^'chnete n, , f h'sche öl? w .Ä^riitt? 'Mittet, c®ühartto* 6,fo,h < 8art,tt «-rstch, r-i-SiLL rö|üiT~ HiT—^LMmann otSSe® $ W°?'LW -JlH1 Wiegandt, «ul empfohlenes Dienstm^ e Hausballvng und Mchk ihm vnW. wird von M SroeHTl ict. Zahnarzt, Marburg. ■« °°n 9-4 Uhr tijlii ckschwein n verflossenen Markt. ' 'ann dasselbe gfgtn ErstE', Rühren und Fultergeld T ren bei brift. Meuter in Hßlefe* en 3. Mai, Mlir, Kellfue HU tammlung. -ditverein ast.) t igen ist von heute ab öei (Klöße an unserer w jii 4% stehenden Einlagen den. TjhtW' fl >«' o«rertlS^ tales ________ izel. 3. Mi' Kortrage ; Bä« »CK- Art(j • j ««s i(>Stfrf' ! - . - ' 16 ", in 1 If W-“ « 3»<; 1« J>- Mo IO«. Freitag, den 4. Mai Z8SV. KHner MyWr A«?kige- und AmtsdM für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Expedition r Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Gießen, den 1. Mai 1877. Betreffend: Die Ableistung des Verfassungseides. Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen an die Großberzoglichen Bürgermeistcreirn des Landqerichtsbezirks Lich. Die Ableistung des Verfassungseides der seit November v. I. aufgenommeneil Ortsbürger, sowie derjenigen Großh. Hess. Untertanen, welche sich ohne Ortsbürger zu werden, seit der bemerkten Zeit verheirathet haben, soll Samstag den 26. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhaus zu Lich stattfinden. Sie wollen die betreffenden Personen zu diesem Termin vorladen und daß dies geschehen, unter Namhaftmachung der Vorgeladenen, uns vor dem Termin anzeigen oder berichten, daß Niemand vorzuladen sei. Halten sich dergleichen Personen auswärts auf, so ist der Aufenthaltsort anzugeben. v. Röder. Gießen am 1. Mai 1877. Betreffend: Die Ableistung des Verfassungseides. Das Großherzvgliche Kreisamt Gießen an die Gr. Bürgermeistereien Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen, Rodheim, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe und Villingen. Die Ableistung des Versassungseides der seit November v. I. aufgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großh. Hess. Untertanen, welche sich ohne Ortsbürger zu werden, seit der bemerkten Zelt verheirathet haben, soll Donnerstag den 24. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhaus zu Hungen statrfinden. Sie wollen die betreffenden Personen zu diesem Termine vorladen und daß dies geschehen, unter Namhaftmachung der Vorgeladenen, uns vor dem Termin anzeigen oder berichten, daß Niemand vorznladen sei. Halten sich dergleichen Personen auswärts auf, so ist der Aufenthalsort anzugeben. v. Röder. Gießen am 1. Mai 1877. Betreffend: Die Ableistung des Verfaffungseides. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Gr. Bürgermeistereien der Gemeinden des Stadt- und Landgerichtsbezirks Gießen. Die Ableistung des Versassungseidcs der seit November v. I. allfgenommenen Ortsbürger, sowie derjenlgen Großh. Hess. Untertanen, welche sich ohne Ortsbürger zu werden, seit der bemerkten Zeit verheirathet haben, soll Samstag den 19. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, in dem Negierungsgebäude zu Gießen stattfinden. Sie wollen die betreffenden Personen zu diesem Termin vorladen und daß dies geschehen, unter Namhaftmachung der Vorgeladenen, uns vor dem Termin anzeigen oder berichten, daß Niemand vorzuladen sei. Halten sich dergleichen Personen auswärts auf, so ist der Aufenthaltsort anzugeben, v. Röder. Aolilischer H 6 e i!. Deutschland. Darmstadt, 1. Mai. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigft geruht: _ Am 28. April den Rath bei der Provinzial-Direction Starkenburg, Regie- rungsrath Gustav von Marquard, zum Kreisrathe des Kreises Offenbach zu ernennen. Berlin, 1. Mai. Der Reichstag hat die Gesetz-Vorlage über die Verwendung eines Theiles des Reingewinns aus dem Generalstabswerke über den deutsch-französischen Krieg in erster und zweiter Lesung ohne Debatte angenommen. Bei der zweiten Lesung des Patent-Gesetzentwurfes sprach Reichensperger gegen denselben, weil der Nutzen des Gesetzes mit der Kostspieligkeit des dazu erfordert,chen Aufwandes in keinem Verhältniffe stehen, und einzelne Specnlau- ten dasselbe zum Nachteile des öffentlichen Interesses ausbeuten würden. Kleist-Retzow und der Bundes-Commiffär wenden sich gegen diese Ausführungen. Der § 4, der die Einführung des Patent-Schutzes ausspricht, wird mit sehr großer Majorität angenommen. Mehrere zu den übrigen Paragraphen elnge brachte Amendements, namentlich ein zu § 8 eingebrachtes, wonach die Patentgebühren von 50 aus 30 Mk. herabgesetzt werden sollten, werden abgelehnt; ebenso die auf Einschränkung des Licenz-Zwanges abzielenden Anträge zu § 11. Dieser Paragraph wird unter Streichung des Schlußsatzes wesentlich in der Commissions-Fassung angenommen. Die übrigen Paragraphen bis zum Schluß werden in wenig veränderter Faffung genehmigt. Die von der Patent-Com- wission beantragte Resolution, den Reichskanzler aufzufordern, die Herstellung eines Modell-Museums in Erwägung zu ziehen, und die Ueberschüsie des Patent-Amts hierzu zu verwenden, wird abgelehnt. (Fortsetzung der Bera'hung morgen.) Berlin, 1. Mai. Gerüchte über eine Verständigung zwischen Oesterreich und der Türkei wegen Neutralisirung Serbiens sind verbreitet, bedürfen jedoch der Bestätigung. Thatsächlich wird dieselbe wohl insofern eintreten, als die Türket die Neutralität respectiren wird. Audraffy soll neuerdings geäußert haben, Oesterreich werde neutral bleiben. Daraus wird geschloffen, daß eine Occupation Bosniens vorerst nicht zu erwarten ist. Berlin, 1. Mai. Die „Krcuz-Ztg." ist ermächtigt, die Notiz von der Berufung des Hofpredigers Trommel zum Prälaten in Karlsruhe für vollständig unbegründet zu erklären. Stuttgart, 1. Mai. Die Stände-Versammlung ist auf den 15. Mai etnberufeu. Straßburg, 1. Mai. Der Kaiser ist soeben, 4 Uhr 50 Mn., unter dem Donner der Kanonen und dem Geläute der Glocken bei prächtigem Wetter hier eingetroffen. Aur Bahnhofe und in den zur Präfectur führenden Straßen hatte sich eine große Volksmenge aufgestellt. Der Kaiser wurde mit begeisterten Hochrufen empfangen. Alle öffentlichen Gebäude und viele Privathäuser sind reich und festlich geschmückt. — Der Kaiser hat auf die kurze herzliche Ansprache der Mitglieder des Landes-Ausschusses bei deren Vorstellung Folgendes erwidert: Ich freue mich, daß wir hier das erstemal uns so sehen, weil ich der Ueberzeugung lebe, daß die Hoffnungen.und Wünsche, welche Sie soeben als die des Reichslandes gegen imch ausgesprochen, sich vollständig erfüllen werden, wenn Sie sich von der Aufgabe durchdrungen fühlen, das neue Reichsland immer mehr mit dem alten Mutterlande zu assinnliren und das deutsche Element deffelben immer mehr zu beleben. Ueberrascht von dem freundlichen Entgegenkommen und den lebhaften Begrüßungen, die ich hier gleich bei dem Eintritt in das altehrwürdige Straßburg gefunden habe, erfüllt mich die Zuversicht, daß eS nur eines Gewöhnens und Euilebenö bedarf, um, wenn Jeder von uns thut was in seinen Kräften steht, das neue Verhältnis welches die Vorsehung Ihnen auf: erlegt, zu gegenseitiger Genugthmmg zu gestalten. Arankreich. Paris, 1. Mai. Die von dem Minister des Aeußeru, Herzog Decazes, heute in der Kammer der Deputirten abgegebene Erklärung über die politische Lage constatirt die ausgezeichneten Beziehungen Frankreichs mit allen Mächten und sagt: die absoluteste Neutralität, gewährleistet durch Vie scrupulösefte Enthaltung, wird die Grundlage unserer Politik sein. Diese Erklärung wurde mit Beifall ausgenommen. Versailles, 1. Mai. Das der Kammer vorgelegte Gelbbuch umfaßt auf 530 Seiten ausschließlich auf die Orient-Frage bezügliche Acteustücke. Sämmtliche Depeschen des Herzogs Decazes bezeugen den lebhaftesten Wunsch Frankreichs, in Uebereinstimmung mit den Mächten den Frieden zu erhalten. Die Circular-Note vom 25. April bedauert, daß die Pforte das Protokoll zurückgewiesen habe, welches ihr ein ehrenhaftes Mittel an die Hand gegeben habe, die obschwebenden Schwierigkeiten friedlich zu lösen. Weiter heißt es in der Circular-Note: Nachdem so viel Anstrengung gemacht worden, die jetzige Entwicklung zu verhindern, haben wir nur noch den festen Willen auszufprechen den gegenwärtigen Verwicklungen fern zu bleiben. Wir erklären also laut und bestimmt, daß Frankreichs Politik in der absolutesten Neutralitäi, gewährleistet durch gewissenhafte Zurückhaltung, bestehen wird. Der einstimmige Wunsch Frankreichs und seiner Vertreter, unsere Entfernung von dem Kriegsschauplätze — Alles dieses trägt bet, uns eine derartige Haltung aufzuerlegen. Wir werden dieselbe nur dann ändern, wenn neue Umstände gestatten, in gemeinsamer Action Europas die Rückkehr des Friedens vorzubereiten und zu erleichtern. England London, 30. April. Unterhaus. Aus die bereits angekündigte Inter pellation Campbell's erwiderte der Unter-Staatssecretär Bourke folgendermaßen: Auf das Ersuchen der Pforte um Hülfe hat der Khedive solche zugesagt und die Contingent-Truppen, unter der Führung des Prinzen Hassan, gestellt. Der selbe habe gleichzeitig das Versprechen gegeben, daß die seinen Gläubigern verpfändeten Revenuen nicht angetastet werden sollten, da er seinen Verpflichtungen nachkommen wolle. Die Kosten der Hülfeleistung für die Pforte würde durch Beiträge bestritten, welche der Khedive zu diesem Zwecke erhalten werde. Auf die Interpellation des Marquis Hartington antwortete der Schatzkanzler North- cote, daß die Königin heute die Neutralitäts-Proclamation unterzeichnet habe. Gladstone theilte den Text der fünf von ihm eingebrachten Resolutionen mit. Eine derselben enthält den Ausdruck der Mißbilligung über die Haltung der Pforte gegenüber den in Bulgarien verübten grausamen Handlungen und führt aus, daß die Pforte, so lange keine Aenverung ihres Verhaltens eintrete, jedes moralische und materielle Recht auf Unterstützung durch den Einfluß Englands verloren habe. England habe seinen Einfluß aufgewendet einmal für die Entwicklung der Freiheit und localen Selbstregierung der aufständischen Provinzen, sodann um der Unterdrückung derselben ein Ende zu machen, ohne sich unter irgendwelche Autorität einer fremden Macht zu stellen. England fordere von der Pforte Aenderungen, welche im Interesse der Humanität und Gerechtigkeit wie zur Sicherung des Weltfriedens wünschenswerth erschienen. Northcote setzte die Berathuug der Resolutionen auf Montag fest; Lubbock (Liberaler) wird denselben entgegentreten durch Beantwortung der Vorfragestelluug. London, l.Mai. Im Oberhause theilte Lord Derby mit, die weiteren Schriftstücke bezüglich der orientalischen Frage kämen wahrscheinlich am Freitag zur Vorlage. Die Antwort aus das russische Rundschreiben sei nunmehr erst von der Königin genehmigt und werde heute Abend abgesendet. Die Vorlegung derselben werde erfolgen, sobald sie an ihrem Bestimmungsort überreicht sei. Petersburg, 1. Mai. Lord Loftus überreichte heute die Neutralitäts- Erklärung Englands; dieselbe ist identisch mit der vom 9. August 1870 anläßlich des deutsch französischen Krieges. — Die Kaiserin und die Gemahlin des Thronfolgers reisen dem Kaiser entgegen, treffen in Moskau am Freitag Abend ein und kehren am 8. Mai hierher zurück. Der Kaiser verläßt morgen Kischeneff und geht hierher über Odessa zurück. Kischeneff, 1. Mai. Officiell. Bei dem Diner nach der gestrigen Revue über die neunte Division brachte der Kaiser einen Toast auf den Ober- Befehlshaber Großfürsten Nicolaus aus und sagte: „Mit Befriedigung habe ich mich von dem vorzüglichen Zustande der activen Armee überzeugt, mit Befriedigung sah ich auch, welch ausgezeichnete Anregung der Ober-Commandireude dem Generalstabe wie allen Theilen der Armee gegeben hat. Ich bin sicher, daß er seine Pflicht thun wird." Der Großfürst antwortete: „Ich versichere Ew. Majestät, daß wir unsere Pflicht thun werden bis zum letzten Blutstropfen" Der Kaiser verlieh dem Großfürsten Nicolaus das Regiment Volhy- nien. Dieser telegraphirte sofort an den Chef dieses Regiments: „Ich sah die Bravour des Regiments bei Sebastopol. Folget dem Beispiele unserer hel- denmüthigen Vorgänger!" Dem General Niepokoitschezki wurde das Regiment Minck, dem Kriegs-Minister das Regiment Penza verliehen. Riga, 1. Mai. Gestern Abend sind die ersten 17 Dampfer von Reval angekommen. Die Schifffahrt ist eröffnet. Weitere 50 Dampfer für Riga sind in Windau eingelaufen. Griechenland. Athen, 1. Mai. Außer in Hydra sind auch in Hermione, Argolis und Poros feindselige Kundgebungen gegen das Gesetz, betr. die außerordentliche Recrutirung, vorgekommen. Die Regierung ist bemüht, die Bevölkerung zu beruhigen und über die Jutereffen des Landes aufzuklären. Anläßlich der verschiedentlich hervorgettetemn Neigung activer Soldaten, sich nach dem Kriegs- Schauplatze zu entfernen, um an dem Feldzuge gegen die Türken theilzunekmeu, hat der Kriegs-Minister die höheren Officiere zusammenberufen und mit ab- mahncnden Weisungen versehen. Corfu, 1. Mai. Heute sind hier fünf Panzerschiffe des Mittelmeer- GeschwaderS eingetroffen. — In der Provinz Epyrus herrscht überall vollständige Ruhe. Der orientalische Krieg. Bukarest, 30. April, Abends. In der Deputirten-Kammer hat die Regierung einen Gesetz-Entwurf eingebracht, wodurch die Verfall-Zeiten für Zahlungen bis nach Beendigung des Krieges verlängert werden. Der Senat hat das Requisitions-Gesetz angenommen. Die Session wird nur kurze Zeit währen; vor ihrem Auseinandergehen werden dieselben eine Permanenz-Commission ernennen. — „Rom mul" zufolge herrscht unter den türkischen Truppen in Silistria der Typhus. Die Ruffen besetzen bei ihrem Vorrücken mehr die Landstraßen, als die Eisenbahnen. Nachdem bisher die Bewegungen durch Ueberschwemmungen vielfach gehindert waren, ist gegenwärtig beffere Witterung eingetreten. Der bei Ruftschuk stationirte Monitor ist die Donau abwärts gesegelt. Wien, 1. Mai. Der „Polit. Corresp." wird aus Bukarest vom 1. Mai berichtet: Das hiesige bulgarische Comilä hat eine Proclamanon an die bulgarische Bevölkerung erlassen, worin dieselbe aufgefordert wird, zur Erhebung bereit zu sein, sobald die Donau von den Russen überschritten worden sei. Morgen trifft die Tete eines russische Armee-Corps bei Busco ein. Von Rustschuk sind eiligst starke türkische Truppenmaffen per Eisenbahn nach Varna befördert worden, um von da durch Dampfer nach der Dobrudscha gebracht zu werden- — Die „Polit. Corresp." erhielt folgendes Telegramm aus Bukarest vom heutigen Tage: Aus Negierungskreisen verlautet, die Türken hätten die rumänischen Kriegsdampfer „Fulgerue" und „Stefan Celnar" weggenommen. Seit heute sind die disponiblen Truppen wieder nach Kalafat dirigirt. Die Kammern werden heute und morgen die verlangten Kriegs-Subsidien votiren und dann, geschlossen werden. Aus Galatz, Braila und Giurgewo langen maffcn- haft flüchtige Familien mit Hab und Gut hier an. — Abends. Die „Presse" meldet aus Moskau : Ein englischer Dampfer, welcher ohne die nothweudigen Vorsichtsmaßregeln in den Hafen von Kertsch einlief, stieß auf Torpedos, welche explodirten; das Schiff wurde zertrümmert, Mannschaft und Ladung gingen unter. Petersburg, 1. Mai. Laut einer Meldung aus dem Hauptquartier Achalzich vom 29. April hat eine Colonne unter dem Befehle des Obersten Komaroff Decvin besetzt. Die Uebergänge nach Adalia und Ardahau sind mit Schnee bedeckt; die Wege schlecht, der Gesundheitszustand der Truppen aber ausgezeichnet. Die Bevölkerung empfängt die Truppen sehr freundlich und leistet der Aufforderung, die Waffen herauszugeben, willig Folge. Konstantinopel, 1. Mai. Der rumänische Agent Ghika ist abgereist, angeblich wegen einer ihm zu Theil gewordenen besonderen Mission. Die Türken haben die Donau-Inseln zwischen Silistria und Kalawaschi geräumt. Bukarest, 1. Mai. Oesterreich hat wegen der Äbschließung der unteren Donau Einsprache erhoben. Die Schifffahrt ist demzufolge wieder theil- weise freigegeben. Die Russen rücken langsam, aber stetig vor. Der Ober- Commandant und der Generalstab treffen morgen in Fokschani ein. Der Artillerie-Stab ist nach Braila abgegangen. — Von Seiten Rußlands ist die erste Million der für die säcularisirten Klostergüter zugestandenen Entschädigung bereits ausgezahlt. Zara, 1. Mai, Abends. Am Sonntag haben Insurgenten auf die Vorhut der Türken im D6fil6 Bisina bei Nevesinje einen Angriff gemacht, wobei 15 Türken getödtet wurden. In Bosnien und der Herzegowina wirbt die türkische Behörde unter der mohamedanischen Bevölkerung Männer im Alter von 16 bis 60 Jahren als Soldaten an. Erzherzog Albrecht hat in Peterwarvein die Truppen infpicirt und ist nach Ruma weiter gereist. Der österreichische Botschafter Graf Zichy begibt sich erst gleichzeitig mit dem deutschen Abge- sandten, Prinzen Renß. nach Konstantinopel. Landwirthschaftliches. lieber die Iußgiingerei der Bienen. Von Imker H. H. Green-Kratt-Maasleben. Meiner Erfahrung nach ist dies Uebel keine Krankheit, auch gebe ich der Nahrung nicht die Schuld, ebenfalls mache ich den Brutansatz der Königin nicht dafür verantwortlich. Ich meine, die Ursache liegt bei guter Trachtzeit in zu grofter Hitze, in kärglicher Zeit bei reicher Brut im Mangel an ausreichender Nahrung. Die jungen Bienen suchen dann noch Futter, kommen auch zum Flugloch heraus, purzeln herunter und müssen eines jämmerlichen Todes sterben. Ich bin von diesem Uebel beinahe ganz befreit; um aber hierüber meine Erfahrungen mittheilen zu können, muß ich vorerst meinen Bienenstand in Etwas beschreiben. Ick habe Schutz gegen Ost, Nord und West durch eine 9—10 Fuß hohe Hecke, an der Sudostecke gegen das Wohnhaus eine Tannenlaube, gegen Süden ßambert’idje Nuß- sträucker und nid) Süd west einen niedrigen Apfelbaum mit ausgebreiteter Krone. Ehe diese Anpflanzung zurecht wuchs, hatte ich durch die Fußgängerei viele Verluste. Auf der Südseite vor den Haseln kann ich 14 Stöcke stehen haben und unter dem Apfelbaum einen Bierzwillingskasten; ich besetze diese Reihe im Frühjahr immer mit 7 Schwarmstöcken. Da nun Apfelbaum wie Hasel die Stöcke gegen Süden bis an's Flugloch beschatten, so habe ich hier niemals Fußgängerei beobachtet. In meiner Bienenlagd selbst steht auf der Westseite mit Ausflucht gen Ost ein Biknenschauer von 3 Etagen, worin 24 Bogenstülper mit je 2 Fluglöchern; auch bet diesen, wo hinreickend Schatten ist, habe ich in den 4 Jahren, seit welchen die Stöcke besetzt sind, keine Fußgängerei vorgefunden; ebenfalls auch nicht an den Schwarmstöcken, welche von der Tannenlnube beschattet werden. — An den Stöcken im Schauer beobachtete ich sehr bald, daß die Bienen am liebsten das oberste Flugloch frequentirten; ick machte daher das unterste so klein, daß nur eine Drohne dasselbe ungehindert passtren konnte. Da nun alle meine Schwarmstöcke Walzenkörbe sind und dabei ziemlich hoch, so versah ich vor 3 Jahren alle leeren Körbe mit 2 Fluglöchern, das obere ungefähr 8 Zoll von unten als Hauptflugloch, steckte darunter ein kleines Flugbrett und ließ das untere so klein, wie oben bemerkt. Dadurch ist auch hier der Fußgängerei fast ganz vorgebeugt worden. Ich hatte beispielsweise noch im letzten Sommer 8 alte Schwarmstöcke, mit einem größeren Flugloch am Standbrett und unbeschattet, von denen 2 das Uebel bekamen, der fine sehr stark. Ich glaube sicher, daß die Fußgänger junge Bienen sind, dies beweist schon ihre sehr hellgraue Farbe, sowie ihre Haare und unbeschädigten Flügel. Das Uebel tritt erst ein, wenn der Stock vollständig mit Brut besetzt ist und die jungen Bienen sich nachunten aufhalten, weil dort ihr Geburtsort und ihre Arbeit ist, — und wenn bann der Stock nur ein Flugloch, und zwar am Standbrett hat, und dabei die Sonne tüchtig warm hineinscheint, so kommen die kleinen Thierlein mit den Arbeitsbienen hinaus und wollen auffliegen. Weil aber ihr Körper zu schwer und die Flügel zu schwack sind, so will dies nicht gelingen, worauf sie kleine Sätze machen, aber auch bald herunterpurzeln. Manchmal laufen sie auch sogleich im Sturm herunter und sind dann wegen ihres Eigensinnes unrettbar verloren. Bei kühler Luft, in den Morgen- und Abendstunden, kommen diese Spaziergänge und Purzelbäumchen niemals vor. Will man keine Fußgängerei, so muß 1) dos Haupt- flugloch hoch angebracht, 2) Schutz vor übermäßiger Hitze und den prellenden Sonnenstrahlen und 3) gute Fütterung, wenn viel Brut und wenig Nahrung vorhanden, gewährt werden. Wäre es nicht der Bequemlichkeit wegen nöthig, daß die Bienen ihre Unreinlich feit hinaustragen können, so dürfte meiner Meinung nach das Flugloch am Standbrett ganz fehlen. — Die Red. erinnert hierbei an den von Herrn Dr. Kaeftner gegebenen Rath, in derartigen Fällen den Vorplatz des Bienenschauers an heißen Tagen zu wiederholten Malen mit reinem kalten Wasser gehörig zu besprengen. Verbi, d. SchleSw. Holst. C. f. B. «niufRlIi» Vor 1 SW ?Mselder \ Er woist" L.t gusmtrkl^ ^ii4lanbhtS KZL to,irn t SSil- frtbftt di-M- Saum { ftnbcn die LiiM-SE bdtr. 63 fehlt firn '-Wen, auck § 2447) Zu mib An'chr von Submission verg Lonnabe im bitten Mh Ofsistrn Dir W CoMstn drzvo Wetzla OeffeM GroßberzoW CbtrSeffen hat Mitt den fön kannt. Es wer welche vermöge KarlSchütz-i oieselben im Tu Montag bei Meldung $ ["Wen und Verzichts da äs Bä Munttn die dtichlüss. ^»den Glaub Ä den 25. ra$Mhinen ^nichts mürb»« Wfien; N ) »nton Dü S neben »te Ä Sein ?ann- Kniens do &bcn 2 %°0h( « «ata . Ne V0“®“ «M ft,' i"[Un8 eine snta.,»°m fcatj*« « "’ uderich,j, ,„i'" Er- >« Bei 8ug “»eben Si’(4 al" ass«. ■* >.»» «c ^glischer Dmpser en Hchn von Kertsch >l" wurde zertrümmert, J »rf M 1 W des Obersten Lu"b ^dahan sind mit ” der Truppen aber 'n lehr freundlich und h W lg'Ni Thika ist abgereift, onderen Mission. Die Kalmaschi geräumt. ■tx ^schließung der m- dem^ufolge wieder theil- stetig vor. Der Obrr- u Fokschani ein. Der der für die säcularWl» sahlt. Insurgenten aus die Angriff gemacht, wein ’jego®ina wirbt bie tüv- $änner im Mer oon ht Hat in Peterwardein ist. Der österreichische : dem deutschen Ädzeck es. itn. asleben. auch gebe ich der Nahm önigin nicht dafür verach. in ,u grober Hitze, in «W a&run’. Die jungen Bienm iuß, purzeln herunter unö aber hierüber meine Ersah- nstand in Etwas beschreiben -10 W bohe Heck '°n ' n Süden Lambert H ^®'bre,!'Ä * länaern $”*»5 L unb unter bi® W im MbWr 9111111 ” ■ «1"°? 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Vor 10 Jahren kannten w r hier in Thüringen diesen gefährlichen Feind unserer Kleefelder fast gar nicht, und jetzt droht er überhand zu nehmen- ES ist die böchfte Rett, daß der Kampf gegen diesen Feind ernstlich ausgenommen wird, und daß dahin zu erlassende Gesetze auch die Lässigen zu einem vereinten Vorgehen anspornen. Wir wollen aber durch dieseZetlen namentlich auf einen Schwindel im Luzernen- dandel aufmerksam machen, der schon in der vergangenen Saison an verschiedenen Orten D'Utschlands aufgetreten ist, sich aber jetzt noch breiter zu machen beginnt und auch S'bürinaen beimsucbt. Man flieht nämllch mit frecher ^trrn für unsere kostbare Luzerne /Medicago sativa L.) eine Waaie aus, die aus Unk-autsamen besteht, namltch zu ziemlich gleichen Theilen aus den Samen von Medicago denticulata Willd. und Med. macu- hta Willd (Med. arabica All.) Beide Unkräuter überziehen in einigen Gegenden Euro- vas ganze Strecken, sind einjährig, blühen gelb und bieten durch ihre sehr reiche Ver- öPeluna und immense Samenproduktion eine ergiebige Fundgrube für diesen Schwindel. Der Landwirthschaft bringen sie auch nicht den geringsten Nutzen. Das Vieh verschmäht dir bald hart und saftlos werdenden Stengel mit den stachelichen Ftüchten. Schlau voraehende Betrüger nennen solche Saatwaare auch „eine deutsche Luzei nen-Art". Wel- cker Unsinn! Luzerne ist eine Sichelklee- (Medicago-) Art, nämlich die Art Med. sativa L Luzerne-Arten gibt es nicht. Noch andere nennen diese Pseudo-Luzerne: „Luzerne- öbnliche Saat", „Chili-Luzerne", „Kleewaare", „Luzerne, für die aber in keiner Hinget Garantie übernommen werden kann" u. s. ro.; Schwindel>Luzerne wäre der tref- seirdste^Nan^^^^ gCnQnnter Unkräuter haben allerdings einige Aehnlichkeit mit denen unserer Luzerne. Doch bet genauerer Prüfung wird man sie fast 2 bis 3 mal größer finden als die Samen der Luzerne. Sie zeigen auch nicht die muskulösen Unebenheiten, hi, bie Luzerne-Samen charakterisiren, sondern sind dagegen eben, flach und abgerun- deter ES fehlt ferner ihrer gelblichen Farbe der frische, grünliche Ton der Luzerne- Simen, auch dunkeln sie bald isabellfarben nach. Im Gemisch mit echter Luzerne zu geringem Procentsatz verbergen sie sich sehr gut und können hier bei oberflächlicher Betrachtung selbst von geübteren Augen leicht übersehen roerben. Vor kurzer Zeit halte die Station wieder Gelegenheit, drei verschiedene Händler und Consumenten noch zu rechter Zeit vor dem Ankauf solcher Schwindelwaure, die rheils als Substitut für Luzerne, theils im Gemisch mit Luzerne, dargeboten war, zu bewahren.^ Samenhandlungen und Landwirthc, die in den Besitz solcher Waare gelangen, dringend, unterzeichneter Station dieselbe mit Angabe der Quelle zuzusenden, damit dieselbe diese Gelegenheit im allgemeinen Interesse weiter verfolgen kann. Die Samenkontrol-Station zu Jena. Prof. Dr. C Oebmichen. Dr. H. Bruch mann. Verloofungen. Wien, 1. Mai. Bei der heutigen Nummernziehung der 1863er Loose fiel der Hauptgewinn auf die Serie 19913 Nr. 9 50,000 fl. auf Serie 4020 Nr. 2, 25,000 fl. auf Serie 15631 Nr. 8, je 10,000 fl. auf Serie 13320 Nr. 14 und 14 und Serie 10983 Nr. 7. Braunschweiger 2v Thlr.-Loose v. 1868. Bei der nm 1. Mai Statt gehabten Verloosung wurden folgende Serien gezogen: 89 577 584 657 773 1739 1750 1778 1924 2422 2475 2540 2546 2719 2748 2749 2951 3448 3715 3792 3976 4229 4396 4521 4545 4659 4702 4734 4735 4742 4837 4941 5056 5229 5509 5890 6186 6194 6241 6290 6346 6614 6635 6749 6752 6834 7401 7483 7498 7505 7508 7684 7859 8034 8067 8964 9063 9064 9077 9247 9419 9508 9538 9707 9792 9795 9952 und 9959 Die Prämienziehung erfolgt am 3t». Juni. verspätet. Niederste..... Mittlere..... Mittel früherer Jahre Temperatur in Gießen April 1877: —2,0 o r. + 5 90 „ + 6,69 „ 4-18,0 „ 0,99 Par. Zoll. Höchste ..... Niederschlag an 12 Tagen..... . . - Niederschlag im Mittel früherer Jahre an 12 Tagen . - . 1.50 „ Die Vegetations-Entwickelung ist im Vergleich zum Normal-Mütel um 5 Tage Allgemeiner Anzeiger. JL 160 (2521 steigert. H. Kurth. 2524) (2513 2517) Wegflraben, 2 Kanälen, anschlagt zu 5) Herstellung von veranschlagt zu 6) Erbauung von veranschlagt zu sollen mehr erhoben. Gießen, den 30. April 1877. Großherzogliche Direktion. Mohn. gelöscht. Gießen, den 25. April 1877. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Landrichter. Oberhcssische Eisenbahnen. Bekanntmachung. Den mittel- und ostmitteldeutschen Güterve-kehr betr. Für den Transport von Malz bei Aufgabe in Wagenladungen wird der einge- sührte 200/gtige Frachtzuschlag vom 10. Mai d. I. in rubr. Verbands - Verkehre nicht Nachmittags 2 Uhr, werden in der neuen Anlage (E-) Nr. 43 verschiedene gut und sauber gehaltene Mobilien (Bettwelk, Bettladen von Nußbaum, eine starke eiserne Bettlade, Tische u. f. w.) gegen baare Zahlung meistbietend ^ver^ Bekanntmachung. Nach stattgehabter Sachuntersuchung ist das Vermögen der Wittwe und der minderjährigen Kinder des Ackermanns Konrad Feußner oon Anzefahr überschuldet und es wird deßhalb zur summarischen Schuldenliquidation, sowie zum Güteversuch, Termin auf den 13 Juni I. I., Vormittags 9 Uhr, in das hiesige Gerichtslocal anberaumt, zu welchem sämmtliche Gläubiger unter dem Recktsnachtheil vorgeladen werden, daß, falls in dem Termin eine Stundung bewilligt werden sollte, sämmtliche nicht erschienenen Gläubiger und falls ein Nachlaßoertrag zu Stande kommen sollte, die nicht erschienenen Ehirographargläubiger als den Be schlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger beitretend angesehen werden. In dem Termin haben zugleich die Gläubiger über Beibehaltung des einstweiligen Verwalters Rechtsanwalt Embach bezw- über Bestellung eines anderen Verwalters Berlin Coblenzer Eisenbahn. Strecke Nordhausen-Wetzlar. Abtheilung I. 2447) Zur Herstellung der Dorlarer Lahnbrücke soll die Lieferung unb Anfuhr von 800 Cbru. Bruchsteinen im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden und ist zu tiefem Zwecke Termin auf Sonnabend den S. Mai 1877, Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Abtheilnngs-Bureau anberaumt. Offerten sind portofrei und versiegelt einzureichen und Proben beizufugen. Die Bedingungen können Hierselbst eingesehen, auch gegen Erstattung der Cvpialien bezogen werden. Wetzlar, den 28. April 1877. Der Abtheilungs - Baumeister : Kluge. _______________ Dienftag den 8. Mai 1 877, Vormittags 10 Uhr, Vorschläge zu machen. Zahlungen können gültig nur an den einstweiligen Verwalter geleistet werden. Kirchhain, am 28. April 1877. Königliches Amtsgericht. Hellbach. vdt. Bezzenberger. Bekanntmachung. 2516) Die auf den diesseitigen Billetexpeditionen vorräthigen Rund- reise-Billets werden fortan alljährlich nur in der Zeit vom 1. Mai bis 30. September verkauft, während die Ausgabe vorn 1. October bis 30. April istirt wird. Cassel, den 29. April 1877. Königliche Direktion der Main-WeseoBahn. Folgende Arbeiten, als: 1) Planirarbett, veranschlagt zu 132 2) Anfuhr von Chaussirsteinen, veranschlagt zu 3) Aufsitzen derselben, veranschl. zu 6 4) Zerschlagen der Steine, oer- Könitzö-R eis starke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt 2420) Emil Fischbach- Versteigerungen. Vergebung von Waldweg- bauarbeiten im Gießener Stadtwald. Aeit'geöotenes. Frischer Kabillau, Schollen, .MMWU Maifische, Fromages de Brie v** und Ccnres-Käse, Schweizer, Limburger und Holländer Käse, Neue lange Kartoffeln und gelbe Rüben, Blumenkohl unb Kops - Salat (großer per Kopf 13 Pfg.), Sauerkraut und sonstige Deltcatcssen, empfiehlt Milch, sowie fußen u. sauren Rahm. 2407) Der seither in der Bachgosse (früher Loos'scke Brauerei) bestandene Milch-Verkauf befindet sich oon jetzt an in der Wohnung des Herrn Wirth Felsing, Nenenw eg._______________________ Salzgurken, Sauerkraut, (2190 empfiehlt Carl Hoffmann. 2510) Kleine Kartoffeln zu verkaufen bei K. K. Brühl, Sonnenstratze. 1814) Alle Sorten Farben, trocken sowohl, als auch mittelst Dampfkraft auf# Feinste in ©fl abgerieben, alle Sorten Möbel- und Holzfarblacke, Siccatif. Terpentinöl, naturgebleichtes Leinöl, Blattgold, Broncen ?c., empfiehlt Emil Fischbach, im Rathhaussaale versteigert werden: Gießen, den 28. April 1877. (2440 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m.____________ Montag den 14. d. M-, Vrrbkssertr Dampfpumpen für Dampfkessel und Reservoir-Speisung rc. von diesen 633 Stück in Betrieb, liefern für jede gewünschte Leistung ab Lager unter Garantie Wegelin & Hübner, Mafchinen-Fabrik und Eisengießerei in 8. (348 2060) Alle Sorten Lack, ©eh und Weingeistfirniffe, Seccatif, Terebine, Goldgrundöl 2c., in bester Qualität, empfiehlt Jj. Müller, Mäusburg B. 48. 2500) Zwischen 3 und 4 Ctr. getrocknete Wetterauer Zwetschen sind zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.____________ Anivkrsal-Rkinigungs-Ssl). 300) Von allen Aerzten als daS einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstoßen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden, in Vi, i/2, 1/4 Qriginal-Packeten mit Gebrauchsanweisung ä 1/t, i/2 und 1/4 Mark zu haben bei C- F. Sern ml er. OeffentlicheAussorderung. Großberzogliches Hofgericht der Provinz OLerhessen hat gegen Wirth Karl Schutz do hier den förmlichen Concursprozeß er- ka-mt. Es werden daher alle diejenigen, welche vermögensrechtliche Ansprüche an K-a r l SÄ ütz zu bilden haben, aufgeforbert, oiefeiben im Termin Montag den 25. Juni l. I., Vormittags 10 Uhr, bei Meldung Auc-schluffes von der Masse anzumeldeu und unter dem Rechtsnachtbeil des Verzichts etwaige Vorzugsrechte geltend in machen. Im Termin soll zugleich die Güte versucht und erforderlichen Falls wegen weiterer Behandlung dieses Concurfes Beschluß gefaßt werden und werden in diesen Beziehungen die ausbleibenden Gläubiger als den Beschlüssen der Mehrheit der ei- scheinenden Gläubiger beitretend angesehen Gießen, den 25. Avril 1877. (2511 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. Oppermann. Im Filmen Register des unterzeichneten Gerichts wurden heute folgende Einträge vollzogen: 1) Anton Dillmann von Alten-Buscck treibt neben seinem eingetragenen Geschäft feit 1865 Handel mit Schreibmaterialien und Eifenwaaren, sowie mit Branntwein über die Straße; seit 1874 Handel mit Leder, fett 1877 Handel mit Wein über die Straße, alles in Alten-Bufeck unter der Firma A. Dillmann. 3) Heinrich Reh III. von Oppenrod hat das unter der Firma gleichen Namens von ihm betriebene Handelsgeschäft niebergelegt und wird die Firma Baumwachs, flüssig und in Stangen, empfiehlt 2059) L- Müller, Mäusburg B. 48. 2499) Pflug und Egge nebst zwei Wagen verkauft Lehrer A- Braun in Hattenrod bei Lich. 2512) Auf dem Marktplatz A- 8 ist ein großer Kleiderschrank, eine Bettstelle mit Matratze, und verschiedenes Bettzeug zu verkaufen.___________________ 2061) Oelfarben zum Fußboden-Anftrich hart und schnell trocknend, fertig zum Anstrich, Leinölfirniß zum Einölen, Bernsteinlack zum letzten Ueberzug, sowie SpiritnSlack mit und ohne Farbe, sofort trocknend empfiehlt ______L- Müller, Mäusburg B- 48^ 2482) Eine Partie Fichtenstangen, ein Schleifstein, zwei Stoßkarren und ein kleiner Wagen sind zu verkaufen bei ßubro. Geißler Wittwe. 2062) Maserwalzen und Schablonen für Weißbinder, achtes Blattgold, citron und oranges Blattsilber, Broncen in allen Farben, alle Sorten Pinsel, als deutsche Borst, geschliffene Borst-, Maser-, Vertreiber, (in Borsten und Dachshaar), Zacken-, Strich- und Weißoinsel, en pfieblt ______L. Müller, Mäusburg B. 48. 2446) Em neuer Eonfirmanden Nock zu verkaufen. Schloßgasse A. 258.________ A U 3 M w ! Sommerhandschuhe! in allen Größen. .Strümpfe und Kein lau gen weiß und farbig, für Damen und Kinder. Das Neueste in Damentiragen, Jllanfcfjetten, Aarbeil. ! Corsetten ! Aermiethungen. 2522) Der 2. Stock meint«» neu erbauten Hauses vis-a-vis dem Elubgebäude ist zu vermtelhen.__Carl Weidig. 2117) Ein Laden mit Logis, in bester Lage der Stadt^ ist zu vermiethen und den 1. Juli beziehbar. ___S ü ß. 1242; Ern Famtlten-Logttz, 3 Zimmer, Küche mit abgeschlossenem Eorrrdor. zu vtrm.elhen. Jacob Reiber, Gartfeld. 1928) Ein möblutts Zimmer zu vermiethen. Elias Dieier Wtttwe. 2352) Wir suchen per 1 Juli, oder früher, eine Wohnung von 5 Zimmern, parterre, in guter Lage der Stadt, mit Lagerraum lür Kohlenlager, nebst Stallung für ein Pferd._____________C. Schmitz K» Co. In der Dampfschneidemühle von iV. Hiegel in Lich wird fortwährend Holz zum Schneiden an» genommen: 1- dir t^zöll. p o OFutz 3 und dicker pro OFuß 4 sowie Latten, Ziegelbretter uno Brennholz melden zu den billigsten Preisen geschnitten bei rascher Bedi-nung. (2438 Garantie (2514 L. W. Flank, Neustadt. 2038) RnrrnzrUrrrerenrmm imimmxmmm xmxx» A. Fangmann. (1969 empfiehlt cif/. WUh. Weidiff 2453) Das Allerneueste in 2515) im Hotel Einhorn. (2523 wird ersucht. Mittagstifch, ~ Nestauration W 2520) y aufmerksam. saoonnirt bei 1407) Billige Preise. Reelle Bedienung. W Ganz besonders mache ich ans ein neu ausgestelltes Billard für die Sommer-Saison ist eingetroffen und offerire Solche zu aussergewöhnlich billigen Preisen. 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Bltts._______________________________________ Strofjfjfitc für Damen und Herren zum Waschen und Färben werden nach den neuesten Formen 1944) Ter 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und bis 1. Juli zu beziehen. I. Leun, Wullthoistiaße Nr. 138. 1997) Die Mansarden in meinem Hause in der Frankfurter Straße sind per 1. Juli d. I. zu vermiethen._______A- Geisse. 2396) Ein möblirtes Z mmer mit Cabi- net 311 vermiethen. Walltbo»ftraße A- 227. 2405) Der 1. Stock zu vermi ückz -gebe". ''Gieß Betreffen! Wir erst "r, daß vom 1 Berlin, 2 lchgt über den - n»eS zweiten chllanzler-Amst sticht dagegen, M der Staat s ^ainbergn M Vortage. Diei! ' othiiiig in der rnthunlich. Es Uofibirrcfor Ste. i(r darauf sofort ^jatzamrag, dah :,T Grundstücke i '^tags-Gebaut ' ^4 wonach Reichstags bet im iiflc l’W Hofmam A Schröder, & ■ !1Nerget,6 U1 toir' Ä Sürtlin- 1 (tilitt. l it, m 06 i 4 «fbeutuna di ft* J?" H so 1 1-»' ®ll5|t Bereit L?"« b«ri Eeb * jy» Mn« ä'SN« Iflt b-Kri »t.r l2nNten D - SQ| ein