Schäfer t25" — fSEourohoyuy.il Iz-H’aaren «• Schultheis junior, ~ Kurschnermeisler. ^lierrweg Lit. C- Nr. 10 ßhudjt. Taeselbe muß elm! L 2U ersragen in der Exiei ufon per i * „ Z“’"**■" 4 JÖQ. p. Q r-.-y D$uÄi34 Wlbrent ,5 Eywna. 1 en ilrof)[|üit unb Hmm zum Waschen Ld en nach den neuesten FvMs> A. Fangmann. V nds 8 Uhr, beabiii , im Saale des illn ii baltfii- Der jufritt ’it laben. (2519 ... 1*1^ ab. Lai: iillung DARIA Der Vorstand. Hause». •M finb »lt * W16'. aukalk lW°I!--k° O jtfblmg, in «n»’0””1801 April _fouEiaiise«L »in. n eads 9 W: n in f u H u FUHR. , T-rntag- >n *tai < Mj-Hr. »berg* 'Igt^lite0 t *• Samstag, den 5. Mai Wo 103 18-r. A»Mk- mi AmiBlalt für heil Kreis Gieße». Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vringerlohn. Expedition r Schulstraße, Lit. 8. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher I ö e i L Bekanntmachun g. Durchschnittspreise im Monat April 1877. Hafer «X 20,25, Heu 11,50 und Stroh JL. 11,34 per 100 Kilogramm. Gießen, den 3. Mai 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. R ö d e r. ......... Bingenheim, am 27. April 1877. Betreffend: Die Abhaltung der Zahltage bei Großh. Rentamt Nidda. Das Großherzogliche Rentamt Nidda an die Großherzocstichen Bürgermeistereien des Rentamts-Bezirks. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden und im Jntereffe der Gemeindemitglieder durch die Scbelle ortsüblich und hinreichend bekannt machen zu lassen, daß vom 1. Juni l. I. ab die Zahltage nicht wie seither Freitags und Samstags, sondern Mittwochs und SamstagS abgehalten werden. _______ Rübe. Nolitisch Deutschland. Berlin, 2. Mai. Sitzung des Reichstags. Erste Berathung der Gesetzvorlage über den Ankauf des Decker'schen Grundstücks nebst der Hofbuchdruckerei und eines zweiten Grundstücks in Berlin für das Reich. Der Präsident des Reichskanzler-Amts, Hofmann, befürwortet die Vorlage. Richter (Hagen) spricht dagegen, Fürst Hohenlohe dafür, Brockhaus, Schorlemer - Alst dagegen, baß der Staat für seine Zwecke eine Buchdruckerei betreibe. Lucius dafür; Bamberger aus finanziellen Gründen gegen die bedingungslose Annahme der Vorlage. Die Angemessenheit des Kaufpreises sei nicht nachgewiesen; eine Be- rathung in der Commission sei Angesichts des bevorstehenden Sessionsschlusses unthunlich. Es bleibe daher nur übrig, die Vorlage abzulehmn. General- Poftdirector Stephan vertheidigt und befürwortet nochmals die Vorlage. Bei der darauf sofort vorgenommenen zweiten Lesung begründet Reichensperger einen Zusatzautrag, dahin gehend, die endgültige Bestimmung über die Verwendung der Grundstücke bis dahin vorzubehalten, wo über den Bauplatz für das Reichstags-Gebäude entschieden worden. Wehrenpfennig mottvirt einen Zusatz- Antrag, wonach die definitive Verwendung der Grundstücke der Zustimmung des Reichstags bedürfe und der Umfang des Buchdruckerei-Betriebes durch die Regierung im nächsten Etat gesetzlich festzustellen wäre. Reichskanzler-Amts- Präsident Hofmann gegen beide Anträge. Nach einer weiteren von Stauffenberg, Schröder, Lasker geführten Debatte wird § 1 mit den Zusatz - Anträgen Reichensperger's und Wehrenpfennig's, hierauf die übrigen Paragraphen in zweiter Lesung genehmigt. Es folgen hiernächst Wahlprüsungen. Die Wahl Spangenberg's wird für ungültig erklärt; die Wahl Beseler's, Berger's, Gleinas, Pfeiffer's, Bürklin's und Nathustus' werden beanstandet; alle übrigen Wahlen sür gültig erklärt. • — Die „Prov.-Corr.", auknüpfend an die Rede des Feldmarschalls Moltke, constatirt, daß in Frankreich die lebhafte Beunruhigung einer ruhigeren und richtigeren Beurtheiluug gewichen sei. Um so mehr aber sei zugleich die wirklich hohe Bedeutung dieser Aeußcrungen als ernste Friedens-Mahnung zur Geltung gebracht worden. Nicht wegen einer augenblicklichen parlamentarischen Wirkung habe der sonst so zurückhaltende Feldherr die Rede gehalten. Als er das Wort »ahm, wußte bereits Jedermann, daß die betr. Budget-Forderung ohne weitere Anstrengung bewilligt werden würde. Wenn Graf Moltke trotzdem an diese Mehrforderung anknüpfte, um einen Blick auf die militärische Lage zu werfen, so geschah es offenbar, um Deutschland und Europa bestimmt und klar auf Thatsachen hinzuweisen, welche uns ungeachtet der unzweifelhaften Friedens- Tendenzen unserer Politik doch fortwährend zu der größten militärischen Wachsamkeit und Vorsicht auffordern. Die Thatsachen, welche er anführte, sind von keiner Seite bestritten, vielmehr durch mannigfache zuverlässige Angaben bestä- tiflt worden. Die Bedeutung derselben zutreffend zu würdigen, ist unbestritten Niemand berufener als Feldmarschall Moltke. Wenn er vor Europa der Uebcrzeugung Ausdruck gibt, daß ausgleichende Maßregeln früher oder später geboten sind, so kann es nicht fehlen, daß diese Ankündigung gerade in ihrer Bedeutung für die europäische Friedens-Politik die richtige Beurtheiluug und die gebührende Beachtung findet. Berlin, 2. Mai. Nach der „Nat.-Ztg." haben Prinz Renß und seine Gemahlin Weimar am 30. April verlassen und sich nach der Neumark begeben Dieselben dürften Ende der Woche über Wien und Triest, wo sie sich am 10. oder 12. Mai einzuschiffen gedenken, nach Konstantinopel sich begeben. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Unmittelbar nachdem die vom Grafen Moltke vor Kurzem im Reichstag gehaltene Rede dem Fürsten Bis inarck mitgetheilt war, gab dieser dem Feldmarschall seine volle Uebereinftim- NiiHfl mit dessen Aeußerungen zu erkennen. Die von Moltke in Aussicht ge er H l) ei L iiommencn Ausgleichungs-Maßregeln betreffend, ist anzunehmen, daß die Reise des Kaisers nach Elsaß-Lothringeu mit der schließ^chen Feststellung derselben in Zusammenhang steht. — Am 7. Mai wird in Wilhelmshafen und Kiel die Indienststellung der Panzerschiffe „Kaiser", „Deutschland" und „Preußen", sowie des Aviso „Falke" erfolgen; dieselben bilden nebst dem „Friedrich Karl" das in diesem Jahre in Dienst zu stellende Panzer-Geschwader unter dem Commando des Contre-Admirals Bätsch. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge würde dasselbe in der Nord- und Ostsee Uebungsfahrten machen. Karlsruhe, 2. Mai. Der Trinkspruch, deu der Kaiser bei der Festtafel zur Feier des Regierungs-Jubiläums des Großherzogs an diesen richtete, lautete wörtlich folgendermaßen: „Ew. königliche Hoheit blicken heute mit großer Genugthung auf ein Viertel Jahrhundert Ihrer Regierung zurück. Die Wege der Monarchen sind nicht immer geebnete. Ew. Hoheit ist aber vergönnt gewesen, in diesem Zeitraum Ihr schönes Land und dessen Volk fortschreitend zu heben und auf die großen Ereigniffe hinzuweisen, die sich nun vollendet haben. Ew. Hoheit haben selbst stets das Vorgefühl von Dem gehabt, was sich einst vollbringen mußte, haben Ihre Handlungen darauf gerichtet und sind somit ein mächtiger Hebel zu dem Standpunkte geworden, der mich berechtigt, so zu Ihnen sprechen zu können. Als der unerwartete Krieg hereinbrach, haben Sie inmitten Ihrer braven Truppen sich den Gefahren deffelben ausgesetzt und ihnen das schönste Beispiel gegeben, ja, ein Prinz Ihres Hauses hat ruhmreich sein Blut in diesem Kampfe vergossen. Wir Alle sind heute Zeugen, wie treu Ihr Volk Ew. Hoheit tiefgefühlte Dankbarkeit darbringt, aber nicht nur in dem engeren und weiteren Vaterland spricht sich dieses Gefühl der Theilnahme aus, sondern auch weit über deffen Grenzen hinaus zeigt sich die Anerkennung für Ew. Hoheit glückliche Regierung. Wir Aeltern dürfen hoffen, daß es der Großherzogin gelingen werde, wie bisher in edler Gesinnung Ew. Hoheit zur Seite zu stehen. So erheben wir unser Glas, um auf das fernere Wohl und eine noch lange, gesegnete Regierung Ew. Hoheit, sowie auf das Wohl des ganzen Großherzoglichen Hauses zu trinken." Straßburg, 2. Mai. Die Parade der Truppen vor dem Kaiser verlief bei schönstem Wetter äußerst glänzend. Die Kopf an Kopf gedrängte Menschenmenge empfing den Kaiser, der nach der Parade den Münster und die Universität besuchte, überall mit gesteigerten, ununterbrochenen Jubelrufen. Straßburg, 3. Mai. Um 2 Uhr ist der Großherzog von Baden bei dem Kaiser hier zum Besuche eingetroffen und wird bis spät Abends hier verweilen. Hesterreich. Wien, 2. Mai. In Betreff der Besetzung des Botschafter-Postens in Konstantinopel bört die „Presse", daß man hier wie in Berlin Werth darauf legt, daß die Botschafter Deutschlands und Oesterreichs gleichzeitig in Konstantinopel erscheinen. Graf Zichy dürfte demnach nicht eher seine Reise antreten, bis auch Prinz Reuß beordert wird. Beharre die Pforte aber auf dem Entschluffe, die russischen Unterthanen ausylweisen, so könnte die Wiederbesetzung des deutschen Botschafterpostens rückgängig gemacht werden. Pesth, 1. Mai. Im Abgeordnetenhause richtete Trangi an den Minister-Präsidenten die Interpellation, ob er geneigt sei, die wesentlichen aus die orientalische Frage bezüglichen Aktenstücke, namentlich die Note vom December 1875, das Berliner Memorandum, das Protokoll der Conferenz zu Constan- tinopel und das Londoner Protokoll dem Hause vorzulegen. Auch Paul Somsich meldete eine Interpellation hinsichtlich bet orientalischen Frage an. Pesth, 2. Mai. Im Abgeordnetenhause brachte beute Somsich seine Interpellation ein ; dieselbe stellt folgende Fragen an die Regierung: ob dieselbe dem Vorrücken der russischen Truppen gleichgültig zuzusehen gedenke, und 1. Die bei der Parzellenoermlssung in der Gemarkung Gießen zur Absteinun- der Grundstücke erforderlichen Steine fallen bei der Gemeinde Staufenberg für den Preis vo.i 15 H pro Stück an gekauft werden. 2. Auf oas wiederholte Gesuch des Gastwirths Christian Jungblut um Belastung Der Durchfuhrt zwischen dem Eisenbahudamm und dem ThorhauS nach dem Zromenadehaus hin ist bejchlossen worden, demselben unter den noch festzustellenden Bedingungen statlzugeden. 3. Wegen Ueberfüllung der 2., 3. u. 4. Klasse der höheren Mädchenschule ist deren Theilung, sowie die Anstellung eines academ. gebildeten Lehrers und von 2 seminaristisch gebildeten Lehrern genehmigt worden. 4. Nachdem b;e Theilung der 2. Klasse der Stadtmädchenschule bestimmt und wegen der hierdurch zu bes.tzendcn neuen Stelle Concurrenz ausgeschrieben worden mar, wurde mit Rücksicht auf das dem Stadtvorstand nach A>t- 40,2 des neuen Schulgesetzes zustehende Recht beschlossen, von den ausgetretenen Bewerbern, den Herrn Lehrer Kalbfleisch in Oder-Moos für diese neue stelle in Vorschlag zu bringen. 5. Nach Antrag der Baudeputatton wurde die Erweiterung des Spielplatzes bet der alten Realschule und die Bepflanzung desselben mit Bäumen beschlossen. 6 Ber den vorgelegten Bauplänen der Herren Gustas Bergen, Karl Flett, Ludwig Klinket, M- Scheel und Christian Zimmer fand sich kein Grund für Beai.flandung und eS soll die Genehmigung des dessallsigen Gesuchs beantragt werde». 7. ebenso sollen die Baugesuche von Herrn Io h s. B e cke r IV., welcher auf das Gartfeld und der Fran PH. Schmal! Wtttwe, welche auf eine Wiese am s. g. alten Stetnweg zu bauen beabsichtigen, unter der Bedingung zur Genehmigung empfohlen worden, daß von den Bittstellern auf Herstellung von Straßen, Beleuchtung, Canalt- sirung u. s. w verzichtet werden n.üffe. 8. Es wurde sich gegen die Gewährung des Gesuchs von Herrn L. Süß ausgesprochen, welche die Erlaubniß zur Erbauung einer Waschküche an der Weltergasse : bezweckt. 9. Die Belassung des von Fräulein Johannette Lein an ihrem Hausgarten hergertchteten Spaliers, welches noch mit einem Oela.rstrich zu versehen sei, wurde genehmig!. 10. Herr Bauunternehmer L. Kauf will an die Stelle des abzubrechenden ehemals Rolhmberger'schen Hauses in der Kaplansgasse einen N-ubau aufführen und hierbei toll Die von der Bauoeputation vorgeschlagene Baultnie eingehalten werden. Für Gelände, welches hierdurch in Die Straße fällt sollen zwei Mark Vergütung pro lüFuß geleistet werden- „ t, II. Dem Herrn Wiesenwärter Ludwig Zinßer wurde die Bedienung der städtischen Schleußen übertragen. Als Vergütung für die damit verbundene Arbeit erhält derselbe pro Jahr 50 X baare Vergütung und außerdem ift demselben die unentgeltliche Benutzung des Geländes bei der Schanze eingeräumt töoroen. Die zur ehemals Pipp'schen Schanze gehörig-n Gebäude sollen nirdergelegt werden. 12 Zu dem Ankauf detz erforderlichen Klee- und Grassamens für die städtischen Wiesen auS der Hand wurde Ermächtigung eriheilt. Gießen, 4. Mai. Die seiner Zeit gegen einige hiesig Metzger von Seiten der Polizeiverwaltung wegen Verkaufs durch Stärkemehl verfälschter Wurst an das Gericht abgegebene Untersuchung hat nunmehr dadurch ihre Erledigung gesunden, daß die angezeigten 8 Metzger jeder in eine Geldstrafe von 20 X und zu 18 der Kosten rechts' kräftig verurtheilt worden sind. Die sachverständige Untersuchung der beschlagnahmten Würste hatte einen Gehalt derselben an Stärkemehl von 5 bis 180/0 ergeben und hat das erkennende Gericht die Wü'ste für verfälscht erklärt, weil denselben ein an sich nicht in dieselbe gehöriger Stoff, der überdies die Eigenschaft besitzt, das Mehrfache seines Umfangs an Wasser und Fett zu binden, in solcher Menge zugesetzt worden sei, daß dadurch Qualität, «erkauf- und NahrungSwertb der Würste sehr erheblich beeinträchtigt worden sei. Vie den Würsten zugesetzte Stärke bestand thetls in Erbsen- und Bohnenmehl, theilS in Kartoffel-, Roggen-, Weizen- und Stärkemehl. _ Türkei. Bagdad, 2. Mai. In vergangener Woche sind hier 254 Personen an der Pest gestorben; auch in Teheran ist dieselbe noch im Zunehmen. Der orientalische Krieg. Konstantinopel, 1. Mai. Der Ober - Befehlhaber der türkischen Donau-Armee erhielt Instructionen, wonach nöthigenfalls die Schifffahrt zu verbieten sei und Schiffe zu requiriren wären. — Nach einer Depesche aus Batum bat am Sonntag ein unbedeutendes Gefecht stattgefundev. Petersburg, 2. Mai. Aus Tiflis vom 1. d. Mts. wird telegraphirt: : Gestern früh beim Erscheinen der Avantgarde der Eriwan - Abtheilung vor Bayazid zog sich die türkische Garnison, 1700 Mann stark, auf die Höhen des Allada-Gebirges zurück, indem sie eine große Menge Munition zurückließ. Die Ruffen besetzten Stadt und Citadelle. London, 2. Mu. Der britische Consul in Galatz hat dem auswärtigen Amte die amtliche Anzeige gemacht, daß auf Befehl des Oberst-Comman- direnden der russischen Armee die Donanschiffsahrt geschlossen ift. Konstantinopel, 2. Mai. Dem Vernehmen nach beabsichtigt die Pforte diejenigen russischen Unterthanen, welche sich den türkischen Gesetzen nicht unterordnen wollen, binnen 14 Tagen aus Konstantinopel und binnen 21 Tagen aus den türkischen Provinzen auszuweisen. Der Postdienst über Varna ist wieder ausgenommen. Bukarest, 2. Mai. Durch fürstliches Decret wird bestimmt, daß jeder Bezirk des Landes die Cadres zu einem Miliz-Bataillon aufzustellen hat. Die Stadt Bukarest formirt ebenfalls ein Miliz-Bataillon. Die Nachricht, daß außer der Convention vom 16. April und ihren Annexen noch ein anderer Vertrag zwischen Rußland und Rumänien exiftire. wird regierungsseitig als unbegründet bezeichnet. Die General-Kaffe in Galatz ist angewiesen, rumänische Münze an Zahlungsstatt anzunehmen. Vor der Mündung des Sereth ist ein rumänisches"Kriegsschiff ftationirt. Eine große Anzahl christlicher Familien aus der Türkei flüchtet auf russisches Gebiet. Bukarest, 2. Mai. Der von den Kammern vorgelegte Gesetz-Entwurf, bett, die Einführung eines Moratoriums, bezieht sich auf die Verfallzeit von Handels-Effecten, Vorladungen vor Gericht, Pfändungen von Personen, die unter den Waffen stehen, Snspendirung, Verjährung und Ungültigwerden von Ctvilklagen. Wien, 3. Mai. Das „Fremdenblatt" enthält eine Darlegung, wonach die vorübergehende Hemmung der Schifffahrt auf dem außerhalb der Monarchie liegenden Laufe der Donau für Oesterreich-Ungarn keinen Grund zu Beschwerden abgeben könne. Ein solcher^ Zustand möge wohl sehr unangenehm und schädlich sein, aber der Krieg brauche nicht nach der Bequemlichkeit der Neutralen und mit der äußersten Schonung von deren Jntereffen geführt zu werden. Die Hauptsache sei, daß die Grenzen der Neutralen respectirt würden. London, 3. Mai. Ein Telegramm an „Lloyds" aus Sulina vom 30. April meldet: Die Donau ift unterhalb der Pruth Mündung durch Torpedos gesperrt, alle donauaufwärts gehenden Fahrzeuge werden peremptorisch zurückgewiesen. Der Sulina-Hafen ist frei. bejahendenfalls, ob die Regierung so auf Grundlage von Garantieen handle, , welche die österreichisch ungarischen Jntereffen gegen alle Eventualitäten zu wahren geeignet seien; und ferner: welche Schritte geschehen oder beabsichtigt seien, um die Freiheit des Handels auf der unteren Donau anfrechtzuerhalten und das handeltreibende ungarische Publikum vor den durch V rhinderung des Handels entstehenden Verlusten zu bewahren. Somsich führte zur Begründun.i seiner Interpellation aus: Rußland sei zu kriegerischen Zwecken in das neutrale Gebiet der durch Europa garant-.rten Donau-Fürstenthümer eingerückt. Der bisher freie Handel an der unteren Donau sei in der von russischer. Seite erfolgten Besetzung der strategischen Punkte auf dem linken Donau Ufer factisch gehindert. Schließlich lasse die riesige Anzahl der in das Feld rückenden Truppen die Grenze der von Rußland angestrebten Ziele nicht einmal ahnen. Frankreich. Paris, 2. Mai. In der gestrigen Vorlesung des Profeffors St. Rens Taillandier kamen abermals antiklerikale Kundgebungen der Studirenden der Sorbonne vor. Dieselben riefen: „Nieder mit den Jesuiten! Nieder mit Dupanloup 1" L o k a l. N o tiz. Gießen, 4. Mai. Wir lassen nachstehend das Protokoll der Tagesordnung der Stadtverordnetensitzung vom 20. April folgen: England London, 3. Mai. Den „Daily News" zufolge hätten die Mitglieder des vormaligen liberalen Cabinets in einer gestern gehaltenen Confereuz be- schloffen, die von Gladstone am 30. April vorgeschlagenen Resolutionen nicht zu unterstützen, sondern für den Antrag Lubbock's auf Stellung der Vorfrage stimmen. Die Conservativen werden jenen Resolutionen durch ein directes Vertrauens-Votum für das Ministerium entgegentreten. Statten Nom, 2. Mai. Die katholischen Blätter veröffentlichen die Rede, die der Papst gestern bei dem Empfang der savoyischen Pilger hielt. Der Papst sagte: In diesem Augenblick hat eine irrgläubige Macht zahlreiche Armeen in Bewegung gesetzt, um eine ungläubige Macht zu züchtigen, indem sie dieselbe anklagt, ungerecht regiert und viele ihrer, derselben heterodoxen Religion angehörigen Untertanen unterdrückt zu haben. Der Kampf hat bereits begonnen. Ich weiß nicht, welche von beiden Mächten siegreich sein wird, allein ich weif daß aus der einen dieser Mächte, welche sich orthodox nennt, aber schismatisch ist, schwer die ?>and der Gerechtigkeit Gottes lastet wegen unmenschlicher Verfolgungen gegen Katholiken, welche sie seit so vielen Jahren begonnen und auch heute noch nicht eingestellt hat. Ftußland. Kischeneff, 2. Mai. Der Kaiser ist gestern Abend 11 Uhr von hier nach Bender abgereist. Handel und Verkehr. Frankfurt, 1. Mai. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner X 470-6.50, Stroh per Centner X bis 5. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qualität X 1 20 2‘PUk = im Kleinhandel 1- Qual. X 1 40, 2. Qual. X 30. Eier, gewöhnlich- das Hundert X 4-4.50, italienische X 5.50-6. Kartoffeln per 100 Kilogr. 7.50-8 Erbs - n, o.fchälte (per 100 Kilogr ) 30-32 x, ganze Erbsen Sp^ise^Sohnen 26 X; Linsen 32-40 x Ochsenfleisch per Psd. 70 H, Rindfleisch 55-60 Schwcttie- fleifch 75 H, Kalbfleisch 55—65H, Hammelfleisch 46-63 H. Mainz, 2. Mai. Weizen per Mai 28.20. Roggen per Mai 19 80. Hafer Prdefälle des JahreS 1876 jpurben gezahlt X 2 689 174.45, für bei Lebzeiten der Versicherten im Jahre 1876 fällig gewordene Versicherungsbeträge X 481,366.66 und alS Schäden-Reseroe zurückgestelll X 13b,293.80. Die Sterblichkeit unter den Versicherten war für die Gesellschaft günflig; die Ausgaben für Sterbefälle haben 1876 die zu diesem Zwecke ooihandenen rechnungSmatzigen DeckungSmittel nicht erreicht. Die Prämien-Ueberträge und Prämien-Reserven stiegen 1876 um X 2,473 041.30, so daß Ende 1876 mit Einschluß der Pramien-Reseroe der Rückversicherungs Gesellschaften X 26,710.307 99 zwückgestellt waren. AuS dem nach Deckung aller Ausgaben und Verbindlichkeiten und nach Bewirkung der erforderlichen Abschi eibungen verbleibenden Ueberschuß erhalten, nachdem die Kapital-Reserve mit dem statutenmäßigen Betrage von X 87,580 64 dotirt und hierdurch auf die L>umme von X 176,168.32 erhöht ist, in Gemägheit der statutarischen Bestimmungen die Actionare eine Dividende von 12<>/0 ihrer auf die Aktien geleisteten Einzahlungen mit 216 000 und die mit Anspruch auf Theilnahme am Gewinne des Geschäftes Versicherten 24 » ihrer 1876 gez ihlten Prämien mit X 476,782.02 als Dividende, welche ihnen lm Jahre 1878 durch Abrechnung auf die von ihnen zu zahlenden Prämien vergütet wird- Die P'ämien-Reseroe, die Kapital-Reserve und die Extra Reserve (die letztere wurde 187b um X 41,253.21 aus dem Jahres Ueberschusse erhöht) zusammen beliefen sich Ende 1876 auf X 27,244,257.53. Die gesammten Actioa der Gesellschaft betragen Ende I87d X 37,609,570.19 Unter den Actioen sind die mit Festhaltung vupillartscher Sicherhei bewirkten Ausleihungen in Hypotheken um X 2,641,303 im 3<*hre 1876 gestiegen aui X 24,735,464. Der ausführliche Rechenschaftsbericht wird erst nach der Ende Mat er stuttfindenden General-Versammlung erscheinen können. ' Otto Hübner's stat.stlscho Tafel Derlag °°n Mh. Rommel In Fr°nNurt c. ffl.) Ist in neuer (26.) Auflaa- -rschien-n. Di- Rl-s-ntaf-i. -in Er,ebntß niuh-°°ll- Arbeit, ist ein Bedürfnitz für All- geworden, die Studien oder Geschäfte betreiben, uni jede neue Auflage erscheint als ein neues Werk buid) die in sie y*,Oen°mmie so f rÄntlld) ß< Ser ffi. Wln 7 h k löllfir Zouiha"'^' yU *en 2469) Es Mtnng b« Bahn« 10n je 600 M 1 IW-129,0 bei tatytn werben. 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I., Vormittags 11 Uhr, einer Versteigerung auf den Abbruch Holzcemeut-Dädier. überhaupt billigste und beste Dächer, Steigung Vm bis Vs, fertigt 2445) Julius Speer, aus Htrschberg i. Schles-, jetzt in Bochum. Kirchliche Anzeigen evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag, den 6. Mai. Morgens: Pfarrvikar Schöner. (Feier des heil- Abendmahls.) Nachmittags: Pfarrverwalter Schlosser. Donnerstag, den 10. Mai. Himmelfahrtsfest. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags in der Friedhofskapelle: Pfarrvicar Schöner. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 6. bis 12. Mai besorgt Pfarrvicar Schöner. Der Anfang beginnt auf der Heid mittags von 8 Uhr an mit dem Stammholz. Daubringen, den 1. Mai 1877. Frischbäckrr zu Gießen. Sonntag den 6. Mai. Ludwig Kroneberg in der Neustadt. Konrad Haas am Walltbor. — und bis 14 Mtr. Länge, Festmeter Nadel-Stangenholz, Rmtr. „ Scheitholz, „ „ Prügelholz, Bresaimil empfiehlt 1967) 6g. Wilh. Weidig. Bekanntmachung. Nachdem sich eine starke Ueberschuldung des Nachlasses des am 15. Februar l. I. dahier verstorbenen Weichenstellers Eberhard Kehraus ergeben und der Vormund der minderjährigen Kinder des Kehraus, der die Erbschaft mit der Rechtsmohlthat des Inventars angetreten hatte, um Einleitung des Concursvcrfahrens gebeten hat, wird Termin zur summarischen Schuldenliqui- dc-tion und zum Versuch der Güte zwecks Abwendung des förmlichen Eoncurses auf den 27. Juni d. I., Vormittags 9 Uhr, in das hiesige Gerichtslocal anberaumt, zu welchem die Gläubiger hierdurch unter der Verwarnung vorgeladen werden, daß, falls ein Vergleich zu Stande kommt, die nicht erschienenen Gläubiger dem Beschluß der Mehrheit der Erschienenen für beitretend weiden erachtet werden. Kirchhain, am 28. April 1877. Königliches Amtsgericht. 2537) Hellbach vdt. Bezzenberger. Zur Saison bringe ich mein mit dem Neuesten. assortirteS Lager in fertigen Heer en- »eitel Kittet» eetleleieleeit in empfehlende Erinnerung. M. 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Cln fiohe des bedeutenden aller durch Io) und «n • dieBrelicherunE^ ^SfSenben ver^nt uB der Pi" . bem nai teilt ®artn;,r edorberM11 8cwi?n>!'Äer e mit bem 1 ^^n ?ie Su-n-nr oon irdurch aut ° , jctlonare ^jtiaiaiunfien bie^216,000 ««♦»Ä im 3* i‘.tnbe, euelch . Jle äs-“sä'# Gingesandt. Ansckließend an die Localnotiz „Briefbestellung betr." in No. 101, so ist vorab rJFn ir n bflfi auf dem Seltersweg, der als besonderes Stiefkind behandelt zu ru constatiren oav ° „sie Post sage und schreibe um 9 Uhr zur Aus- «cbe "langt?,man glaubt an rin Wunder, wenn man nm 8 Uhr in Besitz derselben ist. Ob Einst-Hungen oder Krankreitssälle di-Schuld irag-n wollen wir nicht unser- r<,n ■ nur ßätte man glauben sollen, daß nach der neuen Einrichtung der Packetbe s'llung die dadurch entbehrlich gewordenen 2 Unterbeamten, durch Eintheilung der Kt in acht Bestellbezirke, zum Briefaustrogen benutzt worden waren, es würden drnin gewiß die so sehr berechtigten Klagen des Publikums, wenn nicht ganz aufhoren, so doch wesentlich gemindert werden. 2U nicicber Reit können die Briefe nicht ausaegeben werden, wenn man aber er dab^die früdcre Reitungsbestellung durch Private besorgt wurde, die Poftan: mellunaen und Mandate außerordentlich. auch dl- Stadt selbst an Ausdehnung be- d7Ü end "ug-nomm-n baden, so ist das «-.hatten unserer Postbehörde aewiß nicht als erMeaenkommend zu betrachten, wenn man heute noch wie vorlSIahren bloA « Briefträger zum Austragen benutzt und wäre es gewiß endlich an der Zeit, wenn 8um Besten der Beamten und zum Besten des Publikums eine Aenderung eintreten ließe. . , - 22 6" '„.»i*5 . mW’6 Schiffebericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd 61 ^sfutba'm^tVn6/"' Mai. Das Postda-npischlff Main, C-pt. G. R-ichrnann, Nardd-utsch-n l!I»yb in Br-rn-n, w-lchks am 2t. Avril von Newyork abgegangen mar ist beute to Uhr Morgens wohtd-balt-n hier anrefemmen und hat nach landung dir sllr Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung tr Uhr Mittags bu SRelfe nach Bremen sortgesetzt. Der Main überbringt 185 Passagiere und volle Ladung- ___________ ißt... Iür bl” r-Ss fanb fiVwn ^eiutbd be ?r®trunb sür ckeriv.°w,^l werbe«, ine ÜBtef^a* ? au^ba8 5en' Beleuchtung, Herrn L. Süß au^ an der Weltrrgch etn Qrn ihrem Hausgarien 1U flehen sä, würbe odjubrechenben ehv tUbau auffuhren unb ht!r- emgedmten werben. Für ^ark Vergütung pro ®utbe bie Bedienung btt QHitt verbundene Arbeit er- m ist demselben die untni; nt soroen. Die zur etzt- legt werden. ssamenS für die städtW Lieferung. Mittwoch den 16. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr, werden dahier 16 Centner frische Butter, sowie 10 Centner weiße und 3 Centner schwarze Hammelwolle zur alsbaldigen Lieferung öffentlich versteigert. Marienschloß, den 2. Mai 1877. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Scriba. (2528 Bekanntmachung. Freitag den 11. Mai sollen in dem Daubringer Gemeindewald nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung kommen: 23,64 Festmeter Nadel Stammholz bis zu 32 Centimtr. mittlerem Durchmesser KaflFee, gebrannten Java, kräftig und rein von Geschmack, per Pfd. «A 170, gebrannten ff ein, kräftig und rein oon Geschmack, per Pfd. JL 1.80, empfiehlt L. Müller, 2004)___________ Mäusburg B. 48. Feinster Dorscli-Leberthran fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit gestempeltem Metallverschluß ä 60^, 1.— und JL 1.70 echt zu haben bei (305 C- F. S e m m l e r. Oeffentlicke Aufforderunq. Nachdem Elisabetha Krausch ledig non Grüningen am 3. Mai 1873 mit Hinterlassung eines an demselben Tape vor unterzeichnetem Gericht errichteten Testaments, in welchem Christian Bender in Grüningen als alleiniger Erbe eingesetzt, verstorben ist, wird hiermit die unbekannt wo abwesende Schwester der Verstorbenen, Adam Schneider's Ehefrau, Katharina geb. Bender, aufgefordert, sich binnen 4 Wochen vom ersten Erscheinen dieses an darüber, ob sie das Testament als gültig anerkenne, dahier soaewiß zu erklären, als lonst dieß Anerkenntnitz unterstellt und das Testament vollstreckt werden wird. Lick, den 27. April 1877. (2484 Großherzogliches Landgericht Lich. Weyer- I Jeilgebotenes. 2532) Ein junges, sehr gut gefahrenes Pferd zu verkaufen; ferner ein großer Haufen Mist. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes._____________________________ Ein Haus, in guter Lage der Stadt, mit 10 heizbaren Zimmern, Küchen, Kammern, Bodenraum und einer ergiebigen Wasserpumpe ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Nähe- res in der Exped. d. Bltts.___________(2534 2543) Ein junger Truthahn zu verkaufen. Th. Wode, Neue-Bäue B. 85. 2551) Ein altes Kinderwägelchen H verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts- Eine Hofraithe in Heuchel- heim zu verkaufen. Näheres 2550)________bei J. Witz. Kitleiretkreiele in Papier, per Dutzend Stück 35 lackirt „ „ 80 « 2549)____________bei Wrlh. Balser. Kleine rbeinhessische und badische Weine nach Probe; 12 Stück I874r eignes Wachsthum meines Schwagers in Wörrstadt lagernd, ' sind zu verkaufen. i 2492) Adolph Bertram. w §k« großartiger Hrfofg Axa ist e- ohne Zweifel, wenn von einem Buche 90 Xuf- lo-tn erschienen find und um so großartiger ist der- - * selbe, wenn dieS trotz gehäsfiger Angriffe mög- _ > lich war und in einer so kur»«» Zeit, rote h, M solche- der Fall bei dem illnflrirtee Buche: fr_ Dies vorn'igliche popnlär-medicinische Werk kann mit stecht allen st ranken, welche bewährte Heilmittel zur Deseitignng ihrer Leiden an wenden wollen, drin'end zur Durchsicht empfohlen werden. Die darin abgedruckte» Atteste beweisen die anßerorbenllulirn Teilerfolge und sind eine Garantie dafür, daß das Vertrauen nicht getiinscbt wird. Obiges über 500 Seiten starke, nur 1 Mark kostende Buch ist in jeder Buchhandlung vorräthig, wird aber auch auf Wunsch birect von Mchter's Verlags-Anstalt in Leipzig gegen Einsendung von 10 Briefu.arken ä 10 Pf. versandt. Dr. Airy’s Naturheilmethode Candirter gerösteter Kaffee, Wiener Mischung. Dieser aus den edelsten Sorten compo nirte Kaffee entwickelt vermöge der eigen tbümlichen Röstung ein viel feineres Aroma und ist bedeutend kräftiger und kaffeereicher, als alle auf gewöhnliche Weise gerösteten Kaffees und e,spart nicht nur die lästige, der Gesundheit schädliche Arbeit des Röstens, sondern ist auch im Preise verhältnißmäßlg billiger. Der Kaffee ist in versiegelten 1-Pfd. und Vr - Psd. - Paqueten verpackt stets in frischer Röstung und vorzüglichster Qualität zu haben. Alleinige Niederlage bei (2369 Herrn Julius Wallach. W. Brügmann & Sohn. Holzhandlung u. Dampfsägewerke. Dortmund, Duisburg, Papenburg, Mannheim and Lübeck. vertreten durch C. Vormann, jr., Hagen i. W., von dem auch sonstige Baumateria lten, sowie Kohlen unp CoakS, billigst zu beziehen sind. • (124 Neu! Sinterns1 Neu! Mocca-Sacca-Kaflee. Wiffensckofllich oneifunnt bestes Kaffee - Zusatzmittcl ohne Concurrenz. Auf der ersten Berliner Kochkunst- Ausstellung von der Jury mit An- crkcnnungS-Diplom ausgezeichnet Enthält die wrscnilickstenBestandtheile des indischen Kaffees, namentlich (Softclin unt gesunde Nährstoffe, wodurch es sich von Surroga!en vortbeil- boft ausznch^et, insbesondere,durch Wohlgeschmack und Kraft, sowie bedeutende Ersparnis bei % i/z, Vr Zusatz zum Kaffee. Allgemeiner eingesührter Detail« Preis 30 Pfennig pro Pfund und ist in nachsiehenden hiesigen Handlungen zu haben: Gebr. Adami, _ J. A. Busch Söhne, 2 Emil Fischbach, $2 Rudolph Goebel, F. C. Henzerling, C. Hoffmann, — L. Müller, vorm. E. Hermes, Ph. Nau & Co., Wilh. Schmall, Wilh. Seibert, Julius Wallach, Georg Wilh. Weidig. Man wolle auf die aus jedem H Packete bcfindliche Schutzmarke und ■ den Namenszug besonders achten. | G-ebrüder Sintenis, Magdeburg, B alleinige Importeure des echten Mocca« Saccn'Kaffees für Europa. (1834 Preßziegel n anerkannt guter Qualität empfiehlt unter Garantie zu bedeutend herabgesetzten Preisen S. KatzenMein, Holzhandlung. 2221) Gießen. A w»verkmtf, 2545) Wegen Aufgabe meines Kleider-Geschäftes verkaufe, um zu räumen, fämmtlidbe Kleider unter dem Preise. Besonders mache auf einige sehr billige Confirmanden-Röcke aufmerksam. It» Sonnenstraße P. 54. DampsDlklch.llinschinen, Mah-Mschinen für Gras, Klee n. Getreide, Heuwender- Heu- u. Ernte-Rechen von iso Mk. an, halten am Lager und liefern zu bedeutend ermäßigten Preisen (1586 Pli. IMayfartli C°., Frankfurt a. M., Baumweg!lo. 7. 867) Schwarze chinesische Thee'S, in bester Qualität, r-öllig rein und kräftig schmeckend, in Packeten zu 1 Pfd. und ]/2 Psb-, sowie reinen, g prüften und analysirten süßen wie herben medicinischen Tokayer- und Pepftnwein, Himbeersaft, condenfirte Milch, Kindermehl, Fleischextrakt re., empfiehlt Die Universitäts-Apotheke nun goldenen Engel in Gießen 3Dr. C. Laubinger. 2547) Durch eine verbesserte Decatir - Maschine bin ich in den Stand gesetzt, aläe Tuche sehr schön <$u decatiren. _____________________L. bösch, Sonnenstraße B. 54. 2530) Zur Feier dcs israelitifeden Pfingstfestes findet Freitag den 18. Mai I. J. bei Unterzeichnetem bei gut besetzter Muik BALL ' statt. Hari G-erhard „;nm Einhorn" __m ch. T 8i 3*n ve re i n. ’ 2531) Dicjenig ii älteren Mitglieder ves Vereins, welche sich an der Bildung ett er Männer Riege bctb.-iligen wollen, werden crgebenst ersucht, am Mittwoch den 9. Mai, Abends 8 Uhr, in der Turnhalle sich ein,»finden. T)sr Vorstand. Vei-oiih'^k-Nit ■ Remark n : A. Schevba. - - Dr-ck und Perlag Nermietyungen. 2538) Ein freundlich möblirtes 3*m? mer zu vermiethen. Lindenplatz A. 29. 2536) Ein Familienlogis, bestehend aus 2 ineinandeigehenden Zimmern, Küche u*b Kammer zu vermiethen __________________________Lindeuplatz 244. Seltersberg E Nr. 32 ein schönes Familtenlogis — 6 geräumige Zimmer, Küche, Speisekammer, Mägde- kammer, Bodenraum, Waschküche, Bügel stube, großer Keller, Remisen, Bleichplotz Gartenlaube mit ausgedehntem Garten Vergnügen rc. — per l. Juli zu vermüthen Näheres im zweiten Siock.___________(254» 2123) Der innere Stock meines Hausee im Gartfeld ist zu vermiethen. I. Helfenbein, Marburger Strotze 2300) (Sm freundUcpes Logis, bestehend aus 5 Zimmern, ist zu vermitthen und kann vom 1. Mat an zu jeder Zeit bezogen werden. Näheres bei_________I Blitz. 2455) (Sin freundlich möbl'rtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. ______________________Canzlelberg B. 1 1955) Der von Herrn Prof. br. Lemcke bewohnte 3. Stock, neue Anlage, 7Zimmer rc. enthaltend, wild per 15. Juli beziehbar anderweit vei miethet._______H. A d a m i. Qrthott m,t Logis per 1. August^zü ‘X-BVA II vn miethen. L>t B. 21. ^2048 2485) Zwei ineinandergeh ende Zimmer mit sehr freundlicher Aussicht mit oder ohne Möbel alsbald zu vermiethen. Auch könnte nach Uebercin- kunft Verköstigung übernommen werden. Zu erfragen in der Cxped. d. Vltts._________ 1072) Ein geräumiges Mansarden-Logis ist cn eine ruhige Familie zu vermiethen und den 1. Ju: i beziehbar. B. Kann Wittwe, Franksurterstraße. vermischte Anzeigen. 2541) Ein Frauenzimmer, welches ausgeht Flicken, wünscht noch einige Tage zu besetzen. Zu erfragen bei _________Kleißner, Kirchenplatz Nr. 18. 2544) Donnerstag den 3. Mar, Nachmittags, wurde von tinem Kink-e ein Päckchen verloren, enthaltend: Einfaßlitze, Seide und Knöpfe; dasselbe wird gegen Beloh. nung in der Exped. d. Blrts. zurückerbelen. Stelle-Gesuch. 2535) Für einen sehr befähigten Jun gen mit schöner Handschrift wird alsbald nach Pfingsten eine Stelle als Scribent gesucht. Nähtrcs zu erfiagen bei Lehrer H o f zu Echzell._________________________ 2539) Bettfcdern werden gereinigt, sowie die betreffende Bettung gewaschen, von Frau Ernst Franz, Sandgasse D. 157. Allen Kranken, alcichvirl an welchtr Krankheit sie leiden, ihetle ich meine langjährigen Erfahrungen unentgeltlich mit. Professor Ij. Wundram, -Leipzig, Leibnitzstraße 2. Es sollte Niemand, sclbst wenn das Uebe! noch so veraltet und hartnäckig ist, die Hoffnung aufgeben, geheilt zu werden, ohne sich vorher vertrauensvoll an mich gewandt zu haben. (518 2449) Ein Kellner, welcher perfect serviren kann, wird bis zum 15. Mai zu engagiren gesucht. Wo? sagt die Exped- d. Bltts.^ 2454) Einen Echlofserlehrling sucht ________________Karl W i e g a n d t. 2509) Französischen Unterricht, besonders Conversations-Stundkn, ertbeilteine geborne Französin. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Citlier-Club. 2515) Sonntag den 6. Mai: Abeit. Mai 1877, Nachmittags 3 Uhr, bei Bramm (Pereinslokal) : Auherordentlid-e Nersantmlung. Tagesordnung: Die Durchreise Sr. Majestät dcs Kaisers am 10. d. M. . cvent. die Begrüßung befielben. Tie Vorsitzenden der Nachbarvereine laden wir zur Besprechung ein. 2542) Der Vorstand. Meine Wascherei und Färberei brinae in empfebkende Erinnerung. Besonders mache darauf aufmerksam, daß ich sämmtliche Flecken a, s allen Herren- und Damenkleidern, sowie Sammi und Seide, Teppichen, Decken u. s. w., auf das Schönste und Billigste entferne. (2546 1j. Slosch, Sonnenstrasse B. 54. UtitiÄt-Aas eige H. Buwa’s Kunstsalon und Anatomisches Museum, welches vor Jahren hier mit großem Beifall aufgenommei wurde, ist von Sonntag den 6. Mat tn Oswaldos Gartet eröffnet. Der Kunftsalon enthält u. a.: Die neuesten Kämpfe zwischen Serben und Türken- Das Anatomische Museum ist um hundert neue- Präparate, lebensgroß in Machs modellirt, vermehrt. Dot g'ößte Kunstwerk der Neuzeit: Die Jungfrau auf der Folter. M, Btiwa aus Prag. Es lodet ergebenst ein Eintrittspreis ist billigst gestellt: ä Person 24 Pfg. — Schulkinder für die erste Abteilung 15 Pfq. (2540 l Wedekind, Nordhausen, S,n^'i77«: Brennerei nchien Bordhiiusers, des Korn-Meins der alten Lrenn-Art und Französische und deutsche Mühl- u. Schleifstein-Brüche und -Fabrik. Preislisten grotis und fianco. Agenten, wo noch nicht vertreten, gesucht. der Brüh l'schcn Un»v.-Dr:ickerei (Fr. Ehr. Vieffscb) in Gieüen. M wirb hiei t,- g^erjegli^ ? Jl itn, i« M düse» Am lie $irjeid)iii Sieben, «traßburg, - Bei I iv i, lautet wie fc I lOllhtsvoll UNl : i ci-dt Llraßburg. |ll\rMiu|eiit^lt in vl ijitfyn möge und wi yn|i« Ltadt ftei 1 Wsurch! I uriÜUnitttn.“ — Mit in hi Mhrwür! Flucht, nun sbn auch I wn schon Itim ersten Mtnljaltrt ncd) ^te «nllldt Titbuit ter ft tu »ij (ine 0ro. ISmachfen jein du Wechsel im fcbtI m N war, pjm ist H W 8;. dr» Vertretern V i»tle ^ben eine i(hr ^geii Zahrhund ^’jber das ganb ^le Ue befo i“ wirken, br suchtet. S"" 8 * Seat i? ftgb”r teife ... ' pb