lkertk. H 3nfanterifc üjf * $ '• <0 Hfl x«' m Saalbau ™Ul Veranflaitm. «otten fo «itl mit™. ""«l'retOualitit nb l>'°> auf Sffiun^ erhobkn. mbauvereins. tlHIhJ. geehrten Mikum zu machen, raß ich Metzgerei trch reelle und pünki- nehmer;u erwerben, eund'schen Hause, neider. Ilio. \ Herrn C. 8vth, ttigeslljäst I biermit besten-. 9WL— erffdiuk haben, , - Sbftein - SimBuej lilung o«® 4 beftehwd. Der D'ttct-r Rouiaoe) ;"3tn) (5467 ^VeidilL- Ve!!lNg,2""" ;*'»**?*' ftfun «y* dtn if ifift lttgl >fii lC- der agr iirtfl* ZU«. TL« Donnerstag, den 11. October 1S?7. ichener Anzeiger AMgc- Mii Amisdiutt für ite Kreis Gieße«. Erscheint tL-ttch mtt Lusuabmr brt MontsgH. L^pOvttt»l,r «chutsbraße, Bit B. Nr. 18. ®rei> viertetzührlich 1 M-rt 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen virrteljShrlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Gießen am 8. October 1877. Hungen am 6. Oktober 1877. Betreffend: Die Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschulen- , Die Gwßhcrwgliche Kms-Schul-Comnnsswn Gießen an die Schulvorstände des Kreises. _ .. . Di- einacfanbten Schulverzeichniffe werden in den ersten Tagen an Sie zurückgehen. Wtr erinnern daran, daß auch in düe em Jahrt die Fartbü^ dungsschntt am 15. Oktober, oder wo dies wegen noch nicht beendigter Erndte »nihunlich erscheint spätestens «ml. Mv-mb-r «h»» Anfang «chmen soll und mindestens wöchentlich an 3 Abenden mit je 2 Stunden während 5 Monaten ab,»halten ist. Ausgenommen hiervon sind die Gerne, , f 5 WTÄ ®*"w der fremden ^Gemeinde zu machen ist, damit die Schüler hier zum Besuch der Fortbildungsschule herangezogen werden können. ' Dr. 58oermann. «ingeschätzt werden. Dortmund, 8. October. Die „Westfäl. Ztg." meldet aus Munster: Der westfälische Städtetag beschloß wiederholt, bei der Regierung und dem Landtage um Ausdehnungs-Reform auf Westfalen und um eine Städte-Ordmmg mit Drei-Klassen-Wahl zu petitioniren. , Elbing, 8. October. Das heute verkündigte Urthetl in dem Procch flegen die Gründer der westpreußischen Eisenhütten-Gesellschaft lautet gegen ämmtliche Angeklagte srcisprechend. Oesterreich. Wien, 8. October. Andrassy wird morgen einen mehrwöchigen Urlaub nach Ungarn antreten. Ein Beweis, daß vorläufig keine diplomatijche Action zu erwarten ist. „ , p x .. Wien, 8. October. Die „Polit. Corresp." enthalt folgende Nachrichten : Belgrad, 8. Octbr. Die Verhandlungen zwischen der serbischen Regierung und den 'russischen Agenten sind im Sinne der erzielten serbisch-russischen lieber» einkunft abgeschlossen. Gestern haben sich sieben Brigaden nach der Grenze in Marsch gesetzt. In den nächsten Tagen trifft hier einOberst vom, rufsischeu Generalstabe aus Gorni-Studen ein. — Bukarest, 8. Octbr. Die russisch- rumänischen Approchen bei Plewna werden unter der Leitung Totleben s tha- tigst fortgesetzt. Die Detachirungen von der Plewna-Armee zur Juntra-Armee sind durch aus Rumänien und Rußland nachgerückte Truppen reichlich ersetzt. c>n Folge des riesigen Sturmwetters ist die Donau so bewegt, daß die Brucken bei Sistowa und Nikopolis für Fuhrwerk seit zwei Tagen unpassirb«r sind. — Konstantinopel, 8. Octbr. Die Pforte citirte den Mir,bit-n-CH-f Prenk Mb Doda unter Androhung der Cvnfiscation des Vermögens nach Konstantinopel. _ Athen, 8. Octbr. Der König beschloß im Einvernehmen mit dem Mintste- Tium, die Kammer aus den 22. Octbr. einzuberufen. Der Köm, wünscht, da» Ministerium solle in der gegenwärtigen Zusammensetzung unverändert dre ®e- f^afte fmtfidium gm Unterhaus- theilte die Regierung in der An- gelegenheit der polizeilichen Ueberwachung des Abg. Helsy mit, daß solche-von feiner Behörde veranlaßt wurde. Die nach d" Ktgfaludygasie beorderten Polizei-Beamten seien nur in Folg- eines Mißverständnisses n Mg 4 ®o$« nun« gekommen. Das Haus beschließt nach längerer ebhaster Debatte mit großer Majorität den von der Regierung beantragten Uebergang zur Tages- Ordnung. IrauLreich. Paris, 6. October. Das Wahlschreiben Gambetta's an seine Wähler Dmlschland. Darmstadt, 8. Oktober. Di- auf den 13. October einberufene zweite • jkammer wird zunächst in die B-rathung über die geschäftliche Behandlung der Vorlage wegen der Großh. Civilliste eintreten. Berlin, 8. Oktober. Fürst Bismarck ist heute früh 8 vier Monaten, während welcher das französische Volk durst>lf'»e,bewunderungswürdig- Geduld und di- täglichen Beweise seiner Weisheit und snn-r pol tischen Reife der jnngen Republik die offene Bewunderung und die Dympa h der civilisirten Regierungen und Völker gewann, hat Frankreich endlich das Wort. Binnen einigen Tagen wird es sagen, was es von den Mannerni S 16. Mai, den Verbündeten und Beschützern des 2. December, von den Dienern ^ Ä-rlin 8 Oktober. Di- G-neral-Versammlung des Vereins für Eocial-Politik 'hat nach langer Debatte folgende Resolution angenommen. 1 i E« ill durch Staats-Gesetz, und zwar mit Rücksicht auf die gleichzeitig Abgaben i» den verschiedenen Gemeinden zu erheben sind. 2) 3n ben tottoten unb Lanb-G.meinben sollen hauptsächlich erhoben werben - besonder- Beitrage von b-n uachw-islichen Jnt-r-ff-nt-n, R«al-Steu-rn, namentlich von Grund und Boden und von Gebäuden, Personal-Steuern von allen in b-r Commune lebew den ökonomisch selbständigen physischen Personen. 3) Staatsges tzlich soll das Verhältuiß festgestellt werden, in welchem die verschiedenen Haupt-Abgabearten benutzt werden dürfen mit Rücksicht auf die Hauptzweige der kommunalen V-v waltung und die betr. Communal-Ausgabe-Posten, so daß der Ertrag d < - Steuern di- Ausgaben der Commune für wirthschaftliche Verwaltung ungef beit. Die Beiträge bet Interessenten unb bie Real-Steuern solle» unabhang g von ähnlichen Staats-Steuern, hingegen bie Communal-Personatt, insb^ondere bie Einkommen-Steuer», im Anschluß an bie -ntsprechenben Staats Steuer Betreffend: Abhaltung bet Amtstage bei bem Landgericht Hungen. Bekanntmachung. ........»■-.’•» " -*—*• $a"‘- ”"ta' C e l l a r i u s. --------------------------- ------ Heinrich's V., von den Agenten des Syllabus und des Papstes hält, welche alle durch das Wahlpatronat des Präsidenten der Republik, zweifelsohne um die republikanischen Einrichtungen bester zu beschützen, gedeckt sind; es wird s^gen, was es von der persönlichen Politik des Staatsoberhauptes und von den aristokratischen und rückschrittlichen Ansprüchen des von dem Herzog Le Broglie geleiteten Cabinets hält; es wird sagen, was es von der nicht zu rcchtfertigenden Auflösung der republikanischen und liberalen Mehrheit hält, welche es am 20. Februar 1876 durch beinahe fünf Millionen Stimmen mit der Ausführung feines Willens betraut hatte; es wird sagen, was es von den kleinlichen Verfolgungen hält, mit welchen die Regierung des Kampfes gegen die Zeitungsverkäufer, Schullehrer, Händler, Wirthe, gegen die bescheidensten Angestellten vorgeht, mit einem Worte, was es von diesem elenden Kriege gegen die kleinen Leute hält; es wird sagen, was es von der Forderung der Regierung hält, ihm auf drei weitere Jahre Beamte einer jeden Elaste aufzu- zwingen, die sich in offener Feindseligkeit mit seinen Erwählten befinden; es wird sagen, was es von den Plänen und Complotten dieser monarchischen Verbündeten hält, welche nach dreijährigen inneren Kämpfen und Spaltungen für 1880 eine schreckliche Krisis, vielleicht eine Revolution vorbereiten; es wird sagen, was es von jener schmutzigen Preffe hält, die, ohne Strafe fürchten zu müsten, die brutale Gewalt gegen die Erwählten des allgemeinen Stinlmrechts anrufen und unsere tapfere und edle Armee, heute die Elite der Nation und die letzte Hoffnung des Vaterlandes, beschimpfen darf; es wird sagen, was es von der durch den Brief vom 16. Mai, welcher das republikanische Mimsteriuin verabschiedete, eröffneten Politik, von dem nach der Heerschau am 2. Juli an die Truppen gerichteten Tagesbefehl, von der präsidentschaftlichen Botschaft vom 22. September, von dem ganzen Regierungssystem hält, welches das Oberhaupt der vollziehenden Gewalt als ein der Verfassung voranstehendes Recht in Anspruch nimmt. Frankreich wird auch sagen, daß es, auf dem Boden der Gleichheit und der Demokratie, die Republik als die für seine Erhebung und feine Größe nothwendige Regierung verlangt; es wird sagen, daß es der Anarchie und Dictatur ein Ziel setzen, die französische Revolution friedlich beenden will, indem es durch die nationale Erstehung die Geistesbildung aller feiier Kinder fördert, durch den innern und den äußeren Frieden den allgemeinen Wohlstand und das allgemeine Wohlergehen sichert, und auf der Freiheit und der Gerechtigkeit nicht die sogenannte „moralische Ordnung", wohl ober die republikanische Ordnung gegründet. Es wird sagen, daß es sein Wille sei, daß der Staat wie die Gemeinde, die Nation wie der Einzelne von der clericalen Herrschaft befreit werde, daß der Priester geachtet und auf seinen Tempel beschränkt sei, daß der Schullehrer in der Schule, der Richter in dem Gerichtssaal bleibe und daß die öffenlliche Macht niemals anders als im Dienste des Gesetzes verwandt werde. Meine tiefe, auf sichere Angaben gestützte Ueberzeugung gestattet mir, ohne besondere Kühnheit und acht Tage vor der Abstimmung zu behaupten, baß Frankreich trotz aller gegen seine Stimmfreiheit gerichteten Umtriebe den Verwaltungsdruck verdammen, die ofstcielle Candidatur und ihre Agenten brandmarken und die Royalisten, die Cäsariauer, die Clericalen, die Schurken wie die Gewaltthätigen weit von sich stoßen wird. Es wird die Politik der Dictatur verdammen, es wird dem in einem aus der Volksabstimmung hervorgehenden Candidaten umgestalteten Oberhaupte der vollziehenden Gewalt keine andere Wahl lasten, als sich zu unterwerfen oder zu verabschieden. Was uns anbelangt, die wir des auf solche Weise feierlich festgestellten Schutzes des Landes sicher sind, so werden wir seinen Willen gegen den Widerstand einer maßlosen und unverbesterlichen Minderheit zur Geltung bringen. Ohne Leidenschaft, ohne Schwäche, ohne Zorn werden wir unsere Pflicht erfüllen. Die Einigkeit aller guten Franzosen, der Liberalen, der Vernunfts- oder der Geburts Republikaner, der Arbeiter, Bauern, Bürger, der Welt der Arbeit und der Ersparniß wird uns in der Weisheit erhalten und uns für das Vaterland und die Republik unbesiegbar wachen. Paris, 5. October 1877. Löon Gambetta. Paris, 8. October. Gegen Gambetta ist wegen seines Wahlschreibens von Neuem eine Anklage eingeleitet worden, wenn auch, wie es heißt, der Verbreitung des Schriftstückes kein Hinderniß entgegengestellt werden soll. Der „Fran^ais" sucht die Anklage aus der unerhörten Heftigkeit und Grobheit des Manifestes zu begründen, besonders aus der Dreistigkeit, womit es die Aeuße- rungen wiederhole, wegen deren Gambetta schon verurtheilt worden. Das sei nicht nur eine Wiederholung der Beleidigungen gegen den Präsidenten der Republik, sondern auch eine Frechheit gegen das Gericht. Paris, 8. October. Gambetta beabsichtigte, am Dienstag Abend im Circus auf dem Chateaud'eau-Platze eine Rede zu halten, wird jedoch wahrscheinlich darauf verzichten, da jetzt nach Einleitung der Verfolgung wegen des von ihm erlastenen Wahl-Programms seine Verhaftung nicht unwahrscheinlich ist. — Die Zeitungs-Meldung, daß die französische Negierung officiell das römische Cabinel über die Bedeutung und Tragweite der Reise Crispi's inter- pellirt habe, ist sicherem Vernehmen nach unbegründet. Paris, 8. October. Die „Agence Havas" meldet, daß das Budget für 1878 den Kammern bald nach deren Zusammentreten vorgelegt werden solle; der in demselben veranschlagte Ueberschuß der Einnahmen über die Ausgaben betrage 21 y2 Mill. Frcs. Der Finanz-Minister habe die Absicht, eine Verminderung der Patent-Steuer, sowie eine Ermäßigung der Stempel-Steuer auf Handels-Effecten und des Steuerzuschlages auf den Frachtenverkehr vorzu- fchlagtn, ferner auch Gesetzvorlagen, betr. die Herabsetzung der Post- und Ttlegraphen-Gebühren und die Reduction der Abgaben für Getränke, ein- zubringen. Spanien. Madrid, 7. October. Gestern Abend wurden neun mit Waffen und Schießbedarf versehene Männer verhaftet. Da sie Widerstand leisteten, so kam es zu einem Kampfe, worin einer derselben getödtet und ein anderer verwundet wurde. Die gerichtliche Untersuchung hat begonnen. Außland. Petersburg, 9. October. Die Meldung eines Wiener Blattes von der Reducirung des Metall - Capitals der Eisenbahnen beruht auf absichtlicher Entstellung. Die fragliche Maßregel betrifft ausschließlich die Action einiger Compagnien und wurde feiner Zeit durch Ministerial-Schreiben au Berliner Bankhäuser mitgetheilt, dieses Schreiben auch veröffentlicht. Die garantirten Obligationen bleiben von dieser Maßregel unberührt. Der orientalische Krieg. Wien, 8. October. Das „Tageblatt" meldet aus Serajewo: Die Durchzüge türkischer Truppen gegen Mostgr und an die serbische Grenze dauern fort. Die Insurgenten wurden neuerdings geschlagen. Konstantinopel, 8. October. Nach weiteren Meldungen Mnkotar Pascha's vom 5. d. Haven stärkere russische Streitkräfte die Höhen von Kabak verlassen; dieselben sind an den Fuß des Karatmol gezogen und haben, nach Abbruch der gegenüber den türkischen Linien aufgeschlagenen Zelte, bei den Verschanzungen von Kabak 6 Bataillone als Arriere-Garde zurückgelassen. Bei Daldirvan, Kisilvan und Oghongli ist keine Spur von den Russen mehr bemerkbar ; das Lager derselben ist abgebrochen. Konstantinopel, 8. October. Die hiesigen Zeitungen bezeichnen da- Gerücht, daß Achmed Ejub und Mehemed Ali Pascha vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollen, als unbegründet; Beide würden im Gegelltheil andere Commando-Stellen erhalten- Petersburg, 8. October. Die Nachricht von dem angeblich in Aussicht genommenen Winter-Aufenthalt des Kaisers in Cotroceni entbehrt der Begrüadug. Von einer Abänderung resp. Verminderung der Soldaten-Ratio- nen ist selbstverständlich keine Rede. Gegen den Fürsten Andronikoff in Daghe- stan wurde ein Attentat begangen, bei welchem derselbe leicht verwundet wurde; doch befindet er sich außer jeder Gefahr, lieber die Ergreifung des Thäters liegt noch keine weitere Meldung vor. Paris, 8. October. Aus Ragusa wird gemeldet, daß die Montene- grmer in der Herzegowina sich in dec Defensive halten. Die Türken werden fortwährend verstärkt und bereiten sich vor, die verlorenen Positionen wieder zu gewinnen. Wien, 8. October. Die „Presse" meldet ans Tiflis: Privat-Nache richten geben Kunde von dem Rückzüge Mnkhtar Pascha's nach Kars. Di- Zahl der in Gefangenschaft gerathenen Türken belaufe sich auf 1500. Petersburg, 8. October. Amtlich wird aus Gorni-Studen, 7. d. gemeldet: Bei Plewna nehmen die Sappeur-Arbeiten der Russen ihren Fortgang ungeachtet des kalten und regnerischen Wetters. Die Rumänen haben ihre Laufgräben bedeutend erweitert. Kein Schuß ist in der letzten Zett ge» wechselt; auch an den übrigen Stellen ist es still. — Die „Neue Zeit" berichtet aus Gorni-Studen, 7. d.: General Gurko ist zum Commandeur der gesammten bei Plewna concentrirten Kavallerie, Skobeleff zum Commandeur der 16. Division, ^)ondukoff Korfakoff zum Commandeur des 13. CorpS, Fürst Jmeretinsky zum Stabs Chef der russisch-rumänischen Armee ernannt worden. Zotoff hat das Commando über das bisher von Jmeretinsky geführte Corps übernommen. Wie verlautet, leiden die Türken Mangel an Lebensmitteln. Konstantinopel, 8. October. Mehemed Ali erhält das Ober- Commando der gegen Serbien bestimmten türkischen Armee. Die bosnischen Begs haben zahlreich freiwillig angeboten, eine starke Zahl von Truppen anf- zustkllen. Aus dem Kriegs-Theater sind die Operationen durch Unwetter gehindert. — AuS Sistowa wird gemeldet: General Stoljetoff ist mit der Anwerbung von Bulgaren behufs Ausfüllung der Lücken beauftragt. Wien, 8. October. Das „Neue Wiener Tagebl." meldet aus Schumla, 7. Octbr. : Suleiman Pascha's Hauptquartier ist heute von Kareljewo nach Jowar Cisflik verlegt worden. — Es herrscht fortwährend Regen und strenge Kälte. Petersburg, 9. October. Ofstcielle Meldung aus Gorni-Studen vom 8. d.: Von unserer auf der Straße nach Osman Bazar stehenden Abtheilnng wurde am 5. d. eine fliegende Colonne südlich von Kesrowo gegen das Dorf Koslubeg entsandt, um die Baschi-Bozuks für ihre Räubereien und Mordthaten zu bestrafen. Die Türken wurden unvermuthet überfallen, erlitten bedeutende Verluste an Todten und Gefangenen und ergriffen die Flucht. DaS Dorf wurde niedergebrannt. Unsererseits wurden zwei Soldaten getödtet, zwei Osfi- ciere und zehn Soldaten verwundet. Sonst herrscht überall Ruhe. Das Wetter ist schlecht Wien, 9. October. Die „Presse" meldet ans Sistowa: Die Russen haben ihre Positionen am Lom und am Schipka-Paß verstärkt und Vorbereitung zur Ueberwinterung der Vortruppen getroffen. Bei Plewna sind außer den Rumänen 6000 Mann Russen mit Erdarbeiten Tag und Nacht beschäftigt. In der allernächsten Zeit wird die Erweiterung der Befestigungen von Sistowa und Nikopolis zu Brückenköpfen begonnen. Vermischtes. Darmstadt, 6. Oft. (Postpersonalnachrichten.) t. Versetzt sind: der Ober- Postdirectionssekretär Kallinich von Liegnitz nach Offenbach a. M, der Postsekretär Wolfsgramm von Bingen noch Mainz, der Obertejegraphenassistent Terras von Bingen nach Mainz, der Obertelegraphist Korte von Mainz nach Lennep, der Post- assistent Timps von Mainz nach Bingen und der Telegraphenasststent Göbel von Worm4 nach Cöln a. Rhein; 2. Angenommen sind als Vostagenten: Der frühere Steuerbote Seyler in Rüdesheim i. Rheinhessen, der frühere KeetSbote Rühl in Obermörlen und der Gemeinderechner Stengel in Ober Rosbach i. Gr. Hessen. 3. Ausgeschieden ist der Postagent Muth in Mombach. 4. In den Ruhestand getreten ist der Postcommissarius Köhler in Mainz. — Lebensversicherungsanstalten gibt es im Deutschen Reiche jetzt 36, in Deutsch- Oesterreich 14, in der deutschen Schweiz 2. Unter den deutschen Anstalten hatten die nachbenannten 6 zu Ausgang des vorigen Jahres je einen Versicherungsbestand von mehr als 100 Millionen Mark: Gotha 307,551,700 jl, Germania in Stettin 197.942,374 jd, Concordia in Cöln 129,928.695 jl, alte Leipziger 116,125,150 jt, Stuttgarter LebensoersicherungSbank 110,132,456 Lübeck 108,586.524 Zusammen waren bet diesen 6 größten Anstalten nahezu 1 Milliarde Mark versichert. Die Zusammenstellung im „Br. Handelsbl.", welcher wir diese Daten entnehmen, überzeugt uns von der soliden Fundirung der Mehrzahl der geschilderten Institute; sie belehrt uns aber zugleich, daß noch immer doch nur ein kleiner Procentsatz der Bevölkerung von den hier dargebotenen Segnungen Gebrauch macht. (Versichert waren im Deutschen Reiche Ende 1876: 541,270 Personen mit 1,755.131,012 ^) Indem sie zugleich diese Segnungen mit authentischen Ziffern erläutert, enthält sie eine ernste Mahnung an olle Diejenigen, welche, obwohl ihnen die Gelegenheit so nahe gerückt ist, noch versäumen, in der zweckentsprechendsten und sichersten Weise für die materielle Zukunft ihrer Angehörigen zu sorgen. — (Die kluge Fliege.) Unter diesem Titel veröffentlichen die «Berliner Wcspen" folgende Uebersetzung einer äsopischen Fabel: Einst zogen Fliegen über Land und gelangten in ein blühendes Kuchengefilde. Da ersah die erste einen Kuchenteig, flog auf ihn und naschte; da sie aber kein Alaun vertragen konnte, so bekam sie die Dünndarmentzündung, siechte dahin und starb. Die zweite Fliege hierdurch vorsichtig gemacht, mied den Kuchenteig und versuchte sich an einer Taffe mit Kaffee Inhalt; aber des Eisenoxyds war zu viel, eS untergrub ihre Gesundheit, sie legte sich hin und segnete das Zeitliche. Die dritte dachte bei sich: Sind die Süßigkeiten hier alle vergiftet, so werden c5 wohl hoffentlich die Fleischwaaren nicht sein, flog auf eine Wurstscheibe und hieb wacker ein. Aber welche Fliege könnte Arsenik vertragen? Auch sie versammelte sich bald zu ihren Vätern. Die vierte Fliege aber war eine kluge Fliege, sie ließ Alles (4859 empfiehlt m empfiehlt (4566) 6g. Wilh. Weidig. im V1 n i» V1 T> « Putzpulver, unberührt, bis sie ein angefeuchtetes Stück Pap er entdeckte, darauf ein Todtenkops gemalt und „Fliegengift" aufgedruckt war. Da ging sie getrost heran und aß und trank und blieb gesund und guter Dinge; denn das Fliegenpapier war — auch verfälscht. Rom, 2. Oct. Die Congregationen, welche vom Papst mit der Abgabe ihres Gutachtens darüber beauftragt worden waren, ob eine Seligsprechung des Christoph Columbus, des Entdeckers von Amerika, angezeigt und im gegenwärtigen Augenblicke passend sei oder nicht, haben sich gegen eine solche Beatification ausgesprochen und für ihre Ablehnung die nachstehenden Gründe angegeben; 1) daß der heroische Grad der christlichen Tugenden des beantragten Seligen bisher durch kein außerordentliches Fac tum r.achgewtcscn wurde; 2j daß, abgesehen von seiner großen That der Entdeckung Amerikas sein privates und öffentliches Leben zu vielfachem Tadel berechtige; 3) daß die Chroniken seiner Zeil keinerlei Werke verzeichneten, welche ihn als der hohen Ehre «,ner Verehrung auf den Altären der Kirche würdig erscheinen ließen; 4) daß das Andenken, welches er sterbend hinterließ, ihn nicht zu einem hervorragenden Katholiken stempelte, und endlich 5) daß es bisher niemals irgend Jemand eingefallen sei, ihn für «inen Heiligen zu halten oder als solchen anzurufen. Dieser Bescheid wird demnächst den für die Seligsprechung des Christoph Columbus plaioirenden Advocaten bekannt gegeben werden, und danach wird eine Zeitfrist von mindestens drei Jahren zu vergehen haben, ehe es verstattet sein wird, das betreffende Ansuchen ein anderes Mal zu Verhandeln, falls es wiederholt werden soll'.e. — Ein neuer Gerbstoff. Nach langjährigen Versuchen, welche theils in Deutschland, the ls in England und Frankreich angestellt worden sind, ist es endlich gelungen, und was wir jüngst über die Femlockfrage gesagt, bestätigt nur die hohe Wichtigkeit dieser Erfindung soweit sie sich praktisch bewährt, rohe Häute ohne Anwendung von E-chenrinde ober anderen tanninhaltigen Materialien, in Leder zu verwandeln. Schon vor 20 Jahren hatte der bekannte Technologe Prof. Knapp ausgesprochen, daß man lieber mit Eisenoxydsalzen gerben könne, ohne baß jebocb in Deutschland die Praktiker Versucht hätten, diese Beobachtungen zu verwcrtden. In England ist dies oon Jennings, in Frankreich neuerdings von Montoison geschehen, ohne baß jeboch bas so bargestellte Leber ben Anforderungen des Publikums entsprochen hätte. Dagegen haben, wie Prof. Knapp ber Gerberztg. miltheili, Veriuche bie man seit anberthalb Jahren in Braunschweig anaestellt hat, zu einem sehr günstigen Ei folge geführt. Es ist gelungen, eine Eisenoxy)lösung herzustellen, deren chemische und physikalische Beschaffenheit den Bedingungen sehr gut entspricht, unter denen die Umwandlung in Leder stattfindet und die außerdem auf eine einfache und billige Art dergestellt werden kann. Das damit in einem Zeitraum von 8 Tagen hergestellte Leder scheint allen Anforderungen, welche man an gutes lohgares Leder zu stellen berechtigt ist, zu entsprechen. Wenn man bedenkt, zu welchen Klagen der in immer größerem Maße austretende Mangel an Eichenrinde den Gerbern Anlaß gibt und wie sehr dieser Mangel die Concurrenz mit dem Aussande erschwert, so wird man begreifen, von welcher Wichtigkeit es fein würde, wenn ein Thetl des jetzt auf gewöhnlichem Wege aegerbten Leders künftighin mit Eisensalzen, die in unbegrenzter Menge bereitet werden können, bargestellt werden würbe, ganz abgesehen von dem Umstanbe, baß bie Fertigstellung bes Lebcrs in einer Woche allein schon geeignet ist, eine förmliche Revolution in ber ganzm Leberfabrikatisn hervorzu bringen. — Uebcr bas Gypfen ber Pserdeställe. Wenn es auch nicht gelaugnet werben kann, daß sich in ben letzten Jahrzehnten bie praktische Lanbwirthschaft gar manches Resultat wissenschaftlicher Forschung zu Nutzen gemacht hat, so steht es boch unzwetsel- baft fest, baß es in einzelnen Dingen wiederholter Anregung bedarf, um sie der größeren Masse des lanow. Publikums nahe zu bringen. Dahin gehört auch die Benutzung bc§ Gypses zum Zwrckc Der Bildung von luftförmig werdenden Düngstoffen und bei in Vieh, namentlich in Pferdeställen bie Thiere belästigenben Gase. Jebermann weiß, daß in Ställen, namentlich in solchen, in benen bie Lüftung mangelhaft ist, sich bie stechenb riechenden Gase ber Art anhäufen, daß bie Augen unb bie Lungen ber Etn- iretenben sehr belästigt werden. Ist es also nicht ganz natürlich, baß die in einem solchen Stalle sich aufhaltenben Thiere in gleicher Weise belästigt werben? Es kann kaum zweifelhaft sein, baß bie zahlreichen Pferbe mit verdorbenen Augen unb Lungen diesem Uebelftanbe ihre Leiben verdanken. Wir regen diesen Gegenstand wiederholt an, weil Herr Gutsbesitzer Fellner auf Sandhof in Bay'n ber lanbw. Lehranstalt in Worms seiner Zeit geschrieben hat, baß ihm seit bem Jahre 1859, währenb welcher Mt er seinen Pfcrdestall jeden Abend nach ber Abfütterung mit einigen Hänben voll Gyp8 bestreuen läßt, bei feinen Pferden gar keine Augenleiden mehr tiörgefommett feien, während solche früher in seiner Wtrthschaft an der Tagesordnung gewesen seien. — (Ein E.senbahnabenteuer in der Türkei.) Ein Correspondent der „Times" reiste am 9. ds von Konstantinopel nach Adrianop-l in demselben Zuge, in welchem sich auch Lady Strangford und mehrere andere Damen als Vertreterinnen des englischen UnteistützungsvereinS für die türkischen Verwundeten und Flüchtlinge befanden. Während ber Fahrt würben bie Reisenden burch mehrere mitreisende Tscherkeffen beunruhigt, die sich die Zeit dadurch vertrieben, daß sie aus den Fenstern ihres Waggons schossen. Alles, was in Sicht kam — bald ber rothe Untenock eines bulgarischen Mäb- chens, bald ein roeibenber Ochse — mußte ben rohen Gesellen cis Zielscheibe bienen. Die übrigen Passagiere hatten sich nach unb nach an bas wilbe Spiel gewöhnt, aber plötzlich würben die Tscherkeffen dieses Zeitoertreibens müde und sie erfanden eine Abwechselung in demselben. Zum nicht geringen Schrecken aller Mitreisenden begannen die liebenswürdigen Gesellen durch bie aneinanbergebängten Waggons zu schießen. Das BegleitungSpersonal bes Zuges konnte nichts anberes thun, als von einer Station aus bem Gouverneur von Adnanopel ben Exceß telegraphisch zu melden. Derselbe schickte alsbald eine Abtheilung von 3—4nO Mann Soldaten nach dem Bahnhofe, wo die Tscherkeffen bet Ankunft des Zuges gefangen genommen unb ins Gefängniß geführt würben. _______________ Nestle’s Kiudermebl in 1-Pfd.'Büchsen ä 1,25 Literarisches. Im Verlage von Hermann Beyer & Söhne in Langensalza erscheint soeben in zweiter wesentlich verbesserter unb vermehrter Auflage: Allgemeines Fremdwörterbuch enthaltenb bie Verbeutschung unb Erklärung ber in ber deutschen Schrift- unb Umgangssprache sowie in den einzelnen Künsten unb Wissenschaften vorkommenben fremden ober nicht allgemein bekannten beutschen Wörter unb Ausbrücke mit Bezeichnung der Abstammung, Aussprache unb Betonung von Friebrich Wilhelm Looff herzogl. sächs. Schulrath. Es ist eine unverkennbare Thatsache, baß der Deutsche vor allen Völkern der Erbe berufen unb befähigt ist, sich auch in das auf fremdem Boden Erwachsene zu vertiefen unb es sich zu eigen zu machen. Dieser Zug bes beutschen Wesens hat einen, man kann fast sagen nachtheiligen Einfluß auf unsere Sprache ausgeübt: sie hat eine reiche Zahl von Sprachelementen ber Kulturvölker bes Alterthums wie ber Neuzeit meist unverändert in sich ausgenommen. Es ist rein unmöglich, baß An Jeber aus bem Volke, ber da Antheil nimmt an ben Fortschritten von Kunst und Wiffenschaft, an politischen, socialen unb tnbuftrieüen Bewegungen, alle bie Sprachen erlernen kann, aus denen bie ihm bei jeder Gelegenheit aufstoßenden Frembworte entnommen sinb. Für jeben, ber eine sprachwissenschaftliche Bilbung sich nicht erwerben konnte, ber sich aber boch hineingestellt sieht in bie Strömungen wissenschaftlichen Lebens, wird somit ein gutes unb vollstänbiges Fremdwörterbuch zu einem unabweisbaren Bedürfnisse. Aber auch ber wissenschaftlich (Bebilbete wirb oft genug in die Lage kommen, sich in einem solchen Ausschluß zu suchen. Dem nicht hinwegzuleugnenben Bebürfnisse will bas angezeigte Fremdwörterbuch abhelfen. Der Verfasser ist bemüht gewesen, in demselben möglichst vollständig die Erklärung derjenigen Wörter und Ausdrücke zu geben, welche in dem gewöhnlichen Leben und in den einzelnen Künsten und Wissenschaften vorkommen. Die außergewöhnlich und ausnahmslos günstige Beur- theilung, welche das Werk schon bet seinem ersten Erscheinen durch bie namhaftesten Organe ber Presse erfahren hat, ist bem Verfasser ein Antrieb gewesen, eS zu immer größerer Vollkommenheit zu bringen. So bars wohl dreist behauptet werben, baß es in feiner neuen Ausgabe mit Bezug auf Reichhaltigkeit, Wissenschaftlichkeit in ben Erklärungen unb praktische Verwenbbarkeit im gewöhnlichen Leben von keinem ähnlichen Werke erreicht, geschweige benn Überbote» wird. (Zu beziehen durch jede Buchhandlung in 18 Lieferungen ö 40 Psge. oder camptet in einem Bande, brochirt »U, elegant gebunb-n & 8 J4) Mobiliar Versteigerung. 5658) Montag den 15. und Dienstag den 16. d. M., jedesmal von Vormittags 9 Uhr ab, werden die nachverzeichneten, dem Restaurateur J. A. Schenk dahier zustehenden Mobilien unb Wirthschafts- Heräthschaften, und zwar: 4 französische und 4 gewöhnliche Betten, 1 Causeuse, 1 Sessel und 6 Stuhle in schwarzem Damast, 2 große Pseilerspiegel mit Consolen, diverse Comodeu, Kleiderschränke, Wasch- und Nachttische, sodann 7 Dutzend Wiener Rohrstühle, 5 Duhend eiserne Gartenstühle, 30 Wirthstische, 2 Buffet, 1 Bierpumpe, 1 großer und 1 kleiner Restaurationsherd, 3 Oefen, Kupfer, Porcellau, Glas- u. Weißgeräthe, (darunter mehrere Hundert Servietten), eine große Partie Weinflaschen und Fässer, un verschiedenes Hausgeräthe, in dessen Wohnung (Reinhardtstraße Nr. 372) abzugshalber öffentlich an ben Meistbietenden gegen Baarzahlung versteigert. Bad Nauheim, am 6. October 1877. Großherzogliches Ortsgericht Bad Nanheim. Schutt. Eingesandt. Einsenber können nicht umhin auf bie Leistungen bes Cirkus Blumenfeld aufmerksam zu machen, unb Heden unter vielem Trefflichen nur hervor: Die Blumen- quabriUe, bie beiden Glabiatoren zu Pferd, bas Schulpferd unb last not least die immer graziösen Sprünge ber Fräulein Virginie. Möge bie bis jetzt erworbene Gunst des Publikums e5 Herrn Blumenfelb gestatten, noch recht lange in unseren Mauern zu ver- rotilen. Mehrere Kunstfreunde. Weinmost Frankfurter Hof Bekanntmachung. 5675) In Gemäßheit Artikel 87 der Städteordunng wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, baß bie Rechnung der Stadt Gießen vom Jahre 1876 nebst Verwaltungsrechenschast acht Tage lang zur Ginsicht der Be- theiligteu auf dem Bureau der unterzeichneten Behörde im Locale bes alten Nealschulgebäudes offen liegt. Gießen, ben 8. October 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. z ^tytnv^Mtn vom sjehendrn AWilu^ -oivo gegen das W men und MordlhM i, erlitten bedeutende Ducht. Das Dors 1 «tobtet, jnm W ibmtf Ruhe, Di» Siftow: Die Ruße» jtfi unb Volhttkituug « ßud * b‘" Gcht bWW, 3" inj« M «** „ Jt. —.70, „ JL 1.20. in lackirten Blechdosen h 12 H zu haben bei ,3437 C. P. Semmler in Giessen. W dauern -ÄS Ä?; , ,ufon «$)* Wjffljunbet Bürte d!i Thjk.z bie Monte,,, Sartin meratn 11 Pasuionen »übet lP: Privat-Nache ® nach Kars. Di- auf 1500. mi-Stuben, 7. b. ' Russen ihren $orb Die Rumänen haben der letzten Zeit ge- Die ßtut Zeit" fo m Eoinmandeur bet f jum Comnundeur !s 13. Larp8, Fach nee ernannt worden, isky gesührte Corps in Lebensmitteln. erhält das Ober- mee. Die bosnischen hl von Truppen aus- durch Unwetter ge- ioljetoff ist mit der eauftraßt nelbd aus 6d)umta, ioi Kareijewo nach ährend Re^en Md „ 5 a-?l' von “Km dir SSfe'iS »s ? !ftÄ» @< 6125,15« * bkf-®Ätute;l'f >«nÄ e«r!« •” 012» J’rnfK >urt> i lenkte HÄ« -LA f» ite v® ;wt Dtrfl’V, unb stz?- „ „ 6,—. Gute Maurersteine können täglich aus unserem Steinbruch abgefahren werben (5662 Aug. Nauheimer Wwe. 5666) Gebrochene Aepfel, beste Sorten, verkauft K. Simon a. b. Schoor. Jeilgeöotencs. 5651) Mehrere ovals Tische, polirt (neu) zu verkaufen bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 3664) Große Auswahl in gut erhaltenen Winter-fleberfiehcrn, -sowie eine große Partie wol- Zene Bett- und Pferde-Teppiche per Stück M. 3,50 bei K« Griinebaunit Gg. Wilh. Weidig» 5614) Samstag den 13. d. MtS. bin ich mit großen Sellerieknollen unb ditto Fletschzwiebeln (wovon Proben im„Lin- b en Hof- anzusehen sinb), besgleichen mit schönem Rothkraut am Gießener Gemüsemarkt. Sodann bringe ich 5 Türkische Enten- paare, 5 Entricht unb 5 Enten (von Farbe weiß) zum Verkaufe mit. Alsfeld, den 9. October 1877. Jean I?ricky Gärtner. Gebrochene Aepfel, gute Sorten, sowie Zwetschen an den Bäumen, zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._________ 5615) Eine Oeconomie- Hofraithe in Klein-Linden, destehend aus Wohnhaus, Scheune, Stallungen und Garten, welches sieh auch zu Fabrikgcschäften eignet, ist billig zu verkaufen. Näheres bei I. Blitz. Z Aepfelmoft u. Rauscher i'n _____________Frankfurter Hof. 5582) la Steinkohlen, Stückkohlen, Nußkohlen, Braunkohlen, Coaks, kleingemachtes Holz bei Emil Pistor. Teppiche, abgepaßt und am Stück, auch abgepaßte halbwollene Teppiche für Wohnzimmer re. in verschiedenen Größen empfehlen (5504 ______G-ebr, Scheel- H. von Giinborn’s Fleckw asser besitzt in höchstem Grade die Eigenschaft, alle Fette und Harze aufzulösen ohne den geringsten Rückstand zu hinterlassen. V< Fl. mit Gebrauchsanweisung —.40, 5512) Frisch entleerte Weinfässer, zu Einmochfässern geeignet, empfithlt Emil Schmal!, Frankfurter Hof. Feinstes Aepfelgelve empfiehlt (5619 Emil Eifichbach. Lahrer hinkende Bote, Reichsbote, (5196 Hess. Landkalender, bei ’W. Klee. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Emmenthaler Käse, Rahm- „ Holländer „ Edamer „ Reuschäteler „ Fromage de Brie,, empfiehlt in den feinsten Qualitäten 5618) Emil Fischbach. 5625) Sechs gebrauchte Oefen unb zwei Sparherbe werben billig abgegeben bei ____________Nuttmann K» Weidig. Heue marinirte Häringe Falzziegel, rothe und glasirte, liefert billigst franco Gießen die Fabrik von (5661 Th. Gramer, Rheindorf b. Hitdorf a. Rhein. 5652) Lumpen, Werg, Metalle rc. kauft Louis Rothenberger, ___________Neuenweg______ 5645) Ein übercompleter Werkstattofen von Eisenblech unb eine Drehbank ist billig zu verkaufen bei Earl Stückrath, Garifeld. Buckskin und Paletotstoffe in den besten deutschen und englischen Fabrikaten in sehr großer Auswahl bei 5674)Martin Scheel, Marktplatz. 5198) Nachdem mein Lager mit « l 3) Den G'ßtzrS über 4) Den mifiÜTt als pi 5) Den Feftsttllunz t 6) Di ^efiitigting kn S*atfd)it'n 7) ving ter nein Qn die Heriä Treiben, Sammlung. 8> Die 10) Di, ^istnbaih, njf , IV. Mu&g bes - . Berli, ?*• "nchskanzler P'Dtrn Th,, nehmen s Län! ff die 39 e *> c. ,"anirnt »t SSM kommen.