d,r ”1116 5rotfnmetf,a® ’180 iÄ3* taftin ' Mte rten? -ust: fe-Contm 6_^^_ Ilse ge. ’ Uhr, wird 6er :he « Berlin, MN KLhellmchm assen 'N/ J mer. (439S istadt, Asch-Walt. Garderobe, fowu kangstoffen jeifi usführung bei iißift i Origmalpreisen nhir von ! am Neuenweg. ier). ■ garbe, wirb inbefi veiir 6, greift weder P-ft! längerer SlufbewchW greift bereit- wehioe und empfiehlt sich M tn ganj besonder- j® fiter *2, Vz y ici der Äkpedlti"» - HM ri; (SeK. k >u l* /'* L «mMder^^M» “• .h,, rroowml« er urii® nffurt§ («At CP1 ssääjüj? icft» AZA- ÄMK '"u ha“«4 ,t man 199?. Freitag, den 10. August &o. 193. nchener "Mutiger Anxeiße- und Amtsdlatt fit den Kreis Gießen Preis vierteljährlich 2 $lart 20 Pf. mit Brintzerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontagS (^rpebitionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. politischer Hheiü Gesammtheil veranlaßt fand, einen energischen Protest an die Verwaltung zu richten. Es verlangt, daß der alte Besoldungsmodus beibehalten werde und erklärt, daß es sich als entlasten betrachtete, wenn bis zum 10. August der alte Taris nicht wieder eingeführt sei. Maschinenpersonal, d. h. Maschinisten und Heizer, haben sich dem Vorgehen des anderen Personals noch nicht angeschlosten, ihr Beitritt wird aber erwartet. (Jedenfalls wird der Strike, falls er zum Ausbruch käme, nicht von den Gewaltthätigkeiten begleitet sein, wie man sie in der amerikanischen Republik zu beklagen hatte). AranKreich. Deutschland. Berlin, 7. August. Die Einnahmen des deutschen Reiches an Zöllen und gemeinschaftlichen Verbrauchs-Steuern, sowie die Einnahmen der Post- und Telegraphen-Verwaltung und der Reichseisenbahn-Verwaltung, sowie die Einnahmen aus der Wechselstempel-Steuer haben im ersten Vierteljahre des laufenden Etatsjahres, also in der Zeit vom 1. April bis zum 30. Juni zusammen 81,790,634 Mk. betragen. Sie sind gegen die Einnahmen deffelben Vierteljahres im Vorjahre um 3,395,435 Mk. zurückgeblieben. Am ungünstigsten gestalteten sich die Einnahmen aus den Zöllen und gemeinschaftlichen Verbrauchs- Steuern ; denn sie weisen einen Minderbetrag von 3,869,696 Mk. auf, und hierzu kommt die Minder-Einnahme der Reichseisenbahn-Verwaltung mit 315,150 Mk. Dieser Gejammt-Ausfall von 4,184,846 Mk. wird indeß um die Summe von 789,411 Mk. verringert; denn die letztere repräsentirt die Mehr-Einnahmen aus der Wechselstempel-Steuer und die Mehr-Einnahmen der Post- und Telegraphen-Verwaltung. Berlin, 7. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." erkennt die großen Schlappen der Rusten ganz an und knüpft daran folgende Bemerkung: „Nur kurzsichtige Politiker können der Annahme zuneigen, daß dieser Verlaus der Dinge die russischen Staatslenker einem Friedensschluste geeigneter machen werde. Das gerade Gegentheil ist der Fall und die heutigen Petersburger Nachrichten, welche die Mobilmachung und den bevorstehenden Abmarsch des russischen Garde- Eorps, sowie anderer Heerestheile melden, liefern bereits den ohnehin wohl kaum nöthigen Beleg, daß Rußland gewillt ist, für das einmal in Aussicht genommene Ziel mit Ausbietung, wenn es sein muß, aller Kräfte einzuftehen. In einem Kriege mit europäischen Großmächten wäre für Rußland nach militärischen Mißerfolgen ein Friedensabschluß möglich, in einem Türkenkriege aber, der obendrein ausdrücklich für den oben bezeichneten Zweck unternommen worden, nicht. Man darf annehmen, daß fortan die russische Staats- und Kriegsleitung die militärischen Rücksichten in erster Reihe, wenn nicht ausschließlich, maßgebend ft in lassen und demgemäß die Anordnungen für die Fortsetzung des Krieges in einer Weise getroffen werden, welche die unter allen Umständen gefährliche Unterschätzung der Kraft und Leistungsfähigkeit des Gegners nicht nur aus- schließt, sondern die russische Armee derselben in jeder Hinsicht gewachsen sein läßt. Berlin, 8. August. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht bte Ernennung des Ministerial-Directors Homeyer zum Unter-Staatssecretär im Staats- Ministerium. HeKerreich. Wien, 7. August. Die „Polst. Corresp." meldet aus Belgrad: Di- Skupschtina votirte vor ihrer Vertagung sämmtliche Finanz-Vorlagen und sprach sich aus die Befürwortung des Minister-Präsidenten Ristic für die weitere Zäh- lung des Tributs an die Pforte aus. — Ristic geht in den nächsten Tagen nach Wien. — Die Nachricht, daß Serbien 40,000 Mann mobilisire, ist falsch. Die Redaction der „Polit. Corresp." bemerkt hierzu: Von anderer Seite wird uns aus Belgrad gemeldet, daß gerade in der jüngsten Zeit die militärischen Vorbereitungen Seitens der serbischen Regierung, wenn auch nicht in bedeutendem Umfange, fortgesetzt werden. Ischl, 7. August. Der Kaiser von Oesterreich fährt morgen dem deutschen Kaiser nach Strobel entgegen. Die Ankunft der beiden Monarchen in Ischl findet morgen Mittag statt, woselbst Nachmittags ein Ausflug nach Hallstadt unternommen wird. Bad Gastein, 7. August. Kaiser Wilhelm ist um 3 Uhr Nachmittags unter stürmischem Hochrufen der zahlreich versammelten Kurgäste nach Salzburg abgereist. Der Kaiser sagte dem Bürgermeister beim Abschiede: „Er hoffe im nächsten Jahre, wenn es Gottes Wille sei, wieder zu kommen". Salzburg, 7. August. Der deutsche Kaiser ist heute Abend 7y2 Uhr hier eingetroffen; auf dem Bahnhofe waren im Auftrage des Kaisers Franz Joseph zum Empfange anwesend: Flügel-Adjutant Oberst-Lieutenant Spinetti, Statthalter Graf Thun, Landes-Hauptmann v. Lamberg und Platz-Commandaut Graf Grünne. Von dem zahlreich versammelten Publikum wurde der Kaiser sympathisch begrüßt. _ Salzburg, 8. August. Kaiser Wilhelm ist um 8 Uhr Morgens nach Ischl abgereist. Der Monarch verabschiedete sich freundlichst von dem Statthalter Grafen Thun und dem Landes-Hauptmann von Lamberg. Pesth, 6. August. In Kroatien ist die Agitation für eine Annexion türkischer Provinzen und gegen die ungarische Grenzbahn-Vorlage im Wachsen begriffen. Sämmtliche Gemeinden des Grenzgebiets entsenden Delegirte zu der Versammlung, die am 13. August stattfinden soll. — Mollinary beharrt auf seinem Entlaffungsgesuche. Schweiz. Aus der Schweiz. In Zürich steht ein großer Eisenbahnstrike Aussicht. Herr Coutin, der technische Betriebs-Director der Nordostbahn, h eine Revision des Besoldungs-Tarifs vorgenommen und dabei so erheblich Lohnreductionen angesetzt, daß sich das Zug- und Beamten-Personal fast in seiner Paris, 6. August. Frankreich macht jetzt eine Periode durch, in der e ne kleinliche Clique sich in Nadelstichen erschöpft, um die Massen wild zu machen und dann zur „Rettung der Gesellschaft" mit starken Mitteln, mit Stahl und Eisen, vorgehen zu können. Daher hat jetzt gerade das Kleine, das vorgeht, seine Bedeutung, und die „Eorresp. Havas" zeigt den richtigen Takt, wenn sie bemerkt, die Nachrichten aus der Provinz gestalteten sich mehr und mehr zu einer förmlichen gerichtlichen Berichterstattung. Ihr heutiges Bulletin lautet: „Processe gegen Exporteure und Zeitungen nehmen üb°rall eine große Ausdehnung, obgleich die Resultate sehr verschieden sind. Viele Proceffe endigen mit Freisprechung, wenn es sich um Eolporteure und Buchhändler handelt. Die Proceffe gegen die Präfekten wegen Schadenersatzes für Herbot von Zeitungen endigen gewöhnlich mit der Jncompetenz-Erklärung der Richter. Die Zeitungen werden im Allgemeinen mehr oder minder stark betraft." Es folgt die Angabe einer Reihe der neuesten Vermtheilungen, unter denen sich besonders durch Strenge die des algerischen Reveil wegen Beleidi- gllug der Bischöfe auszeichnet. Ein höchst ausgiebiges Feld der Verfolgung bietet die „Verbreitung falscher Nachrichten", da der Begriff von solchen, sehr weit ist und die wahrste der Wahrheiten zu Gefängniß- und Geldstrafen führen rynn, wenn sie unter die Loupe von eingenommenen oder augendienerischen Be- urtheilern kommt, wie es in solchen aufgeregten Zeiten nur zu häufig vorzukommen pflegt. Die Regierung aber will um jeden Preis einschüchtern ; die Folge wird lehren, ob ihr dies gelingt. Daß der 16. Mai in materieller Hin- icht ein Fluch für Frankreich ist, unterliegt keinem Zweifel mehr. Schon rüber hatte das „Journal des D^bats" bei Prüfung des Ergebniffes der Steuern für das erste Halbjahr nachgewiesen, daß der Ertrag derselben nach dem 16. Mai geringer geworden sei. Die letzte Nummer des statistischen Bulletins des Finanz-Ministeriums, in welchem der Ertrag nach Monaten und im Einzelnen aufgeführt wird, gibt jetzt der genannten Zeitung vollkommen Recht. „Im April", schreibt das „Journal des D6bats", „hatten wir einen Ueber- chuß von 2,706,000 Franken im Vergleich mit dem Voranschlag des Budgets. Der Ueberschuß beträgt 8,210,000 Franken für den Monat Mai, in Folge einer starken in diesem Monate verwirklichten Einfuhr von Waaren. Der Monat Juni ergibt ein Deficit von 555,000 Franken. Ein solches Ergebniß kam seit geraumer Zeit nicht vor. Man konnte den sichern Beweis der ganz bedauerlichen Geschäftsstockung nicht schneller haben, eine Stockung, die ihre Grenze noch nicht erreicht zu haben scheint. Beim Artikel der Bewegung der Renten- Eintragung beweist dieses Document, daß trotz der Hauffe, welche auf die Werthe an der Börse gemacht wurde, die wirklichen Operationen auf die Urkunden der öffentlichen Schuld nur in sehr bescheidenen Verhältnissen stattfan- den." Der „Temps" bringt heute eine Stelle aus einem Briefe aus der Provinz, worin die Thatsache besprochen wird, daß „das, was vom 16. Mai ausgeht und Anfangs enorm, unglaublich schien, jetzt ganz alltäglich erscheint" und man sich in der Provinz gar nicht mehr über die Pariser Depeschen wundert, „so sehr ist es dieselbe Geschichte jeden Tag: Mißbrauch des Buchstabens des Gesetzes, Gewaltthaten und Plackereien von Seiten der Verwaltung, Vertilgung des republikanischen, ja, einfach liberalen Elementes, endlich schonungslose Mißhandlung der besten Eigenschaften der Nation und des Jnstinctes der Sittlichkeit." England London, 7. August. Im Uuterhause richtete Kenealy die Anfrage an die Regierung, ob dieselbe über die Existenz eines Einvernehmens zwischen Rußland, Oesterreich und Deutschland bezüglich der Theilung der Türkei informirt sei. Schatzkanzler Northcote entgegnete, die Regierung habe keine bezügliche Information, welche sie mittheilen könnte, woraus Kenealy äußerte, diese Antwort sei wenig befriedigend ; er werde seine Frage wiederholen. Unter--L>taats- secretär Bourke theilte auf Veranlassung von Seiten Whitwell's mit, daß der Handelsvertrag zwischen Italien und Frankreich^unterzeichnet^sU^^^^E^^^ Der orientalische Krieg. Wien, 7. Altgust. Die „Preffe" enthält folgende Meldungen: Belgrad. Die Rüstungen werden mit größter Beschleunigung betrieben. Dw Miliz-Brigaden von Semendria, Zagolira und Kragnjewatsch sind emfcerufen worden und sollen am 13. August an die Grenze rücken; die Officnre des stehenden Heeres erhielten den Befehl, binnen 48 Stunden sich bei ihren Regimentern einzufinden. — Konstantinopel. Suleiman Pascha wurde angewiesen, den Uebergang über den Balkan zu erzwingen, sein Corps soll das Centrum müssen. übt, 1. 5. L o k a l » N o t i z. Gießen, 10. August. Unsere Leser machen wir auf das heute Abend in der Stadtkirche stattfindende Orgel-Concert des erblindeten Orgelvirtuosen Herrn Karl Grothe aus Berlin aufmerksam. Die sich für gute Musik, namentlich für elastische Kirchenmusik, resp. Orgeloorträge Jnteressirenden können diesem Kunstgenüsse um so mehr mit freudiger Zuversicht entgegensehen, als Herrn Grothe von competentester Seite die rühmlichsten Zeugnisse gegeben werden. In Berlin, Dresden, Leipzig, Torgau u s. w. hat er feine Zuhörer mit Entzücken und Verwunderung erfüllt. Ein tüchtiger Organist einer Nachbarstadt schreibt uns über den Künstler: „Herr Karl Grothe ist ein großer Virtuos; ich habe seinen Vorträgen mit freudigem Erstaunen xv- gehört. Er stt derselbe, der im vergangenen Jahre im Dome zu Merseburg vor dem Kaiser Wilhelm und den anwesenden hohen Herrschaften in dem Orgel-Concerte unbestritten den Sieg davon getragen hat.- Mehr bedarf es wohl nicht zur Empfehlung des jungen, kaum 22 Jahre zählenden Künstlers, von dem wir nur noch mittheilen wollen, daß er in Folge einer Erkältung seit seinem 7. Lebensjahre erblindet ist. Sein Unternehmen sei edlen und kunstliebenden Herzen hiermit bestens empfohlen. --Der hiesige Nuderclub veranstaltet kommenden Sonntag einen Ausflug per Boot nach Weilburg. Die passiven Mitglieder sind etngeladen, sich an dieser schönen Parthie per Bahn zu betheiltgen. Das Versammlungslocal in Weilburg wird das Hotel zur Traube sein. Rückfahrt sämmtlicher Mitglieder per Bahn 8 Uhr Abends. --Auf dem letzten Viehmarkte waren aufgetrieben: 1910 Stück Rindvieh sowie 575 Schweine. --Nach einem Erkenntniß des Reichs-Ober-Handelsgerichts stehen Studenten während der Zeit ihrer Unioersitätsstudien in väterlicher Gewalt und können demzufolge Rechtsgejchäfte mit Dritten rechtsverbindlich nicht abschließen, selbst wenn sie außerhalb des elterlichen Hauses sich aufhalten, sich selbstständig ernähren und großjährig sind. Um die angedeuteten Zwecke zu erreichen, ist es klar, daß für die große Bevölkerung Berlins ein einzelner Mann schwerlich ausreichen würde, es müßten ihm vorläufig wenigstens Assistenten beigegeben werden. Durchaus wünschenswerth erscheint es, die Zusammensetzung des Personals so zu treffen, daß in demselben nicht blos die Chemie, sondern auch die Kenntniß der vegetabilischen Rohstoffe und die Fähigkeit im Mikroskopiren ihre geeigneten Vertreter finden. In besonders schwierigen Fällen würden auch Specialisten, außerhalb der Station stehend, mit Untersuchungen betraut werden müssen. Welche Behörde nun auch, sei es das König!. Polizei-Präsidium, welches bereits eine derartige Kontrole innerhalb gewister, allerdings sehr beschränkter Grenzen ausübt, sei eS der Magistrat — die zu errichtende Kontrol-Kommisfion oder Kontrol-Sta- tton untergeordnet werden möchte, immerhin wird eine möglichst selbständige Stellung derselben wünschenswerth sein. Sie würde auch vornehmlich der vorgeordneten Behörde die Gesichtspunkte dazulegen haben, nach welchen bei Entnahme, resp. Kauf von Proben verfahren werden müßte. Untersuchungen für Private würden nur gegen Entschädigung und soweit die offiziellen Arbeiten dadurch nicht beeinträchtigt werden, ausgeführt werden können. der Armee bilden. Achmed Ejub Pascha hat sich bei Rasgrad mit 40,000 Mann und 15 Batterien verschanzt. Küstendsche ward gestern wieder beschoffen. Bisher haben die türkischen Schiffe keine Truppen an's Land gesetzt. — Athen. Hier herrscht große Aufregung; die Mobilmachung von 40,000 Mann wird als bevorstehend betrachtet. Wien, 7. August. Die (ministerielle) „Wiener Abend-Post" constatirt die allseitige Zurückdrängung der Ruffen aus Bulgarien, sowie die Einschließung Gurko's. — Die Pforte hat Neigung zum Frieden, aber nur auf der Basis der Andraffy'schen Note, ausgedrückt. Die Mächte sind indeß abgeneigt, derzeit eine Vermittlung einzuleiten. — Massen von türkischen Irregulären sind an der serbischen Grenze concentrirt. Die Pforte ist entschloffen, die erste Regung Serbiens mit einem Einmarsch zu beantworten ohne Rücksicht auf etwaige Vorstellungen. Konstantinopel, 7. August. Das „Amtsblatt" bringt ein Reglement in Betreff der Bildung einer Konstantinopeler Bürgergarde, welche otto- manische Unterthanen aller Bekenntnisse umfaffen soll. — Nach einer Depesche Suleiman Pascha's concentriren sich die Russen in Hainboghaz. — Die in Folge der bekannten Demonstration gegen Redis Pascha Exilirten wurden begnadigt. — Ein russisches Schiff bohrte Samstag Nacht drei kleine vor Kilios am Eingang des Bosporus ankernde türkische Handelsschiffe in den Grund. Konstantinopel, 7. August. Aarifi Pascha wurde zum Präsidenten des Senats ernannt. — Eine in den Journalen veröffentlichte Note dementirt, daß Midhat Pascha mit einer Mission in Europa betraut sei. Wien, 8. August. Der „Neuen Fr. Pr." wird aus Schumla vom 6. August telegraphirt: Suleiman Pascha meldet, daß sich die Russen jenseits des Balkans auf der ganzen Linie zurückziehen. Eine Stunde westlich von Popkoi, in der Nähe von Eski-Djuma, stießen türkische Patrouillen auf ein großes russisches Lager. — Die „Deutsche Ztg." berichtet aus Belgrad vom 7. August: 12 Bataillone Infanterie, welche in den Lagern um Belgrad, Kra- gujewatz und Negotin stehen, und die Artillerie des Timok-Corps — 5 Feld- Batterien zu je 8 Geschützen — haben Befehl erhalten, an die Grenze gegen Negotin und Saitsckar abzurücken. — Das „Fremdenblatt" meldet aus Orsowa vom 7. August: Die Zahl der vor Küstendsche erschienenen türkischen Kriegsschiffe beträgt sieben , darunter zwei Transportschiffe mit Landungs-Truppen. Die Nuffen halten die Stadt, die von den Türken bombardirt wird, noch immer besetzt und leisten energischen Widerstand. Anodolköi ist noch in russischen Händen. Prinz Haffan steht nördlich von Bimroedi. Die Russen halten sämmt- liche Positionen der Eisenbahn-Linie Küstendsche-Czernawoda besetzt. — Das „Fremdenblatt" erklärt die Meldungen über unmittelbar bevorstehende oder sich vorbereitende serbische Actionen für unbegründet. 2. 3. Großen betriebene, daß z. B. Pfeffer, Zimmt rc. in ganzen Körnern resp. Rinden mehrfach theurer sind als im gemahlenen Zustande. Hier hätte es nun jede Hausfrau in der Hand sich zu schützen, indem sie die Gewürze felber zerkleinerte; allein theils aus Bequemlichkeit, theils, namentlich in größeren Wirthschaften, auch aus Mangel an Reit unterbleibt das nur zu oft. — Auch das Salz enthält öfter fremde Beimengungen, die zuweilen absichtlich hinzugefugt sind. 8. Mehl und Brot. Sollten auch die Fälschungen von Mebl und Brot bei uns bis jetzt nicht so häufig vorgekommen sein, so mahnen doch die Fälle, die er ft vor Kurzem am Rhein das gerichtliche Einschreiten wegen Vermengung des Mehles mit Gyps nothig machten und die offene Anpreisung des sogenannten Kunstmehls (Gyps und Schwerspatb) aus Rotterdam, vor welchem sogar ec. Exc. der Herr Handels- mimfter sich verpflichtet sah zu warnen, zur größten Vorsicht. Es ist außerdem erwiesen, daß von gewissenlosen deutschen Händlern den Mühlen-Etablissements Schwer- spath zum Vermengen mit Mehl angeboten ist. — Die häufigsten Unredlichkeiten, die berm Handel mit Mehl vorkommen, bestehen darin, daß das schlechteste Weizenmehl unter Roggenmehl gemischt oder letzteres mit Gerftenmehl (aus den Graupenfabriken) vermengt wird. Auch kommen Verfälschungen mit Bohnenmehl, Kartoffelmehl oder dcrgl. vor. ( außer den eigentlichen Nahrungsmitteln noch andere Gegenstände de« häuslichen Bedarfs der Kontrole der Station zu unterstellen. Ein wichtiger derartiger Artikel ist die Seife, welcher öfter außerordentlich viel Wasser, zuweilen auch Stärke rc. beigemischt wird. Ebenso sind die Tapeten, Kleiderstoffe, Beleuchtungsstoffe, speciell Petroleum mit Bezug auf seine Reinheit, mineralische und künstliche Heizstoffe u. s. w. in Betracht zu ziehen. Erst vor Kurzem ist wieder in Sagan Tarlatan gefunden, der mit dem so giftigen Schweinfurter Grün förmlich beklebt war, und ebenso bat man schwarzes seidenes Garn als mit Bleisalzen gefärbt erkannt. Organisation flnb Kosten der Kontrol-Station. Unterhaltung des Laboratoriums, ind. Ankäufe der Proben und cd ent. Honorar für Specialarbeiten Gehalt des Vorstehers Gehalt des 1. Assistenten Gehalt des 2. Assistenten............. Für die Bedienung ind. Wohnung 4500 JL 6l >00 , 3000 , 2000 „ 1500 „ 17000 JL Landwirthschaftliches. Nachrichten aus dem Klub der Iandwirthe ;u Berlin. Denkschrift betreffend die Errichtung einer Kontrol-Station für Lebensrnittel in Berlin. (Schluß.) 5. Kaffee, The- und Chokolade. Beim Kaffee sind -4 leider die Haus- frauen zum Theil selber welche eine Faischung begehen, indem sie den Kaffee mit schonen. Roggenkaffee, Felgenkaffee -o mengen; im großartigsten Matze findet aber diese Fälschung seitens der Händler bei dem sogenannten Stampfkaffee statt, wo abgesehen von der schlechtesten Qualität des Kaffees massenhaft die erwähnten Surrogate we£nK?r21J(^t no$ schummere, zugesetzt werden. Selbst diese Surrogate sind oft wieder gefälscht, wie z. B. der Feigenkaffee mit Roggenkaffee, die Cichorien mit Runkelrüben unb iogar maö in «elgien im großen Maßstabe fonftatirt ist, mit fein gemahlenem Torfabfall! — Auch die rohen Kaffeebohnen unterliegen der Fälschung. Man färbt sie ßrün mit Berliner Blau und chromsaurem Bleioxyd oder bereitet gar künstliche Bohnen aus Brot und aus Thon, wie das bei den Sendungen für die Armee 1870/71 bemerkt wurde. Beim Thee kommen bekanntlich ähnliche Färbungen vor; außerdem wird er öfter Zustand gebracht""" gemengt, oder gar gebrauchter Thee wieder in verkaufsfähigen Die Chokolade verdient ebenso regelmäßig auf Verfälschungen geprüft zu werden, denn daran fehlt es gerade bei diesem Artikel am wenigsten. Fast sämmtliche Choko- U » aUr£ billigeren Sorten, namentlich das sog. Chokoladcnpulver, sind rnll^Kartoffelstarke, Dextrin, oft auch mit gemahlenen Eicheln, Mandelschalen u. s. w. Zucker Wenn auch der Zucker in ganzen Broden seltener der Fälschung Ä 5 noS U"hr aber beim sog. Kochzucker die Bestimmung dc's Feuchtigkeitsgehaltes, die von kleineren Händlern Öfter absichtlich — natürlich bis zu einer gewissen Greirze — vermehrt wird, von Wichtigkeit. Der Kochzucker, sowie u ÄQnnte gemahlene Melis sind außerdem zuweilen mit Dextrin, Mehl, ja selbst zucket statt^ vermengt und ebenso finden hin und wieder Verfälschungen mit Kartoffel- kf36' ?nIi? wie.6ci der Chokolade werden auch die Gewürze mit mit gemahlenen Sicheln, Wicken, Mandelschalen, ja selbst angeblich mit Sagespanen u. s. w. vermengt. Tie Fälschung ist eine so im Was nun den Kostenpunkt anbetrifft, so dürften zur Begründung der Anstalt ganz annähernd folgende Ausgaben in Betracht kommen, wobei vorausgesetzt wird, daß die Stadt Berlin ein geeignetes Lokal mit Heizung, Beleuchtung und Wasser dazu eins räumt- I. Einmalige Ausgaben. Einrichtung des Laboratoriums ind. Bibliothek 15,000 IL Jährliche Ausgaben. Arbeitsversteigerung Co lnot- 4418) sollen nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche werden, lautern (350 4148) 6g. Wilh. Weidig. Eichen-Stämme von 16—53 Ctm. Dicke, 7—14 Meter Länge — 35 Cbm., Wald, Heegkops, Saulache, Kratzberg und Linnes: Eichen-Stämme von 16—52 Ctm. Dicke, 2—12 Meter Länge — 45 Cbm. 5 7 321 scheer: Eichen-Stämme von 16—48 Ctm. Dicke, 5—16 Meter Länge — 46 Cbm., 10-17 = 52 15—34 Lärcheu- 2800 ziehbar. Garten-Straße B- 1656/ig. 5,000 * 109 123 10 275 10 5 30 74 89 88 7 43 17 Buchen Eichen, Birken . Eichenscheit u. Knüppel, Buchenscheit u. „ Weichholz-Knüppel, Kiefern- „ Reiser u. „ Stockholz. 169 15 9 Scheiter Rmtr. 34 8 Versteigerung in Accord gegeben als: zu Garbenteich. Montag den 13. August, Nachmittags um 4 Uhr, auf dem Rathhaus zu Garbenteich Probe" ^qO > •'61'00' • • ' 3000 » ’ 2000 » - ' |50Ü> 4369) Ein junger Geschäftsmann, 29 Jahr, evangelisch, gebildet und von angenehmem Aeußern, sucht eine Lebensgefährtin. Angenehmer Character und Bildung vorausgesetzt; etwas Vermögen erwünscht. Junge Damen oder Wittwen erfahren Näheres auf selbstgeschriebene Offerten nebst Photographie unter M. A. 12 postlagernd Bahnhof Treysa (Main-Weser-Bahn). Nicht zusagenden Falles erfolgen Brief wie Photographie zurück. Verschwiegenheit Ehrensache. Buchen- u. Birken-Stämme von 31—44 Ctm. Dicke, 5—10 Meter Länge = 5 Cbm., Fichten-Derbstangen. Zusammenkunft am s. g. Abtsteich am Lehnheimer Feld. Die Eichen-Stämme sind meist Wagnerholz, die Eichen - und Fichten- der Milch, so ist auch dieses derselben bester Butlerpulver. Außer- g rc. als Zusap zur unftbutter, von der in öfter als echte Butter her bekannt, bah Faß- zeknetet und als frische schungen mit ytoäten n Dorfommtu. - Hier tion. man ihm rineMeM Zusatz von Mrveiß ttin, SßotjiSan^on k. Eichen- und 427 Fichten-Derbstangen. Zusammenkunft im District Brühl zunächst der Homberger Straße. II. Dienstag den 21. d. M. in den Dtstricten Eisenkaute, Buch^ Alleinverkauf der Prof. Dr. Meidinger - Füllöfen vom Eisenwerk Kaisers- Wersteigerungen. Montag den 13. d. Mts-, von Vormittags präcis 9 Uhr ab, Wird im Gemeindewald von Hörnsheim folgendes Holz öffentlich versteigert werden: 21 Eichenstämme — 13,73 Festmeter, 2 Kiefernstämme — 0,43 „ 25 Etchenftangen I. Klasse, 3 Kiefernftangen I. „ t mancher C,vnftrM verdächtig Anzeichüi n Küpser in benselbm .der in Anbettacht bei t doch sogar Pasteur eingemachten Erbsen ic. die Bezeichnung Fit Je €le De empfiehlt alle Arten Oefen und Herde, Abtrittsrohre in Guß und Thon, Säulen, eiferne Träger, Alte Eifenbahnschienen. Buchen-, Birken-Stämme von 34—49 Ctm. Dicke, 4—9 Meter Länge = 7 Cbm., Aspen- und Linden-Stämme von 18—34 Ctm. Dicke, 7—9 Meter Länge = 3 Cbm., Eichen- und 380 Fichten-Derbstangen. Zusammenkunft im District Eisenkaute an der s. g. Wälterspfütze. III. Mittwoch den 22. d. M. in den Districten Linnes und Buch- Waschmittel HENKEL&C2 Holzversteigerung in den Waldungen des Großherzoglichen Hauses der Obersörsterei Nieder - Ohmen. 4406) Es werden versteigert, jeden Tag von Morgens 9 Uhr an: L Montag den 20. d. Mts. in den Districten Brühl, Tränklache, Pferdsbacher Holz, Pfingstweide und Buchholz: Besondere Bekanntmachung. Brunnenanlage. Dienstag den 14. d. Mts., Morgens 10 Uhr, -soll dahier die Anlage eines Brunnens in dem Orte Odenhausen vergeben werden, bestehend in Abteufung und Ausmauerung des Brunnenschachtes, Lieferung von Lung- steinen zur Abdeckung des Brunnens, sowie einer hölzerner Pumpe. Crofdorf, den 8. August 1877. Der Bürgermeister: 38 Raummtr 56 9 3 1111 49,30 „ eingehtli zu wollen, aß die zu Lebensmittel gefälscht )heit zuträglicherlZu- m ob der Preis der geeigneten Fällen eine n großem Nutzen seines doch zu empsehltN stände des hässlich» derart'aer Artikel kst 1U* Stärke rc. de ge- ksr"» 1. Weißbinderarbeit, veranschl. zu 2. Schreinerarbeit, „ „ 3. Glaserarbeit, „ „ Gießen, den 8. August 1877. I. A.: Körner, 4400)Bezirksbauaufseher. Stangen zu Sparren, Deichseln, Letterbäumen, Gerüststangen rc. geeignet. IV. Freitag den 2 4. d. M. bei Gastwirth Weber zu Nieder- Ohmen aus den Districten Brühl, Tränklache, Pferdsbacher Holz, Pfingstweide und Buchwald: Herr J. H. Metz, Fahnenfabrikant zu Cassel, lieferte dem unterzeichneten Kriegerverein eine Fahne, welche in jeder Beziehung entsprach. Geschmackvoll, dauerhaft und billig gearbeitet, soll dieses Sinnbild der militärischen Ehre und sichtbare Zeichen des Zusammenhaltens hoffentlich noch lange Jahre unserem Verein voranleuchten. Allen Vereinen empfiehlt die Fahnen-Fabrtk von I H» Metz. 4410) Der Vorsitzende des Kriegervereins Mansbach Freiherr v. Mansbach, Lieutenant a. D- Nadelholz, Aspen 451 Steigliebhaber wollen das Holz vorher ansehen. Grünberg, am 4. August 1877. Grobherzogliche Obersörsterei Nieder-Ohmen. Hüter. W1:?. "•Ms Spällut ®r?‘ b-i Ä« der äÄ (Typs ift qud”lb,lji V4öantenbt Z '«6 mnginU«W-: >es JU(W dein welche f^nfubftan* J! inb mit mQn | ?rra>tab« ift. -onerinai-kvesens Unb "ne Kontrsle des ^°le sich nicht auch eckt. Dah gerade in oder gefallenem M »roßer Theil kranken , annt und eine sorg- m sogar künstliche besonders wichtig er: "steisch auf Trichinen ble der Fleischwaaren sei, bliebe weiterer Großrechtenbach, den 7. August 1877. Das Bürgermeister Amt. 4408)Hardt. ' offÄ wär- LwiMgen Buchungen bereits ifidftlv' L oüS( chränkler jfioö oder ^llnng Lärchen- „ Buchen- „ Vollständiger Ersatz für Seife. — Bedeutende Ersparnis an Zeit und Kosten. — Die Wäscke wird ohne Bleiche blendend weiß und vollkommen geruchlos. — Reinigung der Gardinen und piyen ohne Reibung. - Gänzliche Unschädlichkeit für die Wäsche garantirt. großen zu genügenden Versuchen gratis und franco. — Depots zu errichten gesucht. (2920 Vermischte Anzeigen. „ 4409) Gesucht sofort repräsentationsfähige Persönlichkeiten behufs Gewinnung von Abonnenten auf die „allgem. Handelsund Auskunfts - Zeitung" in Hamburg, gegen hohe Provision._________________ 4422) Von einem verwittweten Familienvater wird eine erfahrene Person, welche alle Hausarbeiten versteht, gesucht. Dieselbe müßte durchaus brav und zuverlässig fein, da ihr der Haushalt ganz selbstständig anvertraut werden würde. Honorar bis 200 Exped. d. Bltts. gibt Auskunft. Em schwarzseidener Handschuh am Sonntag Abend auf dem Brand verloren. Abzugeben in der Exped. d. Bltts. Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns, macht die Butter fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paquet, ausreichend für 500 Liter Milch, ä 50 Käse- & Butterfarbe, per Flacon ä 60 zu haben bei (3345 _____C. F. Semniler in Giessen. 4368) Sehr gut? süße Milch, als auch Dickmileh, stets zu haben bei Ph. Müller, Löwengasse Nr. 161. Ieilgevolenes. 4421) Ein schöner Garten mit kleinem Wohnhaus (6 bewohnbare Räume enthaltend) ift unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei_______I. B litz. 4423) Ein schwerer zweispänniger Wagen ift theilungshalber sofort billig zu verkaufen auf der Badenburg bei Gießen. Lärchen- „ „ 18—34 „ „ 10—14 „ H. von Gimborn’s T a n n i n-, A1 i z a r i n-, Gallus-Kaiser-, Salon- und andere Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, grosse Flüssigkeiten und schnelles Trocknen aus und liefern noch nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Copien. Lager in den div, Sorten, sowie auch in Carmin, blauer Tinte, flüssigem Leim, Stempelfarben etc. befinden sich bei Julius Hoos in Giessen. 3320) II. Kühn 4250) Ein geruchloses Clolet (in Form einer Comode), 1 Petroleum-Lüster, 1- und 2thünge Kleiderschränke, Bettstellen (2schläf- rig), 1 Sesselstuhl, 1 runder Tisch, Haarmatratzen und sehr gutes Bettwerk verkaufe ich billig. I. Rothenberger, Lindenplatz. 4397) Kornstroh verkauft _________________K- Euler, Neustadt. 4379) Mehrere Paare Pfautauben verschiedener Farbe zu verkaufen bet Ferd. Schmidt. Kermietyungen. 4407) Ein Zimmer zu vermiethen. ________I. Balser, Grünbergerstraße. 4417) Möbltrtes Zimmer zu vermiethen. _________________Reichensand Ltt. C. 134. 4416) In meinem Htnterhause ist eine Wohnung, bestehend aus 2 bis 3 Zimmern nebst Zubehör, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Emil Lotz, Kirchenplatz. 4420) Ein kleines Familienlogts zu vermiethen. Phil. Bötz, Gartfeld. 4253) Auf dem Seltersberg ist eine Wohnung von 6 Zimmern und Zubehör zu vermiethen. Näheres bei I. Blitz und bei der Exped. b. Bltts.________________ 4399) Wolken gaste C. 90 ift ein mö- blirtes Mansardenzimmer an einen Herrn alsbald zu vermiethen.____________________ 3723) Eine Wohnung von 6 Zimmern rc. ist zu vermiethen und bis 1. October be- 4360) Samstag den 11. d. M. bin ich auf dem Gießener Gemüsemarkt mit blühenden Topfgewächsen (hauptsächlich Fuchsien), Roth- und Weißkraut, Gurken, guten Kartoffeln und großen Sellerie-Knollen. Alsfeld, den 5. August 1877. ____Gärtner Jean Frick. 4389) Frühe Rosenkartoffeln verkauft Gärtner I. Schaum. Käs- Härings- Versandti! 4411) Neue Holland. Snperior-Kron -rand - Vvllhärtnge pr. Va» Tönnchen 3 —, pr. Vie Tönnchen M. 5.^-, pr. V# Tonne M. 9Vz. Neue Russische Kron Sardinen pr. Fäßl. M. 2.73. Carl Bender, Domplatz 2, in Frankfurt a. M. 4404) Ein wachsamer Hofhund, 2 Jahre alt, zu verkaufen. Gartfeld 114,7. 4145) In meinem neuerbauten Hause vor dem Neuenweger-Thor sind drei Familienwohnungen von je 5 Zimmern und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und bis zum 1. October beziehbar. Das Nähere kann bei Herrn Ehr. Vix, am Neuwegerthor erfragt werden. __________Peter Pitz, Zimmermeister. 4361) Ein möbltrtes Zimmer zu ver- miethen.__________________Flügelsgasse 94. 4363) Ein frost- und wasserfreier Keller ist zu vermiethen bet H. M. JugHardt, Marktstraße. 18-34 „ „ 10-14 „ „ = 3 „ 38-53 „ „ 5-10 „ „ = 46 „ 4366) ©inebiefige Clgarrenfabrik sucht unter sehr vortheilhaften Bedingunc en einen Lehrling aus anständiger Familie, mit den nöthigen Vorkenntniffen versehen, zum baldigen Eintritt. Offerten bittet man unter F. Nr. 200 bei der Exped. d. Bltts. niederzulegen.________________________________ 4364) Dieses Jahr werde ich meinen langjährigen Kunden wieder die Preiselsbeeren bringen. Brau Bleit, _________aus Erndtebrück. Stellen suchenden jedweder Branche kann das seit Jahre« renornmirte Bureau Germania zu Dresden aufs Wärmste empfohlen werden._______________'___________(4414 Zu miethen gesucht ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet in der oberen Stadt oder Seltersberg für einen Herrn. Offerten beförd.dieExpd.Bl. (4395 Mene holl. Vollhäringe empfiehlt (4271) Karl Hoffmann. Amerikanisches Kaffeemehl empfiehlt als besten Zusatz zum Kaffee 867) Schwarze chinesische Thee's, in bester Qualität, völlig rein und kräftig schmeckend, in Packeteu zu 1 Pfd. und */a Psd., sowie reinen, geprüften und analysirten süßen wie herben medicinischen Tokayer- unb Pepsinwein, Himbeersaft, condensirte Milch, Kindermehl, Fleischextrakt re., empfiehlt Die Universitäts-Apotheke ptm goldenen Enget in Gießen __________Dr. C, Laubinger.' 3 Erste Preismedaillen — 1 Verdienstmedaille 2 — Ehrendiplome — Gin goldenes Kreuz! _ Von allen Aerzten als das kostbarste und angenehmste Stärkungs- und Verdauungsmittel, sowie vielfach seines pikanten Geschmackes und seiner vorzüglichen Wirkung wegen als Medi- ctnal-Magenwein für Schwächliche und Magenleidende empfohlen ist der Aerztiiche Magenbitter, gen. L’Estomac. von Dr. med. Schrömbgens in Kaldenkirchen. Brochüre um jede Flasche. In Gießen zu haben bet: PH. Nau & Co., Jul. Wallach, I. A- Busch Söhne, Daniel Heil, Heinr. Kinkel, Conditor, Wilh. Flett, Neustadt, F. C. Henzerlina und C. Müller. (1175 Knüppel Reisig Stöcke Rmtr. Rmtr. Rmtr. 34 44 25 50 49 23 870 588 — WENZELS GARTEN. 4424) Sonntag den 12 August 1877: Großes Feuerwerk von dem Hof-'Kunll-NyrolechniKer C. Vidaccovich aus Höchst mit prncbtvoller Illumination des Gartens. 3 Böllerschüsse. Raketen mit Sternen. Raketen mit Schwärmern. Feuerräder (verschieden). Silberregen. such an der Masse i Mark. — Billete vorher bei den Herren Friseur G. Gerhardt, Schulstrosse und H. Flank, Seltersweg, ä 50 Ps. „ , O . tag Sämmtliche Weine auf Eis. — Nach Schluss des Feuerwerks BIEK im GLAS. JVB. Lei ungünstiger Witternng stndet das Abbrennen am folgenden Tage statt. IF. Wettsei« I - ■ -------- Programm des Feuerwerks : Böhmische Lichter mit Leuchtkugeln. Quadrat-Sonnen (großartig). Tourbillons. Goldregen. Pot ä feu (doppelt geladen). Raketen mit Sternen von allen Farben, u. s. w. u. s. w. Pot ä feu (einfach). Sonnen (in allen Nuancen). MB. Sämmtliche Piecen wechseln in verschiedenen Nummern ab. ZUM Schluß: Brillante bengalische Beleuchtung der ganzen Anlagen. Vielfachen Wünschen zu entsprechen und um größeren Familien den Besuch des Feuerwerks unv der 2"um»natwU, we che wirklich großartig und mit sehr bedeutenden Auslagen verbunden sind, zu ermöglichen, habe von Engag.rung erner Musikkapelle für dieses Mal abgesehen, um das EntrSe nicht zu hoch stellen zu müssen. — Lade deshalb ein verehrtes Publikum zu zah.rerchem - (tzeld-CourS. Pf Rm- V 16 9 16 16 20 16 4 65 59—64 24—28 24-38 33—38 65—70 16-19 -üanqßNvrL 'ptua® 4n(PPnlß Pistolen, doppelte • • Pistolen •■■■'• Holländische fl. lO-^tücke Ducaten...... 20 Francs-Stücke . . do. in Vt Englische Souvereigns Russische Imperiales • Dollars in Gold . • 4359) Sonntag den 12. August : Parthie an den Ludungs- brunnen. — Abgang präcis 2 Uhr von W-nzel's Warten. Freunde können durch Mitglieder eingefübrt werden. Der vorstana. - uoutzogs 4371) Em braver Junge, der tuft hat die Kaufmannschaft zu erlernen kann unter aünstigen Bedingungen treten. Nädere« be, der Ero^d. d. BlttS^ Veraniwortliche Redaction: A. Sch-oda. - Druck und Verla, der «rühl'sch-n Uni°.-Druckeret