in. 3orträgt ’öhmtn. ids 8 Uhr. (2611 LkU'° VienAg, ‘ "b-»ds 8 uft. tr®MBe tefate -BZ Extra- Hungen. . „ die Schuljugend. ' ,ur 6,e ^ädchtnjchulkn. • » lsnabeuschulen. moBifltim Preise: (2597 ÜOQlöoiocg t einer 8olhter beehren a en. v im, 4. Mai. . Becker u. Frau, v jpopipoipoo Tchlofferlehrling sucht Kar! 5lUeaanbt lft 11 i !!Crr- Abii “toians vjto fii.ti —dÜS^er. C-Ä 'b 'ch - ö Bi? 'S *"»' _*Ä> Uhr, bei Braunin nrinro Seutfta W r. btt «ufttag btt » „banbti au( dm Mg* göln) babin ju «»>"' tim Stabt §efirt ainmentretc. in '* •» 'hnb'n > Bnck«- "*J ». » tu Mo 106. Mittwoch, den 9. Mai 187V. WMer Mynger Anffize- utiit Amtsblatt für tat Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. —3«——E——1 , AmLNcher Hheil. B e k a n n t m a ch u n g. Betreffend: Die Parcellenverweffung und Consolidation in der Gemarkung Saasen. Der Ortsvorstand zu Saasen Hal den Antrag gestellt mit der Parcellenvermesiung eine Zusammenlegung der Grundstücke in der ganzen Gemarkung zu verbinden. Dieser Antrag nebst der summarischen Darlegung und dem Namens-Verzeichniß der Betheiligten ist auf dem Düreau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Saasen vom 14. l. M. nn vier Mocken lang zur Einsicht der Interessenten offen gelegt. Die Abstimmung über den Antrag soll Donnerstag den 21. Juni 1877, Vormittags von 9—12 Uhr, aus dem Bürgermeisterei-Düreau in Saasen stattfiuden und werden sämmtliche Interessenten aufgefordert, in dem genannten Termin sich an der Abstimmung zu betheiligen. Die weder in Selbstperson, noch durch gehörig legitiwirte Bevollmächtigte abstimmenden Stimmberechtigten werden als für die Ausführung der Zusammenlegung in der im Antrag vorgeschlagenen Weise stimmend, angesehen werden. Auswärtige Grundbesitzer der Gemarkung Saasen roerben zur Bestellung eines Bevollmächtigten in der Gemeinde unter dem Rechtsnachtheil aufge- sordert, daß bei weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung an sie nicht mehr ergehen wird. Endlich wird darauf hingewiesen, daß nur diejenigen Grundbesitzer, welche im Grundbuche eingetragen stehen, oder deren Erben, znr Abstimmung legitimirt sind, daß jedoch bei zeitigem Antrag das Ab- und Zuschreiben noch während des Laufs der Offenlegungssrist erwirkt und durch das Großherzogliche Steuercommiffariat gewahrt werden kann. Gießen, den 4. Mai 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. politischer Hheil. Deutschland. Darmstadt, 4. Mai. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 28. o. Mts. die Landgerichts-Assessoren Dr. Karl Arnold in Gernsheim, Dr. Karl Eigenbrodt in Grünberg, Ludwig Ebel in Homberg, Otto Jung in Schotten, Heinrich Raab in Seligenstadt, Johannes Baptist Herrmann in Beerfelden und Victor Kösterus in Seligenstadt in dieser Reihenfolge an die Landgerichte zu Seligenstadt, Gernsheim, Grünberg, Offenbach, Schotten, AlS- feld und Beerfelden zu versetzen und die Gerlchts-Accesststen Gustav Kullmann aus Cngelrod und Ludw. Ludwig aus Darmstadt zu Landgerichts-Äfjefforen bei den Landgerichten zu Seligenstadt bezw. Homberg zu ernennen. Darmstadt, 5. Mai. Die Nr. 23 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Gesammtministeriums, Abänderungen der Postordnung vom 18. December 1874 betreffend. 2. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial - Direction Starkenburg, die Wahl der Geschworenen in der Provinz Starkenburg für das Jahr 1878 betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Alzey, die für das Jahr 1877 zur Bestreitung der Communal-Bedürfnisse der Gemeinde Uffhofen im Kreise Alzey zu erhebenden Umlagen betreffend. 4. Bekanntmachung Großherzoglichen Krersamts Worms, die Nichterhebnng der Umlage der israelitischen Religions-Gemeinde zu Nieder-Flörsheim für 1877 betreffend. 5. Sterbefälle. Darmstadt, 5. Mai. Unterm 21. April hat das Ministerium des Innern der zweiten Kammer eine Vorlage zugehen lassen, welche das Ansinnen enthält, zu den Kosten des Neubaus der Ohmbrücke in der Gemarkung Ober- Ofleiden einen Beitrag von 5000 Mk. aus Staatsmitteln bewilligen zu wollen. Die Kosten des Neubaues sind zu 16,000 Mk. angeschlagen worden; nach dem Gutachten des Großh. Kreisbauamts Grünberg dürften dieselben indessen den Betrag von 13,500 bis 14,000 Mk. nicht überschreiten, und würde daher, ivenn ein Zuschuß von 5000 Mk. bewilligt werden wollte, die Gemeinde höchstens noch einen kleinen Kostentheil mben den von ihr bereits vorgesehenen 8000 Mk. aufzubringen haben. Der Kreistag des Kreises Alsfeld hat die ihm angesonnene Unterstützung der Gemeirtde aus Mitteln des Kreises abgelehnt, die Gemeinde hat 8000 Mk. in dem Voranschlag zur Bestreitung der Kosten des Neubaues vorgesehen, ist aber nicht vermögend genug, um den noch weiter erforderlichen Betrag aus ihren Mitteln aufzubringen. Berlin, 6. Mai. Die Pforte hat hier amtlich erklären lassen, daß sie in Folge der Vorstellung der deutschen Regierung die Maßregeln betreffs Ausweisung der russischen Uuterthanen aus der Türkei zurückziehe und das Pro- tectorat der deutschen Vertretung über die russischen Ulltertharien, Etablissements und russischen Interessen anerkenne. Sie behalte sich jedoch vor, in einzelnen Fällen verdächtige Individuen auszuweisen oder aus vom Feinde bedrohten Punkten zu entfernen. Russen, die im osficiellen russischen Dienste gestanden haben, sollen binnen einer noch zu bestimmenden Frist das Land verlassen. Wiesbaden, 5. Mai. In Mittelheim explodirte ein Dampfkessel tu einer chemischen Fabrik. Drei Menschen todt,-die Zahl der Verwundeten ist noch nicht ermittelt. Hagenau, 5. Mai. Der Kaiser ist heute Vormittag 8y2 Uhr von .Straßburg abgereist und äußerte sich über die Aufnahme, sowie den Aufenthalt daselbst sehr befriedigt. Hier traf der Kaiser um 10 Uhr ein, wurde auf das Festlichste empfangen und setzte nach Musterung der Truppen um ili/2 Uhr seine Reise nach Bitsch fort. Metz, 7. Mai. Heute früh 4 Uhr brach in der Dachung des Doms Feuer aus, welches das Dach vollständig zerstörte und auch das Innere des Doms beschädigte. Der Kaiser war selbst auf der Brandstätte. Rußland. Petersburg, 6. Mai. Der „Regier.-Bote" meldet aus Moskau: Bei dem Kaiser fand gestern im Kreml Vorstellung der Notabeln, des Militärs, des Adels-Marschalls, des Kaufmannsstandes, des Stadtvorstandes und des Gewerbestandes statt. Der Adels-Marschall und das Stadthaupt überreichten Adressen, letzteres auch Brod und Salz. Der Kaiser sprach seinen Dank aus und begrüßte vom Balcon aus das massenhaft versammelte Volk. Nach einem Besuch der Ußpensky-Kathedrale fand die Parade statt. Abends besuchte der Kaiser die Rout bei dem General-Gouverneur. — Lord Loftus überreichte heute dem Fürsten Gortschakoff die Antwort Englands auf das russische Circular. Gutem Vernehmen nach beabsichtigt die russische Regierung nicht, darauf zu erwidern. — Der Kaiser trifft morgen früh 10 Uhr hier ein, hält feierlichen Einzug in die Stadt und empfängt vor dem Katharinen-Denkmal eine Deputation der Gewerbtreibenden. Moskau, 5. Mai. Der Kaiser, der Großfürst-Thronfolger und Großfürst Wladimir sind gestern Abend 10 Uhr hier eingetroffen und von der Kaiserin, sowie von der Großfürstin-Thronfolger empfangen und von der Bevölkerung mit großer Begeisterung begrüßt worden. Moskau, 5. Mai. Heute Vormittag 10J/2 Uhr wurden die Stände vom Kaiser in feierlicher Audienz empfangen. Um 1 Uhr sand eine Parade statt. An die Stände richtete der Kaiser folgende Worte: „Vor 6 Monaten sprach ich hier die Hoffnung aus eine friedliche Lösung der orientalischen Frage aus. Ich wollte das theure Blut meiner Uuterthanen bis zum Aeußersten sparen. Doch waren meine Bemühungen vergeblich. Gott hat es anders gewollt. Mein Kischeneffer hat dem Reiche verkündet, daß der vorausgesehene Moment eingetreten ist. Ganz Rußland, Moskau voran, antwortete meiner Erwartung entsprechend. Heute bin ich glücklich, daß ich gemeinschaftlich mit der Kaiserin den Moskowitern für ihren durch die That bewiesenen Patriotismus danken kann. Diese Opserwilligkeit übertrifft meine Erwartungen. Wolle Gott uns helfen, unsere Aufgabe zu erfüllen, und wolle er unsere für Glauben, Kaiser und Vaterland in den Kampf ziehenden Truppen segnen." — Auf Initiative des evangelischen Hülfsvereins überreichten hiesige Deutsche der Kaiserin 10,000 Rubel für die Verwundeten. Der deutsche Club bewilligte zu gleichem Zwecke 15,000 Rubel.__________________________________ Der orientalische Krieg. London, 5. Mai. Das in Cvrfu stationirte britische Geschwader erhielt, einer Meldung von „Reuter's Bureau" zufolge, Befehl, nach Creta abzugehen. Petersburg, 5. Mai. Nach einem Telegramm des Oberbefehlshabers aus Kisckeneff vom 4. b. Mts. ist bei Leowo der Uebergang der Truppen über den Pruth durch eine außergewöhnliche Anschwellung des Fluffes verzögert wor- den. Die Meldung sügt hinzu, daß die nothwendigen Maßregeln zur Beseitigung der dadurch entstandenen Schwierigkeiten ergriffen seien und der verursachte Aufenthalt die Truppen - Concentration nicht beeinflussen werde. In vergangener Nacht näherten sich zwei türkische Monitors der Stadt Braila, entfernten sich aber, nachdem sie mit den russischen Ufer-Batterien einige Schüft' gewechselt hatten. Auf unserer Seite keine Verluste. Odessa, 5. Mai. Nachrichten aus Wladikawkas zufolge wäre Kars vollständig cernirt; die Rusten batten bereits 24 Belagerungs-Geschütze in Position ; die Beschießung solle sofort beginnen. Konstantinopel, 5. Mai. Mukhtar Pascha meldet unterm 30. April: Nachdem die Ruften in großer Zahl in westlicher Richtung gegen Kars in der Absicht vorgerückt sind, seine Verbindungen mit Erzerum abzuschneiden, habe er mit 9 Bataillonen Kars verlassen, zugleich aber ausreichende Streitkräfte zu rückgelaften, um das Dorf Tschilakli nächst Jardiz, westlich von Kars, zu be- setzen. — Ein weiteres Telegramm Mukhtar Paschas vom 1. Mai meldet: Einwohner von Kars hätten ihm mitgetheilt, daß die Ruften Kars angegriffen hätten, aber mit Verlust zurückgewiesen worden seien. — Der Commandant von Bakum berichtet vom 1. Mai: Die dortigen Operationen der Ruften seien durch den Regen anfgehalten. Pampelona, 5. Mai. Die Truppen-Concentration dauert fort. Konstantinopel, 4. Mai. Die Pforte hat den auswärtigen Mächten notificirt, daß die russische Küste des Schwarzen Meeres vom 5. Mai an in Blokadezustand erklärt werde. — Die Notifikation, betr- die Erklärung des Blokadezustandes über bv. russische Küste des Schwarzen Meeres, lautet wie folgt: Art. 1. Die otto manische Regierung erklärt das ganze russische Littorale des Schwarzen Meeres zwischen Tehuruk und der Kilia - Mündung in Blokadezustand. Art. 2. Die hiernach erklärte Blokade tritt am 5. Mai in Kraft und wird durch hinreichend starke ottomanische See-Streitkräfte aufrechterhalten. Art. 3. Eine dreitägige Frist, vom 5. Mai an gerechnet, wird allen Handelsschiffen bewilligt, welche sich in einen blokirten Hasen begeben wollen; eine fünftägige Frist solchen Schiffen, welche aus einem derartigen Hafen auslaufen wollen. Nach Ablauf dieser Fristen wird jedes Schiff, welches verslichen sollte, in blokirte Gewässer einzudringen oder dieselben zu verlaffen, als feindlich behandelt werden Art. 4. Solchen Schiffen, welche, auf der Fahrt befindlich, über den Blokadezustand nicht unterrichtet sind, soll bei Ankunft in den blokirten Gewäffern die bezügliche Mittheilung Seitens der ottornanischen Flotte zugehen. Wenn nach dieser speciellen Notifikation Schiffe darauf bestehen, weiter zu gehen, so werden sie als feindliche behandelt. Athen, 5. Mai. Durch ein Decret des Königs werden die Kammern zum 26. Mai einberufen und bis dahin 10,000 Reservisten zu den Regimentern einfcerufen. — An der Westgrenze werden gegen Räuberbanden, welche vom türkischen Gebiet her das Land unsicher machen und wogegen die Regierung eine remonstrirende Note an die Pforte richtete. Truppen concentrirt. Bukarest, 5. Mai. Die Kammer hat die beantragten Credite für militärische Zwecke bewilligt. In der Debatte über die Adrefte des Senats betonte der Münster Cogolniceanu die Neutralität Rumäniens. Rumänien würde sich, wenn angegriffen, vertheidigen; es habe keine Convention mit der Pforte ab- geschlofteu; die Türken hätten vielmehr die rumänischen Consuln benachrichtigt, sie würden Tultscha (?) in Brand schießen, wenn die Russen die Donau über» schritten. Die Pforte verletze die rumänische Regierung beständig, behandle den Agenten Rumäniens in Konstantinopel wie einen türkischen Beamten und habe die Functionen deftelben suspendirt. Gegen die Convention mit Rußland habe keine europäische Macht protestirt. Die Convention sei nothwendig gewesen. Ohne dieselbe hätten die Ruften bei Ueberschreitung der Grenze die Regierung beseitigen können. Konstantinopel, 5. Mai. Eine Depesche Mukhtar Paschas vom 3. d. Mts.: In Folge des letzten Gefechtes vor Kars mußten die Ruften ihr Lager um acht Meilen zurücklegen. Sie carnpiren in der Gegend von Ardahan. Diese Position wurde indeß noch nicht angegriffen. Der Commandant von Baturn meldet vom 3. Mai: Ein kleines Gefecht mit den Ruften ist ungünstig ausgefallen. — Die Journale fordern alle Türken zur Vertheidigung des Vaterlandes als Soldaten oder durch Geldspenden auf. Der Sultan bat den Titel „Vkriheidiger des Glaubens" angenommen. — Der Finanz-Minister soll in einer finanziellen Mission nach London gehen. Bukarest, 5. Mai. Die offene Stadt Reni wurde gestern von einem türkischen Monitor drei Stunden lang beschoften. lieber 60 Geschäfte schlugen in die Stadt ein. Sämmtliche Einwohner von Reni, Braila und Oltanitz sind geflüchtet. Wien, 6 Mai. Die „Prefte" meldet aus Bukarest: Der Senat bat eine Adresse an den Fürsten beschlossen, worin das Vertrauen des Senats zur Regierung ausgedrückt und erklärt wird, daß das ganze Land nur von dein Gedanken der Befreiung erfüllt sei und vor keinem Opfer zurückscheue. — Drei türkische Monitors haben mehrere Stunden hindurch Oltenitza und die daselbst befindlichen Batterien beschossen. Die Einwohner flüchten. Hier herrscht große Erbitterung über das Bombardement dieser offenen, wehrlosen Stadt. Loudon, 6. Mai. „Reuter's Bureau" meldet aus Konstantinopel, daß kleine russische Truppen-Detachements die Donau überschritten hätten. Anderweitige Bestätigung liegt nicht vor. Alexandrien, 6. Mai. Der russische General-Consul und sein Personal sind nach Triest abgereist. Bukarest, 6. Mai. Die Regierung hat die Vorlage in Betreff eines Moratoriums aus den Kammern zurückgezogen. — Großfürst Nicolaus besuchte Braila. Die Russen befestigen das linke Donau-Ufer zwischen Rini und Ismail. — Als die türkischen Monitors vor Oltenitza erschienen, forderte der Commandant derselben das in Oltenitza stehende russische Detachement auf, sich zurückzuziehen. Nach dem Abzüge desselben legten die Türken Torpedos. Cairo, 6. Mai. Es wird versichert, die Engländer träfen Vorbereitungen, um am Eingänge des Suez-Canals ein Lager zu errichten. Lokal-SLvriz. Kiesten, 8. Mai. Wenn wir auch ab und zu von einer Keilerei zu berichten wissen, so ist doch eine sog. Messeraffaire, Gottlob in unserer Stadt sehr, sehr selten zu verzeichnen. Eine ausgesprochene Messeraffaire sand aber am Sonntag Abend am Darmstädter Haus statt, wo der Reisende eines hiesigen Fabrikgeschäfts, ein junger Mann von ca 20 Jahren, von einem Schreinergesellen aus hiesiger Stadt in Brust, Unterleib und Arm derart gestochen wurde, daß der Betreffende beute Nacht «m 1 Uhr seinen Wunden erlegen ist. Die Polizei hat bereits gestern sich der Sache angenommen ut>s hen Sittentäter verkostet. Gießen, 9. Mai. Se. Majestät der Kaiser wird nach neuerer Bestimmung heute Mittwoch Abend 7 Uhr auf hiesigem Bahnhofe eintreffen und bis 8 Uhr verweilen. Eingesandt. Wer den gegenwärtig in Oswalds Garten aufgestellten Kunstsalon noch nicht besucht hat, der säume nicht, dies noch zu thun. Die im Kunstialon ausgestellten Ansichten sind wirklich vorzüglich, auch ist die erste Abtbeilung für die Jugend zu empfehlen, dagegen ist die zweite Abtheilung, das „Anatomische Museum", in seiner Art großartig. Es enthält mehrere Hundert verschiedene in Wachs moüettMe Präparate, von denen die meisten wahre Kunstwerke genannt werden können und gewiß jeden Besucher erfreuen. Handel und Verkehr. Gießen, 8. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 1 X 28 $ bi§ 1 X 32 H, Hühnereier, per Stück 4 u. 5 4 Gänseeier, per Stück —, Enteneier, per Stück 6 H, Käse, per Stück 5—10 H, Käsematte, per St. 3 H Erbsen, 1 Liter —, Linsen, 1 Liter 20 H, Tauben, das Paar 68 H, Hühner, per Stück 1 X 30 H, Hahnen, per Stück —, Kartoffeln, 100 Kilo 8 50 H. Grünberg, 5. Mai. lFruchlpreise) Weizen X 14.22, Korn X 11, Gerste X 10.66, Hafer X 8.78, Erbsen X 10.86, Saamen X 17.50, Kartoffeln X 4.04. (Alles per 50 Kilo oder 1 Ctr) Mannheim, 6. Mai (Wochenbericht.) Die Stimmung im Getreidehandel war während obgelaufener Woche fest, doch wurde der steigenden Tendenz durch die ruhigere Haltung der auswärtigen Märkte, sowie durch die demnächst zu erwartenden russischen Ostsee-Zufuhren em Halt geboten und nottren wir per 100 Kilos: Weizen je nach Qual. X 29.50-31, Roggen X 20—21.50, Gerste X 19.50-21, Hafer X 18.50 dis 19.50, Kohlreps X 37.50—38 für inländischen und X 34—34.50 für indischen. Rüdöl X 37—37.50, Leinöl X 34.50—35, Mohnöl, Levantiner X 57—58, Prima-Olioen- Speife Oel X 66—72, Sesam-Oel X 50—54. Amenkan. Schweinefett X 54—55. Petroleum, pennsylvanisch standard white X 15—15.50, per Sept. X 15.50—16, per Sept.-Dec. in monatlichen Bezügen X 16—16.50. Alles per 50 Kos. Frankfurt, 7. Mai. Der heutige Vie'markt war gut befahren. Angetrieben waren: 450 Ocdsen, 220 Kübe und Rinder, 340 Kälber und 600 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qualität X 65—68, 2. Qual. X 56—60, Kühe und Rinder 1. Qualität X 60, 2. Qualität X 51—54, Kälber 1. Qual. X 65—68, 2. Qualität X 51—54, Hammel 1. Qual. X 54—56. 2. Qualität X 49—51. Schweine das Pfd. 60 Aus dem heutigen Wochenmarkte standen prachtvolle Mastkühe von dem Gute es Herrn E. Buth in Okarben zum Verkauf. Dieselben waren für die hiesige Mastvieh-Ausstellung bestimmt- Sie fanden sofort Käufer- Frankfurt, 7. Mai. Am heutigen Markt waren Käufer referoirt, deshalb wenig Geschäft. Berliner Vorbörse meldet hohe Course. Französischer R ggen aus zweiter Hand X 223/4—23 brz. Gerste wenig gethan, hochprima bis X 22‘/2. Hafer ruhig, fein böhmischei X 18.80. Am Mehlmarkt still. Futterstoffe, fest. Mehl Nr. 1 X 45, N'. 2 X 41, Nr 3 X 37, Nr 4 X 33 Nr. 5 X 27, Roggenmehl 0/, (Berliner Markes X 29, do. II. (Berliner Marke) X 24, Weizen, effectio hies-, ab Bahnhof hier X 30.50—31, ab unterer Umgegend X 29.50 —30.50, fremder je nach Qualität X 24-30, Roggen je nach Qual. X 21 -23, Gerste X 19—22.50, Hafer X 15 bis 19, Kohlsamen fehlt, Erbsen X 21-24 Wicken X 17.50, Linsen X2\— 30, Hüböl, detail, X 74. Stimmung zuiückhaitend. Hauptsächlich gefragt war Weizen und Roggen; dringend offerirt —. (Die Preise verstehen sich sämnulich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 K'lo.i Allgemeiner Anzeiger. Wegen der vom 9. bis 21. Mai d. I. siattfindenden Militärschießübungen ist die Abfuhr des Holzes aus den Distrikten Altenviehweide, Venusberg, Tanne, Sandberg, Urfulum und Heingesboden deÄ Giesiener Stadtwaldes geschloffen. Die Großh. Bürgermeister der umliegenden Gemeinden wollen dies bekannt machen lassen. Gießen, den 8. Mai 1877. Großherzoglicke Bürgermeisterei Gießen. 2638) A. Bramm. Brennhoh-Meferung. Dienstag den 15. d. Mts., Vormittaas 11 Uhr, soll in dem UniversitätS - Canzlei - Gebäude die Lieferung des in die verschiedenen Uni versitäts - Anstalten und das Gymnasium dahier für den Winter 1877/78 erforderlichen Brennholzbedarfes mit ca. 290 Rmtr. im Soumissionswege vergeben werden. Die bezüglichen Bedingungen können in unserem Geschäftszimmer emgesehen werden. Gießen, den 7. Mai 1877. (2647 Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Schmitt.___________ 2578) Gute Kartoffeln verkauft K Malkornesius, Neuenweg. Oeffcntlichc Bekanntmachung. Die ledige Elisabethc Erb in Beuern ist wegen Geistesschwäche unter Curaiel gestellt worden, was mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß gültige Rechtsgeschäfte nur durch den bestellten Curator Philipp Funk I. in Beuern abgeschlossen werden können. Gießen, den 18. April 1877. (2317 Großherzogliches Landgericht Gießen Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landg.-Assessor. 2584) Die Maurerarbeit zu einer Scheuer und Stallung ist zu vergeben bei K. Jung IV. in Klein-Linden. Bekanntmachung. 2571) Die Schulgelder für die städtischen Schulen und für die Vorschule zur Realschule pro 1. SDuanal er. können in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. Gießen, am 5. Mai 1877. Der Stadt-Rentmeister: Enders. . Bekanntmachung. Nach stattgehabter Lachunte'.suchung ist das Vermögen derWittwe und der minderjährigen Kmder des Ackermanns Konrad Feußner von Anufahr überschuldet und es wird deßhalb zur summarischen Schulden- liqmdation, sowie zum Güteoersuch. Termin auf den 13. Juni l. I., Vormittag» 9 Uhr, in das hiesige Ger'chtslocal anberaumt, zu welchem sämmtliche Gläubiger unter dem Rechtsnachtheil oorgeladen werden, daß, falls in dem Termin eine Stundung bewilligt werden sollte, sämmtliche nicht erschienenen Gläubiger und falls ein Nachlaßoertrag zu Stande kommen sollte, die nicht erschienenen Chirographargläubiger als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger beitretend angesehen werden. In dem Termin baden zugleich die Gläubiger über Beibehaltung des einstweiligen Verwalters Rechtsanwalt Embach bezw. über Bestellung eines anderen Verwalter- Vorschläge zu machen. Zahlungen können gültig nur an den einstweiligen Verwalter geleistet werden. Kirchhain, am 28. April 1877. Königliches Amtsgericht. H e l l b a ch. 2517) vdt. Bezzenberger. 3* )U L!p> (912) w«ft * j,d°ch nur « u birfer ®t ’ Hin«« ihr» »nd fi<6 u” mit heu "tw die #fr,n' rMinz die MM' hi- lang!" Giebel Bi DO DiTMühr" sophenwald vc in Den »erben. Gieße«, am 0 HroßderzoM __________1 Holz' Bönigl. ©be Montag ißouniiti Reiben in btn . öchliitlenberg, Culentopf und 1 Eichenste 18 Rmtr. (5 5,5 „ 150 Wellen 21 Rmir. 91 , Ä 165 , 4 , 4925 Wellen (Durchso 2116 'Mw 4 216 Rmtr. 22 tadelst 29 126 Rmtr. s 16,5 n ter tun im ’ macht nirröe o-rftelgen. Wegrn voih «olle man sich «u'leher Thal Ämmenfu «ulenkops- bei summe. wichen, ben Derk 0111 'träumft U Al Aei eabc^--iDl^ * M stmzÄ'A 1 ' laicht un 11 brauch :: A '' zu W bewirkt Lindenplatz. 2630) 1 an 1 9 50 H an 10 30 7 „ an (2622 bis zu den feinsten, bei 50 „ an 5 1 1 8 50 ,, an Buchen-Scheit, 8 50 „ Wellen 2416 Stockholz, 216 Rmtr. 22 ^iadelstangen I. Classe, 4 10 „ an II. 29 126 Rmtr. Nadel-Reiser II. Closse, III. 16,5 Alleinige 9?febprfaqe bei (2369 (2624 Brod ■ Br eise # (360 Pateiit- 2608) ter: i i „ 21 — „ „ 30 - ,, empfiehlt 2410) Bramm, Bürgermeister von Gießen. 91 165 4 4925 (Durchforstungswellen), Wellen Huchen-Reifer III. Classe, (2637 Gießen. S. 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Müller II., Specialität in Bau-Artikeln empft-blt Forbacher Formziegel voll Gebe. Couturier, als anerkannt bestes und billigstes Deckmaterial. (1230 Weesamkn empfiehlt 1967) 6g. Wilh. Weidig. Mainzer Slhuhwaarensabrikats von M. Willstädt aus Frankfurt a. M. Nachdem ich bereits am hiesigen Platze meinen Ausverkauf eröffnet habe, erlaube ich mir eine kleine Preisliste meines Waarenlagers zu veröffentlichen. = Nur streng solide Maare. = Herrn Julius Wallach. 2646) Eine große Partie feine Klcidcrstoff-Reste, per Meter 85 (Elle 50 ^), empfiehlt luy. Montanus. Küststangen •ÄÄäffijp WM ™ M »ft Sad)1Mw„; A toitb «ach 1, Ub-«d 7 Uhr auf ' Uhr verweilen. Jubiläums - Stipendien - Stiftung zu Ehrrn der 25jährigen Negierung Sr. Königlichen Hoheit des Grohher^ogs Ludwig 111. 1912) Aus obiger Stiftung, welche bezwecket, daß aus den Kapitalzinsen drei junge Leute lind zwar aus jeber der drei Provinzen Einer, eine gleichmäßige Subvention zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildungsanstalt erhalten sollen, fiao für das Jahr 1877 drei Stipendien von je 525 JL. zu vergeben. Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es können jedoch nur Angehörige solcher Gemeinden berücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben. Hiernach berechtigte und qualificirte junge Männer, welche zum Zweck ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanstalt besuchen oder besuchen wollen, unb sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, wollen ihre Gesuche, mit den nötbigen Zeugnissen belegt, durch ihre betreffende Bürgermeisterei an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus den Orten der Provinz Starkenburg an die Bürgermeisterei Darmstadt, aus Rheinhessen an die Bürgermeisterei Mainz, aus Oberhesien an die Bürgermeisterei Gießen his längstens den 13. Mai d. I. gelangen lassen. Gießen, Darmstadt, Mainz, den 4. April 1877. t. artt kostete: Atter, per Pfd. .5 4 Gänsceier, per Stück - isematte. per St. 3 H Erbsen, 8 H, Hühner, per Stück 1 -l l 50 L 14.22, Korn X 11, Gerste X 17.50, Kartoffeln 4.04. munn im (Sttreibdjanbtl war >m ZrnbtKj burd) bie rufätit djft zu trmartenben ruMerr 100 Kilos: Weizen je nach 1.50-21, Hafer X 18.50 bis -34.50 für indischen. Rüdöl ix 51-5%, Prima-Oliven- . itan. SÄwünefül JL 54-55. , xer Sept- X 15.50-16, pn tz per 50 Kos. oar gut befahren. Angetriebei ■ vnb 600 Hümmel. Die Preis! u 56-60, Kühe und Kinder Paifll X 65-68, 2. OudUtät .49-51 Schwäne das M Ks-NK * 11 ’ hid., ab Bahn -30.5«. fremh« V 13 6ii M- *Ä ***** t09'® <« - WÄ«» 58 M „r «« * ' *U ® w,«» 2 . ' Turnverein. 2531) Diejenigen älteren Mitglieder des Vereins, welche fid> an der Bildung einer Männer Riege betheiligen wollen, werden ergebend ersucht, am Mittwoch den 9. Mai, Abends 8 Nhr, in der ,Turnhalle sich einzufinden. Der Vorstand Versteigerung. Holzversteigerung in der Königl. Gberförsterei Königsberg. Montag den 14. Mai l. I., Vormittags präcis V29 Uhr, Serben in den Königlichen Staatsforsten Lchnittenberg, Böswiese, Vord. und Hint. H ulenkopf und Dünstbergskopf": t Eichenstamm, mit 2,30 Festmeter, 18 Rmtr. Etchen-Scheit, 5,5 „ „ Knüppel, 150 Wellen „ Reiser III. Classe, 21 Rmtr. „ Stockholz, !ftttauen d,. & A- 8«nb J*« jor u unb h; "7 Hie >,.7 d-l'Ibst ■ 52'7‘Ä ■» ___A. Fangmann# 2648) Zwei gute Pferde nebst Geschirr und Wagen zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._____________ 2636) Die auf Mittwoch den 9. b. M flnberaumte Mobilien - Berttcisierung finoet Freitag den 11. Mai I. I., Nachmittags 2 Uhr, fi a t. _______4). Werner. Aeilgebotenes. 2631) Ein zwei- und ein einspänniges Chaisengeschirr empfiehlt als sehr preiswürdig iß. Ferber, Lindenplatz. Kilo gemischtes Brod 66 4, ff n 33 „ „ Roggen-Brod 58 „ ff ft ft 29 „ xxxxxxxxxxxxtxxxxxxxxxxxxx Avis für Damen Entree 40 Pfg Jranftfurter fiof Heute Abend:' von (2639 warnt zu unbedingt festen Preisen. 25 30 weiß dto. amKirckenplatz. (2643 Garantie (2514 1 und Kleiderlitzen, per Stück 40 10 Achtungsvoll bei Auch Nichtmügliever haben Zutritt. (2593 2520) H. A d am i anderweit vermiethet. I. Duill. 2626) Qrwhot* mit Logis per 1. August zu vermiethen. Ltt- B.21. .2048 Elias Meier Wittwe. n-iethen- H. FINK. 2640) Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüol'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 50 70 18 50 1 1 40 27 18 50 50 6 15 10 18 Glycerinseife Adlerseife, 2 2 1 4 4 6 2 1 2 Terneauxwolle, 20 Gramm, schwarz u. weiß, . . . . Terneauxwolle, 20 Gramm, farbig, ....... Strickwolle, das Zollpfund von 3 JL 50 H bis . . . . Halbwolle, das Zollpfund Strick-Baumwolle, unpebl. Schmiedbaren Eisenguss verfertigt nach Modell und unter Der heutigen Nummer liegt ein Fahrplan der Main- Weser-Bahn bei. _________ _ 2485) Zwei ineinandergekende Zimmer mit sehr freundlicher Aussicht mit oder ohne Möbel alsbald zu vermiethen. Auch könnte nach Ueberein- funft Verköstigung übernommen werden. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts. Haken und Oefen, 12 Dtzd., weiß,........ Theelöffel, 12 Dtzd..... Pariser Nahseide, das alte Loth Stopfnadeln, per Dtzd. . . Sicherheitsnadeln, per Dtzd. Stiften. ,, „ 25 S'ück ächt engl. Nähnadeln mit Goldöhr..... Shawlsnadeln, per Dtzd. . . 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Mai: FEST-BALL für Israeliten. 36 Stück weiße Porcellanknöpfe — 24 „ schwarze „ — Frisirkämrne, per Stück von Irauenfimmer gesetzten Alters, welches im Stande ist ein Hauswesen zu leiten, wird für eine dauernde Stelle, gegen hohen Lohn nach Hanau zu engaairen gesucht. Offerten sub R. H. 905 sind zu adressir n an Rudolf Mosfe (Gruft Treu sch, Hanau). Hurg Stuufen b erg. Am Himmelfahrttag: GROSSES MILITÄR - CONCERT, ausgeführt von einem Theil des 2. Großh. Hesf. Jns.-Reg. Nr. 116. Anfang ü Ubr. Heute Großer Ausverkauf im Oswald'schen Garten in Woli- A* Kurzwaaren von Gebr. Hirsch aus Offenbach a. VI., in 2ter Reihe, mit Firma versehen. Den geehrten Bewohnern Gießens und Umgegend hiermit zur gefälligen Nachricht, daß wir mit einem wohl afsortirten Lager in Moll- und Kurzwaaren hier eingetroffen sind und empfehlen seidene uno leinene Taschentücher, Corfetten, Damenkragen u. Manschetten, seidene Shawlehen u. s. w., zu staunend billigen Preisen, und bitten um recht zahlreichen Zuspruch. Am Himmelfahrttag, den IO. Mai, findet gut besetzte Tanz-Musik auf der Badenburg statt, wozu ergebenst einladet 2649) Anfang V24 Uhr. Am Himmelfahrttage: Militär - Concerti ausgtführi von einem Cheiie der Gießener Üegimenir-Musik. xxxxxxxxxxxxcx ^xxxxxxxxxxx Gebr* Hirsch. Der Standplatz befindet sich auf dem Markt, mit Firma versehen. (2635 HO Brokspools, 40Aard, per Dtzd. dto. 500 „ „ Stück Kartenfaden, per Dtzd. . • • M Elsässerfaden „ „ ... ii Rnhfaden „ „ . • • 4h Zeichengarn „ ..... Eil näkkordel „ „ . . . ft Schnürriemen, per Dtzd. . . ä dto. von Kameelhaar S Perlmutterknöpfe, per Dtzd. von 12 H bis..... ä Kleiderknöpfe, von 18 bis B Haken und Oesen, 12 Dtzd., 5 schwarz........ Geschäfts-Eröffnung. 2623) Ich brinae hiermit dem hiesigen und auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich mit dem heutigen ein Schloseer- Genchaft in meinem Elternhause er- . lebtet habe. Unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung empfehle 'ch mich bestens. C. Flett, _________________Teuselslustgärtchen. 2627) Zwei Stuben, Kanimer und Küche per 1. Juni zu miethen gesucht. Offerten beliebe man in der Exped. d. Bltts. nieder- zulegen._____________________________________ 2633) Ern lüchugeS Mädchen vom Lanoe zur Stütze der Hausfrau gesucht. Ws? sagt die Exped. d. Bllks.___________________ 2625) Am Sonntag den 6. Mai, Nachmittags, wurde vom Seltersberg an bis nach Klein Linden ein Cigarren - Etuis von schwarzem Lack-Leder mit Notizbuch rc. verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen e ne Belohnung an die Exp. d. Bltts. abzugeben. 5253) Eine Stube mit oder ohne Gabt: net ist zu vermiethen. Asterweg A. Nr. 110. 2574) Durch den Umzug des Herrn Dr. D - effenbach wird ein geräumiges Familienlogis mit allen Bequemlichkeiten, tncl. Remisen, Bügelstube, Bletchplatz, Garten-Vergnügen rc., frei und ist per 1. Juli zu vermiethen. ______S- Pascoe, Frankfurter Straße. 1955) Der von Herrn Prof. Dr. Lemckc bewohnte 3. Stock, neue Anlage, 7Zimmer rc. enthaltend, wird per 15. Juli beziehbar In der Dampfschneidemiihle von JV. Hiegel in Lich wird fortwährend Holz zum Schneiden an* genommen: 1- bis 13/4-zöll. pro LH Fuß 3 und dicker pro oFuß 4 sowie Latten, Ziegelbretter uno Brennholz werden zu den billigsten Preisen geschnitten bei rascher Bedienung. (2438 Zwei gewandte Polirer empfehlen fick zum Auf- poliren von Möbeln und Elavieren im Haus. Anträge nimmt entgegen Herr Kaufmann D, Heil vermischte Anzeigen. 2641) Einen Lehrling sucht _______Conrad Best, Schreinermeister. 2642) E>n anständiges, gewandtes Hausmädchen findet gleich nach Pfingsten Stelle __________bei C. Gail, Neustadt 153. 2645) Damen- und Kinder-Garderoben werden billiqft angefertigt Auch werden alle Arten Rahmafchinen-Arbeiten übernommen. Näheres bei 6g. Unverzagt, Caplansgass., 2. Stock. 1944) Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermietben und bis 1. Juli zu beziehen ______I. Leun, Wolltborstraße Nr. 138. Der von Gefcbw. Sauer bisher innegehabte Laden ist nebst Familienlogis anderweit zu vermiethen. (2630 W. Ferber, Lindenplatz. 2554) Ein gut niöblntes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei ________________________E. Eichenberg. 2557) Ein fein möbltrtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Kreuz B. Nr. 114. 1997) Die Mansarden in meinem Hause in der Frankfurter Straße sind per 1. Juli d. I. zu vermiethen._______A. Geisse. 2405) Der 1. Stock zu vermiethen und den 1. Juli zu beziehen. W. Faber, Seltersweg. 2526) Ein Mansarden-Zimmer zu ver- rniethen bei Wirth F. Fel sing, Neuenweg. Aermietyungen. 1072) Ein geräumiges Mansarden-Logis ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und den 1. Juni beziehbar. B- Kann Wittwe, Frankfurterstraße. 2117) Ein Laden mit Logis, in bester Lage der Stadt, ist zu vermiethen und den 1. Juli beziehbar.________L. Süß. 1242) Cm Famtllen-LogiS, 3 Zimmer, Küche mit abgeschlossenem Corrioor, zu vermiethen. Jacob Reiber, Gartfeld. 1928) Ein möbltrtes Zimmer zu ver- 2602) Em Hausbursche wird gesucht iw Löwen." Näheres bei _______Otto Luft, Metzger. 2525) Gesucht ein Kellnerjunge. .Restauration Busch." Entree nur 25 Pfg. Gelegenheit. (2632 Täglich von Morgens 10 bis Abends 10 Ubr geöffnet. Damen, welche das Mu hum allein besuchen wollen, M.Buwa’s berühmtes Analem. Museum. Marburg t i MÜägekehrt- fclbrfiWen Kirche M Der edle jirtilpfinnigen Chc nudt mit den G in Siichthüre w ^auen und Mäd Berlin, ,r.M-Oefchwad< . I-ir". „Kaiser", 2S Mai unter C rddjjt in den h> Melmer fortzu - Der Wichen Unterti) lßechil in Alexan igtgÄii^n, nachdem | -m^WVBer.. B rüm,' buid) des Mtztl ein Arbeiter unb I I gegraben. Berlin, 1 Znslrnction an I lii, nicht die üi J W zu thun ! tollfommen aus \ Action gleichwc | entbehren. Metz, 7 brachen und die I Rauchwolken au unb das Inner« I beschädigt. — Der! I von Württemb« b Pesth, I bfn auf die H I ,i011 Eomjich'z ■ iu Tm _ $ rieft, I ®«'k?rtroi>iHd I ""getroffen. Weioolr! ti 6«b,frt,t6-flen 6^ien^'6"' ^Oltbuh bei (i, Dit R h» ihrem nil , ■ rtt troh j>,. ■" |ei' die fcnne die «u voturten Li L ’6t tu