J¥o. ISS Freitag, den 8. Juni 18VV. Kießener IH'iin’igcr Anzeige- unii AmtsIiM für hm Kreis Gieße». Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hl h ei t. Bekanntmachung. Die von ortsfremden hier in Arbeit stehenden Gesellen und Dienstboten vom 1. Januar d. I. an zur Klinikkasse zu leistenden Beiträge werden nicht mehr von hiesigen Polizeidienern, sondern von dem Sparkassediener Johannes Reeh dahier gegen Behändigung der von dem Verwalter des academischen Hospitals unterschriebenen Quittungen erhoben, was wir hiermit zur Kenntniß der Betheiligten bringen. Gießen am 30. Mai 1877. Großherzogliche akademische Administrations-Commission. Wasserschleben. 3158) Schäffer. Aolitisch Deutschland. Darmstadt, 5. Juni. Auf die Interpellation der Abgg. Heinzerling, Hirschhorn und Königer, die Verwaltung der freiwilligen Gerichtsbarkeit nach Einführung der Reichsjustiz-Gesetze betreffend, hat der Präsident des Ministeriums der Justiz nachfolgende Antwort ertheilt: „1) Dem Unterzeichneten ist nichts davon bekannt, daß beabsichtigt werde, von Seiten des Reichs die Verwaltung der freiwilligen Gerichtsbarkeit in den einzelnen Bundesstaaten gletch- mäßig zu regeln, und er glaubt bezweifeln zu dürfen, daß zur Einführung einer Reichs-Notariats Ordnung vor dem Zustandekommen eines einheitlichen bürgerlichen Gesetzbuchs für das deutsche Reich geschritten werden wird. 2) Nach unserer Partikular - Gesetzgebung bezüglich des Grund - Eigenthums, des Hypotheken und Grundbuchs-Wesens wird es nicht wohl thunlich, auch in dem Interesse der Staats-Angehörigen nicht gelegen sein, das Notariat in den diesseitigen Provinzen einzuführen, da zu einer sicheren Durchführung der Gesetze die Mitwirkung der Gerichte nicht entbehrt werden kann. Man beabsichtigt deshalb nicht, das Notariat in den diesseitigen Provinzen des Großherzogthums einzuführen, glaubt vielmehr, daß den Gerichten die Verwaltung der freiwilligen Gerichtsbarkeit zu belassen sei. Ob es möglich sein wird, besondere richterliche Beamte für die Verwaltung der freiwilligen Gerichtsbarkeit zu bestellen und hierdurch eine Trennung der freiwilligen Gerichtsbarkeit von der streitigen und Straf-Rechtspflege zu ermöglichen, darüber ist eine bestimmte Entschließung noch nicht gefaßt. Es sind über diesen Gegenstand bereits Gutachten der Gerichte eingezogen worden. Die Regierung wird aber veranlaßt sein, über diese wichtige und schwierige Frage vor ihrer Entscheidung noch weitere Gutachten einzuziehen; und es wird ihr von Jntereffe sein, auch die Ansicht der Landes- Vertretung darüber zu vernehmen." Darmstadt, 6. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben in der verflossenen Nacht mit Unterbrechung gut geschlafen. Das Fieber war mäßig, jedoch ist eine mehr und mehr hervorgetretene bedrohliche Schwäche der Herzkraft und des Pulses dadurch nicht vermindert. Seeheim, 6. Juni 1877. Professor Seitz. Dr. Göring. — Das Befinden Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs ist seit heute Vormittag nach Umständen recht befriedigend. Herzthätigkeit und Puls haben an Kraft gewonnen. Der Appetit ist etwas wiedergekehrt. Seeheim, 6. Juni 1877. Professor Seitz. Dr. Göring. Darmstadt, 6. Juni. Die Nr. 27 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Erbach, die Niederschlagung der Hälfte der Umlagen der Gemeinde Airlenbach, im Kreise Erbach, für 1876 betreffend. 2. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Heppenheim. 3. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Alzey. 4. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 5. Namensveränderungen. 6. Ertheilung von Erfindungspatenten. 7. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 25. April dem Schullehrer Johannes Gremm zu Haarhausen die Gemeinde-Schulstelle zu Melbach, am 1. Mai dem Schullehrer Friedrich Combecher zu Hatterode die erste Gemeinde-Schulstelle zu Groß- Felda, am 2. Mai der Schulamts-Aspirantin Auguste Wörner, geborene Baltz, aus Fürth und der Schulamts-Aspirantin Louise Leonhard aus Darmstadt, Lehrerinnenstellen an den städtischen Schulen zu Darmstadt, am 3. Mai dem Schullehrer an der Gemeindeschule zu Münster, Adam Hktzel, eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Bingen zu übertragen. 8. Versetzung in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 11. April den Lehrer an der ersten Gemeinde- er H 6 ei 1'. schule zu Horchheim, Johannes Ebner, auf sein Nachsuchen, am 28. April den Schullehrer an der Gemeindeschule zu Wöllstein, Johannes Andel, auf sein Nachsucheu, am 3. Mai den Schullehrer an der zweiten Gemeindeschule zu Heßloch, im Kreise Worms, Heinrich Joseph Hinneschiedt, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. 9. Concurrenzeröffnung. Erledigt ist: die zweite Gemeinde-Schulstelle ni Münster, im Kreise Dieburg, mit einem jährlichen Gehalt von 771 43 Dem Herrn Fürsten zu Asenburg-Birftein steht das Präsentationsrecht zu. 10. Sterbefälle. Gestorben sind: am 30. Januar der Lehrer i. P. Andreas Roßmann zu Darmstadt; am 10. April der Schullehrer Paul Rausch zu Reichelsheim i. d. W.; am 11. April Cer kath. Pfarrer Laurenz Eser zu Mainz; am 13. April der Bezirksstrafgerichts-Director Karl Wirth zu Darmstadt ; an dems. Tage der Pfandmeister Babel zu Langen. Berlin, 5. Juni. Der Kaiser ist mit dem Kronprinzen und dem Prinzen Albrecht heute Nachmittag 2 Uhr zur Jubelfeier des Königs-Greuadier- Regiments nach Liegnitz abgereist. — Die Reise nach Ems ist nunmehr definitiv auf den 14. d. Mts., Abends 93/4 Uhr, festgesetzt. Berlin, 5. Juni. Dem „Reichs-Anz." zufolge ist die Meldung einzelner Blätter von einem Etiquettenstreit zwischen dem deutschen Botschafter Prinzen Reuß und dem Großvezir Edhem Pascha, welcher unterlaffen habe, den Besuch des Botschafters vor Ueberreichung seines Beglaubigungs-Schreibens zu erwidern, ohne jede Begründung. Prinz Reuß sei am 26. Mai durch den Sultan empfangen worden und Edhem und Savfet Pascha hätten seinen ersten Besuch am 23. Mai erw dert. Berlin, 6. Juni. Eine Schlacht ist bei Erzerum bevorstehend; Mukhtar Pascha's Position ist verzweifelt. Ein russisches Lager unter Pawlowolczysk wird an der österreichischen Grenze zusammengezogen. Berlin, 6. Juni. Der russische Botschafter, Graf Schuwaloff, ist gestern Abend hier eingetroffen. — Graf Schuwaloff reist heute Mittag nach London weiter. Auch der Botschafter v. Oubril wird von Petersburg demnächst hier zurückerwartet. München, 5. Juni. Die von dem „Correspondenten" in Nürnberg gestern telegraphisch gemeldete Nachricht aus München von einem bevorstehenden Wechsel im Ministerium des Aeußern kann aus zuverlässiger Quelle als unbegründet bezeichnet werden. Hesterreich. Wien, 5. Juni. Die an England gerichtete letzte russische Note wurde dem Grafen Andrassy abschriftlich mitgetheilt. Wien, 5. Juni, Abends. Der „Polit. Corresp." wird aus Bukarest telegrapbirt: Die beabsichtigte Begrüßung des Kaisers von Rußland durch den Fürsten von Serbien dürfte unterbleiben. Das Schreiben des Letzteren, in welchem er die Absicht ansspricht, sich dem Kaiser vorzustellen, ist bisher noch nicht beantwortet. Die Ruffen werden demnächst in den meisten Städten am Donau-Ufer den Belagerungs-Zustand verkünden. ZSelgien. Brüssel, 5. Juni. In der Repräsentanten-Kammer erklärte heute der Minister des Auswärtigen auf die Interpellation Fröre-Orban's, der päpstliche Nuntius habe niemals die Sprache geführt, welche die klerikalen Blätter ibm zugeschrieben. Seine Worte hätten weder den Sinn, noch die Absicht gehabt, zu den Waffen aufzurufen. Brüssel, 5. Juni. Durch fast einstimmige Annahme der Fröre-Orban'- schen Tagesordnung desavouirte die Repräsentanten-Kammer die Regierung und die Rechte zugleich den päpstlichen Nuntius und sämmtliche gegen Italien gerichtete Demonstrationen. Lüttich, 5. Juni. Der König empfing unter Andern Deputirte und den Provinzialrath. Er betonte dabei wiederholt die schwierige Lage Belgiens. Die früheren Garantieen des europäischen Gleichgewichts seien weggefallen. Belgien müsse selbst seine Unabhängigkeit und seine Nationalität sichern und sei die Regierung daher genöthigt, neue Credite zu Vertheidigungs-Zwecken zu verlangen. Rußland russe" als vollständig erfunden Willen schwerde 1. 2 eventuell 3. auf diesem Wege entgegen zu nehmen. War das Haus der Ludwig Geißler Wiltwe von weiten der Stadt genehmigt? Ist es m Gartfeld. 3. Bei einem großen Theile der Bürgerschaft hat e8 auf eine äußerst unangenehme Weise berührt, daß in der Realschule das Schulgeld von den Lehrern tn Empfang genommen beziehungsweise von denselben gefordert wird. Auf welche Weise ist es dazugekommen, daß die Lehrer dazu ermächtigt worden sind? III. Die Ergänzungs-Wahlen zur Stadtverordneten-Versammlung. Die Einberufer der heutigen Versammlung sind der Ansicht gewesen, daß es jedenfalls von Interesse fein dürste die öffentliche Aufmerksamkeit auf die im Herbste dieses Jahres statlfindenden Ersatz-Wahlen zu richten, und erlauben sich, um die Aufmerksamkeit deH Publikums mehr auf die Vorgänge in der Stadtverordneten-Versammlung zu richten, folgenden Vorschlag machen zu dürfen: 1. Es würde von Setten der Wähler ein ständiger Ausschuß zu wählen sein, welcher tn jede Versammlung des Stadtraths 2 Mitglieder schickt und welche von Z it zu tßeit den Wählern Bericht erstattet. Es dürfte sich dieses Mittel der Versammlung zur Annahme jedenfalls empfehlen. 2. An die Stadtverordneten-Versammlung das Ersuchen zu richten, entweder den Wahltag auf einen Sonntag zu verlegen oder die Wahlzeit ausdehnen zu wollen bis Abends 8 Uhr, es würde dies jedenfalls im Interesse der arbeitenden Bevölkerung und der auswärts wohnenden, beziehungsweise arbeitenden, sehr erwünscht sein. Hierauf erklärt der Vorsitzende, daß er auf eine spectelle Darlegung der verlesenen Schriftstücke näher einzugehen nicht tn der Lage sei, weil er von der Berufung der Versammlung, sowie deren Zweck bis zu diesem Augenblick keine Kenntniß gehabt habe; er schlägt daher vor, Herrn Werner das Referat seiner eingebrachten Tagesordnung zu überlassen, was die Versammlung beschließt. Hierauf nimmt Herr Werner das Wort. Derselbe geht nunmehr in die Details über und critisirt hierbei die für den Verkehr zu eng angelegte neue Bahnhofsstraße, sowie den Mißstand des in die Straße gestellten Geißler'schen Hauses. Nachdem Herr Werner beendet, fragt der Vorsitzende, ob Jemand das Wort verlange; da sich Niemand hierzu meldet, ergreift er dasselbe, um fein Bedauern aus- zud-ücken, daß die anwesenden Herren Stadtverordneten die Beschuldigung hingenommen ohne zu antworten. Ders lbe findet auch allerdings Angesichts vieler unaufgeklärten Dinge, daß es etwas faul im Staate sein müsse und erklärt, man sei versucht anzunehmen, daß eine Partei im Stadtvorstand sich befinden müsse, welche den Säckel der Steuerzahler für die Stephansmark mehr in Anspruch nehme, als dies für andere Stadttheile der Fall ist. Er bezeichnet dafür: t «-> ,r v. t I. Das Anlegen von Straßen in der Stephan?mark, beispielsweise dre sogenannte Pttristraße, an dem Besitze des Herrn Prof. Oncken vorübersührend, sei noch kein Bedürfniß gewesen, um so weniger, als der Grund und Boden heute noch nicht Tagesordnung für die auf Lony's Bierkeller tagende Versammlung: I. Die Eröffnung der Reichensand-Bahnhofsstraße. Die heute Abend hier tagende Versammlung ist einberufen von einer Anzahl hiesiger Bürger, um die Meinung der Bürgerschaft Gießens über die nach unserer Ansicht durchaus verfehlte Anlage der Reichensand Bahnhofstraße zu hören und etwa Be- Lokal-Stotiz. Giesren, 7. Juni. Zu dem gestrigen Eoncerte des hiesigen Concert-Vereins, in welchem das Oratorium „Elias" zur Aufführung gelangte, strömten so zu sagen die auswärtigen Besucber massenhaft in die Stadt und war die Kirche bis in die äußersten Ecken besetzt Der Genuß, der dem Besucher geboten worden, war überraschend und wir erinnern uns kaum einem schöneren derartigen beigewohnt -u haben. Gießen, 7. Juni. In Nachstehendem lassen wir das obiektive Protokoll der Bürgerversammlung am 1. Juni auf Lony's Bierkeller folgen: In Folge einer tn hiesigem Anzeiger ergangenen Aufforderung zur Thetlnahmc an einer Bürgerversammlung, stattfindend um 8 Uhr auf Lony's Bierkeller, versammel- ten sich eine große Anzahl hiesiger Bürger, welche über Nachstehendes schlüssig wurden: Herr Herrn. Werner eröffnete die Versammlung und wurden die Herrn Aron Katz als Vorsitzender und Jul. Euler als Schriftführer gewählt- Bevor zum Uebergange der Tagesordnung geschritten wird, erhielt Herr Dr. Dittmar auf sein Verlangen das Wort, und hebt hauptsächlich hervor, daß es wünschenswerth sei zu erfahren, wer die heutige Versammlung berufen hatte? Der Vorsitzende richtet daher die Frage an die Versammlung: ob dem Verlangen des Herrn Dittmar stattgegeben werden solle, worauf sich die Versammlung ab leh Der Vorsitzende macht das Ergebniß der Abstimmung bekannt und überläßt es denjenigen, die die Versammlung berufen, sich bekannt zu geben. . Hierauf nimmt H. Werner das Wort, und, veranlaßt durch viele der hiesigen Bürger, sich selbst als denjenigen zu bezeichnen, welcher die Versammlung berufen. Derselbe versucht den Zweck und die Nothwendigkeit einer öffentlichen Besprechung durch entstandene grobe Fehler bei neu angelegten Straßen und Prioatbauten nachzu- wetien, übergibt dem Büreau eine Tagesordnung, welche der Vorsitzende durch den Schriftführer verlesen läßt. Griechenland. Athen, 5. Juni. In einer Zusammenkunft des zeitigen Minister-Präsidenten Kumunduros mit Deligeorgis, Trikupis und Zarmis ist im Wesentlichen eine Verständigung erzielt worden, so daß die Mitwirkung der genannten Parteiführer bei der Bildung des Cabinets beinahe als gewiß anzusehen ist. Bezüglich der Frage, wer definitiv an die Spitze des Cabinets treten soll, hängt die Entscheidung von der morgen zu treffenden Beschlußfasiung der Kammer ab. ° Giurgewo, 5. Juni. Gestern Abend eröffneten fünf türkische Batterien aus den Rustschuker Werken ihr Feuer aus Giurgewo. Daffelbe wurde bis 7 Uhr unterhalten, war aber ohne Wirkung. Cettinje, 5. Juni. Seit heute früh sind die Montenegriner mit den Türken im Kampf. Die Türken sind bis Kükosenjak zurückgedrängt und verloren 500 Mann. Der Verlust der Montenegriner ist noch nicht festgestellt. Wien, 5. Juni. Die „Presse" meldet aus Cettinje von heute: Vor gestern sind die Türken auf die Anhöhen bei Spuz und Viseoeica vorgerückt, verschanzten sich dort und bombardirten das Dorf Movosei. Nachdem dieselben heute früh in großer Stärke gegen Marbinici hin gezogen waren, kam es daselbst zu einem blutigen Gefecht; nach zweistündiger Dauer deffelben zogen sich die Türken in wilder Flucht gegen Podgonzza zurück, von den Montenegrinern bis Kukoschwina verfolgt. 400 Türken blieben tobt. In der Herzegowina wird seit heute früh gekämpft. Der orientalische Krieg. Wien, 5. Juni. Das „Neue Tageblatt" meldet aus Giurgewo: Gestern ist bei Baneasa auf der Eisenbahn-Linie Bukarest-Giurgewo ein russi- cher Militär-Güterzug entgleist, jedoch ohne daß weitere Unfälle zu beklagen wären ; der Eisenbalm-Verkehr war in Folge davon zwei Stunden unterbrochen. — Gestern fand bei Bekat ein Artilleiiekampf zwischen den Rumänen und einem türkischen Monitor statt, welcher von einer Batterie unterstützt war; letztere wurde zum Schweigen gebracht und der Monitor zum Rückzug gezwungen. Konstantinopel, 5. Juni. Depeschen aus Rustschuk melden, daß gestern vom Fort Salikane aus der Hafen von Giurgewo beschossen wurde. Versuche kleinerer Abtheilungen, die Donau auf Barken zu überschreiten, seien zurückgewiesen worden. London, 5. Juni. Das „Reuter'sche Bureau" meldet aus Erzerum vom 4. d. Mts.: Von den Jenikey-Höhen aus sind russische Recognoscirungs- Abtheilungen gesehen worden. Die durch den Marsch einer Abcheilupg des russischen Centrums bedrohten Türken, welche in Karak'liffa, Toprak-Kaleh und Delibaba postirt waren, haben sich zurückgezogen. Petersburg, 5. Juni. Ein Telegramm des Großfürsten Nicolaus meldet: Alles steht gut. Gestern haben die^Türken vergeblich Kalafat bom- bardirt, heute wurden nur vereinzelte Geschütz-Schüsse der ganzen Donau entlang abgegeben. Bei Rustschuk wurden große Bewegungen des Feindes bemerkt. Die Türken errichten bei Nlkopoli neue Batterien. — Ein officielles Telegramm von der Kaukasus-Armee meldet: Auf dem ganzen Gebiete am Schwarzen Meere hat sich nichts Neues zugetragen. Die bei Vegliachmet geschlagene türkische Kavallerie riß auf ihrer Flucht die bei Ortaki stehenden Türken bis hinter Saganluk mit sich fort. Am 31. Mai erbeutete unsere Kavallerie einen Herr Bernhardt spricht sich noch einmal Über die Angelegenheit in der Schwarz- lach bei Herrn Schäfer aus und schiebt verschiedene Mißstände der früheren Leitung einmal anßefauft sein soll. II Daß ein erheblicher Betrag zum Bau eines Rathhauses aufgenommen und nachdem man die Bürgermeisterei aus der Mitte der Stadt entfernt, e> klärt habe, daß kein Geld zum Neubau bereit fei und man vorerst hierauf verzichten müsse. III. Daß die Durchführung der neuen Bahnhossstraße so sehr in die Lange gezogen, doch schließlich an ihrem Ausgangspunkte zn sihmal angelegt worden sei. Da« inan aus diesen und anderen Gründen zu dem Glauven berechtigt sei, anzunehmen, man. intereffire sich mehr für die Stephansmaik als andere Stadttheile. Es entstände daher nicht die Frage Stephansmark oder eines andern Stadt- theils, sondern Stephansmark oder Altstadt. Er fände daher, daß es nöthig sei, von Seiten der Bürgerschaft für die Zukunft Stellung zu nehmen. Derselbe hebt jedoch auch die schwierige Aufgabe der Stadtverordneten hervor, glaubt aber, daß sich dieselben nicht damit entschuldigen dürsten, die Fehler seien von Derwaltungsbeamten gemacht worden. Herr Advocat Bai st bsttet um's Wort und bedauert vorerst, nicht am Anfang der Versammlung beinemo^nt zu haben, er bestreitet entschieden die oben gemachten Anschuloigungt.., da seit feinem Angehören der Verwaltung ein gleichmäßiges Verthetlen der Gelder je ..ad) Bedürfniß und nach Gutdünken in Anwendung tarne. Wenn ein Vorwurf gemacht werocn sollte, daß bei der Fertigstellung von neuen Straßen-Anlage) schlecht gehandelt, resp. nicht zum Wohle der Stadt gehandelt worden sei, dann träfe er hauptsächlich diejenigen betheiligtm Einwohner, welche sich nicht so bereitwillig gezeigt hätten, wie sie es im Interesse der Sache thun sollten. Nack mehreren Anführungen über die große Thätigkeil des StadtrMhs in den letzten 21/o Jadren weist er die Aussage zurück daß es eine abgemachte Sache sei, das Bürgermeistereigebäude solle außerhalb der Mitte der Stadt, es wäre dies noch nickt beschlossen, die alte Realschule solle Schule bleiben und er würde s. Z. helfen, daß da-, Gebäude in die Mitte der Stadl käme. Mit Freuden würde tr begrüßen, wenn sich derartige Versammlungen, welcye echt demokratischer Natur seien, öfterer über die Angelegenheiten der Stadt eingehender berathen. er würde für sein Theil immer anwesend sein und zum Wohl der Stadt helfen, würde aber auch entschieden sich gegen alle Beschuldigungen des Stadt- raths ^™^7r’n$arbt ergreift das Wort und spricht sich namenlUch darüber aus, daß die jetzt in Betreff des Neubaues des Herrn Schäfer in der Schwarzlach dem- fdben gemachten Beschwerden ungerechtfertigt und nachtheilig für denselben feien, man solle auch den Mann weitcrbauen lassen und ihn jetzt nicht Hinbalten, nachdem man ihm genehmigt und er schon am 2. Stock baue. Die Leiter des Bauwesens sollen die Augen eher austhun, damit nicht immer solche Fehler oorfommen roie hier und an dem Geißler'scken Haus an dem Reichensand, eS sei ein Jammer, wenn man sehe daß durch solche Genehmigungen die ganzen Anlagen, die doch ein horrentes Geld kosteten, v"^fu Herr^ Schreiner Bauer erhält das Wort und weist die Aussage des Herrn Bai st zurück, die interessirten Eigenthümer hätten sich nicht bereitwillig genug gezeigt, da er doch z. B. einen Platz, der ihn 800 fl. gekostet, gratis der Stadt gegeben Hobe und doch sei die Stadt ihrem Versprechen, die Reichensandstraße fertigzuitellen, noch nicht nachgekommen. __ , . ,, Herr Ba ist gibt tn einzelnen Theilen den beiden Vorrednern Recht, weist aber darauf hin, daß überall Fehler gemacht würden, der L>tadtrath handle nach bestem Wissen und Willen. , Herr Werner bittet um genaue Haltung a* der Tagesordnung, was jedoch nicht eher geschehen soll, bis die Discusfionen über allgemeine Verhaltmffe er» Petersburg, 5. Juni. Die von englischen und polnischen Zeitungen reproducirte Nachricht des Berliner Correspondenten der „Times", wonach der polnische Emigrant Krylinsky, welcher in Folge der Amnestie freiwillig zurückkehrte, in Warschau erschossen worden sei, wird von der „Agence gön6rale bezeichnet. Türket. Konstantinopel, 5. Juni. Es verlautet, Rußland habe mit England und Oesterreich ein Abkommen getroffen, wonach Letztere in Folge der russischen Siege ebenfalls Theile der Türkei occupiren sollen. Semlin, 5. Juni. Serbien bereitet sich trotz aller Ableugnungen vor, nach dem Uebergang der Ruffen über die Donau ebenfalls in Action zu treten, zunächst gegen Ak-Palanka und Nisch- Rumänien Bukarest, 5. Juni. Die rumänischen Bahnen sind sämmtlich wieder betriebsfähig. Bukarest, 5. Juni. General Jgnatieff ist heute hier angekommen. Die Ernennung eines russischen Stadt-Commandanten neben dem rumänischen steht bevor. erthetlcn kann. De; Schriftführer: Jul. Euler. Landwirthschaftliches dem verstorbenen Bülgerm-'ister Vogt zu. — Die Art und Werse dieses Vorckurfs trägt demselben eine Rüge vom Vorsitzenden ein. Herr Batst erhält hieraus noch einmal das Wort und kann nicht genug hervor- heben, daß von der städtischen Veiwaltung ein harmonisches Vorgehen in Bezug aus Neuanmgen rc. beobachtet würde. Der Vorsitzende ertheilt Herrn Bernhardt nochmals das Wort und rügt derselbe, daß die Bürgermeisterei in die alte Realschule verlegt worden sei und die Verwaltung der Stadt, wie er scheine, immer mehr geneigt sei, den zukünftigen Verkehr in die Stephansmark zu verlegen. Auch in anderen vielen Angelegenheiten zeige sich nicht das von Herrn Batst betonte harmonische Vorgehen. Herr Bauer replicirl auf Vorbringen d.s Heirn Batst, er hätte s. Zett dem Stadtruth brieflich miltheilen lassen, sie möchten doch sitzt, wo das Material so billig an der oberhess. Bahn zu haben sei, ebenso die Reichensand-Bahnhofstlaße wie die Ludwigstraße euffüUtn lassen, da es doch bei ersterer Straße eher Bedürfnis fei. — Hierauf fei ihm aber keine Antwort gegeben worden und auch nichts in der Sache gethan worden. r. r . , . u Herr Lehrer Albach nimmt das Wort, um stch gegen em in der Tagesordnung aufgeführtes Vorkommen, darin bestehend, daß die Lehrer das Schulgeld den Kindern gefordert hätten, zu verwahren. Es sei nur eine Aufforderung zur Bequemlichkeit des Stadt, entmetsters und im Interesse derjenigen Eltern ergangen, welche auswärts wohnleN und die Aufforderung im Anzeiger vielleicht nicht zu Gesicht bekämen. Herr Werner entgegnete, es dürfe auch das nicht geschehen, da dies das sittliche Gefühl des Kindes jedenfalls beeinträchtige, er wüßte zwar bestimmt, wo doch Mahnzettel den Kindern mitzegeben worden seien. Dem Sladtrentmeister solle dies nicht zur Bequemlichkeit dienen, da er doch für seine Leistungen entsprechend bezahlt würde. . , Hieraus wurde Schluß der allgemeinen Drscusston beantragt und von Herrn H. Werner ein Antrag angenommen, welcher lautet: die Versammlung möge eine Commission von 7 Mitgliedern erwählen, welcher die Aufgabe zufallen sollte, das in der heutigen Tagesordnung niedergelegte Material zu prüfen und das Ergebniß derselben einer demnächst zu berufenden Bürger-Versammlung vorzulegen und es hiervon abhängig zu machen, etwaige Beschwerden und Wünsche in Form einer Resolution vor das Forum der Stadtverordneten zu bringen. Herr Baist und Wagner theilen die Ansicht und will Letzterer nicht blos das heute vorliegende Material behandelt wissen, sondern auch das sich noch ergebende, da ja Überall noch etwaige Mißstände der eingehendsten Erörterungen werth seien. Die Versammlung schreitet zur Wahl einer Commission und werden die Herren I. Bernhardt, Chr. Wagner, H. Werner, Cigarrenfabrikant Georgi, PH. Bauer, Aron Katz und Conr. Simon hintereinander gewählt. Hierauf spricht der Vorsitzende seinen Dank für die allseitige Unterstützung und Aufrechthaltung der Ordnung der Versammlung aus und schließt dieselbe. Der mit in die Commission gewählte Herr Fabrikant Georgi bringt nach Schluß seine Ablehnung zur Betheiligung an der Commission bei dem Bureau vor, auf welche der Vorsitzende erklä-.t, daß er, da bereits Schluß eingeireen fei, nicht mehr das Wort Die Dolleproduktion. Von Dr. Emil Wolfs. Mus „die rationelle Fütterung der landwlrthschaftttcher Thiere", Berlin, Verlag von Wiegandt, Hempel u. Parey). Schon von vornherein ist anzunehmen, daß die Nährstoffmenge im Beharrungsfutter der Schafe eine größere sein muß, als in dem der Ochsen. Zu der möglichst rascven und reichlichen Produktion von Wolle ist sidenfolls eine gewisse Menge von Futtereiweiß erforderlich; das lebhaftere Temperament und die selbst km Stalle vermehrte Bewegung dieser Threre steigert ferner den Bedarf an Respirationsmaterial und letzteres um so mehr, als bei dem kleineren Körperbau der Wärmeverlust durch Ausstrahlung anscheinend ein relativ größerer fein muß. Es ist unter diesen Umständen sehr bemerkenswerih, daß der Futterbedarf der Schase, gegenüber demjenigen der Ochsen, nicht ein noch größerer ist, als er in der Wirklichkeit sich herausstellt. Vermuthlich siebt di-s im Zusammenhänge mit dem dicken Wollpelz der Schafe, wodurch die Wärmeausstrahlung, vielleicht auch die Wasserverdunstung von der Oberfläche des Körpers und damit wiederum der Respirationsoerbrauch sich vermindert; in der Thal verlangen r. B- die Ziegen, unter sonst gleichen Verhältnissen und bei demselben Lebendgewicht, ein größeres Futterqnantum als die Schafe. Ueder das Beharrungsfutter der Schafe sind in Weende Versuche angestellt worden bei Denen man nicht allein Die „sensiblen" Ausscheidungen, sondern auch die Re- spiratioiisproduktc genau bestimmte, so daß aus den aesammlen Versuchsresultaten die schon früher (S- 35) mitgetherlte vollständige „Stoffwechsilgleichung" zwischen Aufnahme u; b Ausgabe berechnet werden konnte. Von volljährigen, nämlich 4^2 Jahre alten Hammeln des grobwolligen Landschases der Göttinger Gegend (sog. Leine-Schaf), welche pro Kops mit der Wolle 96 Pfd. wogen, wurden, bei ausschließlicher Fütterung mit Wiesenheu mittlerer Güte, davon auf 1OOO Pfd. reines Körpergewicht (excl. Wolle) tä'Uich fast genau 26 Pfd. (entsprechend 21,4 Pfd. Trockensubstanz) verzehrt und aus diesem Futter 1,32 Psd. Eiweiß nebst 10,53 Pfd. stickstofffreien Nährstoffen (incl. 0,322 Pfd. Fett) reforbiit; letztere auf das Stärkemehläquioalent berechnet bctruuen 11,38 Pfd Hierbei fand tm Körper der Thiere em kleiner Ansatz statt, nämlich von 0,181 Pfd. Er- meif? und 0.299 Pfd. Fett (auf 1000 Pfo. Lebendgewicht berechnet). Es war also das Verzehrte Futter reichlich genügend, um den vorhandenen Ernährungszustand der Thiere zu erhalten, ohne daß es jedoch als eigentliches Mastfutter wirkte. Wenn man den beobachteten Ansatz von bei verdauten und resorbirtcn Nährstoffmenge in entsprechender W >se abzieht, so ergiebt sich als annähernder Nährstoffoerbrauch im BcharrungSzu- ftanoe der Hammel: pro Tag und Stück 0,105 Pfd. Eiweiß und 0,978 Pfd. auf Stärkmehl rebucirte stickstofffreie Nährstoffe; oder pro Tag und 10«>0 Pfd. reines Körpergewicht, 1,14 Pfd. Eiweiß und 10,65 Pfd. auf Stärkemehl rebucirte stickstofffreie Nährstoffe. Das Nährstoffverhättniß ist alebann = 1 : 9,3 und die Gesammtmenge der Nährstoffe 11,8 Pfd. Hiermit stimmen auch die Resultate anderer in Weende mir Thieren derselben Rasse ausgeführter Versuche überein, indem jedesmal tm Mittel von 5 Einzelversucken bei einer Nährstoffmenge pro 1000 Pfd. Körpergewicht von Nh + Nfr. = 1 04 + 9,49 — 10,53 Pfd. ein Eiweißverlust vom Körper — 0,042 Pfd., bei 1,56 + 9,54 — 11,10 Psd., ein Verlust von nur 0,006 Pfd., dagegen bei 1,11 + 11/70 = 12,81 ein Eiweißansatz am Körper — 0,124 und im Mittel aus allen 15 Versuchen bei einer Nährstoffmenge von 1,24 + 10,24 = 11,48 Pfd. ein ganz unbedeutender Et- we ßansntz — 0,025 Pfd. beobachtet wurde. Ebenso fand man, wie schon bezüglich der Ochsen erwähnt wu'be, auch für die Schafe bestätigt, daß zu enge Nährstoffveibaltnsise zu vermeiden sind, so lange die Gesammtmenge der Nährstoffe keine sehr hohe ist, also kein eigei tliches Mastfutter verabreicht wird. Auch in Hohenheim sind über das Erhaltungsfutter der Schafe Versuche angestellt worden, in welcben die Hammel von dreierlei verschiedenen Rassen aus dem täglichen Futter bei zweierlei Fütterungsweise pro 1000 Pfd. „nacktes" Körpergewicht (also ohne Wolle berechnet) durchschnittlich an Nährstoff 1,37 + 8,92 — 10,29 Pfd. und 1,23 + 9,93 — 11,15 Pfd. verdauten. Diese Zahlen stimmen mit den in Weende gefundenen nahe überein; nur die Menge der Kohlehydrate und somit die Gesammtmenge der Nährstoffe ist in den Hohenheimer Versuchen eine etwas geringere, und hierdurch erklärt sich auch die kleine Gewichtsabnahme, welche die Thiere durchschnittlich erlitten, namentlich wenn man zugleich den täglichen Zuwachs an Wolle berücksichtigt. Der Gewichtsverlust war verhältnißmäßig etwas größer bei den Hammeln der Elektoral- rasse, als bet denen der Southdowns und her sog. württembergischen Bastardrasse; die Thiere der feinwolligen Rassen sind meistens kleiner und auch von feinerem Körperbau, als die Thiere der mehr grobwolligen Rassen, die ersteren bedürfen daher, auf gleiches Körpergewicht berechnet, eine etwas größere Nährstoffmenge, als die letzteren. Wenn man die Resultate der bisher mit aller Sorgfalt angeführten Versuche übersieht, so erkennt man, daß ziemlich volljährige Schafe, welche zunächst ausschließlich dem Zw ck der Wolleproduktion dienen, in einem guten mittleren Ernährungszustände fortwährend erhalten werden können, wenn ihnen auf 1000 Pfd. Lebendgewicht im tägl chen Futter bargeboten werden: Stärkere Rassen: 1,2 Pfd. Eiweiß und 10,8 Pfd. .stickstofffreie Nährstoffe, zusammen 12,0 Pfd.; Nährstoffverhättniß — 1:9. Kleinere Rassen: 1,5 Pfd. Eiweiß und 12,0 Pfd. stickstofffreie Nährstoffe, zusammen 13,5 Pfd.; Nährstoffverhättniß = 1:8. An verdaulichem Fett enthält das Futter tm ersten Falle etwa 0,20 Pfd., im zweiten 0,25 Pfd. und die Gesammtmenge der organischen Futtersubstanz, welche Übrigens ohne Nachtheil ziemlich beträchtlichen Schwankungen unterliegen kann, beträgt beziehungsweise ungefähr 20 und 22,5 Pfd. Hierbei ist der tägliche Zuwachs an „fluß- g- waschener" Wolle, je nach der Rasse und sonstigen Eigenschaften der Thiere, 0,12 bis 0,20 Pfd. Alle diese Zahlen sind zunächst für 1000 Pfd. des nackten Körpergewichtes berechnet worden; jedoch glaube ich, daß dieselben ohne Reduktion auch für die mit der Wolle bedeckten Schafe gelten können, man hat dann wenigstens die Beruhigung, daß die berechneten Nährstoffmengen jedenfalls dem Minimum des Bedarfs der Thiere genügen werden, was überhaupt bet der Anwendung der Fütterungsnormen in der Praxis von Werth ist. Auf die Wolleproduktion hat die Art der Fütterung einen entschiedenen Einfluß, jedoch nur innerhalb gewisser Grenzen. Durch Mastfutter namentlich wird bei ausoe- wachsenen Thieren nicht nennenswerth mehr Wolle producirt, als durch ein Futtor, welches sie in einem guten Ernährungszustände erhält, ohne daß dabei ihr eigentliches Körpergewicht eine bemerkliche Zunahme erleidet. Dies zeigte sich in Weende, von wo 1000 Pfd. Körpergewicht der Negretti-Hammel im Durchschnitt von 7 Versuchen m.t Bcharrungsfutter täglich 0,141 Pfd. = 0,273 Procent des am Schluß der Versuche festgestellten ischurgewichtes, und ferner tm Durchschnitt von 14 Versuchen mit Mastfutter ebenfalls 0,141 Pfd. oder 0,286 Procent des L-churgewichtes producirt wurden. Ein gleich bestimmtes Resultat lieferten Versuche, welche in Hohenheim mit Lämmern der wütttembergischen Bastardrasse ausgeführt wurden; bet sehr intensiver Fütterung mit Wiesenheu und reichlichen Mengen von Hafer stieg tm Verlaufe von 9 Monaten (vom 5. bis zum 14. Lebensmonate der Thiere) das Lebendgewicht pro Kops von 50,8 bis auf 92,5 Pfd-, dagegen bet ausschließlicher Fütterung mit Wiesenheu, welches anfangs von vorzüglicher, später von mittlerer Güte wir, von 50,0 nur bis aus 72,3 Vsd. Die intensiv gefütterten Thiere zeigten sich am Schluß des Versuches als völlig gemästet, die nur mit Heu gefütterten befanden sich in einem mäßigen Ernährungszustände und gleichwohl war in beiden Fällen die Menge der producirten reinen Wolle eine fast absolut gleiche. Hierbei war es auffallend, daß die Wolle der reichlich mit Körnern ernährten Lämmer fortwährend sehr rein und weiß erschien, während die Wolle berHemSchafe die gewöhnliche schmutzige Beschaffenheit hatte und selbst im gewaschenen Zustande gegenüber der anderen Wolle etwas graufarbig war. An ungewaschener Wolle erhielt man von den intensiv gefütterten Thieren übereinstimmend pro Kopf 4,35 Pfd., bei ausschließlicher Heufülttrung tagegen 5,38 Pfd., an flußgewaschener Wolle beziehungsweise 2,95 und 3,22 Pfd-, an reiner, mit Schwefelkohlenstoff entfetteter Wollfaser 2,17 und 2,24 Pfd-, an letzterer also fast ganz gleiche Mengen- Anders dagegen verhält es sich, wenn das verabreichte Futter zur Erhaltung eines mittleren Ernährungszustandes der ziemlich ausgewachsenen Schafe nicht genügt- Aus zahlreichen in Weende angestellten Fütterungsversuchen konnte gefolgert werden, daß zwar der Wollwuchs nicht immer Schaden leidet, wenn das Körpergewicht der Thiere etwas zurückgeht, daß jedoch eine Schädigung desselben unausbleiblich eintritt, sobald die Abmagerung eine gewisse Grenze überschreitet; es betrug z. B. die tägliche Wolleproduktion in einem solchen Falle nur 0,237 Procent des Schurgewichtes geg-.n 0,292 bis 0,306 Procent bei besserer Ernährung während der Dauer des betreffenden Versuches. Ferner zeigte es sich, daß Futterrationen, welche zur Herstellung des normalen Beharrungszustandes nicht völlig ausreichen, die Wolleerzeugung in dem Falle weniger beeinträchtigen, wenn sie sich durch verhältnißmäßigen Reichthum an stickstoffhaltigen Nährstoffen auszeichnen und daß unter übrigens gleichen Umständen die ftick- stoffreicheren Rationen für die Wolleproduktion stets den Vorzug verdienen. Dies wird abermals durch Hohenheimer Beobachtungen bestätigt. Zwei Ab- tbeilungen von je 6 Stück Hammeln, welche stickstoffreich mit Wiesenheu und etwas Bohnenschrot, jedoch so gefüttert wurden, daß das Körpergewicht der Thiere völlig unverändert blieb (zu Anfang des Versuches pro Kopf 93,0 und am Ende 93,1 Pfd.), producirten in 121 Tagen pro Abteilung 9,12 Pfd. an gewaschener Wolle ober 31,9 Procent des Schurgewichtes. In zwei anderen Abtheilungen dagegen wurden die Thiere fast ausschließlich mit Stroh und Runkelrüben gefüttert, wobei sie pro Kopf allmählich von 92,2 bis auf 88,2 Pfd. an Gewicht abnahmen, also ein nicht genügendes Beharrungsfutter erhielten; die Wolleproduktion war pro Abtheilung nur 7,02 Pfd. ober 26,5 Procent bes schließlichen Schurgewichtes. Eine 5. Abtheilung, ebenfalls von 6 Hammeln erhielt ein noch ärmlicheres Futter, zu 2/3 aus Wiesenheu unb y3 aus Haferstroh bestehens), unb bas Lebenbgewicht bet Thiere sank sehr bebeutenb, pro Kopf oon 91,9 bis auf 81,2' Pfd. Trotz dieser großen Abmagerung producirten die 6 Thiere dieser Abtheilung ebenso viel Wolle, wie diejenigen, welche ein etwas besseres Beharrungsfutter in der Form von Stroh- und Runkelrüben verzehrt hatten, nämlich zusammen 7,33 Pfd. oder 27,3 Procent des Schurgewichtes. Dies beweist, daß zwar auch bet sehr spärlichem Futter, wenn dasselbe zum größeren Theil aus Wiesenheu besteht, immer noch ziemlich viel Wolle producirt wird; die Menge der letzteren steigert sich aber auf das Maximum bei ausschließlicher Heufütterung, insbesondere unter Mitwirkung von etwas koncentritem stickstofffreien Beifutter, wodurch ein sehr guter Ernährungszustand, aber noch keineswegs ein gemästeter Zustand der Thiere herbeigeführt wird, während eine Fütterung ausschließlich mit Stroh und Runkelrüben, also ein stick- stoffarmes und zugleich ziemlich wässeriges Futter der Maximalproduktton oon Wolle nicht günstig zu sein scheint, auch wenn das Lebendgewicht der Thiere habet nicht wesentlich zurückgeht unb anscheinend der ganze Ernährungszustand immer noch ein tnittlerer ist. __________________________________________________________________________________________________ Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Samstag den 9. Juni. Morgens 9 Uhr: Ieier des Geburtstags Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs: Pfarrer Dr. Seel. Weilt» 3204) Wegen Geschäftsaufgabe wird Wein per Stück von 1200 Liter zu fl. 120.— ohne Faß loco Mainz erlassen. Derselbe dürfte sich besonders für Oeconomen unb Wirthe eignen. Briefe unter K. 3545 an Bud. Moste in Frankfurt a. M. Marktstraße. 3217) 2763) Ein einstöckiges Wohnhaus ist auf ben Abbruch zu verkaufen. Näheres bei _________________________F Jutzi. 3044) Einige Hunbert Fuber Strohfeile zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. ____________________________ 3201) Gut gebrannte Backsteine werden billig abgegeben. Zu erfragen bei Wirth Schmidt, Grünbergerftr. 3213) Eine gut erhaltene leichte Chaise wird zu mäßigem Preis abgegeben. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Hammelfleisch 1. Qualität bei Aug. Schmidt, la. Portland-Cemeat h JL. 10.50 pro Tonne, empfiehlt 3047) Joh. Fischer, Alicenstraße- 3219) Eingetroffenen frischen Salm, Seezungen, Schollen, gut in Eis verpackt, empfiehlt H- Kurth. WENZEL’S GARTEN Samstag den 9. Juni: Zur Vorfeier des 30jährigen Stiftungsfestes des Turnvereins m Gießen FIST-CONCERT ausgesührt vom ganzen Musikcorps des Nhein. Jäger-Bataillons Nr. 8 zu Wetzlar (28 Mann). Ansang 6 Uhr, Ende 11 Uhr. — Entree 30 (3208 Bekanntmachung. 3202) Die Berichtigung der im Monat April d. I. gerichtlich erkannten Forst- und Feldstrafen muß in den ersten 25 Tagen dieses Monats und zwar mit Ausschluß des 12tcn, 13ten u. 14te» an den gewöhnlichen Zahltagen Dienstag und Samstag bei Großh. Districts-Einnehmerei Gießen I, bei Meldung der Beitreibung, erfolgen. Gießen, den 5. Juni 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Oeffentliche Aufforderung. Alle, welche an Heinrich Schwarz Eheleute in Dorfgill Forderungen oder sonstige Ansprüche zu bilden haben, werden aufgefordert, solche binnen 14 Tagen dahier bet Meldung der Nichtberücksichtigung persönlich anzumelden und zu begründen. Lich, den 1. Juni 1877. (3168 Großherzogltches Landgericht Lich. Weyer. Versteigerungen. Montag den 11. d. Mts., von Lormittags 9 Uhr an, sollen im hiesigen alten Nathhaussaale — behufs Ausführung von Baureparaturen in gemeinh. Gebäuden, Pflasterungen auf dem Seltersberg und der Schoor, Chaussirung des Ludwigsplatzes, sowie für Verbesserungen von Feldwegen — versteigert werden: 1) Cementlteferung, veranschl. zu 87 2) Maurerarbeit, „ „ 247 3) Steinhauerarbeit, „ „ 4) Zimmerarbeit, „ „ 5) E-chlosserarbeit, „ „ 6) Weißbtnderarbeit, „ „ 7) Tapezierarbeit, „ „ 8) Lieferung von Chaussirsteinen, 1275 211 194 128 169 veranschlagt zu 238 9) Lieferung von Pflastersteinen, veranschlagt zu 2000 10) Anfahren von Steinen und Sand, veranschlagt zu 1672 11) Chaussirarbeit, veranschl. zu 533 12) Pflastererarbeit, „ „ 3149 Gießen, den 5. Juni 1877. 60 75 50 65 60 Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. (3170 Bau- it. Nutzholz Versteigerung in der Mrstl. Gderförsterei Lich. Dienstag den 12. Juni werden im Dtstrtct „Langberg" bet Mühlsachsen versteigert: 392 Fichtenstämme, mit 140 und 981 Fichtenstangen, mit 109 Cbmtr. Inhalt. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Mühlweg beim Pflanzgarten. Lich, den 2. Juni 1877. (3122 Wimmenauer, Forstrath. Freitag den 8. Juni, Nachmittags 2 Uhr, wird im Hause der Frau Fritz Fürst Wittwe in der Neustadt dahier ein sehr gut erhaltenes Billard mit allem Zubehör noch mals öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Das Billard kann vor der Versteigerung probtrt werden. Gießen, den 5. Juni 1877. Großherzogltches Ortsgericht Gießen. ____________Müller._________(3181 Samstag den 9* Juni, Vormittags 10 Uhr, werden vor dem Neustädter Thor am Promenadehaus einige alte Treppen, ein Pumpenstock, eine Partie Fenster, worunter solche mit Dorffehläden, eine große Partie altes Bauholz, Dielen und sonstiges Geräthe, öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert. (3205 _____Pli. Crösser* Holzverstcigerung. Donnerstag den 14. Juni 1877, Vormittags 8 Uhr, sollen in der Oberförsterei Rabenau, Di- stricte Katzengeheg, Holzapfeltrusch und Altenbrunnen: 317 Rmtr. Ktefern-Scheitholz, 2 „ Buchen-Prügelholz, 116 „ Kiefern- „ 1 „ Etchen-Stockholz, 333 „ Kiefern- und Fichtenholz, 8 „ Buchen-Reisholz, 4 „ Eichen- „ 450 „ Kiefern- und Fichtenholz, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Vz8 Uhr Morgens im District Katzengeheg auf dem Wermerts- häuser Fußpfave. Kesselbach, am 6. Juni 1877. Die Freiherrltch von Rabenauische Oberförsterei Rabenau. Hopp 6. (3214 Arieger-Verem 3218) Gießen. Zur Feier des Geburtstags Zr. Königl. Doljeit des GroMnogs: Samstag den 9. Jnni, Abends 8 Ubr, auf dem LAHNSTEIN Festversammlung. Die Vereinsmitglieder nebst Familie haben freien Zutritt; Nichtmitglieder gegen Entrichtung von 50 H. Die Mitglieder muffen sich durch die Mitgliedskarte ausweisen können. Liederbücher sind mitzubringen. Notiz: Da in Anbetracht der Erkrankung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs, in deffen Zustand inzwischen eine wesentliche Befferung eingetreten ist, die Möglichkeit nicht ausgeschloffen ist, daß von der Feier Abstand genommen werden muß, so wollen die Vereinsmitglieder die nächste Nummer dieses Blattes beachten. j>er Vorstand. 3215) Ich beehre mich hierdurch ergebens! anzuzeigeu, daß sich von heute ab mein Lager, Comptoir und Wohnung im Hanse des Herrn A. Stern. Ludwigsstraße, befindet. S. lioeser» IleUgeboteues. Tamien-Kreunhosz trocken, auf 20—25 Centimeter kurz geschnitten, geben wir waggonweise zu 80 H per Ctr. fr. Station Gießen ab. 3199) ttzcbr. Wallach in Alsfeld. Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns, macht die Butter fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paket, ausreichend für 500 Liter Milch, h 50 Pfg. zu haben bei 353)__C. F. Semmler. 3209) Echte Oberndorfer Dickwurzpflanzen billig abzugeben im _________________„Promenade-HauS." Frische Butter, von 10 Pfd. an ä 90 per V'd., bei 3196)H. E. Jughardt. Aermiethungm. 3197) Der 2. Stock meines neuerbauten Hauses, vis-ä-vis dem Clubgebäude, ist bis 1. Juli zu vermiethen. Carl W e t d i g. 3216J Zwei inetnandergehende möblirte Zimmer zu vermiethen bet S- L o e s e r, ________Ecke der Bismarck- u- Lndwigsftr. 3110) Ein Logis zu vermiethen. _______Restauration Spies, Neustadt. 3187) Ein Logis zu vermiethen bei I. Benner, Neustadt. 3055) Tas seither von Frau Plärrer Köster bewohnte Logis in meinem Nebenhause ist anderweitig zu vermiethen und kann am 1. August bezogen werden. ____________Christiane Küchler. 3141) Ein 3. Stock 7 Zimmer rc. auf der Anlage, ein 3. Stock 6 Zimmer rc. in der Alicenstraße, werden vermiethet und können im Juli resp. October 1877 bezogen werden. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2914) Ein mödlirtrs Zimmer zu ver- mietben. Näheres bei der Exped. d. Blits. vermischte Anzeigen. 3198) Ein Metzgerhund, roth und weiß gefleckt, ist dem Unterzeichneten zugelaufen; der Eigenthümer kann sich binnen 8 Tagen melden. Heinrich Wehrum HL ________________________in Albach.__________ 3200) Ein braver Junge wird gesucht von________Ludw. Orth, Photograph. Entlaufen ein schwarzer Pinscherhnnd mit stumpfen Ohren und grauen Füßen: dem Wiederbringer eine Belohnung. Näheres bet der Exped. d. Bltts.(3206 Ein Commis, der seine 3jährtge Lehrzeit in einem Speditions- und Waaren-Engros-Geschäft bestanden hat, sucht eine passende Stelle. Offerten sub K. 17 beliebe man in der Exped d. Bltts. niederzulegen.________(3207 3212) Eine Gesellschaft sucht cm geräumiges Kneiplocal, womöglich mit Mtt- tagstisch. Offerten unter R. P. 7 befördert die Exped. d. BlttS. Turnverein. Sonntag den 10. Juni : feier 30. Stiftungsfeftes mit Preis u. Schauturnen, Faekelzug und Banket in WENZEL’s Garten. Alle Freunde des Turnwesens werden freundlichst eingeladen. Eintrittskarten znm. Banket ä 50 sind zu haben bei oem Rechner des Vereins Louis Stohr und Abends an der Kaffe. Preistnrnen: Vormittags 10 Uhr. Schauturnen: Nachmittags 4 Uhr. Fackelzug und Banket: Abends 8 Uhr. 3203)_______________________Per Vorstand. Gewerbebank Gießen, eingetragene Genossenschaft. General-Versammlung Montag den 11. Juni c., Abends priicis 8 Uhr, im grossen Leib'sehen Saale. Tagesordnung: 1) Erstattung des Verwaltungsberichtcs pro 1876; 2) Rechnungsablage und Beschlußfassung über die den Kasscn- beamten zu ertheilende Decharge; 3) Art der Gewinnvertheilung; 4) Außschluß einiger Mitglieder; 5) Ersatzwahl des Vorstandes. Der Rechenschaftsbericht erscheint heute als „Beilage" zu diesem Blatte. Gießen, den 8. Juni 1877. Namens des Ausschusses r 3210) 3211) Die Beleidigung, welche wir gegen Katharine Käs ausgesprochen, widerrufen wir hiermit. Lich, den 1. Juni 1877. Hermann Mörle. _____________Jacob Ledermann. 3172) Einen Lehrling sucht ____Emil Sauer, Bäcker. 3183) Ein Hausdursche gesucht in die Eisenwaarenhandlung von __________________H. Battenfeld. J. Haustein, Vorsitzen der.__ 3178) Eine Frau sucht Monats stellt Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 3162) Einen tüchtigen Arbeiter bei etn Fuhrwerk sucht Conrad Noll Wttw.. ________________________Mühlgaste._______ 5W Der heutigen Nummer liegt für die Stadtabonnenten der Geschäftsbericht der hiesigen Gewerbebank pro 1876 bei. _ Verantwortliche Redaciton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Wir 14 Tagen eiitz Gieße Daru Herzogs war ludere Schw der Brust. Seehei - Die treieiien Men. vtrmnibtiL S Seehein Berli an, das Wmeinen ' ßlipte, gleich Men die em Mmen Blö ^aruicripleu ^emral-Postc Lktiehc Den ^^uck^achen iasstn sind." u Äöln Hte: Die schreibe gelben n ^nianieng , Juniünieiig »«nejmen N tarier, 1 ll«< £“• M|Htt *Ä; b 'ÄS' ■