-r 1877; eder sind an der fe S. :eSUDgen Franz|t fderZ^;,oJ Quartett. Sy.T=«f dem Bil D Hans Lechner ‘“Hellen Tyrolerü enschlagen; getanzt , s und Neues l nj sei. lOCOOCOOGM isse. D - & Biker-, Htm-, len etc. reibende. dt n e pietseb- Ebel. 1fWe’ Oe 1, •ji und Nadelt1, No. «IO. Dienstag, den 11. September 18W. Meßmer Wnzeiger AMP' u«ii Amtsblatt sm bei Kreis Gießen. °W.LL?°r.i;r.irL svs- Amtlicher Hheit. Gießen, am Betreffend: Generalstabs-Uebungsreise im Jahr 1877. , , „ Das Gwßhcrzogliche Kmsamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Das nachstehende Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern theilen wir Ihnen zur Bemessung mit. I)r. B o e k m a n n. 5. September 1877. Großherzoglich Hessisches Ministerium des Innern, v. Starck. Auf Allerhöchsten Befehl Seiner Majestät des Deutschen Kaisers wird in diesem Jahr etwa vom 25. f. Mts. ab eme Generalstabs-Uebungsreise unter Leitung des Chefs des Generalstabes der Armee Seiner Excellenz des General-Feldmarschalls Herrn Grafen von Moltke zur Ausführung kommen, welche nach den allgemeinen Dispositionen von Darmstadt ausgehend, sich rheinabwärts durch Großherzogllch Hessisches Gebiet in den Provinzen Starkenburg, Rhein- und Oberhesien; durch Preußisches Gebiet in den Kreisen des Taunus, Frankfurt, Fulda und der Lahn bewegen werd. - , , f ,, Mit Rücksicht hierauf werden durch gegenwärtige offene Ordre die Großh. Kreisämter und Großh. Burgermeisterelen, deren Verwaltungsbezirke die Generalstabs-Uebungsreise berühren sollte, angewiesen, den von dem gedachten Reise Commando ausgehenden militärischen Requisitionen nach Maßgabe der m dem abschriftlich nachstehenden Promemoria enthaltenen Andeutungen bereitwillig zu entsprechen und überhaupt dem Unternehmen jebe Forderung und E - leichterung angedeihen zu laffen. Darmstadt, den 30. August 1877. Offene Ordre zur Legitimation für die Quartiermacher des zur Theilnahme an der Generalstabs-Uebungsreise des Jahres 1877 beorderten Reise- e» Kommandos. Promemorra betreffend die unter Leitung der Chefs deS Generalstabs der Armee im September cr. staltfindende G-n-ralstabs-Uebungsreffe. a. Stärke der Kommandos: 1 General-Feldmarschall Graf von Moltke. 2 Adjutanten (davon 1 Oberst mit dem Range eines Abtheilungs-Chess, 1 Hauptmann.) 4 Abtheilungs-Chess. 13 Stabsofficiere. 10 Hauptleute. 1 Registrator. 3 Unterofficiere. 34 Gemeine incl. 5 Burschen. Bedürfnisse. c. Vergütung. Mundverpflegung der Mannschaften und den Vorspann, wird sofort an die betreffende Die Vergütung für das Quartier der Osficiere, sowie für die Mundverpflegung der Mannschaften und den Vorspann, wird sofort an die vetreffenve k-mmune gezahlt; dagegen werde» über alle übrigen Leistungen von dem betreffenden Kommandoführer Quittungen ausgestellt werden. Die Officicre sorgen für ihre Verpflegung selbst. m , " d. Allgemeine Bemerkungen. Eine bestimmt- Reise-Rout- oder die Dauer des Aufenthalts an den zum vorübergehenden Aufenthalt gewählten Orten kann im Voraus nicht festge- stellt werden da dies- von der täglichen Wendung der Ueb.tng abhängt. Daher kann auch der l-desmalige Bedarf an Quartier re. an den betreffenden Orten nur kurz- Zeit vorher durch vorauszusendende Quartiermacher angemeldet werden. Rautenbusch. 66 Pferde. b. Quartier für das gesammte Kommando. Verpflegung der Mannschaften. Fourage für die Pferde. 5 zweijpännige Vorspannwagen. Lokalreglement betreffend: die Vertilgung der Kleeseide. Ank Grund des Art 31 des FNdstrafgesetzbuchs wird nach Vernehmung der Lokalpolizeibehörde und der Gem-ind-v-rtr.tung sowie mit Ermächtigung Eroßherzo^lich^Mnisteriums des Innern vom 20. April 1877 zur Nr. M. d. I. 5974 hiermit für die Gemarkung der Gemeinde Rudd.ngShausen angeordnet: § Di, Inhaber von Grundstücken, auf welchen sich Kl-eseid- befindet, sind'nach vorgängiger ortsüblicher Aufforderung durch di- Lokalpolizeibehörde verpflichtet, die Kleeseide binnen der in dieser Aufforderung anzugeb-nd-n Frist zu vertilgen. Diesentaen di- d«r oben b-z-ichn-ten Verpflichtung nicht Nachkommen, we'rden mit Geldstrafe von 5 bis 30 M. bestraft und ist die Lokalpolizeibehörde ermächtigt, auf Kosten der Säumigen die Kleeseide auf den Grundstücken derselben vertilgen zu laffen. Gießen, den 31. August 1877. Großherzogltches Kreisamt Gießen. Dr. B o e k m a n n. Aolitisch Zur allgemeinen politischen Lage. Die Lage der Dinge auf dem Kriegsschauplatz geht gegenwärtig offenbar einer bedeutsamen Entscheidung entgegen. Nachdem die Türken ihre Angriffe auf den Schipka-Paß ausgegeben und dann auch nöddlich vom Balkan mit er P 6 eil. ihren Vorstößen gegen die Flanken der russischen Stellung kein wesentliches Resultat erzielt haben, sind die Ruffen mit ihrer unterdeß verstärkten Armee wieder zur Offensive übergegongen. Von dem Erfolge derselben wird es nun abhängen, ob die russische Armee noch in diesem Jahre den Balkan zum zweiten. Male wird überschreiten können oder damit bis zum nächsten Jahre wird warten Partei stehen und dem Marschall Mac Mahon als einziger Prästdentschafts- Kandidat gegenübertreten wird, muß alle Freunde der Ruhe und Ordnung, welche das rothe Gespenst sürchten, begreiflich in Hellen Haufen auf die Seite der gegenwärtigen Regierung treiben, bereitet letzterer daher die besten Aussichten auf einen günstigen Ausfall der bevorstehenden Wahlen. Um die Erhaltung des Weltfriedens dürste es indeß gleich schlecht stehen, mag Mac Mahon oder Gambetta mit seinen Anhängern den Sieg davon tragen. Ist ersterer das Werkzeug des Vaticans, welcher Frankreich um jeden Preis zur Vernichtung der italienischen und der deutschen Einheit antreibt, so vertritt der ehemalige Dictator Frankreichs die Partei des Hasses gegen Deutschland, zu welcher der bei weitem größte Theil des französischen Volkes gehört, und wünscht ohne Zweifel jetzt, nach Reorganisation der Armee, um jo sehnlicher Revanche zu nehmen, als er dieselbe im Jahre 1871 vergebens versucht hat. Wie eifrig alle Parteien in Frankreich daraus hinarbeiten, eine Koalition gegen Deutschland zu Stande zu bringen, geht daraus hervor, daß sowohl die Organe der Regierung wie die der Republikaner seit den Niederlagen Rußlands unablässig bemüht sind, Oesterreich vom Dreikaiserbündniß zu trennen und ein französisch- englisch österreichisches Bündniß zu bilden. Glücklicher Weise weiß die österreichische Regierung, so lange wenigstens ihre auswärtige Politik von dem Grasen Andrasiy geleitet wird, die sicheren Vortheile einer Freundschaft mit Deutschland und Rußland höher zu schätzen, als alle Wechsel auf eine ungewisse Zukunft. Was aber den Weltfrieden noch mehr sichert als alle Bündnisse, ist die fortdauernde Bereitschaft des deutschen Schwertes. Gewiß ist Kaiser Wilhelm im gegenwärtigen Augenblick nicht ohne besondere Absicht von einem außergewöhnlichen Glanze umgeben zu den Manöver» nach dem Rhein gereist und hat nicht ohne Grund seinen ersten Besuch im Rheinland dem Kruppschen Etablissement geschenkt. Für Frankreich liegt darin ein deutlicher Wink, daß man sich in Deutschland an entscheidender Stelle durch alle Frtedensversiche- rungen der französischen Regierung über deren wirkliche Absichten nicht täuschen läßt, sondern sein Schwert nach wie vor zur Abwehr etwaiger neuer Angriffe auf deutsche Ehre und Unabhängigkeit bereit hält. Auch die großartigen Huldigungen, die unserem Kaiser gegenwärtig seitens der rheinischen Bevölkerung dargebracht werden, sowie die lebhafte Theilnahme, mit der in ganz Deutschland das Sedanfest begangen worden ist, werden hoffentlich nicht ohne Eindruck auf Frankreich bleiben. Pesth, 8. September. Rach hier eingegangenen Nachrichten hat der Fürst von Serbien bic Einberufung der Milizen zum 15.,Septbr. angeordn-t. Die Türken concentriren an der serbischen Grenze irreguläre Truppen und er- rtchten Verschanzungen auf dem linken Drina-Ufer. Frankreich. Parts, 8. September. Der Platz-Comniandant und der Polizei-Prä- ekt wohnten dem heutigen Ministerrathe bei, worin Maßregeln zur Aufrecht- rrhaltung der Ordnung bei dem Leichcnbegängniß von Thiers festgestellt wurden. Es soll keine laute feindliche Demonstration geduldet und sofort dagegen eingeschritten werden. — Der Marschall Mac Mahon hat seine Abretse nach Bordeaux auf Sonntag Morgen festgesetzt. — Trotz des seit 24 Stunden andauernden Regens ist der Andrang der Bevölkerung zu dem Lerchenbegängniß Tviers' sehr groß. Die Magazine sind auf dem Wege, den der Zug passirt, geschloffen. Die Haltung der Massen ist sihr ruhig. — Nach besonderen dem „Journal des D6bats" zugegangenen Mitthei- hingen erregt der Gesundheits-Zustand des Papstes zur Zeit die lebhafteste Beunruhigung. müssen. Auf jeden Fall steht jetzt endlich eine baldige active Betheiligung am Kriege Seitens der mit Rußland verbündeten Völkerschaften in sicherer Aussicht. Fürst Karl von Rumänien ist zum Befehlshaber einer aus Russen und Numä- niern bestehenden größeren Truppenabtheilung ernannt worden und hat bereits den Uebergang seiner gejammten Armee über die Donau bewerkstelligt. Serbien setzt seine Rüstungen so eifrig fort, daß man seinem Eintritt in die Action schon für die nächsten Tage entgegensetzen kann. Griechenland endlich erwidert zwar augenblicklich noch die drohenden Vorstellungen der Pforte wegen seiner Kriegsvorbereitungen mit friedfertigen Versicherungen, wartet aber notorisch nur auf eine Niederlage der Türken, um den Besiegten in den Rücken zu fallen und sich einen Theil des osmanischen Reiches als Beute zu sichern. Die neutralen Mächte denken jetzt weniger als je daran, sich in den Kampf der Türkei mit ihren Feinden einzunMen. Die Nachrichten von den neuen Greuelscenen in Rumelien, bei denen wieder Tausende von Bulgaren hingeschlachtet worden sein sollen, sowie die Schroffheit, mit dec die Pforte seit ihr-n letzten Siegen allen fremden Mächten gegenüber auftritt, haben letz teren alle Lust benommen, fernerhin noch irgend etwas zu ihren Gunsten zu thun, und ihnen zugleich die Ueberzeugung beigebracht, daß der bisherige Stand der Dinge im Orient, selbst bei einem nochmaligen Siege der Türken, unmöglich aufrecht erhalten werden kann. Bittet die Türkei besiegt um Frieden, so werden ihr die Großmächte allerdings gern ihre Dienste zur Vermittlung desselben anbieten, trägt sie dagegen den Sieg davon, so werden sie ohne Zweifel noch ruhiger als bisher zuschauen und den Russen freie Hand lassen, wenn diese ihr Glück in einem neuen Feldzuge versuchen wollen. Von Osten her droht daher dem Weltfrieden augenblicklich nicht die geringste Gefahr. Leider scheint sich dagegen der politische Horizont im Westen gerade jetzt noch mehr verdüstern zu wollen, als eö bisher der Fall war. Der unerwartete Tod des alten Thiers wird aller Voraussicht nach von verhängnißoollen Folgen für die Zukunft Frankreichs begleitet sein. Der Umstand, daß der radikale Gambetta dort von nun an allein an der Spitze der republikanischen Deutschland. Darmstadt, 7. September. Dem zum Consul der schweizerischen Eidgenossenschaft für das Großherzogthum Hessen und die preußischen Provinzen Hessen-Nassau und die Rheiuprovinz mit dem Sitze in Frankfurt a. M. ernannten Banquier Karl Gabriel Rudolf von Frischmg ist Namens des deutschen Reichs das Exequatur ertheilt worden. Oesterreich. Wien, 7. September. Die „Polin Correjp." meldet aus Bukarest vom 7. d.: Von heute an ist der Güterverkehr auf allen rumänischen Eisenbahnen ganz eingestellt. Dieselbe Corresponten; bringt folgende Depesche ans Belgrad 7. d.: Auf neuerliche Vorstellungen des britischen General - Eonjuls White gegen die Kriegs - Vorbereitungen Serbiens erklärte Minister Rtstic, Serbien müsse sich aus Opportunitäts-Gründen und in seinem eigenen Interesse für alle Eventualitäten vorbereiten. — Der rumänische Oberst Catargiu, ein Oheim des Fürsten von Serbien, hat mit Serbien zwar keine förmliche Convention, wohl aber bestimmte Abmachungen über das eventuelle mit den Operationen der rumänischen Streitkräfte zu combinirende Vorgehen der serbischen Armee vereinbart. Fürst Tscheretleff trifft morgen ans Bukarest wieder in Belgrad ein. Wien, 8. September. Das „Tageblatt" meldet aus Belgrad: Gestern empfing Fürst Milan zwei Deputationen von Kaufleuten, deren eine für, die andere gegen das Moratorium petitionirte. Dasselbe bleibt für ausländische Zahlungen aufgehoben, wird aber für die serbischen Grenzdistricte verlängert. Auf eine diesbezügliche Frage antwortete der Fürst, daß der Krieg im Bereiche der Möglichkeit liege. — Dasselbe Blatt meldet aus Serajemo: Die Aushebung der bosnischen Mustehafi; geschieht ohne Störungen. Dieselben werden hier einexercirt und alsdann an die serbische Grenze beordert. — Ferner berichtet das „Tageblatt" aus dem Hauptquartier Caceljewo vom 5. d., Abends : Der Kampf dauerte von 10 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Abends. Mehemed Ali traf um 4 Uhr in dem erstürmten Caceljewo ein. Türkei. Konstantinopel, 7. September. Eine Anleihe von 2 Mill. Pfund nominell ist mit der Banque ottomane abgeschlossen, der Erlös derselben ist bestimmt zur Rückzahlung einiger von Bankiers in Galata geleisteter Vorschüsse, ferner zur Bezahlung von in Amerika angekauften Gewehren und Munitions- Vorräthen mit) endlich zur Garantirung des circulirenden Papiergeldes. Aegypten. Alexandria, 7. September. Der Khedive ist nach Cairo zurückgekehrt. Der Wafferstand des Nils bei Cairo ist andauernd ein niedriger. Doch soll der obere Nil den mittleren Durchschnittsstand erreicht haben, so daß zu hoffen ist, daß auch der untere die Normalhöhe erreichen wird. Indeß befürchtet man, die Nil-Ueberschwemmung könne zu einer Zeit eintreten, welche zur Sicherung einer guten Maisernte nicht mehr geeignet ist. Der orientalische Krieg. Petersburg, 7. September. Amtlich wird aus Gorni-Studen unterm 6. d. gemeldet: Am 4. d. versuchten die Türken von Mikre aus einenjlngnff auf Lowtscha, wurden aber nach einem Scharmützel, welches 4 stunden dauerte, abgewiesen. Am selbigen Tage griffen die Türken mit geringen Streitkräften in der Nähe von Elena an und wurden gleichfalls zurückgewiesen. — Am 5. Septbr. wurde das russische Corps bei Rustschuk von den Türken auf Oct ganzen Linie angegriffen, hauptsächlich in der Richtung auf Kazlewo und Oblanowo. Den ersten Angriff auf Kazlewo führten die Türken mit 15 Bataillonen, 18 Escadrons und 23 Geschützen aus. Im Lause des Kampfes nahmen die türkischen Streitkräfte an Zahl zu. Die russische Colonne bei Kazlewo in der Stärke von 5 Bataillonen, 8 Escadrons nebst Artillerie hielt sich standhaft, wurde aber nach einem 6 stunden dauernden hartnäckigem Kampfe unter großen Verlusten zum Rückzüge auf Ostriza gezwungen. Die russische Colonne bei Oblanowo, welche gleichfalls von bedeutenden >L>treilkraf- ten angegriffen wurde, wies alle Angriffe entschieden ab und behauptete ihre Positionen. Auf beiden Flügeln der russischen Vertheidigungs - Linie nächst Rustschuk, in der Richtung von Kadiköi und Popkiöi, gingen die Türken zur Offensive über, es ist jedoch noch nicht bekannt, ob dies einen wirklichen Angriff oder nur eine Demonstration bedeutet. — Im Balkan herrscht Ruhe. Suleiman Pascha organisirt seine Armee bei Kasanlyk. — Der russische Verlust bei der Einnahme von Lowtscha belief sich auf 1000 Mann Todte und Verwundete. Die Türken hatten ebenfalls großen Verlust und verloren überdies WO Gefangene. Wien, 7. September. Die „Presse" meldet aus Jassy: Der Durchzug der Garden ist in vollem Gange. Die Garde-Kavallerie überschreitet den Pruth bei Scutari und setzt ihren Marsch daraus ohne Benutzung der Eisenbahn fort; dagegen werden Infanterie und Artillerie größtentheils mit bei Bahn befördert. Gestern traf General Gurko als Commandeur der Garde- Kavallerie hier ein. M r,, r n Bukarest, 7. September, Abends 6 Uhr. Die Beschießung von Rustschuk ward gestern Vormittag 10 Uhr eingestellt, aber von 3 bis 7 Uhr Abends wieder fortgesetzt. Die Türken erwidern das Feuer, indem sie Giurgewo beschießen, welches Beschädigungen erlitt. Heute hat das Feuer früh 9 Uhr begonnen und dauert gegenwärtig noch fort. , London, 8. September. „Daily News" melden über die Einnahme von Lowatsch aus Gorni-Studen vom 4. Septbr.: 22,000 Russen, bestehend aus der zweiten Division, der Schützenbrigade aus Gabrowa, einer Brigade von der dritten Division und Skobeleff's Kosaken-Brigade haben geftern über die 7000 Mann starke Besatzung von Lowatsch einen Sieg erfochten. Skobeleff hatte am Abend zuvor die Position im Nordosten erstürmt, wodurch der Platz unhaltbar wurde. Während der Nacht retirirten die Türken auf die befestigten Anhöhen hinter der Stadt, in Erwartung des Angriffes, welcher nun auch bei Tagesanbruch Seitens der russischen Artillerie eröffnet wurde. Dieser Angriff war so geleitet, daß die russische Artillerie eine derartige Position ein nahm, daß die von den Türken besetzte Hügelkette umzingelt und der Rückzug derselben nach dem Balkan auf dem Wege über Trogan abgeschnitten wurde. Hartnäckigen Widerstand leistend, wurden die Türken erst nach hartem Infanterie-Kampfe gegen Sonnen-Untergang aus ihrer Stellung verdrängt. Da der Rückzug nach Plewna, den die Türken versuchten, durch Artillerie verhindert wurde, so rett' ritten dieselben in westlicher Richtung, verfolgt von Kosaken. Vermischtes. — In Saalfeld hat der Magistrat sich veranlaßt gesehen, eine Untersuchung der iw Orte gebrauten und von auswärts eingeführten Biere oorzunehmen. öu 0 1 , Zwecke sind aus einer Anzahl namhaft gemachter Brauereien und .Wlrthschasten -o proben durch eine besondere Commission vorläufig geprüft und mit Notizen über Befund an Prof. Dr. Reichhardt in Jena gesandt worden. Derselbe bet die -orc» i namentlich auf ihre Güte in Betreff der Gäbrung mikroskopisch untersucht, well naa» t seinem Urtheil diese Untersuchung unter allen Umständen das richtigste Urthetl verw w - . und gefunden, daß in einzelnen Bieren nur saure Hefenzelle, in anderen Derflieicp ’ vorwiegender, wieder in anderen in geringerer Menge und nur in einer ©ou b 1 feine solche enthalten waren, daß demnach das gesundheitnachtheilige Verhalten e J Biere nicht auf gesundheitswidrigen Substanzen, die nicht nachzuweisen waren, i fl ^ach Cairo zurück^ 'ad ein niedriger. Doj «icht haben, so da^r leichm wird. Jndeß k er Zeit eintreten, welch, ;net ist. ch- »on 2 #. spw blt Erlös berielim ,1 Jta geleiteter VoMH und SDtoiti* ten Papiergeldes. 15: hr *,e Ü und der w . LrZr °"d fof’ott b ' * *ftint 41 Sä m 'g. us Torni-Ttuden untern Mikre aus einen Angriff El, welches 4 Skmd» den mit geringen Stieil- chsallS zurülkgewiesen. - chuk von den Türkens kichtung auf Kazlewo die Türken mit 15 Bi- 3m Sauft des ffamfrti t ruft# Kolonne bei ts nebft Mene freit mauernden hartnü^m v Wtt* Stremrtz ab und behauptete ihn nlheidigungs'Linie m# i f gingen die Türken zu: pies einen wirklichen An- m Balkan herrscht *• __ Der rchsche ^er- 1000 Mw" lertufl und»«'»«’ * D-r Dich ««*Ät* Kommandeur du die Gnnap z erfochten- lürf«1 « „ artj! *E S»S --AO Vk>V s ^tinte^r^ „l'Ä’Ä'S's D^Kudit- "Ä-F j iwj, ■ ■> auf den Gährungsstand, die mehr oder weniger stark vorhandene Säuerung und die Jugend des Bieres zurückzuführen ist. Es rohb fchließlich bemerkt, daß zu den gefälschten oder verdorbenen Getränken, gegen welche strafrechtlich etngefchritten werden soll, auch Biere gehören, die als Lagerbiere verkamt werden, aber entweder mit jungem Viere gemischte alte, oder mit altem Biere gemischte junge Biere sind. Es wäre im Znteresse des Publikums zu wünschen, wenn derartige Untersuchungen auch anderwärts ongestellt und öfters wiederholt würden. Aus der Grafschaft Erbach. Die ersten Colonnen der Soldat n sind in dein Odenwald, in den Erbacher Grafschaften eingezogen In Erbach 21 Offiziere und 30» Mann und 53 Pferde. Dem Herrn Grafen Eberhard zu Erbach Erbach sollte ein Antheil überwiesen werden, er weigerte sich jedoch entschieden denselben anzunehmen, weil er Standesherr sei, und nach dem mit den Standesherrn des Großherzogthums abgeschlossenen Vertrage denselben keine Einquartirung zugethetlt werden könne. Die städtische Einquartirungskommtssion erwiderte aber, sie habe diese Last nicht dem 6tandesherrn auferlegt, sondern dem Besitzer der dortigen Groß-Bierbrauerei, und insbesondere deßbalb, wett der Herr Graf sie auf eigene Rechnung betreiben lasse, und den Gewinn davon beziehe. Aber Gras Eberhard läßt sich in solchen Gegenständen nicht so leicht besiegen, — er blieb fest auf seinem Widerspruche bestehen, und da die Stabt denselben nicht zwingen kann, so wird die höhere, beziehungsweise höchste Behörde darüber zu entscheiden haben, denn keiner von beiden Thetlen wird sich dem Spruche der unteren Behörden fügen. Das Großh. KreiSamt hat bereits gegen den Herrn Grasen entschieden Hätte der Graf es gemacht, wie die verwtttwete Frau Gräfin Lauste zu Erbach-Fürstenau, so würde gewiß kein Streit entstanden sein. Unmittelbar bet Fürstenau liegt bekanntlich Steinbach und Asselbrunn. Diesen Dörfern sind 10 Offiziere, 173 Mann und 5 Pferde zugedacht und daselbst eingetroffen. Eben wegen der standesherrlichen Qualität ist der Frau Gräfin keine Einquartirung zugewiesen, sie hat aber die Offiziere eingeladen in dem Schlosse zu logtren, und hat denselben alle wünschenswerthe Zimmer rc. sowie für die Pferde die erforderlichen Stallungen zur Beifügung gestellt, wus selbstverständlich sehr gerne angenommen wurde. (Hess. Ldsztg) — Zum Kapitel drs Stellenvermittlungs-Schwindels liefern die Görlitzer Nachrichten einen neuen Beitrag, dem wir im Nachstehenden gern wettere Verbreitung geben, um dem unsauberen Geschärte nach Möglichkeit Abbruch zu thun: „Unser Gewährsmann — so schreibt das Görlitzer Blatt — wandte sich auf Grund einer Annonce, zu- folz.e deren ein Aufseher für eine Ziegelei bezw. Fabrik mit 800 Thlr. Gehalt gesucht wurde, an einen Herrn Otto in Berlin und erhielt zur Antwort, daß ihm das Nähere fibflr die bez. Stellung gegen Einsendung von 10 x mitgethetlt werden würde. Da Ibn nun zufällig feine Geschäfte nach Berlin führten, so suchte er hier den Vermittler Venrn Otto auf, welcher ihm die Stellung als eine vorzügliche anpries und versprach, ibn sofort vorzustellen, natürlich gegen vorherige Zahlung der 10 X Das Einstreichen dieser Summe übte auf den Herrn Otto eine ganz eigenthümliche Wirkung, denn er entschuldigte sich plötzlich am Vormittag nicht Zeit zu haben und gab dem so um 10 x Erleichterten die Adresse eines anderen Herrn, welcher den Posten zu besetzen habe. Dieser war natürlich „zufällig" nicht zu Hause. Unser Gewährsmann fuhr nun, da er ■feinen Aufenthalt in Berlin nicht länger ausdehnen konnte, in feine Heimath zurück, mn von hier aus bei den betreffenden Herren nochmals brieflich anzufragen, unter welcher Bedingungen der von ihm begehrte Posten zu vergeben sei. Die Antwort lautete jetzt dahin, daß zu seiner Uebernahme die Stellung einer Kaution von 1200 Thaler röthig fei, welche auf das. betreffende Grundstück eingetragen würde. Natürlich sah Petent unter solchen Umständen von der weiteren Bewerbung um die Stelle ab. Den Aenmittlern war ihr Manöver wieder einmal geglückt und unser reingefallener Leser um eine Erfahrung reicher und um 10 x ärmer." Offenbach, 6. Sept. Dem Vernehmen nach hat die hiesige Polizeibehörde aus Perconlassung der bei verschiedenen Specereihändlern hier vorgefundenen gefälschten Keiwürze — Pfeffer u. Zimmt, — welche diese aus auswärtigen Engros-®efd)äften bezogen, sick bemüßigt gesehen, die Polizeibehörden in Darmstadt, Frankfurt und Hanau, in deren Amtsbezirk die Letztgenannten wohnen, von dem Resultat der hiesigen Visitationen licnintniß zu geben, damit dort auch gegen diese in geeigneter Weise vorgegangen werden kann. — Bei der vor einigen Tagen durch die Polizeibehörde dahier begonnenen Bier- Untersuchung handelt es sich nicht nur um Untersuchung der hier gebrauten, sondern auch um Eonstatirung deS Gehalts der vielen von Frankfurt hier eingeführt werdenden Biere, von welchen einige an Güte Manches zu wünschen übrig lassen sollen. — Zur Warnung. Es gibt Leute, die es nicht unterlassen können, unsittliche Inschriften auf Bänken und Aborten anzubringen. Daß besonders in letzterem Falle solche poetischen Ergüsse strafrechtlich und schwer geahndet werden, sollte ein junger Mann aus geachteter Familie erfahren. Derselbe hatte auf einem geheimen Orte einen aewissen Vers geschrieben und eine entsprechende Zeichnung daneben gesetzt. Er wurde von dem betreffenden Wirthe in flagranti ertappt und zur Anzeige gebracht. Auf die dieserhalb eingereichte Denunctation wurde der junge Mann vom Strafrichter nach § 184 des Strafgesetzbuches: „Wer unzüchtige Schriften rc. verkauft, vertheilt und sonst verbreitet ober an Orte«, welche dem Publikum zugänglich sind, ausstellt oder anschlägt. wird mit Geldstrafe bis zu 800 X oder mit Gefängniß bis zu sechs Monaten bestraft" — zu vier Wochen Gefängniß und in die Kosten verurtheilt. — Wer noch Spaß darin findet, sich in Illusionen über die glorreichen Zustände her neuen Welt zu wiegen, dem diene folgender, der Newporter Staatszeitung vom 20. Aug. entnommene Fall zur Kur: Elif ton. Eine nette Scene vor Gericht spielte sich am Samstag hier in Richter Kane's Court ab. George M. Root hatte auf Exmission einer Frau De Kalb, welche eines seiner möblirten Landhäuser gemiethet, wegen Nichtzahlung der Mietbe geklagt. Die Beklagte war durch die Advokaten Müllen und Hornsager vertreten, während der Kläger feine Sache selbst führte. Bei den Verhandlungen ergab sich, daß Frau De Kalb die Miethe eines halben Monats zurückgehalten hatte, weil fein Wasser im Hause war und sie jeden Tag 50 Cents bezahlen mußte, um solches herbeibringen zu lassen. Nachdem die Verhandlungen, die vor Geschworenen gepflogen wurden, eine Weile gedauert batten, meinte Richter Kane, die Parteien sollten sich vergleichen. Dies brachte Advokat Müllen in Harnisch und derselbe bediente sich so beleidigender Aeußerungen gegen den Richter, daß dieser ibn wegen „Mißachtung des Gerichts" in Haft nehmen ließ. Darauf gerieth Advokat Hornsager mit Richter Kane zusammen und ihr Wortgefecht endete damit, daß der Richter seinen Platz verließ und seinen Gegner wider die Wand warf. Nun gerieth der ganze Gerichtssaal in Aufruhr. Frau De Kalb erbeb sich und eilte hinaus, Root zog seine Klage zurück und der Richter vertagte die Gerichtssitzung. Root hatte während der Verhandlun-en Herrn Müllen gefragt, weßhalb er eine „Abenteuerin" vertbeidige; Frau De Kolb, welche Corresondentin verschiedener europäischer Zeitungen sein soll, will ihn hierwegen auf Ehrenkränkung verklagen. Sehlffeberlcht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen. Newyork, 8. September. (Per transatlantischen Telegraph.) Dos Postdampfschiff Ober, Capt- C- Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 25. August von Bremen und am 28. Aug. von Southampton abgegangen war, ist gestern 2 Ubr Nachmittags wohlbehalten hier angekommen. Handel und Verkehr. Wiesbaden, 6. Sept. (Fruchtmarkt.) Weizen (100 Kilogr.) X 21.88—24.6. Korn (100 Kilogr.) X 16. Hafer (100 Kilogr.) X 15—17.60. Stroh (100 Kilogr.) X 3 40—4. Heu (ICO Kilogr.) X 4.20-6. Limburg, 5. Sept- (Fruchtmarkt.) Durchschnittspreise: Rother Weizen alter (160 Pfd.) X 20.50. Weißer Weizen (160 Pfd.) X 19.8*0. Korn (150 Pfd.) X 12.70. Gerste (130 Pfd.) X 10.75. Hafer (100 Pfd.) X 7.50. Camberg, 4. Sept. 160 Pfd. Rother Weizen X 18.50. 150Pfd. Korn 12.20. 100 Psd. X 7 20. Weilburg, 5. Sept. (Fruchtmarkt.) Die Preise stellten sich: Weizen (160 Pfund) X 19.60. Korn (150 Pfund) X 12.40. Gerste (130 Pfd.) X 12, Hafer (100 Pfd.) X 8.16. Kartoffeln per Ctr. X 3. Allgemeiner Anzeiger. B cf a n n t in achuii g. 5039) Die Stelle eines Schutzmannes in hiesiger Stadt ist zu besetzen. Concurrenzfähicre Bewerber wollen innerhalb 8 Tagen unter Vorlage ihre-r Zeugnisse bei der unterzeichneten Stelle ihre Meldungen einreichen. Gießen, am 7. September 1877. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Keller, Beigeordneter. Berlin Coblenzer Eisenbahn. Strecke Nordhausen-Wetzlar. Abtheilung I. 5041) Die Lieferung und Aufstellung von 12 Stück Schiebebarrieren, 216 „ Leitungspfählen zu den Drahtzugbarrieren, sowie 13 „ Bock-Barrieren für die Wärterbuden, incl. Anstrich, chll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Hierzu ist Termin ♦auf Donnerstag den 20. September 1877, Vormittags 11 Uhr, M hiesigen Abtheilungs-Bureau anberaumt, und werden die bis dahin einge- Wgenen Offerten in Gegenwart der erschienenen Submittenten geöffnet werden. Zeichnungen und Bedingungen können Hierselbst eingesehen, letztere auch »Wen Erstattung der Coptalten bezogen werden. Wetzlar, den 7. September 1877. Der Abtheilungs-Baumeister: Kluge. Kersteigerungen. Bekanntmachung. Ärn Donnerstag, den 20. Septembcr, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem hiesigen Posthofe ein für den Mdienst nicht mehr geeigneter sechs- I ipgec Postwagen öffentlich und meistbietend mfte-iaert werden. Gießen, den 8. September 1877. Kaiserliches Postamt. I. V.: 5016) Pagen stech er. Versteigerung von Grummetgras von annähernd 9 Morgen Wiesen in Ab- theilungen nach Belieben der Kaufliebhaber bei der Actien-Brauerei Gießen Samstag den 15. September, .Vormittags 10 Uhr, auf den Wiesen an der Brauerei. Einsicht der Bedingungen in den Geschäftsstuben der Brauerei. (5001 Arbeitsversteigerung zu Heuchelheim. Die am 27. August l. I. abgebaltene Arbeitsversteigerung wurde nicht genehmigt und sollen diese Arbeiten Mittwoch den 12. September, Mittags 4 um Uhr, auf dem dortigen Rathbaus nochmals, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden, als: X H 1. Zimmerarbeit, veranschl. zu 190 42 2. Schlosserarbeit, „ „ 362 30 3. Weißbinderarbeit, „ „ 32 78 Gießen, den 10. September 1877. I- A.: Körn er, 5047) Bezirksbauaufseher. Jeilgebotenes. 5020) Eine große Quantität Säcke zu verkaufen.________________Bäcker Ockel. Marinirte Häriuge empfiehlt (5027 ___________Emil Fischbach. 4957) Ein sehr gut erhaltenes Sopha, Kleiberschränke, ein Küchenschrank mit Glasaufsatz, runde Tische und eine eiserne Kiste für Geschäftsbücher sind billig abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._________ H. von Gimborn’s T a n n i n-, A1 i z a r i n-, Gallus-Kaiser-, Salon- und andere Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, grosse Flüssigkeiten und schnelles Trocknen aus und liefern noch nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Copien. Lager in den div. Sorten, sowie auch in Garmin, blauer Tinte, flüssigem Leim, Stempelfarben etc. befinden sich bei Julius Moos in Giessen. 3320' H. Kühn ____ 5021) Zwei Chaisen und 2 schwere Wagen, Pflug und Egge, sowie Chaisen- geschirre, zu verkaufen. Bäcker Ockel. Eingemachte Gurken empfiehlt (4985 Gg. Wilh. Weidig. Meinen Meinverkauf per Fiasche 50, 60, 75, 80 H u. s. w. erlaube mir in empfehlende Erinnerung zu bringen. Besonders empfehle für Reconvalescenten Walporzheimer Auslese (roth) per Flasche J& 1.30. (4705) L. Müller. 5022) Bügelkohlen sind immer zu haben.______________________Bäcker Ockel. g Sacke verkauft billigst Gg. Wilh. Weidig. 4986) Grummetgras von ca. 1500 Klftr. Wiesen auf dem Gänseacker und 917 Klftr. im Heegstrauch verkauft _______________________Ehr. Löber. Dr. Link s Fettlaugenmehl, I. meiste Kernseife, Waschpulver, (4823 feinste Reisstärke, empfiehlt Carl Hoffmann. f£*in noch wenig gespieltes Billard aus der Fabrik von ©(6 I eifer in Straßburg ist umzugshalber preiswürdig zu verkaufen. Näheres Expedition unter 5045. ____________________________________(5045 Um* - Trauben aus eigenen Weinbergen vorzüglicher Qualität versendet (4921 Wittwe Schüpple _______in Dürkheim a/H.. Pfalz. Blumenzwiebeln: Hyazinthen, Tulpen, Tazetten, CrocuS, Scilla und Kaiserkronen für Töpfe zum Treiben als für das freie Land in schönsten Farben und zu billigen Preisen empfiehlt die Handelsgärtnerei Carl Deine», 5038)______________Gartfeld.________________ Zum Einmachen empfiehlt: Extrafeinen Weinessig per Lit. 30 ffein do. „ „ 24 „ sowie sämmtliche Gewürze ganz und rein gemahlen. 4704)_______________L. Müller. Säcke, sowie einen 2 Ohm haltenden gußeisernen Kessel, verkauft billigst 5037) Bäcker Steinberger. WenzeFs Garten. Dienstag und Mittwoch, den 11. und 12. September 1877: Großes Voeal-Coneert der /itnt/ialer Tyroler von Hans Ijcchner« PROGRAMM: I. Abtheilung. 1. Des Sängers Gruss, Chorgesang. 2. Erinnerung an Salzburg, Glockenspiel auf der Zither; vorgetragen von N a n n y. 3. A Bliim’l und a Herz, Altsolo; gesungen von Mirzl mit Chor. 4. Defilirmarsch auf dem Holz- und Stroh-Instrument; vorgetragen von Hans Lechner. 5. Der wilde Jäger, Solo für Bass; gesungen von Franzi. II. Abtheilung. 6. Der Bua im Gemsgebirg, Chorgesang. 7. Mutterseelen allein, auf der Streich-Zither; vorgetragen von Mirzl. 8. Künstlerleben, Walzer-Quartett. 9. Das erste Busser’l, Sopransolo; gesungen von P e p p i. 10. Eine ländliche Concertprobe, komischer Chorgesang. III. Abtheilung. li. Andreas Hofcr’s Tod, Solo für Bass; gesungen von Franzi mit Echochor. 12. Arien aus »Lucia di Lammermoor“, auf der Zither; vorgetragen von N a n n y. 13. Ucber Berg und Thal is a Wasserfall, Quartett. 14. Variationen über den „Carneval von Venedig“, auf dem Holz- und Stroh-Instrument; vorgetragen von Hans Lechner. 15. Der Frohsinn auf der Alm mit dem originellen Tyroler Na- tional-Tanz (Schuhblattler) oder Haxenschlagen; getanzt von N anny und Loisl. Die Photographien sämmtlicher Mitglieder sind an der Kasse zu haben. Entree 70 Ffg. — Anfang präcis 8 Uhr. ®ittctc ä 50 PßH bei den Herren Friseur «H. Plank und G. Gerhardt. 1TB. Einem verehr!. Publikum diene zur Nachricht, daß die oben Genannten gewiß Vorzügliches und Neues leist en indem selbige vier Wochen bei stets ausverkauftem Hause im „Caf^ Göthe" in Frankfurt concertirten. Man bittet vor Schluß der 2. Abtheilung nicht zu rauchen. 5034) Achtungsvoll IF. Wenzel* Die Kohlenhandlung °°n Joh. Fischer empfiehlt: I. Sorte melirte Kohlen 83 4 1 „ „ Knabbel Kohlen 80 „ 1 90 „ pro Etr. frei „ „ Nußkohlen 90 „ > an das Haus „ „ Stückkohlen 94 „ i geliefert. „ „ Schmiedekohlen „ „ Braunkohlen 80 „ 75 „ Bei Entnahme von ganzen Waggons ermäßigt sich der Preis. (5049 $XXXXXXXXXXXIX1XC. HÄndelsverein. In der zweiten Hälfte dieses Monats findet eine CeneraherkRniniliiiiK statt und werden unter Hinweis auf § 2 der Geschäftsordnung, allenfallsige Anträge der Mitglieder bis zum 20. d. Mts. entgegen genommen. 5043) Der Vorstand. 1 4965) Ein Gymnasiast obei ReaUchüler kann in einer soliden Familie Kost und Logis erhalten. Näheres bei Dachdecker Nuckstuhl 2. Etage, Gartfeld. 5044) Die gegen den hiesigen Herrn Lehrer Bangel und dessen Ehefrau gemachten beleidigenden Aeußerungen nehme ich hiermit als unwahr zurück und bitte dieselben um Verzeihung. Bellersheim, am 31. August 1877. _________________________Hrch. Eis er. 5012) Den höchsten Preis für Hasen und Rehe bezahlt Wildprethändler Ebel, Marktstraße Nr. 31. 5051) Nächsten Dienstag den 18. und Mittwoch den 19. d. Mts. werde mit einem Quantum prima Daus - Tuch - Säcke nach Gießen kommen und bei Herrn Gastwirth J. Spies Korten anwesend sein. Steinfurt, den 8. Septbr. 1877, bei Bad Nauheim. Gl-eorg Eich.elna.ann. Mer-Brauche. Ein mit dem Ausschnitt kundiger junger Mann wird als Tdeilhaber in eine in Frankfurt a. M. bestehende Handlung in Schuhmacher-Artikeln mit einigen Tausend JL Einlage gesucht. Nur schriftliche Offer» ten bei d Exped. d. Bltts.__(4918 4994) Ein Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht im Rheinischen Hof. 4963) Em tüchtiges Mädchen für KüZt und Hausarbeit gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.________________ 4990) Ein tüchtiges Dienstmädchen für Küche und Haus sucht auf Michaeli Frau Hofgerichtsrath Wiener, ________________(Sartenftrafie 165,4.__________ Pension. s ? Knaben^ welche diesige Schulen besuchen sollen, finden frcundl. ^lufnahme i« einer kleinen Familie aegen mäßige Vergütung. Offerten unter A. N. befördert die Exped. d. Bltts.____ 5029) Wcißbindergescllen gesucht. EbriN ' an P e t r i V. _ Kaufmännischer Verein. Freitag den 14. September d. J., Abends präcis 8 V2 Uhr, im Saale des Gasthofs zum „Prinz CarP: Vortrag Aermietyungen. 5042) Marburgerstraße 166 ist ein schönes Familtenlogis zu vermietben. 5048) Ein Logis, gleich beziehbar, zu ver- miethen.______________Neuenbäuen B- 90. 5050) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermtethen. Moritz Heichelheim. 5013) Zwei kleine Familienlogis sind zu vermtethen und den 1. October beziehbar. Zu erfragen Marktstraße D. 31. 5019) Ein Familtenlogis zu vermiethen Bäcker Ockel. 4338) Ein freundliches Mansardenlogts an eine rubige Familie zu vermiethen und bis Ende October zu beziehen bei Georg Lüdeking, _______________ Teufelslustgärtchen. 3526) Eine Wohnung an eine ruhige Familie zu vermtethen __________bei Alexander Meyer. 4674) Möbltrtes Zimmer zu vermiethen Mäusburg D- 16. Der Vorstand. Abends an der Casse zu haben. 5040) des Herrn Professor Robert von Schlaginweit über die von ihm zweimal ihrer ganzen Ausdehnung nach bereiste Pacific-Eisenbalin ^Nordamerikas. erläutert durch eine grössere Karte und zahlreiche stereoscopiscbe Ansichten und Abbildungen, die schon von 8 Uhr an besichtigt werden können. Mitglieder haben mit Familie freien Eintritt. Eintrittskarten fuj Nichtmitglieder ä 50 (für Handlungslehrlinge, für Schüler un Schülerinnen ä 20 H) sind in der J. Ricker’schen Buchhandlung UN Bnaniwonliche .Nedactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der B rü b l'schen Univ -Druckerei