3 Freitag den 5. Januar 181X chiekener Anzeiger Ailffize- Mit Amtsblatt für den Kreis Gieße». .....mW1111 ■"■■ ........... angeordneten Sicherheitsmaßregeln aufgefordert. Gießen, den 3. Januar 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder. Bekanntmachung. Ein f>unb der Fabrikanten Georgi und Klingspor dahier, ein langhaariger schwarzer Pinscher mit hellbraunem Rücken, welcher Hunde und Menschen aebissen hat, wurde in der Veterinär-Anstalt dahier seeirt und der Wuthkrankhcit dringend verdäcktig befunden. „ . . „ hpr 8 Es wird daher unter Hinweis auf die Bekanntmachung vom 8. Deccmber 1876 zur größten Vorsicht gemahnt und zur striktesten Nachachtung der inden. um ii zu überwintern. England. tors dort von An- steigliches Hinderniß mehr da. Berlin, 2. Januar. Bei dem gestern im Weißen Saale stattgefunde- nen Gala-Diner brachte der Kronprinz des deutschen Reiches und von Preußen folgenden Toast aus: „Im Namen des deutschen Volkes und des deutschen Heeres trinke ich auf das Wohl unseres allergnädigsten Kaisers, Königs und Kriegsherrn. Gott segne und erhalte Eure Majestät!" Der Kaiser antwortete: „Meine Herren, ich fordere Sie auf, die Gläser zu ergreifen: Wir trinken auf das Wohl des Volkes, aus dem das Heer hervorgegangen ist!"„ Berlin, 2. Januar. Ueber die Offerte, welche Herr Krupp dem Präsidenten des Reichs-Eisenbahnamtes, Herrn Maybach, gemacht, bringt die „Tribüne" genauere Details. Darnach ist diesem Seitens des Herrn Krupp für Uebernahme seines Verwaltungspostens außer einem Jahrgebalt von dreißigtausend Mark eine Capitals-Entschädigung offerirt worden, die sich bei dem Wiederaustritt vor Ablauf eines Jahres auf hundenundfünfzigtaujend Mark bei Ablauf einer zehnjährigen Thätigkeit dagegen auf dreihunderttausend Mar belaufen sollte. So blendend diese Offerte selbst bei hohen Ansprüchen äußerlich ist, so soll doch der Refus des Herrn Maybach nicht der einzige sein, der dem Kanonen-König aus der Zahl der höheren Verwaltungsbeamten auf diese Bedingungen hin zu Theil geworden. Berlin, 3. Januar. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht die königl. Verordnung betreffs Einberufung des Landtages zum 12. Januar. Köln, 2. Januar. Die „Köln. Ztg." meldet aus Pera vom 1. Jan.: Tie türkischen Gegenvorschläge vom Samstag Abend enthalten die Durchführung der Vilajets-Gesetze vom 1. Februar 1867 für das ganze Reich mit völliger Jgnorirung der Conferenz-Vorschläge und betonen, daß künftig alle Gesetze der Genehmigung der Kammer bedürfen. Die gestrige Besprechung bei Jgnatieff bekräftigte das Zusammenhalten der europäischen Delegirten gegenüber dieser Ablehnung der Conferenz-Beschlüffe und führte dazu, die Verlegung der Conferenz nach Athen oder Spitza in's Auge zu faffen. Hesterreich. Wien, 2. Januar. Das Befinden des Erzherzogs Rainer, welcher gefährlich erkrankt war, hat sich gebessert, so daß keine Gefahr mehr vorhanden ist. Wien, 3. Januar. Das „Telegr. Corresp.-Bureau" meldet aus Konstantinopel, 1. Januar (äks verspätet eingetroffen) : Nachdem die Bevollmäch- Pesth, 2. Januar. Aus Semlin wird gemeldet: Die Donau-Moni- Maros" und „Leitha" sind von Belgrad nach Ofen zurückbeordert, Deutschland. Darmstadt, 31. December. Das Amtsblatt Nr. 8 der Großh. Ober- Medicinal-Direction enthält die Organisation der Medicinalbehörden. Berlin, 1. Januar. Eine lange Reihe deutscher Fürsten ist hier eingetroffen, um das 70jährige militärische ErinnerungSsest Kaiser Wilhelms feiern zu Helsen. Und alle Blätter heben die Einzelheiten einer militärischen Laufbahn hervor, die geradezu nicht ihres Gleichen hat. Das Erfreulichste ist, daß der Held ter Feier, der bald sein 80. Jahr vollendet haben wird, sich der vollkommensten Rüstigkeit erfreut, und ein Festartikel damit schließen kann, die Armee hoffe auch das 80jährige ErinnerungSsest ihres hochverehrten kaiserlichen Kriegsherrn feiern zu können. — Das Weihnachtssest scheint diesmal Frieden auf Erden gebracht zu haben. Seit der Verlängerung des Waffenstillstandes bis zum 1. März geben Publikum und Börse sich Friedenshoffnungen hin, und der französische Minister-Präsident, Herr Jules Simon, hat diese erfreulichen Hoffnungen ja amtlich bestätigt. Hoffen wir, daß auch die Thatsachen sie bestätigen werden. Es ist richtig, daß kurz vorher in Konstantinopel von beiden Seiten hohe Worte gefallen waren; als es aber zur Entscheidung kam, zeigten beide Theile einen nachgiebigen und versöhnlichen Geist. Die Conferenz hat ihre Forderungen nicht als Ultimatum gestellt und die Pforte hat sich nicht geweigert, die Verhandlungen darüber einzutreten. Heute, hieß es, wollte sie ihre Gegen-Vorschläge machen, und man hofft eben, daß es zu einer Einigung kommen werde. Die drohendste Kriegsgefahr lag in der Forderung einer Besetzung der Bulgarei durch fremde Truppen, namentlich durch russische. Seit Rußland diese Forderung hat fallen lassen, ist für die Einigung kein unüberernannt. , _ . , _ Pesth, 2. Januar.. Gelegentlich des Empfanges einer Deputation des Clubs der liberalen Partei äußerte der Minister-Präsident v. Tisza, bezüglich der Lage der auswärtigen Angelegenheiten seien zwar Besorgniffe gerechtfertigt, olche würden indeß vielfach übertrieben; er sei der Hoffnung auf Erhaltung des Friedens und der Ueberzeugung, daß Gut und Blut der Nation nur dann beansprucht werden dürfe, wenn es nicht möglich sei, die Rechte und Jntereffen des Staates und der Nation auf andere Weise zu schützen. Bezüglich der nneren Fragen legte der Minister die bekannten Zielpunkte der Regierung dar und sprach, indem er auf die mit Festigkeit gepaarte Mäßigung der Regierung hinwies, die Hoffnung aus, daß es gerade Angesichts der auswärtigen Lage gelingen werde, die Lösung in der einen oder der anderen Form zu London, 2. Januar. Die Ausrufung der Königin als Kaiserin Indien ist gestern in Delhi unter großen Feierlichkeiten erfolgt. In der spräche, welche der Vice-König Lord Bulwer an die Versammelten richtete, heißt es folgendermaßen: Die Kaiserin rechne auf die Loyalität und Treue der Fürsten und Völker Indiens; sie betrachte deren heutige Anwesenheit als Beweis der Anhänglichkeit an die kaiserliche Regierung, welche das Recht der Eingeborenen anerkenne, in ausgedehntem Maße an der Landes-Verwaltung theilzunehmen. Zum Schluß deutete der Vice-König auf die militärische Stärke des Landes hin, welche die Gefahr einer feindlichen Invasion ausschließe, und kündigte die Errichtung eines neuen Ehrenzeichens für Indien an. — Das „Reuter'sche Bureau" meldet: Nach einer Privatdepesche aus Konstantinopel vom 31.'Decbr. ignoriren die türkischen Gegen-Vorschläge die Errichtung der Gensd'armerie und die Einsetzung einer internationalen Commission gänzlich, refusiren ferner die Amnestie für die bulgarischen Rebellen und geben für andere wichtige Vorschriften keine Garantie. In nicht formeller Sitzung erklärten hierauf Jgnatieff, Werther, Zichy und Chaudordy, nicht weiter mit der Pforte verhandeln zu können. Jgnatieff verlas ein Telegramm des Fürsten Gortschakoff, welches ihn anweist, keinerlei Gegen-Vorschläge anzunehmen. Sollte die Pforte die Annahme des Reform-Programms ferner Der weigern, so dürsten sämmtliche Botschafter Konstantinopel verlaffen. Nach einer anderen Meldung des „Reuter'schen Bureaus" hätte sich die Pforte dagegen bereit erklärt, christliche Gouverneure einzusetzen, da solches der Verfaffung des Reiches nicht zuwiderliefe. Einer weiteren Meldung des „Reuter'schen Bureaus 1 zufolge erklärte der griechische Gesandte Conduriotis Sir Elliot gegenüber : Griechenland mache seine Haltung der Türkei gegenüber von derjenigen Eng lands abhängig. Wenn England bezüglich der Türkei' eine wohlwollende Neu - traliät beobachte, würde auch Griechenland sich neutral verhalten, andernfalls - werde Griechenland nur seine eigenen Jntereffen zu Rathe ziehen. tigten gestern Jeder für sich die Mittheilung von den türkischen Gegen-Vor- )lägen erhalten, traten sie zur Prüfung derselben bei Jgnatieff zusammen und iiuigten sich darüber, das Conferenz-Programm aufrecht zu erhalten. Heute and die vierte Sitzung der Conferenz statt und drückte Salisbury die Ansichten der Bevollmächtigten über die türkischen Vorschläge aus. Im Laufe der Debatte zählten die Türken die Punkte auf, über welche sie nicht zu verhandeln können glaubten. Namentlich waren dies : die Organisirung der Local-Gensd ar- merie mit fremder Hülfe, ferner über die Befugnisse der internationalen Commission und über die Vergrößerung Serbiens. Die Bevollmächtigten fragten, ob diese Erklärung einer absoluten Weigerung gleichkomme; worauf die turkl- )en Delegirten erwiderten, sie hätten nothwendig hierüber erst der Pforte zu feriren. Die nächste und zugleich letzte Sitzung der Conferenz findet Donnerstag statt, um eine definitive Antwort der türkischen Regierung entgegenzu- ..ehmen. Nach der Sitzung besuchte Salisbury den Großvezir. — Der bis- )erige Gouverneur von Kreta, Reous P«scha, wurde zum Marine-Minister Vermischtes. ihre Gleichstellung mit den Bulgariern formell zu protestiren. Kelgieu. Fortschritte auf diesem Gebiete in wenigen Jahren gemacht sind. Die Ausstattung ist gut und solid; wir empfehlen deshalb diese schöne Ausgabe der Werke unseres Lieb- lingsdichters unseren Lesern angelegentlichst. Kein anderes Volk besitzt einen Kalender von der Güte und Reichhaltigkeit des DaheimkalenderS, der für den Preis von iv2 Mark fertig und fest gebunden einen reichhailigen Kalender, ein vollständig statistisches Jahrbuch über alle Verhältnisse des deutschen Reichs und ein werthoolles Unterhaltungsbuch, alles in allem 21 Bogen mit 135 Holzschnitten und »iner Eisenbabnkarte liefert. Friede, wie ihn Rußland wünscht, könnte auS der verlängerten Waffenruhe hervorgeben, wenn die Mächte sortfahren, einig zu bleiben. Moskau, 2. Januar. Die „Mosk. Ztg." schreibt: England und Oesterreich seien nicht schuldlos, wenn die Pforte sich unnachgiebig zeige. Beide hätten durch ihr Verhalten der Pforte in die Hände gearbeitet, würden sich aber täuschen, wenn sie meinten, daß Rußland blos drohen wolle. Zu bloßen Drohungen gegen die Türkei stelle Rußland keine mobile Armee auf. Temperatur in Gießen. December 1876. girten Besuche. Graf Chaudordy sollte heute Audienz beim Sultan haben. Zia Bay wurde zum General Gouverneur Syriens ernannt. Ein weiteres London, 3. Januar. „Reuters Bureau" meldet aus Konstantinopel: Gestern, nach stattgehabter Montags - Sitzung der Conferenz, begab sich der jUttttlMe Marquis Salisbury zu Midhat Pascha. Letzterer erklärte, er sei bereit, seine New-Orleans, 2. Januar. Die Legislatur des Staates Louisiana Entlaffung zu geben, denn er könne die mit der Unabhängigkeit und Integrität hat sich ohne Störung constituirt; zu derselben wurden nur mit Certification der Türkei unverträgliche Conserenz - Vorschläge nicht annehmen. Hierauf fand des Wahl-Comitss versehene Deputirte zugelasien. Die Demokraten traten zu ein türkischer Minister-Conseil statt. Heute machte Midhat Pascha allen Dele- einer besonderen Legislatur zusammen. Brüssel, 2. Januar. Der „Nord" will wisien, daß die sechs Groß- Literarisches. Mächte übereinkamen, ihre Vertreter in Konstantinopel gleichzeitig abzuberufen, Zu besonderer Freude gereift es uns, unfern werthen Leserinnen ein zum Festfalls die Pforte die Vorschläge der Conferenz zurückweise. Es sei Grund zur geschenk sich sehr eignendes Buch empfehlen zu können, dessen Besitz ihnen allen will- Annahme, daß Marquis Salisbury den Großvezir nicht in Zweifel ließ, daß Ä^^ Liebelfchen Buchhandlung in Berlin io- c.c r c ' f ' w ** p p eben erschienene und in jeher Buchhandlung zu habende Koch und WirtdscbaftSr diese Entschließung der Mächte unwiderrustich sei. buch von Christiane Steinbrecher. Die renommirte Verfasserin löst in trefflichster Weise die in jeder Familie meist in verstimmtem Tone gestellte Frage: ^WaS werden 2lu6t(inbe wir morgen kochen?", indem sie in musterailtiger Auswahl und mit rationeller V-r- __ a wendung zurückgeitellter Speisen, einen täglichen, dreifachen Speisezettel (also Petersburg. Der General-Adjutant Potapow, Chef der 3. Abthei- 1098 Speisezettel!) für große, mittlere und einfach- Haushaltungen gtebLbem fte lung (Polizei) der Geheimkanzlei des Kaisers, erkrankte vor einigen Monaten, "och viele Speisezettel für festliche Gelegenheiten anfüjt. Bei allen Gerichten steht die auf der Seefahrt nach der Krim, so schwer, daß er nach Wien in die Anstalt betreffende Recept zu finden ist. — Rebern Monat geht c a er» £ n .. £ < <, . r. n, , , -n, ~ c , eine Belehrung Desien voraus, was Garten, Vtarkt, Speisekammer und Keller des Prof. Leidesdorf gebracht werden mußte. Jetzt ist er soweit wieder herge- Don der Hausfrau beanspruchen. Reich ist das Buch an den besten Koch und stellt, daß er sich nach Petersburg hat begeben können. WirthschaftSrecepten und an trefflichen, durch Abbildungen anschru ich gemachten Petersburg, 2. Januar. Das „Journal de St. Petersbourg" be- Artikeln über Reform der Küche, Einkochen der Speisen in luftdichte Büchsen, spricht die Verlängerung der Waffenruhe und hebt dabei den wesentlichen Un- der wirthschastlichen Dorräthe, Behandlung der Wüsche, Einkauf 1 .-7' v rj ? D ... " .. c u o • £->!. 7 < der Leinwand, Anwendung der Saltcylsaure tn Küche und Haus u. l m u s. w. terschied zwilchen der gegenwärtigen Situation und der Lage tm October her- Der Preis ist trotz der reichen, geschmacko illen Ausstattung nur auf 4 M gestellt Damals sei der durch die Waffenruhe auferlegte Frieden ohne jedwede Grot-'sch-n Verlage in Berlin erscheint eine neue.oan ve Robert Bor- Garantie gewesen, jetzt aber hat sich Europa durch die Conferenz über die zu berget, einem anerkannten ^rchiller-Kcnner, bearbeitete Schiller-Ausgabe. Die verlangenden Garantieen und Reformen ausgesprochen, deswegen sei auch der literarische Arbeit bezweckt, dem Haus und der Fanilie einen Schiller zu geben, der Fn-d-, Ms er abg-schl°ff°n wäre ein ernsthafter und ehrenhafter. Es ist b^Z°^st°h^d.^»nrchan^oM aber leichter, Bedingungen mederzuschrelben, als sie durchzufuhren; da die Re- bewährten Händen anvertraut nnd gtebt ein beredtes Zeugniß, welche außerordentlichm formen blos principiell formnlirt sind, so bleibt doch viel zu thun übrig, ehe —c 1----1— - -----" " *- ----- sie in's Leben treten können, und dazu wären kaum 2 Monate genug. Ein Telegramm meldet über die Conferenz-Sitzung : Graf Chaudordy hielt einen in Deutschland verfolgen gegenwärtig zwei Agenten einer *»*«*• <Ä»„ÄÄÄBÄKSS8SMÄ1 lesung des Protokolls und dann eine Dlscussion der Delegirten. Die turki- Da von den Fälschungen sich möglicher We se auch eine oder die andere hier vorfinden schen Delegirten erklärten, die Conferenz-Vorschläge anzunehmen, jedoch solle könnte, so geben wir nachstehend eine Beschreibung derselben. Es sind vier Munz- ausgenommen sein, daß die Amtssprache diejenige sein solle, welche von der ^^en, dw alle aus Zinn und Blei gegossen sind, und zwar: 1) herzoglich braun- •« d->.... s« “sm ::äs s; säs uv.".:», ausgenommen die Bestimmungen über die Garantieen und die Municipal-Polizei. glatten Rand besitzen und auf der Wappenzahl bet der Zahl XXX einen etwa 8 Milli- Salisbury sprach sich sehr entschieden gegen die Hartnäckigkeit der Pforte aus. meter langen Strich zeigen; 2) königl. sächsische Einthalerstücke vorn Jahre 1871 mit Die Sitzung wurde auf Donnerstag vertagt. Die europäischen Delegirten ^^.^^chen L, welche eine namentlich in der oberen Hälfte sehr verschwommene f,«»,««r* ... S» verlassen. Jgnatieff suchte die Erlaubniß nach, em russisches Kriegsschiff zu und mangelhaft genarbtem Rand; 4) kaiserlich deutsche Fünfzigpfennigstücke vom seiner Disposition herbeirufen zu dürfen. Die Erlaubniß hierzu wurde ihm Jahre 1876 mit dem Münz reichen A, welche an einigen Stellen ein viel zu breites, an ertheilt. Die Griechen Philippopels forderten ihre Delegirten auf, hier gegen oberen gar kein Stäbchen zeigen. •- v------- y 1 - - v -ö 11 v ö ö — Em reisender Franzose kam zur Mittagszeit in einem Bauern-Wirthshause in Deutschland an, und da er gerne gebratene Tauben essen mochte, so suchte er lange vergeblich nach einem Mittel, um sich verständlich zu machen, denn seine wiederholten Rufe: des „pigeons; des pigeons!?" verstanden die Leute nicht. Endlich fiel ihm über e Meist - -i:i. bien! Brat Sie mir eilickÄeM^ Hlmnänien. Bukarest, 2. Januar. In der Deputirten-Kammer wurde heute eine Interpellation an das Cabinet angemeldet betreffs der Auslegung der Art. 1, 7 und 8 der türkischen Verfaffung, und zugleich gefragt, ob die Regierung diesfalls eine Erklärung von der Pforte zu verlangen gedenke. Wen. — 12,0 o r. + Niederste mittlere Mittel früherer Jahre höchstes Mittel (1868) höchste Niederschlag: an 21 Tagen „im Mittel früherer Jahre an 17 Tagen . . 2.84 „ 0,26 „ 4,17 „ 10,0 , 3,12 Par. Zoll. 1,88 „ Wohlstandes ihrer indischen Unterthanen. welche in der folgenden Nummer Aufnahme finden sollen, bitten wir bis Vormittags 11 Uhr aufgeben zu wollen. Größere Inserate Delhi, 2. Januar. In einem Erlaffe, welchen die Königin an ihre in Delhi versammelten indischen Unterthanen gerichtet hat, werden die Häuptlinge und Völkerschaften des Landes des aufrichtigsten Jntereffes und der wärmsten r c, , wolle man einen Tag vorher aufqeben. Um den Satz rechtreitia ÖSÄStt S ÄtSi Ä3/S f-«--.. «*- * H*'»'«—» 1 Wohlstandes ihrer indischen Unterthanen. Die Expedition. Man abonnirt bei der nächsten Buchhandlung oder dem nächsten ipofturnt. M A A A M Äk 4Th kostet in wöchentlichen Nummern von 2'/, Dogen größten Formate» auf'S reichste illustrirt ■ MR g® vierteljährlich nur 3 Mark; — in 14tägigen Heften daS Heft nur 50 Pfennig. I jg.Efl M M MM äSä Neben einer Fülle anderer unterhaltender und belehrender Artikel über Alles, was den ' ■ MWM H H Gebildeten interefsirt bringt jede Nummer, außer einem fortlaufenden kleineren Nomone, M ■ M HBW M ■ H ■ MM M M Mf M 'm MM JwSS fei 'M M M meist eine ganze Novelle — und bildet _Ufb;r Land und Meer' daher reiche Quelle M WM M M M MM M Sf MM M MM MM M der angenehmste», anregenden Unterhaltung für Jedermann, insbesondere für jede gebildete M M H M M M Familie. Die wenigen Nummern feines vor Kurzem begonnenen ne uen Jahrgangs enthalten taT ImJ ul M M Bfl m fol n X&XÄ M^^MÄ bi-30“ E“" 9 fa°n un Novellen: „per neue Leander" von Mar v. Schlägel. - „Seine Arau" von M MM Ä H B ■ A ■ M y H M M M M MMM MMUWM M M F. K. Emmer. - Bilder aus dem jüdif l-en Familienleben I „Schl, milchen^; „ Aaas'« 8 M M M M M M M M M M vär M WM H M M M MM Mine" von Tloftntbal. ,.Anlere riebe )rau von Varlenkirch" von Claire v. Glümcr. M M M M M^M M — „Httsabeth" von Paul Eirano. „Pas europäische -»leichgewichf von Ltlo Girudt. Wf W WjWW H^W W W WMW WWMW V W wSF W „Am chrabe der ^apulelti" von C. R. Struwy. - ,,^iae Taubenseder^ von Georg Horn. AU-e-ei« ilUstnrt» Zeitung hcrauSgegeben von A W. Kacktänder - °»u> Normalgewicht per Frucht- und Dtehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Kruchtmärkten. Matter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz unb Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. BS2 Die Mainzer und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd-, die von Grünberg ju ou KIgr. Fruchtmärkte Dec. Walzen. Korn. Auf dem Markt Mt.- preis Auf dem Markt Mit.- preis verk. M P. I auf- gef. MP. Gießen Alsfeld Gründer^ Lauterbach M linz 30. M- 10 M- 10 469 24 12 20 7 75 M. 7 M. 7 ä4,5 10 20 25 9 90 16 52 Gerfte. «pelz. Hafer. Erbsen. Linsen. Wicken. Kartoffeln. nJvüajfi Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf bem Markt Mit.- preis Auf bem Markt Mit-- preis Auf bem Markt Mit- preiS Auf bem Markt Mit- preis Auf bem Mit -i V S «0- 5 Markt preis auf; gef. I—7 j verk. s» sauf- ges- verk. M i •-* M P- lauh 1 gef- | verk. P. au - 1 gef- 2 P. auf= gef. M 1 auf. | gef. ** 2 M M h MP. M. M. M. M. M. M M. M- M. M. M- M. M. 3i/2 3V< 17 - — 20 20 16 — 43/< 4 18 - - V/2 11/2 5 _ — _ _ —I — 60„ 8 64 — — — — 175 7 85 — 19 9 24 __ ___ _ ___ _ _ - _ _ _ _ — 2,^0 13 50 — 7 12 50 — 4 14 86 — — — — — 1 10 __ — — — — — — — — — — — 7 — — — — — Bekanntmachung. Gewerbverein 701 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Erhebung der directcn Steuern für das Jahr 1877 an den Werktagen vom 5. bis 25. Januar d. I. und zwar Vormittags stattftndet, wobei die Gewerbspatente für 1877 einzulösen sind. Gießen, den 3. Januar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 60) Freitag den S. Januar, Abends 6 Uhr: Vortrag des Herrn Dr. Ferd. Worthmann aus Mannheim über die Zukunft des deutschen Handwerks im Hörsaal des Prof. v. Ritgen im Schloß. Zu recht zahlreicher Theilnahme, auch von Nichtmitqliedern, ladet ein Der Vorstand. A. Bramm. Bekanntmachung. ßur Bezahluna der Zinsen, welche von den bei der hiessen Spar- und Leibkasse anaeleaten Kapikolien am Ende dieses Jahres sülltq werden, sind nachstehende Termine sestaeietzt, und zwar: 1) Samstag den 6. Januar 1877, 2) Dienstag „ 9. „ „ 3) Mittwoch „ 10. „ 4) Donnerstag „ H „ „ 5) Samstag „ 13. „ „ Die Interessenten werden daher aufge fordert die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich au legitimiren. Zugleich wird bemerkt, datz die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Jn- Leressenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt macken zu lassen. Gießen, am 28. November 1876. Jet Kechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Versteigerungen. Holzversteigerung tn dem Gemeindewald Langsdorf. Donnerstag den 11 u Freitag den 12. Januar wird nachoerzeichnetes Bau- und Werkholz Zur Versteigerung gebracht: 1) Donnerstag den 11. Januar r 439 Kiefernstämme von 15—38 Centimtr. Durchmesser und 6—18 Mir. Länge, 47 Fichtenstäinme von 15—38 Centimtr. Durchmesser und 6—18 Mtr. Länge, 175 Fichtenftangen von 7—14 Centimtr. Durchmesser und 6—18 Mtr. Länge; 2) Freitag den 12. Januar: 289 Kiefernstämme von 15—46 Centimtr. Durchmesser und 7—18 Mtr. Länge, 118 Fichtenstämme von 15—47 Centimtr. Durchmesser und 7—19 Mtr. Länge, 130 Fichtenstangen von 7—14 Centimeter Durchmesser und 7—19 Mir. Länge. Unter den Baustämmen sind viele, welche sich zu Schnittholz eignen. Der Anfang ist Morgens 9i/r Uhr am Nonnenrötherweg. Bei genügender Bürgschaft Zahlungstermin Martini 1877. Langsdorf, den 3. Januar 1877. (76 Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. __________________Köbler.___________________ Kiefern- und Fichten Bauholz bester Qualität, zu Pfetten, Balken, Dachsparren, Grubenbölzern rc. geeignet, verkauft die unterzeichnete Stelle — in Partteen mit fortlaufender Nummerfolge im Walde — zu 11, resp. 13 Jü pro Kubikmeter. Bei Abnahme größerer Mengen tritt eine weitere Preisermäßigung ein. Ferner wird abgegeben: Kiefern - Rundscheitholz, auf 2t/r und 3 Meter abgelängt, ju 5 JL pro Raummeter, sowie Nadel-Brennholz in größeren Partieen, und zwar: Scheitholz zu 3V2 JL pro Rmtr., Prügelholz „ 2V2 „ „ „ und Stockholz „ iy2 „ w Sämmtliches Holz kann in höchstens y4 Stunde auf die nächste Chaussee und tn höchstens 1 Stunde auf die hiesige Etsen- bahi.statton verbracht werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini 1877 gestattet. (64 Fürstliche Oberförsterei Lich. Wimmenauer. Holzversteigerung in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Im Dtstrict Höler, ca. Vz Stunde von hier, soll nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: 1. Montag den 8. Januar: ScheUh.Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Buchen, Eichen — 15 2 4 Radelh., Aspen 6 25 90 320 Ferner: ä 9 Eichenstämme, mit 2,54 Kubikmeter, 97 Kiefern- und Fichtenstämme, 15—40 Centimeter stakt und 5—18 Mtr. lang, mit 57,28 Kubikmeter, 1835 Fichtenstangen, mit 53,23 Kubikmeter Inhalt, zu Bobnenstangen, Wagnerholz, geringen Sparren rc. tauglich, u. 45 Rmtr. Kiefern - Rundscheitholz von 2V2 und 3 Mtr. Länge. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der Hauptschneiße im Höler. 2. Dienstag den 9. Januar: 370 Kiefernstamme bester Qualität, 18—48 Centimeter stark und 3—23 Mtr. lang, mit 273,60 Kbmtr., 2 Eichenftämme, mit 2,58 Kbmtr. Inh., 260 Rmtr. Kiefein-Rundscheitholz von 2y2 und 3 Mtr. Länge, und 113 Rmtr. gewöhnliches Kiefern Scheit- und Prügelbolz. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Garbentetcher Vicinalweg am Kellersberg. Lich, den 30. December 1876. (23 Wimmenauer, Forstrath. IseUgebotenes. Universal-Reinigungs-Sal; in '/t und V- Paquelen. 71) Fr. Bieler am Kreuz. Mirthschastsemrichümgl 1 Büffet, 24 Tische, Stüble, Sophas, Bettladen mit Sprungfeder-- Einlagen, Waschtische, ein dreiarmiger Petroleum- u. mehrere Gaslustres, alles sehr gut erhalten, verkaufe ich sehr billig. J. Rothenberger, 3j Lindenplatz. Gegen jeden alten Husten! Brustschmerzen, Reiz im Kehlkopfe, Heiserkeit, Verschleimung, Blutspeien, Asthma, Keuchhusten und Schwindsuchtshusten, ist der Mayer'sche weiße Brust -Syrup I das sicherste und beste Haus- und Genußmittel. Nur echt in Gießen bei Fr. Bieler, am Kreuz. (67 | Fortwährend bei mir zu haben französische Gemüse, Blumenkohl, Endivien, Kopf: salat, Apfelsinen, Cttronen, Sardinen, Holländer Käse, Cervelatwurst, schwere Hasen. Am letzten Tage der Woche frische Fluß- und Seefische, Heckle, Karpfen, Backfische, Kabillau und Schellfische. — Außerdem eine Partie neue leere Körbe zu verkaufen bei 62) H. Kurth, Neustadt. 54) Die vielfach verlangten Sopha's sind wieder eingetroffen. K. G-rünebaum. 1 Ä Ohj * TR Engros-Depdt von Cigarretteu u. Tabak der Compagnie Laferme in Dresden bei Krell in Frankfurt am Main. (65 Kaufmännischer Verein Frankfurt a. M. Unser Bureau, das die Herren Chefs kostenfrei bedient, vermittelte im abgel. Jahre (auch Nichtmitgliedern) über 1000 Commis- und Lehrltngsftellerr. (3765 Hartenstein’sehe Leguminose. Kindermeyt Aeclite Italien. Maccarowi Loeflunds Malzextract, Mslzcrtractbs'abong. JExtract. Benedictine, Pepsinliqueur sowie alle sonstige Spirituosen Wanikte und alle andere Gewürze ganz und rein gemahlen. Maisstärke, Mder, Gelatine, condensirte Milch. Lager der gangbarken Chocoladen uud ein- gemachte« Früchte aus der Fabrik der Herren Joh. Ph. Wagner & Co. in Mainz. Alle Sorten Thee und Kaffee, Cervelatwurst. Ananas, Msiche u. Erdbeere» zu Bowlen. Hummer und Salm in Dosen. Astrachan- und Elb-Caviar. Die Renten- und zu Darmstadt übernimmt: I. Versicherung steigender Renten; die jährliche, lebenslängliche Rente aus einer ursprünglich 100 fl. betragenden vollen Einlage kann bis zu 150 fl. anwachsen und wird mit diesem Betrage an mehrere Altersklaffen bereits ausbezahlt. II. Versicherung von Kapitalien zur Versorgung von Hinterbliebenen, auf den Todesfall zu Ausstattungen u. s. w., sowie von festen Leibrenten. III. Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 3i/2 % und alsbaldigen Rückzahlung aus Verlangen. IV. Die Anstalt gibt Darlehen auf Liegenschaften 511 5 %, sowie auf Werth- Papiere. ersicherungsanträge werden entgegengenommen, Rechenschaftsberichte, Statuten und Prospekte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüffe bereitwillig ertheilt durch den B^> llmächtigten der Anstalt I. P. Müller, Drucksachen- Verwalter, Neue Bahnhofsstraße.___________________(3215 5”|o Hypotheken-Anthnlschrink der Credilbank zu Frankfurt a. M. tn Stücken ä Jl. 100, jM. 500, M. 1000, M. 2000, M- 3000, mit halbjährlichen Zins-Coupons S jährlich rerfooslxer 5 ausgegeben auf Grund erworbener erster Hypotheken und laut Rescript deS Großherzoglichen Hessischen Ministeriums des Innern zur Anlage von Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungskapitalien verwendbar, empfehlen als solide Capital- anlage „ __ (56j5 _________Echternach A Haustein. 29) Vom 3. Januar an bin ich täglich von 11 — 12 Uhr Vormittags und von 2—3 Uhr Nachmittags zur Behandlung und Aufnahme der Augenkranken im academischen Hospitale an- wesend. Gießen, 2. Januar 1876. Dr. Sattler, ____________ Professor der Augenheilkunde. Thüriilßer Jiiiiistliü liera, Musissee. Aufträge vermitteln unentgeldlich 597) Geschw. Heer;, Neuenweg. Gef Ma Ent der ein girtt Zia Tele eing. lefun schen ausg Maj ausg Sali Die fprad verla seiner erthei ihre zahlt Besta mächt falls Anna! diese lung ( auf d< des P stellt, spricht terschii vor: (Saran verlan Friede aber b formen sie in'( Friede hervor Oester hätten aber t, Drohn Jnterp 7 und diesfal Delhi" und V Zuneig Gleich! Wohlsi Fruchtmi Kietzen Alsfell Gründ. ' Lauter " M i!nz vermiethen. A- Petri. Anziehen Ro- bei der ur 1. Dir 4. A (InL 2, Zum Darmstadter Haus Verloren wurde d.e Mutter 2. Verantroortliche Rcdacrlon: A- SLey da. 2. 3. 5. 5 24 der Ei Ordnung । der zum fung nicht 72) Portemonnaie mit Geld gefunden abruholen Kreuz Lit. D- Nr. 7, III. Etage. fcVO: 9 genannt der Schwab» Anfang 7 Uhr._______ 81) Es ist mir eine Hündin, von Farbe schwarz mit Bletz und einer rodfeen Kehle, von Race eine Dogge, zugelaufen. Der Eigentümer kann dieselbe gegen die Jn- seratgebühren und entsprechendem Futtergeld bei mir in Empfang nehmen. Obbornhofen, am 2. Januar 1877. Johann Heinrich Koch IH- Ho.1 Achsen. Dem Finder eine Belohnung nu Jahren Wtärdien' Gvmnafiaße Dienstboten, vow 13» wenn ste an vorznlegen. W 30 Mark c verlustig er B Meldungen § machen zu G Zahlungen für meine Rechnung nimmt mein Schwiegersohn, Herr M. Haan, entgegen, und ist Derselbe von mir beauftragt hierüber gültig zu quitdiren. ($8 Gießen, den 1. Januar 1877. S* Weimershei in. Carnevalverein Türkei. Zweite Wochensitzung Freitag den S. Januar in „Wenzel’s Saal64. Anfang 8 Uhr. Empfangnahme von Kappe und Lieder findet am Eingänge des Saales Statt.______ Todes-Anzeige. Verwandten und Freunden t)te_ traurige Mittheilung, daß unser geliebter Bruder und Reffe Carl Herbert nach längerem Leiden heute sanft verschieden tfl Die Beerdigung findet Freitag den 5. v. M., Nachmittags 2 Uhr, vom akademischen Hospitale aus statt. Gießen, den 3. Januar 1877. (83 Die traumihen Hinterbliebenen. H. Die soeben erschienene Nr. 13 g enthält: Heute Freitaa: ’1 e t »J e U'UIV< viv « *•» • Auftreten der Komiker Iannlle ^rmmeorn.L schraube an einem Wagen mit Patent- Ziekener Concertoerem. Drittes Concert Sonntag den V Januar, Abends 5 Uhr, im Clubsaale. . , !< ausgeführt von dem Florentiner Quartett-verein, den Herren Jean Becker, Masi, Chiostri und Hegyesi. Iftegen 6", 12. (85 bet der Exped. d. Bl-___________(74 iWetzlar 6». 8«, »». 12. 4“. ZL-*. - Druck und Berl-a der BrüHNchen Unw^Druckeret (Fr. Ttzr. «te„»> tn «tchru Programm. 1. Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello, Op. 131, Cis-moll. a) Adagio, Allegro, b) Presto, c) Adagio, Allegro, von L. van Beethoven. 2. Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello, Nr. 6, C-dur. a) Adagio, Allegro, b) Andante, c) Menuett, d) Allegro molto, von W. A. Mozart. 3. Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello, Op. posth. D-moll. a) Allegro, b) Variationen, c) Scherzo, d) Finale, von Franz Schubert. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Rick ersehen Buchhandlung und R u d o 1 p h’schen Musikalienhandlung [in Ersterer nur bis 12 Uhr Sonntag den 7. Januar] ä eAL 2 zu haben. Die Stufenjahre eines Glücklichen. inan von Louise von Francois- «Fortsetzung.- — Stehendes Heer und Miliz. Don W. von Dünheim. II. — Geschichten aus dem r Leben berühmter Maler. V. Künstler uni, ■ Klosterbruder. Kunstgeschichtlicke Arabeske oonMaxAllibn. Mit Murillo'sPorträt und Abbildung seiner Madonna. — Am Fami- lientische: Die orientalische Frage am Himmel. Mit Originalzeichnung von Kion- berper: „Da ftebt die Kriegsruthe.'" — Vücherschau. Xnil. — Die gerettete Knospe. Gedicht von Karl Gerat. Zn Bestellungen empfehlen sich: die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung, E- Heinemann, I. Ricker. 59) Em freundliches Zimmer zu oer- miethen und alsbald zu beziehen. Zu er- ragen bet der Exped- d. Bltts. 34) Ein kleines Logis ist zu vermiethen __FlüaelSgasse 94. ~ 36; Ein Familienlogis, bestehend in 3 Zimmern, Keller u. Küche re., per 1- März zu vermiethen. Louis Schar mann, Schlofegasse.__________ vermischte Anzeigen. Gesucht ein anständiges Mädchen zur Stütze der Hausfrau bei einer kleinen Familie in Dillenburg von Postsecretair Troms- dorf daselbst._______________________g? Lehrern oder sonstigen an ihrem Domicn bekannten soliden Personen kann der Verkauf eines Überall gangbaren und couranten, leicht verkäuflichen Gebrauchs-Artckels unter Vergütung einer Provision übertragen werden. Dieser Nebenverdienst erfordert weder viel Zeit noch Fackkenntnife. Amr- bUtunoen sind innerhalb 8 Togen franco unter Ebiffre D. S. 333. poste restante Carlsrulie (Baden) ein zu - v e i chen.___________ Köln-Gießener Kahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6«, 12, 4«3. vill-ntzurg 6«, 12, 4«, 9«. (11 Mitbürger! Versammlungen in dem Beschluß gcemrgt, den Fre,berrr' A » un0 links her wird diese Wahl mit gleicher erprobten Mann ihres Vertrauens wiederum zum Abgeordneten M way tic Wahl, die am 10. Januar 1877 statt. Lebhaftigkeit durch extreme Parteien angefochten. Gefinnunqen unserer Bevölkerung und die Hoffnuugslofigkett deutsch-conser- finven wird, sich zu einer Kundgebung gestalte die u s g Gefinnungsgenossen die dringende Ä* ----- -» Wahlrecht und Wahlpstiebt NN und daffelbe tst Bürgermeister Bramm, Gießen. Wilhelm Hofgerichtsadvokat Gwßem KM^Be^er,^ ^9 Dittmar, Gießen. Wilhelm Erk, Braun II., Nldda. ^acob ^«ch. Hu gen. Hlg . So(tar Ferdinand Gail, Gießen. Gastwirth s<»i @,«n.n9. *.«,» m, Gengnagel, ( , (Äicßcn Ferdinand Hofmann, Gießen. Bürgermeister JKrinq, Lrch. Gießen. Heinrich Hochstatter,Wetzen, ^eroinnnv . , ' Gießen. H. W. Moll, Allen- Ferdinand Jost, Nldda. ^acob o ^r, ang Peppler, Grünberg. Anton Petri, Gießen, rechmr Volp, Lich. Büraermeistcr Zimmer, Villingen. ------- Kermieryungen. 75) Ein sehr geräumiges Unterhaus mit großem trockenem Keller und Pferdestall in guter Lage, zu jedem Geschäft geeignet, ist zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.________________ 78) Im Weidi g'scken Hause ein mö blirtes Zimmer zu vermiethen. 8 79) Die von Herrn Lieutenant Goldmann noch bewohnten 2 Zmmer sind vom ersten März d. I. ab anderroeit zu Nummerirte Plätze «AL 3. n Nummerirte Plätze werden auswärtigen Besuchern dieses Concertes fest reservirt, welche an Eine der bezeichneten Firmen bis zum 6. Ja"urH€*lS 5 h festgesetzt, worauf hierdurch speciell aufmerksam gemacht wird. Dauer dieses Concertes höchstens l3/4 Stunden. Um Störungen zu vermeiden, wird während des Vortrags einer Piece der Eintritt zum Saal nicht gestattet.___________________________________C Darmstädter Mräe-Loost ä 2 Mk. find in der Expedition d. Bl. zu haben.__________________ Renten-Änstatt zu Darmstadt. Die Renten können nur noch bis zum 8. Junuur auöbezastlt werden. (51 j. f*fi. MitSlev« 73) Ein freundliches Logis sofort zu vermiethen. __________E Straub. 66) Eine kleine Wohnung zu vermiethen bei Job. Anzer, Lohmühle. 69) Ein kleines FamilienloßiS per sofort zu vermiethen. Seltersroeg Lit- E. Nr. 2 77) Die von Herrn Aug. Wehn als Comptoir und Lager seither benutzten Räumlichkeiten im Hause des Herrn Emil Lotz am Kirchenplatz sind anderweit zu vermiethen und den 1. März a. c, zu beziehen._____________