a III tqfrt. >h> i rüder Btt 'ertretWg. fn ersten Wahl hab» ^er Wählenden eim k, deren Wahl in di, enswerth schien. U lten wollen, komm in Empfang nehma ^amen aus dieser Liß und Eben/* •en, ung. gibt mein Geschäft ,i4 2,nntag Abend 5chuyioL- tnw „,chmn°-hml-w" t Wähler. 8. September. W, ieUfus (Illi ammlung. Fabrik yVesei'- STJÄsSJ $(ibun8(D Mo. ®oe. Donnerstag, den 6. September 1879. ießener Wyeiger Allskige-18) Amt-idlütt fit )ti Kreis Gieße«. Erjcheint täglich mit Ausnahme beß Montags. Preis vierteljährlich 3 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn, l^^peditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark SO Pf. Amtlicher I st e i l. Lokalreglement betreffend: die Vertilgung der Kleeseide. Auf Grund des Art. 31 des Feldstrafgesetzbuchs wird nach Vernehmung der Lokalpolizeibehörde und der Gemeindevertretung sowie mit Ermächtigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 20. April 1877 zur Nr. M. d. I. 5974 hiermit für die Gemarkung der Gemeinde Villingen angeordnet: § i- „ _ Die Inhaber von Grundstücken, auf welchen sich Kleeseide befindet, sind nach vorgängiger ortsüblicher Aufforderung durch die Lokalpolizeibehörde verpflichtet, die Kleeseide binnen der in dieser Aufforderung anzugebenden Frist zu vertilgen. § 2. Diejenigen, die der oben bezeichneten Verpflichtung nicht nachkommen, werden mit Geldstrafe von 5 bis 30 Jl. bestraft und ist die Lokalpolizeibehörde ermächtigt, auf Kosten der Säumigen die Kleeseide auf den Grundstücken derselben vertilgen zu lassen. Gießen, den 31. August 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Gießen, am 5. L-eplember 1877. Betreffend: Die Feier des Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs. Die Großherzogliche Kreis Schul-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir theilen Ihnen zur Nachachtung mit, daß nach Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, vom i. d. M. sämmtliche Schulen am 12. d. M., dem Geburtstage Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs, geschlossen bleiben sollen. Dr. Boekmann. Landes - Baugewcrtrschule Darmstadt. Die im vorigen Jahre mit einer Staats-Subvention begründete Landes- Baugewerkschule zu Darmstadt beginnt ihren zweiten Jahres-Cursus am 15. November l. Z, welcher 4 Monate, also bis zum 15. März 1878 andauert. Dieselbe soll, zwischen Handwerkerschule und Polytechnikum die Mitte haltend, insbesondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen- und Mühlenbauern Gelegenheit bieten, sich die für einen selbstständigen Gewerbebetrieb erforderlichen theoretischen Kenntuiffe und die nothwendigen Fertigkeiten im Zeichnen und Entwerfen von Plänen für die praktische Ausführung zu erwerben. Auch soll die Baugewerkschule zur Ausbildung von Werkmeistern, Parlieren, Bauaufjehern rc. dienen. Der Unterricht wird an den Werktagen während der ganzen Tageszeit von folgenden Herren ertheilt: Architekt Profeffor Hermann Müller, Profeffor Dr. Nell, Architekt Kuhlmann, Ingenieur Reuter, Techniker L. W. Möser, Hendelslehrer Peters und Bildbauer Fölix. Die Schule wird von jetzt an 2 Klaffen umfassen mit folgenden Unterrichts-Gegenständen : Freihand- und geometrisches Zeichnen, Darstellende Geometrie (einschl. Schattenconstructionen und Perspective), Bauconstructions- lehre (einschl. Stabilitäts- und Fefligkettsberechnungen), Elemente der Maschinen- Constructionen, Fachzeichnen, Entwerfen von Bauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, Geometrie, Feldmeßkunst (einschl. Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche Buchführung, Theile der Bauführung, insb. Materialieukunde und Anfertigen von Kostenvoranschlägen, Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Holz 2C. Die Unterrichtslocale befinden sich in einem für die Schule besonders errichteten Neubau, unfern von den Bureaulocalitäten, der Bibliothek und der technischen Mustersammlung des Gr. Gewerbvereins, so daß die letzteren von Den Schülern besucht und geeignet benutzt werden können. Bedingungen zur Aufnahme find: 1) Für di^ untere Abtheilung, die I. Klaffe: In der Regel werden nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige Beschäftigung in einem technischen Gewerbe nachweisen können; Ausnahmen hiervon werden nur in besonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von den Aufzunehmenden nur der Nachweis der Kenntnisse verlangt, welche den von der Oberklasse einer Volksschule Entlaffe- nen zukommen sollen, damit jedem strebsamen Handwerker die Anstalt zugänglich werde. 2) Für die obere Abtheilung, die II. Klaffe, muß außerdem der Nachweis einer gehörigen Kenntniß der niederen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkeit im Freihand- und geometrischen Zeichnen, sowie in der Lösung einfacher Ausgaben der darstellenden Geometrie, und der Befähigung sich im Deutschen gehörig schriftlich verständlich machen zu können, geliefert werden. Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit — 30 JL und ist beim Beginn des Curses voraus zu^ bezahlen. Anmeldungen zur Ausnahme wolle man möglichst frühzeitig und längstens bis zum 30. October l. I. schriftlich bei der unterzeichneten Stelle oder auch mündlich auf dem Büreau derselben — Neckarstraße 3, im III. Stock — bewirken, da die Zulassung der Schüler nur nach Maßgabe der vorhandenen Unterrichts-Localitäten erfolgen kann. Darmstadt, am 26. August 1877. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. Fink. Busch. Aolitisch Deutschland. Berlin, 4. September. Die „Kreuz-Ztg." meldet: Nach einem Telegramm aus Petersburg an die russischen Gesandtschaften bei den auswärtigen Regierungen haben die Ruffen am 1. Septbr. Sukhum-Kale eingenommen, nachdem sich die Türken auf ihre Schiffe zurückgezogen hatten. Die abchasische Küste ist nunmehr frei von türkischen Truppen. Der Aufstand der abchasischen Bevölkerung ist durch General Alchasoff bewältigt. Arankreich. Paris, 4. September, früh. Wie die hiesigen Zeitungen melden, ist Thiers gestern Abend 6 Uhr in St. Germain-en-Laye plötzlich gestorben. — Der Tod Thiers' erfolgte gestern Abend um 6 Uhr 10 Min. durch einen Schlaganfall, nachdem Thiers Morgens noch in bestem Wohlsein prome- nirt und sich mit seiner Umgebung über die bevorsteheneen Wahlen lebhaft unterhalten hatte. Nach dem Frühstück trat ein sich fortwährend steigerndes Unwohlsein ein. Türkei. Konstantinopel, 3. Septbr. Dem Vernehmen nach ist Aarifi Pascha für den Botschafter-Posten in Paris designirt. — Der Commandant von Rust- er I 6 eiL schuk, Achmed Pascha, meldet einen erfolgreichen Ausfall aus der Festung mit 7 Bataillonen. — Suleiman Pascha soll auf den Höhen, welche Das Fort Nicolas und den Schipka-Paß dominiren, Geschütze in Position gebracht haben. Konstantinopel, 4. September. Die Ernennung Aarifi Pascha's zum Botschafter in Paris ist nunmehr amtlich veröffentlicht. Heber die Ernennung eines neuen Botschafters in Wien ist noch keine amtliche Bekanntmachung erfolgt. Der orientalische Krieg. Wien, 3. September. Die „Polit. Corresp." veröffentlicht folgendes officielle rumänische Telegramm aus Bukarest vom 2. d.: Die um Plewna befindlichen russisch-rumänischen Armeen sind den Befehlen des Fürsten von Rumänien untergeordnet. Die ganze rumänische Armee, die Reserven mit inoe- griffen, bewerkstelligte am Samstag ihren Donau-Uebergang bei Karabia. Fürst Karl ging heute früh nach Nikopolis, von wo er in das neue Hauptquartier nach Poradim abreist. Nikopolis wird ausschließlich von einer rumänischen Garnison besetzt werden. — Derselben Correspondenz wird ferner aus Bukarest unterm 2. d. telegraphirt: Die türkische Garnison von Silistria hat eine Brücke bis zur Donau-Insel errichtet. Vis jetzt ist es noch unklar, ob dies Vorbereitungen zu einem Uebergange nach Rumänien sein sollen, oder ob es sich blos um Fällung von Holz auf der Donau-Insel handelt. Von russischrumänischer Seite sind alle Vorkehrungen getroffen, um den Uebergang über die Donau unmöglich zu machen. Wien, 4. September. Die „Polit. Corresp." bringt ein Telegramm aus Bukarest vom 3. d., wonach der Fürst von Rumänien anläßlich des Donau-Ueberganges der ganzen rumänischen Armee einen Tagesbefehl erlaffen hat. Kriegsminister Cernat übernimmt ein Corps-Commando, Bratiano leitet indessen das Kriegs-Ministerium. — Die russischen Verstärkungen treffen mit Beschleunigung in großen Abtheilungen ein. Die russischen Positionen am Schipka-Paffe sind nunmehr detart besetzt und befestigt, daß sie für uneinnehmbar gelten. London, 4. September. Eine Depesche der „Daily News" aus Po- radia, 31. August, constatirt hinsichtlich der letzten Kämpfe bei Plewna, daß der Angriff Osman Pascha's auf die russischen Positionen von Jgalince und Pelisat, aus welchem sich die furchtbarste Schlacht des ganzen Krieges entwickelte, allenthalben mit dem Rückzüge der Türken endigte. Die Rusien gewannen sämmtliche früher verlorenen Positionen wieder und verfolgten die Türken eine Strecke weit mit Kavallerie. Bei einer Stärke von 20,000 Mann verloren die Ruffen etwa 500, während der türkische Verlust sich auf 2000 Todte und Verwundete beziffert. — Nach einem Telegramm der „Daily News" aus Gorni-Studen haben die Ruffen zwar nicht ihre frühere Vorposten-Linie wiedergewonnen, aber ihre Verschanzungen behauptet. Einem Telegramm deffelben Blattes aus Erzerum vom 2. d. zufolge treffen die Türken Vorbereitungen zum Marsch auf Alexandropol. Wien, 4. September. Ein Telegramm der „Neuen Fr. Pr." meldet aus Sistowa vom 2. d.: Mehemed Ali Pascha setzt seinen Marsch aus Katrkiöi und Osikowa fort. 15,000 Mann marschiren von Rustschuk gegen Pyrgos. Osman Pascha hat die russischen Befestigungen von Jgalince und Pelisat zerstört; derselbe ist keineswegs in seine ursprüngliche Stellung zurückmarschirt. Aus dem Gefecht von Karaschaffankoi sind 110 Wagen mit Verwundeten hier eingetroffen. e _ Konstantinopel, 3. September, Abends. Die türktschen Truppen haben Sukhum Kale verlaffen und gleichzeitig 3000 Bewohner des Kaukasus, welche auswandern, nach der Türkei übergeführt. — Dem türkischen Siege bet Pelisat wird eine gewisse strategische Bedeutung beigelegt. Konstantinopel, 4. September. In einer Depesche vom 1. d. berichtet Suleiman Pascha über eine Recognoscirung in der Richtung auf Ga- browa und Baltic, welche ergab, daß die Ruffen das Dors Derhilogatsch besetzt halten. Nach einer Depesche Suleiman's vom 2. d. dauert der Artillerie- Kampf am Schipka-Paß noch fort. — Aus Montenegro hat angeblich die Regierung befriedigende Nachrichten erhalten. — Redif Pascha hat sich noch immer nicht dem Kriegsgerichte gestellt. Wien, 4. September. Die „Presse" meldet aus Sistowa, 3. Septbr.: Russische Kavallerie (Avantgarde der bei Karabia die Donau überschreitenden Truppen) nahm gestern bei Gornje Dabnik einen türkischen Proviant-Transport von 80 Wagen. Die rumänischen Truppen bilden den äußersten rechten Flügel der russischen Aufstellung; dieselben haben die Bestimmung, die Verbindung von Plewna gegen Westen und Südwesten abzuschneiden. General Depp, welcher die befestigten Stellungen von Tirnowa bis zum Schipka-Paß besichtigt hat, meldet, daß alle Punkte mit Proviant, sowie Munition reichlich versehen, und daß Tirnowa und der Schipka-Paß vor einem directen türkischen Angriffe gesichert seien. , r _ , — Die „Politische Corresp." meldet aus Belgrad, 4. September: Unter dem Vorsitze des Fürsten tagt fortdauernd der Kriegsrath zur Erwägung des Feldzugs-Plans. Horvatovic soll gegen Widdin, Leschjanin gegen Nisch, Nikolltc gegen Sienitza Aufstellung nehmen, das Drina-Corps ist für eine Desensiv- stellung bestimmt. Pionier - Abtheilungen sind bereits nach der Grenze ab- marschirt. Am 13. September müssen sämmtliche Osficiere auf ihrem Posten sein. Das Ministerium ist in Bezug auf die Kriegsfrage solidarisch einig. Petersburg, 4. September. Aus Gorni-Studen, 4. Septbr., 7 Uhr 25 Min. früh, wird amtlich gemeldet: Gestern haben die Generale Jmeretinsky und Skobelow Lowtscha erstürmt. Nähere Angaben fehlen noch. Verzeichnis der zu den Kavallerie-Divisions - Uebungen vom 23. bis 25. September bei Darmstadt anwesenden Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften, nebst Gefolge und Officieren. Seine Majestät der Kaiser und König. General-Adjutanten: General-Feldmarschall Freiherr von Manteuffel; General der Kavallerie Graf von der Goltz; General-Lieutenant Freiherr von Steinäcker; General-Major von Albedyll. Generale ä la suite: General-Major Graf Lehndorff; General-Major Fürst Radziwill. Flügel - Adjutanten: Oberst-Lieutenant von Winterfeld; Oberst-Lieutenant von Lindequist; Major Graf von Arnim. Militär-Cabinet: Major von Brauchitsch; Major von Treskow; Rechnungsrath Mielenz; Rechnungsrath Schulz. Hosmarschall: Graf von Perponcher. Civil-Cabinet: Wirklicher Gehcimrath von Wilmowski; Geheimer Hofrath Borck; Geheimer Hofrath Kanzki; Geheimer Hofrath Schneider. Leibarzt Dr. von Lauer; Russischer General-Major von Reutern; Premier-Lieutenant Freiherr von Manteuffel, 1. Garderegiment, Adjutant des Feldmarschall Freiherrn von Manteuffel. Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz. General-Lieutenant von Gottberg, Chef des Stabes der 4. Armre- Jnspection; Obeist Mischke, persönlicher Adjutant; Hauptmann von Pfuhlstein, persönlicher Adjutant; Premier-Lieutenant von Gcrstein-Hohenftein, 5. Westphälisches Infanterie- Regiment Nr. 53. 1 Bayerischer Officier. Seine Königliche Hoheit der Großherzog von Baden. Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog von Baden. Seine Königliche Hoheit der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin. Major und Flügeladjutant Bronsart von Schellendorf; Hauptmann und Flügeladjutant von Witzrndorff. Seine Königliche HoheitPrinz Karl von Preußen. Major von Balluseck, Adjutant; Major von Prittwitz und Gaffron, persönlicher Adjutant; Stallmeister Rettelbusch. Seine König!. Hoheit Prinz Friedrich Karl von Preußen. Oberst von Geißler, Ches des Stabes der 3. Armee-Jnspection; Rittmeister von Brösigke, persönlicher Adjutant; Rittmeister von Borche, persönlicher Adjutant; Premier-Lieutenant Freiherr von Wangenheim, Jnspectionsadjutant. Seine Kölligliche Hoheit Prinz Albrecht von Preußen. Zwei persönliche Adjutanten. Seine Königliche Hoheit Prinz Wilhelm von Preußen. Major von Liebenau, militärischer Begleiter. Seine Durchlaucht der Fürst zu Schwarzburg-Rudolstadt. Rittmeister v. d. Marwitz. General-Feldmarschall Graf von Moltke. Oberst de Claer, ä la suite des Generalstabs. Hauptmann von Burt, Adjutant. Major Steffen vom Großen Gencralstabe. General Major von Heuduck, Ches des militärischen Reit-Instituts. Fremdländische Osficiere. Bayern: General der Infanterie von der Tann, commandirender General deS 2. Bayerischen Armee-Corps; Rittmeister und Adjutant Fürst Wrede, ä la suite des 3. Chevauxlegers- Regiments; Major Düring, ä la suite des 4. Chevauxlegers-Regtments, Referent im Kriegsministerium. Großbritannien: Herzog von Manchester. Italien: Oberst-Lieutenant Graf del Mayuo, Militär-Attachs; Oberst Ritter Giovanni Coroetto vom Generalstabe; Hauptmann Luigi Bisetti vom Generalstabe. Oesterreich: Major Anton Gyömörey de Gyori- Gyömöre vom Husaren-Regiment Freiherrn von Edelsheim-Gyulai Nr. 4. im Die Straßenbeleuchtung. , , Baugesuch des Maurers Wilhelm Steinbach. Desgleichen des Oeconomen Wilhelm Schäfer. Anlegung einer fahrbaren Straße zwischen Gartfeld und dem Wallthor. Anlegung einer Straße zwischen Neustadt und Wallthor. Gesuch desFrtedrichRosenbaum um Erlaubniß zum Bauen im Hamm. Die Kosten des Trauer-Geläutes betreffend. Decretur von Kostenrechnungen. Die in Gießen bestehende Handwerkerschule. Gesuch des Oeconomen Fritz Kemp ff um Gestattung der Anlage einer Ueberbrückung am Krofdorfer Weg. 12. Baugesuch des Kaspar Schomber. 13. Die Umänderung der Abzugskanäle in der Reichensand-B ah nhofsstratze. 14. Die Anschaffung der Geschichte des Kriegs gegen Frankreich 1870/71. 15. Der Polizelaufsichtsdienst in der Stadt Gießen. Lokal'Srotiz. Gießen, 6. Sept. Wir lassen nachstehend die Tagesordnung für die Stadt- verordneten-Sitzung am Donnerstag den 6. September 1877, Nachmittags 4 Uptz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. alten Realschulgebäude, folgen: . Die Rechnung der Löber'schen Stiftung pro 1876/77 betreffend. Vermischtes. Frankfurt, 30. Aug. Das hiesige Polizei-Präsidium veröffentlicht eine Verordnung der k. Regierung zu Wiesbaden, wonach das Tödten und Fangen der nachstehenden Vogelarten bei einer Geldstrafe - bis zu zehn Dealer im Unvermogensfalle bis zu 14 Tagen Gesängnitzstrafe — verboten ist. Singdrossel, Misteldrossel, Schwarz, drossel, Nachtigall, Rothkchlchen, Gartenrothschwanz, Hausrothschwanz. Blaukehlchen, Waldlaubsänger, Fitissänger, Grasmücke (gelbe und graue und -Schwarzkopf), Wiesen- schmetzer (schwarzkehlig, braunkehltg), Zaunkönig, Wiesenpteper, Baumpieper, Bachstelze (weiße, gelbe und graue), Haus- und Rauchschwalbe, Fliegenfänger, Mauerläufer, Meise, Kleiber, Spechtmeise (Blauspecht), Goldhähnchen, Buchfink, S ieg. litz (Distelfink), Zeisig, Blutfink, (Gimpel, Dompfaff), Ammer, Lerche, Ziegenmelker, Mauerschwalbe, Wiedehopf, Mandelkrähe, Wendehals, Kukuk, Spech , Wachtel, Pirol, Staar, Storch, Rabe, Ncbelk.ähe Saatkrähe, Dohle, Schleiereule, Sumpfohreule, Waldohreule, Steinkauz, Bussard, (der sauh'üßige und der Mäusebussard.) Würzburg, 25. Aug. Vor einigen Tagen kam hier ein eigenartiger Fall von Blutvergiftung vor. Ein Fräulein sah in einem Winkel des Hausganges ein Thier sitzen, das sie für ein kleines Hündchen hielt und sich nehmen wollte. Das Thier war aber eine große Ratte die sofort an die Nabende hinaufsprang und dieselbe in die Hand biß. Nach im Laufe der Nacht schwollen Hand und Arm heftig an und die Bttroffene liegt nunmehr unter den unverkennbaren Symptomen der Blutvergiftung levensge. jährlich darnied^r.^ öeit bie Verwilderung unserer Jugend und die immer mehr überhandnehmende Rauflust geht, und wie nöthig es wäre, daraui zu sinnen, wie man ihr energisch ent< eqentritt, beweist, daß hier gestern wegen einer ga z geringfügigen Ursache ein Handwerkslehrling auf offener Straße das Meffer zog uno seinem Partner damit einen St ch versetzte, so daß an dem Aufkommen des lungen Menschen einher’Bett meldete der Telegraph, daß auf einem französischen ^iegs- schiffe die Asiatische Cholera ausgebrochen wäre. Aus dem französischen Kriegsbafen Toulon wird nun aeschrieben: „Wir erwarten l)ter mit der grfesten Aengstlichk^ die Ankunft der .Correze", die in einigen Tagen geschehen und die unseinn un^imichm Asiatischen Gast — die Cholera mitbrtngen soll. Das Factum, daß die Krankheit an "pectionsadjutant. ' »on ^rtugen. “ SPreu^n. ib"rg.88ubol|labt. ***8 Snfant^ ?.*” ®«b.n. ■ ’! •” B°be» °9 »eilet M; ^eeupen. n S(it=3nflitut8. ibiitnbtr Zentra! bd : bt8 3. Chevauxlegrrs- ArgimentS, Referent in V; orbnung für blt W 77,Skach«ltt Neue fjoff. Uofffjäringe empfiehlt (4220) Gg» Wilh» Wetdig. 4920) Eine Drehbank mit Schraube- sckneid-Eisen, ein Schleifstein, 2Ambose, GieSofen, Löthmaschine und verschiedenes Handwerkzeug wird billig verkauft bet Louis Fu h r, Sonnenstraße 104. Pateut-Kaiser-Köpfe, verbesserte Construction der früheren Bismarck-Köpfe. Dieselben haben den großen Vortheil, daß bei äußerster Reinlichkeit des Kopfes der Tabak stets trocken bleibt. 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Die Musterung und Prämiirung der schönsten Fohlen und Pferde findet am 15. October, Vormitlags 9 Uhr, aus dem Marktplatz statt, woraus um 3 Uhr die Prämienvertheilung erfolgt. Zu letzterer sind mindestens 2500 Mark vorgesehen. Gleichzeitig findet eine Verloosung von Fohlen und Pferden, Pferdegeschirren, Fahr- und Neitrequisiten rc. rc. im Gesammtwerthe von SGOOO 171 h. 4908) Ich suche auf Ende September für einen kleinen Haushalt ein gut empfohlenes Dienstmädchen. ______________Frau Pfarrer Di 1 tmar. DaS Elnllechten und Reparlren von Sitzen an Rohrstühlen wird prompt und bill'gst ausgeführt. (4502 J. 8chn arLmeier, Mühlgvsst D. 81. nn: :'i. - Druce und Verla» oer Brübfsch-N Unto-Truckc ei Ebr. Biet'« iu Gießen. statt. 20 000 Loose ä 2 J. sind zur Ausgabe und bei deren Absatz 30 Fohlen und Pserde im Werthe von 19,500 J&, sowie 470 Gewinne von 10—250 Jb. Einzel- und 6500 Jb. Gesammt werth zur Verloosung bestimmt. Die Gewinne sind an den Markttagen in der Blumenthal'schen Maschinenhalle zur Ansicht ausgestellt. Die Verloosung findet am 16. October, Nachmittags 1 Uhr, statt. Wegen der Bestellung von Stallungen beliebe man sich an den Vorsitzenden der Platzcomimssion, Herrn Oberstlieutenant Rüti, zu wenden. Mündliche Auskunft ist jederzeit im Bureau der Marktcommission, Blumenthal'sche Fabrik, zu erbalteu. Darmstadt, im Juli 1877. 4413) 'Das Executivcomite. Den Vertrieb der Loose hat übernommen Herr Generalagent Gaule in Darmstadt. _______ _ Die städtische Baugcwcrkschule zu Idstein, Reg.-Bezirk Wiesbaden, Station der neuen Main-Lahn-Bahn (Frankfurt a. M. — Idstein — Limburg a. d. Lahn), a) Schule für Baufach, ' jede Abtheilung aus 4 Klaffen b) Schule für Maschinenbau ' bestehend, eröffnet ihr Wintersemester am 6. November d. J. Anmeldungen nimmt entgegen und übersendet auf Verlangen das Programm Der Director 4432) Baumbach. Serrnietyungeu. 4949) Ein Familtenlogis zu vermiethen- Ehr. 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