandes. D t—sN* ® et J= '2 * - ~ s Q ® jo --cs Q 5 a, tecbrannten Java-Kaffee I. Qualität ä 1,80 Mark per Pfund, empfiehlt A. Zuntz scl. Wwe. in Bonn. 6174) OOOGCXXXXX2OICXOIQOOOOOQO Avis für Damen» Sämmtliche Neuheiten für die Herbst und Winter-Saison in Damen und Mädchen - Regenmänteln, Herbst- und Minter - Mädchen - Paletots find in reichster Auswahl eingetroffen und offerire solche zu den billigsten Preisen. TV. Felbeln Sird)tnpla$. ÖOIOOOOGOO Dieser aus den besten Sorten nach einer eigenthümlichen durch lange Erfahrung erprobten Methode gebrannte Kaffee zeichnet sich ebenso durch Feinheit wie durch Kraft des Aroma aus, so daß sein Gebrauch allen anderer Sorten gegenüber nicht nur einen bessern, sondern auch einen billigeren Traul bietet. Dem entsprechend hat sich mein Kaffee in wenig Jahren nicht nur im Rheinlande, sondern auch durch ganz Deutschland zahlreiche Freunde er- worben. s6316 Alleinige Niederlage bei •/. J5T. Schnlhof Marktstrasie. Zur Beachtung! Leere Weinfässer, Kisten re. können direkt an meine Hirrna Franz «Jo». Probst nach Mainz gesendet ober in meiner Wohnung — Wenzel’* Garten — abgegeben werden. ' (6028- ___________________Adolph Bertram. E^ÖCX2CXXXXXXXXXXXXX2IOOOOOOOOCCXXXXXX10D 1 Koffer, fomir sonstige ZegenflänOe | erden von mir sjreditirt nach allen Gegenden tnft oder ohne ! orschuß. (2855 Ä. Grünebaum» ‘ 300000000000000000100000000000000000! Für die bekannte Fachs-, Hans-Mergspimierei,Weberei, Zwirnerei unö Rseicherei in Bäumeuheim, Bahn-, Post- u. Telegraphenstalion in Bayern, Prämiirt aus den Ausstellungen München 1868, 1871, 1872, 1874, 1875, Ulm 1871, Wien 187.3, nehmen Flachs, Hanf und Abwerg foriwährend zum Lohnverspinnen, Weben, Zwirnen und Bleichen an: Herr Carl Heller in Lich. „ Gg. Kiessner in Grimberg. „ Julius Pfeiffer in Laubach. „ Balth. Wagner IV. in Mendorf a. d. Lumda. Schnellste und beste Bedienung wird zugesichert. Die Spinnerei trägt die Bahnfracht bieher und zurück; geringes Material ist nicht frachtfrei, ebens» Sendungen aus großen Entfernungen.______________ _______________(5916 Für die *!•()• Ilöhler’schc Dampf-Färberei und chemische Kunst-Wascherei in Frankfurt a. M. überninimt gefällige Aufträge 88) Pli. Schlatter. Alle Sorten Oelfarben, dick, sowie zum Anstrich fertig, Fustboden-Anstrich, Fußboden-Lack, Damarlack, Copallack, schnell und harr trocknend, Petersburger Möbellack, (^ifenlack, Seccatif, Leinölfirniß, Kermischte Anzeigen. , 5408) Empfehle für Umzüge gefälligste Benutzung meines Möbelwagens. Billigste Preisberechnung ______F. Fürst If ttw. ~ In einem bicstgen Fabrikgc- schaft kann ein mit den nöthigen Borkenntnissen versehener junger Mann alsbald in die Lehre treten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 6282) Für einen einzelnen Herrn wird zum ersten April eine Wohnung von 3 bis 4 guten Zimmern, unmöblirt, aber mit Bedienung, gesucht. Adr. innerhalb der nächsten 8 Tage an die Exped. d. Bl. sub 8. 12 erbeten._________________ Für Kapitalisten! @inc größere Hypothek auf erften Einsatz wird zu cedircn schriftliche Offerten mit Aufschrift «Hypothek» bittet man an Haasenstein 4* Vogler in Gießen bei der (frrpgfr. d. Bltts. abzugeben. 6178) Söhne anständiger mittelloser El- iern erholten franz und cngl Unterricht gratis. Wo? sagt die Exped. b. Vl. 5652) Lumpen, Werg, Metall rc. kauft Louis Rothenberger, Neuenweg. 6270) Ein solides reinliches Mädchen für Haus und Küche auf Weihnachten gesucht. Gute Zeugnisse erforderlich. Nähe- res bei der Exped. b. Bltts. Spritzmalerei. Große Auswahl in Gegenständen, Werkzeugen und Materialien. Verzeichnisse gratis bei II. Kühn, 5808) Seltersweg. 6179) Franz , engl., ital, mathem., sowie deutscher Untere für Ausländer. Prima-Neferenzen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._________________________________ 4280) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weißzeug, Betten, Gold und Silber, außer Cours gefetztem Gelde, alten Oelgemälden, Antiquitäten, Kupfer, Messing, Zinn, Roßhaaren, Werg, Mölbeln rc. bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193, neben dem „Gasthaus zum Löwen". 6287) Ein Dienstmädchen gesucht. M. Schäfer, Grünbergerstraße. empfiehlt in besten Qualitäten (1974 die Material - und Jarluvaareu-Handlung von Gg. Wilh. Weidig, Harkt 8. Heiraths-Gesuch für Indien, Ein junger Mann von 30 Jahren, Ton guter Familie, Chef eines geachteten Handelshauses in Batavia, vermögend, dem Verhältnisse nicht erlauben, selbst eine Reise nach Europa zu machen, wünscht sich mit einer gebildeten deutschen Dame, ungeachtet welcher Confession, die Sinn für Haushaltung hat und die Honneurs eines Hauses machen kann, zu verehelichen. Eigenes Haus und geordnetes angenehmes Leben. Anonyme Briefe sind der Entfernung wegen von geringem Nutzen und desshalb unerwünscht. Nicht anonyme Briefe nebst Fortrait gefälligst unter Chiffre D. L. G. 798 an die Annoncen-Exped. von Haaeenetein «t? Vogler, Glesien, oder: „Via Brindisi Post Office Singapore, Straits Sittlements“ unter derselben Chiffre. Briefe und Portraits werden eventuell zurückgesandt. "Wahrscheinlichkeit um zusammen nach 3 bis 4 Jahren für immer nach Europa zurückzukehren. Antwort, eventuell Rücksendung der Briefe etc. kann nicht vor drei Monaten erwartet werden. (5912 63d9) Fuhrleuie auf sofort gesucht von Aug. Nauheimer Wittwe.« Ein braves Mädchen mit guten Zeugnissen und vertraut mit Haus- und Stubcnarbcit, findet ^u Weihnachten Stelle bei ein im Buchhandel gewiß Sensation erregender j Fall ist el, wenn ein Buch 100 Auflagen erlebt, denn tinen so großartigen Erfolg tarnt nur ein Werk er» I zielen, welches sich in gan) aolferordeatlicher weise die Gunst deS Publikum- erworben hat. — Das berühmte \ populär«medicinische Werk ,JDr. Airh's Naturheil« Methode" erschien in •4 E 1 n h u n d e r t s t e r Auflage und liegt darin allein schon der beste Beweis für die Gediegenheit seine- Inhalts Diese reich itlnflrirte. vollständig umgearbeitete Jubel-AuSgabc kann mit Recht allen Kranken, welche bewährte Heilmittel zur Beseitigung ihrer Leiden anwenden wollen, dringend i zur Durchsicht empfohlen werden. Die darin ab- 1 gedruckten Original.Atteste beweisen die anßerorben!- Iicheit Heilerfolge und find eine Garantie dafür, daß ba< vertrauen der Kranken nicht getäuscht wird. I Dbtge8 M4 Seiten starke, nur 1 Mark kostende Buch j kann durch jede Buchhandlung bezogen werden; man I verlange und nehme jedoch nur „Dr. Airst s Natur« I Heilmethode", ®riqinal-Xn«anbe von Ridjlrr’f /-JJ Verlag, Anstalt in Leipzig. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der B'rü huschen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen-