mi> in Iid)1,b in d°- *n unb M*' bfI ^Zsndsrs^ _ Bnb »etanntm, »(,i Z; nW «** über die in den Jahren 1875 und 1876 von der Local-Polizei der Stadt Gießen angezeigten Verbrechen, Vergehen und Übertretungen. Gießen, am 6. Februar 1877. Großherzsgliche Polizeiverwaltung der Provinzial'Hauptstadt Gießen. Fresenius. 1. Wege, Körperverletzung ...... im Jahre im Jahre Übertrag im Jahre im Jahre 1875 8 1876 9 1875 795 1876 691 2. w Widerstand« gegen die Staatsgewalt 3 — 26. Wegen Bahnpolizeioergehsn .... 13 21 3. „ Diebstahl-...... 51 85 27. „ Führung ungesetzlicher Maaße . 3 8 4. , Betrug-, Unterschlagung ..... 21 24 28. „ Uebertretung der Marktordnung 16 2 5. , Sachbeschädigung ..... 34 8 29. „ Baupolizeioergehen .... 47 132 6. „ Kindesmords ...... -- 1 30. „ Gefährdung des Eisenbahnbetriebs — 1 7. „ Kuppelet ...... — 2 31. „ Feuerpolizeivergehen .... 30 52 8- Blutschande ...... 1 —' . 32. „ Feilhalten verfälschter Lebensmittel — 13 9. , widernatürlicher Unzucht .... — 1 33. „ Verkaufs unreifen Obstes 6 2 19. „ ConcubinatS ...... — 12 34. „ Ruhestörung und groben Unfugs 369 508 11. 12. 13. , Abtreibung der Leibesfrucht .... „ unsittlicher Handlungen .... , fahrlässiger Brandstiftung .... 4 2 1 2 35. „ unterlassener Verwahrung bissiger Hunde 36. „ unterlassener Verwahrung von Hunden bei auSge brochener Tollwuth .... 87 21 75 14. „ Bettelns ...... 216 249 37. „ Zweikampfs ..... — 2 15. N Hausfriedensbruch, Obdachlosigkeit 24 14 38. „ Verkaufs zu leichten Brods — 2 16. „ Beleidigung öffentlicher Diener 8 6 39. „ verbotenen Schießens .... — 20 17. „ Tragens verbotener Waffen .... 1 — 40. „ Uebertretung des Reichsimpfgesctzes — 22 18. „ verbotenen Spiels ..... 7 4 41. , Straßenpolizeivergchen .... 563 766 19. , gewerbsmäßiger Unzucht .... 9 — 42. „ unterlassener Fremdenanmeldung 118 146 20. „ unterlassener Fleischbeschau .... — 2 43. w unerlaubten Gewerbebetriebs 21 31 21. „ Thierquälerei ...... 21 54 44. „ Unterschlagung der Stempelsteuer — 10 22. w Störung der SonntagSfeier .... 8 39 45. „ Hundesteuerdefraudation 9 10 23. „ Völlerei ...... 21 24 46. , Octrotdefraudation .... — 11 24. „ Uebertretung der Feierabendstunde 347 148 47. „ unterlassener Fürsorge für Angehörige — 2 25. , unterlassener Beaufsichtigung von Vieh Summa: 9 795 6 691 48. w verschiedener sonstiger Vergehen Summa: 10 2087 14 2562 Gießen, den 5. Februar 1877. Das Großherzogliche Rentamt Gießen an sämmtliche Großherzogl. Bürgermeistereien Des Bezirks. Die Berichtigung der 1877er Jagd- und Fischereipächte, sowie der Handabgaben von Waldnebennutzungen pro IV. Quartal 1876 hat bis zum 25. b. Mts. bei Meldung der Mahnung anher zu geschehen, wovon Sie Ihren Gemeinde-Angehörigen in ortsüblicher Weise Kenntniß geben wollen. S ch l i e p h a ck e. p Hormitt««810 * DoliLi sH ex H ß ei l° iinl W Feuischland Darmstadt, 5. Februar. Die Nr. 7 des Großherzoglichen Regienmgs- blatts hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, den Ausschlag der zur Bestreitung der allgemeinen Bedürfniffe der evangelischen Kirche des Großherzogthums im Jahre 1877 erforderlichen Steuern betreffend. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Abänderung einiger Bestimmungen der Grundsätze für die Fixation der Bram steuer betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer, btt Vergütung für die in 1877 in Geld zu berichtigenden Besoldungs- und Penstons- Naturalieu betreffend. 4. Übersicht der im Jahre 1876 in den Irrenanstalten des Großherzogthums verpflegten Kranken. 5. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Worms, die Erhebung einer Umlage von den zum Friedhofs-Verbände Dalsheim gehörigen Israeliten betreffend. 6. Übersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Alsfeld. Rosenberg "• Eine vew"! "K 1 !«• <**, <*.a,»«' It b - - 7. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen von fremden Orden. 8. Ertheilung von Erfindungspatenten. 0. Namensveränderungen. 10. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 19. Jan. dem Schullehrer Johannes Hünergarth zu Zeil- bach die Gemeinde-Schulstelle zu Heidelbach, dem Schulverwalter Jacob Groß aus Ober-Hilbersheim die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Effenheim zu übertragen ; an dems. Tage dem zur Stelle eines ersten Hauptlehrers an der Volksschule zu Kürnbach präsentirten und nominirten seitherigen zweiten Hautztlehrer Johann Adam Weuger daselbst für diese Stelle die Allerhöchste Mitherrschastliche Bestätigung zu erlheilen; am 20. Jan. den Hossilber-Osficianten Georg Jöckel zum Hossilber-Verwalter, am 21. Jan. den Hofkutscher Georg Friedmann zum Hofstall-Fouragemeister zu ernennen; am 22. Jan. dem Schullehrer Johanne- Heinrich Schmidt zu Schlierbach die Gemeinde-Schulstelle zu Sickenhofen, Dem Schullehrer an der zweiten Gemeinde-Schulstelle zu Raunheim, Ludwig Bux- bäum, die erste Gemeinde-Schulstelle daselbst zu übertragen; am. 24. Jan. den Hofsaalwärter Adam Christ zum Hosküchenwärter zu ernennen. 11. Versetzungen in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 12. Jan. den Kreisarzt Dr. Richard Menzel zu Bingen auf sein Nachsuchen, am 15. Jan. den Hoffourier Johannes Vogel wegen vorgerückten Lebensalters und geschwächter Gesundheit unter Bezeugung der Allerhöchsten Zufriedenheit mit besten langjähriger, treuer Dienstsührung, sowie mit der Berechtigung, die Uniform der Hosofficianten forttragen zu dürfen, am 24. Jan. die Hosköchin Katharine Degent wegen geschwächter Gesundheit unter Bezmgung der Allerhöchsten Zufriedenheit mit deren langjähriger, guter Dienstsührung in den Ruhestand zu versetzen. 12. Eoncurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die mit einem Theologen zu besetzende erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Butzbach mit einem jähr- liehen Gehalt von 1371 JL 43 welcher sich durch von 5 zu 5 Jahren eintretende Alterszulagen bis zum Betrage von 171429 H erhöhen kann; die für diesmal mit einem seminaristisch gebildeten Lehrer zu besetzende zweite Gemetnde-Schulstelle zu Zwingenberg mit einem jährlichen Gehalt von 838 32 ; die erste Gemeinde-Schulstelle zu Groß-Linden, im Kreise Gießen, mit einem jährlichen Gehalt von 857 12 Darmstadt, 5. Februar. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurde, nach Ankündigung neuer Einläufe, von welchen wir den Antrag Kugler ans Einrichtung einer Güter-Station in Egelsbach und den Antrag Kugler und Weber wegen schleunigster Vorlage von Bau-Ordnungen für die stabte hervorheben , zunächst die Interpellation Hirschhorn, betr. die Ausführung des Reichs-Eivilehegesetzes, vom Ministerialrath Hallwachs dahin beantwortet, daß die Anordnung des Ministeriums, wonach in den rechtsrheinischen Provinzen die Eheschließenden vor der Trauung auch fernerhin Erklärung darüber abzugeben haben, ob sie Ehe-Pakten errichten oder auf das geltende Land-Recht Heirathen wollen, widrigenfalls ihnen die nöthige Bescheinigung nicht ertheilt werde, nicht im Widerspruch mit § 38 des Gesetzes stehe. In der hierauf folgenden Debatte sprachen sich die Abgg. Hirschhorn, v. Rabenau, Königer, Schröcer, Dumont und Weber entschieden gegen diese Auffassung aus, während Abg. Maurer, Ministerialrath Hallwachs und Ministerial-Präsident Kempfs die erstere Ansicht vertheidtgten. Letzterer sagte übrigens eine wiederholte Prüfung der Frage zu, falls demnächst ein Antrag hierauf gestellt werde. Nunmehr wurde in die zweite Berathung des Gesetzes über die Volksschullehrer-Gebalte eingerreten. Von dem Abg. v. Wedekind (Darmstadt) und Genossen sind zu den drei ersten Artikeln Anträge gestellt, welche zwischen den den Lehrern ungünstigeren Bestimmungen der zweiten Lesung und denen der Regierungsvorlage, bezw. des Ausschusses, vermitteln sollen; außerdem sind eine Reihe sonstiger Anträge etugrbracht. Nach längerer Debatte ergibt die namentliche Abstimmung zu Art. 1, daß 25 Stimmen für das Verbleiben bei dem Beschluffe der ersten Lesung, nur 19 für die günstigeren Bestimmungen sind. Im letzteren Sinne stimmten: Ällmann, Dittmar, Falk, Hörz, Hallwachs, Heinzerling, Hirschhorn, Jöckel, Jost (Heppenheim), Königer, Martin, Maurer, Matty, Scriba, Keller, Usinger. v. Wedekind (Darmstadt), Welcker, Wolsskehl, im ersteren: Büchner, Conradi, Dumont, Eüenberger, Frank, Heidei reich, Jost (Allertshofen), Kugler, List, Möllinger, Pfannstiel, v. Rabenau, Stnrmfels, Schmalbach, Schröder, Schulze, Stephan (Osthofen und Heßlach), Theobald, Wadsack, Weber, v. Wedekind (Hiltersklingen), Weith, Wolz, Weyrauch. Die übrigen Artikel wurden wesentlich im Sinne der ersten Lesung angenommen. Berlin, 5. Februar. In der heutigen Sitzung des Herrenhauses wurde der Gesetz-Entwurf über die Aufhebung des Lehens-Verbandes im Geltungsbereiche des ostpreußischen Rechtes nach den vom Grasen Lippe gestellten Anträgen angenommen. Demnächst folgte die Interpellation des Grasen Schulcnberg- Beezendorf: welche Schritte die Negierung zu thun beabsichtige, um dem Anträge des hannoverschen Provinzial-Landtages wegen Aufhebung der über das Vermögen des Königs Georg verhängten Sequestration Folge zu geben. Nach- dem Fürst Bismarck erklärt hatte, die Regierung sei bereit, die Interpellation sofort zu beantworten, begründete Graf Schulenburg dieselbe in ausführlichster Weise, indem er zugleich für die Sache des Königs Georg eintrat. Hierauf erwiderte der Regierungs - Commissär Tiedemann, die Regierung erachte zwar den jetzigen Zustand als einen provisorischen und wünsche deffen baldiges Aufhören, erachte indeffen den Zeitpunkt dazu noch nicht für gekommen. Die Regierung verstehe wohl den Antrag des hannoverschen Provinzial-Landtages, nicht aber den Standpunkt von dem aus der Antrag hier im Hause reprodu- ctrt werde. Sie halte den jetzigen Zustand aufrecht im allgemeinen großen preußischen Jutereffe; die Agitationen der Welfen-Partei dauerten fort und würden sich noch steigern, wenn die Mittel dazu geboten würden. Nach Verlesung einer Reihe von Zeitungs-Artikeln und anderen Kundgebungen schloß der Commiffär mit folgenden Ausführungen: Durch alle diese Aeußerungen geht die Tendenz, Hannover als selbstständigen Staat unter der Herrschaft der W'l- feil herzustellen. Die Regierung sprach mit der Bewilligung der Dotation für König Georg zugleich die Hoffnung aus, die Dotation werde nicht zu Machinationen gegen Preußen führen; darin habe sich dieselbe einmal getäuscht, und wolle man keine zweite Täuschung erfahren. Sie wünsche gleich dem hannoverschen Landtag die Herstellung des Friedens und werde, wenn König Georg die Hand entgegenrciche, selbige ergreifen, sobald die nöthtgen Bürgschaften gegeben würden für Einhaltung der Versprechungen. So lange aber die Welfen-Partei fortwährend Krieg gegen Preußen schüre und durch Hetzartikel Haß gegen diese Macht anzufachen suche, so lange werde die Regierung die in ihre Hand gelegte Macht nicht fahren lasten. — Nächste Sitzung morgen. — Gegenüber mehrfach verbreiteten Nachrichten, daß zwischen dem deutschen Reich und den Tonga-Inseln ein Vertrag über Abtretung eines Hafen« abgcschlosten sei, erklärt der „Reichs-Auz." : Es ist richtig, daß am 1. Novem ber 1876 ein Freundschafts-Vertrag abgeschlossen worden ist, der Deutschland dort die Rechte der meistbegünstigten Nation einräumt. Um den zum Schutze der deutschen Jntereffen in der Südsee verkehrenden deutschen Kriegsschiffen die Beschaffung ihres Kohlenbedarfs zu ermöglichen, sicherte der König von Tonga gleichzeitig, unter voller Wahrung der Landeshoheit, das Recht zur Benutzung von Terrain für eine Kohlenstation auf der Vävao-Gruppe zu. Von Abtretung eines Hafens oder der Landeshoheit über einen solchen war keine Rede. Solche Angaben sind ebenso unbegründet, wie die zeitweilig i» Kurs gesetzten Nachrichten über angebliche Absichten Deutschlands auf Anlegung von Colonieen in fremden Welttbeilen. — Der bekannte Statistiker Dr. Otto Hübner ist gestern früh hierselbst gestorben. Berlin, 6. F bruar. Das Herrenhaus hat heute vier kleinere, von dem Abgeordnetenhaus bereits genehmigte Gesetz-Entwürfe unverändert angenommen und bie seitherigen Mitglieder der statistischen Central-Eommission und der Staatsschulden-Commission wiedergewählt. Hesterreich. Wien, 5. Februar. Der „Preste" zufolge wäre die Antwort der Pforte aus das Ansuchen Serbiens, betr. die Zurücknahme ter Garantie-Forderungen noch nicht erfolgt. — Das Consortium, welches die neue Goldrente übernommen, hat den effectiven Goldbetrag für 40 Millionen Gulden Goldrente in die Staatskaste eingezahlt. Wien, 5. Februar. Jgnatieff bleibt drei Tage in Wien. Er soll eine Audienz beim Kaiser nehmen. Bezügliche specielle Instructionen sind bei No.vi- koff eingetroffen.. Pesth. Das antirussische Manifest der kroatischen Universitäts-Jugend in Agram hat in Ungarn einen großen Eindruck hervorgerufen, um so mehr, da diese Kundgebung ganz unverhofft kam und man hier auf diese ungarfreund- liche Gesinnung der Kroaten gar nicht gefaßt war. Bekanntlich hatt.- der Moskauer Universitäts-Proseffor Majkov in einem russischen Blatte die Kroaten als Feinde der „slavischen Idee" und der türkischen Slaven bezeichnet. Diesem Angriffe gilt die Antwort der Agramer Jugend, sie bildet eine entschiedene Verurtheilung der Bestrebungen Rußlands. Bezüglich der von Rußland angeblich unterstützten Zukunftspläne der Serben erklären die Kroaten, daß eher die Samojeden über „alle Reuffcn" herrschen werden, als die Serben über die mohamed. Kroaten der Türkei. Die „Humanitäts-Heuchelei" Rußland- wird mit den Worten abgefertigt: „Der Zustand der türkischen Christen ist zwar ein trauriger, aber vielleicht ein besserer, als der, in welchem die Unterthanen Rußlands leben. Man könnte nur dann glauben, daß Rußland da- Loos der türkischen Christen verbeffern will, wenn es erst die Lage seiner eigenen Unterthanen verbessert hätte." Diese Kundgebung fand in Kroatien lauten Widerhall, und es läßt sich nicht leugnen, daß dieser Absagebrief der jungen Generation Kroatiens für die Zukunft Ungarns ein Ereigniß von einiger Bedeutung ist. KranLreiH. Paris, 5. Februar. Der „Temps" bringt die Nachricht, die russische Regierung habe Befehl ertheilt, daß 150,000 Reservisten auf Kischenew in Marsch gesetzt werden und daselbst vor dem 1. März eintreffen sollten. — Laut Depeschen aus Jassy hat sich dort und in Urgheni eine russische Militär- Commission niedeigelaffen, welche mit Vorbereitungen zum Transport von Lebensmitteln auf den rumänischen Eisenbahnen beauftragt ist. Ein russisches Magazin soll in Jaffy selbst errichtet werden. Die russische Armee am Pruth soll auf 400,000 Mann gebracht werden, worunter 100,000 Mann Reserve. — Die Türken bilden dem Vernehmen nach ein Lager von 50,000 Mann in Silistria. — Das „Journal des D6bats" kann seinen Verdruß nicht mehr verbergen, daß die Ausstellung von 1878 im In- und Auslande mehr und mehr auf ganz unerwartete Hinderniffe und Abneigungen stößt. Von England erwartet das Organ des Finanz Ministers, daß die kürzlich erfolgte Ernennung der königlichen Commission „allen böswilligen Erfindungen ein Ende machen werde." Bei.den auswärtigen Blättern, die nicht für daS Unternehmen wirken, ist es Helle „Schadenfreude", bei den französischen, welche die Bemerkungen auswärtiger Blätter abdrucken, ist es der pure „Neid" auf den Glanz, welche der Republik aus der Weltausstellung erwachsen könne. Besonders den Bouapar- tistcn wird dieser unpatriotijche Neid in's Gewiffen geschoben: „Die versteckten Angriffe auf die Ausstellung werden dem Ruhme Frankreichs im Auslande schaden," lautet der Schluß dieser Polemik, über die sich nur sagen läßt, daß ihre Argumente ächt französisch sind. Paris, 5. Februar. Marquis Salisbury ist auf der Durchreise nach London hier eingetroffen. — In einem Artikel des „Moniteur" heißt es über die russische Circular-Depesche: dieselbe scheine das Mißtrauen und die pessimistischen Anschauungen der „Times" nicht zu rechtfertigen. Die orientalische Frage müsse eine europäische blechen, deshalb erwüchsen aus derselben auch für Rußland keine Verantwortlichkeit oder sonstige Pflichten, welche von denen der übrigen Staaten verschieden seien. Die Depesche verletze nicht irgend welches durch die Conferenz festgestelltes Princip. — Nach einer Depesche der „Agence Havas" aus Ragusa hätte der Fürst von Montenegro sich gegenüber der Pforte bereit erklärt, birecte Verhandlungen über den Friedensschluß einzngehen. Paris, 6. Februar. Da- „Echo universel" bringt eine Correspondenz aus Rom, welche gefährliche Umtriebe Rouher's in Florenz und Rom signali- sirt, nämlich zu Gunsten der Candidatur des Cardinals Bonaparte aus den päpstlichen Stuhl. Petersburg, 4. Februar. Der heutige „Regier.-Anz." bringt genaue Daten über den Gesundheitszustand der Süd-Armee, aus denen sich ergibt, daß von 180,000 Mann nur 1889 erkrankten, mithin nur 1 pCt. des Bestandes; diese Ziffer sei als eine ungünstige nicht anzusehen; eS bleibe nur zu wünschen, daß auch künftig das Procenkverhältniß der Erkrankungen nicht zunehme. -rirkei. Konstantinopel, 6. Februar. Nach der feierlichen Verlesung des Hat, welcher die Ernennung Edhem PaschaS zum Großvezir enthält, wurden noch folgende weitere Ernennungen verkündigt: Ali Pascha zum Gouverneur' von Adrianopel, Ahmet Vifik Effendi zum Präsidenten der Depatirten-Kamnier, Kurschid Pascha zum Musteschar des Großoezirats und Ohanes Lakis zum Musteschar des Unterrichts-Ministeriums. — Midhat Pascha wurde durch einen Adjutanten des Sultans in'S Palais berufen und von dort sofort an Bord der kaiserlichen Jacht „Jzzedin" gebracht, welche sogleich in das mittelländische Meer absnhr, um Midhat Pascha außerhalb des türkischen Gebiets zu bringen. Man glaubt, Midhat werde in Syra gelandet werden. Lolkal-Notij. Gießen, 7. Februar. Auszug au« dem Sitzungsprotokoll der Stadwerordneten- Versammlung am 1. Februar 187 7. * Von Gr. Kreisbauamt Gießen kam ein an Gr. Bürgermeisterei gerichtete« Schreiben zur Vorlage, in welchem dasselbe anführt, daß es für die Stellung de« im Frühjahr in Ausführung zu bringenden neuen UniversitätSgebüudrS jetzt schon zu wissen nothwendig hade, ob etwa wie unter Anderem tn Vorschlag gekommen, »or demselben da« Liebtgßdenkmal aufgestellt werden solle. In diesem Falle müßte nämlich da« Gebäude einen größeren Abstand von der Straße erhalten u. s. w- und der diesen Abstand 6otbtn ßfri ur äSS ’ Itf: Warient »laus «oii S"8lan_ 7gj[(|t(. ’Jl.'V1 LMlkomsponbrntei ».Nh von Vitlenseld. ben hinterlassene' Mtenjahren. Lose lir.tr MttenkorpS- 1 Errichte au« dem Th> ünl Akten von Mart Mcinungen im Jal - MitSrischer Unvi tMizzen und Ertnn kte grau HosrWn. Silber mit Staffage markt. - Bilderrüths Illustrationen: der iolbttt. Hemüld (8. Schlesinger in C W Peter-Paulgarde Hrolmg. — Raaf's S-°"" ••".««■’S! »Er- Kruchtmärkte Für. Girtzen Alsfeld Gründer- LauterbaL Mainz 3. 3. Normei 1*1 b Tfnni,faaä 6ct ** Gießen, Kotilaj b,n । taSÄ A- 6rf Nadel j8Qüi 1059 RS: Frucht- und Ntehlpreise in versoffener Woche von nachdcnannten Orten und Fruchtmarkten- Kartoffeln. Wicken. Linsen. Grbsen M^P. MP. M M-' M- M. WC- IV2 87 -1= 1 geben im 926 Raummeter 5370 594 Wilh. Klee. 356) Auf dem Markt 4 4 Auf dem Markt Auf dem Markt 62 50 MüHerrschen Hause am Seltersberg. 18 10 Auf dem Markt Mtt.- preis Mit.- preis Bauhotz Versteigerung. Dienstag den 13 Februar d. I sollen in dem Waldgtrmeser Gemeindewald, District Steinshart, versteigert werden: 92 Eichen-Baustämme von 3—12 Meter Länge und 30—50 Centimtr. Durchmesser = 85 Festmeter, 13 Buchen Stämme von 10 Mtr. Länge und 18—27 Zentimeter Durchmesser = 3 Festmeter. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr bei der 4% Kubikmeter, Nadel Derbstangen, mit 53,78 Kbrntr-, 5 12,50 Holzversteigerung. Mittwoch den 14. b Mts., Vormittags um 10 Uhr, werden dahier 160 Raummeter Buchenscheitholz I. Classe, zur Lieferung öffentlich versteigert- Marienschloß, den 5. Februar 1877. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. S c r i b a. (721 Theater. Nächsten Sonntag, den 11- Fedr. eröffnet Herr Dir. Kurde vom Thaliatheater in München seine Saison. — Prüfen wir die Verhältnisse, die einem günstigen Theaterbesuche zu Grunde liegen müssen, so drängt uns allerdings die U-berzeugung auf, daß die gegenwärtige geschäftliche Lage wenig Chancen für einen zahlreichen und der Größe unserer Stadt würdigen Besuch bieten. Indessen soll diese unsere Meinung und Ansicht durchaus fierrn Kurde in seinen Bestrebungen nicht entmutigen, im Gegentheil, wir möchten den neuen Directsr mit seiner Gesellschaft auf's Beste empfehlen. Die vor uns liegenden Zeugnisse seiner Directionsführung sind glänzend und überraschend gleichmäßig günstig; alle sprech-n sich dahin aus, daß Hrn. K urd e's Geschäftsleitung durchaus nicht mit derjenigen reisenden Gesellschaften zu vergleichen sei, im Gegenlheile strebe Hr. Kurde nach besten Krästen nach einem höheren Ziele der Kunst- Die Garderobe sei glänzend und die Leistungen der Hauptfächer seien würdig auf ersten Theatern zu erscheinen, und in den zweiten Fächern seien durchaus tüchtige Kräfte. Hr. Kurde, Schüler Heinrich Loube's, war früher in Leipzig, Wien, Prag, Brünn, Reg.nsburg, Augsburg ic. engagirt und gilt in der Theaterwelt als eine sehr tüchtig, beliebte Persönlichkeit- Fr. Kurde, eine schöne Erscheinung mit brillanter Stimme und tüchttaer Schulung, Schülerin der Wiener Hofoper, die Perle dec Gesellschaft, zahlt zu den renommirtesten Operettensängerinnen Deutschlands. Fr. Weber, nne komische Alte xar excellence, könnte jeder Hofbühne Ehre machen, Frl- Eich berg eine «mutige, höchst tülentirte Liebhaberin, ebenso Frl. Widmann eine sympathische Erscheinung in munteren Rollen. Von den Herren ragt der Komiker, Hr- Wittheim, durch scharfe Charakteristik und urkomische Behandlung seiner Rollen hervor, ebenso ist Hr. Lange ein Tenorist mit entsprechender Stimme und Hr Manussi ein vortrefflicher Liebhaber. Nach alledem müssen wir gesteben, daß Hr. Kurde tüchtige Anstrengungen macht, um eine Gießen würdige Gesellschaft zu Stande zu bringen und wünschen wir ihm von ganzem Heizen Glück und die größte Theilnahme Seitens unsere« theatcrl'ebmden Publikums. - --S-- Keitgeöotenes. 710) Noch mehrere wenig gebrauchte Oefen verschiedener Größe billig abzu- 5 2 4 7 - Normalgewicht per Malter: Die Erb en, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mcs! 140 Pfund. Bau- und Nutzholz- Versteigerung in der Oberförsterei Treis a. d. Lda. Mittwoch den 14. d MtS und erforderlichen Falls ben folgenden Tag werden im Domanialwald - District Scheit bei 688) Eine Partie gute Spritfässer billig zu vn kaufen bei M. Rosenthal. Alle Lorten Rund' schrlstfedern ncbst der Anleitung zum Selbstunterricht und zum Gebrauch in Schulen zu Verlagspreisen stets vorräthig bei (604 A.I. Balser, Mäusburg. Treis a. d. 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Originalzeichnung von Th- Breidwiser. — Altdeutsche Sprüche auf der Wartburg. VII. Originalzeichnung von C E- Döpler. — Unterhaltung zwischen rumänischen Ministern und Senatoren. Nach einer Skizze unseres SpecialzeichncrS.— Aus meinen Kadettenjahren. Von Johannes van Dewall. Fünf Bilder. — Der letzte deutsche Jäger: Neue Treibjagd-Methode; Mit dem Schulmeister auf der Eberjagd; Wieder aufgelebt! Von C. Rechlin. — Rauchzimmer der rumänischen Abgeordneten. Rach einer Skizze unseres Specialzeichners. — An der Quelle. Zeichnung von K. Bod- ,71 er. — Italienisches Mädchen. Gemälde von Böhm Nach Prang's amerikanischem Chrorno im Verlag von Karl Hermann Meyer in Berlin. — Sitzung der rumänischen Abgeordneten am Tage der Anklage der alten konservativen Minister. Nack einer Skizze unseres Specialzeichners- — Arnoldstein in Kärnthen. Originalzeichnvng. — Raaf'S Mine betet „Halles. Originalzeichnung von M- Oppenheim. — Die Abenteuer eines Berichterstatters auf dem serbisch-türkischen Kriegsschauplatz. Humoreske unseres Spezialzeichners. _______________ Versteigerungen. Holzversteigerung int Gießener Stadtwalde. Montag den 12. Februar 1877, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in den Di- stricteu Hegstrauch und Katharinenhütte, nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: L" B. B au-, Werk- und Nutzholz: 691 Kiefern - und Fichten - Stämme, mit 186,79 Festmeter, 1059 Kiefern- und Fichten - Stangen, mit 74,04 Festmeter, darunter s. g. Spalicr- holz- Die Zusammenkunft ist am alten Steinbacher Weg am Eingang in den Wald. Gießen, den 7. Februar 1877. (727 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bram m. Nadel 18 177 137 Markwtese. Der Bürgermeister: Kraft. Trauben-Brust-Syrup mit Fenchelhouig, (331 in frischer Füllung, die Flasche ä 1 und V/i Mark, zu haben bei C. F- S e m m t e r. *lt Nrity, di- riÄ, ** «uf Kisch« in «nttiffen füllt«. - >eiu ««russische Militär, den lum Transport von jftragt ist. Ein russisches ruW Armee am Pruth 100,000 Mann Reserve. zer von 50,000 Mann in joyn * V* ' mt,-rechende Platz °«r btmfdbe« würde altzdann von der St«dt Gießen °l» eff-niUcher >u unterhnUen und d-tzholb an diese fiefltn U-berlossune einer gleich großen gliche »n der Ludwiasstr-ß- für die demnächst,ge Erbauung eines chemischen Laboratorium« !nd phvsieaU ch.n Cabin-tr abjutre-en fein. Mit höherer Autorisation «olle Gr. Kreis- bauQtnl anfiaflen, ob das Denkmal überhaupt vor dem Unioersiiatsgebäude und in der anaettbenen Stellung errichtet werden solle und ob von Setten der Stadt auf die tauschweise Abtretung deS Geländes an der LudwigSstraße eintzegangen werdc^ Nachdem die Stadtverordneten-Versammlung ^se Angelegenheit in Erwägung fleigtiCn und namentlich von den bei Errichtung des Denkmals in Betracht tominenben mlühcn Einsicht genommen und darüber auch die Ansicht ^errenk aNaurath Nitgen d B mrath Holzapfel gehört hatte, ist sich für Ablehnuns des proponirten Tausches und gegen die Errichtung de« Denkmals in der Ludwigsstraße ausgesprochen worden R allebrer Bayrer, welcher auch den Zeichnenunterricht an der höheren Mädchenschule ertheilt, hat um Entbindung von dieser Stelle nachgesucht. Es foU nun beantrag werden, daß ein besonderer Zeichnenlehrer für bte Stadt definitiv angestellt und die S'llle mit einem Gehalt von 2400 ausgefchrieben wird. 3 >Jßeaen Ueberfüllung der 4. Klaffe der Stadtknabenschule wurde deren Thei- lung beschlossenundsoll für die hierdurch entstehende 5. Klasse ein Vicar mit 860 °"4° Herr° Fe?sing bk erledigte Stelle als Leichenhausarzt für die Stadt o^^^nmren Befürwortung der rorgelegten Baugesuche der Herren Wil- belm Seuling, Dr. Otto Di^ffenbach und Nicolaus Wendel ausgesprochen. 6. Tue zu 930 JL veranschlagte Auffüllung des Hofs bei der neuen Realschule würbe ® wurden zwei Restanten die zur Siadtkasse schuldigen Comrnu- nalsteuerbeträge mit Rücksicht auf ihre Verhältnisse erlassen. 8. Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gießen für das 3a&r 1877 wurde von dem Herrn Bürgermeister vorgelegt und derselbe wie beantragt der Finanz- und Baudeputation zur Prüfung übergeben. Herr Hornberger erklärte sich bereit, hierbei den Vorsitz zu übernebmen. ______ 1MüHi. ....... ifülich-» »>.. Ir Mit.- preis MP. Literarische-. Soeben ging unS daS achte Heft deS neunzehnten Jahrgangs von^lieber Sanb ^nb Meer^ (Stuttgart, Verlag von Eduard Hallberger) zu und führen wir dessen Luüerst mannigfaltigen und interessanten Inhalt hier an. rfn ri B Tert: Marienthal. Erzählung von Levin Schücking. Fortsetzung. — Großfürst Nikolaus von Rußland und die große Parade in St. Petersburg. Pompejanische Toilette. Von R--B- - Ein Asyl für Obdachlose in Wien. Von S. - Briefe unseres Spezialkorrespondenten. - Nstizblätter. - Aus dem unteren Innthal. Von L. Her- «arth von Bittenfeld. II. — Genrebilder au« dem jüdischen Familienleben. Von Mosenthal. II. Raas'S Mine. Schluß- - Das Jahr^1813. Mein erster Feldzug. Aus ben hinterlassenen Memoiren Heinrich Marr'S von Elrsaveth Marr. — meinen Kadettenjahren. Lose Blätter von Johannes van Dewall. 16. 17. Em Tag im bet» liner Kadettenkorps. L II - Der letzte deutsche Jager Von W- v. Dünheirn. II. - Berichte au5 dem Theater für die, welche es nicht besuchen. .^era, Xrafiobte tn fünf Akten von Martin Greif. - Uebersicht über die ^hauptsächlichsten astronornffchen Erickeinunaen im Jahre 1877. — An der Quelle. — Italienische Schönheit. Von R.-B — Militärischer Unverstand- Allerlei Plaudereien von W. von Dünheirn. VII. — Por- trätskizzen und Erinnerungen. Lose Blätter von Elise Polko. VIII. Epheublätter. Die F-.su Hofräthin. Eine Jugenderinnerung. - Oefterreich-U garn im Panoicuna Bilder mit Staffage von Heinrich No^. 1. Arnoldstein. — Zeitchronik. — Vom Büchermarkt. - Bilderräthsel. — Schach. - Charade. - Briefmappe. Illustrationen: Großfürst N kolau« von Rußland. — Pompejsnische Dame bei her Toilette. Gemälde von A- Vers. Nach einer Photographie von I. Laurent L Comp. lB- Schlesinger in Stuttgart.) — Revue über das Zarskoe-Selo'sche Jägerregiment und di-- Peter-Paulgarde vor dem Kaiser von Rußland. Originalzeichnuna von Gustav "BroUng. — Raaf's Mine- Der alte Reinach kondolirt dem trauernden Raaf und ierbru^ nicht mchr veckr- lande mehr und mehr auf Von England erwartet erfolgte Ernennung der ein Ende machen werde." nternehmeii wirken, ist es die Stmtrfuii^en aiMr» f den Älanz, welch- der ^chvlren: „Die versteiften Frankreichs im Auslande ! sich nur fajen läßt, daß st auf der Durchreife nach /Moniteur" heißt es über Mißtrauen und die pefst- artigen. Die orientalische en aus derselben auch für ttn, welche von denen der , erletze nicht irgend welches itt, bittet. brinjt eine N-rwj »»d Dinali aui b ld"" u"Mtät«o b-j-ichm belei" Über die -Vä*- 6,anb d»r L°°s btt” . lln,tr etäe”tn Untertanen IUI'M Seneratton !ei Bedeutung ist. Mit.- preis MP. Jeinstes Schweineschmatz empfiehlt (191 Carl Hoffmann. Walzen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Mainzer und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd., die von Grünb er g zu 50 Klgr- Schiffisbericlit. Mttgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in G i e ß e n. v r m t Newy 0 rk, 6. Februar- (Per transatlantischen Telegraph). Das Postdampf- schiff Rhein, Capt. H. C. Franke, vorn Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 20. Januar von Bremen und am 23. Januar von Southampton abgegangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten hier angekommen.________________________ Das Bureau für Stellenvermittelung des Kaufmännischen Vereins in Frankfurt a. 1. besetzte im vorigen Jahre, trotz der andauernden Geschästsstockimg circa 900 CornmiH- und Lehrlingsstellen. (394 LachssoreUen empfiehlt 228) Emil Fischbach. Monogramms (473 auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 50 Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenplatz im Blumengeschäft. Marinirte Häringe empfiehlt 515) ®fl- Wilh. Wctdig» Fruchtmärkte Febr. Watzen. Korn. Gerfte. Ekpelz. Hafer. Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mrtt- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit-- preis Auf dem Markt Mit.- preis aul-l gef- | verk. M a « Q M P *2“^ u « I , iverk. M P. f auf- gef. p M P a « 1 , । verk. M P. M M. M. M- M. M. M. M. M. M G ießcn Alsfeld — 10 10 24 — 7 7 20 25 3«/2 3‘/4 17 — — — — 20 20 16 Grünberg 3. 165 12 27 — 26 10 25 — 9 8 34 — — — — — 55 8 77 La uter back 3. _ — — — — — — — — — — — — — — — — 1,io 16 — Mainz — — 25 — — 10 16 52 — 4 14 86 — — — — — 1 10 — Carneval-Vereiii „Türkei 729) Der Vorstand empfehlen Gießen, den 5. 697) Abends 8 Uhr. (730 731) Gefchw. Heerz, Neuenweg. in Darmstadt (275 icbaction: 9f. Scheyda. — Druck und Verlag der Vrübl'schen Univ^Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Carnevalverein Türkei Freitag den 9. Februar, 718) frin tüchtiges D^ädchen, welches auch etwas Kochen verstebt, wird noch wärt? okluckt. Wo ? socit die Erp- d. Bl. liefern, tm Bedarfsfälle um geneigte Beachtung. Februar 1877. (342 Moritz G-regori L Sohn. 613) Ein Laden mH Wohnung per Juli, Blugust oder September zu mietben gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Chiffre . H an die Erv dition dieses Blattes. Am Fastnaclitsdieiistag, den 13. Februar in WenzeFs Saal: Verloosung von ungeheuren Werthgegenständen unh Banket mit Damen. Anfang 7 Uhr. Mit Hochachtung ergebenst ISci'iimim <*<*ri<‘lie int Mlchen bei Karl luljr int Stern Generalversammlung. Tagesordnung: Den Fastnachtszug betreffend.*^ Sämmtliche Mitglieder und Theilnehmer am Huae sind gebetensich pünktlich einzufinden. Der Vorstand des Carnevaloereins Türkei. Anfang Abends 7 Uhr Geheimkarten hierzu für Mitglieder werden durch Herrn HV. Klöpper ausgegeben. Geheimkarten für Damen nur gegen Vorzeigen der Legitimationsscheinc und Entrichtung von 40 Pfennigen ebendaselbst. Entree für Nichtmitglieder 3 Mark. ThüringerJftinstfärßcret, -Königsfec Musterkarte der neuesten Farben! Aufträge vermitteln unentgeldlich einem geehrten Publikum hierdurch ergebenst anzuzeigen und bittet, unter der Zusicherung: bei civilen Preisen etwas wirklich Gutes und Gediegenes zu ~ Geschäfts - Eröffnung Unterzeichneter erlaubt sich die heute erfolgte Eröffnung seines Tuch- tl Herren-Garderohe-Geschäfis. sowie Lager in Herren-Wäsche Schulstrasse B. 19, vermischte Anzeigen. 725) In der Nähe deS Linden- oder Kirchenplätzes wird eine Wohnung zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Chiffre H. B. an die Exped. d. Bltts- Zugelaufen ein schwarzer Pusttinit weißer Brust. Derselbe kann gegen Erstattung der JnsertionS- gebühren und des FUttergeldeS bet -Portier Haas in Sich abgeholt werden. (723 Verli», 5' Borarbtitfii für $eT mb «b <« Ä "iS letotn Ung IttötP. kül'Il, ttWlatl hjition, drrgestalt, ' einen Meter beträgt hnßtllung der Ttro lufwanb ist auf 8,4 von Mstlu, wenig okndere Vedürsntste Berlin, 5.' M 7. (westfälischer lkhkn Köln unb Fra Berlin, 6. unb Virchow in di jirriten Derathung well fit Erinnerung« tzkbt hervor, man 1 machen; sollten würden sie natürlich Iahrr 1866 hätten güänB unb Lrept unbeschabet bei tlt Jahre 1866 Asst dauert fort. Berlin, 6. läge des Gese^En erfolgen. Dem La der Lerwindung d Lahnen zugehen. - dm Reichstag auf Posen, 7. Hras Ledochomki üder Vorladungen Hanau, 6. mann Weigel, der ' hervorragende Siel! Nachricht bestätig« den Reichstag wdß .... Münchs *" d-s Aktion ™ B'i!,u!rung bei Dresden, „j""- «»ftatfrt i M«rane, j *11" Bnck, "b,bal «ufgeHeat 611) Zur Anfertigung von Bauplänen und Kostenvoranschlägen, sowie zur Ueberwachnng und Leitung von Dau- aussührungeu empfiehlt sich F. Kranz, Architekt. Wohnung: bei Conditor Kinkel, Schulstroße. »■ 71 fei?' ltlen LZ»! »«:*<- -> e_______ 794) Ein Mädchen von Ausmärtv suUt eine Stelle in einem Ladengeschäft oder In einer Familie zur Beauisicktigung größerer Kinder- Näheres in der Expedition dieses Blattes. ! (IüHüiii jlntlutt u.™ itöofpf) Dresses versendet zu billigen Dtiethpreisen Costüme aller Genres von einfachster bis zur elegantesten Ausführung für Damen und Herren. — Anfertigung von Costümen auf Wunsch mit Zurücknahme nach Gebrauch. Uebernabme der costümiellen Ausstattung von Quadrillen, Zügen, Tableaus. vivants. 720) Von So- nabend den 10. d. Mts. Morgens 9 bis Montaa den 12. Abends bin ich bür im .Hotel zum Rappen" zur Heilig der Beuche und Mutter-Vorfälle, ohn§ inner liche Apparate, anroefenb. (Zahlung nur nach Erfolg.) Behandlung für Bandwurm, inner liche unb äußerliche Krankheiten. R. Ahrens aus Hamburg. Samstag den 10. Februar in Wensel’® Saal t Maskcnfall 728) Ein braves reinliches Mädchen wird gegen guten Lohn baldigst in Dienst gesucht. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. Köln-Gießener Dahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6<‘, 12, 4«. Dillenburg 6", 12, 4«, 9«. (11 Tiegen 6", 12. Wetzlar 6«, 8«, 9», 12, 4", 7°, 9$. «0 .001 n' Permietyungen. 724) Ein Zimmer für einen Arbeiter zu vermiethen. WetzfteinSgasse A. 46.__ 719) DaS seither von Herrn Max Pilger bewohnte Logis ist auf 1. April anderweit zu vermiethen. Christian Faß, Bäcker, _________________Neue-BSue B- 81. 695) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen. Seltersweg C. 72. '.3?6) Die' WollmHg des Herrn Lehrer Aubel ist' anMl^eit^ zu' vermiethen urtb am 15. April zu beziehen. I)r. Kö n iger, Grünbergerstraße. Dettzwilche, SBardtcnfc, Federlciuen, Rvulcaux- zeuge, Möbetdamaste, ^«sttrppiebe am Stück uno atgk- paßt, staubfreie Bettfedern und Flaun-en, Rvßhaare, empfehle wegen zu großer Vorräthc zu Inventurp rc ise n. Anch besorge die Kiesernng vollständiger Betten. 595) Moritz Heichelheim. Facher und Fächrrfchnüre in großer Auswahl. Letztere von 75 an bis JL 7, ßrsl L