Stille 0” Ölungen. tm. m.7. Ä'«™ 5 Hhr j' & Z'tlkN-tz iba?ern'm H°tel ««» Nehmen, zahlen 5 M !n ^lligraphie-F^^ *UÄ' 3-H-n. etunber. tatbn iff ju t(1,6Iif_ 1 Anzeigers. Frankfurt a. M. M-U ^Vereins 877. Das Comite, rt a. M. 3 landwiithschastlichen Bleilh^rten i* ‘erfdnfer lind Käufer 14 Zage vor befleii Mxbxüt zu Lchen bei Eigen- oerben. Aus WO Psie. Ebenso leisten ipiüßige Anzahlungen- ! Wollen besorgen m billige Provision. 11 z Juli °n Gesellschaft^, .ktischer Arzt jcbenji an. mit «der °h"° wbeMW. V-Schr 11 Mo. ISO. Dienstag, den 3. Juli 1879. Kießener MnMger Ameizc- wi Amisdlstt für üta Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. «7-rpcvition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. —........................... Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. rau ' a j ur, >■ ,i Amtlicher T 6 ei t. B e k a n n t m a ch u n g. Großberzogliches Ministerium des Innern hat der Mobiliar-Feuer^Versicherungs-Gesellschaft Concordia zu Hannover die Erlaubniß zum Geschäftsbetrieb im Großherzogthum Hessen auf Widerruf ertheilt. Gießen, den 29. Juni 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder- ' Gießen, den 29. Juni 1877. Das Großherzogliche Rentamt Gießen an sämmtliche Großherzoqlichen Bürgermeistereien des Bezirks. Sie wollen in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise veröffentlichen lasten, daß die Berichtigung der am 30. Juni I. I. fälligen Holzgelder bis zum 23. Juli I. I. — bei Meldung der Mahnung — anher zu geschehen habe. S ch l i e p h a ck e. __ F 0 li 1 i sch Zur allgemeinen politischen Lage. Die Rusten haben endlich die Donau überschritten und damit die militärischen Operationen auf demjenigen Kriegsschauplatz, aus welchem die Entscheidung über das Schicksal der Türkei fallen wird, von Neuem in Fluß gebracht. Der an der unteren Donau vollzogene Uebergaug bittet freilich nur das Vorspiel zu der an dem oberen Ufer zu erwartenden Haupt-Action. Aber da der Erfolg der letzteren ebensowenig einem Zweifel unterliegt, wie der ihres Vorspiels, so sieht man wohl nicht mir Unrecht schon jetzt den Anfang des Endes für bie Türkei gekommen, mag diese auch in jüngster Zeit Montenegro gtzenüber und in Klein-Asien, wie es scheint, einige Vortheile errungen haben. Für die allgemeine politische Lage sind die gegenwärtigen Vorgänge an der Donau insofern von ganz besonderer Bedeutung, als die Stellung Oesterreichs zu Rußland dadurch einer definitiven Klärung näher geführt wird. Oesterreich wird nämlich durch den Einmarsch der Rusten in Bulgarien, zumal wenn derselbe, wie leicht möglich, von einem Durchmarsch durch Serbien begleitet werden sollte, mit Gewalt gezwungen, aus seiner bisherigen Unthätigkeit her- auszutreten und zu den wichtigen Dingen, die an seinen Grenzen vorgehen, auf dem Wege der Action Stellung zu nehmen. Daß die genannte Macht ihre Truppen in Croatien und Dalmatien wirklich augenblicklich zum Einmarsch in Bosnien bereit macht, ist kein Geheimniß mehr. Daß die bestehende Action aber nicht gegen Rußland gerichtet sein kann, ergibt sich einfach aus der That- sa.he, daß Oesterreich gleichzeitig alle militärischen Maßregeln im Osten unterläßt. In der That läßt sich denn auch das Ziel, dem man in Wien zustrebt, jent schon fast mit Händen greisen. Officiös wird dort das ganze Gebiet zwischen den siebenbürgischen Alpen und dem Balkan als Machtgebiet der habsburgischen Monarchie bezeichnet; wenn daher der Minister-Präsident Tisza im ungarischen Unterhause jüngsthin erklärt hat, daß die Negierung entschlosten sei, keine Besitznahme eines Nachbargebietes durch eine sremde Macht zu dulden, so kann dies allen sonstigen Versicherungen, daß man bisher weder eine Occu- pation noch eine Mobilisirung beschlossen habe, zum Trotz nur dahin verstanden werden, daß Oesterreich die Absicht hat, das bezeichnete Gebiet bei dem sicher bevorstehenden Zerfall der Türkei für sich selbst zu gewinnen. Gewiß ist es auch nicht ohne Bedeutung, daß gerade im gegenwärtigen Augenblick von Berlin aus osficiös die ganze europäische Türkei, sogar mit Einschluß Konstantinopels, nur mit Ausnahme der von griechischer Bevölkerug bewohnten Provinzen, wUche Griechenland zugedacht sind, Oesterreich augeboten wird. Wie könnte dieser Staat denn noch zaudern zuzugreisen und auzuuehmen, was ihm so zu sagen von selbst in den Schooß fällt? An der Existenz bestimmter Abmachungen zwischen den drei Kaisermachten über die Lösung der orientalischen Frage läßt sich unseres Erachtens nachgerade gar nicht mehr zweifeln; würden doch auch die deutschen Interessen^ durch eine etwaige Vergrößerung des von einem Hohenzoller beherrschten Rumänien durch ein Stück Bulgariens ebenso gewahrt, wie die russischen durch eine Ausdehnung Rußlands in Klein-Asien und durch eine Ocffnung des Bosporus und der Dardanellen für alle Schiffe. Die Fortdauer des Drei-Kaiser-Bündniffes bietet aber zugleich die Gewißheit, daß der Krieg wie bisher so auch sernerhin loca- l-firt bleiben und zumal England sich von einer activen Einmischung in denselben fern halten wird. Der von der russischen Regierung veröffentlichte jüngste D'peschenwechsel zwischen Lord Derby und dem Fürsten Gortschakoff bestätigt die Ansicht, daß Rußland den britischen Jntereffen nirgends zu nahe zu treten beabsichtigt. Das offene Sendschreiben, welches der frühere sächsische Gesandte in London, Gras Seebach, soeben an Lord Beaconsfield — wahrscheinlich, auf Bestellung — gerichtet hat, läßt ferner vermuthen, daß letzterer gegenwärtig noch immer ebenso bereit ist, wie zur Zeit des Krimkrieges, sich direct mit Rußland zu verständigen. Und wenn es noch eines weiteren Beweises bedürfte, daß die englische Regierung Nichts sehnlicher wünscht, als solch eine friedliche Verständigung, so würde er durch die Rede des Schatzkanzlers Northcote gelie- er P y e i l. fert, in welcher derselbe jüngsthin der Hoffnung Ausdruck gab, daß es England gestattet sein werde, an der Regelung der orientalischen Frage in einer seiner würdigen Weise Theil zu nehmen, ohne daß es nöthig wäre, den Weltfrieden zu stören. Demgemäß wird denn auch schon russischerseits versichert, daß man Nichts dagegen einzuwenden habe, wenn England sich den Weg nach Indien durch Erwerbung der Oberhoheit über Aegypten sicherte. Die allgemeine politische Lage würde mithin trotz des russisch-türkischen Krieges freundlichere Aussichten in die Zukunft eröffnen, wenn nicht der Horizont im Westen noch immerfort von gewitterschwangeren Wolken verhüllt wäre. Die Thatsache, daß die Linke der französischen Deputirten-Kammer in der Ueber- zeugung von den klerikalen und friedensstörerischen Tendenzen des neuen Cabi- nets nut der deutschen Reichsregierung übereinstimmt, dem neuen Ministerium aber trotz alles Hasses gegen dasselbe einstimmig die zu militärischen Zwecken geforderten 209 Millionen bewilligt hat, beweist deutlich genug, daß wir unserem Nachbar im Westen gegenüber fortwährend auf der Hut sein müssen. Hoffen wir indeß, daß der Ernst der Situation, über den sich die französische Regierung keiner Täuschung hingeben kann, dieselbe abhalten wird, leichten Herzens ä la Ollivier eine Störung des europäischen Friedens zu veranlaffen. Deutschland. Darmstadt, 28. Juni. Se. Großh. Hoheit der Prinz Heinrich, begleitet von Lieutenant Freiherrn v. Jungenfeld, werden heute Abend abreisen und Sich zu Sr. Majestät dem Kaiser von Rußland begeben zur officiellen Kundgebung des Ablebens Sr. König!. Hoheit des höchstseliaen Großherzogs Ludwig III. und der Thronbesteigung Sr. König!. Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. Darmstadt, 29. Juni. Oberst und Flügeladjutant v. Küchler wurde auf sein Nachsuchen der Abschied mit Pension und Erlaubniß zum Tragen der bisherigen Uniform ertheilt. Oberst Westerweller v. Anthoni zum ersten Flügeladjutanten Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs ernannt. Rittmeister Wernher vom 2. Großh. Hess. Dragoner-Regiment Nr. 24 von seinem Commando als Adjutant der 16. Division entbunden und zur Dienstleistung bei Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog commandirt. Berlin, 29. Juni. Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Alle Gerüchte über eine Abkürzung des Aufenthalts des Fürsten Bismarck in Kissingen aus Gründen der Politik sind irrthümlich. Ebensowenig steht eine Reise des Fürsten nach Ems, ehe er sich nach Varzin begibt, in Aussicht. Auch ein längerer Aufenthalt in Berlin ist nicht beabsichtigt. — Finanz-Minister Camphausen tritt seinen Urlaub am 2. Juli an und wird durch den Minister Grafen Eulenburg vertreten. Berlin, 30. Juni. Der „Reichs-Anz." meldet: Die durch den land- wirthjchaftlichin Minister angeordnete Untersuchung in Mülheim am Rhein beobachtete das Insekt und hat dasselbe mit Sicherheit als Kolorado-Käfer bestimmt. Unter der Leitung einer Commission soll die umfassendste Vertilgung desselben ausgesührt werden. Tie Art der Einschleppung ist bis jetzt noch nicht sicher ermittelt. Kissingen, 30. Juni. Fürst Bismarck mit Familie ist heute Mittag mit dem Meininger Zuge von hier abgereist. Das am Bahnhof versammelte Publikum begrüßte den Fürsten mit lebhaften Hochrufen. Hesterreich. P-sth, 30. Juni. Im Unterhause wurde die Debatte über die Orienk- Angelegenheiten heute geschlossen und die Petition des Somogyer Comitates (zu Gunsten der Integrität der Türkei) an die Regierung überwiesen. — Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest: Kaiser Alexander hat im Wirthschastshofe, genannt Dracia, bei Turnu-Magurelli Quartier genom- men. wurde nach Sistowa verlegt. lösung im Falle starker Opposition beschloflen. Petersburg, 30. Juni. Officiell. Telegramme an den Kriegs-Minister aus Simnitza vom heutigen Tage: Nachdem am 25. Juni General Lons Melikoff den Feind bei Zewin aus dessen Hintere Positionen zurückgeworfen hatte, gingen die Rusten, um nicht dem Feuer aus dem befestigten Lager des Feindes ausgesetzt zu werden, Nachts in ihre Positionen zurück. Die Truppen kämpften )eldenmüthig, erlitten jedoch wegen der Uebermacht des Feindes große Verluste: 6 Officiere tobt, 24 verwundet; 850 Soldaten tobt unb verwundet. Bezüglich Bajazibs, desten Garnison von einem zehnfach überlegenen Feinde eingeschlosten ist, verlautet, daß alle Maßregeln zum Entsätze getroffen sind. Wien, 30. Juni. Das „Wiener Tageblatt" meldet aus Kladowa: Das neunte russische Corps ist von Turn-Magurelli aus in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ebenfalls über die Donau gesetzt, die Kosaken theilweffe schwimmend. Es geht das Gerücht, daß Sistowa in Flammen stehe. Zwischen Kalafat und Widdin fortdauernde lebhafte Kanonade. — Die „Presse" meldet, Kaiser Alexander ist mit allen Großfürsten und einer ganzen Suite am Donnerstag Nachmittag in Sistowa eingetroffen und wurde von der Bevölkerung und der Armee enthusiastisch empfangen. Der Kaiser beritt das Schlachtfeld und belobte die Armee, worauf er uach Simnitza zurückkehrte. Der Hauptüberganz Serbien. Velarad, 30. Juni. Der Fürst hat sich heute früh mit dem Dampfer Deligrad" eingeschifft, um sich über Semendria nach» Kragujevatz.zu begeben wo er morgen die Skupschtina mit einer Thronrede eröffnen wird. Dle Mmtster sind bereits gestern in Kragujevatz eingetroffen. vorderen Positionen. — Officielles Telegramm vom 27. Juni aus Mazra: Das Bombardement von Kars wird fortgesetzt. Unser Verlust am 25. und 26. Ium 1 Tod ter, 9 Verwundete. Von der Colonne des Generals Heimann sind kerne Nachrichten eingelaufen. Die Truppen unter General Oklodschio griffen am 23. 3uni Zichidsiri an. Die Türken vertheidigten sich hartnäckig in dem couprrten Terrain, das sie durch künstliche Hinderniffe verstärkt hatten; zugleich wurden sie von einem Monitor und von bewaffneter Bevölkerung unterstützt. Der Kamps dauerte den ganzen Tag. Die russischen Truppen kämpften tapfer und nahmen gegen Abend einen Theil der feindlichen Position em. Flügel-Adjutant Oberst- Lieutenant Teriew tobt, 10 Officiere verwundet, Soldaten bis gegen 400 robt unb verwundet. Am 24. Juni griffen die Türken den rechten Flügel und das Centrum der russischen Position bei Samebah an. Nach einem heftigen Kampfe, -------- der von Seiten der Türken durch ausgewählte, soeben angekommene arabista- Oom 14. August lautete: °i,che Bataillone und Schützen des 4. Corps geführt wurde, wurden dieselben «•- im’™' mit großem Verlust durch Kartätschen und Bajonnet zuruckgewiesew Wegen der vorgerückten Zeit und der Näh- der türkischen Befestigungen dauerte dre Verfolgung nicht lange. Die Türken wurden von Derwisch Pa,cha befehl,gt. An, 25. Juni griffen zahlreiche in Sukhnm-Kale gelandete Türken die -pofi- tion des Generals Alschasoff bei Jlori, durch Ärtillerie und Monitors unter- stützt, an. Durch das vortreffliche Feuer der Schützen des Achalzich-Regiments unb der Kuban'schen Artillerie wurde der Angriff zurückgewiesen. Die Vnfol- Der orientalische Krieg. Petersburg, 28. Juni. Officielles Telegramm aus Mazra vom heutigen Tage. Am 25. Juni griff General Loris Melikoff zusammen nut der Colonne des Generals Heimann das befestigte Lager Ismail Paschas bei Zewtn an. Der Kampf dauert- von 2 Uhr Nachmittags bis zu einbrechender Dunkelheit. Die Ruffen warfen den Feind, der 23 Bataillone stark war, aus den England London, 29. Juni. Unterhaus. Die Resolutionen Trevelyan's werden nach langer Debatte, in welcher Göichen im Namen der Regierung dagegen, Hartington lebhaft dafür sprach, mit 276 gegen 220 Stimmen abge ehnt. London, 29. Juni. Oberhaus. Lord Derby erwidert auf eine Anfrage Stanley's, Oberst Wellesley hab- zwar feine besondere Instruction, über von Ruffen verübte Grausamkeiten zu berichten, werde aber zweifellos ttwaige Ausschreitungen zur Kenntniß geben, weil es die Pflicht eines jeden Militär- Bevollmächtigten sei, interessante Thatsachen zu erwähnen. — Unterhaus. Unter-Staatssecretär Bourke antwortete auf eine Anfrage Power's: Die Pforte behaupte, daß die Ruffen im Kaukasus Grausamkeiten begangen hätten. Die Regierung habe aber keine Mittel, diese Behauptung zu verificiren, da sie keinen Militär-Attachä bei der russischen Armee im Kaukasus habe. Lord Trevelyan beantragte eine Resolution zu Gunsten des gleichförmigen Wahlrechts und einer anderweitigen Vertheilnng der politischen Gewalt Zwecks besserer Vertretung der Wähler. Das Hauptquartier des Ober-Commandirenden, Großfürsten Nicolaus, auch gab es viele Todte und Verwundete. Die Festungswette littm schr wenig. wuruC Di-s-lbe Korrespondenz meldet aus Belgrads Bei Giurgewo wurde die russische D-mpfmuhle und das Frucht-Depot in Wie verlautet, soll die Skupschtina nur kurze Zeit tagen und wäre deren Auf- Brand geschoffen. Telegramme an den Krieas-Minister Nachts donauabwärts Widdin, ohne von den Türken bemerkt zn werden. Turn-Severin, 29. Juni. Morgen trifft der Prätendent Don Carlos, von Girla kommend, hier ein. — Athen, 29. Juni. Die Kammer vottrte 3 Mill. Francs Kriegssteuer. Morgen gelangt die Vorlage über die Anleihe von 40 Millionen zur Berathung. — Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest von heute: General ^lorescu tritt in russische Dienste und erhielt dazu die Genehmigung des Für — yet Köln IN aus oem jtanonuuuci «in» ,7-7-^-,.^ const alirt beigelegt. Vorgestern machten 50 türkische Reiter auf Booten möge, dielen furchtbarste"F-lnd der Landwirthschaft aus Deutschlanb fern zu halle^. Schutze eines Monitors einen Streiszug nack Kalarasch, wobei sie 550 Stuck __ Wassernoth herrscht wieder im Kanton Bern namentlich in Folg Rindvieh mit sortführten. - Dieselbe Correspondenz meldet aus Cattaro von Gletscherschmelze. Der Thuner-See soll so hoch' gestttgen sein wie s« ‘ $ heute i Türkische Truppen verbleiben in Folge Contre-Ordre in Guimrucana. H°u'erwurden weggeristem^ Sechs Perionenverlare^ das Leben^ lleber^^ z Der Proviant soll aber von Metkovic nach Albanien ubergesuhrt werden. m yern j-te^en jn den an der Aar gelegenen Quartieren seit mehreren Tagen o Wien, 30. Juni. Ein Telegramm der „Preffe" aus Rustschuk meldet: Wohnungen unter Wasser. - /malt.-idirector) Die Rusten bombardirten am 27. d. Mts. Rustschuk, in welchem in Folge - (Die Ketten des heiligen Petrus in Gefahr.) Dem Quästor (Poliz rect dessen viele S«fern;^er6rn"mteli und das englische Consulat zerstört wurde; der ewigen Stadt. Comthur Bolls, ist es gelungen, dem Plane einiger Spitzbuben Schweden. Stockholm, 29. Juni. Wegen des Vorkommens des Colorado-Käfers am Rhein hat die Regierung ein Verbot der Kartoffel-Einfuhr aus der Rheingegend und aus den deutschen Nordhäsen nach Schweden erlaffen. Arankreich. Paris, 29. Juni. Die „Agence Havas" meldet aus Athen: Der Zwischenfall bezüglich der in Corfn in Beschlag genommenen türkischen Munition ift beigeleat, nachdem der türkische Gesandte Photiades Bey erklärt hatte, daß die Note keine Drohung enthalten sollte. Die Munition wird nach Triest transportirt. Vermischtes. Darmstadt, 28. Juni. Gestern hielt die Kommission wegen Untersuchung her Verfälschung von Lebensmitteln eine mehrstündige Sitzung. Die Derfälichung i Gewürze hat einen fabelhaften Umfang angenommen, ingleichen die vieler der gan^ barsten Lebensmittel. Es sollen einheitliche Grundsätze ausgestellt werden, welche den Gerichten als Richtschnur dienen, bisher hatten dieselben für Unterste düng der Sesuud. beitsschädltchen und unschädlichen Verfälschungsmittel keine feiten Anhaltspunkte. Unseres Erachtens sollten die Gerichte häufiger wegen Betrugs vorgehen, der Thatbestand' des selben wird in den meisten Fällen - wenigstens nach der-Neuerern.gerichtlichen Prax.S- gegeben sein. Sobald einige strenge Exempel ftatuirt sind, wird der ganze Spuk oer- fd)iDunbcnJel sgor ^er Strafkammer des Königlichen Kreisgerichtshofs wurde kürzlich ein Pceßprozeß verhandelt, der mit der neueroings so vielfach angeregten -üre.n- verfälschungsfrage im Zusammenhang stand. Als Angeschuldigte erschienen vor den Schranken des Gerichts in erster Linie ein Redacteur des Stuttgarter -Reuen Tagbl. wegen eines am 15. August 1876 erschienenen Artikels aus Goppingen den 14. August, und in zweiter Linie der Buchdruckereiinhaber, welcher den Artikel aus dem Tagbl. Wochenblatt für Volksbildung' adgedruckt datte- Die Goppinger Korresponbear oom W. Auguu iumcic: .Unlängst erhielt ein Wein Händler der schon öfter ur'0 r- fälschte reine Weine anpries, durch die Eisenbahn einige Fässer, angeblich mit Bordeaux. Auf der Fahrt oom Bahnhof in die Wohnung des Empfängers fiel Unglück licherweise eines derselben vom Wagen und der Inhalt flotz aus. DaS zah retche: blikum eilte mit allerhand Gefäßen zur Hülfe, um von der Sache-so viel. als möglich zu retten. Als aber einige dieser Retter den ^Wein auch versuchen wollten, sahen .te sich etwas getäuscht, denn die ungewöhnlich dicke rothe Grütze war weiter nichts als im Wasser aufgelöste Weinfarbe-. Der Weinhandler Karl Ehnmger in Gopptnzen fand sich durch diesen Artikel an seiner Ehre angegriffen und erhob Sttafklage womit er eine Entschädigungsklage auf 10,000 JL, bie er aber m Lauf b auf die Hälfte herabsetzte, verbani- Da auch ein Blatt in Aalen, das den Artikel ab den vorher errichteten Logements hatten wir nur einen Jerwunbeten. Die barab mte ^(er verlesen wurde, folgendermaßen äußerte: desbalb So S.L«20egg und 1 Osficicr verwundet. o., tannt ift, bafe bte franjoftWen SBtlne ntd|t etft btt un8 non unfern SBtinbanMern — Die qanze Stadt hat wegen des Dvnau-Uebergangs geflaggt, jn der fonbcrn fd)on Frankreich arsälschi rocrbcn, b. t>. dou bvrthtr Mon unb i» M ffalbebrale fand ein Gottesdienst statt. Wie Privat-Depeschcn meiden, wurde j?unfta>tin als ang-blich-r Naiurweln verkauft wirb. Diesem «»«en uev« «t» -er terflebramit^, yuni- Meldungen des „Tageblatts" : Bukarest, 29. Juni. U^r"^^was Änhmibel genannt ^roirb, Klage erbebt- Ellwangen, Der Ueberganq der Rnffen bei Simnitza wird fortgesetzt. Die Türken zogen Ober-Staatsanwalt Schmaller - aufgefatzi unb sich ohne Kampf zurück und räumten Sistowa. -.Ein russisches Schiff Passirte Von ben Zeugtn 7r fteTd«.» ,4 L - ------ — -•>- — •>- bemerkt >n werden. - '^o„tn etnenSchapv-n Mvft gethan, abe? nun habe er ben Mast nicht mehr trinke können, er fei verbarben gewesen. Der Staatsanwalt Nestle fanb inbetz ben Beweis der Wahrheit ber Behauptung be6 Artikels, baß b'r Borbeaux mchts werter al« in Wasser aufgelöste Weinfarbe gewesen, nicht für vollständig trbraßt, fom>er b Klage aufrecht, ließ aber mildernde Umstände zu und beantragte eine Geldstrafe von 80 bezw 25 1 Der Gerichtshof erkannte jedoch in dem Artikel keine Ehrenbe- leidiguna und sprach beide Angeschuldiate frei. Bet Köln ist auf bem Kartoffelacker eines Metzgers -elcher,°m-rU-n>schm über die Donau bei Simnitza dauert ununterbrochen fort. Lokal-dtotiz. Gießen, 2. Juli. Die ungarische Knaben-Kapelle, welche auf einer größeren Concert-Tour durch Oesterreich, Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen u. England begriffen ist, wird kommenden Freitag auch in unserer Stadt in Wenzel s (Karten concertiren.^ au§ 40 Mitgliedern unter Leitung eines der erfahrensten Instruktoren, des Kapellmeisters Lambert Steiner. Als Militair-Zöglinge in Uy Szent Anna in Ungarn stationirt, rekrutiren die österreichischen Militatr-Musiken unter den Mitgliedern dieser Kapelle ihre besten Solo- Kräfte. Es bietet einen wirklich imposanten Anblick dar, diese schmucke Knabenschaar, in der zu ihren gebräunten Gesichtern vorzüglich passenden geschmackvollen Honoed-UlU- form au im attch i ^^enhest' in Ems spielte die Kapelle auch vor Sr. Majestät dem Kaiser Wilhelm, welcher über die Leistungen derselben seine große Zufriedenheit äußerte. Unter den Zuhörern während des Concertes im Eurgarten befand sich auch Richard Wagner und nahm derselbe Veranlassung dem Capellmeister Lambert Steiner seine Befriedigung in den lobenswerthesten Ausdrücken auszusprechen. München hatte die Kapelle die Ehre vor Sr. Kais. Hoheit dem Kronprinzen Rudolf von Oesterreich, sowie dessen Schwester der Prinzessin Gisela nebst deren 'Gemahl, dem Prinzen Ludwig von Baiern im Palais der Letzteren zu concertiren und wurde auch hier den vorzüglichen Leistungen reichlicher Beifall gezollt. , . In Frankfurt a. M. spielte dieselbe vor einem aus ca. 10,000 Personen bestehenden Publikum im zoologischen Garten und erntete nach jeder vorgetragenen Piece stur- mis^ NHoffentlich wird auch unsere Stadt diesen jugendlichen Künstlern freundlich ent- gegen kommen. __ -K\t Svur xu kommen, welche es wagen wollten, die aus reinem Gold gefertigten nach- aeabmten, im Vatican ausgestellten Ketten des heiligen Petrus und einige andere der kostbarsten Geschenke zu stehlen, welche die Pilger dem Stellvertreter Gottes zu Füßen oeleat haben. Dem Vernehmen nach sind es fremdländische Langfinger, die sich unter die Vilaer mengen wollten, welche Eintrittskarten zu der Ausstellung erhalten und welche zu dem beregten Zwecke expreß nach Rom gewallfahrtet find. Nicotera hat dem Cardinal Simeoni von den Annexionsgelüften jener Pilger Kenntniß gegeben, inFolge dessen die Ausstellung so plötzlich geschlossen wurde. Die päpstliche Behörde soll dem Polizeiminister den Dank Sr. Heiligkeit für den erwiesenen Dienst schriftlich ausge drückt Mann, welcher eine Amerikanerin zur Frau hat, erhielt neulich einen Besuch von einem Freunde. Der Freund wird von der Gattin eingelassen und fragt nach dem Gemahl, worauf er folgende Antwort erhält: „My hustiban is sick; he is suffering from a German sickness; he calls it the Jammerskatzen.“ (Mein MüNN tst krank- er leidet an einer deutschen Krankheit, die er Jammerkatzen nennt.) Sctiirfsberieiit. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in G i e ß e n. _ Newy ork, 30. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Neckar, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 16. Juni von Bremen und am 19. Juni von Southampton abgegangen war, ist gestern 5 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 28. Juni. (Fruchtbericht.) Die Frage in Weizen trat tn dieser Woche etwas mehr hervor als seither. Es konnten sich jedoch größere Geschäfte nicht entwickeln, weil einestheils die Bestände sehr gering sind und anderntheils die Mühlen einen sehr schwierigen Meblverkauf haben. Roggen, Gerste und Hafer zu seitherigen Preisen, beinahe ohne Umsatz. Wir notiren: Weizen X 26.50—27, Roggen X 21.50, Gerste X 18.50, Hafer X 15-18. Wiesbaden, 28. Juni. (Fruchtmarkt.) Weizen (100 Krlogr.) —, Korn —, Hafer X 16—19.80, Stroh X 5.60—6.50, Heu X 5—7. Camberg, 26. Juni 160 Pfd. Rother Weizen X 22, 150 Pfd. Korn X 16, Gerste —, 100 Pfd. Hafer X 8.40, Kartoffeln —. Limburg, 27. Juni. (Fruchtmarkt.) Durchschnittspreise: Rother Weizen (160 Pfd.) X 22.75, weißer Weizen (160 Pfd.) X 22.50, Korn (150 Pfd.) X 16, Gerste (130 Pfd.) X 13, Hafer (100 Pfd.) X 9.80, Erbsen -. Weilburg, 27. Juni. Weizen per 160 Pfd. X 22.64, Korn per 150 Pfd.^L 16, Gerste per 130 Pfd. X 13.20, Hafer per 100 Pfd. X 9.40, Kartoffeln per Gentner X 5.50, Erbsen —• Die Annoncen-Expedition Th. Dietrich Sf in A*tsel über nimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtliche Zeitungen Deuffchland? und des Auslandes zu Ortginalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler Tagespost.") _____________ Trauben-Bnistsyrup mit Fenchellionig gilt als das beste Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals- und Brustschmerzen. i/2 Flasche ä X 1.— 1/1 „ ä X 150, zu haben bei (3391 O. F. Semittier in Giessen. Bonner Fahnenfabrik in Bonn. BallonS, Lampions, Feuerwerks- körper, Pechfackeln. 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Acker an der Landwehr, Acker in der Schwemme, Acker daselbst, Acker auf der kleinen Weide, Wiese daselbst, Acker in den krummen Gräben, Wiese auf der kleinen Weide, Wiese auf der Hohleiche, Wiese daselbst, Zimmerarbeiten, „ Dachdeckerarbeften, „ Schreinerarbeiten, „ Schlosserarbetten, „ Glaserarbeiten, „ Wetßbinderarbetten, „ Spenglerarbeiten, „ Pflasterarbeiten, „ öffentlich wenigstnehmend in Wiese daselbst, Acker unter den Eichen, Acker daselbst, Besondere Bekanntmachungen Oeffentliche Aufforderung. 3604) Dem Karl Bersch, Buchbinder aus Gießen, dermalen in Amerika, wird hierdurch eröffnet, daß er nach dem Gesetz als Miterbe der Wittwe des Großh. Actuars W. Sames zu Vilbel, Philippine. geb. Muth, berufen sei und daß er sich so gewiß innerhalb 90 Tagen über Antretung dieser Erbschaft in Person oder durch einen Bevollmächtigten zu erklären habe, als soust Ausschlagung der Erbschaft unterstellt und die betr. Masse den übrigen ausgetretenen Erbberechtigten werde überlassen werden. Vilbel, den 23. Juni 1877. Großherzogltches Landgericht Vilbel. Jäger, Pückel, Landrichter. Landger.-Asseffor. Arbeitsversteigerung Donnerstag den 5. Juli, Vormittags 10 Uhr, Vormittags 9 Uhr, unter Vorlegung der erforderlichen Beweisstücke beim Rechtsnachtheil der Ausschließung voit der Masse gegen den Contradtctor Rechtsanwalt Embach dahier anzumelden und gehörig zu begründen. Kirchhain, am 13. Juni 1877. Königliches Amtsgericht. Hellbach. vdt. Bezzenberger. Bekanntmachung. Nachdem nach mißlungenem Güteversuch Äber das Vermöge n der Wittwe des Conr ad Feußner von Anzefahr Elisabeth geb. Fischer und der minderjährigen Kinder des Conrad Feußner c der förmliche Concurs erkannt worden ist, werden nunmehr sämmtliche Gläubiger der Genannten hiermit aufgefordert, ihre Forderungen im Termin den 13. August l. I., Wachstücher in verschiedenen Mustern und Farben. Feppich- und Wöbeköesen Thürschoner. Acker auf den Crofdorfer Weg. Acker daselbst, Acker hinter den Schieß- gärien, Wiese auf der Weißerde, Erdarlielt. Die Auffüllung des Bauplatzes für das Gerichtsgebäude und Gesängniß dahier, wozu circa 6500 Cbmtr. Erde anzuliefern, soll im Submissionswege vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen bei uns bis zum 9. d-, Vormittags 10 Uhr, zur Einsicht offen, an welchem Termin die Eröffnung der portofrei, versiegelt und mit bezüglicher Aufschrift bet uns einzureichenden Offerten stattfinden wird. Gießen, am 2. Juli 1877. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. (3695 soll die Jagd der Gemarkung auf die Dauer von sechs Jahren Amtslocal dahier endgiliig werden. Crofdorf. bcn 2 Juli 1877. Der Bürgermeister: C 0 l n 0 t. Versteigerungen. Arbeitsversteigerung zu Lollar. Donnerstag den 5. Juli, Flur 3/i9i bis 194,7 4/lS $/'48 Dienstag den 17. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgertcht die Grundstücke der Karl Jacob Schmitt's Ehefrau, als: meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. Juni 1877. Großherzogliches Ortsgertcht Gießen. Müller. (3120 sollen auf dem Rathhause zu Treis a. d. Lumda die Reparaturarbeiten Pfarrhause daselbst, bestehend in: Maurerarbeiten, veranschlagt AeUgeöolentS. 3685) Ein fast noch neuer Kinderwagen billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ____________________ 3470) Kinder-Wagen mit Patent Rädern empfiehlt in großer Auswahl Louis Senner. Nachmittags um 5 Uhr, -fillen auf dem Nathhaus zu Lollar nachstehende Arbeiten durch öffentliche Versteige- runo in Accord gegeben werden, als: Lieferung von Schicht-Pflaster- Zagdvnpachtung Freitag den 6. d. Mts., um 2 Uhr, Ausverkauf. 3689) Wegen Umbau des Lavens verkaufe meine sämmt- ichen Waaren, um möglichst zu räumen, zu bedeutend )er ab gesetzten Preisen. Der Ausverkauf beginnt Dienstag den 3. Juli nnd endigt ven 20. Juli. ji. g'fttifjntistut, Kirchenplatz. Möbelfabrik & Spiegellager von TH. BRÜCK, i TAPEZIER / früher: Seltersweg, jetzt: Schlossgasse B. 1 / (vorm. 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Unterland, 3568) ,, die Bayr. Pfalz. Japanische Schreib- d- CopiMinle (Euere violette ä copier). Dieselbe ist von violetter, dem Auge angenebmer Farbe, wird indeß beim Gebrauch nach kurzer Zelt schwarz, trocknet augenblicklich, greift weder Papier noch Feder an, ist leicht fließend, schimmelt selbst bei längerer Aufbewahrung nicht und ist unauslöschbar. Auch dann, wenn die Schrift bereits mehrere Tage alt ist, liefert dieselbe noch makellose Copien und empfiehlt sich des schnellen Trocknens und der vorzüglichen Schwärze wegen ganz besonders zum Einträgen in Handels- und Geschäftsbücher. Niederlage davon in 4 Flaschenfüllunqen ä Liter 2, i/2 Liter Ve Liter 50 in Giessen bei der Expedition des Gießener Anzeigers._________________________ Unterrichts-Anzeige. 3648) Anmeldungen für meinen Unterricht im Zuschneiden unt> Anfertigeu von Damenkleidern nehme jederzeit entgegen. ■A. Rothenberger, Andenplah. Eberhefsifche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Wegen ungünstiger Eisenbahnverbindung wird die Generalversammlurnr zu Dillenburg am 7. Juli erst Nachmittags 3 Uhr stattfinden- Tagesordnung: Berichterstattung, Beamtenwakl, Vorträge. Gemeinsames Esten um 7 Uhr in der Post. Abfahrt von Gießen um 12 Uhr. Alle Mitglieder der Gesellschaft, sowie alle Freunde der Naturwissen schäften werden zur Theilnakme eingeladen.___________ (3G9O J. IMocb in Darmstadt, Aermiethungen. 3686) Ein möblirtes Zimmer mit voll- ständiger Kost zu vermiethen. Lit. D. 85. 3688) Das seither von Herrn S aa lfeld bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. _________________Karl Neuling. 3693) Der mittlere Stock meines Hauses vis-ä-vis von Wenzel's Garten, bestehend aus 5 Zimmern nebst allem Zubehör, ist bis 1. October zu vermiethen. ____________________I. B- Singer. 3698) Eine Wohnung von 3 Stuben, Küche, Kammer u. dgl., seither von Frau Canzlist Schwalb bewobnt, ist anderweitig zu vermiethen und 1. October beziehbar. ___________________Ehr. Schopbach. 3697) Ein großes möblirtes Zimmer zu vermiethen und gleich beziehbar. ______________________________S- Loeser. 3448) Ein möblirtes Zimmer zu ver- mtethen. Marktstraße 27, 3. Etage. 3280) Eine Wohnung mit 6 Zimmern rc., per 1. October beziehbar, oermietbet ____H. Adami. Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. _________________Asterwea Lit. A- Nr. 108. 3671) Zwei unmöbltrte Zimmer nut Kabtnet sind an einen einzelnen Herrn oder Dame zu vermiethen. Dr, A. Mettenheimer. 3670) Der mittlere Stock meines Hauses mit Wasserleitung und allen Bequemlichkeiten ist per 1. October zu vermiethen. ___________Carl Böß, Bismarckstraße. 3667) 2 möblirte Zimmer zu vermiethen. _________________________Asterweg 111. 1997) Die Mansarden in meinem Hause in der Frankfurter Straße sind per 1. Juli d-I. zu vermiethen. A. Geisse. 3661) Logis zu vermiethen bei ___________Louise Wille, Alicenstraße. 3531) Ein Logis zu vermiethen und per 15. Juli beziehbar _______________bei Wirth F. Felsing. 3526) Eine Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen ____________bei Alexander M e y e r. 3296) Ein Familienlogts auf dem^Markt- platze, aus 4 Zimmern nebst Zubehör bestehend, zu vermiethen. Näheres bet ______________________I—B Utz- 3231) Ein Familienlogis, zwei Stuben, Cabinet, Küche und Zubehör sind per ersttn September, eoentutü auch früher beziehbar, zu vermiethen bei __Elias Meier Wittwe. 3279) Die Parterrewohnung meines Hauses nächst der Bahnhofsstraße ist zu oer- miethen und DomL9. September zu beziehen Krausgrill. Iermischte Anzeigen. 3682) Gesucht ein braves Mädchen, welches kochen kann und die Hausarbeit versteht.________________Kreuz Lit. B.114. 3681) Seit dem 1. Juli l?J wohne ich in meinem ueuerbau- ten Hause in der neu angelegten Reichenfand- Bahnhofsstraße. Lauer, Hofgerichtsadvokat ___________in Gießen.________ 3680) Ein Mädchen sucht eine Stelle für alle Hausarbeit oder als Kindermäd? chen. 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