Dienstag, den 10. April 1S99. 81 AMP- Mi AmtMatt fit in Kreis Gieße« No. 10 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 5. März, enthält: (No. 1172). Vom 26. Febr. 1877. Eisenbahn von Zütphen über Win- Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags» Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Prei^ vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ^schäfte« bau. (No. 1175). Übereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und den Niederlanden, betreffend die Herstellung einer und Borken bis in die Nähe von Gelsenkirchen, nebst einer Zweigbahn nach Bocholt. Vom 31. Juli 1875. (No. 1176). Bekanntmachung, betreffend die Uebereinkunft mit Brasilien wegen gegenseitigen Markenschutzes. Vom 28. Febr. 1877. No. 13 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 29. März, enthält: (No. 1177). Gesetz, betreffend die vorläufige Erstreckung des Haushalts-Etats des Deutschen Reichs für das Vierteljahr vom 1. Januar 1877 bis 31. März 1877 auf den Monat April 1877. Vom' 26. März 1877. (No- 1178). Bekanntmachung, betreffend Abänderungen der Eichordnung. Vom 26. März 1877. No. 14 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 31. März, enthält: SS ,eM ' Der (ist» \ Konkursorduung. Vom 10. Febr. 1877. (No. 1173). Gesetz, betreffend die Einführung der Konkursordnung. Vom 10. Febr. 1877. No. 11 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 27. Februar, enthält: (No. 1174). Bekanntmachung, betreffend die Ausgabe von Schatzanweisungen im Betrage von 20,000,000 No. 12 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 7. März, enthält: (No. 1179). Verordnung, betreffend die Schonzeit für den Fang von Robben. Gießen, den 6. April 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. R ö d p. r. f’w" bei L. Stelltet -----(1725 amen, fe?" Kursus im > lcibetn- Th.il, -hm,L ^Ser, Menplak- tu ©arantu. bra^am Stein. 1 Wagner, Itrmtilitr. ii) Mmi, ff. 7/« 5jährigen England chullehrer zum Lehrer an der Realschule zu Alsfeld, den Kanzlisten bei der Staatsschulden - Tilgungs - Direction, Ludwig Grebe, zum Protokollisten und Kanzlei-Jnspector bei dieser Direction zu ernennen; am 15. März dem Schullehrer Johannes Walther zu Altenstadt die Stelle an der 1. Klaffe der Gemeindeschule daselbst, am 16. März dem Schulamts-Aspiranten Jacob Herberg auS Erbes-Büdesheim eine Gememde-Schulstelle zu Alzey zu übertragen. Am 22. Febr. wurde dem Andreas Gensert zu Alzey das Patent als Geometer 2. Klaffe für den Kreis Alzey ertheilt. 8. Dienstentlassungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnä- digst geruht: am 12. März den Schullehrer an der Gemetndeschule zu Ober- Lais, Johann Philipp König, auf sein Nachsuchen aus dem Schuldienste, am 17. März den Steuer-Aufseher Karl Heim zu Bingen auf sein Nachsuchen des Dienstes zu entlasten. 9. Versetzungen in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 8. Febr. den Hoftheater-Requisiteur Ludwig Pfersdorf auf sein Nachsuchen, am 21. Febr. den Oberrechnungs-Revisor bei der zweiten Abtheilung der Justificatur der OberrechnungS-Kammer, Karl Meyer, unter Verleihung des Charakters als Rechnungsrath auf sein Nachsuchen, am 12. März den Schullehrer an der Gemeindeschule zu Vadenrod, Georg Ludwig Simmer, am 16. März den Schullehrer an der Gemeindeschule zu Heppenheim a. d. W., Philipp Valentin Schäffer auf sein Nachsuchen, am 19. März den Hofkirchendiener Balthasar Bechtold vom 1. April l. Js. an, in den Ruhestand zu versetzen. 10. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die erste Gemeinde-Schulstelle zu Weiten-Gesäß mit einem jährlichen Gehalt von 753 JL 99 Dem Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu; die Gemeinde-Schulstelle zu Reinhardshain mit einem jährlichen Gehalt von 685 cfl. 71 die Gemeinde- Schulstelle zu Harxheim mit einem jährlichen Gehalt von 685 71 H; die mit einem evang. Lehrer zu besetzende erste Gemeinde-Schulstelle zu Hamm mit einem jährlichen Gehalt von 857 JL 15 11. Sterbefälle. Gestorben sind: am 26. Mai 1876 der Chauffeegeld- erheber i. P. August Haas zu Mainz; am 16. Septbr. 1876 der Hauptzollamtsrendant i. P. Hof zu Ober-Ingelheim; am 6. Febr. 1877 der landständische Archivar Eduard Dornseiff zu Darmstadt; am 8. Febr. der Schullehrer Leonhard Lohnes zu Schönberg; am 20. Febr. der Bauaufseher i. P. Johann Heinrich Schmidt zu Götzen; am 26. Febr. der Kreiswundarzt Philipp Wach zu Nieder-Olm; am 28. Febr. der Schullehrer Andreas Verbracht zu Wörrstadt; am 13. März der erste Landgerichtsdiener Sebastian Lohfink zu Nidda; am 17. März der Ergänzungsrichter Dr. med. Hermann Thudichum zu Ober- Ingelheim. ii Gießen, 60. irrigen, ba§ ity naimtbr Iruckerei in toi;! >n jetzt ab alle @arbero('i> em Zustande, Möbei- che rc. u», w Hirn. ch- und MeckenRem- Deutschland. Darmstadt, 7. April. Schluß des Großherzoglichen Regierungsblattes Nr. 15: 7. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- guädigst geruht: am 9. Febr. den Hosfourier Karl Rolshausen zum Kammer- fourier zu ernennen; am 12. Febr. den von dem Fürsten zu Dsenburg-Birstein auf eine Lehrerstelle an den städtischen Schulen zu Offenbach präsentirteu Schullehrer i. P. Adam Joseph Krimmer zu Offenbach für diese Stelle zu bestätigen ; am 15. Febr. dem Schullehrer Adam Berg zu Lützel-Wiebelsbach die sechste Gemeinde-Schulftelle zu Weisenau, dem Schullehrer Heinrich Brück zu Freienseen die erste Gemeiude-Schulstelle zu Hungen, am 17. Februar dem Schullehrer Heinrich Horst zu Oppenheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Oppenheim zu übertragen; am 21. Febr. den Pfandmeister bei dem Rentamt Nidca, Karl Scriba, in gleicher Diensteigenschaft an das Rentamt Groß-Umstadt, den Pfaudmeister bei dem Rentamt Groß-Umstadt, Johann Heinrich Becker, in gleicher Diensicigenschaft au das Rentamt Nidda zu versetzen ; am 23. Februar dem Schullehrer Ludwig Weitzel zu Sandlofs die Gemeinde-Schulstelle zu Bernsburg, dem Schullehrer Christoph Maser zu Nonrod die Gemeinde-Schulstelle zu Waschenbach zu übertragen; an dems. Tage den von den Erben des Fürstlich Fuldaischen Geheimeraths von Buseck, genannt Münch, auf die erledigte evang. Pfarrstelle zu Rödgen präsentirteu Pfarrer Wilhelm Windecker von Landenhausen, den von der Stadt Grünberg auf die erste Gemeinde-Schulstelle zu Grünberg präsentirteu Schullehrer Georg Martin Reuß zu Grünberg für diese Stellen zu bestätigen; an dems. Tage der Aspirantin für das höhere Lehrfach Bertha Bork aus Altenschlirf eine Lehrerinnenstelle an der höhere« Mädchenschule zu Gießen, am 24. Febr. dem Schulamts Aspiranten Wilhelm Müller aus Habitzheim die erste Schulstelle zu Homberg a. d. O- zu übertragen; am 26. Febr. den Hugo von Donop, zum Kammerherrn und zugleich zum dienstthuenden Kammerherrn Ihrer Königl. Hoheit der Landgräfin Friedrich von Hessen zu ernennen; am 27. Febr. den von dem Herrn Grafen zu Solms-Rödelheim auf die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Affenheim präsentirteu Schulamts-Aspiranten Heinrich Gundermann aus Glauberg für diese Stelle zu bestätigen; an dems. Tage dem evang Geistlichen am Landeszuchthause, Georg Friedmann, den Amtstitel „Pfarrer" zu verleihen; den Hülfsheizer Georg Galloy aus Neu-Isenburg zum Heizer bei der Main- Neckar-Eisenbahn, am 2. März den Heizer bei der Main-Neckar-Eisenbahn, 'Friedrich Stürz, zum Werkführer bei der Centralwerkstätte dieser Eisenbahn zu ernennen; am 5. März dem Schullehrer Balthasar Vorbach zu Londorf die Gemeinde-Schulstelle zu Burg-Gemünden zu übertragen; am 8. März dem Schullehrer Philipp Schäfer zu Altenhain die Gemeinde-Schulstelle zu Feldkrücken zu übertragen; am 9. März den Lehrer an der Realschule zu Alsfeld, Otto Zimmermann, in der Eigenschaft als Volksschullehrer zum Lehrer an der, --------, . • ,, r < , Vorschule des Gymuastums und der Realschule zu Worms, den Schullehrer und acht darauf bezugl.che d.plomatlsche Schnftstücke unter welchen sich auch Friedrich Rabenau zu Lauterbach unter Belastung in der Kategorie der Volks- das Rundschreiben Gortschakoff s vom 31. Januar befindet, vorgelegt. Gießen, den 6. April 1877. Betreffend: Bibliotheken. Die Großherzoglichc Kms-Schul-Comimssion Gieße» tlN die Schulvorstände des Kreises. Wir sehen innerhalb 8 Tagen Ihren Berichten darüber entgegen, ob und in welchem Umfang in Ihren Gemeinden Volks- und Schüler-Bibliotheken bestehen, deren Benutzung auch den Fortbildungsschülern gestartet ist. v. Röder. |WM„ '*#»**" W MgÄM d-r W0( W 5 L Stasny M i”*1 in Herren: Httfiei Bram1 Bürgerin Mn Gie Oefftntliche A ®?lrt^tnb: kchuldenll Dietz von Zn bt« in bitte Sad obsrehaiirnrn TaM Arrangement nicht znE von der Eläubigerich« faßt, zunächst bi- zur «rkcnnung und weitere Gläubiger den zu Nie Eteinbruch durch den curntor Rechner Chr Grünberg (unter Mui den Gläubigern sorge keilen: Großh. Hosg., Gtlßen, F.brikant ®i Großh. Bürgermeister j Ohmen), sowie unter GemetnschuldnerS Lh iübren. tzz wird fäOT8ff<«tlld|btf«nel JS* "ur mit bett '? ’/f™ und 3a(|iui ffl n leleifttt --'d-n Grünbera, q» 7 o/ Stlljidm, ___ Landrichter. darunter befindliche Depesche Derby's an den britischen Botschafter in Peters- : bürg Lord Loftus vom 13. März theilt mit, daß L-chuwaloff den Protokoll Entwurf überreicht habe, indem er gleichzeitig eine Erklärung über bie Ansichten und Wünsche Rußlands gab. Der Reisezweck Jgnatieff'S gehe dahin, Aufklä- ' rung zu geben über die Ansichten Rußlands, welche eine friedliche Lösung der objchwebenden Fragen erleichtern würden. Nach den Opfern, welche sich Ruß . land auferlegte, nach eingetretener Stagnation seiner Industrie und seines Handels, schließlich nach den durch die Mobilisirung von 500,000 Mann erwachsenen außerordentlichen Ausgaben, könne Rußland seine Truppen nicht zu- , rückziehen, ohne irgend welches greifbare Resultat hinsichtlich der Verbesserung , des Zustandes der Christen in der Türkei erlangt zu haben. Kaiser Alexander . wünsche aufrichtig den Frieden, aber nicht den Frieden um jeden Preis. Die ' russische Regierung sei von dem Wunsche beseelt, das bisherige Einverständnis 1 zwischen den Mächten auch für die Zukunft aufrecht zu erhalten, und glaube, die Unterzeichnung des Protokolls werde die zweckmäßigste Lösung der gegenwärtigen Frage herbeiführeu und sei bestens geeignet, die Aufrechterhaltung des allgemeinen Friedens zu sichern. Das am 31. März unterzeichnete Protokoll lautet: Die Mächte, welche unternommen haben, gemeinsam die Pacification des Orients herbeizusühren und deshalb an der Conferenz theilnahmen, halten für das Sicherste zur Erreichung dieses Zweckes, vor Allem zur Aufrechlhal tung des Einvernehmens, eine neue gemeinsame Bekräftigung des gemeinsamen . Interesses, das sie an der Verbesierung des Looses der Christen und an den , in Bosnien, der Herzegowina und Bulgarien einzuführende Reformen nehmen, , welche die Pforte zugestanden unter dem Vorbehalte, sie selber einzuführen. Die ‘ Mächte nehmen Act von dem Frieden mit Serbien. Sie betrachten in Betreff ; Montenegros eine Rectification der Grenzen und die Gewährung freier Schifffahrt aus der Bojana an die Montenegriner als wünjchenswerth, halten die Abmachungen, welche die Pforte mit beiden Fürstenthümern getroffen hat und ' noch treffen wird, für ausreichend für die Herstellung des Friedens und fordern , die Pforte auf, den Frieden zu befestigen, indem sie ihre Armee wieder auf den Friedensfuß setzt, abgesehen von den zur Äufrechthaltung der öffentlichen , Ordnung erforderlichen Truppen, indem sie in möglichst kurzer Frist die für 1 die Ruhe und das Gedeihen der erwähnten türkischen Provinzen nothwendigen j Reformen in's Werk setzt. Die Mächte anerkennen, daß die Pforte sich bereit 1 erklärte, einen wichtigen Theil dieser Reformen auszuführen; sie nehmen speciell Act von der Circular-Depesche der Pforte vom 23. Februar 1876 und von ihren diesbezüglichen Erklärungen auf der Conferenz. Angesichts dieser guten Dispositionen der Pforte und ihres ersichtlichen Jnteresies, denselben unverzüglich Folge zu geben, glauben die Mächte gegründete Hoffnung zu haben, die Pforte werde die Herstellung des Friedens benutzen, um energisch Maßregel.. anzuwenden, welche bestimmt sind, in der Lage der Christen eine wirkliche Ver- besierung herbeizuführen, eine Verbesierung, welche einstimmig von den Mächten als für die Ruhe Europas unerläßlich verlangt worden ist. Die Mächte hoffen ferner, daß, wenn die Pforte diesen Weg einmal beschritten, sie tune wird, daß ihre Ehre und ihr Jnteresie erfordern, aus demselben loyal und thatkräftig zu verharren. In dem dem Protokolle beigefügten Proces verbal heißt es: Die Botschafter Münster (Deutschland), Bach (Oesterreich), Harcourt (Frankreich), Menabrea (Italien), Schuwaloff (Rußland) und Earl Derby traten im auswärtigen Amte zusammen, um das von Rußland vorgeschlageue Protokoll zu unterzeichnen. Vor der Unterzeichnung gab Schuwaloff noch die folgende Erklärung ab: Wenn der Friede zwischen der Pforte und Montenegro perfect geworden, wenn die türkische Regierung die Rathschläge Europas acceptire und sich bereit zeige, ihre Armee auf Friedensfuß herabzusetzen und schließlich die im Protokolle erwähnten Reformen ernstlich in Angriff zu nehmen, so möge die Pforte einen SpeciabGesandten nach Petersburg schicken, um über die Demo- bilisirung verhandeln zu können, wozu auch der Kaiser seinerseits die Zustimmung ertheilen würde; sollten jedoch solche blutige Auftritte, deren Schauplatz Bulgarien war und die dasielbe verheerten, wiederkehren, so würde die Demo- bilisirung nothwendig zum Stillstand gebracht. — Hierauf verlas Derby eine Declaration, in welcher es heißt: Da England nur im Jnteresie des europäischen Friedens in die Unterzeichnung deS Protokolls willigte, sei es als selbstverständlich zu betrachten, daß, falls der Zweck, nämlich die gegenseitige Abrüstung und das friedliche Einvernehmen zwischen Rußland und der Türkei nicht erreicht würde, das Protokoll als null unfc nichtig angesehen werden solle. Menabrea erklärte, daß Italien sich durch die Unterzeichnung des Protokolls nur in so lange alS gebunden erachte, als turch das Protokoll selbst das glücklicher Weise zwischen den Mächten hergestellte Einvernehmen auch aufrecht erhalten bleibe. Jedem Vertreter der Mächte überreichte Derby ein Exemplar der von ihm abgegebenen Erklärung, ein Exemplar wurde zu den Acten gegeben. Eine Depesche Derby's vom 2. April an den britischen Botschafts-Secretär in Konstantinopel, Jocelyn, theilt demselben mit, daß Derby an MusuruS Pascha vertraulich eine Abschrift des Protokolls und der bei der Unterzeichnung desielben abgegebenen Erklärungen zur telegraphischen Zusendung an die Pforte übermittelt habe. Die Mächte beantragen, durch Vermittlung ihrer Vertreter in Konstantinopel und durch einzelne Agenten in den türkischen Provinzen eine Ueberwachung auszuüben über die Art und Weise, wie die Versprechungen der Pforte ausgeführt würden. Wenn aber ihre Hoffnung nochmals getäuscht wird, wenn die Lage der Christen nicht so verbessert wird, daß eine Wiederkehr von Verwicklungen, welche die Ruhe im Orient periodisch stören, verhindert wird, so glauben die Mächte erklären zu müssen, daß ein solcher Stand der Dinge unerträglich mit ihren Interessen und mit den Interessen Europas im Allgemeinen ist. Für den Fall behalten sich die Mächte vor, gemeinsam die Mittel zu bezeichnen, welche sie für geeignet halten, das Gedeihen der Christen und die Interessen des allgemeinen Friedens sicher zu stellen. (Folgen die Unterschriften.) — Derby richtete an den britischen Botschafts-Secretär in Konstantinopel, Jocelyn, eine Depesche, in welcher er denselben anweist. Savset Pascha gegenüber hervorzuheben, daß das Protokoll nichts enthalte, was die Pforte vernünftiger Weise beanstanden könne. Die Morgenblätter sind getheilter Ansicht über die Wichtigkeit deS Protokolls. Die „Times" glauben, dasselbe könnte zur Basis entschlossener Politik gemacht werden. Der „Daily Telegraph" bezeichnet das Protokoll als eine Errungenschaft, auf welche die Diplomatie stolz fein könne. „Daily News" und „Standard" sagen, dasselbe sei nicht dazu angethan, etwaige Friedens-Aussichten zu fördern. Aumänie« Bukarest, 7. April. Der Minister des Auswärtigen hat seine Entlassung genommen und der Justizminister interimistisch das auswärtige Ministe- E. Für Ziervögel: 1. Prämie. F. L. Paulus in Cassel für eine Collection verschiedenfarbiger Vögel. 2. Prämie. L. Kauf in Gießen für einen grünen Papagei. Herm. Mettenheimer Gießen für einen Kardinal. Preisrichter: H. Fuhr in Homberg a. d. Ohm, Th. Husnbert, Dietz und F. Hartmann, Frankfurt a. M. L. Limpert, G. Patz, jitbitoU111 t *" L. Kaufs und Dr. D o rnseif f, Gießen. Gießen, 9. April. Wir lasten nachstehend das Protokoll der Tagesordnung der Stadtverordneten-Sitzung vom 15. März folgen: „ r 1. Um eine direkte Verbindung des Gartfelds mit dem Wallthor zu erzielen, ist beschlossen worden, daß eine Straße durch den ehemals Edel'schen (Satten nach dem Asterweg hergestellt wird. Hierbei kommt Eigenthum des Herrn L- Petri I. tu Betracht, bezüglich dessen Verwundung derselbe schon die Abtretung ohne jede Entschädigung $ $ 2 Herr Bauunternehmer Koch beabsichtigt, die Uederdeckang des ^schoorgrabenS hinter feinem neu erbauten Hause und zwar von der bereits überdeckten Stelle nach dem Sellersthor hin fortzusetze», welches demselben unter der Bedingung widerruflich gestattet wurde, daß er die Arbeiten nach den Vorschlägen des Stadtbaumetsters aus- führen läßt, auch 40 H Zins für diese Begünstigung jährlich an die Stadtkaste ent- 3. Herrn Kaminfeger Zwesch wurde zur Anbringung eine» AbweiSsteins an seinem Hause an der Neichensand-Bahnhofsstraße widerruflich gegen Entrichtung von jahtl. 20 H Zins (Erlaubnis ertheilt. 4. Auf Nachsuchen wurde genehmigt, daß die Räume im Rathhausgebauoe, welche bisher Gr. Ortsgericht als Büreau benutzte für jährlich 120 JL auf unbestimmte Zeit mit vierteljähriger Kündigug an den Herrn Vicefeldwebel Schäfer vermiethet werden. . . 5. Zur Unterbringung der großen Feuerwehrleiter soll ein Schuppen aut den städtischen Raum zwischen der Schule an der Echuistraße und dem Kellec'schen Garten erbaut werden. Von der Erbauung eines durch die freiro. Feuerwehr angeregten neuen SteighaustS soll vorerst abgesehen werden, weil in dem Budget pro 1877 hierfür reine Mittel vorgesehen sind. - 6. Der bisherige Preis deS Baugeländes an der Grünberger und Licher Straße mit 4 jHu pro DÄlafter ist den jetzigen Verhältnissen nicht mehr entsprechend gefunden und deßdalb beschlossen worden, daß derselbe von jetzt ab für Bauplatze von Meter Fronte auf 1 JC 60 pro lü Meter festgesetzt werde. Vorläufig soll aber btt Abgabe von Bauplätzen rechts der Grünberger Straße unterbleiben. 7. Bet der Herstellung von erhöhten Trottoirs soll von aLphaltirten, deren An- follcn 13. 35 * J : «ft» »&Ä. ä ■ «ft= y-te. ■5,500 * Kchkn- t)|, o,/ Nadel- .. -trbfll 1* •* 8 3« ‘ Wff Vt»« doller»^ i. »lert al6 WL'Ä 1912) Aus obi | .msen drei juvge W' höheren Bildung drei Stipendien von p I Das Stipendiun jedoch nur Angehörige u dieser Stiftung ge Hiernach berecvi ihrer Ausbildung eine und sich um das Sty mit den nötbigen Zeu die Bürgermeisterei d i Provinz Starkenburg I die Bürgermeisterei bis längstens de Gießen, Do . ioo 4 -4 7. 6t KUe tz. 1813) rium übernommen. Für die Vornahme der Wahlen zum Senat ist das erste Wahl-Collegium zum 3. und 4. Mai, das zweite zum 5. und 6. Mai einberufen. Das Gesetz, betreffend die Verlängerung der provisorischen Handels- Verträge um 9 Monate, ist jetzt publicirt worden, ebenso das Gesetz über das Heeres-Contingent. Das Kontingent beträgt danach 14,000 Mann, wovon 5000 für die active und 9000 für die Territorial-Armee. 2 o f a l « W o t i j. Gießen, 9. April. Der gestrige erste Ausstellungstag in der Turnhalle war vom herrlichsten Wetter begünstigt und war der Besuch trotz der am Nachmittag stattgehabten Volksversammlung in WenzU'S (Sorten ein sehr reger. Die Besucher sind einstimmig des Lobes über die Schönheit und Reichhaltigkeit des Ausgestellten. Und mit vollem Recht kann dieses auch behauptet werden. Wir lassen in Nachstehendem das Verzeichniß der Prämien folgen, welches immerhin einiges Interesse erregen möchte. Prämien-Liste. Bei der vom 8. bis 10. April in Gießen stattfindenden Gefiügel- Ausstellung wurden folgende Prämien ertheilt: A. Für Hühner: 1. Prämie. Frau A. Pfaff in Chemnitz für weiße Japanische Bantam. Gustav Witte U. in Hasten für gelbe bergische Kräher. Louis Eicke in Langenhagen für dunkle Brahma-Putra. Louis Frohnhäuser iu Gießen für Greve Coeur. Dr. Dornseiff das. für rebhuhnfarbige Cochinchina. Emil Reinhard in Usingen für Hamburger Goldlack. F. Koch in Gießen für Hamburger Goldlack. Louis Lotz daselbst für Hamburger Goldlack. Chr. Rübsamen daselbst für Hamburger Silberlack. Heinrich Eulenstein in Zeulenroda für Hamburger Silberlack. Andreas Euler in Gießen für Italiener. F. C. B. Koch daselbst für schwarze Italiener. Dr. Dornseiff daselbst für schwarze Italiener. Xaver Birnapf in Au bei München für schwarze Italiener. Chr. Rübsamen in Gießen für Le Mans. A. Scheyda daselbst für weiße Paduaner. Louis Eicke in Langenhagen für Spanier. A. R. Krieger in Frankfurt a. M. für bunte Zwerghühner. 2. Vrämie. Wilhelm Maus in Wiesbaden für Brabanter Silberlack. A. R. Krieger in Frankfurt a. M. für helle Brahma-Putra. M. Didinger in Limburg für helle Brahma-Putra. Louis Eicke in Langenhagen für Greve Coeur. Derselbe für gelbe Cochinchina. Derselbe für schwarze Holländer. Postsecretair Mittler in Gießen für gelbbunte Italiener. Dr. Dornseiff daselbst für Weißriesel. A. R. Krieger in Frankfurt a. M. für weiße Kauler. A. Eick in Ruhla für Thüringer Sperber. Otto Roth in Gießen für braune Malayen. Gottlob Hule in Pulsnitz für kuckucksperber Nackthälse. A. Scheyda in Gießen für Silberlack-Paduaner. B. Für Enten: 1. Prämie. Ferd. Schmidt in Gießen für englische Enten. R. Pascoe daselbst für türkische Enten. 0. Für Tauben. 1. Prämie. Jacob Meid in Mainz für deutsche weiße Bagadetten. Louis Eicke in Langenhagen für englische Bagadetten. Georg Schirmer in Gießen für Kopenhagener. Joh. Fr. Röhrig in Frankfurt für weiße Indianer. A. Diez daselbst für schwarze engl. Indianer. Äug. Schwan in Gießen für deutsche rothe Kropftauben. Jacob Meid in Mainz für deutsche weiße pommersche Kropftauben. Äug. Schwan in Gießen für Breslauer Verkehrtflügel. Aug. Leuchtweiß in Frankfurt a. M. für böhmische blaue Kropf- tauben. H. Fuhr in Homberg a. d. O. für schwarzgeschildete deutsche Mövchen. Derselbe für blaue Pfaffentauben. Joh. Fr. Röhrig in Frankfurt für fahle Römer. Chr. Rübsamen in Gießen für rothe und weiße Tümmler. H. Dietz in Frankfurt a. M. für Nönnchen. 2. Prämie. Joh. Faist III. in Beyenheim für fahle deutsche Bagadetten. Joh. Fr. Röhrig in Frankfurt für scheckige französische Bagadetten. A. Scheyda in Gießen für weiße Hühnerschecken. Carl Schwan jun. daselbst für rothe Indianer. Nattmann daselbst für gelbe deutsche Kropftauben. Peter Gondolf in Frankfurt a. M. für weiße Kropftauben. A. Schwan in Gießen für weiße pommersche.Kropftauben. Derselbe sür schwarze böhmische Kropftaüben. C. Müller in Oeynhausen für blaue geherzte engl. Kropftauben. Peter Gondolf in Frankfurt a. M. für schwarzgeherzte französische Kropftauben. Aug. Schwan in Gießen für fahle Lockentauben. L. Eicke in Langenhagen für englische Tümmler. Carl Schwan jun. in Gießen für weiße Perrücken. H. Selberger in Wetzlar für weiße Pfautauben. Albert Meyer in Düsseldorf für blaue Pfautauben. Aug. Schwan in Gießen für schwarze Römer. Joh. Friedr. Röhrig in Frankfurt für blaue Römer. Aug. Schwan in Gießen für blaue Tümmler. Derselbe für weißköpfige Tümmler. C. Hildner in Wiesbaden für blau gehaubte Calotten. Alfred Hesse in Altenburg für blaue Trommeltauben. Herm. Matthes in Pausa für fahle Eistauben. Fr. Koch in Hof Hasselheck für blaue Staartauben. D. Für Kanarienvögel. 1. grämte. Peter Gondolf in Frankfurt a. M. für gelbe Pariser Kanarienvögel. ' F. L. Paulus in Cassel für Harzer Hohlroller. L. Limpert in Gießen für Harzer Sänger. ! Ferd. Bapst daselbst für Harzer Roller. Louis Lotz daselbst für Harzer Roller. i . 2. Prämie. Peter Gondolf in Frankfurt a. M. für Pariser Kanarienvögel. Adolph. Laudon in Gießen für Pariser Kanarienvögel. ittftnbenbett ©eflügeU 1903) Ein einspänniger Wagen zu verkaufen bei Emil Harms, Schützenhvf- Wellen Eichen-Stämme bis 45 Emir. Durch- (1865 über die Straße. der Fußböden, empfiehlt (1812 lten. R. Pascoe daselbst Gothaer Knackwürstchen empfiehlt C. F. S e m m l e r. 353) Waschklnrnmern empfiehlt Mannheim Pferdemarktloofe Stuttg. kath. Kirchenloose % (1920 J. H. Fuhr, Sonnenstr. 104. 1911) ver« 3 Meter 1) Garten und abgängige Bäume von städtischen Triebvierteln versteigert, und * 1) das Grabland an der Schoor im ehemals Seyfried'schen Garten, ver- (1899 Prügelholz, Stockbolz, Reitzholz, von den 23 HO 109 5670 44 dto dto. 90 32 495 1775 588 15,300 Frankfurter Casseler Bramm, Bürgermeister von Gießen. Haag-IVIann’» Looebankgech. Stuttgart offerht (Wtcdervelkäuf. mit Rabatt). Versteigerungen. Holzversteigerung Wallau, Oberbürgermeister von Mainz. ,lbr Pariser Kanarienvögel. Si-b-1. im (1617 M. Weißbäcker. (1535 Gg. Wtlh. Weidig. Oeffentliche Aufforderung. Betreffend: Schuldenwesen deS Theodor Dietz von Nieder-Ohmen. eine große Partie Ausputzreiser Bäumen im Realschulgarten, auf Anlagen, am Lutherberg, am Slnne- röder - und Wtesecker Weg, an den Echooren und im ehemals Ebel'schen 1867) Ein Partie Packktstcn zu verkaufen bei W i l h. Balser. Das Curatorium Ohly, Bürgermeister von Darmstadt. Gießen, 9. April. In dem am 1. u. 2. April in Mainz abgehaltenen 4. deutschen Schuhmacher-Congreß der eine recht lebhafte Betheiligung zeigte, wurde in der Wahl dls neuen Vororts resp. Central-Ausschusses dieses Jahr Gießen bestimmt. --Die Leiche des vor einiger Zeit vermißten Kaspar Hammel von Wie- seck wurde gestern in der Wieseck oberhalb der Gänsmühle geländet. steigert 113 2 33 19 401 sämmtliche Artikel für's Putzfach zu billigsten Preisen. Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung Morgens 9 Uhr am Weg zwischen dem Wald von Dorf-Gill nach Lich. Grüningeu, den 7. April 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. Lei dich. (1910 tege versucht werden sollte, nun abgesehen werden, da sich dieselben an anderen Orten nicht bewährt ha^ &eu^cn Sitzung wurde wegen Vergebung der diesjährigen 155 15 H betrauenden Zinsen aus der Lony'schen Stiftung in der Weise Bestimmung ge- ti-ntten daß 18 Personen in den Bezug derselben gesetzt wurden. Gießen, 9. April Die auf gestern Nachmittag 3 Uhr von den hiesigen So- cialisten tinbtrufcnc öffentliche Versammlung war gut besucht, was bei der Tragweite derielben für unser öffentliches Leben wohl nicht anders zu erwarten war. An der ca. 5t/J Stunden dauernden Debatte betheiligten sich von Seiten der Socialisten die Herren ct r o F) m' und Klerx als Referenten, von Seiten des nationalen und liberalen Ver- ^ns die Herren Prof. Dr. Gareis, Prof. vr. H. Seuffert, Prof. Dr. Naumann, Prof- Dr. Clemm und Hos-erichrsabvocat Dr. Dittmar. Heber den Verlauf der« selben werden wir noch zu berichten haben, müssen jedoch schon heute zugeben, daß lebe ber hier angeführten Parteien mit aller Entschiedenheit ihren Standpunkt zu wahren wußie, namentlich muß betont werden, daß die Socialisten in Hrn. Prof. Dr. Gareitz einen anständigen und offenen Gegner fanden, was ebenso umgekehrt bezügl. des Hrn. Frohme den Liberalen gegenüber zu sagen ist. pachtet werden. Gießen, den 7. April 1877. (1894 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. U. Bramm. messer und 12 Mtr. Länge, 26 Cbmtr-, 187 Nadel-Stämme bis 37 Cmtr. Durchmesser und 14 Mtr. Länge, 53 Cbmtr-, 2020 Nadel-Stangen bis 14 Cmtr. Durchmesser und 12 Mtr. Länge, 60 Cbmtr. Die Zusammenkunft ist beim Alten Pflanz- garten am Oppenröder Feld. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. Annerod, am 5. April 1877. (1879 Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns, macht die Butter fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paket, ausreichend für 500 Liter Milch, a 50 Pfg. zu haben bei Pressziegel empfiehlt P. Ruckstuhl, 1644) Dachdecker, Neuenweg. Auch übernimmt derselbe das Decken ganzer Dächer zu billigen Preisen. WeinsaaL 1876t zu 70 per Liter von Vormittag? 9 Uhr an, oll im Anneröder Gemeindewald, Diftric- ten Dornberg und Altenberg rc., nachoer- zeichnetes Holz versteigert werden, als: Rmtr. Eichen- u. Nadel-Scheidholz, In dem in dieser Sache am 10. März l. I. obgehaltenen Termin kam ein definitives Arrangement nicht 311 ©tanbe, würbe jedoch von ber Gläubigerschaft ber Beschluß gefaßt, zunächst bi« zur bcfinitiven ConcurS- erkennung unb weiterer Beschlußfassung ber Gläubiger den zu Nieder-Ohmen gelegenen Steinbruch durch den provisorischen Masse curetor Rechner Christian Schäfer in Grünberg (unter Aufsicht ber hierzu vor. den Gläubigern vorgeschlagenen Persönlichkeiten: Großh. Hofg.-Abvokaten Diery in Gießen, Fabrikant Voit in Grünberg unb Großh. Bürgermeister Obn acker in Nieder- Ohmen), sowie unter technischer Leitung bes Gemeinschulbners Theobor Dietz weiter zu führen. Es wird dieß unter dem An- fügen öffentlich bekannt gemacht, baß Rechtsgeschäfte nur mit dem Massecurator abgeschlossen unb Zahlungen mir an diesen gültig geleistet werden können. Gründers, am 7. April 1877. Großberzogliches Landgericht Grünberg. S e l l h e i m, I t t m a n n, Landrichter. Lanbg-Assessor. Dienstag den 10. April d. I., von Nachmittags 2 Uhr an, sollen: Holzversteigermig. Donnerstag den 12. April d. I., IuPoden-Anstnch. Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinölsiccatif zum Einölen, Oelfarbe, fertig zum Anstrich, rasch unb hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen unb Wichsen Freitag den 13. April d. I. sollen im Grüninger und Dorf - Giller Markwald folgende Holzsortimente Holzversteigenmg in der Königl. Oberförstern Krofdorf. Donnerstag den 19. April er-, Vormittags um 9 Uhr, werden zu Krofdorf bei Wirth Kablert nachstehend bezeichnete Holz - Sortimente öffentlich meistbietend versteigert, wozu Kauflustige eingeladen werden: Schutzbezirk Krofdorf. Disirtct 11a Föhn bachSkopf. Bucken: 8 Rmtr. Nutzyolz (Felgen), 299 Rmtr. Sckeit, Knüppel, Stöcke, Reiser. District 31ab Kreuzschläge. Buchen: 2 Rmtr. Nutzholz (Kammholz), 267 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke und Reiser. District 40a Dreispitz. Buchen: 145 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke und Reiser. Totalität: District 12. Buchen: 6 Rmtr. Scheit und Reiser. District 22. Nadelholz: 22 Rmtr. Reiser. Schutzbezirk Salzböden. District 77a Hohenschied Eichen: 1 Stamm von geringer Dimens, 11 Rmtr. Scheit, Stöcke und Reiser. Buchen: 8 Rm Rutzh. (Felgen), 236 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke, Reiser. Kiefern: 4 Stämme von stärkeren Dimens., 28 Rmtr. Scheit und Reiser. District 86 Schlag II Hasengarten. Eichen: 3 Rmtr. Scheit u. Reiser Buchen: 47 Rmtr. Reiser. Weichholz: 115 Rmtr. Reiser. District 85 Schlag V Hasengarten. Weichholz: V02 Rm. Reiser. Totalität: Districten 62 u. 71. Eichen: 1 Stamm III, 8 Rmtr. Scheit, Stöcke und Reiser. Schutzbezirk Wismar. Totalität: Districte 35. 38. 42. 45. 46. 52. 53. 54. 56 57b. 66abcd. 67ab. 72ab. 73ab. 74abc u. 75abcd, Eichen: 3 Rmtr. Nutzholz, 14 Rmtr. Knüppel und Reiser. Buchen: 816 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke, Reiser. Weichholz: 1 Stamm III. Classe. Nadelholz: 2 Rmtr. Knüppel. Krofdorf, den 8 April 1877. (1917 Der Königliche Oberförster: von Meibom. Bagadeckn. Louis Eick ließen für Kopenhagener, daselbst für schwarze engi. stauben, Hacob Meid in hwan in Gießen für Hres- x böhmische blaue Kropf- »euische Rövchen. Derselbe fahle Römer. Ehr. Mb- in Mnkfurt a. M. für •utfdje Sagabetten. Iah. . Zcheyda in ließen für ,aner. Äattmann daselbst i. Ä. für rveiße Kropf- en. Derselbe)^ schwarze icher^e engl. Aopstauden. stsche Kropsiauden. Äug. Langenhagen für englische 2. Zelberger in Wetzlar ^äutauben. Aug. Schwm anffurt für blaue AM. rür weißköpfige Tümmler. 6 H-ff- in ütaburg ft tauben. » werden: Rmtr. Buchen-Scheidholz, „ Eichen- „ „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- „ Radel. „ Länge, ^ehr brauchbar, Rmtr. Buchcn-Stockholz, „ Eichen- „ Nadel- Wellen Buchen- „ „ Eicken- „ „ Nadel- , Bantam. Gustav ^ngenhagen L lr . UrL Dornseiff das lr Hamburger Goldlack Tur Hamburger Goldlack, nftem m Zeulenroda für C B. Koch daselbst -ner. Laver Birnapf in für U M«ns Phagen für Spanier, anter Silberlack. A. R. ga in Limburg für Helle ar; Derselbe für gelbe ’Wet in Gießen für gelb- ? Sieger in Frankfurt Sperber. Dito Roth in kuckcksperber Nackthälse. ä 2 w 3 „ 3 „ „ 1 , (1929 Irifdje Bratbückiilge, ä Stück 6 z^, Schellfische, ä Pfd. 40 4. Schollen 35 H, gewässerten Stockfisch 35 Sardinen, Sardellen, Kieler Bückinge, Häringe, sowie auch marinirte, Aal in Gelöe, billige Apfelsinen, Citronen, Eier ä 6 Sauerkraut, Blumenkohl und Kopfsalat, alle Sorten Käse, Flaschen-Bier, Selters- und Sodawaffer, und sonstige Conserven unb Delikatessen, stets vorräthig bei H. Kurth. Wieberverkäufern billiger. (1934 Die Annoncen-Exped ition Th. Dietrich Sf Co. in Cassel übernimmt bie prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtliche Zeitungen Deutschlands unb des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler Tagespost") _____ ___ ! Sommerhandschuhe! in allen Größen. Strümpfe unh Beinlängen weiß und farbig, für Damen und Kinder. Das Neueste in Dammkragen, Manschetten, Zarben r Corsetten ! empfiehlt zu billigen Preisen Jeilgebotenes. 100 Paar neue Bnckskinhofeu S Jt. 7. 8913) K. Grünebaum. Jubiläums - Stipendien Stiftung p Ehrrn der 25jährigkn Negirrung Sr. Königtichrn Hoheit des Großherzogs Ludwig III. 1912) Aus obiger Stiftung, welche bezwecket, daß aus den Kapital- rinsen drei junge Leute und zwar aus jeder der drei Provinzen Einer, eine gleichmäßige Subvention zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildungsanstalt erhalten sollen, sind für das Jahr 1877 drei Stipendien von je 525 zu »ergeben. Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es können jedoch nur Angehörige solcher Gemeinden berücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben. Hiernach berechtigte und qualificirte junge Männer, welche zum Zweck ibrer Ausbildung eine höhere Bildungsanftalt besuchen oder besuchen wollen, und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, wollen ihre Gesuche, mit den nötbigen Zeugnissen belegt, durch ihre betreffende Bürgermeisterei an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus den Orten der Provinz Starkenburg an die Bürgermeisterei Darmstadt, auS Rheinhessen an die Bürgermeisterei Mainz, aus Oberhessen an die Bürgermeisterei Gießen bis längstens den 13. Mai d. I. gelangen lassen. Gießen, Darmstadt, Mainz, den 4. April 1877. Die Puh- & Moöewaaren-Handlung von A, Fangmann empfiehlt zur bevorstehenden Sommer-Saison Strohhüte, Bänder, Blumen, Stoffe, sowie ' ®fHOt fft k - ’• * 6. V 8 »ß, bqg • TW, fe«, mar ««®i te««K flnb taS1; Unb 1870) Mehrere Wagen Kuhmist find ganz billig zu haben bei Tj. Wolf, Walltbor» Sckiffsberlcht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in G i e ß e n. Newyork, 6. April. (Per transatlantischen Telegraph.) DaS Poftdampfschiff Neckar, Capt- W- Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 24 März von Bremen unb am 27. März von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen. , Dietz ******** ^id'W rt I. in ... fliL t ö,nn ,rt auf ’ 100 Sl 1838) Die größte Auswahl in französischen Decken-Kattunen bei August Mendelsohn. Seilgeöotenes. 1921) KäSkuchen, Radankuchen unb anbereS mürbes Gebäck empfiehlt __________August Noll im Stern. 1940) Veredelte Rosen, hoch- unb nieberftfimmtg, bei Gärtner Sckaum. ___________________Emil Fischbach. 1814) Alle Sorten Farben, trocken lo- wohl, als auch mittelst Dampfkraft aufiS Feinste in Oel abgerieben, alle Sorten Möbel- unb Holzfarblacke, Siccatif, Terpentinöl, uaturgebleichtes Leinöl, Blattgold, Broncen rc., empfiehlt Emil Fischbach. Das Neueste in Damenkleiderswffen, Tuchen g Bi diese Weiber! (1742 und Bukskins, sowie eine reiche Auswahl schwarzer K vorm. S. Weimersheim 1839) Emil Elschbach (1916 treten. machen. (1885 (1930 'beabsichtigt, ein Exemplar gratis und franco. SH Qualitäten. Elias Meier Wittwe. mlethen. J. Blitz bei (1935 Blattes. bei 1931) Mein Lager ist in sämmtliehen Neuheiten reich affortirt und empfehle ich besonders eine große Auswahl in Damenkleiderstoffen von den billigsten bis zu den feinsten 1938) Bet mir finde» noch iroct Arbeiter als Kreissägeschnitter Beschäftigung. A n d r. Euler. 1922) Möblirtes Zimmer zu vermiethen Auguft Noll, Mäusburg. A. Branim, Bürgermeister. 1822) Eine in guter Lage belegene Bäckerei und Wirthschaft ist zu verpachten, aber nur an einen cau- tionsfähigen Mann. Wo? sagt d. Exp. d. Bltts. Großh. Realschule zu Gießen. 1906) Der Unterricht beginnt Montag den 16. April. Anmeldungen werden am 11. und 12. April im Realsckulqebaude in Empfang genommen. Die Aufnahmeprüfung findet Freitag den 13. April, von Morgens 8 Uhr an, statt. Gießen, den 7. April 1877. Grotzherzogliche Direktion der Realschule. Soldan. Oelmühle m verpachten in einer größeren Mittelstadt, wo die Production als Speise-Oel zu guten Preisen abgesetzt wird. Constante Waster- kraft dabei. Gesuche sub F. Nr. 750 franco zu richten an die Expedition d. (1836 August Mendelsohn. Anzeige» Gründlicher Unterricht in der lat. und griech. Sprache, sowie Nachhilfe im Französischen, Deutschen und Englischen, kann Gymnasiasten und 9?eaU schülern privatim ertheilt werden. Gcfl. Anmeldungen beliebe man baldigst durch Adreßangabe in der Exped. d. Bl. zu Ausgabe für das Grossherzogthum Hessen. olksschul-Atlas, Dr. R. Andrees, in 34 Karten. Ausgeführt in der Geographischen Anstalt von Velhagen & Klasing in Leipzig. Preis I M. Zum Schulwechsel empfohlen. PreiS I M. Ausgabe für Hessen mit Specialkarte. Durch Verordnung des Grossherzogi. Ministeriums des Innern vom 14. Juli 1876 ist Andree’s Volksschul- Atlas in das Verzeichniss der in der Volksschule zulässigen Lehrbücher aufgenommen worden. Wir übersenden gern jedem Herrn Lehrer, der den Atlas einzufuhren 60 Mk. Mahnung. 1825) Eine braune kurzhaarige Jagdhündin, auf den Namen „Flora" hörend, ist am 25. v. Mts. entlaufen. Man bittet dieselbe an den Verwalter Rudolph Müller, Wolfsmühle bei Station Braunfels, gegen obige Belohnung abzulieferu. Albrecht Prinz zu Solms. 1914) Meine Knabenlehranstalt (Vorbereitungsschule für das Gymnasium) beginnt das Sommcrsemester Donnerstag den 12. l. M., Morgens 8 Uhr. Anmeldungen neuer Schüler nehme ich jederzeit in meiner Wohnung (im Hause des Herrn Buchhändler Ferber) entgegen. Dr. Ausj. Dieckmann. Seidenzeuge, Seidensmnmete, Cacher üres in vorzüglichen Qualitäten, empfiehlt II. Kaan. 1813) Mein Vager in allen Sorten Pinseln, Vergolderartikeln, Spachtelmeffern, Maserwalzen rc., empfehle bestens. 1835) Einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß der von mir geleitete Kindergarten fortbestehen und nunmehr in Frau E. Rahn ihre Vorsteherin haben wird. Indem ick nun für das mir in so reichem Maße geschenkte Vertrauen herzlich danke, bitte ich, dasselbe auch auf meine Nachfolgerin übergehen zu lasten. JL. Ata ha. Auf Obiges Bezug nehmend, erlaube ich mir einem geehrten Publikum die Versicherung zu geben,daß es stets meine höchste Aufgabe sein wird, in allen Stückeii grüitdlich meinem Berufe nachkommen zu wollen und zeige hiermit er» gebens! an, daß Donnerstag den 12. April der Kindergarten seinen Anfang nehmen wird. (Von jetzt an Spielplatz im Garten.) Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. Achtungsvoll ' E. Hahn. Danksagung. Für die grosse Theilnahme, welche sich während des langen und schmerzlichen Krankenlagers und bei dem Ableben meines theuren Vaters von allen Seiten für den Dahingeschiedenen kund gegeben hat, spreche ich im Namen der ganzen Familie meinen tiefgefühltesten Dank aus. Giessen, den 9. April 1877. Lony'S Bierkeller. Tagtick geöffnet. (1845 1896) Ein möblirtes Zimmer mft Gttbb net zu vermiethen und foflletd) zu beziehen bei Pb. Malkomesius, Mäusburg. 1887) Eine schöne Stube zu vermiethen bei Conrad No bl Wittwe. >Iens9e8N<»bn. g XMMMMMKXXKXW.MIMI Kerrmeiynngen. 1913) Ein schönes Logis, ganz oder getrennt, zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________________ 1919) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. L. Petri II.- Gartenstr. 1928) Ein möblirtes Zimmer zu verr xxxxx^xwxxxx\xixm\xxxxxxxxxx H 1837) Schwarze Thibets, Cachemirs, $$ Seideuzeuge u. Seideiisammete , sowie Chiffl'oBiS und deinen in vorzüglichen Qua- zß litaten bei * 1932) Ein braver Junge wird gesucht von Philipp Uhl, Photograph. 1926) Ein Mädchen, im Bunt- u. Weiß- nähen und sonst allen weiblichen Arbeiten Aut erfahren, sucht Beschäftigung in und außer dem Hause. F. Hachenberger, wohnh. bei Hrn. Geomder Haas, Rieaelpfad. 1925) Em tüchtiges Küchenmübchen zum sofortigen Eintritt gesucht. __________L. Feidel, Brauerei Pöschel. 1936) 25,000 in 1. Stelle, oder 12 000 in 2 Stelle gegen doppelte Sicher- brit gesucht. (Sefl. Offerten in der Exped. b. Bllts. niederzulegen^____________________ Ein in der Landwirthschast erfahrener, mit guten Zeugnissen vrrscbrner Oeconomie-Derwalter kann nach Utbcremfunft iogleich oder such aus den 1. Mai bei Gutsbesitzer Daniel Unztcker in Stedenbach im Amt Fron- hauscn, Kreis Marburg, in Dienst cm 1915) Ein freund! ches, schön möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Fr. Appel Wwe, Riegelpfad, ganz in der Nabe der Holzhandl. des ________________Herrn Katzenstein.________ 1782) Marburger Straße Nr. 178 ist ein freundliches, möblirtes Zimmer, parterre, zu vermiethen.__ *1*939) Ein möblirtes Zimmer zu oer; miethen. Neustadt D. 27.________________ 1909) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Wittwe Strauch, __Neue Anlage C. 39. 1937) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu mieten bei_____Gärtner Schaum. 1933) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen bei Frau Adoocat Fra n k 1841) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. _____________________Seltersweg C. 81. 1840) Ein möblirtes Zimmer auf sogleich zu vermiethen bei Frau Koch, ____________________Grünberger Straße. 1844) Eine Ziege mit oder ohne »Jammern zu verkaufen bei _______I o h s. Rohrbach, Gartseld. 1*57) AUcenstraße Nr. 102 ein freundlich möblirtes Zimmer im untersten Stock zu vermiethen.______________________________ 1797) Möblirtes Zimmer zu verniiethen. __________________________Kanzlei berg 66. 1889) Oine Weinrestau- rat»on, mit Weinhandlung verbunden, ist pachtweise zu übernehmen. Näheres vermischte Anzeigen. 1918) Zimmergesellen finden dauernde Beschäftigung bei ________G g. Bechtold, LaunSbach. 1927) Ein Kindermädchen sucht _________________S. A. Blumenfeld. 1770) Ein Kindermädchen aus hiesiger Stadt wird gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.____________________________ 1924) Eine zuverlässige Frau sucht bei einer einzelnen Person Monatsdienst. Rähe- res bei der Exped. d. Bltts. Verantwortliche Redaction: Ä. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Di! Mchem grttel' «ff« in MM-rpslichtig-n tnftotf unb Lmda; itijtnigen der ®eme*' t,r Militärpflichtige derj' ler MMärpstichtig derjenigen der Gen diejenigen der ( 1) Zur Must Diejenigen, dr a) in einer O anderen Th d) in einer Gc LchrSi' rschen, ^ranftdlt i CJ in einer Ger Hessen noch i und im («ui «immtl ^utnmer d Junten 51 H fagen S- W WkmZMf pnstnRch tm j Zuii Rutin* ,W(rte Das lft dieß; 5) hetlfein 1 N ein £?ret Loo ß^hebbe