flSCT. Dienstag, den 9. October jl®. «34 Meßen er 'Anzeiger nieinfn Sohn 5 AMgt- mi> AmtsdlM fit -kll Kreis Gieße« P»eiS vierteq»hrlich 1 Mark 20 Pf. mit Brinaerlohn. Durch die Post öezs-rn vierteljährlich 2 Mart 54 Pf. uike. \ louie64 ' Vorstand. Zur allgemeinen politischen Lage. 111* Balser. Kopenhagen, 4. October. Der von Folkething wegen gesetzwidrigen Verfahrens bet Aufführung des neuen Theater-Gebäudes angeklagte frühere 'Cultus-Minister Hall und Worsaae sind heute vom Reichsgerichte fretgesprocheu n Vorschläge machen soll. 12, äßigten Preisen rg, III. Rang 20 Pfg :n. littags 4 ühr: EST 'MM worden. Die Staatskaffe trägt die Kosten. . _ ,, ,,, Kopenhagen, 5. October. In der heutigen Sitzung des Folkethmgs wurde mit Einstimmigkeit ein Antrag des Führers der Linken angelwnunen, wonach das Budget für das laufende Finanzjahr einer Commission von 15 Mitgliedern überwiesen wird, welche mit dem Ministerium über die Form der Vorlage des provisorischen Budgets verhandeln und für den Fall, daß letzteres, wie die Linke vorausjetzt, abgelehnt wird, hinsichtlich des definitiven Budgets (ZÜ* i,': 9‘. verbindet und selbst Oesterreich, auf deffen Beistand man in Rom bekanntlich nächst Frankreich am meisten hofft, auf die gegnerische Seite treibt. Der Friede der Welt scheint daher Irotz aller Wolken, die den politischen Horizont augenblicklich verdunkeln, nicht so gefährdet zu sein, daß man sich um die Erhaltung desselben übermäßig zu ängstigen brauchte. AranLreich. Paris, 4. October. Das Manifest der Linken des Senats weist den Angriff gegen die letzte Kammer zurück und bebt hervor, daß dieselbe lediglich die Republik eonsolidiren und die nltramontane Agitation unterdrücken wollte, welche für die Institutionen des Landes und den öffentlichen Frieden höchst gefährlich geworden seien. Das seien die einzigen Beschwerden, die den Grund zu der Auflösung der Kammer gegeben. Die Lage sei schwierig, die Zukunft Frankreichs stehe auf dem Spiel. Das Land sei berufen, zu entscheiden, ob die Regierung ein persönliches Regiment unter klerikaler Beeinflussung sein solle, Oder ob daS Land es verstehe, sich selbst zu regieren. Im ersteren Falle seien die Freiheiten von 1789 bedroht, die innere Ordnung und der äußere ^rieben gefährdet; im zweiten Falle werde die Republik consolidirt, Ruhe und Vertrauen wiederhergestellt und der Frieden befestigt werden, den unter den jetzigen Ver- KeuLschtand. Berlin, 5. October. Der „Reichs-Anz." publicirt die königliche Ver- Ordnung, betr. die Einberufung des Landtags zum 21. October. Otr „Rordd. Allg. Ztg." zufolge wird bem Landtage sofort nach der Eröffnung der Etat vorgelegt, neben welchem in der gegebenen Frist von 8 Wochen eine Anzahl mehr oder minder wichtiger Vorlagen in Commissionen oder im Plenum beratben werden könne. Die Meldungen betreffs weiterer Beratbungen des Landtages im Januar oder nach Schluß des Reichstages beruhten auf bloßen Vermulhungen. . Berlin, 6. October. Der Cultus-Minister hat die Vorstellung der Crefelder Katholiken, er möge den Beschluß der dortigen Stadt-Vertretung, die Volksschulen in paritätische umzuwanbeln, verwerfen, abgewiesen. Oesterreich. Wien, 4. October. Meldung des „Neuen Wiener Tagebl." aus Belgrad : Die Miliz erhielt Ordre, am 8. Octbr. in die festgesetzten Lager einzurücken und sodann mit der stehenden Armee an die Grenze abzumarschiren. Größere Partien neu angrkaufter Chassepot-Gewehre sind hier angelangt. Wien, 5. October. Die „Polit. Corresp." bringt eine Depesche aus Athen vom 5. October, wonach der König demnächst zur Jnspicirung der griechischen Truppen an der linkischen Grenze geht. — Die Entscheidung wegen des Minister. Präsidiums ist neuerlich vertagt. — Nach einer Depesche der „Polit. Corresp." aus Belgrad vom 5. October sind die Corps-Commandanten Nicolic und Alimpic mit ihrem Stabe abgegangen. Beurlaubte Officiere wurden einberufen und die Miliz des ersten Aufgebots in den Grenz-Dchncten zu 25tägigen Lager-Uebungen aufgeboten. Eine Brigade ist an den Timok abgegangen. Die Türken verschanzen sich in Zwornik und Bjelina. Aänemark. Erscheint täPttch mit AuSuabm« bet Montags. Schu»str«tze, Ltt. B. Nr. 18. Europa sieht gegenwärtig den Dingen, welche sich sowohl im Osten wie im Westen deS ErdtheilS oorberciren, mit gespannter Erwartung entgegen. Auf dem Kriegsschauplatz in Bulgarien läßt freilich die Entscheidungs-Schlacht so lange auf sich warten, daß nun fast vermuthen möchte, es werbe zu einer solchen gar nicht mehr kommen, dre Russen würden sich vielmehr demnächst in ihre Winterquartiere zurückziehen und Friedens - Verhandlungen ihr Ohr lt- oerordneten-Sitzung am Donnerstag den 11. Oktober 1877, Nachmittag« 4 Uhr, im alten Nealschulgcbäude, folgen: 1 Die Veruwltungs Rechnung für das Jahr 1876. 2. Die Benutzung der Straßen mit schwerem Fuhrwerk. 3. Die Bletchstraße betreffend. 4 Das Feuerlöschwesen. 5. Gesuch um Erlaß respective Befreiung vorn Schulgeld. 6. Gesuch der Chrtfttan Etfs Wtttwe um Bewilligung einer Vergütung für ihre an die Stadt zurückgegebenen Trieb- und Wtesenviertel. 7. Gesuch des Kaufmanns Kalkhof um Bauerlaubniß. 8. Gesuch des Schreinermeisters Werner um Bauerlaubniß. Vermischtes. Darmstadt, 4. Oct. Dieser Tage wurde ein Pferd nach Straubing gebracht, das an einem Wettrennen theilnehmen sollte, also von edler Sl ice war, und in dem Stalle des „Gasthauses zum Engel- eingestellt wurde. Nach Mitternacht rtß es sic- los, verfügte sich ins Hotel und ging über 6 Stiegen in den 4. Stock. Durch das dadurch entstandene Gepolter wurden die Insassen des 4. Stocks in ihrem Schlafe aufgeschreckt, sprangen aus den Betten und begaben sich auf den Gang Das Pferd, da- ourch scheu gemacht, stieg wieder hinunter bls auf den 1. Stock- Hier wollte es Über eine Gallerte in den Hof sehen, bekam aber das Uebergewicht und stürzte hinunter, wobei es das Genick brach. Frankfurt, 4. Oct. Mittels Einbruchs ist in voriger Nacht der Uhrmacher- Laden des Hrn. H., Gck des neuen Marktes und der Fahrgasse vis-a-vis vom o. Roth» schild'schen Comptoir, bis auf wenige Stücke geleeit worden. — In der chemischen Fabrik bei Mombach platzte am 3. ein Kessel mit Schwefelsäure und wurde dabei ein Arbeiter durch die entströmende heiße Flüssigkeit derart verletzt, daß der Tod bald herauf erfolgte. Darmstadt, 5. Oct Großes Aussehen erregt ein heute Nacht in dem Uhren- lafler der Wtttwe Diehl in der oberen Elisabeihenstraße ausgesührter frecher Einbruch. Wir haben es hier anscheinend mit einer Bande zu thun, welche bekanntlich seither unsere Nachbarstädte in gleicher Weise bereit« ausraubte. Der untere Theil des Schauladens ist mit Vorsatzläden geschützt, dagegen das sog. Oberlicht nicht, und benützten die Gsuner diesen Umstand zum Einsteigen, mittelst einer aus dem Palaisgarten her- beigeschafften Leiter. Die eben nicht sehr große Scheibe wurde mittelst Lehm verklebt und bann ein» gebrückt, dieselbe ist von mäßiger Größe und formte nur für einen schmalen Körper zum Durchschlüpfen Raum bieten. Im Innern ist, wie Stearintropfen beweisen, gründlich umhergelmchtet und vorzugsweise goldene, aber auch einige silberne Uhrei nebst Talmi- und Broncefetten mitgenommen. Hsffentlich gelingt es unserer rührigen Cri- minalpolizei die Thäter zu ermitteln. . „ — .Aus Königsberg in Pr. berichtet die K. H. Z.: Die I. Criminal-Deputat on des föntgl. Stadtgerichts Hierselbst hatte sich in ihrer Sitzung am 13. d mit einer auf ®runb des $ 202 des R-Str. G-B. erhobenen Auflage wegen Herausforderung zum Zweikampf auf Leden und Tod zu beschäftigen. Ein Reserve Olficier war im Jahre 1873 in einem öffentlichen Local in Wesel durch einen ihm ganz unbefannien Menschen beschimpft worden. Ein anderer Reseroeosficier bortfelbft, der davon erfuhr, zttgte >-en Vorfall der Militärbehörde an, und das in Folge desselben gegen den beleidigten Offi- cler eingeleitete Verfahren endete mit einem fchttckten Abschied. N rchde n die« geschehen, ließ der Verabschieb7te von hier aus an den Osficier tu Wesel eine Heraussorderung auf Pistolen auf Leben und Tod ergehen, auf welch- ber Geforderte jedoch nicht einging, trotzdem er mehrfach dazu durch den Eartellträger aufgeforxrt wurde Nach länger al« einem Jahre, als der Geforderte noch immer sich nicht erflart hatte, zog der Herausforderer mittels Schreibens an den Geforderten die Herausforderung zurück, und zwar wegen unehrenwerthen verhaltend des Letzteren in dieser Angelegenheit. Nunmehr fam die Sache zur Kenntniß der Staatsanwaltschaft und zur Anflage. Nach gepflogener Verhandlung wurde der Antrag gestellt, ben Angeklagten zu zwei Monaten Festungshaft zu verurtheilen. Der Gerichtshof aber folgte den Ausführungen de« Ver- tdeidigers, Rechtsanwalt Alscher, daß dem Angeklagten die Wohlthat des S 204 de« R. Str.-G -B. zu statten komme, welcher bestimmt, baß die Strafe fortfällt, wa>enn bie Parteien den Zwe-kampf vor dem Beginne freiwillig aufgegeben haben." Der Ge- nchtshof sprach den Angeklagten frei mit ber Motioirung, baß jener Paragraph de« Gesetze- auch in dem Falle z«r Anwendung kommen müsse, wenn eine ber Parteien freiwillig von dem Zweikampfe vor Beginn desselben zurücktrete. v"lin. Herr vr. Strousberg richtet folgende Bitte an die deutsche Presse: Mit nachstehenden Zeilen wende ich mich an die gesummte deutsche Presse, mit der Bitte, Mich ferner nicht zum Gegenstand ihrer unausgesetzten Beobachtung zu machen. Don meinem Laben befreit, genieße ich vorläufig nur, was jedem Menschen gebührt — bie »"theil; üi jeher anberen Beziehung außerhalb meiner Häuslichkeit braucht mich Nie- manb zu beneiden unb mein Wirken ist vorläufig ohne jedes Interesse. Ich wünsche ruvlg und den verhaliniffen entsprechend tbatig zu fein, möchte nicht unnötiger Weise tn die Oeffenttichken treten, enthalte mich bebhalb selbst jeher Aeußerung über ba«, "" außerhalb Preußen widerfahren, und bitte, mich vorläufig als gänzlich für untnterefiant unb für bas Publikum unbebeutenb zu betrachten. Meine erste Tdattgkett, ein Arrangement mit meinen Gläubigern anzubahnen, bedarf der Hilfe der Presie nicht, denn jeder meiner Grebitoren muß unb kann hier zur Kenntniß der tbot- sachltchen Verhaltntffe gelangen unb habet ist ihnen die Hilfe des EoncursverwalterS und de« Richters jedenfalls nützlicher unb verläßlicher, als bie Mittheilungen oft sehr mangelhaft unterrichteter Blätter. Mich schäbigen bie ewigen Notizen aber positiv. *) Der Preis für dieselben beträgt 7 Mark incl. Verpackung, (5607 am 22. September von Bremen und am 25. September von SouthamptöN abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen ScMfTeberlelit. Mitgethetlt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen. Newyork, 6. Oktober. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Mosel, Copt- H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Llyod in Bremen, welches Mrttherlung Französische Mühlsteine werden hiermit den Herren Mühlbesitzern aus der Fabrik aus Nordhausen zu entnehmen empfohlen, wo ihnen die drei- bis fünffache Dauer derselben gegen die Accord-, oder gar der feilen französischen Herstellung garantirt wird. Das beste Existirende bietet denn auch wirklich das größte aller Lager, das größer ist, als die einzelnen Lagervorrätbe der Bruchbesttzer in Frankreich und dem alle Brüche steuern, namentlich die von Süd-Frankreich, die das feurige, starke Gestein liefern. Wir empfehlen so aus Ueberzeugung und aus Dankbarkeit für unsere in einer ungekannten Mahltüchtigkeit uns erfreuenden und die größtmögliche Dauer versprechenden Steine, nachdem wir Alle der meist aus Frankreich bezogenen Mühlsteine nach nur kurzer Benutzung verlustig gingen. Wendekind's Fabrik bietet uns in Nordhausen bequem die Prüfung unserer Mühlsteine ohne Decke und im Rohbau. Und dazu rathen wir. Man weiß seine guten Steine dann auch von der inneren Sorgfalt und Güte, also der wohlthätigen Beständigkeit. Die Namen der Einsender und Referenzen sind in der Exp. d. Ztg. zu erfahren. Erfahrungsgutachten. Zu wiederholten Malen und von den verschieden sten Setten auf die von dem König!. Preußischen Avotheker Herrn Dr. L. Tiedemann zu Stralsund dargestellten Pen-tSÄO-^räparatc*) aufmerksam gemacht, habe ich gern die Gelegenheit ergriffen, die Wirksamkeit derselben bei vielen und mir sehr nahestehenden Personen zu beobachten. Wir haben es hier mit einem Arcanum zu thun, dessen Wirksamkeit bet Schwächezuständen, mögen dieselben noch so veraltet und die Folgen der betrübendsten Ursachen sein, geradezu in Erstaunen setzt. Manches schon geknickt erscheinende Leben hat durch den Gebrauch dieses köstlichen Mittels neuen Lebensmuth geschöpft und die erstorbenen geglaubte Thatkraft wiedergewonnen Wenn eines, so darf dieses segensreiche und wohlthättge Präparat nicht mit den Mitteln verglichen werden, deren marktschreierische Anpreisungen verlocken und namenloses unsagbares Elend im Gefolge haben. Es verdient (daß ich Alles in Allem sage) das Prädicat „Vorzüglich" und die allgemeinste Beachtung der Leidenden. Professor Dr. Mahler, Berlin, Inhaber der goldnen Medaille für Wissenschaft und Kunst rc. Einmal hieß es, ich sei nach Böhmen gereist; dadurch blieben Viele, die mich sprechen wollten und die ich gern gesprochen hälte, fort; ein andermal meinte man, ich wage vorläufig nicht, nach Oesterreich zu reisen — und dieses ist indirect eine meinem Renommee schädliche Insinuation — und so geht es in allen Tonarten weiter. Ich glaube, was ick gelitten und ertragen, sollte genügend sein, selbst Feindschaft zu versöhnen und ich hoffe, daß alle anständigen Journale gern meiner Bitte Gehör geben werden, wenn sie überhaupt mein Thun und Lassen besprechen wollen, dieses nur dann zu tbun wenn ihnen zuverlässige Mittheilungen zu Gebote stehen. Um aber olle Mißverständnisse in dtefir Beziehung zu vermeiden, werde ich Ihnen und anderen Fachblättern gerne zu jeder Zeit Rede und Antwort stehen. Or. Strausberg. ' am 2 "" Ul|b 4 6,7 ’ tarn ? Hit unb 7' .luii> w bdtrug ? tn .«< L **>.«■ Ä 7 'Z «--rdi. u bit Ai- d»tirk 1)11 Silben, Don °°° * 8«n. fH non SM« mit ein. " Pascha übernahm 5 Schnee gefallen. Verbindung zwischen Handel und Verkehr. Rottenburg a. Neckar (Württemberg), Ende September 1877. Hopfenbericht. Der Hopsenbau auf hiesiger Stadtmarkung, dessen Beginnen noch dem vorigen Jahrhundert anpehört. bat seit Jahrzehnten, einen solch' großen Umfang erreicht, daß jetzt die bebaute Fläche 1700 würitemb. Morgen — 535 Hektare beträgt, worauf sich nahezu zwei und eine halbe Million Stöcke befinden, eine Anzahl, welche wohl in keiner zweiten Gemeinde detz europäischen Continents getroffen werden wird. Spricht schon Lieser Umstand an und für sich für einen Vorrang des hiesigen Platzes unter den Hopfenbau treibenden Gegenden, so ist es anderseits nicht minder die Güte des hiesigen Produkts, welche ihm in Verbindung mit dessen sorgsamer Pflücke und Trocknung sowohl bei Händlern als Brauern längst einen rühmlichen Namen verschafft, wie denn auch bei der deutschen Hopfenausstellung in Tettnang im Jahr 1875 das Preisgericht der Stadtgemetnde Rottenburg die goldene Medaille für Hopfen zuerkannt hat- Während noch vor wenigen Wochen das heurige Erzeugniß zu einer Vztels Ernte geschätzt wurde, stellt sich jetzt, nachdem letztere eingebracht ist, diese als eine halbe Ernte heraus mit einem Erträgniß von ca. 7000 Ctr. schöner, gut gereifter, schwerer Waare. DaS Erträgniß im Umkreis von 6 Stunden mag sich auf das Doppelte beziffern. Der Handel beginnt seit einigen Tagen sich rasch zu entwickeln, da mehr denn 40 kaufende Händler und Brauer hier am Platze sind. Der Preis bewegt sich von 80 dis 100 'M. pro 50 K'lo mit steigender Tendenz. Hol-a viel. 5548) 1 einer Vergütung für und 478 516 5605) Trauben-Bnisjsynip (3391 zu C. F. Semmler in Glessen. Bötticher. Gebhardt. Emmenthaler Käse, Bötticher. Gebhardt. ff empfiehlt in den feinsten Qualitäten Emil Fischbach 5618) L. Müller. Wimmenauer, Forstrath. b) Maurer-Materialien c) Asphalt-Arbeiten, Rahm- Holländer Edamer Neuschäteler Fromagede Brie gemahlen. 4704) könnt gemacht werdenden Bedingungen an den Meistbietenden auf den Abbruch versteigert werden. Gießen, am 5. October 1877. Großherzogliches Krcisbauamt Gießen. haben. Bad Nauheim. h Straubing gebracht, :t war, unb in dem itternacbt riß es sich Durch bat ba■■ i ihrem Silafe auf« ig Das Pferd, da- Hirr wollt r°> tote ito fttotft Wirtin, Nacht der Uhrmacher- vis-a-vis VOM 0- Roll)1 Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Vicinalweg von Albach nach Hattenrod an der Blindelochswiese. Lich, 6. October 1877. Reiskirchen versteigert werden: 46 Rmtr. Nadelscheitholz, 152 „ Nadelprügelholz, 41 „ Nadelstockholz, Fichtenstämme von 15 bis 33 Ctmtr. Durchmesser und 6 bi- 21 Mtr. Länge mit 211,48 Cubikmtr. und Fichtenstangen mit 80,69 Cubikmeter Inhalt. (5603 Kurhaus. Bekanntmachung. Die Stellung der Katharine Elisa- Lethe Weller von Klein-Linden abgeschiedene Ehefrau des Georg Schmelz II. von Großen-Linden unter Curatel wird mit dem Ansügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß gültige Rechtsgeschäfte mit derselben nur durch den gerichtlich bestellten Curator KaSpar Weller III. von Klein- Linden abgeschlossen werden können. Gießen, den 29. September 1877. (5459 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Holzversteigerung in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Dienstag den 16. October sollen im Münchwald bet Burkhardsfelden ca. 1 Smnde von der Eisenbahnstation Lich Bekanntmachung. Den Schuldnern des Kaufmanns Hein rich Battenfeld von Gießen wird eröffnet, > afc gültige Zahlungen nur an den provisorischen Massecurator Max Pilger dahier (iclefftet werden können. Gießen, am 29. September 1877. (5458 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Aeilgeöotenes. 5601) Schmirgel - Papier bester Qualität ü. 4- 000 ä Blatt 7 Bei größerer Abnahme 6 Pfg. ist zu haben bei L. Moller, Sounenstraße 103. "ung für blt Siaty Mutitttgf 4 Uhr, Die Lieferung des Bedarfes an: Buchenscheitholz, Reiserwcllen, Coaks Braunkohlen, böhmische Dochte, Brennöl, (raff. Rüböl) und (Mohringöl) Petroleum, Stearinlichter, Zündhölzer, Lampengläser, Hanshede, Rciserbesen, Piasaoabesen, Kernseife, Harzseife, Schmirgelletnen, Schwämme, Terpentinöl, Waschleder, Putztücher, Putzlappen, rohes Rüböl, gereinigtes Rüböl, Talg, Bindfaden, Chlorkalk, DeSinfectionsmatertal, Klebgummt, Plomben und diverse Stiele, fett im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Termin hierzu wird auf Trockene Braunkohlen, (Allein-Verkauf der Gewerkschaft Elm) I. und II Qualität zum ZeeKen- prelse empfiehlt (5396 Georg Unverzagt I- Rok-Eis in größeren und kleineren Partien zu gilt als das beste Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals- und Brustschmerzen. Vr Flasche ä JL 1 — Weinmost __________Frankfurter Hof Bekanntmachung. Betr.: Die Erhebung der Steuern. 5623) Zwei nachträgliche Hebregister über directe Steuern liegen während acht Tagen zur Einsicht der Interessenten auf dem Bureau der unter» .zeichneten Behörde offen. Gießen, am 6. October 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. d) Steinmetz-Arbeiten, „ Lotten im Wege öffentlicher Submission nach den einzelnen Anschlagstiteln 4t bis d getrennt verdungen werden. Qualtficirte Unternehmer wollen ihre Offerten frankirt und gehörig versiegelt, sowie mit entsprechender Aufschrift versehen bis zu dem aus Montag den 15. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, im Geschastslocale des unterzeichneten Garnison - Lazareths (Seltersweg) anberaumten Termin abgcben. Kosten-Anschläge, Zeichnungen und Bedingungen liegen im vorbezeichneten Locale zur Einsicht aus; desgleichen können Copien derselben auf dem Baubureau des Garnison-Baumeisters Gummel zu Gießen (Marburgerstraße A. 166) eingesehen werden, woselbst auch nähere Auskunft ertheilt wird. Gießen, den 5. October 1877. Großherzogliches Garnison - Lazareth. Teppiche«, abgepaßt und am Stück, auch abgepaßte halbwollene Teppiche für Wohnzimmer re. in verschiedenen Größen empfehlen (5504 G-ebr. Scheel. Sonnabe d den 20. October er., Vormittags 11 Uhr, in das Geschäftslocal der unterzeichneten Direktion Hierselbst anberaumt. Die Offerten, deren Eröffnung in Gegenwart etwa persönlich erschienener Submittenten stattfindet, sind frankirt mit der Aufschrift: „Submission auf Lieferung von Betriebsmaterialten" in dem bezeichneten Termin an uns etnzuretchen. Die Lieferungsbedingungen nebst zugehörigen Bedarfsnachweisungen sind bet unserer Ckntral-Materialien-Verwaltungs- und Rechnungsstelle Hierselbst einzusehen und können gegen portofreie Einsendung eines Baarbetrags von 75 H pro Exemplar von derselben bezogen werden. Gaffel, den 25. September 1877. König!. Direction 5511) der Main Weser-Bahn Submission. Nrubsu einrs Garnison -Lazarklhs )u Gießen. 5591) Die zum Neubau eines Garnison - Lazareths zu Gießen zunächst forderlichen Fundamentirungs-Arbeiten, und a) Erd- und Maurer-Arbeiten, veranschlagt zu 'in Kchrl mit Schwesck ^lüssigknt btrart vn- Nacht in dem Uhrrn- hrter ftechcr che bekanntlich scithtt Mik IH-» d-S SL ■ n|«t, unb bmW1” htm P-lalMlkn ,,t|tbt unb bann fi«1 einen !»«»<«> opien , filbitne Ui«« ” unterer Ml,«» ®ri' L in« erfuir.r »*1” Sf-S! ächt erklärt ^ M ijlan» A SALfitS s&s den „ph bei an die beut%{t^fe' •rt’Ss ft“1 V c". °^ntn'l Hafter« .WfJ > s Aepfelmoft u. Rauscher im______________Frankfurter Hof. 5615) Eine Oeconomie- Hofraithe in Klein-Linden, bestehend aus Wohnhaus, Sckeune, Stallungen und Garten, welches fich auch zu Kabrikgefchäften eignet, ist billig zu verkaufen. Näheres bei I Blitz. 5597) 1 Aufziehwerk, ganz neu, für eine Brauerei oder Mühlenbesitzer geeignet, ist billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exp. d. Bltts. ________________________________ 5542) 6 Stück frisch ausgeleerte Weinfässer jedes circa 3 Ohm haltend sind preiSwürdig abzugeben bei ®ebr* Schwan» Vi „ a 1.50, haben bei MM Glas. Thonröhrk» ~ für Wasserleitungen, (Kanäle und Aborte, sowie Chamotte- fteine empfiehlt (5604 die Thonwaaren-Fabrik von Fr. Schuckmann in Carlshasen. Memen Weinverkaus per Flasche 50, 60, 75, 80 H u. s. w. erlaube mir in empfehlende Erinnerung zu bringen. Besonders empfehle für Reconvalescenten Walporzheimer Auslese (roth) per Flasche jt 1.30. (4705) L Müller. 5501) Guten MittagStisch zu 60 und 86 Z um L'ndenbof 5610) Die Schuldner des Heinrich Battenfeld dahier können die schuldigen Beträge in den nächsten 8 Tagen noch kostenfrei an den unterzeichneten Massenverwalter bezahlen. Gießen, den 8. October 1877. M. Pilger, Sonnenstraße B. 77. WerKeigerungcn. Verkauf eines Gebäudes auf den Abbruch. Die Arbeitsbütte bet dem neuen Gym- nassium dahier, 7,50 Mtr. lang, 3,80 Mtr. breit, soll Donnerstag den 11. d. Mts, Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle unter den alsdann be- Cocosläufer, Ketten und Bürften-Matten, sowie See- graSvorlagen in jeder Größe, empfiehlt 5600)______________M. Weißdä cker. Zum Einmachen empfiehlt: Extrafeinen Weineffig per Lit. 30 $ ffetn do. „ , 24 „ sowie sämmtliche Gewürze ganz und rein Jeinstes Aepfttgelee empfiehlt (5619 ____Emil Elschbach. 5614) Samstag den 13. d. Mts. bin ich mit aroß n Sellerieknollen und ditto Fleischzwiebeln (wovon Proben im „ßtn» benbof* anzusehen sind), desgleichen mit schönem Roihkraut am Gießener Gemüsemarkt. Sodann bringe ich 5 Türkische Enten» paare, 5 Entricht und 5 Enten (von Farbe weiß) zum Verkaufe mit. Alsfeld, den 9. Octob-r 1877. »Jean Frick, Gärtner. zwar: 4129 Ji. 27 9228 ii n 976 „ 41 „ 1766 ff II Cöln - Giessener Eisenbahn. Fahr- Plan der stcrlonemiige vom 15. October 1877 ab. 2. In der Richtung von Cöln nach Giessen Die Dlrectlon Jul. Bach, Seltersweg. 5621) S. Blumenfeld, Director. 5602) 5389) Im House des Herrn Köhler, Gartfeld 118 zwei freundlich möbltrte Ztm mer zu vermietben. WrtSiMt mlt 4 ois 5 Zimmer, r 710 — — Betzdorf . . . Abf. 851 — — 25 — — 8" — - Dillenburg ... „ 1024 640 — 324 — — IO» — — Wetzlar .... „ 1113 727 915 410 ..... 625 11 |8h | —— Gießen . . . Ank. H33 750 935 427 — 6" IPO 1.8" 1 — 5391) Zm dritten Stock des Hessische Hofes (Seitertberg) sind mehrere sehr (renn tz- lich möblirte Zimmer zu vermietben Auf Bei langen auch Kost oder ganze Pension. 5495) Ein unmöbUrttS Stübchen zu oermiethen. Linder platz. Ä. 242. D-selbst werden auch noch einige Leute zum yilttagstiscli angenommen.____ 5500) Zwei inemandergehende Zimmer mit oder ohne Möbel zu oermiethen. ____________ Z um Lind enhof 5503) Zwei Zimmer mit Eadmct zu vermietben.___________Nreuz Lit B- 109. 5509) Der II. Stock meines neuerbauten Hauses in dem Gartfeld, bestehend in 4 in- emandergehenden Zimmein, Küche, Speisekammer, »bgeschlosienen Eorridor u. s. w. ist zu oermiethen und sofort zu beziehen. __G g- Ruckstuhl Wittwe, Neustadt. 5515) Ein freundliche-FamilientogiS ist per 15. b. Mts. zu oermiethen. Näheres bei der Exped. b. Bl. 5530) E'-n kleines schöne« Fomiltenlogir zu oermiethen uub am 1. November bezieh- bar bei Andr. Bärrn Witwe, ______________________Neustödterthor._______ 5533) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermietben. Marburgerstrofie Nr. 179 5539) Ern möbltrtc« Zimmer mit »b koo.n ist ,u oermiethen. Lit. D. 145. Em kleines Logis für 1 bis 2 Personen zu oermiethen bei 5554)___________G g Unverzagt I. 5579) Ein groges möblirtes Zimmer zu vermiitben.__B. 87. 5249) Ein Familienlogis mit Garten- antheil und Bleichplatz bis zum 15. Ödober zu oermiethen bei Kaspar Scbomber, Ziegler, __________________Neustädterthor._________ 5416) Ein Familienlogis aus 6 geräumigen Zimmern nebst ollem Zubehör bt$ stehend, per 1. Januar 1878 zu oermietheu bei___________________A. MarcuS. 5488) Ein Familienlogis zu vermiethm bei Jost Beltofftz Wittwe, G,ünberstr^ Steinhauer Kalbfleisch gepei über. 5520) Em möblirtes Zimmer zu ver- inirthen im neuen Hause de» Herrn Böger. Gartfeld Nr. 118 A. 6. 5547) In meinem neutrbouieu Haufe sind 2 FamilienlogiS zu oermiethen und sogleich beziehbar- ____________Lud Geißler Wittwe. 5191) Möblirtes Manfaroenz'mmer irtt Sabinet per 1. October zu vermietben. Earl Deines, Gartfeld. Anzeigen. 5617) Ein Dienstmädchen für fofortigen Eintritt gesucht. Nähere« bei der Exped. d. Bltts___________ Naushaltungs -ptnsionat 5611) in Boppard am Sthein. E4 finden 2 dis 3 junge Märchen, welche sich in der fdn. u. gewöhn!. Küche, Haushaltung, Bügeln, Maschinennähen, Putz» machen u. den übt. weibl. Handarbeiten auSbilden sollen, herzliche Aufnahme. Ge- legenh. zu mus. u. wissensch. Fortbildung. Pensionpr. 750^. Beste Ref. yrco Offert, aub F. 1722 an die Annoncen Exped. von Rudolf Moffe Cöln,WallrafSplatz 2 erbeten. üo80) Ach bringe hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß ich das von meinem Manne betriebene Küfergeschäft nebst Wirtschaft roeittr betreibe und bitte um zahlreichen Zuspruch. Achtungsvoll J. Leun Wittwe. 5613) Bet Herrn Metzger Möhl sNeu- stützt) ist ein schwarzer Regenschirm stehen geblieben. Derselbe kann gegen Entrichtung der Jnseratgebühren in Empfang genom- men werden.__ 5541) Schönen Meerrettig, das Pfd. zu 12 kauft HandelSmann BooH^ ________________________Löwengasse.______ 5559) Ein zuverlässiger Hetzer auf sofort gesucht. Näheres bei der Exped. dieses BlttS._______________________________________ 5567) Ein Mann, der die Arbeit an der Blocksäge gtündlich versteht, wird ge- sucht von_______________________H Keck. 5566) Am 1. Wooember l I wird brr Stelle eines ersten Gehülsen auf meinem BÖreau frei. Dr. Dittmar, Hofgericbts-Advokat. Geld-EourS. Pistolen, doppelte . . . Pistolen....... Holländische st. 10-Stücke Pucaten....... 20 FrancS-Stücke • • • do. in 13 • Englische Souvereigns Russische Imperiales . . Dollars in Gold I Rm. 16 9 16 16 20 16 4 P' 65 62-67 23-27 23-27 33-3M 70—75 17 20 vrrant«»reiche .WebßcHon: A. Hebevda — Druck und Nerlag der Brübl'schen Univ-Druckerei sFr. Ehr. Pietsch) in Gietzen Wir Wir |eine, daß dir nunmehr eint Gie Berlin fowir das In in Anspruch Ltraßburg u ituchlungsvers jukhr mit ber Junten. - Dir W dtt wjjil Donubinhi) m wirthslhchliü), ßch am ctulli grld stkhr na gklb nur kurj des itaiiknijih Mrtallgild-S nominell also hembtn «nhi «eil an 9 e'"e MetM »ie bei Idu^ Meß unb § * "Wta Po,! ii, Ä« »rtertn Än Wn Folge, Iw von Idb b''f' M .M"ojk g(| W Miß m J!en vermag U vo'h !uhl>mz tl8 «*jt jo la„ «V" 8 M« muß, „ . Mi« '"Mischin E ®dbe, Ä"8"I6 1,1 ‘Ät. «4 ft S LZ öin