nchnet 'gsvogst Ünie. |u Irrten arift bition b. MrtteS •d Müller tiranftalten (im g^ * - Aisübi- ?n durch Direction ihneider. iVeser. essisscne rc. ir, Schlosser». : 1018. i8 am 5. November, : mit Casernrmrnt für Munden mötzlW dot: mann, Nittheilung, daß m i Uhr unseren Rinn Lbzurusen. iterbliebenen. 8., Uch">tt«gi «äFi® s'Rothenberger, Suflufl ein! $ elr.fl1 „>« Lt Md » U °L u«w jäss*7; mich-" 14' SZKS "rSS^’" —»fld a>> ! J-flct!- Ufo. 18«. Donnerstag, den 9. August 1873» Kietzener MnWr A«;cize- unb Amtsblatt für den Kreis Gicht«. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bring^lohn. r-xpsvition r Schulstraße, ßit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. Amtlicher Hheit. B e k a n n t m a ch u n g. Zum Besten eines zu Neapel zu errichtenden Kindergärtnerinnen-Seminars hat eine englische Dame, Frau Julie Salis Schwabe, eine Ver- loosung von Kunstwerken und anderen Gegenständen mit 1000 Gewinnen im Gesammtwerth von 60000 unternommen. Es werden zu diesem Behufe 20000 Loose i 3 J. ausgegeben werden, und wird die Ziehung Mitte December l. I. in Berlin stattfinden. Großherzogliches Ministerium hat den Vertrieb der Loose zu dieser Lotterie im Großherzogthum gestattet, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht toiit). Gießen, den 6. August 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boek mann.______________________________________ Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern hat aus Anlaß der im September l. I. in Lauterbach stattfindenden Obst-, Gemüse- und Blumen-Aus- stellung genehmigt, daß damit eine Verloosung von Pflanzen und Gartengeräthschaften mittelst 1000 Loosen ä 30 Pf. verbunden werde, unter der Voraussetzung, daß wenigstens 65 % des Bruttoerlöses zum Ankauf von Gewinngegenständen verwendet werden. Gießen, am 4. August 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Bookman n. Politisch Deutschland. Darmstadt, 6. August. In der Antwort, welche das Großh. Ministerium der Justiz seiner Zeit auf die von mehreren Abgeordneten der zweiten Kammer gestellte Interpellation in Betreff der künftigen Organisation der freiwilligen Gerichtsbarkeit in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen ertheilt hat, war darauf hingewiesen worden, daß unsere Partikulargesetzgebnng bezüglich des Grundeigenthums, des Hypotheken- und Grundbuchwesens die Einführung des Notariats in diesen Provinzen als unthunlich erscheinen laffe. Daß diese Ansicht auch in weiteren Kreisen getheilt wird, das beweist ein neuerdings in der „Neuen Frkftr. Pr." veröffentlichter, aus offenbar sachverständiger Feder herrührender Artikel, dem wir in der fraglichen Beziehung folgende Stelle entnehmen: „Die freiwillige Gerichtsbarkeit wird im Großherzogthum Heffen nach zwei verschiedenen Systemen und von verschiedenen Organen — in der Provinz Rheinhessen und in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen verwaltet. In Rheinhessen gilt gemäß des französischen Rechts der Grundsatz, daß die Interessenten bei Abschließung von Verträgen die Grundlagen deren Rechtsbestän- digkeit selbst in Obacht zu nehmen haben. Mit Ausnahme des Vormundschaftswesens, welches in der Verwaltung der Gerichtsbehörden steht, wird die freiwillige Gerichtsbarkeit von Notaren besorgt, die zwar innerhalb ihrer Competenz öffentlichen Glauben genießen, keineswegs aber den Charakter von Staatsbeamten haben, und deren Amt mehr oder minder den Charakter eines freien Geschäfts hat. In den Provinzen Oberheffen und Starkenburg besteht das Institut der richterlichen Bestätigung der Verträge, durch welche diese erst diejenige Sanction erhalten, welche Vorbedingung ist für den Eintrag des Eigenthumswechsels an Immobilien in die öffentlichen Grundbücher und des Eintrags der Hypotheken in die Hypothekenbücher. Nur auf richterliche Verfügung können diese für die rechtliche Bedeutung der Verträge höchst wichtigen Eintragungen in die Grundbücher und Hypothekenbücher vollzogen werden. Durch die richterliche Bestätigung wird zu gleicher Zeit unter eigener Verantwortung des bestätigenden Richters den Jntereffenten die Garantie gegeben, daß der Vertrag nach Inhalt und Form rechtsbeständig ist und daß auf den Ver- tragsobjecten nur diejenigen Hypotheken und sonstigen dinglichen Lasten haften, welche in der Bestätigungsformel vorbehalten sind. Die freiwillige Gerichtsbarkeit wird hier von richterlichen Staatsbeamten verwaltet. Aus dem Gesagten ergibt sich, daß die Einführung des Notariats in den beiden Provinzen Oberheffen und Starkenburg ohne Aenderung der Civilgesetzgebung nicht ausführbar ist. Eine solche Aenderung aber zu einer Zeit eintreten zu lassen, in der eine einheitliche Civilgesetzgebung für das ganze Deutsche Reich in Aussicht steht, halten wir von unserem Standpunkt aus nicht für rathsam. Haben wir einmal die einheitliche Civilgesetzgebung, dann wird sich auch die Organisation der Verwaltung der freiwilligen Gerichtsbarkeit anschließen muffen. Bis dahin wird jede Einrichtung in dieser Beziehung nur den Charakter eines Provisoriums tragen. Man wird also am besten daran thun, wenn man die jetzigen Einrichtungen in Hessen im Großen und Ganzen bis zum bemerkten' Zeitpunkt bestehen läßt und nur das ändert, was im Jntereffe der Sache jetzt schon geändert werden kann, ohne daß man der demnächstigen neuen Organisation nach Maßgabe eines einheitlichen Civilrechts für das Deutsche Reich vorgreift." Berlin, 6. August. Das für den Umfang des deutschen Reiches erlassene Pferdeaussuhr-Verbot ist nicht vereinzelt geblieben. Der Schweizer Bundesrath hat in Folge des Ankaufs einer großen Anzahl Pferde für Rußland einen Ausfuhrzoll von 800 Frcs. per Stück beschlossen, was einem Ausfuhr-Verbot gleichkommt. Berlin, 6. August. Aus Wien liegen nunmehr positive Mittheilungem er Th ei L über die Ergebnisse des. unter Vorsitz des Kaisers am 31. Juli abgehaltenen großen Ministerrathes vor. Hiernach wurde beschlossen: 1) Es ist ein Plus von vreißigtauseud Mann mobil zu machen, bezw. ist der Mannschaftsstand der activen Armee um diese Zahl zu vermehren. 2) Es ist ein Observations-Corps an der serbischen Grenze zu concentriren, um für alle Fälle bereit zu fein. Die Truppen in Dalmatien sind um ungefähr 15,000 Mann zu verstärken behufs Beobachtung der Vorgänge in Montenegro und der Herzegowina. 3) Dem C^>trn Andraffy wird unbeschränkte Vollmacht ertheilt, die beantragte Mobili- sirung nach seinem Ermeffen in Vollzug zu setzen. 4) Mit Beschaffung der nothwendigen Fonds ist der Reichsminister Baron Hofmann betraut und ist derselbe auch mit der Vollmacht für die nothwendigen Credit-Operationen ausgerüstet. Hiernach hat Graf Andraffy die Vollmacht, den Zeitpunkt dieser partiellen Mobilisirung nach eigenem Ermeffen festzusetzen. Was aber die Finanzfrage betrifft, so schätzt man in Wien die Kosten der Mobilisirung von vier Divisionen ans 20 bis 25 Mill. Gulden und hat zur Aufbringung dieser Summe in erster Linie die Verpfändung der Central-Activeii in Aussicht genommen. Ausreichen dürfte diese Operation für sich allein kaum; doch ist der Reichs-Finanzminister, Freiherr v. Hofmann, bereits damit beschäftigt, sich mit bedeutenden Finanzkräften in Verhandlung zu setzen, um die Operation im gegebenen Falle sofort durchführen zu können. — Zwischen Rußland und den rebellischen Vasallen der Pforte soll nach der „Deutschen Ztg." eine Vereinbarung zu Stande gekommen sein, wonach Serbien, Rumänien und Montenegro an der Erbschaftsmasse des „Kranken Mannes" noch vor deffen Ableben participiren sollen. Kurz gesagt, sollen diese Abmachungen in Folgendem bestehen: Rumänien wird die Dobrudscha, Serbien das sog. Alt-Serbien und das Gebiet von Nisch besetzen, Montenegro wird die ganze Herzegowina occupiren. Rußland hat den Drei Fürstenthümern gegenüber die Verpflichtung übernommen, darauf zu bestehen, daß die Pforte beim Abschlüsse des Friedens in die Abtretung dieser von ihnen besetzten Gebiete nach dem Grundsätze: Äüti possidetis“ willigen werde, abgesehen von etwaigen Unabhängigkeits-Erklärungen und deren Anerkennung im Friedens-Instrumente. Um nun dieses „Recht des Besitzenden" geltend machen zu können, sollen die kleinen Staaten — sobald alle Gefahr für sie durch einen entscheidenden Sieg der russischen Waffen vorüber wäre — in den slavischen Provinzen einbrechen und die Occnpation der betreffenden Landstriche zur Ausführung bringen. Die „Voß'sche Ztg." bemerkt hierzu: Wir glauben an diese Abmachungen nicht, denken aber, daß im Falle ihrer wirklichen Existenz Oesterreich sich einer derartigen Aenderung der Landkarte des südöstlichen Europa mit allem Nachdrucke widersetzen würde. Aus dem Elsaß, 5. Anglist. Die französische Protestpartei im Elsaß hat sich für die Unterdrückung des „Jndustriel alsacien" gerächt, indem „die Stadt Mülhausen" dem republikanischen Wahl-Comitö von Paris eine Beisteuer von einer Million Francs übersandt hat. Wenn es gilt, über die „Noth- lage der Industrie" in Deutschland zu klagen, sind die Stimmen aus dem Elsaß, und nicht am wenigsten aus Mülhausen, ebenso laut, wie aus irgend einem deutschen Fabrikdistrict. Man sollte also meinen, die Million Francs hätte wohl einen die Jntereffen der Stadt Mülhausen näher berührenden Verwendungszweck finden können. Judeß, es ist Sache der Mülhäuser Baumwollen- Lords, für welche Liebhabereien sie ihre Millionen ausgeben wollen. Im vorliegenden Falle haben sie übrigens der deutschen Verwaltung vielleicht einen noch größeren Gefallen gethan, als dem Pariser Comite. Hefteneich. Wien, 7. August. Die „Presse" meldet aus Orsowa: Die Fürstin Elisabeth von Rumänien traf gestern, von dem Minister-Präsidenten Bratiano begleitet, in Kraiowa ein, wo sie Fürst Karl, welcher von Pojana gekommen von einigen Metern sich darbot: auf der einen Seite mehr als 50 musel - war, erwartete. Beide reisen morgen nach Turn-Magurelli, wo die ganze ru- männtsche Verwundete, gepflegt durch Aerzte der russischen Armee nach den manische Armee die Donau überschreiten soll. Das Gerücht, daß die Türken Vorschriften der Humanität, und aus der andern Seite der Haufe abgeschntttener nach Sistowa marschiren, ist unbegründet. Köpfe, die scheußlichen Trophäen der Barbarei der regulären türkischen Truppen. Wien, 7. August. Die Zeitungs-Meldung von der angeblichen Ein- Folgen die Unterschriften: C. B. Brackenburg, Oberstlieutenant, Kriegs-Corre- stellung des Fracht-Verkehrs auf den russischen Anschluß-Linien an das galizische spondent der Times; de Lonlay, Special-Correspondent des Monde Illustre und Eisenbahn-Netz wird von authentischer Seite für unrichtig erklärt. des Moniteur Universel; H. de Lamothe, Correspondent des Temps; I. Letellier, . Correspondent der Illustration Espanola y Americana. ANgtltUO Wien, 7. August. Das „Tageblatt" meldet aus Bukarest: Von den London, 6. August. Im Unterhause erklärte Unter»Staatssecretär Ruffen werden die Städte Hirsowa, Matschin und Tultscha verschanzt; im Bourke auf Veranlaffung von Seiten Dilke's: die Pforte halte ihre Behaup- Uebrigen haben dieselben die Dobrudscha geräumt. Minister-Präsident Bra- tung, daß die Blokade der russischen Pontusküste effectiv sei, aufrecht und gebe tiano ist in das rumänische Hauptquartier zu Pojana zurückgekehrt. Aus Kilia nur zu, daß einige Unregelmäßigkeiten vorgekommen seien, deren Wiederholung wird von einem See-Gefecht auf dem Schwarzen Meer berichtet. — .Der sie zu verhindern versprochen habe; die englische Regierung könne daher die „Presse" wird aus Bukarest vom 6. d. telegraphirt: Der Kaiser von Rußland Blokade nicht für unwirksam erklären. verlegt morgen sein Hauptquartier nach Zarewitza. Großfürst Nikolaus hat London, 7. August. „Standard" dementirt die Sendung weiterer sich in der Richtung nach Plewna zum rechten Flügel der Armee begeben, 3000 Mann Truppen nach Malta. — Bei der conservativen Kundgebung in welcher unter dem Commando des Generals Krüdener auf der Straße nach Hatsieldpark äußerte Earl Salisbury, die Regierung hoffe die Schwierigkeiten Bjela steht. — Aus Konstantinopel berichtet daffelbe Blatt: durch die drohende der Situation zu überwältigen, ohne die Jntereffen und die Ehre des Landes Haltung Griechenlands wurde die Pforte veranlaßt, einen Theil der Truppen zu gefährden und ohne den Frieden zu stören. — Die „Times" meldet aus Suleiman Pascha's nach Theffalien und Epirus zu dirigiren. Konstantinopel, Kadri Bey habe dem Grafen Zichy erklärt, die Pforte sei gewillt, — Der „Neuen Fr. Pr." wird aus Bukarest vom 4. d. gemeldet: Frieden zu schließen, wenn Rußland nur die Autonomie Bulgariens unter christ- Gestern Abend von Bjela angekommene Officiere erzählen, daß Mehemed Ali ließen Gouverneuren fordere. und Osman Pascha ihre Vereinigung bei Tirnowa vollzogen, und daß sie den --------- Ruffen eine Schlacht geliefert haben. 15,000 Todte und Verwundete. 120,000 Der orientalische Krieg. Mann der kaiserlichen Garde werden demnächst hier erwartet. Der Kaiser be- der Lombardirung. — Der „Polit. Corresp." sind folgende Telegramme zugegangen: Zara, 5. August. Gestern entspann sich ein heftiges, 7 Stunden dauerndes Gefecht zwischen den Aufständischen unter der Führung von Despotovic und den Türken. Erstere wurden geschlagen und erlitten große Verluste; Despotovic mit 300 Mann seiner Abtheilung mußte aus österreichisches Gebiet übertreten, woselbst sie entwaffnet und internirt wurden. — Belgrad, 6. August. Die Skupschtina ist nach Beendigung ihrer Arbeiten gestern Abend geschloffen worden. — Athen, 6. August. Die Nachricht, daß der türkische Gesandte angewiesen sei, zu erklären, die türkische Regierung werde eine etwaige Erhebung in den Griechenland benachbarten türkischen Provinzen als casus belli betrachten, wird in griechischen Regierungskreisen als unbegründet bezeichnet. Petersburg, 6. August. Das Journal „Golos" meldet aus Kuruek- dara vom 4. August: In den Sümpfen des oberen Tschel-Fluffes bei den Auls Saisala und Jdyschtar ereilte Oberst Komaroff die Abtheilung des berüchtigten Räubers Michrali. Nachdem zwei Schützen-Bataillone unter Bariatinsky herbeigeeilt, ward der Feind völlig in die Flucht geschlagen. Die Einwohner der Auls schossen auf die Ruffen; diese verloren 2 Todte und 4 Verwundete, "^'Darmstadt, 6. August. Gestern Nachmittag entgleiste die Maschine unb brel Wagen des von Mainz kommenden Schnellzuges der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn m der Näh- bei Schnittpunktes mit der im «au begriffenen Linie Frankfurt-Mannheim Vier Passagiere trugen Verletzungen davon, worunter ein Franzose und ein Hollander die bedeutendsten erhalten haben. Der Eine, an der Brust gedruckt, wurde im Lause des gestrigen Tages in das hiesige Hospital verbracht, der Andere, am Beine gequetscht und geschunden, sand im hiesigen Bahnhofshotel Aufnahme. Die beiden anderen Verletzungen sollen unerheblicher Natur sein. Die Ursache der Entgleisung ist dem Ver- nehmen nach ein Schienenbruch gewesen. r u . Parts. (Hütet euch vor den Barometer-Blumen!) Wir fanden kürzlich in der „Post" der Barometer-Blumen Erwähnung gethan, die bei jeder Temperaturveranderung der Feind hingegen 30 Todte. Konstantinopel, 6. August. Die Wiedereinnahme Jenitzagras und: Kasanlyk's durch die Türken wird bestätigt. Die Ruffen halten jedoch den : Schipka-Paß noch besetzt. — Vom asiatischen Kriegsschauplatz wurden nur unbedeutende Gefechte gemeldet. Bukarest, 6. August. Folgende Erklärung über schon früher mit- getheilte türkische Greuelthaten ist von den unterzeichneten Correspondenten auswärtiger Zeitungen am 21. Juli in Kasanlyk zu Protokoll gegeben worden: Wir Unterzeichnete, fremde Staatsangehörige, denen es gestattet wurde, den Operationen der russischen Armee als Repräsentanten einiger ber* Hauptorgane der europäischen Presse zu folgen, halten es für unsere Pflicht, öffentlich die Acte der Barbarei zu constatiren, welche die regulären türkischen Truppen, die den Schipka-Paß zu vertheidigen hatten, begangen haben. Am 17. und 18. Juli wurden bei den mörderischen Kämpfen, welche der Räumung der von den Türken errichteten Verschanzungen vorausgingen, verschiedene Positionen von den Kämpfenden der beiden Armeen nacheinander besetzt und verlaffen, ohne daß der eine oder andere Theil Zeit gehabt hätte, seine Verwundeten und Todten mit sich zu nehmen. Als der Kampf beendet war, wurde eine große Anzahl der zurückgelaffeneir türkischen Verwundeten von den Aerzten der gegnerischen Armee sorgfältig aus dem Plateau aufgesammelt, hingegen war keiner der verwundeten Ruffen, welche das Unglück hatten, auf einem Punkte zu fallen, der für einen Augenblick von türkischen Truppen besetzt wurde, am Leben geblieben. 20 bis 30 dieser Unglücklichen waren enthauptet; mehreren waren die Füße, die Hände, die Ohren, die Nase und die Geschlechtstheile abgeschnitten und die Brust durch Dataganhiebe zerfetzt. Ihre Köpfe waren in das türkische Lager geschafft worden, wo die russischen Soldaten dieselben nach der Besetzung der Verschanzungen gefunden haben. Wir haben mit unseren eigenen Äugen diese abgeschnittenen Köpfe und diese verstümmelten Leichen gesehen. Bei manchen von ihnen waren durch die Contractionen der Muskeln und durch die Verdrehung der Glieder die schrecklichen Qualen zu erkennen, welche eine Verstümmelung bei lebendigem Leibe hervorbringt. Wir haben einen enthaupteten und verstümmelten Leichnam gesehen, welcher noch hingestreckt lag über die Tragbare einer Ambulanz, auf die er als Verwundeter von den ©einigen gelegt war. Nicht weit davon lagen ebenfalls enthauptet die Leichname der beiden Krankenträger, am Arme die Binde des rothen Kreuzes. Indem wir uns streng an das halten, was wir gesehen haben und denen, welche Zeugen de Kampfes selbst gewesen sind, es überlasten, die Verletzung des Kriegsrechts au zudecken, welche die Türken begangen haben, indem sie zwei Parlamentärfahne auspflanzten, um fast gleichzeitig das Feuer aus die in Ruhe befindlichen russischen Truppen wieder zu eröffnen, stellen wir dem Urtheile der civilisirten Welt den Gegensatz vor Augen, welcher am Tage nach dem Kampfe in einer Entfernung nicht aussteigen, fondern nöthtgten die Damen, mir einzusteigen, um sich wegen ihrer Kühnheit bet dem Stationsvorsteher zu Steglitz zu verantworten unb eine ziemlich hohe Strafe zu gewärtigen. , v — Berühmter Nachtwächter gab'S früher zwei; baS waren bte zwei, bie der Fabelbichter Gellert besungen hat. Jetzt gibt's vier, ein volles Quartett; denn es sind bie beiden Nachtwächter in Brieg dazu gekommen, bte hoffentlich auch ihren Sänger tnben werben. Sie zeichneten sich baburch aus, batz sie Nachts am liebsten schliefen, neistens in einem und bemselben Thorweg, nachdem sie sich satt geplaudert hatten. Ein Schnetderjunge überraschte sie unb flickte sie mit schnellfertiger Nadel unb starkem Zwirn aneinander. Dann rief er Zeugen herbei und schrie Feuer! Ha, wie fahren Sie denn in die Höhe, um fruchtbar ausgelacht zu werben. Das Dümmste war, baß sie den Spaß übel nahmen und den Jungen verklagten auf Amtsehrenbeleidtgung; die Richter sprachen den Jungen frei unb bte Wächter der Nacht verloren ihren Dienst. — Der große Dampfhammer der Krupp'schen Fabrik, der 50 Tonnen oder 1000 Centner wiegt und je nach Handhabung als Nußknacker zum Oeffnen einer Wallnutz benutzt werden kann, während er andererseits Eisenwürfel, deren Dicke nach Fußen zählt, mit einem Schlage in eine Platte zu verwandeln vermag, wird bald durch einen noch gewaltigeren Rivalen übertroffen sein. In dem französischen Eisenwerk le Creusot bet Chalons für Saone ist man zur Zeit mit dem Bau eines Dampfhammers beschäftigt, der, bevor er montirt wird, in Paris auf der nächstjährigen Ausstellung paradiren oll. Das Gewicht des Hammers nebst seiner Stange wird 60 Tonnen oder 1200 Centner betragen und sein Totalhub 5 Meter oder beinahe 16 Fuß sein. Die Herstellungskosten sind auf 1,600,000 JC berechnet. Gleichzeitig mit dem Koloß wird ein anderer Riesenbau, der höchste Leuchtthurm der Welt, für bie Zeit ber Ausstellung auf bem Trocadero aufgestellt werben. Dieser für Plymouth bestimmte Thurm wirb eine Höhe von 127 Meter haben, währenb bie Höhe des Leuchtthurms des Ausstellungs- ahres 1867 nur 53 Meter betrug. Die innere Einrichtung erstreckt sich auf zehn Zimmer ür bie Wächter, zwei Räume zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, ein Krankenzimmer unb einen für Schiffbrüchige mit 10 Betten ausgestatteten Raum. Etwa 50 Meter Über dem Meeresniveau wird eine ringförmige Plattform angebracht, die dazu bestimmt ist, ein schweres Geschütz aufzunehmen, welches durch Schüsse den innerhalb eines Krei- es von 8—10 Kilometer befindlichen hilfsbedürftigen Schiffen den Bergungsort anzu- beuten hat. An der Basis dieses kolossalen Leuchtthurmes wirb ein Apparat angebracht, vermittelst dessen bas Rettungsboot durch einen einzigen Mann in die See getrieben werden kann. , , t x Zehdenick (Reg.-B. Potsdam), 2. August. Ein furchtbarer Orkan hat gestern Nachmittag unsere Stadt in der schrecklichsten Weise verwüstet. Zehdenick und bte in diesem Striche liegenden Dörfer, so schreibt man bem Tagebb, finb ein großer Schutthaufen, aus bem verschüttete, um Hülfe jammernbe Menschen mit Aufbietung aller Kräfte hervorgeholt werden mußten. Ueberall sind Menschenleben zu beklagen, überall großer Jammer, der auch so bald nicht enden wirb, ba bie meisten Menschen ohne Obdach finb. Am allergrößten jedoch ist die Verwüstung in ben Scheunen und der Amts- schäserei, wo die erschlagenen Pferde vor den Aerntewagen einen erschrecklichen Anblick gewähren. In einer der Scheunen wurde bei dem Einsturz derselben ein Vater mit seinen Kindern, zwei Pferde unb ein Hunb lebendig unter ben Trümmern begraben; ber Arbeiter, bie Pferbe unb ber Hunb würben erschlagen, bie Uebrigen durch hmse- bringende Hände noch rechtzeitig vom Erstickungstode gerettet. Die sammilicben Windmühlen Zehdenicks und der Umgegend sind umgeworfen und zersplittert worben. Aus einer dieser Mühlen wollten die beiden Gesellen dis zum letzten Augenblick, sich selbst vergessend, dieselbe in ihren Schutz stellen. Als aber bie in ber Nähe stehenben mit furchtbarem Krach niebergeschmettert wurden, ba wollten sie benn auch ntdjt }aiJflJ.rJn ihrer gefährlichen Lage bleiben, sonbern eilten herunter unb stellten sich unter bie Mühle, den Ständer umklammernd; da krachte es über ihnen, der eine flieht, und unglücklicher Weise in ber Richtung, nach welcher bie Mühle geworfen wurde, und wurde von dieser erschlagen; dem Stehengebliebenen wurde zwar der Ständer aus den Armen gerissen, er blieb aber sonst vor jedem Schaden bewahrt- Wie die Verwüstung an den Gebäuden, so ist dieselbe nicht minder groß in den Gärten, wo ganze Baume entwurzelt sind. Ebenso ist die ganze Biernte vernichtet. Der Schaden ist so groß, daß die gänzlich verwüsteten Ortschaften aus eigenen Mitteln nichts ersetzen können; schnelle Hilft rst hier dringend nothwendig. Der Sturm vom 1. August scheint den ganzen nördlichen Theil der Mark getroffen zu haben. Aus Neustadt wird von ähnlichen Verwüstungen be- Wien, 6. August. Das „Tageblatt" enthält folgende Meldungen: findet sich seit Mittwoch in Trateschti. Aus Schumla. Bei Popkoi wurden 3 Escadrons russische Kavallerie, welche------~ - -......; ' zwei Geschütze mit sich führten, von Tscherkeffen angegriffen und zurückgeworsen. «Äermrfcytev. Popkoi ist von den Türken besetzt. — Aus Bukarest. Durch Barboschi sind — Ein Beispiel von den Fatalitäten, welche den Eisenbahnbeamten bereitet wer nrofep hnffirt — Die Vresie" meldet aus Tiflis ' Neun ben, erzählt das „B. F.-Bl." in Folgendem: Aus der Potsdamer Bahn sah der Ma- große <,ruppen-Transporte Wirt. «JP 1 T < schinensührer eine Strecke vor Steglitz am Sonntag Nachmittag drei Damen mitten Divisionen Ruffen haben in Armenien am 3. August die Offensive, ergriffen und auj Geftise stehen und heftig geftifuliren, um ihn zum Halten des Zuges zu ver- Ani Magasberi, sowie Digar besetzt; der rechte Flügel der Türken zog sich anlassen. Der Maschinenführer gebrauchte die Pfeift, um die Damen zum Verlassen Näber an Kars heran. — Dieselbe Zeitung schreibt: Das Vorschuß-Geschäft des Geleises zu bewegen, diese standen aber so unerschütterlich ftft, daß er vor ber h,r ÄftorrpirWirfc - nnnnrffSpn ^?pitpri!na rum Zwecke der vartiellen Alternative stand, alle Drei entweder tobt zu fahren ober das Haltezeichen zu geben, der gemeinsamen österreichisch-ungarischen Der pameuen cr Geringste auf der Bahn bemerkte, was bie Warnung zum Halten Mobilmachung ist mit der Credit-Anstalt und der Boden-Credit-Anstalt-Gruppe rejtfertigen kannte. Als ber Zug nunmehr hielt, eilten die Damen zu einem Coupä, abgeschloffen worden. Die Option hinsichtlich der eventuellen Bedarfssumme ist au$ njelcbem ein Herr heraussah, den sie als Papa herzlich begrüßten und zum Aus- auf mehrere Monate gestellt und die völlige Nichtbenutzung des stipulirten Vor- steigen aufforderten, damit er nicht die Strecke bis Steglitz — man befand sich gerade schussts Vorbehalten. Die Na.ional-Bank gibt 15 Mell. Gulden auf dem Wege - > Spiegelfabrik Carl Leib, Vergolder, Giessen (hinter der Kirche unterhält Lager aller Arten Spiegel, Bilderrahmen, Tische mit Marmorplatteo, Gold- und Politurleisten, Alle Sorten Spiegelglas. J)as Einrahmen von Bildern wird billigst ausgeführt. Neuvergoldangen werden auf das Solideste bald gefertigt. I «MM empfiehlt Strecke 00 tollen werden, 2727) A, 4269) 4148) 6g. Wilh. Weidig. zu empfehlen (4246 J. A. Busch Söhne* 275 5 74 10 30 89 (3532 6g. Wilh. Weidig. 4379) Mehrere Paare Pfautauben ve schiedener Farbe zu verkaufen bet Ferd. Schmidt. Die Mineralquellen und daö Bad zu Salzschlirf. 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Nicht weniger als vier Mineralquellen sind jetzt neu gefaßt, nachdem sie schon im vorigen Jahrhundert als vortreffliche Heilmittel in Anwendung gebracht worden waren. Es kann an dieser Stelle nicht die Rede davon sein, auf die balneologische Bedeutung dieser Quellen im Einzelnen einzugehen, wir begnügen uns damit, darauf hinzuweisen, daß der eine Brunnen dem Kreuznacher nahesieht und bei seinem großen Retchthum an innig mit dem Wasser resp. den festen Be- standtheilen desselben verbundener Kohlensäure auch dem Kissinger Rakoczi verwandt ist. Zu ihm treten noch zwei andere Trtnkquellen von ähnlichem Charakter mit hervorragendem Gehalt von Jod und einem besonders interessanten Stoffe, dem Lithium, welches von sehr vielen Aerzten besonders gegen die Gicht empfohlen wird, außerdem aber noch eine Schwefelquelle, die man mit Recht als das kalte deutsche Mehadia bezeichnet hat. Der jetzige Arzt des Bades, Dr. von Mehring, hat lange als Assistenzarzt in der Frerichs'schen Klinik fungirt, so daß auch in dieser Beziehung alle Garantien gegeben sind. Sehr verständig ist es, daß in den neuesten Publikationen die Heilkräfte von Salzschlirf demungeachtet eingeschränkt werden, während man sonst gewohnt ist, zu hören, daß das betreffende Bad sämmtliche Krankheiten heile. Für Salzschlirf passen speciell die chronischen Katarrhe des Kehlkopfes und des Magens, Skrophulose, Gicht, Rheumatismus, Störungen in der Cirkulatton der Verdauungsorgane, sowie endlich Hautkrankheiten. Den Nachweisungen der vorliegenden Badeschrift zufolge, ist der Aufenthalt daselbst auch recht billig, so daß es auch nach dieser Richtung hin einen nicht zu unterschätzenden Vorzug vor seinen Konkurrenten besitzt. Fürstliche Obersörsterei Lich. Wimmenauer. 4132) Verschiedene Arbeitstische, mehrere Hundert neue Cigarrenformen und andere Utensilien der Cigarrenfabrik werden billig abgegeben. 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(Postpersonalnachrichten.) Versetzt ist: Der Postagent Woldt von Ueberlingen nach Vilbel. Ernannt sind: Der Postafsistent Olt in Höchst i. O- und der Telegraphist Winter in Beerfelden zu Postverwaltern. Angenommen ist: Der Metzgermeister Reiling in Assenheim als Postagent. Gestorben sind: Der Re'chnungsrath a. D. Dittmar und der Rechnungsrath H en soll in Darmstadt, der Postoerwalter a. D. Hennemann in Berstadt, der Postoerwalter Wild in Fürfeld und der Poftagent Heßler in Assenheim. Amerikanisches Kaffeemehl empfiehlt als besten Zusatz zum Kaffee 4305) Die Anlieferung von 240 Cbm. bearbeiteten Pflastersteinen aus Basalt franco Bauplatz Bahnhof Lollar soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden und ist hierzu Termin auf Donnerstag den 16. Angust 18*77, Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Abtheilungs-Bureau anberaumt, woselbst die bis dahin eingegangenen Offerten in Gegenwart der erschienenen Submittenten eröffnet werden. — Bedingungen können Hierselbst eingesehen, auch gegen Erstattung der Copialien bezogen werden. Wetzlar, den 2. August 1877. Der Abtheilungs-Baumeister: Kluge. 3807) Wegen bevorstehenden Umzugs gewähre ich, um mit meinen Waarenvorräthen möglichst zu räumen, bei Einkäufen gegen Baar: Feinsten Himbeer - Syrup in Vi und Vr Flaschen, sowie im Anbruch, auf Glas, Porcellan und Steingut 10% Rabatt, auf Alabaster Gegenstände und Figuren in Gyps, Stearin-Masse rc. 25% Rabatt. Mein Lager in Kinder-Spielfachen beabsichtige ich ganz räumen und verkaufe solche auf's Billigste. Wilh,। Balser, am Lindenplatz. Neue Hoss. Uoffljäringe empfiehlt (4220) Gg. Wilh. Weidig. Oeffentliche Aufforderung. Forderungen aller Art an das Vermögen der abgeschiedenen Ehefrau des Georg Schmelz II. von Groß-Linden, Katharina, Elisabetha geb. Weller von Klein-Linden, sind binnen 8 Tagen bei unterzeichnetem Gerichte anzuzeigen, widrigenfalls sie bei der Vermögensregulirung «unberücksichtigt bleiben. (4380 Gießen, den 2. August 1877. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. Gebhardt. Berlin -Coblenzer Eisenbahn. Nordhausen-Wetzlar. Abtheilung I. JidjteibStamm- unö Slaiigenholz in verschiedensten Dimensionen verkauft die unterzeichnete Stelle bei Auswahl einzelner Stücke zu 13, in größeren Partieen mit fortlaufender Nummersolge zu 11 per Kubikmeter; ferner Flößholz, Fichtenstämme von 12—42 Ctm. Durchmesser und bis 23 Meter Länge zu 20—28«^. per Kubikmeter; Beschlagenes Bauholz, Fichten und Kiefern, kantig in Stärken von 10—27 Ctm., zu 25—35 «X per Kubikmeter; Das Holz lagert i/2 bis 1 Stunde von hiesiger Eisenbahnstation und theilweise unmittelbar an chaussirten Straßen. Lich, den 12. März 1877. auf dem Rathhaus zu Garbenteich nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben Der Ausverkauf meiner bekannten Artikel (darunter besonders bemerkenswerth Regenschirme) dauert nur noch bis zum io. d. Mts. als: 11. Weißbtnderarbeit, veranschl. zu 2. Schreinerarbeit, „ „ 3. Glaserarbett, „ „ Gießen, den 8. August 1877. I. A.: Körner, 4400) Bezirksbauaufseher. Versteigerung. Arbeitsverfteigerung zu Garbenteich. Montag den 13. August, Nachmittags um 4 Uhr, Schwämme SÄÄS Preisen, empfiehlt 3360)Gg. Wilh. Wctdlg. Xug- und Mund- Harmonikas in bester Qualität und grösster Auswahl, empfiehlt (136 II. Budolph’s Wwe»9 Musikhandlung in Giessen. 4250) Ein geruchloses Closet (in Form einer Comode), 1 Petroleum-Lüster, 1- und 2thürige Kleiderschränke, Bettstellen (Lschläf- rig), 1 Sesselstuhl, 1 runder Tisch, Haarmatratzen und sehr gutes Bettwerk verkaufe ich billig. I. Rothenberger, Lindenplatz. Nahm Käse empfiehlt Wilh. Weidig« hnbeamten bereitet wn- mtr Bahn sah btt Maas drei Damm mitten ilttn des Zuges zu vn- Damm zum Verlassen i Ult, daß er vor der ? Wezeichen zu geben, u Warnung zum Halten Domen zu einem 6oup6, -grüßten und zum Aus- man befand sich gerade Die Beamten, erstaunt :6en den Herrn nicht nur i, um sich wegen ihrer rrten und eine ziemlich Uten die zwei, die der ) Luaxtett; denn es sind itlid) auch ihren Sänger htS am liebsten schliesm, ait geplaudert hatten. Ein Mel und starkem Zwirn )a, wie fahren Sie denn imfte war, daß sie den ibeltibigung; bieWtt ihren Öitnft. tt 50 Lannen oder ION Oesinm tvnvt MM deren Me nach W Ln, wirb dald durch einen .scheu Eisenwerk le (Mot l Dampfhammers beschäl- jgtniluältdluiuPMtort ■b 60 lonnen »da 16 $u8 feil'- $!' frf’ ■ JÄtaÖÄ “f SÄÄ !Ä «WS" L« tesÄ® Bergungsort anzu- KM-S---" hen mit P J’ übttol sieben odneOb« n d,r ««'Slifi, AW HW C?’ »EÄ- K-« ahnl^ b drei -»aSS iflU w „nd cio M l sä» 4175) Ein Wohnhaus mit Hofraum, Hinterhaus und Garten, an einer Hauptstraße gelegen, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei der Exved. d. Bltts.__________________________________ 3701) Neues und gebrauchtes Bettwerk billigst zu verkaufen bet Louis Rothenberger, Neuenweg 193. "hr 4|j ,n &aufe de» ietittnt ft.” S*Ä.* 'ML ■bS 8.5'5 ** d°r Truppen ™9emti6ti: 1 N Aehemed Alj F' * H fi- dm Benounbete, 120 000 Der Stijn b,- Neu! Papier-Anfeuchler, Neu! Leveson Patent. > Hierdurch empfehle den mir am 22./1. 1877 patentirten Copirlmch- Anreuchter, als unentbehrlich für jedes Comptoir. Derselbe vereinfacht das bisher so umständliche Anfeuchten der Copir-Papiere dadurch, daß er Pinsel, Schwamm und Wasserbehälter in sich vereinigt und ist einmaliges Anfeuchten desselben für monatelangen Gebrauch hinreichend. Köln, Faul Levesen. Detail-Berkaus: bei der Expedition des Gießener An- zeigers a2 4_________ Feinsten Schwester, Mmburger u. qd|opn» itzvcuKNftz LSllgtzj Ul uzjzsrg; ustzzj rrgv usvrxnq nL di^jctiua ^tzvjsösqsi^ m qun quvifö pg pquauq 'usöuiqnK -n usM )sjjvZ ui puuwact ^uoipnrssuoZ rstzsqiioj qun ästz-q exrcreTqosue^TüeTunooa: aun -jer[onä ‘-PT9*© sasPrtHgsrq s^^rsnsL (6996 Toilette-, Bade-, Jenster- unü Pferdeschwämme in größter Auswahl empfiehlt 2950)_______________Emil Fischbach. 4322) Ein Klavier zu verkaufen bei __LouiS Benner, Schoor. Heue eingemachte Gurken empfehlen 4377) I. A. Busch Söhne. Aeilgeöotenes. 4404) Ein wachsamer Hofhund, 2 Jahre alt, zu verkaufen. __________________________Gartfeld 114,7. 4389) Frühe Rosenkartoffeln verkauft _______________Gärtner I. Sch aum. 4397) Kornstroh verkauft K. Euler, Neustadt. IVeue holl. Vollhäringe empfiehlt (3960 Emil Fischbach. Frische Sendungen Gothaer Knackwürstchen, „ Cervelatwurst, sowie Schinken im Anschnitt, 4402) Das Nähere in nächster Nunrnrer (4393 Andr. Enter 87) Gefchäfts Empfehlung Waheim Au ^2. (4299 4405) Verantwortliche Redaction: A. Sckeyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Unio.-Druckeret (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Gemüsen, Früchten rc. wird ein so bewährtes Buch, wie das Davidis'sche, das außer allen wichtigen, allgemeinen Cinmache-Negeln 180 specielle Recepte dafür enthält, jeder Haushaltung von besonderem Nutzen sein.(4387 Unterzeichneter empfiehlt sich einem hiesigen und auswärtigen Publikum zur An fertigung von Brenn- und Brauerei-Einrichtungen, Pumpen aller Art, Rohrleitungen für Dampf- und Wosseranlagen, Bier-Maisch- und Spiritus-Apparaten verschiedener Constructionen, Wasserheizungen für Gewächshäuser und andere Locale, Badeeinrichtungen mit Bade-Oefen, eisernen und kupfernen Waschkesseln in allen Größen. Das Verzinnen in Küchengeräthen und sonstigen Gegenständen, Kupfer-, Eisen-, Stahl- und Weißblech, sowie Reparaturen werden schnell und billig besorgt. Hochachtungsvoll ZK Die beiden Marien. Roman von Alexander Römer. (Fortsetzung.) — Briefe aus Braila ll. — Aus vier Jahrhunderten einer Alma Mater. Zur Jubelfeier der Universität Tübingen (8. — 10. August 1877) von Schnaidt. Mit zwei Illustrationen. — Unter den russischen Truppen II. Mit Illustrationen unsere« Specialartisten N. Kara- sin in der Beilage. — Am Familientische: Am Strande von Ostende. Mit dem Bilde von Paul Thumann: Belgisches Badeleben. — Unser Tübinger Feftbild. — Reisen wir nach Bornholm! Zu Bestellungen empfiehlt sich: die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung. E. Heinemann, I. Ricker. Die soeben erschienene Nr. 43 enthält: Ed. Trautmann, Kupferschmied GIESSEN, Tiesenweg D. 49. Bloch in Darmstadt, Hoffchönfärberei, Druckerei und Wasch - Anstalt, empfiehlt fich zur Herrichtung der Frühjahrs-Garderobe, sowie auch im Umfärben von Möbel- und Dorhangstoffen jeder Art, Decken, Teppichen rc., in schönster Ausführung bei billigst gestellten Preisen. Gefällige Aufträge vermittelt schnell und zu Originalpreisen die Agentur von Frl. 14. Klos am Neuenweg. 4391) Bringe hiermit mein Kupfer- und Blechwaaren Geschäft in empfehlende Erinnerung. — Alle Reparaturen werden schnellstens besorgt. Verzinnungen aller Arten Metalle werden unter Garantie mit nur reinem englischem Zinn ausgeführt. Mit Hochachtung Georg Völckner, Knpferschmiedmeister, _________________________Riegelpfad E. 89/10. Hochachtungsvollst Ludwig Knie Concert-Anzeige. Freitag den 10. August 1877, Nachmittags 4 Uhr, wird der erblindete Orgel »Virtuos Carl Grothe aus Berlin, unter gütiger Mitwirkung der Kapelle des Herrn Kapellmeisters Krausse vom 116. Jnf.-Regiment, in der evangelischen Kirche pi Giessen -in OftGEL-UONCERT Pension. 4390) Für eine junge Dame von 18 Jahren sucht man in Gießen ober Umgebung bei gebildeter Familie Pension. Offerten mit Angabe des Pensionspreises nimmt die Expedition unter H. H. H. ent: gegen. Wenzel’» Garten Donnerstag den 9. August: GIESSEN. gJT Kunst-Anzeige. Da die gestrige (Mittwochs-) Vorstellung, ungünstiger Witterung halber, aussallen mußte, so findet dieselbe Freitag Abend präcis 6 Uhr statt. KS2* Sonntag Nachmittag 4 Uhr: letzte Abschiedsvorstellung, wobei Karl Knie die alte 90jährige Großmutter auf dem hohen Seil tragen wird. Ludwig Knie wird mit Stelzen gehen. Hierzu ergebenst einladend, zeichnet Der heutigen Nummer unseres Blattes liegt ein Profpeet der FERBER'schen Univ.-Buchhandlung in Giessen über das bekannte, nun in | 21 Auflagen erschienene Kochbuch von Henriette Davidis bei, aus den wir besonders unsere geehrten Leserinnen hiermit aufmerksam machen. Zn der jetzt beginnenden Zeit des tzinmachens und Trocknens von 3 =* ♦ 3 £ Oarnisläiller l'fenle-Loose ä 2 Mk. sind in der Expedition d. Bl. zu haben. Japanische Schreib ■ d- topir-Tinte (Euere violette ä copier). Dieselbe ist von violetter, dem Auge angenehmer Farbe, wird indeß beim Gebrauch nach kurzer Zeit schwarz, trocknet augenblicklich, greift weder Papier noch Feder an, ist leicht fließend, schimmelt selbst bei längerer Aufbewahrung nicht und ist unauslöschbar. Auch dann, wenn die Schrift bereits mehrere Tage alt ist, liefert dieselbe noch makellose Copien und empfiehlt sich des schnellen Trocknens und der vorzüglichen Schwärze wegen ganz besonders zum Einträgen in Handels- und Geschäftsbücher. Niederlage davon in 4 Flaschenfüllungen ä 1/1 Liter 2, i/2 Liter «X 1.25, 1/4 Liter 75 i/8 Liter 50 in Giessen bei der Expedition des Gießener Anzeigers. Gesucht wird für Mitte August ein solides Mädchen, welches kochen kann und auch einen Theil der Hausarbeit übernimmt, und ein Hausmädchen, welches nähen, waschen und bügeln kann. Nur solche, die mit guten Zeugnissen versehen sind, mögen sich melden Näheres bei der Exp. d. Blits.______4294) IlfllliAii jeden Standes finden diskrete Aufnahme bei 92) Hebamme Muffig in Mannheim. Warme Bäder. Erlaube mir, meine Bade-Anstalt in empfehlende Erinnerung zu bringen. VI. und letztes llioiiiieiiieiits-Concerl Anfang »/26 Uhr. — Entrse 50 Pf«,. 4255) Bohnenmaschinen zu verleihen, per Stunde 20 H; auch werden Bohnen jebeu zeit geschnitten. Wenzel, Dreihäusergasse. 10,000 Mark werden gegen genü' gende Sicherheit zu leihen gesucht. Adreffen bittet man in der Exped. d. Bltts. abzugeben. Nachträglich. Unserem Musikus Pb. Bender zu seinem gestrigen 22. Wiegenfeste ein dreifach hallendes, in die Hintergasse fallendes, donnerdes Hoch! (4396 _________Mehrere durstige Seelen. Zu miethen gesucht ein schön möblirtes Zimmer mit Cabimt in der oberen Stadt ober Seltersberg für einen Herrn. Offerten beförd.die Exp. d. Bl. (4395 4293) Eine tüchtige Köchin finbet Michaeli Stelle bei Frau Elisabetha Wasserfchleben. Anmeldungen zwischen dem 8. bis 11. August erbeten. Vermischte Anzeigen. 4403) Ein Mädchen aus achtbarer Familie, welches selbstständig kochen kann, sucht auf sofort Stelle. Näheres bei _______Herrn Metzger Luft, Neuenweg. 4401) Ein braves Dienstmädchen gesucht. 6ahnhof8N68taura1ion 6ie886N. 43b8j Für ein hiesiges Fabrikgeschäft wird per sofort ein mit guten Schulkenntnissen versehener junger Mann in die Lehre gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Verloren ein Uhrschlüssel mit Kettchen (beides Gold) auf dem alten Schiffenberger Weg oder Lutherberg. Dem Finder eine Belohnung in der Exped. d. Bltts.______________(4398 Ein schwarzseidener Handschuh am Sonntag Abend auf dem Brand verloren. Ab- zugeben in der Exped. d. Bltts. 4231) Ein möblirtes Zimmer im ersten Stock und zwei unmöblirteZimmer (parterre) bis zum 15. August zu vermiethen bet _________________L. Keil, Neue-Bäue. 4177) Der 2. Stock und Mansarde ist zu vermiethen und den 1. September zu be- ziehen bei___________Carl Herbert. 4323) Eine Wohnung ist zu vermiethen und bi« 1. October beziehbar. ____________________Brück, Forstwart. 4316) Der untere Stock meines Hauses, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehox und allen Bequemlichkeiten, ist zu oermte- then und Anfangs October zu beziehen. __________Joh. Fischer, Alicenstraße. 4315) Ein kleines Logis ist zu nennte; then.__________B. 167 Grünbergerstraße. 4245) Ein kleines Famtlienlogis von 4 Zimmern mit Zubehör ist demnächst an eine Familie ober auch getrennt an einzelne Herren zu vermiethen bei Dr. Bind ew a ld ___________________Grünbergerft. B. 1663/t0. 4000) An eine ruhige Familie eine Wohnung zu vermiethen. Grünberger Straße Lit. B. 151,?. Aermietyungen. 4394) Zwei möblirte ineinandergehende Zimmer zu vermiethen. H. I. Köhler. ____________________________Gartfeld. 4399) Wvlkcngasse C. 90 ist ein mö- bltrteS Mansardenztmmer an einen Henn alsbald zu vermiethen.____________________ 3526) Eine Wohnung an eine ruhsi-k Familie zu vermiethen ___________bei Alexander Meyer. 4249) Ein Logis zu vermiethen und gleich beziehbar. Carl Haas, ____________________a. d. schönen Aussicht. 4351) Ein möblirtes Zimmer auf sogleich zu vermiethen. ________________________Neustadt D- 86. 4352) Ein möblirtes Zimmer nebst Ca- binet im 2. Stock des I. G. D. Bapst'- scheu Hauses Marktplatz zu vermiethen. 4340) Im Kaspar'schen Hause an der Ludwigsftraße bet Frau Salb erg ist ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. 4317) 5000 — 6000 JL werden auf erste Hypothek zu leihen gesucht. Gefi. Adressen wolle man tn der Exped. d. Bltts. niederlegen.__________________________________ _ Für angehende Scribenten u. vgl. Unterbcamtcr für eine renommirte Körperschaft Frankfurt s a. M. zu einem Salatr von JL 1000/1200 gesucht. Off- an d. Joh. Chr. Hermann’fdje Annoncen-Exped, Franfurt a. M., Chiffre H. B. 3276. (4347 4364) Dieses Jahr werde ich meinen langjährigen fiuiv den wieder die P reise ls- beeren bringen. Ur au Utett) aus Erndtebrück. Ein kleines Militairdienst-Ertnnerungs- Zeichen von Messing „einen Lorbeer-und einen Etchenkranz mit L I." darstellend, ist verloren worden. Der Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine kleine Belohnung an die Exped. d. Bltts. abgeben zu wollen.