1899. Samstag, den 11. August 58o. 184 AUM- iini Amtsblatt für ben Kreis Gießen Serben. Der Vorstand. n. den s rath v. Briesen sich mittelst eines Pistolenschusses Ischl, 8. August. Der deutsche Kaiser und 16 9 16 16 20 16 minatiou, welche einer Musskkapcllt zu zahlreichem A- le an den Ludwigs- Tarten. t, SchulstraKe AS. überreicht. Kaiser Franz Joseph hatte preußische, Kaiser Wilhelm österreichische Uniform angelegt. Der deutsche Kaiser fuhr alsbald nach der kaiserlichen Villa, um der Kaiserin von Oesterreich einen Besuch zu machen. Ischl, 9. August. Die gestrige Partie nach Hallstadt ist glänzend ausgefallen. Heute Frühe erfolgte die Abreise des deutschen Kaisers, welcher von dem Kaiser Franz Joseph bis Ebensee begleitet wurde. Der Abschied von der Kaiserin und dem Kronprinzen war ein sehr' herzlicher. Ueberhaupt trug die ganze Entrevue den Charakter des aufrichtigsten Einvernehmens der beiden Monarchen. Lemberg, 8. August. Die Eröffnung des Landtags hat heute stattgesunden. In der Eröffnungsrede betonte der Landtags-Marschall, der Landtag werde sich vor den Einflüssen, welche ihn fremden Zielen dienstbar machen wollten, zu bewahren wiffen. Es stehe dem Landtag nicht zu, über die orientalischen Wirren seine Stimme zu erheben. Wie die Situation sich auch gestalten möge, werde sich die Nation um den Monarchen mit hingebender Treue schaaren. Preis vierteljährlich 9 Mark 20 Pf. mit Brinqe^ohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme de« Montag». (Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Frankreich. Paris, 7. August. Haußmann wurde in Ajaccio für die bevorstehen- Deputirten-Wahlen als Candidat gegen Prinz Napoleon aufgestellt. England Der orientalische Krieg. Alexandropol, 7. August. Großfürst Michael ist hier eingetroffen; auch General Mirsky wird erwartet. Die Wiederaufnahme der Offensive dürste in den nächsten Tagen bevorstehen. Der Prinz von Oldenburg ist von Motive fehlen noch die Details. Kesternich. Loudon, 8. August. Im Unterhause machte der Secretär des Schatz- Amtes, Dyke, unter großem Beifall die Mittheilung, daß der bisherige Secretär des Schatz-Amtes, Smith, zum ersten Lord der Admiralität ernannt worden ist. ' London, 9. August. Lord Beaconsfield wird wahrscheinlich vor Schluß der Parlaments-Session, möglicherweise heute, im Oberhause wichtige Erklärungen über die Orient-Politik Englands abgeben. Spanien. Madrid, 7. August. Die Regierung beabsichtigt einen neuen Handelsund Schifffahrts-Vertrag' mit Frankreich und England auf der Grundlage vollständiger Gegenseitigkeit unter Concesstonen für die Ermäßigung der Zolltarife abzuschließen. — Einer officiellen Meldung aus Cuba zufolge wurden die Insurgenten in sechs aufeinanderfolgenden Kämpfen in der Nähe von Riosanpedro im Departement Oriental geschlagen. Mehrere Mitglieder der revolutionären Junta und zwei Führer der Insurgenten sind gefallen. Serbien. Belgrad, 7. August. Der in der Schluß-Sitzung der Skupschtina eingebrachte Antrag auf Verweigerung der Tribut-Zahlung an die Türkei war damit motivirt worden, daß mit diesem (Selbe die im vorjährigen Kriege von den Türken ohne strategische Nothwendigkeit zerstörten serbischen Städte aufgebaut werden sollten. Der Antrag wurde nach einer erregten Debatte, wie bereits gemeldet, abgelehnt, nachdem sich der Minister Ristic dagegen ausgesprochen hatte. Nachtfeste. Homburg, 9. August. Soeben verbreitet sich die Kunde, daß Land- ratb v. Briesen sich mittelst eines Pistolenschuffes entleibt hat. Ueber die , der Kaiser von Oesterreich sind heute Mittag 121//Uhr hier eingetroffen und im „Hotel Elisabeth" abgestiegen, wo Kronprinz Rudolph in preußischer Uniform die Majestäten erwartete. Der Empfang und die Begrüßung der beiden Kaiser war gegenseitig sehr herzlich. Bei der Ankunft im Hotel wurden von zwei Damen Bouquets Deutschland. Berlin, 8. August. Fürst Bismarck mit Familie wird Mitte August j in Gastein erwartet. , Berlin, 8. August. Neuerer Anordnung zufolge soll bei Einziehung i von Wechseln durch die Post folgendes Verfahren beobachtet werden: Wünscht ; der Auftraggeber, daß die Weitersendung an eine zur Aufnahme des Wechsel- , Protestes befugte Person geschieht, so genügt der Vermerk„sofort zum Protest , , ohne daß es der namentlichen Bezeichnung einer solchen Person bedarf. Alle Postausträge, auf welchen für den Fall der Nichteinlösung die Weitergabe zur Protestaufnahme verlangt ist, werden sofort nach der ersten vergeblichen Vorzeigung oder nach den, ersten vergeblich gebliebenen Versuche der Vorzeigung weitergesandt. Mit der Weitergabe des Postanstrags und deffen Anlagen ach den Notar, Gerichtsvollzieher u. s. w. ist die Obliegenheit der Postverwaltung erfüllt. Die Protestkosten hat der Auftraggeber unmittelbar an den Erheber des Protestes zu entrichten. — Nach dem Neichsmünzgesetz ist bekanntlich das Maximum des ausgeprägten Silbergeldes auf 10 Mk. für den Kops der Bevölkerung festgesetzt, der Betrag des Nickels- und Kupsergeldes soll das Zweiundeinhalbsache der Bevol- kerungszahl nicht übersteigen. Für das Silbergeld ist nun nach dem letzten Prägungsausweise vom 28. Juli die Maximalgrenze beinahe erreicht; es betrug nämlich bis zu diesem Termine die gesammte Ausprägung von silbernen Funsmark-, Zweimark-, Mark-, Fünfzig- und Zwanzigpfennig-Stücken 406,555,497 Mk. iinb 80 Pfg. Da bas beutsche Reich am 1. December 1875 eine Bevölkerung von 42,752,554 Seelen aufwies, so fehlen an bei zehnfachen Zahl nur noch etwa 20 Mill. Mk. Unter biesen Umständen ist es erklärlich, daß die Aus- Prägung von Silbermünzen gegenwärtig fast ganz eingestellt ist; nur an den neuen Fünfzigpfennigstücken wird noch fortgearbeitet. Uebrigens kommt von dem überhaupt im Umlauf befindlichen Silbergelb wohl schon jetzt ein Betrag von mehr als 10 Mk. auf ben Kopf ber Bevölkerung. Man benke nur an bie vielen Millionen von Thaler- unb Fünfgroschen-Stücken, bie noch nicht aus bem Verkehr gezogen sind unb auch wohl so balb nicht vollständig herausgezogen werden. Von Nickel- und Kupfermünzen sind zusammen bis jetzt etwa 45 Mill. Mk. ausgeprägt, doch stockt auch hier bie weitere Ausprägung, da man sich aus den Klagen der Gewerbetreibenden über ben Ueberfluß an Kleim gelb wohl überzeugt haben wird, baß hier bie Maximalgrenze etwas zu hoch gegriffen war. Von älteren Kupfermünzen sinb bekanntlich nur noch bie Einpfennigstücke unb bie Zweipfennigstücke einzelner Staaten im Verkehr. An Golbmünzen werben in einigen Münzstätten noch immer Doppelkronen, Kronen unb halbe Kronen geprägt, boch haben überall Arbeiter-Entlassungen vorgenommen werden muffen, am meisten in Berlin, wo wegen mangelnder Beschäftigung zum großen Leidwesen der leitenden Beamten den tüchtigsten, viele Jahre lang in ber Münze beschäftigten Arbeitern gekünbigt werben mußte. Tübingen, 8. August. Zur Jubiläums-Feier des vierhunbertjährigen Bestehens ber Universität sind bereits gestern ber König unb bie Königin hier eingetroffen. Die Stabt ist reich geschmückt. Gestern Abenb zur Vorfeier versammelten sich mehrere Stubenten-Verbinbungen in ber Liederhalle zu einem .essen 'EBY gibt« ienbillcte 4 S-A nteit a 50^3"' ge. ■ 4 Hr, UM ix© aus Amerika. Washington, 8. Mufluft. Die anläßlich der durch bie Strikes her- vorgerufcnen Unordnungen nach mehreren Küstcnpläßen abgesendeten Kriegsschiffe sind angewiesen, nach ihren gewöhnlichen Stationen zurückzukehren; dagegen soll ein großer Theil der Armee im Osten des Mississippi verbleiben. 1 fr ci K (ccfl, n’^rt i sofort d M, sstellixoS aniM u. * itten, «# titln, 66 a 59^ 33 16J1 P f a r r - C o n f e r e n z. Mittwoch den 15. August, Morgens IO Uhr, zu Gießen. Lang-Göns, den 9. August Dekan. ______________________________ Viehpreisvertheilung zu Alsfeld 1877. Nachdem der Ausschuß des Pserdezuchtvereins für das Großherzogthum Hessen für die am 5 September d. J °u E^ .staltfindende ^pret^ vertheiluna eine Summe von 100 ausgesetzt hat, welche zur Prämiirung von Mutterstuten ober selbstgezogenen Fohlen, die Mttglrevern des Pferde- zuchtvereins für das Gr oßherzogthum Hessen gehören, verwendet werden soll, so bringe ich dies hiermit unter dem Ansugen zur Kenntlich der Jnieressenten, daß diese Summe zu einem oder zu mehreren Preisen verwendet werden kann. Friedelhausen am 10. August 1877. , ° Der Präsident des landw. Vereins von Oberheffen. A. Kreiherr von Aordeck zur Rabenau. pdtt • i ^Stücke : tu > Tiflis nach Petersburg abgereist. General Tscheruajeff, welcher augenblicklich in Rostow weilt, sollte morgen zur Kaukasus-Armee aufbrechen. Wien, 8. August. Einem Telegramm des „Tageblatts" aus Varna zufolge räumen die Russen vollständig die Gegend südlich vom Balkan und haben den Rückzug durch den Schipka-Paß angetreten. — Die in der Dobrudscha stehenden russischen Truppen — das 14. Corps Unter General Zimmermann — haben schwer unter Krankheiten zu leiden, welche das abscheuliche Klima jenes Landstrichs erzeugt. Dabei waren die kriegerischen Leistungen jenes Corps bisher bekanntlich durchaus geringe. Dasielbe war niemals weit den Trajanswall hinaus vorgedrungen; eine Abtheilung versuchte es zwar, längs der Donau gegen Silistria vorzudringen, ist aber niemals dorthin gelangt. Jetzt befindet sich bekanntlich General Zimmermann auf dem Rückzug aus der südlichen Dobrudscha; der egyptische Prinz Hassan folgt ihm auf dem. Fuße nach, auch bedrohen türkische Kriegsschiffe Küstendsche. In etwa zwei Wochen könnte das 14. Corps bei der Haupt-Armee an der Jantra, zu deren Verstärkung es bestimmt sein soll, eintreffen. Wien, 8. August. Die Russen räumen den Balkan; General Gurko marschirt nordwärts vom Schipka-Paß ab. Suleiman Pascha rückt ihm nach. Letzterer erhält fortwährend Verstärkungen, seine Truppenmacht soll bereits 60,000 Mann erreichen. Er hat die Aufgabe, den Balkan hermetisch abzuschließen und später gelegentliche Vorstöße zu machen. Osman Pascha befindet fich in Plewna, Mehemed Ali in Rasgrad in einer furchtbar verschanzten Flügel-Stellung. Krakau, 8. August. In Russisch-Polen werden Vorkehrungen zurOrga- nisirung des Landsturms getroffen; die Dors-Richter sind beauftragt, Verzeich- niffe der waffenfähigen Männer von 18 bis 45 Iahren aufzunehmen. Konstantinopel, 8. August. Der „Levant Herald" meldet: Die türkischen Truppen haben Sukum-Kale verlaffen. Die aufständische Bevölkerung dieser Gegend des Kaukasus wird auf türkisches Gebiet gebracht werden. Wien, 8. August. Ein Telegramm der „Polit. Corresp." aus Belgrad meldet: Eine bosnische Deputation überreichte dem Ezaren in Bjela ein Memorandum, in welchem die Vereinigung Bosniens mit Serbien verlangt wird. Die Antwort des Czaren hatte gelautet, er werde die Wünsche und Bedürfnisse der bosnischen Christen in Berücksichtigung ziehen. Konstantinopel, 8. August. Die Pforte hat den englischen Botschafter Layard benachrichtigt, sie werde die Befestigungen Gallipolis vervoll- ständigen und die Garnison verstärken, um den Platz selbst vertheidigen zu können. Konstantinopel, 8. August, Abends. Das Kriegs-Gesetz wird aus die aufständischen Bulgaren und die Städte Thraciens, welche von den Türken wiederbesetzt wurden, namentlich aus Kasanlyk, Kaloser, Carlova und Jenitzagra, angewendet. In Bulgarien steht eine große Schlacht bevor. Aus Asien werden belanglose Kämpfe bei Bajazid, Kars und Ardahan signalisirt. Nachts. Ein Telegramm Osman Pascha's meldet: Gestern fand eine neue Schlacht bei Lowtscha statt. Die Russen, deren Verlust 300 Todte und 700 Verwundete betrug, wurden zurückgeworfen. Die Verluste der Türken waren gering. — Ein Telegramm Suleiman Pascha's vom 7. d. meldet, er habe durch muselmännische Bewohner Kasanlyks, welche kürzlich befreit wurden und in Karabunar eintrafen, erfahren, daß nach der russischen Niederlage bei Eskisagra der dort befindliche Großfürst Nicolaus eiligst die Flucht ergreifen mußte und 14 Kanonen nach Schipka bringen ließ. Nach demselben Telegramme haben sich die Russen gegen Heinboghaz zurückgezogen. Wien, 9. August. Meldungen des „Tageblatts" : Eskisagra, 8. Aug. Suleiman Pascha dringt unanfgehalten vor und langte bereits bei dem Schipka- Passe an, in welchen das russische Corps unter General Gurko sich zurückzog. — Bukarest, 8. Aug. Gestern versuchte türkische Kavallerie die befestigte Stellung der Russen östlich von Plewna zu durchbrechen. Der Angriff wurde angeblich von den Russen zurückgewiesen. — In Änotreceni hat heute eine Pulver- Explosion stattgefunden. — Die „Neue Fr. Pr." meldet aus Schumla vom 8. d.: Zwei russische Kavallerie-Regimenter und ein Bataillon Infanterie griffen heute das von den Türken besetzte Jslar an. Der Angriff wurde abgewiesen, aber nach dem Eintreffen russischer Verstärkungen von Popkoi wieder erneuert und sand von 1 bis 3 Uhr ein blutiger Kampf statt, der mit dem Rückzug der Russen endete. Rens Pascha wird, von Jenitzagra kommend, heute hier erwartet. Konstantinopel, 9. August. Die amtliche Depesche Osman Pascha's ans Plewna vom 8. d. über das Treffen bei Lowtscha besagt im Wesentlichen Folgendes: 8 Bataillone und 8 Escadrons Russen, welche von der Straße Sistowa-^-elwi debouchirten, haben Lowtscha angegriffen, wurden jedoch durch die Garnison dieser Stadt, welche aus 5 Bataillonen Infanterie nebst von Plewna her detachirter Kavallerie bestand, zurückgeschlagen. Die Russen erlitten bei diesem 9 Stunden dauernden Kampfe einen Verlust von 300 Todten und der doppelten Anzahl Verwundeter. — Ein Telegramm Mehemet Ali Pascha's aus Schumla vom 7. August weiß von einem für die Türken günstiges Gefecht bei Ayazler zu berichten. — Laut Meldung des Gouverneurs von Bosnien würden die Gebiete von Bihac und Banjalnka demnächst von Aufständischen gesäubert sein. — Die Montenegriner wurden bei einem wiederholten Angriff von Kolaschin zurückgeworfen. Utber das Blutbad von Lowtscha berichtet der Korrespondent der Wiener« Presse' aus Twnorwo 31. Juli, Folgendes: Das Blutbad, das die Türken vergangenen Freitag in Lowtscha angerichtet haben, war ärger als eine Bartholomäusnacht. Tag und Nacht hindurch dauerte das L'.ordtu, so lange noch eine christliche Seele in Lowtscha war, und nicht nur die Ein- wohner uo:i Lowtscha traf das entsetzliche Schicksal, die armen Bauern von Setowa und Novoselo, die sich unter den Schutz der Mauern von Lowtscha begeben hatten, th^lltn da gleiche Geschick. Heute vermag man die Zahl der ermordeten Männer, 2beeitc die jtofafen mit den Tscherkessen kämpften und den Bulgaren den Rückzug zu decken bemüht waren, brachen auf einer andern Sette der Stadt Baschi-Bozuks ein unb ehe noch die Bewohner sich hatten retten können, waren sie umzingelt. Die Mordlust der Baschi-Bozuks hatte keine Grenzen. Männer, Weiber und Kinder wurden mit Pistolen niederfleschoffen, mit Yatagans gespießt, dem der Kopf abgehauen, jenem ber Bauch aufgeschlteßt und mcht nur Blutgier, sondern auch Raublust trat hervor. Die Baschi-Bozuks ließen sich Zeit die Gürtel abzuschneiden, um nach Selo zu suchen und wenn sie keines fanden, hieben sie mit erneuerter Wuth auf die Leiche los. Em Schullehrer lief mit seinem Kinde zur Stadt hinaus. Mit teuflischer Lust schoß ein Tsche! kesse dem Vater das Kind vom Arme und ließ den Mann laufen. Der Aermste ist hierher gekommen, in welchem geistigen Zustande, in welcher dem Wahnsinn nahen Aufregung, vermag ich nicht zu beschreiben. Ein Anderer sah, daß seine Schwester einem Tscherkessen zum Opfer fiel. Er hatte Muth genug, den Tscherkessen niederzuschießen, das Mädchen aber war bereits tobt. Währenb bas in einer Straße geschah, hörte man plötzlich Glockengeläute. Viele, die bereits außer der Stadt waren und die freie Landstraße erreicht hatten, die von den Türken noch nicht besetzt war, glaubten in dem Glockenton das Zeichen des Sieges zu hören, sie veritrutheten, eS sei zur Feier der Niederwerfung oder Vertreibung der Angreifer geläutet worden. Sie hielten tn ihrer Flucht inne, sie wendeten sich der Stadt zu. Welch eine gräßliche Täuschung! Baschi- Bozuks hatten die Kirche besetzt und die Glockenstränge in Bewegung gesetzt, um den Flüchtlingen eine Falle zu bereiten. Die Bulgaren ließen sich vom Glockenton verleiten. hielten inne, kehrte» sogar zur Stadt zurück und das hatten die Baschi-Bozuks gewollt. Jetzt erst begannen die Baschi-Bozuks und nicht nur diese, sondern auch die Tscherkessen und die mzwischen herangekommenen türkischen Infanteristen auf die fliehenden Bulgaren zu schießen, die Gefallenen — ob tobt oder verwundet — zu mißhandeln. Schritt für Schritt wichen die Kosaken und die wenigen Flüchtlinge, die hierher tarnen versicherten mit Bestimmtheit, daß nur auf jener Route, welche durch die Kosaken gedeckt war, ein Entkommen möglich war; wer diese nicht eingeschlagen hatte, fiel dem erbarmungslosen Feinde in die Hände. Wohl versuchten noch einige Bulgaren auf die sie verfolgenden Feinde Schüsse abzugeben und es fielen auch einige Türken, aber an dem Schicksal der armen Bevölkerung von Lowtscha war nichts mehr zu ändern. Rettungslos war weitaus ber größte Theil der Einwohner den Türken zum Opfer gefallen und die Fliehenden hörten nur das Wehegeschrei derer, die lebend dem Feinde in die Hände gerathen waren. Wer mit den armen Flüchtlingen selbst gesprochen, ber kann nicht zweifeln, daß sie die Wahrheit berichten. Nicht Einer von ihnen konnte zu- sammenhängind sprechen, die Frauen fielen in Ohnmacht, wenn man von den Ereignissen sprach, die Kinder weinten; es waren ©eenen, die mir nie aus dem Gedächtnitz schwinden werden. Aehnliches berichtet auch ein Correspondent der „Rat -Ztg.- aus Armenien. Indessen meldet der Berichterstatter der „Times" aus dem Lager von Mukhtar Pascha vom 29. Juli: „Mukhtar Pascha zeigt große Energie bei Unterdrückung der Grauel- thaten der Kurden. Die Leute, welche die russischen Tobten bei Seidi Kan ausgruben und verstümmelten, sind gefangen und zum Tode verurtheilt worden. Aehnliche Befehle sind in Betreff der Massacres in Bajazid gegeben. Zweiffellos ist dies eine Folge ber energischen Vorstellungen von Sir Arnold Kemball, welcher stets Mukhtar Pascha die Nothwendigkeit vorhält, die Irregulären einzuschränken". Ob das Todesurtheil auch ausgeführt worden, meldet der Bericht nicht. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durck die Heilnahrung: Revalesciere Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesuudhetts« speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-. Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma. Husten, Unverdanlichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwache, Härnor- ijotben, Wass-rsucht. Fieber, Schwinbel, Blutauffteigen, Ohrenbrausen, Uebelfeit und Erbrechen fe bst während ber Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerum, Rheumatismus. Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von >er Geburt an selbst der Ammenmilch oorzuziehen. — Ein Auszug aus 80,000 Certi» fitaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate vom Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelftein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. D6-6, Dr. Ure, Gräfin Caftlestuart, Marquise de BrShan, unb vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter Auszug aus 80,000 Certtsicaten. Nr. 62476. Dem lieben Gott unb Ihnen sei Dank. Die Revaleeoibre hat meine 18jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Bomaine des Dee. Nr. 89211. Oroaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich btc köstliche Revalesciere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, bfe mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre steheüd, erfreue ick mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Pfarrer. Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubbeit gänzlich bergestellt. 62845. Pfarrer Boilet von Ecratnoille. Von Asthma mit häufige« Erstickungen völlig heigestellt. 80416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vorn Drüsenleiden bergestellt. Nr. 64210. Marquise von Brshan von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflofigkeit Zittern an all.n Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftrohren-Katorrh., Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Monfiouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit unb Abmagerung. Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen rc Die Revalesciere ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsener und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalescibre 1/r Pfd. 1 80 H, 1 Pfd. 3 JL 50 2 Pfd. 5 JL 70 12 Pfd. 28 JL 50 Revalesciere ChocolaUe 12 Taffen 1 Jü 80 24 Taffen 3 JL 50 48 Tassen 5 JL 70 u- f w. Revalepeikre Biaouites 1 Pfd. 3 JL 50 2 Pfd. 5 «X 70 H. Zu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin W., 28 29 Passage (Kaiser Gallerte) unb bei vielen guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicateffenhändle"- im ganzen Lande, in Giestcn bei Muller 4? 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Ä*$S iSgeaeiner SA« ggiW* , bete« «* * „(tdt e*^1 -S§- Im < a 10 h 1*®* ÄäiÄ Lokal-Notiz. Gießen, 11. Aug. Unsere Leser machen wir aus das morgen Abend in Wenzel's -Garten veranstaltete Nachtfest nochmals aufmerksam. Wie aus dem Jnseratentheil zu ersehen, ist das pyrotechnische Programm ein sehr reichhaltiges und wechseln die einzelnen Nummern in 5—6 Farben und Größen miteinander ab. Wir möchten darum auch ralhen sich bei Zeiten um einen guten Platz zu bemühen, denn später dürfte das wohl mit Schwierigkeiten verknüpft sein. ~T- Schi ff »bericht. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd ^Southamptom den 9. August. Das Postdampfschifs General Werder, Capst H. Erdmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 28. Juli von Newyork abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und bat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 7 Uhr borgens die Reise nach Bremen fortgesetzt- Der General Werder überbringt 170 Passagiere und volle Ladung. _____ Handel und Verkehr. Frankfurt, 8. Aug. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner JL 2.50-3.50, Stroh per Gentner J4 2—2.10, Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. 110, 2. Qual. JL 0.95—1, im Kleinhandel 1. Qualität X 1.20, 2. Qualität Jl. 1.10. Eier, das 6unbert 4.25—5.-. Ochsenfleisch per Pfd. 68-70 H, Rindfleisch 56-62^, Schweinefleisch 75-80^ Kalbfleisch 68—75 H, Hammelfleisch 56-63 Neue Kartoffeln 7 Erbsen, geschalte (per 100 Kil.) 26—30 X. ganze Erbsen 21—26 JL Bohnen, weiße 23—26 JL Linsen 36—38 JL ______ __ ________ Di^nn°ncen-Erp-dltH-^ThHietrich SC Co. in «affel übejr nimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sammtltche Zeitungen Deuffchmnds And des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler Tagespost.') Irischbäcker in Gießen. Sonntag, den 12. August. Daniel Rühl am Rathhaus. Hermann Spieß am Wollthor. Karl Plank in der Wolkengasse. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag, den 12. August. Morgens: Missionsprediger Schrenk aus Frankfurt a. M. Nachmittags: Pfarrer Schlosser. (Nächsten Sonntag den 19. August wird das heil. Abendmahl gefeiert werden.) Nachmittags 5 Uhr wird Herr Missionsprediger Schrenk in der Hospitalktrche aus dem Missionsgebiete Bericht erstatten. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 12. bis 18. August besorgt Pfarrvicar Schöner. 2) A« Buch in Hungen 4435) 3) Mohn. 4449) Aug. Montanus 4153) En-gros in 1427) IVTin» nnkf wenn die Etiquette den Namenszug J. V. Liebig in blauer 1AUI dClll Farbe trägt in Julius Wallach empfiehlt Neuenweg 193. 4228) Vi zu haben In Giessen zu haben bei den Herren : J. A. Busch Sohne, L. Kalkhof Emil Fischbach, Apoth. Dr. Laubin^er, Apoth. Dr. Mettenheimer, R. tiobel, «K. Wilh. Weldla, Apoth. Dr. C. W. Hempel, 351) L. Müller vorm. E Hermes, Helnzerllng Tribus. 4423) Ein schwerer zweispänniger Wag . Bl. zu haben. Sommer - Kleiderstoffe verkaufe wegen vorgerückter Saison zu Einkaufspreisen. Zur Beachtung. 4224) Offerire: la Braunkohlen franco Bahnhof Giessen: bei Abnahme von 200 Ctr. und mehr ä Ctr. 42 H, und „ „ „ 25—200 Ctr. d Ctr. 56 frei an's Haus sowie ferner la Steinkohlen in verschiedenen Sorten. Wiederverkäufer bedeutend billiger. <äg. Unverzagt I, Verlängerte Asterwegstraße. 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Sprengpulver, Freudenpulver, Jagdpulver, Scheibenpulver * Schmall seither betrieben und von seinem Vater Wilhelm Schmall dahier übernommen hatte, mit allen Activen unb Pssiven an diesen wieder abgetreten und führt letzterer solches unter der seitherigen Firma fort. Gießen, den 7. August 1877. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. 4433) Bötticher. Bekanntmachung. 4438) Die auf der Strecke der Main- Weier-Bahn von Cassel bis Frankfurt M. im II. Quartal er. gefundenen und chis jetzt nicht reclamirten Gegenstände, als : 4 seidene und 14 baumro. Regenschirme, 3 Rohr - und 18 gewöhnliche Stöcke, 2 weiße und 6 bunte Taschentücher, 1 seid, und 4 Tuchmützen, 1 Notizbuch, 3 Koffer, 1 Muster-Kasten, 7 Reisetaschen, 1 seid, und 10 Filzhüte, 2 Umhängetaschen, 3 seidene und 3 baumro. Sonnenschirme, 2 Sommer-Ueberzieber, 4 Militärmützen, 3 weiße Strohhüte, 3 wollene Tücher, 5 Brillen, 2 Portemonnaies, 5 Packete mit Kleidungsstücken, 1 Operngucker, 1 Seelenwärmer, 1 Paar Gummischuhe, sowie 2 Paar Glacehandschuhe, Tonnen innerhalb Jahresfrist bei ordnungsmäßiger Legitimation von den 'esp. Eigen- thümern bei der unterzeichneten Verwaltung in Empfang genommen werden. Cisiel. am 5. August 1877. Die Betriebsmaterial Verwaltung der Main - Weser - Bahn. Verpachtung von Weiden-Nutzungen. Montag den 13. August, Vormittags 9 Uhr, soll der Korbweidenschnitt au5 den fiskal-scheu Pflanzungen an der Lahnstrecke non Gießen bis Heuchelheim an die Meistbietenden für das laufende Jahr verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist auf der Lahnbrücke dabier. Gießen, am 9. August 1877. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: M- Wahl, 4426) Gr. Kreisbauaufseher. WENZELS GARTEN. 4424) Sonntag derr 12. August 1877: Großes Feuerwerk von dem Hof-Kunst-PyrotechniKer C. Vidaccovich aus Höchst mit pracbtvoller Illumination des Gartens. IVB« Sämmtliche Piecen wechseln in verschiedenen Nummern ab. hoch stellen zu müssen. — Lade deshalb ein verehrtes Publikum zu zahlreichem Be- Billete vorher bei den Herren Friseur Gk Gerhardt, Schulstraste^ 3 Böllerschüffe. Raketen mit Sternen. Raketen mit Schwärmern. Feuerräder (verschieden). Silberregen. Pot ä feu (einfach). Sonnen (in allen Nuancen). Entree an der Kaffe 1 Mark — und H. Flank, Seltersweg, ä 50 Pf. Sämmtliche Weine auf Eis. IVB. Bei ungünstiger Witterung findet Programm des Feuerwerks : Böhmische Lichter mit Leuchtkugeln. Quadrat-Sonnen (großartig). Tourbillons. Goldregen. Pot ä feu (doppelt geladen). Raketen mit Sternen von allen Farben, u. s. w. u. s. w. — Nach Schluß des Feuerwerks BIER im GLAS, das Abbrennen am folgenden Tage statt. IL Hensel. Zum Schluß: Brillante bengalische Beleuchtung der ganzen Anlagen. Vielfachen Wünschen zu entsprechen und um größeren Familien den Besuch des Feuerwerks und der Illumination, welche wirklich großartig und mit sehr bedeutenden Auslagen verbunden sind, zu ermöglichen, habe von Engagirung einer Musikkapelle für dieses Mal abgesehen, um das Entree nicht zu such ergebenst ein. Mermietfiungen. 4437) Zwei oder drei Zimmer werden möblirt oder unmöblirt vermiethet. Alicenstraße E 98. vermischte Anzeigen. 4425) Zu October finden zwei Pensionäre Aufnahme bei Frau Pfarrer Landmann. 44241 Eine tüchtioe Kleidermacherin hat noch Tage frei. Wohnhaft: bei Frau L00S, Hebamme, neben der Kirche. 4431) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen. S- K a tz e n ft e i n, Seltersberg. 4440) Ein Mansardenlogis, am 1. Septb. beziehbar, zu vermiethen- G Heß, Teufelslustgärtchen. 4428) In allen Zweigen der Haushaltung erfahrene Haushälterin sucht Anfang October Stellung, in Gießen oder in der Umgegend. Offerten unter M. K- 42 an die Exped. d. Bltts. 4441) Zwei Logis, gleich beziehbar, zu vermiethen. Neuenbauen B. 90. 4444) Nahe der Kaserne ist ein schön möbltrtes Parterrezimmer zu vermiethen. Canzleiberg B- 1. 4446) Ein Regenschirm gefunden worden. Abzuholen bei F. Schmidt, Wetzsteinsgasse. 4439) Zwei Familienwohnungen zu vermiethen bei B. Katzcnstein. 4434) Ein Arbeiter wird gesucht bei Louis Rothenberger- 4445) Durch Versetzung des Herrn Inspektor Gubba ist der mittlere Stock meines Hauses zu vermiethen und per 1. Sept, beziehbar. Carl Stückrath. 4442) Ein tüchtiger Accordant zum Steinbrechen gesucht bei A. Nauheimer Wttw. Gesucht ein Mädchen, welches kochen kann und auch einen Theil der Hausarbeit mit übernimmt. Nur solche, die gute Zeugnisse aufweisen können, wollen sich melden. Näheres bei der Exped. d- Bltts. (4450 4417) Möbltrtes Zimmer zu oermietden. Reichensand Lit. C. 134. 4399) Wolkengasse C. 90 ist ein mö- blirtes Mansardenzimmer an einen Herrn alsbald zu vermiethen. 4352) Ein möbltrtes Zimmer nebst Ca- binet im 2. Stock des I G- D. Bapst'- schen Hauses Marktplatz zu vermiethen. Allen Kranken, fc gleichviel woran sie leiden, theile ich to meine langjährigen Erfahrungen un- W entgeldlick mit. Adr.: Professor B Ii. Wundraiu, Leipzig, Leibnitz- B str. 2. Es sollte Niemand, selbst wenn ■ das Uebel noch so veraltet und hart- B nackig ist, die Hoffnung aufgeben, ■ geheilt zu werden, ohne sich vorher B vertrauensvoll an mich gewandt zu B haben. (4038 | Eti idener Handschuh am Sot tag Abend auf dem Brand verloren. Abzugeben in der Exped. d. Bltts. 4249) Ein Logis zu vermiethen und gleich beziehbar- Carl Haas, a. d. schönen Aussicht. 3526) Eine Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen bei Alexander Meyer. 4367) Eine Familtenwohnung mit zwei Zimmern und Cabinet zu vermiethen. Carl Kaspar, Ludwigsstraße- 43 94) Zwei möbllrte ineinandergehende Zimmer zu vermtetheti. H. I. Köhler. Gartfeld. 4351) Ein möbltrtes Zimmer auf sogleich zu vermiethen. _______________________Neustadt D- 86. 4382) Marburgerftraße Nr. 161 mö- blirte Zimmer zu vermiethen.' 4388) Für ein hiesiges Fabrikgeschäft wird per sofort ein mit guten Schulkenntnissen versehener junger Mann in die Lehre gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. T .£6 A mit Logis zu vermiethen. Lu. B. 21. (405i Die städtische Baugewerkschule zu Idstein, Reg.-Bezirk Wiesbaden, Station der neuen Main-Lahn-Bahn (Frankfurt a. M. — Idstein — Limburg a. d. Lahn), a) Schule für Baufach, - jede Abtheilung aus 4 Klaffen b) schule für Maschinenbau i bestehend, eröffnet ihr Wintersemester am 6. November d. J. Anmeldungen nimmt entgegen und übersendet auf Verlangen das Programm Der Director 4432) Baumbach. ■WflHiBI II | i || j|i i.iif IIMI■■■! IIIIM Für die Herren Studirenden empfehle ich meine Anstalt zur Anfertigung von Pfeifenköpfen und Seideldeckeln mit Wappen und Schrift, desgleichen empfehle ich meine mehrfach prämttrten, überall mit großem Beifall aufgenommenen, unvergänglich eingebrannten PortraitS auf Pfeifenköpft, Seideldeckeln rc. nach eingesandten Photographien. Jllusttirte Preis-Courante gratis und franco. — Lieferzeit 10—12 Tage Waldenburg in Schlesien. Photogr.-artistische Anstalt 2680' A. Leisner. Bad Nauheim (Rurhaus). 3517) Die Kurmufik spielt auf der Terrasse Sonntags vor 4 bis 8 Uhr bei freiem Eintritt.____________________________Kröll. Wvhmmgs Veranderuug. 4443) Von heute ab wohne ick in den Neuenbäuen bei Herrn. Bäckermeister Keil. Pani. Uolhnann, Tapezier. Len z’sclier Felsenkeller» Bei günstiger Witterung Samstag den 11. August: GROSSES COWCERT, ausgeführt von der hiesigen Regimentsmusik. 4447) Entree 25 Pfg. — Anfang V28 Ubr. 4280) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weißieug, Betten, Gold und Silber, außer Cours gesetztem Gelbe, alten Oelgemälden, Anti- quiläten, Kupfer, Messing, Zmn, Roßhaaren, Werg, Möbeln rc. bei Louis Rothenberger. N uenmeg 193, _______neben dem „Gasthaus zum Löwen. 4346) Ein Lehrling oder Lehrmädchen wird in mein Confectionsgeschäft gesucht. ___________N. Feibel am Kirckenplatz. Ein kleines MiUNirdienst-Erinnerungs- zrichen von Messing „einen Lorbeer-und einen Eichenkranz mit L I." darstellend, ist Der« toren worden. Der Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine kleine Belohnung an die Exped. d. Bltts. abgeben zu wollen.__________________ 4273) Ein Actuariats - Aspirant I. El sucht Stelle. Näheres bet der Exp. d. Bl. Das Eliflechten und Rep*riren von Sitzen an Rohrstühlen wird prompt u. bill'gst ausgeführt Mühlgasse D. 8I. (3982 tzrfokge allein entscheidens 5j)enn je durch eine Heilmethode glänzende Er. 1 folge trjidt wurden, so ist dieS: Dr. Atry'S HeU- metbobe. Hunderttausende verdanken derselbe» tbre Äefnnbheit, durch sie wurde vielen Kranken, wie die Atteste beweisen, auch da nodi grhelfeu, wo , fiiift nicht mehr mäglidi (dnen. G8 darf daher Jeder sich dieser dewährleä Methode orrtranenigoU luroen- drn Nähere» darüber in dem oorMI., IlluArirtra, MH Seiten starken Buche: Dr. Airy's Naturbetl- metbobe, 90. I Mark Leiv;ig Richter'- Berlaq»'Anstalt, welche da« Buch auf Wunsch gegen Einsendung von 10 Briefmarken, d i b 1Q Vf Uttct ^sendet. (2868 Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach 7 Deutz 6«, 12, 4*3. Dillenburg 6«, 12, 4*3, 9$. (2664 Siegen 6*5, 12. Wetzlar 6«, 8*0, 9», 12, 4*3, 7, 9$, Berantwortliche Redactton: A. Sckevda. — Druck und Verla? der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Ka 7. d. in mit dem den gegen Fü Woche de gesehen, 1 Sein pers auf der T zur W-ede Die mit Oest tot gegen HMnuge Zikl tnbli in Wie hvä gehl aus eine stän Ai blicklich, Amtes 1 der Con zur Eins deß, da^ Auge bei Veremti f für dir P nl v. P Ichm ) unter d, t. Str 3i deck, ii äugtnbli gen und vielfach t Homey, teil. Dii unter ngj Aus v- Wasa licht Epik Auä in Franken e Dei gen der erlebt. £ Volksvrrs sreundlich nicht neht Shmpath Reiches । llcher We Jen Stau führende fetten a'[| Sel"er D | L d-n 4"?; "'N Sinti, dicklich,, h In ‘•«onlogfe t,r Noch, errf9ten D Su«