Erstes Blatt. MW NO Sonntag, den 8. April Mett! 1N77. EM- «O ImtsMntt für Len Kreis Gießen m-GeselkMt Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. " SufaS lum ■ Norttnrc des echten Mocca- ucca-ttaßecs für Europa. (1834 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition' Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. V duldet mit seiner Familie in I ike Frau und fünf noch unm | dem nöthigen Arbeitsmatnin! die ibn zur Anschaffung Dun 1 Zu diesem Zwecke bittet hr I bin jufommtn $u laßen. 'sser, $fanverroalter. m ti ^°n ®oße auf ki. k nk^'li^Eutzm-rk, unb n,n5l"e b'lonbtrs achten. 'rüder Sinteiüs, ißt. T hiermit die ffaW felgten *tx Itter, der *r- Adami, Basch Söhne, 1 Fischbach, Wh Goebel, hi. Schmal] ' hi- Seibert/ hus Wallach, Wilh. Weidig. :er Gesellschaft übertragen g von Feuer-VcrsicberuDgeo Maschinen, Fabrik-Utensilieo en feste und billige gewünscht werdende n»te Fischer, ^gent in Giessen.^ D- • 0- Der kaiserlich' Hof hat in der vergangenen Woche zwei Fami- llenfeste begangen: am Charnnttwoch wurde der zweite Sohn und die älteste Tochter des Kronprinzen, Prinz Heinrich und Prinzessin Charlotte, zugleich mit der dritten Tochter des Prinzen Friedrich Karl, Prinzessin Margaretha, eingesegnet und am ersten Ostertage sand die feierliche Verlobung der eben confir- mirten Prinzessin Charlotte mit dem Erbprinzen Bernhard von Sachsen-Meiningen statt. Dem Fürsten Bismarck sind zu seinem 62. Geburtstage, am 1. April, äug .'.neu Theilen des Reiches, wie aus dem Auslande, Hunderte von Glückwunsch-Telegrammen — darunter eins vom König von Bayern — und noch zahlreichere Glückwunsch-Schreiben zugeLangen. Der Kaiser, der Kronprinz und der Großherzog von Baden gratnlirten ihm persönlich. Leider fühlt sich der Reichskanzler durch seinen Gesundheitszustand und durch andere ihn verstimmende Verhältniffe veranlaßt, in den nächsten Tagen einen längeren Urlaub — wie es heißt, auf ein Jahr — anzutreten. Die auswärtigen Angelegen- heiten sollen während seiner Abwesenheit durch den Staatssecretär v. Bülow, die inneren Reichsangelegenheiten durch den Reichskanzleramts-Präsidenteu Hofmann verwaltet, im preußischen Ministerium Finanzminister Camphausen mit der Vertretung betraut werden. Mittlerweile gebt Bismarck's erbittertster Gegner, Graf Arnim, der gegenwärtig in Nizza weilt, langsam seiner Auflösung entgegen. Die Abstimmungen über der, Sitz des Reichs-Gerichts haben in den Kreisen der Rcichsregierung buchst mngenehm berührt. Für's Erste hat der Bundesrath seinen Beschluß über t., vom Reichstag auf den Antrag Lasker's bekanntlich etwas modificirte Gesche, orlage vertagt. Der vom Reichskanzler- Amt vorgelegte Gesetz-Entwurf fcetn s Verwendung eines Theils dcs Reingewinns aus dem vom Großen C ■ ralflab herausgegebenen Werke über den deutsch-französischen Krieg im Betrage von 300,000 Mk. zu einer Stiftung für Förderung militärwissenschaftl-r er - > d Uuterstützungszwecke wird ohne Zweifel im Reichstage sowohl wie im Bundesrathe eine günstige Aufnahme finden. Der General-Postmeister Stephan scheint wenig geneigt, den Wünschen der Reichs- tagsmehrhelt in Bezug auf di- Anliegenheit des Redacteurs Dr. Kantecki nach- zngeben; ein neuerdings von Letzterem an ihn gerichtetes Gesuch um Zurück- 1 »ahme der Requisition wegen zeugeneidlicher Vernehmung hat er abschlägig beschieden. Kesternich. Pefih, 6. April. Der „Loyd" meldet: Eortschakoff richtete an die Pforte die.kategorische Aufforderung zur Annahme des Protokolls, im TLeiq:- rungsfall'.' soll am 14. April die Kriegs-Proclamation des Czars erscheinen. ^-attaro, 6. April. Eil! österreichisches Schiff hat zahlreiches Krieas- gerathe für Montenegro im Hafen von Tobrata gelandet. Montenegro bat für den nahen Kriegs-Ausbruch Alles vorbereitet. Krankreich. ., 51 dlpril. Chesnelong sprach in so drohender und aufrübreri- t !lCnaUf- feer katholischen General-Versammlung, daß der Erzbischof von Paris selbst die Versammlung um Mäßigung ersuchte mit der Bemerkung, Zweck sei kein politischer. Der „Francis" und die „Desense" suchen den Zwischenfall zu bemänteln. Paritz, 6. April. Die Orleanisten bereiten im Einverständniß mit klerikalen Bonapartisten eine Interpellation wegen der Aushebung des katholischen Central-Comitös vor. 7 ' 3 der bekannte bonapartistische Agitator, wurde heute vom Zuchtpolizei-Gericht wegen Beleidigung der Kammer zu zweimonatlichem Ge- ängniß und 3000 Frcs. Geldbuße verurtheilt. England 5. April. In der Sitzung des Unterhauses erklärte der ^chatzkanzler Northcote, die Vorlegung des am Samstag unterzeichneten Pro- unmittelbar nach der Vertagung der Kammern Paris verlaffcn, um eine Eiho- lungsreisc anzutreten. Die am 26. März von Decazes eröffneten Verhaudlun- gen über Abschluß eines ueuen Handelsvertrages mit England sind indcß durch seine Reise nicht unterbrochen, werden vielmehr, da sich die wirthschafiliche Calamität nachgerade recht unangenehm fühlbar macht, eifrig fortgesetzt. Die ultramontaueu Organe Belgiens führen feit einiger Zeit eine Sprache, in welcher man auf liberaler Seite nicht mit Unrecht eine öffentliche Auhreizm a zum Bürgerkriege erblickt. Auch das englische Parlament hat sich natürlich trotz der von ihm fast täglich behandelten orientalischen Frage zu Ostern Ferien gemacht. Die letzte Erklärung ier Regierung im Unter Hause lautete dahin, daß sie die ton der Tppcsitwn geforderten Vorkehrungen zum Schutze der Christen zwar als noch- weudig anerkenne, die Anwendung irgend nelcheu Zwanges gegen die Pforte «udeß ablehnen muffe. Der deut'che Botschafter Graf Münster nahm auf einem Meeting, welches eine Aukstellung von Buchdruckerei-Gegenstäi den zur Feier der Einführung der Buchdruckerkunst in England bezweckte, niet et einmal auf die engen Beziehungen Deutschlands und Englands hinzuweiseu und die Hoffnung auf eine lange Fortdauer derselben anszusprechen. In Petersburg ist jüngst das überaus fieuntfckafil che rrnhältnck, ül ^blchem Rußland seit Jahren zu den Vereinigten Staaten Nord-Amerikas st.ht, m rccht eklatanter Weise zu Tage gemten ; der amerikanische Botschafter Krackte nämlich ans einem Banket, welches ihm die inssifche Commission für die Weltanestellnnfl in Philadelphia gab, nn,er Hervorhebung der FreundfchestL- bande, welche herbe Staaten mit einander verbanden, einen Toast auf hieran- der den Großen" aus! Der neue Präsident d-r Vereinigten Staaten scheint mit der Durckfüh- rung seines R.form-Ptogramms ernstlich vorgehcn zu wollen; sein Kriegen ii i- ster hat schon ein bedeutsames Circular an seine Beamten gerichtit, in welchem er ihn. ! nkündigt, daß Versetzungen nur aus btstimmUn Gründen, Bciörde- rnngen nur nach Verdienst ftattfinden sollten, außer dem Eid auf du' Ver- fassung auch fein besonderer Eid verlangt werdm solle. Athnliche Erlasse stthin Seitens der übrigen Ministericn in Auksicht. Auch an der von ilm verleiße- nen VersöhnungSpolitik gegen die Cüdstaaten hält der Präsident bisher fist Dte Hoffnungen auf eine baldige Beruhigung der öffeutlich.n Verhältmsie in bet großen Republik befestigen sich daher von Tag zniTag mehr. Deutschland. Berlin, 5. April. Die „Nordd. Allg. Ztg.^ conflotht in Betreff der Reichskanzler.Hiage, daß in den preußischen Blättern mehr und mehr die Tcn- denz hervortrete, die Angelegenheit durch das Hervorheben persönlicher Fragen im Partei- oder Coterle-Jutereffe zu verdunkeln. Sie tritt unter Bernsui.g auf dte gestrigen Andeutungen der „Prov.«Corresp." allen Zeilungs-Erörterunaen entgegen, welche betaiütrt über getroffene Entscheidungen in der Hauptfrage, ferner über eventuelle persönliche sachliche Consequenzen, sowie über den Termin ®eI '.K"uz-Z'«." infolge dürfte eine end- gnlttge Eat,a)erdung der Angelegenheit nicht vor dir Null kehr des Kronprinz n ans Haimover erfolgen. Straßburg, 5. April. Die heutige Nummer der officiellen „Gemeinde. Zeitung me.det: se. Majestät der Kaiser wird den neuesten Nachrichten Zufolge am 30. Aprtl m Straßburg eintreffen und bis zum 6. Mai im Reick«, laude verweilen. f*rw UÄ kur6 ifMiX« «• . **' fa»ir tt qeb. (fttling. hott, Vrarssü- r, «ins. Der Papst befindet sich seit Kurzem wieder besser: zum Beweis dient die Thatsache, daß er am Charfreitage die Cardinäle, am folgenden Tage spgar eine grvt;e Lchaar von Pilgern empfangen und an letztere eine längere Än- iprad'c gehalten hat. Unter diesen obwaltenden Umständen denkt der „Un- sehlbare", der von seiner „Mission auf Erden" außerordentlich eingenommen ift, neuerdings ernster als je an die Ausführung seiner Pläne, d. h. an die * $in" w 1 $&->h $•; *"ssr«5 g,n« eiild'IS S“l’e # $tn 31. Mir,. rn»-»M,«-Jnip-kwr T°» 3 «pr«. etlifliri ’tbiliP» «e . »««LLKÄW Ml-»"- , d(b. >(D rew * ■ 4* B Xußiua aus den Standesamtsrrgillrrn der Stadl Gießen ? 9 Vom 1. bi« 7. April 1877. cfl!ktnv "W 2oo J^hu •ui dem r^psel- Ul , r,e Mg-rt öc ?;»r6 «wie ie,XRtlt vollen 1 Br renidben. M°SL D-« ®CCtm®'nfelben. Dem Buchfüdrer auf bet Oberhess. Sifenbabn, Heinrich Brö.ing-r C1" ®t%fdb«i%®™«V.nb=\tn\r”.itnl,ri,brij, Büchner eine T.cht.r, «arfiaretle d^^ÄnMen?' Le» "»r.miek'3°h°n- Jak.tz Etzelmüller eine Towl-r, «.f.be.i Äat*liDe.afdbentn Dem Schreiner Emil Zimmernrann ein Sohn, ««»• *« empfiehlt iur bevorstehenden Sominer-Zaisoil Ltrohhüte, «ander, Blumen, Stoffe, sowie sämmttiche Artikel für s Putzfach zu billigsten Preisen. (1899,2.. Jan. ~ SjctIoofunaen» N>. 75 b 1000 ft. 6.116 91t. S, 'V 20 23 35 65 71 79, & 235» Nr 49. 68, to ' Lch-umd^g'Lippe^che 2z TH-t.d-°°se^°n 3. «pr^ 1877 aj. M 650 671 695 709 720 724 942 990 1001 1064 1076 1.08 4117 1142 1166 1178 ®ic «säsÄ^iS® •ssi 1m« ÄTn26039 29218 29807 48674 48999 je 3000 fl., Nr. 24101 63465 64*30 66759 89090 je 200 fl. „ »...Kl i. 'll.- '-IS— . -- ' - .1«” " Die Puh- & Modewaarm Handlung von 1. Fangmann -«MSSM ßubaiß Philipp ^^cko. 30. Ma-D Aar,arethe/Tochter von Schneider Wilhelm Ludwic» Korbacher- 30~ März. Johann M r, tye ^btnber Wilhelm Jullwann. Theodor W-eomeyer. 3. April. Mar«, Locher vo» « Ottilie 4. April. Wilhelm, Sohn von Schuhmachermelster ^2^7 Änatz «lum. 31. März. WLuMokn'Än' Ä «IW» (3. außereheliches jein» von Auswärts «/pnl Johann v«» « Älnb oon «u(. * L 'SÄ Geor'fi Derlei ein »mb männlichen Geschlechts, noch ohne Vornamen. c ^^^““on^ghifant^uLifi Georgi, joh-l- Vornamen 7,efl°rbtti4 30. Dic. Denselben- Dem m,,6lMben.CnD;n?®iienba6n.tbeiler Christoph Rinn ein Sohn, Justus Fried,.» AusMg aus den Kirchelchülyecn der Stadt Gieyrn. Evangelische Gemeinde. «„ L 4KV8=W&®&SiSÄäS Ohm, Heinrich Kubl ehel. Tochter- Aktienbrauerei dahier, des verst- w»',t «ÄfSSMt 88? - -- des versl. ($onbitor6 jlbolf Höpsner eftel. Xo4 er- Thristoph Lieb- Denselben. Ebrivoph Ltebmann. d«? ".ft- «rdeeters ,n @la. mann in Schwanebeck ehel. Sohn, und «Ula»ery iu>to » denback. Peter Weber ehel- Tochter. ... , ^chmall, Küfer dahier, deS verst. Denselben. Ludwig Daniel PhiUpp Wilhelm vq verst. Schuhmacher« in Küfers Philipp Schmoll ehel- Sohn, und Regine io «. Friedberg ThomaS Lorenz ehel. Tochter. b<8 verst. Ackermanns ta ÄUenbSf"a^b-"ßba^। 'xlikt ’ """ Petri, des verst. Maurei« Lhristlan Petri ehel- t des Taglvbners in Burk- »'äs--.. ----- =-* Keth in Wochenheim ehel- Tochter- Den 1. April. Dem Äaufmaun «ad L°.s ein Sohn, Karl Georg, geb. ben 27. o „nrll Stubrrnarn «( 5 Avril Die montenegrinischen Unterhändler hatten Savset erklärte Hieraus, Montenegro «»ffe drei ^l ^n, die Frage könne er seine Antwort heule noch ch Montenegriner erneuerten jedoch fei nochmals in Erwägung zu zieh . ^».-.-wiesen alle ihre Forderungen ihre Anliegen mit der iBemettung. fie ld^slspen Bescheid erhielten, ausrechtzuerhalten, und stell.en, fall s Aussicht. — Das Londoner idre Abreise spätestens für die nächste Loch Enalischcn und am Mittwoch Protokoll ist dei Pford am Dienstag durch d gl sch ^Eschäftstr-ger durch den tu stfchen Geschäftsträger jugesr u Deutschlands. Trankreichs Jtaltens un O ste^ J woraus Savset - angefragt, rote das Protokoll »on 6er ^forte au ge ^en, da die Regie, entgegnete, e» sei noch nicht mog , L Dem ^Vernehmen nach werden rung bisher leinerlet Sntf^lieBung 8 M Sonnabend ihre Schritte erneuern, bie Geschäftsträger der Ma^e -m .tächsten Sonna^^^ be(timmCn. Die Ä'm Ä- 2MZLMLM«LL erkenming seiner energischen Politik.^ . — 2 äJÄ In UW 9tnbe: Montag, ben 9. April, B°rm. 9 Uhr, gegen Peter Jaeob von Gießen wegen Diebstahls. ^^°'Lsta7bkn°L'L«.^°°E9 Uhr, gegen Peter Hambach von Ober-Gleen «egen Meineids. Vertheidiger: Gr. H°K'E^g°^r^geaen J°°hs.'Eonrad Ludwig Lind II. von Geiß- "iM* * °On$11Bi(totflen Urknndensällchung. Verlhewiger: G?' Hvlgei.A gegen Joh. Thomas Flor von Zirn- Donnerstag, den 12. April, Vormittags 9/, U|r, S'»'" 3 ’ ’ toioct bic öffentliche ^"^mskÄL wegen Hehlerei. SäSsääB-b:: «-• —— ä, ?>:•. s Ä- »L.7., •*»-.?- ■ te s. ä-äs darunter mehrere aus England Dor mg , Ha^ g Kampfhühner, unsere lack 10, Holländer 2, Italiener, ^lylgüen d ^^j^^ Malayen, Nackthälse, die zierlichen Landhühner, sind in 8 Stammen tiCTtTC L 9 Stämme Yokohama und Zwerghühner mit Paduaner (Haubenhühner) 8 Stamme, Spanier ?^^'u,id türkiiche Enten, egytische Nil- 9 Stämmen. Perlhühner, schwedische, englisch, - vroäitvvller Pfauen schließen die Ab- gänie und ind. TromPtteMn e, sowie mehrere Stamm p f?si„° die Raeen und Va- theilung des größeren Geflusels. Wenven^ wir uns ä deutsche, französische und eng; Ttationen noch reichhaltiger als bei den übneTicfaeifcn Indianer, die verschiedenen Va- lischc, Brieftauben, ®l^rtauben, ®l^elta^Uä'n^eJ) Vo^mW' englische und französisch ein reich- riationen von Kropstauben, als deutsch , H> chinesische eayptischr und deutsche Movchcn, ster Auswahl, Lockentauben Ma t e er, M°hr nkopst,^chnest che, k> (tel„n neben Perrücken, Pfau- und Pf«ffentaub-n, Romer in pra^rige^ " Türken und Derkehrtflügele Schildtauben, Schwalbe« (Fcentauben), Tumm , Anzahl diverser einzelner Paare Den Schluß der Abtheilung ur lauben bii^t nock em^g Purster Kanarienvögeln herzuzählen, derselben. Die Namen der kleinen Sanger i v L ebenso die aroße Menge der ausgestellten übersteigt den Raum, den ^cr elnnehmen mochten, b M Schluß des Ausgestellten bildet einheimischen und ausländischen Zier- und Smgv g l. D ^Umann Hierselbst. Nach dem eine Kollektion schöner und praktischer W^ge ftoI? auf feine Aus- eben Hergezählten steht zu erwarten, daß> der Verein11 Masse geboten bat, sich an den stellung sein darf und daß er dem Besuch r^d © Weit >cfltcn Eintritts- nach Dem Dic Modell-Hüte 1892) Geschwister Hol berg. sind angekommen bei Bekanntmachung (1904 zu verkaufen in Lit. D- 95. (1865 (über die Straße. Holzversteigerung 110 109 43 72 3 39 1800 Dem Dem De et Kaufmann Philipp Nau ein Sohn, Heinrich Karl, geb. den Kaufmann August Plank ein Sohn, Friedrich Heinrich Louis, Zugführer Georg Ramge ein Sohn, David Wilhelm, geb. Lokomotivführer Karl August Hopfner ein Sohn, Georg Hetn- 4) 5) *) 7) „ Buchen-Stockholz, Buchcn-Reisholzwellen, von Professor Dr. C. Grareis. Verlag von E. Koih in Gießen. Preis: 40 bei Einsendung von 50 in Freimarken franco auswärts. Bei Abnahme größerer Partieen tritt Preisermäßigung ein. Jerber'sche Univ.-Buchhandlung (W. Kerber), Gießen. 15. Febr. Denselben, geb. den 8. Denselben, den 18. Febr. Bekanntmachung. In unserem Gesellschafts-Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Die Firma: „Oberhessische Etsenbahn- Gesellschaft" in Gießen hat sich aufgelöst und ist »n Liquidation getreten: AlS Liquidatoren ist der seitherige Ver- roaltungsralh der genannten Gesellschaft bestellt worden. Zur Zeit der Auflösung der letzteren bestand der Verwaltungsrath derselben aus: 1) Baron Raphael von Erlanger zu Frankfurt a. M- als Präsident; 2) Sr- Hoheit Prinz Hermann zu Sachsen > Weimar zu Stuttgart als 1902) Neue große Dogelhecke billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. rßrn mit Jihannette Euler ich Kitßlich een Ober-Cune- l. oen (Siefeen mit Elisabrtha Modus een Vttrkhord8felden r auf der Oderh. Eisenbabn n oen Sränberg. 6. April, n mit Katharine Rinn von Gießen, den 6. April 1877. Großherzogliche Bürzermeifterei Gießen. A. Gramm. Kerßelgerungeu. Obstbaumversteigeruug bei der Stadt Gießen. Dienstag den 10. April 187 7, von Vormittags 11 Uhr an, Werden folgende ObstftLmnchen: 100 Slepfel, 50 Reineclaude, 200 Aepfel- und »irnwtldlinge, auf dem Marktplatz am Rathhause meist- bietend versteigert werden. D'e Herren Bürgermeister der «ächv- liegcntzen Orte wollen dieses auf ortsübliche Weise veröffentliche». Gießen, den 6. Avril 1877. (1898 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Ä B r a m m- Stockholz, 5670 Wellen <, „ " Retsholz, 44 Eicken-Stämme bis 45 Emir. Durchs messer und 12 Mtr- Länge, 26 Ebmtr., 187 Nadel-Stämme bis 37 Emtr. Durchmesser und 14 Mtr. Länge, 53 Ebmtr., 2020 Nadel-Stangen bis 14 Emir. Durchmesser und 13 Mtr. Länge, 60 Ebmtr. Die Zusammenkunft ist brinl Alten Pflanz' garten am Oppenröder Feld. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. Annerod, am 5. April 1877. (1879 Großherzogliche Bürgermelfterel Annerod. E ngelhardt.__ Großh. Realschule zu Gießen. 1906) Der Unterricht beginnt Montag den 16. April. Anmeldungen werden am 11. und 12. April im Realschulgebäude in Empfang genommen. Die Aufnahmeprüfung findet Freitag den 13. April, von Morgens 8 Uhr an, statt. Gießen, den 7. April 1877. Großherzogliche Direction der Realschule. Soldan. Denselben. xid) (Sr^f®lcj>b(nbKaufmann Heinrich Krug ein Sohu, Gustav Johann Conrad Vicepräsident; 3) Baron Simon Moritz von Beth- mann zu Frankfurt a. M-; Baron Wilhelm von Erlanger zu Nieder-Jngelheim s Ferdinand Gail zu Gießen; Isaac Königswarter zu Frankfurt a. M.; Baron Adalbert von Nordeck zur Rabenau auS Friedelhausen; 8) Sr. Durchlaucht Fürst Bruno zu Menburg und Büdingen in Büdingen. Demverwaltungsrath ist gestattet worden, für den Fall des Austritts von Mitgliedern an deren Stelle neue Mitglieder zu cooptiren Die Unterschrift dieses Berwal ungsra HS als Vertreters der Gesellschaft m Liquidation wird sjültig durch den Präsidenten oder dessen Stellvertreter, unter Gegenzeichnung eines anderen Mitglieds, abgegeben. Gießen, den 3. Februar 1877. (751 Grotzherzagliches Stadtgericht Gießen. Bottiche r. 3iricger=lJerriii Gießen. 1877) Dienstag den 10. April: Versammlung im Vereinslokal Abends 8 Ubr. __ Holzvcrfteigeruug. Donnerstag den 12. April d. I., von Vormittags 9 Uhr an, foß im Anncröder Gemeindewald, Dlstr.rc- te» Dörnberg und Altenberg rc., nochoer- zeickneteS Holz versteigerit werden, als: 23 Rmtr. Eichen- u- N.adel-Lchetdholz, Prügelholz, m Heizer an der Köln-Min- :efelön»ebel Heinrich Schaser 27. MLrz. Christian, Sahn KoylenbinUer Karl Schnitz. 'Xti. 31. Mr- Helene W nbtrt. 27. Mj- Heinrich, fitmrid) Seibert. 3 Nprii. igSfinber MR ^abrifarbeitet lt Tochter von Tiaelöhner jtn: von Schneider ÄitHe/m dnder - «vdr. 24. Ml-MM Dienstag den 10. April d. I-, von Nachmittags 2 Uhr an, ^l^cine große Partie Ausputzreiser von Bäumen im Realschulgarten, aus den Anlagen, am Lutherberg, am Anne- roder- und Wtesecker Weg, an den Scheoren und im ehemals Ebel'schen Garten und abgängige Bäume von städtischen Trieboierteln versteigert, und 2) das Grabland an der Schoor im ehe mals Seyfried'schen Garten, verpachtet werden. Gießen, den 7. April 1877. (1894 Großherzoglicke Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. 150 Eichen- m 109 Rmtr- Nadel-Prüaelholz, 187 „ v S^ckholz, 6800 Nüdel-Relsholzwellen, 101 Stämme von 9—l>r Mtr Lang, und 15—20 Censtmtr. Durchmesser, 613 Nadel-Dcrbstang-n j zu Latten, ^pa- 180 „ Reisstärken I Her u. Sparren. Die Zusammenkunft A i« Ort. Bersrod, den 5. April 1877. ( Großherzogliche Bürgermeisterei Bersrod. Bücher. 1888) Gute weiße Frühkartoffeln verkauft. Conrad Noll Wittwe. lb/< freut ^rcht yä-ßÄÄ nitfteR'P,filn™ ! '*« iuä ® 'ft™ Sein™ ?'lunflfnes ®a»äU\Sutb'- •»SB — D. Aeilgebotenes. 1897) Ein Garten zu verkaufen. Näheres bei Flur-Schütz Malkomesius, Gartfeld.__ 1880) 1-2 Wagen vvll guter Mift zu verkaufe«. Geschirrhändler Wagner, Marktstraße.____ 1880) Ein Schreidsecrelair von Eichen- bolz, mehrere kupferne Waschkessel, 1 Sainer Kochofen, sieben billig zu verkaufen bet Joseph Beysuß, Marktstraße "1867) Ein Partie Packkiften zu verkaufen bei W ! lb. Balser 1903) Ein einspänniger Wagen zu verkaufen bei Emil Harms, Schützenbof. Eine Partie Gebildhandtücher, gebleicht, la. Qualität, per Meter 70 empfiehlt B1. Holbergs 1875)Kirchenplatz. *inriVx Bäck-r 6onr«» W°gn-r eine Tochter, Marie K-tth-rin- ®e0rfliS;nfel6enCR$=m:ie4nei»er Christian Otterbein eine Tochter, Juliane Auguste ^"^^enfdben.'san am 8. Mut. 1876 -erst. Bremser Philipp Schmidt eine T.ch- 1Cr' dl"Len^d"°"Dem'Statt°ngastMenttn Heinrich Wilhelm Moritz eine Tochl-r, Anna Elisabeth Luise Katharine Susanne, geb. den 24. Dec. »0=r. ^-»rirtte^lmali/ Albeck, »eb* Heinig, Ehefrau des Garnisons- Schlossers Philipp Becker, alt 60 I. 1 M- 24 D, tzest. 1893) Soeben traf bei mir ein • lieber die Bestrebungen der Socialdemokratie L-rSZSs Stricfißaummoffe aller Art!! Ferner empfehle meine üis Spitzen, Knöpfe, Einfsßbärrder, Leide und Zwirne in allen Farben, den billigsten Preisen. Iggj) jHFe Sonnenstrasse 104. Pferde u. Wagen Versteigerung in Frankfurt a. M., grosse Friedbergerstr.. 38. Montag den 16. April -läßt Herr Schüter- Ducat wegen Aufgabe des Geschäfts. 15 schwere Zugpferde, Roll-, Wriiichcn-, Kohlen- und Landwegen, ^,chuuppk«r^«, 1 Mylord rc. rc. öffentlich gegen Baarzahlung meistbietend versteigern. (1883 1817) Das Fahren der zwei städtischen Gießfäfser soll ini Summissionswege vergeben werden. Die hierauf Reflectirenden wollen ihre Offerten binnen 8 Tagen von heute an verschlossen be. der unterzeichneten Stelle, woselbst die Bedingungen eingesehen werden können, euiretchen. Gießen, den 3. April 1877. , Grsßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm.______ , ________________ 1874) Wegen Baureparaturen wird die Wasserleitung in die Stadt vom 9. bis den 11. d. Mts. abqesperrt. Un ^D?»ftibeN. Dem Kaufmann Albert Lüttringhaus, ein Sohn, August Heinrich Max, geb. den 3. Febr. Denselben. Donnerstag den 12. d. M, Vormittags v Uhr anfangend, sollen in dem Gemeindcwald zu Bersrod versteigert werden: Rmtr. Buchen-Sckeidholz, „ Prügelholz, „ Eichen- ®enielben. Dem Bick-r H-lnrlch Kuhn eine Tocht-r, Anna Mari-, geb. den 34' ^°D.ns-l»-n D-m Sattler Ludwig Kühne ein Sohn, Friedrich Andreas Ludwig KarL ^-nIttb,nfdbtnUÄ®cm Schuhmach-r H-inrich Jung -in Sohn, Karl Friedrich, geb. ten 19$?n(dben. D-m Arb-it-r Bathafar Wi-tzner eine Tocht-r, Margarethe, geb. den 1 5cb$cenfdb«n. D-m Kutscher Konrad Junker -ine Tocht-r, Elis-, geb. d-n e,März D-ni-lbrn. D-m p-nsionirt-n Feldwebel Johann Adam Herrmann e,ne Tochter, ^'"^"^'^h^^D-m^Scha^/r^arl Friedrich Zwicker ein Sohn, Karl L-uiS, geb. bif' r®etlJ’t ©emütbs. it™ *rtk™bt &binimei|i 4«t 8«6m (ntqncUmbc« 54 »ot. B'tterwaffer. $aj|db( d"°nd-r- ®tät )U ttf«, «we und btfdtlst btn bedeutendsten Aulsri^ mtS^eib URb Solhmittel Mrad hervsrgehoben, datz Einfluh nicht üii86bt. i>n Stabt Glchcn. Täglich frische Seefische, Schellfische, Schollen in Eis verpackt, gewässerten Stockfisch, Kieler Bückinge, frische Matkräuter, sowie alle Eonseroen und Delicatessen, empfiehlt H. Kurth. Eier per Stück 6 H, sowie Sauerkraut stets vorrätbio. _________________l!900 1870) Mehrere Wagen Kuh» mist find ganz billig zu haben bei I. Wolf, Walltbor. "Weiosaal, 1876t zu 70 4 per Liter rt M W elntt. -s oerst- seiner W, burd a. -k "L wA Ni. dtd anr,8 1° ’6”’ b 8tO9166«‘18rrti3*i|ll b«d°>811181,1 'a .-4«* F' P. Graef, Darmstadt, empfiehlt sein Fabriklager von Dampfkesselarmaturen, Controlfl.ansch.en, Speisepumpen, Frobirhähne, Wasserstandszeiger, Speiseventile, Monometer etc. genau nach gesetzlicher Vorschrift. Sämmtliche Artikel sind auf 20 Atmosph. geprüft. Fabrikpreise.___ Das natürl. friedriclishaller 1884) bei J. Blitz 2 Preise, 2 n HI 6 // VI. 3 V. Nachweis Meldung ihrer Thiere die Richtigkeit ihrer Angaben dazuthnn. nachstehend festgesetzten Ordnung pünktlich macken. £1885 1908) Bürgermeister. 1856) (186<)l Hierzu ein zweites Blatt. ■ zuge vor- I. II. 2 2 1 1 1 1 1 Hochachtungsvoll»! Hugo Kurde. Preis, // n von stark besetzter Kapelle. Anfang Abends 8 Zlhr. — Entree 30 Das Vorführen muß in der erfolgen, nämlich: gegen Empfangnahme einer Eultruts-Karte zum Prämnrnngs-Ranme. Spätere Anmeldungen finden keine Berücksichtigung. Vor Eingang zum Prämiirungsraum erhalten die zur Musterung lassenen Thiere eine Ordnnngr-Nummer, nach welcher sie der Commlssion geführt werden. Zur Prämiirung kommen: Mukterstuten mit Saugfohlen........... Zur Zucht bestimmte Stuten, welche entweder schon bedeckt gewesen, oder in diesem Frühjahre schon bedeckt finb' . . . . Fohlen, im Lande gezüchtet und noch im Besitz der Züchter im Alter von 2—4 Jahren............. St itenfohlen, aus dem Ailslande gebracht oder 4>icht mehr im Besitze der Züchter im Alter von 2—4 Jahren..... Zi. Markt gebrachte Pferde im Alter von 4—7 Jahren nämlich: a. Schwere Reitpferde............ b. Leichte Reitpferde............. c. Wagenpferde schweren Schlags........ d. Wagenpferde mittleren Schlags........ e. Wagenpferde leichten Schlags........ f. Zugpferde schweren Schlags......... g. Zugpferde leichten Schlags......... 1781) Ein Garten an der Grünberger Straste, mit guten Obstbäumen, 150 - 160 □Älftr. «rost, ist zu verkaufen. Nähere» bet der Exped. d. Bltts. Theater. Sonntag den 8. April 1877: Word und Süd Zeitbild mit Gesang und Tanz von H. Müller. prämiirung» - Ordnung. Die Aufstellung und Vorführung der um die vom Pferdemarkt-Comit^ ausgeietzten Prämien concurrirenden Pferde und Fohlen beginnt Montag den v. April, Vormittags 9 Uhr, in dem Hofe der Bl umenth«loschen Maschinenfabrik (Lagerhausstraße) und wird von den Mitgliedern der PrämiirungS-Commission geleitet und beauf- fichtigt. Die Anmeldung der zur Prämiirung bestimmten Thiere geschieht Sonntag den 8. April, Nachmittags 3—4^ Uhr, in dem in der Blumenthal'schen Fabrik befindlichen Ausknnfts-Vüreau, sowie Montag den 9* April, Vormittags 7J/2—9 Uhr, in dem am südlichen Eingänge zum Marktplatze befindlichen Protocvll-Büreau L o n y' s Bierkeller Sonntag den April: Brunnen-Direction C. Oppel & Co. in Friedrichshall be; Hildburghausen. gehört durch seinen Kochsalz-, Chlor- magneeium- und Bromgehalt zu den wirksamsten Europa’s und ich halte diese Mineralquelle für einen wahren Schatz, dessen hoher Werth von Jedem anerkannt werden muss, der durch den Gebrauch die trefflichen XV irkungen des Wassers kennen gelernt hat. Prof. Dr. Just, von Liebig. Bewährt und zuverlässig wirkend ist es bei: Verstopfung, Trägheit der Verdauung, Blähsucht, Verschleimung, Hämorrhoiden, Chronischen Magen- und Darm-Katarrhen, Frauenkrankheiten, Gicht, Blutwallungen, trüber Gemüthsstimmung. mangelnder Arbeitslust. Unreinigkeiten des Bluts und der Haut etc. Frische Füllung in allen Mineral- wa. aerhandlungen u. Apotheken. Llloks-Ameige. Verwandten, Freunden und Bekannten statt besonderer Mittheilung die Nachricht, dass unser guter, innigst geliebter Vater, Schwiegervater und Grossvater Herr Johannen Brainiii nach langem schweren Leiden heute Nachmittag V-2 ühr kurz vor seinem achtzigsten Geburtstage sanft entschlafen ist. Wir bitten um stille Theilnahme. Giessen, den 7. April 1877. Namens der Hinterbliebenen : Die concurrirenden Thiere müssen in dem bei den einzelnen Kategorieen angegebenen Alter stehen, nicht wir einem gesetzlichen oder sonstigen Fehler behaftet und von möglichst tadellosem Baue sein. Jeder Händler ooer Züchter darf von den einzelnen concurrirenden Thieren (Zuchtstuten, Fohl.n, Reitpferden) nur ein Stück, von Wagen- oder Zugpferden nur ein Paar der Commission vorführen. Pferde oder Fohl«.-.-, die in einer Kategorie concurrirt haben, werden in einer anderen nicht öugelaffen. Von der Concurrenz auSgeschlosien sind alle Thiere, welche bei dem vorjährigen Herbstmarkt dahier bereits Prämien erhalten haben. Schöne Aussicht. Heute Sonntag: (1901 8treic(j = (£oiicert der hiesigen llegimentsmusilr. Anfang Vz4 Uhr. — Entree 20 H. 1889) (?tite Weinresitarr ration, mit Weinhandlung verbunden, ist pachtweise zu übernehmen. Näheres Darmstädter p'serde- und Fohlen-Markt am 9. und 10. April 1877. (1864 Zu spät kommende Thiere werden nicht mehr zugelassen. Sämmtliche Pferde und Fohlen sind an der Hand vorznführen ; ob Reit Pferde auch geritten werden sollen, bestimmt die Prämiirungs-Commiisson. Der PrämiirungS-Commission steht eS frei, falls in einzelnen Kategorieen zu wenige prämilrungSsähigc Thiere concurriren sollten, etwa ausfallende Prä mien in anderen Kategorieen zu verwenden Sollte nach Aiisicht der Commission unter mehreren Concurrenten Gleichberechtigung bestehen, so entscheidet das Loos. Rach Entscheidung der Commission erhalten die prämiirten Thiere ihre Auszeichnung (Halsband). Der Verkäufer eines prämiirten Thieres ist verpflichtet, das gegebene Halsband dem Käufer zu überlasten. Nach erfolgter Zuerkennung sämmtlicher Preise werden die geschmückten Pferde und Fohlen zugleich mit den biö dahin zur Verloosung angekauften Thieren vom Marktplatz durch die Stadt und wieder zurück in den Hof der Blunn uthal'schen Fabrik geführt, wo den Besitzern die Prämien nebst Diplomen vom Vorsitzenden des CenrrabComitö's überreicht werden. Elgenthümer, welche verhindert sind, bei der Prämiirung in Selbstperson zu erscheinen, muffen durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte vertreten fein, andernfalls sie ihrer Prämien verlustig werden. Der Eintritt in den Blnmenthalstchen Hof, in welchem die Musterung zur Prämirung stattfindet, ist nur gegen Vorzeigen der Eintrittskarte gestattet. Das Betreten des zur Mnsteruitg eingezäunten Raumes ist außer den Mit gliedern der Prämlirungs-Commission nur den Besitzern der zur Coucurr^rz zu- gelastenen Thiere, sowie den Führern der letzteren gestattet. Darmstadt, im April 1877. Das Pferdemarkt Comit^. Anmerkung. Die Besucher des Marktes roerüen gebeten, de« Anordnungen der Prä- __u.iirungs Commissir n mit möglichstem ffntoeflenfommen Folge zu leisten. diese Weiber! (1742 Durch Attest der Heimathbehörde ober sonst glaubwürdigen haben dir Besitzer von Zuchtstuten und Fohlen (Kategorie I. II III.) bei An Für Schuhmacher! 1858) Einen guten Arbeiter sucht Schuhmachermcistkr Michel in her Neustadt. Mvntag Abend (18G6 Restauration Spies. 474) An» und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weißzeug, Betten, Gold und Silber, außer Cours gesetztem Gelde, alten Oelgemälden, Antt- quitäten, Kupfer, Messing, Zinn, Roßhaaren, Werg, Möbeln rc./bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193. neben dem .Gasthaus zum Löwens Vermierbungen. 1887) Eine schöne Stube zu vermiethen bei _________Conrad Noll Wittwr. 1891) Vor dem Wallthor, Parterre Wr. 181, sind zwei möblirte Zimmer an einzelne Herrn ,u vermiethen._________ 1896, Ein mödlntes Zimmer mit Cabi- net zu nermieth'n u-b fo<.Icldi zu beziehen bei Pb. M n I k o m e si u s, M ä': 4 b u rg. 1788, Ein möblirtes Zimmer intt'Cabt- net wird zu niiethen gesucht. Nähere Aus- kunft bei der Exped. b. Blits. 1905) Das von Herrn Gymnasial-Lehrer Doctor Schmidt seither bewohnte Logis ist wegen dessen Wegzug vor hier, anderweitig zu vermiethen. ______LouiS S ch ei d, Marburge,straße. 1871) Der dritte Stock in nreinem Haus« ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. ________________C b r. Schon bn ch. 1872, Zwei inetnandergehende ülöblirte Parterre-Zimmer zu vermiethen bei __F- Zö Her, Neustadt. 1876) Bet Frau Lauck. r t, in den-Haus des Herrn Lotz, ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. __Neichensand C 134. 1878) Ein möblirtes Siübch