). 1 Ihr —-— U»g8- |w otige imijartatj« »fftntlifyn ,tnt h zur Str. ft in Str. shülfe. «9 Jatlti bermig des rrrordnetrn- &e. 863. Erstes Blatt. Sonntag, den 11. November int?. MM- 63h Amtsblatt sm bea Kreis Gießen. Erscheint wH SuSaabtn« des SReutefrfr* PeetS vierteli liberalen id. A 10. d. M. : Gmral- Hs Händler (iä[t ib zugleich lit ruhiger dere «der inq 6iltenr lieber !t bei der Mrige gatte, inefi' hr »olfl politisch Deutschland. Berlin, 9. November. Der Criminal-Senat des Kammer-Gerichtes bestätigte heute das Erkenntniß erster Instanz, durch welches der Schriftsteller Rudolf Meyer zu 9 Monaten Gesängniß verurthetlt wurde, indem er für schuldig erachtet war, durch einen Artikel der „Socialpolitischen Korrespondenz" den Fürsten Bismarck beleidigt zu haben. Wiesbaden, 9. November. Dem kronprinzltchen Paar zu Ehren wird heute Abend Seitens der Vereine und höheren Schulen ein Fackelzug veranstaltet. Der Aufenthalt der kronprtnzlichen Familie hterselbst wird bis gegen Weihnachten dauern. Dresden, 6. November. Die Königin-Mutter ist heute Abend gestorben. Oesterreich. Wien, 8. November. Die „Wiener Ztg." publtcirt eine Verordnung des Kultusministers in Betreff der Anerkennung der altkatholischen Religions- Gesellschaft. Pesth, 8. November. Das Abgeordnetenhaus hat die Gesetzvorlage, betr. die österreichisch-ungarische Bank mit 210 gegen 109 Stimmen als Basis der Spectalberathung angenommen. Dänemark. Kopenhagen, 8. November. Das Folksthing verwarf daS provisorische Budget und nahm in der Abendsitzung einen Antrag auf vorläufige Bewilligung des Budgets an. Die Regierung that keinen Einspruch, ließ jedoch dahingestellt, ob diese Form das Landsthing befriedigen könne, besten Entscheidung morgen zu erwarten ist. Israrrkreich. Parts, 8. November. Dem Vernehmen nach hat der Herzog Decazes, welcher, gleich seinen Collegen, sein Entlastungs-Gesuch zurückgenommen hat, sich hierzu nur unter der ausdrücklichen Bedingung verstanden, daß sofort ein Nachfolger für ihn ernannt werde, wenn sich das Cabinet aus irgend welcher Veranlastung entschließen sollte, definitiv im Amt zu verbleiben. — Die republikanischen Blätter berichten über eine militärische Festlichkeit, welche aus Veranlastung des Eintreffens zweier neuen Regimenter in Dijon stattgefunden hat. Dabei soll der Divistons-General Galiffet folgenden Trinkspruch ausgebracht haben: Ich danke Ihnen, daß Sie mich eingeladen, und trinke auf Ihre Gesundheit. Ich schlage vor, auf das Wohl der französischen Armee zu trinken, der Armee, welche absolutes Stillschweigen inmitten unserer inneren Zwistigkeiten beobachtet, sich der Arbeit widmet und sich lediglich auf die Ausübung chrer Berufspflichten beschränkt. Paris, 8. November. Als Delegirte der verschiedenen Gruppen der Rechten des Senats begaben sich Abends der Marschall Canrobert, Depeyre, Graf Doru, Bocher und Kerdrel zu dem Marschall-Präsidenten, um ihm die formelle Versicherung zu geben, daß er auf die Majorität des Senats bei der energischen Verteidigung des Landes und der Gesellschaft rechnen könne. Der Marschall entgegnete: „Ihr Schritt beweist mir, daß ich Recht hatte, wenn er Hheiü ich auf die Unterstützung des Senats bei Befolgung der conservativen Politik rechnete, welche, wie Sie misten, die einzige ist, welcher ich dienen kann." — In der heute Abend gehaltenen Plenar-Sitzung der Fracttonen der Linken der Deputirten - Kammer wurde das Comit6 zur Vertretung derselben ernannt; daffelbe wird seine Berathungen geheim halten. — Die Deputirten-Kammer setzte in ihrer Abend-Sitzung die Wahl-Prüfungen fort. Paris, 9. November. Das Ministerium wird sich heute in die Sitzung der Deputirten-Kammer begeben und ist bereit, Rede und Antwort zu geben. Die Rechte des Senats hat die beabsichtigte Interpellation vertagt, um zuvor zu sehen, wie sich die Kammer verhalten wird. Man bestätigt, daß die Majorität des Senats vollkommen einig sei, den Marschall zu unterstützen. Nutzland. Petersburg, 8. November. Der englische Botschafter Lord Loftus bezeichnet das in hiesigen Zeitungen enthaltene Telegramm aus London, wonach der Herzog von Edinburgh und Loftus sich in das Hauptquartier begeben, um Frtedensvorschläge zu machen, ausdrücklich als unbegründet. Der orientalische Krieg. Wien, 8. November. Die „Polit. Corresp." meldet aus Cattaro vom 8. d.: Die Montenegriner haben am 6. d. das Bombardement des Forts Serdan bei Spuz begonnen. Dieselben haben 20 Geschütze vor Podgoritza zur Belagerung dieser Festung herangesührt. — Dieselbe Korrespondenz berichtet aus Belgrad vom 8. d. über ein plötzliches Wachsen der Spannung der Pforte und Serbien; dies sei durch eine dem Belgrader Cabinet zugegangene Verbal- Note der Pforte veranlaßt, in welcher unter Androhung energischer Maßnahmen die Zurückziehung des serbischen Observations-Corps gefordert werde. Konstantinopel, 8. November. Ein Telegramm Mukhtars aus Erze- rum, 5. Novbr., meldet, daß die Rusten am Sonntag seine Positionen rechts und links angriffen. Die Rusten wurden rechts anfänglich zurückgeschlagen, nachdem sie sich aber vom linken Flügel gegen das aus unvollständigen Ver- theidtgungs-Werken bestehende Centrum wandten, konnten sich die Truppen des türkischen Centrums nicht behaupten und ergriffen die Flucht, mehrere Kanonen zurücklastend. Mukhtar, die Unmöglichkeit, die Positionen zu behaupten, ein- sehend, gab das Signal zum Rückzug auf Erzerum. Mukhtar schreibt die im Centrum ausgebrochene Panik dem unehrenvollen Verhalten einiger Officiere zu, welche vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollen. Die Truppen Mukhtar's halten die befestigten Werke von Erzerum besetzt. Es sind alle Vertheidigungs- Maßnahmen getroffen. London, 9. November. Der Correspondent der „Daily News" in Bogot hebt in einer ausführlichen Besprechung der Lage Osman Paschals hervor, daß seit mehr als einem Monat keine Zufuhren in Plewna eingetroffen seien. Die Stadt Plewna sei durch russische Erdwerke umzingelt, welche von noch täglich verstärkten Truppen besetzt seien. Osman Pascha habe keine Vor- räthe, dies sei fast sicher. Die Frage sei also, ob capituliren oder durchbrechen. Die russischen Linien seien vollkommen telegraphisch untereinander verbunden. Jede Concentrirung türkischer Truppen sei von allen Theilen der russischen Positionen bemerkbar. Das Skobeleffische Corps, welches am 11. September so stark litt, zähle jetzt wieder 11,500 Mann. Emil Elschbach (5811 «K- Wilh. Weidig. «okal-Mott;. Gießen, 10. Nov. (Auszug aus dem Jahresbericht der Handelskammer in Gießen für das Jahr 1876.) (Fortsetzung.) Scbon öfters hatten wir die Direction der Köln-Mindener Eisenbahngefellschaft um Beseitigung der von vielen Seiten erhobenen Beschwerden Über den verwahrlosten Zustand, in welchem sich sämmtliche Zufuhrwege nach ihrem Güterschuppen und ihren Sohlen- und Erziagerpiätzen befinden, ersucht. Obgleich die Direction in Anerkennung türcr Verbindlichkeit in Bezug auf die Unterhaltung dieser Wege Abstellung der ge rügten Mißstände in Aussicht gestellt hatte, mußten wir wiederholt constatiren, daß in dieser Beziehung, um nur eine einigermaßen genügende und dauernde Instandsetzung dieser Wege zu erzielen, noch nicht- geschehen sei. Wir sahen uns deshalb veranlaßt, in Rücksicht auf zahlreiche Beschwerden Über diese Calamttät der Direction der Köln-Mindener Eisenbahn in Köln nochmals ernstliche Vorstellungen zu machen und hervorzuheben, daß die gründliche Herstellung und Instandhaltung um so nothwmdtger sei, da diese Wege fast ausschließlich mit schweren Ladungen befahren würden, mit dem dringenden Ersuchen, daß sie nunmehr die ihr obliegende Verbindlichkeit auf das Gründlichste erfüllen und den nur zu berechtigten Klagen endlich vollständig Rechnung tragen möchte, worauf uns dieselbe erwiderte, daß sie, um allen ferneren Klagen vorzubeugen, beschlossen habe, die Wege mit Steinpflaster versehen zu lassen, wa-, wie wir erfahren, auch bereits thetlwetse geschehen ist und hoffentlich in der zugesagten Weise demnächst vollständig zur Ausführung gelangen wird Auch bezüglich des den Verkehr in höchstem Grade hemmenden Zustandes des Weges von dem Main-Weser-Bahnhof Über die Schienen der Oberhessischen Eisenbahn nach dem Güterbahnhof der Deutz-Gießener Bahn, dessen Unterhaltung der Oberhessischen Etsenbahnoerwaltung obliegt, sowie darüber, daß dieser Weg allzu oft und lange gesperrt sei, waren uns mannigfache Beschwerden zugekommen, welche uns bestimmten im Interesse des HandelSftandeS und des geschäftstreibenden Publikums über Haupt die Beseitigung auch dieser Mißstände zu bewirken. Wir richteten deshalb an die Direction der Oberhessischen Eisenbahnen das Ersuchen: 1) die Instandsetzung des fraglichen Weges in einer Weise vollziehen zu lassen, daß derselbe zu jeder Jahreszeit für schweres Fuhrwerk vollständig passirbar fei, und 2) dafür besorgt zu sein, daß die Absperrung des Weges auf die möglichst kürzeste Zeit beschränkt werde. Die Direction der Oberhesstschen Bahnen erledigte dieses Ersuchen durch die Mit theilung, daß sie ihren Sectionstn-enieur angewiesen habe, den Weg in-thunltchst gutem Zustand jederzeit zu erhalten und den betreffenden Bediensteten wiederholt habe ein- schärsen lassen, daß der Abschluß deS Uebergangs aus die möglichst kürzeste Zeit beschränkt werde, und hoffen wir, daß durch diese Anordnung die Klagen über beide Uebelstände aus die Dauer beseitigt sein werden. Lenne-Lahn-Bahn. In unserem vorjährigen Berichte hatten wir als unsere letzte Thätigkeit in dieser Frage erwähnt, daß in einer Sitzung des Localcomit6's, welcher auch ein Vertreter des Gladenbacher Comttö's anwohnte, der Beschluß gefaßt wurde, das letztere zu veranlassen, daß es zur Beseitigung seiner ungünstigeren Stellung dem Laäspher Comite gegenüber sämmtliche Interessenten für die Linie Altenhundem-Gladenbach-Kinzenbach zur Zeichnung von Beiträgen für deren Erbauung auffordern möge, dessen Ausführung der anwesende Vertreter von Gladenbach übernahm. Am 29. März l. I. wurde unS von Großherzoglichem Ministerium des Innern die Mtttheilung, daß die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft die Uebernahme des Baues der Linie Altenhundem Laasphe-Cölbe gänzlich abgelehnt habe. Wir benachrichtigten hiervon daS Comtt6 für VekehrStnteressen in Gladenbach und fragten zugleich bet demselben an, welchen Erfolg die von dem Vertreter destelben in der letzten Sitzung des hiesigen Localcomitö's übernommenen Schritte gehabt hätten und in welcher Weise mnn jenseits beabsichtige, zu Gunsten der Linie Kinzenbach-Altenhundem weiter vorzugehen. Wir sind jedoch bis heute auf diese Anfrage ohne jede Antwort geblieben und mußten darum zu der Ansicht gelangen, daß von jener Seite nun wohl kaum eine weitere Initiative erwartet werben könne. , . .„Die Wichtigkeit aber, welche die Ausführung des Baues der Linie Gießen Kinzen- bach Altenhundem für die diesseitigen Interessen, tnbesondere für die Rentabilität der Oberhessischen Eisenbahnen hat, drängte uns Großherzoglichem Ministerium von dieser Sachlage Kenntniß zu geben und diese hohe Behörde zu ersuchen geneigtest in Betracht ziehen zu wollen, ob es im diesseitigen Interesse nicht angemessen erachtet werden dürfe, daß die Großherzogliche Regierung nun mehr mit der Königlich Preußischen in Verhandlung trete, um wegen des Baues dieser Secundärbahn eine befriedigende Vereinbarung herbeizusühren. ( Fortsetzung folgt.) -Auszug a. d. StandesamtsreMern drs -Standesamts Gießen. Vom 3. bis 9. November 1877. Aufgebote. 3. Nov. Handelsmann Michael Philipp Weingärtner von Messenhausen mit der Händlerin Anna Marie Weidemann von Wachstedt. 7. Nov. Der Lademeiiter an der Köln Mindener Bahn, Hermann Heinrich Wienstroh von Diepholz mit Christine Wilhelmine Scheer von Osternburg bet Oldenburg. 8. Nov. Kaufmann Heinrich Robert Stuhl von Langenbach mit Emilie Theodore Jchanna Mathilde Weidig von Gießen — Schäfer Kasper Post von Schwabenrod mit der Wä cherin Helene Wadenpfuhl von Beuern. Eheschließungen. 3. Nov. Rentner Chrfftian Gottlieb Helm von Lich, mit Henriette Sophie Louise. Wittwe des Jacob Etsch, geh. Reuß, von Lich, beide wohnhaft in Gießen. Geborene. 29. Octbr. Ferdinand, Sohn von Tapezierer Ferdinand Nennstiel. 30. Octbr. Otto, Sohn von Gastwirth Johann Karl Steuernagel. 4. Nov. Ludwig Hermann Sohn von dem Hilfslocomotivsührer an der Main-Weser-Bahn Karl Köhler. 3. Nov Sophie, ein außereheliches Kind von Auswärts. 5. Nov. Christine Louise, Tochter von dem Cxpeditionsgehilfen an der Cöln Mindener Bahn, Wilhelm Vorländer. 6 Nov Anna Elisabethe, Tochter von Bierbrauer Ferdinand Wakon. 4. Nov. Ein Kind männlichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Uhrmacher Heinrich Friedrich Reit. 5. Nov. Ein Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von dem Hauptmann im IL Großh. Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116 Wilhelm Theodor Rau. 4 Nov. Wilhelm Nicolaus Philipp Engelbert, Sohn von Schlossermeister Karl Flett. 2. Nov. Helene, Tochter von dem Hilfsheizer an der Main-Weser-Bahn, Georg Köhler. 4. Nov Jacob Peter Friedrich Wilhelm, Sohn von Lehrer Johann Adam Lehr. Gestorbene. 2. Nov. Henriette Auguste Clotilde, 8 Monate alt, Tochter von Mechaniker Georg Hauß. 3. Nov. Anna Margarethe Louise, 26 Tage alt, Tochter von Formen- schnetder Georg Appel. — Mina Katharine, 1 Jahr 2 Monat 14 Tage alt, Tochter von Loco notivbeizer Heinrich Amend. — Liseite Dickocö, geb. Kraft, 66 Jahre 1 Monat 21 Tage alt, Wittwe des Grobherzoglichen Reallehrers Wilhelm Dickor6. 4. Novdr Johannette Heinzerling, 16 Jahre 9 Monate 4 Tage alt. 3 Nov. Taqlöhner Heinrich Euler, 41 Jahre alt (im acadernischen Hospital gestorben) 8 Nov. Anna, 1 Monat 10 Tage alt, Tochter von Eisenbahnarbeiter Heinrich Benner. — Ein in der Geburt verstorbenes Kind männlichen Geschlechts von Bierbrauer Friedrich Ulrich. — Roth- aerber Daniel Engel. 72 Jahre 10 Monate 13 Tage alt. — Wilhelm, 14 Tage alt ein außereheliches Kind von Auswärts. ö ' Sonntag, den 11. November wird um 9y2 Uhr attkatholischrr Gottesdienst in der Hospitalkirche Hierselbst gehalten werden. Der Vorstand. 1813) Mein Lager in allen Sorten Pinseln, Der- golderartikeln, Spacktelmeffern, Maserwaljen h., em» pfehle bestens. 1 Darmstadt, 8. Nov. Den größten Flächeninhalt umfaßt der Kreis Alsfeld, nämlich 62,108 Hectare — 1 Hektare — 4 Morgen hessisch —, ihm folgt Gießen mit 60,319 Hectare, dann Erbach mit 59,309 H. Die kleinsten Kreise sind Bingen mit nur 19,590 H. und Mainz mit 19,718 H. Der hiesige Kreis umfaßt 29,803 H. Vom Rhein, 7. Nov. Die Zett der größten Gefahr zur weiteren Verbreitung der Rinderpest scheint in den beiden Orten, Geisenheim und Elbingen, nun vorüber zu Jet* dem 29. v. M. ein neuer Seuchefall nicht vorgekommen ist. Hoffentlich bleibt die Seuche auf beide Orte beschränkt. Wenn man bedenkt, wie leicht die Krankheit über den ganzen Nheingau und weiter sich hätte verbreiten können, so sind die Opfer, welche die Seuche in beiden Orten an Vieh gefordert — 210 Stück Rindvieh unb 136 Ziegen —- wenn auch für die Betroffenen sehr schmerzlich, dennoch nicht sehr groß. Behufs Abhilfe dieses NothstandeS ist in Rüdesheim dieser Tage eine allgemeine Collecte abgehalten worden. Handel unb Verkehr. AA ® V®en, 10. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. btS 1 Jfc, Hühnereier, per St- 7-8^, Käse, per St. 5-8 H, Käsematte, per St- 3 Absen, 1 Liter 20 Linsen, 1 Liter 20 H, Tauben, das Paar 50 A, Hühner, perStück70-H, Hahnen per St- 65 Enten Jü 1.50 Kartoffeln 100 Kilo 6 je 50 Corned Beef (amerikanische Rinder-Roulade), Bccf Tongues (amerikanische Ochsenzungen), Ham (amerikanischer Schinken), empfiehlt billigst Ein billiges Heilmittel. Jedermann weiß wir hartnäckig Erkältungen, Lungenkatarrhe ober ähnliche Affektioncn in der Regel sind, wie viel Zeit deren Gunning gewöhnlich in Anspruch nimmt und welche Dosen von Medikamenten als Tisanen, Syrupe, ?c. zu diesem Behufe angewendet werden müssen. ES ist ferner Niemand fremd, daß eine vernachlässigte Erkältung häufig eine Lungenerkrankung nach sich zieht, wenn sic nicht in Schwindsucht übergeht. Vielfach angestellte Experimente haben vargethan, daß der norwegische Theer, in reinem Zustande und entsprechend präparirt eine an'S Wunderbare granzende Heilkraft auf die vorerwähnten Krankheiten mit erstaunlicher Raschheit auSübt. In fernem ursprünglichen Zustand- kann der Theer fernes unangenehmen Geschmackes nnb seiner Bebngen Beschaffenheit wegen nicht genommen werden; em Pariser Apotheker, Herr Guyot, ist daher auf den Gedanken gekommen, ihn in kleine, runde und mit einer Gelatinehülle versehenen Kapseln in Pillengrößc einzuschließen. Nicht« ist leichter zu nehmen al« dieses Präparat, daS, leicht auflösbar, den Theer mit der^rößten Raschheit zur Wirkung gelangen läßt. o. . 3toei ober drei Guyot sche Theerkapseln zu jeder Mahlzeit genommen führen eine sofortige Linderung herbei und genügen in den meisten Fallen, um in geringer Heil eine Heilung der hartnäckigsten Erkaltung und eine« jeden Lungenkatanhs herbeizufübren Man kann damit selbst der bereits voraeschrittenen Lungenschwindsucht Halt gebieten und dieselbe ausheilen; in diesem Falle halt der Tbecr die Auflösung der Tuberkeln auf und ist mit Hülfe der Natur die Heilung oft rascher bewerkstelligt, als man es hoffen und erwarten durfte. --rt. ^zan Fl1"n 5'es populär gewordene Mittel nicht genug empfehlen und ble« sowohl hin- Nchtllch seiner Wirksamkeit als auch ferner Billigkeit. In der That kommt, da jeder Flacon 60 Theerkapseln enthalt, bte ganze Cur auf nicht höher als 10-12 H täglich zu stehen unb schli-ßt ^'außerdem den Gebrauch von Medikamenten in Form von Ttfanen, Pastillen oder Syrupen vollständig aus. 7 . Um sicher die achten Guvot'schen Theerkapseln zu erhalten ist darauf zu achten daß die Etiguette des Flacons die Unterschrift Guyot in dreifarbigem Drucke enthält. ^^^^p^in^Gicsicu^bei Dr. Hempel, yipotfreffr, unb in den übrigen Apotheken. _ Mtttheilung. » , Franrvfische Mühlsteine werden hiermit den Herren Mühlbesitzern aus der Aaortr aus Nordhausen zu entnehmen empfohlen, wo ihnen die drei- bis fünffache b.cr^c,Ibkcn Hegen die Accord-, oder gar der feilen französischen Herstellung aarantirt wird. Das beste Existirende bietet denn auch wirklich das größte aller oas großer ist, als die einzelnen Lagervorräthe der Bruchbesttzer in Frankreich 'n alle Brüche steuern, namentlich die von Süd-Frankreich, die das feurige. . Fefern. Wir empfehlen so aus Ueberzeugung und aus Dankbarkeit n e nire pkr Stüc . bo 3 P« ^(t 3 Erste (1969 6339) Müller. Wilhelm Orblg. 6344) Emmenthaler Käse, Leihanstalt für Pianos und Harmoniums. Wilhelm Seibert. .-empfiehlt 5130) empfiehlt Cf ff. I tith. Weidiff zu Antti'. Ente®' (amerlk. Rinder-Roulade) Jl. 1 80 2-Pfd.-Bnck)fe H tr Ochsenzungen Buchse 4.20 Emil isclibach ff ff ff ff 5.50 3.40 ff Rahm- Holländer Edamer Neufchateler Fromagede Brie per ti ■’ Versteigerung. Dienstag den 13. November, Nachmittags 1 Uhr, sollen im hiesigen Pfandlocal ein Küchenschrank mit Glasaufsah und eine Bettlade .versteigert werden. (Ziehen, den 10. November 1877. Großherzogl Ortsgericht Gießen. Corneil Beef \ Beef Tonyttes Paysunitu Oac Tonyue* empfiehlt 4925) Königs Reisstärke, Mais- und Waizenstärke, Patent-Stärke-Glonz, verleiht als Zusatz zur Stälke der Wäsche elastische Steife und blendende Weiße, Waschpulver und Fettlaugenmehl, Kernseise in diversen Sorten, Arabische Gummikugeln. Bekannte, von den meisten Aerzten empfohlene Brust-Bonbons in stets frischer Waare, per Schachtel 40 und 20 bei Jw/» Wallach in Gießen. 6317) W. Moog„ Büdingen. II. ilntlolpli ’s Wwe.t Musikalien- u. Instrumenten-Handlung in GIESSEN. Crfte Anszeichhnngen in Paris, Ulm, Moskau, Wien, Zanliago und Philadelphia. LÖfluiKfs Malz-Extract, das ächte concentrtrte, gegen Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Athmungsbe- schwerden, von Niemeyer statt Leber- thran empfohlen. L?s Brust-Malz-Honig, angenehmstes Ltndcrungsmittel bei Brust- und Hustenleiden, für Kinder bei Keuchhusten. L.’s Malz-Extract-Bonbons, durch Wohlgeschmack und leichte Ber- daulichkett allgemein beliebte Husten- Bonbons. Munds Malz-Extracte mit Eisen; für blutarme Personen^ mit Chinin als KräftungSmittel, mit Haifa, für schwächliche, mit tNßliscker Krankheit behaftete Kinder, sowie für Lungenleidende ärztlich empfohlen. LöfluntTs Kindernahrung o ein Extract, welches durch einfaches Auflösen in Milch das als „Lieblg’sche Suppe“ bekannte, kräftigste und zugleich billigste Grnährungsmittel für Kinder tm ersten Lebensjahre bildet. Diese Original-Präparate aus der Fabrik von Ev. Lö'flund in Stuttgart sind vorräthig in sämmtlichen Apotheken in Gießen, sowie bei 6323) Herrn E. Fischbach» empfiehlt in den feinsten Qualitäten 5618) Cmil Fischbach. Avis feir Dame»! 6321) Mein auf's Beste affortirtes Lager in Steppröcken, Filzröcken, gestreiften Unterröcken, sowie schwarzen ZRoiree-Röcken, empfehle ich zu billigen Preisen (von M. 5 per Stück an) bestens. Corsetten in den neuesten Fa^ons habe ich stets vorräthig. Schwarze Alpacca-Schürzen in großer Auswahl. J. Ch. Retter. Schwarzen Seidensammet und schwarze Sej-dens^ofle in rein seidenen Qualitäten, ru jetziqen, sehr billigen Preisen, empfiehlt * 1 T; 6322) •I. r/i. Stelle®'. 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