ten. ha, otn Gewichte die W Pfund auf freien ffü&tii (651 chochtunysvoll Martha. :et Platz 25 H. g des Vicinaltvegs I«nb«rtshain wirten le in Betticht toiwnben ib Wildback jur ckich- ;Ce ötütrtn jntereflentili cbmlttags 3 Ubr, Sr«ß-Bus^ binmit r. Sehlftt!^ »er. Mo« SS Sonntag, den 4. Februar 18»»; AWW Htn^eiger A«skize- in- Amtsblatt für bre Kreis Gieße«. Erscheint täglich mit AuSnaüme M MorrtagS. P^eiS vierteljährlich 2 Start 20 Pf. mit Brinaerlohn. «Lpeditionr Schulftr»-«, Ltt. 0. «r IS.Durch die Post bezogen vtertelMr-Üch 1 Mart SS Pf. Amtlicher Pheit. Gießen, am 2. Februar 1877. Betreffend: Das Ersatzgeschäft für 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Gröschelzoqlichen ^ürqermeistereien des Kreises. Wir fordern Sie auf, nunmehr mit der Aufstellung der Stammrollen sofort zu beginnen und dieselben mit denjenigen für 1875 und 1876 ungesäumt an uns einzusenden. I. V- d. K. : Dr. HOff m a n n, Regierungsrath. A o r i 1 i s ch Kevischlaud. Darmstadt, 1. Februar. Die Abgg. Heinzerling, Königer und Hirsch Horn haben in der zweiten Kammer eine Interpellation eingebracht, dahin gehend : „1) Ist Aussicht dafür vorhanden, daß das Verhältniß bezüglich der Ver Kahmig der freiwilligen Gerichtsbarkeit bis zur Einführung der Reichs-Justiz- Gesetze durch das Reich, etwa durch Einführung einer Reichs-Notariats-Ordnung, geregelt wird? 2) Im Falle der Verneinung dieser Frage — welche Einrich. Hing gedenkt die Großh. Regierung in der fraglichen Richtung zu treffen; beabsichtigt dieselbe insbesondere die Einführung des Notariats auch in den rechtsrheinischen Provinzen?" Die Abgg. v. Rabenau und Schröder beantragen, die Negierung zu ersuchen, dahin wirken zu wollen, daß das von den Eisenbahn-Verwaltungen adoptirte sog. Dresdener Eisenbahu-Fracht-System nur nach vorherigem Gehör auch der Vertreter der Frachtgeber über alle einschlagenden Fragen zur definitiven Einführung gelangen könne. Berlin, 1. Februar. Zwischen Preußen und Baden ist eine Vereinbarung wegen wechselseitiger Zulaffuug der in einem der beiden Staaten geprüften Lehrerinnen getroffen worden. Die Zulaffung der in Baden geprüften Lehrerinnen ist jedoch in zwei Punkten beschränkt. Dieselben müssen sich, wenn sie in Preußen als Vorsteherinnen amtiren wollen, sich der bezüglichen Prüfung unterziehcn; zweitens haben die badischen Lehrerinnen, welche sich dort der facultativen Prüfung für den Religions-Unterricht nicht unterzogen haben, vor ihrer Anstellung in Preußen diese Prüfung nachzuholen. — Nach englischen Eonsular - Berichten nahm die Zahl der im Jahre 1875 in die chinesischen Häfen eingelaufeneil deutschen Handelsschiffe den dritten Rang ein und stand nur hinter Großbritannien mit 8277, Amerika mit 3836 Schiffen zurück. Der deutschen Schiffe waren 1577. — Wie wir aus Smyrna erfahren, ist die bei dem dortigen französischen Konsulat geführte Untersuchung wegen der Schlägerei zwischen deutschen und französischen Matrosen bereits geschloffen. Zahlreiche Zeugen sollen eidlich be> stängt haben, daß die Schlägerei von den Franzosen ausging. Auch ist der französische Matrose recognoscirt worden, welcher dem deutschen Unterosficier die tödtliche Verletzung beibrachte. Der Thäter soll sich auf dem Kriegsschiff „Chateauienaud" befinden, das Smyrna inzwischen wieder verlaffen hat. Das weitere Verfahren gegen ihn und seine Bestrafung werden hoffentlich in Frankreich nicht auf sich warten lasten. Berlin, 1. Februar. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt officiös: Die zur Verständigung über die Aufstellung eines einheitlichen Eisenbahn-Tarifs auf Grund des in Dresden vereinbarten Entwurfs in Aussicht genommene Konferenz der deutschen Eisenbahn-Verwaltungen in Berlin ist um einige Tage verschoben worden und soll nunmehr am 5. Februar eröffnet werden. Zur Vorbereitung für dieselbe werden Tags vorher die deutschen Privatbahn-Verwaltungen die Vorlage des Handelsministers einer besonderen Berathung unterziehen. Bei dem allseitig ernstlichen Bestreben und der Anerkennung des Bedürfnisses einer Beseitigung der Mißverhältnisse unseres Tarifwesens ist die Zuversicht auf daS Gelingen einer Verständigung über alle wesentlichen Punkte berechtigt und auch einer Erledigung der von den Privatbahnen noch erhobenen Bedenken dürften keine unüberwindlichen Hinderniffe entgegenstehen." Berlin, 1. Februar. Bei Fortsetzung der zweiten Lesung des Budget- Entwurfs genehmigte das Abgeordnetenhaus in der heutigen Sitzung die Etats der Seehandlung, Münzverwaltung, Staatsdruckerei und Gestütsverwaltung unverändert. Bei dem Etat der Seehandlung, deren Aufhebung sowohl der Finanzminister wie auch mehrere Mitglieder des Hauses unter den gegenwärtigen Verhältnissen für unthunlich erachteten, brachte v. Heereman zur Sprache, wie nothwendig die Beibehaltung der königlichen Leihämter zu Berlin sei. Nachdem Richtet für Aushebung derselben eingetreten war, erklärte der Finanzminister, die Leihämter hätten den Zweck, zur Einschränkung deS Wuchers bei- er H h e i L zutragen, nicht aber denselben großzuziehen; auch er glaube nicht, daß der Staat dauernd die Leihamtsgeschäfte beibehalten könne, halte aber den jetzigen Zeitpunkt für nicht geeignet, die Aemter aufzuheben. Bei der Discussion über den Etat der Gestütverwaltung widerlegte der Minister der Landwirthschast die aus der Mitte des Hauses vorgebrachte Behauptung, daß die Jntereffen der Provinz Sachsen durch die Verwaltung des Gestüts zu Neustadt Eberswalde ungenügend gewahrt würden. Bezüglich des vom Abg. v. Schorlemer-Alst geäußerten Wunsches der Errichtung eines Realcredit-Jnstituts für Westfalen erklärte der Minister, er werde sich so bald wie möglich persönlich nach Westfalen begeben, um ein klares Bild von der Sachlage zu gewinnen. Demnächst genehmigte das Haus den Antrag des Abg. Schellwitz, wonach den Mitgliedern der Special-Commissionen für Auseinandersetzungs-Sachen wegen des Verlustes ihrer bisherigen Diätenbezüge eine Entschädigung zugebilligt werden soll. Im weiteren Verlaufe der Debatte wurde Seitens des Ministers Friedenthal die Zusicherung gegeben, daß der Plan für die definitive Organisation des land- wirthschaftlichen Lehr-Instituts zu Berlin vorgelegt würde, sobald die Finanzlage des Staates solches gestatte. Schließlich ward ein Antrag des Abg. Donalies an die Budget-Commission verwiesen; derselbe geht dahin, daß die vom Minister aus Anlaß des Ausbruchs der Rinderpest der technischen Commission für Veterinärwesen zur Begutachtung vorgelegten Vorschläge als zweckmäßige und correcte schleunigst zur Ausführung gebracht werden sollen. ■— Die nächste Sitzung findet am Samstag statt. — Mit Bezug auf die Zeitungs-Meldung, daß über die Angelegenheit der Theilung der Provinz Preußen bereits ein Gesetz-Entwurf fertig ausgearbeitet sei, schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.": Richtig ist allerdings, daß ein vorläufiger Gesetz-Entwurf dem Staats-Ministerium vorliegt, aber blos als Anhalt für die erste Berathung vor Einholung der königlichen Genehmigung. Der „Kreuz-Ztg." zufolge wäre der Gesetz-Entwurf bereits vom Ministerium einstimmig gutgeheißen worden. Hesterreich. Wien, 31. Januar. Die Verhandlungen zwischen der Türkei und Serbien, welche seit gestern von dem hiesigen ersten Secretär der türkischen Botschaft, Falcon Effendi, und dem serbischen Agenten Znkicts geführt werden, sind schon über das vorbereitende Stadium hinaus. Der formelle Friedensschluß soll in Konstantinopel stattfinden. — Laut Meldung der „Polit. Corresp." soll die Pforte die letzten Dispositionen für einen Kamps aufs Aeußerste treffen ; die Reservisten des letzten Aufgebots sollen bis längstens den 13. Febr. am Platze sein; die Gouverneure hätten Befehl, Pferde im Requisttionswege anzukaufen. Ein neues Militärges-tz nach deutschem Muster, welches die allgemeine Dienstpflicht ausspreche, soll demnächst veröffentlicht werden. Wien, I. F bruar. Die „Presse" meldet: Azarian Effendi hat gegenüber dem Fürsten von Montenegro erklärt, die Pforte sei bereif, Montenegro eine Gebiets-Abrundung zu gewähren, jedoch solle diese, da Art. 1 der türkischen Verfassung das osmanische Reich als ein untrennbares Ganzes erkläre, in Form einer Grenz-Berichtigung vorgenommen werden. Triest, 1. Februar. Freiherr v. Weither ist nebst den an der Konferenz beteiligt gewesenen österreichischen Diplomaten Graf Zichy und Freiherr v. Calice auf dem Lloyd - Dampfer „Castore" aus Konstantinopel heute hier eingetroffen. Arankreich. Pari-, 1. Februar. Die Einrichtung der Einjährig-Freiwilligen findet hier viele Tadler; in militärischen Kreisen ist man nicht zufrieden mit den Er- gebniffen desselben. Verschiedene Stimmen, darunter der „Temps", arbeiten auf eine Abänderung ■ hin. Nach einjährigem Dienst sollen die Begüterten, wenn sie sich in solidarischer Hinsicht als tüchtig gezeigt haben, sich durch eine Steuer von fernerer Gegenwart bei der Fahne loskaisen können; diese Steuer soll jährlich gezahlt werden, so lange die gesetzliche Dienstzeit dauern würde; Ricgelpfad herge- Kngla»- Schneefall gewittert. Dänemark. Rom Portugal. Im Monat Januar 1877 4 Männlich. 10 (Beworbenen enthalten sind. 2 Jahr Jahren 1 1 1 2 1 2 5 1 2 1 1 2 3 1 1 Personen b. iuem Herrn oy. wuynci u#uiuc yiiiuim, ivuuhiiv seiner Buuereten am Hamm zur Lagerung von Baumaterial einen städtischen Platz -u benutzen, welchen derselbe, wenn düs erforderlich erscheint, auf seine Kosten zu beleuchten bat. 6. Hur Herstellung einer besseren Einfahrt ist dem Herrn Bäckermeister D a niel jtübl gestattet worden den Wetzgraben vor seinem Grundstück am Friedhof nach Anweisung des Stadlbaumeisters zu pflastern. Ebenso ist den Herren H Dapper und H. Nau widerruft ehe Erlaubnitz zur Herstellung eines gemauerten Canals vor ihrem Eigenthum ertheilt worden- _, n . .g 7. Herr Kaufmann Moritz Friedberger von Echzell wurde als Burger der IV. x,uo WW" -v Herrn Beigeordneten Hetz, bestehend in einem Lärmigen Lüster in dem neuen Srtzungsaal der Stadtverordneten wird acceptirt und für dasselbe der Dank der Stadt ausgesprochen. .. vhp die zur Festsetzung des Strahenumbaues zwischen Sel- ters- und Neustädterthor erforderlichen und im Ganzen zu 5772 JL vrlan.chiagten Nr- Jn der heutigen Sitzung der Depu- beiten ausgesührt werben. Auch die Arbeiten, welche zur Strahenanluge Zwischen rv . .... v; - r,,, .... v crx. .ri. n ..nA ..„4, Qnnrt U finh füllen MIT Aus« Lokal-Noti;. Gießen, 3. Februar. Dcr berühmte Magiker und Hofkünstler Sr. Maj. des Kaisers von Deutschland, Herr Bell ach tni, beabsichtigt aus seiner Durchreise zwei Vorstellungen zu geben, wodurch es dem hiesigen Publikum ermöglicht ist, auch die au^zeichneten Leistungen dieses Künstlers mit eigenen Augen anzuschauen und sich dadurch zu überzeugen, datz der weitverbreitete Ruf des Herrn Bellachtni ein wohlver- bienttr ist. Die Würzburger Zeitung schreibt über diese Leistungen: Mit den überraschendsten und zum grötzten Theile auch ganz neuen Piecen zauberte uns Hr. Bellackint fast den ganzen Abend weg und mag ibm die animirte Stimmung der Versammelten wohl den besten Beweis für die Anerkennung seiner Kunstfertigkeit geliefert haben. — Allgemeines Staunen und lebhafter Beifall folgte jeder Nummer des reichhaltigen und doch nicht ermüdenden Programmes, welchem Hr. Bellachini aus freiem Antriebe noch einige weitere Scherze bekzufügen die Freundlichkeit halte. Dabei wußte der Künstler, der von einem echten Mohrenknaben John bedient wird, feine „allerliebsten" Stückchen durch eine wirklich feine und witzige Unterhaltung zu würzen. Freilich würde es zu weit führen und dennoch nicht gelingen, wollten wir die Total. 3 1 1 2 6 1 5 2 2 2 und zwar 8 männlicheu und SRpiffndbiaunfl, daß er Lu , , / **.£ , , r .<* z. vezuarico oc» ausuuue» uci tuuwi||»|uup‘ • -* **••**••>« tnnmif brr Minister erwiderte, er werde seine Machtbesugnlsse, so lange er dteselben pUtQtion beschlossen worden, datz die vorgeschlagene Chaussirung derselben wo und Mäßigung handhaben und Niemand gestatten, sich Slephansstraße vorgenommen und weiter em Fußweg bis auf den Rte^e der^Anwruduiig dtr Gesetze zu e* di- von ibm ein- uut «-rd-n foU. g-brachtt motivir.e Tagesordnung »urückgezogeu hatte, wurde von der Kammer die einfache Tagesordnung angenommen. der bei uttseres Kaisers Majestät in hoher Gunst stehende Künstler möge auch in künftigen Jahren uns w eder einmal mit seinem Besuche beehren und erfreuen. Der Gerant des'intransigenten Organs Gießen, 3. Februar. Auszug au« dem Sltzrmgdprwtokoll der Stadtverordneten- Lissabon, 1. Februar. Na» hier eingetroffenen Berichten aus Loanda (Westküste Afrikas) hat sich der Afrika.Reifende Barth am 7. December während eines heftigen Fieber-Anfalles das Leben genommen. Am 26. November war bereits der Afrika-Reisende Dr. Mohr gestorben. Bolksfremid": „Die Gesundheit des Heuigen ^aiers iji im»» der hergestellt, doch werden die Rücksichten, die sein hohes Alter und die scharfe Kälte erheischen, noch für einige Tage die Audienzen hinausschiebe». Jetzt empfängt' er nur einzelne Cardinäle oder Prälaten >n semem Schlafzimmer, und zwar nur für sehr kurze Zeit. Der Heilige Vater hatte sich ,.n<- Erkal, tung mit einen, Schmerz an der linken Seite zugezogen d,e aber Mm Platz verändert bat, so daß die Befürchtungen aufgehSrt habem Gestern, 22 Januar, konnte er noch nicht die Meffe lesen, doch heute wohl und ohne Anstrengung, Sonntag wird er die gewöhnlichen Audienzen wieder ertheilen. Vom 28. Januar bis 3. Februar 1877. Am 2. Februar. Der Kaufmann Friedrich Wilhelm Köser mit Anna Wilhelmine Lisette Haggenmüller zu Gießen. Geborene. ., Am 2. Januar. Georg, Sohn des Schneiders Johannes Werner H. - 25. Rrebn* August, Sohn deS Vicefeldwebels im II. Großh. Hessischen Jnfanter.e-Regiment Nr. 116 Heinrich Seim. — 28. Elisabethe, Tochter des Bremsers auf der Koln-Mm^ner Eisenbahn Konrad Müller. - 27. Emilie Elisabeth Bertha Louise Georgine, Tochter des SchrcinermeisterS Justus Heck. — 22. Friedrich Andreas Ludwig, Sohn des Sattlermeisters Louis Kühne. — 26. Peter, ein außereheliches Kind von Auswärts. - 30. Dem Kaufmann Samuel Elsoffer eine Tochter lnock ohne Vornamen). — 29. Heinrich, Sohn des Buchführcrs an der Oberhessischen Eisen bahn Johann Heinrich Gröninger. — 28. Heinrich Ernst Georg, Sohn des Zugführers an der Oderhessischen Eisenbahn Karl August Höpfner. — 31. Johannelte, Tochter des Hetzers an der Köln-Gießener Bahn Ernst Keiner. — Georg, ein uußerehellches Kind von Auswärts. Am 28. Jauuar. Karoline Roth, Tochter des Arbeiters Konrad Roth. 10 I. 4 M- «It - Theodor Friedrich Georg Daniel Wiechard, Sohn deS Locomotivführers Daniel Wiechard, 7'M. 12 T. alt. — Ein todtfaul geborenes außereheliches Kmd männlichen Ge- schlcchts von Auswärts. — 29. Dcr Dienstmann Johannes Launspach, 27 I. alt (im acabemb chen Hospital gestorben). - 31. Georg Ludwig Rahn, Sohn des Taglohners Georg Adam Rahn, 6 W- alt. — Rentner Moritz Bender, 54 I. 11 M. alt. Unter einem Don 1 — 5 „ 6-10 „ 16-20 „21-30 „ 31—40 „ 41-50 „ 51—60 „ 71-80 Nutzland. Petersburg, 31. Januar, Vorm. In Betreff der bevorstehenden Verhandlungen zwischen der Türkei und Serbien spricht sich der Golos wiederholt dahin aus, daß Niemand in Rußland die Erneuerung des Kruges mit Serbien vernünftiger Weise wünschen könne, da die Folgen eines solchen Krieges die orientalische Frage nur noch weiter verwickeln wurden. Türkei. Konstantinopel, 1 Februar. Amtlich werden nunmehr (wie zum Theil schon vorher gemeldet) folgende Ernennungen kundgegeben : B«ffuf Pascha zum Finanz-, Murif Effendi zum Unterrichts-Minister, Savas Pascha zum Gouverneur der Archipel-Provinz, Konstant Pascha zum Musteschar dcs General Gouverneurs von Bosnien. Einige andere christliche Musteschars sollen noch ernannt werden. Aus dem westlichen Thcile Bulgariens wird unter dem Namen Koffova ein neues Vilajet gebildet. — Dem Vernehmen nach bat der Fürst von Montenegro in Beantwortung der bezüglichen Depesche des Großvezirs den Antrag der Pforte, m Friedens-Verhandlungen einzutreten, angenommen und demzufolge an die Pforte das Ersuchen gerichtet, die Bedingungen zu präcisiren, unter welchen dieselbe die Verhandlungen einleiten wolle. Amerika. 9te»-Nvrk, 1. Februar. Nach Meldungen hiesiger Zeitungen aus Panama hätten die für die liberale Partei kämpfenden Truppen des Staates Causa in Columbia am 24. December die Stadt Cali geplündert, wobei 300 Personen getödtet und viel Eigenthum, sowohl Fremden wie Einheimischen gehörig, zerstört worden sei. Washington, 1. Februar. Im Monat Januar hat sich die Bundes- schuld um 2.069,000 Doll, vermindert. Die Bestände des Bundesschatzes belaufen sich gegenwärtig auf 86,477,000 Doll, in Gold und 9,496,000 DoR. in Papiergeld. ibr Ertrag soll, ähnlich wie bisher die Gelder, welche von den un^nn^Der^un^ie”n\qäbl?n;^Tr schloßen deshalb mttdem ^uttichtigenWunsche: Freiwilligen gezahlt werden, verwandt werden, um die gedienten Unterofficiere - - ---------— — — —-----------* 4w fim,e Ner zu besolden und letztere dadurch zum Capituliren zu veranlaffen. _ Les Trotts de l'homme" ist zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt und das Dersanv.nö^, J5m^rabn^8^lc gur Festsetzung deS Straßenumbaues zwischen Sel- Blatt auf sechs Monate Mpenbirt. - Hra»oÄ^ur^^^er^n.t-fiBb, sollen zur Aus- tirten Samme _ ^-e Beamten der Republik nicht gegen den Klerus schütze, tü&runß ^men^ Ausbaues der LudwigSstratze ist nach dem Antrag der Baude- ...... - " - - --------lben stets ein gutes Mittel bei der Hand zu haben. Wir glauben detzhalb auf ein Präparat Hinweisen zu müssen, dessen autzordentltche Nützlichkeit °lS Schutz- "^d Haus- mittel sich auf das Eklatanteste herausgestellt hat. Es ist dies der rheinische Trauben Brust-Honig, ein aus Weintrauben-Extracl und felnstem Rohrzucker dargestellter höchst angenehm schmeckender Säst, allein ächt beredet von W- H. Z^enhelmer in Mamz, em aericktlich anerkannten ersten Fabiikanten und Erfinder desselben. — Auch von medicinischer Seite wird ber genannte Trauben-Brust-Honig immer mehr anerk nnt und verordnet und von namhaften Autoritäten als eia ganz vorzügliches, feder Familie unentbehrliches Hausmittel empfohlen. Am besten dürfte für den hohen Werth des- selben die aroße Anzahl Atteste von glaubwükdlgen Personen aller Stände gelten, sowie daß d?e größten und vornehmsten Apotheken und Handlungen denselben seit einer Re.he v(Ai Jahren führen. — An hiesigem Platze ist der Trauben-Brust-Honig acht zu bekommen bei I. A- Busch Söhne-__ Auszug aus dkn Airchenbüchkrn der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. . Den 28. Januar. Dem Schreiner Emil Beil dahier ein Sohn, Edmund Kan, geb. be^e^el^icem^)cerin Hüifsbremser Johannes Müller dahier ein Sohn, Julius Heinrich Ludwig Karl, geb. den 1. Januar- ^atbilde Denselben. Dem Zimmermann Johann Georg Schwaab eine Tochter, Matyu» Maria Helene Katharjne, geb- 15. December. erfolgten vor Großh. Standesamte Gießen Eheschließungen 7 und zwar nur zwischen ledigen PerMen. Geburten wurden 57 angezeigt und zwar 34 Knaben und 23 Mädchen. In der Entbindungsanstalt wurden geboren 14 Kinder und zwar 10 Knaben unt Mädchen, welche in obiger Zahl der Geborenen enthalten sind. Sterbefälle wurden 25 angezeigt und zwar starben: Männlich. Weiblich. Nachdem Tardieu di. von ihm ein- stell. J--ob Rinn XII. °°n Hmch.Ide.m, meich.r QH die Heuchelheimer Chaussee zu bauen beabsichtigt, soll nichts eingeweud.t, demselben aber bemerkt werden, daß er an dem dortigen Platze auf Straßenanlage, Beleuchtung u. s- w. keinen Anspruch habe. Dann sei Bittsteller anzuhalten, daß er sich ote Bau- linie durch den Stadtb umeister habe abstecken zu lassen- 7 c sminfpr nn Kälte fnnrt 4. Das Gesuch des Herrn L. Süß, welcher an dem erkauften Fr,ebellchen Hause London, 31. Januar. Was der dtesjahrtge 2vmte ' m ber Marktstraße Bauoeränderungen vornehmen will, soll befürwortet, sich aber be- verickwendet er an Wind und Näffe. Der vorgestrige Vollmond hat wieder ^xvd) ber Anlegung eines Treppenaatrittv u. s. w. der überetnstimmenben Ansicht des eine Hochsiuth mit sich g.brachiw.kch« «nig.X " EÄÄSSTe. «—! «SÄ*, sm „tli* aber auf der See und an der Küste gehaust hat. Die «-ilunaen bringen lange Spalten von Unglücksberichten. Dächer sind entblößt, Schornsteine umgestoßen, Baugerüste - theilweffe mit erhebttche:t Ve^tzuug oter Todtung der Arbeiter — niedergerlffen worden. In ^effield schwank ten die hohen Fabrik-Schornsteine wie Pendel hm und her. Bel Evpetand ist ---------------------. „----- . <-llprander" unteraeaangen. Von andern Kustenorten werden Gießen ausgenommen. . . ber Dampfer M-xand r 8 8 8 eg bei beträchtlichem 8. Eine Rechnung de« Herrn Kalbflei,ch über St-tnh°u-rarb-it auf dem Fried- andere Schtffsunglucke gemeldet. -J w V , , m(t g6 38 würbe zur Auszahlung genehmtgt. 9. Nachbem Herr Beigeordneter Heß Namens der Commission in Betreff der Erbauung eines neuen Rathhauses heute Bericht erstattet hatte, wurde »ach sta^ gehabter Berathung beschlossen: woon der Beschlußfasssng wegen Erbauung eines neuen ^o^nhaaeu 1. Februar. Das Kriegs-Ministerium hat Verfügungen'Rathhauses vorerst abzuschen " geiroffen^^umd^ militärische Absperrung der dänischen Grenze zu verstärken, 10. Das Geschenk des, sobald sich derselben die Rinderpest noch weiter nähern sollte. Todtgeboren Im Großb. acadcmischen Hoßpital starben weiblichen Geschlechts, welche r Zahl der - bnt I» d- b.t «’it eSs’S "'"»ÄS’ a&t Wd-, »Ä-r"w°°t s°I°r tu bebaupten, daß di- B-wahner der Stadt als deren Beauftragte ja doch die Gemeinderäthe nur angesehen werde, können hatten sie das Ende abnen können, durch öffentliche Versammlungen und Adressen (wie schon Mützer) hem^Stadworfkünd ihre Mißbilligung und gegenthcilige Meinung zu erkennen gegeben haben würden. ___- Besondere WeKanntmachungeu Bekanntmachung. Die Abfuhr des in dcn Walddistricten Hinter dem Exercirplatz (Trieb) lagernden Holzes wird wegen Wiederaufnahme der Schießübungen auf dem Exercirplatz von nächster Woche an wieder auf die regel mäßigen Wochentage — Montag, Mittwoch, Freitag — beschränkt. Gießen, den 31. Januar 1877. (618 Grotzhcrzoglichc Bürge meisteret Gießen- A- B r a m m.________ Iagdverpuchtung. Montag den 12. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll die hiesige Gemeinde - Feld- und Waldjagd wieder auf 6 weitere Jahre in dem Saale des Herrn Gastwirth Geugnagel dahier verpachtet werden. Großen-Buseck, am 2. Febr. 1877. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Wagner.(66 l Hochdruck- Expansions-Dampf-Maschinen in kräftiger bewährter Construction und gediegener eleganter Ausführung liefern unter Garantie ab Lager von 2, 4, 6, 8, 10 und 12- 15 Pferdekraft, größere Maschinen in kürzester Zeit Wegellta t°ch an " Httl-n $a,p(7 ” "MtaÄwi »VuJ W ®urbe aI8 »gt[ btt '^"erarbeit auf demFM- Commission in Betreff her W. wurde «ach ftatt0t; Bt6tn Erbauung eines neuen in einem 3armißen meptirt und sür das- Donnerstag den 8. d. M., Mittags um 12 Uhr, läßt Lehrer Otto zu Groß-Linden eine Quantität Heu, Stroh und Dickwurz, sowie allerhand Hausgeräthe, gegen baare MdowsKy'm-rToKayerKmder-Wmi. Vinum Hungaricum Tokayense. Unter Genehmigung des König!. Preuß. Ministerii für Medicina!- Angelegenheiten Nach chemischer Analyst durch fiprrn Nrofefior Dr Sonnenschein und dem Gutachten arzt- siche, Autoritäten, ist derselbe der einzig ftärtenbe bet Karp-r- ichwäche und scrophulösen Kindern. Flaschengroben d 75 i 1 H 50 4 utib ä 3 M. unter ärztlicher Gebrauchs-Anweisung und dem Lnbowsky'schen Markennerschlntz stnd zu beziehen aus dem alleintgen Depot in Gießen in der Hirsch-Apotheke. (393 Bezugnehmend aus den Artikel Ltebig's Denkmal bemerkt Einsender dieses, daß viele den Ludwigsplatz sowie die Aieue Anlage nicht für geebnet ebensowenig den von dem Herrn Einsender oorgeschlagenen in der Ludwigsfiraße Man stellt kein Monument in eine Ecke, wo eS von Hausern umgeben wird, sondorn aus inen freien otm allen Seiten sichtbaren Platz Der geetanetste hierzu wäre nach meiner Ansicht der Krenzungspunki der Ludwigs, und Alicen Straße H er wate 's M b« tßr lebe« der den Trieb herabkommt und jeden der nach d-r Eisenbabn will, selbst von der dereinstmal fertig werdenden Reichensand-Bshvhofsstratze und für dte Neis^den mit der Oberbessischen Bahn. Außerdem würde es das schöne Perspektiv der Ludw'gs- straße verdecken; auch ein Verdienst! Die Kosten ^es P stzes mit Anlage eines schonen Paikes würde den Kommunalsteuerzettel nicht allzu hoch in die^H^e^schraubem ^Dle Annoncen-ESf (S< w über 9000 behandelt. (663 noch Baltimore : Cajüte 400 Zwischendeck 120 at Zwischendeck 150 JL dezitHbar. wbjiiWW C9 mannt hat- gesucht. (198 Deutsche ELport-Buchhaiidlung Main). 6G8) 679) Köln-Gießener Dahn. Abfahrten vsn Gießen nach: Leu- G*8, 12, 4*8. Dillenburg 6*8, 12, 9», 12, 4« 7k. 95. Verantwortliche ^cbaction: A. Sckeyda. — Drttif und Berlaa der Brühl'sSev Univ^Druckerei (Fr Lhr. Pietsch) in Siehen. Ehr. Schopbach, Neue-Bäue v. 80. Es mrd zur Wsomlncnjteuer pro Wir bringe tmstlbrn vorerst de Gießei nach Mew-Orleaee t 7. Februar. Cajüte 630 JL 655) Em Küferburfche, der in einem Weingeschäft lhätig war, wird gesucht- Wv? sagt die Exped. d. B-tts. Der Director: Eros. 3m Verlage von / . Richtcr'S Vcrlagöanftalt In Lcipjig ist erschienen u. (n fast allen Buchhandlungen rorrätbta- Dr. Air» Oberhees. Vichvcrfiihcrinigs -Anstalt. Generalversammkuug und Ausschußsitzuug Samstag den 10. Februar 1. J., Nachmittags 1 Ahr, im Gasthause zum Solmser Hof zu Hungen. Tagesordnung: RechmmgSabhör. — Vorstandswahl. — BerathuUg über Vereinsangelegenheiten. Arnsburg, den 29 Januar 1877. MäbereJMuefunftcrtbeilt bie Direetion de* Rorddeutecheu E-loyd in Bremen, sowie deren General-Agent für das Großderzogthum Hessen Eduard älumann in Mainz und dessen Agent D. W. Dietz in Gießen. Lteaen 6", 12. Wetzlar 6«, [ TECHNICUM' I MITTWEIDA!. I -JozTwov- ' Höhere- Fachsc/ucLe, hirFfcLschüien-IrLgcrururc. Werkmeister. 400 Schüler. Lehrpläne qrrrn.« -------------------— ___________. (345 Krankenunterstützungs u. Sterbe kaffe Verein. DnrillstäiUer Pferöe=£oole ä 2 Mk. i o in der Erpedition d. Bl. zu haben. Samstag den 10. Februar: Bäcker-Mränzcken im Saale des Prins Pari. Anfang 71/2 Uhr. Der Vorstand. General - Dersammlung. Dieselbe finvcr am 3. Februar, Abends 8 Uhr, im Locale des Friedr. Führer statt. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage. 2) Vorstandswahl. Montag Abend 8 Uhr bei <7. Sc hüls. (675 von Carl Lange, Seltersweg 44 empfiehlt besonders ihr stets assortirtcs Lager in: Walzei'et« (Stab-, Fatzvn- und Bandeisens, Tragbalken, alte Eisenbahnschienen, Schmiedeisen (Radreife, Hufstäbc ic.), Ei enbleche in allen Stärken, Ofenröhren, nach Äiewyorl* t nach Baltimore t jeden Sonnabend. 7.Mr. 21.Kebr. 7.Mär;, l. Caj. 5O0^L II. Caj. 3O0^L .. ? Zwischendeck 120 JL Darmstad W kam zunächst in ter. hessischen $ mäßige Verleihunx neigten Gehalts^ D'viz und Genösset >>ack> kurzer Deball üio die Einnahme Mneii und der E fofit rvöhrend 186 ^rathung scher tii lflt in seinem Ben, «n weniger günsti 'N worden, die 'lr' kinheitliches $t vielfach um ver ^Mndergeheu, ^n7< Die Abstir ;¥,n primäre, 22 in 21 oter iur ^°n»stadt, von BREMEN 613) Ein Laden mit Wohnung per Juli, August ober September zu mietbep gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Chfffre H. B. an die Erv^dttion Btcfgg Blattes. kontra w;rJwt y * «k ü««ten „u,Sl. über «" Güler m W A-r >«ed Epilepsie (Fallsucht) und alle Nervenkrankheiten heilt brieflich der Special arzt Dr. Klllisrh, Dresden (Neustadt). Bereits nach AMERIKA 4« 98. (11 erMHn»n- mit‘,ickn inbenZert qtbrurft. anatom 1 Mark.-Ltese-dor;Sgl W°5 /leiten? iman welcherftrankheH . ... "1^n'e^t,rinpe«l» rmpsohlrn tserbeu, L K\ btlytrfdbrcn sich als ju. /k AX verlassla brdatzrt tirt, wie tte in dem Buch« /A a°S"rucklcn jublrcichcn glänzentea yÄÄ Atteste beweisen. 3) Erhöhung der wöchentlichen Krankenunterstützung und des Sterbebcnefijcs. 4) Besprechung verschiedener Vereinsange- _________________ legenheiten.__________ (453 Wit Eisens Metall- är Rohlenhanölung Akrmtschte Anzeigen, 640) Eine Dame sucht bis zum 1. Mai 2—3 Zimmern mit Zubehör. Näheres bei der Exped. d Bltts. 603) Ein tüchtiger Schreinergeselle wirt aus sofort gesucht von _ Carl Kümmel in Wieseck. 657) Gesucht, womöglich außer der Stadt zwei LogiS in einem Hause, barunkr Monsardenstock mit Küchen und 5 dez. 3 Piecen; habet erwünschte Räume im Rovcmber für ein kleines F.'brikgeschäft. Offerten unter X bei der Exped. b^ Bl. 662) Ein braves Ä?äbchen vom Lande wirb alsbald in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________ 658) Eine pcrfecte Kleiber- und Putz mochertn empfiehlt sich hierdurch in und außer dem Haus Näheres ertheilt Frau Müller, wohnhaft bet Gastwirth Fels in g, Neuenwef._________________________ Buchhandlungsreifende auf neue Werke mit zugfähigen Prämien 273i Ein verhetraiheler Mann, in der kaufmännischen Buchführung und im Rechnungswesen geübt, wünscht seine freie Zcit mit dem Beischreiben von Geschäftsbüchern gegen mäßiges Honorar auszufüllen. Näheres bei Herrn Gastwnth Arnold im Deutschen Hof, Neuenweg B. 115. 647) Ein kleines Handwägelchen zu kauten gesucht in Lit. D. Nr. II.Müusbu, g. 642) Ein mit guten Schulzeugnissen versehener Lehrling kann bei unS eintreten. ________8. Hock aler.een und B.lderrahwen, Photographie-Rahme», schön verzl-rl und Vergolder, schon bon 4 JL cm. '® ^L1.8 91®T *' F.lL toerben aud’ beliebiger Holzfarbe ausgeführt. tviflefcrHflr11 = ®er8oI^