1S77. Sonntag, den 8. April Zweites Blatt Io. SO AMP- M Amtsblatt fit ben Kreis Gieße« Erscheint täglich mit Ausnahme be5 Montags. Expeditionr Schulstraß», Lit. B. Nr. 18. . Hinterbliebene - Irsmrv, ermeister- Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. und die Geschicke der großen Nation, für deren Einigung er mehr als irgend Jemand gethan, auch ferner leiten. Das Blatt erblickt ferner in dem Umstande, daß Bismarck den gegenwärtigen Augenblick für seinen Erholungs- Urlaub gewählt habe, eine günstige Vorbedeutung für die Erhaltung des Friedens. — Die Tageblatter bezweifeln, daß Bismarck zurücktreten werde, sie glauben allesammt an einen blos zeitweiligen Abschied von den Geschäften, bis etwaige Ereignisie auswärtiger Politik seine Wiederkunft erheischen würden. — Die Prinzessin von Wales reist heute über Paris und Brindisi nach Athen. Der Prinz dürfte am nächsten Dienstag nach Süd-Frankreich reisen, daselbst später seine zurückkehrende Gemahlin erwarten und mit ihr eine vierwöchentliche Nachtfahrt im Mittelmeer unternehmen. London, 4. April. In einer bei einem Banket zu Gloucester gehaltenen Rede wurde Seitens des Geheim - Siegelbewahrers für England, Sir M. Hicks-Beack, die Politik einer militärischen Intervention, welche einen Racen- und ReligionS-Krieg herbeiführen könne, mißbilligt. Redner sprach die Ansicht aus, das Protokoll werde, wenn es erst hinlänglich erläutert sei, die vollständige Billigung des Landes finden- Das Protokoll sei ein neuer Beweis für das Einvernehmen der sechs Großmächte in einer Frage, welche gefahrdrohend werden könne, wenn die Entscheidung einer Macht alletu überlasten werde. Dasselbe sei ferner ein Pfand für die Aufrechterhaltung des Friedens; dieser Friede begründe nicht nur die Hoffnung auf Annahme, sondern auch auf Ausführung der Reformen Seitens der Pforte. London, 5. April. Die „Morning Post" will erfahren haben, daß die Pforte ihre Bereitwilligkeit bekunden werde, unter Betonung der Autorität des Sultan- die Reformen bei Ausdehnung derselben auf das ganze Reich auszuführen ; auch werde dieselbe einen Gesandten nach Petersburg senden behufs Vereinbarung des Modus der gleichzeitigen Abrüstung. Die türkische Regierung sei ferner geneigt, den Forderungen Montenegros halbwegs entgegenzukommen, wolle hierbei aber in Uebereinstimmung mit den ursprünglich von Midhat Pascha gestellten Bedingungen auf der Unverletzlichkeit des Art. 9 des Pariser Vertrages bestehen. Endlich werde Seitens der Pforte die Erwartung ausgesprochen werden, daß, wenn sie sich auch jetzt der von der Situation gebotenen Nothwendigkeit füge, daraus nicht der Schluß gezogen werde, daß sie irgendwelche Einmischung im Widerspruch mit den Prärogativen des Sultans oder der Constitution des Landes gestatte. Dänemark. Kopenhagen, 4. April. Heute Nachmittag wurde der Reichstag auf Grund eines königlichen Rescriptes geschloffen. WrKei. Konstantinopel, 5. April. Von dem Protokoll ist gestern Savfet Pascha Mittheilung gemacht worden; dieser erklärte, er werde die Entschließung des Sultans einholen. Gr mordn ng eines unbekannten Frauenzimmers. Vor 11—12 Jahren verlor ein unbekanntes Frauenzimmer in dem Rheingau bei der Eisenbahnstation Oestrich-Winckel eine Tasche mit Geld. Das Frauenzimmer wird beschrieben als frisch, blühend, schön, nicht sehr groß, kräftig gebaut, zwischen 24—36 Jahre alt, dunkelblondes Haar geflochten, in ein Netz zusammengelegt, es trug kleines rundes Hütchen mit schwarzem Schleier, schwarz seidenes Kleid mit Garnirungen, schwarz seidene mit Spitzen besetzte Mantille, auf dem Arm eine gewirkte Doppel-Shwal. Die verlorene Tasche wird beschrieben als ein wunderschönes Perlentäschchen mit vergoldetem Schlößchen. In demselben soll sich eine sehr große Geldsumme, Papiergeld, große Scheine, in verschiedene mit rothen Bändchen umbundene Päcke geordnet, sowie auch Gold, vielleicht auch eine goldene Damenuhr mit Kette befunden haben. Es wird auch angegeben, dieses Perlentäschchen hätte wieder in einer Ledertasche gesteckt, an welcher sich ein Stahlkettchen zum Tragen befand, und der Verlust der Tasche sei dadurch verursacht worden, daß dieses Kettchen sich unbemerkt ausgehängt habe. Das Frauenzimmer sprach gut deutsch und wird nach einem allgemeinen Gerücht als „Gouvernante oder Kammerjunger" einer englischen Familie bezeichnet, welcher das Geld von ihrer Herrschaft anvertraut gewesen sei. Es ist auch angegeben, aber bis jetzt nicht bestätigt, sie habe Jenny v. Wolff geheißen, eine Stelle bei einer gräflichen Herrschaft gehabt und ser von dieser allein von London aus nach Frankfurt a. M. geschickt worden um dort bei einer Bank Geld zu holen, mit dem empfangenen (Selbe habe sie die Rückreise durch das Rheingau gemacht, sei zu Hattenheim aus dem Eisenbahnzuge ausgestiegen und zu Fuß, um sich die Gegend anzusehen, bis an den jetzigen Bahnhof von Oestrich-Winckel gegangen. Auch als „Engländerin" und als „Dame von Frankfurt" wird sie bezeichnet. Dieses unbekannte Frauenzimmer verschwand damals spurlos und es ging das Gerücht, sie habe sich im Rheine ertränkt. Auch ist einmal behauptet worden, ein Graf sei wegen ihres Verschwindens zu Coblenz oder einem anderen mehr rheinabwärts gelegenen Orte in T* ^Am 10. Mai 1876^ wurde aber zu Oestrich das Scelett einer weiblichen Leiche aufgefunden und sind nach ärztlichem Gutachten mindestens 10 Jahre seit dem Tode der Person verflossen. Dieselbe ist durch einen Schuß in den Kopf getödtet und die Untersuchung ergiebt den dringenden Verdacht, daß die Leiche diejenige des erwähnten Frauenzimmers und daß dieses von dem Finder des Geldes ermordet worden sei. Wir ersuchen um gefällige Nachricht, falls Jemand über die Person der Verschwundenen oder überhaupt in dieser Sache Auskunft zu geben vermag. Gießen, am 5. April 1877. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. ige. unten statt besonderer ser guter, innigst ge- •ossvater Branmi Nachmittag ’A2 tbr ■burtstage sanft ™" rd^Uchdi65-der hat. ' ^sers Len fl cllen fi, , enne° ge. l-Pf-ng Tr3k 6 ‘rkeod der Ver- '»L-bs S n "■ Apotheken. & Co. Burghausen. Arrmänien ^^WBukarest, 5. April. Die beim Sessionsschluß verlesene Botschaft des Fürsten spricht den Deputirten dessen Anerkennung darüber aus, daß sie zur Besserung der Finanzlage mitzewirkc und das Budget iu's Gleichgewicht gebracht ; auch hätten dieselben ihren Patriotismus erwiesen, indem durch ihre conecte Haltung inmitten der orientalischen Verwicklungen das Ansehen der Rumänier im Auslande erhöht und die Würde der Nation gewahrt wurde. Im Senate wurde lediglich das Decret, welches die Auflösung dieser Körperschaft verfügt, verlesen; die Neuwahlen finden wahrscheinlich schon in nächster Zeit statt. _ Vermischtes. Darmstadt, 3. April. Es wird so Vieles über die Schädlichkeit und Vertil- uuna der insectenfressenden Vögel geschrieben und Schutzmaßregeln dagegen verlangt, ohne daß man Miene macht, die dieserhalb bei uns wenigstens schon langst bestehenden Bestimmungen zu handhaben. Es bestimmt nämlich die heute noch in Kratt bestehende Verordnuna vom 1. April 1837 das Wegfangen der Jnsecten vertilgenden Vögel betr.: „daß das Einfangen und Tödten, sowie der Verkauf nachstehender Vögelarten: der Würger oder Neuntödterarten, der Kuckucke, Spechte, Spechtmeisen, Wendehälse, Baumläufer, Wiedehopfe, Nachtigallen, Grasmücken, Fliegenfänger, Bachstelzen, Rothkehlchen. Rothschwänzchen, sowie überhaupt aller Sänger-, Meisen- und Schwalbenarten verboten ist. Diese Bestimmung sollte nur eingeschärft und gehörig gehandthabt werben. — Der Buchdrucker-Firma Göltz und Rühling in Stuttgart kamen von den Obligationen zu der neuesten württemb. Staatsanleihe 85 Bogen abhanden, was sie 17,000 JL kostet, da sie verträglich für jeden fehlenden Bogen 200 jl zu zahlen hat. — Die verbürgte Nachricht, daß der Reichskanzler die Decker'sche Druckerei in Berlin als Reichsdruckerei fortführen lassen wolle, hat in den Kreisen der Privat-Jn- teressenten große Erregung und eine Petition des Vorstandes des deutschen Buchdrucker- vereinS heroorgerufen, in welcher der Reichstag gebeten wird, einer etwaigen Vorlage des Bundesraths, betreffend den Ankauf der besagten Druckerei für das Reich, die Zustimmung zu versagen. Die Petenten führen aus, daß eine nach der Natur der Dinge mit Porto- und Postfreiheit und sonstigen Privilegien ausgestattete Reichsdruckerei, deren Umfang ein kolossaler sein würde, der Prioattndustrie auf dem Gebiete diese« Gewerbes oder dieser Kunst eine gefährliche Conkurrenz bereiten würde, bet der die Privaten zu Grunde gehen müßten. Besonders betonen sie, einen wie bedenklichen Regulator für die Arbeitslöhne, bald zum Schaden der Privatarbeitgeber, bald zum Nachtheil der Arbeiter, eine solche Reichsanstalt darbieten würde. Die Stimmung in Reichstagskreisen ist übrigens gegenwärtig dem ganzen Handel mit den Decker'schcn Erben durchaus nicht günstig. — Coupons und Dtvidendeuscheine erfordern eine ganz besondere Aufmerkiam feit seitens der Besitzer und Käufer. Dieselben werden am Vesten regelmäßig sofort nach ihrer Fälligkeit, aber auch nicht vor derselben verwerthet und zwar wenn möglich an ihrer eigentlichen Zahlstelle. Dadurch bekommt der Inhaber am leichtesten die Gewißheit, daß das betreffende Papier nicht etwa bereits verloost oder gekündigt ist, oder irgendwie in anderer Weise seine Umlaufszeit verloren hat. Dagegen rathen wir von einer Annahme an Zahlungsstatt durchaus ab und der Couponuehmer muß, sobald er sich mit denselben hat bezahlen lassen, oder die Scheine ohne Vorbehalt gekauft hat, den etwa entstandenen Schaden tragen, falls nicht derjenige, der den Coupon gegeben, ihn auch zurücknimmt, ist meistens nichts dagegen zu thun. Dazu kommt noch die Möglichkeit üon Verlusten durch Valutaentwerthung, durch Inkassospesen, durch etwa inzwischen etntretenbe Zahlungseinstellung der betreffenden Gesellschaft u. a., kurz ganz abgesehen von der direkten Unbequemlichkeit der Zahlungen durch Coupons, welche der Nehmer oft r&uot kennt, sprechen alle Gründe gegen die Annahme derselben, währcvd der Effektanbesitzer, wie oben erwähnt, ein Interesse daran hat, die Coupons direkt selbst etnzn.ziehe«. Lubltnitz. Den Dragoner Picka aus Garnison Kreutzburg, beurlaubt zu seinen Eltern nach Leng, begleitete dessen Kamerad HilS ebendorthin und waren dieselben Freitag Abend gemülhlich im Familienkreise, als der wachthabende Gefreite Frei vom 11. Regiment in bei Zimmer trat und sich gleich den Anderen am SchnapS bene that. Im Gespräche äußerte der Dragoner Hils zu dem Gefreiten, die Infanteristen seien nur Hasm, die könnten nur gut laufen. Darauf erwiderte der Gefreite, wenn die Infanteristen auch Hasen seien, so könnten sie dennoch so gut schießen wie Jäger, was von dem Dragoner stark bezweifelt wurde. Mit dem Ausrufe: „Ich werde Dir beweisen, daß ich gut schießen kann, ich schieße Dir die Cigarre aus dem Munde!" legte der Gefreite sein scharf geladenes Gewehr an, feuerte ab und zerschmetterte mit dem Geschosse dem Dragoner Hili das ganze Gesicht. Der Unglückliche liegt im hiesigen Garnisonlazareth hoffungSlos darnieder. Der Gefreite, der seine» Wachtposten ver- Inffen, entfloh nach Polen, ist aber in Czenftochau ergriffen und dem Militär Com- mando übergeben worden. Sehifr*berleht. Mitgetheill von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen. Southampton, 4. April. Das Postdampfschiff Mosel, Cavt. H. A. F. Neyuaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 24. März von Newyork abgegangen war, ist heute 1 Uhr Nachmittags wohlbebalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southamto bestimmten Passagiere, Post und LadUng 3 Uhr Nachmittags die Reise nach Bremen fortgesetzt. Die Mosel überbringt ICO Passagiere und volle Ladung. Allen Kranken Krafr ir.ib (ScfuuDwit vune rvteviein und ohne Kosten fcutd) die Heiinahrunq: Reviilesciere . Seit 30 Jahren hat feine Krankheit dieser annenchmen Gesundheits- speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern ob"e 'iedrcin und ohne Kosten bet allen Magen-, Nerven-. Brust-, Lungen-, Leber-, TrüU. chlcim' a^.t-, Athem-. Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Anhn. husten, Unverdaulickkeit. Verstopfung, Diarrböen, Schlastosigkeff, Schwäch-, Hämor- ho den, Wassersucht, Fieder, schwindel, Blutau' '.eigen, Ohrenbriusen, Uebelfett uns r bredjen se bst während der Schwange scha t, Diadetes, M lancholie, Ab rauerun . Nhumttismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von er Geburt an selbst Der Ammcnmilch oorzuzieden. — Ein Auszug auo 80,000 (Svitt- traten über Genesungen, die aller Medicm widerstanden, worunter Certificate vom 15- ofeffor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Syoreland, Dr. Campbell, jhofeffor Dr. Däd4, Dr. Ure, Gräfin Castlestuan, Marquise de Bröhan, und vielen anderen hochgelellten Personen, wird franco aus Derlana>u r ngeianbt. Abgekürzter AuSzug aus 80,000 Certificatcu. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Tie Revaleeciere hat meine 18jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Ilea._ Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalescifcre und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert batten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Pfarrer. Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubheit gänzlich bergestellt. 62845. Pfarrer Boilet von Eerainvill^ Bon Asthma mit häufige« Erstickungen völlig hcrgestellt- 80416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsenleiden hergestellt. Nr. 64210. Marquise von Brshan von 7 jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit Zitter« an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. 't. Milikäi vermalter, Großwardein, von Lungen- und Luttrö'cren-Katarrh., Kopffchwin. d und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von $ ruft Übel und NervenZerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unoerdaulichkett, Schlaflosigkeit und slbmageruna. Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Hände« und Füßen ic Die Revalescibre ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revaleecibre l/x Pfd. 1 Wl,n gsori« xelstrdc, f«1 JJ „bicmitn J“"1 tr $uibiber, ««* —K98) FasselochS, Lewer - fflufen bei Weifte Dorljd Aouleoux, Drell in d Anfertizung leder . Aner Von unterem ärz tanüt guten pfälz. Trat sollte das PubUkui nicht durch üble Fabrik de« pfälz zu Köngernheim: 3 Geehrter Meine Frau litt Heiserkeit und Ve Hebrauch von t pfälz. 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Frühstück, Mittag- und Abendessen für größere und kleinere Gesellschaften jeder Zeit. Der Eintrittspreis in den Palmengarten beträgt 1 per Person, Kinder 50 Pfennige. Alle 7 Minuten regelmäßige Pferdebahn-Fahren zwischen der inneren (51o. "72) (Slo. 'M) (51o. U71 (910. I*75) Itrtogf mit Sorten (51o. 1N6 (91o. II77 31. M-r, '877 an (9io. 117$ Achtungsvoll Chr. Brückel, Drechsler. „ Kiefern- „ „ Buchen-Stockholz, „ Kiefern- und Fichten-Stockholz, Buchen-Wellen, Kiefern- und Fichten-Wellen. Großher^ogl. Gymmfium;u Gieren. 1741) Die Anmeldung neuer Schüler für daÄ Schuljahr 1877/8 findet m 10. April statt, die Aufnahmeprüfung am 11. April von Vormittags 8 Uhr an, der Beginn des Unterrichts am Gesucht mehrere Kcllnerjimgen aegenhohen' Gehalt. L. Fe id el, Brauern Poschel. (18o» Lich, den 28. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. 1764) Ihring. Eichenstämme von Fichtenstämme „ 1810) Unterzeichneter empfieblt sich in allen Arten von vorkommendea Pstastcrarbeiten bei solidester Bedienung unter Garantie. Wohnung: Bismarckstraße, bei Herrn Abraham Stein. •loh. Va! Wagner, pflastermcister. Geschäfts - Verlegung. 1712) Einem verehrten Publikum, sowie meinen werthen Kunden hiermit zur Nachricht, daß sich mein Geschäft jetzt in der Kaplansgafse C. 219 »Stabt und dem Palmengarten. Frankfurt a. M., den 20. März 1877. 1572) Der VerwaltungSrath. Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Eichenstangen „ Fichtenstangen „ Umrüge besorge pr. Bahn und Fuhre frei. Emballage. Kosten-Ueberschläge rack iDerzcichniß. (Garantie. (352 Keflügtl unii Högrln in der städtischen Turnhalle. Sonntag den 8. April, Vormittags 11 Vhr: Erössiinng der fluslteffung. Dienstag den 10. April, Nachmittags: Grosse VerSoosun^. An den Ausstellungstagen ist das Local von Morgens 9 bis Abends 6 Uhr geöffnet. Entree ZiO Ps., Kinder die Hälfte. — Cataloge 20 Pf. Holzversteigerung. In den Waldungen der Stadt Lich, District Unterer Speierlinzskopf, kommt Mittwoch den 11. April d. I. zur Versteigerung: 1. Bau-, Werk- und Nutzholz. Oestentliche Socialisten-Versammlung Sonntag den 8. April, Nachmittags 3 Uhr, im Saale des Herrn W. Wenzel. Tagesordnung: Die Prmcipien der Social-Demokratie und der Vortrag des Herrn Professor Dr. Gar eis. Jedermann hat Zutritt. (1818 Der Vorstand. Elchenstamm- und Stangenholz ist Fichtenstangen, welch' Letztere gut zu Sparren sind. Das Fichtenstammholz gibt Darwstal blattes Nr. 15: 7« Dienstnac 8"ädigst geruht: (oiirler zu ernennei ailf eine Lehrerste ^ärullehrer i. P. Öligen; am 15. 1 Wehste Gemeinde-! Freienseen die Schullehrer Heinr ju Oppen. tem Rentamt Nil «rt Groß-Umstad H"nrich ®etf„ , W; am 23. c »."™b bi< ®em< „ta8e ton 601l b 7»"- Wnch, a ES» s?. Meitb,,??"11 »oh bem ft,, 9t ®kub,% Ml bfn ßülfM ^Ql1 flennen. I' u, LWri)>. Brille grosse Ausstellung von 1835) Einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß der von mir geleitete Kindergarten fortbestehen und nunmehr in Frau E. Rahn ihre Vorsteherin haben wird. Indem ich nun für das nur in so reichem Maße geschenkte Vertrauen herzlich danke, bitte ich, dasselbe auch auf meine Nachfolgerin übergehen zu lassen. X. Rahn. Auf Obiges Bezug nehmend, erlaube ich mir einem geehrten Publikum die Versicherung zu geben, daß es stets meine höchste Aufgabe sein wird, in allen Stücken gründlich meinem Berufe nachkommen zu wollen und zeige hiermit er- qebenst an, daß Donnerstag den 12. April der Kindergarten seinen Anfang nehmen wird. (Von jetzt an Spielplatz im Garten ) Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. Achtungsvoll E. Rahn. Tanz-Mlkrhallttug mit Verloosuug d e r vereinigten Gewerkschaften am 15. April in Weinet's Saalbau. Anfang 8 Ubr. Karten sind zu haben bei Gastwirth Grün, sowie bei L. Reuter, Neustadt. _________________________________ _______________________(1725 Anzeige für Damen. 1843) Montag den 9. April beginnt wieder ein CursuS im Au- schneiden und Anfertigen von Damenkleidern. Theilnehmerinneu wollen sich gefl. bis dahin melden. ■A. Rothenberger, Kindenplalr. Dampf Färberei und Druckerei, chem. Wasch Anstalt von Adolf Vogl in Gießen, Sonnenstrasse 60. Ich beehre mich hierdurch ergebenst anzuzeigen, daß ich nunmehr meine Dampf - Färberei und Druckerei in Betrieb bringe, wodurch ich in Stand gesetzt bin, von jetzt ab alle Garderobe- Gegenstände in zertrenntem und unzertrenntem Zustande, Möbel- und Vorhangstoffe, Decken, Teppiche rc. rc., in jeglicher Farbe rasch, billigst und schönstens herzurichten. Zugleich bringe meine chem. Wasch- und Flecken Reini- gUNgs-Anstalt bei Beginn der Frühjahrssaison in empfehlende Erinne rung.____________________________ Palmenyarten - Gesellschaft zu Er an hfui • 8 a. Jl. Beginn der diesjährigen j]roßen -frühjahrs Mumm- uni) Manzen-Kusstelluna im Palmenkause und den Blntbengallerien am 94» Mars 1S99* Ausstellung einer großen Sammlung neuer und neuester exotischer Pflanze« im Neuen Warmhaus. Die Ausstellung und sämmtliche Räume deS Palmengartens sind täglich von Morgens 7 Uhr ab geöffnet und finden an jedem Tage Nachmittag- von 4 bis 6 Uhr und Abend- von 7i/2 bis 10 Uhr Concerte der Capelle der ’ Gesellschaft unter Leitung des Kapellmeisters Herrn L. Stasny statt. Am ersten Tage ist Zusammenkunft am Pflanzgarten, Hattenröder Vicinal» weg, am zweiten Tag in den Langenbuchm, Weg nach Burkhardsfelden, jeden Tag Morgens 9 Ubr. Bau- und Brennholz liegt nahe dem Hattenröder Vicinalweg. Zahlungsfrist gegen Bürgschaft wird bis Martini 1878 gestattet. MöbelTransportj G.LJANSEN Frankfurta/M. wir Srsc 01