1S?7 Freitag, den 9. Februar Mo« 33 Hfeaaaa meldet aus Cettinje: Mon Melgie» ©idt» VSll 76, Wahlkreise ist dem Social- in Leipzig als Reichstags. Brüssel, 7. Februar. Privat-Depeschen aus Konstantinopel behaupten, der Sturz Midhat Pascha's sei durch Umtriebe Jguatiefffs herbeigeführt wor- ben. — Der „Etoile" erwartet in der belgischen Kammer eine Interpellation wegen Intervention der Gensd^armerie in Antwerpen ohne Vorwissen des Bürgermeisters und wegen Consignirung der Truppen, selbst der Artillerie, in den Erscheint täglich mit Ausnahme deö Mvntagö. ELtedttionr Schulftraß», 8it B. Nr. 18. viertcljührlich 2 Mark 20 Pf. vnt Bring.crlohn. Tytfi) Vie Post bezogen viertcklVh^ich 2 Mark SO Pf. Wäsche 19, üuzuzeigen und bittet, etwas wirklich Gutes um geneigte Mchmg. Deutschland. Berlin, 5. Februar. Auf die Fragen der Handels-Gruppe, betr. die Vorarbeiten sür Verbesserung der Schiffbarkeit der Lahn durch Canalisation, ( und ob es nicht möglich sein wird, die Strom-Abtheilung Wetzlar-Weilburg in ' solchen Dimensionen herzustellen, daß auch diese Strecke, wie dies für die Ab theilung Weilburg'Niederlahnstein beabsichtigt ist, mit Ruhr-Schiffen befahren werden fann, erwiderte die Regierung: Die technische Ausführbarkeit der Cana- lisation, dergestalt, daß die geringste Wasser-Tiefe bei kleinen Wasser-Ständen j einen Meter beträgt, ist, wie auch die Möglichkeit der nebenstehend angeregten I Herstellung der Strom Abtheilung Wetzlar-Weilburg, nachgewiesen. Der Kosten- 1 Aufwand ist auf 8,400,000 JL festgestellt, doch wird eine solche Aufwendung ' von Mitteln, wenigstens zur Zeit, in lohnenderer Weise sür anderweite drin- < gendere Bedürsniffe stattfinden können. Berlin, 5. Februar. Es heißt, daß im Herbste unter Zusammenziehung des 7. (westfälischen), 8. (rheinischen) und 11. (hessischen) Ärmel.Corps zwischen Köln und Frankfurt ein großes Manöver abgrhalteu werde. Berlin, 6. Februar. Das Abgeordnetenhaus wählte Miquel, Gneist und Vircbow in die statistische Central-Commission. Bei der nun folgenden zweiten Bcrathung der Zeughaus-Vorlage spricht Graf Bruel gegen dieselbe, weil sie Erinnerungen an den Krieg von 1866 wachrufe. Der Kri^gsminister hebt hervor, man beabsichtige aus dem Zeughause eine historische Sammlung zu machen; sollten sich Trophäen aus dem Feldzuge gegen Hannover finden, so würden sie natürlich in der historischen Sammlung nicht fehlen. Nach dem Jahre 1866 hätten Hannovers Söhne in einem viel schwereren Feldzuge mit- gekämpft nnb Trophäen miterobert, auf welche sie mit Stolz blicken könnten, unbeschadet der kleinen Gruppe hannoverscher Trophäen, die etwa aus dem Jahre 1866 Aufstellung finden möchten. (Lebhafter Beifall.) Die Sitzung dauert fort. . u _ Berlin, 6. Februar. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge wurde die Vorlage des Gesetz-Entwurfes über die Theilung der Provinz Preußen unverzüglich erfolgen. Dem Landtag soll ferner noch eine Vorlage über die Erweiterung der Verwendung des Proviuzial-Dotations-Fonds zu Beihülfen für Secundär- Bahnen zugehen. — Der „Reichs-Anz." bringt eine kaiserliche Verordnung, die den Reichstag auf den 22. Februar einberuft. Pofen, 7. Februar. Der heutige Termin vor dem Kreisgericht gegen Graf Ledochowöki wurde vertagt, weil noch nicht alle Behändigungs-Scheine über Vorladungen eingegangen waren. Hanau, 6. Februar. Mit Bestimmtheit verlautet, daß Herr Dr. Hermann Weigel, der Reichstags-Abgeordnete für Hanau-Geluhausen-Orb, für eine hervorragende Stelle in das Staats-Ministerium berufen sei. Würde sich diese Nachricht bestätigen, so ist unser Bezirk noch einmal in die Lage versetzt, für den Reichstag wählen zu muffen. (H- Ztg) München, 6. Februar. Nachrichten aus Basel zufolge hat die Commission des Natioual-Rathes für das Militär-Steuergesetz heute im Grundsätze die Besteuerung der Schweizer im Auslande beschlossen. Dresden, 6. Februar. Eine amtliche Bekanntmachung des „Dresd. Journ." constatirt den Ausbruch der Rinderpest in einem Gehöfte bei Dresden und ordnet die nöthigen Maßregeln zur Unterdrückung der Seuche und gegen lsNllNg (folgte Eröffnung beiden Reichshälften bezüglich der Bankfrage haben zu keinem Resultat geführt. Die ungarischen Minister kehren heute nach Pesth zurück. Wien, 7. Februar. Die „Presse" und die „Neue Fr. Pr." melden: Minister-Präsident Tisza habe vor seiner Abreise nach Pesth de« Kaiser die Demission des gesammten ungarischen Ministeriums überreicht. KranLreich. Pari-, 6. Februar. In hiesigen russischen Kreisen will man wiffen, zwischen heute und vier Wochen werde das Manifest des Czaren erscheinen, denn die russische Regieruuz sei entschloffen, die ablehnende Haltung der Pforte btn Conserenz - Beschlüssen gegenüber nicht anzunehmen, und es handle sich darum, ob die Mächte sich bis Anfang des März nicht der russischen Action anschließen würden. Paris, 6. Februar. Die Abendblätter sehen in der jüngsten Krisis in Konstantinopel eine ungünstige Wendung der Dinge. Der „Moniteur" hebt hervor, diese Thatsachen bewiesen, Europa brauche sich hinsichtlich der Lösung der orientalischen Angelegenheit nicht zu beeilen, da, wenn die Dinge nur noch kurze Zeit so fortdauerten, die orientalische Frage sich von selbst lösen würde. Es sei unmöglich, daß eine Regierung, welche jeden Monat ein Schauspiel solcher Anarchie und Despotismus gebe, Chancen habe, noch lange Zeit die Rolle als Wächter des öffentlichen Rechtes zu spielen; eine Rolle, welche ihr nur von blinden Freunden im Gegensatz zu allen Jntereffen der Menschlichkeit und Civilisation auch fernerhin beigelegt werden könne. Von der Türkei allein und von dem Fortschritte des unheilbaren Nebels, an welchem sie leide, werde die Lösung kommen, und dies dürfte bald geschehen. Das „Journal des Dubais" bedauert lebhaft den Sturz Midhat's und ist der Meinung, die ärgsten Feinde der Pforte hätten derselben keine größere Unklugheit anrathen können. Das „Journal des Döbats" appellirt an die Weisheit der europäischen Cabi- ncte und fordert sie dringend auf, von allen bedenklichen Beschlüffen abzustehen Angesichts der Ereigniffe. welche allerdings beklagenswerth seien, aber an den besonderen Jntereffen der einzelnen Mächte ebensowenig etwas ändern, wie an dem allgemeinen europäischen Gleichgewichte. — Prinz Karl von Preußen passirte heute auf der Reise nach Turin Modane (Departement Savoyen.) -ttglLv-. it-fitscWs, Horben! N-u-E die Weiterverbreitung derselben an. SO^eetane, 5. Februar. In dem hiesigen Demokraten Bracke gegenüber Profeffor Birnbaum Candidat aufgestellt worden. Hesterreich. London, 6. Februar. Privat-Depeschen aus Durham zufolge wird befürchtet, daß die Arbeiter auf den Kohlengruben die Arbeit einftellen werden, da sie auf die von den Grubcn-Besitzern beabsichtigte Lohnherabsetzung nicht eingehen wollen. London, 6. Februar. Die heutigen Morgenblätter stimmen in ihren Besprechungen des Sturzes von Midhat Pascha in der Anschauung überein, das Ereigniß werde wichtige Veränderungen in der inneren und auswärtigen Politik herbeiführen. Der „Standard" ist der Meinung, daß Rußland aus dem Ereigniß den meisten Vortheil ziehen werde. Die „Times" drückt die Hoffnung aus, der Ministerwechsel werde nicht einen neuen Ausbruch des Fanatismus herbeiführen oder die Pforte zu einer übereilten verhängnißvollen Handlung treiben. — Der diplomatische Schriftwechsel über die orientalische Frage wird, wie verlautet, dem am Donnerstag zusammentretenden Parlament noch an demselben Tage vorgelegt. Lvndon, 7. Februar. Die „Times" gelangt in einer weiteren Besprechung der russischen Circular-Depesche zu dem Schluffe, dieselbe enthalte nichts, was füglich eine Drohung genannt werden könne. Ihr Zweck scheine nicht dahin zu gehen, einen Vorwand für Rußlands Rücktritt von seiner gegenwärtigen Position zu suchen, sondern sie ziele wohl dahin ab, zu ermitteln, wie weit Europa fortsahren wolle, mit Rußland zu cooperiren. Das Circular bedeute sonach thatsächlich die Fortsetzung der Politik Jgnatieffis und fei die russische Regierung augenscheinlich entschloffen, mit Europa in Counex zu bleiben und sich nicht in's Unrecht zu setzen. Wir selber, so fährt das Blatt fort, mögen erklären, wir seien mit dem Geschehenen zufrieden, aber wir können Rußland nicht tadeln, wenn es dazu schreitet, etwas zu vollführen, was Alle wünschten. Die „Times" empfiehlt schließlich, England solle das Resultat des türkischen Minister-Wechsels abwarten, ehe es Rußland antworte, inzwischen aber die Anfrage stellen, welches Verfahren die russische Regierung begünstige. — Graf Schnwaloff wird heute die russische Circular-Depesche dem Lord Derby überreichen. Wien, 5. Februar. Die „Pol.t. Corresp. . teneato fordert zum mindesten die Ebene der Herzegowina und den bi« Podzo- rttza reichenden sruchibareu Tb-il Albaniens. Sollte die Turke, die,- Forderung ablebnen und es bis zum 28. d. Mts. nicht zum Frieden kommen, dürften die Montenegriner zur Belagerung von Niksic schreiten. Milan lehnte das Begehren M'dbat's, einen Telegirten nach Konstantinopel zu senden, ab. Wien, 6. Februar. Di- „Poltt. Corresp." meidet: Di- Pforte hat der serbischen Regierung die Grundlagen für die Friedens-Verhandlungen mitgetheilt. Indem sie aus materielle Garantieen verzichtet, beansprucht sie diplomatische Ver- tretung in Belgrad, Gleichberechtigung der Katholiken und Juden mtt den Serben, Nichtduldung der Bildung bewaffneter Banden auf Irischem Gebiete, Verhinderung des Eindringens solcher Banden auf türkisches Gebiet, Nichtge- ftattimg geheimer Gesellschaften, Erhaltung der serbischen Festungen in guten Zustande, Aufziehung der türkischen Flagge neben der Aschen Flagge au den Festungen. Die „Polit. Corresp." meldet als zweifellos, daß Serbien tiefe Grundlage annehmen und alsbald eine Special Mission nach Konstant nopel 0 Februar. Die Verhandlungen zwischen den Ministern dtrlKasernen. 4 i »■' a 4 tun g "st , - nGericlw rkei. tunt' (730 im Stell »na- b,n-st-nd^ . , Zuge st»d 9'WW’ W Antwerpen, 6. Februar. Gestern Lbend fand eine öffentliche -und- aebuna gegen das Ministerium statt. Ein großer Haufe sammelte sich vor dem Jesuiten-Kloster an und rief: .Nieder mit Malou I" Die Polijei stellte die Ruhe wieder her. gUtfctaefc AtaNen. RoW, 6. Februar. Di- „Jtalie" meldet: Heute trifft ein Sprcial- »baejandier Frankreichs in Rom ein, um auf neuen Grundlagen die Verhandlungen über ven Handels-Vertrag zwischen Frankreich und Italien wieder aufzunehmen. , . Rom, 6. Februar. Der österreichische B-tschasier, Baron »■ Haimerle, überreichte heute dem König« seine Ereditive in Anwesenheit der Minister, de« Sivil- und Militär-Hofstaates des Königs. Baron Haimerle machte sodann auch dem Kronprinzen und der Kronprinzessin »on Italien seine Aufwartung und war der Empfang sehr herzlich. Beiderseitig wurden Versicherungen der zwischen Oesterreich und Italien herrschenden freundschaftlichen Beziehungen ausgetauscht. Turin, 7. Februar. Prinz Karl von Preußen ist hier emgetroffen. Literarisches. Soeben ging unS dos neunte Heft bet fünfundzwanzitzsten Jahrgangs ter ,3Qu« strikten Welt* (Stuttgart, Verlag »on Eduard Hallberger) zu und glauben wir beese- gedtcgme Journal, welches heuer sein 25 jähriges Jubiläum feiert, nicht bester empfehle» können, als wenn wir den äußerst mannigfaltigen und interessanten Inhalt dieses neuen festes hier -um Abdruck bringen. Text: Der Weg -um Glück. Rsman »on Miß Broddon. Bearbeitet von E. Vacnno. — Rheinfrauen (Stifterbann oder die Reife nach Äöln. von Hermann Jahn. — ÄenfteetinopeL — Das Haupttelegraphenamt in London. — Drei Erzählungen »aus dem Leben detz Kaisers Paul I. von Rußland. Nach historische» Thatiachen mitgetheilt »on H. von Lankenau 3. Der Zopf. — Wie man in den Bereinigten Staaten reist. — Der Obersteuermann. Roman von W Tlark Rüssel. Fortsetzung. — Et» Prärie» brand in Afrika. — Deutschlands Länder» und Städleaamen. Von de Porta. I. — Das Aeußere — Eine Elephantenjagd. — Em Stündchen Schäfer. Nooellctc von Ernst Schalk. — Welche Frauen sind die liebenswürdigsten? von Karl Stugau. — Waldhüters Tochter. — Das MädchenwaisenhauS der Fürstin Elisabeth in Bukarest. — Aus Natur und Leben: Unterseeischer Kampf mit einem Schwertfisch; Herzog Christoph'- eigenhändiges verzeichniß über Fehl und Mängel seines Hofgesindes; Kleine Mittheilungen. — vom Lüchertisch. — Gerichtszeitung. — Humoristische Blätter: Die Tintenhose; Anekdoten und Witze. — AuS allen Gebieten: HauSwirthfchaft; Landwind» schäft; Hausmedicin; Erfindungen; Gewerbliches; Küche; Militärisches. — Historische Gedenktage. — Bilderräthsel. — Rösfrlsprang. — Käthsel. — Kleine Korrespondenz. — Anfragen und Antworten. — Anzeigen aller Art. — Zettchronik auf dem Umschlag: Naturereignisse; Bunte Blätter; Unglücksfälle; Mannigfältiges; verbrechen; Statt» tPetert&Mtg, 7. Februar Gestern wurde im Processe wegen der Demonstration vom 18. v. Mts. das Unheil gefällt; drei von den Angeklagten wurden freigesprochen, die anderen theils zu Zwangs-Arbeit, theils zur Depot- tation verurtheilt. Odessa, 6. Februar. Der Großfürst, Oberbefehlshaber, trifft zunächst hier mit kleinem Gefolge zu einem mehrtägigen Aufenthalte ein.' Türkei. Konstantinopel, 6. Februar. Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten sandte den Vertretern der Pforte im Auslande eine Mittheilung zu, welche außer den schon bekannten Ernennungen folgenden Schlußsatz enthältDer Sultan empfahl durch einen Hat dem Großvezir eine rasche und vollständige Entwickelung der durch die Versaffung gewährleisteten Principien und die praktische Einführung aller Reformen, welche auf die Provinzen Anwendung haben. Konstantinopel, 7. Februar. Der kaiserliche Hat, wodurch Edhem Pascha zum Großvezir ernannt wirb, gibt den festen Willen des Sultans kund, die Verfaffung durchzuführen, und verheißt mehrere Gesetz-Entwürfe, welche der Deputirten-Kammer vorzulegen waren, namentlich betreffs Organi- strung der inneren Verwaltung auf Grundlage der Decentralisation bezüglich der Wrhl der Provinzial-Gouverneure und ihrer Stellvertreter und hinsichtlich der Reorganisation des Finanzwesens. Auch wird erwähnt, daß die Regierung beabsichtige, europäische Finanzkräfte zu berufen. — Samih Pascha ist zum Gouverneur von Kreta ernannt, Odian Effendi nach Konstantinopel berufen. Pera, 6. Februar. Die Pforte ist bereit, Montenegro eine Gebietsvergrößerung nach der Suttorina zu bewilligen und auf Grund der von Constant Pascha im Beginn der Jnsurrection vorgeschlagenen Bedingungen weiter zu unterhandeln, verweigert aber eine Rectification der Grenzen nach der innern Seite hin. >— Süleyman Bey, des Sultans Geheimsecretär, reiste Samstags mit dem Lloyd-Dampfer nach Wien in einer Special-Commission Abdul Hämid's an den Kaiser von Oesterreich. Er führt reiche Geschenke bei sich. Gegeü Midhat Pascha wurden Palast-Jntriguen in's Werk gesetzt. Er blieb in Folge derselben drei Tage von der hohen Pforte weg. Vermischtes. Tübingen, 31. Jan Zn unserem friedlichen Städtchen herrscht seit einigen Tagen eine fieberhafte Aufregung, verursacht durch wiederholte Feuersbrünste, von denen eS kaum noch zweifelhaft sein fann, daß absichtliche Brandstiftung vorliegt. Am Anfänge der vorigen Woche brannten zwei Häuser von armen, wenig oder gar nicht versicherten Win-ern größtenthetl« nieder. In der Nacht vom Sonntag auf den Man» tag erscholl dann abermals der Feuerrus: wieder sollten zwei altehiwürdtge Gebäude ein Raub der Flammen werden, die bei ihrem Zusammenstürze zwei Feuerwehrmänner zerschmetterten. Kaum war eS am Montag Abend dunkel geworden, als eS wieder: Feuer! Feuer! durch die Gassen tönte, und vier Stunden später, kurz vor 10 Uhr, sah man aus dem Stalle des Gasthauses Zum Waldhorn dicke Rauchwolken heroorquellen. Alles rannte und suchte zu retten- Wie diese letztere so nahmen auch die anderen drei Feuersbrünste ihren Anfang, wo Stroh und leicht entzündbare Sachen vorhanden waren; dazu kommt, daß in den unteren Räumen detz Casö Reichmann abermals in einem Stalle, Zündhölzer und Papier oorgefunden wurden, die von einem Menschen dort zurückgelasten sind, der durch eine Hausbewohnerin an seinem Vorhaben gestört worden; das dort gefundene Papier soll theilwelse von einer englischen Zeitung hn- rühren, deren Ueberreste man auch beim Brande deS Waldhorn fand. An politische ober Raub-Brandstiftungen ist nicht zu denken, entweder arbeitslose Strolche oder ein Wahnsinniger treiben ihr Unwesen. Natürlich sind alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dem Uebellhäter auf die Spur zu kommen; das kgl. Oderamt hat eine Prämie von 1000 auf die Entdeckung desselben gesetzt, die Gebäude-Bersicherungscasse 500 JL und die städtische Casse die gleiche Summe. Die Nachtwachen sind verdoppelt, durch Bürger und Studenten verstärkt. Der Gemeinderath hat bestimmt, daß mit Einbruch der Nacht sämmtliche Scheunen und Hoflhore sowie sämmtliche Oeffaungen an den Scheunen und alle Hausthüren wenn möglich zu schließen sind. Ist es Abends nach 10 Uhr nicht geschehen, so ist eine Bestrafung zu gewärtigen. Der Gemeinderath wird in einer besonderen Sitzung die Frage in Erwägung ziehen, ob nicht die Polizeistunde wieder etnzuführen ist; als zweckmäßig empfiehlt er, daß die Bewohner höherer Stocks werke sich mit Rettungßsetlen versehen. Nur ungern wagt die Hausfrau ihre Wohnung zu verlassen. Heidelberg, 2. Febr. Die hiesige Zeitung berichtet: Heute in der Frühe -wischen 3 und 4 Uhr ereignete sich dahier ein Vorgang, wie ihn die Annalen der Verbrechen unserer Stadt nur höchst selten verzeichnen dürften. Ein in einem hiesigen Geschäfte angestellter junger Kaufmann K-, der non einem Balle heimkehrte, wurde nämlich in der Sandgasse plötzlich von drei Strolchen überfallen, mit einem Stricke geknebelt und nachdem ihm die Räuber einige Stiche beigebracht, seiner llbr und feiner Baarschaft beraubt. Nur mühsam schleppte sich der aus seiner Wunde blutende junge Mann nach Hause unb soll dessen Befinden glücklicherweise nicht bedenklich sein. Die sofort eingeleftete Untersuchung wird hoffentlich die Verbrecher der verdienten Züchtigung entgegenführen. Einer btv muthmaßliche» Thäler soll bereits verhaftet sein. I tisches. Illustrationen: Der Weg -um Glück. Frau Gredby empfängt ihr Geschenk von Edith. — Konstantinopel. Das goldene Horn mit der Brücke. Nach berjieueften photographischen Aufnahme. — Das EenUaltelegraphenamt in London. Der *s>aal der Apparate. — Ein Präriebrand In Afrika. — Eisenbahnreisen in den vereinigten Staaten. Gezeichnet von I. R- Braun. — Dos Mädchenwaisenhaus der Fürstin Elisabeth in Bukarest. Nach einer Skizze unseres Specialzeichners. — Elephanten in Verlegenheit. — DeS Waldhüters Tochter. Nach dem Gemälde von F. Dadd- — Die erste Nacht etneü jungen Provinzialen in der Hauptstadt. Neun humoristische Bilder von Karl Koch. LandwirthschaftlicheS. — Aus dem Königreich Sachsen. Von den Gegenständen, die in der Ende des verflossenen JahreS gehaltenen Sitzung unsere« Landes-Eulturrathes zur Verband, lung kamen, bieten einige auch für weitere Kreise Interefie. Herr Generalsecrelär ». Langsdorff refertrte zuerst über einen eingegangenen Antrag, worin der Landes-Culturrath ersucht wurde, dahin zu wirken, daß die Ableitung der städtischen Abfallstoffe in flie- ßeudr Gewässer untersagt und daß überhaupt solche Einrichtungen getroffen werden, vermittelst deren diese der Düngung nützlichen Abfallstoffe der Landwirthschaft in er» leichterter Weise und zu rechter Zeit -ugänglicb gemacht werben. Er wieS darin nach, daß die lavdwirthschaftliche Production mit der Zunahme der Bevölkerung deS Landes nicht gleichen Schritt gehalten habe; der Mehrbedarf an Körnern berechne sich für 1875 auf 41/3 Millionen Ctr., an Fleisch auf 564,000 Ctr., welche mit einem Aufwand von ca. 73 Millionen Mark von außen eingesührt werden müssen. Eine Steigerung der Production liege daher im Interefie der Gesaiumtbewohner Sachsens, könne aber nur durch Steigerung der Bodenkraft erreicht werden. Der Zukauf künstlicher Dünaemiltel, von 8V1 Millionen Ctr. im Jahre 1872 auf 92/3 Millionen Etr. im Jahre 1874 ge» stiegen, genüge aber keineswegs, da durch diesen nur der Ersatz der in den Producten «uSgeführten Phosphorsäure vollständig erfolge, nicht aber der Ersatz der durch den Regen abgeschwemmten Bodenbestandtheile (nach BreiienlohnerS Untersuchungen führt die Elbe alljährlich suS Böhmen 625,000 Ctr. Phosphorsäure, 80 Millionen Centnec organische Stoffe u. f. w. fort;) der vollständige Ersatz der auSgeführten Stoffe und die Vermehrung der Bodenkraft durch sogenannte künstliche Düngemittel finde keine natürliche Grenze in dem hohen Preise derselben, welcher die Rentabilität verringere. Deshalb sei die sorgfältige Zurathehaltung der Fäcalien anzustreben, welche für Sach« fen einen Gesammlwerth von ca 15*/2 Millionen Mark haben, wovon zur Zeit wohl der dritte Theil verloren gehen möge. UeberbieS sei die Ableitung dieser Stoffe in die Flüsse nicht nur unwirthschaftlich, sondern auch für die Gesundheit her Uferbewohner unterhalb der Einmündung der Kanäle nachtheilig und für die Fffcheretz verderblich. In England sei daher durch ParlamentSacte die Verunreinigung der Flüfie durch Cloakenleitungen ausdrücklich untersagt. Es nsüsfe deshalb die Entfernung auf solchem Wege angestrebt werden, daß die Fäcalifn dem Boden wieder zugeführt würden. Die- könne mit Erfolg nur durch solche Einrichtungen für Abfuhr und Transport geschehen, welche die GewinnungS» u. Lransportkosten auf das geringste Maß zurücksühreu, und dadurch bei der starken Verdünnung der düngenden Bestaudtheile den Bezug auch auf weitere Entfernungen ermöglichen. Die Verschiffung wie -. B. in den Niederland n, Belgien unb Straßburg, sowie die in Württemberg so bewährte Einrichtung erleichterter Verfrachtung mit der Eisenbahn sei deßhalb anzustreben. Nach einer längeren Discussion trat der LandeS-Culturrath den Ansichten dcS Referenten bei, und beschloß, an die Regierung die betreffenden Ansuchen zu stellen. — Infolge weiterer Anträge beschloß der LandeS-Culturrath, daS Ministerium deSInnern zu cisuchen 1) beim König! statistischen Büreau einen, oder bei Bedarf mehrere technisch gebildete Hilfsarbeiter anzustellen, um die land- und sorstwirthschaftliche Statistik einer möglichsten Ausbildung entgegenjufüfrren; 2) bei Erhebung der Angaben über die 1876er Ernte zugleich eine Erhebung der mit den einzelnen Früchten bestellten Fläche vornehmen zu lasten; 3) im Bundesrath dafür wirken zu wollen, daß die seinerzeit von der Commission für Statt i'lif dcS dcutichcn Reichs eatroorfenen Tabellen für Erhebung der Ernteerträge im Prin: cip beibebalten werden. — Die beantragte Eint ichtung eincS landwirthschaftlichen Ma- ichinenmarktes zu Leipzig in Verbindung mit dem Kartoffelsaatmarkt fand volle Zu- fiunmung, und soll der Vorstand deS Leipziger Kreisoereins angcfleogeo werben, die hierzu geeigneten Maßregeln zu ergreifen- — Ferner beschloß er im Anschluß an frühere Verhandlungen beS Deutschen LandwirthschaftSralbs, das Königl- Ministerium zu ersuchen, dahin zu wirken, daß bei Rotirung und Veröffentlichung der Preise auf den periodisch wiederkehrenden Märkten Sachsens nach gleichtnäßigen Grundsätzen verfahren werde und zwar die Rotirung nach Gewicht auf Grund des Einheitssatzes von 100 Kilogr. Nettogewicht, bei Schlachtvieh nach 100 Kilogr. lebend Gewicht und Qualität, die Notirungen der Productenbörsen auf Grund de- Einheitssatzes bet 1000 Kilogr Nettogewichl, bei Spiritus auf Grund von 10,000 durch Gewicht zu ermittelnde Liter- procentc zu erfolgen habe. — Endlich gelangten auch verschiedene Anträge in Betreff der Eisendahntariffrage zur einstnnmigen Annahme, so insbesondere die folgenden: Der LandeS-Culturrath beklagt, daß dem Vernehmen nach das ReichSeisendahnamt die Kgl sächs. Staattzregierung hindert, bas vereinfachte Tarifsystem im Localvsekehr Sachsens einzusühren, spricht dagegen der Königl. Staatsregierung sein volles Vertrauen auS, daß dieselbe fortgesetzt die Beseitigung der Differential- und Speciallarife anstrebeii werde, unb ersucht sie, auch ferner mit allen Kräften bemüht zu sein, daß ein einheitliches Tarifsystem nicht nur baldigst im sächsischen Localoerkehr, sonbern auch im Verkehr auf ben Eisenbahnen Deutschlands zur Anwendung gelange. Berichtigung. In dem Artikel Blatt 27 LandwirthschaftlicheS betr. muß eS sub III. 3, 5 und 7« Reanmur statt Celsius heißen. All -««einer Anzeiger. Butterpulver »erkürzt die Zeit deS Butterns, macht die Butter fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paket, ausreichend für 500 Liter Milch, i 50 Pfg. zu haben bei sö3) C. F. S e m m l e r. Amerikanische Ochsenzunge» in t - Pfd. - Dosen, Feinste Servelatwurst, „ Salamiwurst, empfiehlt (47T JKmil 1Fischbach. 732) Prima Kochbutter k Pfd. JL 1 10 H empfiehlt: _______________Iulius Wallach Neue süße Apselünen, per Stück 15 empfiehlt 516) Gg. Wilh. Weidig. Ballorden, neueste Sortiment», soeben eingetroffen bei i5?5 A. L. Balser, Mäusburg » 3»' bestsvd die Montag de Nachmit! |oH die hiesige Mdjagd-wieder in dem Saale Gengnagel da Großen-Bujeck Grohh. Bürgern! W Jigdvi Die her Vimfr Feld- unb Kaldj^ b. Mts., Vormilta us dem Büreau de gernuifttrd andern werben. Bersrod, den 2. Großh. 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Qualität. 746) Scho» jetzt übernehme ich die Lieferung obiger Braunkohlen für das Jahr 1877, BaÜorden in großer Auswahl. 356) Wilh- Klee- meür,6Ä | Feinstes Schweineschmalz empfiehlt (753 Emil Fischbach. Jagdverpachtung. Montag den 12. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll die hiesige Gemeinde - Feld- und Waldjagd wieder auf 6 weitere Jahre in dem Saale des Herrn Gastwirth Gengnagel dahier verpachtet werden. Großen-Buseck, am 2. Febr. 1677. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. W a g n e r._______(661 Holzversteigerung in der Mrstl. Oberförstern Lich. Im District Meilbach soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 1. Montag den 12. Februar: Schetth. Prügelh. Stockh. Reitzh. ~ Wellen 63 „ Nadel- ,, 3100 Wellen Buchen-Reifer, 50 „ Eichen- „ 2950 „ Nadel- ,, 196 Rmtr. Buchen-Stockholz, „ Prügelholz, „ „ Stockholz, tiuo Wellen ,, Reisholz, 125 Nadelstämme von 8—20 Mtr. Länge und 15-35 Centimtr. Durchmesser, mpfiehlt 228) Emil Fischbach. 747) Meinen Stall an der Bachgasse, vis-k-viß den Hinter-Gebäuden des Herrn Emil Pistor, beabsichtige ich zu verkaufen ; ich bemerke noch, baß derselbe leicht wohnlich einzurichten ist..-Liebhaber (684 wollen sich bind an mich wenden. Friedrich Mohl. Eichen-Stäwme von 19-26 Etm. • • • 2 | .1.^ OZma« 742) Nach in gutem Zuftanbe befindliche Treppen, Thüren, Fenster rc. sind aus freier Hand zu verkaufen bei Earl Loth, Brandgasfe. Frische Bouquets W mit Camellien und Atlas GnvelopS empfiehlt die.Kunst- uud Handelsgärtnerei Ivon. Becker Wwe. Abornstamm, „ 1,11 LlSbeerstamm, „ 0,46 Nieder-Jngelhenn; Ferdinand Gail zu Gießen; Isaac Königswarter zu Frankfurt a. M.; Baron Adalbert von Nordeck zur Rabenau aus Friedelhausen; 8) Sr. urchlaucht Fürst Bruno zu 9)f g und Büdingen in Büdingen. Dem srath ist gestattet worden, Mr den Fall Austritts von Mitgliedern ■in deren Stelle neue Mitglieder zu cooptiren. Die Unterschrift dieses Verwaltungsraths -als Vertreters der Gesellschaft in Liquidation rwird gültig durch den Präsidenten oder dessen Stellvertreter, unter Gegenzeichnung einetz -anderen MMieds, abgegeben. ‘ (Stufen. Februar 1877. (751 Grscherzogl^ches Stadtgericht Gießen. „ III. 54 „ ,. Prügelholz. Die Zusammenkunft ist auf dem Pachterhofe in Nordeck. Die Herren Bürgermeister werden um Veröffentlichung ersucht. (741 II. Donnerstag den 15. Febr. l. I. Distritten: r "w neuen LKZ Jreift *A <■ L1 8on ?UM. l!lne‘ C'liSii»* Cumittfti’J T*; »leint :r ®e^tnf mt in ßonbon ^bret~eurtjt,n UW '"«"'kilch- «Uber derselben aus: 1) Baron Raphael von Erlanger zu Frankfurt a. M- als PraftdM't; 2) Sr. Hoheit Prinz Herm an n--zu Sachsen - Weimar zu Stuttgart als ^Äm;on Moritz Betb- mann zu Frankfurt a.^M.; Baron Wilhelm vonErlanger zu und zwar: Einzelne Centner frei an s Haus geliefert Wagenladungen von 25 Ctr. und mehr frei an's Haus geliefert per Ctr. Größere Quantitäten, als Eisenbahn- Waggonladungen (200 Ctr.) die ganze Ladung frei an's Haus geliefert NB. Gleichzeitig erlaube ich mir im Jntereffe meiner geehrten Kunden darauf aufmerksam zu machen, daß es sich empfehlen dürfte, geneigte Bestellungen in den Monaten April, Mai, Juni un» Juli vornehmen zu wollen, da in den nächstfolgenden Monaten, in welche Ernte und Aussaat fällt, die Lieferungen sich schwieriger Bekanntmachung. gn unfertm «esellschaftr-Regifitr ist heute fcjEfrber Eintrag vollzogen worden: Sfcie Firma: .Oberhessische EiienbahN' Gesellschaft- in Gießen hat sich aufgelöst und ist 'n Liquidation getreten: , *416 Liquidatoren ist bei seitherige Ber- wallvnqsrath Ver genannten Gesellschaft hDellt worden. Zur Zeit der Auflösung Mr letzteren bestand der Verwaltungsrath bewerkstelligen lassen. . Indem ich, wie in früheren Jahren, stets reelle und prompte Bedienung zustchere, zeichne Ach^tungsvoll Itotit* Flett im Schwanen. liche». JStpMnbtn, blt In ker @nbt «HultumtM jur llttbnnb, 'Kilt Herr Veneralsecrelär i. »S, worin bnLsndel-Culturrch st«dMrn rlbfallstoffe in M mncht»n-rn gttrifftn werden, W ber Lantzwirthschaft in tn »erben. Ec. M darin nch ne ber Buillernng bt8 ßaniii ÄÖmtrn berechne sich für 1875 velche mit einem Suswanb dos müffen. Eine Steigerung bei mer Sachsens, könne aber nm Ztkauf künstlicher DLn-emiii-l unen Etr. im Jahre 1874 g» •er Ersatz der in den Product aber ber Ersatz ber durch bti enlobnerS Untersuchungen führt orfäure, 80 Millionen Ceniml ber auiMrtcn Stoffe um stliche Düngemittel finde teir: er die RektibMt verrinn t anMeden, welche für 61* t haben, wovon jur Zeit wo|. t Ableitung dieser Stoffe in d» ie Gesundheit her UfetbewoN tb für die Werch-erderl. ltrunreint|U"6 der Ä J ihfl[b bieünlftrnung auf W • wieder jugeführt jufirtt»- ®«; kbfu-r und Transport flW ingstlMaßiuMührechUnd -»dtheile den IU » 8. in den Alltdcrland'l . ktw6brtt Einrichtung erleid; rU"* «iw periW* ouenben: g StfSÄÄ üif mb 5Peclel(fl6 dn Üfe-’ Zur Beachtung für alle Kranke! Tausende und aber Tausende zerrütten ihre Gesundheit durch Ausschweifungen. Dieselben gehen nicht allein ihrem geistigen, sondern auch ihrem körperlichen Verfall sicher entgegen, was sich durch Abnahme des Gedächtnisses , Rückenschmerzen, Gliederzittern recht deutlich bemerkbar macht. Außer den genonriten sind noch Erschlaf sung der Geschlechtsorgane, Flimmern der Augen, große Erregtheit der Rerven sichere Zeichen und Folgen obengenannten Lasters. Recht deutlich und für Jedermann verständlich behandelt diese Vorgänge das ausgezeichnete Werk: (19 I>r. Netau's Selbstbewahrung Hilfe in allen Schwäche;uständen. Preis 3 Mark und theilt gleichzeitig die besten Mittel und Weg" zur Besciti gung aller dieser Leiden mit. Dieses wirklich gediegene Werk wurde von Regierunaen und Wohlfahrtsbe »Hörden empfohlen. (H- 36000.] I Zu beziehen ist dasselbe durch jede I Buchhandlung, auch von «. Poe- I nicke’* Buchhandlung in Leipzig. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwtrlde. Montag den 12. Februar 1877, von vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in den Di- stricten Hegstrauch und Katharinenhütte, nachoerzeichnetes Holz versteigert werden. A. Brennholz: Scheith- Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen Nadel 18 177 137 5370 B. Bau-, Werk- und Nutzholz: 691 Kiefern- und Fichten - Stämme, mit 186,79 Festmeter, 1059 Kiefei n- und Fichten - Stangen, mit 74.04 Fesimeter, darunter s. g. Spalier- Di?°^usammenkunft ist am alten Steinbacher Weg am Eingang in den Wald- Gießen, den 7. Februar 1877 (727 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. R. B r a m m. Nadelholz 3 31 — 2. Dienstag den 13. Februar: 44 Eichenstämme, mit 21 Kubikmtr., A Birkcnstämme, ,, 0,79 „ In der Freiherrlich v. R a u'schcn Waldung bei Nordeck roerben im Termin: Montag den 12» d. M., von Morgens 10 Uhr an, folgende Gehölze verkauft: 271 Stück Fichten-Abschnitte, Stangen I. Elaste, MedicinalMerthran . .in tn Gt-ßa. 626) Ein freundliches Logts mit 5 Zimmern und Zugehör ist zu vermiethen und Anfang März zu beziehen bet F- Jutzi. Soimlafl.s=Brief) nenfetjufr. 707) Der durch Unwohlsein des Herrn Bauaufsehers Schälker unterbrochen gewesene Unterricht im Zeichnen für Handwerksschüler wird Sonntag den 11. Februar um 10 Uhr Morgens unter der Leitung ns Herrn Modelleur Barthel wieder beginnen. Die Schüler haben sich dazu im Schullocal in der Neustadt emzufindru. Der Dorstand des Gewerbvereins. 743) Mitte Februar nimmt mein Unterricht im Zuschneiden und Anfertigen von Damenkteidern wieder seinerr Anfang. — Teilnehmerinnen wollen sich gefl. bis dahin melden. A. Rothenberger ______Lindenplatz im Sälchen bei Darl Iuhr im Stern Generalversammlung. Tagesordnung: Den Fastnachtszug betreffend. Sämmtl'che Mitglieder und Teilnehmer am Zuge sind grbeten, sich pünktlich einzufinden. Der Vorstand des Carnevalvereins Türkei. Bürgerclub 740) Montag den 12. d. M, Maskenkränzchen in Wenzels Garten. Geheimkarteu dazu sind am Montag bei Herrn Gni il Fischbach zu haben. Gruppen und besondere Aufführungen sind ebendaselbst bis Sonntag Vormittag anzumelden. Etabliffements Anzeige. 757) Einem hochgeehrten Publikum zur ergebenen Nachricht, daß ich mich an hiesigem Orte als Bautechniker niedergelassen und g