1899 Sonntag, den 6. Mai Erstes Blatt Jo. 104 AMU- Md AmtMktt für dkll Kreis Gießen ES3 Deutschland (JW»’S nmiluiig. t dis Kaisers am chmittags 3 llhr, >faf): lub. lai: tUtmg 1RIA Der Vorstand. des solle darauf gehen, sich vor Kriegsschaden zu bewahren. Die mit Rußland abgeschlossene Convention verschaffe dem Lande Ruhe, Sicherung seiner politischen Individualität und Respectirung seiner Grenzen. Die Kammer spreche der Regierung ihre volle Zustimmung aus, indem flc auf deren Patriotismus und Klugheit vertraue, damit Conflicte mir sämmtlichen Nachbarstaaten vermieden würden. Zur Landesvertheidigung und Bewahrung vor grausamer Behandlung durch eine uudisciplinirte Armee würden alle Mittel bewilligt werden. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Es wird hiermit unter Hinweisung auf das Reglement vom 14. Juli 1854 (Nr. 25 des Regierungsblatts) zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß ter Großherzogliche Bürgermeister Köhler zu Langsdorf als Amtstaxator für den Wildschadensbezirk Hungen bestellt und verpflichtet worden ist. Gießen, den 2. Mai 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. _____________________ Die Adresse schließt mit Versicherungen der Ergebenheit gegenüber dem Fürsten. Wien, 3. Mai. Nach einem Schreiben der „Politischen Correspondenz" aus Pesth wird bte Antwort der Regierung auf die Interpellation betreffs der orientalischen Frage morgen in Pesth und Wien gleichzeitig ertheilt werden. Dieselbe wird geltend machen, Oesterreich-Ungarn werde seiner europäischen Aufgabe und seinen eigenen Jntereffen am Besten genügen, wenn es Alles auf- btete, um die Loealifirung des Krieges und dadurch die Möglichkeit einer baldigen Friedens-Vermittlung zu sichern. Tie formelle diplomatische Neutralitäts-Erklärung Oesterreich-Ungarns werde sofort erfolgen. — Bukarester Nachrichten derselben Correspondenz vom 3.Mai melden, daß vor Braila nur ein türkischer Monitor erschienen sei, welcher, nachdem er blos zweimal gefeuert, durch russische Batterien in Brand gesetzt und zum Rückzug gezwungen worden sei. Das Gerücht, die rumänische Regierung habe die Ausfuhr von Cerealien verboten, sei gänzlich unbegründet. Das Großherzogliche Steuer-Commissariat Gießen an die Großherzoql. Bürgermeistereien des Bezirks. In den, zur Bescheinigung anher vorzulegenden, Verzeichnissen der Stimmberechtigten bei der Gemeinderathswahl wollen Sie bei den nicht Wählbaren die erforderliche Bemerkung nicht versäumen. Nach diesen Verzeichnissen, in welchen wir die Höchstbesteuerten in Columne „Oidnungs'Nummer" durch einen Strich bezeichnen werden, wollen Sie Arankreich. Paris, 4. Mai. Die Mehrzahl der republikanischen Journale kritisiren die Simon'sche Erklärung als zu nachgiebig für die Bischöfe; sie verlangen neue Erklärungen, welche die Politik der Regierung gegen den Klerikalismus zu betonen hätten. Versailles, 3. Mai. In der Depntirtenkammer begründete Leblond seine gegen die klerikalen Umtriebe gerichtete Interpellation und beantragte deren unnachsichtliche Unterdrückung. Der Conseils-Präsident Simsn erklärte, bte Regierung achte ausrichtig ble Religion, sei aber fest entschloffen, ben Klerus über seine religiösen Befugnisse nicht binübergreisen zu lasten. Die Regierung werbe namentlich Angriffe gegen ein benachbartes Land zu verhinbern und die Beobachtung der Landesgesetze durch Jedermann zu sichern wissen. Die weitere Debatte wurde nach Gambetta's Antrag aus morgen vertagt. Fiumänien Bukarest, 3. Mai. Minister Bratiano ist gestern Abend nach Ktscheneff abgereist. Der Senat hat eine Motion angenommen, welche die Zustimmung zu allen bisherigen Handlungen des Ministeriums ausspricht. In der Depu- tirtenkammer ist eine Interpellation angemeldet: ob die Regierung gegen die in dem Manifest der Pforte gebrauchten Ausdrücke, wodurch Rumänien zu den Provinzen der Türkei gezählt werde, protestirt habe. Kranken, bttlt ;u werden, ohne sjlb ‘‘«"<*0“ «n Mich * en‘ (518 innenstrasse_B_5^ K'IIm, meldier m|ld ■ Ed zum 15. Mgj IL -----, w „ sucht. Wo? sagt die M sodann das Verzeichniß des höchstbesteuerten Dritttheils der Wählbaren aufstellen und beide Verzeichniste nochmals anher einsenden. Gießen, ben 1. Mai 1877. ^ernwttdI7 ----- fibe^tun --§^dgasse^j^i. 'en Lchlofferlehrlina sch skarl Wiegandt, mzösischm Unterricht, befoite s-Ltuntkn. ertheilt eine gebme Do? sagt die Exped. d. $lh:. 8,i0«'w '"Elend: Se ein rf,am b" Straßburg, 2. Mai. Abends. Die Anrede, mit welcher der Reichs- lagö-Abgeorditete Bergmann Se. Majestät den Kaiser gestern am Bahnhofe empfing, lautet wie folgt: „Kaiserlrche Majestät bewillkommnen und begrüßen wir ehifurchlsvoll und unterthänigst bei AUerhöchstihrem Eintritt in die Mauern der Stadt Straßburg. Wir hoffen, daß DaS, was unsere Stadt während Ew. Majestät Aufenthalt in unserer Mitte zu bieten im Stande ist, deren Erwartungen mijprechen möge und wünschen ebenfalls, daß sich an diesen huldvollen Besuch für unsere Stadt stets befriedigende, heilvolle Erinnerungen knüpfen mögen. Mü tiefster Ehrfurcht heiße ich Namens der Stadt Ew. kaiserliche Majestät willkommen." — Der Kaiser erwiderte hierauf: Er freue sich auf den Aufenthalt in der altehrwürdigen Stadt, die er auch früher, aber nur als Reisender, besucht, nun aber auch noch besser kennen zu lernen hoffe. Die Herren, welche ihn schon beim ersten Eintritt so freundlich begrüßt, hoffe er während seines Aufenthaltes noch öfter zu sehen. Bei der Vorstellung der Vertreter der Universität richtete der Kaiser folgende Worte an dieselben: „Ihre Ausgabe hier im Lande ist eine große; allein ich zweifle nicht daran, daß die Universität derselben gewachsen sein wird. Die Aufgabe wird um so sicherer gelöst werden, Henn der Wechsel im Professoren-Collegium weniger häufig sein wird, als dies bisher der Fall war, obgleich ich weiß, daß der Ersatz stets em erwünschter .a « ® gewesen ist. Ich hoffe, daß die anwesenden Herren standhafter sein werden" " Zu den Vertretern der Schulen wendete sich Se. Majestät mit den Worten: »en- „Sie haben eine schwere, doch dankbare Ausgabe in diesem Lande, in welchem irir zur Besprechung ein. Mgen Jahrhunderte lang nach Westen zu sehen sich gewöhnt haben. Nach a- TTorställcL bmi aber das Land wieder mit dem alten Vaterlande vereinigt worden, tritt ' an Sie auch die besondere Aufgabe heran, milde und versöhnend auf die Ge- w'uher zu wirken, aber auch bei der Heranwachsenden Generation die Gestn- .mugen zu wecken und zu befestigen, welche das große Vaterland erwarten muß. <. ^rauf aufmerksam, W ^hle dabei auf die Thätigkeit der Herren!" ?EnlltÜ>ern, Straßburg, 3. Mai, Abends. Morgen Mittag kommen die Kaiserin ."schönste und BW" und die Großherzogin von Baden hierher, um der Fest-Vorstellung im Theater (254b btizuwohnen, und werden am Samstag früh wieder abreisen. Straßburg, 3. Mai. Der Kaiser und der Kronprinz haben heute Bvrmittag das Fort „Fransecki" besichtigt. Ueberall auf dem Wege waren Ehrenpforten errichtet. Ueberall begrüßten die Gemeinde, Schule und Reserve- Mannschaften den Kaiser. Ebenso hatten sich 102 Bürgermeister der Ortschaften dis Kreises zur Begrüßung ausgestellt. 250 berittene Bauern geleiteten den u-- Ner auf der Fahrt. Dieser war sichtlich erfreut. Mittags wird der Groß- ^tizog Baden erwartet. Am heutigen Abend finden Aufzuge der Turner-, Ewiger- und Krieger-Vereine, sowie Beleuchtung des Munsters statt. 6 ®al ,n D8a,a Hesterreich. ltlL fl.: rthXj* Wien, 3. Mai. Die „Presse" enthält folgendes Telegramm aus Bu- r^en Serben ^ie Deputirtenkammer hat als Erwiderung aus bie Thronrede eine ili um,m& »reffe angenommen, in welcher es heißt: Die Kammer folgt dem Rufe des 2 "ul W Kisten und legt Zeugniß ab für die Größe und Unverganglichkeit der natio- ptt 3unflr nölen Souveränetät. Die Kammer bedauert, daß der Krieg unvermeidlich gc- ,.r,er für bk/5 loorben und erkennt die Bemühungen der Regierung für die Sicherung der SM' - ( SHeulralitat an. Die Adresse spricht sich ferner mißbilligend darüber aus, daß us bie Pforte Rumänien stets Schwierigkeiten bereitet und die Befürwortung von btsskn Neutralität bei der Conferenz zu Konstantinopel verweigert habe. Eö . toirb sodann der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß Rumänien nicht der Schan- W4 platz des seinerseits Nicht provocirten Krieges werde. Das Bestrebeti des Lau- Amerika. Washington, 2. Mai. Die Einberufung des Congresses ist für den 15. Juni in Anssicht genommen. Der orientalische Krieg. Kischeneff, 2. Mai. Amtliche Meldung des Ober-Befehlshabers: Wir setzen unseren Vormarsch ungehindert fort. Die Einwohner bezeugen uns ihre Sympathien. Die Türken bleiben gegenüber unseren Truppen, welche bie Küstenpunkte an der unteren Donau besetzen, utttbätig. Soweit wie bisher bekannt, treffen d e Türken nirgends Vorbereitungen für einen Donau-Uebergan.g. Konstantinopel, 2. Mai. Die amtliche Zeitung behauptet, es habe keinerlei bedeurender Kamps auf dem asiatischen Kriegsschauplatz stattgefunden; es seien nur russische Vorposten vor Datum erschienen. London, 3. Mai. Einer Konstantinopeler Depesche von Lloyds zufolge stände die Ankündigung des Blokadezustandcs für die Küsten des Schwarzen Meeres unmittelbar bevor. - Ein russisches mit Salz beladenes Fahrzeug wurde auf der Fahrt nach Konstantinopel von den Türken aufgebracht. — Im Unterhause erklärte der Schatzkanzler Nortbcote auf eine Anfrage: England würde die Neutralisirung des Suez-Canals oder einem Abkommen, durch welches das Durchpassiren von Kriegsschiffen in Kriegszeiten gehindert würde, nicht zustimmen, denn damit wäre das Passiren von Schiffen mit Truppen von oder nach Ostindien unmöglich. Die Regierung werde Maßregeln ergreifen, um die Schifffahrt durch den Canal zu schützen. Unterstaatssecretär Bourke erklärte auf eine Anfrage, es gebe keine internationale Vereinbarung darüber, welche Artikel zur Kriegs-Contrebaude gehörten; auch sei es nicht opportun, die kriegführenden Parteien zur Specification der unter die Kriegs-Contrebaude zu rechnenden Artikel aufzufordern. Aegypten sei durch den Firman über sein Vasallen Verhälmiß zur Stellung eines Contingentes von 30,000 Mann für die Türkei verpflichtet, in Kriegszeiten könnte diese Zahl erhöht werden. Die Zahlung von Tribut stehe zur Stellung des Contingentes in keiner Beziehung. Petersburg, 3. Mai. Aus Tiflis vom 2. d. M. wird gemeldet: Am 28., 29. und 30. April hat die russische Cavallerie die Gegend südwärts von Kars durchstreift. Einzelne Abtheilungen sind bis Litschagirt vorgerückt, wo sie Telegravhen-Leitungen in der Länge von 10 Werst zerstörten. Acht türkische Bataillone sind vor der russischen Cavallerie geflüchtet und ließen Munition in deren Händen. Am 30. April hat ein Gefecht zwischen der russischen Artillerie und Cavallerie und einer aus Kars mars chirenden Abtheilung Türken stattgefunden. Die Bevölkerung empfängt die Truppen freundlich. Einzelne E-n.vohner haben sich gemeldet, in den russischen Dienst einzutreten. M oSkau, 3. Mai. Für den Empfang des Kaisers werden hier großartige Vorbereitungen getroffen. Neben den Spenden der Stadt kommen auch ans Privatkreisen zahlreiche und bedeutende Gaben für die Verwundeten. Bukarest, 3. Mai. Heute gegen 10 Uhr Vormittags wurde zwischen den russischen Batterien bei Braila und drei türkischen Monitors das Feuer eröffnet. Die Türken bombardirten, während die Monitors sich der Stadt näherten, diese selbst wurden jedoch gegen Mittag gezwungen, sich vor dem russischen Feuer zurückzuziehen. Wie viel Einwohner getödtet und wie viel Häuser tu Bra >d geschossen sind, ist zur Zeit noch unbekannt. Kairo, 3. Mai. Der Ausschuß der Nokabeln-Versammlung hat eine außerordentliche Kriegssteuer im Betrage von 12 Mill. Frcs. vorgeschlagen. In Folge dessen telegiaphirte der Khedive nach Konstantinopel, daß die gegenwärtig in einer Stärke von 9000 Mann befindliche ägyptische Division auf 12 000 Mann completirt werden, der Rest des ägyptischen Contingents aber in Aegypten bleiben solle, um den Suez-Canal zu schützen. London, 4. Mai. Im Unterhause theilt Lord Elcho mit, er werde ein Amendement zur Resolution Gladstones Vorschlägen, worin die Intervention einer fremdherrlichen Armee in der Türkei gemißbilligt und erklärt wird, daß das Haus einverstanden ist, daß die Regierung die Neutralität aufrechterhalte, so lange die englischen Jntereffen unberührt bleiben, daß sie aber nicht 'verseh len werde, Maßregeln zu ergreifen, um nö'higenfalls prompt die englischen Jntereffen und das englische Kaiserreich im Orient zu schützen. — „Renter's Bnreau" meldet aus Erzerum vom 2. Mai: Der Sohn Schamyl's übernimmt den Oberbefehl über die Tschrkeffen; doch ist es bisher noch nicht gelungen dieselben militärisch zu organisiren. Die Armee Mukhtar Paschas steht bei Zenikoy, 40 Meilen westlich von Kars. Eine russische Co- lonne marschirt gegen dieselbe. Petersburg, 4. Mai. Zahlreiche Anerbietungen deutscher, französischer und italienischer Aerzte für den Sanitätsdienst in der russischen Armee find von dem Kriegs Minister vorläufig zurückgelegt. Derselbe hat sich dankend ein späteres Zurückkommen auf dieselben Vorbehalten, falls sich ein Bedürfniß herausstelle. Bukarest, 4. Mai. Das Amtsblatt veröffentlicht die Genehmigung der Convention mit Rußland. Die Kammer nahm die Tbron-Adreffe nach dem Entwürfe an. Heute findet deren Ueberreichung statt. — Gestern Abend soll das Bombardement von Braila und Barbosch neuerdings begonnen haben. Eingesandt. Wir erlauben uns auf die Vorstellungen fred Herrn Prof. Tischer aufmerksam zu machen, indem auswärtige Zeitungsbe» ichle sich sehr lobend über die Leistungen aussprechen. Unter anderem schreibt die Straßburger Zeitung folgendes: Die Vor stellunqen des Prof. Tischer sind als sehr gediegene zu bezeichnen, die Gewandtheit und Fingerfertigkeit be8 Künstlers sind geradezu ftaunenenegenb. Auch hatte der Künstler die Ehre sich vor mehreren Fürsten zu probucircn, unter anderen vor Sr. Ho heil dem Herzog von Meiningen i;n großen Kurhaussaale in Bad Lievenslein, wo der Künstler mit vielem Beifall überschüttet wurde; Sr. Hoheit dem Erbgroßberzog von Sachsen Weimar, im Officier Casino daselbst und wußte der Künstler die Anwesenden durch seine Fertiakeir so zu überraschen, daß Se. Königl. Hoheit ausrief: Wie haben Sie denn dos aeii' cht re- re. ganbel und Verkehr. Gießen, 5. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Ps t JL 30 Hühnereier, per Stück 4 u. 5 4 Gä rseeier, per Stück 12 H, Enteneir per Stück 6 Käse, per Stück 8 H, Käsematie. per St. 3 H Erbsen, 1 Liter ~ Linsen, 1 Liter 22 H, Tauben, das Paar 75 Hühner, per Stuck 1 JL, Hahnen, n Stück 1 JL Kartoffeln, 100 Kilo 8 JL Fried berg, 3. Mii. (Fruchtbericht.) Die Getreide-P.eise hoben sich auch dieser Woche und wird wohl an einen Rückgang vorerst nicht gedacht werden fönm da gute Waare, besonders rn Weizen, sehr knapp > M't Elisabetbe Pauline Löb von H.-rborn. — Fuhrmann Georg Konrad Ockel o • Gießen mit Johannette Euler von Gießen. 4. Mai. Kupfersch nied Johann Äonra: Ludwig Vellmetc von Sondershausen mit Louise Schmidt von Naunheim. Geborene. 28. Aprtl. Heinrich, Sohn von Taglöher Johann Heinrich Eisenbrand. — W Helm, ein außereheliches Kind von hier. 25. April. Wilhelm Christian, Sohn oc- Schreinermeister Johannes Lenz. 26 April. Anna Louise Pauline Emilie, Tochtr von Schuhmacher Karl Orth. 30. Ap il. Friedrich Albert, Sohn von Mechams Johann Kail Hatz. 2. Mai. Karl. Sohn von Feldwebel Wilhelm Melior. 29. Apn! Johanna Marie, Tochter von Schuhmacher Theodor Stohr. 1. Mai. Balthasar Philip: Karl, Sohn von Gastwirth Louis Lenz. 28 April. Marie, ein außereheliches K n) von Auswärts. 30. April. Katharine, ein außereheliches Kind von Auswärts. 1 -Uh: Wilhelm, ein außereheliches K( Helm, geb- den 7. April. Denselben. Dem am 26. Februar 1877 oerft. Wagner Ludwig Geißler, tu Sohn, Ludwig, geb den 18 April. Denselben- Dem Kutscher Heinrich Stühler, eine Tochter, Anna Elisabeth, gö den 10. April- Dens lben. Dem Locomotivführer Georg Frölig, ein Sohn, Wilhelm Ar! Georg, geb. den 10. April- Denselben. Dem Schuhmacher Ludwig Mohr, ein Sohn, Wilhelm, geb- tr 4. April. Denselben. Dem Gastwirth Jakob Kahl, ein Sohn, Georg Ludwig, geb- b: 18. Febr. Den 1. Mai. Dem Hautboisten Gottlieb Richter, eine Tochter, Karoline, geben 20. Febr. Den 2. Mai. Dem Schaftenmacher August Lang, ein Sohn, Georg, geb. feie. Aprtl. Denselben. Dem Hilfsführer an der Matn-Weser-Bahn, Wilhelm Noll, n Tochter, Emma Friederike, geb. fren II. April Beerdigte. Den 2. Mar. Friederike Wilson, geb. Thesen, Ehefrau des Bergwerksdirektoi P te'- Wi'son, alt 47 I. 1 M, ne-t den 29 Avril. Behufs Verminderung von Schreibereien und Jiicaffokosten r suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere I» fetale bei der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. (Expedition deS Gicstener Anzeigers. Atkgemeiner An-r-iaer. Stadtrmuiniiwlle aller Art!! Ferner empfehle meine Besatzartikel, als Spitzen, Knöpfe, 6^infassbander, Seide und Zwirne in allen Farben, zu den billigsten Preisen. 1881) J. F/. JFu ft t*9 Sonnenstrasse 104. Original Singer Nähmaschinen nur bei (2577 E. Eichenberg, L'udwigsplatr. 1672) JEn-tout-cas und Sonnenschirme großer Auswahl empfiehlt zu billigen Preisen A. 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Juni, Vormittags 10 Uhr bei Gastwirth Lenz zu Atzen Hain non dem Bezirk IV des Bauausi seher Knautz. <0 Dienstag den 3. Juni, Vormittags 11 Uhr, in dem Hofmann'ichen Gast Haus zu Freienseen^no>' dem Bezirk VIII des Bauauffehr Nürnberger. 7) Mittwoch den 6- Juni, Vormittags io Uhr, im Kircherffchen Gasthaus zu Laudach nnn dem Bezirk IX des Bauaufseher Diehl. 8) Donnerstag den 7. Juni, Vormittags 10 Uhr, in dem Fabrfischen Gasthaus zu 0)essenbrück.rdammer von hem Bezirk X des Bauaufseber Wingenfeld. 9) Dienstag den 12. Juni, Vormittags 10 Uhr in dem Philipp'schen Gastbaus zu Ruppertenrod von dem Bezirk II des Bauanfseher Erbes. ~ 2584) Die Maurerarbeit zu einer Scheuer und Stallung ist zu vergeben bei K. Jung IV. in Klein - Linden. Dersgeöotenes. 2555) 14 junge Hühner zu verkaufen bet I. Helf en b ein, Marburger Straße. c. w. BüiiFiciPs Uiüversal-Rkinigungg-Salz. 2556)__________Fr. Bieler am Kreuz. 2564) Zwei frischmelkende Ziegen verkauft ________Schneider Frech. 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Sonntag, Montag und folgende Tage: täglich 3 große brillante Vorstellun- aen in der höheren Magie, Phyfik und Illusion, ausgeführt von dem rühmlichst bekannten und beliebten Zauberer Profefior Tischer. — Anfang 4, 6 und 8 Uhr. Entree: Sperrsitz 75 H, I. Platz 50 II. Platz 25 H. Ich erlaube mir, das hochgeehrte Publikum besonders auf folgende Effectstücke auf» merksam zu machen, welche abwechselnd zum Schluß gezeigt werden: Die Enthauptung, der spanische Marterkorb, der Künstler mit 4 Kopsen, und Fatimah, das Wunder» mädchen, lebend ohne Unterleib. Alles Nähere im Hauptprogramm. Jch wohne nun bei Hrn. Jnlins Roth, Gart feld 8 8 Criineherg, Rechner 2567) Ein Frifenrgehülse, tüdjtioer Cabinetier, Discharbeiter und Naseur, rotrb auf sogleich gesucht- $3o ? sagt die Erp--d. d Bltts. _________Fischbach. Nefiauration Brannn. Heute Abend: Unterhaltung und komische Vorträge ______________________________Kircbenplatz.__________ 1813) Mein Lager in allen Sorten Pinseln, Der- golderartikeln, Spachtelmeffern, Maserwalzen rc., empfehle bestens. 2379) Ein auch zwei möblirte Zimmer ,u vermietben Kreuz Li!. B Nr. 114. 2301) Ein freundliches Logis auf dem SelterSberg, bestehend aus S ineinandergebenden Zimmern nebst Zubehör u. Gartenbenutzung , ist zu vermiethen und vom 1. September d. I. an zu beziehen, auf Verlangen auch schon früher. Näheres bei «/« 2306) In irr in em neuen Hause am Eck der Schoor und Re'chensand-Bcchnhofsstraßk sind noch mehrere Wohnungen zu vermiethen und im Mai oder Juni zu be- zieben. ___________Merz. 2538) Ein freundlich möblirtes Z m mer zu vermiethen. Lindenplatz A. 29. vermischte Anzeigen. 2559) Zu mtethen gesucht ein unmö- blirtes Zimmer mit Cobinet. Anerbietungen B 72, H^nferbau°> abzugeben. 2099)_____________________ Mermicistungen. 2557) Ein fein möbltrtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Kreuz B- Nr. 114 2554) Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei ____________ E- Eichenbers. 1 2553) Eine Stube mit oder ohne Cabi- ! net ist zu vermiethen. Asterweg A. Nr. 110- : 2561) Ein möblirtes Stübchen zu ver- , miethen. Louis Friedel, Sandoaste. 2563) Ein Familienlogis in zu oer'- miethen. Frau Bach, Katharinenpasse Nr. 209. 2570) Großes, elegant möblirtes Ztm mer b'llig zu vermiethen. Mittelpunkt der Stadt. Näheres durch die Exped. d. Bltts. 2582) Eme freuudtiche Stube zu oer- mieiben.__________Chr. S ch o p b a ch. 2581) Mehrere Familienlogis an der Frankfurter Straße sind per Mitte Mai zu vermiethen. I o h. Schmidt. 25743 Durch den Umzug des H.rin Dr. Dteffenbach wird ein geräumiges Familienlogis mit allen Bequemlichkeiten, incl. Remisen, Bügelstube, Bleichplatz. Garten-Vergnügen rc., frei und ist per 1. Juli zu vermiethen. S. Pascoe, Frankfurter Straße. 1242) Ein Famitten-Logis, 3 Zimmer, Küche mit abgeschlossenem Corridor, zu vermiethen. Jacob Reiber, Gartfeld. 1928) Ein möbltrtes Zimmer zu ver miethen._______Elias Nieter Wtttwe. 1944) Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und bis 1 Juli zu beziehen. I. Leun, Wallthoistiaße Nr. 138. 1997) Die Mansarden in meinem Hause in der Frankfurter Straße sind per 1 Juli d. I. zu vermiethen._______A. Geisse- 2405) Der 1. Stock zu vermieten und den 1. Juli zu beziehen. ______W. Faber, Seltersweg. 2427) Ein möblirtes Zimmer zu ver- Hitelben bei Frau Strauch Wwe., __________Neue Anlage C. 39._____ 2522) Der 2. Stock meines neu erbauten Hauses vis-a-vis dem Clubgebäude ist zu vermiethen._________ Carl W e i d i g. 2526; Ein Manfarden-Zimmer zu ver^ miethen bet Witth F. FeIsing, ______Neuenweg._______ 1442) Das seither von Herrn Canzlei- Chef Wilker bewohnte Logis ist bis zum 15. Juni anderweit zu vermiethen. Chr. Noll HL, Canzleiberg B. 66. 2181) Ein freundliches Familienlogts zu vermiethen unb per 1. Juli d. I. zu be ziehen. G. Patz, Eckiffenbcrr er Weg. 2186) Eine FamiltenWohnung, bestehend aus 6 Zimmern Küche, Speise- und Magd fununer, Wasserleitung, etwas Garten und Bleichplatz, ist zu vermiethen und bis I.Jnli 3U beytb^n. Näheres bei Exped. d. Bltts. gesetztem Gelbe, alten Oelgemälden, Antiquitäten, Kupfer, Messing, Zinn, Roßhaaren, Werg, Möbel" rc. bei Louis Rothenberger, Neumweg 193. neben dem »Gattbaus zum Löwon". 2586) Emen tüchtigen Schuhmacher kuckt L- Bickel. (•«. >2 SdiÖHP Uu^ficht. Köln-Gießener Bahn. Sonntag den fi. Mai r (2580 nack. Streich-Concert