fU«». «84. Donnerstag, den 6. December 1877. Kießener MDiger Ameize- uni Amtsblatt für itn kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. (Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H h ei l'. Lang-Göns, 5. December 1877. Betreffend: Zusammenstellung der gesammelten Collekten. Das Großherzogliche evangelische Dekanat Gießen an sämmtliche Pfarrämter des Dekanats. Sie wollen baldigst den Betrag der Advents-Lollekte berichten, ober anzeigen, wo keine solche erhoben worden ist. Strack.__ politisch Deutschland. Friedberg, 4. December. Endlich scheint es der preußischen Regierung mit Inangriffnahme der Friedberg-Hanauer Bahn Ernst zu werden. Die Strecke Windecken - Hanau ist bereits an einen Unternehmer vergeben und auf derselben bei den Orten Bruchköbel und Windecken mit den Erdarbeiten der Anfang gemacht worden. Berlin. Anläßlich der Beglaubigung eines ständigen Gesandten des Kaisers von China am deutschen Hofe scheint es wohl geboten, darauf hinzuweisen, daß die chinesische Regierung bisher nur eine einzige ständige Gesandtschaft, und zwar in London, unterhielt. Die chinesischen Botschafter, welche bisher nach Europa oder Amerika gesandt wurden, verweilten daselbst nur in sp-ciellem Auftrage ihres Cabinets und kehrten nach Ausführung ihrer Mission stets wieder in die Heimath zurück. Es scheint, daß das chinesische Cabtnet seit dem Kriege von 1870 von der Macht Deutschlands eine ganz besondere Vorstellung hat, denn es hat bekanntlich auch eine Anzahl von Officieren zur Erlernung des Dienstes und Kenntnißnahme unserer Militärverhältntffe der deutschen Armee attachirt. Einige derselben wohnten jüngst dem Versuchsschießen mit den neuen Krupp'schen Geschützen in Bredelow in Westfalen oei, wo sie nicht geringes Aufsehen erregten. Man lobte ihren Fleiß und die außerordentliche Geschicklichkeit, mit der sie sich in die neuen Verhältnisse fügen. Die Beziehungen des deutschen Reiches zu dem Reiche der Mitte haben — wie auch in den Ansprachen des Kaisers und des chinesischen Gesandten bei dem Empfange des letzteren treffend hervorgehoben wurde — stets den Charakter aufrichtiger Freundschaft gehabt. Zu diesem erfreulichen Resultate scheint das taktvolle Benehmen unseres Gesandten in Peking, des Herrn v. Brandt, einer der anerkannt vorzüglichsten Kenner osta^atischer Verhältniffe. nicht wenig beigetragen zu haben. Gegenwärtig betreibt Herr v. Brandt eine allgemeine Verbefferung der zwischen Deutschland und China bestehenden Verträge. Hoffentlich werden seine Bemühungen von Erfolg gekrönt sein. — Die „Ruff. Revue", welche nach langem Schweigen seit dem 4. Nov. wieder erscheint, schildert den Gegensatz in der Stimmung der russischen Gesellschaft, wie sie vo^. einem halben Jahre war und wie sie jetzt ist. Wenig Zeit ist nur dahin gegangen, heißt es daselbst — und welcher Unterschied! Ganz Rußland fühlt eindringlich, welch' schwere Erscheinung der Krieg ist; viele Mütter, viele Frauen haben Trauer angelegt; wie viel Familien warten nach jeder Schlacht mit Unruhe, mit krankhafter Spannung auf die Zeilen, welche die Einzelheiten bringen, in denen der bekannte, theure Namen vorkommen kann. Und welcher Umschlag in der Stimmung der Gesellschaft! Heber die Türken spottet man nicht mehr. Alle haben begriffen, daß das nach den Thatsachen hartnäckigen Widerstandes, welchen diese „verlumpten, verhungerten Feiglinge" dargethan, eine Selbsterniedrigung wäre. Viele haben jetzt schon jene Wahrheit begriffen, die man uns so eingeschärft hat; man muß Recht und Würde besitzen, um Andere zu retten, die Rolle von Rettern ist schwer zu spielen; allzu leichtsinnig haben wir mit dem Namen Washington und Garibaldi Mißbrauch getrieben, indem wir unsere einheimischen „Archistrategen" so benannten. Mit Faustschlägen bringt man die Wahrheit nicht um: früher oder später wird sie zu Tage treten. Jetzt eilen schon Einige rückwärts mit dem Gedanken, sich nur so rasch als möglich auf die Heimath zu concentriren und müßten sie sich auch aus das geringe Wachsthum beschränken, das unser Leben in den letzten Jahren aufwies. — Ach, trenn wir nur rasch Plewna nähmen; diesen Stoß- sinfzer hört man oft; und hinter diesem Wunsch birgt sich deutlich die geheime Hoffnung, daß nach der Einnahme Plenums jene „wohlwollenden Einmischungen" beginnen werden und daß es dann auch zum Frieden komme . . . Berlin, 2. December. Der Präsident des Oberkirchenrathes, Dr. Herrmann, hat nun doch seine Entlastung nachgesucht. Hesterreich. Wien, 3. December. Die „Polit. Corresp." meldet auS Belgrad: Der serbische Agent in Konstantinopel wurde angewiesen, wegen der fortwährend durch türkische Truppen verübten Grenz-Verletzungen Genugthuung zu verlangen. Die Nachricht, daß Serbien die Tributzahlung verweigerte, ist unrichtig, da die Pforte bisher den Tribut nicht gefordert hat. In Folge der Concentrirung von türkischen Truppen an Der Drina ist eine Miliz-Brigade von Schabatz-Valjewo dahin beordert. Senator Balimarkwitz ist zum comman- direnden General des Morawa-CorpS ernannt worden. er Hheil. Wien, 3. December. Auf Antrag Dürnberger's, dem der Finanzminister beistimmte, wurde heute vom Abgeordnetenhaus der Artikel 1 des zwischen den Finanzministern beider Reichshälften und der Nationalbank geschlossenen Uebereinkommens an den Ausschuß zuückverwiesen, um die Fragendes Beitrages beider Reichshälften zur Tilgung der 80 Millionen-Schuld endgültig zu lösen. In Beantwortung der Interpellation Roser's erklärte der Handelsminister: die französische Regierung halte an dem vorherbestimmten Tage der Eröffnung der Welt-Ausstellung fest. Arankreich. Paris, 3. December. Dem „Moniteur" zufolge hätte Dufaure eingewilligt, als Vermittler der Unterhandlungen zwischen den Gruppen der Linken und dem Präsidenten der Republik zu dienen. Die Mission destelben würde vornehmlich darin bestehen, die Majorität der Deputirten-Kammer zu gewinnen, deren Bedingungen zu präcisiren, jedoch nichts zu fordern, was der Marschall nicht annehmen könnte. Dufaure habe die Concessionen, welche die Kammer ihrerseits vernünftiger Weise beanspruchen könnte, specificirt; der Marschall habe dieselben ohne Weiteres gutgeheißen, worauf Dufaure versprochen habe, mit allen Kräften sich für einen glücklichen Ausgang der Sache bemühen zu wollen. — Das Journal „Temps" meldet: Der Marschall-Präsident hat Dufaure beauftragt, ein Cabinet zu bilden; dieser hat feine politischen Freunde zu Rathe gezogen. Paris, 2. December. 1500 Kaufleute und Industrielle haben in einer Privalversammlung eine Bittschrift an den Marschall,Präsidenten entworfen, worin derselbe ersucht wird, den Wünschen der Nation Folge zu leisten und auf constitutionellen Bahnen zu wandeln. Fünf Mitglieder wurden beauftragt, das Schriftstück dem Marschall persönlich zu überreichen. In der erwähnten Versammlung wurde ein Schreiben des Directors der allgemeinen Ausstellung für 1878, Herrn Krantz, verlesen, worin es heißt, daß, was auch geschehen möge, die auf den 1. Mai festgesetzte Eröffnung der Ausstellung auch nicht um einen Tag verzögert werden soll. Frankreich sei der ganzen Welt gegenüber verpflichtet; innere Schwierigkeiten, wie groß sie auch sein mögen, gäben ihm nicht das Recht, von dem allen Nationen feierlich gegebenen Wort zurück- zutreten. Versailles, 3. December. Im Senat verlas der Kriegsminister ein Decret, wonach der von seinem Amtsvorgänger vorgelegte Gesetz-Entwurf, betr. die Organisation des Generalstabs, einer Revision unterzogen worden ist, und brachte zugleich eine neue darauf bezügliche Vorlage ein. — Deputirten-Kammer. Nachdem die Kammer die Prüfung der Wahl des Bonapartisten Jolibois vertagt hatte, gab dieser seine Entlastung als Depu- tirter und bat, dieselbe anzunehmen. Nach zwei zweifelhaften Abstimmungen wurde die Annahme der Entlastung Seitens der Kammer mit 271 gegen 222 Stimmen abgelehnt. England. London, 4. December. „Reuter's Bureau" meldet aus Washington: Der Bericht des Schatzkanzlers veranschlagt die Abnahme der Zoll-Einkünfte von 1877 gegenüber dem Vorjahre auf 17,115,491 Toll.; die Einnahmen von 1878 auf 265 Mill., die Ausgaben auf 232 Mill. Doll. Da 35 Mill. Doll, für den Tilgungsfonds erforderlich sind, so entsteht ein Deficit von 1 Mill. Doll. — Sherman empfiehlt, Capital und Zinsen aller seit dem 12. Februar 1873 emittirten Bonds, im Falle Silber als unbeschränktes gesetzliches Zahlungsmittel erklärt werden sollte, in Gold zu zahlen. — „Reuter's Bureau" meldet aus Cairo vom 3. d.: Der Khedive hat beschlossen," das ägyptische Contingent aus 60,000 Mann zu verstärken. Italien. Nom, 2. December. Seit den letzten 24 Stunden geht es wieder abwärts mit der Gesundheit des Papstes. Gestern Abend hatte er einen leichten Ohnmachtsansall. Die Wunden an den Beinen drohen in Krebs uberzu- gehen und man fürchtet eine Blutvergiftung, Das ärztliche Bulletin von heute Morgen lautet allerdings auf eine leichte Besterung. Wenn der Papst sich noch einmal im Staude fühlen wird, sein Krankenzimmer zu verlassen, was allerdings zweifelhaft erscheint, so soll sofort zur Abhaltung des Consistoriums geschritten werden, um die beabsichtigte Ernennung einiger neuen Cardinäle und Engpasses. Washington vor. das britische Cabinet eine England in den Krieg hineinzuziehen, au dadurch begünstigt werden würde. Der orientalische Krieg. Petersburg, 1- December. Amtlich wird aus Kars von heute ge meldet: Am 27. Noobr., Nachts, verließ Derwisch Pascha plötzlich die Positionen Küaznbani, nur unbedeutende Kräfte daselbst zurücklasiend- In der MoraeN'Dämmerung griff eine aus brei Bataillonen, acht Geschützen nebst jroei Sotnim Kosaken bestehende russische Colonne unter Oberst Kasbek Khazubam an und nöthigte die Türken, die Position gänzlich zu räumen. Letztere fluchteten in Unordnung hinter den Kintrischt-Fluß und wurden durch Schuffe bls u den Anhöhen Sameba und Zichidziri verfolgt. Die Ruffen erbeuteten ein Daracken-Laaer für 10,000 Mann, sowie Vorräthe an Proviant und Munition. c>br V„lust betrug 2 Mann tobt. 1 Officier 7 Mann verwundet. J Petersburg, 2. December. Die „Agence Ruffe" meldet aus Bukarest: Die Rede Lord Derby's beim Empfange Stratheden's macht, obgleich nur in feinem eigenen Namen gehalten, einen Eindruck, welcher gegenüber demjenigen der Red? Lord Beaconsfields mildernd wirkt. Man sei überzeugt, daß^wenn gleiche Sprache führte, die Pforte die Hoffnung E^bescheidenes^ Gerung Uflen barf_ fgeben und das Jntereffe des Friedens f'rtlg gebundene Huch mit über 150 Holzschnitten Vermischtes. Offenbach, 1. Dec. Soeben, Mittags 12 Uyr, bringt eine die Stadt durchlaufende Nachricht über einen in der Spicharz'schen Lederfabrik dahier oargekommenen Mord, die Gemülhcr in Aufregung. Nach emgezogencrErkunaigunz »er«alt sich bte Sache folgendermatzen: Der Arbeiter Franz Ralh von Niederrooen ger^th mit sel.icm Mitarbeiter Johann Rau von Niederraden, angeblich wegen gegenseitiger Denuntiatio . n . h m "Cnhrifherm tn Streit' der Letztere, welcher im unteren Stack des Ärbtit$: ‘«Mabemit dnein^öeU ’ beÄähfi iar, dlte zu Roth, der im ersten Slock arbeitete6 und hieb demseiden mit der scharfen Sch reibe von hinten her in den Äopr, hör fSirhriit-i eine nrntie klaffende Wunde erhielt und Rath tobt zusammen sank. Rau versteckte sich hierauf im Lohkammerchen, schnitt sich aber die beiden Pulsadern durch und wurde dort in seinem Blute, aber noch lebend aufgefunden. ÖD eä bui rasch berbeiaeeilten Aerzten gelingen wird, den Unglücklichen am Leben zu erhal Farbendrucken. (6556 Petersburg, 3. December. Amtlich roilb aus Bvgoi vom 3. d. bc- richlet: Am 30. Rovbr. besetzt- das Detachement V-S tS-n.rats Ärnotor Lich-rkesky^riwina am Zilbra-Fluß und Rutiloroija auf der Lhauffee zwischen Lom^Palanka und B-ckowatz. Das genannt- Detachement tst dergestalt tn or tnndtge Fühlung mit der rumänischen Äblheitung in Lom - Paianka und dem mssischen Detachement in Wraza getreten. , __ Ämtlcch wird aus Bogot von heute berichtet : Die a.urken haben ohne Kamps die sehr starken Befestigungen 6ci Wratschesch und Lutänkowo ver- lasien und sich auf zwei Wegen gegen Sofia hi» zurückgezogen namlich auf der Straße von Orkhan.e und auf der Straße von Lutikowo. Am 29. Rvv. beichte die Solenne des Genetal« Ellis di- von d-n Türken verlasienen P°!l- tionen und verfolgte am 30. Nov. die Türken bis Arab Konak, j-ns-it« des H.l»°"heb.n möchten wir noch ganz bej-nde-S die na- zutabende J°« «nler ta «n/rfh, die sich ein solches Werk zur Unterhaltung ihrer Gaste angeichaffl. .*1 ' Was kan^'«°h7 d"r GaL 'dkr Gatti?d--'L-ää!?gai?°7- «raai, d--F-.aad d.m «-.an°- .WÄÄ STF» lk^iLVchch^ tm^asllchm fcie Verkündtgung der Erneuerung der katholischen Hierarchie in Schottland zur Thatsache zu machen. Amerika. Sßafbinatpn, 2. December. Die herkömmlich- Jahres-Botschaft des 'mit^all zu G bott st-hend-n Mitteln anzustr-b-n. Es empfehle si- d.e Em- tobruna bet Doppel-Währung und der Bezahlung der Bonds » Gold da „ Li.« ,04t aeicbebe der Staats-Ciedit unermeßlich leiben wurde. Strenge B- back mm b» MntÜchen Verbindlichkeiten werde die Regierung in den h „ bnreb eine Fundirungs-Operatron die Staatsschuld um jährlich ko Millionen zu »«L-rn Es sei di- Absicht Hayes' bah b-i feder g-fttz- , 5 < sfi?n6rpael bett die Silberwähruna, Bedacht darauf zu nehmen sei, Löb Äk JaLng des Eapitals der Staa?sschuld.Zins-n n,ch. in einem Münzfüße geringeren Werlhes al« der jetzigen Goldwährung erfolge. Di-Beziehmr. aen der Union zu den auswärtigen Mächten seren friedliche. Gegenüber Ruß c l v T Q-Arfpi welche die Berträge und Rechte der Amerikaner stetr und d . Türk^welche^ Neutralität beobachtet. In dem Vertrage m>m Jahre 1861 mit den Staaten des Norddeutschen Bundes seien alle Kragen b-zügUch des Postwesens, bet Neutralisirung unb bet Befreiung vorn Militärbienste b-friedigenb geregelt. Es sei wuirfchenswerth, baß der Dertraa auf ganz Deutschland, ausgedehnt werbe. Die Anerkennung b-r Regie, rung des Prästbenten Porfirio Diaz in Mexiko sei in Folge bet Sotfälle am fHio Grnnbe aufgeschoben worben. Jnbesien habe die mexikanisch- Regierung versichert, sie sei bemüht und auch im Stande, weiteren räuberischen Einfallen enercksch zu steuern. In Cuba dauere der Kampf fort^, wodurch der Handel und die Rechte der Amerikaner beeinträchtigt wurden, «chlteßlich empfiehlt d Präsident an Stelle der kleinen lästigen Steuern eme Sieueic von w Cent auf Tb--, von 2 Cent auf Kaffee, sowie die Einführung sp-ctfischer Zolle an- ftatt der Zolle ad valorem. Die Schuldfund,rung rapide Fortschn te, die »infenlast habe um 3,775,000 Doll, abgenommen. Di- Botschaft schlagt di- baldmöglichst- Gründung einer National-Universiiät und eines Museums in 6706) 9930 1878, 330 Fichtenstämme von 6831) aus Die Interessenten V o g t. Frankl'. Würstchen empfiehlt (6834 Gy. Wilh. ileiltiy. Gg. Wilh. Weidig. werden daher Keller, Beigeordneter. (6787 Gg. Will) Weidig. 6816) 2 Zughunde zu °"kauten bei A- Schmidt, Metzger, Neustadt Feinste Äolhacr Sardelltnwurll Freitag den 7. d MtS., von VormiltapS 9 Uhr an, sollen in dem Schuldenwesen des Peter Pitz II. zu Lauter: 1 Pferd, 2 Kübe, 1 Rind 1 Kalb, 1 Mut- ierschwein 7 Hühner 4 Schafe und kleine Quantitäten Kartoffeln, Dickwurz, Hafer Heu, Kornstroh, Futterstroh und (Srummtt oerfte'gert werden. (6821 Lauter, am 3. Dtcember 1877. Grohherzogliches OrtSgericht Lauter. Feldmann. frist bis Martint 1878 gestattet. Lich, den 30. November 1877. , ., Grotzherzogliche Bürgermeisterei Lich. I. V.- 100 Fichtenstangen von Die Zusammenkunft ist am Versteigerungen. Holz-Versteigerung iw Gießener Stadtwalde. M-ntag den 10. December 1877, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Eichener Stadtwalde, in den Vistricten Ncuheege und Waldshute, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish Wellen Neüannlmachullst. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine 1877, Bekanntmachung. Ick mache hiermit bekannt, baß ich bas seither betriebene P«vat- fuhrwerk zwischen Londorf unb Giepen auch nach bem 1. D-cember d. I. weiter führen werde. Das Fuhrwerk erhält vom 1. December ab folgenden Gang. aus Londorf 5 Uhr vormittags, 6830) Keilgevolenes. B. Bau-, Werk- und Nutzholz: 147 Fichtenftämme mit 40,88 Festmtr. 113 Fichtenstangen mit 7,14 Festmtr. Die Zusammer kunft ist. auf der Licher Chaussee bei der dritten Schneihe. Gießen, den 5. December 1877 Giohheizogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V- d. B.: in Gießen 8 „ „ • an? Gießen 4 „ Nachmittags, in Londorf 7 „ „ M r„ Die Haltestelle in Gießen ist nach wie vor an der „Stadt Gassel . ßpitbotf, am 30. November 1877. Carl Kammer. Holzvcrsteigcrung. Im Licker Statiwalv, Distrikt Ersenkaut-, kommt Donnerstag den 13. December d. I. folgendes Hol, zur Versteigerung: Raummeter Nadel 127 1008,5 354 gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen i, Cu piang zu nehmen und hierzu durch !Car z^'f.ung der Schuldscheine sich zu legttimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den $ o inerftaa fallenden Zahltage für die Jnteress-nten der Stadt Gießen, dagegen die übrige - Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. November 1877 Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Bau-, Werk- unb Nutzhch. 14 biS 30 Ctm. Durchm. und 18 Mtr. Länge, 9 ,, 14 „ „ „ 14 „ .! Burkhardsfelder Vicinalweg am Floß, der Anfang Morglns 9 Uhr in der Eisenkaul- zwilchen dem u"b Bmkharbsselder Vccinalweg. Bei vorschriftsmäßiger Bürgschaft wcrb Zahlungs Gegen Husten und .Heiserkeit empfehle Gummi-PaftiUen, prima bairischen Malzzucker, sowie AltbeeboubonS (<>673 fenarsetzt und zwar: Donnerstag den 6. December Samstag M 8. ff Dienstag Mittwoch ff 11. ff ff 12. M Donnerstag ff 13. M Samstag ff 15 ff Dienstag Mittwoch ff 18. M ff 19. ff Donnerstag ff 20. H Samstag ff 22. ff Donnerstag ff 27. U Samstag ff 29. ff sowi : Mittwach bei i 2. Januar Donnerstag II 3. ff Samstag ff 5. Dienstag ff 8. M Mittwoch 9. ff Donnerstag ff 10. Samstag . 1 12. 1 • T ienftaa 15 il Mittwoch 16 Donnerstag 17. H Samstag fl 19. fi Meder' «-»MM E Tn 6777' 3» Sb w^\ Rouleaux, Drell 1 aeschmolkoollittr W) Kleide kaufen bei Hq. Tran'ne ^Wfrten. schw. Leiden Seiden- unb Lama- unb | in schöner Ausr Martin j —6797, ad-ttzrben Int Stück in bekannter I tlen frei an's Geor^ 1 M MI Ges Reichste I Negligehaubi 1 Bändern, cri zum Putz Das Ökonomist A G*?. 6651 j Spiel« lei in Win 'Aplc schlaf 6737) ÖOOOOOOOOOOOOIOOOOOOOOC 6606) Hirschapotoeke. 5952) abgegeben im Caf« Ebel". Große Weihnachts - Ausstellung Dss ökonomische Kindermehl issen Derjeben, einznreichen. Gießen, den 30. November 1877. Großberzoglickes ttreisamt G eßcn- ____Dr. Boekmann.__ 6839) Ein Kind.rst.la g fünfen; abzu holcn gegen feie Einrückungtzgebüdren. ____________________________Lit. A. Nr. 21. Gesucht ein Mann, der gut mit dem Handbeil und der Bcndsägc arbeiten kann. (6826 ___________Leisten Fad, ik, Lohmüble. 6829) Einen braven Jungen Nicht in btc Lehre Heinr. Sack, Schreiner, _______________________Mühl ass.__ 6817) Vor 10 Tagen wurde ein goldener Ning verloren. Der Minder wird gebeten, denselben, gegen gute Belohnung bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. __________ 6838) Ein her kaufmännischen Buch 'ührung vollständig mächtiger, im Rtck nungswesen geübter, m litärfreter, Dertr retbeter, junger Mann sucht Be'chäftiguna als Comptoirist, Magazinier oder als Büreau Gehülfe. Schriftliche Offerten beliebe man bei Herrn Kastwirth Prell zur „Stadt Mainz" Kreuz Lit. V- Nr. 113. dahier unter den Buchstaben G. G. niederzulegen. Heute Abend präciS 8 Uhr: Monatsitzung Tage-: ord' imn : 1. Ausnahme neuer Mitglieder, 2. Verein?angeleaenbeiten. Zu zahlreichem Besuche werden die Mitglieder ergebensi -inoeladen. (6827 Für den Vorstand: __A. Bock, I. Schriftführer. 6822) Ein junger Mann mit schöner Handschrift sucht Beschäftigung bei einem hiesigen Advokaten eder auf einem Büreau. Näheres bei der Exved- d. Bltts. 6560) Ein ordentliches Dienstmädchen auf Weihnachten gesucht. ftraii A. Marc u^ 5652) Vunipcn , Werg , Metall rc. kaust LouIm Rothrnberier. ______________Neuenweg__ 6801) Ein gebildetes Mädchen nut bester Empfehl, sucht pe 1. Jan. Stelle zur selbstft. Führung eines kl- Haush. Offerten erbeten unter C. A. an Vie Erp. fe. Mtts. _______ 3n der irampfsdjneidemiihle vo« JV. Hiegel Nl Lich wird fortwehreud Holz zum Schueidcn v' - genommen: 1- bis l^zöll. vro HHFuß 3 und dicker pro lDFuß 4 sowie Latten, Ziegelbretter und Brennholz werden zu den billigsten Preisen geschnitten bei rascher Bedienung. (659fr 4280) An- und Verkauf von getragenem Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weißzevc, Betten, Gold und Silber, außer Eours gesetztem Gelde, alten Oeliemalden, Ant'» quitäten, Kupfer, Messing, Zinn, Roßhaaren Werg, Mölbeln rc. bei Louis Rothenderger, Neuenweg 193, neben dem „Gasthaus zum Löwens 6836) Cafe Leib. Donnerstag den 6. December 1877: .5. Ab on h em en ls-< 1on eeel ausgeführt von der Kapelle des ||. Grossh. Hess. Inf.-Reg. Nr. 116. Anfang Llir. — Entree 50 Pfg. 6824) Einem geehrten Publikum Hiermit zur Nachricht, daß ich atn 1. d. M. als Hebamme verpflichtet worden Bin und Halte ich mich zu allen in meiner Praxis vor kommenden Leistungen bestens empfohlen. Hochachtungsvoll Wittwe Scbueider, wohnhaft im Haufe fees Hrn. Kaufmann u. Schlosser Nagel in der Brandqasse, 4.S10Ü NB. Am Eingang des Ladens benndet sich der Schcllenzug. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der BrÜh'.'schcn Unio. Druckerei (^r. Ehr. Pietsch) in Gießen. Wi Anzeigers. M Erflkbniß br . ißie 'u‘l; Si, fe 6,f0"t "0|W(n Ä' Cal Nett gt Tar; uiigklröhnltch fdftibiing get Amsis befdjt Dndu.Me dm ßkiplich Handlung , theilte. Dai allergnädigs Am l diahn, zum diede Lord d^rin d,n n. fiwmung uii Edition ii unter btt A ben Wttz z Qis vntite. ftin £r fT Herrm, jnobe Qng >8 ter «t. it । der Lb,e l