taskenkränzchei aus- und M ■Al onta^ V\ Herrn Emil fführungen !>nd eM Hten. )er Vorstand. »auaufftW S(hd4" itrtifäfiüler mrb «vnnta, mttr btt &itW tei »tr” (1 in bet W«bt 'TH d Gewerbvsr-ms. Ei=s I * bidia «"»f“11"' II. 4. nette«, ist. I "1 mein Un W1 Mb. 84. Samstag, den 10. Februar 1877. WWWWWW *’cw*xw* x«tÄt'**r*ei ^>2MNVASW AMP. u$b Amtsblatt sir btn Kreis Gieße«. Erscheint tLtzttch mit Ausnahme deS Moi-tsgs. Gx-e-itionr Schulstraße, Sil B. Nr. 18. Aets vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. nüt Brir^erlohn. Durch die Post bezogen viertefflThrlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H A e i k. In Darmstadt hat sich ein Pferdezuchtverein gebildet, welcher beabsichtigt, seine Thätigkeit auf das ganze Land auszudehnen und zum Beitritt auffordert. Die Statuten können bei dem Unterzeichneten eingesehen werden, der auch Anmeldungen zum Beitritt annimmt. Gießen, den 6. Februar 1877. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Gießen. v. Röder. I o k i 1 i s ch e r H 8 e i £ daß sich nichts in Konstantinopel verändern werde. ein Ministerrath gehalten, der zufolge wird die heute bei Er- Anlangend das bei Erhebung des Schulgeldes einzuhaltende Verfahren, so ist es, um die Berücksichtigung der Zahl der Geschwister zu erleichtern und zu sichern, erforderlich, daß die Schulgeld-Verzeichniffe die sämmtlichen Klassen einer Schule umfasien, daß alle je ein Verzeichniß über die gemeinsame Schule, über jete consessionell getrennte Schule und über die erweiterte Volksschule ausgestellt wird. Hierzu empfehlen sich die aus der Anlage ersichtlichen Formulare 1, 2, 3. Die darin anzugcbende Zeit, für welche das Schulgeld berechnet wird, kann verschieden bemessen werden. Da die Ausnahme der Kinder in die Schule nach Art. 20 des Schulgesetzes in der Regel nach Ostern stattfindet, so empfiehlt es sich, die Schulgeldperiode gleichfalls von Ostern zu rechnen und m zwei Semester zu theilcn. Das eine Semester fällt dann in zwei Rechnungsjahre, diese von Neujahr zu Neujahr gerechnet. Wird das Schulgeld dieses Semesters in dem zweiten dieser Jabre verrechnet, so kann die Beitreibung um so sicherer vor Vücherschluß vollendet werden. Die Schulgeldregister sind, wo nur ein Lehrer ist, von diesem auszustellen, zu unterzeichnen und ihre Nichtigkeit vom Schulvorstand zu bescheinigen, wo mehrere Lehrer betheiligt sind, vom Schulvorstand, nach von den Lehrern vorgelegten Verzeichnissen, aufzustellen und zu bescheinigen, in beiden Fällen vom Bürgermeister in Einnahme anzuweisen. Berlin, 7. F. binar. In seiner heutigen Sitzung genehmigte das Herrenhaus den Gesetzentwurf betreffs Abänderung des hannoverschen Gesetzes über Gemeindewege und Landstraßen. Hieraus wurden bei der ersten Berathung des Gesetz Entwurfes über die Befähigung zum höheren Verwaltungsdienst die §§ 1 bis 9 und 11 bis 18 nach längerer Debatte unverändert angenommen. §'10, welcher von der Vorbildung der Landräthe handelt, wurde mit dem Amendement Haffelbach^s genehmigt; diesem zufolge sollen von den gesetzlichen Erfordernissen über die Befähigung zum höheren Verwaltungs- bezw. Justiz' dienst nur solche Persone« dispensirt sein, die von Seiten der Kreistage als ; Landräthe präsentirt werden. Sodann nahm das Haus die Vorlage wegen Abänderung des Reglements der öffentlichen Feuer-Societäten mit unwesentlichen 1 Amendements an. treten hat. 2) Es bestehen in der Gemeinde nur consessionell getrennte Schulen (Art. 5 des Schulgesetzes). Hier findet die gesetzliche Ermäßigung des Schuld geldes statt, wenn mehrere Kinder derselben Eltern die nämliche Eonsessions jtfyiile — wenn auch in verschiedenen Klaffen — besuchen. Besuchen diese Kin der aber verschiedene Confessionsschulen, also etwa von zwei Kindern das eine die evangelische, das andere die katholische Confessionsschule, so ist für jedes Kind das für die betr. Confessionsschule festgesetzte Schulgeld im vollen Betrage zu entrichten, und eine Minderung desselben würde nur dann Platz zu greifen haben, wenn mehr als zwei Kinder derselben Eltern in Frage stehen und mindestens zwei davon zugleich eine Confessionsschule besuchen, und zwar nur in Bezug auf diese. r 3) Besteht neben der gemeinsamen Schule eine Herne Confessionsschule (Art. 6 des Schulgesetzes), so tritt eine Ermäßigung des Schulgeldes für Geschwister nur in so weit ein, als mehrere die gemeinsame Schule besuchen. 4) Neben der einfachen öffentlichen Volksschule besteht eine erweiterte Volksschule (Art. 18 des Schulgesetzes). Eine Ermäßigung des Schulgeldes ist in diesem Falle nur soweit gesetzlich zulässig, als die mehreren Geschwister eine dieser Schulen zugleich besuchen, und zwar nur in Bezug auf diese Schule; (ine Minderung würde somit nicht eintreten können, wenn von zwei Kindern derselben Eltern das eine die gemeinsame Volksschule, das andere die erweiterte Volksschule besucht, oder wenn von drei Geschwistern das eine Kind die evangelische, das zweite die katholische und das dritte die erweiterte Volksschule benutzt. t v _ Was in Art. 86 des Schulgesetzes, bezw. vorstehend vom Schulgeld gesagt ist, findet gleiche Anwendung auf das sog. Schulholzgeld, welches von den Eltern der die Schule besuchenden Kinder erhsben wird, da daffelbe unter den Begriff von Schulgeld fällt. Knglarrd. London, 7. Februar. Heute wurde Deutschland. Darmstadt, 7. Februar. DaS Großh. Ministerium des Innern hat ein die Erhebung des Schulgeldes in den Gemeindeschulen betreffendes Auö- । schreiben an die Großh. Kreisämter erlaffen, welches wir nachstehend theilweise i zum Abdruck bringen: < Der Art. 86 des Gesetzes vom 16. Juni 1874, das Volksschulwesen betr., 1 bestimmt: „Für alle dieselbe Schule besuchenden Kinder muß das Schulgeld ein gleiches sein. Wenn jedoch mehrere Kinder derselben Eltern die nämliche Schule besuchen, so ermäßigt sich das Schulgeld für das zweite Kind auf drei Viertel, für das dritte und jedes folgende auf die Hälfte des für ein einzelnes Kind zu zahlenden Betrags." Es hat sich bei Revision der Gcmeinderechuungen ergtben, daß die hier vorgeschobene Ermäßigung des Schulgeldes in vielen Gemeinden nicht zur Ausführung gekommen ist. Wir sehen uns daher veranlaßt, diese gesetzliche Vorschrift einzuschärfen und zu deren ordnungsmäßigem Vollzug weiter Folgendes zu verfügen: Was die Behandlung des Gegenstandes im Allgemeinen betrifft, so machen wir zunächst darauf aufmerksam, daß das Wort „Schule", nach der dem Art. 3 des Schulgesetzes zu Grunde liegenden Terminologie, nicht auf die unter dem selben Lehrer in demselben Raume vereinigten Schüler zu beschränken ist, sondern die Gesammtheit der zu einem einh'.itlichen Organismus vereinigten, wenn auch unter sich getrennten, Klaffen und Abtheiluugen bezeichnet. Die Abtheilung nach Geschlecht oder Alter der Schulkinder begründet demnach keine Unterscheidung, wohl aber die Theilung nach der Confession und nach dem Lehrziel. Als „Schule" im Sinne des Gesetzes erscheinen daher nur a. die gemeinsame Schule, b. die zunächst für eine einzelne Confesfions Gemeinde bestimmte Schule und c. die erweiterte Volksschule, jede in ihrem Gesammtorganiemus, in der Verbindung aller durch die Trennung nach Alter oder Geschlecht bedingten Klaffen, bezw. Lehrerstellen, betrachtet. In Bezug auf die Ermäßigung des Schulgeldes im Falle des Besuchs derselben Schule Seitens mehrerer Geschwister werden hiernach folgende Fälle zu unterscheiden sein: 1) In der Gemeinde befindet sich nur eine gemeinsame Schule (Art. 4 des Schulgesetzes), in welchem Falle natürlich die gesetzliche Minderung einzu- sehr lange Zeit andauerte. r _ London, 8. Februar. Der „Times" zufolge wird die heute bei, Eröffnung des Parlaments zu verlesende Thronrede tiefes Bedauern ausdrücken, daß die Pforte die Vorschläge der Mächte, welche zur Wiederherstellung des europäischen Frieden- beitragen konnten, abgelehnt hätte, während dieselben Hesterreich. Wie«. 7. Februar. Dem „Telegr. Corresp.-Bureau" wird aus Bukarest, in ,Heilweiser Bestätigung der schon mitgetheilten Minister-Liste, Folgendes gemeldet: In dem neuen Cabinet wird Joan Bratiano den Vorsitz und das Portefeuille des Innern übernehmen, Demeter Sturdza die Finanzen, Cam- -pineann die öffentlichen Arbeiten, Dogan Justiz oder Unterricht, je nachdem Chitzu oder Statescu in dem Ministerium verbleibt, Jonescu behält das Muii- sterium des Aeußcrn und Skaniceanu das Kriegs-Ministerium. Wie», 8. Februar. Die Unterhandlungen der türkischen Bevollmächtigten mit den Agenten Serbiens werden auf ausdrückliche Anordnung des neuen Großvezirs fortgesetzt. Es heißt, d°ß, wenn erst weitere Grundlagen für den Friedens-Schluß gewonnen seien, die Verhandlungen m Konstantinopel fortgesetzt werden sollen. _ , Ptsth, 7. Februar. Wie der „Pesther Lloyd" meldet, findet heute ein ungarischer Ministerrath statt, um das motivirtc Entlaffungs-Gesuch des Ministeriums zu formuliren, zu desien persönlicher Ueberreichunz an den Kaiser Tisza und Szell fich morgen nach Wien begeben werden. Frankreich. Pari», 8. Februar. Wie die „France" meldet, wird Midhat Pascha Ende der Woche in Parts eintreffen. Sadyk Pascha verabschiedete fich gestern bei Thires. Er sprach die Ueberzeugung aus, •* Butzbach, 8. er nannte sich Friedri Attsteig °doch mit den Jntereffen der Pforte nicht unverträglich noch selbigen nachtheilig seien; als Zeichen des höchlichen Mißfallens Englands sei die Abberufung des Botschafters von Konstantinopel anzusehen. Ohne besondere Bezugnahme auf den Sturz Midhat Pascha's wird die Thronrede ferner der Hoffnung Ausdruck geben, daß durch die neuesten Vorfälle versöhnliche Rathschläge und die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen begünstigt werden möchten. Ueber die künftige Haltung Englands wird in der Thronrede nichts enthalten sein. — „Reuter's Bureau" meldet aus Rio de Janeiro vom 7. Februar: Gezentheiligen Nachrichten gegenüber ist weder hier, noch in Bahia, noch in Pernambuco irgend welche Spur von gelbem Fieber. Der Gesundheits'Zuftand in ganz Brasilien ist viel günstiger, als im Jahre 1876. Wm Montag den 1 Vormitta soll die der Gen Hausen zustehend Jagd aus 6 Jahre aieisterei öffentlich i werben. Mdingshausen Grohh. Vürgermei Statien. Rom, 8. Februar. Der Papst hat die Zöglinge des englischen Colle» giumS empfangen, welche Adreffen überreichten. — Die Deputirten-Kammer genehmigte die Aushebung der Personalhaft. Türkei. Konstantinopel, 7. Februar. In den Zeitungen wird als Ursache von Midhat's Sturze die Entdeckung eines von demselben organisirten Com- plottes zum Sturze des Sultans Abdul Hrmid und Ersetzung deffelben durch Murad angegeben. In der Nacht von Sonntag auf Montag hätten sich Mah- mud Damat Pascha, Redif Pascha und der Polizei-Minister im Palais des Sultans vereinigt und Letzteren, nachdem sie Beweise von Midhat's Schuld beigebracht, bestimmt, diesen zu verbannen. Der Sultan habe Midhat die Wahl gelassen, wegen Hochverrathes vor Gericht gestellt zu werden, oder in die Verbannung zu gehen; Midhat habe Letzteres vorgezogen und sich nach Brindisi führen lasten. Der kaiserliche Hat, welcher die Absetzung von Midhat anzeigt, beruft sich auf Art. 113 der Verfassung, wonach dem Sultan die Be- fugniß zustehe, Diejenigen, welche die Sicherheit des Staats gefährden, aus der Türkei zu verbannen. Kottstantiuopel, 7. Februar. In einem officiellen Communiquö heißt es: Nachdem der Sultan die Verfastung proclamirt hatte, welche allen Un- terthanen Gleichheit verbürgt und das parlamentarische Regimö an Stelle des absoluten setzt, mußten sich alle Beamten, groß wie klein, den Bestimmungen der Verfassung fügen. Trotzdem neigte Midhat Pascha einer dem Geiste der Verfastung zuwiderlaufendeu Richtung zu. Es sind gewiste Acte zu constatiren, die daraus Hinweisen, daß die vom Sultan aufgegebene absolute Gewalt durch andere Hände ausgeübt werden sollte; einige Individuen schmiedeten Pläne gegen die Prärogative des Sultans und die politische Ruhe. Midhat hatte die Pflicht, dieses Treiben zu verhindern, aber er ließ es geschehen. Das ab. geschaffte Regimö wurde demnach in anderer Form wieder ausgeübt, wonach der Sultan den Entschlich faßte, Midhat zu verbannen, um seine Rechte, sowie den Geist der Verfastung zu wahren. — Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten hat an die Vertreter der Pforte im Auslande folgende Mittheilung erlaffen: Midhat Pascha ist aus Grund des Art. 113 der Verfastung des Großvezir-Amtes enthoben und aus dem ottomanischen Reich verwiesen worden. Hierdurch wird keine Veränderung in der Politik der Regierung hcrbeigesührt; der Wille des Sultans ist nach wie vor dahin gerichtet, auf die genaue Ausführung der in der Verfassung gewährleisteten Principien hinzuwirken. Am Schluß der Mittheilung wird auf den Hat hingewiesen, welchen der Sultan gestern behufs Vorbereitung der mit der Verfastung zusammenhängenden Reformen erlaffen hat. Konstantinopel, 8. Februar. Dem „Levant Herald" zufolge hat der Palast-Marschall, indem er Midhat Pascha seine Verbannung ankündigte, demselben Documente vorgewiesen, wonach er in ein Complott verwickelt war. Numänieu. Bukarest, 7. Februar. Der „Timpul" meldet folgendes neues Cabi- net: Brattano, Präsident und Inneres; Jonescu, Unterricht; Chitzu, Justiz; General Cernat, Krieg; Campineanu, Aeußeres; Codrescoi, Finanzen. Die Bestätigung bleibt indessen noch abzuwarten. Amerika. Washington, 8. Februar. Die Special-Commission für die Entscheidung der streitigen Punkte bei der Präsidenten-Wahl hat mit 8 gegen 7 Stimmen beschloffen, keine Beweis-Aufnahme über die Wahl-Vorgänge in Florida vorzunehmm, außer hinsichtlich der Wahl-Certificate und Zeugniffe für die Wählbarkeit Humphrey's. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen Gotte-dienst. Ssnntag den 11. Februar. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrverwalter Schlosser. (Die PfarrgeschLfte in der Woche vom 11—17. Febr. besorgt Pfarrvicar Schöner.) Frisch back er )u Gießen. Sonntag, den 11. Februar 1877. Georg SpieS am Wallthor. Mar. tin Lenz am Marktplatz. Friedrich Hennings auf d:m Seltertzweg. ™ eines großen Branntweintrinkers. In Smyrna ist vor Kurzem ein Mehlhändler, Namens Georgia« StaortdeS, gestorben, der das seltene Alter von hun, dertundzwemnddrettzig Jahren erreicht hatte. Dr. Ornftein in Athrn, der diesen Mebl. Händler persönlich gekannt hat und dec auch die Nachricht von dessen Tode in arte- ch'schen Blättern veröffentlichte, versichert zugleich, daß der Verstorbene tätlich bei 400 Gramm Branntwein zu sich aenammen bade und dabei sich dennoch stets wohl und ae- sund befand. Darmstadt. Eine höchst präcise Antwsrt wurde in einer der letzten Schwur. Serichtsverhandlungen von einem Zeugen abgegeben, der auf die zur Prüfung wie weit seine Kenntniß des ThatbestandeS reiche an ihn gerichtete Frage des Präsidenten an welchem Tage der Tod des Verletzten eingetreten sei, antwortete „zwei Tage vor der Section." — Ueber einen originellen Selbstmord berichtet die Wiener „Presse": Ein Mull: kant in H-M-Vasarhely, Namen« Paul Albert, hat sich an seiner Baßgeige aufgehängt. Friedls Ehci 1 Wil he T'-'UL 1 . s a«e no« 20„. ?3SR L 18» W1 mit • 8rf« «nichts wirt Bma klaren und einen in ntnben Beoollmachti LenM sie bei qandig erachtet und ichlosstn werben und weiterer Erlasse in d> schlag an die Gericht Sieben, den 30. I Sroßberjozliches r- Bötticher, Sladttichter, *• Febr. Bor einiger Zeit wurde von einem Herrn au« Gießen, . . - ich Carl und wollte Hetzer auf der Matn-Weser-Bahn sein, Lr seinen Freund Pabstmann, ebenfalls Hetzer auf der Matn-Weser-Vahn in Marburg wohnhaft (beibe Namen sind wie sich herauSgeftellt fingtrt) in hiesiger Stadt ein Zimmer gemiethet, für ein Mädchen, daS im Zerwürfnisse mit feinen Eltern lebend sich hier seine Ausstattung Herrichten wollte. DaS Mädchen kam auch bald darauf an und wußte sich durch sehr einnehmendes Wesen da- Zutrauen ihrer Hausleute so in erwerben, daß sie tm Hause behalten wurde, trotzdem man ihr ansah, daß sie Mutter werden würde. Kaum 8 Tage hier, gebar sie ein Mädchen. Man kann sich die Verblüffung der Leute vorstellen und auch die Sorge, al« sie bald einsahen, daß sie dupirt waren, denn es kamen verschiedene Echwindelgeschichten zu Tage, z. B der Hochzeiter blieb au«, er sollte plötzlich auf der Effenbahn verunglückt sein wie Briefe auS Gießen meldeten u. s. w. ES waren 9 Tage verstrichen, (Mittwoch 7. Febr.) gl« das Dienstmädchen, welche« im Zimmer bei der Wöchnerin schlief, voll Angst de« Morsen« zu ihrer Herrschaft kam und berichtete, dieselbe sei auf und davon. ES war wirklich so die herzlose Mutter hatte ihr Sind zurückgelassen, war, wie sich bald herauSstellte. in den Nachtzug nach Kassel 12,45 ohne Yillet gesprungen, auf Requisition der hiesigen Bahnhofverwaltung jedoch tn Lang-GönS wieder au« dem Zuge entfernt worden darauf aber mit dem Frühzug um 3 Uhr wieder nach Frankfurt zurückgefahren. Bi« fcfct konnte nichts Nähere« ermittelt werden, vielleicht gelingt eS durch diese Heilen die Mutter zu ermitteln; dieselbe ist brünett, von mittlerer Statur, stark gebaut, von angenehmem «eußeren und hat ein braune« Maal aus einem Augenliede. Ihr Heimathschein scheint auch falsch zu fein, nach bemfelb-m wollte sie Margarethe Emmerich au« Büdmgen heißen, die Wäsche war gezeichnet C. 8. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Heilnahrung: Revalesciere Seit 80 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gefundheits- speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Hindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämor- rhckiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen sechst wahrend der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch ooczuziehen. — Ein Auszug aus 80,000 Certi. ficaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate vom Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. Dödä, Dr. Lire, Gräfin Castleftuart, Marquise de Brähan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlanaen eingesandt. Abgekürzter Au-zug auS 80,000 Eertificaten. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revalesciere hat meine 18jährigen Leiden im Magen und in dm Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Iles. Nr. 89211. Oroaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalesciere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue Ich mich jetzt der vollkommensten Gesundbeit. Leroy, Pfarrer. Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechunaen, Verstopfungen und Taubheit gänzlich hergestellt. 62845. Pfarrer Boilet von Ecrainville. Von Asthma mit häufigen Erstickungen völlig hergestellt- 80416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüfenleiden hergestellt. Nr. 64210. Marquise von Bröhan von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit Zittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K- St. Militärverwalter, Großwardein, von Lungm- nnb Luftröbren-Katarrh., Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handel«- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Neroenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unoerdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revalesciere ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalesciere V» Pfd. 1 80 H, 1 Psd. 3 JL 50 2 Pfd. 5 JC 70 12 Pfd. 28 50 Revalesciere Chocolat^e 12 Tassen 1 JL 80 24 Tassen 3 JL 50 48 Tassen 5 Jü 70 u. f. w. Revalesciere Biscuites 1 Pfd. 3 50 2 Pfd. 5 JL 70 Zu beziehen durch Du Barry u. 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Friedrich Schaaf in Gießen, fordert Namens seiner Ehefrau Katharine, geb- Hobler, an Wilhelmine, Ehefrau de- Lehrer- Zeitz von Lang-Göns, zur Zeit an unbekannte« Orte abwesend, laut Klage vom 20 September 1876 auf Grund der Behauptungen: Das von Lehrer Z-in Eheleuten im August 1864 unter solidarischer Haft und in gesetzlicher Form bet I Arnold in Grüningen aufgenommene Darlehen von sl. 700 — sei von der klägerifchen Ehe- -frau al- Erbin deS Bürge» W- Hobler V. in Grüningen nebst 5 - ,,Ä; »' Stw, a. n“ *“61^ y«! srS S