1877. Donnerstag, den 10. Mai Wo 107, idnepwr AWW AilBze- lind AmlMait sm hrn Kreis Gießen I Des Himmelfahrtfestes wegen erscheint Freitag früh kein Anzeiger. iberg. von hast Hegerreich >eit 10. Mai, isik eingetroffen. ßvgkand (26$ , teil tion der Jntereffen der deutschen Generalin Aegypten über- Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Israel®01 *■ Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringevlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschland. Marburg, 5. Mai. Gegen den Landrath Mayer dahier ist nunmehr wegen der Spottschrift „Die Stiefelputzer" von der Staatsanwaltschaft die Anklage beim hiesigen Kreisgericht erhoben worden. Weinolsheim, 9. Mai. „Heute (schreibt ein Correspondent der „Landskrone") ist Pfarrer Graf aus dem Haftlocal in Oppenheim wieder hier, her zurückgekehrt. Schon am frühen Morgen wurden an dem Thurm der katholischen Kirche Fahnen ausgehängt und am Kirchhofsthor eine Ehrenpforte gebaut. Der edle Märtyrer (rectius „Mädchen-Züchtiger) wurde mit einer zweispännigen Chaise abgeholt. Als dieselbe in die Nähe des Ortes kam, wurde mit den Glocken zusammengeläuter und Freudenschüsse abgefeuert. An der Kirchthüre wurde Graf unter Händedrücken mit weinenden Augen von Amerika. Washington, 7. Mai. Der Schatzsecretär hat wiederum 10 Mill. Dollars 5.20 Bonds zur Rückzahlung gekündigt. Pesth, 7. Mai. Der Minister-Präsident v. Tisza wird am Mittwoch auf die Hemmung der Donau-Schifffahrt bezüglichen Theil der Jnterpella- Somsich's und ferner der Interpellation über die bei der Durchreise der Softas zu Temesvar vorgekommenen Unruhen beantworten. Triest, 7. Mai. Der seitherige russische General-Consul in Port Said Petrovitsch ist mit seiner Familie auf dem Lloyd-Dampfer „Pollux" hier an seine Emiffäre erlassen, um in den slavischen Gebieten, welche in der Gewalt der russischen Truppen sind, für ein neues nationales Leben in geistiger, kirchlicher und materieller Beziehung zu wirken. Asten. Capetown, 17. April In Prantoria ist am 12. April die englische Flagge aufgehißt und das Transvaal-Land England einverleibt worden. Der Präsident Burgers protestirte dagegen. Delegirte begeben sich nach Europa und Amerika, um bei den Mächten, welche die Transvaal-Republik anerkannt haben, zu protestiren. In Transvaal sind englische Truppen angekommen. Die Cap-Regierung hatte auch der Annectirung des westlichen Girgua-Landes zu- gestimmt. beschädigt. — Der Kaiser hat heute Vormittag Parade bei dem Fort Prinz August Württemberg unter Anwesenheit einer großen Zuschauermcnge gehalten. nächst in den heimischen Gewässern, um dieselben später Mittelmeer fortzusetzen. — Der „Reichs-Anz." schreibt: Die Vertretung London, 7. Mai. Die Morgenblätter publiciren den Text der Antwort des britischen Cabinets auf die russische Circular-Depesche, welche in der Depesche des Lord Derby an Lord Loftus vom l.Mai enthalten ist. Dieselbe lautet: Die Regierung der Königin empfing die Anzeige des Kaisers von Rußland, daß er seinen Armeen befohlen, die türkische Grenze zu überschreiten.. Sie könne zu ihrem tiefen Bedauern die Erklärungen und Folgerungen des Fürsten Gortschakoff nicht als Rechtfertigung des gefaßten Entschlusses acceptiren, da die Pforte trotz der Ablehnung des Protokolls wiederholt erklärt habe, daß sie be- . reit sei, die versprochenen Reformen auszusühren. Die englische Negierung 1 könne die Behauptung Gortschakoff's nicht als zutreffend anerkennen, daß die Antwort der Pforte jede Hoffnung auf Nachgiebigkeit gegen die Wünsche und Rathschläge Europas, sowie auf eine Bürgschaft für die Anwendung der pro- pvnirten Reformen vereitele. Die Ausdrucksweise der türkischen Note habe die Möglichkeit eines Friedensschlusses mit Montenegro oder einer gegenseitigen Ao rüstung nicht ausgeschlossen. Mit Geduld und Mäßigung auf beiden Seiten wäre der Zweck vielleicht noch erreicht worden. Die Regierung könne die Ansicht nicht theilen, daß dieser Schritt Rußlands vereinbar sei mit den Gefühlen und Interessen Europas. Die Regierung könne sich nicht verhehlen, daß die Concentrirung einer großen Armee an der türkischen Grenze ein wesentliches Hinderniß gegen die Pacification und gegen die Ausführung der Reformen bildet. Sie könne nicht glauben, daß die russische Invasion die vorhsvdenen Schwierigkeiten heben und die Lage der Christen in der Türkei bessern werde. russischen Unterthanen in Aegypten ist nunmehr auf den Consul in Alexandrien und die übrigen deutschen Consulate gegangen, nachdem die dortigen russischen Consular-Behörden ihre Amtsthätigkeit eingestellt haben. Berlin, 7. Mai. Nach authentischer Mittheilung stürzte bei dem Abbruch des Postgebäudes in der Spandauer Straße ein Gewölbe ein, wodurch ein Arbeiter und eine Frau verschüttet wurden; ihre Leichen sind bereits aus- gegrabeu. Berlin, 8. Mai. Das „Berl. Tagebll" meldet: Andrassy habe eine Instruction an seine auswärtigen Agenten erlassen, wonach Oesterreich entschlossen sei, nicht die vollendeten Thatsachen abzuwarten, vielmehr sofort das Nothwen- dige zu thun zur Wahrung seiner eigenen Interessen. Seine Wehrkraft sei vollkommen ausreichend. Wenn indeß der Kaiserstaat activ vorgehe, werde seine Action gleichwohl des feindseligen Charakters gegen irgend eine Kriegsmacht entbehren. Metz, 7. Mai. Die Gewalt des Feuers in der Kathedrale ist jetzt gebrochen und die Gefahr vorüber; nur aus den gothischen Pfeilern steigen noch Rauchwolken aus. Die Thurmubr ist unversehrt, der Dachstuhl niedergebrannt und das Innere der Kirche mehrfach durch herabgefallene brennende Holzstücke Der orientalische Krieg. Wien, 7. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet aus Athen: Das Ca- binet hat an die Pforte eine Protest-Note gerichtet aus Anlaß der Freilassung von mebreren inhaftirt gewesenen Führern von türkischen Räuberbanden, welche früher die griechischen Grenzbezirke beunruhigt hatten. Die Listen der Armee- Reserve sind im ganzen Königreich geschlossen; die Altersklassen vom 20. bis 30. Lebensjahre baben ein Contingent von 100,000 Mann ergeben. — Die „Presse" meldet: Die Türken haben auf der unteren Donau ein nach Triest gehöriges Getreideschiff unter österreichischer Flagge mit Beschlag belegt. Die Triester Seebehörde hat dagegen reclamirt. — Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest: In dem von den Türken bombardirten Hasen Beket befand sich ebenso wie in Oltenitza keinerlei Besatzung. ftum allein haben begrüßt. Moskau, 7. Mai. Das hiesige slavische Comit6 hat einen Aufruf ÄH I. Htß. «W Frauen und Mädchen empfangen und in die Kirche geleitet." Berlin, 7. Mai. Das heute zu Wilhelmshafen in Dienst gestellte Flotten-Geschwader, bestehend aus den Panzerschiffen „Preußen", „Deutschland", „Kaiser", „Friedrich Karl" und dem Aviso-Dampfer „Falke" soll am 28. Mai unter Contre-Admiral Bätsch seine Uebungen beginnen, und zwar zuvoraussichtlich im Das Verfahren der russischen Regierung handle der Stipulation des Pariser Vertrages zuwider, laut welcher Rußland und die anderen Signatur-Mächte sich verpflichtet haben, die Unabhängigkeit und Integrität der Türkei zu respec- tiren. Die Londoner Conferenz vom Jahre 1871 habe diese Stipulation bestätigt. Indem also der Kaiser auf eigene Faust gegen die Türkei vorging und ohne weitere Berathung mit den Bundesgenossen den Recurs an die Waffen nahm, trennte er sich von dem bislang behaupteten europäischen Einvernehmen und wich gleichzeitig von der Regel, der er feierlich zugestimmt, ab. Es ist unmöglich, die Folgen solcher Handlung abzusehen. Die Erklärung des Fürsten Gortschakoff, Rußland handle im Interesse Großbritanniens und der andern europäischen Mächte, könne die Zustimmung und Billigung der britischen Regierung nicht finden. London, 8. Mai. Das gestrige erste Wagner-Concert in der Albert- Halle war von 10,000 Personen, darunter die Herzogin von Edinburgh und andere Mitglieder der königlichen Familie, besucht. Wagner wurde enthusiastisch begrüßt. Er leitete den ersten, Kapellmeister Richter den zweiten Theil des Programms. Dasselbe umfaßte den Kaisermarsch, Rienzi, Tannhäuser und Rheingold. Frau Materna erntete stürmischen Beifall. Atakie« Rom, 7. Mai. Der Senat hat bei Fortsetzung der Debatte über den Gesetz Entwurf wegen Mißbrauchs des geistlichen Amtes einen von Cadorna und Lambertico zu Artikel 1 gestellten, Seitens des Justiz-Ministers mißbilligten Antrag mit 103 gegen 93 Stimmen angenommen, ebenso die übrigen Artikel mit unerheblichen Abänderungen; die Vorlage im Ganzen wurde jedoch mit 105 gegen 92 Stimmen abgelehnt. Rußland. Petersburg, 7. Mai. Die Antwort Englands auf das russische Rundschreiben wurde heute dem Kaiser vorgelegt. Die Correspondenz der „Agence Russe" bemerkt dazu, die Besorgnisse Englands vor künftigen Verwickelungen erschienen, was Rußland anbelange, unbegründet. Bezüglich Serbiens schreibt dieselbe Correspondenz, dasselbe werde stricte Neutralität bewahren. Petersburg, 8. Mai. Der Kaiser wurde bei seiner gestern Vormittag 10 Uhr erfolgten Ankunft sehr festlich empfangen; Abends war die Stadt illuminirt. — Das „Journal de St. Petersburg" bemerkt bei Veröffentlichung der Antwort Lord Derby's auf das Rundschreiben Gortschakoff's, daß von russischer Seite darauf keine Antwort erfolgen werde. Moskau, 7. Mai. Der Kaiser und die kaiserliche Familie haben Sonntags dem Gottesdienste in der Kremlkirche beigewohnt und sich sodann mit der Zaroslaw - Eisenbahn nach dem Sergtew-Kloster begeben. Abends 6 72 Uhr ist der Kaiser mit der kaiserlichen Familie nach Petersburg abgereist und wurde bei der Fahrt durch die Straßen überall von dem Publikum leb- ellschaft i, MM * Uhr, ''künstlich- Autlem lei mal —---- * o c e y i Zander . hu«- nm "entlaufen; t S?? d"rüb« d Uci der melre». ^kauf wird at. —___(263» Hiegel in Ljch »«nbjofi jum w Q»u6 3 a ""»o» 4 4 JWrtttr uni; greneM j-ov. nung. ; Hvändt?Pölirn c» sich zum Auf von Möbeln «ul en im Haus, ige nimmt entqeam auf mann D. Hell cbenplatz. (W n Hausdim'che win> gtluiit Mrks bei Cito Hilft, liebt ein fitUnerjungt. .Maumlion W-* Z Dmll. j 110 bi- £ geöffnet. I tarnen, 2677) N 14 A SL 181 im Gie Monlc von B soll im Gies Districte Hei, Holz vrchriger Handel und Verkehr. Herborn, (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 7. Mat. Auf den heutigen hi«- fiqen Markt wurden gebracht: 86 Ochsen, 180 Kühe und Rinder, 959 Schweine. *) nächste Markt ist am Montag, den 28. Mai l. I Buchen Eichen Lspen Nadel Lokal-Storiz. Gießen, 9. Mai. Zum Beweis, in welcher Frequenz die hiesigen Viehmärkte stehen, möge die Mitthetlung dienen, daß am Dienstag allein auf der Main-Weser Bahn 35 Wagenladungen Vieb per Extrazug und 20 Wagenladungen mit sonstigen Zügen nach Gießen zum Markte befördert wurden. Ts ist dies eine Frequenz, roie sie noch nie auf der Weserbahn zum hiesigen Viehmarkt stattgefunden hat. --Zum Brodaufschlag. Von glaubwürdiger Seite geht uns die Rach: richt zu, daß die Herren Bäckermeister zwar mit 4 H per 2 Kilo aufgeschlagen, jedoch die Waare zum selben Preis abgeben wie Herr W. Löber. Was diese Machinationen bedeuten sollen, ist schwer verständllch. Offenheit im Verkehr wäre jedenfalls besser, als diese Geheimkrämerei. Nehme man den Preis, ben man haben muß um zu exi- stiren und scheue sich hierin nicht; vermeide aber jeden Schein des Argwohns durch obiges Gebühren. Gießen, 9. Mai. Der Deutsche Feuerwehrtag veranstaltet am 11 , 12. und 13. August in Stuttgart seine diesjährige Jahresversammlung und lädt „die Kameraden aus allen deutschen Gauen" dazu ein. Neben den ernsten, auf den menschenfreundlichen Beruf bezüglichen Verhandlungen, welche die Sache der Feuerwehr heben und fördern sollen, finden auch heitere, dem geselligen Vergnügen gewidmete Zusammenkünfte Statt Außerdem wird mit der Jahresversammlung eine Ausstellung von Feuerlöschgerath- schaften verbunden werden. Den von auswärts kommenden Besuchern der Versammlung sind Preisermäßigungen auf den Eisenbahnen in Aussicht gestellt. I* in d •gö 3$ MtM werden dW sowie W schwarze fig Lieferung M Marienscho Hroßherzoglili Konstantinopel, 6. Mai Gestern bombardirte und steckte ein türkisches Panzerschiff das russische Lager bei Reni in Brand. Die russischen Häfen werden durch 20 türkische Schiffe blokirt werden. London, 7. Mai. „Reuters Bureau" meldet aus Erzerum vom 2. Mai: 12,000 Russen wurden bei dem Versuch, das Desilö von Loghanle , bei Iarishan zu sorciren, von Kars aus zurückgewtesen, ein zweistündiger A> , griff der Ruffen auf die Citadelle von KarS abgeschlagen- Die Ruffen erbtten i beträchtliche Verluste. — Der Kurden-Scheik Abdullah concentrirt 10,000 Kur- 1 den an der russischen Grenze. Petersburg, 7. Mai. Ein Telegramm an den Kriegs-Minister aus , Tiflis meldet, daß bei der Armee nichts Neues vorgekommen; das Unwetter dauert fort. Am 2. Mai seien sieben feindliche Schiffe vor Letscha erschienen, ; hätten sich dort einen Tag ausgehalten und sich dann entfernt, ohne etwas vorzunehmen. Am 3. Mai habe eine türkische Fregatte Poti beschoffen. Die Schüffe hätten ihr Ziel verfehlt. London, 7. Mai. „Reuter's Bureau" meldet aus Eczerum nnterm 5. Mai: Der rechte Flügel der Ruffen marschirt auf Genles und Tehilder, augenscheinlich um die zweite Vertheidigungs-Lmie der Türken bei Soghanle zu umgehen. Der linke Flügel der Ruffen forcirt die Passage von Bajazid über Surikoy. Das Centrum der Russen scheint in der Ebene von Kars das Resultat jener Operationen abwarten zu sollen. Das Wetter bessert sich. Petersburg, 7. Mai. Ans Alexandropol von gestern verlautet gerüchtweise: Die Türken haben ihre von Erzernm kommenden Truppen bei Soghanle concentrirt. — Ans Poti vom 6. Mai wird gemeldet: Das türkische Geschwader hat sich getheilt; ein Theil blieb in Sicht von Poti, der andere segelte nach Fort Nicolai hin ab, von wo gestern eine Kanonade hörbar war. — Ein britischer Dampfer hat in der Nacht die Rhede von Poti verlassen und er kam glücklich in's offene Meer, obwohl ihn von Poti aus ein türkischer Monitor verfolgte. — Aus Osurgketi (Georgien) wird vom 5. Mai berichtet: Die Rion-Abtheilung der Kaukajus-Armee bleibt auf den Höhen von Mukaesta stehen. Gestern wurden Recognoscirungen nach dem Meere und Legwa hin vorgenommen, deren Zweck die Räumung der Wälder Seitens des Feindes war. Tscharucksn ist von den Türken geräumt, aber von sieben türki schen Schiffen geschützt. Die russischen Truppen wurden bei ihrer Annäherung von den Schiffen mit Schüssen empfangen. Aus den Höhen von Legwa ward eine türkische Verschanzung vorgefunden. Die Türken wurden beim ersten Angriff von den Russen geworfen. Konstantinopel, 7. Mai. Der französische Militär-Attachö geht im Laufe dieser Woche nach Schnmla ab, um den militärischen Operationen zu folgen. — Die Kammer genehmigte die Vorlage wegen Verhängung des Belagerungs-Zustandes. Demnächst soll der Kammer eine Vorlage über eine Moratorium zugehen. Heute fand großer Kriegsrath unter dem Vorsitze des Kriegs- Ministers statt. Bukarest, 7. Mai. In vergangener Nacht haben die Türken den rumänischen Hafen Beshet bombardirt und fünf englische, sowie mehrere andere mit Frucht beladene Schiffe in Grund geschossen. Baschi-Bozuks plünderten die umliegenden Ortschaften und kehrten darauf bentebeladen über die Donau zurück. — Großfürst Nicolaus wird hier erwartet.\ 3m schen Ad 1. Juni er-11 vrnibel । ium Gübrtur vellibtt 1869: zum Taris j Gütern z-risch' verschen und einer- und S Ostbahn und anderseits via ad a. und e. tikels „khlorl Mäßigung be1 im Special - eines directen Transporte at ad c. Einfül satzes für „T Wien nach träge lönnei tionen ringt bezogen wer Franksi König!, l Namens b Eksierreichis, In den Baumwollpstanzungen ven Arkansas und Tennessee herrscht derselbe Gebrauch wie in den übrigen Baumwollstaaten. Ohne Lieferung des Inventars erhalt der Pächter V3 des Getreides und V< des Baumwollertrages. Tie Bemühungen, da; Gewinnbetheiligungs-System durch Einführung des LohnsystemS zu verdrängen, finden großen Widerstand in den eingewurzelten Anschauungen der Arbeiter, der „Freedmen“. Dieselben wünschen Herren ihrer eigenen Zeit und unabhängig zu sein und ziehen dahei das Gewinnbetheiligungs-System vor. 9tur in wenigen Fällen wird Land für einen festen in Geld over Produkten auSgedrückten Betrag verpachtet. In den Theilen be: Südstaaten, in welchen die Baumwollcultur nicht heimisch, erhält der Verpachter । h.s i/2 des Ertrages, liefert er das Inventar, ‘A—2/a- In den Tabak bauenden Distrikten von Kentucky beansprucht der Besitzer die Hälfte des Ertrages, in einigen Ort» erhält er auch die Hälfte des Weizens. r c rro . Nördlich des Ohio-Rwer werden die Antheile des Ertrages ebenfalls auf Gruw der drei Faktoren: Land, Inventar und Arbeit oertheilt, aber nicht in gleichmäßigen Verhältnitz. Der Besitzer des Landes beansprucht Vs—Vs des Ertrages; in eintgei Fällen, namentlich bet Verpachtung von Grasland, welches das geringste Quantuir von Arbeit erheischt, erhält der Besitzer die Hälfte. Liefert derselbe das Inventar, » fällt ihm die Hälfe bis 2/s des Ertrages zu. In einigen älteren Grafschaften von und Indianta — in welchen sich also schon mehr Kapital angesammelt hat! --wir das Land für 3—10 Doll, per Acker verpachtet. Auch in einigen ^heilen von Zlllno'i wird die Entrichtung der Pacht in Geld allgemein. Bel Anwendung der ^ntbeu* wirthschaft erhält der Besitzer, wird der Ertrag auf dem Felde getheilt, die Halste, vom ausgedroschenen Getreide erhält er nur ein Drittel- In Wisconsin theilen ft® einigen Fällen der Besitzer und der Pächter in die Drescharbeit: im Allgemeinen eryai. aber der Besitzer seinen Antheil ausgedroschen. , r . r, . Westlich des Missisippi wird die Antheilswirthschaft in der oben beschriebene! Weise mit geringen lokalen Abweichungen nachgeahmt. „ flfl, An der Küste des stillen Oceans ist die Verpachtung des Landes für Geld oll gemeiner als in den östlich gelegenen Staaten. In Kalifornien ^»ariirt die Pacv zwischen 1 und 10 Doll, per Acker. Wo das Gewinnbetheiligungs-System etngeMyn worden ist, erhält der Besitzer selten über ein Viertel des Ertrages. Das Getreiv- roirb dem Besitzer in Säcken geliefert. *) Die in den Neu England-Staaten auf der Landwirthschast lastenden Steuer scheinen nach osficiellen Erhebungen (oergl. Second Annual Report of the Bureau Labor Statistics of the State of Connecticut Hartford 1875) und nach mannigfachen K gedungen zu urtheilen, sehr biücfcnb zu sein Die Frage, ob die Ursache ^rfür zu suchen, daß die Vertreter der Industrie einen größeren Einfluy auf die Gesetzzebuns und daher auf die Steueroertheilung des Landes besitzen, als die Vertreter der t wirthschaft, sei hier nur angeregt. Die Wucht der industriellen Interessen tn den England-Staaten ist allerdings so bedeutend, daß die Bejahung lener Frage sehr wayi icheinlich wird- Bau M Eichens 25j F'chlen- < suchen- «SB «4.7,. liefert. Der Grundbesitzer, welcher auch das Inventar hergiebt, erhält daher Vs der gesammten Ernte. Dieser Gebrauch unterliegt jedoch lokalen Variationen. In einigen Theilen von Virginia fällt Vi des Ertrages dem Besitzer zu; der Rest wird nach dem Verhältnitz getheilt, in welchem der Besitzer und Pächter zum Inventar beigetragen haben- Einige Besitzer verlangen Vs-Vs der Getreideernte und die Hälfte deS Heu, obgleich der Pächter das Inventar geliefert hat- In anderen Fällen verlangt der Besitzer die Hälfte des ViehertrageS. Auch die verschiedenen Gattungen des Landes beein- stussen das Gewinnbetheiligungssystem in verschiedener Weise. So fällt z. B- tn Nord- Carolina dem Besitzer bei der Verpachtung von Niederungen die Hälfte, von Hügel« land Vs der Ernte zu. Auch die Verschiedenheit des Productes beeinflußt die Gewinn- oeriheilang. Bei dem Getreidebau erhält der Besitzer in der Regel Vs des Ertrages, wählend er bei dem Baumwollenbau nur Vs erhalt. In einigen Theilen von Süd- Carolina wird Baumwollland für ein bestimmtes Baumwollquantum, welches pro Acker zwischen 60 und 150 Pfund variirt, verpachtet. In einigen Fällen liefert der Besitzer eine Ration für den Pächter und em Maulthier, sowie das Inventar, und erhält 2/3 des Ertrages; ohne die Rationen erhält der Besitzer nur die Hälfte. In den ReiS- b.ftricten von Georgia wird das Land oft für 7 Pfd. Reis per Acker verpachtet. In den Golfstaaten ist die Antheilswirthschaft roentgei wie in den übrigen Staaten im Gebrauch, findet sie statt, so wird sie in derselben Weise wie in Carolina und Georgia geübt. In Alabama sucht man von vielen Seiten daS Gewinnbetheiligungc- System durch das gewöhnliche Lohnsystem zu ersetzen; indessen haben sich derartige Versuche bis jetzt noch nicht als ausführbar erwiesen. Diejenigen Pächter, welche feinen Theil des Inventars, sondern nur ihre Arbeit liefern, erhalten 2/s bis sz des Ertrages. Pachter, welche zur Stellung des Inventars im Stande sind, erhalten Vr der Getreideei nie und V4 der Baumwollernte. In einigen Grafschaften von Missisippi breitet sich das Gewiimbetheiligungssyftcm mehr und mehr aus. Pächter, welche nur ihre Arbeit liefern, erhalten Rationen und Vs des Ertrages. Zuweilen wird hier ein Unterschird zwischen „Antheilshaber" (sharersj und „Pächter" (renters) gemacht. Die Ersteren ei- halten einen gewissen Theil der Ernte, die Letzteren haben einen festgesetzten Betrag von Baumwolle oder Getreide als Pacht zu liefern. In vielen Grafschaften aber stellt das Gewinnbetheiligungs-System nicht zufrieden, sondern eS wird das gewöhnliche Pachl- system vorgezogen. Auch in Louisiana hat das Gewinnbetheiligungs-System nicht br- itebigt, auf ben Zuckerpflanzungen ist es verlassen worden. An seiner Stelle wurde das Pachtsystem eingesühit- Eine Hauptschwierigkelt für Annahme des letzteren Systems — wieder ein Beweis für die KapÜolarmuth des Landes! — besteht in der Unfähtgkeit der Pächter, das Inventar zu stellen- Bei der Reiscultur übernimmt der Pachter die Bewässerung und erhält Vs der Ernte; liefert er die Saat u. s. w-, so erhält er die Hälfte. In vielen Fällen wild das Land für 2—10 Doll, per Acker verpachtet DaS Gewinnbetheiligungs-System wird in vielen anderen Fällen aber in Folge der Armuth der Tächter immer noch Rothwendigkeit. In Texas waltet dieselbe Praxis. Liefert der Pächter das Inventar, so erhalt er 2/3 der Kornernte und 3/4 der Baumwollernte; liefert der Besitzer das Inventar, fo erhält er nur die Hälfte des Eitrages- Das Gewinnbetheiligungs-System ist in vielen Grafschaften allgemein, aber nicht beliebt. Man bemüht sich, dasselbe entweder durch regelmäßige Pachtverhältnisse oder durch die Einführung des gewöhnlichen Lohnsystems H d- $ Hieß« ÜJtt 9ig, 'Witi8'113 Landwirthschaftliches. Gewinnbetheiliguug in der amerikanischen Landwirthschast. Von Arthur von Stübnitz. In sehr vielen Theilen der Vereinigten Staaten ist ein Pachtverhältniß üblich, welches sich sehr wesentlich von europäischen Pachtoerhältniffen unterscheidet und, da Der Pächter kein Pachtgeld zu entrichten hat. eher als ein Ardeitsverhältniß auizufassev ist, bet welchem der Arbeiter nach dem Gewinnbetheillgungssystem gelöhnt wird. In ver That führt in den Vereinigten Staaten das in Rede stehende Verhältniß den Namen „Share Farming“ — „Antheilswirthschaft." Die folgenden Mittheilungen über dieses System stützen sich auf offictelle Angaben. Die Antheilswirthschaft trägt am ausgeprägtesten den Charakter eines Arbeiter- verhältnifseS auf Basis der Gewmnbetheiltgung, wenn der sogenannte Pächter in die Zacht mit gar feinen oder nur sehr geringen Betriebsmitteln eintritt, dieselben vielmehr von dem Grundbesitzer gestellt werden. In ben Reu-England-L>taaien stellt der Pächter in der Regel die Hälfte der Steuern*), der Saaten und der Rrparaturfosten und theilt mit dem Grundbesitzer zu gleichen Theilen die Emte. In New-Hampshire erhält her Besitzer oft Vs der Ernte, in Anbetracht näml'ch des geringen Aufwandes von Arbeit, welchen daS Grasland erfordert. In einigen Theilen von Connecticut erhält zuweilen der Pächter einen Antheil an der Ernte in Geld. Meistens muß er aber denselben selbst auf de« Marft bringen. In den Staaten an der süd-atlantischen Küste ist die Tendenz bemerfbar, den Ertrag in drei Therle zu theilen: Ein Drittel fällt dem Besitzer des Landes zu, ein anderes Drittel dem Besitzer des Inventars, und das letzte Drittel dem, der die Arbeit Vermischtes. Darmstadt, 7. Mai. (Postpersonal-Nachrichten.) 1. Angenommen ist: der Realschüler Dister in Darmstadt zum Postgehülfen. 2. Ernannt sind: der Postasststent Klein in Mainz zum Oder-Postassistenten, die Obertelegraphisten Terras und Boßler in Bingen, Brill, Kehrer, Metzner und C. L. Lange in Darmstadt, Baltschukat ^n F.'ed- berg i Gr. Hess., Horn, Flory, Mögenburg und Schmidt in Gießen, DrewS in Offenbach a. Main, Springer in Worms, Wigand, Ba>tz, Gebauer, Weigelt und Mischfe in Mainz und Steffens tn Michelstadt zu Ober-Telegraphenassistenten. 3. Versetzt ist der Ober-Telegraphenassistent Gebauer von Mainz nach Darmstadt. - (Der Neffe als Onfel ) Die Besucher des neulichen Provinzialcongresses der Altkatboltfen zu Dortmund wurden heiter erregt durch folgende kleine Verwechselung, welche einem ehrsamen Kleinbürger passirte. Dieser, ausgerüstet mit einem bergeoer- sktzmden Glauben an die Unfehlbarkeit des heiligen Vaters, hatte in der Zeitung gelesen, der „Abgeordnete Windthorst" werde eine Rede halten und war auf feine^ Anfrage durch einen Spaßvogel in der Meinung bestärkt worden, er habe die große Säule der Kirche, die Perle von Meppen, vor sich. Der Redner war aber der altkatholische Abgeordnete Windthorst-Bieleseld Als dieser nun den Ultramontanen tüchtig zu Leibe ging und sich rn Angelegenheiten des Culturkampfs gänzlich unverkennbar auf die Seite des Staates stellte, da wurde bas Gesicht unseres Biedermannes aus dem Volke immer verdutzter und er sprach die geflügelten Worte: „Den Dübel! in Berlin kürt (spricht) de Kerl ganz anners! Nu glöw' ick gar nix mehr. (Aus dem Bielefelder Wächter ) — Folgen eines anonymen Briefes. Der Weber Rosinfe in Langenberg stand seit Jahren bei der Firma Wittmer u. Schönherr in Gera in Arbeit und hatte sich großes Zutrauen erworben. Da kam neulich an genanntes Haus ein anonymer Brief, worin die Besitzer der Firma darauf aufmerksam gemacht wurden, daß Rosinfe Maaren entwendet habe. Daraufhin ließ der Prinzipal Haussuchung thun, und es fand sich auch von dem Hause Wittmer und Schönherr gefertigte Waare in unbebeutenben Resten vor. Den anbern Tag schickte der Bürgermeister zu Rosinfe. Dieser ahnte, was vorliege, ging auf feinen Boden und erschoß sich. Da der Schuß das Herz nicht gttroff-n, lebte derselbe noch zwei Stunden u»d starb an Verblutung Seine Ehefrau hat, roie vermuthet, Gift genommen und ist bereits gestorben, desgleichen die einzige 11 jährige Tochter, wie man vermuthet, von der eigenen Mutter vergiftet. Sie hatte in Gegenwart anderer Personen gesagt: „Nicht wahr, Mutter, wenn der Vater stirbt, wollen wir auch nicht bltziben!" — Ob das wohl der Absender des anonymen Briefes beabsichtigt hatte? Ein gemeines Manöver, das schon fo manches Elend verursacht hat! 0b 8SgS*Ä Sltn r/'6 *f •ffct* h J°i«««?äS8rteilit: I ,,ilR y*Ä‘Äl" Len btr^Qd)?? ®,ra9lQ^ «' -Idst ÄSl1* LM rgiebt, trhnii i ; len$«riaüonen °3n eint« ium Inventar beiaetra Hilft. L I ^en Zallen verlangt bet & .?°"unsm des Landes beÄ W- So sollt z. & in N "8. Kinderwagen in allen neuesten Sorten empfiehlt zu billigen vreisen IF. Ferber^ 2630)Lindenplatz. 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Juli zu vermiethen. ?ähere" m zwo'tei Stock.(2548 empfehlen: Billardbälle in Hartgummi und Elfenbein, 'N jever Größe, Billardkreide, per Dutzend zu 45 „ in Hol;futter mit Gummiunterlage, sowie Aalhaut oder Glaspapier zum Abrauhcn ver Queuelevcr, Billardleder nebst Klebstoff, in Schachteln ä 100 St., Bockbolz Kegelkugeln, Kernholz ohne Splind, in jeder Größe, fertige Kegelspiele. Ebenso besorgen wir das Abdrehen von Kegeln, Kegelkugeln unt> Billardbällen, sowie alle Reparaturen an sonstigen Billardutensilien, prompt und billig. 2337) Müritz Gregor! «fe Sohn. Herrn CARL FXJHH. Allgemeine Vereinsangelegeilheiten. Neuwahl für die ausgeschievenen Vorstandsmitglieder. Pli. Uhl, !. Sprecher. Zauber - Theater in Oswald’s G-arten. Heute, Donnerstag den 10. Mai uiiwidcrruflicb die drei letzten Haupt UorsteUllngeu mit neuem Programm. ^' Anfang 4, 6 und 8 Uhr. — Entree 60, 40 und 20 Pfg. Heute Morgen verschied plötzlich unser Reisender, Herr Franse Steinhausen aus Braunschweig im jugendlichen Alter von 23 Jabren. Die Beerdigung findet Donnerstag den 10. Mai, Nachmittags 3 Nhr, vom Leichenhause aus statt. Gießen, den 8. Mai 1877. Tanz-V ergnügen. G. Krauss, Wehl ar. Tongas Hier heller Donnerstag den 10. Mai: Vorschuß und Creditverein zu Langsdorf. (Eingetragene Genossenschaft.) 2426) Der Ainsfüst für neue Einlagen ist von heute ab auf 4^2 •% festgesetzt, und werden Kapitalien stets in jeder Größe an unserer Kasse entgegengenommen. Sodann wird noch bemerkt, daß die bereits zu 4% stehenden Einlagen ebenfalls ab 1. Juli d. J*mit 4y2 % verzinst werden. Langsdorf, den 25. April 1877. Der Vorsitzende: Jacob Kollier. Anfang: Nachmittags 4 Uhr, Abends 8 Uhr. — Entree 25 Pfg. Die Vaterländische smaks-ltl'rsicherm!st8.ch1ksessschasl in Elberfeld, gegründet mit einem Kapitale von drei Million Reichsmark, versichert gegen billige und feste Prämien, bei welchen nie eine Nachzahlung erfolgen kann, sämmlliche Bo den erzeug nissc, sowie Fensterscheiben gegen Hagelschaden. Die Auszahlung der Entschädizungs - Summe erfolgt längstens binnen 4 Wochen nach deren Feststellung. Die Unterzeichneten empfehlen sich zur Ausnahme von Versicherungen und sind zur Ertheilung weiterer Auskunft auf Verlangen gerne bereit. Srtiüfocnfliiricn in Metzlar. Am Himmelfahrttage findet von Nachmittags 4 Uhr an - Grosses Concerl statt, ausgeführt vom ganzen Mufikcorps des Rhein. Jäger-Vataillons Nr. 8. Während des Concertes ist im Saale Beramwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Truckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Geschäfts-Eröflmmg. 2623) Ich bringe hiermit dem hiesi-en und auswärtigen Publik nn zur Nachricht, dich ich n*it bem heutigen ein Schlosser- Geschäft in meinem Elternhause errichtet habe. Unter Zusicherung prompter und reeller Bedirnung empfehle ick mich bestens. t. Flett, __Teuselslustgärtchen. 2530) Zur Feier des isrüclitifdien Pfingstfestes fi idet Samstag den >9. Mai I. J. bei Unterzeichnetem bei gut besetzter Musik statt. Karl G-erhard „zum Einhorn" in Steinbach. Außerordentliche Generalversammlung den 15. 1877 Coneert und Tanzmusik am Himmelfahrtstage bei Wirth »orfeld zu Wieseck. CPGtXX3CXXX^»CCX3ICMX^PGOiQCq^__________ _ 2117) Ein Laden mit Logis, in bester Lage der Stadt, ist ; u vermiethen und den 1. Juli beziehbar.L. SüH. Aermiethungen. 2656) Möblirtes Zimmer mit Gabinet an 1 oder 2 Herren zu vermiethen. Neuenweg 194 2667) Das von Heirn Gymnasial-Lehret Doctor Schmidt seither bewohnte Logis' ist wegen dessen Wegzug von hier anderweitig zu vermiethen. Louis Scheid, Marbargerstrahe. "2666) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen Kreuz L't. B. Nr. 114._________ 2186) Eine Famil en-Wohnung, bestehend aus 6 Zimmern, Küche, Speise- und Magd tammer, Wasserleitung, etwas Garten und Bleichplatz, ist zu vermiethen und bis I.Juli zu beziehen. Näheres bei Exped. d. Bltts. 1442) Das seither von Herrn Canzlen Chef Wilker bewohnte Logis ist bis zum 15. Juni anderweit zu vermiethen. Chr. Noll III., Canzleiberg 8. 66. 2612) Em sreunolich möblnteS Zunmer iParterre) zu vermiethen Canzleibera B. t. Der von Geschw. Sauer bisher innegehabte Laden ist nebst Familienlogis anderweit zu vermiethen. (2630 W. Ferber, Lindenplatz. Z-ermischte Anzeigen. 2655) Ein schwarzer Schleier verloren Abzuoebkn gegen Belohnung in Lit. B. 77. 2668) Emen Schwkizer sucht zum so- obigen Eintritt. Chr. Hau bach. 2663) Ein noch gut erhaltenes Clavier wird zu kaufen gesucht. Gest. Offerten nebst Preisangabe bittet man unter Chiffre W. 8. 30 bei der Exped. d. Bltts^ abzugeben. 2676) Unterricht nn Italienischen wird erthcilt- Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.________________________________________ 2586) Emen tüchtigen Schuhmacher 2603) Der mittlere Stock meines neuer bauten Hauses in der Reichensand-Bahnhof- stratze, enthaltend 7 Zimmer nebst 2 Man- sardenzimmern, Wasserleitung rc., ist vom 1. Juli ab zu vermiethen. Hofg.-Advocat Lauer. ' 26201 Zwei schöne Mansarden-Zimnnr nebst Küche sind an eine kinderlose Familie oder einzelne Dome sofort zu vermiethcn. ______Gründer?er Straße B- 15l. 2581) Mehrere Familienlogts an der Frankfurter Straße sind per Mitte Mai zu vermiethen. _____Ioh. Schmidt. 2123) Der untere Stock meines Hauses im Gartfeld ist zu vermiethen. I. Helfen dein, Marburger Straße. 2300) Ein freundliches Logis, bestehend aus 5 Zimmern, ist zu vermiethen und kann oom 1. Mat an zu jeder Zeit bezogen Am Himrrrelfahrttage: Militär - Concerl ausßrfüljrt von einem Theile der Gießener itegiments^lufik. 2649) Anfang */24 Uhr.(gntree 40 Pfg Leere Petroleum - Surre! kaufen Heckemann de Co , 2613)______________Bremen.________ 2645) Damen- und Kinder Garderoben werben biUip.it angefcrllist Auch werden alle Arten Nähmr.schincn-Arbciten übernommen. Näheres bei Gg. Unverzagt, _____________________Caplunsgasse, 2. Stock. 2642) Ein anständiges, gewandtes Haus Mädchen findet gleich nach Pfingsten Stelle bei C- G a i i. Neustadt 153.